Reime

Reime

Ich:»O Himmel, ist die Kunst doch schwer!»Die Göttin spröd, die dralle!«Schwind:»Ja, Lieber, wenn so leicht es wär',»Die Luder maltenalle!«

Ich:

»O Himmel, ist die Kunst doch schwer!»Die Göttin spröd, die dralle!«

Schwind:

»Ja, Lieber, wenn so leicht es wär',»Die Luder maltenalle!«

1. Z'erst tuat ma's patiern,Drauf kimmt dö LasurUnd durch dös LasiernWerd's grad wia d' Natur!… Hu-i-di-e, Hu-i-di-e!2. Z'letzt nimmst no a Farb her,Die d' Aug'n recht daschreckt,Die streichst nocha dick hi …Dös hoaßt ma 'n Effekt!… Hu-i-di-e, Hu-i-di-e!3. Nur Farb drauf in Häuf'nAls wann g'mauert wer'n müaßt,Daß d' Nachwelt kann greif'n,Wann d' Farb eppa schiaßt!… Hu-i-di-e, Hi-i-di-e!4. A Leinwand hon i aufg'spanntSo glatt und so fein –Ja, komponieren kunnt i schon, woaßt,Aber 's fallt ma nix ein!… Hu-i-di-e, Hu-i-di-e!5. Jetz glaub i in koan Fall,Daß i net weit mehr fehl –Morg'n steht mir dö dick' KöchinAls Psyche Modell! …… Hu-i-di-e, Hu-i-di-e!6. Na, jetz bin i im Zweifel:Schaugt d' Psyche so aus?Z'letzt, hol mi der Teufel,I mach a Sennerin draus!… Hu-i-di-e, Hu-i-di-e, Hu-i-di-e!7. Ja, es is ja wahr a,In Kritisieren, do sans fix –Aber selba was macha?Na – macha könnas nix!… Hu-i-di-e, Hu-i-di-e!8. Beim Mal'n wia beim Dicht'nIsch allweil oan G'schicht:Es soll si halt raime …So is a Gedicht!Hu-i-di-e, Hu-i-di-e!

1. Z'erst tuat ma's patiern,Drauf kimmt dö LasurUnd durch dös LasiernWerd's grad wia d' Natur!… Hu-i-di-e, Hu-i-di-e!

2. Z'letzt nimmst no a Farb her,Die d' Aug'n recht daschreckt,Die streichst nocha dick hi …Dös hoaßt ma 'n Effekt!… Hu-i-di-e, Hu-i-di-e!

3. Nur Farb drauf in Häuf'nAls wann g'mauert wer'n müaßt,Daß d' Nachwelt kann greif'n,Wann d' Farb eppa schiaßt!… Hu-i-di-e, Hi-i-di-e!

4. A Leinwand hon i aufg'spanntSo glatt und so fein –Ja, komponieren kunnt i schon, woaßt,Aber 's fallt ma nix ein!… Hu-i-di-e, Hu-i-di-e!

5. Jetz glaub i in koan Fall,Daß i net weit mehr fehl –Morg'n steht mir dö dick' KöchinAls Psyche Modell! …… Hu-i-di-e, Hu-i-di-e!

6. Na, jetz bin i im Zweifel:Schaugt d' Psyche so aus?Z'letzt, hol mi der Teufel,I mach a Sennerin draus!… Hu-i-di-e, Hu-i-di-e, Hu-i-di-e!

7. Ja, es is ja wahr a,In Kritisieren, do sans fix –Aber selba was macha?Na – macha könnas nix!… Hu-i-di-e, Hu-i-di-e!

8. Beim Mal'n wia beim Dicht'nIsch allweil oan G'schicht:Es soll si halt raime …So is a Gedicht!Hu-i-di-e, Hu-i-di-e!

Bleiben alle unser Lebtag wir Studenten:Ich bin Doktor – meine Bilder Patienten!Daß auch viele mir schon in der Kur gestorben,Hat die Lust mir am Kurieren nie verdorben;Aber leider sehen meine PatientenNicht alsDoktoran mich, sondern alsStudenten.

