KopfleisteKind und Weihnachten.
Kopfleiste
Verzierung
Schellenklingen — Peitschenknall,Lust und Freude überall!Schneeballschlacht und Schlittenfahrt,Schneemann von der schönsten Art.Frisch die Luft, der Himmel blau,Alles weiß in Feld und Au.Schlittschuhbahn, so blank und groß,Purzelbäume ganz famos.Endlich abends müd’ nach Haus,Warme Aepfel dann zum Schmaus.Und noch in der Nacht im TraumChristkindlein und Weihnachtsbaum! —Wer sich da nicht wollte freu’n,Müßt’ ein rechter Griesgram sein.Carl Ferdinands.
Schellenklingen — Peitschenknall,Lust und Freude überall!Schneeballschlacht und Schlittenfahrt,Schneemann von der schönsten Art.Frisch die Luft, der Himmel blau,Alles weiß in Feld und Au.Schlittschuhbahn, so blank und groß,Purzelbäume ganz famos.Endlich abends müd’ nach Haus,Warme Aepfel dann zum Schmaus.Und noch in der Nacht im TraumChristkindlein und Weihnachtsbaum! —Wer sich da nicht wollte freu’n,Müßt’ ein rechter Griesgram sein.Carl Ferdinands.
Schellenklingen — Peitschenknall,Lust und Freude überall!Schneeballschlacht und Schlittenfahrt,Schneemann von der schönsten Art.Frisch die Luft, der Himmel blau,Alles weiß in Feld und Au.Schlittschuhbahn, so blank und groß,Purzelbäume ganz famos.Endlich abends müd’ nach Haus,Warme Aepfel dann zum Schmaus.Und noch in der Nacht im TraumChristkindlein und Weihnachtsbaum! —Wer sich da nicht wollte freu’n,Müßt’ ein rechter Griesgram sein.
Schellenklingen — Peitschenknall,
Lust und Freude überall!
Schneeballschlacht und Schlittenfahrt,
Schneemann von der schönsten Art.
Frisch die Luft, der Himmel blau,
Alles weiß in Feld und Au.
Schlittschuhbahn, so blank und groß,
Purzelbäume ganz famos.
Endlich abends müd’ nach Haus,
Warme Aepfel dann zum Schmaus.
Und noch in der Nacht im Traum
Christkindlein und Weihnachtsbaum! —
Wer sich da nicht wollte freu’n,
Müßt’ ein rechter Griesgram sein.
Carl Ferdinands.
Carl Ferdinands.
Wenn’s Winter wird, wenn’s friert und schneitIm Dorf und in dem Städtchen,Da freuen sich, da freuen sich,Die Bübchen und die Mädchen!Sie singen dann mit heller Stimm’Viel liebe, alte Lieder;Die Weihnachtszeit, die Weihnachtszeit,Die frohe Zeit kommt wieder.Der Weihnachtsmann, ja, schaut nur her,Der geht schon auf die Reise;Mit Sack und Pack, mit Sack und Pack,Ganz heimlich und ganz leise.Er bringt dem Mütterlein für euchViel liebe, schöne Gaben.Am Weihnachtstag, am WeihnachtstagSollt ihr sie alle haben.Carl Ferdinands.
Wenn’s Winter wird, wenn’s friert und schneitIm Dorf und in dem Städtchen,Da freuen sich, da freuen sich,Die Bübchen und die Mädchen!Sie singen dann mit heller Stimm’Viel liebe, alte Lieder;Die Weihnachtszeit, die Weihnachtszeit,Die frohe Zeit kommt wieder.Der Weihnachtsmann, ja, schaut nur her,Der geht schon auf die Reise;Mit Sack und Pack, mit Sack und Pack,Ganz heimlich und ganz leise.Er bringt dem Mütterlein für euchViel liebe, schöne Gaben.Am Weihnachtstag, am WeihnachtstagSollt ihr sie alle haben.Carl Ferdinands.
Wenn’s Winter wird, wenn’s friert und schneitIm Dorf und in dem Städtchen,Da freuen sich, da freuen sich,Die Bübchen und die Mädchen!
