The Project Gutenberg eBook ofSeekriege und Seekriegswesen, Erster Band

The Project Gutenberg eBook ofSeekriege und Seekriegswesen, Erster BandThis ebook is for the use of anyone anywhere in the United States and most other parts of the world at no cost and with almost no restrictions whatsoever. You may copy it, give it away or re-use it under the terms of the Project Gutenberg License included with this ebook or online atwww.gutenberg.org. If you are not located in the United States, you will have to check the laws of the country where you are located before using this eBook.Title: Seekriege und Seekriegswesen, Erster BandAuthor: Rudolph RittmeyerRelease date: November 22, 2020 [eBook #63853]Most recently updated: October 18, 2024Language: GermanCredits: Produced by Peter Becker, Jens Nordmann and the OnlineDistributed Proofreading Team at https://www.pgdp.net (Thistranscription was produced from images generously madeavailable by Bayerische Staatsbibliothek / Bavarian StateLibrary.)*** START OF THE PROJECT GUTENBERG EBOOK SEEKRIEGE UND SEEKRIEGSWESEN, ERSTER BAND ***

This ebook is for the use of anyone anywhere in the United States and most other parts of the world at no cost and with almost no restrictions whatsoever. You may copy it, give it away or re-use it under the terms of the Project Gutenberg License included with this ebook or online atwww.gutenberg.org. If you are not located in the United States, you will have to check the laws of the country where you are located before using this eBook.

Title: Seekriege und Seekriegswesen, Erster BandAuthor: Rudolph RittmeyerRelease date: November 22, 2020 [eBook #63853]Most recently updated: October 18, 2024Language: GermanCredits: Produced by Peter Becker, Jens Nordmann and the OnlineDistributed Proofreading Team at https://www.pgdp.net (Thistranscription was produced from images generously madeavailable by Bayerische Staatsbibliothek / Bavarian StateLibrary.)

Title: Seekriege und Seekriegswesen, Erster Band

Author: Rudolph Rittmeyer

Author: Rudolph Rittmeyer

Release date: November 22, 2020 [eBook #63853]Most recently updated: October 18, 2024

Language: German

Credits: Produced by Peter Becker, Jens Nordmann and the OnlineDistributed Proofreading Team at https://www.pgdp.net (Thistranscription was produced from images generously madeavailable by Bayerische Staatsbibliothek / Bavarian StateLibrary.)

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see captionMichael de Ruyter.

Michael de Ruyter.

in ihrerweltgeschichtlichen EntwicklungMit besonderer Berücksichtigung der großen Seekriege des XVII. und XVIII. JahrhundertsvonRudolph RittmeyerKontre-Admiral z. D.

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Erster BandVon den Anfängen bis 1740Mit zahlreichen Porträts, Abbildungen und SkizzenBerlin 1907Ernst Siegfried Mittler und SohnKönigliche Hofbuchhandlung

Alle Rechte aus dem Gesetz vom 19. Juni 1901 sowie das Übersetzungsrecht sind vorbehalten.

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Die Literatur über Seekriegsgeschichte ist in deutscher Sprache sehr gering. In fremden Sprachen ist sie reichhaltiger und besonders in den letzten Jahren angewachsen. Aber auch hier gibt es kaum ein Werk, das die gesamte Seekriegsgeschichte behandelt. Es sind Geschichten der einzelnen Marinen, Lebensbeschreibungen berühmter Seeleute, Bearbeitungen einzelner Kriege, Betrachtungen über das Wesen und die Bedeutung des Seekrieges an der Hand einzelner Kriege oder kriegerischer Ereignisse; Arbeiten der letzten Art finden wir jetzt auch häufiger in Deutschland.

Als Sammelwerk besteht nur das des französischen Autors du Sein: „Histoire de la marine de tous les peuples“, in dem zwar alle Kriege und ihre wichtigsten Ereignisse aufgenommen sind, jedoch mehr aufzählend, nur selten genau beschreibend. Ein ähnliches Werk, Randaccio: „Storia navale universale antica e moderna“ ist noch kürzer gefaßt.

Ein vollständigeres derartiges Werk habe ich besonders während meiner Tätigkeit als Lehrer der Seekriegsgeschichte an der Marine-Akademie sehr vermißt. Auch sonst ist der Mangel empfunden worden. So griff ich gern die mir im Jahre 1898 von seiten der Inspektion des Bildungswesens der Marine zu teil gewordene Anregung auf, eine allgemeine Geschichte der Seekriege zu verfassen. Um so mehr wuchs mir die Arbeit ans Herz, als der Herr Staatssekretär des Reichs-Marine-Amts, Admiral v.Tirpitz, der Verwirklichung des Planes, von seiner Nützlichkeit überzeugt, lebhaftes Interesse und wertvolle Förderung schenkte.

Eine Seekriegsgeschichte aller Völker und aller Zeiten würde eine Arbeit erfordert haben, die nur in langen Jahren voneinerPerson zu bewältigen gewesen sein würde. Deshalb habe ich mir in dem vorliegenden Buche engere Grenzen gesteckt und dieHauptaufgabegestellt,die großenKriege der Segelschiffszeitvon der Mitte des 17. bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts genauer zu schildern, die von den seemächtigen Staaten dieser Zeiten um die Herrschaft auf dem Meere geführt sind: von Holland, England und Frankreich. Diese Kriege haben eine große Rolle in der Weltgeschichte gespielt und den größten Einfluß auf das Seekriegswesen geübt, denn ihnen verdanken die modernen stehenden Marinen ihren Ursprung und zugleich den Antrieb zu ihrer Entwicklung auf allen Gebieten: im Schiffbau, in der Bewaffnung, dem Personal und der Taktik. Die Kenntnis dieser Kriege ist mithin am notwendigsten, ihre Betrachtung am lehrreichsten.

