Charlottenburg

ist eine halbe Stunde vom Brandenburger Thor entfernt, vor welchem die Omnibus stehen, die alle Augenblicke dahin abgehen. Der Weg führt durch den Thiergarten, an dessen Ende ein niedlich Dörfchen, und gleich an demselben das königl. LustschloßCharlottenburgliegt. – Das Schloß besteht aus zwei Stöcken, wovon der obere ganz nieder ist, und nur für die Dienerschaft zu gehören scheint. Das Schloß ist mehr breit als tief, das Dach terassenförmig, und in der Mitte desselben erhebt sich eine zierliche Kuppel.

Der Garten ist einfach, nicht sehr groß, besitzt aber eine bedeutende Orangerie. – In einem düstern Boskett steht ein kleines Gebäude, das Mausoleum, in welchem das Bildniß der Königin Luise in Marmor, von dem geschätzten KünstlerRauch, herrlich dargestellt ist. – Hier ruhen auch die irdischen Ueberreste des verstorbenen Königs. – Ferner ist hier eine Insel mit Statuetten, und endlich ein großer Teich, auf welchem einige Schwäne herum stolzieren. – Es ist wahrlich schade, daß an diesen weißgefiederten Thierchen kein Schmutz kleben bleibt, sonst würde man sie bald für eine der größten Merkwürdigkeiten, nämlich fürschwarze Schwänehalten; denn der Teich oder Fluß, der sich um die Insel zieht, gleicht der schmutzigsten Pfütze, die ich noch je gesehen habe.

Bereits ermüdet dürfte man diesen Park nicht besuchen, denn Bänke findet man nur sehr wenige; dafür gibt es aber desto mehr Mücken.

Die Entfernung Potsdam's von Berlin beträgt kaum 4 Meilen, die man auf der Eisenbahn in ¾ Stunden zurücklegt. – Diese Bahn ist sehr bequem eingerichtet; die einzelnen Wagen sind nämlich mit den Namen der Stationen bezeichnet, und der Reisende steigt daher in den Wagen jener Station, wohin er zu fahren gedenkt. Auf diese Art wird man nie durch das Ein- und Aussteigen der Ankommenden und Abgehenden belästiget, indem Alle, die in einen Wagen sitzen, zu gleicher Zeit aussteigen.

Die Fahrt selbst bietet nichts Interessantes, desto mehr aber Potsdam, so daß kaum ein Tag hinreicht, Alles besehen zu können.

Unmittelbar vor der Stadt fließt dieHavel, über welche eine lange, wunderschöne Brücke führt, deren Pfeiler von Stein, und das Sparrwerk nebst dem Geländer von Eisen ist. Gleich am jenseitigen Ufer liegt das große königliche Schloß von Potsdam, dessen rückwärtige Seite von Gartenanlagen umgeben ist. Der Garten ist nicht sehr ausgedehnt, für einenPark in der Stadt aber immer groß genug; – er ist dem Publikum geöffnet. – Das Schloß ist in einem sehr großen Style gebaut. Leider ist es ganz unnütz geworden, da der Hof in der Nähe von Potsdam zu schöne Sommerpaläste besitzt, und den Winter in Berlin zubringt.

Der Platz vor dem Schloße gehört nicht zu den schönsten; er ist weder regelmäßig noch groß, und nicht einmal eben. Hier steht auch die Hauptkirche, die zwar noch nicht vollendet ist, aber ein schönes Gebäude zu werden verspricht. Die Stadt ist ziemlich groß, und besitzt eine Menge schöner Häuser. Die Straßen – darunter vorzüglich dieNauner– sind breit und lang, aber sehr schlecht gepflastert; die Steine sind alle mit den Spitzen nach oben gekehrt; für die Fußgeher ist nur immer auf einer Seite der Häuser durch ein zwei Fuß breites, aus Steinplatten bestehendes Trottoir gesorgt. – Ein schöner Platz amKanal, von einem Kanal durchschnitten, und mit mehreren Alleen geziert, bildet die Promenade der Städter.

Von den königl. Sommerlustschlössern besuchte ich zuerst jenes vonSans souci, das von einem artigen Parke umgeben ist. Das Schloß selbst liegt aufeiner Anhöhe, die in 6 Terassen abgetheilt ist. Auf jeder derselben stehen bedeutende Treibhäuser, und vor diesen ganze Alleen von Orangen- und Citronen-Bäumen.

Das Schloß besteht nur aus einem Erdgeschoße, und ist derart mit Lauben, Bäumen und Rebengewinden umgeben, daß nur wenig davon zu sehen ist. – In das Innere des Schlosses konnte ich nicht, weil es von der königlichen Familie bewohnt war.

Ein kleiner Seitenweg führt nach demRuinenberge, auf welchem durch die Hand der Kunst Reste eines kleinern und eines größeren Tempels zu sehen sind. Ein weites, ausgedehntes Wasserbecken nimmt zum Theil die Höhe des Hügels ein. Man übersieht von hier aus die rückwärtige Seite des Schlosses Sanssouci, und den sogenanntenneuen Palast, welcher von ersterem nur durch den Park getrennt und kaum eine Viertelstunde entfernt ist.

