Chapter 10

Behandlung.Allgemeine.Jeden Abend vor dem Schlafengehen eine gute Waschung von Wasser mit spanischer Seife (castile soap), welche man eintrocknen läßt. Branntwein oder Alcohol kann in derselben Weise gebraucht werden. Eine Unze von Citronensaft in einem Pint Wasser in demselben Verhältniß angewendet, wird zweckentsprechend gefunden werden; ebenso Wasser und Kampher-Spiritus. Die Kost sollte dabei sorgfältig geordnet und alles Reizende vermieden werden.Homöopathisch.Pulsatilla.— Wenn das Kitzeln im Bette, oder wenn nahe am Feuer sich verschlimmert, besonders nach Kratzen. Eine Dosis (6 Kügelchen) alle Morgen und Abend.Ledum palustre.— Im Fall das Kitzeln nach dem zu Bett gehen beginnt, von einem zum andern Platze springt und der Ausschlag Flohbissen gleicht. Man gebe es in derselben Weise wiePulsatilla.Mercurius.— Wenn das Kitzeln die ganze Nacht fortdauert und nach demKratzen leicht blutet. Es ist gut, dieses abwechselnd mitCausticumjeden Abend zu geben.Ist das Jucken von einem starken Brennen begleitet, gebe manBryoniaundRhusabwechselnd alle 4 Stunden; eine Dosis (6 Kügelchen). Gebe diese Mittel zwei Tage lang und dannHepar sulphurisjeden Morgen und Abend eine Dosis. Wenn nach einer Woche nicht besser, nehme man Morgens und Abends eine DosisCarbo vegetabilis.Nux vomicaundArsenicumabwechselnd wird sich zuweilen vortheilhaft bewähren.Befällt es alte Leute, so gebe manOpiumundSecaleabwechselnd jeden Abend eine Dosis.Wenn es durch die Hitze im Sommer hervorgerufen wird, gebe manLachesisundLycopodiumabwechselnd Abends.SiliceaundSulphursind gut bei hartnäckigen Fällen. Andere Heilmittel sind:Thuja,Graphites,Petroleum,Calcarea Carbonica,Sepia,Conium.Allöopathisch.Erasmus Wilson empfiehlt folgendes:Verdünnter holzsaurer Holzessig (Pyroligneous acid)½Unze.Gepulverter Kampher½Drachme.Rosenwasser1Pint.Mische es.Folgendes wird auch gut gefunden werden:Kohlensaure Soda (Carbonate of soda)1Drachme.Hydrocyan-Säure (Hydrocyatic acid)1„Destillirtes Wasser8Unzen.Mische es.Zwei Drachmen schwefelsaure Potasche mit einem Pint Wasser kann auch versucht werden.Bei hartnäckigen Fällen möge folgendes angewendet werden:Scharfes salzsaures Quecksilber (Corrosive sublimate)2Gran.Basisches Quecksilber-Oxyd (Hydrochloras ammoniacus)2Gran.Rosenwasser und Almond-Mischung, von jedem4Unzen.Hydrocyan-Säure1Drachme.Mische es. Dies sollte bei Kindern nicht angewendet und, da es giftig ist, sollte sehr sorgsam damit umgegangen werden.

Behandlung.

Allgemeine.Jeden Abend vor dem Schlafengehen eine gute Waschung von Wasser mit spanischer Seife (castile soap), welche man eintrocknen läßt. Branntwein oder Alcohol kann in derselben Weise gebraucht werden. Eine Unze von Citronensaft in einem Pint Wasser in demselben Verhältniß angewendet, wird zweckentsprechend gefunden werden; ebenso Wasser und Kampher-Spiritus. Die Kost sollte dabei sorgfältig geordnet und alles Reizende vermieden werden.

Homöopathisch.Pulsatilla.— Wenn das Kitzeln im Bette, oder wenn nahe am Feuer sich verschlimmert, besonders nach Kratzen. Eine Dosis (6 Kügelchen) alle Morgen und Abend.

Ledum palustre.— Im Fall das Kitzeln nach dem zu Bett gehen beginnt, von einem zum andern Platze springt und der Ausschlag Flohbissen gleicht. Man gebe es in derselben Weise wiePulsatilla.

Mercurius.— Wenn das Kitzeln die ganze Nacht fortdauert und nach demKratzen leicht blutet. Es ist gut, dieses abwechselnd mitCausticumjeden Abend zu geben.

Ist das Jucken von einem starken Brennen begleitet, gebe manBryoniaundRhusabwechselnd alle 4 Stunden; eine Dosis (6 Kügelchen). Gebe diese Mittel zwei Tage lang und dannHepar sulphurisjeden Morgen und Abend eine Dosis. Wenn nach einer Woche nicht besser, nehme man Morgens und Abends eine DosisCarbo vegetabilis.

Nux vomicaundArsenicumabwechselnd wird sich zuweilen vortheilhaft bewähren.

Befällt es alte Leute, so gebe manOpiumundSecaleabwechselnd jeden Abend eine Dosis.

Wenn es durch die Hitze im Sommer hervorgerufen wird, gebe manLachesisundLycopodiumabwechselnd Abends.

SiliceaundSulphursind gut bei hartnäckigen Fällen. Andere Heilmittel sind:Thuja,Graphites,Petroleum,Calcarea Carbonica,Sepia,Conium.

Allöopathisch.Erasmus Wilson empfiehlt folgendes:

Mische es.

Folgendes wird auch gut gefunden werden:

Mische es.

Zwei Drachmen schwefelsaure Potasche mit einem Pint Wasser kann auch versucht werden.

Bei hartnäckigen Fällen möge folgendes angewendet werden:

Mische es. Dies sollte bei Kindern nicht angewendet und, da es giftig ist, sollte sehr sorgsam damit umgegangen werden.

sind eine lästige entzündete Anschwellung, welche gewöhnlich an den Fersen und Füßen erscheint und durch Kälte verursacht wird. Sie sind roth oder purpurn und verursachen durch das ungewöhnliche Kitzeln, Stechen und Prickeln große Unbehaglichkeit. Wenn der Frost einen Theil des Körpers angegriffen hat (frost-bitten), somuß er zu seinem natürlichen Wärmezustand, sehr langsam, stufenweise zurückgeführt werden, auf welche Weise man Frostbeulen meistentheils vermeiden kann.

