Eben will der Kommandant den Befehl geben, dem Schwimmer entgegen zu fahren, als vom Vorschiff gerufen wird: »Der Mann schreit Hilfe!«
Hilfe? Ein deutscher Ruf? Einige Minuten später wird der ziemlich Erschöpfte an Bord des U-Bootes, das ihm entgegengefahren ist, gezogen und zum Kommandanten geführt. Trotz der triefenden Kleider, aus denen das Wasser unaufhörlich an Deck leckt, nimmt er militärische Haltung ein und meldet: »Obermatrose d. R. Ahlers meldet sich an Bord«. Schallendes Gelächter. Die Geschichte ist wirklich komisch. Eine Weile dauert es, bis der Kommandant sich gefaßt hat.
»Nanu, Mensch, wo kommen Sie denn her?«
»Aus dem Gefangenenlager von Singapore, Herr Kapitänleutnant!«
»Na, das scheint ja eine lange Geschichte zu sein. Nu mal erst unter Deck und anderes Zeug anziehen. Gebt ihm 'n ordentlichen Schluck aus der Buddel.«
Verständnisinnig nimmt der Bursche des Kommandanten den »Überetatsmäßigen« mit hinunter, um ihn mit allem Nötigen zu versehen.
Die Engländer werden bis auf den Kapitän und die Geschützbedienung freigelassen. Der Obermatrose Ahlers, der sich in seinem trockenen Zeug rasch von der kurzen Schwimmpartie erholt hat, muß auf den Turm kommen und dort erzählen. Er war ZweiterOffizier auf einem kleinen Lloyddampfer, der als Küstenfahrer zwischen Singapore und den Sundainseln verkehrte. Kurz nach Ausbruch des Krieges lief sein Schiff, dessen Besatzung keine Ahnung von den inzwischen eingetretenen Ereignissen hatte, in Singapore ein. Sofort nachdem es festgemacht hatte, kam die Mannschaft eines englischen Kreuzers an Bord und holte die deutschen Offiziere herunter, um sie nach einem in der Nähe der Stadt gelegenen Gefangenenlager zu bringen. Lange Monate hatte Ahlers mit zahlreichen Leidensgenossen dort zugebracht, bis es ihm und einem Freunde glückte, eines Nachts die Wachsamkeit der Engländer zu täuschen und zu fliehen. In einem kleinen, am Strande gelegenen Eingeborenendorf bemächtigten sie sich eines Fischerbootes, um die Malakkastraße zu überqueren und sich nach Sumatra auf holländisches Gebiet in Sicherheit zu bringen. Anfangs ging auch alles ganz gut. Mitten in der Straße aber schlief der Wind gänzlich ein, und die starke Strömung vereitelte jeden Versuch, durch Rudern weiterzukommen. Drei Tage und drei Nächte trieben sie in dem offenen Boot umher. Wasser hatten sie nur einen kleinen Blechtinn mitnehmen können. Die Sonne schien mit mörderlicher Glut senkrecht von oben herab. Gegen Mittag des dritten Tages starb sein Freund an einem Sonnenstich. Wie der nächste Tag vergangen, wußte er selbst nicht mehr, er war völlig teilnahmlos geworden. Zwanzig Stunden später kam der P. u. O. Dampfer heran und nahm ihn auf. Er war bald erkannt, da einer derenglischen Passagiere aus Singapore stammte und öfters mit ihm gefahren war. So wurde er also eingeschlossen und sollte als Gefangener in England abgeliefert werden. Im Augenblick des Unterganges war er ruhig mit ins Boot gegangen; eine Gelegenheit mußte sich bieten, die Aufmerksamkeit der Deutschen auf sich zu ziehen. Er erzählt ganz schlicht und einfach, tut mit wenigen Worten die ganze Geschichte ab. Und ist doch ein ganzer Roman von glühender Heimatliebe und deutschem Wagemute. Schnell findet er sich in das Leben an Bord des U-Bootes, am nächsten Tage geht er schon seine Wache. –