Derneue Palastoder dasneue Schloß, von Friedrich dem Großen erbaut, ist so prachtvoll, als man es sich nur denken kann. Es bildet ein längliches Viereck mit Arabesken und flachen Säulen geziert, und mit einem terassenartigen Dache überdeckt,das mit einem Steingeländer umgeben, und durch Figuren verschönert ist.

Die Säle und Gemächer sind hoch und groß, und über alle Maßen herrlich gemalt, austapeziert und eingerichtet. Viele Oelgemälde, darunter manche Meisterstücke, zieren die Wände. – Im Erdgeschoße ist ein Salon ganz mit den schönsten Muscheln ausgelegt. – Beinahe könnte man ein Buch füllen mit der Beschreibung der zahllosen Wunder dieses Feenschlosses. – Leider wird es nicht bewohnt.

An der Rückseite dieses Palastes, und nur durch einen großen Vorplatz von ihm getrennt, liegen zwei wunderniedliche Schlößchen, die mit einander durch eine halbmondförmige Säulenhalle verbunden sind, und herrliche Steintreppen führen auf Terassen, die sich um die ersten Stöcke dieser Gebäude ziehen. Beide Schlößchen dienen zu Casernen, und sind als solche die schönsten, die ich je gesehen habe.

Von hier führte mich ein recht lieblicher Weg nach dem allerliebsten SchlößchenCharlottenhof. – Da ich gerade vom großenneuen Palastekam, konnte ich mir dieß Schlößchen als Wohnung, wenn auch nur für den Kronprinzen, nicht denken. Ich hättees für einen prachtvollen, desneuen Schlosseswürdigen Pavillon gehalten, nach welchem die königliche Familie manchmal einen Spaziergang machte, um daselbst etwa ein kleines Erfrischungsmahl einzunehmen. – Erst nachdem ich etwas heimischer geworden, und all die herzigen Zimmerchen gesehen hatte, die mit dem geschmackvollsten Luxus eingerichtet sind, erst da begriff ich, daß der Kronprinz nicht leicht eine bessere Wahl hätte treffen können.

Auf den Terrassen, die von einer Seite den obern Stock umgeben, spielen herrliche Wasserkünste. – Die Wände der Corridore und Vorsäle sind mit herrlichen Fresken bemalt, nach Art derjenigen, die man in Pompeji bei Neapel sieht. Die Zimmer selbst sind mit vortrefflichen Kupferstichen, Oelgemälden und andern Kunstschätzen geschmückt. Ueberall herrscht die größte Pracht und Herrlichkeit.

Unweit von diesem Schlößchen steht ein schöner chinesischer Chiosk, mit kunstvoll gearbeiteten Figuren, die aber leider größtentheils verstümmelt und arg beschädiget sind.

Alle diese drei königlichen Schlösser liegen in schönen Parken, die aber derart zusammenhängen, daßman sie füreinenhalten könnte. Diese Parke bestehen aus schönen Wald- und Wiesen-Partieen, durch welche sich die schattenreichsten Fahr- und Gehwege schlängeln; – an Blumenpartieen kömmt man nur selten vorüber.

Nachdem ich Alles mit Muße betrachtet hatte, kehrte ich wieder zu dem Schlosse Sanssouci zurück, um da die berühmten Wasserkünste spielen zu sehen. Sie spielen wöchentlich zweimal, Dienstag und Freitag, von Mittag bis Abend. – Die Strahlen, welche den beiden vor dem Schlosse liegenden Wasserbecken entsteigen, sind so mächtig, und steigen mit solcher Kraft in die Höhe, daß man staunend das wunderbare Kunstwerk betrachtet. Es ist ein wahres Vergnügen, in der Nähe dieser Becken zu sein, wenn die Sonne in ihrer vollen Pracht leuchtet, und in den Staubregen der halb aufgelösten Wasserstrahlen die schönsten Regenbogen bildet. – Einen zweiten schönen Anblick gewährt eine hohe Vase, die mit schönen Kränzen lebendiger Blumen umwunden ist; das Wasser ergießt sich über selbe, und bildet einen mächtigen beweglichen Sturz, der durchsichtig und rein wie der schönste Krystall ist. Ein schöner Aufsatz, von zweiBlumenkränzen umwunden, reicht noch über den Sturz hinaus. – Unbedeutend ist eine Neptunsgrotte, von deren Höhe sich aus einer Urne das Wasser ergießt und einige kleine Fälle über Muschelbecken bildet.

Gerade blieb mir noch Zeit, auch den Marmorpallast zu besuchen, der auf einer andern Seite Potsdams liegt, und von diesen Schlössern gewiß eine halbe Stunde entfernt ist.

Wenn man den Park dieses Schlosses betritt, sieht man an der linken Seite desselben eine Reihe niedlicher Bauerhäuser, die alle gleich gebaut, und nur durch Obst-, Blumen- und Gemüse-Gärten getrennt sind. – Der Pallast selbst liegt so ziemlich am Ende des Parkes, an einem niedlichen See, den der FlußHavelbildet. – Er trägt den NamenMarmorpallastzwar nicht ganz mit Unrecht, aber doch mit etwas Anmaßung, wenn man ihn mit den Marmorpallästen zu Venedig oder mit den Marmor-Moscheen zu Constantinopel vergleicht.

