CHRESTOMATHY

As the main intention of the present Chrestomathy is to give a conception of the literary value of Judeo-German literature, and not of its linguistic development, the texts have all been normalized to the Lithuanian variety of speech. The translations make no pretence to literary form: they are as literal as is consistent with the spirit of the English language; only in the case of Abramowitsch's writings it was necessary frequently to depart considerably from the text, in order to give an adequate idea of the original meaning which, in the Judeo-German, on account of the allusions, is not always clear to the reader. The choice of the extracts has been such as to illustrate the various styles, and only incidentally to reproduce the story; hence their fragmentariness. Should the present work rouse any interest in the humble literature of the Russian Jews, the author will undertake a more complete Chrestomathy which will do justice to the linguistic requirements as well.

I. SSEEFER KOHELES(Chap. I. 1-11)

1. Dās senen die Wörter Koheles, Dāwids Suhn, Melech in Jeruscholaim.

2. Hawel Hawolim, flegt Koheles zu sāgen, Hawel Hawolim, All'sding is Howel.

3. Wās kummt dem Menschen draus mit all' sein Horewanie, wās er derhorewet sich nor unter der Sunn'.

4. Ēin Dor gēht varbei un' ein anderer Dor kummt wieder auf, nor die Erd' bleibt asō ēbig stēhn.

5. Gēht wieder auf die Sunn', vargēht wieder die Sunn', all's wieder in ihr Ruh' arein, sie scheint, sie schnappt nor ahin.

6. Er gēht kein Dorem un' drēht sich aus kein Zoffen, arum un' arum drēht sich aus der Wind, un' asō kummt āber a Māl araus der ēigener Wind.

7. Alle Teichen gēhn in Jam arein un' der Jam gēht noch all's nischt über; wuhin die Teichen gēhn, varstēh', dorten araus gēhn see take wieder zurück.

8. Alle Sachen mutschen sich, nor es känn kēin Mensch gār nischt all's ausreden, kēin Äug känn sich drān nit satt ānkucken, kēin Ōher känn sich nit genug vull ānhören.

9. Wās a Māl is gewesen, dās Ēigene wet take wieder a Māl sein, un' wās es flegt sich zu thun, dās wet sich wieder alle Māl thun: es is' gār all's kēin Neues nischt unter der Sunn'.

10. Oftmāls wet sich a Sach mit geben, wās me sāgt: "Owa, o dās is' schōn jā spogel neu, es is lō hojo!" Es is' schōn a Māl asō äuch gewe'n, far Zeiten, as mir senen noch efscher auf der Welt nischt gewe'n.

1. The words of the Preacher, the son of David, king in Jerusalem.

2. Vanity of vanities, saith the Preacher, vanity of vanities; all is vanity.

3. What profit has a man of all his labour which he taketh under the sun?

4. One generation passeth away, and another generation cometh: but the earth abideth forever.

5. The sun also ariseth, and the sun goeth down, and hasteth to his place where he arose.

6. The wind goeth toward the south, and turneth about unto the north; it whirleth about continually, and the wind returneth again according to his circuits.

7. All the rivers run into the sea; yet the sea is not full; unto the place from whence the rivers come, thither they return again.

8. All things are full of labour; man cannot utter it; the eye is not satisfied with seeing, nor the ear filled with hearing.

9. The thing that hath been, it is that which shall be; and that which is done is that which shall be done; and there is no new thing under the sun.

10. Is there any thing whereof it may be said, See, this is new? it hath been already of old time, which was before us.

11. Es gedenkt sich schōn azund nischt in dem, wās a Māl früher is gewe'n, āber in die spätere Sachen, wās wöllen sich erst thun, wet män noch später äuch in see vargessen.

M. M. Lefin.

"Weis' mir chotsch ēine zwischen die Chajes,"Ich soll nischt nāchmachen ihre Hawajes!"Asō thut sich a Malpele berühmenVar a Fuchs, wās is' zu ihr gekümmen.Dās Füchsel entwert teekef zurück:"Sāg' nor du, parschiwe Marschelik!"Wemen wet āber dās einfallen a ganz Jāhr,"Er soll wöllen dir nāchmachen auf a Hāar?". . . . . . . . . .Dās Moschel mäg, chleben, ohn' a Nimschel bleiben,Itlicher wēisst es allēin, wemen zuzuschreiben.S. Ettinger.

"Weis' mir chotsch ēine zwischen die Chajes,"Ich soll nischt nāchmachen ihre Hawajes!"Asō thut sich a Malpele berühmenVar a Fuchs, wās is' zu ihr gekümmen.Dās Füchsel entwert teekef zurück:"Sāg' nor du, parschiwe Marschelik!"Wemen wet āber dās einfallen a ganz Jāhr,"Er soll wöllen dir nāchmachen auf a Hāar?". . . . . . . . . .Dās Moschel mäg, chleben, ohn' a Nimschel bleiben,Itlicher wēisst es allēin, wemen zuzuschreiben.S. Ettinger.

"Weis' mir chotsch ēine zwischen die Chajes,"Ich soll nischt nāchmachen ihre Hawajes!"Asō thut sich a Malpele berühmenVar a Fuchs, wās is' zu ihr gekümmen.Dās Füchsel entwert teekef zurück:"Sāg' nor du, parschiwe Marschelik!"Wemen wet āber dās einfallen a ganz Jāhr,"Er soll wöllen dir nāchmachen auf a Hāar?". . . . . . . . . .Dās Moschel mäg, chleben, ohn' a Nimschel bleiben,Itlicher wēisst es allēin, wemen zuzuschreiben.S. Ettinger.

Der karger Chaim liegt begrāben oto dā!Kēin Āremen flegt er zu geben a Dreier;Er hāt noch Daiges bis der itztiger Scho,Wās sein Mazeewe hāt gekost' ihm teuer.S. Ettinger.

Der karger Chaim liegt begrāben oto dā!Kēin Āremen flegt er zu geben a Dreier;Er hāt noch Daiges bis der itztiger Scho,Wās sein Mazeewe hāt gekost' ihm teuer.S. Ettinger.

Der karger Chaim liegt begrāben oto dā!Kēin Āremen flegt er zu geben a Dreier;Er hāt noch Daiges bis der itztiger Scho,Wās sein Mazeewe hāt gekost' ihm teuer.S. Ettinger.

Sāg' mir, ich bett' dich, du Wind,Du schwebst dich auf der ganzer Welt,Wēisst nischt, wu der Elender sich gefindtZu ruhen ein Gezelt,

Sāg' mir, ich bett' dich, du Wind,Du schwebst dich auf der ganzer Welt,Wēisst nischt, wu der Elender sich gefindtZu ruhen ein Gezelt,

Sāg' mir, ich bett' dich, du Wind,Du schwebst dich auf der ganzer Welt,Wēisst nischt, wu der Elender sich gefindtZu ruhen ein Gezelt,

11. There is no remembrance of former things; neither shall there be any remembrance of things that are to come with those that shall come after.

King James Bible.

II. THE MONKEY

"Show me but one among all the animals whose grimaces I cannot imitate!" Thus a little monkey boasted to a fox that came to visit him. The fox bluntly replied to him: "Tell me, you nasty marshelik! To whom would it ever occur in a year to want to imitate you a whit?"

*   *  *  *  *  *   *  *

The parable, I am sure, may remain without a moral, for each one knows himself to whom to ascribe it.

