W. Debogory-Mokriewitsch
W. Debogory-Mokriewitsch
Erinnerungen eines Nihilisten
(Ein Seitenstück zu Fürst Krapotkins Memoiren.)
Autorisierte Deutsche Ausgabe vonDr. H. Röhl. Mit Vorwort vonAlex. Ular.
2. Auflage.22 Bg. Brosch. Mk. 5.50, in Lwd. geb. Mk. 6.50, in Halbfranz Mk. 7.50.
Die vorliegenden »Erinnerungen eines Nihilisten« bieten in mehr als einer Hinsicht grosses Interesse. Schon als rein persönliche Erinnerungen genommen, bilden die Aufzeichnungeneine äusserst spannende Lektüre. Aber der Schwerpunkt der Erinnerungen liegt in derglänzenden Charakteristik der politischen Zustände und der revolutionären Bewegung unter Alexander II. und Alexander III.
Neue freie Presse.
Es ist zweifellos, dass das Werk in mannigfacher Weise Interesse, ja Aufsehen erregen wird … Als rein persönliche Erinnerungen genommen, geben diese Aufzeichnungen eine Lektüre,die den Leser zuweilen in fieberhafte Spannung versetzt, wie sie der kunstvollst aufgebaute Roman nicht zu erregen vermöchte.
Berliner Börsen-Courier.
… Dann kam die Flucht aus Sibirien. Hier häufen sichdie aufregenden Momente des Buches zu einer wahren Seelenfolter für den Leser.Man zittert mit dem Flüchtigenbei den mannigfachsten Gefahren, und man glaubt, die Hetzjagd, welche von den Behörden auf Mokriewitsch gerichtet ist, gegen sich selbst ausgeführt zu empfinden.
Neues Wiener Journal.
Aus der Zeit der ernstlich beginnenden revolutionären Bewegung, die jetzt in Russland alle Dämme überflutet, weiss dieses Buch interessante Ereignisse und Erlebnisse zu erzählen.
Münchener Neueste Nachrichten.