Die Wände des Gebäudes sind von Ziegeln aufgeführt, welche in ihrer Naturfarbe gelassen wurden. Die untere und obere Einfassung derselben besteht ausMarmorplatten, ebenso die Fenstergesimse und die breiten Portale. Theilweise läuft um das Schloß eine Gallerie, welche auf Marmorsäulen ruht. – Die Treppen sind von schönem weißen Marmor, und manche der Gemächer sind mit dieser Steinart ausgelegt. – Im Innern ist der Luxus nicht so bedeutend, wie in den andern Potsdamer Schlössern.

Dieser Pallast machte den Schluß alles Schönen und Merkwürdigen, was ich in Potsdam und überhaupt in der Umgebung Berlins gesehen; denn schon am folgenden Tage setzte ich meine Rückreise nach Wien fort.

Schließlich muß ich noch einer in Berlin bestehenden Einrichtung erwähnen, welche besonders für die Fremden sehr zweckmäßig ist – – die Taxe für die Droschkenfahrten. Man darf nicht erst handeln, sondern setzt sich in den Wagen, gibt dem Kutscher den Ort an, wohin man zu fahren wünscht, und zahlt dafür 5 Groschen. Dieser mäßige Preis gilt für die Stadt, die wirklich sehr ausgedehnt ist. – Auch an den Eisenbahnen findet man stets eine Unzahl solcher Droschken, die einen um diesekleineBezahlung nach jedem Gasthofe, wenn er auch noch so weit vom Bahnhofeentfernt liegt, fahren. – Wären doch die Wiener Fiaker auch so leicht zu befriedigen!! –

Ich fuhr auf der Eisenbahn über Leipzig nach Dresden, bestieg noch denselben Tag Abends 8 Uhr den Eilwagen, der in 18 Stunden Prag erreichte.

Von den reizenden Partieen und Aussichten des Nollendorfer Berges genossen wir nichts, da es noch Nacht war, als wir ihn passirten. – Des Morgens sahen wir zwei schöne Denkmäler, deren eines, eine 54 Fuß hohe Pyramide, dem Andenken des Feldzeugmeisters GrafenKolloredo, das andere dem Andenken der russischen Truppen errichtet wurde. Beide entstanden nach den napoleonischen Kriegen.

Nun ging es fort durch reizende Gegenden nach dem berühmten BadeorteTeplitz, das außer seinen heißen Gesundheitsquellen noch die großartigste Umgebung besitzt, und so ausgerüstet gewiß mit jedem Badeorte in die Schranken treten darf.

Auf der fortgesetzten Route sieht man einen isolirtstehenden Basaltfelsen,Boren, der die Aufmerksamkeit des Fremden schon von ferne auf sich zieht, und gewiß nicht nur als Naturschönheit, sondern auch als Naturmerkwürdigkeit der Mühe werth wäre, genauer besehen zu werden. – Wir konnten dieß nicht, wir eilten fort nach Prag, um noch vor 6 Uhr Abends einzutreffen, und den Eisenbahn-Train, der um diese Stunde nach Wien abgeht, nicht zu versäumen.

Wer malt sich unsern Schrecken, als wir an die Stadtthore Prags kamen, uns da die Pässe abgenommen und nicht wieder zurückgegeben wurden. – Vergebens wiesen wir auf das Visa vonPeterswalde– dem Grenzorte – hin; vergebens bedeuteten wir unsere Eile. – Man war so höflich uns ganz kurz mit den Worten zu expediren: »Das geht uns nichts an, morgen können Sie Ihre Papiere auf der Polizei-Direction holen lassen.« – Hiermit waren wir abgefertiget und verloren 24 Stunden.

Ich muß doch eines kleinen Scherzes erwähnen der mir auf dieser Fahrt von Dresden nach Prag begegnete. – In dem Eilwagen saßen außer mir noch eine Frau und zwei Herren. Die Frau hatte zufälliger Weise mein Reisetagebuch nach Palästinagelesen, und fragte mich, als sie meinen Namen erfuhr, ob ich jene gereiste Frau sei. Nachdem ich mich dazu bekannt hatte, drehte sich unser Gespräch viel sowohl um jene, als auch um meine jetzige Reise. Einer der beiden Herren, HerrKatze, war sehr gebildet, und wußte trefflich über Länder, Völkerkunde und andere wissenschaftliche Gegenstände zu sprechen. Auch dem andern Herrn mochte es nicht an vollkommener Bildung fehlen, nur machte er wenig Gebrauch davon. – Herr K. blieb in Teplitz zurück, und der Ungenannte fuhr mit mir bis nach Wien. Da fragte er mich einst: »Nicht wahr, Herr K. hat Sie ersucht, seiner in Ihrem künftigen Reisejournal mit Namen zu gedenken? Wenn Sie mir versprechen dasselbe zu thun, so sage ich Ihnen auch meinen Namen.« – Ich konnte mich des Lächelns kaum enthalten, und versicherte ihn, daß Herrn K. so etwas gewiß nie in den Sinn gekommen wäre, – auch bäte ich ihn, damit er sehe, daß wir arme Frauen mit Unrecht als neugierig gescholten werden, mir seinen Namen zu verschweigen. – Der gute Mann konnte es aber nicht, und ehe wir schieden, nannte er sich mir: Nikolaus B.... – Ich will aber doch lieber seinen Namen verschweigen, und zwar aus zwei Gründen:Erstens, weil ich ihm nicht versprochen habe, ihn zu nennen, und zweitens, weil ich gewiß nicht glaube, ihm dadurch eine Artigkeit erweisen zu können.

