The Project Gutenberg eBook ofSturz der Verdammten: Gedichte

The Project Gutenberg eBook ofSturz der Verdammten: GedichteThis ebook is for the use of anyone anywhere in the United States and most other parts of the world at no cost and with almost no restrictions whatsoever. You may copy it, give it away or re-use it under the terms of the Project Gutenberg License included with this ebook or online atwww.gutenberg.org. If you are not located in the United States, you will have to check the laws of the country where you are located before using this eBook.Title: Sturz der Verdammten: GedichteAuthor: Johannes UrzidilRelease date: May 28, 2016 [eBook #52171]Most recently updated: October 23, 2024Language: GermanCredits: Produced by Jens Sadowski and the Online DistributedProofreading Team at http://www.pgdp.net*** START OF THE PROJECT GUTENBERG EBOOK STURZ DER VERDAMMTEN: GEDICHTE ***

This ebook is for the use of anyone anywhere in the United States and most other parts of the world at no cost and with almost no restrictions whatsoever. You may copy it, give it away or re-use it under the terms of the Project Gutenberg License included with this ebook or online atwww.gutenberg.org. If you are not located in the United States, you will have to check the laws of the country where you are located before using this eBook.

Title: Sturz der Verdammten: GedichteAuthor: Johannes UrzidilRelease date: May 28, 2016 [eBook #52171]Most recently updated: October 23, 2024Language: GermanCredits: Produced by Jens Sadowski and the Online DistributedProofreading Team at http://www.pgdp.net

Title: Sturz der Verdammten: Gedichte

Author: Johannes Urzidil

Author: Johannes Urzidil

Release date: May 28, 2016 [eBook #52171]Most recently updated: October 23, 2024

Language: German

Credits: Produced by Jens Sadowski and the Online DistributedProofreading Team at http://www.pgdp.net

*** START OF THE PROJECT GUTENBERG EBOOK STURZ DER VERDAMMTEN: GEDICHTE ***

JOHANNES URZIDILSTURZ DER VERDAMMTENGEDICHTELEIPZIGKURT WOLFF VERLAG

JOHANNES URZIDIL

GEDICHTE

LEIPZIGKURT WOLFF VERLAG

BÜCHEREI „DER JÜNGSTE TAG“, BAND 65GEDRUCKT BEI DIETSCH & BRÜCKNER · WEIMAR

BÜCHEREI „DER JÜNGSTE TAG“, BAND 65

GEDRUCKT BEI DIETSCH & BRÜCKNER · WEIMAR

Gott warf mich aus wie ein Kristall, ein Körnlein war ich schwebend in seinen Gewässern,ich spannte Tiefe und Höhe, und Höhe und Tiefe schufen mein Angesicht.Solch Angesicht schuf ich mir, daß ich es trage untröstlich und unwandelbar,durch maßlos verwobene Vielfalt, daß ich es trage ewig und unwandelbar.Du Fischer Gott, viel ist seither verflossen.Kinder trug man in Särglein silbernen Holzes zur kühlen Erde.An Deinen Angeln winde ich mich verhöhnt und höckerig,umkränzte mich mit Wiese und Wald und Ebenmaß Deines Gelächters.Woge, die mich zerschlug, Berg, darin ich erstickt, Frost, daran ich zerbarstund ihr, Lüste und Schmerzen, Ja und Nein, daraus ich mich wob und wirkte,ihr seid, ich aber bin nicht. — An Gottes Angelnschwanke ich matt und verworfen, unwissend, was er mit mir fahe.Er irrt, ein Gelächter, mir über die Fläche des Herzens,er zehrt mir an Krippen der Seele und leert sie aus,er schlägt sich als Atem leise an meine Spiegel,er schreitet vorüber und hat weder Gruß noch Sinn.Schwer ist und trostlos unwandelbaren Antlitzes zu sein,zu verschäumen im Dunkel, zu verhallen in eigener Weite.Finster schufen wir uns die Welt, erhaben, voll großer Geste.Doch eh’mals in silbernen Barken war Süße und Licht.

Gott warf mich aus wie ein Kristall, ein Körnlein war ich schwebend in seinen Gewässern,ich spannte Tiefe und Höhe, und Höhe und Tiefe schufen mein Angesicht.Solch Angesicht schuf ich mir, daß ich es trage untröstlich und unwandelbar,durch maßlos verwobene Vielfalt, daß ich es trage ewig und unwandelbar.Du Fischer Gott, viel ist seither verflossen.Kinder trug man in Särglein silbernen Holzes zur kühlen Erde.An Deinen Angeln winde ich mich verhöhnt und höckerig,umkränzte mich mit Wiese und Wald und Ebenmaß Deines Gelächters.Woge, die mich zerschlug, Berg, darin ich erstickt, Frost, daran ich zerbarstund ihr, Lüste und Schmerzen, Ja und Nein, daraus ich mich wob und wirkte,ihr seid, ich aber bin nicht. — An Gottes Angelnschwanke ich matt und verworfen, unwissend, was er mit mir fahe.Er irrt, ein Gelächter, mir über die Fläche des Herzens,er zehrt mir an Krippen der Seele und leert sie aus,er schlägt sich als Atem leise an meine Spiegel,er schreitet vorüber und hat weder Gruß noch Sinn.Schwer ist und trostlos unwandelbaren Antlitzes zu sein,zu verschäumen im Dunkel, zu verhallen in eigener Weite.Finster schufen wir uns die Welt, erhaben, voll großer Geste.Doch eh’mals in silbernen Barken war Süße und Licht.

Gott warf mich aus wie ein Kristall, ein Körnlein war ich schwebend in seinen Gewässern,ich spannte Tiefe und Höhe, und Höhe und Tiefe schufen mein Angesicht.Solch Angesicht schuf ich mir, daß ich es trage untröstlich und unwandelbar,durch maßlos verwobene Vielfalt, daß ich es trage ewig und unwandelbar.

Gott warf mich aus wie ein Kristall, ein Körnlein war ich schwebend in seinen Gewässern,

ich spannte Tiefe und Höhe, und Höhe und Tiefe schufen mein Angesicht.

Solch Angesicht schuf ich mir, daß ich es trage untröstlich und unwandelbar,

durch maßlos verwobene Vielfalt, daß ich es trage ewig und unwandelbar.

Du Fischer Gott, viel ist seither verflossen.Kinder trug man in Särglein silbernen Holzes zur kühlen Erde.An Deinen Angeln winde ich mich verhöhnt und höckerig,umkränzte mich mit Wiese und Wald und Ebenmaß Deines Gelächters.

Du Fischer Gott, viel ist seither verflossen.

Kinder trug man in Särglein silbernen Holzes zur kühlen Erde.

An Deinen Angeln winde ich mich verhöhnt und höckerig,

umkränzte mich mit Wiese und Wald und Ebenmaß Deines Gelächters.

Woge, die mich zerschlug, Berg, darin ich erstickt, Frost, daran ich zerbarstund ihr, Lüste und Schmerzen, Ja und Nein, daraus ich mich wob und wirkte,ihr seid, ich aber bin nicht. — An Gottes Angelnschwanke ich matt und verworfen, unwissend, was er mit mir fahe.

Woge, die mich zerschlug, Berg, darin ich erstickt, Frost, daran ich zerbarst

und ihr, Lüste und Schmerzen, Ja und Nein, daraus ich mich wob und wirkte,

ihr seid, ich aber bin nicht. — An Gottes Angeln

schwanke ich matt und verworfen, unwissend, was er mit mir fahe.

Er irrt, ein Gelächter, mir über die Fläche des Herzens,er zehrt mir an Krippen der Seele und leert sie aus,er schlägt sich als Atem leise an meine Spiegel,er schreitet vorüber und hat weder Gruß noch Sinn.

Er irrt, ein Gelächter, mir über die Fläche des Herzens,

er zehrt mir an Krippen der Seele und leert sie aus,

er schlägt sich als Atem leise an meine Spiegel,

er schreitet vorüber und hat weder Gruß noch Sinn.

Schwer ist und trostlos unwandelbaren Antlitzes zu sein,zu verschäumen im Dunkel, zu verhallen in eigener Weite.Finster schufen wir uns die Welt, erhaben, voll großer Geste.Doch eh’mals in silbernen Barken war Süße und Licht.

Schwer ist und trostlos unwandelbaren Antlitzes zu sein,

zu verschäumen im Dunkel, zu verhallen in eigener Weite.

Finster schufen wir uns die Welt, erhaben, voll großer Geste.

Doch eh’mals in silbernen Barken war Süße und Licht.

Weh uns, weh der Schwere, Schwere schwer ohne Boden, ohne Rast,weh uns, weh dem Sturze, unendlich entfielen wir Deiner Verneinung, Herr.Grenze setztest Du, Tod und Verwandlung,durch tausend Verwandlungen ewig stürzen wir totwärts ins Dunkel.Unser Fall ist ab und auf, rechts und links, ohne Gegend, ohne Raum,unser Maßloses hast Du zerrissen zu Vielfalt, verklebt in schmerzlichem Widerspiel,unser einiger Strahl brach sich an Deinen Flächen und sonderte sich in schwirrende Weltensysteme.Wehe, wer nimmt von uns Antlitz verzerrt und bresthaft,Verfluchung unserer Schönheit, die sich aufbaut wie Hohngelächter eines anderen Gottes.Verfelst sind wir gleich Erzadern in die Kurzatmigkeit Deiner Ordnung.Mit Dir, Gott, Palisade, haben wir uns gegen uns umgürtet.Siehe, es ist Frühling, bunter Frühling und alle Frauen werden schön.Siehe, es ist fahle Herbstzeit und das Gewässer orgelt klagend im Haine.Soweit ich mich weite in Unmaß der Mitternacht, die smaragden sich auftut:Zerspalten bin ich in Du und Ich, in Sinn und Gebilde.Dieses ist unser Sturz, den niemand von uns nimmt, der Sturz der Verdammten:Gefesselt sind unsere Häupter an diese Scholle Ordnung, die lastend uns mitreißt.Wissend zu sein, ward uns nicht, Unwissenheit ward uns nicht,wie flackernder Pechkranz, geschleudert ins Dunkel versinkt unsre Seele.

Weh uns, weh der Schwere, Schwere schwer ohne Boden, ohne Rast,weh uns, weh dem Sturze, unendlich entfielen wir Deiner Verneinung, Herr.Grenze setztest Du, Tod und Verwandlung,durch tausend Verwandlungen ewig stürzen wir totwärts ins Dunkel.Unser Fall ist ab und auf, rechts und links, ohne Gegend, ohne Raum,unser Maßloses hast Du zerrissen zu Vielfalt, verklebt in schmerzlichem Widerspiel,unser einiger Strahl brach sich an Deinen Flächen und sonderte sich in schwirrende Weltensysteme.Wehe, wer nimmt von uns Antlitz verzerrt und bresthaft,Verfluchung unserer Schönheit, die sich aufbaut wie Hohngelächter eines anderen Gottes.Verfelst sind wir gleich Erzadern in die Kurzatmigkeit Deiner Ordnung.Mit Dir, Gott, Palisade, haben wir uns gegen uns umgürtet.Siehe, es ist Frühling, bunter Frühling und alle Frauen werden schön.Siehe, es ist fahle Herbstzeit und das Gewässer orgelt klagend im Haine.Soweit ich mich weite in Unmaß der Mitternacht, die smaragden sich auftut:Zerspalten bin ich in Du und Ich, in Sinn und Gebilde.Dieses ist unser Sturz, den niemand von uns nimmt, der Sturz der Verdammten:Gefesselt sind unsere Häupter an diese Scholle Ordnung, die lastend uns mitreißt.Wissend zu sein, ward uns nicht, Unwissenheit ward uns nicht,wie flackernder Pechkranz, geschleudert ins Dunkel versinkt unsre Seele.

Weh uns, weh der Schwere, Schwere schwer ohne Boden, ohne Rast,weh uns, weh dem Sturze, unendlich entfielen wir Deiner Verneinung, Herr.Grenze setztest Du, Tod und Verwandlung,durch tausend Verwandlungen ewig stürzen wir totwärts ins Dunkel.

Weh uns, weh der Schwere, Schwere schwer ohne Boden, ohne Rast,

weh uns, weh dem Sturze, unendlich entfielen wir Deiner Verneinung, Herr.

Grenze setztest Du, Tod und Verwandlung,

durch tausend Verwandlungen ewig stürzen wir totwärts ins Dunkel.

Unser Fall ist ab und auf, rechts und links, ohne Gegend, ohne Raum,unser Maßloses hast Du zerrissen zu Vielfalt, verklebt in schmerzlichem Widerspiel,unser einiger Strahl brach sich an Deinen Flächen und sonderte sich in schwirrende Weltensysteme.

Unser Fall ist ab und auf, rechts und links, ohne Gegend, ohne Raum,

unser Maßloses hast Du zerrissen zu Vielfalt, verklebt in schmerzlichem Widerspiel,

unser einiger Strahl brach sich an Deinen Flächen und sonderte sich in schwirrende Weltensysteme.

Wehe, wer nimmt von uns Antlitz verzerrt und bresthaft,Verfluchung unserer Schönheit, die sich aufbaut wie Hohngelächter eines anderen Gottes.Verfelst sind wir gleich Erzadern in die Kurzatmigkeit Deiner Ordnung.Mit Dir, Gott, Palisade, haben wir uns gegen uns umgürtet.

Wehe, wer nimmt von uns Antlitz verzerrt und bresthaft,

Verfluchung unserer Schönheit, die sich aufbaut wie Hohngelächter eines anderen Gottes.

Verfelst sind wir gleich Erzadern in die Kurzatmigkeit Deiner Ordnung.

Mit Dir, Gott, Palisade, haben wir uns gegen uns umgürtet.

Siehe, es ist Frühling, bunter Frühling und alle Frauen werden schön.Siehe, es ist fahle Herbstzeit und das Gewässer orgelt klagend im Haine.Soweit ich mich weite in Unmaß der Mitternacht, die smaragden sich auftut:Zerspalten bin ich in Du und Ich, in Sinn und Gebilde.

Siehe, es ist Frühling, bunter Frühling und alle Frauen werden schön.

Siehe, es ist fahle Herbstzeit und das Gewässer orgelt klagend im Haine.

Soweit ich mich weite in Unmaß der Mitternacht, die smaragden sich auftut:

Zerspalten bin ich in Du und Ich, in Sinn und Gebilde.

Dieses ist unser Sturz, den niemand von uns nimmt, der Sturz der Verdammten:Gefesselt sind unsere Häupter an diese Scholle Ordnung, die lastend uns mitreißt.

Dieses ist unser Sturz, den niemand von uns nimmt, der Sturz der Verdammten:

Gefesselt sind unsere Häupter an diese Scholle Ordnung, die lastend uns mitreißt.

Wissend zu sein, ward uns nicht, Unwissenheit ward uns nicht,wie flackernder Pechkranz, geschleudert ins Dunkel versinkt unsre Seele.

Wissend zu sein, ward uns nicht, Unwissenheit ward uns nicht,

wie flackernder Pechkranz, geschleudert ins Dunkel versinkt unsre Seele.

Aus Mühsal der Verschirrung, spitzem Hetzwort, dröhnenden Asphalten,aus Häuserflucht, die engend uns umwölbt und dem Getön der kriegerischen Städteauf leisem Floß entglitten wir durch fieberndes Gewässer, drauf der Mondwie eine Flöte hing, die blanke Münzen in die Wellen träuft.In diesem Weideland, umsäumt von dem Kristall der Nacht(Aquamarin ertönt, Topase lächeln da und dort),in sanften Umriß hingelagert träumen wir durch Stundenflut,der Hufe Munterkeit ist eine Herde bunten kleinen Feldgetiers.In Stollen eingekantet und genährt von Fäulnis, drein sich böses Wort wie giftger Ampfer mengt,war unser Herz ein schwelend Grubenlicht, gehängt an rauhe Klippen, wo kein Halm ergrünt.Wir barsten in Kolonnen wiehernd schreckenvoll und türmten uns zu schauerlichem Babel der Vernunft.Wir brachen ein in fahler Vorstadt sonndurchglüht und großer Zulauf zerrt an uns und Polizist.O Mensch, in Schwere eingebettet, Schwankung zwischen Auf- und Niedergang,Verwandlung, reinlich abgeteilt vom Grenzenlosen, angeufert an das Nichts,in sich gesondert weh in Ja und Nein, Versagung pflanzend in das Herz der Welt,o Mensch, abreiß ich alle Riegel, weh, was zerrst Du meinen wunden Leib.Satanisch ist Dein Thule, abgeebbt von Gott!Versargt in schiefgefügte Satzung taumelst Du durch Maskenwirrsal unverwandt,indessen er, pfadlos und süß im Zittern unserer Weichen bebt,parforcegehetzt von Dir, blutroter Reiter im Geheimnis Deiner Welt.

