Ein toller Ritt

Helmut hörte im Halbschlaf neben sich flüstern. Er wachte vollends auf, als eine rauhe Hand ihm vorsichtig übers Gesicht fuhr und ihm leise die Backe klopfte. Er hielt die liebe Hand fest und fragte leise: »Was gibt's, Vater?« »Höre, Junge, Gefreiter Schmidt sagt mir eben, beim Abtasten der Mauer sei ihm eine Stelle unter die Finger gekommen, wo Steine locker waren; am Ende ließe sich da ein Loch ausbrechen, durch das du dich durchzwängen könntest; bist doch gewandt wie 'ne Katze ...« »Ja Vater«, flüsterte Helmut atemlos, »und dann?« »Na – und dann siehst du zu, daß du dich bei den besoffenen Kerls durchschleichst ...« »Und bringe euch Hilfe von den Unserigen. Ja, Vater! Das tue ich!« »Es geht um Tod und Leben, Helmut! Jetzt zeig', ob du wert bist, an der Front zu sein!« Helmut stand auf, streckte sich gerade. »Zu Befehl, Herr Feldwebel!« sagte er leise lachend. Der Oberlehrer Schmidt nahm ihn bei der Hand, führte ihn zu der Öffnung in der Mauer, an der zwei Soldaten mit den Händen die Erde aufgruben, um sie ein wenig zu erweitern. »Helmut«, flüsterteDr.Schmidt, »ich danke dir auch noch, daß du mir das Buch über griechische Dichter und den Faust geschickt hast! Das war ein geistiges Labsal in dieser Kriegsarbeit! Sieh jetzt mal, ob du durchkommst. Der Alkohol hat seine Arbeit an denen dadraußen gründlich besorgt!« Helmut legte sich auf den Bauch und steckte den Kopf durch die Öffnung. Ein zartes Mondlicht lag über der Heide und ein gewaltiges Schnarchen wie von einem vielköpfigen Ungeheuer drang zu den Wipfeln der breitästigen Kiefern empor. Nun den Augenblick benutzen und nicht noch Abschied nehmen! Helmut zwängte seinen schlanken, sehnigen Knabenkörper durch das Loch. Einen Augenblick dachte er steckenzubleiben – eine verdoppelte Anstrengung – die Jacke riß, ein Stück Ärmel hing fest – was tat's – er stand draußen. Mitten unter den von Schlaf und Trunk überwältigten Feinden! Ein ungeheures Triumphgefühl schwoll in der Brust des Knaben. Gleich einem Blitz schoß die Erinnerung an ein oft geschautes Bild in des Vaters Bibel ihm durch den Kopf: Schlafende Wächter vor dem Kerker des Apostels, der von dem Engel bei der Hand geführt, unversehrt zwischen ihnen hindurchschritt! Vorsichtig mußte es geschehen ... Ein falscher Tritt – das Erwachen eines der Männer – und fünf Minuten später würde er am nächsten Baum hängen –. Das wußte Helmut genau. Er fühlte, wie des Vaters Auge ihm durch die Öffnung der Scheunenmauer folgte! Wie eine Katze wand er sich, prüfte mit den nackten Zehen, denn er trug die Schuhe unter dem Arm, jedesmal, ehe er den Fuß aufsetzte, ob auch kein Zweiglein knacken, ob er nicht eine Hand, einen anderen Fuß berühren würde ... Jetzt hatte er den Ring, den die Feinde um ihre Gefangenen bildeten, durchschritten ... Da – regte sich nicht einer? Er duckte sich. Ein Grunzen drang aus der Kehle des Kosaken, indem er sich auf die Seite warf. Helmut stand, hielt den Atem an – nein es folgte ein zufriedenes Murren – der Russe schnarchte weiter. Helmut horchte auf. Zur Rechtenklang das Wiehern und Stampfen der Pferde – dort mußte er hinüber durch den Mondschein.... – Ob Wachen ausgestellt waren? Er glitt auf den Boden, kroch wie eine Schlange durchs Heidekraut. An zwei russischen Soldaten kam er vorüber, die kauerten, die Flinten neben sich, die Köpfe auf die Knie gesunken, schliefen fest und tief. Doch einer von ihnen schien sich zu ermuntern. »Wer da?