III. WORRY AFTER DEATH

Stingy Chaim lies buried in this place! He never gave a penny to a poor man; he is worried even at the present hour because his tombstone has cost him so much.

IV. THE FORLORN MAN LOOKING FOR REST

Tell me, I pray you, O Wind, you who hover over the whole world, do you not know where the forlorn man may find a tent in which to rest,—where injustice has ceased, where there is never a complaint, where no

Wu Reziches hāt aufgehört,Me hāt kēinmal nischt geklāgt,Wu kēin Äug' hāt nischt getrährt,Der Gerechter werd nischt geplāgt?Der Wind schweigt un' bleibt still stēhn,Süfzt un' entwert: "Nēin, nēin!"Sāg' mir, du tiefes, du grōsses Meer,Du stromst asō weitBei deine Inslen hin un' her,Wēisst nischt ergez in a Seit',Wu der Frummer gefindt a Trōst,Zu ruhen a sicher Ort?Wēisst nischt, wie die Stādt hēisst?Sāg' dās gute Wort!Der Jam stromt un' brummt: "Nēin!"Ich hāb' sō ein Ort nischt gesehn."Du schoene Lewone mit dein Pracht,Du kuckst doch überallWenn es is' still bei der Nacht,Verdeckt mit der schwarzer Schal.Du gehst doch aus die ganze WeltTomid durch die Nacht',—Wēisst nischt ergez ein Gezelt,Wu dem Guten is' nischt schlecht?Me seht sie in a Wolken bald vergēhn,Süfzt un' entwert: "Nēin, nēin!"Sāg' že du mir, mein Seele, fort,Liebe un' Hoffnung derneben,Wu die Sunn' gēht auf jeden Ort,Wu gefindt män a ruhig Leben,Wu kēin Schlechts is' nischt derbei,Me lebt nor in Frēuden,

Wu Reziches hāt aufgehört,Me hāt kēinmal nischt geklāgt,Wu kēin Äug' hāt nischt getrährt,Der Gerechter werd nischt geplāgt?Der Wind schweigt un' bleibt still stēhn,Süfzt un' entwert: "Nēin, nēin!"Sāg' mir, du tiefes, du grōsses Meer,Du stromst asō weitBei deine Inslen hin un' her,Wēisst nischt ergez in a Seit',Wu der Frummer gefindt a Trōst,Zu ruhen a sicher Ort?Wēisst nischt, wie die Stādt hēisst?Sāg' dās gute Wort!Der Jam stromt un' brummt: "Nēin!"Ich hāb' sō ein Ort nischt gesehn."Du schoene Lewone mit dein Pracht,Du kuckst doch überallWenn es is' still bei der Nacht,Verdeckt mit der schwarzer Schal.Du gehst doch aus die ganze WeltTomid durch die Nacht',—Wēisst nischt ergez ein Gezelt,Wu dem Guten is' nischt schlecht?Me seht sie in a Wolken bald vergēhn,Süfzt un' entwert: "Nēin, nēin!"Sāg' že du mir, mein Seele, fort,Liebe un' Hoffnung derneben,Wu die Sunn' gēht auf jeden Ort,Wu gefindt män a ruhig Leben,Wu kēin Schlechts is' nischt derbei,Me lebt nor in Frēuden,

Wu Reziches hāt aufgehört,Me hāt kēinmal nischt geklāgt,Wu kēin Äug' hāt nischt getrährt,Der Gerechter werd nischt geplāgt?Der Wind schweigt un' bleibt still stēhn,Süfzt un' entwert: "Nēin, nēin!"

Sāg' mir, du tiefes, du grōsses Meer,Du stromst asō weitBei deine Inslen hin un' her,Wēisst nischt ergez in a Seit',Wu der Frummer gefindt a Trōst,Zu ruhen a sicher Ort?Wēisst nischt, wie die Stādt hēisst?Sāg' dās gute Wort!Der Jam stromt un' brummt: "Nēin!"Ich hāb' sō ein Ort nischt gesehn."

Du schoene Lewone mit dein Pracht,Du kuckst doch überallWenn es is' still bei der Nacht,Verdeckt mit der schwarzer Schal.Du gehst doch aus die ganze WeltTomid durch die Nacht',—Wēisst nischt ergez ein Gezelt,Wu dem Guten is' nischt schlecht?Me seht sie in a Wolken bald vergēhn,Süfzt un' entwert: "Nēin, nēin!"

Sāg' že du mir, mein Seele, fort,Liebe un' Hoffnung derneben,Wu die Sunn' gēht auf jeden Ort,Wu gefindt män a ruhig Leben,Wu kēin Schlechts is' nischt derbei,Me lebt nor in Frēuden,

eye has ever been in tears, and the just man is not vexed?—The Wind remains mute and arrests its course, sighs and answers: "No, no!"

Tell me, you deep, you large Sea, you flow so far around your islands here and there,—know you not somewhere in some corner, where the godly man may find his consolation and a safe place of rest? Know you not the name of that city? Tell the good word!—The Ocean flows onward and murmurs: "No! I have not seen such a place."

You beautiful Moon, in your glory! You look everywhere when all is still at night and covered with a black shroud. You pass over the whole world ever through the nights,—know you not somewhere a tent, where the good have no sorrow?—You may see the Moon disappear behind a cloud, and sigh and answer: "No, no!"

Tell me, then, my Soul, and Love and Hope also,—wherever the Sun passes is there not to be found a quiet life, where no evil goes with it, where one may live but in joy, where one may be free of sins and sorrows, of troubles and of sufferings?—They all give the one answer: "They live quietly up there in heaven!"

Vun Sünd' un' Sorgen is' män frei,Vun Zores un' vun Lēiden?See geben Alle ēin Antwort:"Ruhig lebt män in Himmel dort!"B. W. Ehrenkranz-Zbarzer.

Vun Sünd' un' Sorgen is' män frei,Vun Zores un' vun Lēiden?See geben Alle ēin Antwort:"Ruhig lebt män in Himmel dort!"B. W. Ehrenkranz-Zbarzer.

Vun Sünd' un' Sorgen is' män frei,Vun Zores un' vun Lēiden?See geben Alle ēin Antwort:"Ruhig lebt män in Himmel dort!"B. W. Ehrenkranz-Zbarzer.

Der Mensch darf sein gut, un' klug, un' frumm. Gut allēin känn a Scharlatan äuch sein; klug allēin känn an Apikōres äuch sein; un' frumm allēin känn a Narr äuch sein.

Die grösste Reichkeit is' as män is' gesund; dās grösste Vergenügen is' as män hāt a ruhig Harz; dās grösste Glück is' as män is' frumm, wie män darf zu sein.

A grōsser Mensch is' wie a Feuer: sein mit ihm vun weiten, leucht' er un' waremt; vun nāhnten, brennt er.

Der Narr bei an Unglück beschuldigt dem Anderen; der Frummer beschuldigt sich allēin; der Kluger Kēinem nit.

Vun zu viel Ahawo känn män äuch viel leiden, wie vun zu viel Ssino: Jōssef hat zwēi Māl gelitten, bēide Māl vun zu viel Ahawo, ēin Māl vun Vāter's, dās andere Māl vun Potifar's Weib.

Nit alle Māl känn män gläuben Trähren: Jōssef's Brüder hāben äuch gewēint, beschas see hāben gebracht Jainkefn dās varblutigte Hemdel. E. Z. Zweifel.

