Nachweise.

„Jambo, jambo!“ riefen die beiden Negermädchen frohlockend hinauf.

Inzwischen hatte John die Strickleiter befestigt und der Lord und seine Gattin beeilten sich hinabzusteigen. Gleich hinter ihnen erschien Professor Schultze.

Mietje und Sannah flogen einander in die Arme; Flitmore küßte herzlich seine Schwäger und Schwägerinnen und sogar die kleine Zwergprinzessin, die solcher Ehre wohl wert war. Ebenso innig begrüßte Lady Flitmore, als sie sich aus der Schwester Armen herausgefunden, ihren Bruder Hendrik und dessen Gattin, sowie den Doktor, ihren Schwager, und alsdann Tipekitanga und Amina.

Inzwischen hatte auch der Professor sich der Gruppe genähert und wurde mit kräftigem Händeschütteln von den alten lieben Bekannten begrüßt, mit denen er einst auf afrikanischem Boden so manches Abenteuer erlebt hatte.

Heinz und Heliastra waren mittlerweile ebenfalls der Sannah entstiegen.

Sie waren hier noch unbekannt und blieben etwas abseits stehen; doch wurden sie bald bemerkt und hohes Staunen erfüllte Hendrik und Leusohn und deren Gattinnen, als sie die wunderliebliche Gestalt und das in überirdischer Schönheit strahlende Gesicht des fremden Mädchens erschauten.

Sie verstummten und fühlten sich von einem seltsamen Zauber gefangen genommen, der von dem engelgleichen Wesen ausging, das von einem schneeweißen, zarten Gewebe umflossen vor ihnen stand. Sie bewunderten diese blendende Erscheinung mit wahrer Andacht und frommer Scheu: sie erschien wie ein Geschöpf aus einer andern vollkommeneren Welt, denn wie konnte die Erde solche himmlische Reize hervorbringen? Und sie hatten recht mit dieser Ahnung: Heliastra kam ja wirklich aus höheren Sphären.

Aber neben diesem Gefühl ehrfürchtiger Bewunderung wallte zugleich in aller Herzen eine beseligende Liebe zu der Fremden auf: sie fühlten sich ganz wunderbar zu ihr hingezogen. Die Reinheit, Milde und herzgewinnendeFreundlichkeit, die aus diesem lieblichen, rosenschimmernden Antlitz lachte, vor allem aber aus den großen Augen, deren zartes Blau auf Erden nicht seinesgleichen hatte, mußten ja alle Seelen gefangen nehmen.

Heliastra ihrerseits schaute mit liebendem Wohlgefallen auf die Gruppe, ihr Herzchen klopfte vor freudiger Aufregung und wogte besonders ihren neuen irdischen Schwestern entgegen. Wie schön und wie lieb sahen sie aus, wenn sie auch nicht so ätherisch waren wie Glessiblora und die andern Mädchen Edens! Selbst ihre dunkelfarbigen Erdenschwestern, die feingliederige Tipekitanga und die rundliche Amina kamen ihr reizend vor.

„Wer ist dies himmlische Geschöpf?“ stammelte endlich Sannah mit fliegenden Pulsen.

„In Wahrheit ein himmlisches Geschöpf!“ sagte Mietje: „Denn wir haben sie aus der himmlischen Welt der Fixsterne geholt. Und wie lieb und edel sie ist, werdet ihr bald selber erfahren.“

„Aus der himmlischen Welt der Fixsterne?“ rief Helene ratlos. Was sollten diese rätselhaften Worte bedeuten? Und doch! sie fühlte, daß ein überirdisches Geheimnis allein der Wahrheit entsprechen konnte; denn daß auf ein irdisches Wesen eine solche Anmut ausgegossen sein könnte, schien ihr je länger je mehr völlig undenkbar.

„Es ist so,“ bestätigte der Lord: „Heliastra ist ein Gast aus den himmelweiten Fernen der Fixsternwelt. Wie das alles zusammenhängt, werden wir euch hernach erklären. Nun aber will sie unsre arme Erde als ihre Heimat betrachten: eine edle Sehnsucht zog sie zu uns herab und die Liebe ihres Herzens zu unserm edlen Freund Heinz Friedung, der ein Los gezogen hat, wie es noch keinem Sterblichen zuteil wurde, außer etwa mir, der ich eine Mietje Rijn zur Gattin gewann.“

„Frevler!“ rief Lady Flitmore und legte ihre kleine Hand auf des Lords Mund: „Wie kannst du es wagen, mich mit einer Heliastra zu vergleichen!“

„Das ist Heinz Friedung, der mit Ihnen Australien bereiste?“ wandte sich nun Doktor Leusohn an Schultze.