Bleiben alle unser Lebtag wir Studenten:Ich bin Doktor – meine Bilder Patienten!Daß auch viele mir schon in der Kur gestorben,Hat die Lust mir am Kurieren nie verdorben;Aber leider sehen meine PatientenNicht alsDoktoran mich, sondern alsStudenten.

Hättst du doch, goldner Tizian,(Und mit dir auch noch andre)Gemalt nicht, wie so himmelanMaria leiblich wandre;Hättst du dies FrauenkonterfeiSo himmlisch nicht beschrieben:Ein Dogma wär' – ich bleib dabei –Vielleicht erspart uns blieben.

Hättst du doch, goldner Tizian,(Und mit dir auch noch andre)Gemalt nicht, wie so himmelanMaria leiblich wandre;Hättst du dies FrauenkonterfeiSo himmlisch nicht beschrieben:Ein Dogma wär' – ich bleib dabei –Vielleicht erspart uns blieben.

Glücklich macht dich das Wissen,Selig aber dein Gewissen!

Glücklich macht dich das Wissen,Selig aber dein Gewissen!

Ein jeder Mensch ist PatientUnd eigens zu behandeln,Doch schmecken die Rezept' am End'Fast all nach bittern Mandeln!

Ein jeder Mensch ist PatientUnd eigens zu behandeln,Doch schmecken die Rezept' am End'Fast all nach bittern Mandeln!

Hast du Humor, so laß ihn auch sprudeln,Nie aber soll er dudeln und sudeln! –

Hast du Humor, so laß ihn auch sprudeln,Nie aber soll er dudeln und sudeln! –

Und komme auch,Was es da sei:'s ist Künstlerbrauch:Der Kunst bleib treu!

Und komme auch,Was es da sei:'s ist Künstlerbrauch:Der Kunst bleib treu!

Dein Gedicht zum RevidierenTraue keinem Dichter an!Wie bei Malern könnt's passieren,Daß der Meister malt daran!

Dein Gedicht zum RevidierenTraue keinem Dichter an!Wie bei Malern könnt's passieren,Daß der Meister malt daran!

Im Schaffen nur sind' Freud' und Glück,Laß keine Müh' dich reuen!Und was du schufst, blickst einst zurück,Soll andere stets erfreuen!

Im Schaffen nur sind' Freud' und Glück,Laß keine Müh' dich reuen!Und was du schufst, blickst einst zurück,Soll andere stets erfreuen!

Das Schönste, was der Dichter singt,Unmöglich ist's zu malen!Das Schönste, was der Maler bringt,Mit Worten nicht zu lallen!

Das Schönste, was der Dichter singt,Unmöglich ist's zu malen!Das Schönste, was der Maler bringt,Mit Worten nicht zu lallen!

Gib allerortenImmer hinMitkurzenWortenLangenSinn.

Gib allerortenImmer hinMitkurzenWortenLangenSinn.

Beschwere dein Gewissen nicht,So detto nicht den Magen.Doch was bei dir Gewissen ist,Mußt du dir selber sagen.

Beschwere dein Gewissen nicht,So detto nicht den Magen.Doch was bei dir Gewissen ist,Mußt du dir selber sagen.

's ist nur umgedrehte Wortung!Sattle ab dein Streiterroß,Bring nur alles hübsch in Ordnung,Geht gewiß der Teufel los.

's ist nur umgedrehte Wortung!Sattle ab dein Streiterroß,Bring nur alles hübsch in Ordnung,Geht gewiß der Teufel los.

Was hebt und engt die MenschenbrustZu sagen, ist euch unbenommen!Docher, er singt voll Herzenslust:»DieKleinenlaßt mir kommen!«

Was hebt und engt die MenschenbrustZu sagen, ist euch unbenommen!Docher, er singt voll Herzenslust:»DieKleinenlaßt mir kommen!«

Und wird die Welt auch noch so alt,Der Mensch, er bleibt ein Kind!Zerschlägt sein Spielzeug mit Gewalt,Wie eben Kinder sind!Wann alles erst in klein zerstücktUnd nichts mehr zu verderben,So sucht er wieder – neubeglückt –Und spielt dann mit den Scherben!