Auf'n Bess-hakwores, unter a Mazeewe,Hört sich bitter a Kol vun a Nekeewe;

Auf'n Bess-hakwores, unter a Mazeewe,Hört sich bitter a Kol vun a Nekeewe;

Auf'n Bess-hakwores, unter a Mazeewe,Hört sich bitter a Kol vun a Nekeewe;

V. WORDS OF WISDOM

Man must be good, and wise, and pious. Even a charlatan can be good alone; an apostate can be wise alone; a fool can be pious alone.

The greatest riches is to be well; the greatest pleasure is to have a peaceful heart; the greatest happiness is to be pious as one ought to be.

A great man is like fire: approach it from a distance, and it shines and warms you; come close to it, and it burns you.

The fool, in misfortune, accuses another of it; the pious man accuses himself; the wise man no one.

One may suffer from too much love even as from too much hatred: Joseph had suffered twice, both times from too much love, once from his father's love, a second time from that of Potiphar's wife.

You cannot always believe tears: even Joseph's brothers wept as they brought to Jacob the bloodstained shirt.

VI. THE STEPMOTHER

In the cemetery, under a tombstone the bitter words of a woman are heard; it is a mother that cries: "Oh,

Dās schreit a Mutter: "Oi wēh mir, oi wünd!Wās thut a Stiefmutter mein teueren Kind?"Mein ganzes Leben, wās ich hāb' verbracht,Is' dās nor gewe'n a finstere Nacht;Mein Kind is' mir gewe'n mein Licht, mein Schein,—Itzt leidet es nebech grōss Zores un' Pein."Mit Blut vun Harzen hāb' ich ihm erzōgen,'Ch hāb' ihm gewaschen mit Trähren vun meine Äugen;—Itzt zappt män sein Blut, män brecht seine Bēiner;Er schreit, er wēint,—es helft ihm nit Kēiner."Es stēhen Menschen vun arum un' arum;Wās schweigt ihr Alle? Zu seid ihr stumm?Wenn euer Harz is' vun Eisen un' Stēin,Vun Kind's hēisse Trähren darf es zugēhn."Ot seht! Die Stiefmutter schlāgt ihm in Kopp,Sie drapet sein Ponim,—Blut rinnt arāb;Sie schlāgt ihm, warft ihm auf die Erd' anieder;Sie beisst ihm, reisst ihm, brecht seine Glieder."Er schreit:—O Mutter, O Mutter, helf' mir!Wenn kännst nit helfen, to nemm mich zu dir!—Stēht auf, alle Tōte, stēht auf geschwind!Stēht auf, alle Tōte, ratewet mein Kind!"Alle Tōte liegen ruhig in sejer Ruh';Zu Gott's Kisse-kowed flieh' ich bald zu.Vun Gott's Kisse-kowed well ich nit ābtreten,Bis Er wet derhören mein Schreien, mein Beten."* * * * *"Ribōne-schel-ōlem, wu senen Deine Rachmones?Der Vāter bist Du vun Jessōmim un' Almones,Wie kännst Du sehen, wie die MarschasGiesst aus auf mein Jossem ihr giftigen Kas?

Dās schreit a Mutter: "Oi wēh mir, oi wünd!Wās thut a Stiefmutter mein teueren Kind?"Mein ganzes Leben, wās ich hāb' verbracht,Is' dās nor gewe'n a finstere Nacht;Mein Kind is' mir gewe'n mein Licht, mein Schein,—Itzt leidet es nebech grōss Zores un' Pein."Mit Blut vun Harzen hāb' ich ihm erzōgen,'Ch hāb' ihm gewaschen mit Trähren vun meine Äugen;—Itzt zappt män sein Blut, män brecht seine Bēiner;Er schreit, er wēint,—es helft ihm nit Kēiner."Es stēhen Menschen vun arum un' arum;Wās schweigt ihr Alle? Zu seid ihr stumm?Wenn euer Harz is' vun Eisen un' Stēin,Vun Kind's hēisse Trähren darf es zugēhn."Ot seht! Die Stiefmutter schlāgt ihm in Kopp,Sie drapet sein Ponim,—Blut rinnt arāb;Sie schlāgt ihm, warft ihm auf die Erd' anieder;Sie beisst ihm, reisst ihm, brecht seine Glieder."Er schreit:—O Mutter, O Mutter, helf' mir!Wenn kännst nit helfen, to nemm mich zu dir!—Stēht auf, alle Tōte, stēht auf geschwind!Stēht auf, alle Tōte, ratewet mein Kind!"Alle Tōte liegen ruhig in sejer Ruh';Zu Gott's Kisse-kowed flieh' ich bald zu.Vun Gott's Kisse-kowed well ich nit ābtreten,Bis Er wet derhören mein Schreien, mein Beten."* * * * *"Ribōne-schel-ōlem, wu senen Deine Rachmones?Der Vāter bist Du vun Jessōmim un' Almones,Wie kännst Du sehen, wie die MarschasGiesst aus auf mein Jossem ihr giftigen Kas?

Dās schreit a Mutter: "Oi wēh mir, oi wünd!Wās thut a Stiefmutter mein teueren Kind?

"Mein ganzes Leben, wās ich hāb' verbracht,Is' dās nor gewe'n a finstere Nacht;Mein Kind is' mir gewe'n mein Licht, mein Schein,—Itzt leidet es nebech grōss Zores un' Pein.

"Mit Blut vun Harzen hāb' ich ihm erzōgen,'Ch hāb' ihm gewaschen mit Trähren vun meine Äugen;—Itzt zappt män sein Blut, män brecht seine Bēiner;Er schreit, er wēint,—es helft ihm nit Kēiner.

"Es stēhen Menschen vun arum un' arum;Wās schweigt ihr Alle? Zu seid ihr stumm?Wenn euer Harz is' vun Eisen un' Stēin,Vun Kind's hēisse Trähren darf es zugēhn.

"Ot seht! Die Stiefmutter schlāgt ihm in Kopp,Sie drapet sein Ponim,—Blut rinnt arāb;Sie schlāgt ihm, warft ihm auf die Erd' anieder;Sie beisst ihm, reisst ihm, brecht seine Glieder.

"Er schreit:—O Mutter, O Mutter, helf' mir!Wenn kännst nit helfen, to nemm mich zu dir!—Stēht auf, alle Tōte, stēht auf geschwind!Stēht auf, alle Tōte, ratewet mein Kind!

"Alle Tōte liegen ruhig in sejer Ruh';Zu Gott's Kisse-kowed flieh' ich bald zu.Vun Gott's Kisse-kowed well ich nit ābtreten,Bis Er wet derhören mein Schreien, mein Beten."* * * * *"Ribōne-schel-ōlem, wu senen Deine Rachmones?Der Vāter bist Du vun Jessōmim un' Almones,Wie kännst Du sehen, wie die MarschasGiesst aus auf mein Jossem ihr giftigen Kas?

woe to me! What does the stepmother do to my beloved child?

"My whole life that I have passed was nothing but a dark night; my child had been my light, my lustre,—and now he suffers both sorrow and pain.

"With the blood of my heart I have reared him, I have washed him with the tears of my eyes;—now they tap his blood, they break his bones; he weeps, he cries,—but no one helps him.

"People stand all round about; why are you silent? Are you dumb? Even if your heart is of iron and stone, it ought to melt from the child's hot tears.

"Now look! The stepmother strikes him upon his head, she scratches his face,—blood trickles down; she beats him, throws him down on the ground; she bites him, tears him, breaks his limbs.