Behandlung.Bei dem ersten Erscheinen kann eins von den folgenden Mitteln angewendet werden:Zusammengesetztes Kampher-Liniment6Drachmen.Seifensalbe6„Kanthariden-Tinctur (Tincture of cantharides)½Unze.Mische es. Morgens und Abends anzuwenden.Collodium1Unze.Venetianischer Terpentin½„Castoröl2Drachmen.Mische es. Morgens und Abends anzuwenden.Wenn man damit befallene Theile mit gepulverter Stärke vermittelst der Hand einreibt, wird zuweilen das unerträgliche Kitzeln vermindert. Petroleum oder Kohlenöl ist ein ausgezeichnetes Mittel. Feuchte ein Tuch damit an und binde es über den kranken Theil. Bei hartnäckigen Fällen kann das folgende empfohlen werden:Olivenöl5Unzen.Venetianischer Terpentin1Unze.Gelbes Wachs½„Alkanna-Wurzel (Alcanet root)2Drachmen.Mische dasselbe, koche es zusammen und presse es aus, dann nehmePeruanischer Balsam (Balsam of Peru)1Drachme.Kampher5Gran.Mische es, füge die warme Mischung hinzu und rühre es so lange, bis es erkaltet.Frostbeulen können dadurch, daß man sie mit dem gewöhnlichen Seifenpflaster bedeckt, an dem Aufbrechen verhindert werden.Ist die Entzündung und Geschwulst bedeutend und bilden sich Blasen, wird das folgende, „Devergier’s Salbe“ genannt, sehr wohlthuend sein:Schweinefett1Unze.Essigsaures Blei (Acetus plumbi)5Gran.Opium-Extrakt3„Kreosot10„Mische und gebrauche es jeden Morgen und Abend.Gleiche Theile von Petroleum und Kalkwasser werden auch in diesen Fällen Erleichterung verschaffen. Nachdem die Blasen aufgebrochen sind, mache Umschläge von Brod und Milch oder Flachssamen mehrere Tage lang. Hieraufbedecke die Oberfläche mit einer aus gleichen Theilen zusammengesetzten Salbe von salpetersaurem Quecksilber (Nitrate of mercury) und einfacher Wachssalbe und auf Charpie oder ein weiches Tuch gestrichen.Einige einfache Mittel gegen Frostbeulen sind die folgenden:1. Eine Unze schwefelsaures Zink (Sulphate of zinc) in einem Pint Wasser aufgelöst. Bade darin den erkrankten Theil mehrere Male des Tages.2. Eine Unze salzsauren Ammoniak (Ammonium muriaticum) aufgelöst in einem Pint Apfel- (Cider) Essig. Wie das vorhergehende zu gebrauchen.3. Zusammengesetzte Seifensalbe, 2 Unzen, und Kanthariden-Tinctur, 1 Unze. Mische es und gebrauche es wie Nro. 1 und 2.4. Essig und Alcohol, von jedem ein halbes Pint, salzsaures Ammoniak (Muriate of ammonia), eine Unze. Mische es und gebrauche es wie die früheren.

Behandlung.

Bei dem ersten Erscheinen kann eins von den folgenden Mitteln angewendet werden:

Mische es. Morgens und Abends anzuwenden.

Mische es. Morgens und Abends anzuwenden.

Wenn man damit befallene Theile mit gepulverter Stärke vermittelst der Hand einreibt, wird zuweilen das unerträgliche Kitzeln vermindert. Petroleum oder Kohlenöl ist ein ausgezeichnetes Mittel. Feuchte ein Tuch damit an und binde es über den kranken Theil. Bei hartnäckigen Fällen kann das folgende empfohlen werden:

Mische dasselbe, koche es zusammen und presse es aus, dann nehme

Mische es, füge die warme Mischung hinzu und rühre es so lange, bis es erkaltet.

Frostbeulen können dadurch, daß man sie mit dem gewöhnlichen Seifenpflaster bedeckt, an dem Aufbrechen verhindert werden.

Ist die Entzündung und Geschwulst bedeutend und bilden sich Blasen, wird das folgende, „Devergier’s Salbe“ genannt, sehr wohlthuend sein:

Mische und gebrauche es jeden Morgen und Abend.

Gleiche Theile von Petroleum und Kalkwasser werden auch in diesen Fällen Erleichterung verschaffen. Nachdem die Blasen aufgebrochen sind, mache Umschläge von Brod und Milch oder Flachssamen mehrere Tage lang. Hieraufbedecke die Oberfläche mit einer aus gleichen Theilen zusammengesetzten Salbe von salpetersaurem Quecksilber (Nitrate of mercury) und einfacher Wachssalbe und auf Charpie oder ein weiches Tuch gestrichen.

Einige einfache Mittel gegen Frostbeulen sind die folgenden:

1. Eine Unze schwefelsaures Zink (Sulphate of zinc) in einem Pint Wasser aufgelöst. Bade darin den erkrankten Theil mehrere Male des Tages.

2. Eine Unze salzsauren Ammoniak (Ammonium muriaticum) aufgelöst in einem Pint Apfel- (Cider) Essig. Wie das vorhergehende zu gebrauchen.

3. Zusammengesetzte Seifensalbe, 2 Unzen, und Kanthariden-Tinctur, 1 Unze. Mische es und gebrauche es wie Nro. 1 und 2.

4. Essig und Alcohol, von jedem ein halbes Pint, salzsaures Ammoniak (Muriate of ammonia), eine Unze. Mische es und gebrauche es wie die früheren.

Diese Krankheit ist an einem Ausschlag von kleinen Blasen (blatternartig) in der Form eines Ringes, dessen Mittelpunkt seine natürliche Farbe behält, kenntlich. Sie ist von einer leichten prickelnden und kitzelnden Empfindung begleitet. Die Blasen trocknen allmählig, Schorfe bilden sich und fallen zur Zeit ab. Die Haut bleibt roth. Die Krankheit kann an irgend einem Theile des Körpers auftreten, aber vorzugsweise wird sie am Hals oder im Gesicht gefunden. Sie wird durch das sich der Kälte und Feuchtigkeit Aussetzen, unregelmäßige Kost, Ermüdung &c. hervorgerufen.

Behandlung.Allgemeine.Aufmerksamkeit sollte der Kost zugewendet und alle stimulirenden Nahrungsmittel vermieden werden. Halte die Glieder rein, und ein gelegentliches lauwarmes Bad wird sehr zuträglich gefunden werden. Es ist gut, jede einzelne Blase mit einer Nadel zu öffnen, damit die Flüssigkeit auslaufen kann, was häufig das Kitzeln vermindern wird.Allöopathisch.Bei heftigen Anfällen gebe man einige gelinde Abführmittel, wie Schwefel und Magnesia, oder Schwefel und doppeltweinsteinsaure Potasche (Bitartrate of potash). Das Prickeln, Kitzeln und Brennen kann durch eine Abwaschung mit essigsaurem Blei (Acetas plumbi) und ein wenig Alcohol, oder durch die Anwendung der essigsauren Bleisalbe erleichtert werden. Der Saft der grünen Schale der Wallnuß, Tinctur von Galläpfeln, oder eine starke Waschung mit essigsaurem oder schwefelsaurem Kupfer sind Mittel, welche Condie empfiehlt.Eclectische und Kräuterkur.Die folgende Salbe ist von Dr. John King empfohlen:Gagel (Bayberry tallow)½Unze.Süßer Gummi (Sweet gum)½„Hammeltalg (Mutton suet)1„Mache es zusammen flüssig und presse es.Folgendes wird für ein unfehlbares Mittel gehalten:Man nehme Taback-Blätter, koche sie und füge Essig und starke Lauge zu der Flüssigkeit. Wasche den Ausschlag mehrere Male des Tages. Auch Castoröl, häufig angewendet, soll ein sicheres Mittel sein.Peruanischer Balsam (Balsam of Peru) mit einer gleichen Menge Talg mag zuweilen helfen.Homöopathisch.Sepiakann in Dosen von 6 Kügelchen Morgens und Abends gegeben werden. Wenn es nach Verlauf einer Woche nicht hilft, gebeRhus toxicodendronundSulphureinen Tag um den andern eine Dosis (6 Kügelchen). Wenn nach zehn- oder vierzehntägiger Anwendung dieser Heilmittel keine Besserung eintritt, gebe manCalcareaundCausticumeinen Tag um den andern oder man gebe eins allein — jeden Abend eine Dosis.Andere Heilmittel sindGraphites,Silicea,Acidum Nitre,Mercurius. Diese mögen ebenso gegeben werden wie die vorhergehenden.