Um den Leser in den Stand zu setzen, zu jeder Zeit die Kriegsmittel, ihre Gefechtskraft und (auf Grund dessen) die Kriegstaten beurteilen zu können, schicke ich jedem Abschnitt eineBetrachtung des Standes des Seekriegswesensund jedem Kriege eine Schilderung des jeweiligen Zustandes der beteiligten Marinen voraus.

Bei dem großen Mangel in unserer Literatur erschien es jedoch wünschenswert, sowohl auf die früheren Zeiten zurückzugreifen als auch die kleineren Kriege des 17. und 18. Jahrhunderts in die Darstellung mit hineinzuziehen, ja die Kriege Englands und Hollands gegen Spanien von 1588 (der Zug der „Armada“) bis 1648 schon genauer zu behandeln, weil in ihnen eine neue Kriegführung zur See auftritt und durch diese Kriege die bisherige Seeherrschaft Spanien-Portugals gebrochen wird. So wird das Buch doch gewissermaßen eine Gesamt-Seekriegsgeschichte und vermag Anregung und Fingerzeige zu Sonderstudien über andere Kriege oder Fragen des Seekriegswesens zu bieten. Zu diesem Zweck füge ich ein Verzeichnis aller mir bekannten wichtigeren Quellen bei.

In den Auslassungen über die Entwicklung des Seekriegswesens mußte auf Kürzung und Zusammenfassung besonderes Gewicht gelegt werden, so daß Unvollständigkeiten sich hier nicht vermeiden ließen. Auch ist der Anlage des Buches entsprechend die Entwicklung der Marinen nur für die drei großen Seemächte genauer durchgeführt, über die der anderen Staaten sind nur die notwendigsten Angaben gebracht.

Um noch größere Nachsicht muß ich in Betreff der Betrachtungen bitten, die sich auf die politischen Verhältnisse beziehen. Dem Einfluß, den die Seekriege auf die Geschichte gehabt haben, wird in den allgemeinen Geschichtswerken kaum je genügend Rechnung getragen, anderseits sind in den Werken über Seekriegsgeschichte die politischen Verhältnisse meist völlig übergangen; erst in neuerer Zeit ist jene Wirkung der Seekriege zum Gegenstand eingehender Forschung geworden, wie vor allem die bekanntenWerke des Captain Mahan über den „Einfluß der Seemacht auf die Geschichte“ bezeugen. Seinem Beispiel folgend habe ich versucht, die politischen Verhältnisse, unter denen die Seekriege geführt sind, und ihre Folgen klarzulegen; wohl wissend, daß meine Kenntnisse nicht hinreichen, hierin Vollkommenes oder auch nur Neues zu bieten.

Bei der Bearbeitung der Kriege war ich bestrebt, die Quellenwerke — englische, französische und auch holländische — die häufig national gefärbt erscheinen, sorgfältig gegeneinander abzuwägen, um ein unparteiisches Urteil zu gewinnen; waren Auslassungen oder Angaben in zwei sonst schätzbaren Werken nicht in Einklang zu bringen, so gebe ich sie aus beiden. Außergewöhnlich hohe Angaben über Stärke und Verluste der Streitkräfte, wie sie besonders in den ersten großen Kriegen von einigen Autoren der gegnerischen Seite gemacht werden, schließe ich von der Wiedergabe ganz aus.

Den zweiten Band, der die Zeit von 1740–1815 umfassen wird, hoffe ich in nicht zu langer Frist folgen lassen zu können.

Wenn auch der Inhalt des Werkes in erster Linie allen denen, die in enger Beziehung zu maritimen Berufen stehen, Interesse bieten dürfte, so geht mein Wunsch doch auch dahin, daß es gleichfalls im Laienpublikum, dessen Verständnis für alle maritimen Fragen in erfreulichem Wachsen begriffen ist, Aufnahme finden und Belehrung und Aufklärung ermöglichen möchte.

Hannover, Herbst 1906.

RittmeyerKontre-Admiral z. D.

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Einleitung S.3. — Ausdehnung der Schiffahrt. Nautik S.4–6. — Schiffe im allgemeinen S.7–9. — Kriegsschiffe der Phönizier und Griechen S.9–13. — Zur römischen Zeit S.13–17. — Die Seekriege S.17–21. — Kampfweise und Taktik S.21–24. — Schlußbemerkung S.25.

Ausdehnung der Schiffahrt. Die ersten Entdeckungsfahrten der Portugiesen. Nautik (Kompaß, Karten, Instrumente) S.26–31. — Die Schiffe: im Mittelmeer S.32–34; im Norden bis 1300 S.34–35. — Entwicklung der Segelschiffe 1300–1500. Werften S.36–40. — Waffen (Auftreten der Pulverwaffen) S.40–42. — Die Seekriege: im Mittelmeer, der Hansa S.42–43. — Englisch-französische Kriege S.44–47. — Kampfweise und Taktik S.47–49. — Stärke und Zusammensetzung der Flotten S.50–51. — Bemannung. Admirale S.51–52.

