Roda Rodas Kondensationslexikon
1. BandAa–Zz
1. BandAa–Zz
ohne in den Text eingedruckte zahlreiche Illustrationen, ohne 3712 Farbendrucktafeln, Autotypien und Photogravüren.
Vorwort
Tritt der Jüngling zum erstenmal in die Welt ein – Winters in der Stadt oder Sommers auf dem Lande – da sieht er sich einem Trubel von Ereignissen gegenüber, die er unmöglich verstehen kann, wenn ihm nicht ein verläßlicher Berater zur Seite steht. Ein solcher Berater soll das vorliegende Lexikon werden. Es bringt in gedrängter Kürze alles, was der Jüngling in dem unhandlichen, in Gesellschaften nicht leicht mitführbaren sechzehnbändigen Brockhaus vergebens sucht – enthält alles, was man wissen muß, und noch einiges darüber: einen spirituösen Auszug aus den Kulturbestrebungen Europas; den Abschaum der Weltgeschichte, seit Eva das erstefig-gownanlegte und Jakob seinem Josef ein Röcklein anmessen ließ, ganz wie neu; die technischen Errungenschaften, auch wenn sie uns das Leben noch so sehr vergällen; endlich die letzten Harlekinaden der Wissenschaft.
Der geringe Anschaffungspreis, die gediegene Ausstattung machen Roda Rodas Kondensationslexikon vollends zu einem unentbehrlichen Hausschatz der Familie.
Der Herausgeber kann nicht umhin, an dieser Stelle seinen Mitarbeitern gebührenden Dank zu sagen. Insbesondere waren das: für Botanik – Herr Sergeant Seif des Regiments Jäger zu Pferde; Ethik – Herr Albert Knetsche, Reisender in Herrensocken, Firma Ignatz Jerusalem & Sohn; Volkswirtschaft – Fräulein Ännchen Schnäbelein, Kindergärtnerin zweiter Klasse, bei Frau Schlächtermeister Rille, Knieritz bei Saabe, Kreis Thorn. – Heißer Dank gebührt auch dem Magistrat der Stadt München, der mich durch Darleihung eines Fahrplans der Elektrischen Straßenbahnen werktätig unterstützt hat.