Aus Mühsal der Verschirrung, spitzem Hetzwort, dröhnenden Asphalten,aus Häuserflucht, die engend uns umwölbt und dem Getön der kriegerischen Städteauf leisem Floß entglitten wir durch fieberndes Gewässer, drauf der Mondwie eine Flöte hing, die blanke Münzen in die Wellen träuft.In diesem Weideland, umsäumt von dem Kristall der Nacht(Aquamarin ertönt, Topase lächeln da und dort),in sanften Umriß hingelagert träumen wir durch Stundenflut,der Hufe Munterkeit ist eine Herde bunten kleinen Feldgetiers.In Stollen eingekantet und genährt von Fäulnis, drein sich böses Wort wie giftger Ampfer mengt,war unser Herz ein schwelend Grubenlicht, gehängt an rauhe Klippen, wo kein Halm ergrünt.Wir barsten in Kolonnen wiehernd schreckenvoll und türmten uns zu schauerlichem Babel der Vernunft.Wir brachen ein in fahler Vorstadt sonndurchglüht und großer Zulauf zerrt an uns und Polizist.O Mensch, in Schwere eingebettet, Schwankung zwischen Auf- und Niedergang,Verwandlung, reinlich abgeteilt vom Grenzenlosen, angeufert an das Nichts,in sich gesondert weh in Ja und Nein, Versagung pflanzend in das Herz der Welt,o Mensch, abreiß ich alle Riegel, weh, was zerrst Du meinen wunden Leib.Satanisch ist Dein Thule, abgeebbt von Gott!Versargt in schiefgefügte Satzung taumelst Du durch Maskenwirrsal unverwandt,indessen er, pfadlos und süß im Zittern unserer Weichen bebt,parforcegehetzt von Dir, blutroter Reiter im Geheimnis Deiner Welt.

Aus Mühsal der Verschirrung, spitzem Hetzwort, dröhnenden Asphalten,aus Häuserflucht, die engend uns umwölbt und dem Getön der kriegerischen Städteauf leisem Floß entglitten wir durch fieberndes Gewässer, drauf der Mondwie eine Flöte hing, die blanke Münzen in die Wellen träuft.

Aus Mühsal der Verschirrung, spitzem Hetzwort, dröhnenden Asphalten,

aus Häuserflucht, die engend uns umwölbt und dem Getön der kriegerischen Städte

auf leisem Floß entglitten wir durch fieberndes Gewässer, drauf der Mond

wie eine Flöte hing, die blanke Münzen in die Wellen träuft.

In diesem Weideland, umsäumt von dem Kristall der Nacht(Aquamarin ertönt, Topase lächeln da und dort),in sanften Umriß hingelagert träumen wir durch Stundenflut,der Hufe Munterkeit ist eine Herde bunten kleinen Feldgetiers.

In diesem Weideland, umsäumt von dem Kristall der Nacht

(Aquamarin ertönt, Topase lächeln da und dort),

in sanften Umriß hingelagert träumen wir durch Stundenflut,

der Hufe Munterkeit ist eine Herde bunten kleinen Feldgetiers.

In Stollen eingekantet und genährt von Fäulnis, drein sich böses Wort wie giftger Ampfer mengt,war unser Herz ein schwelend Grubenlicht, gehängt an rauhe Klippen, wo kein Halm ergrünt.Wir barsten in Kolonnen wiehernd schreckenvoll und türmten uns zu schauerlichem Babel der Vernunft.Wir brachen ein in fahler Vorstadt sonndurchglüht und großer Zulauf zerrt an uns und Polizist.

In Stollen eingekantet und genährt von Fäulnis, drein sich böses Wort wie giftger Ampfer mengt,

war unser Herz ein schwelend Grubenlicht, gehängt an rauhe Klippen, wo kein Halm ergrünt.

Wir barsten in Kolonnen wiehernd schreckenvoll und türmten uns zu schauerlichem Babel der Vernunft.

Wir brachen ein in fahler Vorstadt sonndurchglüht und großer Zulauf zerrt an uns und Polizist.

O Mensch, in Schwere eingebettet, Schwankung zwischen Auf- und Niedergang,Verwandlung, reinlich abgeteilt vom Grenzenlosen, angeufert an das Nichts,in sich gesondert weh in Ja und Nein, Versagung pflanzend in das Herz der Welt,o Mensch, abreiß ich alle Riegel, weh, was zerrst Du meinen wunden Leib.

O Mensch, in Schwere eingebettet, Schwankung zwischen Auf- und Niedergang,

Verwandlung, reinlich abgeteilt vom Grenzenlosen, angeufert an das Nichts,

in sich gesondert weh in Ja und Nein, Versagung pflanzend in das Herz der Welt,

o Mensch, abreiß ich alle Riegel, weh, was zerrst Du meinen wunden Leib.

Satanisch ist Dein Thule, abgeebbt von Gott!Versargt in schiefgefügte Satzung taumelst Du durch Maskenwirrsal unverwandt,indessen er, pfadlos und süß im Zittern unserer Weichen bebt,parforcegehetzt von Dir, blutroter Reiter im Geheimnis Deiner Welt.

Satanisch ist Dein Thule, abgeebbt von Gott!

Versargt in schiefgefügte Satzung taumelst Du durch Maskenwirrsal unverwandt,

indessen er, pfadlos und süß im Zittern unserer Weichen bebt,

parforcegehetzt von Dir, blutroter Reiter im Geheimnis Deiner Welt.

Auf den Boulevards Deiner Seele wirst Du, o Mensch, einstmals Dir selbst begegnen,auf den Boulevards und den Brücken, vergeblich beschritten von viel unkundigen Füßen.Dich wirst Du finden, den dunklen Sucher, von allen verlassen,der seinen Schatten aufsammelt vom Boden, daß er niemand verletze.Leise wird Dein Tritt sein von Haus zu Haus, alle Tore wirst Du versperrenund alle Schlüssel schleuderst Du hinter Dich, in die seufzende Schwärze des nächtlichen Flusses.Du lässest die Straßen sich rollen wie hitziges Blech, Deine Hand zerdrückt die grünliche Frucht der Laternen,sogar den Hunden und Fledermäusen wirst Du mit fahlem Messer und spitzem Steinwurf begegnen.Deine Gefährten werden sein die Seellosen, die Bäume und die Gestirne,alle Pfade wirst Du hinaustragen in die Wüste und sie im Winde zerstreuen,zwischen Deinen Fingern werden die Dimensionen wie spröde Stäbe zerbrechenund den Raum, darin Du verkapselt Dich mühtest, reißest Du auf nach allen Seiten hin, maßlos.Wohl Dir, Du guter Wälzer der Augen, des Eis nicht zerschmilzt zu zeitlicher Träne,den Gott nicht mehr einsam macht, nicht mehr das Weib mit sinnlos klaffendem Mantel umlauert.Wohl Dir, Maskenzertrümmerer, Finder eigenen Unheils, Selbstverneiner:Das schimmernde Sein hast Du zum Nichtsein gemacht und Dich gelöst zu düstergroßer Verklärung.Endlos ist Dir das wehe Gelände des Schmerzes,darinnen Du schreitest und schwarzes Brot der Versagung issest,ewig ist Dir das phosphorfarbene Schlafwandlerlächeln,das nicht zerschellt in den hohlen Grüften der Erde.

Auf den Boulevards Deiner Seele wirst Du, o Mensch, einstmals Dir selbst begegnen,auf den Boulevards und den Brücken, vergeblich beschritten von viel unkundigen Füßen.Dich wirst Du finden, den dunklen Sucher, von allen verlassen,der seinen Schatten aufsammelt vom Boden, daß er niemand verletze.Leise wird Dein Tritt sein von Haus zu Haus, alle Tore wirst Du versperrenund alle Schlüssel schleuderst Du hinter Dich, in die seufzende Schwärze des nächtlichen Flusses.Du lässest die Straßen sich rollen wie hitziges Blech, Deine Hand zerdrückt die grünliche Frucht der Laternen,sogar den Hunden und Fledermäusen wirst Du mit fahlem Messer und spitzem Steinwurf begegnen.Deine Gefährten werden sein die Seellosen, die Bäume und die Gestirne,alle Pfade wirst Du hinaustragen in die Wüste und sie im Winde zerstreuen,zwischen Deinen Fingern werden die Dimensionen wie spröde Stäbe zerbrechenund den Raum, darin Du verkapselt Dich mühtest, reißest Du auf nach allen Seiten hin, maßlos.Wohl Dir, Du guter Wälzer der Augen, des Eis nicht zerschmilzt zu zeitlicher Träne,den Gott nicht mehr einsam macht, nicht mehr das Weib mit sinnlos klaffendem Mantel umlauert.Wohl Dir, Maskenzertrümmerer, Finder eigenen Unheils, Selbstverneiner:Das schimmernde Sein hast Du zum Nichtsein gemacht und Dich gelöst zu düstergroßer Verklärung.Endlos ist Dir das wehe Gelände des Schmerzes,darinnen Du schreitest und schwarzes Brot der Versagung issest,ewig ist Dir das phosphorfarbene Schlafwandlerlächeln,das nicht zerschellt in den hohlen Grüften der Erde.

Auf den Boulevards Deiner Seele wirst Du, o Mensch, einstmals Dir selbst begegnen,auf den Boulevards und den Brücken, vergeblich beschritten von viel unkundigen Füßen.Dich wirst Du finden, den dunklen Sucher, von allen verlassen,der seinen Schatten aufsammelt vom Boden, daß er niemand verletze.

Auf den Boulevards Deiner Seele wirst Du, o Mensch, einstmals Dir selbst begegnen,

auf den Boulevards und den Brücken, vergeblich beschritten von viel unkundigen Füßen.

Dich wirst Du finden, den dunklen Sucher, von allen verlassen,

der seinen Schatten aufsammelt vom Boden, daß er niemand verletze.

Leise wird Dein Tritt sein von Haus zu Haus, alle Tore wirst Du versperrenund alle Schlüssel schleuderst Du hinter Dich, in die seufzende Schwärze des nächtlichen Flusses.Du lässest die Straßen sich rollen wie hitziges Blech, Deine Hand zerdrückt die grünliche Frucht der Laternen,sogar den Hunden und Fledermäusen wirst Du mit fahlem Messer und spitzem Steinwurf begegnen.

Leise wird Dein Tritt sein von Haus zu Haus, alle Tore wirst Du versperren

und alle Schlüssel schleuderst Du hinter Dich, in die seufzende Schwärze des nächtlichen Flusses.

Du lässest die Straßen sich rollen wie hitziges Blech, Deine Hand zerdrückt die grünliche Frucht der Laternen,

sogar den Hunden und Fledermäusen wirst Du mit fahlem Messer und spitzem Steinwurf begegnen.

Deine Gefährten werden sein die Seellosen, die Bäume und die Gestirne,alle Pfade wirst Du hinaustragen in die Wüste und sie im Winde zerstreuen,zwischen Deinen Fingern werden die Dimensionen wie spröde Stäbe zerbrechenund den Raum, darin Du verkapselt Dich mühtest, reißest Du auf nach allen Seiten hin, maßlos.

Deine Gefährten werden sein die Seellosen, die Bäume und die Gestirne,

alle Pfade wirst Du hinaustragen in die Wüste und sie im Winde zerstreuen,

zwischen Deinen Fingern werden die Dimensionen wie spröde Stäbe zerbrechen

und den Raum, darin Du verkapselt Dich mühtest, reißest Du auf nach allen Seiten hin, maßlos.

Wohl Dir, Du guter Wälzer der Augen, des Eis nicht zerschmilzt zu zeitlicher Träne,den Gott nicht mehr einsam macht, nicht mehr das Weib mit sinnlos klaffendem Mantel umlauert.Wohl Dir, Maskenzertrümmerer, Finder eigenen Unheils, Selbstverneiner:Das schimmernde Sein hast Du zum Nichtsein gemacht und Dich gelöst zu düstergroßer Verklärung.

Wohl Dir, Du guter Wälzer der Augen, des Eis nicht zerschmilzt zu zeitlicher Träne,

den Gott nicht mehr einsam macht, nicht mehr das Weib mit sinnlos klaffendem Mantel umlauert.

Wohl Dir, Maskenzertrümmerer, Finder eigenen Unheils, Selbstverneiner:

Das schimmernde Sein hast Du zum Nichtsein gemacht und Dich gelöst zu düstergroßer Verklärung.

Endlos ist Dir das wehe Gelände des Schmerzes,darinnen Du schreitest und schwarzes Brot der Versagung issest,ewig ist Dir das phosphorfarbene Schlafwandlerlächeln,das nicht zerschellt in den hohlen Grüften der Erde.

Endlos ist Dir das wehe Gelände des Schmerzes,

darinnen Du schreitest und schwarzes Brot der Versagung issest,

ewig ist Dir das phosphorfarbene Schlafwandlerlächeln,

das nicht zerschellt in den hohlen Grüften der Erde.

Ich kann meinen Worten nicht mehr entfliehn, o Gott,sie kommen zu mir auf den Brücken, die Tag und Abend verbinden,es können meine Lippen die kostbaren Worte nichtmehr umklammern wie Schätze,so daß nun jeder sie ergreift und hinhältin den Bezirk seines zernagenden Lichtes. —Alle Gebilde haben ihre Namen,ein jegliches redet seine Sprache in allen Zungen der Erde,selbst Du, o Gott, enträtst nicht Deines Wortes.Ich aber will die nicht, so da lärmen und allen gemein sind.Ich unterwinde mich aus ihren Umgitterungenmeine fastenden Hände emporzudrängen, daß Du mich lehrestalle die Dinge, die wortlos und ungeborennoch nicht in Zeit getaucht sind und schweben zwischen Dir und mir.Und meine Stimme ertönt an den Toren des Abends:Ist es das Rauschen Deines Mundes, oder die Schlankheit meiner Geliebten,daß ich bin wie ein Gefäß und schamlos überfließe vor jedem?Was ist es, das mich erfüllt wie ein Antlitz und ich vermag nichtes zu erlösen mit meinen Gesang, daß es lebe und wandle?Siehe, ich suche Dich, Gott, jenseits dermenschlichen Wasser,in den Gebärden der Dinge, daß Du mir Antwort sagest,und ich entsetze mich, Du möchtest plötzlichhinschütten auf meine Torheit den Lawinensturz Deines Lachens.Denn ein Zecher bin ich an Deinen Bänken, o Gott,und kann mich nicht lösen aus der Umarmung der Dinge,die Du wie bunte Netze gestellt hast rings um mich her,daß ich nimmer genese von der Unwissenheit Deines Anfangs.Doch über das Nackte der Dinge streuest Du aus die Saat Deines Mundes,und alle singen ihr einfältiges Ich und sind und kreisenund Du schreitest unter ihnen wie ein Gärtner oder ein Hirte.Mir aber täte not ein Zuchtmeister meiner Gedankenund für meiner Brände Springflut ein Herd und sorgliche Wartung,denn uferlos ist meine Rede unter den Menschen,die einander heimsuchen und tausendfacher Gespräche pflegen.Versage mir nicht, o Gott, Einkehr in Deine Gebilde!Unbändig bin ich und bin außer mir und reiße mein Gewand ab.Ich zerbreche Deine Satzung, wer da kann, begreife meine Nacktheit.Meine entfalteten Hände umtasten seit je Dich, den Verwandten,und streifen an alle die Dinge, die noch der Zeugung bedürftigjenseits der Worte wohnen und jenseits ihrer Vernichtung.Ich bin voll von ihnen, o Gott, und weiß nicht sie zu erfassenund bin ein Tanzender ohne Bewußtsein, mitten in ihrem Geheimnis.Es ertönt meine Stimme!Es ragen empor meine Schläfen!Ich strecke meine Hände nach Dir in die schwarzen Flüsse der Nacht.

Ich kann meinen Worten nicht mehr entfliehn, o Gott,sie kommen zu mir auf den Brücken, die Tag und Abend verbinden,es können meine Lippen die kostbaren Worte nichtmehr umklammern wie Schätze,so daß nun jeder sie ergreift und hinhältin den Bezirk seines zernagenden Lichtes. —Alle Gebilde haben ihre Namen,ein jegliches redet seine Sprache in allen Zungen der Erde,selbst Du, o Gott, enträtst nicht Deines Wortes.Ich aber will die nicht, so da lärmen und allen gemein sind.Ich unterwinde mich aus ihren Umgitterungenmeine fastenden Hände emporzudrängen, daß Du mich lehrestalle die Dinge, die wortlos und ungeborennoch nicht in Zeit getaucht sind und schweben zwischen Dir und mir.Und meine Stimme ertönt an den Toren des Abends:Ist es das Rauschen Deines Mundes, oder die Schlankheit meiner Geliebten,daß ich bin wie ein Gefäß und schamlos überfließe vor jedem?Was ist es, das mich erfüllt wie ein Antlitz und ich vermag nichtes zu erlösen mit meinen Gesang, daß es lebe und wandle?Siehe, ich suche Dich, Gott, jenseits dermenschlichen Wasser,in den Gebärden der Dinge, daß Du mir Antwort sagest,und ich entsetze mich, Du möchtest plötzlichhinschütten auf meine Torheit den Lawinensturz Deines Lachens.Denn ein Zecher bin ich an Deinen Bänken, o Gott,und kann mich nicht lösen aus der Umarmung der Dinge,die Du wie bunte Netze gestellt hast rings um mich her,daß ich nimmer genese von der Unwissenheit Deines Anfangs.Doch über das Nackte der Dinge streuest Du aus die Saat Deines Mundes,und alle singen ihr einfältiges Ich und sind und kreisenund Du schreitest unter ihnen wie ein Gärtner oder ein Hirte.Mir aber täte not ein Zuchtmeister meiner Gedankenund für meiner Brände Springflut ein Herd und sorgliche Wartung,denn uferlos ist meine Rede unter den Menschen,die einander heimsuchen und tausendfacher Gespräche pflegen.Versage mir nicht, o Gott, Einkehr in Deine Gebilde!Unbändig bin ich und bin außer mir und reiße mein Gewand ab.Ich zerbreche Deine Satzung, wer da kann, begreife meine Nacktheit.Meine entfalteten Hände umtasten seit je Dich, den Verwandten,und streifen an alle die Dinge, die noch der Zeugung bedürftigjenseits der Worte wohnen und jenseits ihrer Vernichtung.Ich bin voll von ihnen, o Gott, und weiß nicht sie zu erfassenund bin ein Tanzender ohne Bewußtsein, mitten in ihrem Geheimnis.Es ertönt meine Stimme!Es ragen empor meine Schläfen!Ich strecke meine Hände nach Dir in die schwarzen Flüsse der Nacht.

