Abendwolke

Abendwolke

So stille ruht im HafenDas tiefe Wasser dort.Die Ruder sind entschlafen,Die Schifflein sind im Port.Nur oben in dem ÄtherDer lauen Maiennacht,Dort segelt noch ein später,Friedfert’ger Ferge sacht.Die Barke still und dunkelFährt hin in DämmerscheinUnd leisem SterngefunkelAm Himmel und hinein.

So stille ruht im HafenDas tiefe Wasser dort.Die Ruder sind entschlafen,Die Schifflein sind im Port.Nur oben in dem ÄtherDer lauen Maiennacht,Dort segelt noch ein später,Friedfert’ger Ferge sacht.Die Barke still und dunkelFährt hin in DämmerscheinUnd leisem SterngefunkelAm Himmel und hinein.

So stille ruht im HafenDas tiefe Wasser dort.Die Ruder sind entschlafen,Die Schifflein sind im Port.

So stille ruht im Hafen

Das tiefe Wasser dort.

Die Ruder sind entschlafen,

Die Schifflein sind im Port.

Nur oben in dem ÄtherDer lauen Maiennacht,Dort segelt noch ein später,Friedfert’ger Ferge sacht.

Nur oben in dem Äther

Der lauen Maiennacht,

Dort segelt noch ein später,

Friedfert’ger Ferge sacht.

Die Barke still und dunkelFährt hin in DämmerscheinUnd leisem SterngefunkelAm Himmel und hinein.

Die Barke still und dunkel

Fährt hin in Dämmerschein

Und leisem Sterngefunkel

Am Himmel und hinein.

C. F. Meyer


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