„Gewiß! Eine Seele von einem Menschen und ein Held! Niemand hätte ich ein solch goldenes Glück so freudig gegönnt, wie gerade ihm.“

„Herzlich willkommen!“ rief Leusohn und umarmte den jungen Mann, der ihm aus des Professors Briefen längst bekannt und lieb war; ebenso stürmisch begrüßte Hendrik den neuen Freund, worauf auch Sannah und Helene ihm die Hand schüttelten.

Dann eilten die jungen Frauen auf Heliastra zu; doch hielt sie immer noch eine andächtige Scheu zurück, der Holden eine Zärtlichkeit zu erweisen, zu der sie ihr Herz trieb. Sie fühlten sich unwürdig so hoher Gunst und streckten ihr zaghaft die Hand entgegen.

Heliastra aber schlang lächelnd ihre Elfenarme nach einander um Sannahs und Helenes Hals und drückte warm ihre feinen Rosenlippen auf ihren Mund. „Seid ihr nicht meine lieben Schwestern?“ fragte sie dann errötend.

„Wenn wir es sein dürfen, mit Stolz und Freude!“ erwiderte Helene und Sannah fügte hinzu: „Ich glaube, ich werde niemand so lieb haben können, wie dich, ausgenommen natürlich meinen lieben Mann.“

„Ja, mein lieber Heinz geht auch bei mir allen andern vor,“ sagte Heliastra mit einem zärtlichen Blick auf ihren Gatten: „Aber dann sollt gleich ihr kommen. O, ich habe so viel Liebe, es reicht für euch und die ganze Welt!“

Das ganze Gespräch wurde auf deutsch geführt, das Heliastra bereits fließend sprach, und das aus ihrem Munde wie himmlische Musik und Glockengeläute klang.

Dann ging sie leichtfüßig auf Tipekitanga und Amina zu, die scheu bewundernd beiseite standen, umarmte und küßte auch sie und sprach: „Ihr seid doch auch meine lieben Schwestern von der Erde?“

Amina war ganz stumm vor Glück und großer Verlegenheit, zugleich aber hob sich ihr Herz in seligem Stolz.

Tipekitanga aber sah die himmlische Schwester mit einem strahlenden Blicke an und flüsterte nur: „O, liebe, liebe Herrin!“

Hierauf reichte Heliastra Hendrik und Leusohn das durchsichtige Händchen mit warmer Herzlichkeit; die Männer aber wagten nicht, fest zuzugreifen, so zart erschien ihnen diese Elfenhand, auf die sie einen ehrerbietigen Kuß drückten.

Da aber plötzlich wurde es in der Höhe laut und der Zauberbann, den Heliastras Erscheinung ausübte, wurde für eine Weile gebrochen.

„O, schnöde Erde! O, jämmerliche, erbärmliche Menschheit!“ grollte es herab. „Also da sind wir wieder gelandet auf dem armseligsten aller Planeten? Und da unten begrüßen sie sich und kein Mensch denkt an mich, Kapitän Hugo von Münchhausen, den berühmten Abu Baten, Pascha seiner Königlichen Hoheit des Khedive von Ägypten! Mich, mich lassen sie die Begrüßungsszene verschlafen! Mich, die gewichtigste Persönlichkeit von allen,behandeln sie als eine zu vernachlässigende Größe? Komm, Heliastra, du Engelskind aus einer bessern Welt! Laß uns mit einander diesen undankbaren Erdboden wieder verlassen und zurückkehren in die seligen Sphären!“

„Halloh! Münchhausen, unser herrlicher Kapitän, der schreckliche Abu Baten!“ rief es unten durcheinander.

Dieser stürmische Jubel versöhnte den zürnenden Koloß und er turnte mit erheiternder Gewandtheit die Strickleiter herab.

Als er keuchend den Erdboden erreichte, umringten ihn die Freunde und Freundinnen und grüßten ihn mit solch herzlicher Freude, daß er erklärte: „Na Kinder! Wenn ihr mich denn doch so gern habt, so will ich mich, wenn auch schweren Herzens, entschließen, wieder diesen heillosen Planeten zu bevölkern!“

Nun erst kam auch der bescheidene John herab, gefolgt von den Schimpansen Dick und Bobs, und auch er wurde aufs freundlichste willkommen geheißen.

