Immerhin.

Immerhin.

Mein Herz, sei nicht beklommen,Noch wird die Welt nicht alt.Der Frühling ist wiedergekommen,Frisch grünt der deutsche Wald.Seit UrurvätertagenStehen die Eichen am See,Die Nachtigallen schlagen,Zur Tränke kommt das Reh.Die Sonne geht auf und unter[1]Schon lange vieltausendmal,Noch immer eilen so munterDie Bächlein in's blühende Thal.Hier lieg ich im weichen MooseUnter dem rauschenden Baum,Die Zeit, die wesenlose,Verschwindet als wie ein Traum.Von kühlen Schatten umdämmert,Versink ich in selige Ruh;Ein Specht, der lustig hämmert,Nickt mir vertraulich zu.Mir ist, als ob er riefe:Heija, mein guter Gesell,Für ewig aus dunkler TiefeSprudelt der Lebensquell.

Mein Herz, sei nicht beklommen,Noch wird die Welt nicht alt.Der Frühling ist wiedergekommen,Frisch grünt der deutsche Wald.

Seit UrurvätertagenStehen die Eichen am See,Die Nachtigallen schlagen,Zur Tränke kommt das Reh.

Die Sonne geht auf und unter[1]Schon lange vieltausendmal,Noch immer eilen so munterDie Bächlein in's blühende Thal.

Hier lieg ich im weichen MooseUnter dem rauschenden Baum,Die Zeit, die wesenlose,Verschwindet als wie ein Traum.

Von kühlen Schatten umdämmert,Versink ich in selige Ruh;Ein Specht, der lustig hämmert,Nickt mir vertraulich zu.

Mir ist, als ob er riefe:Heija, mein guter Gesell,Für ewig aus dunkler TiefeSprudelt der Lebensquell.

[1]An Paul Lindau gegeben für Wilbrandts Gedenkbuch 1907.

[1]An Paul Lindau gegeben für Wilbrandts Gedenkbuch 1907.

[1]An Paul Lindau gegeben für Wilbrandts Gedenkbuch 1907.


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