Behandlung.

Allgemeine.Aufmerksamkeit sollte der Kost zugewendet und alle stimulirenden Nahrungsmittel vermieden werden. Halte die Glieder rein, und ein gelegentliches lauwarmes Bad wird sehr zuträglich gefunden werden. Es ist gut, jede einzelne Blase mit einer Nadel zu öffnen, damit die Flüssigkeit auslaufen kann, was häufig das Kitzeln vermindern wird.

Allöopathisch.Bei heftigen Anfällen gebe man einige gelinde Abführmittel, wie Schwefel und Magnesia, oder Schwefel und doppeltweinsteinsaure Potasche (Bitartrate of potash). Das Prickeln, Kitzeln und Brennen kann durch eine Abwaschung mit essigsaurem Blei (Acetas plumbi) und ein wenig Alcohol, oder durch die Anwendung der essigsauren Bleisalbe erleichtert werden. Der Saft der grünen Schale der Wallnuß, Tinctur von Galläpfeln, oder eine starke Waschung mit essigsaurem oder schwefelsaurem Kupfer sind Mittel, welche Condie empfiehlt.

Eclectische und Kräuterkur.Die folgende Salbe ist von Dr. John King empfohlen:

Mache es zusammen flüssig und presse es.

Folgendes wird für ein unfehlbares Mittel gehalten:

Man nehme Taback-Blätter, koche sie und füge Essig und starke Lauge zu der Flüssigkeit. Wasche den Ausschlag mehrere Male des Tages. Auch Castoröl, häufig angewendet, soll ein sicheres Mittel sein.

Peruanischer Balsam (Balsam of Peru) mit einer gleichen Menge Talg mag zuweilen helfen.

Homöopathisch.Sepiakann in Dosen von 6 Kügelchen Morgens und Abends gegeben werden. Wenn es nach Verlauf einer Woche nicht hilft, gebeRhus toxicodendronundSulphureinen Tag um den andern eine Dosis (6 Kügelchen). Wenn nach zehn- oder vierzehntägiger Anwendung dieser Heilmittel keine Besserung eintritt, gebe manCalcareaundCausticumeinen Tag um den andern oder man gebe eins allein — jeden Abend eine Dosis.

Andere Heilmittel sindGraphites,Silicea,Acidum Nitre,Mercurius. Diese mögen ebenso gegeben werden wie die vorhergehenden.

Flechten können introckeneundnasseeingetheilt werden. Zu der trockenen Gattung mögen z. B. Schorf (dandruff) gezählt werden. Er ist kenntlich an sehr kleinen weißen Schuppen oder Schorfen und wird auf dem Gesicht, Kopf, Brust, Händen, Füßen und an den Gelenken gefunden. Häufiger befällt er die Kopfhaut.

Nasse Flechteschließt folgendes in sich:Ecthyme, die Blatterflechte (eczema), welche in einem Ausschlag von kleinen wässerigen Bläschen an verschiedenen Theilen des Körpers und zwar dicht zusammengedrängt besteht. Oeffnen sich diese Bläschen oder werden sie geöffnet, so breitet sich die Flüssigkeit über die gesunde Haut aus und pflanzt dadurch die Krankheit fort. Bleiben sie geschlossen, so trocknen sie auf und bilden eine Kruste.

Eine andere Art ist diePemphigus. — Die Nesselsucht ist ein Ausschlag von Wasserblasen, welche eine wässerige Flüssigkeit, gleich der einer gewöhnlichen Blase enthalten. Sie sind bezüglich ihrer Größe verschieden und wechseln von der Größe einer gespaltenen Erbse bis zu der einer halben Wallnußschale. Sie wachsen sehr schnell, brechen auf und lassen eine rauhe Oberfläche, welcher bald heilt, zurück.

Der Rothlaufgürtel—Shingles—Cingulumist eine ander Form der nassen Flechte. Ein leichtes Fieber geht in der Regelzwei bis drei Tage einem Anfalle dieser Krankheit voraus, dann folgt ein Ausschlag von kleinen durchsichtigen Bläschen, mit einer farblosen zuweilen bräunlich gefärbten Flüssigkeit. Es zeigt sich auf dem Gesicht, den Händen und Füßen, aber in der Regel auf dem Körper, wo der Ausschlag die Gestalt eines Gürtels oder Ringes annimmt und rings um den Körper herumläuft.

Es gibt noch verschiedene Gattungen von Flechten, ich hielt es aber für genügend, nur diese wenigen anzuführen, denn die meisten Krankheiten der Haut sollten von einem erfahrenen Arzt behandelt werden.