„Ah! Da steht ja auch unsre herrliche Zwergprinzessin!“ rief Münchhausen: „Komm an mein Herz, liebes Mädchen, fliege in meine Arme, reizende Tipekitanga! Dein alter Onkel sehnt sich danach, dich an seine treue Brust zu drücken!“

„Halt, halt!“ lachte Leusohn, als der Kapitän wirklich Miene machte, die zarte Gestalt zu umarmen: „Sie würden ja unsre kleine Heldin erdrücken und erwürgen. Für solch zerbrechliche Wesen sind Ihre Liebkosungen denn doch zu gefährlich.“

„Sie haben recht, wie immer, weiser Doktor,“ sagte Münchhausen und ließ die Arme wieder sinken. „Na, dann gib mir dein Patschhändchen, vortrefflichstes aller Prinzeßchen!“ Und er drückte ihr vorsichtig die kleine Hand.

Nun erschien auf einmal Piet Rijn, der greise Bure, auf der Bildfläche, gefolgt von seinen übrigen Söhnen Frans, Klaas und Danie.

Frans hatte von der Farm aus das Weltschiff in der Morgensonne strahlen sehen, und da bald bemerkt wurde, daß Hendrik und Leusohn mit ihren Frauen und deren Dienerinnen ausgeflogen waren, beschloß der würdige Alte, nachzusehen, was dort drüben los sei.

Hocherfreut umarmte er seine Tochter Mietje und seinen Schwiegersohn, den Lord, begrüßte herzlich den Professor und ebenso Heinz und Münchhausen, die Flitmore ihm vorstellte. Von letzterem besonders hatte er ja durch seine Söhne, sowie Sannah, Helene und Leusohn des Rühmlichen genugerfahren. Ebenso freudig bewegt begrüßten die Brüder Mietje, den Lord und dessen Gefährten. Auch John wurde nicht vergessen.

Mit hoher Bewunderung wurde auch die Perle der Gesellschaft, Heliastra, willkommen geheißen, dann begab man sich gemeinsam nach dem Wohnhause der Familie Rijn.

Unterwegs schimpfte Münchhausen: „Nein, es ist doch ein wahres Elend auf dieser Erde! Wie leichtfüßig war ich doch auf dem Planeten Eden! Ach! Wenn ich an dieses Hüpfen und Schweben denke! Und jetzt? Eine Schinderei ist es, solch einen stattlichen Leib, wie ich ihn besitze, schwerfällig über den Erdboden zu schleppen!“

Auch Heliastra hatte bemerkt, daß es sich auf Erden nicht so leicht wandelte, wie in ihrer heimischen Welt. Sie machte einen Versuch, sich wie dort in die Lüfte zu erheben, aber damit war es hier nichts! Mit einer leisen, bedauernden Enttäuschung in der Stimme sagte sie zu ihrem Gatten: „Heinz, hier kann ich nicht mehr fliegen!“

„Wenn nur unsere Seelen fliegen!“ erwiderte er tröstend.

Doch Heliastras heiteres Gemüt überwand rasch die Enttäuschung. Zu was wollte sie fliegen, wenn es ihrem Heinz doch versagt war? Und sie schwebte so leichtfüßig über den Erdboden, dahin, wie kein Menschenkind es vermochte.

„Wie eine Elfe!“ dachte Sannah.

Helene und Sannah eilten nun voraus in die Farm, um mit Aminas und Tipekitangas Hilfe einen tüchtigen Morgenimbiß zu bereiten, zu dem John noch Früchte und Konserven von Eden aus der Sannah holen mußte, die hohes Staunen erregten und den unkundigen Erdenkindern einen nie geahnten Genuß bereiteten.

Inzwischen wurde lebhaft geplaudert und zunächst in aller Kürze von der wundersamen Weltfahrt berichtet.

Wie ein Märchen klangen diese Berichte, und Leusohn meinte: „Wenn uns Kapitän Münchhausen das alles erzählte, so wüßte ich ja, wo ich daran bin; so aber kenne ich mich wahrhaftig nicht mehr aus! Und das alles soll wirkliche, selbsterlebte Wahrheit sein und kein wunderbarer Traum?“

„Hast du schon solche Früchte und Baumzweige gesehen und gekostet?“ fragte Helene ihren zweifelnden Bruder. „Gibt es Milch und Honig, Butter und Fruchtsäfte auf der weiten Erde, wie diese paradiesischen Genüsse, die uns aus einer fernen Welt gebracht und aufgetischt worden sind?“

„Und vor allem,“ fügte Sannah hinzu, als ihr Gatte seiner Schwester daraufhin nichts zu erwidern wußte, „ist dieses engelgleiche Wesen, Heliastra, nicht ein augenscheinlicher Beweis für die Wahrheit alles dessen, was unsere staunenden Ohren vernehmen?“

„Ihr habt recht, meine Lieben,“ gab nun der Doktor zu, „und wenn ich mich überzeugt habe, daß ich das alles nicht selber träume, dann muß ich es ja schließlich glauben. In der Tat zweifle ich lebhaft, ob nicht selbst unseres Kapitäns großartige Phantasie zu schwach wäre, solche Wunder auszudenken.“

„Oho!“ verwahrte sich Münchhausen. „Warten Sie ab, bisichzu erzählen beginne, etwa von den sechsbeinigen Marsmenschen und dergleichen!“

„Und mir zu Ehren hast du dein märchenhaftes Fahrzeug „Sannah“ geheißen?“ fragte Leusohns Gattin ihren Schwager Flitmore.