Wenn’s Winter wird, wenn’s friert und schneit
Im Dorf und in dem Städtchen,
Da freuen sich, da freuen sich,
Die Bübchen und die Mädchen!
Sie singen dann mit heller Stimm’Viel liebe, alte Lieder;Die Weihnachtszeit, die Weihnachtszeit,Die frohe Zeit kommt wieder.Der Weihnachtsmann, ja, schaut nur her,Der geht schon auf die Reise;
Sie singen dann mit heller Stimm’
Viel liebe, alte Lieder;
Die Weihnachtszeit, die Weihnachtszeit,
Die frohe Zeit kommt wieder.
Der Weihnachtsmann, ja, schaut nur her,
Der geht schon auf die Reise;
Mit Sack und Pack, mit Sack und Pack,Ganz heimlich und ganz leise.Er bringt dem Mütterlein für euchViel liebe, schöne Gaben.Am Weihnachtstag, am WeihnachtstagSollt ihr sie alle haben.
Mit Sack und Pack, mit Sack und Pack,
Ganz heimlich und ganz leise.
Er bringt dem Mütterlein für euch
Viel liebe, schöne Gaben.
Am Weihnachtstag, am Weihnachtstag
Sollt ihr sie alle haben.
Carl Ferdinands.
Carl Ferdinands.
Alles ringsum weit und breitSteht im Winterkleide.Junge Saat ist überschneit,Nadelwald und Heide.Einen Schneemann jetzt zu bau’n,Welche Lust für Jungen.Einen sah ich dort am Zaun,Der ist wohlgelungen.Grimmig blickt er in das Land,Und verbreitet Schrecken;Noch dazu in seiner Hand,Hält er einen Stecken.Aber seine trotz’ge MachtDauert gar nicht lange.Wenn einmal die Sonne lacht,Wird dem Riesen bange.Seine ganze HerrlichkeitSteht auf schwachen Füßen.Eh’ es Kirschenblüten schneit,Muß er schon zerfließen.
Alles ringsum weit und breitSteht im Winterkleide.Junge Saat ist überschneit,Nadelwald und Heide.Einen Schneemann jetzt zu bau’n,Welche Lust für Jungen.Einen sah ich dort am Zaun,Der ist wohlgelungen.Grimmig blickt er in das Land,Und verbreitet Schrecken;Noch dazu in seiner Hand,Hält er einen Stecken.Aber seine trotz’ge MachtDauert gar nicht lange.Wenn einmal die Sonne lacht,Wird dem Riesen bange.Seine ganze HerrlichkeitSteht auf schwachen Füßen.Eh’ es Kirschenblüten schneit,Muß er schon zerfließen.
Alles ringsum weit und breitSteht im Winterkleide.Junge Saat ist überschneit,Nadelwald und Heide.Einen Schneemann jetzt zu bau’n,Welche Lust für Jungen.Einen sah ich dort am Zaun,Der ist wohlgelungen.Grimmig blickt er in das Land,Und verbreitet Schrecken;Noch dazu in seiner Hand,Hält er einen Stecken.Aber seine trotz’ge MachtDauert gar nicht lange.Wenn einmal die Sonne lacht,Wird dem Riesen bange.Seine ganze HerrlichkeitSteht auf schwachen Füßen.Eh’ es Kirschenblüten schneit,Muß er schon zerfließen.
Alles ringsum weit und breit
Steht im Winterkleide.
Junge Saat ist überschneit,
Nadelwald und Heide.
Einen Schneemann jetzt zu bau’n,
Welche Lust für Jungen.
Einen sah ich dort am Zaun,
Der ist wohlgelungen.
Grimmig blickt er in das Land,
Und verbreitet Schrecken;
Noch dazu in seiner Hand,
Hält er einen Stecken.
Aber seine trotz’ge Macht
Dauert gar nicht lange.
Wenn einmal die Sonne lacht,
Wird dem Riesen bange.
Seine ganze Herrlichkeit
Steht auf schwachen Füßen.
Eh’ es Kirschenblüten schneit,
Muß er schon zerfließen.
