25.

25.

Everard Leath ging über die Halde nach dem Bungalow zurück. Es war ganz dunkel, ehe er dort anlangte, und die Lampen brannten schon, als er ins Wohnzimmer trat. Sherriff, der in einem Stuhl am Kamin ein Schläfchen gehalten, richtete sich bei seinem Eintritt auf. Leath zog einen Sessel heran und setzte sich.

»Ich bin in Turret Court gewesen,« sagte er auf einen fragenden Blick des andern.

»Das habe ich mir gedacht, mein Junge. Dort steht wohl alles beim alten, und es ist keine Wendung zum Besseren eingetreten?«

»Nein — nicht die mindeste. Es ist nicht zu erwarten. Wie Sir Jasper jetzt daliegt, so kann er vielleicht, wenn seine Lebenskraft so lange ausreicht, noch fünf Jahre liegen.«

Ein finsteres Lächeln zuckte um die Lippen des jungen Mannes. »Wenn wir nach Rache getrachtet, so ist sie uns jetzt in vollem Maße geworden.«

»Ich trachte nicht darnach,« versetzte der Alte sanft, »nicht einmal um Marys willen. Aber ich bin alt. Ich leugne nicht, daß ich vielleicht anders darübergedacht haben würde, Everard, wäre ich so jung wie du.«

»Mich verlangt auch nicht darnach,« antwortete Leath mit einem Stirnrunzeln, »man führt keinen Streich nach einem Toten, und in Wirklichkeit ist er tot.«

»Das ist wahr! Besser für seine Umgebung, er wäre es in der Tat.« Sherriff hielt zögernd inne. »Du glaubst, Lady Agathe hat keine Ahnung, daß — etwas nicht in Ordnung ist?«

»Durchaus keine. Wie sollte sie auch? Wer sollte es ihr sagen? Ihr Sohn wird Sir Roy werden. Sie wird nie was anderes erfahren.«

»Ich hoffe nicht. Ganz von ihren Kindern abgesehen, würde ein solcher Schlag sie getötet haben. Nun, du hast auf vieles — auf sehr vieles verzichtet, Everard, hast viel aufgegeben, aber du hast drei Unschuldige geschont, und was dir dafür wird, überwiegt alles andere weit, das weiß ich.«

»Was mir dafür wird?« Leath lachte bitter auf. »Was ist das, wenn ich fragen darf?«

»Was?« gab Sherriff verwundert zurück. »Das Weib, das du liebst.«

»Und das mich haßt!« Mit einem Lachen erhob er sich. »Es ist für mich am besten, sich kurz zu fassen, wie ich auch ihr soeben sagte. Ich habe Gräfin Florence ihr Wort zurückgegeben.«

»Du hast sie freigegeben?«

»Ja — freigegeben. Ich war ein Schuft, ihr das Versprechen abzuzwingen, ein Narr, zu glauben, daß ich ihre Liebe erringen könne. Sie haßt mich, und ich habe sie deshalb freigegeben. Es ist vorüber — ich habe ihr Lebewohl gesagt. Damit ist genug über die Sache geredet; ich wäre ein schlechterer Kerl, als ich bin, hätte ich sie in eine unglückliche Ehe hineinzwingen wollen. Sie brauchen mich nicht so anzusehen, mein lieber alter Freund. Es hat einen Kampf gekostet, das leugne ich nicht, aber ich glaube, ich habe das Schwerste jetzt überstanden. Wenn nicht, nun, so werde ich in Australien besser damit fertig werden als hier.«

»In Australien?«

»Ja. Ich habe mich entschlossen, dorthin zurückzukehren. Da wartet meiner wenigstens Arbeit. Die ›Etruria‹ geht in vier Tagen ab. Mit der fahre ich.« Er hielt inne und blickte in das erregte Gesicht des alten Mannes, der eine bebende Hand auf seinen Arm legte. »Soll ich zwei Fahrkarten nehmen, Herr Sherriff?«

»Zwei?« wiederholte der andere.

»Ja — wollen Sie mit mir kommen? Ich habe Sie danach fragen wollen, seitdem ich zu dem Entschlusse gekommen bin, daß ich sie freigeben müsse. Wenn mich hier nichts zurückhält, so haben auch Sie keine Angehörigen hier.« Er legte dem Alten die Hand auf die Schulter — zum ersten Male versagte ihm fast die Stimme — und fuhr fort: »Ich hoffe,Sie kommen mit — von ganzem Herzen hoffe ich es. Mehr als einmal haben Sie geäußert, daß Sie mich so liebhätten, als sei ich Ihr Sohn; aus tiefster Seele wünsche ich, ich wäre es. Ich habe, wie Sie wissen, nie einen Vater gekannt, aber etwas von dem, was man für einen Vater empfinden sollte, empfinde ich für Sie, das weiß ich. Das Scheiden ist schwer in Ihrem Alter — mir in meiner Einsamkeit wird unsere Trennung sehr schwer fallen. Wollen Sie mitkommen?«