Behandlung.Allgemeine.Das erste, was bei der Behandlung dieser Krankheit in Betracht zu ziehen ist, ist die Reinlichkeit. Ohne genaue Beachtung dieses Punktes ist die Behandlung dieser Krankheit um Vieles schwerer als es andererseits der Fall sein würde. Eine Verordnung von spanischer Seife (castile soap) und Wasser ist dringend nothwendig und in manchen Fällen sogar unentbehrlich. Auch der Kost muß gehörige Aufmerksamkeit geschenkt werden. Allzureiche, reizende und stark gewürzte Speisen müssen vermieden und nichts außer einfacher nährender Kost genommen werden. Ein gelegentliches warmes Bad wird sehr wohlthuend gefunden werden — ebenso das Schwefelbad.Eclectische und Kräuterkur.Eine gute Behandlung gegen Rothlaufgürtel besteht in der Regulirung der Eingeweide vermittelst gelinder Abführmittel, wie Magnesia; dann lasse man den Kranken viel von einer Abkochung von Klette (Burdock),Yellow dockund Sassafras-Wurzel einige Tage lang nehmen oder verordne den zusammengesetzten Syrup vonYellow dock. Wasche den Körper Abends mit Saleratus-Wasser. Die Salbe von Gagel (Bay berry tallow), unter Zittermahl angegeben, wird sich auch hier wohlthuend erweisen, oder auch folgendes:Zink-Oxyd3½Unzen.Benzoe-Säure (Benzoic acid)1Drachme.Schwefelsaures Morphium (Sulphate of morphia)1Skrupel.Rosenöl10Minims.Stoße alles im Mörser zu einem feinen Pulver, dann füge folgendes hinzu, welches vorher gemischt werden muß:Olivenöl1Pfund.Weißes Wachs2Unzen.Spermaceut (Spermaceti)5„Rühre es bis es kalt wird.GegenEczemakann das folgende angewendet werden: Zwei Unzen vonYellow dockund ebensoviel Blutwurzel (blood root); wasche und lege es inein Pint Alcohol und ebensoviel Essig; lasse es vor dem Gebrauch eine Woche oder zehn Tage lang stehen. Diese Mischung sollte ein- oder zweimal des Tages angewendet werden, ebenso auch die folgende Salbe:Frische Butter4Unzen.Venetianischer Terpentin1Unze.Rothes Präcipitat (Quecksilberniederschlag)3Drachmen.Mische es.GegenPemphiguskann die folgende Salbe angewendet werden:Zink-Oxyd (Oxide of zinc)1Drachme.Sparmaceut-Salbe (Spermaceti ointment)1Unze.Mische und wende es Abends an.Homöopathisch.Gegen Gürtelrose (Shingles,Cingulum) ist es gut, die Behandlung mitAconitumzu beginnen, besonders wenn Fieber, Mattigkeit, Kopfschmerz &c. vorhanden ist. Nachdem man einige Dosen davon gegeben hat, gebe man alle drei Stunden eine DosisRhus toxicodendron(6 Kügelchen).Bei Uebelkeit und ErbrechenTartarus emeticus.Bildet sich Eiter in den Bläschen, gebe manHepar sulphuris, ebenso wieRhus.Wenn bei trockener Haut, Durst &c. ein brennendes Gefühl vorhanden ist, gebe manArsenicum.Bei Eiterung des Ausschlages kann man die folgenden Mittel geben:Mercurius,Sepia,Lycopodium,Sulphur. Zwei Tage lang alle drei oder vier Stunden eine Dosis von einem dieser Heilmittel; tritt keine Besserung ein, wechsle es gegen ein anderes. Kopfgrind (dandruff) erfordert eins von den folgenden Mitteln:Dulcamara,Sepia,Sulphur,Silicea.EczemaerfordertRhus,Graphites,Calcarea,Lycopodium,Sulphur,Dulcamara.PemphiguserfordertCarbo veg.,Rhus,Sulphur,Graphites,Mercurius,Lycopodium.Ist das Kitzeln sehr heftig, gebeAcidum Nitri,Phosphorus,Graphites; wird es durch die Wärme erhöht,Clematis, und verschlimmert es sich am Abend, gebeAluminaundStaphysagria.Verordnung der Heilmittel.Nimm eine Dosis (6 Kügelchen) des betreffenden Heilmittels zwei Wochen lang Morgens und Abends. Stellt sich zu Ende dieser Zeit keine Besserung ein, wähle ein anderes Heilmittel und gib es in derselben Weise.Allöopathisch.Gegen nasse Flechten, wie Gürtelrose,Eczema,Pemphigusmöge die folgende Behandlung angewendet werden:Ist der Kranke alt oder schwächlich, gebe:Doppelkohlsaure Soda½Unze.Zusammengesetzter Aufguß von Enzian4Unzen.Colombo-Wurzel-Tinctur1Unze.Orangenschalen-Syrup½„Mische es. Dosis: Einen Theelöffel voll dreimal des Tages.Gleichzeitig gebrauche:Hollunder-Blüthen-Salbe1Unze.Zink-Oxyd1Drachme.Ist der Organismus in gutem Zustande, so mag das folgende angewendet werden:Blaue Pillen1Skrupel.Zusammengesetzte Rhabarber-Pillen2„Mische es. Theile es in 12 Pillen und nimm als Dosis eine oder zwei, bis sie wirken. Gleichzeitig folgendes:Eine Abkochung von Sarsaparilla½Pint.Potaschen-Hydriodat25Gran.Mische es. Dosis: Zwei Eßlöffel voll dreimal des Tages.Folgende Waschung kann gebraucht werden:Wein-Spiritus2½Unzen.Destillirtes Wasser1Pint.Mische und wende es mehrere Male des Tages an.Wenn die Krusten anfangen abzufallen, gebrauche:Schwefelsaures Zink½Drachme.Destillirtes Wasser1Pint.Mische es.GegenKopfgrinddient folgende Waschung:Auflösung von Potasche2Drachmen.Acidum hydrocianicum(verdünnt)1Drachme.Almond-Mischung½Pint.Mische und gebrauche es ein- oder zweimal des Tages.Wenn nach Anwendung dessen eine Zeitlang keine Besserung eintritt, gebrauche man das Folgende:Salbe von Quecksilber-Salpeter (Mercurius nitrosus)1Theil.Spermaceut-Salbe2Theile.Mische es.Bei chronischen Ausschlägen dieser Art kann man sich des folgenden mit Erfolg bedienen:Präparirter Schwefel1Skrupel.Kohlensaure Magnesia10Gran.Zusammengesetztes Pulver von Jalappenwurzel und Ingwer von jedem5Gran.Mische es und nehme eine kleine Portion zweimal des Tages.

Behandlung.

Allgemeine.Das erste, was bei der Behandlung dieser Krankheit in Betracht zu ziehen ist, ist die Reinlichkeit. Ohne genaue Beachtung dieses Punktes ist die Behandlung dieser Krankheit um Vieles schwerer als es andererseits der Fall sein würde. Eine Verordnung von spanischer Seife (castile soap) und Wasser ist dringend nothwendig und in manchen Fällen sogar unentbehrlich. Auch der Kost muß gehörige Aufmerksamkeit geschenkt werden. Allzureiche, reizende und stark gewürzte Speisen müssen vermieden und nichts außer einfacher nährender Kost genommen werden. Ein gelegentliches warmes Bad wird sehr wohlthuend gefunden werden — ebenso das Schwefelbad.

Eclectische und Kräuterkur.Eine gute Behandlung gegen Rothlaufgürtel besteht in der Regulirung der Eingeweide vermittelst gelinder Abführmittel, wie Magnesia; dann lasse man den Kranken viel von einer Abkochung von Klette (Burdock),Yellow dockund Sassafras-Wurzel einige Tage lang nehmen oder verordne den zusammengesetzten Syrup vonYellow dock. Wasche den Körper Abends mit Saleratus-Wasser. Die Salbe von Gagel (Bay berry tallow), unter Zittermahl angegeben, wird sich auch hier wohlthuend erweisen, oder auch folgendes:

Stoße alles im Mörser zu einem feinen Pulver, dann füge folgendes hinzu, welches vorher gemischt werden muß:

Rühre es bis es kalt wird.

GegenEczemakann das folgende angewendet werden: Zwei Unzen vonYellow dockund ebensoviel Blutwurzel (blood root); wasche und lege es inein Pint Alcohol und ebensoviel Essig; lasse es vor dem Gebrauch eine Woche oder zehn Tage lang stehen. Diese Mischung sollte ein- oder zweimal des Tages angewendet werden, ebenso auch die folgende Salbe:

Mische es.

GegenPemphiguskann die folgende Salbe angewendet werden:

Mische und wende es Abends an.

Homöopathisch.Gegen Gürtelrose (Shingles,Cingulum) ist es gut, die Behandlung mitAconitumzu beginnen, besonders wenn Fieber, Mattigkeit, Kopfschmerz &c. vorhanden ist. Nachdem man einige Dosen davon gegeben hat, gebe man alle drei Stunden eine DosisRhus toxicodendron(6 Kügelchen).