Denkt euch — ich habe das Christkind geseh’n!Es kam aus dem Walde,Das Mützchen voll Schnee,Mit rotgefrorenem Näschen,Die kleinen Hände taten ihm weh;Denn es trug ein’n Sack,Der war gar schwer,Schleppt und poltert hinter ihm her.Was drin war, möchtet ihr wissen?Ihr Naseweise, ihr Schelmenpack —Meint ihr, er wäre offen, der Sack?Zugebunden bis obenhin!Doch war gewiß etwas Schönes drin;Es roch so nach Aepfeln und Nüssen.Anna Ritter.
Denkt euch — ich habe das Christkind geseh’n!Es kam aus dem Walde,Das Mützchen voll Schnee,Mit rotgefrorenem Näschen,Die kleinen Hände taten ihm weh;Denn es trug ein’n Sack,Der war gar schwer,Schleppt und poltert hinter ihm her.Was drin war, möchtet ihr wissen?Ihr Naseweise, ihr Schelmenpack —Meint ihr, er wäre offen, der Sack?Zugebunden bis obenhin!Doch war gewiß etwas Schönes drin;Es roch so nach Aepfeln und Nüssen.Anna Ritter.
Denkt euch — ich habe das Christkind geseh’n!Es kam aus dem Walde,Das Mützchen voll Schnee,Mit rotgefrorenem Näschen,Die kleinen Hände taten ihm weh;Denn es trug ein’n Sack,Der war gar schwer,Schleppt und poltert hinter ihm her.Was drin war, möchtet ihr wissen?Ihr Naseweise, ihr Schelmenpack —Meint ihr, er wäre offen, der Sack?Zugebunden bis obenhin!Doch war gewiß etwas Schönes drin;Es roch so nach Aepfeln und Nüssen.
Denkt euch — ich habe das Christkind geseh’n!
Es kam aus dem Walde,
Das Mützchen voll Schnee,
Mit rotgefrorenem Näschen,
Die kleinen Hände taten ihm weh;
Denn es trug ein’n Sack,
Der war gar schwer,
Schleppt und poltert hinter ihm her.
Was drin war, möchtet ihr wissen?
Ihr Naseweise, ihr Schelmenpack —
Meint ihr, er wäre offen, der Sack?
Zugebunden bis obenhin!
Doch war gewiß etwas Schönes drin;
Es roch so nach Aepfeln und Nüssen.
Anna Ritter.
Anna Ritter.
Liebe Kindlein,Kauft ein!Hier ein Hündlein,Hier ein Schwein;Trommel und Schlegel,Ein Reitpferd, ein Wägel,Kugel und Kegel,Kistchen und Pfeifer,Kutscher und Läufer,Husar und Schweizer —Nur um ein paar KreuzerIst alles dein.Kindlein, kauf’ ein!Wolfgang Goethe.
Liebe Kindlein,Kauft ein!Hier ein Hündlein,Hier ein Schwein;Trommel und Schlegel,Ein Reitpferd, ein Wägel,Kugel und Kegel,Kistchen und Pfeifer,Kutscher und Läufer,Husar und Schweizer —Nur um ein paar KreuzerIst alles dein.Kindlein, kauf’ ein!Wolfgang Goethe.
Liebe Kindlein,Kauft ein!Hier ein Hündlein,Hier ein Schwein;Trommel und Schlegel,Ein Reitpferd, ein Wägel,Kugel und Kegel,Kistchen und Pfeifer,Kutscher und Läufer,Husar und Schweizer —Nur um ein paar KreuzerIst alles dein.Kindlein, kauf’ ein!
Liebe Kindlein,
Kauft ein!
Hier ein Hündlein,
Hier ein Schwein;
Trommel und Schlegel,
Ein Reitpferd, ein Wägel,
Kugel und Kegel,
Kistchen und Pfeifer,
Kutscher und Läufer,
Husar und Schweizer —
Nur um ein paar Kreuzer
Ist alles dein.
Kindlein, kauf’ ein!
Wolfgang Goethe.
