Henri Rochefort
Henri Rochefort
Abenteuer meines Lebens
Autorisierte deutsche Bearbeitung vonHeinr. Conrad.
2 Bände; 50 Bg. mit Porträt. Preis brosch. Mk. 10.–, in Lwd. geb. Mk. 12.–, in Halbfranz Mk. 14.–.
Es sind fesselnde, mit zahlreichen unterhaltenden und pikanten Einzelheiten durchwirkte Bilder aus dem öffentlichen und privaten Leben Frankreichs während der letzten 2 Drittel des vergangenen Jahrhunderts – Bilder von scharfer Einseitigkeit, gesehen und gezeichnet von der prononcierten Persönlichkeit eines hitzigen Draufgängers, und deshalb hinsichtlich ihrer vollen Wahrheit wohl mancher Korrektur bedürftig, aber in ihrer individuellen Beleuchtungin hohem Grade interessant.
St. Petersburger Zeitung.
Der Stil des Werkes ist äusserst lebendig, geistreich und epigrammatisch; ein richtiger Journalistenstil, der sich nur an Tatsachen hält, alles Ueberflüssige und allen Wortprunk verschmähend.Wer sich über die letzten 40 Jahre Zeitgeschichte in amüsanter Weise unterrichten will, der greife zu diesem Werke.
Elberfelder Zeitung.
Die Uebersetzung ist so mustergültig, dass es für jeden gebildeten Leser schon an und für sich ein hoher Genuss ist, hier der liebevollen und geistreichen Arbeit des Herausgebers zu folgen, der es verstanden hat, den eigenartigen, geist- und witzfunkelnden Stil Rocheforts stets sinngemäss und treffend wiederzugeben.
Dresdener Anzeiger.
Die Darstellung Rocheforts unterhält durch ihre ausserordentliche Farbigkeit und Beweglichkeit, sie ist unvergleichlich amüsant, und auch historisch nicht wertlos als ein grosses Stück erlebter Zeitgeschichte.
Vossische Zeitung.
Das Werk ist mit einersolchen Frische und Anschaulichkeit geschrieben, dass man bei der Lektüre glaubt,einen Roman vor sich zu haben. Die Szenen aus dem Gefängnisleben, die verschiedenen Fluchtversuche, und die endlich glücklich erreichte Befreiung aus Neu-Kaledonien stellen sich ähnlichen Kapiteln aus Dumas’schen oder Sue’schen Romanen würdig an die Seite.
Pester Lloyd.