Die Eisenbahn von Prag nach Wien geht über Olmütz, und macht einen so bedeutenden Umweg, daß die Entfernung jetzt 66 Meilen beträgt. – Die Einrichtung der Eisenbahn selbst läßt noch Manches zu wünschen übrig.

Als ich fuhr, war noch nirgends ein Gasthof errichtet, und man mußte sich während der ganzen Reise mit Obst, Bier, Butterbrod u. dgl. begnügen. Und selbst diese Gegenstände waren schwer zu bekommen, da man es nicht wagen konnte aus dem Wagen zu steigen. Der Conducteur rief auf jeder Station: »es gehe gleich weiter,« obwohl der Zug oft eine halbe Stunde und noch länger stehen blieb. Mit Gewißheit wußte man es doch nicht, und so mußte man mit Geduld in dem Wagen ausharren. – Die Conducteure waren auch nicht von dem sanftesten Charakter – eine Sache, die ich beinahe dem Clima zuschreiben möchte; denn schon als wir von der sächsischen Grenze an die Grenze des österreichischen Staates zuPeterswaldekamen, empfing uns der Herr Controlloreben nicht am freundlichsten. Wir boten ihm zweimal einen guten Abend; er schien es zu überhören und forderte in ziemlich lautem und barschem Tone unsere Papiere; wahrscheinlich hielter unsso wiewir ihnfür taub. – Auch zuGänserndorf, 6 Meilen von Wien, nahm man unsere Papiere auf sehr unfreundliche, wenig zuvorkommende Art in Empfang.

Am 4. October 1845, nach einer Abwesenheit von sechs Monaten, begrüßte ich endlich wieder – wie viele meiner Landsmänninen sagen würden – meinen lieben Stephansthurm.

Viel hatte ich ausgestanden und gelitten; doch wären alle Gefahren und Beschwerden auch noch viel ärger gewesen, meine Reiselust würde sich doch nicht gemindert haben, mein Muth wäre nicht gesunken. – Ich ward für Alles reichlich entschädigt. – Ich sah Dinge, wie sie im gewöhnlichen Leben wohl nie vorkommen; – ich sah Menschen – in ihrer Natürlichkeit – wie man sie auch nur selten trifft. – Und vor Allem brachte ich die Erinnerung des Geschehenen mit, welche mir ewig bleiben wird, und in welcher noch Jahre lang die gehabten Genüsse sich wiederholen werden.

Nun nehme ich Abschied von meinen lieben Lesern und Leserinen, und bitte, vorlieb zu nehmen mit meinen einfachen Worten und meinen vielleicht wenig ergötzlichen, aber gewiß wahren Schilderungen. – Haben sie ihnen vielleicht doch wider mein Vermuthen einiges Vergnügen gemacht, so mögen sie dafür in ihrer Erinnerung ihrer Landsmännin ein kleines Plätzchen gönnen.

Zum Schluße sei es mir erlaubt, meinem Werkchen noch einen kleinen Anhang beizufügen, der vielleicht für manche meiner Leser nicht uninteressant sein dürfte, und zwar:

1. Ein Document, welches ich mir in Reikjavik verschaffte, und aus welchem man die Besoldungen der königl. dänischen Beamten, so wie auch verschiedene andere Taxen und Gebühren ersehen kann.

2. Ein Verzeichniß der isländischen Insekten, Schmetterlinge, Blumen und Kräuter, die ich sammelte und mit in meine Vaterstadt brachte.

Der Stiftsamtmann über Island2000fl.CM.Bureau-Spesen600""Der Amtmann über das westliche Amt1586""Bureau-Spesen400""Hausmiethe200""Der Amtmann über das Nord- und Ostland1286""Bureau-Spesen400""Der Bischof über Island, der seinen Gehalt aus der Schul-Cassa erhält, bezieht noch aus der Grundbuchs-Cassa800""Die Mitglieder des Landesobergerichtes:Ein Justiziarius1184fl.CM.Erster Assessor890""Zweiter Assessor740""Der Landvogt auf Island600fl.CM.Bureau-Spesen200""Hausmiethe150""Stadtvogt in Reikjavik300""Erster Polizeidiener in Reikjavik, der zugleich Profoß ist, und deßhalb um 50 fl. mehr hat, als der zweite Polizeidiener200""Zweiter Polizeidiener150""Der Probst zu Reikjavik bezieht aus dieser Casse nur die Hausmiethe mit150""Sysselmann auf den Westmanns-Inseln296""Die andern Sysselmänner jeder230""Medicinal-Einrichtung und Hebammen-Wesen.Landphysikus900fl.CM.Hausmiethe150""Apotheker zu Reikjavik185""Hausmiethe150""Der zweite Apotheker zu Sikkisholm90""Die sechs Chirurgen im Lande, jeder300""Hausmiethe die Einen30"""   die Andern25""Ein practizirender Arzt auf dem Nordlande100""Reikjavik hat zwei Hebammen, jede erhält50""Die andern Hebammen im Lande, deren Zahl sich auf dreißig beläuft, erhält jede100""Diese Hebammen werden von dem Landphysikus unterrichtet und examinirt, und dieser hat jährlich die Gelder unter sie zu vertheilen.Organist zu Reikjavik100fl.CM.Aus der Casse der Hochschule erhält:Der Bischof1200fl.CM.Die Lehrer an der Hochschule:Der Lector der Theologie800""Der erste Adjunct, nebst der Wohnung, Gehalt500""Der zweite Adjunct500""Hausmiethe50""Der dritte Adjunct500""Hausmiethe50""Der Oeconom an der Schule117""