Bei Uebelkeit und ErbrechenTartarus emeticus.

Bildet sich Eiter in den Bläschen, gebe manHepar sulphuris, ebenso wieRhus.

Wenn bei trockener Haut, Durst &c. ein brennendes Gefühl vorhanden ist, gebe manArsenicum.

Bei Eiterung des Ausschlages kann man die folgenden Mittel geben:Mercurius,Sepia,Lycopodium,Sulphur. Zwei Tage lang alle drei oder vier Stunden eine Dosis von einem dieser Heilmittel; tritt keine Besserung ein, wechsle es gegen ein anderes. Kopfgrind (dandruff) erfordert eins von den folgenden Mitteln:Dulcamara,Sepia,Sulphur,Silicea.

EczemaerfordertRhus,Graphites,Calcarea,Lycopodium,Sulphur,Dulcamara.

PemphiguserfordertCarbo veg.,Rhus,Sulphur,Graphites,Mercurius,Lycopodium.

Ist das Kitzeln sehr heftig, gebeAcidum Nitri,Phosphorus,Graphites; wird es durch die Wärme erhöht,Clematis, und verschlimmert es sich am Abend, gebeAluminaundStaphysagria.

Verordnung der Heilmittel.Nimm eine Dosis (6 Kügelchen) des betreffenden Heilmittels zwei Wochen lang Morgens und Abends. Stellt sich zu Ende dieser Zeit keine Besserung ein, wähle ein anderes Heilmittel und gib es in derselben Weise.

Allöopathisch.Gegen nasse Flechten, wie Gürtelrose,Eczema,Pemphigusmöge die folgende Behandlung angewendet werden:

Ist der Kranke alt oder schwächlich, gebe:

Mische es. Dosis: Einen Theelöffel voll dreimal des Tages.

Gleichzeitig gebrauche:

Ist der Organismus in gutem Zustande, so mag das folgende angewendet werden:

Mische es. Theile es in 12 Pillen und nimm als Dosis eine oder zwei, bis sie wirken. Gleichzeitig folgendes:

Mische es. Dosis: Zwei Eßlöffel voll dreimal des Tages.

Folgende Waschung kann gebraucht werden:

Mische und wende es mehrere Male des Tages an.

Wenn die Krusten anfangen abzufallen, gebrauche:

Mische es.

GegenKopfgrinddient folgende Waschung:

Mische und gebrauche es ein- oder zweimal des Tages.

Wenn nach Anwendung dessen eine Zeitlang keine Besserung eintritt, gebrauche man das Folgende:

Mische es.

Bei chronischen Ausschlägen dieser Art kann man sich des folgenden mit Erfolg bedienen:

Mische es und nehme eine kleine Portion zweimal des Tages.

ist ein ansteckender, in der Regel von Unreinlichkeit herrührender Ausschlag.

Ursache: Er wird durch die Anwesenheit eines sehr kleinen Insekts,Acarus Scabiesgenannt, hervorgerufen. Kommt dieses Insekt auf die Haut, so beginnt es sofort zu arbeiten und bohrt sich eine Wohnung unter derEpidermisoder Schleierhaut. Natürlich verursacht das Herumkriechen dieses ungebetenen Gastes ein unerträgliches Jucken, das, wie JamesI.bemerkte, als der Luxus des Kratzens sehr in Aufnahme kam, nur für Könige gemacht sei.

Symptome.Als etwas ganz Gewöhnliches erscheint dieser Ausschlag zuerst an den Handgelenken und zwischen den Fingern. Derselbe besteht in kleinen punctirten Bläschen, mit einer durchsichtigen Flüssigkeit gefüllt. Anfänglich sind diese Blasen von einer blaßrothen oder Fleischfarbe; aber die Haut bricht bald auf und die Flüssigkeit bildet einen dünnen Schorf. Er kann unter anderen Ausschlägen an seiner Form, dem überstarken Jucken und dadurch, daß er nie im Gesicht gefunden wird, erkannt werden. Das Jucken ist des Nachts schlimmer und wird durch die Bettwärme erhöht.

Behandlung.Gegen diese Krankheit ist beinahe Schwefelsalbe das einzige Mittel, das hilft. Dies zerstört das Insekt und bewirkt dadurch die Heilung. Gebrauche einen Theil Schwefelmilch und zwei Theile Schweinefett. Mische und reibe es gehörig in die Haut. Andere Zubereitungen sind wie folgt:Schwefel2Unzen.Kohlensaure Potasche (Carbonate of Potash)2Drachmen.Präparirtes Schweinefett4Unzen.Mische es.Schwefel1Unze.Boraxsaure Soda (Borate of Soda)1Drachme.Salzsaures Ammoniak (Muriate of ammonia)1„Weißes Präcipitat-Quecksilber (White Precipitate of Mercury)2Skrupel.Präparirtes Schweinefett2Unzen.Mische es. (Frisch.)Welches immer von den vorstehenden Mitteln gebraucht wird (und ich möchte gewöhnlichen Schwefel und Schweinefett empfehlen), so muß sich der Kranke vom Kopf bis zum Fuß und zu den Fingerspitzen einschmieren; aneinem Feuer gehörig in die Haut einreiben, sich mit Socken, Unterhosen und Flanellhemd bekleiden und 36 Stunden im Bett verbleiben, während welcher Zeit die Einreibung zweimal erfolgen muß. Hierauf reinige die Haut vermittelst eines warmen Bades gründlich. Reicht dies nicht hin, so wiederhole man die Kur noch einmal. Bei milderen Fällen wird ein Schwefeldampfbad, ein- oder zweimal des Tages genommen, schnell Erleichterung verschaffen.

Behandlung.

Gegen diese Krankheit ist beinahe Schwefelsalbe das einzige Mittel, das hilft. Dies zerstört das Insekt und bewirkt dadurch die Heilung. Gebrauche einen Theil Schwefelmilch und zwei Theile Schweinefett. Mische und reibe es gehörig in die Haut. Andere Zubereitungen sind wie folgt:

Mische es.

Mische es. (Frisch.)

Welches immer von den vorstehenden Mitteln gebraucht wird (und ich möchte gewöhnlichen Schwefel und Schweinefett empfehlen), so muß sich der Kranke vom Kopf bis zum Fuß und zu den Fingerspitzen einschmieren; aneinem Feuer gehörig in die Haut einreiben, sich mit Socken, Unterhosen und Flanellhemd bekleiden und 36 Stunden im Bett verbleiben, während welcher Zeit die Einreibung zweimal erfolgen muß. Hierauf reinige die Haut vermittelst eines warmen Bades gründlich. Reicht dies nicht hin, so wiederhole man die Kur noch einmal. Bei milderen Fällen wird ein Schwefeldampfbad, ein- oder zweimal des Tages genommen, schnell Erleichterung verschaffen.