"He cries:—O mother, O mother, help me! If you cannot help me take me to you!—Arise, all you dead, arise quickly! Arise, all you dead, and save my child!

"All the dead lie quietly in their rest; to God's own throne I shall soon fly. From God's own throne I shall not depart, ere He will hear my cries, my entreaty."

*   *  *  *  *  *   *  *

"Lord of the World, where are Your mercies? You are the father of orphans and widows,—how can You look at the evil woman pouring forth her venomous anger upon my orphan?

"Meine junge Jāhren hāst Du mir ābgeschnitten,Bist Du mechujew mein Jossem zu hüten;Vun dein Welt hāb' ich nit geha't Vergenügen,To lās mich chotsch ruhig in Keewer einliegen!"Wie känn ich in Keewer einliegen beruht,Wenn 's rinnt mir arein mein Jossem's Blut?Wie känn ich zum Grub zurück sich umkehren,Wenn mein Grub is' vull mit mein Jossem's Trähren?"*   *   *   *   *"Nu, schweig schōn, mein Kind, sei ruhig mein Neschome!Ich hāb' schōn gehört vun Gott a Nechome:Gott sāgt, 's wet sein zu deine Zores an End',Er wet ausloesen dich vun der Stiefmutter's Händ'."Die Reschas, die Stiefmutter wet Gott bestrāfen,Un' du, mein Kind, schweig! Zu Gott sollst nor hoffen!Far alle deine Zores, far alle deine Lēid,Wet Gott dir bezāhlen mit Nechomes un' Frēud'."Nu, schweig schōn, mein Kind, wisch' āb deine Trähren!Du sollst mich nit mehr vun mein Ruh' stören!Gott wet erfüllen sein hēiliges Wort;Nu känn ich schōn liegen ruhig in mein Ort."M. Gordon.

"Meine junge Jāhren hāst Du mir ābgeschnitten,Bist Du mechujew mein Jossem zu hüten;Vun dein Welt hāb' ich nit geha't Vergenügen,To lās mich chotsch ruhig in Keewer einliegen!"Wie känn ich in Keewer einliegen beruht,Wenn 's rinnt mir arein mein Jossem's Blut?Wie känn ich zum Grub zurück sich umkehren,Wenn mein Grub is' vull mit mein Jossem's Trähren?"*   *   *   *   *"Nu, schweig schōn, mein Kind, sei ruhig mein Neschome!Ich hāb' schōn gehört vun Gott a Nechome:Gott sāgt, 's wet sein zu deine Zores an End',Er wet ausloesen dich vun der Stiefmutter's Händ'."Die Reschas, die Stiefmutter wet Gott bestrāfen,Un' du, mein Kind, schweig! Zu Gott sollst nor hoffen!Far alle deine Zores, far alle deine Lēid,Wet Gott dir bezāhlen mit Nechomes un' Frēud'."Nu, schweig schōn, mein Kind, wisch' āb deine Trähren!Du sollst mich nit mehr vun mein Ruh' stören!Gott wet erfüllen sein hēiliges Wort;Nu känn ich schōn liegen ruhig in mein Ort."M. Gordon.

"Meine junge Jāhren hāst Du mir ābgeschnitten,Bist Du mechujew mein Jossem zu hüten;Vun dein Welt hāb' ich nit geha't Vergenügen,To lās mich chotsch ruhig in Keewer einliegen!

"Wie känn ich in Keewer einliegen beruht,Wenn 's rinnt mir arein mein Jossem's Blut?Wie känn ich zum Grub zurück sich umkehren,Wenn mein Grub is' vull mit mein Jossem's Trähren?"*   *   *   *   *"Nu, schweig schōn, mein Kind, sei ruhig mein Neschome!Ich hāb' schōn gehört vun Gott a Nechome:Gott sāgt, 's wet sein zu deine Zores an End',Er wet ausloesen dich vun der Stiefmutter's Händ'.

"Die Reschas, die Stiefmutter wet Gott bestrāfen,Un' du, mein Kind, schweig! Zu Gott sollst nor hoffen!Far alle deine Zores, far alle deine Lēid,Wet Gott dir bezāhlen mit Nechomes un' Frēud'.

"Nu, schweig schōn, mein Kind, wisch' āb deine Trähren!Du sollst mich nit mehr vun mein Ruh' stören!Gott wet erfüllen sein hēiliges Wort;Nu känn ich schōn liegen ruhig in mein Ort."M. Gordon.

Vierte Scene

(Chanzi-Ginendel kummt arein; Sosje un' Silberseid hēben sich auf vun die Pläze.)

Sosje.Awade, awade! Seht ihr? O dās is' mein Schwesterl!

Silberseid.(Nemmt bei ihr die Hand un' nēigt sich hoeflich.) Es freut mich Ihre Kanntschaft.

"You have cut off my young years, You ought at least to watch over my child; I have not enjoyed much pleasure in Your world,—at least let me lie in peace in my grave!

"How can I lie in peace in my grave, when my orphan's blood flows into it? How can I return to my grave, when my grave is full of the tears of my orphaned child?"

*   *  *  *  *  *   *  *

"Now, be silent, my child, be quiet, my own soul! I have had good news from the Lord! God says there will be an end to your troubles, He will save you from your stepmother's hands.

"God will punish the evil woman, and you, my child, be quiet and hope in God! For all your sorrows, for all your suffering, God will pay you with pleasures and joys.

"Now, be silent, my child, wipe off your tears! You must not disturb me in my rest! God will fulfil His holy word; and now I may lie quietly in my place!"

VII. AUNT SOSIEFourth Scene

(Chanzi-Ginendel enters; Sosie and Silberseid rise from their seats.)

Sosie.Certainly, certainly! Do you see? Here is my sister!

Silberseid.(Takes her hand and greets her politely.) I am glad to make your acquaintance.

Sosje.No, meine liebe Kinderlech! Sitzt euch dā a Bissele! Plaudert euch a Bissel! Un' ich mus gēhn—ihr sent junge Leut', un' mir senen schōn, chleben, ältere. Uns is' schōn der Kopp verschlāgen mit andere Sachen. Män darf balebosten in Stub'. Sitzt euch dā! Ich kumm' bald. (Sie lāst sicht aweggēhn un' leben der Thür' thut sie a Ruf.) Chanzi-Ginendenju, mein Leben! Auf ēin Minut! (Chanzi-Ginendel gēht zu zu-n ihr.)

Sosje.(Ihr in Ōher.) Vergess' nor nit, wu du bist in der Welt! Wēiss nor mit ihm wie asō zu rēden,—der Iker, wās wēniger rēden! (Sie gēht araus un' kuckt sich unter durch der Thür'.)

Fünfte Scene

(Silberseid un' Chanzi-Ginendel nehmen Stuhlen un' setzen sich Ēins leben's Andere.)

Silberseid.(Auf der Seit.) Ich wēiss? Soll mich asō wissen Boes', wie ich wēiss, vun wās-er a Sprache mit ihr ānzuhēben rēden! Ta, lā-mir prüwen! (Zu Chanzi-Ginendeln, hōch.) Et comment vous portez-vous, mademoiselle?