Einleitung S.55. —Die großen Entdeckungen: Stand der Geographie um 1492 S.57–58. — Der Weg der Portugiesen nach Südosten.Teilung der Welt; Vertrag von Tordesillas. Vasco de Gamas erste Reise S.59–60. — Das Festsetzen der Portugiesen im Osten. Ausdehnung ihrer Macht bis 1540. Ihr Rückgang S.61–64. — Der Weg der Spanier nach Westen. Die Reisen des Kolumbus S.65–68. — Spanische Entdeckungen und Kolonien in Westindien und Südamerika; ihre Verwaltung S.69–70. — Der Südwestweg nach Indien. Magalhaes' Weltumsegelung S.71–73. — Kolonien der Portugiesen in Brasilien, der Spanier in den La Plata-Staaten, auf den Molukken und Philippinen S.74–75. — Der Nordwest- und der Nordostweg, Entdeckungen und Niederlassungen in Nordamerika, Weißen Meer, Spitzbergen (Fischerei) S.76–77.

Das Heraustreten der Engländer und Holländer (Franzosen) in die Ozeane.Niedergang der Hansa. Engländer und Holländer gehen nach dem Süden S.78–79. — Fahrten und Freibeuterei der Engländer (Francis Drake); ihre Niederlassungen in Indien (ostindische Kompagnie), Nordamerika und Westindien S.80–85. — Die Holländer in Indien (ostindische Kompagnie); in Afrika, Nordamerika, Westindien und Südamerika (westindische Kompagnie) S.85–88. — Die Franzosen in Brasilien, Nordamerika, Westindien und Afrika. Dänen und Schweden S.89–90.

Die Unsicherheit auf den Meeren: Seeraub, Korsaren der Barbareskenstaaten, Flibustier S.91–92. — Freibeuter und Kaper; das Convoiwesen. Einfluß der Unsicherheit auf Schiffe und Seeleute S.93–95.

Die Schiffe von 1492–1648.Weiterentwicklung an Größe und Gefechtskraft (Beispiele „Regent“ und „Great Harry“) S.96–97. — Schiffsbestand Englands 1522, 1548, 1603, 1649 (die ersten Zwei- und Dreidecker „Royal Prince“ und „Royal Sovereign“) S.98–101. — Galeren und Galeassen S.102. — Staatswerften S.103.

Die Waffen.Vermehrung der schwereren Artillerie (die Kaliber Englands 1580). Handwaffen S.104–105.

Fortschritte derNautikim 16. Jahrh. (Karten, Instrumente usw.) S.106.

Die Seekriege von 1492–1648.Was muß man unter einem Seekriege verstehen? (Kennzeichnung der älteren Kriegführung) S.107. — Kriege im Mittelmeer: Türkei, Venedig, Frankreich, Spanien S.108–109. — Kriege in der Ostsee: Hansa, Schweden, Dänemark S.109–111. — Kriege Englands und Frankreichs S.111–112. — Kriege Englands und Hollands gegen Spanien. Aufstand der Niederlande S.113. — Vorgeschichte der Armada (Drake gegen Cadiz) S.114–116. — Die Instruktion für die Armada S.117 bis 118. — Stärke und Zusammensetzung der Armada, Hollands und Englands Rüstungen (die englische Flotte) S.119–122. — Abwägung der Kräfte der Gegner S.123–124. — Die Armada-Woche: Beabsichtigte Strategie und Taktik der Gegner S.124. — Fahrt der Armada zum Kanal S.125. — Gefechte bei Plymouth (21. Juli 1588), bei Portland (23. Juli) S.126 bis 127. — Gefecht bei Wight (25. Juli), Armada ankert vor Calais (27. Juli), wird von dort durch Branderangriff vertrieben (28. Juli) S.128–130. — Niederlageder Armada bei Gravelines (29. Juli) S.130. — Rückfahrt der Armada, ihre Verluste S.131–132. — Gründe des Mißerfolges der Armada S.132.

Die Kriegführung Englands nach Abwehr der Armada: England in den spanischen Gewässern; Belagerung von Lissabon; Cliffords Züge; die Cadiz-Expedition; Frieden mit Spanien 1604 S.133–137. — Hugenottenkriege; zweite Expedition gegen Cadiz; die englische Marine bei Ausbruch der Revolution 1649 S.138–139. — Die Kriegführung Hollands nach Abwehr der Armada: Expeditionen gegen Spanien; Waffenstillstand 1609–1621 S.139. — Blutiger Krieg mit Dünkirchen von 1621 ab (Streitkräfte Dünkirchens); Sieg über die Spanier auf der Schelde (1631) und in den Downs (Tromp über d'Oquendo 1639, eine zweite Armada-Affäre) S.140–141. — Unterstützung Portugals 1641; Holland in der Ostsee S.142. — Schlußbetrachtung über die Seekriege 1492–1648: Anfang einer neuen Seekriegführung S.143.

Kampfweise und Taktik 1492–1648: Ruderschiffe; die Schlachten bei Lepanto (1571) und Genua (1638) S.144–145. — Segelschiffe: der Kampf in der Querabrichtung, die Kiellinie, Gefechtsgruppen S.146.

Die wichtigsten Kriegsmarinen 1492–1648.Portugal-Spanien, Schweden, Dänemark S.147–148. — Holland S.149–150. — England S.151–152. — Frankreich S.153. — Kriegsschiffspersonal dieser Zeit S.154.

Bedeutung des Abschnittes für die Entwicklung des SeekriegswesensS.160.

Weiterentwicklung der Schiffe von 1648–1739: Zunahme und Vervollkommnung des Kriegsschiffbaues („Constant Warwick“, „Speaker“, „Royal Louis“). Beiboote. Wichtige Verbesserungen (Zwischendeck, Schiffsbodenschutz, Ruderrad). Nautische Hilfsmittel S.161–167.

Waffen: Geschützarten. Geschosse. Handwaffen. Aufstellung und Verteilung der Geschütze an Bord S.168–170. — Planmäßige Armierung der Schiffe S.171–172. — Brander und Mörserboote S.173–174.