Diese Krankheit tritt mehr als zu irgend einer andern Zeit bei dem Durchbruch der ersten Zähne auf und erscheint auf der Stirne, den Wangen oder der Kopfhaut. Der Ausschlag besteht im Anfang in rothen Blattern, auf welchen sich bald kleine gelbliche oder strohfarbene Pusteln bilden, die zuweilen von einem starken Jucken begleitet sind. Diese können sich über das ganze Gesicht und die Kopfhaut ausbreiten, so daß der Kranke ein Ekel erregendes Ansehen annimmt. Die Pusteln brechen zu Ende des dritten oder vierten Tages auf und entleeren eine klebrige Flüssigkeit, welche Krusten von weiß-gelblicher oder grüner Farbe bilden. Wenn sich die Flüssigkeit auf diese Weise unter der Oberfläche absondert, verursacht sie, daß die Kruste immer dicker wird, sich so über die sie umgebende Haut verbreitet und die Krankheit fortpflanzt. Verschwinden die Krusten, so zeigt sich die Haut roth und entzündet, wie mit kleinen Punkten besetzt, von denen die Flüssigkeit beständig sickert. Der Gesundheitszustand des Kranken verbleibt im allgemeinen gut, wenn er nicht von dem Jucken gepeinigt und gereizt wird. In Fällen bei Kindern mit weißem Haar und blasser, zarter Haut, sind die Drüsen des Nackens und jene hinter den Ohren zum Anschwellen geneigt, werden hart und empfindlich.

Die Krusten fangen in der Regel innerhalb 2 bis 4 Wochen an abzufallen, lassen die Oberfläche roth-glänzend und zart, was bei dem geringsten Anlaß die Bildung eines neuen Ansatzes von Pusteln verursacht und dadurch die Krankheit Monate, ja vielleicht Jahre lang hinzieht. Keine bleibenden Spuren, sogar bei den stärksten Anfällen der Krankheit werden auf der Haut zurückgelassen. Das Haar kann in Folge dieser Krankheit ausfallen, aber es wächst wieder, wenn nicht, wie beiKopfgrind(tinea capitis), die Haarwurzel zerstört ist. Das Waschen des Kopfes mit Theerseife ist das Beste, was man anwenden kann.

Behandlung.Homöopathisch.Bei dem ersten Erscheinen der Krankheit, wenn das Jucken, besonders des Nachts, stark ist, gebe manAconitum, sowohl allein als auch abwechselnd mitChamomilla, alle 2 Stunden eine Dosis.Sepiakann in vielen Fällen mit gutem Erfolg gegeben werden.SollteAconitumkeine Erleichterung gewähren, so kann auchRhus toxicodendrongegeben werden. Es wird gut sein, das Letztere mitSulphurzusammen zu geben. Des Nachts eine Dosis (6 Kügelchen)Sulphurund Morgens und Mittags eine Dosis (6 Kügelchen)Rhus toxicodendron. Man setze diese Behandlung mehrere Wochen lang fort. Stellt sich Diarrhöe ein, so stelle die Gabe vonSulphurein und gieb dreimal des TagesRhus toxicodendron.Calcarea carbonicakann gegeben werden, wenn der Ausschlag trocken ist.Ist der Ausschlag feucht, der Ausfluß übermäßig, bei schlechtem Geruch, gebe manLycopodium.Andere Heilmittel sind:Arsenicum,Croton-Tiglium,Petroleum,Mezereum,Hepar Sulphur,Graphites,Nitric Acid,Antimonium Crudum.Aeußerlich gebrauche man nichts außer Milch und Wasser, schlüpferiges Ulmenwasser oder Glycerin.Verordnung der Heilmittel.12 Kügelchen werden in 12 Theelöffel voll Wasser aufgelöst und beim ersten Erscheinen der Krankheit gebe man alle 3 Stunden einen Theelöffel voll. Bessert sich das Kind, so gebe man dieses zwei- oder dreimal des Tages, wenn nicht andere Anweisungen bei den Heilmitteln angegeben sind. Wird es vorgezogen, gebe man 3 Kügelchen trocken auf die Zunge.Allöopathisch.Bei milderen Fällen ist es gut, Magnesia in Dosen von 2 bis 3 Gran einmal des Tages zu verordnen. Auch die Mischung von Schwefel undCremor tartariwird sich als dienlich erweisen. Bei harten Fällen gebe man Calomel in Dosen von ein bis zwei Gran, hinreichend oft um auf die Eingeweide zu wirken.Zu Umschlägen bediene man sich dicker Sahne (cream), Spermazeut-Salbe (Spermaceti ointment), Rosenwasser-Salbe oder Glycerin. Die wässerige Auflösung des Opiums wird sich als ein guter Umschlag zur Verminderung des Reizes bewähren. In derselben Absicht kann auch das folgende Mittel angewendet werden:Boraxsaure Soda (Borate of Soda)10Grane.Rosenwasser2Unzen.Glycerin2Drachmen.Mische es. Anwendung: Zwei- bis dreimal des Tages.Auch folgendes wird in einigen Fällen von Erfolg sein:Blausäure (Hydrocyanic acid)4Drachmen.Bleizucker (Sugar of lead)15Grane.Alcohol4Drachmen.Wasser7Unzen.Mische es. Einmal des Tages anzuwenden.Cazenave empfiehlt Zink-Oxyd mit 15 gleichen Theilen Stärke gemischt zur Anwendung, nachdem die betreffenden Theile zuvor mit schwacher Lauge abgewaschen und getrocknet sind.Condie empfiehlt, nachdem die Entzündung vollkommen nachgelassen hat, eine Salbe von salpetersaurem Quecksilber (Nitrate of mercury) mit ein Drittel Fett aufgelöst als Umschlag.Eclectische und Kräuterkur.Zur Reinigung des Blutes kann folgendes angewandt werden: Schlangenwurzel (Black cohosh) und Ziegenblatt- (Shrubby trefoil) Tinctur; von jedem drei Unzen. Zu mischen. Man gebe dem Alter des Kindes angemessen 5 bis 20 Tropfen in einem Theelöffel voll versüßten Wassers. Ist ein stärkendes Mittel erforderlich, füge zu jeder Dosis 2 bis 3 Tropfen salzsaures Eisenoxyd (Ferrum muriaticum). Als Salbe gebrauche man das folgende:Hammelfett1Unze.Zinkoxyd (Oxide of zinc)1Drachme.Kampfer-Tinctur2Drachmen.Glycerin1Drachme.Mische es. Zwei- bis dreimal des Tages anzuwenden.

Behandlung.

Homöopathisch.Bei dem ersten Erscheinen der Krankheit, wenn das Jucken, besonders des Nachts, stark ist, gebe manAconitum, sowohl allein als auch abwechselnd mitChamomilla, alle 2 Stunden eine Dosis.

Sepiakann in vielen Fällen mit gutem Erfolg gegeben werden.

SollteAconitumkeine Erleichterung gewähren, so kann auchRhus toxicodendrongegeben werden. Es wird gut sein, das Letztere mitSulphurzusammen zu geben. Des Nachts eine Dosis (6 Kügelchen)Sulphurund Morgens und Mittags eine Dosis (6 Kügelchen)Rhus toxicodendron. Man setze diese Behandlung mehrere Wochen lang fort. Stellt sich Diarrhöe ein, so stelle die Gabe vonSulphurein und gieb dreimal des TagesRhus toxicodendron.

Calcarea carbonicakann gegeben werden, wenn der Ausschlag trocken ist.

