GESCHICHTE
Eiszeit und Urgeschichte des Menschen.Von Prof.Dr.J. Pohlig. 150 S. m. zahlr. Abb.2. Aufl.In Originallbd. M. 1.25
»Ein Bild der prähistorischen Eiszeit stellt der Verfasser vor unserm Geist auf, wie eskürzerundeinleuchtenderdem Laienwohl seltengeboten wurde … Einfach im Stil und doch anregend genug, um selbst Menschen, die sich auf diesem Gebiete der Wissenschaft fremd und unbehaglich fühlen, fesseln zu können.«
R. M. Natur und Haus.
Die Indogermanen.Von Prof.Dr.O. Schrader. 160 S. mit zahlr. Abbildungen auf Tafeln. In Originalleinenbd. M. 1.25
Schmuckkette aus Zähnen. AusSchrader.
Schmuckkette aus Zähnen. AusSchrader.
»Mit Freude ist es zu begrüßen, daß sich O. Schrader entschlossen hat, eine knappe und durchaus gemeinverständlich gehaltene Zusammenfassung des von ihm für richtig Gehaltenen zu liefern. Wir erfahrenalles Wissenswerteüber das indogermanische Urvolk, dessen Stämme, Wirtschaftsform, Siedlungsweise, Handel und Gewerbe, Nahrung (nebst Trank), Familien- und Sippenverfassung, Blutrache, Religion, Heimat usw. Dabei kommen so ausschlaggebende Dinge zur Sprache, wie die Geltung von Vater- und Mutterrecht einschließlich der Stellung der Frau, das Verhältnis von Viehzüchter- und Ackerbauertum, die Beziehungen von Geisterverehrung und Götterglauben usw.«
Neue Jahrbücher.
Altorientalische Kultur im Bilde.VonDr.J. HungerundDr.H. Lamer. 96 Taf. u. 64 S. Text. In Origb. M. 1.25
Der alte Orient, dessen Erforschung man sich in den letzten Jahrzehnten immer mehr zugewandt und der uns eine ganz neue Welt erschlossen hat, ersteht hier in seinen wichtigsten Kulturdenkmälern vor den Augen des Lesers. Das religiöse, staatliche und bürgerliche Leben der Ägypter und Babylonier, der kleinasiatischen Völker, der Phoeniker und Perser wird im Bilde vorgeführt: die Götter und Dämonen, die heiligen Tiere und Göttersymbole, Tempel, Priester und Kultur, dann die Herrscher und ihre Paläste, ihre Krieger und Jagden, Beamte und Staatsverwaltung, endlich Haus und Hof, Haus- und Toilettegeräte, Spiel und Vergnügen, Handel und Wandel, Ackerbau und Handwerk, Tod und Grab.
Die babylonische Geisteskulturin ihren Beziehungen zur Kulturentwicklung der Menschheit. Von Prof.Dr.H. Winckler. 156 Seiten. Gebunden Mark 1.25
»Das kleine Werk behandelt dieFülle von Material, wie wir es nunmehr zur altorientalischen Weltanschauungslehre besitzen, in übersichtlicher und zugleichfesselnder Weise; es wird jedem Leser, der sich für diese Fragen zu interessieren begonnen hat, ungemein nützlich werden.«
C. N. Norddtsche. Allg. Ztg.
Die Kultur des alten Ägypten.Von ProfessorDr.FreiherrnW. v. Bissing. 92 Seiten Text und 22 Seiten mit 66 Abbildungen. In Originalleinenband Mark 1.25
Verfasser kommt es in erster Linie an, in knapper Form die wichtigsten Elemente der verschiedenen Kulturformen darzustellen und die Punkte herauszuheben, die für die interessante Entwicklung entscheidend waren. Er schildert uns den ägyptischen Staat, die Gesellschaft, Literatur und Wissenschaft, Kunst und Religion, wobei er hierbei nach Möglichkeit die ägyptischen Denkmäler selbst in Wort und Bild zu uns sprechen läßt.
Die ägäische Kultur.Von Prof.Dr.R. von Lichtenberg. 160 S. m. zahlr. Abb. In Origlbd. M. 1.25
Goldring von Mykenä.AusLichtenberg.
Goldring von Mykenä.AusLichtenberg.
»Wohl haben wir eingehende Darstellungen der einzelnen Ausgrabungsstätten und wissenschaftliche Beschreibungen der hervorragendsten Funde. Aber uns fehlt eine für den Laien bestimmte, gemeinverständliche Übersicht über die gesamte Kultur Alt-Griechenlands, die wir heute bereits bis ins dritte vorchristliche Jahrtausend zurückverfolgen können. In diese Lücke will das vorliegende, trefflich illustrierte Bändchen treten.«
Reichsanzeiger.