»Ich will mitgehen,« antwortete Sherriff. »Ich bin freilich recht alt dafür, um ein neues Leben in einem neuen Lande anzufangen, Everard — aber ich kann mich von Marys Sohn nicht trennen!«

Ein langer und fester Händedruck besiegelte den Vertrag, und das Gespräch der beiden drehte sich für den Rest des Abends nur um die nahe bevorstehende Reise und die nötigen Vorbereitungen. Beide waren ruhig und heiter, und der Name der Gräfin Florence wurde nicht ein einziges Mal erwähnt. Nur als sie sich ›Gute Nacht‹ wünschten und Sherriff die Hand seines jungen Freundes in der seinen hielt, sagte er:

»Noch ein Wort, mein lieber Junge, und wenn es gesprochen, brauchen wir, nur wenn du es wünschen solltest, das Thema nie wieder zu berühren. Es mag vielleicht unrecht gewesen sein — ja, ich leugne es nicht, es war unrecht — Gräfin Florence zu zwingen, sich mit dir zu verloben; aber ich begreife wohl, wie groß die Versuchung war, da ich weiß, wie innig du sie liebst, und ich muß dir sagen, daß du das mehrals wieder gutgemacht und edel gehandelt hast, als du ihr ihr Wort zurückgegeben und doch alles geopfert hast, was dir von Rechts wegen gehört hätte. Du hast wie ein Ehrenmann gehandelt, und ich bin stolz auf dich.«

»Ich tat das einzige, was ich überhaupt konnte,« gab Leath düster zur Antwort. »Vielleicht barg sich ebensoviel Selbstsucht wie Selbstaufopferung dahinter. Ich konnte jener armen Frau nicht das Herz brechen und nicht Schmach und Schande über ihre beiden Kinder bringen. Ich weiß überhaupt nicht, ob ich es je fertig gebracht hätte, das zu tun. Der Gedanke wollte mir nie recht in den Sinn, das weiß Gott! Und das Mädchen, das ich liebe, zum Weibe zu haben, während sie mich gehaßt, würde mich, glaube ich, zum Wahnsinn getrieben haben.«

»Das glaube ich gern. Und deshalb,« sprach der alte Mann, »gehen wir miteinander nach Australien, Everard, und von allem, was du zu erlangen hofftest, nimmst du nichts mit zurück — gar nichts!«

»Nichts!« lautete die bittere Antwort. »Nicht einmal ein Wort des Dankes von ihr dafür, daß ich sie freigegeben!«

Unter einem grauen Oktoberhimmel, der nur im Westen, wo die Sonne eben untergegangen, rot erglühte, stampfte der große Ozeandampfer, die ›Etruria‹, durch die sich höher und höher auftürmenden Wogen. Die Klippen der felsigen Küste Cornwalls waren nur noch in nebelhaften Umrissen wahrnehmbar, nurdie beiden großen, violetten Spitzen von Kap Lizard ragten noch klar und deutlich empor — das letzte sichtbare Wahrzeichen Englands. Viele Augen an Bord des großen Schiffes waren traurig und sehnsüchtig darauf gerichtet, als es nach und nach in der Ferne verschwamm, — war es doch für viele der letzte Blick auf jenes Land, das ihnen, auch in weiter, weiter Ferne, doch stets die Heimat bleiben würde. Aber kein Auge blickte wehmütiger als das des hohen, weißhaarigen alten Mannes, der neben einem jüngeren in einem stillen Winkel des oberen Decks stand, halb verborgen durch die hoch aufgestapelten Koffer und sonstigen Gepäckstücke, die mit den letzten Passagieren in Plymouth an Bord genommen und noch nicht in den Gepäckraum hinabgeschafft worden waren. Das große Vorgebirge war nur noch ein wolkiger Fleck zwischen dem grauen Wasser und dem grauen Himmel, und als Sherriff sich mit einem Seufzer umwandte, begegnete er dem stillen, teilnehmenden Blicke seines Gefährten.

»Es wird mir schwer, Everard,« sprach er, gleichsam als Antwort auf diesen Blick, »ich leugne nicht, daß es mir schwer fällt. Ich bin, wie gesagt, eigentlich zu alt, um anderswo Wurzel zu schlagen, mein Junge! Aber es ist überstanden, und ich bin froh, daß ich hier bin. Den Verlust Englands werde ich nicht so empfinden, wie ich deinen Verlust empfunden hätte.«

Sie gaben sich die Hände.

»Ich hoffe, daß Sie es nie bereuen mögen,« meinte Leath leise.