„Gewiß! Und sie hat dir Ehre gemacht; sie hat sich treu und zuverlässig erwiesen,“ lautete die Antwort.

Tipekitanga aber strahlte vor Stolz und Glück, als sie erfuhr, daß auch sie einer so außerordentlichen Ehrung gewürdigt worden war, und daß ein kleiner, aber an Wundern und zauberischen Reizen reicher Weltkörper ihren Namen erhalten hatte. Ebenso stolz war Amina, daß ein Komet nach ihr benannt worden war.

Mehrere Wochen blieben unsere Freunde auf Piet Rijns Farm, glücklich inmitten ihrer Lieben, dann nahmen sie Abschied, doch nicht auf immer.

Sie bestiegen noch einmal die Sannah; Münchhausen wurde in Adelaide abgesetzt; Professor Schultze, Heinz und Heliastra verließen endgültig das Weltschiff, als es Berlin erreichte.

Kurz darauf landete Lord Flitmore mit Mietje und John nebst den treuen Schimpansen vor seinem Schloß in England, um zunächst hier zu verweilen, später aber die Sannah zu einer neuen Weltfahrt praktischer auszurüsten unter Benutzung aller Erfahrungen, die auf ihrer ersten Reise gemacht worden waren, die er nur als eine Probefahrt ansah.

Ein nochmaliger Besuch des Planeten Eden war für den Lord und Mietje vor allem eine ausgemachte Sache; dies waren sie schon Heinz und Heliastra schuldig, denen sie versprochen hatten, sie in ein paar Jahren dorthin mitzunehmen, damit die Tochter Edens ihren Eltern und Geschwistern berichten könne von dem segensreichen Wirken ihrer erbarmenden Liebe auf der fernen Erdenwelt.

Im übrigen war Lord Flitmore entschlossen, noch mehrere Weltschiffe nach dem Muster der Sannah zu bauen, um einen regen Verkehr der Erde mit den Planeten und der Fixsternwelt anzubahnen.

Bei der nächsten Reise würde also vermutlich gleich eine wohlbemannte Flotte von der Erde in den Weltraum sich erheben, und das schönste und am vollkommensten ausgestattete dieser Weltschiffe sollte auch den schönsten und würdigsten Namen tragen, den Namen „Heliastra“.