Griechische Kultur im Bilde.Ein Bilderatlas vonDr.H. Lamer.2. Aufl.96 Taf. u. 64 S. Text. In Orglbd. M. 1.25
Griechische Gliederpuppe.AusLamer, Griechische Kultur.
Griechische Gliederpuppe.AusLamer, Griechische Kultur.
»Man weiß nicht, soll man mehr dieReichhaltigkeitundSchönheit der Abbildungensowie ihretreffliche Auswahlrühmend hervorheben oder die Geschicklichkeit des Verfassers, auf so knappem Raum in den Erläuterungen so reiches Material in übersichtlicher Ordnung zu bieten und ein soanschauliches Bildvom Kulturleben der Griechen zu entwerfen … In sehr anregenden Einzelartikeln führt uns der gelehrte Verfasser inalle Seiten des griechischen Kulturlebensein.«
Augsburger Postzeitung.
Vom Griechentum zum Christentum.Von Prof.Dr.A. Bauer. 160 S. In Origlbd. M. 1.25
»Dassehr anregendeundlesenswerteBüchlein beginnt mit einigen handgreiflichen Beispielen des Fortlebens antiker Kultur in der Gegenwart, die den Laien auf die tieferen geschichtlichen Zusammenhänge vorbereiten, und bezeichnet man den Hellenismus als die Epoche der griechischen Geschichte, die auf den modernen Staat und auf das Christentum den stärksten Einfluß ausgeübt hat. DasgedankenreicheBuch wird auch dem Forscher von Wert sein, und man lernt aus ihm auch, wo man die Urteile nicht unterschreibt oder wo man anders nuanciert.«
Theol. Literaturztg.
Römische Kultur im Bilde.Ein Bilderatlas von OberlehrerDr.H. Lamer.3. Auflage.175 Abbildungen auf 96 Tafeln und 64 Seiten Text. In Originalleinenband Mark 1.25
Relief vom Grabmal des Engros-Brotlieferanten Eurysares. Ablieferung des Brotes an Beamte (Ausschnitt). AusLamer.
Relief vom Grabmal des Engros-Brotlieferanten Eurysares. Ablieferung des Brotes an Beamte (Ausschnitt). AusLamer.
»Dieser in der ausgezeichneten Sammlung erschienene Band verdient warme Empfehlung. Es istein ganz vorzügliches Mittel, Kulturgeschichte zu treiben, auf diese Weise durch eine Fülle von Bildern des gesamten Lebens zur Anschauung zu bringen und dann nur das Nötigste im Worte hinzuzufügen. Hier sind Abbildungen gegeben, in denen Religion und Kultus, Theater, Zirkus, das ganze öffentliche Leben mit den öffentlichen Gebäuden, die Privatarchitektur, Kunst und Kunstgewerbe, Privatleben, Handel und Gewerbe, Bestattung – kurz das ganze Leben vor uns vorüberzieht. Die Wahl der Bilder zeugt füreine genaue Kenntnis.«
Der Türmer.
Zur Kulturgeschichte Roms.Von ProfessorDr.Th. Birt.2.verbesserte u. vermehrteAuflage. 163 S. In Origllbd. M. 1.25
»Birt ist nicht nur ein gründlicher Kenner der Antike, sondern auch ein glänzender Schriftsteller.Farbenprächtige, lebensdurchpulste Bilder zaubert er vor unser geistiges Auge.Wir durchwandern mit ihm die Straßen des alten Roms, bewundern die privaten und öffentlichen Bauten und beobachten im Gewühl die vorbeiflutende Menge.«
Vossische Zeitung.
Das alte Rom.Sein Werden, Blühen und Vergehen. Von ProfessorDr.E. Diehl. 126 S. Mit zahlreichen Abbildungen und 4 Karten. In Originalleinenband Mark 1.25
»Rom, sein Werden, Blühen und Vergehen von den ersten Anfängen bis zum Ende des weströmischen Reiches lernen wir hier kennen an Hand einer klaren Darstellung, unterstützt von Bildern und Karten …Nicht nur dem Italienreisenden, sondernjedem, der sich mit römischer Geschichte befaßt oder kunstgeschichtliche Studien treiben will, wird das Büchlein von Wert sein.«
Der Architekt.
Cäsar.Von HauptmannGeorg Veith. 190 Seiten. Mit einem Porträt und Kartenskizzen. In Originalleinenband Mark 1.25
Die Geschichte des Mannes, der wie kein Zweiter die Schicksale einer Kulturwelt in neue und bleibende Bahnen gelenkt hat, gehört zu den fesselndsten Kapiteln der Weltgeschichte. Ihm ist dieses Bändchen gewidmet. Cäsars Aufstieg, sein Wirken auf der Höhe seiner Macht und seinen Sturz, dieses Heldentum und seine Tragik läßt Verfasser an uns vorüberziehen.
