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Ich sinn und sinne, geh auf stillen WegenUnd müh mich ernsthaft um mein Gleichgewicht,Jedoch umsonst: ich bleibe unterlegen.Ich schau nur immer in ein bleich GesichtMit seltsam Widerspruch-gemischten Zügen,Aus denen eine kranke Seele spricht.Und auch den Augen will nichts mehr genügen:Es scheinen See und Himmel, Wald und StrandNur willens, sie um Bessres zu betrügen.Um Bessres –? Wie? Bist du so schnell entbrannt?Seit wann? wofür? Ist sie nur hübsch zu nennen?Vielleicht das Kleid, das Haar, die schmale Hand –Doch sonst –? Und würdest du sie wirklich kennen,Du fändest sie am Ende unausstehlichUnd wärst heilsfroh, dich möglichst bald zu trennen!Zwar – hier am Strande ist man grad nicht wählig,Die Zeit wird lang, und stets allein zu gehen,Tagaus, tagein – ich glaub, das macht allmählichGanz melancholisch noch! Ich will doch sehen,Mich ihr zu nähern. Mittags beim DinerDürft' es vielleicht schon sich von selbst verstehen …Vielleicht noch besser abends an der See …

Ich sinn und sinne, geh auf stillen WegenUnd müh mich ernsthaft um mein Gleichgewicht,Jedoch umsonst: ich bleibe unterlegen.Ich schau nur immer in ein bleich GesichtMit seltsam Widerspruch-gemischten Zügen,Aus denen eine kranke Seele spricht.Und auch den Augen will nichts mehr genügen:Es scheinen See und Himmel, Wald und StrandNur willens, sie um Bessres zu betrügen.Um Bessres –? Wie? Bist du so schnell entbrannt?Seit wann? wofür? Ist sie nur hübsch zu nennen?Vielleicht das Kleid, das Haar, die schmale Hand –Doch sonst –? Und würdest du sie wirklich kennen,Du fändest sie am Ende unausstehlichUnd wärst heilsfroh, dich möglichst bald zu trennen!Zwar – hier am Strande ist man grad nicht wählig,Die Zeit wird lang, und stets allein zu gehen,Tagaus, tagein – ich glaub, das macht allmählich

Ich sinn und sinne, geh auf stillen WegenUnd müh mich ernsthaft um mein Gleichgewicht,Jedoch umsonst: ich bleibe unterlegen.

Ich sinn und sinne, geh auf stillen Wegen

Und müh mich ernsthaft um mein Gleichgewicht,

Jedoch umsonst: ich bleibe unterlegen.

Ich schau nur immer in ein bleich GesichtMit seltsam Widerspruch-gemischten Zügen,Aus denen eine kranke Seele spricht.

Ich schau nur immer in ein bleich Gesicht

Mit seltsam Widerspruch-gemischten Zügen,

Aus denen eine kranke Seele spricht.

Und auch den Augen will nichts mehr genügen:Es scheinen See und Himmel, Wald und StrandNur willens, sie um Bessres zu betrügen.

Und auch den Augen will nichts mehr genügen:

Es scheinen See und Himmel, Wald und Strand

Nur willens, sie um Bessres zu betrügen.

Um Bessres –? Wie? Bist du so schnell entbrannt?Seit wann? wofür? Ist sie nur hübsch zu nennen?Vielleicht das Kleid, das Haar, die schmale Hand –

Um Bessres –? Wie? Bist du so schnell entbrannt?

Seit wann? wofür? Ist sie nur hübsch zu nennen?

Vielleicht das Kleid, das Haar, die schmale Hand –

Doch sonst –? Und würdest du sie wirklich kennen,Du fändest sie am Ende unausstehlichUnd wärst heilsfroh, dich möglichst bald zu trennen!

Doch sonst –? Und würdest du sie wirklich kennen,

Du fändest sie am Ende unausstehlich

Und wärst heilsfroh, dich möglichst bald zu trennen!

Zwar – hier am Strande ist man grad nicht wählig,Die Zeit wird lang, und stets allein zu gehen,Tagaus, tagein – ich glaub, das macht allmählich

Zwar – hier am Strande ist man grad nicht wählig,

Die Zeit wird lang, und stets allein zu gehen,

Tagaus, tagein – ich glaub, das macht allmählich

Ganz melancholisch noch! Ich will doch sehen,Mich ihr zu nähern. Mittags beim DinerDürft' es vielleicht schon sich von selbst verstehen …Vielleicht noch besser abends an der See …

Ganz melancholisch noch! Ich will doch sehen,Mich ihr zu nähern. Mittags beim DinerDürft' es vielleicht schon sich von selbst verstehen …

Ganz melancholisch noch! Ich will doch sehen,

Mich ihr zu nähern. Mittags beim Diner

Dürft' es vielleicht schon sich von selbst verstehen …

Vielleicht noch besser abends an der See …

Vielleicht noch besser abends an der See …


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