Schiffsklassen: Ihre Entwicklung, Schiffsbestände der englischen Marine nach solchen um 1624, 1653, 1688, 1727. Das Linienschiff und Schiffe zu besonderen Zwecken (Kreuzer) S.174–179.

Das Personal: Entstehung des Seeoffizier-, Deckoffizier- und Unteroffizier-Korps; letztere beide für die verschiedenen Dienstzweige. Die Mannschaft (Werben, Pressen, Seesoldaten) S.180–182. — Geist des Personals S.183.

Kampfweise und Taktik.Weiterentwicklung: Kampf in der Querabrichtung, Luvstellung, Flottenkiellinie aus Gruppen, Einteilungeiner Flotte, Gruppentaktik. Kiellinie aus Einzelschiffen, Einteilung einer Flotte, Kiellinie beim Winde S.184–187. — Das Gefecht nimmt einen andern Verlauf. Wert der Brander S.188.

Die Kriegsgründe(Navigationsakte, Flaggengruß, der erste Zusammenstoß) S.189–191.

Die Streitmittel der Gegner(Entwicklung der holländischen und englischen Marine). Holland: Die ersten Rüstungen, Schiffsbestand, Neubauten, Personal S.192–194. England: Vergleichende Angaben. Abwägung S.195–197. — Verwendung der Flotten Englands und Hollands 1648–1652 S.198.

Der Verlauf des Krieges.Mängel in den Quellen über die Kriege S.199. — Das Gefecht bei Dover 29. Mai 1652 (Tromp gegen Blake) S.200–203. — Ereignisse vor der Kriegserklärung S.204. — Das Gefecht bei Plymouth 26. August 1652 (Ruyter gegen Ayscue) S.205–207. — Blake vernichtet ein französisches Geschwader 7. September 1652 S.208. — Der Krieg im Mittelmeer. Gefecht bei Elba 6. September 1652 (van Galen gegen Badiley). „Phönix“ vor Livorno durch Boote genommen S.208–209. — Die Schlacht bei Kentish Knock 8. Oktober 1652 (Witte de Witt gegen Blake) S.210–211. — Niederlage der Engländer bei Dungeness 10. Dezember 1652 (Tromp gegen Blake) S.212–213. — England räumt das Mittelmeer. Gefecht vor Livorno 14. März 1653 (van Galen gegen Appleton) S.214. — Die Schlacht bei Portland 28. Februar 1653 (Tromp gegen Blake), die Engländer verfolgen Tromp mit seinem Convoi S.215–218. — Rüstungen und Unternehmungen im Frühjahr 1653 S.219–220. — Zusammensetzung der engl. Flotte im Juni 1653 (als Beispiel einer großen Flotte jener Zeit) S.220–221. — Die Schlacht bei Northforeland-Nieuport 12./13. Juni 1653 (Tromp gegen Monck), die erste Schlacht mit taktischen Bewegungen S.222–224. — Die Gegner suchen den Entscheidungskampf, Gefecht bei Kattwijk 8. August und Schlacht bei Scheveningen 10. August 1653 (Tromp gegen Monck). Tromps Tod S.225–227. — Folgen der Schlacht. Frieden von Westminster 1654 S.228–229.

Bemerkenswertesim ersten Kriege, Umschwung in der Kriegführung S.229–231. — ÜberStrategie, Rückblick auf den Krieg. Schlußfolgerung S.232–235.

England: Krieg mit Spanien 1654–1659.Penn erobert Jamaica (1655) S.236. — Blake vernichtet eine tunesische Flotte (1655) und die Silberflotte vor Teneriffa (1657), beide im Schutz von Befestigungen S.237–238. — England bei Dünkirchen, in der Ostsee, in Tanger S.238.

Holland: Krieg mit Portugal 1656–1661S.239.

Der schwedisch-polnische (-brandenburg-dänische) Krieg 1655–1660.Allgemeiner Verlauf des Krieges. (Das Haager-Koncert. Frieden von Roeskild 1658. Frieden von Kopenhagen 1660) S.240. — Beteiligung Hollands: Entsatz Danzigs 1656. Die Schlacht im Sunde 8. November 1658 (Wassenaer gegen Wrangel). England in der Ostsee S.241–244. — Eroberung Fünens, Beschießung Nyborgs (Ruyter) 1659 S.245.

Holland im Mittelmeer 1661–1664S.246.

Krieg Frankreichs gegen Spanien 1635–1659.Dünkirchen in spanischem, englischem, dann französischem Besitz. Der Pyrenäische Frieden S.246–247.

Venedig und die Türken 1645–1669S.247.

Die politische Lageum 1662. Kriegsgründe S.248–250. — Die äußeren Anlässe zum Kriege. Gegenseitige Angriffe in den Kolonien (Holmes und Ruyter in Westafrika und Nordamerika 1663–1665) S.251–253. — England greift den Smyrna-Convoi an 1664. Die Kriegserklärung S.254.

Die Streitmittel der Gegner(Entwicklung der holländischen und englischen Marine). Holland: Neubauten von 1654–1666; Verbesserung der Armierung; Personal (Vermehrung der Admirale) S.255–257. — England: Schiffsbestand 1654, 1665, 1666. Vergleich der Armierungs- und Bemannungsstärke. Werften S.258–260. — Stand der Taktik (Gefechtsinstruktionen) S.260–261. — Abwägende Beurteilung des Personals S.262. — Hinweis auf die Marine Frankreichs S.263.