« fragte er leise, schlaftrunken auf russisch. »Kamerad, lieber Mensch«, antwortete Helmut gleichfalls leise auf russisch. Die Kenntnisse dieser Worte dankte er dem Aufenthalt bei Frau Ledderhose. »Gut, gut«, brummte der Russe. Helmut lag, ohne sich zu rühren, lange Zeit still, bis das friedliche Schnarchen wieder einsetzte. »Ästesägen«, nannte es der Vater. Nun schlich er sich zu den Gäulen. Den nächsten, der an eine Birke gebunden, ihre Rinde hungrig benagte, begann er zu streicheln und zu liebkosen. O – er wußte schon, wie man mit dem Pferde umzugehen hat, damit es Vertrauen bekommt und den Freund spürt. Jetzt knüpfte er es los, faßte es am Zügel, führte es vorsichtig über die Heidelichtung – Schritt für Schritt, seine Hufe klapperten kaum im weichen Moos und Kraut! Dann im Schatten eines einzelnen großen Baumes, die Stiefel an und aufgesessen. – Nun mit Schnalzen und leisen Lockrufen den Gaul angetrieben, daß er wie ein Wirbelwind durch das Heidetal stob, dem Walde zu! Unter der Deckung der alten Birken fühlte sich Helmut sicherer. Aufmerksam begann er nach dem Wege zu spähen, auf dem die Russen mit ihren Gefangenen gekommen waren. Gott sei Dank, hier bog die Straße, wie ein weißes, mondbeschienenes Band in des Waldes finstere Nacht. Nun konnte er nicht mehr fehlen! Vor Freude stieß er einen lauten Juchzer aus und ließ den wilden Vogelschreifolgen, mit dem die brasilianischen Hirten ihre Gäule anzufeuern pflegen. Das zottige Kosakenpferdchen verstand ihn, jagte mit dem deutschen Jungen auf dem Rücken wie der Teufel durch die Staubwolken, die seine Hufe aufwühlten. Nach einem scharfen Ritt von anderthalb Stunden spürte Helmut einen Brandgeruch, der immer stärker wurde. Er war auf der richtigen Fährte. Und nun hatte er auch die ausladende Waldecke erreicht, an deren Spitze er die Kosaken zuerst erblickt hatte. Jetzt kannte er sich aus. Vor ihm das flache Flußtal, jenseits des Wassers schwarze Rauchwolken, hochauflodernde Flammen – die brennende Ortschaft. Zwischen dem Brandherd und dem Flusse wimmelnde Massen von Militär ... Ob es Feind oder Freund war, konnte er nicht unterscheiden. Jedenfalls mußte er hinüber und sich Gewißheit schaffen. Er ritt noch eine Weile am Waldrand entlang – da waren die Spuren des mörderischen Kampfes – da lagen die Braven, die ihr Leben gelassen, stumm im Grase. Der Knabe biß die Zähne zusammen. Nur nicht hinschauen – erst das Ziel erreichen. »Kamerad!« so hörte er eine matte Stimme stöhnen. Nun hielt er doch, beugte sich nieder zu dem Flehenden. Es war der junge Leutnant Mansfeld.