Ich kann meinen Worten nicht mehr entfliehn, o Gott,sie kommen zu mir auf den Brücken, die Tag und Abend verbinden,es können meine Lippen die kostbaren Worte nichtmehr umklammern wie Schätze,so daß nun jeder sie ergreift und hinhältin den Bezirk seines zernagenden Lichtes. —Alle Gebilde haben ihre Namen,ein jegliches redet seine Sprache in allen Zungen der Erde,selbst Du, o Gott, enträtst nicht Deines Wortes.Ich aber will die nicht, so da lärmen und allen gemein sind.Ich unterwinde mich aus ihren Umgitterungenmeine fastenden Hände emporzudrängen, daß Du mich lehrestalle die Dinge, die wortlos und ungeborennoch nicht in Zeit getaucht sind und schweben zwischen Dir und mir.Und meine Stimme ertönt an den Toren des Abends:Ist es das Rauschen Deines Mundes, oder die Schlankheit meiner Geliebten,daß ich bin wie ein Gefäß und schamlos überfließe vor jedem?Was ist es, das mich erfüllt wie ein Antlitz und ich vermag nichtes zu erlösen mit meinen Gesang, daß es lebe und wandle?Siehe, ich suche Dich, Gott, jenseits dermenschlichen Wasser,in den Gebärden der Dinge, daß Du mir Antwort sagest,und ich entsetze mich, Du möchtest plötzlichhinschütten auf meine Torheit den Lawinensturz Deines Lachens.Denn ein Zecher bin ich an Deinen Bänken, o Gott,und kann mich nicht lösen aus der Umarmung der Dinge,die Du wie bunte Netze gestellt hast rings um mich her,daß ich nimmer genese von der Unwissenheit Deines Anfangs.Doch über das Nackte der Dinge streuest Du aus die Saat Deines Mundes,und alle singen ihr einfältiges Ich und sind und kreisenund Du schreitest unter ihnen wie ein Gärtner oder ein Hirte.Mir aber täte not ein Zuchtmeister meiner Gedankenund für meiner Brände Springflut ein Herd und sorgliche Wartung,denn uferlos ist meine Rede unter den Menschen,die einander heimsuchen und tausendfacher Gespräche pflegen.Versage mir nicht, o Gott, Einkehr in Deine Gebilde!Unbändig bin ich und bin außer mir und reiße mein Gewand ab.Ich zerbreche Deine Satzung, wer da kann, begreife meine Nacktheit.Meine entfalteten Hände umtasten seit je Dich, den Verwandten,und streifen an alle die Dinge, die noch der Zeugung bedürftigjenseits der Worte wohnen und jenseits ihrer Vernichtung.Ich bin voll von ihnen, o Gott, und weiß nicht sie zu erfassenund bin ein Tanzender ohne Bewußtsein, mitten in ihrem Geheimnis.Es ertönt meine Stimme!Es ragen empor meine Schläfen!Ich strecke meine Hände nach Dir in die schwarzen Flüsse der Nacht.

Ich kann meinen Worten nicht mehr entfliehn, o Gott,

sie kommen zu mir auf den Brücken, die Tag und Abend verbinden,

es können meine Lippen die kostbaren Worte nicht

mehr umklammern wie Schätze,

so daß nun jeder sie ergreift und hinhält

in den Bezirk seines zernagenden Lichtes. —

Alle Gebilde haben ihre Namen,

ein jegliches redet seine Sprache in allen Zungen der Erde,

selbst Du, o Gott, enträtst nicht Deines Wortes.

Ich aber will die nicht, so da lärmen und allen gemein sind.

Ich unterwinde mich aus ihren Umgitterungen

meine fastenden Hände emporzudrängen, daß Du mich lehrest

alle die Dinge, die wortlos und ungeboren

noch nicht in Zeit getaucht sind und schweben zwischen Dir und mir.

Und meine Stimme ertönt an den Toren des Abends:

Ist es das Rauschen Deines Mundes, oder die Schlankheit meiner Geliebten,

daß ich bin wie ein Gefäß und schamlos überfließe vor jedem?

Was ist es, das mich erfüllt wie ein Antlitz und ich vermag nicht

es zu erlösen mit meinen Gesang, daß es lebe und wandle?

Siehe, ich suche Dich, Gott, jenseits dermenschlichen Wasser,

in den Gebärden der Dinge, daß Du mir Antwort sagest,

und ich entsetze mich, Du möchtest plötzlich

hinschütten auf meine Torheit den Lawinensturz Deines Lachens.

Denn ein Zecher bin ich an Deinen Bänken, o Gott,

und kann mich nicht lösen aus der Umarmung der Dinge,

die Du wie bunte Netze gestellt hast rings um mich her,

daß ich nimmer genese von der Unwissenheit Deines Anfangs.

Doch über das Nackte der Dinge streuest Du aus die Saat Deines Mundes,

und alle singen ihr einfältiges Ich und sind und kreisen

und Du schreitest unter ihnen wie ein Gärtner oder ein Hirte.

Mir aber täte not ein Zuchtmeister meiner Gedanken

und für meiner Brände Springflut ein Herd und sorgliche Wartung,

denn uferlos ist meine Rede unter den Menschen,

die einander heimsuchen und tausendfacher Gespräche pflegen.

Versage mir nicht, o Gott, Einkehr in Deine Gebilde!

Unbändig bin ich und bin außer mir und reiße mein Gewand ab.

Ich zerbreche Deine Satzung, wer da kann, begreife meine Nacktheit.

Meine entfalteten Hände umtasten seit je Dich, den Verwandten,

und streifen an alle die Dinge, die noch der Zeugung bedürftig

jenseits der Worte wohnen und jenseits ihrer Vernichtung.

Ich bin voll von ihnen, o Gott, und weiß nicht sie zu erfassen

und bin ein Tanzender ohne Bewußtsein, mitten in ihrem Geheimnis.

Es ertönt meine Stimme!

Es ragen empor meine Schläfen!

Ich strecke meine Hände nach Dir in die schwarzen Flüsse der Nacht.

Was denn bin ich, daß meine Seele nicht mehrwie ein Gebirge über die Wälder aufsteigt,daß ich ausströme und mein Gefäß zersprengt istund aller Dinge Schmerz in mir erbraust?Nicht mehr sind mir sanfte Geschlechter der Blumen,aufgerafftes Lachen an bunten Pfaden,kindliches Leid, überdacht von Muttertröstung,ach, und verwaist ragt mir die entkränzte Stirne.Nachtcafés begrenzen meine Tage,Marmorblitz der Säle und Billardstoß,münzenklangdurcheilte Kellnerhände,schwarzbewegter Katarakt der Schöße.Was denn bin ich, daß ich nicht durchbrecheKampfesordnung feindlicher Geräte?Weltall donnert hinter Spiegelscheiben.Meine Seele reitet durch die Nacht.

Was denn bin ich, daß meine Seele nicht mehrwie ein Gebirge über die Wälder aufsteigt,daß ich ausströme und mein Gefäß zersprengt istund aller Dinge Schmerz in mir erbraust?Nicht mehr sind mir sanfte Geschlechter der Blumen,aufgerafftes Lachen an bunten Pfaden,kindliches Leid, überdacht von Muttertröstung,ach, und verwaist ragt mir die entkränzte Stirne.Nachtcafés begrenzen meine Tage,Marmorblitz der Säle und Billardstoß,münzenklangdurcheilte Kellnerhände,schwarzbewegter Katarakt der Schöße.Was denn bin ich, daß ich nicht durchbrecheKampfesordnung feindlicher Geräte?Weltall donnert hinter Spiegelscheiben.Meine Seele reitet durch die Nacht.

Was denn bin ich, daß meine Seele nicht mehrwie ein Gebirge über die Wälder aufsteigt,daß ich ausströme und mein Gefäß zersprengt istund aller Dinge Schmerz in mir erbraust?

Was denn bin ich, daß meine Seele nicht mehr

wie ein Gebirge über die Wälder aufsteigt,

daß ich ausströme und mein Gefäß zersprengt ist

und aller Dinge Schmerz in mir erbraust?

Nicht mehr sind mir sanfte Geschlechter der Blumen,aufgerafftes Lachen an bunten Pfaden,kindliches Leid, überdacht von Muttertröstung,ach, und verwaist ragt mir die entkränzte Stirne.

Nicht mehr sind mir sanfte Geschlechter der Blumen,

aufgerafftes Lachen an bunten Pfaden,

kindliches Leid, überdacht von Muttertröstung,

ach, und verwaist ragt mir die entkränzte Stirne.

Nachtcafés begrenzen meine Tage,Marmorblitz der Säle und Billardstoß,münzenklangdurcheilte Kellnerhände,schwarzbewegter Katarakt der Schöße.

Nachtcafés begrenzen meine Tage,

Marmorblitz der Säle und Billardstoß,

münzenklangdurcheilte Kellnerhände,

schwarzbewegter Katarakt der Schöße.

Was denn bin ich, daß ich nicht durchbrecheKampfesordnung feindlicher Geräte?Weltall donnert hinter Spiegelscheiben.Meine Seele reitet durch die Nacht.

Was denn bin ich, daß ich nicht durchbreche

Kampfesordnung feindlicher Geräte?

Weltall donnert hinter Spiegelscheiben.

Meine Seele reitet durch die Nacht.

Da meines Atems falbe Säule Dich streifte,legtest Du groß auf mich Deiner Augen Getöse.Deine Gedanken: Verzacktes Getürm über krachenden Schläfen,Deine Worte dem taumelnden Nachtschwalbenflug zu vergleichen.O, zu sein wie Du, ein Seiltänzer über den Dingen,verschmäht und verworfen von Leuten trüben Gebläses,mit aufgeworfener Lippe einsam zu sein in den Scharnieren des Lebens,zu sein wie Du und nicht zu verrücken des Grases holdselige Einfalt.Wenig ist, guter Taten kundig zu sein,nichts Weckerprasseln und kalte Güsse des Morgens!O, zu sein wie Du, verschränkt in alle Geräte,zerschwankt und zerborsten an allen Gebilden der Welt.

Da meines Atems falbe Säule Dich streifte,legtest Du groß auf mich Deiner Augen Getöse.Deine Gedanken: Verzacktes Getürm über krachenden Schläfen,Deine Worte dem taumelnden Nachtschwalbenflug zu vergleichen.O, zu sein wie Du, ein Seiltänzer über den Dingen,verschmäht und verworfen von Leuten trüben Gebläses,mit aufgeworfener Lippe einsam zu sein in den Scharnieren des Lebens,zu sein wie Du und nicht zu verrücken des Grases holdselige Einfalt.Wenig ist, guter Taten kundig zu sein,nichts Weckerprasseln und kalte Güsse des Morgens!O, zu sein wie Du, verschränkt in alle Geräte,zerschwankt und zerborsten an allen Gebilden der Welt.

Da meines Atems falbe Säule Dich streifte,legtest Du groß auf mich Deiner Augen Getöse.Deine Gedanken: Verzacktes Getürm über krachenden Schläfen,Deine Worte dem taumelnden Nachtschwalbenflug zu vergleichen.

Da meines Atems falbe Säule Dich streifte,

legtest Du groß auf mich Deiner Augen Getöse.

Deine Gedanken: Verzacktes Getürm über krachenden Schläfen,

Deine Worte dem taumelnden Nachtschwalbenflug zu vergleichen.

O, zu sein wie Du, ein Seiltänzer über den Dingen,verschmäht und verworfen von Leuten trüben Gebläses,mit aufgeworfener Lippe einsam zu sein in den Scharnieren des Lebens,zu sein wie Du und nicht zu verrücken des Grases holdselige Einfalt.

O, zu sein wie Du, ein Seiltänzer über den Dingen,

verschmäht und verworfen von Leuten trüben Gebläses,

mit aufgeworfener Lippe einsam zu sein in den Scharnieren des Lebens,

zu sein wie Du und nicht zu verrücken des Grases holdselige Einfalt.

Wenig ist, guter Taten kundig zu sein,nichts Weckerprasseln und kalte Güsse des Morgens!O, zu sein wie Du, verschränkt in alle Geräte,zerschwankt und zerborsten an allen Gebilden der Welt.

Wenig ist, guter Taten kundig zu sein,

nichts Weckerprasseln und kalte Güsse des Morgens!

O, zu sein wie Du, verschränkt in alle Geräte,

zerschwankt und zerborsten an allen Gebilden der Welt.

Ich bin ein Sieb, durchschüttet von dem Korn der Welt,darinnen alles Grobe sich verfängtund bin angefüllt mit den Rauheiten der Menschen,ihr flüchtiges Sein zu umklammern bleibt mir versagt.Auch Du bist bald geglitten in die Tiefe,immer weniger wirst Du auf meinem Boden,meine Maschen sind zu weit für Dich,Du liebes Korn, Du lieber Mensch.Ich gebe Dir mit zartes Geräusch der Läuterung,lese von Dir das Fremde, daß Du rein seist,gebe Dir mit Sehnsucht, Dich zu behalten,Du streifst mich ab, unbekümmert und weißt um nichts.Wann kommt endlich Gebilde, daß ich es fasse,daß meine Leere erfüllt sei, daß ich es trage,Korn, tausendfältig erwachsen, seltsamen Duftes,haftend, schwer und gesund, dem ich nicht mehr Sieb bin.

Ich bin ein Sieb, durchschüttet von dem Korn der Welt,darinnen alles Grobe sich verfängtund bin angefüllt mit den Rauheiten der Menschen,ihr flüchtiges Sein zu umklammern bleibt mir versagt.Auch Du bist bald geglitten in die Tiefe,immer weniger wirst Du auf meinem Boden,meine Maschen sind zu weit für Dich,Du liebes Korn, Du lieber Mensch.Ich gebe Dir mit zartes Geräusch der Läuterung,lese von Dir das Fremde, daß Du rein seist,gebe Dir mit Sehnsucht, Dich zu behalten,Du streifst mich ab, unbekümmert und weißt um nichts.Wann kommt endlich Gebilde, daß ich es fasse,daß meine Leere erfüllt sei, daß ich es trage,Korn, tausendfältig erwachsen, seltsamen Duftes,haftend, schwer und gesund, dem ich nicht mehr Sieb bin.

Ich bin ein Sieb, durchschüttet von dem Korn der Welt,darinnen alles Grobe sich verfängtund bin angefüllt mit den Rauheiten der Menschen,ihr flüchtiges Sein zu umklammern bleibt mir versagt.

Ich bin ein Sieb, durchschüttet von dem Korn der Welt,

darinnen alles Grobe sich verfängt

und bin angefüllt mit den Rauheiten der Menschen,

ihr flüchtiges Sein zu umklammern bleibt mir versagt.

Auch Du bist bald geglitten in die Tiefe,immer weniger wirst Du auf meinem Boden,meine Maschen sind zu weit für Dich,Du liebes Korn, Du lieber Mensch.

Auch Du bist bald geglitten in die Tiefe,

immer weniger wirst Du auf meinem Boden,

meine Maschen sind zu weit für Dich,

Du liebes Korn, Du lieber Mensch.

Ich gebe Dir mit zartes Geräusch der Läuterung,lese von Dir das Fremde, daß Du rein seist,gebe Dir mit Sehnsucht, Dich zu behalten,Du streifst mich ab, unbekümmert und weißt um nichts.

Ich gebe Dir mit zartes Geräusch der Läuterung,

lese von Dir das Fremde, daß Du rein seist,

gebe Dir mit Sehnsucht, Dich zu behalten,

Du streifst mich ab, unbekümmert und weißt um nichts.

Wann kommt endlich Gebilde, daß ich es fasse,daß meine Leere erfüllt sei, daß ich es trage,Korn, tausendfältig erwachsen, seltsamen Duftes,haftend, schwer und gesund, dem ich nicht mehr Sieb bin.

Wann kommt endlich Gebilde, daß ich es fasse,

daß meine Leere erfüllt sei, daß ich es trage,

Korn, tausendfältig erwachsen, seltsamen Duftes,

haftend, schwer und gesund, dem ich nicht mehr Sieb bin.

Wer im blitzenden Chorus werktätiger Sekundenhinschreitet im Dreiklang des Raums, ein Zweikämpfer aller Gebilde,wenig weiß der um den Dichter, der in den Schwärzen der Nachtendlos sich auftut über allem, ein kosmischer Versöhner.Denn, daß er Gott errufe, singt er „o Ding, o Fontaine, o rauhes Gestein der Straßen“und treibt das Gewerbe des Müßiggangs, voll Beschwerde und Demut,er nimmt alle Schwere auf sich und wirft die Dimensionen durcheinanderund läßt das Feindliche in chaotischer Umarmung erbrausen.Wer ist da, daß er Erbarmen trage mit der Not aller Dinge und ihres Wieseins Schauder,daß er ahne Beklommenheit vergossenen Weines,und Tiefsinn großer Seen, die blank wie Münzen sich ründen?Mich aber siehe weinen! Zur Pforte bin ich geworden.Es raffen zum Leben sich tote Atome im Sturz meiner Tränen.Meines Atems Golfstrom umklammertdie tanzende Heerschar der Nachtgestirne.