Chanzi-Ginendel.(Thut a Schmēichel.) Hm! Hm! Ihr frägt, zi bin ich noch a Mamzell! Jā! Gläubt mir, me hāt mir schōn übergeredt Schiduchim ohn' an Eck. Die Schadchonim schlāgen āb die Thüren bei mein Schwester. Ēiner hāt mich gewollt nehmen, asō wie ich stēh' un' gēh'. Er hāt mich gewollt beklēiden vun Kopp bis Fuss, wāren er allēin is' sēhr reich, un' bei mir will er nit ēin Pitak; abi die Schwester soll nor araussāgen 'Jā.' Nor ich hāb' sich betracht, wās hāb' ich sich dā zu eilen, zi ich bin dā schōn asa-n-alte Māid? Erst heuntigen Summer is' mir gewor'en fufzehn Jāhr. (Sie tracht.) Sieben un' neun un' neun is fufzehn.

Sosie.Well, my dear children! Sit here a little while! Talk to each other! I must go away! You are young people, but we have grown to be old. Our head is filled with worries of all kind. I must look after the household. Sit down! I shall be back after a while. (She starts away, but calls back from the door.) Darling Chanzi-Ginendel, my dear! Just for a minute! (Chanzi-Ginendel goes to her.)

Sosie.(In a whisper.) Do not lose your head and do not forget where you are in the world. Be sure you say the right thing to him,—above all, don't talk too much. (She goes out, but peeps in through the door.)

Fifth Scene

(Silberseid and Chanzi-Ginendel take their chairs and seat themselves near each other.)

Silberseid.(Aside.) I declare! May I know of something evil if ever I know in what language to begin to speak to her! Well, let us try. (To Chanzi-Ginendel, loud.) Et comment vous portez-vous, mademoiselle?

Chanzi-Ginendel.(Smiling.) Hm! Hm! You want to know if I am still a Miss! Yes, believe me, they have been making matches for me without end. The go-betweens have been tearing down the doors of my sister's house. There was one who wanted to take me just as I am. He wanted to dress me up from head to foot, for he is himself very rich, and he does not ask for a nickel of mine; he is only waiting for my sister to give her consent. But I have thought over the matter; I thought there was no hurry yet, that I was not yet an old maid. I am fifteen years this summer. (She thinks.) Seven and nine and nine is fifteen.

Silberseid.(Die ganze Zeit verwundert, bei der Seit.) No, no! A gut Min Franzoesisch! Lā-mir prüwen weiter! (Hōch.) Haben Sie nicht ein Bändchen Saphir?

Chanzi-Ginendel.Wās täug' euch a safirn Bändele? Awade auf a Halstüchel! Wēiss ich, heunt is' der Kolir schōn araus vun der Mode. Heunt trāgt män Havana oder Bismarck. Ich hāb' erst nit lang a Jungermann geschenkt asōns! Willt ihr? Känn ich euch schenken.

A. Goldfaden.

1

Lechajim, Brüder, lechajim, lechajim!Heunt senen mir die Tōre messajim,Heunt hēben mir sie ān noch a Māl wieder;—Drum lechajim ulescholem, liebe Brüder!Seid froehlich un' dankt dem Gott dem liebenFar die hēilige Tōre, auf Parmet geschrieben!

Lechajim, Brüder, lechajim, lechajim!Heunt senen mir die Tōre messajim,Heunt hēben mir sie ān noch a Māl wieder;—Drum lechajim ulescholem, liebe Brüder!Seid froehlich un' dankt dem Gott dem liebenFar die hēilige Tōre, auf Parmet geschrieben!

Lechajim, Brüder, lechajim, lechajim!Heunt senen mir die Tōre messajim,Heunt hēben mir sie ān noch a Māl wieder;—Drum lechajim ulescholem, liebe Brüder!Seid froehlich un' dankt dem Gott dem liebenFar die hēilige Tōre, auf Parmet geschrieben!

2

Die hēilige Tōre, geschrieben auf Parmet,Is' doch unser Trōst in unser Armut!All's auf der Welt hāben mir verloren:Der Bees-hamikdesch is' chorew gewor'en,Chorew dās Land, wu mir senen gesessen,Afile unser Loschen hāben mir vergessen;Nit dā unser Meluche, nit dā unser Kehune,Nor uns is' geblieben unser Emune.Gott in Harzen, die Tōre in der Hand,Senen mir gegangen vun Land zu Land,Viel Zores gelitten, doch leben geblieben,Durch die hēilige Tōre, auf Parmet geschrieben.

Die hēilige Tōre, geschrieben auf Parmet,Is' doch unser Trōst in unser Armut!All's auf der Welt hāben mir verloren:Der Bees-hamikdesch is' chorew gewor'en,Chorew dās Land, wu mir senen gesessen,Afile unser Loschen hāben mir vergessen;Nit dā unser Meluche, nit dā unser Kehune,Nor uns is' geblieben unser Emune.Gott in Harzen, die Tōre in der Hand,Senen mir gegangen vun Land zu Land,Viel Zores gelitten, doch leben geblieben,Durch die hēilige Tōre, auf Parmet geschrieben.

Die hēilige Tōre, geschrieben auf Parmet,Is' doch unser Trōst in unser Armut!All's auf der Welt hāben mir verloren:Der Bees-hamikdesch is' chorew gewor'en,Chorew dās Land, wu mir senen gesessen,Afile unser Loschen hāben mir vergessen;Nit dā unser Meluche, nit dā unser Kehune,Nor uns is' geblieben unser Emune.Gott in Harzen, die Tōre in der Hand,Senen mir gegangen vun Land zu Land,Viel Zores gelitten, doch leben geblieben,Durch die hēilige Tōre, auf Parmet geschrieben.

Silberseid.(Wondering all the time, aside.) Well, well! That's a fine kind of French! Let us try again! (Loud.) Haben Sie nicht ein Bändchen Saphir?

Chanzi-Ginendel.What do you want with a sapphire ribbon? Oh, I suppose for a tie! I declare, that color has now gone out of fashion. Now they wear Havana or Bismarck. I just lately gave a young man such a ribbon. If you want, I will give you one.

VIII. SONG OF THE REJOICING OF THE LAW1

Your health, brethren, your health! Your health! To-day we finish the Law, to-day we begin to read it anew; hence, may you prosper in peace, dear brethren! Be merry and thank the kind Lord for the holy Law written upon parchment!

2

The holy Law written upon parchment has been our consolation in our poverty! All in the world we have lost: the Temple has been laid in ruins, in ruins the land which we have inhabited; even our tongue we have forgotten,—we have lost our kingdom and our priesthood, only our faith is left to us. God in our hearts, the Law in our hands, we went from land to land, suffered many tribulations, yet have lived through it all by means of the Law written upon parchment.

3

Kummt, liebe Brüder, kummt aher gicher!Kummt, lā' mir öffenen die historische Bücher!Wās derzaehlt die Geschichte? Wās schreiben die Chronikes?Nor Raübergeschichten, Maisses vun Rasbojnikes!Unser Geschichte, asō grōss wie die Erd',Is' nit mit a Feder, nor mit a Schwert,Nit mit Tint' geschrieben, nor mit Blut un' Trähren,Nit in Leipzig gedruckt, nor in Goles dem schweren,Nit in Goldschnitt gebunden, nor in Kētten un' Eisen.Lās mir chotsch Einer kummen un' weisen,Wu hāt men uns nit verfolgt un' vertriebenFar die hēilige Tōre, auf Parmet geschrieben?