Als Quellen für die astronomischen Tatsachen, die in die Erzählung verflochten sind, dienten mir hauptsächlich:1. Einige Artikel aus Zeitungen und wissenschaftlichen Zeitschriften.2. Carl Snyder. „Die Weltmaschine“. Erster Teil: Der Mechanismus des Weltalls. Autoris. deutsche Übersetzung von Dr. Hans Kleinpeter. Leipzig 1908. J. A. Barth. 451 S.3. Dr. Hermann J. Klein. Kosmologische Briefe über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Weltbaues. Für Gebildete. 3. Aufl. 1891. Leipzig. Ed. H. Mayer. 308 S.4. Prof. Dr. Walter F. Wislicenus. Prof. an der Universität Straßburg. Astrophysik. 2. Aufl. Leipzig. G. J. Göschen. 1903. 152 S.5. A. F. Möbius. Astronomie. 8. Aufl. bearbeitet von Prof. H. Cranz. Stuttg. G. J. Göschen. 1894. 148 S.6. Prof. Dr. Zech. Himmel und Erde. Eine gemeinfaßliche Beschreibung des Weltalls. München. R. Oldenbourg. 1870. 293 S.7. Dr. M. Wilh. Meyer. Sonne und Sterne. Stuttgart. Kosmos, Franckh. 1907. 106 S.8. Hermann J. Klein. Das Sonnensystem. 2. Aufl. Braunschweig. Vieweg. 1871. Bd. I 351 S. Bd. II 371 S.9. J. J. von Littrow. Die Wunder des Himmels. 5. Aufl. Stuttg. Gustav Weise. 1866. 1024 S.10. Camille Flammarion. Urania. Übers. v. Karl Wenzel. Pforzheim. O. Riecker. 1894. 234 S.In folgendem bezeichne ich der Kürze halber Quelle 2 mit Sn. (Snyder), 3 mit K. B. (Kosmologische Briefe), 4 mit W. (Wislicenus), 5 mit M. (Möbius), 6 mit Z. (Zech), 7 mit Me. (Meyer), 8 mit K. (Klein), 9 mit L. (Littrow), 10 mit F. (Flammarion).Kapitel 4.Geschwindigkeit des Lichts Sn. 29. 273. 275-76. Me. 87. Z. 46. M. 89-92 usw.Kapitel 5.Anziehungskraft, Schwerkraft, Gravitation M. 94-100. L. 677-700. Z. 140-144. Sn. 243-251. Erdbewegungen Sn. 224, 277, 307-308. F. 191-195. Höhe der Atmosphäre M. 28. Absoluter Nullpunkt (-273°) K. B. 225. Große Inversion: „Daheim“ Nr. 9, Jahrg. 1909 (28. Nov. 1908) Sammlerdaheim. Kälte im Weltraum K. B. 224-225.[1]Theorie über die Gravitation aus Anziehung und Abstoßung, über die Erfüllung des Weltraums mit verdünnter Luft und über die Strahlung — vom Verfasser aufgestellt.[1]„Zur Guten Stunde“ 1909, Heft 21, S. 500-502. (Felix Linke: „Vom Luftmeer der Erde.“)Kapitel 6.Lufthülle des Monds L. 464-465. W. 87-88.Dämmerungserscheinungen K. B. 214 (Tyndall), 213-219. Sterne vor der Mondscheibe L. 465. Wasserlosigkeit K. I 122-123. L. 464-465. Allgemeines über den Mond und seine Ringgebirge K. I. 100-134. W. 63-105. L. 450-483. K. B. 197-235. Z. 167-183. M. 53-68. Gebirge bis zu 10000 Meter Z. 171. Veränderungen (Krater Linné und Messier) K. I 119-120. K. B. 204-206. 209-212. W. 94. Strahlenerscheinungen W. 81-82. Rillen W. 80-81. Neubildungen W. 96-97. Farben und Pflanzenwuchs K. B. 216-223. 225. W. 97-98. Libration Z. 172. L. 468. Entfernung des Mondes von der Erde Sn. 29. 337 usw. Rückseite des Mondes L. 457-458.Kapitel 8.Richtige Begriffe über die Erde und die Planeten im Altertum Sn. 61. Aristarch Sn. 86-90. 107. Bion Sn. 66-69. Apollonius von Pergä Sn. 90-91. Hipparch Sn. 90-91. Pythagoras Sn. 99. Eratosthenes Sn. 74-78. Archimedes Sn. 120-122. Strabo Sn. 78-79. Posidonius Sn. 92-94. Demokrit Sn. 126-138. Cheopspyramide Sn. 70. Kopernikus Sn. 163. L. 164-168. Giordano Bruno Sn. 176. Möglichkeit der Unrichtigkeit des Kopernikanischen Systems Sn. 161 (Anmerkg. des Herausgebers). Keppler und seine Gesetze Sn. 180-184. L. 179-202. M. 79-80. Galilei Sn. 190-202. Newton Sn. 245. 249 (243-251). M. 94-100. L. 677-700. Z. 140-144. Cassini Sn. 221-223. Römer und Leverrier Sn. 223. Herschel Sn. 307-311. 290-291. Laplace Sn. 283-288. Bessel Sn. 318-319.Kapitel 9.Nichtexistenz der Marskanäle entdeckt von Prof. Hale (amerik. Astronom). Sitzung der engl. Astron. Gesellsch. Staats-Anz. f. Württ., Nr. 2, 4. Jan. 1910. Deutsche Reichspost, Nr. 3, 5. Jan. 1910. „Wie es auf dem Mars aussieht“ (Bewohnbarkeit) nach Prof. Edward S. Morse im „World Magazine“ (Das Neue Blatt, Berlin, 1906, Nr. 52, S. 822). Entfernung des Mars Sn. 337. Mars K. B. 249-263 (Atmosph., Umlaufzeit, Halbmesser, Dichtigkeit, Rotation, Jahreszeiten, Schneefälle, Bewölkung, rote Farbe, Kanäle und ihre Veränderungen). W. 119-127. Z. 154-155. M. 108-110. K. I. 135-140. L. 150. 