Wolfgang Goethe.
Tausend Engel fliegen heut’Lustig durch die Stadt,Und ein Bäumchen in der HandJeder Engel hat.Einer sah mich freundlich an,Kam mir lächelnd nah,Ach, und lachte und sah aus,Gerade wie Mama.Und sein Bäumchen seh’ ich hierAuf dem Tische steh’n,Und den Engel hör’ ich leis,Hin und wieder geh’n.Legte ab sein Flügelpaar,Als er kam ins Haus;Immer noch wie die Mama,Sieht der Engel aus.Mia Holm.
Tausend Engel fliegen heut’Lustig durch die Stadt,Und ein Bäumchen in der HandJeder Engel hat.Einer sah mich freundlich an,Kam mir lächelnd nah,Ach, und lachte und sah aus,Gerade wie Mama.Und sein Bäumchen seh’ ich hierAuf dem Tische steh’n,Und den Engel hör’ ich leis,Hin und wieder geh’n.Legte ab sein Flügelpaar,Als er kam ins Haus;Immer noch wie die Mama,Sieht der Engel aus.Mia Holm.
Tausend Engel fliegen heut’Lustig durch die Stadt,Und ein Bäumchen in der HandJeder Engel hat.Einer sah mich freundlich an,Kam mir lächelnd nah,Ach, und lachte und sah aus,Gerade wie Mama.Und sein Bäumchen seh’ ich hierAuf dem Tische steh’n,Und den Engel hör’ ich leis,Hin und wieder geh’n.Legte ab sein Flügelpaar,Als er kam ins Haus;Immer noch wie die Mama,Sieht der Engel aus.
Tausend Engel fliegen heut’
Lustig durch die Stadt,
Und ein Bäumchen in der Hand
Jeder Engel hat.
Einer sah mich freundlich an,
Kam mir lächelnd nah,
Ach, und lachte und sah aus,
Gerade wie Mama.
Und sein Bäumchen seh’ ich hier
Auf dem Tische steh’n,
Und den Engel hör’ ich leis,
Hin und wieder geh’n.
Legte ab sein Flügelpaar,
Als er kam ins Haus;
Immer noch wie die Mama,
Sieht der Engel aus.
Mia Holm.
Mia Holm.
Fest der Freude, heil’ge Nacht!Sei gegrüßt mit frohem Munde,Sehnend harrten wir der Stunde.Fest der Freude, heil’ge Nacht!Bringe Glück, du Engelschar,Unserm teuren Elternpaar.Fr. Ernst.
Fest der Freude, heil’ge Nacht!Sei gegrüßt mit frohem Munde,Sehnend harrten wir der Stunde.Fest der Freude, heil’ge Nacht!Bringe Glück, du Engelschar,Unserm teuren Elternpaar.Fr. Ernst.
Fest der Freude, heil’ge Nacht!Sei gegrüßt mit frohem Munde,Sehnend harrten wir der Stunde.Fest der Freude, heil’ge Nacht!Bringe Glück, du Engelschar,Unserm teuren Elternpaar.
Fest der Freude, heil’ge Nacht!
Sei gegrüßt mit frohem Munde,
Sehnend harrten wir der Stunde.
Fest der Freude, heil’ge Nacht!
Bringe Glück, du Engelschar,
Unserm teuren Elternpaar.
Fr. Ernst.
Fr. Ernst.
*
Zwar ist das Jahr an Festen reich,Doch ist kein Fest dem Feste gleich,Worauf wir Kinder jahraus, jahreinStets harren in süßer Lust und Pein.O schöne, herrliche Weihnachtszeit,Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!Wenn der heilige Christ in jedem HausTeilt seine lieben Gaben aus.Und ist das Häuschen noch so klein,So kommt der heil’ge Christ hinein,Und alle sind ihm lieb, wie die Seinen,Die Armen und Reichen, die Großen und Kleinen.Der heilige Christ an alle denkt,Ein jeder wird von ihm beschenkt.Drum laßt uns freu’n und dankbar sein!Er denkt auch unser, mein und dein.Hoffmann von Fallersleben.
