Im Wald
Die Winde gehn ums kleine Jägerhaus,Die Wälder rauschen in die Nacht hinaus.Da drinnen schimmert warmes Lampenlicht,Ein stilles Stübchen, traulich-eng und schlicht.Geweih und Rehgehörn als Schmuck der Wand,Ein Falke drüber, der die Flügel spannt.So still, so stille – nur die Wanduhr ticktUnd vom Kamin der rote Glutschein zückt.Bisweilen schlägt im Schlaf der Jagdhund an,Er träumt vom Pirschgang wohl im freien Tann!Der Jäger sitzt und pafft sein Pfeifchen stumm,Der Rauch blaut nebelnd im Gemach herum.Die blonde Frau lehnt still im Stuhl zurückUnd schaut ins Licht mit weitverträumtem Blick.Sie hebt den Kopf nur lauschend dann und wann –Weint nicht im Schlaf ihr Kindchen nebenan?Doch nur die Wanduhr sagt ihr leis Ticktick:Es geht – die Zeit, – halt fest – halt fest – das Glück!Und nur die Winde gehn ums Jägerhaus,Die Wälder rauschen in die Nacht hinaus!
Die Winde gehn ums kleine Jägerhaus,Die Wälder rauschen in die Nacht hinaus.Da drinnen schimmert warmes Lampenlicht,Ein stilles Stübchen, traulich-eng und schlicht.Geweih und Rehgehörn als Schmuck der Wand,Ein Falke drüber, der die Flügel spannt.So still, so stille – nur die Wanduhr ticktUnd vom Kamin der rote Glutschein zückt.Bisweilen schlägt im Schlaf der Jagdhund an,Er träumt vom Pirschgang wohl im freien Tann!Der Jäger sitzt und pafft sein Pfeifchen stumm,Der Rauch blaut nebelnd im Gemach herum.Die blonde Frau lehnt still im Stuhl zurückUnd schaut ins Licht mit weitverträumtem Blick.Sie hebt den Kopf nur lauschend dann und wann –Weint nicht im Schlaf ihr Kindchen nebenan?Doch nur die Wanduhr sagt ihr leis Ticktick:Es geht – die Zeit, – halt fest – halt fest – das Glück!Und nur die Winde gehn ums Jägerhaus,Die Wälder rauschen in die Nacht hinaus!
Die Winde gehn ums kleine Jägerhaus,Die Wälder rauschen in die Nacht hinaus.
Die Winde gehn ums kleine Jägerhaus,
Die Wälder rauschen in die Nacht hinaus.
Da drinnen schimmert warmes Lampenlicht,Ein stilles Stübchen, traulich-eng und schlicht.
Da drinnen schimmert warmes Lampenlicht,
Ein stilles Stübchen, traulich-eng und schlicht.
Geweih und Rehgehörn als Schmuck der Wand,Ein Falke drüber, der die Flügel spannt.
Geweih und Rehgehörn als Schmuck der Wand,
Ein Falke drüber, der die Flügel spannt.
So still, so stille – nur die Wanduhr ticktUnd vom Kamin der rote Glutschein zückt.
So still, so stille – nur die Wanduhr tickt
Und vom Kamin der rote Glutschein zückt.
Bisweilen schlägt im Schlaf der Jagdhund an,Er träumt vom Pirschgang wohl im freien Tann!
Bisweilen schlägt im Schlaf der Jagdhund an,
Er träumt vom Pirschgang wohl im freien Tann!
Der Jäger sitzt und pafft sein Pfeifchen stumm,Der Rauch blaut nebelnd im Gemach herum.
Der Jäger sitzt und pafft sein Pfeifchen stumm,
Der Rauch blaut nebelnd im Gemach herum.
Die blonde Frau lehnt still im Stuhl zurückUnd schaut ins Licht mit weitverträumtem Blick.
Die blonde Frau lehnt still im Stuhl zurück
Und schaut ins Licht mit weitverträumtem Blick.
Sie hebt den Kopf nur lauschend dann und wann –Weint nicht im Schlaf ihr Kindchen nebenan?
Sie hebt den Kopf nur lauschend dann und wann –
Weint nicht im Schlaf ihr Kindchen nebenan?
Doch nur die Wanduhr sagt ihr leis Ticktick:Es geht – die Zeit, – halt fest – halt fest – das Glück!
Doch nur die Wanduhr sagt ihr leis Ticktick:
Es geht – die Zeit, – halt fest – halt fest – das Glück!
Und nur die Winde gehn ums Jägerhaus,Die Wälder rauschen in die Nacht hinaus!
Und nur die Winde gehn ums Jägerhaus,
Die Wälder rauschen in die Nacht hinaus!
Lulu v. Strauß-Torney