384-388.Kapitel 10.Tage und Jahreszeiten auf dem Mars K. B. 250-251.Kapitel 11.Riesige Regenwürmer der Vorwelt sind sehr wahrscheinlich. Heute noch finden sich auf der Insel Kwidscheri im Kiwusee Regenwürmer von mehr als 40 cm Länge und reichlich Daumendicke (Benhamia spec.). Siehe: Adolf Friedrich Herzog zu Mecklenburg: „Ins innerste Afrika“, S. 184-185.Kapitel 14.Marsmonde M. 93-94 usw.Kapitel 15.Sternschnuppen und Meteore K. B. 149-180. W. 139-140. Z. 93-106. M. 125-130. K. I. 246-249. L. 706-709. Kometenähnliche Bahnen der Meteorschwärme Sn. 256. Auflösung des Bielakometen Sn. 266 (siehe auch Kapitel 18). Meteoriten innen kalt bei geschmolzener Oberfläche Sn. 421. K. B. 149-151. Boliden und Feuerkugeln K. B. 154. Meteore scheinen aufgelöste Kometen K. B. 168. Meteoriten können vom Monde stammen, Sternschnuppen nur von Kometen K. B. 175-178. Stoffe der Meteore K. B. 178-180. Geschichtliche Meteorfälle K. I. 263-344. Peary raubt den Eskimos ihre Meteoreisensteine. General-Anzeiger Pforzheim, 22. Febr. 1910, Nr. 44. Unterhaltungsbeilage zur Deutschen Reichspost, 2. März 1910, Nr. 50. Diamanten in Meteorsteinen. General-Anzeiger Pforzheim, 22. Febr. 1910, Nr. 44. Meteoritenregen in Mugello. Deutsche Reichspost, 7. Febr. 1910, Nr. 30.Kapitel 16.Asteroïden oder Planetoïden Z. 156-160. M. 82-87. K. I. 141-154. L. 388-412. K. B. 264-266. W. 111-113. Sn. 292-295. Lufthülle und nichtrotierende Brocken, eigene Theorie des Verfassers. Atalanta.K. B. 265. Die Entdeckung der Planetoïden Z. 156-159. M. 82-83. Sn. 292-293. K. I. 141-142. L. 390-405. Gauß L. 391-392. Sn. 292-293.Kapitel 18.Kometenbahnen K. B. 109-110. Schweif: „Kometen und der Halleysche Komet“ von J. Franz, Breslau (Deutsche Revue, herausgegeben von Richard Fleischer. Stuttg., Leipzig. Deutsche Verlags-Anstalt. Januar 1910). Diesem Aufsatz sind auch über alle nachfolgenden Punkte Einzelheiten entnommen. Schweif, ferner: Gen.-Anz. Pforzh., 1. Beiblatt zu Nr. 27, 2. Febr. 1910 (auch Abstoßung). K. B. 122 (auch elektr. Abstoßung). M. 119. K. I. 239-242. L. 496-502. Masse: D. Revue und Pf. Gen.-Anz. wie oben. K. B. 114. 117. 124-125. M. 135-137. K. I. 245-246. L. 303-305. Kern: D. Revue und Pf. Gen.-Anz. wie oben, Unterhaltungsbeil. z. D. Reichspost, 9. Febr. 1910, Nr. 32 usw. Zusammenstoß mit einem Kometen: D. Revue und D. Reichspost wie oben. Laplace. L. 532-534 usw. Frühere Kometenerscheinungen: Unterh.-Beil. z. D. Reichspost, Nr. 303, 28. Dez. 1909. Halley-Komet: D. Revue wie oben. M. 123. K. I. 257-259. L. 510-523. Bielakomet: M. 124. K. I. 252-255. L. 525-532. Septemberkomet 1882: M. 123. K. B. 139-140. Balgerei mit dem Jupiter und Lexell-Komet: M. 123. Z. 88-89. K. B. 133-134. Geschwindigkeit der Kometen: Sn. 262 usw. Kometen ferner: Z. 87-92. M. 116-118. K. I. 189-239. L. 493-570. W. 134-139. Leipziger Illustr. Zeitg., Nr. 3456, 23. Sept. 1909 (Halley-Komet). Sn. 257-268. Teufelsschlucht in Arizona: Unterh.-Beil. z. D. Reichspost, 12. Febr. 1910, Nr. 35.Kapitel 19.Jupiter: Sn. 338. K. B. 266-288. W. 128-129. Z. 160-161. M. 111. K. I. 155-160. L. 413-422. Jupitermonde: W. 130. M. 88-94. K. I. 160-166. Albedo: W. 85. 110-111.Kapitel 20-22.Saturn: W. 131-133. K. B. 289-296. K. I. 167-179. L. 422-438. Z. 162-164. M. 114-115. Dichtigkeit = spezif. Gewicht: W. 8. Saturnmonde und ihre Entdeckung: Sn. 235. M. 92-93. K. I. 175-179.Kapitel 26.Uranus: Sn. 289-290. K. B. 297-300. W. 134. Z. 164. M. 116. K. I. 180-182. L. 438-439. 4 Uranusmonde: W. 134. K. I. 182-184. M. 93. L. 439-440. Neptun: Sn. 291-294. 299-300. 28-29. K. B. 301-302. W. 134. Z. 164. M. 116. K. I. 185-187. L. 441-443. 752-772. Neptunmond: W. 134. M. 93. K. I. 187-188.Kapitel 27.Die wörtlich angeführten Stellen siehe: Sn. 146-147. 115. 349. 350. 447. 381. 383. K. B. 182. 27-28. F. 77. 