Aus den Erzgruben Nordspaniens rollen Tag und Nacht die schwerbeladenen Züge nach Bilbao. Auf den Ladebrücken direkt vor den Dampfern halten sie. Die Waggons werden abgekuppelt und einzelne gehoben. Im nächsten Augenblick poltert ihr gewichtiger Inhalt durch die Ladeluks in das Schiffsinnere. Mehr als dreißig Züge, bis an die tausend Waggons verschluckt ein einziger der großen Dampfer, von denen seit Ausbruch des Krieges ein immer mehr steigendes Kommen und Gehen ist. Kaum haben sie ihre Kohlenladung gelöscht, als auch schon das Erz den Platz einnimmt. Hunderttausende von Tonnen jeden Monat. Ein gewaltiges Geschäft für die Besitzer der spanischen Gruben, die ihren Betrieb vervielfachen mußten, um den britischen Anforderungen genügen zu können. Der Krieg hat den Verbrauch von Stahl ins Ungeheure gesteigert. Wo immer Eisenerze zu haben waren, trat England als Käufer auf. Die eigenen Erze sind zu arm, die Tausende von Munitionsfabriken verschlingen immer mehr Rohmaterial. Bleibt die Zufuhr aus, dann istauch der Krieg für England verloren; kein Wunder, wenn die britische Admiralität mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln trachtet, diese so wichtigen Transporte sicher von Hafen zu Hafen zu geleiten.
Fünf der großen Trampdampfer liegen bereits vor der Einfahrt unter Dampf, als der sechste seine Ladeluken schließt, vom Kai ablegt und den Hafen verläßt. Hintereinander setzen sich die Schiffe in Bewegung. Außerhalb der Dreimeilengrenze warten bereits zwei kleine englische Hilfskreuzer, ehemalige schnellaufende Kanaldampfer, auf ihre Schutzbefohlenen. Der Geleitzug wird gebildet. Unendlich schwierig ist es, auf hundert Dinge muß Rücksicht genommen werden. Die Geschwindigkeit des ganzen Konvoi muß sich nach der des langsamsten Fahrzeuges richten, nicht zu dicht dürfen die Schiffe hintereinander folgen, um Rammen zu vermeiden. Der Zwischenraum darf aber auch nicht zu groß werden, damit die Geleitschiffe sie wirksam zu schützen vermögen. Geht schon durch die Verschiedenheit der Fahrzeuge geraume Zeit verloren, bis sie fahrbereit sind, dann steigert der Marsch selbst die Schwierigkeiten. Die Anhäufung so vieler Schiffe erregt durch die große Zahl der Rauchwolken schon auf weite Entfernung die Aufmerksamkeit der U-Boote. Es gibt aber keine Wahl. England verfügt nicht über die genügende Anzahl von Geschützen, um alle Dampfer bewaffnen zu können, selbst wenn das mit Hilfe Amerikas durchzuführen wäre, fehlen doch die Leute zur Bedienung.
Die Nacht bricht herein, tiefe Dunkelheit senkt sichüber die See, schwarze Wolken verhüllen den Himmel. Ein Licht glimmt auf, ein zweites, drei, sechs. Die Gefahr des Rammens wächst in der dunklen Nacht. Die Abstände zwischen den Schiffen müssen vergrößert werden, sie dürfen sich aber nicht verlieren. Das einzige Mittel ist ein Licht am Heck, um dem Hintermann den Standort anzuzeigen. So schwach der Schein der Laternen auch ist, er dringt weit über See und verrät dem spähenden U-Bootsmann das Nahen des Gegners.
Seit einer Stunde hat »U 145« die Lichter des Konvois, der, von Bilbao kommend, kostbare Erzladung an Bord haben muß, in Sicht. Vorläufig ist nichts zu machen. Die Geleitschiffe sausen völlig abgeblendet in unregelmäßigen Kursen um die ihnen anvertrauten Dampfer herum, bereit, den nahenden Feind mit ihrem Schnellfeuer zu überschütten. In sicherem Abstande gleitet das Tauchboot voraus. Erst der grauende Morgen soll den Angriff bringen. Deutlich ist die Zahl der einzelnen Schiffe zu erkennen: Sechs Erzdampfer, dazu mehrere abgeblendete Geleitkreuzer.