Der Verlauf des Krieges.Die ersten Bewegungen S.263–265. — Die Schlacht bei Lowestoft 13. Juni 1665 (Herzog von York gegen Wassenaer), die erste Schlacht mit Kiellinien beim Winde, Schilderung und Beurteilung S.266–268. — Weitere Ereignisse 1665. (Verdienste Jan de Witts; Ruyter Oberbefehlshaber) S.269–270. — Englischer Angriff auf Kauffahrer in Bergen 12. August 1665 S.271. — Verhalten Frankreichs und Dänemarks S.272. — Stärke der Flotten 1666 S.273. — Die Viertage-Schlacht 11. bis 14. Juni 1666 (Ruyter gegen Prinz Rupert und Monck): Strategischer Fehler der Engländer, Schilderung der Schlacht (Moncks berühmter Angriff am 11., Tromps Fehler am 12., Verfolgungsgefecht am 13., Niederlage der Engländer am 14. S.273–282. — Die zweite Schlacht bei Northforeland 4. bis 5. August 1666 (Schlacht vor der Themse; St. James Fight. Die gleichen Führer wie vorher): Ruyter erkundet die Themse; Niederlage der Holländer am 4., Ruyters Rückzug am 5. S.283–286. — Weitere Ereignisse 1666: Die Engländer im Vlie-Strome 19. August; Ruyters Versuch, sich mit den Franzosen zu vereinigen; erfolglose Friedensverhandlungen S.287–289. — Das Jahr 1667. England beabsichtigt, nur Kreuzerkrieg zu führen, Holland die Themse anzugreifen S.289–291. — Ruyters Angriff auf Themse und Medway 17./23. Juni (Order, Disposition und Ausführung) S.292–294. — Blockade der Themse und Beunruhigung der englischen Küsten, Sommer 1667 S.295 bis 296. — Frieden zu Breda 21. Juli 1667. S.296.

Bemerkenswertesbeim zweiten Kriege: Unterlegenheit Hollands in Material und Personal. Fortschritte in der Taktik (die Kiellinie beim Winde) S.297–299. — ÜberStrategiein diesem Kriege, Rückblick S.300–304. — Militärischer Wert des Kreuzerkrieges S.305. — Über die Angriffe auf das feindliche Land S.305.

Vergleichdes ersten und zweiten Krieges S.305.

Die politischen Verhältnisse vor dem Kriege: Ludwigs XIV. Devolutionskrieg, Dreibund gegen ihn, seine strategische Politikzu dessen Lösung und zur Isolierung Hollands. (Leibniz' Concilium Aegyptiacum.) Kriegserklärung Englands und Frankreichs gegen Holland S.307 bis 312.

Die Streitmittel der Gegner(Entwicklung der englischen, holländischen und französischen Marine). Holland und England: Bestand der Flotten 1666 und 1672; Organisationsänderungen; Disziplin und Geist S.312 bis 314. — Die französische Marine: Schnelle Entwicklung unter Colbert (Colberts Wohlfahrtspolitik); Schiffsbestand 1640, 1666, 1669; Schiffe, Armierung, Bemannung; das Kontingent zum Kriege 1672; Kennzeichnung des Offizierkorps S.315–319. — Verwendung der drei Marinen 1667–1672 S.319.

Der Verlauf des Krieges.Kriegspläne der Verbündeten (Landung). Holland in Not S.320. — England greift vor Kriegserklärung den Smyrna-Convoi an 23. März 1672 S.321. — Hollands Pläne und Unternehmungen im Frühjahr 1672 S.322–324. — Die Schlacht bei Solebay 7. Juni 1672 (Ruyter gegen York und d'Estrées) verhindert Landungsversuch S.325–328. — Verlauf des Landkrieges 1672 (neuer Landungsversuch). Innere Zustände Hollands (Volkserhebung, Ermordung de Witts, Deiche durchstochen) S.329–332. — Wendepunkt im Landkriege, Holland erhält Hilfe S.333. — Das Jahr 1673. Neue Bedrängnis Hollands. Ruyter versucht, die Themse zu sperren, nimmt dann eine offensive Defensive auf S.334–335. — Erste Schlacht bei Schooneveld 7. Juni 1673 (Ruyter gegen Prinz Rupert und d'Estrées) S.336–338. — Zweite Schlacht bei Schooneveld 14. Juni; beide Schlachten strategische Erfolge Ruyters S.339–341. — Die Schlacht bei Texel 21. August 1673; Ruyter vor der Themse, dann wieder in Defensivstellung, Verbündete haben Landung vorbereitet; werden bei Texel geschlagen (Ruyters überlegene Taktik) S.342–348. — Verhalten der Franzosen (d'Estrées) S.349. — Die Schlacht führt zum Frieden S.350. — Der kleine Krieg S.350. — Verlauf des See- und Landkrieges 1673–1674. Der Frieden von Westminster Februar 1674 S.351–352.

Bemerkenswertesim dritten Kriege in Hinsicht auf Material und Taktik (Ruyters Verdienste) S.353–355. — Verhalten der Franzosen. Schwächen von Bündnissen S.356. — ÜberStrategie: Wie die Gegner ihre Aufgaben lösten (ihre Kriegführung; Ruyters Strategie) S.357–360. — Zusammenstellung der Hauptereignisse des Krieges S.361.

Verlauf des zweiten Eroberungskrieges Ludwigs XIV. von 1674 bis zu dem Frieden von Nymwegen 1678 und Fontainebleau 1679; er bringt zwei große Nebenkriege S.362–363.