Wer im blitzenden Chorus werktätiger Sekundenhinschreitet im Dreiklang des Raums, ein Zweikämpfer aller Gebilde,wenig weiß der um den Dichter, der in den Schwärzen der Nachtendlos sich auftut über allem, ein kosmischer Versöhner.Denn, daß er Gott errufe, singt er „o Ding, o Fontaine, o rauhes Gestein der Straßen“und treibt das Gewerbe des Müßiggangs, voll Beschwerde und Demut,er nimmt alle Schwere auf sich und wirft die Dimensionen durcheinanderund läßt das Feindliche in chaotischer Umarmung erbrausen.Wer ist da, daß er Erbarmen trage mit der Not aller Dinge und ihres Wieseins Schauder,daß er ahne Beklommenheit vergossenen Weines,und Tiefsinn großer Seen, die blank wie Münzen sich ründen?Mich aber siehe weinen! Zur Pforte bin ich geworden.Es raffen zum Leben sich tote Atome im Sturz meiner Tränen.Meines Atems Golfstrom umklammertdie tanzende Heerschar der Nachtgestirne.

Wer im blitzenden Chorus werktätiger Sekundenhinschreitet im Dreiklang des Raums, ein Zweikämpfer aller Gebilde,wenig weiß der um den Dichter, der in den Schwärzen der Nachtendlos sich auftut über allem, ein kosmischer Versöhner.Denn, daß er Gott errufe, singt er „o Ding, o Fontaine, o rauhes Gestein der Straßen“und treibt das Gewerbe des Müßiggangs, voll Beschwerde und Demut,er nimmt alle Schwere auf sich und wirft die Dimensionen durcheinanderund läßt das Feindliche in chaotischer Umarmung erbrausen.Wer ist da, daß er Erbarmen trage mit der Not aller Dinge und ihres Wieseins Schauder,daß er ahne Beklommenheit vergossenen Weines,und Tiefsinn großer Seen, die blank wie Münzen sich ründen?Mich aber siehe weinen! Zur Pforte bin ich geworden.Es raffen zum Leben sich tote Atome im Sturz meiner Tränen.Meines Atems Golfstrom umklammertdie tanzende Heerschar der Nachtgestirne.

Wer im blitzenden Chorus werktätiger Sekunden

hinschreitet im Dreiklang des Raums, ein Zweikämpfer aller Gebilde,

wenig weiß der um den Dichter, der in den Schwärzen der Nacht

endlos sich auftut über allem, ein kosmischer Versöhner.

Denn, daß er Gott errufe, singt er „o Ding, o Fontaine, o rauhes Gestein der Straßen“

und treibt das Gewerbe des Müßiggangs, voll Beschwerde und Demut,

er nimmt alle Schwere auf sich und wirft die Dimensionen durcheinander

und läßt das Feindliche in chaotischer Umarmung erbrausen.

Wer ist da, daß er Erbarmen trage mit der Not aller Dinge und ihres Wieseins Schauder,

daß er ahne Beklommenheit vergossenen Weines,

und Tiefsinn großer Seen, die blank wie Münzen sich ründen?

Mich aber siehe weinen! Zur Pforte bin ich geworden.

Es raffen zum Leben sich tote Atome im Sturz meiner Tränen.

Meines Atems Golfstrom umklammert

die tanzende Heerschar der Nachtgestirne.

Ich hatte den wahnsinnigen Jüngling verlassen und war durch Wäldervorbeigezogen an krummen Flüssen und endlosem Hügelgelände,durch viele Täler des Jammers, wo die Gewässer der Klage rauschenund der Mensch hinsinkt im Diskussturze der Stunden.Wer ist, der meinen Ruf hört, wer kränzt meine Spur mit liebenden Blüten,Wirrsälig ist mein Gedanke, labyrinthisch die Rede, doch gut ist mein Wille.O, nicht mehr bin ich wagrecht, überflüssig und voll Überhebung.Recht tut, wer meinen Gesang schweigen heißt vor dem abendlichen Zirpen der Grillen.Siehe, allen bin ich bereitet, ein Trank, eine Speise,ich, allverwoben, allfahrend auf den Flößen der Erde,ich, überall reglos sitzend in den Kathedralen der Nacht,ich, windflüchtiger Falter, durchtanzend den Lotos eurer Träume.

Ich hatte den wahnsinnigen Jüngling verlassen und war durch Wäldervorbeigezogen an krummen Flüssen und endlosem Hügelgelände,durch viele Täler des Jammers, wo die Gewässer der Klage rauschenund der Mensch hinsinkt im Diskussturze der Stunden.Wer ist, der meinen Ruf hört, wer kränzt meine Spur mit liebenden Blüten,Wirrsälig ist mein Gedanke, labyrinthisch die Rede, doch gut ist mein Wille.O, nicht mehr bin ich wagrecht, überflüssig und voll Überhebung.Recht tut, wer meinen Gesang schweigen heißt vor dem abendlichen Zirpen der Grillen.Siehe, allen bin ich bereitet, ein Trank, eine Speise,ich, allverwoben, allfahrend auf den Flößen der Erde,ich, überall reglos sitzend in den Kathedralen der Nacht,ich, windflüchtiger Falter, durchtanzend den Lotos eurer Träume.

Ich hatte den wahnsinnigen Jüngling verlassen und war durch Wäldervorbeigezogen an krummen Flüssen und endlosem Hügelgelände,durch viele Täler des Jammers, wo die Gewässer der Klage rauschenund der Mensch hinsinkt im Diskussturze der Stunden.

Ich hatte den wahnsinnigen Jüngling verlassen und war durch Wälder

vorbeigezogen an krummen Flüssen und endlosem Hügelgelände,

durch viele Täler des Jammers, wo die Gewässer der Klage rauschen

und der Mensch hinsinkt im Diskussturze der Stunden.

Wer ist, der meinen Ruf hört, wer kränzt meine Spur mit liebenden Blüten,Wirrsälig ist mein Gedanke, labyrinthisch die Rede, doch gut ist mein Wille.O, nicht mehr bin ich wagrecht, überflüssig und voll Überhebung.Recht tut, wer meinen Gesang schweigen heißt vor dem abendlichen Zirpen der Grillen.

Wer ist, der meinen Ruf hört, wer kränzt meine Spur mit liebenden Blüten,

Wirrsälig ist mein Gedanke, labyrinthisch die Rede, doch gut ist mein Wille.

O, nicht mehr bin ich wagrecht, überflüssig und voll Überhebung.

Recht tut, wer meinen Gesang schweigen heißt vor dem abendlichen Zirpen der Grillen.

Siehe, allen bin ich bereitet, ein Trank, eine Speise,ich, allverwoben, allfahrend auf den Flößen der Erde,ich, überall reglos sitzend in den Kathedralen der Nacht,ich, windflüchtiger Falter, durchtanzend den Lotos eurer Träume.

Siehe, allen bin ich bereitet, ein Trank, eine Speise,

ich, allverwoben, allfahrend auf den Flößen der Erde,

ich, überall reglos sitzend in den Kathedralen der Nacht,

ich, windflüchtiger Falter, durchtanzend den Lotos eurer Träume.

Zwischen eisernem Gebälk, daran der Wind frohlockend sich klammert,windet mein Tritt sich empor, spiralig zur gläsernen Plattform,unter mir liegt Gedächer der Stadt, Krümme des Flusses, Gärten und Rebengelände,unter mir die Eile der Menschen, Wagengerassel und die keuchende Heerschar der Schlote und Dampfmaschinen.Hier ahne ich Dich, o Gott, sofern ich Dir näher bin um den Atemzug einer Henne,(ich bin vor Dir so klein, wie der winzige Angler, der in der Tiefe stillen Gedanken nachhängt)ich häufe Deine Sinnbilder im Dunkel meiner Gemächer,zugemessen ward mir der Tag und das Nächtliche nach meinem Verdienste.Dich erkenne ich, o Tod, Du Gleichnis alles Lebendigen,Du in allem Leben enthaltener, tausendfach verzweigter,brüderlich immer nahe im Speichenflug der rasenden Automobile,verschlossen in der dunklen Selbstentäußerung des bräutlichen Beischlafs.Dich auch vielfältige Zeit, Zweikampf des Todes mit Lebendigen:Jetzt heben sich die Vorhänge der Theater und nackte Schultern neigen sich über die Brüstung,jetzt lauert der Gymnasiast vor dem Tor der Geliebten, und der Beamte schließt gähnend das Hauptbuch,jetzt brüllen die Kälber in den Ställen ein letztesmal, und das Rad der Lafette zerschneidet den Bauch des Gefallenen am Schlachtfeld.Ich aber will lernen demütig zu sein,denn wo der Verzückte nieder sich fallen läßt, wie der Erlöser von der Zinne des Tempels,wo der Übermäßige auf unsichtbarer Spur weiterhin schreitet in das Geheimnis der Sphären,da will ich, Sünder, an eisernem Gerüst abwärts mich tasten zur gebrechlichen Erde,denn vielleicht daß unten meiner jemand wartet. Ich will mich beeilen.Wer ballt mich zur Kugel, auf daß ich rascher die Serpentine hinunter rolle?Wer schmilzt mich zu glühendem Bächlein ins Herze zu fließen den wartenden Freunden:Zu sein einer im andern und die vermessenen Hände zu tauchen in Quelle der Einfalt.

Zwischen eisernem Gebälk, daran der Wind frohlockend sich klammert,windet mein Tritt sich empor, spiralig zur gläsernen Plattform,unter mir liegt Gedächer der Stadt, Krümme des Flusses, Gärten und Rebengelände,unter mir die Eile der Menschen, Wagengerassel und die keuchende Heerschar der Schlote und Dampfmaschinen.Hier ahne ich Dich, o Gott, sofern ich Dir näher bin um den Atemzug einer Henne,(ich bin vor Dir so klein, wie der winzige Angler, der in der Tiefe stillen Gedanken nachhängt)ich häufe Deine Sinnbilder im Dunkel meiner Gemächer,zugemessen ward mir der Tag und das Nächtliche nach meinem Verdienste.Dich erkenne ich, o Tod, Du Gleichnis alles Lebendigen,Du in allem Leben enthaltener, tausendfach verzweigter,brüderlich immer nahe im Speichenflug der rasenden Automobile,verschlossen in der dunklen Selbstentäußerung des bräutlichen Beischlafs.Dich auch vielfältige Zeit, Zweikampf des Todes mit Lebendigen:Jetzt heben sich die Vorhänge der Theater und nackte Schultern neigen sich über die Brüstung,jetzt lauert der Gymnasiast vor dem Tor der Geliebten, und der Beamte schließt gähnend das Hauptbuch,jetzt brüllen die Kälber in den Ställen ein letztesmal, und das Rad der Lafette zerschneidet den Bauch des Gefallenen am Schlachtfeld.Ich aber will lernen demütig zu sein,denn wo der Verzückte nieder sich fallen läßt, wie der Erlöser von der Zinne des Tempels,wo der Übermäßige auf unsichtbarer Spur weiterhin schreitet in das Geheimnis der Sphären,da will ich, Sünder, an eisernem Gerüst abwärts mich tasten zur gebrechlichen Erde,denn vielleicht daß unten meiner jemand wartet. Ich will mich beeilen.Wer ballt mich zur Kugel, auf daß ich rascher die Serpentine hinunter rolle?Wer schmilzt mich zu glühendem Bächlein ins Herze zu fließen den wartenden Freunden:Zu sein einer im andern und die vermessenen Hände zu tauchen in Quelle der Einfalt.

Zwischen eisernem Gebälk, daran der Wind frohlockend sich klammert,windet mein Tritt sich empor, spiralig zur gläsernen Plattform,unter mir liegt Gedächer der Stadt, Krümme des Flusses, Gärten und Rebengelände,unter mir die Eile der Menschen, Wagengerassel und die keuchende Heerschar der Schlote und Dampfmaschinen.

Zwischen eisernem Gebälk, daran der Wind frohlockend sich klammert,

windet mein Tritt sich empor, spiralig zur gläsernen Plattform,

unter mir liegt Gedächer der Stadt, Krümme des Flusses, Gärten und Rebengelände,

unter mir die Eile der Menschen, Wagengerassel und die keuchende Heerschar der Schlote und Dampfmaschinen.

Hier ahne ich Dich, o Gott, sofern ich Dir näher bin um den Atemzug einer Henne,(ich bin vor Dir so klein, wie der winzige Angler, der in der Tiefe stillen Gedanken nachhängt)ich häufe Deine Sinnbilder im Dunkel meiner Gemächer,zugemessen ward mir der Tag und das Nächtliche nach meinem Verdienste.

Hier ahne ich Dich, o Gott, sofern ich Dir näher bin um den Atemzug einer Henne,

(ich bin vor Dir so klein, wie der winzige Angler, der in der Tiefe stillen Gedanken nachhängt)

ich häufe Deine Sinnbilder im Dunkel meiner Gemächer,

zugemessen ward mir der Tag und das Nächtliche nach meinem Verdienste.

Dich erkenne ich, o Tod, Du Gleichnis alles Lebendigen,Du in allem Leben enthaltener, tausendfach verzweigter,brüderlich immer nahe im Speichenflug der rasenden Automobile,verschlossen in der dunklen Selbstentäußerung des bräutlichen Beischlafs.

Dich erkenne ich, o Tod, Du Gleichnis alles Lebendigen,

Du in allem Leben enthaltener, tausendfach verzweigter,

brüderlich immer nahe im Speichenflug der rasenden Automobile,

verschlossen in der dunklen Selbstentäußerung des bräutlichen Beischlafs.

Dich auch vielfältige Zeit, Zweikampf des Todes mit Lebendigen:Jetzt heben sich die Vorhänge der Theater und nackte Schultern neigen sich über die Brüstung,jetzt lauert der Gymnasiast vor dem Tor der Geliebten, und der Beamte schließt gähnend das Hauptbuch,jetzt brüllen die Kälber in den Ställen ein letztesmal, und das Rad der Lafette zerschneidet den Bauch des Gefallenen am Schlachtfeld.

Dich auch vielfältige Zeit, Zweikampf des Todes mit Lebendigen:

Jetzt heben sich die Vorhänge der Theater und nackte Schultern neigen sich über die Brüstung,

jetzt lauert der Gymnasiast vor dem Tor der Geliebten, und der Beamte schließt gähnend das Hauptbuch,

jetzt brüllen die Kälber in den Ställen ein letztesmal, und das Rad der Lafette zerschneidet den Bauch des Gefallenen am Schlachtfeld.

Ich aber will lernen demütig zu sein,denn wo der Verzückte nieder sich fallen läßt, wie der Erlöser von der Zinne des Tempels,wo der Übermäßige auf unsichtbarer Spur weiterhin schreitet in das Geheimnis der Sphären,da will ich, Sünder, an eisernem Gerüst abwärts mich tasten zur gebrechlichen Erde,

Ich aber will lernen demütig zu sein,

denn wo der Verzückte nieder sich fallen läßt, wie der Erlöser von der Zinne des Tempels,

wo der Übermäßige auf unsichtbarer Spur weiterhin schreitet in das Geheimnis der Sphären,

da will ich, Sünder, an eisernem Gerüst abwärts mich tasten zur gebrechlichen Erde,

denn vielleicht daß unten meiner jemand wartet. Ich will mich beeilen.Wer ballt mich zur Kugel, auf daß ich rascher die Serpentine hinunter rolle?Wer schmilzt mich zu glühendem Bächlein ins Herze zu fließen den wartenden Freunden:Zu sein einer im andern und die vermessenen Hände zu tauchen in Quelle der Einfalt.

denn vielleicht daß unten meiner jemand wartet. Ich will mich beeilen.

Wer ballt mich zur Kugel, auf daß ich rascher die Serpentine hinunter rolle?

Wer schmilzt mich zu glühendem Bächlein ins Herze zu fließen den wartenden Freunden:

Zu sein einer im andern und die vermessenen Hände zu tauchen in Quelle der Einfalt.

Nun haben meine Hände alle Not umschlungen,auftanzet meiner Freude lichtumflatterter Delphin,daß ich, emporgeschreckt aus diesen Niederungen,wieder ein Mensch, hinjauchzendes Gott-Tier geworden bin.Auftakt des Weltalls ist in meine Brust gestiegen,die toten Träume, die in ausgeblaßter Nachtam Horizont wie schwärzliche Gehölze liegen,sind schweren Atems nun in meinen Tag erwacht.Weintriefender Kentaur sind meine Sinnlichkeiten,Gedanke ätherfarben faßt mich in Gestalt,auch kann ich über Wasser ungefährdet schreiten,Windstrahl sein und Gelächter, auf einem Mund geballt.Von meiner Stirn umlaubt sitzt ihr, erstaunte Gäste,und jegliches in mir wird tausendfach verwandt,wenn ich mich, Baum, erlösend ob Erdenzwiespalt veräste,Urtrost bin, nachbarlicher Bruderdruck der Hand.

Nun haben meine Hände alle Not umschlungen,auftanzet meiner Freude lichtumflatterter Delphin,daß ich, emporgeschreckt aus diesen Niederungen,wieder ein Mensch, hinjauchzendes Gott-Tier geworden bin.Auftakt des Weltalls ist in meine Brust gestiegen,die toten Träume, die in ausgeblaßter Nachtam Horizont wie schwärzliche Gehölze liegen,sind schweren Atems nun in meinen Tag erwacht.Weintriefender Kentaur sind meine Sinnlichkeiten,Gedanke ätherfarben faßt mich in Gestalt,auch kann ich über Wasser ungefährdet schreiten,Windstrahl sein und Gelächter, auf einem Mund geballt.Von meiner Stirn umlaubt sitzt ihr, erstaunte Gäste,und jegliches in mir wird tausendfach verwandt,wenn ich mich, Baum, erlösend ob Erdenzwiespalt veräste,Urtrost bin, nachbarlicher Bruderdruck der Hand.