»Lieber Herr Leutnant, ich reite eilig hinüber und bringe Hilfe! Haben Sie nur noch ein bißchen Geduld!«

»Dank – Dank«, flüsterte der Mund des Helden, und Helmut sauste davon.

Ja – ja – es waren deutsche Feldgraue –, im heller werdenden Morgenlicht sah er es nun deutlich.

Das war ein frohes Reiten! Durch den flachen Fluß ging's noch mit einer letzten Anstrengung – dann hielt er unter den Seinen.

Man half ihm vom Pferd. Schwindlig, von Staub und Schweiß unkenntlich, stand er zwischen den Soldaten, die ihn neugierig umdrängten.

Atemlos fragte er nach dem Hauptmann Breuer, seine Meldung zu machen. Man führte ihn schleunigst zu dem Offizier.

Die Ortschaft war genommen, der Russe vertrieben, so hörte Helmut auf dem Wege. Zwar hatte der Feind noch einen Angriff vom Walde her versucht, doch neu eintreffende Verstärkung aus der Flanke hatten seinen Plan zuschanden gemacht.

Hauptmann Breuer hörte staunend auf Helmuts Bericht.

»Na, Junge – das war ein Meisterstück!« rief er und schüttelte vergnügt Helmut die Hand. »Jetzt wollen wir den Kerls mal das Erwachen versalzen. Gibt's denn nicht einen näheren Weg zu der Scheune – ... Karte her ... Donnerschock, da sind ja unsere Leute ganz in der Nähe – auf der anderen Seite vom Wald sollte das Regiment auf weitere Befehle warten.«

»Kerls – Freiwillige vor! Wer rettet achtzig Kameraden?« Aus dem Heidekraut sprang's empor – die Todmüden, vom harten Kampf des Tages Erschöpften reckten sich auf. »Hier, Herr Hauptmann –!« »Melde mich, Herr Hauptmann!« »Herr Hauptmann schicken Sie mich!« Drei wurden ausgesucht – der Hauptmann zeigte auf der Karte den Weg durch die brennende Ortschaft gerade hindurch, am Flusse entlang war die deutsche Stellung in einer Stunde zu erreichen! Statt des wohlverdienten Schlafes galt es einen Dauerlauf. Die drei trabten tapfer davon!

Der Hauptmann rieb sich vergnügt die Hände! »So, mein Junge! Oberst von Borwitz wird das übrige besorgen! Heut nachmittag werden unsere Leute, denke ich, wieder bei uns eintreffen!«

»Herr Hauptmann, eine Bitte habe ich noch – können Sie nicht ein paar Sanitäter nach dem Wald schicken? Dort liegt Herr von Mansfeld verwundet, auch noch andere. Ich versprach's ihm ...«

»Gewiß – gewiß doch! Soll gleich geschehen! Hoffentlich ist der gute Junge noch zu retten – seiner Mutter Einziger.

Na, und nun erst mal ran mit 'nem Schluck Rotwein und Brot und Wurst! Weiter haben wir selber nichts!«

Der Hauptmann aber ließ Helmut die besten Teile seines Frühstücks und schaute lachend zu, wie es dem schmeckte.

Am Nachmittag, wie Hauptmann Breuer es vorausgesagt, trafen die achtzig Befreiten beim Bataillon ein. Es fehlte kein Einziger. Mit einem kräftigen Hurra wurden sie von den Kameraden empfangen, Helmut sprang seinem Vater an den Hals, jeder Schatten war zwischen ihnen verschwunden.

Gegen Abend traten die Kompagnien am Ufer des Flüßchens zum Appell an. Hell schien die warme Frühlingssonne dem Hauptmann Breuer in das gute rotbraune Gesicht, als er die ihm anvertrauten Mannschaften musterte. Ganz unten in der Reihe stand Helmut in seinen zerlumpten Kleidern, eine feldgraue Mütze auf dem Kopf, der Jüngste der Kompagnie.

Der Hauptmann hielt eine Ansprache.

»Leute!« sagte er, »ihr habt alle eure Pflicht ehrlich getan an dem heißen Kampftag! Was uns befohlen war, das haben wir geleistet. Aber achtzig von euch stünden heut nicht unter uns, wenn dieser junge Zivilist hier nicht über die Köpfe der schnarchenden Feinde hinweggestiegen wäre und durch einen kühnen Ritt ihnen die Befreiung gebracht hätte! Helmut Kärn tritt vor!«

Militärisch stramm folgte der Junge dem Befehl.

»Dir gebührt das Ehrenzeichen der Tapferkeit!«

Der Hauptmann löste das Eiserne Kreuz von seiner eigenen Brust und heftete es Helmut an die zerrissene Jacke.

»Trage das Kreuz, den höchsten Schmuck des deutschen Soldaten zur Erinnerung an deine mutige Tat! Bleibe durch dein ganzes Leben seiner würdig! Ein Hurra unserem jungen Helden!«

»Hurra – Hurra – Hurra!« klang es dröhnend aus Hunderten von rauhen Männerkehlen zum goldenen Abendhimmel empor.

Helmut stand stumm und zitternd vor Glück, während der Hauptmann seinem Vater die Hand schüttelte. Dem rannen die dicken Tränen in den zottigen Bart.

Dem Hauptmann Breuer war es immer wohler, wenn die feierlichen Augenblicke vorüber waren, und er wieder gemütlich mit seinen Leuten verkehren konnte. So nahm er denn, während die Mannschaften abtraten, Helmut am Ohrläppchen und schüttelte ihn lachend. »Verfluchter Bengel, jetzt geht's aber spornstreichs zurück in die Schule! Auf die Hosen gesetzt und gebüffelt! Verstehst du mich? Wehe dir, wenn's nächste Ostern keine Versetzung gibt!«

»Wird gemacht«, rief Helmut strahlend. »Nur eine Bitte noch, Herr Hauptmann!«

»Na?«

»Daß Vater bald mal Urlaub kriegt!«

»Zugestanden! In acht Tagen ist er bei Muttern!«

Die Fahrgäste der Elektrischen, welche die lange Schloßstraße in Charlottenburg hinauffuhr, stießen sich an und machten sich untereinander aufmerksam auf einen Jungen, der still in der Ecke saß, und dessen tiefgebräuntes Gesicht immerfort glückselig in sich hineinlachte. Zu einem neuen Anzug aus gutem kräftigen Stoff und funkelnagelneuen Stiefeln trug er eine alte zerbeulte Feldmütze und im Knopfloch seiner Jacke prangte schlicht und doch seltsam eindrucksvoll das Eiserne Kreuz.