Es dämmert. Noch steht die Sonne unter der Kimm, im Zenith aber färbt sich der Himmel heller, und graufahles Licht läßt alle Einzelheiten auf See erkennen. Hintereinander stampfen die sechs tiefbeladenen Fahrzeuge in der Dünung weiter, zu beiden Seiten querab stehen zwei Hilfskreuzer.
»Backbord Rohr klar! – Los!« Kaum zwei Minuten später klingt die Detonation an das U-Boot,das sofort nach dem Schusse eingefahren hat und abgelaufen ist, heran. Kann doch die Blasenbahn nur zu leicht dem nächststehenden Kreuzer den Standort verraten. Eine Weile bleibt »U 145« getaucht, dann stößt vorsichtig, den Bruchteil einer Sekunde nur, das Sehrohr über die Oberfläche. Die beiden Kreuzer jagen mit äußerster Kraft durch die See, bald hier, bald dort, wo immer die aufgeregte Phantasie der Leute ein Sehrohr zu bemerken vermeint, schlagen die Granaten ein. Der angeschossene Dampfer liegt bereits bis zur Brücke im Wasser, jeden Augenblick muß er wegsacken. Seine fünf Gefährten haben gestoppt. Sie sind anscheinend ratlos und warten auf Befehl von den Kreuzern.
Eben schätzt der Kommandant die Entfernung für den zweiten Schuß, als an der abgekehrten Seite des vorletzten Dampfers sich eine riesige Wassersäule hebt. Im gleichen Augenblick stieben die vier noch übrigen Schiffe panikartig auseinander. Während zwei in Zickzackkursen nordwärts flüchten, brechen die beiden anderen nach Steuerbord aus, wo »U 145« liegt. Leider bleiben sie so weit ab, daß ein sicherer Schuß nicht möglich ist. Trotzdem soll er versucht werden. Eine geraume Weile vergeht, schon hat alles die Hoffnung aufgegeben, als nach drei Minuten, wie aus weiter Ferne, schwaches Explosionsgeräusch herandringt.
Der Schlag von Schiffsschrauben ist nicht zu hören, also: höhergehen! ausfahren! Der Konvoi sieht böse zerzaust aus. Noch immer rasen die beiden Kreuzerihre Zickzackkurse. Ein stark beschädigter Dampfer treibt noch, an zwei weit auseinanderliegenden Stellen, wo die beiden Dampfer untergegangen sind, schwimmen mehrere Boote. Die drei übriggebliebenen Erzdampfer kommen soeben aus Sicht.
Noch überlegt der Kommandant, woher die Explosion auf dem zweiten gesunkenen Schiff herrührt, als die beiden Kreuzer plötzlich auf eine Stelle an Backbord zuschießen und ein rasendes Schnellfeuer dahin richten. Dort muß ein U-Boot stehen, dessen Torpedo sich gleichfalls ein Opfer aus dem Geleitzug herausholte. Eine günstigere Gelegenheit, einen dritten Torpedo auf eines der englischen Kriegsfahrzeuge, die sich im Sperrgebiet so selten zeigen, loszuwerden, findet sich sobald nicht wieder. Mit äußerster Kraft prescht »U 145« heran. Auf fünfzehnhundert Meter gleitet der Torpedo aus dem Rohr. Zwei Minuten verstreichen ... fünf ... sieben ... keine Detonation ... nur Schraubengeräusch, das mehr und mehr erstirbt, bis es schließlich gänzlich verklingt .... Durch das ausgefahrene Sehrohr spiegelt sich das Bild der beiden englischen Hilfskreuzer, die mit großer Fahrt ausrücken. Wenn auch der Schuß nicht traf, die Blasenbahn verriet ihnen einen zweiten Gegner, das war zuviel.