Nun haben meine Hände alle Not umschlungen,auftanzet meiner Freude lichtumflatterter Delphin,daß ich, emporgeschreckt aus diesen Niederungen,wieder ein Mensch, hinjauchzendes Gott-Tier geworden bin.

Nun haben meine Hände alle Not umschlungen,

auftanzet meiner Freude lichtumflatterter Delphin,

daß ich, emporgeschreckt aus diesen Niederungen,

wieder ein Mensch, hinjauchzendes Gott-Tier geworden bin.

Auftakt des Weltalls ist in meine Brust gestiegen,die toten Träume, die in ausgeblaßter Nachtam Horizont wie schwärzliche Gehölze liegen,sind schweren Atems nun in meinen Tag erwacht.

Auftakt des Weltalls ist in meine Brust gestiegen,

die toten Träume, die in ausgeblaßter Nacht

am Horizont wie schwärzliche Gehölze liegen,

sind schweren Atems nun in meinen Tag erwacht.

Weintriefender Kentaur sind meine Sinnlichkeiten,Gedanke ätherfarben faßt mich in Gestalt,auch kann ich über Wasser ungefährdet schreiten,Windstrahl sein und Gelächter, auf einem Mund geballt.

Weintriefender Kentaur sind meine Sinnlichkeiten,

Gedanke ätherfarben faßt mich in Gestalt,

auch kann ich über Wasser ungefährdet schreiten,

Windstrahl sein und Gelächter, auf einem Mund geballt.

Von meiner Stirn umlaubt sitzt ihr, erstaunte Gäste,und jegliches in mir wird tausendfach verwandt,wenn ich mich, Baum, erlösend ob Erdenzwiespalt veräste,Urtrost bin, nachbarlicher Bruderdruck der Hand.

Von meiner Stirn umlaubt sitzt ihr, erstaunte Gäste,

und jegliches in mir wird tausendfach verwandt,

wenn ich mich, Baum, erlösend ob Erdenzwiespalt veräste,

Urtrost bin, nachbarlicher Bruderdruck der Hand.

Oh, wohl sehnt ich in meinem schwanken Trittaufbrausender Gestalten frohe Wiederkehr,oder sag, gehst auch Du suchend durch die weite Stadt,wenn Nacht ist?Glaubst Du, ich ahnt es nicht, daß Du zuweilenaufschrickst in Dunkelheiten vor bangem Ton,um Deine Lippen die stumme Frage:Warum quälst Du mich?Aber ich weiß,einmal noch wirst Du liebevollzärtlich noch einmal Deine Hand auf meinen bebenden Scheitel legenoder mich suchenhinter dem Zittern der Fliedersträuche.Vielleicht, daß ich dann schon fortgezogen bintief hinein, wo tausend Welten rollen,alles von mir werfend.Aber sollt ich wie ehmalsunstet durch Gassen wandern und Dämmerungen,Oh daß Du, Grenzenlose, dann in meine Einsamkeiten glittestschwer und dunkelund mich umschlössest, so wie damals,da mir der Gottglühenden Fittichs ins Antlitz stürzte.

Oh, wohl sehnt ich in meinem schwanken Trittaufbrausender Gestalten frohe Wiederkehr,oder sag, gehst auch Du suchend durch die weite Stadt,wenn Nacht ist?Glaubst Du, ich ahnt es nicht, daß Du zuweilenaufschrickst in Dunkelheiten vor bangem Ton,um Deine Lippen die stumme Frage:Warum quälst Du mich?Aber ich weiß,einmal noch wirst Du liebevollzärtlich noch einmal Deine Hand auf meinen bebenden Scheitel legenoder mich suchenhinter dem Zittern der Fliedersträuche.Vielleicht, daß ich dann schon fortgezogen bintief hinein, wo tausend Welten rollen,alles von mir werfend.Aber sollt ich wie ehmalsunstet durch Gassen wandern und Dämmerungen,Oh daß Du, Grenzenlose, dann in meine Einsamkeiten glittestschwer und dunkelund mich umschlössest, so wie damals,da mir der Gottglühenden Fittichs ins Antlitz stürzte.

Oh, wohl sehnt ich in meinem schwanken Trittaufbrausender Gestalten frohe Wiederkehr,oder sag, gehst auch Du suchend durch die weite Stadt,wenn Nacht ist?Glaubst Du, ich ahnt es nicht, daß Du zuweilenaufschrickst in Dunkelheiten vor bangem Ton,um Deine Lippen die stumme Frage:Warum quälst Du mich?Aber ich weiß,einmal noch wirst Du liebevollzärtlich noch einmal Deine Hand auf meinen bebenden Scheitel legenoder mich suchenhinter dem Zittern der Fliedersträuche.Vielleicht, daß ich dann schon fortgezogen bintief hinein, wo tausend Welten rollen,alles von mir werfend.Aber sollt ich wie ehmalsunstet durch Gassen wandern und Dämmerungen,Oh daß Du, Grenzenlose, dann in meine Einsamkeiten glittestschwer und dunkelund mich umschlössest, so wie damals,da mir der Gottglühenden Fittichs ins Antlitz stürzte.

Oh, wohl sehnt ich in meinem schwanken Tritt

aufbrausender Gestalten frohe Wiederkehr,

oder sag, gehst auch Du suchend durch die weite Stadt,

wenn Nacht ist?

Glaubst Du, ich ahnt es nicht, daß Du zuweilen

aufschrickst in Dunkelheiten vor bangem Ton,

um Deine Lippen die stumme Frage:

Warum quälst Du mich?

Aber ich weiß,

einmal noch wirst Du liebevoll

zärtlich noch einmal Deine Hand auf meinen bebenden Scheitel legen

oder mich suchen

hinter dem Zittern der Fliedersträuche.

Vielleicht, daß ich dann schon fortgezogen bin

tief hinein, wo tausend Welten rollen,

alles von mir werfend.

Aber sollt ich wie ehmals

unstet durch Gassen wandern und Dämmerungen,

Oh daß Du, Grenzenlose, dann in meine Einsamkeiten glittest

schwer und dunkel

und mich umschlössest, so wie damals,

da mir der Gott

glühenden Fittichs ins Antlitz stürzte.

Einst wohnt ich jenseitsder Dämmerungen,weinte hinter Wassernin den Schoßduft der Nachtden Klagelaut des Fortgedrängten,nun laß mich beten:Oh, dir netzt den Fußopalfarbene Flut,mit schlankem Finger der Windspielt in Deinem Haar.Deines Busens Duftschleier hab ich gesucht den langen Tag,bis draußen zwischen Geröll, zwischen Geklüft die Sonne starb.Oh, warum bebt Dein Schoß vor mir zurück?Lag meine Sehnsucht nicht wie ein Tiger Nacht um Nacht?Siehe, den Zorn des Lebens streift ich wie einen Traum von mir,bald gleiten, wehe, schon stürzenin die zyanblauen Geschwader der Nachtblutrote Sonnenkatarakte.Dann ist dein Haarbräutlich gekränzt,dann ist alles für mich dahin,fortgezogen die Freudenwelleüber das Meer.

Einst wohnt ich jenseitsder Dämmerungen,weinte hinter Wassernin den Schoßduft der Nachtden Klagelaut des Fortgedrängten,nun laß mich beten:Oh, dir netzt den Fußopalfarbene Flut,mit schlankem Finger der Windspielt in Deinem Haar.Deines Busens Duftschleier hab ich gesucht den langen Tag,bis draußen zwischen Geröll, zwischen Geklüft die Sonne starb.Oh, warum bebt Dein Schoß vor mir zurück?Lag meine Sehnsucht nicht wie ein Tiger Nacht um Nacht?Siehe, den Zorn des Lebens streift ich wie einen Traum von mir,bald gleiten, wehe, schon stürzenin die zyanblauen Geschwader der Nachtblutrote Sonnenkatarakte.Dann ist dein Haarbräutlich gekränzt,dann ist alles für mich dahin,fortgezogen die Freudenwelleüber das Meer.

Einst wohnt ich jenseitsder Dämmerungen,weinte hinter Wassernin den Schoßduft der Nachtden Klagelaut des Fortgedrängten,nun laß mich beten:Oh, dir netzt den Fußopalfarbene Flut,mit schlankem Finger der Windspielt in Deinem Haar.Deines Busens Duftschleier hab ich gesucht den langen Tag,bis draußen zwischen Geröll, zwischen Geklüft die Sonne starb.Oh, warum bebt Dein Schoß vor mir zurück?Lag meine Sehnsucht nicht wie ein Tiger Nacht um Nacht?Siehe, den Zorn des Lebens streift ich wie einen Traum von mir,bald gleiten, wehe, schon stürzenin die zyanblauen Geschwader der Nachtblutrote Sonnenkatarakte.Dann ist dein Haarbräutlich gekränzt,dann ist alles für mich dahin,fortgezogen die Freudenwelleüber das Meer.

Einst wohnt ich jenseits

der Dämmerungen,

weinte hinter Wassern

in den Schoßduft der Nacht

den Klagelaut des Fortgedrängten,

nun laß mich beten:

Oh, dir netzt den Fuß

opalfarbene Flut,

mit schlankem Finger der Wind

spielt in Deinem Haar.

Deines Busens Duftschleier hab ich gesucht den langen Tag,

bis draußen zwischen Geröll, zwischen Geklüft die Sonne starb.

Oh, warum bebt Dein Schoß vor mir zurück?

Lag meine Sehnsucht nicht wie ein Tiger Nacht um Nacht?

Siehe, den Zorn des Lebens streift ich wie einen Traum von mir,

bald gleiten, wehe, schon stürzen

in die zyanblauen Geschwader der Nacht

blutrote Sonnenkatarakte.

Dann ist dein Haar

bräutlich gekränzt,

dann ist alles für mich dahin,

fortgezogen die Freudenwelle

über das Meer.

Aus den vier Ecken der Finsternisaufwärts steigt die Schale meines Gesangesvoll jauchzender Trauerherbrausend über die Inseln Deiner Sehnsucht.Du auch liebst es, Dein rauhes Haar zu bekränzen,Deiner zerklüfteten Lippenstetes metallisches Lachenbricht zwischen Lichternund weint vor häßlicher Schönheit.Sieh, es hüllte der Gott in Gebärden Dichgleich einem Mißton für die Verständnislosen,oft auch senkst Du die Stirn in talentsprossene Dunkelheitoder schminkst Deine Wangenmit staunendem Kindergelächter.Denn unmündig sind vor Dirdie einherschreiten auf lärmenden Völkerstraßen,wer nicht einmal gebar das Unergründliche,der begreift Dich nicht.Ich aber bin Deinen Lippen gut,den immer enttäuschten,und will Deine Häßlichkeit hinjauchzen über die Firmamenteund singen ein HundertopferDir, Pilgerin unter den Menschen.

Aus den vier Ecken der Finsternisaufwärts steigt die Schale meines Gesangesvoll jauchzender Trauerherbrausend über die Inseln Deiner Sehnsucht.Du auch liebst es, Dein rauhes Haar zu bekränzen,Deiner zerklüfteten Lippenstetes metallisches Lachenbricht zwischen Lichternund weint vor häßlicher Schönheit.Sieh, es hüllte der Gott in Gebärden Dichgleich einem Mißton für die Verständnislosen,oft auch senkst Du die Stirn in talentsprossene Dunkelheitoder schminkst Deine Wangenmit staunendem Kindergelächter.Denn unmündig sind vor Dirdie einherschreiten auf lärmenden Völkerstraßen,wer nicht einmal gebar das Unergründliche,der begreift Dich nicht.Ich aber bin Deinen Lippen gut,den immer enttäuschten,und will Deine Häßlichkeit hinjauchzen über die Firmamenteund singen ein HundertopferDir, Pilgerin unter den Menschen.

Aus den vier Ecken der Finsternisaufwärts steigt die Schale meines Gesangesvoll jauchzender Trauerherbrausend über die Inseln Deiner Sehnsucht.Du auch liebst es, Dein rauhes Haar zu bekränzen,Deiner zerklüfteten Lippenstetes metallisches Lachenbricht zwischen Lichternund weint vor häßlicher Schönheit.Sieh, es hüllte der Gott in Gebärden Dichgleich einem Mißton für die Verständnislosen,oft auch senkst Du die Stirn in talentsprossene Dunkelheitoder schminkst Deine Wangenmit staunendem Kindergelächter.Denn unmündig sind vor Dirdie einherschreiten auf lärmenden Völkerstraßen,wer nicht einmal gebar das Unergründliche,der begreift Dich nicht.Ich aber bin Deinen Lippen gut,den immer enttäuschten,und will Deine Häßlichkeit hinjauchzen über die Firmamenteund singen ein HundertopferDir, Pilgerin unter den Menschen.

Aus den vier Ecken der Finsternis

aufwärts steigt die Schale meines Gesanges

voll jauchzender Trauer

herbrausend über die Inseln Deiner Sehnsucht.

Du auch liebst es, Dein rauhes Haar zu bekränzen,

Deiner zerklüfteten Lippen

stetes metallisches Lachen

bricht zwischen Lichtern

und weint vor häßlicher Schönheit.

Sieh, es hüllte der Gott in Gebärden Dich

gleich einem Mißton für die Verständnislosen,

oft auch senkst Du die Stirn in talentsprossene Dunkelheit

oder schminkst Deine Wangen

mit staunendem Kindergelächter.

Denn unmündig sind vor Dir

die einherschreiten auf lärmenden Völkerstraßen,

wer nicht einmal gebar das Unergründliche,

der begreift Dich nicht.

Ich aber bin Deinen Lippen gut,

den immer enttäuschten,

und will Deine Häßlichkeit hinjauchzen über die Firmamente

und singen ein Hundertopfer

Dir, Pilgerin unter den Menschen.

Du lastest gleich schwarzen Quadernauf allen meinen Gedanken,Deiner steilen Brauengekrümmte Zypressenfassen wie Gürteldie Wachsamkeit meiner Schläfen.Ich will, Du sollstzwischen Farbenrädern und bunten Halbmondenin den Falten meiner Seidenackte Menuette tanzen,oder hin mit mir auf goldnen Füßenüber herbe Flachlandschollen rasen,in den weitgestrecktenFlächen Deiner HändeLachen halten und das lockende Getön der Herden.Nirgends auf den Kanten dieser Weltist mir Schlaf bereitet und Versterben,siehe, ewig ward mirFlügelschlag der DämmerungenAhnung wilden Torenrufs der Gottheit.

Du lastest gleich schwarzen Quadernauf allen meinen Gedanken,Deiner steilen Brauengekrümmte Zypressenfassen wie Gürteldie Wachsamkeit meiner Schläfen.Ich will, Du sollstzwischen Farbenrädern und bunten Halbmondenin den Falten meiner Seidenackte Menuette tanzen,oder hin mit mir auf goldnen Füßenüber herbe Flachlandschollen rasen,in den weitgestrecktenFlächen Deiner HändeLachen halten und das lockende Getön der Herden.Nirgends auf den Kanten dieser Weltist mir Schlaf bereitet und Versterben,siehe, ewig ward mirFlügelschlag der DämmerungenAhnung wilden Torenrufs der Gottheit.

Du lastest gleich schwarzen Quadernauf allen meinen Gedanken,Deiner steilen Brauengekrümmte Zypressenfassen wie Gürteldie Wachsamkeit meiner Schläfen.

Du lastest gleich schwarzen Quadern

auf allen meinen Gedanken,

Deiner steilen Brauen

gekrümmte Zypressen

fassen wie Gürtel

die Wachsamkeit meiner Schläfen.

Ich will, Du sollstzwischen Farbenrädern und bunten Halbmondenin den Falten meiner Seidenackte Menuette tanzen,oder hin mit mir auf goldnen Füßenüber herbe Flachlandschollen rasen,in den weitgestrecktenFlächen Deiner HändeLachen halten und das lockende Getön der Herden.

Ich will, Du sollst

zwischen Farbenrädern und bunten Halbmonden

in den Falten meiner Seide

nackte Menuette tanzen,

oder hin mit mir auf goldnen Füßen

über herbe Flachlandschollen rasen,

in den weitgestreckten

Flächen Deiner Hände

Lachen halten und das lockende Getön der Herden.

Nirgends auf den Kanten dieser Weltist mir Schlaf bereitet und Versterben,siehe, ewig ward mirFlügelschlag der DämmerungenAhnung wilden Torenrufs der Gottheit.

Nirgends auf den Kanten dieser Welt

ist mir Schlaf bereitet und Versterben,

siehe, ewig ward mir

Flügelschlag der Dämmerungen

Ahnung wilden Torenrufs der Gottheit.

Wenn ich in der Nacht von Dir gehe,duften Deine Augen herb wie Wacholder,ich trage mit mir den leisen Druck Deiner Hände,und Deiner Stimme Tonfall ist über allen Geräuschen.Voll süßer Einfalt bin ich, wenn ich Dein gedenke,voll zarter Traurigkeit und seltsamen Entzückens,wenn ich fort muß von Dir, fiebert meine Seele,wie warmem Kindlein vor kühlrauschender Badflut.Siehe, ich drücke mein Haupt in die Kissen und träume Dichund meine Lippen bilden dankbar Dein letztes Lächeln nach,ich träume von der süßen Tulpe Deines Herzensund daß eine Wärme ist von Dir zu mir.

