Es sind bereits schon hundert Jahr,Trallalililirallala,Daß in Wien ein Fräulein war,Trallalililirallala,Ein allerliebstes schönes Kind,Wie unsre Fräulein alle sind usw.
Es sind bereits schon hundert Jahr,Trallalililirallala,Daß in Wien ein Fräulein war,Trallalililirallala,Ein allerliebstes schönes Kind,Wie unsre Fräulein alle sind usw.
Es sind bereits schon hundert Jahr,Trallalililirallala,Daß in Wien ein Fräulein war,Trallalililirallala,Ein allerliebstes schönes Kind,Wie unsre Fräulein alle sind usw.
Es sind bereits schon hundert Jahr,
Trallalililirallala,
Daß in Wien ein Fräulein war,
Trallalililirallala,
Ein allerliebstes schönes Kind,
Wie unsre Fräulein alle sind usw.
begann, vordudelte.
Mein Schlaraffenleben in Wien, während die anderen französischen Truppen daselbst bei Tag und Nacht keineRuhe und den beschwerlichen Dienst hatten, konnte aber nicht ewig dauern, und es war hohe Zeit, daß ich an die Rückkehr nach Italien dachte; um so mehr, da ich auch noch eine kurze Zeit in Venedig, das ich nicht gesehen, und einigen anderen Städten, wie Ravenna, Ferrara und so weiter verweilen wollte. Einige Versuche und Schritte, die ich bei Duroc, Ney und ein paar anderen Generalen, um eine Versetzung zur Garde zu bewirken, machte, waren vergeblich gewesen. Ich ermannte mich nun, riß mich aus den Armen meiner Schönen, ließ Postpferde bestellen, und befand mich bald wieder auf dem Weg nach Italien.
Als ich von Wien abreiste, sprach man schon viel von dem nahen Friedensabschluß, gegen den sich manche Schwierigkeiten erhoben, und der erst im Oktober zustande kam. Ich wollte anfänglich über Linz, Salzburg, Innsbruck und so weiter gehen. Da mir aber auch dieses noch zu viel Zeit geraubt haben würde, so reiste ich auf dem Weg, den ich gekommen war, zurück. In Klagenfurt hielt ich mich ein paar Stunden auf und sah das Schloß und das Landhaus daselbst. Die Stadt hatte starke Mauern, die aber noch in demselben Jahre niedergerissen wurden. Von hier fuhr ich über das Städtchen Villach, ohne mich aufzuhalten, bis Ponteva, dem letzten Ort, der der weiland durchlauchtigsten Republik Venedig gehörte, und gewissermaßen das Eingangstor nach Italien von Kärnten aus bildete, da es in einer engen Schlucht liegt. Auch hörte hier mit einemmal die deutsche Sprache auf, und man findet sich nach Italien versetzt. Als ich eben abfahren wollte, brach mir eine Wagenachse, die ich vermittelst eines starken Bandes doch noch bis Udine haltbar machte, wo ich beinahe einen halben Tag verweilen mußte, bis der Schaden wieder repariert war. – Udine ist eine ziemlich lebhafte Stadt, die an den Ufern des Tagliamento und des Isonzo in einer weiten fruchtbaren Ebene liegt und mehrere schöne Kirchen mit guten Gemälden hat. In ihrer Nähe ist das durch den Friedensschluß von 1797 berühmt gewordene Campo Formio, dem zu Ehren man eine Statue des Friedens auf dem großen Platz zuUdine errichtet hat. Auch die Ruinen des berühmten altenForum Juliibefinden sich in der Umgegend. Nachdem die neue Achse gemacht war, setzte ich meine Reise fort. Je mehr man sich der Mark von Trevisa nähert, desto mehr scheinen Fruchtbarkeit und Wohlhabenheit zuzunehmen. Diesen Landstrich nannte man den Garten Venedigs. Trevisa selbst, das alte Tarvisium, liegt mitten in demselben, hat hübsche Plätze und eine schöne Kathedrale. Der Weg von hier nach Mestre führt durch Gärten und Weinberge an schönen Villen vorüber. Mestre ist ein wohlhabender Marktflecken, dessen Einwohner meistens Schiffer und Fischer sind. Hier schiffte ich mich samt meinem Gepäck auf einer Barke nach Venedig ein, denn ich hatte mir vorgenommen, in dieser seltsamen, merkwürdigen Stadt auf meiner Rückreise einige Tage zu verweilen.