»Ausblasen!« Turm, Vor- und Achterdeck tauchen hoch. Eben als das Turmluk sich öffnet, taucht, eine Seemeile ab, ein Sehrohr auf. Deutlich hebt es sich im hellen Licht der Morgensonne vom dunkelblauen Wasser ab ... Die Lage ist kritisch ... Freundoder Feind? ... Dann ... eine Kuppel ... der Turm ... die Nase des Vorschiffes ... Zehn Minuten später fahren »U 145« und »U 103« nebeneinander in den anbrechenden Morgen hinein ....
Rings um England, Frankreich und Italien und oben auf der letzten europäischen Zufahrtsstraße Rußlands dehnt sich das Sperrgebiet. Kein Tag verstreicht, an dem nicht tausende von Tonnen auf den Grund der See sinken. Deutlicher schon klopft die Not an die Tore der Gegner und härter noch wird der Druck, den unsere U-Boote mit ihren Torpedos, Granaten und Minen ausüben, enger der eherne Ring. Englands Kriegsflotte, in deren Bann die ganze Welt Jahrzehnte lag, ist von der See verschwunden, das deutsche U-Boot herrscht. Immer schärfer und wuchtiger fallen die Schläge ... in weiter Ferne dämmert schon der Tag herauf, an dem die See frei ist.
Verlag August Scherl G. m. b. H. / Berlin
Kriegs-Abenteuer
Rund um die Erde zur Front.Dem Flüchtling nacherzählt. Von Otto Anthes.Die fesselnde Geschichte eines Deutschen, dem es nach zwei mißlungenen Fluchtversuchen endlich glückte, unter schrecklichen Gefahren und Entbehrungen aus russischer Gefangenschaft durch Sibirien in die Mongolei, nach Peking und von da über Japan, Amerika, England und Norwegen in die Heimat zu entkommen. – Mit acht Bildern. – Preis 2 Mark. – Gebunden 3 Mark.
Dem Reiche der Knute entflohen.Dem Flüchtling nacherzählt.VonAlexander Geymann. Voll frischer Anschaulichkeit, mit keckem Humor berichtet der junge deutsche Kaufmann über seine waghalsige Flucht aus dem Gefangenenlager Wijatka, seine mühselige Wanderung nach Archangelsk und seine Fahrt als blinder Passagier eines norwegischen Dampfers in die Freiheit. – Preis 1 Mark. Gebunden 2 Mark.
Aus der Hölle empor.Erlebnisse eines aus russischer Kriegsgefangenschaft Ausgetauschten. Von Hans Zuchhold.Ein in seiner Schlichtheit ergreifender Bericht über die unsäglichen Leiden, denen unsere verwundeten Kriegsgefangenen in Rußland preisgegeben sind. – Preis 1 Mark.
Seine Hoheit – der Kohlentrimmer.Die Kriegsheimfahrt des Herzogs Heinrich Borwin zu Mecklenburg.VonJohann zur Plassow. Der Herzog wird in Amerika vom Ausbruch des Krieges überrascht. Er kämpft sich mit stählerner Willenskraft durch alle Schwierigkeiten und Gefahren hindurch und gelangt von New York aus in der Maske eines Kohlentrimmers über Kirkwall und Kristiania glücklich in die Heimat. – Mit vier Aufnahmen. – Preis 1 Mark. – Vorzugs-Ausgabe: Geheftet 3 Mark, gebunden 4 Mark.
Kriegsgefangen – über England entflohen!Von Leutnant der ReserveRobert Neubau. Der Verfasser, der in französische Gefangenschaft geraten war, erzählt seine Schicksale in Feindesland und die ihm mit geradezu indianerhafter List gelungene Flucht über England und Schweden. – Preis 1 Mark. Gebunden 2 Mark.
Fremdenlegionär Kirsch.Von Kamerun in den deutschen Schützengraben.VonHans Paasche. Der farbenreichen Erzählung der abenteuerlichen Erlebnisse des tapferen jungen Deutschen in Afrika und Frankreich sind authentische Photographien und Dokumente beigegeben. Das stark fesselnde Buch ist wert, von jetzt an dem heranwachsenden Geschlecht statt der Robinsonade in die Hand gegeben zu werden. – Preis 1 Mark. Gebunden 2 Mark.