Kummt, liebe Brüder, kummt aher gicher!Kummt, lā' mir öffenen die historische Bücher!Wās derzaehlt die Geschichte? Wās schreiben die Chronikes?Nor Raübergeschichten, Maisses vun Rasbojnikes!Unser Geschichte, asō grōss wie die Erd',Is' nit mit a Feder, nor mit a Schwert,Nit mit Tint' geschrieben, nor mit Blut un' Trähren,Nit in Leipzig gedruckt, nor in Goles dem schweren,Nit in Goldschnitt gebunden, nor in Kētten un' Eisen.Lās mir chotsch Einer kummen un' weisen,Wu hāt men uns nit verfolgt un' vertriebenFar die hēilige Tōre, auf Parmet geschrieben?

Kummt, liebe Brüder, kummt aher gicher!Kummt, lā' mir öffenen die historische Bücher!Wās derzaehlt die Geschichte? Wās schreiben die Chronikes?Nor Raübergeschichten, Maisses vun Rasbojnikes!Unser Geschichte, asō grōss wie die Erd',Is' nit mit a Feder, nor mit a Schwert,Nit mit Tint' geschrieben, nor mit Blut un' Trähren,Nit in Leipzig gedruckt, nor in Goles dem schweren,Nit in Goldschnitt gebunden, nor in Kētten un' Eisen.Lās mir chotsch Einer kummen un' weisen,Wu hāt men uns nit verfolgt un' vertriebenFar die hēilige Tōre, auf Parmet geschrieben?

4

Noch gār in Ānhēb, var ganz langer Zeit,As mir senen gewesen noch Stücklech Leut,Wie Balebatim in der Hēim nor gesessenUn' in fremde Haüser kēin Täg' nit gegessen,Densmāl noch, ach! soll dās nit treffen KēinemWās mir hāben ausgelitten vun unsere Schcheenim!Wer red't schōn dernāch, wēh unsere Jāhren!As die Schcheenim seinen Balebatim gewor'en....Un' mir hāben gemust nit geren, beōnes,Areinziehen wōhnen bei see in SchcheenesWie hāben mir gelebt, wie senen mir gelegen?Ach, ihr wollt't schōn besser gār nit frägen!Wie Köpplech Kraut, wie a Haufen Rüben,Mit der hēiliger Tōre, auf Parmet geschrieben.

Noch gār in Ānhēb, var ganz langer Zeit,As mir senen gewesen noch Stücklech Leut,Wie Balebatim in der Hēim nor gesessenUn' in fremde Haüser kēin Täg' nit gegessen,Densmāl noch, ach! soll dās nit treffen KēinemWās mir hāben ausgelitten vun unsere Schcheenim!Wer red't schōn dernāch, wēh unsere Jāhren!As die Schcheenim seinen Balebatim gewor'en....Un' mir hāben gemust nit geren, beōnes,Areinziehen wōhnen bei see in SchcheenesWie hāben mir gelebt, wie senen mir gelegen?Ach, ihr wollt't schōn besser gār nit frägen!Wie Köpplech Kraut, wie a Haufen Rüben,Mit der hēiliger Tōre, auf Parmet geschrieben.

Noch gār in Ānhēb, var ganz langer Zeit,As mir senen gewesen noch Stücklech Leut,Wie Balebatim in der Hēim nor gesessenUn' in fremde Haüser kēin Täg' nit gegessen,Densmāl noch, ach! soll dās nit treffen KēinemWās mir hāben ausgelitten vun unsere Schcheenim!Wer red't schōn dernāch, wēh unsere Jāhren!As die Schcheenim seinen Balebatim gewor'en....Un' mir hāben gemust nit geren, beōnes,Areinziehen wōhnen bei see in SchcheenesWie hāben mir gelebt, wie senen mir gelegen?Ach, ihr wollt't schōn besser gār nit frägen!Wie Köpplech Kraut, wie a Haufen Rüben,Mit der hēiliger Tōre, auf Parmet geschrieben.

5

Zwēitausend Jāhr, a Klēinigkeit zu sāgen!Zwēitausend Jāhr gemattert, geschlāgen!

Zwēitausend Jāhr, a Klēinigkeit zu sāgen!Zwēitausend Jāhr gemattert, geschlāgen!

Zwēitausend Jāhr, a Klēinigkeit zu sāgen!Zwēitausend Jāhr gemattert, geschlāgen!

3

Come, dear brethren, come quickly! Come, let us open the historical books! What does history tell? What do the chronicles write? Nothing but tales of robbers, stories of highwaymen! Our history, as large as earth, has been written, not with a pen, but with a sword; not with ink, but with blood and tears; has been printed, not in Leipsic, but in heavy exile; is bound, not in gold carving, but in chains and iron. Let a man come and show me where they have not persecuted us and expelled us for the holy Law written upon parchment!

4

In the very beginning, a long time ago, when we still were of some importance, when we were sitting at home and did not lodge in strangers' homes—alas, may that not befall any one, what we have suffered from our neighbors! Not to mention later—woe unto our years!—when our neighbors became our masters.... And we were compelled against our will to take lodgings in their homes. How did we live, how did we rest? Oh, you had better not ask at all! Like cabbage heads, like turnip heaps, with our holy Law written upon parchment.

5

Two thousand years, no small matter that! Two thousand years of torture and vexation! Seventy-seven

Sieben un' siebezig finstere DōresGestoppt mit Zores, gefüllt mit Gseeres!As ich wollt' nehmen derzaehlen jede Gseere,Wollt' heunt nit gewe'n Ssimchas-Tōre;Nor dās darf ich gār nit, es is' sēhr gutBei Jedem eingeschrieben in sein March, in sein Blut.Mir hāben All's ausgehalten, All's aweggegeben,Unser Geld, unser Kowed, unser Gesund, un' Leben,Wie a Māl Chane ihre Kinder, die sieben,—Far die hēilige Tōre, auf Parmet geschrieben.

Sieben un' siebezig finstere DōresGestoppt mit Zores, gefüllt mit Gseeres!As ich wollt' nehmen derzaehlen jede Gseere,Wollt' heunt nit gewe'n Ssimchas-Tōre;Nor dās darf ich gār nit, es is' sēhr gutBei Jedem eingeschrieben in sein March, in sein Blut.Mir hāben All's ausgehalten, All's aweggegeben,Unser Geld, unser Kowed, unser Gesund, un' Leben,Wie a Māl Chane ihre Kinder, die sieben,—Far die hēilige Tōre, auf Parmet geschrieben.

Sieben un' siebezig finstere DōresGestoppt mit Zores, gefüllt mit Gseeres!As ich wollt' nehmen derzaehlen jede Gseere,Wollt' heunt nit gewe'n Ssimchas-Tōre;Nor dās darf ich gār nit, es is' sēhr gutBei Jedem eingeschrieben in sein March, in sein Blut.Mir hāben All's ausgehalten, All's aweggegeben,Unser Geld, unser Kowed, unser Gesund, un' Leben,Wie a Māl Chane ihre Kinder, die sieben,—Far die hēilige Tōre, auf Parmet geschrieben.

6

Un' itzt? Is' schōn besser? Lāst män uns zufrieden?Hāt män schōn a Māl derkennt, as mir JüdenSenen äuch Menschen asō wie die Andern?Wellen mir nit mehr in der Welt arumwandern?Wet män sich auf uns mehr nit beklāgen?Dās wēiss ich nit, dās känn ich euch nit sāgen.Ēins wēiss ich, es lebt noch der alter Gott ōben,Die alte Tōre unten un' der alter Gläuben;Drum sorgt nit un' hofft auf Gott dem liebenUn' auf die hēilige Tōre, auf Parmet geschrieben!

