Chapter 19

Im gleichen Verlage erschienen:Otto Julius BierbaumPrinz KuckuckLeben, Taten, Meinungen und Höllenfahrteines WollüstlingsIn einem Zeitroman3 Bde geh. Mk. 15.—, geb. Mk. 18.—, Luxusausgabe Mk. 30.—.Fritz Engel im „Berliner Tageblatt“:„Ein strotzendes Buch, aus dem das Leben wie in tausend Lichtern ins Auge des Beschauers zurückfällt.Der beste Erziehungsroman der letztjährigen Literatur und hocherhaben über alle die Götz Kraffts, die nun durch die Leihbibliotheken spuken. Ein Zeitroman, in dem sich der gehetzte, zwischen Totem und Werdendem hin und her gerissene Charakter der Gegenwart spiegelt ... So sage ich noch einmal:ein starkes, männliches, ernstes Buch, trotz aller Schelmereien. Reif wie es ist, möge es nicht in unreife Hände fallen. Es gehört in die Hände der Erzieher. Nicht in die der Mucker, die unreif bleiben selbst mit grauen Haaren. Sie würden an Bierbaum ein Ketzergericht vollziehen wollen, weil er auf gewisse Entartungen der Zeit mit ruhiger Sachlichkeit und — nebenbei bemerkt — mit stupender Darstellungskunst hinweist.“

Im gleichen Verlage erschienen:

Otto Julius Bierbaum

Prinz Kuckuck

Leben, Taten, Meinungen und Höllenfahrteines Wollüstlings

In einem Zeitroman

3 Bde geh. Mk. 15.—, geb. Mk. 18.—, Luxusausgabe Mk. 30.—.

Fritz Engel im „Berliner Tageblatt“:

„Ein strotzendes Buch, aus dem das Leben wie in tausend Lichtern ins Auge des Beschauers zurückfällt.Der beste Erziehungsroman der letztjährigen Literatur und hocherhaben über alle die Götz Kraffts, die nun durch die Leihbibliotheken spuken. Ein Zeitroman, in dem sich der gehetzte, zwischen Totem und Werdendem hin und her gerissene Charakter der Gegenwart spiegelt ... So sage ich noch einmal:ein starkes, männliches, ernstes Buch, trotz aller Schelmereien. Reif wie es ist, möge es nicht in unreife Hände fallen. Es gehört in die Hände der Erzieher. Nicht in die der Mucker, die unreif bleiben selbst mit grauen Haaren. Sie würden an Bierbaum ein Ketzergericht vollziehen wollen, weil er auf gewisse Entartungen der Zeit mit ruhiger Sachlichkeit und — nebenbei bemerkt — mit stupender Darstellungskunst hinweist.“

Weitere Urteile überPrinz KuckuckLeonhard Adelt in der „Neuen Hamburger Zeitung“:„... Alles aber wird weit in den Schatten gestellt durch den einleitenden Abschnitt von der Mutter, der schon im Stil eine Novelle für sich bildet — eine Meisternovelle, graziös, mokant, geistreich, schillernd und sprühend, ein Stück Welt, gesehen durch eine originelle, dichterische Natur, in einem köstlichen, geschliffenen und verzierten Spiegel.“Fritz Droop in der „Dortmunder Zeitung“:„... Es ist einreifes kraftvolles Buch, das nicht zuletzt dem Berufserzieher eine Fülle von Anregungen und manche ernste Lehre gibt ... Wer die wahren Schäden unserer Zeit kennt und sich nicht fürchtet, dieses zu bekennen, der wird Bierbaums neuen Roman mitnoch größerer Freude begrüßen wie einst den Stilpe.Lest dieses Buch!“Dr. Ludwig Finckh in den „Propyläen“:„... Seid stille: Stilpe, der alte Stilpe, hat den Mund wieder aufgetan.Das ist ein Ereignis in Deutschland, denn wir haben alle seit Jahren eineLustanwandlung und Sehnsucht danachgehabt, ihn wieder zu begrüßen. Der junge Stilpe heißt Prinz Kuckuck, seine Geschichte ist nicht bloß die eines einzelnen Menschen, sondern die einer ganzen Zeit mit ihren Ansätzen, Ausläufern und Entwicklungen ... Eins ist gewiß,keiner handhabt heute in Deutschland den galanten Roman so in aller Grazie wie Bierbaum; es ist sein wahres Element und er ist unübertroffen. Ein Buch voll Freude am schönen, am abenteuerlichen, lebendigen Leben, darin das Blut rauscht hin und her und seine Gefäße oft zu sprengen droht.“