Verzeichnißder auf Island gesammelten wirbellosen Thiere(Animalia evertebrata Cuv.).I. Crustacea.Krebse.Pagurus Bernhardus. Linné.II. Insecta.Insecten.a) Coleoptera.Käfer.Nebria rubripes. Dejean.Rothfüßiger Damm-Käfer.Patrobus hyperboreus.Polar-Lauf-Käfer.Calathus melanocephalus. Fabr.Schwarzköpfiger Kreisel-Käfer.Notiophilus aquaticus.Wasser-Sumpf-Käfer.Amara vulgaris.Duftsihm. Gemeiner Bitter-Käfer.Ptinus fur. Linn.Räuberischer Bohrholz-Käfer.Aphodius Lapponum. Schh.Lappländischer Koth-Käfer.Otiorhynchus laevigatus. Dhl.Glatter Holz-Rüssel-Käfer.Ot..... Pinastri Fabr.Fichten-Holz-Rüssel-Käfer.Ot..... ovatus Fabr.Eiförmiger     "      "Staphylinus maxillosus.Gezähnter Kurz-Käfer.Byrrhus pillula.Pillenartiger Fugen-Käfer.b) Neuroptera.Netzflügler.Limnophilus Lineola, Schrank.Gestreifte Thau-Fliege.c) Hymenoptera.Aderflügler.Pimpla instigator.Gravh. Nördliche Schlupf-Wespe.Bombus subterraneus. Linn.Unterirdische Hummel.d) Lepidoptera.Falter.Geometra russata. Hüb.Bräunlicher Sponner.Geom. alchemillata.Frauenmantel-Sponner.Geom. spec. nov.Unbestimmte neue Sponner-Art.e) Diptera.Zweiflügler.Tipula lunata. Meig.Wollige Schnacke.Scatophaga stercoraria.Gemeine Dung-Fliege.Musca vomitoria.Brech-Fliege.Musca mortuorum.Leichen-Fliege.Helomyza serrata.Gesägte Helomize.Lecogaster islandicus Scheff.[10]Anthomyia decolor Fallin.Zweifärbige Anthomye.III. Mollusea.Weichthiere.Littorina (Turbo Linn.) obtusata Ferus.Stumpfe Uferschnecke.

(Animalia evertebrata Cuv.).

I. Crustacea.Krebse.

Pagurus Bernhardus. Linné.

II. Insecta.Insecten.

a) Coleoptera.Käfer.

Nebria rubripes. Dejean.Rothfüßiger Damm-Käfer.

Patrobus hyperboreus.Polar-Lauf-Käfer.

Calathus melanocephalus. Fabr.Schwarzköpfiger Kreisel-Käfer.

Notiophilus aquaticus.Wasser-Sumpf-Käfer.

Amara vulgaris.Duftsihm. Gemeiner Bitter-Käfer.

Ptinus fur. Linn.Räuberischer Bohrholz-Käfer.

Aphodius Lapponum. Schh.Lappländischer Koth-Käfer.

Otiorhynchus laevigatus. Dhl.Glatter Holz-Rüssel-Käfer.

Ot..... Pinastri Fabr.Fichten-Holz-Rüssel-Käfer.

Ot..... ovatus Fabr.Eiförmiger     "      "

Staphylinus maxillosus.Gezähnter Kurz-Käfer.

Byrrhus pillula.Pillenartiger Fugen-Käfer.

b) Neuroptera.Netzflügler.

Limnophilus Lineola, Schrank.Gestreifte Thau-Fliege.

c) Hymenoptera.Aderflügler.

Pimpla instigator.Gravh. Nördliche Schlupf-Wespe.

Bombus subterraneus. Linn.Unterirdische Hummel.

d) Lepidoptera.Falter.

Geometra russata. Hüb.Bräunlicher Sponner.

Geom. alchemillata.Frauenmantel-Sponner.

Geom. spec. nov.Unbestimmte neue Sponner-Art.

e) Diptera.Zweiflügler.

Tipula lunata. Meig.Wollige Schnacke.

Scatophaga stercoraria.Gemeine Dung-Fliege.

Musca vomitoria.Brech-Fliege.

Musca mortuorum.Leichen-Fliege.

Helomyza serrata.Gesägte Helomize.

Lecogaster islandicus Scheff.[10]

Anthomyia decolor Fallin.Zweifärbige Anthomye.

III. Mollusea.Weichthiere.

Littorina (Turbo Linn.) obtusata Ferus.Stumpfe Uferschnecke.