Kriegsgefangen bei der Jungfrau von Orleans.Von Sepp Spannmacher.Eines Bayern köstliche Satire auf die vielgerühmte französische Kultur, die er als Kriegsgefangener im Zeltlager von Orleans und auf den Dörfern der Loiret von Grund auf kennen gelernt hat. – Preis 1 Mark.
In Friedens- und Kriegszeiten in Kamerun.VonGrete Kühnhold, Schwester des deutschen Frauenvereins vom Roten Kreuz für die Kolonien. Die Schwester hat den ganzen Krieg in Kamerun miterlebt. Sie gibt einen anschaulichen Bericht über Leben und Leiden der Deutschen, über die Stimmung der Eingeborenen und den Verlauf der kriegerischen Ereignisse. Die Schrift ist ein wertvolles Zeit- und Kulturdokument. – Preis 50 Pfg.
Zuchthäuslerin Nr. 5553.Kriegserlebnisse einer deutschen Frau in Frankreich.VonLy van Brackel. Die Verfasserin wurde trotz mangelnder Beweise als »Meisterspionin WilhelmsII.« zu einer Zuchthausstrafe verurteilt. Sie hat die Roheit französischer »Kultur«, die sich in sinnlosen Quälereien deutscher Verwundeter und – deutscher Diakonissinnen gefällt, auch am eigenen Leibe erfahren müssen. – Mit sieben Abbildungen. – Preis 1 Mark.
Verlag August Scherl G. m. b. H. / Berlin
Bücher von den Fronten
Mit der Armee v. Falkenhayn gegen die Rumänen.Von Karl Rosner.Die heißen Kämpfe um Siebenbürgen, die schneidige Bezwingung der Grenzpässe, das unaufhaltsame Vorwärtsdrängen unserer herrlichen Truppen in der Walachei bis zum Sereth – ein Vorwurf, wie geschaffen für Rosners Erzählerkunst. – Preis 1 Mark.
Panzer-Automobile gegen die Walachen.Von Leutnant der Reserve Wilhelm Siemer.Zum erstenmal hören wir von den Leistungen unserer neuen Aufklärungs- und Kampfwaffe, von der hohen Bedeutung ihrer Aufgabe. – Preis 1 Mark.
Vor dem Drahtverhau.Bilder aus dem Grabenkriege im Westen. Von Karl Rosner.Der Meistererzähler gibt die überwältigenden Eindrücke wieder, die er an unserer Westfront gewonnen hat. Voll strenger Wahrheitsliebe und dichterisch tief empfunden. In die wildbewegten Kampfszenen hat er Stimmungsbilder von wunderbarem Reiz eingefügt. – Preis 1 Mark.
Der graue Ritter.Bilder vom Kriege in Frankreich und Flandern. Von Karl Rosner.Als Kriegsberichterstatter führt uns Rosner an die Aisne und vor Ypern; er schildert die große Herbstschlacht in der Champagne, das Leben unserer tapferen Feldgrauen in Unterständen und Erdhöhlen, in Etappen und Quartieren; er gibt uns Kunde von dem unbeugsamen Siegeswillen unserer grauen Ritter. – Preis 1 Mark.
Sachsen im Felde (Ostfront).Von Georg Freiherrn v. Ompteda, Rittmeister. Der bekannte Romanschriftsteller stellt seine Landsleute in allen Kriegslagen dar. Die Skizzen erwecken unsere Freude an dem Lebenshumor der sächsischen Truppen und an der Erzählerkunst des Dichter-Rittmeisters. – Preis 1 Mark.
Bei unseren Blaujacken und Feldgrauen.Flandrische Erlebnisse. Von Wilhelm Hegeler.Die Erfahrungen, die der Verfasser als Pfleger unserer verwundeten Blaujacken und Feldgrauen gesammelt hat. Ergreifende und erhebende Szenen, von sonnigem Humor bestrahlte Bilder deutschen Heldenmutes. – Preis 1 Mark.