Un' itzt? Is' schōn besser? Lāst män uns zufrieden?Hāt män schōn a Māl derkennt, as mir JüdenSenen äuch Menschen asō wie die Andern?Wellen mir nit mehr in der Welt arumwandern?Wet män sich auf uns mehr nit beklāgen?Dās wēiss ich nit, dās känn ich euch nit sāgen.Ēins wēiss ich, es lebt noch der alter Gott ōben,Die alte Tōre unten un' der alter Gläuben;Drum sorgt nit un' hofft auf Gott dem liebenUn' auf die hēilige Tōre, auf Parmet geschrieben!

Un' itzt? Is' schōn besser? Lāst män uns zufrieden?Hāt män schōn a Māl derkennt, as mir JüdenSenen äuch Menschen asō wie die Andern?Wellen mir nit mehr in der Welt arumwandern?Wet män sich auf uns mehr nit beklāgen?Dās wēiss ich nit, dās känn ich euch nit sāgen.Ēins wēiss ich, es lebt noch der alter Gott ōben,Die alte Tōre unten un' der alter Gläuben;Drum sorgt nit un' hofft auf Gott dem liebenUn' auf die hēilige Tōre, auf Parmet geschrieben!

7

Lechajim, Brüder, lechajim, lechajim!Heunt senen mir die Tōre messajim,Heunt hēben mir sie ān noch a Māl wieder:—Drum lechajim, lescholem, liebe Brüder!Sorgt nit un' hofft auf Gott dem liebenUn' auf die hēeilige Tōre, auf Parmet geschrieben!J. L. Gordon.

Lechajim, Brüder, lechajim, lechajim!Heunt senen mir die Tōre messajim,Heunt hēben mir sie ān noch a Māl wieder:—Drum lechajim, lescholem, liebe Brüder!Sorgt nit un' hofft auf Gott dem liebenUn' auf die hēeilige Tōre, auf Parmet geschrieben!J. L. Gordon.

Lechajim, Brüder, lechajim, lechajim!Heunt senen mir die Tōre messajim,Heunt hēben mir sie ān noch a Māl wieder:—Drum lechajim, lescholem, liebe Brüder!Sorgt nit un' hofft auf Gott dem liebenUn' auf die hēeilige Tōre, auf Parmet geschrieben!J. L. Gordon.

Auf dem Feld, seh' ich, füttern sich panske Zapes, Ēslen, ganze Tabunes Ferd, wās hāben a Jiches-brief,

Auf dem Feld, seh' ich, füttern sich panske Zapes, Ēslen, ganze Tabunes Ferd, wās hāben a Jiches-brief,

gloomy generations surfeited with sorrows, filled with misfortunes! Were I to begin to tell all the persecutions, we should not have the Rejoicing of the Law to-day; but I need not do that, it is too well written in each man's marrow, in his blood. We have suffered all, given away all, our money, our honor, our health, our lives, as Hannah once her seven children,—for the holy Law written upon parchment.

6

And now? Is it better? Do they leave us in peace? Have they come to recognize that we Jews are also men like all others? Shall we no longer wander about in the world? Will they no longer complain of us? That I do not know, that I cannot tell you. Thus much I know, there still lives the old God above, the old Law below, and the old faith; therefore do not worry, and hope in the kind Lord and in the holy Law written upon parchment!

7

Your health, brethren, your health! To-day we finish the Law, to-day we begin to read it anew; hence, may you prosper in peace, dear brethren! Do not worry, and hope in the kind Lord and in the Law written upon parchment!

IX. THE DOBBIN

In the field I see feeding noble goats, asses, whole herds of horses who have genealogies that prove their

as see stammen araus vun ēdle Eltern. Ēinems Seede is' an englischer Oger, wās hāt varzeitens, durchfāhrendig durch dem Land Kenoan, Chassene geha't mit an arabischer Schkape. Dem Anderens Babe wachst vun a berühmter Mischpoche, wās hāt in Leben genug Pulwer geschmeckt, un' Jenems Älter-bābe hāt genossen a gute Erziehung, a Edukazje, ergez in a berühmten Sawod, is' gewesen a Melumedes un' hāt in ihr Zeit gegeben Konzert in Tanzen un' Springen in-ēinem mit noch assach gebildete, gelernte Ferd. Denn ihr musst wissen, as bei Ferd spielt Jiches a grōsse Rolje, bei see kuckt män stark auf ēdel Blut, un' die wās fun a guten Sawod hēissen ēdel oder wōhlgeborene. Die dāsige ēdele Ferd hāben sich gefüttert frank un' frei, senen äuch gegangen in Schāden, kalje gemacht die Twues, welche āreme Pauern hāben gesaet mit Schwēiss nebech, un' män hāt sich nischt wissendig gemacht, see nischt gesāgt kein umtarbisch Wort. Die Ferd hāben gesprungen, gehirset, gedriget mit die Füss'. Sejer Kōach, sejer Starkkeit, un' sejer Wildkeit is' gewe'n "schelo kederech hatewa"! Plutzlim hör' ich vun der weitens a schrecklich Geschrēi, a Rasch vun Menschen un' a Billen vun Hünd'. Ich hāb' tchilas gemēint, dās hāben die Pauern sich zunaufgenummen un' läufen mit a Geschrēi, arauszutreiben die panske Zapes, die Ferd vun sejere Twues; nor āber nein. Die Kōles hāben sich alls derweitert un' sich vartrāgen gār in ein ander Seit'. Ich bin gewe'n zikawe un' gegangen nāch dem Kol, gegangen bis ich bin gekummen zu a ganz grōssen Platz varwachsen mit Grās. Dort hāt var meine Äugen sich vürgestellt a schreckliche Scene. Jünglech, Kundeessim, hāben vun alle Seiten sich gejāgt nāch a darer, a māgerer Klatsche, geworfen Stēiner un' āngerēizt auf ihr a ganze Tschate

as see stammen araus vun ēdle Eltern. Ēinems Seede is' an englischer Oger, wās hāt varzeitens, durchfāhrendig durch dem Land Kenoan, Chassene geha't mit an arabischer Schkape. Dem Anderens Babe wachst vun a berühmter Mischpoche, wās hāt in Leben genug Pulwer geschmeckt, un' Jenems Älter-bābe hāt genossen a gute Erziehung, a Edukazje, ergez in a berühmten Sawod, is' gewesen a Melumedes un' hāt in ihr Zeit gegeben Konzert in Tanzen un' Springen in-ēinem mit noch assach gebildete, gelernte Ferd. Denn ihr musst wissen, as bei Ferd spielt Jiches a grōsse Rolje, bei see kuckt män stark auf ēdel Blut, un' die wās fun a guten Sawod hēissen ēdel oder wōhlgeborene. Die dāsige ēdele Ferd hāben sich gefüttert frank un' frei, senen äuch gegangen in Schāden, kalje gemacht die Twues, welche āreme Pauern hāben gesaet mit Schwēiss nebech, un' män hāt sich nischt wissendig gemacht, see nischt gesāgt kein umtarbisch Wort. Die Ferd hāben gesprungen, gehirset, gedriget mit die Füss'. Sejer Kōach, sejer Starkkeit, un' sejer Wildkeit is' gewe'n "schelo kederech hatewa"! Plutzlim hör' ich vun der weitens a schrecklich Geschrēi, a Rasch vun Menschen un' a Billen vun Hünd'. Ich hāb' tchilas gemēint, dās hāben die Pauern sich zunaufgenummen un' läufen mit a Geschrēi, arauszutreiben die panske Zapes, die Ferd vun sejere Twues; nor āber nein. Die Kōles hāben sich alls derweitert un' sich vartrāgen gār in ein ander Seit'. Ich bin gewe'n zikawe un' gegangen nāch dem Kol, gegangen bis ich bin gekummen zu a ganz grōssen Platz varwachsen mit Grās. Dort hāt var meine Äugen sich vürgestellt a schreckliche Scene. Jünglech, Kundeessim, hāben vun alle Seiten sich gejāgt nāch a darer, a māgerer Klatsche, geworfen Stēiner un' āngerēizt auf ihr a ganze Tschate