Der französisch-holländische (spanische) Krieg 1674–1678(die Fortsetzung des Krieges 1672–1674 seitens Frankreichs und Hollands). Tromp an der französischen Küste und im Mittelmeer 1674 S.364–367. — Ruyter in Westindien 1674 (Martinique) S.368–369. — Westindien 1676–1677. Der Kampf um Tabago. Angriffe auf die Insel (Binckes gegen d'Estrées) S.370–371. — Der Krieg im Mittelmeer 1675–1678. Kampf der Franzosen und Spanier um Sicilien (Gefecht bei Stromboli 1675) S.372 bis 373. — Holland (Ruyter) unterstützt Spanien. Die Schlacht bei Stromboli 8. Januar 1676 (Ruyter gegen du Quesne, Vorteile der Leestellung) S.374 bis 380. — Der Kampf um Messina. Schlacht bei Agosta 22. April 1676(Ruyter gegen du Quesne. Ruyters Tod. Angaben über Ruyter) S.381–384. — Die Schlacht bei Palermo 2. Juni 1676 (den Haen und d'Ybarra gegen Graf v. Vivonne. Größter Erfolg der Brander) S.385–386. — Die weiteren Ereignisse 1676–1678 (der Seekrieg lau) S.387. — Frankreich räumt Sicilien S.388. — Der kleine Krieg gegen den Handel (Dünkirchen) S.389. — Rückblick auf den Krieg 1674–1678: Über die Kriegführung der Gegner. Mittelbare Folgen des Krieges für England, Holland, Frankreich S.390–393.

Der schwedisch-dänische (holländisch-brandenburgische Krieg) 1675–1679.Stand der dänischen, schwedischen und brandenburgischen Marine; Stärke der holländischen Hilfsgeschwader (Tromp in dänischen Diensten) S.394–395. — Die Schlacht bei Bornholm 5. Juni 1676 (de Almonde und Niels Juel gegen Creutz und Ugla) S.396. — Schlacht bei Ertholm 11. Juni (Tromp gegen Creutz). Dänische Landung in Schonen S.397. — Dänische Siege unter Niels Juel bei Gjedser und in der Kjögebucht 1677 S.398. — Tromp und Niels Juel greifen Kalmar an. Verwüstung der Küsten 1677. Dänemark beherrscht die Ostsee S.399. — Der Krieg in Pommern 1677–1678: Erste Eroberung Rügens unter Christian V. und Tromp. Tätigkeit der brandenburgischen Flottille 1676–1677. Holland tritt zurück, Tromp entlassen S.400. — Die zweite Eroberung Rügens 1678 (der Große Kurfürst, Derfflinger, Tromp, Niels Juel) und seine Folgen. Friedensschluß S.401. — Weitere Geschichte der brandenburgischen Marine S.402.

Kämpfe gegen die Barbaresken 1674–1688.Vorgehen Englands (gibt Tanger auf) und Hollands S.402–403. — Unternehmungen der Franzosen: du Quesne vernichtet Schiffe in Chios 1681; bombardiert Algier 1682 und 1683 (neue Mörserboote von Renau-d'Eliçagarey) S.403–407. — d'Estrées gegen Tunis, Tripolis und Algier 1685–1688 S.408.

Angriff der Franzosen auf Genua 1684S.408.

Venetianisch-türkischer Krieg 1684–1699.S.409.

Die politischen Verhältnisse, die den Krieg herbeiführten.Ludwigs XIV. Reunionen und Ansprüche auf die Pfalz; der Augsburger Bund 1686; Wilhelm von Oranien König von England; die Wiener Allianz 1689 S.410–412. — Fehler der Könige Ludwig und Jakob S.413. — Allgemeiner Verlauf des Pfälzischen Erbschaftskrieges, Frieden von Ryswijk (Gründe der Erschöpfung Frankreichs). Die Verwendung der Flotten S.413–417.

Die Streitmittel(Entwicklung der englischen, holländischen und französischen Marine). England: Mißstände in der Verwaltung; Stellung der Marine zur Revolution; Schiffsbestand 1688 und 1692 S.417–419.

Holland: Neubauten unter Wilhelm von Oranien; Bestand 1692; Armierung; Indienststellungen während des Krieges; über den Vorwurf, Oranien habe die Marine vernachlässigt S.419–422.

Frankreich: Fortschritte unter Colbert, Bestand 1681; Beginn des Verfalls nach 1683; die Amtstätigkeit der Minister de Seignelay und de Pontchartrin; Schiffsbestände bis 1696 S.422–425.

Der Verlauf des Seekrieges.Wilhelm von Oraniens Übergang nach England 1688 S.425–427. — Jakobs II. Einfall in Irland und dieOperationen 1689 S.428–429. — Gefecht bei Bantrybay am 11. Mai 1689 (Herbert gegen Château-Renault). Rooke in der Irischen See. Laue Tätigkeit der Gegner im Kampfe um Irland S.430–431. — Das Jahr 1690: Rüstungen der Gegner; Admiral Killigrew versucht vergeblich das Toulongeschwader festzuhalten; Wilhelm III. landet in Irland (Sorglosigkeit beider Gegner in Hinsicht auf Verbindung mit Irland) S.432–434. — Tourville sucht die Flotte der Verbündeten, Herbert weicht aus, bis er Befehl zum Schlagen erhält (seine Einwendungen) S.435–436. — Die Schlacht bei Beachy Head 10. Juli 1690 (Tourville gegen Herbert); Gründe der Niederlage der Verbündeten; Tourville nutzt seinen Sieg nicht aus S.437–439. — Folgen der Schlacht; weitere Ereignisse 1690 S.440. — Das Jahr 1691: Tourvilles Hochsee-Kreuztour und ihre Folgen. Frankreich im Mittelmeer S.441–444. — Ludwig XIV. plant Einfall in England 1692, Vorbereitungen und Befehle an Tourville; Rüstungen der Verbündeten S.445–446. — Die Schlacht bei Cap Barfleur 29. Mai 1692 (Tourville gegen Russell). Gegenbefehle erreichen Tourville nicht; Stärke der Gegner; Tourvilles Gründe zum Angriff; Beschreibung der Schlacht. Rückzug der Franzosen S.447–453. — Vernichtung vieler französischer Schiffe bei La Hogue und Cherbourg 1.–3. Juni 1692 S.454–455. — Die Ereignisse der Jahre 1693–1697 — Art der Kriegführung. Vertrag der Verbündeten mit Spanien S.456. — 1693: Rüstungen; Tourville vernichtet den Smyrna-Convoi bei Lagos; die Engländer vor St. Malo (Infernals) S.457–460. — 1694: Die Verbündeten im Mittelmeer und vor französischen Häfen (Brest, Dieppe, Dünkirchen, Calais) S.461–462. — 1695: Ähnliche Unternehmen (St. Malo, Dünkirchen [Rauchschiffe und Infernals] Calais) S.463–464. — 1696: Die Verbündeten geben das Mittelmeer auf. Ludwig XIV. plant Landung in England. Die Verbündeten greifen Frankreichs Westküste an S.465–466. — 1697: Friedensunterhandlungen. Frankreichs Erfolge in Spanien und Westindien (de Pointis vor Cartagena) S.466 bis 467.