Gallipoli.Der Kampf um den Orient.Von einem hohen Offizier aus dem Stabe des Marschalls Liman von Sanders. Ein vollständiges Bild vom schweren Ringen um die Dardanellen. – Mit einer Karte. – Preis 1 Mark.
Mit den Türken an der Front.E. Serman, der Kriegsberichterstatter des »Berliner Lokal-Anzeigers«, schildert seine abenteuerlichen Erlebnisse auf den türkischen Kriegsschauplätzen. Der ägyptische Feldzug. Im Kaukasus. Um die Dardanellen. – Preis 1 Mark.
Der Siegeszug durch Serbien.Von Wilhelm Hegeler.Die erste zusammenhängende Darstellung des serbischen Feldzuges vom Falle Belgrads bis zur weltgeschichtlichen Zusammenkunft des Deutschen Kaisers mit dem Zaren der Bulgaren. Aus eigenem Erleben. – Preis 1 Mark.
Kameraden vom Isonzo.VonOtto König. Der Autor erzählt in schlichter, fesselnder Art vom eisernen Feststehen der österreichischen Front gegen den treubrüchigen Bundesgenossen, von den trefflichen Führern und Truppen, der herzlichen Kameradschaft und dem stillen Heldentum unserer Treuverbündeten. – Preis 1 Mark.
Als Adjutant durch Frankreich und Belgien.Der bekannte SchriftstellerOtto von Gottbergerzählt als Mitkämpfer in packender Darstellung seine Erlebnisse und Abenteuer in Feindesland. – Preis 1 Mark.
Das deutsche Herz.Feldpostbriefe unserer Helden.Der Krieg, von unseren Kriegern selbst erzählt! Das ist der Reiz dieser Sammlung aus Ost und West, von See und Uebersee. Herausgegeben vonDr. Otto Krack. – Kartoniert 2 Mark.
Verlag August Scherl G. m. b. H. / Berlin
Deutsche Taten zur See
Kapitänleutnant v. Möllers letzte Fahrt.VonK. E. Selow-Serman. Die letzte Heldentat des Kommandanten von S. M. S. »Tsingtau«: seine kühne Flucht im Segelboot über den Indischen Ozean und sein tragischer Tod im arabischen Wüstensand. Ein unvergängliches Denkmal für die Braven, die ihre heilige Vaterlandsliebe mit dem Tode besiegelt haben. – Preis 1 M. Gebunden 2 M.
Crompton. »U 41« – der zweite »Baralong«-Fall.VonOberleutnant z. S. Crompton. Unser gerechter Zorn über die heimtückische Vernichtung dieses U-Boots unter Mißbrauch der neutralen amerikanischen Flagge wird aufs neue entflammt, wenn wir von dem einzig überlebenden Offizier Näheres über das Verbrechen erfahren und von ihm hören, wie England die letzten Zeugen seiner Schandtat zu beseitigen versuchte. – Mit acht Bildern. – Preis 1 Mark.
Oberheizer Zenne.Der letzte Mann der »Wiesbaden«. Nach Mitteilungen des Oberheizers Zenne von Kapitänleutnant Freiherrn von Spiegel.Der einzig Überlebende des Kleinen Kreuzers »Wiesbaden« berichtet durch die Feder des Verfassers seine Erlebnisse während der Seeschlacht am Skagerrak bis zum Untergang des Schiffes und seine Errettung nach vierzigstündigem Treiben auf den tosenden Wogen. Eine Heldenerzählung von deutschem Todesmut. – Mit vier Abbildungen. – Preis 1 Mark. Gebunden 2 Mark.
Emden-Ayesha.Zwei Bücher von Kapitänleutnant Hellmuth v. Mücke.Selbsterlebtes von den sagenhaften Fahrten des ruhmreichen Schiffes, die abenteuerliche Fahrt des Verfassers auf See und der gefahrvolle Zug von Hodeida durch die arabische Wüste. – Als Geschenkwerk in einem geschmackvoll gebundenen Bande vereinigt. – Preis 3 Mark. Jeder Band einzeln: geheftet 1 Mark, gebunden 2 Mark.