Und wird die Welt auch noch so alt,Der Mensch, er bleibt ein Kind!Zerschlägt sein Spielzeug mit Gewalt,Wie eben Kinder sind!

Wann alles erst in klein zerstücktUnd nichts mehr zu verderben,So sucht er wieder – neubeglückt –Und spielt dann mit den Scherben!

Billig ist die Klassizität, auch jetzt noch so ziemlich in Ehren,Unseren Firnis und Glanz kannten die Alten noch nicht!

Billig ist die Klassizität, auch jetzt noch so ziemlich in Ehren,Unseren Firnis und Glanz kannten die Alten noch nicht!

Übrigens wunderbar bleibt, wie doch die Maler, die alten,Ohnedie Photographie brachten es wirklich so weit.

Übrigens wunderbar bleibt, wie doch die Maler, die alten,Ohnedie Photographie brachten es wirklich so weit.

*

Der Architekt baut's Haus!Diedrinnenschmücken's aus!

Der Architekt baut's Haus!Diedrinnenschmücken's aus!

Behalt' die Perlen und dein Gold,Behalt' die Diamanten! –Was tut's, wenn auch Fortuna schmolltDurch ganze Folianten!Es bleibt zuletzt doch etwas noch,Was muß das Herz erhebenWeit über jedes Unbill hoch, –Und schöner macht das Leben!!Ach, wenn ich es nicht sagte dir,Du würdest's nie erraten!Freund, morgen gibt es MärzenbierUnd Heringe gebraten!

Behalt' die Perlen und dein Gold,Behalt' die Diamanten! –Was tut's, wenn auch Fortuna schmolltDurch ganze Folianten!

Es bleibt zuletzt doch etwas noch,Was muß das Herz erhebenWeit über jedes Unbill hoch, –Und schöner macht das Leben!!

Ach, wenn ich es nicht sagte dir,Du würdest's nie erraten!Freund, morgen gibt es MärzenbierUnd Heringe gebraten!

Wart allweil auf den Weisheitszahn,Die andern fallen aus –I denk, i zieh mein Pelzrock anUnd geh schön stat nach Haus!Was hilft denn a dös Warten jetztDös Herstehn da im Schnee;Da könnt i mi verkält'n z'letzt,Dös g'scheitest ist – i geh!Zur Einsicht bin i endli g'langt,Denkrieg i nimmer – i –!Allweil hat mir vor Weisheit bangt:AnZahnhat's g'habt auf mi!

Wart allweil auf den Weisheitszahn,Die andern fallen aus –I denk, i zieh mein Pelzrock anUnd geh schön stat nach Haus!

Was hilft denn a dös Warten jetztDös Herstehn da im Schnee;Da könnt i mi verkält'n z'letzt,Dös g'scheitest ist – i geh!

Zur Einsicht bin i endli g'langt,Denkrieg i nimmer – i –!Allweil hat mir vor Weisheit bangt:AnZahnhat's g'habt auf mi!

Eingeführt im deutschen LandHabt geistreich ihr das Liter;Nicht aber Gnade vor euch fandEinGeist … derKarmeliter!Gradsie, die lang Zeit lobesamDen edlen Geist uns setzten anFür so Gebrest, das jedermannIm Deutschen Reich befallen kann …Diemüssen fort! … 's ist bitter!

Eingeführt im deutschen LandHabt geistreich ihr das Liter;Nicht aber Gnade vor euch fandEinGeist … derKarmeliter!Gradsie, die lang Zeit lobesamDen edlen Geist uns setzten anFür so Gebrest, das jedermannIm Deutschen Reich befallen kann …Diemüssen fort! … 's ist bitter!

Wenn einer einen Orden kriegt,Bei uns ist's so der Brauch,Sagt jeder grad zu ihm ins G'sicht:»Verdient hätt' ich ihn auch!«Wahrhaft erfreulich ist dies schon,Es gibt ein treues Bild!Wiehoch muß stehen die Nation,Wojedersich so fühlt!!

Wenn einer einen Orden kriegt,Bei uns ist's so der Brauch,Sagt jeder grad zu ihm ins G'sicht:»Verdient hätt' ich ihn auch!«Wahrhaft erfreulich ist dies schon,Es gibt ein treues Bild!Wiehoch muß stehen die Nation,Wojedersich so fühlt!!