Weitere Urteile über

Prinz Kuckuck

Leonhard Adelt in der „Neuen Hamburger Zeitung“:

„... Alles aber wird weit in den Schatten gestellt durch den einleitenden Abschnitt von der Mutter, der schon im Stil eine Novelle für sich bildet — eine Meisternovelle, graziös, mokant, geistreich, schillernd und sprühend, ein Stück Welt, gesehen durch eine originelle, dichterische Natur, in einem köstlichen, geschliffenen und verzierten Spiegel.“

Fritz Droop in der „Dortmunder Zeitung“:

„... Es ist einreifes kraftvolles Buch, das nicht zuletzt dem Berufserzieher eine Fülle von Anregungen und manche ernste Lehre gibt ... Wer die wahren Schäden unserer Zeit kennt und sich nicht fürchtet, dieses zu bekennen, der wird Bierbaums neuen Roman mitnoch größerer Freude begrüßen wie einst den Stilpe.Lest dieses Buch!“

Dr. Ludwig Finckh in den „Propyläen“:

„... Seid stille: Stilpe, der alte Stilpe, hat den Mund wieder aufgetan.Das ist ein Ereignis in Deutschland, denn wir haben alle seit Jahren eineLustanwandlung und Sehnsucht danachgehabt, ihn wieder zu begrüßen. Der junge Stilpe heißt Prinz Kuckuck, seine Geschichte ist nicht bloß die eines einzelnen Menschen, sondern die einer ganzen Zeit mit ihren Ansätzen, Ausläufern und Entwicklungen ... Eins ist gewiß,keiner handhabt heute in Deutschland den galanten Roman so in aller Grazie wie Bierbaum; es ist sein wahres Element und er ist unübertroffen. Ein Buch voll Freude am schönen, am abenteuerlichen, lebendigen Leben, darin das Blut rauscht hin und her und seine Gefäße oft zu sprengen droht.“

„Als Ausströmung einer reichen Seele, als Dokument von Johannes Schlafs innerer Persönlichkeit ist dieser Romanein ungewöhnliches und großenteils stark fesselndes Buch.“(Kunstwart).Willi Rath urteilt so an der Spitze einer langen Besprechung überJohannes SchlafDer PrinzRoman in zwei BändenBroschiert 8.— Mk., gebunden 10.— Mk.und ähnlich und noch mehr anerkennend eine Reihe von maßgebenden Schriftstellern, z. B.Professor Dr. Ludwig Geiger in „Die Zeit“:„Ich erkläre es für das tüchtige Buch eines Denkers. Eines Denkers mehr als eines Dichters. Denn wenn auch der Dichter in einzelnen Episoden (Naturschilderungen, Liebesszenen) das Wort führt — auch der Humorist macht sich geltend in der Zeichnung eines kleinen Krämers aus Halle und der Figur eines Sonderlings, Traugott Taube, eines bemoosten Hauptes, der Zahnarzt werden will, der in allerlei Schrullen verfällt — das Hauptwort hat der Denker ... Das Werk ist gedankenreich, voll trefflicher Episoden, bietet eine ausgezeichnete Entwicklungsgeschichte, lebensvolle Zeichnungen von Menschen und Gegenden ...Gegenüber den zahlreichen widerwärtigen und unerfreulichen Erscheinungen der modernen Romanliteratur ein erfreuliches Buch, das man nicht als Lesefutter bezeichnen, sondern als ein literarisches Werk anzusprechen und einzuordnen hat.“

„Als Ausströmung einer reichen Seele, als Dokument von Johannes Schlafs innerer Persönlichkeit ist dieser Romanein ungewöhnliches und großenteils stark fesselndes Buch.“(Kunstwart).