115. Verschiedene Geschwindigkeiten: Zeitungsnotiz. Sn. 325. Z. 46.Kapitel 28.Aberration: Z. 44-55. Sn. 277. Z. 48-50. L. 121-136. Zahl der Fixsterne: Me. 59-61 usw. Parallaxe: Sn. 317-319. Z. 36-44. Me. 8-10. K. II. 146-158. L. 100-110. Entfernungen der Fixsterne und nächster Fixstern: Sn. 29. 319-320. 338. 353. M. 136. Sirius, Arktur, Canopus, Rigel, Deneb: Sn. 321-323. Rigel: Pforzh. Beobachter, Beiblatt zu Nr. 56, 7. März 1895. Spektralanalyse: Sn. 245. 330-331. W. 9-11. 29-36. Z. 22-30. K. II. 322-371. L. 292-299. Me. 77-79. Einteilung der Fixsterne: Sn. 332. K. B. 9-16. W. 140-142. Me. 65. K. II. 18-36. 339-354. Eigenbewegung der Fixsterne: Sn. 333-334. M. 145-148. K. II. 111-145. L. 586-590. Me. 74-80. Dunkle Sterne: Sn. 177. 343-344. 352. 364. 369. Me. 73. M. 141. Lichtabsorption: Me. 63. K. II. 319-321. L. 583-584. K. B. 16. Veränderliche Sterne: Me. 66-68 (Miratypus). 68-69 (Lyratypus). 70-72 (Algoltypus). M. 139-140. K. II. 74-99. 345 (Miratypus). 352 (Algol). L. 573-574. 624-635. (Mira 627-628. Algol 628-629.) Unendlichkeit jenseits unsrer Erkenntnis: Me. 103-106.Kapitel 32.Doppelsterne: Sn. 351. 352-354. 355-356. Me. 73-82. M. 141-143. K. II. 47-51. 159-227. L. 590-623. Vielfache Systeme: Sn. 357. Me. 73-82. M. 143.Kapitel 33.Bewohnbarkeit der Planeten: Sn. 176-177. K. B. 112-113. 207-209 (Korrespondenz mit den Mondbewohnern). 397. L. 443-449.Kapitel 35.Edison: „Wie unwissend sind wir! Wir wissen nicht, was Schwere ist; auch kennen wir nicht die Natur der Wärme, des Lichts und der Elektrizität .....“ (Pforzh. Gen.-Anz., 14. Jan. 1910, Nr. 11.)Kapitel 38.Die Gesetze der Entstehung der menschl. Sprache hat der Verfasser entdeckt.Kapitel 43.David Gill: „Rede über die Bewegung und Verteilung der Sterne im Raum.“ Jahrbuch der Naturkunde. 1909. (Leipzig, Karl Prochaska.) Mappierung der Sterne: Me. 61. Sternnebel: W. 149-152. Z. 61-67. Me. 92-97. M. 144-145. K. II. 232-294. 354-361. L. 635-664. Zahl der Sterne: Me. 59-61 usw. Milchstraße: Me. 98-103. K. II. 295-302. L. 581-582 usw.Kapitel 46.Neue Sterne: Sn. 362. K. B. 16-19. W. 146-149. Me. 84-91. M. 140. K. II. 100-110.Kapitel 47.Venus: Württemberger Zeitung, 9. Sept. 1909, Nr. 211, S. 17, „Der Glanz der Venus“. Sn. 225. 337. K. B. 245-248. W. 111. 118-119. Z. 152. 154. M. 106-107. K. I. 62-74. L. 150. 360-384. Die Sonne: Entfernung: Sn. 28. 29. 338. M. 46. Me. 10. Flecken: K. B. 60-80. W. 15-20. 51-52. Me. 25-34. 48-49. K. I. 10-17. 19-27. L. 306-326. Fackeln: K. B. 80-82. W. 20-22. Me. 25-34. K. I. 17-18. L. 306. 326. Eruptionen: K. B. 95-96. Protuberanzen: K. B. 82-83. 90-91. W. 23-26. Me. 25-34. K. I. 36-39. L. 338-343. Photosphäre: Me. 24. K. I. 19-22. L. 306. 327-328. Chromosphäre: K. B. 85-90. W. 23-26. Me. 24. 38. Korona: W. 26-27. Me. 25. 34-36. K. I. 31-36. L. 337-343. Helligkeit: W. 37. Wärme: Me. 15. Granulation: Me. 23. Stoffe der Sonne: Me. 37-38. Größe, Dichte, Gewicht usw.: Me. 22.Kapitel 48.Meteore innen kalt, wenn auch außen geschmolzen: Sn. 421. K. B. 149-151. Merkur: K. B. 240. M. 106-107. W. 117-118. Z. 152-153. K. I. 56-61. L. 149. 351-360.Kapitel 50.Die hier neu auftretenden Personen sind den Lesern der Erzählungen „Im Lande der Zwerge“, „Nach den Mondbergen“ und „Ophir“ schon bekannt.——Zu dem Grundproblem meiner Erzählung finde ich nachträglich noch eine Rechtfertigung in „Hans Dominik: Die Technik des zwanzigsten Jahrhunderts“, wo wir auf Seite 74 lesen: „Kennen wir aber erst das Wesen der Schwerkraft, so werden wir sie auch bald zu beherrschen wissen. Und dann können wir den Blick von unserm Planeten fortwenden, können als Beherrscher der Schwerkraft und im Besitze neuer, unermeßlicher Energiequellen an die Eroberung unsers Sonnensystems, an die Besiedlung andrer Planeten denken. Was vor kurzem noch eine Ausgeburt der Phantasie erschien, kann über Nacht Realität gewinnen.“ Dem füge ich bei, daß die Beherrschung und Überwindung der Schwerkraft gelingen kann, auch ohne daß wir zuvor ihr Wesen erkennen, beherrschen wir doch die elektrische Kraft usw., ohne über ihr Wesen sichere Kenntnis zu besitzen.——