Erst auf den höchsten ZinnenDie mühsam du erklommst,Wird's hell in deinen Sinnen,Dem Himmel näher kommst!Willst du ein Weilchen selig sein,Dann leg' dich auf den BauchDort in die nächste Wiese 'neinInmitt der Blumen Hauch!So bist der Gottheit näher,Das Herz, es schlägt dir froh:Nur meide nahe Späher,Die finden so was roh!

Erst auf den höchsten ZinnenDie mühsam du erklommst,Wird's hell in deinen Sinnen,Dem Himmel näher kommst!

Willst du ein Weilchen selig sein,Dann leg' dich auf den BauchDort in die nächste Wiese 'neinInmitt der Blumen Hauch!

So bist der Gottheit näher,Das Herz, es schlägt dir froh:Nur meide nahe Späher,Die finden so was roh!

Oft is mir kommen so in Sinn:I möcht a Klausner wer'n!Adje, du schöne Welt, fahr hin,Will nix mehr von dir hör'n!Wenn aber i dem Maderl so,Sorechtin d' Aug'n guck,Da bin i weg – i woaß net wo –Dös bringt mi wieda z'ruck!I bleib ado, 's is alles recht!I mag ka Klausner wer'n!Mei Klausen do is a net schlecht …Grad nüber tuat's loschern!Da schau i halt den ganzen TagSo in ihr Zimmerl nein –A oanzig Wörtl! wenn's mi mag:Z' Micheli ziag i ein!

Oft is mir kommen so in Sinn:I möcht a Klausner wer'n!Adje, du schöne Welt, fahr hin,Will nix mehr von dir hör'n!

Wenn aber i dem Maderl so,Sorechtin d' Aug'n guck,Da bin i weg – i woaß net wo –Dös bringt mi wieda z'ruck!

I bleib ado, 's is alles recht!I mag ka Klausner wer'n!Mei Klausen do is a net schlecht …Grad nüber tuat's loschern!

Da schau i halt den ganzen TagSo in ihr Zimmerl nein –A oanzig Wörtl! wenn's mi mag:Z' Micheli ziag i ein!

Nicht kleinste Freude noch auf ErdenIst mir mein Stübchen spät bei Nacht;Des Tages Mühsal und BeschwerdenBei Lesen mich vergessen macht!»Wohl besser in geselligen Kreisen»Froh auszutauschen, was erhebt;»Du wähnst wohl gar dich einen Weisen»Der selber schon genug gelebt.»Wer doch bei solch Schartekenhocken»Einseitig, tot nicht werden müßt'?!»Kann dich kein Freundeszirkel locken,»Wo ein lebendig »Du« dich grüßt?«Verzeih, wenn ich so minder Nutzen,Belehrung minder finden kann! –Und wenn dort andere lernen sich »duzen«,Red' ich mich auch mit »Sie« nicht an!

Nicht kleinste Freude noch auf ErdenIst mir mein Stübchen spät bei Nacht;Des Tages Mühsal und BeschwerdenBei Lesen mich vergessen macht!

»Wohl besser in geselligen Kreisen»Froh auszutauschen, was erhebt;»Du wähnst wohl gar dich einen Weisen»Der selber schon genug gelebt.

»Wer doch bei solch Schartekenhocken»Einseitig, tot nicht werden müßt'?!»Kann dich kein Freundeszirkel locken,»Wo ein lebendig »Du« dich grüßt?«

Verzeih, wenn ich so minder Nutzen,Belehrung minder finden kann! –Und wenn dort andere lernen sich »duzen«,Red' ich mich auch mit »Sie« nicht an!

Wenn dir's vergönnt je, dann richt' es so ein,Daß dir ein Spaziergang das Leben soll sein!Stets schaue und sammle, knapp nippe vom Wein,Mach' unterwegs auch Bekanntschaften fein,Des Abends kehr' selig bei dir wieder einUnd schlaf in den Himmel, den offnen, hinein!