descent from aristocratic parents. The grandfather of one had been an English steed who once, during a journey through the country of Canaan, had been married to an Arabian mare. Again, the grandmother of another was descended from a famous family, and had smelled much powder in her lifetime, while the great-grandmother of still another had been well educated in some famous stud, and had, in her time, given performances in dancing and jumping in company with many other educated, well-trained horses. For you must know that with horses breed is of great importance; much attention is paid to noble blood, and those who come from a good stud are called noble or well born. These noble horses were grazing at their will; now and then they did some damage by ruining the standing grain which poor peasants had sown in the sweat of their brows, and no one noticed that, or said a harsh word to them. The horses jumped about, neighed, kicked. Their strength, their power, and their wildness were out of the common. Suddenly I heard from afar a terrible noise, a hollowing of men and barking of dogs. At first, I thought that the peasants had come together and were starting on a run with a noise, in order to drive out the noble goats and the horses from their corn; but no!... The voice grew more distant, and could be heard from an entirely different direction. I became curious, and followed the noise until I came to a very large place overgrown with grass. There a frightful scene presented itself to my eyes. Street urchins were pursuing from all sides a thin, lean dobbin; they threw stones at her, and urged on against her a whole pack of dogs of all kinds. Some of these dogs were whining, barking, gnashing their teeth; others again were biting her as best they could. I could not stand there looking

Hünd' vun allerlēi Minim. A Thēil Hünd' hāben gār geheult, gebillt, gekrizt die Zaehn', a Thēil āber hāben äuch take gebissen, wie nor see hāben gekännt. Ich hāb' nischt gekännt stēhn un' zusehn asa Majsse-ra vun der weitens. Ēinmāl is' doch glatt a Rachmones, dās Menschlichkeit derlāst nischt zuzusehn asa Achsorjes, un' zwēitens, awekgenummen schōn Rachmones, hāt doch die Schkape auf mir take a grōss Recht geha't, ich soll ihr helfen, machmas ich bin eingekäuft in der Chewre "Zar-bal-hachaim," wās ihr is' nischt niche, män soll peinigen, ānthon Leid lebedige Beschäffenisch, wārim see senen äuch Bossor-wedom, Flēisch un' Blut, un' hāben äuch dās Recht zu leben auf Gotts Welt wie mir. Ich will mich dā nischt areinlāsen in dem alten un' sēhr tiefen Schmues mikōach dem Menschen un' die Beheemes. Lās sich sein chotsche wie Jene sāgen, as ich, Mensch, bin der Tachles, der Zimmes, der Antik vun alle Beschäffenisch; nor zu lieb mir, Tachschit, zu lieb mein Bederfenisch un' mein Vergenügen leben see alle auf der Welt; lās sich sein chotsch, as ich, Tachschit, bin der Meelach, der Ōberharr über alle Beheemes, wās musen mir dienen, wās musen gēhn in Joch un' makriw sein far mir sejer Leben,—vun destwegen, dacht sich mir, wie bald afile a Klatsche, asa proste Podane, hāt auf mir eppes a Recht, mus ich al-pi Din, wenn nischt al-pi Menschlichkeit, akegen ihr jōze sein...."Kundeessim!" sāg' ich, zugēhendig zu die weisse Chewre, "Wās hā't ihr, ich bett' euch, zu der Schkape nebech?"A Thēil vun die Kundeessim hāben mich gārnischt gehört, andere hāben jä eppes wie gehört un' gelacht mit Ases. A Thēil Hünd' hāben mich eppes varwundert āngekuckt, etliche hāben gebillt vun der weitens,

Hünd' vun allerlēi Minim. A Thēil Hünd' hāben gār geheult, gebillt, gekrizt die Zaehn', a Thēil āber hāben äuch take gebissen, wie nor see hāben gekännt. Ich hāb' nischt gekännt stēhn un' zusehn asa Majsse-ra vun der weitens. Ēinmāl is' doch glatt a Rachmones, dās Menschlichkeit derlāst nischt zuzusehn asa Achsorjes, un' zwēitens, awekgenummen schōn Rachmones, hāt doch die Schkape auf mir take a grōss Recht geha't, ich soll ihr helfen, machmas ich bin eingekäuft in der Chewre "Zar-bal-hachaim," wās ihr is' nischt niche, män soll peinigen, ānthon Leid lebedige Beschäffenisch, wārim see senen äuch Bossor-wedom, Flēisch un' Blut, un' hāben äuch dās Recht zu leben auf Gotts Welt wie mir. Ich will mich dā nischt areinlāsen in dem alten un' sēhr tiefen Schmues mikōach dem Menschen un' die Beheemes. Lās sich sein chotsche wie Jene sāgen, as ich, Mensch, bin der Tachles, der Zimmes, der Antik vun alle Beschäffenisch; nor zu lieb mir, Tachschit, zu lieb mein Bederfenisch un' mein Vergenügen leben see alle auf der Welt; lās sich sein chotsch, as ich, Tachschit, bin der Meelach, der Ōberharr über alle Beheemes, wās musen mir dienen, wās musen gēhn in Joch un' makriw sein far mir sejer Leben,—vun destwegen, dacht sich mir, wie bald afile a Klatsche, asa proste Podane, hāt auf mir eppes a Recht, mus ich al-pi Din, wenn nischt al-pi Menschlichkeit, akegen ihr jōze sein....

"Kundeessim!" sāg' ich, zugēhendig zu die weisse Chewre, "Wās hā't ihr, ich bett' euch, zu der Schkape nebech?"

A Thēil vun die Kundeessim hāben mich gārnischt gehört, andere hāben jä eppes wie gehört un' gelacht mit Ases. A Thēil Hünd' hāben mich eppes varwundert āngekuckt, etliche hāben gebillt vun der weitens,

quietly at such misdeeds. In the first place it is a question of pity—humanity does not permit to look unmoved at such wrong-doing. Secondly, leaving pity out, the mare had a great right to my protection, for I am a member of the Society for the Prevention of Cruelty to Animals, which is opposed to vexing and torturing any living being, for they, too, are flesh and blood, and have the same right to live in God's world that we have.... I shall not enter here into the old and profound discussion in regard to man and beast. Let it be as they say that I, man, am the highest aim, the perfection of all creation, that only for me and for my wants and pleasures they all live upon this world. Let it be that I, man, am the king, the supreme lord of all the animals who must serve me, must walk under the yoke and sacrifice their lives for me, nevertheless, it seems to me that even to that dobbin, who is my lowest subject, I have certain duties, and I must, in accordance with the law if not with humanity, do what is right by her....

"Urchins!" I said, as I approached the crowd of wild boys, "what have you, I pray, against that mare?"

Some of the urchins paid no attention at all to me; others did hear me, but they laughed at me with brazen faces. Some of the dogs looked at me somewhat astonished; others barked at me from afar, while others


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