»Bereuen werde ich es nicht. Das Trennungsweh ist überstanden mit dem letzten Blick auf England. In dem Lande, das das Grab meiner Mary umschließt, in dem der Sohn meiner Mary lebt, werde ich mich sicherlich zu Hause fühlen.«

Es trat ein kurzes Schweigen ein, dann hub Sherriff in heiterem Tone wieder an:

»Ich will ein Weilchen hinuntergehen, Everard. Ich bin, wie gesagt, ein alter Bursche, und die Unruhe und Aufregung der letzten Tage hat mich doch ziemlich angegriffen. Nein, gehe nicht mit, das ist nicht nötig. Du wolltest rauchen, bleibe hier und zünde dir eine Zigarre an.« —

Er entfernte sich. Leath folgte der hohen, weißhaarigen Gestalt mechanisch mit den Augen und wandte sich dann wieder landwärts. So scharf auch seine Augen waren, so konnten sie jetzt nichts mehr unterscheiden. Himmel und See allein waren sichtbar. England war verschwunden. Er zuckte die Achseln und brach in ein bitteres Lachen aus.

»Verschwunden!« sagte er halblaut vor sich hin. »Um so besser für mich! Wenn ich es nie gesehen, würde es noch besser sein — und hätte ich sie nie mit Augen geschaut, am besten!«

Es kam jemand hinter dem großen Stapel Kisten und Koffer hervor. Die Person war ihm so nahe, daß er sie hätte berühren können, wenn er die Hand ausgestreckt hätte; aber ihre behutsamen Bewegungen waren lautlos, und er wandte sich nicht um. SeineAugen blickten unverwandt in die Ferne, als er am Schiffsbord lehnte — für ihn waren der bleifarbene Himmel und das graue Meer von Bildern belebt, von Bildern eines einzigen Gesichtes. Heiter und sinnend, lächelnd und wehmütig, liebevoll und leidenschaftlich erregt, reizend in jedem wechselnden Ausdruck schwebte Florences holdseliges, verlorenes Antlitz vor ihm. Nur ein Ausdruck ließ es kalt und starr erscheinen, und den trug es am häufigsten. Welcher Haß, welch angstvolle Scheu, welch zornige Empörung lagen darin! Was Leath auch sonst vergessen mochte, nie würde das Antlitz aus seinem Gedächtnisse entschwinden, mit dem sie an jenem Abend vor ihm zurückgewichen, als sie ihm ihr ›Niemals — niemals!‹ zugerufen hatte.

»Sie mag recht gehabt haben,« sagte er, unwillkürlich wieder vor sich hinsprechend, »es sprach Haß aus ihren Zügen. Und doch, jetzt, wo alles vorüber ist, kann ich nicht anders als mir die Frage vorlegen: Bin ich ein Tor gewesen, sie aufzugeben? Wenn ich sie gezwungen, ihr Wort zu halten, würde ich trotz allem ihre Liebe gewonnen haben? Es hätte wenigstens sein können. Ja — und vielleicht hätte sie mich ewig gehaßt. Besser so!«

Die Gestalt schlich näher, aber sie glitt so leise und still wie ein Schatten dahin. Everard richtete sich mit einer ungeduldigen Bewegung empor.

»Ich bin ein weichmütiger Narr, daß es mir so nahe geht,« murmelte er, »aber sie hätte mir doch Lebewohl sagen können! Sie hätte mir wenigstensein Wort des Dankes gönnen müssen dafür, daß ich sie freigegeben.«

»Everard!«

Der Name wurde von Lippen geflüstert, die dicht an seiner Schulter waren; eine Hand berührte ihn. Mit einem Schrei, den er nicht unterdrücken konnte, drehte er sich hastig, von Staunen überwältigt, ungläubig um. Florence war neben ihm, Florence, mit einem Gesicht, in dem Weinen und Lachen miteinander kämpften! Dann, im nächsten Augenblicke, war Florence in seinen Armen und schmiegte sich an ihn — Liebe lag in ihrer Berührung, Liebe in ihren Augen, Liebe in den bebend hervorgestoßenen Worten der Abwehr und des Flehens, Liebe in dem Kusse, mit dem ihre Lippen den seinen begegneten, als er sie voll Leidenschaft an die Brust drückte. Aber er war bestürzt, wie betäubt von einer Freude, an die er nicht zu glauben wagte.

»Du mußt umkehren, Kind,« sagte er. »Du mußt wieder umkehren,« und während er das sagte, zog er sie nur fester an sich und küßte sie noch heißer.

Nach einer Weile richtete sie sich in seinen Armen auf und blickte ihn mit feuchtschimmernden Augen an, die Hände um seinen Hals gelegt.