Wenn dir's vergönnt je, dann richt' es so ein,Daß dir ein Spaziergang das Leben soll sein!Stets schaue und sammle, knapp nippe vom Wein,Mach' unterwegs auch Bekanntschaften fein,Des Abends kehr' selig bei dir wieder einUnd schlaf in den Himmel, den offnen, hinein!

Stets wandeln wir dem Abgrund dicht,Wo Tief und Dunkel schrecken,Aus dem ein Tod und letzt GerichtDie Drachenhälse recken!Wir wandeln, ahnen nicht Gefahr,So sorglos hin wie Kinder …Da strauchelst du und gleitest garUnd gleitest ab geschwinder!»Jetzt gilt's! Ist keine Latsche da,An der du dich kannst halten?Umfassen nicht, dem Sturze nah,Dich rettende Gestalten? …Humor, so heißt die Latsche schlichtGleich Göttern hochgeboren –Erhaschst du sie im Gleiten nicht,Dann, Freund, bist du verloren!

Stets wandeln wir dem Abgrund dicht,Wo Tief und Dunkel schrecken,Aus dem ein Tod und letzt GerichtDie Drachenhälse recken!

Wir wandeln, ahnen nicht Gefahr,So sorglos hin wie Kinder …Da strauchelst du und gleitest garUnd gleitest ab geschwinder!

»Jetzt gilt's! Ist keine Latsche da,An der du dich kannst halten?Umfassen nicht, dem Sturze nah,Dich rettende Gestalten? …

Humor, so heißt die Latsche schlichtGleich Göttern hochgeboren –Erhaschst du sie im Gleiten nicht,Dann, Freund, bist du verloren!

Ich mußte gleichwohl sinnen,Wenn nichts ich auch ersann;Hab' lange so gesonnen,Merk' nun, daß ich nichts kann,Und komm' am LebensendeAlsLehrlingwieder an!

Ich mußte gleichwohl sinnen,Wenn nichts ich auch ersann;Hab' lange so gesonnen,Merk' nun, daß ich nichts kann,Und komm' am LebensendeAlsLehrlingwieder an!

Hin eilen die Sterne weitIn endlosem Schwung!Schon morgen um dieZeitBist nimmer so jung!Umarme hiniedenDie Gegenwart froh:Washeutdir beschieden,Nichtmorgenist's so!

Hin eilen die Sterne weitIn endlosem Schwung!Schon morgen um dieZeitBist nimmer so jung!Umarme hiniedenDie Gegenwart froh:Washeutdir beschieden,Nichtmorgenist's so!

Gedanken, weisheitsvoll,Wenn ich sie jemals hab':Sie brachen immer mirBeim Bleistiftspitzen ab!

Gedanken, weisheitsvoll,Wenn ich sie jemals hab':Sie brachen immer mirBeim Bleistiftspitzen ab!

*

Mit Schmerzen durftst du auf die Welt;Du weißt nichts mehr davon –Mit Schmerzen mußt du aus der Welt:Du merkst es leider schon!

Mit Schmerzen durftst du auf die Welt;Du weißt nichts mehr davon –Mit Schmerzen mußt du aus der Welt:Du merkst es leider schon!

Schenkt dir ein höheres Alter Gott,Dann bitt' aus tiefster Brust,Daß manches noch erlebendarfst,Doch nicht zu viel erlebenmußt!

Schenkt dir ein höheres Alter Gott,Dann bitt' aus tiefster Brust,Daß manches noch erlebendarfst,Doch nicht zu viel erlebenmußt!

Du wappnest dich mit Panzerketten,Mit Schild und Haube fest aus Stahl:Der Todespfeil, nichts kann dich retten,Durchdringt die Fugen überall!Und du erliegst! – Sei, Freund, doch weise,Schnell zieh den schweren Panzer aus,Der dich beschwert nur auf der Reise,Hemdärmlig wage keck den Strauß!Ein Held, er beut die Brust dem Schusse,Der mitten zielt ins Herz hinein,Und lächelnd wie zum AbschiedsgrußeGeht er in seinen Himmel ein!

Du wappnest dich mit Panzerketten,Mit Schild und Haube fest aus Stahl:Der Todespfeil, nichts kann dich retten,Durchdringt die Fugen überall!