Zwar ist das Jahr an Festen reich,Doch ist kein Fest dem Feste gleich,Worauf wir Kinder jahraus, jahreinStets harren in süßer Lust und Pein.O schöne, herrliche Weihnachtszeit,Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!Wenn der heilige Christ in jedem HausTeilt seine lieben Gaben aus.Und ist das Häuschen noch so klein,So kommt der heil’ge Christ hinein,Und alle sind ihm lieb, wie die Seinen,Die Armen und Reichen, die Großen und Kleinen.Der heilige Christ an alle denkt,Ein jeder wird von ihm beschenkt.Drum laßt uns freu’n und dankbar sein!Er denkt auch unser, mein und dein.Hoffmann von Fallersleben.
Zwar ist das Jahr an Festen reich,Doch ist kein Fest dem Feste gleich,Worauf wir Kinder jahraus, jahreinStets harren in süßer Lust und Pein.O schöne, herrliche Weihnachtszeit,Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!Wenn der heilige Christ in jedem HausTeilt seine lieben Gaben aus.Und ist das Häuschen noch so klein,So kommt der heil’ge Christ hinein,Und alle sind ihm lieb, wie die Seinen,Die Armen und Reichen, die Großen und Kleinen.Der heilige Christ an alle denkt,Ein jeder wird von ihm beschenkt.Drum laßt uns freu’n und dankbar sein!Er denkt auch unser, mein und dein.
Zwar ist das Jahr an Festen reich,
Doch ist kein Fest dem Feste gleich,
Worauf wir Kinder jahraus, jahrein
Stets harren in süßer Lust und Pein.
O schöne, herrliche Weihnachtszeit,
Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!
Wenn der heilige Christ in jedem Haus
Teilt seine lieben Gaben aus.
Und ist das Häuschen noch so klein,
So kommt der heil’ge Christ hinein,
Und alle sind ihm lieb, wie die Seinen,
Die Armen und Reichen, die Großen und Kleinen.
Der heilige Christ an alle denkt,
Ein jeder wird von ihm beschenkt.
Drum laßt uns freu’n und dankbar sein!
Er denkt auch unser, mein und dein.
Hoffmann von Fallersleben.
Hoffmann von Fallersleben.
*
Weil du zuerst im MutterarmUns hast getragen, weich und warm.Weil du manch’ kalte Winternacht,Dich um den süßen Schlaf gebracht,Um in des weichen Bettleins Ruh’,Die Kinderlein zu decken zu —So magst du heute uns vergönnen,Obwohl wir’s nicht vergelten können,Daß für den Winter in der StilleWir bringen eine warme Hülle,Um dich in ihren weichen Falten,An kalten Tagen warm zu halten.Nimm’s freundlich! — Sei nicht eingedenk’,Daß so prosaisch das Geschenk.Denk’, daß schon oft die Liebe liehDer Prosa ihre Poesie.Ottilie Wildermuth.
Weil du zuerst im MutterarmUns hast getragen, weich und warm.Weil du manch’ kalte Winternacht,Dich um den süßen Schlaf gebracht,Um in des weichen Bettleins Ruh’,Die Kinderlein zu decken zu —So magst du heute uns vergönnen,Obwohl wir’s nicht vergelten können,Daß für den Winter in der StilleWir bringen eine warme Hülle,Um dich in ihren weichen Falten,An kalten Tagen warm zu halten.Nimm’s freundlich! — Sei nicht eingedenk’,Daß so prosaisch das Geschenk.Denk’, daß schon oft die Liebe liehDer Prosa ihre Poesie.Ottilie Wildermuth.
Weil du zuerst im MutterarmUns hast getragen, weich und warm.Weil du manch’ kalte Winternacht,Dich um den süßen Schlaf gebracht,Um in des weichen Bettleins Ruh’,Die Kinderlein zu decken zu —So magst du heute uns vergönnen,Obwohl wir’s nicht vergelten können,Daß für den Winter in der StilleWir bringen eine warme Hülle,Um dich in ihren weichen Falten,An kalten Tagen warm zu halten.Nimm’s freundlich! — Sei nicht eingedenk’,Daß so prosaisch das Geschenk.Denk’, daß schon oft die Liebe liehDer Prosa ihre Poesie.