Der kleine Krieg: Dünkirchen; Eigenart des französischen Kreuzerkrieges (Taten Jean Barts) S.467–470. — Über das Wesen des Kreuzerkrieges S.471–472. — Die Zusammenstöße in denKolonien(Westindien, Nordamerika) S.472–473.

Bemerkenswertesin diesem Kriege (Material und Taktik S.474.)

ÜberStrategie: Rückblick auf die Kriegführung zur See (Herberts Verhalten bei Beachy Head), Schlußbetrachtungen S.475–485.

Die politischen Verhältnisse vor dem Kriege: Verhandlungen über die Thronfolge in Spanien; Philipp von Anjou König von Spanien; Bund der Seemächte und des Kaisers gegen Ludwig XIV., Kriegsplan; Karl von Österreich als Gegenkönig aufgestellt, Änderung im Kriegsplan; Stellung Portugals (Methuen-Vertrag) und Savoyens S.486–491. — Der allgemeine Verlauf des Krieges und die Tätigkeit der Seestreitkräfte in ihm S.491–496. — Die Bedingungen des Friedens von Utrecht S.497.

Die Streitmittel(innere Geschichte der drei großen Marinenbis 1739).

Die holländische Marine: Beginn des Verfalls; Indienststellungen während des Krieges; Verfall nach Utrecht; Schiffsbestand 1740; über Personal S.498–501. — Die französische Marine: Amtstätigkeit Jerôme de Pontchartrins von 1699; Tätigkeit der Flotte während des Krieges; Entwertungdes Personals; Schiffsbestand 1712. Weiterer Rückgang während der Regentschaft (1715–1723; Schiffsbestand 1729) und unter Minister Maurepas (1723 bis 1742); Stärke 1742 S.502–504. — Die englische Marine: Schiffsbestände 1688, 1702, 1727, 1740. Personal (Kennzeichnung der Seeoffiziere des 18. Jahrh.) S.505–507.

Der Verlauf des Seekrieges.1701: Rüstungen, Absichten und Bewegungen der Gegner S.507–509. — Das Jahr 1702: Der Angriff auf Cadiz, Vorgeschichte S.509–510. — Rüstungen der Verbündeten (lau; Hinhalten der Unternehmungen durch Rooke), Rüstungen der Franzosen S.511–512. — Erfolgloser Angriff der Verbündeten auf Cadiz (unter Rooke); Rooke beschließt Heimkehr; Befehle für ihn S.513–515. — Vernichtung der Silberflotte in Vigo 23. Oktober 1702. Wirkung dieses Erfolges S.516–518. — Die Jahre 1703–1704: Plan der Verbündeten für 1703, laue Tätigkeit und geringe Erfolge, Verluste durch Sturm S.519–521. — 1704: Vertrag der Seemächte mit Portugal; Karl III. nach Portugal; Rüstungen und Pläne der Gegner (letzte große Rüstung Frankreichs) S.522–523. — Angriff der Verbündeten auf Barcelona; Graf Toulouse vereinigt die Brest- und Toulon-Flotte S.524–525. — Rooke erobert Gibraltar 3. August 1704. Beurteilung Rookes S.526–528. — Graf Toulouse naht zur Wiedernahme, Rooke deckt Gibraltar S.529–530. — Die Schlacht bei Malaga 24. August 1704 (Rooke gegen Toulouse): Stärke der Flotten; Bedeutung der Schlacht für die Taktik (Corbett über den Stand der Taktik); die Schlacht und ihre Folgen S.530–536. — Gibraltar belagert, durch Leake 1704 verstärkt und 1705 entsetzt (de Pointis vernichtet) S.536–539. — Die Jahre 1705–1706: Barcelona durch Prinz von Hessen, Peterborough und Shovel erobert 1705 S.540–541. — Die Stadt von Marschall Tessé und Toulouse belagert, durch Leake entsetzt 1706. Eine Landung in Rochefort geplant S.541–544. — 1706: Erfolge der Verbündeten im Mittelmeer S.545. — Die Jahre 1707–1708: Angriff auf Toulon (Shovel und Prinz Eugen); Gefecht am Var; Erfolglose Belagerung Toulons (Shovels Unglück bei den Scillys) 1707 S.546–549. — Die Verbündeten besetzen Sardinien und erobern Port Mahon (Leake und Stanhope) 1708 S.550–552. — Einfallsversuch der Franzosen in Schottland (Forbin) 1708 S.552. — Die letzten Kriegsjahre 1709–1712: Stilles Wirken der Seestreitkräfte; Mißerfolge der Franzosen gegen Sardinien, der Verbündeten gegen Cette 1710 — Ende des Seekrieges im Mittelmeer 1712 S.553–555. — Französische Expedition gegen Rio (Trouin) 1712 S.556. — Der Verlust an Schiffen im Kriege S.557.