Und du erliegst! – Sei, Freund, doch weise,Schnell zieh den schweren Panzer aus,Der dich beschwert nur auf der Reise,Hemdärmlig wage keck den Strauß!

Ein Held, er beut die Brust dem Schusse,Der mitten zielt ins Herz hinein,Und lächelnd wie zum AbschiedsgrußeGeht er in seinen Himmel ein!

Oft denke ich an den Tod, den herben,Und wie am End' ich's ausmach'?!Ganz sanft im Schlafe möcht' ich sterben –Und tot sein, wenn ich aufwach'!

Oft denke ich an den Tod, den herben,Und wie am End' ich's ausmach'?!Ganz sanft im Schlafe möcht' ich sterben –Und tot sein, wenn ich aufwach'!

Clara LechnerAbb. 1Clara Lechner

Abb. 1Clara Lechner

Abb. 1

Clara Lechner

Der BibliothekarAbb. 2Der Bibliothekar

Abb. 2Der Bibliothekar

Abb. 2

Der Bibliothekar

Wo brennt's?Abb. 3Wo brennt's?

Abb. 3Wo brennt's?

Abb. 3

Wo brennt's?

Der WachpostenAbb. 4Der Wachposten

Abb. 4Der Wachposten

Abb. 4

Der Wachposten

Keine Rose ohne DornenAbb. 5Keine Rosen ohne Dornen

Abb. 5Keine Rosen ohne Dornen

Abb. 5

Keine Rosen ohne Dornen

Der WitwerAbb. 6Der Witwer

Abb. 6Der Witwer

Abb. 6

Der Witwer

Der SterndeuterAbb. 7Der Sterndeuter

Abb. 7Der Sterndeuter

Abb. 7

Der Sterndeuter

Der PortraitmalerAbb. 8Der Porträtmaler

Abb. 8Der Porträtmaler

Abb. 8

Der Porträtmaler

Heimkehrender MönchAbb. 9Heimkehrender Mönch

Abb. 9Heimkehrender Mönch

Abb. 9

Heimkehrender Mönch

Der MalerAbb. 10Der Maler

Abb. 10Der Maler

Abb. 10

Der Maler

HeimkehrAbb. 11Heimkehr

Abb. 11Heimkehr

Abb. 11

Heimkehr

Der BärenführerAbb. 12Der Bärenführer

Abb. 12Der Bärenführer

Abb. 12

Der Bärenführer

Die ScharwacheAbb. 13Die Scharwache

Abb. 13Die Scharwache

Abb. 13

Die Scharwache

Der KaktusfreundAbb. 14Der Kaktusfreund

Abb. 14Der Kaktusfreund

Abb. 14

Der Kaktusfreund

StändchenAbb. 15Ständchen

Abb. 15Ständchen

Abb. 15

Ständchen

Das GespenstAbb. 16Das Gespenst

Abb. 16Das Gespenst

Abb. 16

Das Gespenst

Wäscherinnen am BrunnenAbb. 17Wäscherinnen am Brunnen

Abb. 17Wäscherinnen am Brunnen

Abb. 17

Wäscherinnen am Brunnen

Die GeierjagdAbb. 18Die Geierjagd

Abb. 18Die Geierjagd

Abb. 18

Die Geierjagd

Der BettelmusikantAbb. 19Der Bettelmusikant

Abb. 19Der Bettelmusikant

Abb. 19

Der Bettelmusikant

DrachensteigenAbb. 20Drachensteigen

Abb. 20Drachensteigen

Abb. 20

Drachensteigen

Der StorchAbb. 21Der Storch

Abb. 21Der Storch

Abb. 21

Der Storch

Liebe macht blindAbb. 22»Liebe macht blind«

Abb. 22»Liebe macht blind«

Abb. 22

»Liebe macht blind«

SchauspielergesellschaftAbb. 23Schauspielergesellschaft

Abb. 23Schauspielergesellschaft

Abb. 23

Schauspielergesellschaft

Der NachtwächterAbb. 24Der Nachtwächter

Abb. 24Der Nachtwächter

Abb. 24

Der Nachtwächter


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