»Ich muß umkehren?« meinte sie mit fröhlichem Lachen, »und das Land ist außer Sicht? Nein — nein! Ich bin zu klug — ich wollte mich nicht blicken lassen, ehe es zum Umkehren zu spät war. In Plymouth bin ich an Bord gekommen, und ich sah dich, sowie ich dasSchiff betrat, aber ich verstellte mich. Umkehren?« Sie lachte. »Und wenn ich es täte, was dann? Sie machten Aufhebens genug davon, als du mich in jener Gewitternacht unter deine Obhut genommen. Was würden sie wohl von mir sagen, wenn ich mit dir davonliefe und du mich nicht heiraten wolltest?«

Er lachte auch und legte den Arm fester um sie, aber er sprach nicht. Er war seiner Bestürzung noch nicht Herr geworden: sie zu umfassen, sie anzuschauen, das schien alles zu sein, was er vermochte. Ihre Hand legte sich wieder um seinen Nacken.

»Umkehren?« sagte sie. »Zurückkehren zu dem Grauen, das mich befiel, als es mir zum Bewußtsein kam, daß du fort seiest? Zu der unerträglichen Pein, zu wissen, daß, so lange wir beide lebten, ich niemals dein Antlitz wiedersehen, noch deine Stimme je wieder hören würde? Zu der Qual, die mir fast das Herz brach, als ich fühlte, daß ich dich verloren? Nein, nein! Nur das nicht!« Mit einem Schauder schmiegte sie sich an ihn. »Ach, wie sehr hast du recht gehabt, mein Geliebter, als du sagtest, du würdest mich dazu bringen, dich zu lieben, und wie sehr hatte ich in meiner törichten Verblendung unrecht! Wie lange habe ich dich wohl schon geliebt und meine Liebe Haß genannt? Oder habe ich dich erst geliebt, nachdem du mich verlassen? Ich weiß es nicht — es kommt auch nicht darauf an — hier bin ich und kann nicht wieder zurück. Ach, du gabst mir meine Freiheit wieder, Everard, aber wie konnte ich sie hinnehmen und dir dafür danken, wenn du mir meinHerz nicht zurückgabst. Du nimmst es mit dir und doch sagst du zu mir: ›Kehre um‹!«

»Umkehren? Nie und nimmermehr, und sollte ich mit der ganzen Welt kämpfen müssen, um dich zu behalten!« Er küßte sie auf die Lippen. »Florence, wissen es die Deinen?«

»Ja — jetzt wissen sie es. Als ich Turret Court verließ, wußten sie es noch nicht. Ich habe mich ohne ihr Wissen davongemacht. Ich wollte nicht Abschied nehmen — das hätte Tränen gekostet — Szenen gegeben. Das wollte ich nicht; ich wollte nur zu dir. Aber sie wissen es jetzt. Ich habe der Herzogin geschrieben, habe Briefe für Tante Agathe und Cis und einen Gruß für Roy zurückgelassen. Sie wissen, daß ich dir nachgereist bin, und weshalb. Ich habe ihnen gesagt, daß ich, wenn sie wieder von mir hörten, nicht mehr Florence Esmond, sondern Florence Leath sein würde. Ich habe mir den Namen angeeignet, ehe du ihn mir gegeben hast. Du siehst, meine Schiffe sind hinter mir verbrannt,« schloß sie lächelnd.

Ein Schweigen trat ein. Er brach es, indem er ihr Gesicht emporhob und sich zuwandte.

»Florence, hast du auch bedacht, was dieser Schritt dich kostet? Du gibst sehr viel auf, mein Lieb!«

»Du hast alles für mich aufgegeben, sogar mich selbst,« antwortete sie innig, »was ich verliere, verliere ich um dich.«

»Es kostet dich dein Vermögen?«

»Die Herzogin ist jetzt in Wirklichkeit mein einziger Vormund, und die Herzogin wird mir niemals vergeben. Ja — das kostet es mich.«

»Du verlierst alle diejenigen, die du dein Leben lang geliebt hast, Kind!«

»Ich gewinne nur.« Sie lächelte dabei. »Ich bin bei einem, den ich viel mehr liebe.«

»Für dich bedeutet es ein in die Verbannung Gehen, mein Weib.«

»Mit dir, meinem Gatten,« gab sie leise zurück.

Er sagte nichts mehr. Er zog sie fester in die Arme, und sie küßten sich wieder. Das beredteste Wort war arm solch glückseligem Schweigen gegenüber.

Keiner von ihnen hatte wieder gesprochen, als ein näherkommender Schritt sie veranlaßte, sich umzuwenden. Beide erkannten Sherriffs hohe Gestalt, der langsam herankam und im Zwielichte in der ihm noch unvertrauten Umgebung suchend umherspähte.

Florence faßte die Hand ihres Verlobten und trat ein wenig vor.

»Er liebt dich, als ob er dein Vater wäre,« sprach sie. »Schon deshalb würde ich ihn lieben, hätte ich ihn nicht immer liebgehabt. Er soll auch mein Vater sein. Laß uns gehen und es ihm sagen.«


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