Der kleine Krieg: Tätigkeit, Verluste und Erfolge der Gegner; Taten berühmter französischer Freibeuter (Saint Pol; Forbin; Trouin; du Casse; Cassard) S.558–562. — Die Zusammenstöße in denKolonien: Westindien (Gefecht vor Cartagena: Benbow gegen du Casse 29. August bis 3. September 1702), Nordamerika (Walkers Angriff auf Quebec 1711) S.562–566.

Schlußbetrachtungen: Unzulänglichkeit der Streitmittel für die Aufgaben; Englands Klage über Hollands geringe Leistung; Stand der Taktik S.566–567. — ÜberStrategie: die Aufgaben der Marinen und wie sie diese lösten (Rückblick auf den Krieg), Frankreichs Kriegführung S.568–570. — Die Kriegführung der Verbündeten S.570–574.

DieErgebnissedes Krieges für die Teilnehmer S.575–576.

Die Quadrupel-Allianz zur Aufrechterhaltung des Friedens von Utrecht 1718–1720: Spanien (Kardinal Alberoni)will die verlorenen Provinzen wiedergewinnen, besetzt Sardinien; Bund Englands, Frankreichs, Hollands und des Kaisers S.577–578. — Spanien besetzt Sicilien; Admiral Byng vernichtet die spanische Flotte bei Cap Passaro 11. August 1718. Spanien aus Sicilien vertrieben; spanische Unternehmen gegen englische und französische Küsten, Einfälle dieser Staaten in Spanien; der Haager Frieden 1720 S.581–582.

Der Nordische Krieg 1700–1721: Die dänische und schwedische Marine S.582–583. — Gründung der russischen Marine (Peter der Große) S.583–585. — Der Verlauf des Krieges 1700: Rußland, Polen, Dänemark bedrohen Schweden; Karl XII. wirft Dänemark mit Hilfe einer englisch-holländischen Flotte nieder (Belagerung Kopenhagens, Frieden von Travendal) S.585–586. — Karls XII. Landkrieg 1700–1709 (sein Aufenthalt in der Türkei) S.587. — Erfolge der Gegner Karls 1709–1715 (Beteiligung der Seestreitkräfte in diesen Jahren; Schweden verliert seinen festländischen Besitz) S.588–589. — Karls XII. Feldzüge gegen Norwegen 1716–1718 (Karls Tod; Tordenskiold) S.589. — Rußlands Einfälle in Schweden 1719 bis 1721 S.589. — Die Haltung Englands und Hollands im Nordischen Kriege. Tätigkeit ihrer Flotten 1715–1721 S.590–591.

Venedig und die Türken: Kriege 1645–1669 um Kreta, 1684–1699 und 1714–1718 um Morea. Venedig auf das Adriatische Meer beschränkt S.591–592.

Die Barbaresken-Staaten 1715–1740: Hollands, Englands und Frankreichs Maßnahmen gegen den Seeraub S.592.

Hinweis auf: Angriff Spaniens auf Gibraltar (1727) und Polnischer Erbfolgekrieg (1733–1735) S.593.

Die politischen Verhältnisse bleiben gespannt: Gründe (Pragmatische Sanktion); Friedenspolitik Fleurys und Walpoles (Wirken Laws in Frankreich) S.594–595.

Bedrohung des Friedens 1725: Bund Österreich-Spanien gegen Frankreich-England-Holland-Preußen; wirkungsvolles Auftreten Englands zur See (spanischer Angriff auf Gibraltar 1727) S.596.

Der Polnische Thronfolgekriegund seine Folgen S.597.

Der Bourbonische Familienvertragund die Spannung Spaniens und Englands in Westindien führen zum nächsten großen Seekriege 1739S.598.

Mittel- und Südamerika, Westindien.Die spanischen Kolonien: Schlechte Verwaltung; Belästigung durch die Kriege; Flibustier; englischer Schmuggelhandel; Stärke der Bevölkerung; der spanische Besitz um 1740 S.599–601. — Die englischen Kolonien: Angaben über ihre Entwicklung, Einwohnerzahl und Handel S.602. — Die französischen Kolonien: desgleichen S.603–604. — Holland, Dänemark, Portugal S.604–605.

Nordamerika.Die englischen Kolonien: Innere Entwicklung; Ausbreitung; Stärke der Bevölkerung zu den Zeiten der Kriege mit FrankreichS.605–607. — Die französischen Kolonien in Kanada und Louisiana: desgleichen S.608–611.

Ostindien.Niedergang der Macht Portugals, Wachsen der Hollands (holländisch-ostindische Kompagnie) S.611–614. — Kurze Geschichte der englisch-ostindischen Kompagnie S.614–616. — Die Ostender Kompagnie des deutschen Kaisers S.616. — Frankreichs Kolonien in Indien S.617–618. — Spanien auf den Philippinen S.618.

Afrika.Verlust der Portugiesen an Kolonien S.619. — Besitzungen Hollands (Kapland) S. 619–620. — Niederlassungen Englands (westafrikanische Kompagnien) S.620. — Besitzungen Frankreichs (Senegambien; Mißerfolg in Madagaskar; Bourbon und Isle de France) S.621–622.


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