„Als Ausströmung einer reichen Seele, als Dokument von Johannes Schlafs innerer Persönlichkeit ist dieser Romanein ungewöhnliches und großenteils stark fesselndes Buch.“

(Kunstwart).

Willi Rath urteilt so an der Spitze einer langen Besprechung über

Johannes Schlaf

Der Prinz

Roman in zwei Bänden

Broschiert 8.— Mk., gebunden 10.— Mk.

und ähnlich und noch mehr anerkennend eine Reihe von maßgebenden Schriftstellern, z. B.

Professor Dr. Ludwig Geiger in „Die Zeit“:

„Ich erkläre es für das tüchtige Buch eines Denkers. Eines Denkers mehr als eines Dichters. Denn wenn auch der Dichter in einzelnen Episoden (Naturschilderungen, Liebesszenen) das Wort führt — auch der Humorist macht sich geltend in der Zeichnung eines kleinen Krämers aus Halle und der Figur eines Sonderlings, Traugott Taube, eines bemoosten Hauptes, der Zahnarzt werden will, der in allerlei Schrullen verfällt — das Hauptwort hat der Denker ... Das Werk ist gedankenreich, voll trefflicher Episoden, bietet eine ausgezeichnete Entwicklungsgeschichte, lebensvolle Zeichnungen von Menschen und Gegenden ...

Gegenüber den zahlreichen widerwärtigen und unerfreulichen Erscheinungen der modernen Romanliteratur ein erfreuliches Buch, das man nicht als Lesefutter bezeichnen, sondern als ein literarisches Werk anzusprechen und einzuordnen hat.“

Rudolf HuchDie beiden RitterhelmRomanGeheftet Mk. 4.—, gebunden Mk. 5.—In einer umfangreichen Kritik schreibt Willy Rath in der Täglichen Rundschau:„Die beiden Ritterhelm“ sind ein sehr ernstes und doch heiter anmutendes Buch, ein Werk schönster Reife. Zwei, eigentlich drei Sprossen einer Patrizierfamilie werden mit kundiger Liebe und zugleich mit gelassener Sachlichkeit dargestellt ... In der Darstellung selbst und ebenso zwischen Darstellung und Stoff herrscht eine undurchbrochene Einheit, als sei das Ganze mühelos in einem Zuge heruntergeschrieben. Und der Einheit gesellt sich eine außerordentliche Feinheit, die in diskretester Form sehr bedeutsame psychologische und gesellschaftkritische Ausblicke eröffnet.„Die beiden Ritterhelm“ — so darf prophezeit werden — gehören im literarischen Heute zu dem wenigen, das bleiben wird.

Rudolf Huch

Die beiden Ritterhelm

Roman

Geheftet Mk. 4.—, gebunden Mk. 5.—

In einer umfangreichen Kritik schreibt Willy Rath in der Täglichen Rundschau:

„Die beiden Ritterhelm“ sind ein sehr ernstes und doch heiter anmutendes Buch, ein Werk schönster Reife. Zwei, eigentlich drei Sprossen einer Patrizierfamilie werden mit kundiger Liebe und zugleich mit gelassener Sachlichkeit dargestellt ... In der Darstellung selbst und ebenso zwischen Darstellung und Stoff herrscht eine undurchbrochene Einheit, als sei das Ganze mühelos in einem Zuge heruntergeschrieben. Und der Einheit gesellt sich eine außerordentliche Feinheit, die in diskretester Form sehr bedeutsame psychologische und gesellschaftkritische Ausblicke eröffnet.„Die beiden Ritterhelm“ — so darf prophezeit werden — gehören im literarischen Heute zu dem wenigen, das bleiben wird.