Westdeutschland zur Römerzeit.Von Prof.Dr.Dragendorff. 124 S. mit zahlr. Abb. In Originallbd. M. 1.25
Die Zeit der römischen Okkupation war für Deutschlands kulturelle Entwicklung von unermeßlicher Bedeutung. Die Bedingungen klarzulegen, unter denen sich durch die Mischung des einheimischen und römischen Elements eine provinziale Kultur entwickelt und die Verschiedenheit zu erklären, die zwischen dem inneren Germanien und den Provinzen an der römischen Militärgrenze entstanden, bildet eine Hauptaufgabe dieses Bändchens. Andererseits wird mit besonderem Nachdruck hervorgehoben, wie überall auch das einheimische Element zur Geltung kam.
Die germanischen Reiche der Völkerwanderung.Von Prof.Dr.L. Schmidt. 111 S. m. zahlr. Abb. auf Taf. m. 2 Karten M. 1.25
Es ist eine besonders interessante Periode frühdeutscher Geschichte, die in diesem Bändchen behandelt ist. Wie die Germanen mit der römischen Welt in Beziehung und in den Kampf traten, wie sie die römischen Grenzen überfluteten, sich teils vorübergehend, teils bleibend in dem neuen Gebiete ansiedelten und die Anfänge eines neuen Weltzeitalters einleiteten, ist in fesselnder Weise dargestellt. Auch die inneren Verhältnisse der Germanenstaaten werden geschildert.
Grundzüge der Deutschen Altertumskunde.Von Prof.Dr.H. Fischer. 143 Seiten. In Originalleinenband M. 1.25
»Wer künftig sich darüber unterrichten will, welches die Hauptfragen sind, die die deutsche Altertumskunde zu beantworten hat, welche verschiedene Umfragen dabei zu berücksichtigen sind, der greife zu Fischers Büchlein. Er wird hier seine Wünsche erfüllen können. Mit diesen Worten ist dem Bucheeine Empfehlungerteilt,die man in der Tat sonst keinem anderen Werke der gesamten wissenschaftlichen und populären Literatur auf dem Gebiete der deutschen Altertumskunde zuteil werden lassen kann. Fischer hat Recht, wenn er in dem Vorwort betont, daß es eine andere Darstellung des ganzen Gegenstandes zurzeit nicht gibt.«
Prof.Dr.Lauffer. Frankfurter Zeitung.
100.Band.
100.Band.
Deutsche Kultur des Mittelalters im Bilde.Von Prof.Dr.Paul Herre. 112 schwarze und eine farb. Kunstdrucktaf. m. 200 Abb. u. 64 S. Text. In Origlbd. M. 2.50
Feldbestellung. AusHerre, Kulturgeschichte.
Feldbestellung. AusHerre, Kulturgeschichte.
1000 Jahre deutscher Kulturentwicklung ziehen in diesem neuesten Bilderatlas – das 100. Bändchen der Sammlung – in Bild und Wort an uns vorüber. Der Betrachter durchwandert die Gebiete des Staatslebens, des Kriegs- und Verkehrswesens, der Kunst in all ihren Verzweigungen, des Erziehungs- und Bildungswesens, der Wissenschaften und Technik. Er läßt das Leben und Treiben der einzelnen Stände an sich vorüberziehen: die Geistlichkeit in ihrem priesterlichen Wirken und ihrem klösterlichen Dasein, den Adel in seiner ritterlichen Betätigung, das Bürgertum der deutschen Städte in seinem gewerblichen und kommerziellen Schaffen; den Bauernstand in seiner dörflichen Umgebung und seiner agrarischen Tätigkeit; und schließlich auch die fahrenden Leute mit ihrem ungeregelten Leben auf der Landstraße und dem Jahrmarkt. Kurz, ein überreiches Leben staatlicher, wirtschaftlicher und geistiger Betätigung unserer Vorfahren.
Kulturgeschichte der Deutschenim Mittelalter. Von Prof.Dr.G. Steinhausen. 183 Seiten. In Origllbd. M. 1.25
»In diesem übersichtlichen Rahmen bietet deraus dem Vollen schöpfendeVerfasser eine sorgfältige Auswahl der charakteristischsten Einzelheiten aus der Entwicklungsgeschichte unseres Volkes,lebendig schilderndundzu tiefergehendem Studium verlockend… Aus der ganzen Darstellung leuchtet die Freude des Verfassers an dem unaufhaltsamen Fortschreiten edler Menschlichkeit hervor. Es kann daher jedem Freunde der deutschen Geschichteals zuverlässiger Berater empfohlenwerden.«
Wissenschaftl. Rundschau.