Ist der Ausschlag feucht, der Ausfluß übermäßig, bei schlechtem Geruch, gebe manLycopodium.

Andere Heilmittel sind:Arsenicum,Croton-Tiglium,Petroleum,Mezereum,Hepar Sulphur,Graphites,Nitric Acid,Antimonium Crudum.

Aeußerlich gebrauche man nichts außer Milch und Wasser, schlüpferiges Ulmenwasser oder Glycerin.

Verordnung der Heilmittel.12 Kügelchen werden in 12 Theelöffel voll Wasser aufgelöst und beim ersten Erscheinen der Krankheit gebe man alle 3 Stunden einen Theelöffel voll. Bessert sich das Kind, so gebe man dieses zwei- oder dreimal des Tages, wenn nicht andere Anweisungen bei den Heilmitteln angegeben sind. Wird es vorgezogen, gebe man 3 Kügelchen trocken auf die Zunge.

Allöopathisch.Bei milderen Fällen ist es gut, Magnesia in Dosen von 2 bis 3 Gran einmal des Tages zu verordnen. Auch die Mischung von Schwefel undCremor tartariwird sich als dienlich erweisen. Bei harten Fällen gebe man Calomel in Dosen von ein bis zwei Gran, hinreichend oft um auf die Eingeweide zu wirken.

Zu Umschlägen bediene man sich dicker Sahne (cream), Spermazeut-Salbe (Spermaceti ointment), Rosenwasser-Salbe oder Glycerin. Die wässerige Auflösung des Opiums wird sich als ein guter Umschlag zur Verminderung des Reizes bewähren. In derselben Absicht kann auch das folgende Mittel angewendet werden:

Mische es. Anwendung: Zwei- bis dreimal des Tages.

Auch folgendes wird in einigen Fällen von Erfolg sein:

Mische es. Einmal des Tages anzuwenden.

Cazenave empfiehlt Zink-Oxyd mit 15 gleichen Theilen Stärke gemischt zur Anwendung, nachdem die betreffenden Theile zuvor mit schwacher Lauge abgewaschen und getrocknet sind.

Condie empfiehlt, nachdem die Entzündung vollkommen nachgelassen hat, eine Salbe von salpetersaurem Quecksilber (Nitrate of mercury) mit ein Drittel Fett aufgelöst als Umschlag.

Eclectische und Kräuterkur.Zur Reinigung des Blutes kann folgendes angewandt werden: Schlangenwurzel (Black cohosh) und Ziegenblatt- (Shrubby trefoil) Tinctur; von jedem drei Unzen. Zu mischen. Man gebe dem Alter des Kindes angemessen 5 bis 20 Tropfen in einem Theelöffel voll versüßten Wassers. Ist ein stärkendes Mittel erforderlich, füge zu jeder Dosis 2 bis 3 Tropfen salzsaures Eisenoxyd (Ferrum muriaticum). Als Salbe gebrauche man das folgende:

Mische es. Zwei- bis dreimal des Tages anzuwenden.

ist ein ansteckender Ausschlag der Kopfhaut, der sich durch kleine Eiterbeulen an der Kopfhaarwurzel kennzeichnet. Er beginnt mit kleinen rothen Flecken, in deren Mitte sich eine kleine gelbe Pustel befindet und die in der Regel von einem Haare durchstochen sind. Diese Pusteln brechen auf, bilden dünne Schorfe, in deren Mitte sich bei jedem einzelnen Schorfe eine Vertiefung befindet; sie verbinden sich mit den zunächst liegenden und bilden so bald große Flecken. Die Krusten nehmen allmählig zu und werden hart, werden sie entfernt, so bleibt die Oberfläche roth und glänzend. Zieht sich die Krankheit in die Länge, so fallen die Haare aus und wachsen selten oder nie wieder; geschieht es indessen, so ist es von einer helleren Farbe, kurz und ungesund. Der Geruch, der die Ausdünstung der Kopfhaut verursacht, ist besonders bei harten Fällen und da, wo die Reinlichkeit nicht mit in der Behandlung einbegriffen ist, widerwärtig. Auch bildet sich Ungeziefer unter den Krusten, welches große Beschwerde verursacht. Da es eine sehr ansteckende Krankheit ist, sollte Kindern, die damit behaftet sind, nicht gestattet werden, sich derselben Kämme, Bürsten, Kopfbedeckungen, Handtücher &c. mitAndern gemeinschaftlich zu bedienen, ebenso ist das Schlafen solcher mit Andern in einem Bette nicht zulässig.

Behandlung.Allgemeine.Reinlichkeit ist bei dieser Krankheit von der größten Wichtigkeit. Die Haare müssen so kurz als möglich geschnitten werden, und während des Verlaufs der Krankheit sollten alle ungesunden Haare mittelst einer kleinen Zange oder Haarzängelchen (tweezers) herausgezogen werden. Die Kost ist sorgfältig zu regeln, wobei alle reizende und allzureiche Nahrung vermieden werden muß.Allöopathisch.Man entferne die Krusten durch einen erweichenden Umschlag, wie Brod mit Milch oder eine Waschung von 2 bis 3 Drachmen Pflanzenlaugensalz (Subcarbonate of potassa) mit einem Pint Wasser. Hierauf wende man Morgens und Abends die Salbe von salpetersaurem Quecksilber (Nitrate of mercury), oder die der Jod-Potasche (Iodium potassae) an, und zwar in dem Verhältniß: aus 1 DrachmePotassium(Metall der Potasche) 2 Unzen Fett. Vor Anwendung der Salbe wasche man die Theile mit spanischer Seife und lauwarmem Wasser. Wenn eine starke Absonderung stattfindet, wende man eine Auflösung von 2 bis 3 Gran schwefelsaurem Zink mit einer Unze Wasser zwei- oder dreimal des Tages an; ist keine Absonderung vorhanden, dann nehme man eine Salbe von 1 Gran gepulvertem schwefelsaurem Zink mit einer Unze Fett, oder eine Lösung von 2 Drachmen doppelt kohlensaurer Potasche mit 1 Pint Wasser, oder schlägt dies nicht an, 2 Drachmen geschwefelte Potasche (Sulphuret of potash), 2 Drachmen weiße Seife und ein halbes Pint Limewasser. Sollte irgend ein Umschlag eine Entzündung hervorrufen, so muß sie ausgesetzt und dagegen erweichende Umschläge und lauwarme Waschungen angewendet werden.Eine sehr zu empfehlende Salbe ist:Pulverisirtes schwefelsaures Kupfer (Pulverized sulphate of Copper)10Grane.Spanischer Fliegen-Extrakt5„Schweinefett1Unze.Mische und gebrauche es nach einer gründlichen Waschung mit spanischer (castile) Seife und Wasser einmal des Tages.Zuweilen wird die folgende Salbe mit ausgezeichnetem Erfolg angewendet:Salpetersaures Quecksilber1Drachme.Wasser4Unzen.Mische und trage es einen Tag um den andern mit einem Kameelhaarpinsel auf.Eclectische und Kräuterkur.Man schneide das Haar ganz kurz mache einen Umschlag von schlüpferigem Ulm, bis sich die Schorfe lockern und abfallen. Ehe man den Umschlag gemacht, wasche man den Kopf mit spanischer Seife und Wasser. Nach Entfernung der Krusten und Waschung des Kopfes wende man folgende Salbe an:Schwefelsaures Zink (Sulphate of zinc)1Unze.Biester (Woodsoot)1„Schwefel½„Schweinefett6Unzen.Mische es. Morgens und Abends anzuwenden.Man halte die Eingeweide mit einer gelegentlichen Dosis von Magnesia und Castoröl offen. Eine andere sehr empfohlene Salbe wird aus grünem, 6 bis 8 Zoll hohem Roggen gemacht, indem man ihn mit frischer Sahne langsam kochen läßt, bis die Blätter braun geröstet sind. Schwefelsalbe wird zuweilen mit Erfolg angewandt.Homöopathisch.Sepiakann in Dosen (6 Kügelchen) dreimal des Tages durch zwei oder drei Wochen gegeben werden, tritt keine Besserung ein, gebe manCalcarea carbonica; bei trockenem Ausschlag Morgens und Abends eine Dosis (6 Kügelchen). Wenn nach zweiwöchentlichem Gebrauche noch keine Besserung wahrgenommen wird, gebe manSulphur. Bei feuchtem Ausschlag gebe manRhusoderLycopodium, zweimal des Tages eine Dosis, und lasseSulphurfolgen. Macht die Absonderung des Ausschlages die Haut wund oder verursacht Geschwüre, wo sie auf die Haut übertragen wird, gebe manArsenicumundRhusabwechselnd einen Tag, täglich dreimal.Eine gute Kopfwaschung geschieht mit Kleiewasser. Als Umschlag kann Salpetersäure (Acidum nitri) im Verhältniß von 12 Tropfen auf 4 Unzen Wasser angewendet werden. Was immer für ein Heilmittel innerlich gegeben werden mag, so ist es gut, dasselbe auch als Umschlag anzuwenden; dadurch, daß man 12 oder 15 Kügelchen in einem halben Glas voll Wasser auflöst.Andere Heilmittel als jene bereits erwähnten sind folgende:Dulcamara,Staphysagria,Hepar sulphuris,Antimonium crudum,Graphites,Bryonia. Dieselben können in der nämlichen Weise, wie die anderen, wenn diese nicht den gewünschten Erfolg haben sollen, angewendet werden.