Weil du zuerst im Mutterarm
Uns hast getragen, weich und warm.
Weil du manch’ kalte Winternacht,
Dich um den süßen Schlaf gebracht,
Um in des weichen Bettleins Ruh’,
Die Kinderlein zu decken zu —
So magst du heute uns vergönnen,
Obwohl wir’s nicht vergelten können,
Daß für den Winter in der Stille
Wir bringen eine warme Hülle,
Um dich in ihren weichen Falten,
An kalten Tagen warm zu halten.
Nimm’s freundlich! — Sei nicht eingedenk’,
Daß so prosaisch das Geschenk.
Denk’, daß schon oft die Liebe lieh
Der Prosa ihre Poesie.
Ottilie Wildermuth.
Ottilie Wildermuth.
*
Willkommen, schönster AbendDer frohen Weihnachtszeit!Wie bist du doch so labend,Wie bringst du soviel Freud’!Wie glänzt im hellsten LichteDer schöne Weihnachtsbaum!Mit strahlendem GesichteSchau’ ich ihn wie im Traum.Der schönste aller Bäume,Ihm ist kein andrer gleich,Er ist der Baum der TräumeIm Kinderhimmelreich.Den hat uns Gottes LiebeMit seinem Sohn gebracht,Daß daran unsre LiebeSich immer neu entfacht.Der Engel heil’ge LiebeSchmückt ihn so süß und hold,Und macht des Herzens TriebeSo rein wie Weihnachtsgold. —Euch dank’ ich all die Gaben,Geliebte Eltern mein!Ich will euch immer habenEin Herz, euch zu erfreu’n.Ch. Grüß.
Willkommen, schönster AbendDer frohen Weihnachtszeit!Wie bist du doch so labend,Wie bringst du soviel Freud’!Wie glänzt im hellsten LichteDer schöne Weihnachtsbaum!Mit strahlendem GesichteSchau’ ich ihn wie im Traum.Der schönste aller Bäume,Ihm ist kein andrer gleich,Er ist der Baum der TräumeIm Kinderhimmelreich.Den hat uns Gottes LiebeMit seinem Sohn gebracht,Daß daran unsre LiebeSich immer neu entfacht.Der Engel heil’ge LiebeSchmückt ihn so süß und hold,Und macht des Herzens TriebeSo rein wie Weihnachtsgold. —Euch dank’ ich all die Gaben,Geliebte Eltern mein!Ich will euch immer habenEin Herz, euch zu erfreu’n.Ch. Grüß.
Willkommen, schönster AbendDer frohen Weihnachtszeit!Wie bist du doch so labend,Wie bringst du soviel Freud’!Wie glänzt im hellsten LichteDer schöne Weihnachtsbaum!Mit strahlendem GesichteSchau’ ich ihn wie im Traum.Der schönste aller Bäume,Ihm ist kein andrer gleich,Er ist der Baum der TräumeIm Kinderhimmelreich.Den hat uns Gottes LiebeMit seinem Sohn gebracht,Daß daran unsre LiebeSich immer neu entfacht.Der Engel heil’ge LiebeSchmückt ihn so süß und hold,Und macht des Herzens TriebeSo rein wie Weihnachtsgold. —Euch dank’ ich all die Gaben,Geliebte Eltern mein!Ich will euch immer habenEin Herz, euch zu erfreu’n.
Willkommen, schönster Abend
Der frohen Weihnachtszeit!
Wie bist du doch so labend,
Wie bringst du soviel Freud’!
Wie glänzt im hellsten Lichte
Der schöne Weihnachtsbaum!
Mit strahlendem Gesichte
Schau’ ich ihn wie im Traum.
Der schönste aller Bäume,
Ihm ist kein andrer gleich,
Er ist der Baum der Träume
Im Kinderhimmelreich.
Den hat uns Gottes Liebe
Mit seinem Sohn gebracht,
Daß daran unsre Liebe
Sich immer neu entfacht.