Kriegstagebuch »U 202«.Kommandant Kapitänleutnant Freiherr von Spiegel.Wahrheitsgetreue, glänzende Schilderung unserer geheimnisvollen Unterseebootswaffe in ihrer gefahrvollen Tätigkeit vor dem Feinde. – Preis 1 Mark. Gebunden 2 Mark.
U-Boote im Eismeer.Von * * *. Vom Kreuzerkrieg unserer U-Boote im hohen Norden mit seinen übermenschlichen Anstrengungen und herrlichen Erfolgen. – Preis 1 Mark. Gebunden 2 Mark.
U-Boot gegen U-Boot.Von Oberleutnant z. S. Heino von Heimburg.Lebendige, humorvolle Berichte eines jungen U-Boot-Kommandanten über seine vielfältigen Abenteuer mit unserer schärfsten Waffe im Mittelmeer und in den türkischen Gewässern. – Preis 1 Mark. Gebunden 2 Mark.
U-Boot-Abenteuer im Sperrgebiet.VonK. E. Selow-Serman. Prächtige Schilderungen vom listenreichen, verwegenen Vorgehen unserer U-Boot-Führer und den seltsamen Formen der U-Boot-Angst bei unseren Feinden. – Preis 1 Mark.
Blockade-Brecher.VonK. E. Selow-Serman. Das Geheimnis der Munitions-Versorgung unserer tapferen Kämpfer in Ostafrika. Das Unternehmen des deutschen Dampfers »Marie« unter der umsichtigen und kühnen Leitung des Kapitäns Sörensen. – Mit 2 Karten. – Preis 1 Mark. Gebunden 2 Mark.
Kreuzerjagd im Ozean.Kriegstagebuchblätter S. M. Hilfskreuzer »Kaiser Wilhelm der Große«.VonKapitänleutnant Aye. Die Ausfahrt, das ruhmreiche Wirken und der ehrenvolle Untergang unseres größten und schönsten Hilfskreuzers. An der westafrikanischen Küste, im spanischen Hoheitsgewässer, beim Kohlen vom englischen Kreuzer »Highflyer« völkerrechtswidrig überfallen, läßt der Kommandant nach Verschießen der Munition den Dampfer versenken. Die Besatzung erreicht in Booten spanisches Gebiet und wird in Las Palmas interniert. Das Buch stammt vom Ersten Offizier, der, im Kohlenbunker eines italienischen Dampfers versteckt, den Weg in die deutsche Heimat zurückfand. – Preis 1 Mark.
Die Kreuzerfahrten des »Prinz Eitel-Friedrich«.VonKapitänleutnant Otto Brauer. Bei Kriegsbeginn verwandelt sich der schmucke Lloyddampfer in Tsingtau in einen Hilfskreuzer, der monatelang im Stillen und im Atlantischen Ozean die feindliche Schiffahrt beunruhigt, bis ihn die Abnutzung seiner Maschinen zum Aufsuchen eines amerikanischen Hafens zwingt. Das Buch erzählt nicht nur von Kriegsarbeit; es gibt auch reizvolle Stimmungsbilder vom Bordleben und von den einsamen Inseln der Südsee, die dem Kreuzer als Schlupfwinkel dienten. – Preis 1 Mark.
Breslau-Midilli.Ein Jahr unter türkischer Flagge. Selbsterlebtes nach Tagebuchblättern von W. Wath.Das Buch behandelt die Schicksale unseres Kleinen Kreuzers »Breslau«, der bei Kriegsbeginn in türkischen Besitz überging. – Mit vier Abbildungen. – Preis 1 Mark.
»V 188«.Meine Torpedoboot-Kriegsfahrten.Der Verfasser KapitänleutnantCallisen, Kommandant eines Torpedobootes, schildert seine gefährlichen Erlebnisse auf den wechselvollen Fahrten in Nord- und Ostsee. – Mit 16 photographischen Aufnahmen. – Preis 1 Mark. Gebunden 3 Mark.