Behandlung.

Allgemeine.Reinlichkeit ist bei dieser Krankheit von der größten Wichtigkeit. Die Haare müssen so kurz als möglich geschnitten werden, und während des Verlaufs der Krankheit sollten alle ungesunden Haare mittelst einer kleinen Zange oder Haarzängelchen (tweezers) herausgezogen werden. Die Kost ist sorgfältig zu regeln, wobei alle reizende und allzureiche Nahrung vermieden werden muß.

Allöopathisch.Man entferne die Krusten durch einen erweichenden Umschlag, wie Brod mit Milch oder eine Waschung von 2 bis 3 Drachmen Pflanzenlaugensalz (Subcarbonate of potassa) mit einem Pint Wasser. Hierauf wende man Morgens und Abends die Salbe von salpetersaurem Quecksilber (Nitrate of mercury), oder die der Jod-Potasche (Iodium potassae) an, und zwar in dem Verhältniß: aus 1 DrachmePotassium(Metall der Potasche) 2 Unzen Fett. Vor Anwendung der Salbe wasche man die Theile mit spanischer Seife und lauwarmem Wasser. Wenn eine starke Absonderung stattfindet, wende man eine Auflösung von 2 bis 3 Gran schwefelsaurem Zink mit einer Unze Wasser zwei- oder dreimal des Tages an; ist keine Absonderung vorhanden, dann nehme man eine Salbe von 1 Gran gepulvertem schwefelsaurem Zink mit einer Unze Fett, oder eine Lösung von 2 Drachmen doppelt kohlensaurer Potasche mit 1 Pint Wasser, oder schlägt dies nicht an, 2 Drachmen geschwefelte Potasche (Sulphuret of potash), 2 Drachmen weiße Seife und ein halbes Pint Limewasser. Sollte irgend ein Umschlag eine Entzündung hervorrufen, so muß sie ausgesetzt und dagegen erweichende Umschläge und lauwarme Waschungen angewendet werden.

Eine sehr zu empfehlende Salbe ist:

Mische und gebrauche es nach einer gründlichen Waschung mit spanischer (castile) Seife und Wasser einmal des Tages.

Zuweilen wird die folgende Salbe mit ausgezeichnetem Erfolg angewendet:

Mische und trage es einen Tag um den andern mit einem Kameelhaarpinsel auf.

Eclectische und Kräuterkur.Man schneide das Haar ganz kurz mache einen Umschlag von schlüpferigem Ulm, bis sich die Schorfe lockern und abfallen. Ehe man den Umschlag gemacht, wasche man den Kopf mit spanischer Seife und Wasser. Nach Entfernung der Krusten und Waschung des Kopfes wende man folgende Salbe an:

Mische es. Morgens und Abends anzuwenden.

Man halte die Eingeweide mit einer gelegentlichen Dosis von Magnesia und Castoröl offen. Eine andere sehr empfohlene Salbe wird aus grünem, 6 bis 8 Zoll hohem Roggen gemacht, indem man ihn mit frischer Sahne langsam kochen läßt, bis die Blätter braun geröstet sind. Schwefelsalbe wird zuweilen mit Erfolg angewandt.

Homöopathisch.Sepiakann in Dosen (6 Kügelchen) dreimal des Tages durch zwei oder drei Wochen gegeben werden, tritt keine Besserung ein, gebe manCalcarea carbonica; bei trockenem Ausschlag Morgens und Abends eine Dosis (6 Kügelchen). Wenn nach zweiwöchentlichem Gebrauche noch keine Besserung wahrgenommen wird, gebe manSulphur. Bei feuchtem Ausschlag gebe manRhusoderLycopodium, zweimal des Tages eine Dosis, und lasseSulphurfolgen. Macht die Absonderung des Ausschlages die Haut wund oder verursacht Geschwüre, wo sie auf die Haut übertragen wird, gebe manArsenicumundRhusabwechselnd einen Tag, täglich dreimal.

Eine gute Kopfwaschung geschieht mit Kleiewasser. Als Umschlag kann Salpetersäure (Acidum nitri) im Verhältniß von 12 Tropfen auf 4 Unzen Wasser angewendet werden. Was immer für ein Heilmittel innerlich gegeben werden mag, so ist es gut, dasselbe auch als Umschlag anzuwenden; dadurch, daß man 12 oder 15 Kügelchen in einem halben Glas voll Wasser auflöst.

Andere Heilmittel als jene bereits erwähnten sind folgende:Dulcamara,Staphysagria,Hepar sulphuris,Antimonium crudum,Graphites,Bryonia. Dieselben können in der nämlichen Weise, wie die anderen, wenn diese nicht den gewünschten Erfolg haben sollen, angewendet werden.

sind eine Verdickung der Schleierhaut, welche durch den Druck oder die Reibung von zu engem oder schlecht passendem Schuhwerk hervorgerufen wird.


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