Traumland
Wo gibt’s diese Welt wie im Traume?So seltsame Luft, so milchig-kalt,Solch Haus von Holze so silbrig-alt,Solch seltsame Blätter am Baume –Und Menschen gehen und kommenMit fremden Gesichtern, doch seltsam bekannt,Die reden – ich weiß nicht, warum ich verstand,Was ich von ihnen vernommen …Drauf hab ich das Städtlein verlassen:Da schwamm ein seltsam bleierner Fluß,Der wälzte tiefab mit schweigendem SchußDie ungeheuren Massen …Ich stieg auf den Berg, den vertrauten:Da sah ich ein Land, das ich nie gesehn,Erdfremde beleuchtet, so selig-schön! –Meine Augen vor Wonne tauten …Nun, wo ich am Tag so gehe,Verfolgt mich die Sehnsucht überallNach dem seltsamen Fluß mit dem WasserfallUnd dem Lande hinter der Höhe.
Wo gibt’s diese Welt wie im Traume?So seltsame Luft, so milchig-kalt,Solch Haus von Holze so silbrig-alt,Solch seltsame Blätter am Baume –Und Menschen gehen und kommenMit fremden Gesichtern, doch seltsam bekannt,Die reden – ich weiß nicht, warum ich verstand,Was ich von ihnen vernommen …Drauf hab ich das Städtlein verlassen:Da schwamm ein seltsam bleierner Fluß,Der wälzte tiefab mit schweigendem SchußDie ungeheuren Massen …Ich stieg auf den Berg, den vertrauten:Da sah ich ein Land, das ich nie gesehn,Erdfremde beleuchtet, so selig-schön! –Meine Augen vor Wonne tauten …Nun, wo ich am Tag so gehe,Verfolgt mich die Sehnsucht überallNach dem seltsamen Fluß mit dem WasserfallUnd dem Lande hinter der Höhe.
Wo gibt’s diese Welt wie im Traume?So seltsame Luft, so milchig-kalt,Solch Haus von Holze so silbrig-alt,Solch seltsame Blätter am Baume –
Wo gibt’s diese Welt wie im Traume?
So seltsame Luft, so milchig-kalt,
Solch Haus von Holze so silbrig-alt,
Solch seltsame Blätter am Baume –
Und Menschen gehen und kommenMit fremden Gesichtern, doch seltsam bekannt,Die reden – ich weiß nicht, warum ich verstand,Was ich von ihnen vernommen …
Und Menschen gehen und kommen
Mit fremden Gesichtern, doch seltsam bekannt,
Die reden – ich weiß nicht, warum ich verstand,
Was ich von ihnen vernommen …
Drauf hab ich das Städtlein verlassen:Da schwamm ein seltsam bleierner Fluß,Der wälzte tiefab mit schweigendem SchußDie ungeheuren Massen …
Drauf hab ich das Städtlein verlassen:
Da schwamm ein seltsam bleierner Fluß,
Der wälzte tiefab mit schweigendem Schuß
Die ungeheuren Massen …
Ich stieg auf den Berg, den vertrauten:Da sah ich ein Land, das ich nie gesehn,Erdfremde beleuchtet, so selig-schön! –Meine Augen vor Wonne tauten …
Ich stieg auf den Berg, den vertrauten:
Da sah ich ein Land, das ich nie gesehn,
Erdfremde beleuchtet, so selig-schön! –
Meine Augen vor Wonne tauten …
Nun, wo ich am Tag so gehe,Verfolgt mich die Sehnsucht überallNach dem seltsamen Fluß mit dem WasserfallUnd dem Lande hinter der Höhe.
Nun, wo ich am Tag so gehe,
Verfolgt mich die Sehnsucht überall
Nach dem seltsamen Fluß mit dem Wasserfall
Und dem Lande hinter der Höhe.
Victor Blüthgen