Uebersichtvon isländischen Pflanzen, gesammelt von Frau Ida Pfeiffer im Sommer des Jahres 1845.Felices.Cystopteris fragilis.Bernh. Zerbrechlicher Blasenfarren.Equisetaceae.Equisetum Teltamega.Ehr. Weißer Schachtelnhalm.Gramineae.Festuca uniglumis.B. Einspelziger Schwingel.Cyperaceae.Carex filiformis.B. Fadenförmiges Riedgras."      caespitosa.B. Rasenförmiges Riedgras.Eriophorum caespitosum.B.Juncaceae.Luzula spicata.D. C. Aehrenartige Binse."      campestris.D. C. Feld-Binse.Salicineae.Salix polaris.Wahl. Polar-Weide.Polygoneae.Rumex arifolius.Ehr. Arumblättriger Sauerampfer.Oxyria reniformes.R. Br. Alpen-Oxyrie.Plumbagineae.Armeria alpina.W. Alpengras-Nelke. (In den inneren höheren Gegenden.)Compositae.Chrysanthemum maritimum.S. Seestrands-Gänseblümchen. (Am Meeresstrande, häufig auch auf feuchten Wiesen.)Hieracium alpinum.B. Alpenhabichtskraut. (Auf grasichten Niederungen.)Taraxacum alpinum.D. C. Alpen-Löwenzahn.Erigeron uniflorum.B. Einblüthiges Berufungskraut. (Westlich von Havenfiord auf Felsen.)Rubiaceae.Gallium pusillum.Smith. Niederes Laabkraut."      verum.L. Wahres Laabkraut.Labiatae.Thymus serpyllum.S. Gemeines Quendelkraut.Asperifoliae.Myosotis Alpestris.Sch. Alpen-Vergißmeinnicht.Myosotis scorpioides.B. Gemeines Vergißmeinnicht.Scrophularineae.Bartsia alpina.S. Alpen-Barthie. (In den inneren nordwestlichen Thälern.)Rhinanthus alpestris.Waldst. Alpen-Hahnenkamm.Utricularieae.Pinguicula alpina.B. Alpen-Fettkraut."      vulgaris.Gemeines Fettkraut.Umbelliferae.Archangelica officinalis.B. Aechte Engelwurz. (Havenfiord.)Saxifrageae.Saxifraga caespitosa.B. Rasen-Steinbrech (Die ächt Linnéische Pflanze. Um den Hekla auf Felsen.)Ranunculaceae.Ranunculus auricomus.B. Gold-Ranunkel."      nivalis.B. Schnee-Ranunkel.Thalictrum alpinum.B. (Um Reikjavik zwischen Lavastücken wachsend.)Caltha palustris.B. Sumpf-Dotterblume.Cruciferae.Draba verna.B. Gewöhnliches Hungerblümchen.Cardamine pratensis.B. Wiesen-Schaumkraut.Violariceae.Viola hirta.B. Rauhes Veilchen.Caryophylleae.Sagina stricta.Fries. Steifes Mostkraut.Cerastium semidecandrum.B. Fünffädiges Hornkraut.Lepigonum rubrum.Fries. Rothes Sandkraut.Silene maritima.L. Seestrands-Silene.Lychnis alpina.L. Alpen-Pechnelke. (Auf Bergwiesen um Reikjavik.)Empetreae.Empetrum nigrum.B. Schwarze Rauschbeere.Geraniaceae.Geranium sylvaticum.Waldstorchschnabel. (Am See Thingvalla in Gruben.)Troseraceae.Parnassia palustris.S. Sumpf-Parnaßie.Oenothereae.Epilobium latifolium.B. Breitblättriger Schattenweiderich. (Am Fuße des Hekla in Felsenspalten.)Epilobium alpinum.Alpen-Schottenweiderich. (Westlich von Havenfiord im Reikerthal.)Rosaceae.Rubus arcticus.L. Arktische Himbeere.Potentilla anserina.B. Gänse-Fünffingerkraut.Potentilla grönlandica.B. Grönländisches Fünffingerkraut. (Um Kalmannstunga und Kollismola auf Felsen.)Alchemilla montana.B. Berg-Frauenmantel.Sanguisorba officinalis.B. Gemeiner Wiesenknopf.Geum rivale.Quellen-Bergwurz.Dryas octopetala.B. Achtblättrige Dryade. (Um Havenfiord.)Papilionaceae.Trifolium repens.B. Kriechender Klee.

Felices.

Cystopteris fragilis.Bernh. Zerbrechlicher Blasenfarren.

Equisetaceae.

Equisetum Teltamega.Ehr. Weißer Schachtelnhalm.

Gramineae.

Festuca uniglumis.B. Einspelziger Schwingel.

Cyperaceae.

Carex filiformis.B. Fadenförmiges Riedgras.

"      caespitosa.B. Rasenförmiges Riedgras.

Eriophorum caespitosum.B.

Juncaceae.

Luzula spicata.D. C. Aehrenartige Binse.

"      campestris.D. C. Feld-Binse.

Salicineae.

Salix polaris.Wahl. Polar-Weide.

Polygoneae.

Rumex arifolius.Ehr. Arumblättriger Sauerampfer.

Oxyria reniformes.R. Br. Alpen-Oxyrie.

Plumbagineae.

Armeria alpina.W. Alpengras-Nelke. (In den inneren höheren Gegenden.)

Compositae.

Chrysanthemum maritimum.S. Seestrands-Gänseblümchen. (Am Meeresstrande, häufig auch auf feuchten Wiesen.)

Hieracium alpinum.B. Alpenhabichtskraut. (Auf grasichten Niederungen.)

Taraxacum alpinum.D. C. Alpen-Löwenzahn.