»Unverschämt, sich das anzuhängen, so'n Grünschnabel«, schimpfte ein leberkrank aussehender Herr, »wer weiß, wo er das gestohlen hat. Da sollte man doch den Schutzmann aufmerksam machen – das ist grober Unfug!«

Richtig, als Helmut den Wagen verließ, um das letzte Stück zu seiner Mutter Wohnung zu Fuß zu gehen, folgte ihm der grimmige Junggeselle, trat an der Straßenecke auf einen Schutzmann zu und flüsterte mit diesem.

Helmut bemerkte es nicht, er war ganz befangen von der Erwartung des nahen Wiedersehens mit den Seinen. Die Offiziere von seines Vaters Regiment hatten zusammengelegt, ihm die Rückreise bezahlt und ihn in Königsberg mit neuen Kleidern ausrüsten lassen. Nur von der alten Feldmütze, die ihm dieKameraden des Vaters geschenkt, und die er in dem heiligsten Augenblick seines Lebens getragen – von der konnte er sich nicht trennen.

Erschrocken blickte er sich um, als eine Hand sich auf seine Schulter legte und eine bärbeißige Stimme fragte: »Sie, junger Herr, wo haben Sie denn das Kreuz da her?«

»Das werde ich Ihnen gleich sagen, Herr Müller«, antwortet Helmut stolz, denn der Schutzmann war ja sein alter Freund. Helmut hatte ihn hundertmal um Auskunft gefragt, wenn er sich in dem fremden Berlin nicht zurechtfand. Immer stand der Schutzmann mit dem blanken Helm über dem friedlichen rosenroten Vollmondgesicht an dieser Ecke auf treuer Wacht. Hinter seiner bärbeißigen Stimme verbarg er ein freundliches, hilfsbereites Wesen und eine unendliche Geduld.

»Ne nu seh einer – das ist ja der Brasilianer!« rief er jetzt lachend. »Du Ausreißer – ganz Berlin haben wir nach dir durchsucht.... Wo kommst du denn nun hergeschneit?«

Helmut zog aus seiner Brusttasche ein Papier und reichte es mit heimlichem Schmunzeln der hohen Obrigkeit.

Inzwischen hatte sich ein Kreis von Neugierigen um die beiden versammelt. Einige Frauen waren gleich hinter dem grilligen alten Herrn aus dem Wagen gestiegen, um zu sehen, wie die Sache mit dieser rätselhaften Person sich weiterentwickeln würde. Und da gerade die Schule aus war, strömten die Jungen in hellen Haufen herbei.

Der Schutzmann entfaltete weitläufig das Aktenstück, in dem der Oberst des Regimentes Helmut Kärn bescheinigte, daß er das Eiserne Kreuz sich mit Recht und Ehren erworben habe durchdie Rettung von achtzig deutschen Soldaten aus Feindeshand und durch seinen dabei bewiesenen Mut. Der Schutzmann las aufmerksam von Anfang bis zu Ende und betrachtete genau den Stempel des Regiments.

»Na, denn wäre ja woll alles in Ordnung«, sagte er, Helmut das Papier zurückgebend, »du bist ja ein Mordskerl! Aber trag' das Papier man lieber immer bei dir! So 'ne verwunderliche Sache – die glaubt sonst kein Mensch so 'nem Lausejungen! Meinen Glückwunsch!« Er legte salutierend die Hand an den Helm. »Lesen, lesen – laut lesen!« schrie es rings im Kreis von alten und jungen Stimmen. Helmut überfiel plötzlich eine fürchterliche Verlegenheit. Es war doch gar nicht leicht, sich zu Haus so richtig als Held zu benehmen. Er hielt sein wertvolles Aktenstück fest in der Hand, machte sich mit Puffen und Stößen heftig Bahn durch die andrängende Jungenschar und rannte davon, so schnell ihn seine Beine trugen. Die Schuljungen mit Hallo und Geschrei ihm nach. Wie ein junger Hirsch entsprang er den Verfolgern, erreichte schweißtriefend das Haus, in dem die Großeltern wohnten und war heilsfroh, als die schwere Eingangstür hinter ihm ins Schloß fiel.