Druck von Mänicke & Jahn, Rudolstadt

Anmerkungen zur TranskriptionFußnoten wurden am Ende des Buches gesammelt.In den Materialien zum Verbot des Buches (Seiten VII-LXX) wird wiederholt auf Seiten im Vorwort des Übersetzers (Seiten LXXI-LXXVIII) verwiesen. Diese Verweise beziehen sich auf die Seitenzahlen in den Ausgaben vor dem Verbot, in denen sich das Vorwort auf den Seiten VII-XIV fand. Zu den entsprechenden Seitenangaben müssen also in der vorliegenden Ausgabe 64 hinzugezählt werden.In der Druckvorlage aufSeite 54war die Zeile „Jurii verfolgte ihn mit glänzenden Augen; er“ mit der Zeile „Jurii konnte sich noch immer nicht diesen“ aufSeite 62vertauscht. Außerdem war die Zeile „spazieren gegangen, hatte immer dieselben herrlichen“ aufSeite 401an das Ende des vorhergehenden Absatzes verschoben.InKapitel XVIIIsetzt Ssanin Lyda auf eine „Hecke“, was unlogisch erscheint. Die richtige Übersetzung für den entsprechenden Ausdruck im russischen Original wäre aber „Flechtzaun“ oder einfach „Zaun“. Dies wurde hier dennoch beibehalten wie in der Buchvorlage.Häufig fehlende Fragezeichen wurden nach Abgleich mit dem russischen Original ergänzt.Andere offensichtliche Fehler wurden stillscheigend korrigert. Die variierende Transliteration häufig vorkommender russischer Personennamen wurde vereinheitlicht (nicht verwendete Formen in Klammern):Anatoli (Anatol, Anatole)Jurii (Juri)Kusma (Kußma)Pjotr (Peter)Schawrow (Schaffrow)Weitere Änderungen, teilweise unter Zuhilfenahme des russischen Originaltextes, sind hier aufgeführt (vorher/nachher):... er spuckte drauf, warfsiebeiseite und schlief sofort ...... er spuckte drauf, warfesbeiseite und schlief sofort ......ich;wir werden beide auf diese Frage keine bestimmte ......ich,wir werden beide auf diese Frage keine bestimmte ...... „Dann widersprechen Sie sich,“verschluckerte...... „Dann widersprechen Sie sich,“verschluckte...... auf sein stehengebliebenes Denken.An dieExistenz ...... auf sein stehengebliebenes Denken.DieExistenz ...... Sehr bald löste es sich in Zornaus. Wenn ...... Sehr bald löste es sich in Zornauf. Wenn ...

Anmerkungen zur Transkription

Fußnoten wurden am Ende des Buches gesammelt.

In den Materialien zum Verbot des Buches (Seiten VII-LXX) wird wiederholt auf Seiten im Vorwort des Übersetzers (Seiten LXXI-LXXVIII) verwiesen. Diese Verweise beziehen sich auf die Seitenzahlen in den Ausgaben vor dem Verbot, in denen sich das Vorwort auf den Seiten VII-XIV fand. Zu den entsprechenden Seitenangaben müssen also in der vorliegenden Ausgabe 64 hinzugezählt werden.

In der Druckvorlage aufSeite 54war die Zeile „Jurii verfolgte ihn mit glänzenden Augen; er“ mit der Zeile „Jurii konnte sich noch immer nicht diesen“ aufSeite 62vertauscht. Außerdem war die Zeile „spazieren gegangen, hatte immer dieselben herrlichen“ aufSeite 401an das Ende des vorhergehenden Absatzes verschoben.

InKapitel XVIIIsetzt Ssanin Lyda auf eine „Hecke“, was unlogisch erscheint. Die richtige Übersetzung für den entsprechenden Ausdruck im russischen Original wäre aber „Flechtzaun“ oder einfach „Zaun“. Dies wurde hier dennoch beibehalten wie in der Buchvorlage.

Häufig fehlende Fragezeichen wurden nach Abgleich mit dem russischen Original ergänzt.

Andere offensichtliche Fehler wurden stillscheigend korrigert. Die variierende Transliteration häufig vorkommender russischer Personennamen wurde vereinheitlicht (nicht verwendete Formen in Klammern):

Anatoli (Anatol, Anatole)Jurii (Juri)Kusma (Kußma)Pjotr (Peter)Schawrow (Schaffrow)

Weitere Änderungen, teilweise unter Zuhilfenahme des russischen Originaltextes, sind hier aufgeführt (vorher/nachher):


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