Wenn ich in der Nacht von Dir gehe,duften Deine Augen herb wie Wacholder,ich trage mit mir den leisen Druck Deiner Hände,und Deiner Stimme Tonfall ist über allen Geräuschen.Voll süßer Einfalt bin ich, wenn ich Dein gedenke,voll zarter Traurigkeit und seltsamen Entzückens,wenn ich fort muß von Dir, fiebert meine Seele,wie warmem Kindlein vor kühlrauschender Badflut.Siehe, ich drücke mein Haupt in die Kissen und träume Dichund meine Lippen bilden dankbar Dein letztes Lächeln nach,ich träume von der süßen Tulpe Deines Herzensund daß eine Wärme ist von Dir zu mir.

Wenn ich in der Nacht von Dir gehe,duften Deine Augen herb wie Wacholder,ich trage mit mir den leisen Druck Deiner Hände,und Deiner Stimme Tonfall ist über allen Geräuschen.

Wenn ich in der Nacht von Dir gehe,

duften Deine Augen herb wie Wacholder,

ich trage mit mir den leisen Druck Deiner Hände,

und Deiner Stimme Tonfall ist über allen Geräuschen.

Voll süßer Einfalt bin ich, wenn ich Dein gedenke,voll zarter Traurigkeit und seltsamen Entzückens,wenn ich fort muß von Dir, fiebert meine Seele,wie warmem Kindlein vor kühlrauschender Badflut.

Voll süßer Einfalt bin ich, wenn ich Dein gedenke,

voll zarter Traurigkeit und seltsamen Entzückens,

wenn ich fort muß von Dir, fiebert meine Seele,

wie warmem Kindlein vor kühlrauschender Badflut.

Siehe, ich drücke mein Haupt in die Kissen und träume Dichund meine Lippen bilden dankbar Dein letztes Lächeln nach,ich träume von der süßen Tulpe Deines Herzensund daß eine Wärme ist von Dir zu mir.

Siehe, ich drücke mein Haupt in die Kissen und träume Dich

und meine Lippen bilden dankbar Dein letztes Lächeln nach,

ich träume von der süßen Tulpe Deines Herzens

und daß eine Wärme ist von Dir zu mir.

Wo bleibt Dir nun Opheliens irrer Kranz?Zerflog tragische Flamme, dunkel auf Deine Brust geschminkt?Sterntief und zaudernd ist Dein Blick, wer hat Dich dennfernsüchtig Windspiel neben mich entrückt?Logenbrüstung schnürte Dich ein, gewaltig tobtAusbruch der Hände in beklommenes Parkett.Ein weißer Trost ist Deine Stirne mir, ein sanft-bestrahltes Lämmlein im Gebirge meines Traums.Ein Nachtgesicht ist meine Liebe. Enträtselt nun,vor deinem Kuß aufjauchzt meine Lippe Vergöttlichung.Häuserreihe leitet uns heim, zerstört auch istgesalbte Ordnung bronzefarbenen Haars.

Wo bleibt Dir nun Opheliens irrer Kranz?Zerflog tragische Flamme, dunkel auf Deine Brust geschminkt?Sterntief und zaudernd ist Dein Blick, wer hat Dich dennfernsüchtig Windspiel neben mich entrückt?Logenbrüstung schnürte Dich ein, gewaltig tobtAusbruch der Hände in beklommenes Parkett.Ein weißer Trost ist Deine Stirne mir, ein sanft-bestrahltes Lämmlein im Gebirge meines Traums.Ein Nachtgesicht ist meine Liebe. Enträtselt nun,vor deinem Kuß aufjauchzt meine Lippe Vergöttlichung.Häuserreihe leitet uns heim, zerstört auch istgesalbte Ordnung bronzefarbenen Haars.

Wo bleibt Dir nun Opheliens irrer Kranz?Zerflog tragische Flamme, dunkel auf Deine Brust geschminkt?Sterntief und zaudernd ist Dein Blick, wer hat Dich dennfernsüchtig Windspiel neben mich entrückt?

Wo bleibt Dir nun Opheliens irrer Kranz?

Zerflog tragische Flamme, dunkel auf Deine Brust geschminkt?

Sterntief und zaudernd ist Dein Blick, wer hat Dich denn

fernsüchtig Windspiel neben mich entrückt?

Logenbrüstung schnürte Dich ein, gewaltig tobtAusbruch der Hände in beklommenes Parkett.Ein weißer Trost ist Deine Stirne mir, ein sanft-bestrahltes Lämmlein im Gebirge meines Traums.

Logenbrüstung schnürte Dich ein, gewaltig tobt

Ausbruch der Hände in beklommenes Parkett.

Ein weißer Trost ist Deine Stirne mir, ein sanft-

bestrahltes Lämmlein im Gebirge meines Traums.

Ein Nachtgesicht ist meine Liebe. Enträtselt nun,vor deinem Kuß aufjauchzt meine Lippe Vergöttlichung.Häuserreihe leitet uns heim, zerstört auch istgesalbte Ordnung bronzefarbenen Haars.

Ein Nachtgesicht ist meine Liebe. Enträtselt nun,

vor deinem Kuß aufjauchzt meine Lippe Vergöttlichung.

Häuserreihe leitet uns heim, zerstört auch ist

gesalbte Ordnung bronzefarbenen Haars.

Hohl bläst des Todes schwarzer Wind auf meinen Wegen.Kristall der Stunde jählings springt ins Grenzenlose.Verstürzen Augen dunkel in der Klage Wasser.Marmornen Krampfes abseits Du in blauer Mansarde.War sonst der Tritt nicht sicher und gut in erzenen Gärten?Der Füße zwiefältiges Hasten und Ein und Aus Deines Atems?Verzehrt ich nicht meine Speise mit Demut und voll des Dankes?Abreißen will ich Gott von den Masten und Mälern der Ungerechten!Starr stehe ich und grausam vor den erkalteten Herden.Es sterben die Frauen im Licht eines lächelnden Todes,gleich dem Duft geöffneter Früchte erglänzt ihre Seele.Aber sie blühten so lieblich im silbernen Atem der Unschuld.

Hohl bläst des Todes schwarzer Wind auf meinen Wegen.Kristall der Stunde jählings springt ins Grenzenlose.Verstürzen Augen dunkel in der Klage Wasser.Marmornen Krampfes abseits Du in blauer Mansarde.War sonst der Tritt nicht sicher und gut in erzenen Gärten?Der Füße zwiefältiges Hasten und Ein und Aus Deines Atems?Verzehrt ich nicht meine Speise mit Demut und voll des Dankes?Abreißen will ich Gott von den Masten und Mälern der Ungerechten!Starr stehe ich und grausam vor den erkalteten Herden.Es sterben die Frauen im Licht eines lächelnden Todes,gleich dem Duft geöffneter Früchte erglänzt ihre Seele.Aber sie blühten so lieblich im silbernen Atem der Unschuld.

Hohl bläst des Todes schwarzer Wind auf meinen Wegen.Kristall der Stunde jählings springt ins Grenzenlose.Verstürzen Augen dunkel in der Klage Wasser.Marmornen Krampfes abseits Du in blauer Mansarde.

Hohl bläst des Todes schwarzer Wind auf meinen Wegen.

Kristall der Stunde jählings springt ins Grenzenlose.

Verstürzen Augen dunkel in der Klage Wasser.

Marmornen Krampfes abseits Du in blauer Mansarde.

War sonst der Tritt nicht sicher und gut in erzenen Gärten?Der Füße zwiefältiges Hasten und Ein und Aus Deines Atems?Verzehrt ich nicht meine Speise mit Demut und voll des Dankes?Abreißen will ich Gott von den Masten und Mälern der Ungerechten!

War sonst der Tritt nicht sicher und gut in erzenen Gärten?

Der Füße zwiefältiges Hasten und Ein und Aus Deines Atems?

Verzehrt ich nicht meine Speise mit Demut und voll des Dankes?

Abreißen will ich Gott von den Masten und Mälern der Ungerechten!

Starr stehe ich und grausam vor den erkalteten Herden.Es sterben die Frauen im Licht eines lächelnden Todes,gleich dem Duft geöffneter Früchte erglänzt ihre Seele.Aber sie blühten so lieblich im silbernen Atem der Unschuld.

Starr stehe ich und grausam vor den erkalteten Herden.

Es sterben die Frauen im Licht eines lächelnden Todes,

gleich dem Duft geöffneter Früchte erglänzt ihre Seele.

Aber sie blühten so lieblich im silbernen Atem der Unschuld.

Das wiegende Schreiten des Mädchens auf der Brücke,das schlicht erhabene, wovor das Herz mir beklommen still steht,immer fällt es mir ein im Kommen und Gehen der tönenden Cafés,oder wenn ich sonstwo einsam lehne und nachdenke.Wer weiß, wo das Mädchen jetzt sein mag (ich habe ihr Gesicht und ihre Gestalt vergessen,sicher würde ich sie nicht erkennen, säße sie im Theater neben mir),aber die süße Demut ihres Dahinwandelns erfüllte mein Herz mit unsäglicher Trauer,und mit Sehnsucht nach der törichten Einfalt ihrer gütigen Hände in meinen Haaren.Denn ich weiß, daß die Zärtlichkeit ihres Blickes und ihre Stimme wie dunkles Cello, sanft und verzeihend,mir entgelten würde den Unverstand der Welt und die Menschen bösen Willens,und daß die siebenfache Umschnürung meiner Brust sich löste vor dem Frieden ihrer Tritte(ob ich sie gleich nicht kenne und ein Tor bin, diese Worte zu schreiben).Denn leicht ist der große Gedanke, die Gebärde oder das Wort,das losem Pfennig vergleichbar unter dem Volk umherrollt,doch schwer ist die Demut, und unkundig zu sein des Glücksder ineinandergeflochtenen Hände.

Das wiegende Schreiten des Mädchens auf der Brücke,das schlicht erhabene, wovor das Herz mir beklommen still steht,immer fällt es mir ein im Kommen und Gehen der tönenden Cafés,oder wenn ich sonstwo einsam lehne und nachdenke.Wer weiß, wo das Mädchen jetzt sein mag (ich habe ihr Gesicht und ihre Gestalt vergessen,sicher würde ich sie nicht erkennen, säße sie im Theater neben mir),aber die süße Demut ihres Dahinwandelns erfüllte mein Herz mit unsäglicher Trauer,und mit Sehnsucht nach der törichten Einfalt ihrer gütigen Hände in meinen Haaren.Denn ich weiß, daß die Zärtlichkeit ihres Blickes und ihre Stimme wie dunkles Cello, sanft und verzeihend,mir entgelten würde den Unverstand der Welt und die Menschen bösen Willens,und daß die siebenfache Umschnürung meiner Brust sich löste vor dem Frieden ihrer Tritte(ob ich sie gleich nicht kenne und ein Tor bin, diese Worte zu schreiben).Denn leicht ist der große Gedanke, die Gebärde oder das Wort,das losem Pfennig vergleichbar unter dem Volk umherrollt,doch schwer ist die Demut, und unkundig zu sein des Glücksder ineinandergeflochtenen Hände.

Das wiegende Schreiten des Mädchens auf der Brücke,das schlicht erhabene, wovor das Herz mir beklommen still steht,immer fällt es mir ein im Kommen und Gehen der tönenden Cafés,oder wenn ich sonstwo einsam lehne und nachdenke.

Das wiegende Schreiten des Mädchens auf der Brücke,

das schlicht erhabene, wovor das Herz mir beklommen still steht,

immer fällt es mir ein im Kommen und Gehen der tönenden Cafés,

oder wenn ich sonstwo einsam lehne und nachdenke.

Wer weiß, wo das Mädchen jetzt sein mag (ich habe ihr Gesicht und ihre Gestalt vergessen,sicher würde ich sie nicht erkennen, säße sie im Theater neben mir),aber die süße Demut ihres Dahinwandelns erfüllte mein Herz mit unsäglicher Trauer,und mit Sehnsucht nach der törichten Einfalt ihrer gütigen Hände in meinen Haaren.

Wer weiß, wo das Mädchen jetzt sein mag (ich habe ihr Gesicht und ihre Gestalt vergessen,

sicher würde ich sie nicht erkennen, säße sie im Theater neben mir),

aber die süße Demut ihres Dahinwandelns erfüllte mein Herz mit unsäglicher Trauer,

und mit Sehnsucht nach der törichten Einfalt ihrer gütigen Hände in meinen Haaren.

Denn ich weiß, daß die Zärtlichkeit ihres Blickes und ihre Stimme wie dunkles Cello, sanft und verzeihend,mir entgelten würde den Unverstand der Welt und die Menschen bösen Willens,und daß die siebenfache Umschnürung meiner Brust sich löste vor dem Frieden ihrer Tritte(ob ich sie gleich nicht kenne und ein Tor bin, diese Worte zu schreiben).

Denn ich weiß, daß die Zärtlichkeit ihres Blickes und ihre Stimme wie dunkles Cello, sanft und verzeihend,

mir entgelten würde den Unverstand der Welt und die Menschen bösen Willens,

und daß die siebenfache Umschnürung meiner Brust sich löste vor dem Frieden ihrer Tritte

(ob ich sie gleich nicht kenne und ein Tor bin, diese Worte zu schreiben).

Denn leicht ist der große Gedanke, die Gebärde oder das Wort,das losem Pfennig vergleichbar unter dem Volk umherrollt,doch schwer ist die Demut, und unkundig zu sein des Glücksder ineinandergeflochtenen Hände.

Denn leicht ist der große Gedanke, die Gebärde oder das Wort,

das losem Pfennig vergleichbar unter dem Volk umherrollt,

doch schwer ist die Demut, und unkundig zu sein des Glücks

der ineinandergeflochtenen Hände.

Verwurzelt bin ich in euere Nacht, ihr Frauen,legendenentsprungen ich, Ritter Roland, ich, Haimonskind meiner Träume,Glutbeere war euer Auge, austräufelnd dunkles Opiat der Wehmut,süß besaitet war euere Stimme, wie leise Regung frühlinghafter Birken.Ohne Schwere waret ihr, lächelnde Schreiterinnen über den Wohllaut der Fluren,wohl lebtet ihr in erzenen Städten, in Hall und Schall, in wagenumrasselten Häusern,ihr waret lichter Saum, grüßende Neigung des Hauptes, Spaziergang allabendlich durch farbige Ufergelände,nicht dämpfte der Teppich des Wehs das saphirne Getön euerer Tritte.Weh mir, wo ist nun, daß ich ihn fasse, akkordischer Sturz des Gewandes,wo zärtliche Mulde geöffneten Schoßes, mein Haupt darin zu vergraben,wo ist, mein Gott, Atem, der in den Kammern der Brustsich staut und ausgießt dann über warmen Opal der Sinne?Ich bin, o Herr, verworfen wie purpurne Flamme im Abgrund,ich bin, o Herr, versunken wie reisiger Ritter im Strome,zu nichtiger Asche bin ich zerfallen an der Weißglut Deiner Hände,verschüttet ist meine Kraft und mein Rest verjährt in trübem Gefäß.Aber wenn abends großen Getöses rollende Züge in fernen Provinzen verbrausen,bau ich mich auf, ihr Frauen, und bin eine Gegend, darinnen ihr wandelt,freundlich benachbart wie mündende Flüsse und sanft in den Buchtenablegt alle Beschwer aus dunklen Häfen des Lebens.

Verwurzelt bin ich in euere Nacht, ihr Frauen,legendenentsprungen ich, Ritter Roland, ich, Haimonskind meiner Träume,Glutbeere war euer Auge, austräufelnd dunkles Opiat der Wehmut,süß besaitet war euere Stimme, wie leise Regung frühlinghafter Birken.Ohne Schwere waret ihr, lächelnde Schreiterinnen über den Wohllaut der Fluren,wohl lebtet ihr in erzenen Städten, in Hall und Schall, in wagenumrasselten Häusern,ihr waret lichter Saum, grüßende Neigung des Hauptes, Spaziergang allabendlich durch farbige Ufergelände,nicht dämpfte der Teppich des Wehs das saphirne Getön euerer Tritte.Weh mir, wo ist nun, daß ich ihn fasse, akkordischer Sturz des Gewandes,wo zärtliche Mulde geöffneten Schoßes, mein Haupt darin zu vergraben,wo ist, mein Gott, Atem, der in den Kammern der Brustsich staut und ausgießt dann über warmen Opal der Sinne?Ich bin, o Herr, verworfen wie purpurne Flamme im Abgrund,ich bin, o Herr, versunken wie reisiger Ritter im Strome,zu nichtiger Asche bin ich zerfallen an der Weißglut Deiner Hände,verschüttet ist meine Kraft und mein Rest verjährt in trübem Gefäß.Aber wenn abends großen Getöses rollende Züge in fernen Provinzen verbrausen,bau ich mich auf, ihr Frauen, und bin eine Gegend, darinnen ihr wandelt,freundlich benachbart wie mündende Flüsse und sanft in den Buchtenablegt alle Beschwer aus dunklen Häfen des Lebens.

Verwurzelt bin ich in euere Nacht, ihr Frauen,legendenentsprungen ich, Ritter Roland, ich, Haimonskind meiner Träume,Glutbeere war euer Auge, austräufelnd dunkles Opiat der Wehmut,süß besaitet war euere Stimme, wie leise Regung frühlinghafter Birken.

Verwurzelt bin ich in euere Nacht, ihr Frauen,

legendenentsprungen ich, Ritter Roland, ich, Haimonskind meiner Träume,

Glutbeere war euer Auge, austräufelnd dunkles Opiat der Wehmut,

süß besaitet war euere Stimme, wie leise Regung frühlinghafter Birken.