Dreimal riß er oben an der Wohnungsklingel, wie es seine Art war, wenn er hungrig aus der Schule kam. Drinnen entstand ein Lärm, ein Umstoßen von Stühlen, ein Rufen: »Das ist er – Helmut – Helmut!«

Die Tür wurde aufgerissen, lachend und weinend küßte ihn seine Mutter.

Hinter ihr zwischen der Gänseblume und der Großmutter erschien noch ein anderes blühendes, braunäugiges Gesicht. Dortstand Frau Anna Ledderhose, die der Mutter in der schweren Zeit treulich geholfen hatte. Am Kaffeetisch bei all den lieben vertrauten Menschen konnte Helmut nun nach Herzenslust erzählen und berichten von seinem reichen, ernsten Erleben. Die Mutter hielt seine Hand, die sie immer wieder streichelte und drückte. Nachher, als sie beide allein waren, gab er ihr das Aktenstück und nahm das Ehrenzeichen von seiner Jacke.

»Du, Mutti, verwahre es mir, bis ich erwachsen bin«, sagte er »dann will ich's tragen. Jetzt so als ein Wundertier in Berlin herumlaufen und in der Schule protzen – dazu ist mir das Eiserne Kreuz zu heilig.«

Friedrich Andreas Perthes A.-G. Gotha

Der Vermerk "Z. XI." auf der Titelseite ist ein Ausfuhrzeichen aus der Weltkriegszeit.

Die ganzseitigen Illustrationen "Vater fährt ins Feld" (S. 25), "Landarbeit im Kriege" (S. 43), "Ost-Preussen" (S. 55) und "Die Flucht" (S. 91) wurden vor den Beginn des jeweiligen Kapitels verschoben, um den Lesefluss nicht zu stören.

Das Originalbuch ist in Frakturschrift gedruckt.

Darstellung abweichender Schriftarten:gesperrt,Antiqua.

Entsprechend der überwiegenden Darstellung im Originalbuch wurde das Komma einheitlich hinter das schließende Anführungszeichen gesetzt.

Der Text des Originalbuches wurde grundsätzlich beibehalten, mit folgenden Ausnahmen,

Seite8:"«" eingefügt(Wie alt sind Sie denn?«)

Seite15:"laß" geändert in "las"(Der Lehrer las laut vor)

Seite17:"›" eingefügt(›Morgen hast'n blauen Lappen dafor‹)

Seite17:"›" entfernt vor "Weg"(Weg is er, und ick konnte nicht hinterher.)

Seite42:"den altem" geändert in "dem alten"(mit dem alten Lodenmantel ihres Mannes angetan)

Seite57:"»" eingefügt(»Wir haben uns nur im Walde versteckt)

Seite64:"«" eingefügt(erklären Sie mir blos in aller Welt ...?«)

Seite73:"«" eingefügt(eine Karte von ihm aus Sibirien.«)

Seite77:"." eingefügt(laut aufs Knie und lachte.)

Seite79:"»" eingefügt(»Siehst du, das alles hier soll mal)

Seite79:"göttlicheschönen" geändert in "göttlichschönen"(Schmuck dieser köstlichen, göttlichschönen Geschichten)

Seite79:"»" entfernt vor "Nu"(Nu – wir haben's ja dazu!)

Seite81:"überdem" geändert in "über dem"(gleich einer schiefen Mütze über dem Gebäude)

Seite82:"," geändert in "."(an der Schulter und schüttelte ihn.)

Seite83:"Herre nentfernten" geändert in "Herren entfernten"(Auch die beiden jungen Herren entfernten sich)

Seite85:"Finde" geändert in "Finte"(eine Finte von unserem Hauptmann)

Seite85:"«" entfernt hinter "Ende!"(wenigstens hat die Warterei ein Ende!)

Seite88:"«" eingefügt(bei den besoffenen Kerls durchschleichst ...«)

Seite93:"»" eingefügt(»Melde mich, Herr Hauptmann!«)

Seite93:"»" eingefügt(»Herr Hauptmann schicken Sie mich!«)

Seite93:"«" eingefügt(wieder bei uns eintreffen!«)

Seite94:"«" eingefügt(Ich versprach's ihm ...«)


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