Der Engel heil’ge Liebe
Schmückt ihn so süß und hold,
Und macht des Herzens Triebe
So rein wie Weihnachtsgold. —
Euch dank’ ich all die Gaben,
Geliebte Eltern mein!
Ich will euch immer haben
Ein Herz, euch zu erfreu’n.
Ch. Grüß.
Ch. Grüß.
*
Heil’ger Christ,Heute istDein Geburtstag fein.Bete fromm:Komm, o komm!Kehre bei uns ein!Kehre ein,Bring’ hereinGlück und Segen vielFür PapaUnd Mama;Mir etwas für’s Spiel.Fr. Ernst.
Heil’ger Christ,Heute istDein Geburtstag fein.Bete fromm:Komm, o komm!Kehre bei uns ein!Kehre ein,Bring’ hereinGlück und Segen vielFür PapaUnd Mama;Mir etwas für’s Spiel.Fr. Ernst.
Heil’ger Christ,Heute istDein Geburtstag fein.Bete fromm:Komm, o komm!Kehre bei uns ein!
Heil’ger Christ,
Heute ist
Dein Geburtstag fein.
Bete fromm:
Komm, o komm!
Kehre bei uns ein!
Kehre ein,Bring’ hereinGlück und Segen vielFür PapaUnd Mama;Mir etwas für’s Spiel.
Kehre ein,
Bring’ herein
Glück und Segen viel
Für Papa
Und Mama;
Mir etwas für’s Spiel.
Fr. Ernst.
Fr. Ernst.
*
Nimm, was ich dir hier gestrickt,Liebes gutes Mütterlein,Weiß zwar nicht, ob’s mir geglückt,Künftig soll es besser sein.Fr. Ernst.
Nimm, was ich dir hier gestrickt,Liebes gutes Mütterlein,Weiß zwar nicht, ob’s mir geglückt,Künftig soll es besser sein.Fr. Ernst.
Nimm, was ich dir hier gestrickt,Liebes gutes Mütterlein,Weiß zwar nicht, ob’s mir geglückt,Künftig soll es besser sein.
Nimm, was ich dir hier gestrickt,
Liebes gutes Mütterlein,
Weiß zwar nicht, ob’s mir geglückt,
Künftig soll es besser sein.
Fr. Ernst.
Fr. Ernst.
*
Nimm diese kleine Gabe,Nimm freundlich sie von mir,Wie sehr ich lieb dich habe,Kann’s gar nicht sagen dir.Fr. Ernst.
Nimm diese kleine Gabe,Nimm freundlich sie von mir,Wie sehr ich lieb dich habe,Kann’s gar nicht sagen dir.Fr. Ernst.
Nimm diese kleine Gabe,Nimm freundlich sie von mir,Wie sehr ich lieb dich habe,Kann’s gar nicht sagen dir.
Nimm diese kleine Gabe,
Nimm freundlich sie von mir,
Wie sehr ich lieb dich habe,
Kann’s gar nicht sagen dir.
Fr. Ernst.
Fr. Ernst.
*
Zum Weihnachtsfeste bring’ ich heut’,Mein liebstes, bestes Väterlein (Mütterlein),Ein Wünschchen, das dein Herz erfreut,Weil ich zur Arbeit noch zu klein.Hab’ immer Freud’ und frohen Mut,Der liebe Gott wird mit dir sein,Behalt’ mich lieb und sei mir gut,Mein liebstes, bestes Väterlein (Mütterlein).P. Lindner.
Zum Weihnachtsfeste bring’ ich heut’,Mein liebstes, bestes Väterlein (Mütterlein),Ein Wünschchen, das dein Herz erfreut,Weil ich zur Arbeit noch zu klein.Hab’ immer Freud’ und frohen Mut,Der liebe Gott wird mit dir sein,Behalt’ mich lieb und sei mir gut,Mein liebstes, bestes Väterlein (Mütterlein).P. Lindner.