Ohne Schwere waret ihr, lächelnde Schreiterinnen über den Wohllaut der Fluren,wohl lebtet ihr in erzenen Städten, in Hall und Schall, in wagenumrasselten Häusern,ihr waret lichter Saum, grüßende Neigung des Hauptes, Spaziergang allabendlich durch farbige Ufergelände,nicht dämpfte der Teppich des Wehs das saphirne Getön euerer Tritte.

Ohne Schwere waret ihr, lächelnde Schreiterinnen über den Wohllaut der Fluren,

wohl lebtet ihr in erzenen Städten, in Hall und Schall, in wagenumrasselten Häusern,

ihr waret lichter Saum, grüßende Neigung des Hauptes, Spaziergang allabendlich durch farbige Ufergelände,

nicht dämpfte der Teppich des Wehs das saphirne Getön euerer Tritte.

Weh mir, wo ist nun, daß ich ihn fasse, akkordischer Sturz des Gewandes,wo zärtliche Mulde geöffneten Schoßes, mein Haupt darin zu vergraben,wo ist, mein Gott, Atem, der in den Kammern der Brustsich staut und ausgießt dann über warmen Opal der Sinne?

Weh mir, wo ist nun, daß ich ihn fasse, akkordischer Sturz des Gewandes,

wo zärtliche Mulde geöffneten Schoßes, mein Haupt darin zu vergraben,

wo ist, mein Gott, Atem, der in den Kammern der Brust

sich staut und ausgießt dann über warmen Opal der Sinne?

Ich bin, o Herr, verworfen wie purpurne Flamme im Abgrund,ich bin, o Herr, versunken wie reisiger Ritter im Strome,zu nichtiger Asche bin ich zerfallen an der Weißglut Deiner Hände,verschüttet ist meine Kraft und mein Rest verjährt in trübem Gefäß.

Ich bin, o Herr, verworfen wie purpurne Flamme im Abgrund,

ich bin, o Herr, versunken wie reisiger Ritter im Strome,

zu nichtiger Asche bin ich zerfallen an der Weißglut Deiner Hände,

verschüttet ist meine Kraft und mein Rest verjährt in trübem Gefäß.

Aber wenn abends großen Getöses rollende Züge in fernen Provinzen verbrausen,bau ich mich auf, ihr Frauen, und bin eine Gegend, darinnen ihr wandelt,freundlich benachbart wie mündende Flüsse und sanft in den Buchtenablegt alle Beschwer aus dunklen Häfen des Lebens.

Aber wenn abends großen Getöses rollende Züge in fernen Provinzen verbrausen,

bau ich mich auf, ihr Frauen, und bin eine Gegend, darinnen ihr wandelt,

freundlich benachbart wie mündende Flüsse und sanft in den Buchten

ablegt alle Beschwer aus dunklen Häfen des Lebens.

Es müht sich der Reisende am Morgen in Vielfalt des Aufbruchs und Hoffnung ferner Sonnen,wer aber mitternächtig heimkehrt, schleppt hinter sich das doppelte Bewußtsein seiner Armut.Denn nur dem ruhig Sitzenden, dem Denker auf dem Steine ist die Erkenntnis beschieden,nicht als Tochter der Begebenheiten, sondern als Weh, urtief aufkeimend, gegenstandslos und ohne Maß.Ich sehe den klagenden Obolos zwischen verwesten Lippen wehmütig schaukeln:Oh, wie lächle ich über den Schmerz von außenher, den Schmerz der Liebe, des Hasses und der Versagungen der Erde,den unzulänglichen Schmerz der flehenden Hand und des dunkel umfriedeten Auges,nicht zu vergleichen der schwarzen Bitternis der königlichen Schwermut, die ohne Leib geboren ist und tränenlos waltet.Denn nur die Verdränger der Zeit aus ihrem Herzen, und die den sausenden Raum in ihre Brust gespannt,einwärts bogen den Tritt und das Schwarze des Auges hinwarfen in den verlassenen Schacht ihrer Seele,wissen ihr fernes Reich und die siebzehn Flüsse des Jammers, die es umschlingen. Aber die Wandernden alleschreiten lieber, die Palmenträger, durch Tore des Lichts und der Freude.

Es müht sich der Reisende am Morgen in Vielfalt des Aufbruchs und Hoffnung ferner Sonnen,wer aber mitternächtig heimkehrt, schleppt hinter sich das doppelte Bewußtsein seiner Armut.Denn nur dem ruhig Sitzenden, dem Denker auf dem Steine ist die Erkenntnis beschieden,nicht als Tochter der Begebenheiten, sondern als Weh, urtief aufkeimend, gegenstandslos und ohne Maß.Ich sehe den klagenden Obolos zwischen verwesten Lippen wehmütig schaukeln:Oh, wie lächle ich über den Schmerz von außenher, den Schmerz der Liebe, des Hasses und der Versagungen der Erde,den unzulänglichen Schmerz der flehenden Hand und des dunkel umfriedeten Auges,nicht zu vergleichen der schwarzen Bitternis der königlichen Schwermut, die ohne Leib geboren ist und tränenlos waltet.Denn nur die Verdränger der Zeit aus ihrem Herzen, und die den sausenden Raum in ihre Brust gespannt,einwärts bogen den Tritt und das Schwarze des Auges hinwarfen in den verlassenen Schacht ihrer Seele,wissen ihr fernes Reich und die siebzehn Flüsse des Jammers, die es umschlingen. Aber die Wandernden alleschreiten lieber, die Palmenträger, durch Tore des Lichts und der Freude.

Es müht sich der Reisende am Morgen in Vielfalt des Aufbruchs und Hoffnung ferner Sonnen,wer aber mitternächtig heimkehrt, schleppt hinter sich das doppelte Bewußtsein seiner Armut.Denn nur dem ruhig Sitzenden, dem Denker auf dem Steine ist die Erkenntnis beschieden,nicht als Tochter der Begebenheiten, sondern als Weh, urtief aufkeimend, gegenstandslos und ohne Maß.

Es müht sich der Reisende am Morgen in Vielfalt des Aufbruchs und Hoffnung ferner Sonnen,

wer aber mitternächtig heimkehrt, schleppt hinter sich das doppelte Bewußtsein seiner Armut.

Denn nur dem ruhig Sitzenden, dem Denker auf dem Steine ist die Erkenntnis beschieden,

nicht als Tochter der Begebenheiten, sondern als Weh, urtief aufkeimend, gegenstandslos und ohne Maß.

Ich sehe den klagenden Obolos zwischen verwesten Lippen wehmütig schaukeln:Oh, wie lächle ich über den Schmerz von außenher, den Schmerz der Liebe, des Hasses und der Versagungen der Erde,den unzulänglichen Schmerz der flehenden Hand und des dunkel umfriedeten Auges,nicht zu vergleichen der schwarzen Bitternis der königlichen Schwermut, die ohne Leib geboren ist und tränenlos waltet.

Ich sehe den klagenden Obolos zwischen verwesten Lippen wehmütig schaukeln:

Oh, wie lächle ich über den Schmerz von außenher, den Schmerz der Liebe, des Hasses und der Versagungen der Erde,

den unzulänglichen Schmerz der flehenden Hand und des dunkel umfriedeten Auges,

nicht zu vergleichen der schwarzen Bitternis der königlichen Schwermut, die ohne Leib geboren ist und tränenlos waltet.

Denn nur die Verdränger der Zeit aus ihrem Herzen, und die den sausenden Raum in ihre Brust gespannt,einwärts bogen den Tritt und das Schwarze des Auges hinwarfen in den verlassenen Schacht ihrer Seele,wissen ihr fernes Reich und die siebzehn Flüsse des Jammers, die es umschlingen. Aber die Wandernden alleschreiten lieber, die Palmenträger, durch Tore des Lichts und der Freude.

Denn nur die Verdränger der Zeit aus ihrem Herzen, und die den sausenden Raum in ihre Brust gespannt,

einwärts bogen den Tritt und das Schwarze des Auges hinwarfen in den verlassenen Schacht ihrer Seele,

wissen ihr fernes Reich und die siebzehn Flüsse des Jammers, die es umschlingen. Aber die Wandernden alle

schreiten lieber, die Palmenträger, durch Tore des Lichts und der Freude.

Alles ward, nur ich bin übrig geblieben,ich bin nicht und trage mich selbst durch die Nächte.Allen gabst Du Verwandlung und Gang durch tönende Reigen,gabst das umwerbende Wort und sandtest die lösende Träne.Auf dem Gesimse der Stirn da nistet die Schwalbe des Wunsches,in der geschlossenen Faust entwirkt sich die Blume der Tat,gabst ihren Herzen Schwermut, den Lippen sanftes Getöse,wenn der Geliebte des Nachts tälerwärts wälderwärts zieht.Aber sie wandeln das Antlitz und tauschen Gestaltung der Hände,aber sie wirren die Stimm’ und wechseln das Mal der Geschlechter,spannen sich ein in viel schimmernde Zeit,spinnen der Räume umflatterndes Kleid,schnappen der Worte beschatteten Bisseneiner dem andern vom Munde hinweg.Ich aber bin in mir aufgetanund Gott ist mein dunkles Gezelt,die Stirne in Klarheit, die Füße im Wahn,verstört in den Strom seines Atems gestellt.Was trag ich Bewußtsein der andern und Tod im Gelände des Herzens?Was ists, das in Falten des Hirnesmir tosend ersteht und verfällt?Mein Wort ist ein Augeaufsaugend Gewässer der Nacht aus dem Raum.Nichts kann ich mehr sagen,kahl sproßt mir der Rede verbitterter Baum.An Antlitzes Larve,nachschleppender Rest, häng ich ewig mir an,indessen die andernin brausendem WandernGenüge getan.

Alles ward, nur ich bin übrig geblieben,ich bin nicht und trage mich selbst durch die Nächte.Allen gabst Du Verwandlung und Gang durch tönende Reigen,gabst das umwerbende Wort und sandtest die lösende Träne.Auf dem Gesimse der Stirn da nistet die Schwalbe des Wunsches,in der geschlossenen Faust entwirkt sich die Blume der Tat,gabst ihren Herzen Schwermut, den Lippen sanftes Getöse,wenn der Geliebte des Nachts tälerwärts wälderwärts zieht.Aber sie wandeln das Antlitz und tauschen Gestaltung der Hände,aber sie wirren die Stimm’ und wechseln das Mal der Geschlechter,spannen sich ein in viel schimmernde Zeit,spinnen der Räume umflatterndes Kleid,schnappen der Worte beschatteten Bisseneiner dem andern vom Munde hinweg.Ich aber bin in mir aufgetanund Gott ist mein dunkles Gezelt,die Stirne in Klarheit, die Füße im Wahn,verstört in den Strom seines Atems gestellt.Was trag ich Bewußtsein der andern und Tod im Gelände des Herzens?Was ists, das in Falten des Hirnesmir tosend ersteht und verfällt?Mein Wort ist ein Augeaufsaugend Gewässer der Nacht aus dem Raum.Nichts kann ich mehr sagen,kahl sproßt mir der Rede verbitterter Baum.An Antlitzes Larve,nachschleppender Rest, häng ich ewig mir an,indessen die andernin brausendem WandernGenüge getan.

Alles ward, nur ich bin übrig geblieben,ich bin nicht und trage mich selbst durch die Nächte.Allen gabst Du Verwandlung und Gang durch tönende Reigen,gabst das umwerbende Wort und sandtest die lösende Träne.

Alles ward, nur ich bin übrig geblieben,

ich bin nicht und trage mich selbst durch die Nächte.

Allen gabst Du Verwandlung und Gang durch tönende Reigen,

gabst das umwerbende Wort und sandtest die lösende Träne.

Auf dem Gesimse der Stirn da nistet die Schwalbe des Wunsches,in der geschlossenen Faust entwirkt sich die Blume der Tat,gabst ihren Herzen Schwermut, den Lippen sanftes Getöse,wenn der Geliebte des Nachts tälerwärts wälderwärts zieht.

Auf dem Gesimse der Stirn da nistet die Schwalbe des Wunsches,

in der geschlossenen Faust entwirkt sich die Blume der Tat,

gabst ihren Herzen Schwermut, den Lippen sanftes Getöse,

wenn der Geliebte des Nachts tälerwärts wälderwärts zieht.

Aber sie wandeln das Antlitz und tauschen Gestaltung der Hände,aber sie wirren die Stimm’ und wechseln das Mal der Geschlechter,spannen sich ein in viel schimmernde Zeit,spinnen der Räume umflatterndes Kleid,schnappen der Worte beschatteten Bisseneiner dem andern vom Munde hinweg.

Aber sie wandeln das Antlitz und tauschen Gestaltung der Hände,

aber sie wirren die Stimm’ und wechseln das Mal der Geschlechter,

spannen sich ein in viel schimmernde Zeit,

spinnen der Räume umflatterndes Kleid,

schnappen der Worte beschatteten Bissen

einer dem andern vom Munde hinweg.

Ich aber bin in mir aufgetanund Gott ist mein dunkles Gezelt,die Stirne in Klarheit, die Füße im Wahn,verstört in den Strom seines Atems gestellt.Was trag ich Bewußtsein der andern und Tod im Gelände des Herzens?Was ists, das in Falten des Hirnesmir tosend ersteht und verfällt?

Ich aber bin in mir aufgetan

und Gott ist mein dunkles Gezelt,

die Stirne in Klarheit, die Füße im Wahn,

verstört in den Strom seines Atems gestellt.

Was trag ich Bewußtsein der andern und Tod im Gelände des Herzens?

Was ists, das in Falten des Hirnes

mir tosend ersteht und verfällt?

Mein Wort ist ein Augeaufsaugend Gewässer der Nacht aus dem Raum.Nichts kann ich mehr sagen,kahl sproßt mir der Rede verbitterter Baum.An Antlitzes Larve,nachschleppender Rest, häng ich ewig mir an,indessen die andernin brausendem WandernGenüge getan.

Mein Wort ist ein Auge

aufsaugend Gewässer der Nacht aus dem Raum.

Nichts kann ich mehr sagen,

kahl sproßt mir der Rede verbitterter Baum.

An Antlitzes Larve,

nachschleppender Rest, häng ich ewig mir an,

indessen die andern

in brausendem Wandern

Genüge getan.

Ihr Wissenden, Ihr Finder guter Jahrzeit, tiefe Schreiter der Seele,seht, meine Hände sind einfach, ich breite sie her über die Weiße des Tisches!Woher aber nahm ich die Zwietracht meines Hauptes und daß mein Tag sich ins Irre bog,woher den ungewissen Opal meiner Gedanken und die Schwere in meinem flackernden Sinn?Denn ihr habt die Brücken der Welt gebaut, entschlossene Brüder seid ihr und Gottes mächtig,Euere Stunden sind wohlgefügt und die Stunden Euerer Brüder sind erfüllt wie gute Becher.Ich aber bin die geheime Krankheit Gottes, die Lüge Gottes, das Hirnsieb aller Gestaltung,meine Nächte sind mißlungen in Gedanken und die Liebe des Tages wucherte auf zu unreiner Anschauung.Ich ströme nach allen Seiten auseinander und habe keinen Raum.Fremd ist mir die Süße der Grenzen und das Gestade des Todes erreiche ich nicht.Euch aber gab der Herr Gnade der Beschränkung und das Maßsetzte Feindschaft von Vorher und Nachher und gute Baumeister wurdet Ihr seinem Gesichte.Woher, Ihr tiefen Wisser, rufe ich auf die weißen Wasser des Sanftmuts,darin die Zeit sich erschließt und Liebe zur Tat wird, abgekehrten Gesichtes,woher, woher denn Ihr vielen, kommt mir dereinst die finstere Windflut des Abschiedsund zu vergreisen nach Euerem Gesetz und die Heimfahrt des Herzens.

Ihr Wissenden, Ihr Finder guter Jahrzeit, tiefe Schreiter der Seele,seht, meine Hände sind einfach, ich breite sie her über die Weiße des Tisches!Woher aber nahm ich die Zwietracht meines Hauptes und daß mein Tag sich ins Irre bog,woher den ungewissen Opal meiner Gedanken und die Schwere in meinem flackernden Sinn?Denn ihr habt die Brücken der Welt gebaut, entschlossene Brüder seid ihr und Gottes mächtig,Euere Stunden sind wohlgefügt und die Stunden Euerer Brüder sind erfüllt wie gute Becher.Ich aber bin die geheime Krankheit Gottes, die Lüge Gottes, das Hirnsieb aller Gestaltung,meine Nächte sind mißlungen in Gedanken und die Liebe des Tages wucherte auf zu unreiner Anschauung.Ich ströme nach allen Seiten auseinander und habe keinen Raum.Fremd ist mir die Süße der Grenzen und das Gestade des Todes erreiche ich nicht.Euch aber gab der Herr Gnade der Beschränkung und das Maßsetzte Feindschaft von Vorher und Nachher und gute Baumeister wurdet Ihr seinem Gesichte.Woher, Ihr tiefen Wisser, rufe ich auf die weißen Wasser des Sanftmuts,darin die Zeit sich erschließt und Liebe zur Tat wird, abgekehrten Gesichtes,woher, woher denn Ihr vielen, kommt mir dereinst die finstere Windflut des Abschiedsund zu vergreisen nach Euerem Gesetz und die Heimfahrt des Herzens.

Ihr Wissenden, Ihr Finder guter Jahrzeit, tiefe Schreiter der Seele,seht, meine Hände sind einfach, ich breite sie her über die Weiße des Tisches!Woher aber nahm ich die Zwietracht meines Hauptes und daß mein Tag sich ins Irre bog,woher den ungewissen Opal meiner Gedanken und die Schwere in meinem flackernden Sinn?