Erigeron uniflorum.B. Einblüthiges Berufungskraut. (Westlich von Havenfiord auf Felsen.)

Rubiaceae.

Gallium pusillum.Smith. Niederes Laabkraut.

"      verum.L. Wahres Laabkraut.

Labiatae.

Thymus serpyllum.S. Gemeines Quendelkraut.

Asperifoliae.

Myosotis Alpestris.Sch. Alpen-Vergißmeinnicht.

Myosotis scorpioides.B. Gemeines Vergißmeinnicht.

Scrophularineae.

Bartsia alpina.S. Alpen-Barthie. (In den inneren nordwestlichen Thälern.)

Rhinanthus alpestris.Waldst. Alpen-Hahnenkamm.

Utricularieae.

Pinguicula alpina.B. Alpen-Fettkraut.

"      vulgaris.Gemeines Fettkraut.

Umbelliferae.

Archangelica officinalis.B. Aechte Engelwurz. (Havenfiord.)

Saxifrageae.

Saxifraga caespitosa.B. Rasen-Steinbrech (Die ächt Linnéische Pflanze. Um den Hekla auf Felsen.)

Ranunculaceae.

Ranunculus auricomus.B. Gold-Ranunkel.

"      nivalis.B. Schnee-Ranunkel.

Thalictrum alpinum.B. (Um Reikjavik zwischen Lavastücken wachsend.)

Caltha palustris.B. Sumpf-Dotterblume.

Cruciferae.

Draba verna.B. Gewöhnliches Hungerblümchen.

Cardamine pratensis.B. Wiesen-Schaumkraut.

Violariceae.

Viola hirta.B. Rauhes Veilchen.

Caryophylleae.

Sagina stricta.Fries. Steifes Mostkraut.

Cerastium semidecandrum.B. Fünffädiges Hornkraut.

Lepigonum rubrum.Fries. Rothes Sandkraut.

Silene maritima.L. Seestrands-Silene.

Lychnis alpina.L. Alpen-Pechnelke. (Auf Bergwiesen um Reikjavik.)

Empetreae.

Empetrum nigrum.B. Schwarze Rauschbeere.

Geraniaceae.

Geranium sylvaticum.Waldstorchschnabel. (Am See Thingvalla in Gruben.)

Troseraceae.

Parnassia palustris.S. Sumpf-Parnaßie.

Oenothereae.

Epilobium latifolium.B. Breitblättriger Schattenweiderich. (Am Fuße des Hekla in Felsenspalten.)

Epilobium alpinum.Alpen-Schottenweiderich. (Westlich von Havenfiord im Reikerthal.)

Rosaceae.

Rubus arcticus.L. Arktische Himbeere.

Potentilla anserina.B. Gänse-Fünffingerkraut.

Potentilla grönlandica.B. Grönländisches Fünffingerkraut. (Um Kalmannstunga und Kollismola auf Felsen.)

Alchemilla montana.B. Berg-Frauenmantel.

Sanguisorba officinalis.B. Gemeiner Wiesenknopf.

Geum rivale.Quellen-Bergwurz.

Dryas octopetala.B. Achtblättrige Dryade. (Um Havenfiord.)

Papilionaceae.

Trifolium repens.B. Kriechender Klee.

[1]: In Island herrscht so wie in Dänemark der Gebrauch, daß man die Verstorbenen erst nach acht Tagen bestattet. Man denke sich nun einen todten Körper, der acht Tage, und noch dazu im Sommer, mitten unter den Lebendigen in einem warmen dumpfigen Loche gelegen hatte, und man wird mir gerne glauben, daß viel Ueberwindung dazu gehörte, mit einer nicht-isländischen Nase einem solchen Leichenbegräbnisse vom Anfange bis zu Ende beizuwohnen. Doch will ich nicht läugnen, daß der mir bleibende Leichengeruch auch Einbildung gewesen sein mag.

[2]: In Island reitet Alles.

[3]: Ich kann nicht umhin, bei dieser Gelegenheit eines sonderbaren Zufalls zu erwähnen. Als ich im Jahre 1842 am Fuße des Aetna war, fand ich sein feuerspeiendes Element besänftiget. – Erst einige Monate nach meiner Abreise flammte es mit erneuerten Kräften auf. Als ich nun auf meiner Rückreise vom Hekla nach Reikjavik kam, äußerte ich scherzweise, daß es doch höchst sonderbar wäre, wenn nun dieser »Aetna des Nordens« auch zum Ausbruche käme. – Und kaum war ich fünf Wochen von Island entfernt, geschah dieß wirklich, und er flammte stärker als je. – Um so merkwürdiger ist dieser Zufall, da der Hekla nun achtzig Jahre geschwiegen hatte, und bereits für einen ausgebrannten Krater angesehen wurde. – Käme ich jetzt wieder nach Island, so würde man mich als »böse Prophetin« betrachten, und ich wäre wahrscheinlich kaum meines Lebens sicher.

[4]: Jeder nur etwas wohlhabende Bauer, der sich mehrere Tage von seinem Hause entfernt, führt ein kleines Zelt bei sich, das er überall aufschlagen kann. Diese Zelte sind höchstens 3 Fuß hoch, 5 bis 6 Fuß lang und 3 Fuß breit.