Kulturgeschichte der Deutschenin der Neuzeit. Von Prof.Dr.G. Steinhausen. 162 Seiten. In Originalleinenbd. M. 1.25
»Vielleicht noch mehr wie bei der vor kurzem erschienenen Kulturgeschichte des Mittelalters muß man bewundern, welcheFülle von Stoffder Verfasser, der als Autorität auf dem Gebiete der Kulturgeschichte anerkannt ist, hier auf engem Raume gemeistert hat. Dieweitausschauende und tiefgreifende Darstellung, die überraschend viel Neues bringt, zeigt uns, wie der Deutsche zu einem modernen Kulturmenschen geworden ist.«
Berliner Neueste Nachrichten.
Die deutsche Revolution (1848).Von ProfessorDr.E. Brandenburg. 143 Seiten. In Originalleinenband Mark 1.25
»Die vorliegende, bei aller Knappheit überaus instruktive Darstellung bietetein eindrucksvolles Bildjener gewaltigen Volksbewegung, deren Ursprung sich aus den Ideen der großen französischen Revolution und aus dem Geistesleben des vormärzlichen Deutschland erklärt und deren Verlauf und Scheitern sowohl im Reiche als in den Einzelstaaten zu den wichtigsten Episoden der deutschen Geschichte gehört. Das letzte Kapitel über die Bedeutung der Revolution für die wirtschaftlichen, sozialen und geistigen Fragen deckt die Verbindungslinie der achtundvierziger Zeit mit der Gegenwart auf.Möge das Büchlein zahlreiche Leser finden, deren Bestreben dahin geht, die Grundlagen ihres historischen und politischen Verständnisses zu verstärken.«
National-Zeitung.
Seehelden und Admirale.Von Vize-AdmiralH. Kirchhoff. 136 S. mit 6 Tafeln. In Originalleinenband Mark 1.25
»Dies Bändchen verfolgtin der glücklichsten Weiseeinen doppelten Zweck. Es erzählt uns die höchst spannenden und abenteuerreichen Lebensschicksale großer Männer, Schilderungen von hohem, biographischem Reize, und gibt in seiner Gesamtheit zugleich eine Entwicklungsgeschichte der Flotte von den Trieren der Griechen bis zu den Panzerschiffen der Gegenwart.«
Berliner Tageblatt.
Der Kampf um die Herrschaft im Mittelmeer.Von Priv.-Doz.Dr.P. Herre. 180 Seiten. In Originalleinenband M. 1.25
»Aus diesem Überblick wird klar, daß der Verfasser den Anforderungen einerübersichtlichen Anordnung des Stoffesund einer gleichmäßigen Berücksichtigung der wesentlichen Entwicklungsmomentevollauf gerechtgeworden ist. In letzterer Hinsicht hat er neben der politischen überall auch die kommerzielle Entwicklung geschildert, wie er auch die Rassen- und Kulturprobleme ins rechte Licht zu setzen verstanden hat.«
Deutsche Literaturzeitung.
Die Kultur der Araber.Von Prof.Dr.H. Hell. 154 S. Mit 2 Tafeln und zahlr. Abb. In Originalleinenband M. 1.25
»Diese kurz und straff zusammengefaßte Darstellung, die trotzdemanschaulichundlebendigzu schildern weiß, darf mit großer Freude willkommen geheißen werden … So lohnt es sich in der Tat, sich hier in die Vergangenheit zu versetzen, und der Verfasser hat estrefflichverstanden, uns durch Wort und Bild immer neue Seiten der Kultur zu erschließen.«
J. K. Hamburg. Nachricht.
Mohammed und die Seinen.Von Prof.Dr.H. Reckendorf. 138 Seiten. In Originalleinenband Mark 1.25
»Unter den in jüngster Zeit sich mit erfreulichem Fortschritt mehrenden Darstellungen der islamischen Anfänge für weitere Kreise nimmt dieses Buch eineganz hervorragende und besondere Stelleein.«
R. Geyer, Wiener Zeitschrift für die Kunde des Morgenlandes.
Die Polarvölker.VonDr.H. Byhan, Abteilungsvorstand am Museum für Völkerkunde, Hamburg. 148 Seiten mit ca. 200 Abbildungen, 2 Karten. In Originalleinenband Mark 1.25
Hundeschlitten, Ostjaken. AusByhan.
Hundeschlitten, Ostjaken. AusByhan.
Hundeanspannung, Juu.
Hundeanspannung, Juu.
»Ininstruktiverund verhältnismäßigreichhaltigerDarstellung führt der Verfasser die Völker des hohen Nordens in ihrer materiellen und geistigen Kultur vor … Die Tafeln enthalten etwa 200 gut ausgewählte Abbildungennach den besten Vorlagen… Solche allgemeinverständlich und lesbar gehaltenen und die doch wissenschaftliche Verläßlichkeit wahrenden Schriften wie diese können der Völkerkunde nur nützlich sein.«
Globus.