Ihr Wissenden, Ihr Finder guter Jahrzeit, tiefe Schreiter der Seele,

seht, meine Hände sind einfach, ich breite sie her über die Weiße des Tisches!

Woher aber nahm ich die Zwietracht meines Hauptes und daß mein Tag sich ins Irre bog,

woher den ungewissen Opal meiner Gedanken und die Schwere in meinem flackernden Sinn?

Denn ihr habt die Brücken der Welt gebaut, entschlossene Brüder seid ihr und Gottes mächtig,Euere Stunden sind wohlgefügt und die Stunden Euerer Brüder sind erfüllt wie gute Becher.Ich aber bin die geheime Krankheit Gottes, die Lüge Gottes, das Hirnsieb aller Gestaltung,meine Nächte sind mißlungen in Gedanken und die Liebe des Tages wucherte auf zu unreiner Anschauung.

Denn ihr habt die Brücken der Welt gebaut, entschlossene Brüder seid ihr und Gottes mächtig,

Euere Stunden sind wohlgefügt und die Stunden Euerer Brüder sind erfüllt wie gute Becher.

Ich aber bin die geheime Krankheit Gottes, die Lüge Gottes, das Hirnsieb aller Gestaltung,

meine Nächte sind mißlungen in Gedanken und die Liebe des Tages wucherte auf zu unreiner Anschauung.

Ich ströme nach allen Seiten auseinander und habe keinen Raum.Fremd ist mir die Süße der Grenzen und das Gestade des Todes erreiche ich nicht.Euch aber gab der Herr Gnade der Beschränkung und das Maßsetzte Feindschaft von Vorher und Nachher und gute Baumeister wurdet Ihr seinem Gesichte.

Ich ströme nach allen Seiten auseinander und habe keinen Raum.

Fremd ist mir die Süße der Grenzen und das Gestade des Todes erreiche ich nicht.

Euch aber gab der Herr Gnade der Beschränkung und das Maß

setzte Feindschaft von Vorher und Nachher und gute Baumeister wurdet Ihr seinem Gesichte.

Woher, Ihr tiefen Wisser, rufe ich auf die weißen Wasser des Sanftmuts,darin die Zeit sich erschließt und Liebe zur Tat wird, abgekehrten Gesichtes,woher, woher denn Ihr vielen, kommt mir dereinst die finstere Windflut des Abschiedsund zu vergreisen nach Euerem Gesetz und die Heimfahrt des Herzens.

Woher, Ihr tiefen Wisser, rufe ich auf die weißen Wasser des Sanftmuts,

darin die Zeit sich erschließt und Liebe zur Tat wird, abgekehrten Gesichtes,

woher, woher denn Ihr vielen, kommt mir dereinst die finstere Windflut des Abschieds

und zu vergreisen nach Euerem Gesetz und die Heimfahrt des Herzens.

Ich entfuhr den Klüften zerborstener Träume,beschwert mit dem Erbgut verworfner Gestaltung.Ich wandle seither, ein weher Verkünderder tödlichen Grenzen und der Gesetze.Ich teilte mir Gott in Gewässer und Klippensüß-bittere Landschaft ließ er sich nieder.Ich trage den Meßstab erdachter Entscheidungund spalte das Leben.Doch sah ich den Pilger,verschränkt in Geburten und Tode,den Wanderer wahrhaft um Süße der Wanderschaft willen.Leicht wiegt ihm das Leben, wie Atem der Schwalben im Sturme,ist Strom oder Mantel von zehntausend Strömen des Herzens.Allseitig sein Walten, der Einfalt des Lichtes vergleichbar,doch selten erglühend, wie leidenschaftlicher Kaktus,ihm tönen die Hände von Wohllaut und Glanz der Erkenntnis.Das Antlitz des Weltalls durchschwebt Katakomben des Hauptes.Es raffen die Sterne das Maß des stürzenden Lichtjahrsund stocken den Lauf, wo rauschend sein Blick sich entfaltet.Wir aber durchsausen in zischenden Liften den Abgrunddurch Wahnsinnsetagen und branden in dunkle Bedrängnis.Und alle Gestirne, darein er kristallen verschmolzen,der schmerzlose Segler im Windstrahl des Göttlichen, sind unslängst toter Systeme kaum schwankende fahle Reflexe,die magisch verbrüdert hintanzen durch Raumlosigkeiten.

Ich entfuhr den Klüften zerborstener Träume,beschwert mit dem Erbgut verworfner Gestaltung.Ich wandle seither, ein weher Verkünderder tödlichen Grenzen und der Gesetze.Ich teilte mir Gott in Gewässer und Klippensüß-bittere Landschaft ließ er sich nieder.Ich trage den Meßstab erdachter Entscheidungund spalte das Leben.Doch sah ich den Pilger,verschränkt in Geburten und Tode,den Wanderer wahrhaft um Süße der Wanderschaft willen.Leicht wiegt ihm das Leben, wie Atem der Schwalben im Sturme,ist Strom oder Mantel von zehntausend Strömen des Herzens.Allseitig sein Walten, der Einfalt des Lichtes vergleichbar,doch selten erglühend, wie leidenschaftlicher Kaktus,ihm tönen die Hände von Wohllaut und Glanz der Erkenntnis.Das Antlitz des Weltalls durchschwebt Katakomben des Hauptes.Es raffen die Sterne das Maß des stürzenden Lichtjahrsund stocken den Lauf, wo rauschend sein Blick sich entfaltet.Wir aber durchsausen in zischenden Liften den Abgrunddurch Wahnsinnsetagen und branden in dunkle Bedrängnis.Und alle Gestirne, darein er kristallen verschmolzen,der schmerzlose Segler im Windstrahl des Göttlichen, sind unslängst toter Systeme kaum schwankende fahle Reflexe,die magisch verbrüdert hintanzen durch Raumlosigkeiten.

Ich entfuhr den Klüften zerborstener Träume,beschwert mit dem Erbgut verworfner Gestaltung.Ich wandle seither, ein weher Verkünderder tödlichen Grenzen und der Gesetze.Ich teilte mir Gott in Gewässer und Klippensüß-bittere Landschaft ließ er sich nieder.Ich trage den Meßstab erdachter Entscheidungund spalte das Leben.

Ich entfuhr den Klüften zerborstener Träume,

beschwert mit dem Erbgut verworfner Gestaltung.

Ich wandle seither, ein weher Verkünder

der tödlichen Grenzen und der Gesetze.

Ich teilte mir Gott in Gewässer und Klippen

süß-bittere Landschaft ließ er sich nieder.

Ich trage den Meßstab erdachter Entscheidung

und spalte das Leben.

Doch sah ich den Pilger,verschränkt in Geburten und Tode,den Wanderer wahrhaft um Süße der Wanderschaft willen.Leicht wiegt ihm das Leben, wie Atem der Schwalben im Sturme,ist Strom oder Mantel von zehntausend Strömen des Herzens.Allseitig sein Walten, der Einfalt des Lichtes vergleichbar,doch selten erglühend, wie leidenschaftlicher Kaktus,ihm tönen die Hände von Wohllaut und Glanz der Erkenntnis.Das Antlitz des Weltalls durchschwebt Katakomben des Hauptes.

Doch sah ich den Pilger,

verschränkt in Geburten und Tode,

den Wanderer wahrhaft um Süße der Wanderschaft willen.

Leicht wiegt ihm das Leben, wie Atem der Schwalben im Sturme,

ist Strom oder Mantel von zehntausend Strömen des Herzens.

Allseitig sein Walten, der Einfalt des Lichtes vergleichbar,

doch selten erglühend, wie leidenschaftlicher Kaktus,

ihm tönen die Hände von Wohllaut und Glanz der Erkenntnis.

Das Antlitz des Weltalls durchschwebt Katakomben des Hauptes.

Es raffen die Sterne das Maß des stürzenden Lichtjahrsund stocken den Lauf, wo rauschend sein Blick sich entfaltet.Wir aber durchsausen in zischenden Liften den Abgrunddurch Wahnsinnsetagen und branden in dunkle Bedrängnis.Und alle Gestirne, darein er kristallen verschmolzen,der schmerzlose Segler im Windstrahl des Göttlichen, sind unslängst toter Systeme kaum schwankende fahle Reflexe,die magisch verbrüdert hintanzen durch Raumlosigkeiten.

Es raffen die Sterne das Maß des stürzenden Lichtjahrs

und stocken den Lauf, wo rauschend sein Blick sich entfaltet.

Wir aber durchsausen in zischenden Liften den Abgrund

durch Wahnsinnsetagen und branden in dunkle Bedrängnis.

Und alle Gestirne, darein er kristallen verschmolzen,

der schmerzlose Segler im Windstrahl des Göttlichen, sind uns

längst toter Systeme kaum schwankende fahle Reflexe,

die magisch verbrüdert hintanzen durch Raumlosigkeiten.

Ihr nächtlichen Kavaliere, stahläugig mit Blicken der einsamen Steppenhyäne,Ihr Demoisellen, vom Monde bläulich getüncht, in frevelhaftem Karmin erstrahlend auf Lippen und Wange,da Euer Atem schwer geht durch Finsternis und bittersüß duftet wie traurige Nachtschattenblüte,werf’ ich Euch zu den schwarzen Ball meiner Rede, daß Ihr ihn fahet, Ihr guten und willigen Fänger.Oh, Ihr Kinder der Zahl, nur der Mächtige über die Zahl kann Euch erlösen!Aus dem Vielen stammt der Tod und die Heerschar der Grenzen ist schwer zu überwinden.Aber im täglichen Orgelgetöse der Städte seid Ihr Vielfältigmacher und Hüteschwenker,Tat schmiedet bleierne Ringe um Euere Augen und sitzt vermessen in Euerem kecken Monokel.Denkt an die Einfalt der Wimpel, die fremd auf Fregatten in mystischen Ozeanenunkundig sind des Steuermanns und der tönenden Häfen der Heimkehr!Safrangelb strahlt ihnen fernher der ewige Leuchtturm aus dem Gefärb der Nächte,doch unerreichbar schwimmt er dahin und maßlose Meerfahrer sind sie im Dunkel.Denkt, hinter den schwarzen Vierecken der Fenster nisten noch viele Schläfer in sorgloser Atemschwebe:Ausgenommen sind die Schläfer von allem Gericht. Wer stände auf und fügte dem Schlafenden ein Unrecht?Die Wasser der Träume schlagen leise an ihren Strand und etwas lächelt immer über ihr Antlitzund viel Demut findet Ihr in ihrem Wagrechtliegen, denn alles Aufrechte hat die Richtung zur Sünde.Nächtlich gelehnt an bronzenen Kandelaber bin ich gepflanzt Euch allen ein tröstlicher Versammler.Denn auch der spitzbärtig schleichende Detektiv hat eine Seele tiefbrausend in allen Registern.Oh, Ihr alle, breitet Euere Taten auf das Pflaster und setzet Euch in einen guten Kreisund sehet aus grauen Streifen falben Gedächers den Morgen aufsteigen in warmer und zärtlicher Röte.

Ihr nächtlichen Kavaliere, stahläugig mit Blicken der einsamen Steppenhyäne,Ihr Demoisellen, vom Monde bläulich getüncht, in frevelhaftem Karmin erstrahlend auf Lippen und Wange,da Euer Atem schwer geht durch Finsternis und bittersüß duftet wie traurige Nachtschattenblüte,werf’ ich Euch zu den schwarzen Ball meiner Rede, daß Ihr ihn fahet, Ihr guten und willigen Fänger.Oh, Ihr Kinder der Zahl, nur der Mächtige über die Zahl kann Euch erlösen!Aus dem Vielen stammt der Tod und die Heerschar der Grenzen ist schwer zu überwinden.Aber im täglichen Orgelgetöse der Städte seid Ihr Vielfältigmacher und Hüteschwenker,Tat schmiedet bleierne Ringe um Euere Augen und sitzt vermessen in Euerem kecken Monokel.Denkt an die Einfalt der Wimpel, die fremd auf Fregatten in mystischen Ozeanenunkundig sind des Steuermanns und der tönenden Häfen der Heimkehr!Safrangelb strahlt ihnen fernher der ewige Leuchtturm aus dem Gefärb der Nächte,doch unerreichbar schwimmt er dahin und maßlose Meerfahrer sind sie im Dunkel.Denkt, hinter den schwarzen Vierecken der Fenster nisten noch viele Schläfer in sorgloser Atemschwebe:Ausgenommen sind die Schläfer von allem Gericht. Wer stände auf und fügte dem Schlafenden ein Unrecht?Die Wasser der Träume schlagen leise an ihren Strand und etwas lächelt immer über ihr Antlitzund viel Demut findet Ihr in ihrem Wagrechtliegen, denn alles Aufrechte hat die Richtung zur Sünde.Nächtlich gelehnt an bronzenen Kandelaber bin ich gepflanzt Euch allen ein tröstlicher Versammler.Denn auch der spitzbärtig schleichende Detektiv hat eine Seele tiefbrausend in allen Registern.Oh, Ihr alle, breitet Euere Taten auf das Pflaster und setzet Euch in einen guten Kreisund sehet aus grauen Streifen falben Gedächers den Morgen aufsteigen in warmer und zärtlicher Röte.

Ihr nächtlichen Kavaliere, stahläugig mit Blicken der einsamen Steppenhyäne,Ihr Demoisellen, vom Monde bläulich getüncht, in frevelhaftem Karmin erstrahlend auf Lippen und Wange,da Euer Atem schwer geht durch Finsternis und bittersüß duftet wie traurige Nachtschattenblüte,werf’ ich Euch zu den schwarzen Ball meiner Rede, daß Ihr ihn fahet, Ihr guten und willigen Fänger.

Ihr nächtlichen Kavaliere, stahläugig mit Blicken der einsamen Steppenhyäne,

Ihr Demoisellen, vom Monde bläulich getüncht, in frevelhaftem Karmin erstrahlend auf Lippen und Wange,

da Euer Atem schwer geht durch Finsternis und bittersüß duftet wie traurige Nachtschattenblüte,

werf’ ich Euch zu den schwarzen Ball meiner Rede, daß Ihr ihn fahet, Ihr guten und willigen Fänger.

Oh, Ihr Kinder der Zahl, nur der Mächtige über die Zahl kann Euch erlösen!Aus dem Vielen stammt der Tod und die Heerschar der Grenzen ist schwer zu überwinden.Aber im täglichen Orgelgetöse der Städte seid Ihr Vielfältigmacher und Hüteschwenker,Tat schmiedet bleierne Ringe um Euere Augen und sitzt vermessen in Euerem kecken Monokel.

Oh, Ihr Kinder der Zahl, nur der Mächtige über die Zahl kann Euch erlösen!

Aus dem Vielen stammt der Tod und die Heerschar der Grenzen ist schwer zu überwinden.

Aber im täglichen Orgelgetöse der Städte seid Ihr Vielfältigmacher und Hüteschwenker,

Tat schmiedet bleierne Ringe um Euere Augen und sitzt vermessen in Euerem kecken Monokel.

Denkt an die Einfalt der Wimpel, die fremd auf Fregatten in mystischen Ozeanenunkundig sind des Steuermanns und der tönenden Häfen der Heimkehr!Safrangelb strahlt ihnen fernher der ewige Leuchtturm aus dem Gefärb der Nächte,doch unerreichbar schwimmt er dahin und maßlose Meerfahrer sind sie im Dunkel.

Denkt an die Einfalt der Wimpel, die fremd auf Fregatten in mystischen Ozeanen

unkundig sind des Steuermanns und der tönenden Häfen der Heimkehr!

Safrangelb strahlt ihnen fernher der ewige Leuchtturm aus dem Gefärb der Nächte,

doch unerreichbar schwimmt er dahin und maßlose Meerfahrer sind sie im Dunkel.

Denkt, hinter den schwarzen Vierecken der Fenster nisten noch viele Schläfer in sorgloser Atemschwebe:Ausgenommen sind die Schläfer von allem Gericht. Wer stände auf und fügte dem Schlafenden ein Unrecht?Die Wasser der Träume schlagen leise an ihren Strand und etwas lächelt immer über ihr Antlitzund viel Demut findet Ihr in ihrem Wagrechtliegen, denn alles Aufrechte hat die Richtung zur Sünde.

Denkt, hinter den schwarzen Vierecken der Fenster nisten noch viele Schläfer in sorgloser Atemschwebe:

Ausgenommen sind die Schläfer von allem Gericht. Wer stände auf und fügte dem Schlafenden ein Unrecht?

Die Wasser der Träume schlagen leise an ihren Strand und etwas lächelt immer über ihr Antlitz

und viel Demut findet Ihr in ihrem Wagrechtliegen, denn alles Aufrechte hat die Richtung zur Sünde.

Nächtlich gelehnt an bronzenen Kandelaber bin ich gepflanzt Euch allen ein tröstlicher Versammler.Denn auch der spitzbärtig schleichende Detektiv hat eine Seele tiefbrausend in allen Registern.Oh, Ihr alle, breitet Euere Taten auf das Pflaster und setzet Euch in einen guten Kreisund sehet aus grauen Streifen falben Gedächers den Morgen aufsteigen in warmer und zärtlicher Röte.

Nächtlich gelehnt an bronzenen Kandelaber bin ich gepflanzt Euch allen ein tröstlicher Versammler.

Denn auch der spitzbärtig schleichende Detektiv hat eine Seele tiefbrausend in allen Registern.

Oh, Ihr alle, breitet Euere Taten auf das Pflaster und setzet Euch in einen guten Kreis

und sehet aus grauen Streifen falben Gedächers den Morgen aufsteigen in warmer und zärtlicher Röte.


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