Zum Weihnachtsfeste bring’ ich heut’,Mein liebstes, bestes Väterlein (Mütterlein),Ein Wünschchen, das dein Herz erfreut,Weil ich zur Arbeit noch zu klein.Hab’ immer Freud’ und frohen Mut,Der liebe Gott wird mit dir sein,Behalt’ mich lieb und sei mir gut,Mein liebstes, bestes Väterlein (Mütterlein).
Zum Weihnachtsfeste bring’ ich heut’,
Mein liebstes, bestes Väterlein (Mütterlein),
Ein Wünschchen, das dein Herz erfreut,
Weil ich zur Arbeit noch zu klein.
Hab’ immer Freud’ und frohen Mut,
Der liebe Gott wird mit dir sein,
Behalt’ mich lieb und sei mir gut,
Mein liebstes, bestes Väterlein (Mütterlein).
P. Lindner.
P. Lindner.
*
Kein Blümchen blüht im Garten mehr,Das unser Herz erfreut;Verstummt ist längst der Vögel Heer,Das Feld ringsum beschneit.Doch bringt der rauhe WintersmannAuch manche schöne Freude,Und wer es nur erwarten kann,Dem brennt ein Bäumchen heute!So mag’s denn draußen frieren, schnei’nIm Stübchen hier ist Frieden,Und reiche Gaben, groß und klein,Hat Liebe mir beschieden ...Drum klopft vor Freude mir das HerzUnd dankt für eure Liebe;Entfernt von euch sei jeder SchmerzUnd euer Blick nie trübe.Und tat ich oft mit leichtem SinnNicht immer, was ich sollte,So nehmt den guten Willen hin,Der euch nie kränken wollte.Ernst Anschütz.
Kein Blümchen blüht im Garten mehr,Das unser Herz erfreut;Verstummt ist längst der Vögel Heer,Das Feld ringsum beschneit.Doch bringt der rauhe WintersmannAuch manche schöne Freude,Und wer es nur erwarten kann,Dem brennt ein Bäumchen heute!So mag’s denn draußen frieren, schnei’nIm Stübchen hier ist Frieden,Und reiche Gaben, groß und klein,Hat Liebe mir beschieden ...Drum klopft vor Freude mir das HerzUnd dankt für eure Liebe;Entfernt von euch sei jeder SchmerzUnd euer Blick nie trübe.Und tat ich oft mit leichtem SinnNicht immer, was ich sollte,So nehmt den guten Willen hin,Der euch nie kränken wollte.Ernst Anschütz.
Kein Blümchen blüht im Garten mehr,Das unser Herz erfreut;Verstummt ist längst der Vögel Heer,Das Feld ringsum beschneit.Doch bringt der rauhe WintersmannAuch manche schöne Freude,Und wer es nur erwarten kann,Dem brennt ein Bäumchen heute!So mag’s denn draußen frieren, schnei’nIm Stübchen hier ist Frieden,Und reiche Gaben, groß und klein,Hat Liebe mir beschieden ...Drum klopft vor Freude mir das HerzUnd dankt für eure Liebe;Entfernt von euch sei jeder SchmerzUnd euer Blick nie trübe.Und tat ich oft mit leichtem SinnNicht immer, was ich sollte,So nehmt den guten Willen hin,Der euch nie kränken wollte.
Kein Blümchen blüht im Garten mehr,
Das unser Herz erfreut;
Verstummt ist längst der Vögel Heer,
Das Feld ringsum beschneit.
Doch bringt der rauhe Wintersmann
Auch manche schöne Freude,
Und wer es nur erwarten kann,
Dem brennt ein Bäumchen heute!
So mag’s denn draußen frieren, schnei’n
Im Stübchen hier ist Frieden,
Und reiche Gaben, groß und klein,
Hat Liebe mir beschieden ...
Drum klopft vor Freude mir das Herz
Und dankt für eure Liebe;
Entfernt von euch sei jeder Schmerz
Und euer Blick nie trübe.
Und tat ich oft mit leichtem Sinn
Nicht immer, was ich sollte,
So nehmt den guten Willen hin,
Der euch nie kränken wollte.
Ernst Anschütz.
Ernst Anschütz.