[5]: »Schlingen«, nennen die Schiffer, wenn die Segel schlaff hängen, der Wind stoßweise kömmt, und so das Fahrzeug von den plötzlich angeschwellten Segeln fürchterlich herumgeworfen wird.

[6]: Auf dieser Fahrt wird nach Landmeilen gerechnet.

[7]:Kulleheißt in der schwedischen Sprache, der Hügel.

[8]: Darlekarlien ist eine schwedische Provinz, 20 Meilen nördlich von Stockholm entlegen.

[9]: Die FamilieSturrewar eine der ausgezeichnetsten in Schweden.Sten Sturreführte die Buchdruckerei in Schweden ein, stiftete die Universität Upsala, und zog viele gelehrte Männer nach Schweden. In einer Schlacht gegen die Dänen wurde Sten Sturre tödtlich verwundet und starb 1520.

Seine beiden Nachfolger, als Reichsvorsteher,Suante,Nilson Sturreund dessen Sohn,Sten Sturre, der Jüngere, leben auch noch im dankbaren Andenken bei den Schweden, wegen ihrer patriotischen Großthaten.

[10]: Herr J. Scheffer in Mödling nächst Wien entwirft von diesem neuen Zweiflügler, welcher zur Familie der Muscidae gehört und mit der Gattung Borborus zunächst verwandt ist, folgenden Charakter:

Antennaedeflexae, breves, triarticulatae, articulo ultimo phaerico; seda nuda.Hypoctomasubprominulum, fronte lata, setosa.Oculirotundi, remoti.Abdomenquinque annulatum, dorso nudo.Tarsi, simplices.Alae, incumbentes, abdomine longiores, nervo primo simplici.Lecogaster islandicus.Niger, abdomine nitido, antennis pedibusque rufopiceis.

Antennaedeflexae, breves, triarticulatae, articulo ultimo phaerico; seda nuda.

Hypoctomasubprominulum, fronte lata, setosa.

Oculirotundi, remoti.

Abdomenquinque annulatum, dorso nudo.

Tarsi, simplices.

Alae, incumbentes, abdomine longiores, nervo primo simplici.

Lecogaster islandicus.

Niger, abdomine nitido, antennis pedibusque rufopiceis.

Das Originalbuch ist in Frakturschrift gedruckt.

Der Text des Originalbuches wurde grundsätzlich beibehalten, mit folgenden Ausnahmen:

der Halbtitel wurde entfernt;

das Inhaltsverzeichnis wurde vom Buchende an den Textbeginn verschoben;

"Ui" als Umlaut wurde generell in "Ue" geändert;

im Inhaltsverzeichnis:"dänichen" geändert in "dänischen"(Jahresgehalte der kön. dänischen Beamten auf Island)

Seite13:"uud" geändert in "und"(30 Fuß hoch gehen, und das Aufsteigen währte nie)

Seite36:"hauptächlich" geändert in "hauptsächlich"(hauptsächlich um dort für mich mit einem Führer nach dem Hekla)

Seite39:"." eingefügt(mir viel Glück zur morgigen beschwerlichen Reise wünschend.)

Seite63:"." eingefügt(seinen Hafen zu erreichen.)

Seite84:"." eingefügt(und langte glücklich in der Tiefe an.)

Seite112:"ordentllich" geändert in "ordentlich"(daß mir dabei ordentlich angst wurde)

Seite122:"Elb" "Elf"(An der Stadt fließt der StromStorri Elf)

Seite155:"," eingefügt(Den herrlichen Wenner-See, 10-12 Meilen lang)

Seite162:"." eingefügt(vor dem SeeRoxenerhebt. Plötzlich erschließt sich)

Seite176:"nm" geändert in "um"(Schon um 6 Uhr saß ich im Theater)

Seite180:"Daß" geändert in "Das"(Das Schlößchen selbst ist so außerordentlich klein)

Seite196:"Upsula" geändert in "Upsala"(Ungefähr eine halbe Meile hinter Upsala liegt)

Seite205:"Alt-Upsula" geändert in "Alt-Upsala"(Die große Ebene, auf welcher Neu- und Alt-Upsala liegen)

Seite207:"." eingefügt(in den Theil des Mälarsees ein, an welchem sie liegt.)

Seite208:"ertrageu" geändert in "ertragen"(an Niemanden wenden, und muß Alles geduldig ertragen.)

Seite209:"Mittagkost" geändert in "Mittagskost"(so viel bezahlen, wie für die ganze Mittagskost)

Seite210:"Städchen" geändert in "Städtchen"(liegt das StädtchenWachsholm, und diesem gegenüber)

Seite217:"Trottroir" geändert in "Trottoir"(das Trottoir daneben ist so schön und eben)

Seite219:"Banernhäuser" geändert in "Bauernhäuser"(Die Bauernhäuser sind hier sehr groß und ausgedehnt)

Seite239:"nocht" geändert in "noch"(die Hauptkirche, die zwar noch nicht vollendet ist)

Seite240:"Slosses" geändert in "Schlosses"(In das Innere des Schlosses konnte ich nicht)

Seite243:"Blummenpartieen" geändert in "Blumenpartieen"(an Blumenpartieen kömmt man nur selten vorüber)

Seite256:"Bohholz-Käfer" geändert in "Bohrholz-Käfer"(Räuberischer Bohrholz-Käfer)


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