Im Torpedoboot gegen England.KriegserlebnissevonFritz Graf. Durchbruch durch feindliche Kreuzer – Rückkehr von New York – In französischer Gefangenschaft – Flucht und Ankunft in Kiel – Torpedoboot im Vorpostendienst – Beschießung der Ostküste Englands – Eine Fahrt durch Minenfelder – Fliegerangriff auf Cuxhaven – Die Kreuzerschlacht am 24. Januar – Preis 1 Mark.
Unser Seeheld Weddigen.Eine lebendige Schilderung der kurzen Heldenlaufbahn des unvergeßlichen Führers von »U 9« und »U 29« nebst Gedichten auf den Seehelden, einem faksimilierten Schreiben von der Hand Otto Weddigens sowie mehreren Bildnissen und Abbildungen. Von Dr.Otto Weddigen. – Preis 1 Mark. Gebunden 2 Mark.
Die Aushungerung Englands.Eine volkswirtschaftliche Untersuchung. Von Dr. Gustav Seibt, Geh. Regierungsrat. – Die Broschüre stellt auf Grund der englischen Handels-Statistiken die Niederzwingung Englands durch den U-Boot-Krieg in sichere Aussicht. Preis 50 Pfg.
Verlag August Scherl G. m. b. H. / Berlin
Deutsche Helden der Luft
Immelmann †. Meine Kampfflüge.Selbsterlebt und selbsterzählt von OberleutnantMax Immelmann. Das mit 28 Originalaufnahmen und Skizzen versehene Buch enthält die gesammelten Briefe, die unser volkstümlichster Kampfflieger während des Weltkrieges an seine Mutter geschrieben hat. Alles, was Immelmann während seiner Ausbildung und im Felde erlebt hat, seine ersten Flüge, seine abenteuerlichen Fahrten und aufregenden Luftkämpfe, hat er in seltener Klarheit und packender Anschaulichkeit geschildert. – Preis 1 Mark. Gebunden 2 Mark.
Doppeldecker »C 666«.Als Flieger im Westen.VonOberleutnant Heydemarck. Der Verfasser gibt aus seinem unmittelbaren, täglichen Erleben uns in der Heimat und den feldgrauen Kameraden ein Bild von der aufopfernden Tätigkeit unserer Ausklärungsflieger. – Preis 1 M. Gebunden 2 M.
»Z 181«. Im Zeppelin gegen Bukarest.Von dem Ersten Offizier eines »Z«-Luftschiffes.Einer unserer jungen Zeppelin-Offiziere hat als erster die Erlaubnis erhalten, seine Erlebnisse bei einem erfolgreichen Luftangriff gegen Bukarest zu erzählen. Er gibt keine Phantasieschilderungen, er schreibt als Fachmann mit der Lebendigkeit und Anschaulichkeit eines Schriftstellers von Beruf. – Preis 1 Mark. Gebunden 2 Mark.
Als Kampfflieger am Suezkanal.Von Leutnant Hans Henkelburg.Frische, humorgewürzte Schilderung der Erlebnisse einer Jagdstaffel in Palästina und in der Wüste. – Mit 16 Abbildungen. – Preis 1 Mark. Gebunden 2 Mark.
Das Originalbuch ist in Frakturschrift gedruckt.
Darstellung abweichender Schriftarten:gesperrt,Antiqua(einzelstehende Antiqua-Buchstaben wie beispielsweise in »U 217« wurden nicht gekennzeichnet).
Der Text des Originalbuches wurde grundsätzlich beibehalten, mit folgenden Ausnahmen,
Seite67:"pro-protestieren" geändert in "protestieren"(gegen die Versenkung Ihres Schiffes protestieren)
Seite91:".." geändert in "..."(unter der Back schlägt herunter ... ein Feuerstrahl)
Seite93:".." geändert in "..."(schießt »U 187« an die Oberfläche ... die Luks schlagen auf)