Als Quellen für die astronomischen Tatsachen, die in die Erzählung verflochten sind, dienten mir hauptsächlich:

1. Einige Artikel aus Zeitungen und wissenschaftlichen Zeitschriften.

2. Carl Snyder. „Die Weltmaschine“. Erster Teil: Der Mechanismus des Weltalls. Autoris. deutsche Übersetzung von Dr. Hans Kleinpeter. Leipzig 1908. J. A. Barth. 451 S.

3. Dr. Hermann J. Klein. Kosmologische Briefe über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Weltbaues. Für Gebildete. 3. Aufl. 1891. Leipzig. Ed. H. Mayer. 308 S.

4. Prof. Dr. Walter F. Wislicenus. Prof. an der Universität Straßburg. Astrophysik. 2. Aufl. Leipzig. G. J. Göschen. 1903. 152 S.

5. A. F. Möbius. Astronomie. 8. Aufl. bearbeitet von Prof. H. Cranz. Stuttg. G. J. Göschen. 1894. 148 S.

6. Prof. Dr. Zech. Himmel und Erde. Eine gemeinfaßliche Beschreibung des Weltalls. München. R. Oldenbourg. 1870. 293 S.

7. Dr. M. Wilh. Meyer. Sonne und Sterne. Stuttgart. Kosmos, Franckh. 1907. 106 S.

8. Hermann J. Klein. Das Sonnensystem. 2. Aufl. Braunschweig. Vieweg. 1871. Bd. I 351 S. Bd. II 371 S.

9. J. J. von Littrow. Die Wunder des Himmels. 5. Aufl. Stuttg. Gustav Weise. 1866. 1024 S.

10. Camille Flammarion. Urania. Übers. v. Karl Wenzel. Pforzheim. O. Riecker. 1894. 234 S.

In folgendem bezeichne ich der Kürze halber Quelle 2 mit Sn. (Snyder), 3 mit K. B. (Kosmologische Briefe), 4 mit W. (Wislicenus), 5 mit M. (Möbius), 6 mit Z. (Zech), 7 mit Me. (Meyer), 8 mit K. (Klein), 9 mit L. (Littrow), 10 mit F. (Flammarion).

Kapitel 4.Geschwindigkeit des Lichts Sn. 29. 273. 275-76. Me. 87. Z. 46. M. 89-92 usw.

Kapitel 5.Anziehungskraft, Schwerkraft, Gravitation M. 94-100. L. 677-700. Z. 140-144. Sn. 243-251. Erdbewegungen Sn. 224, 277, 307-308. F. 191-195. Höhe der Atmosphäre M. 28. Absoluter Nullpunkt (-273°) K. B. 225. Große Inversion: „Daheim“ Nr. 9, Jahrg. 1909 (28. Nov. 1908) Sammlerdaheim. Kälte im Weltraum K. B. 224-225.[1]Theorie über die Gravitation aus Anziehung und Abstoßung, über die Erfüllung des Weltraums mit verdünnter Luft und über die Strahlung — vom Verfasser aufgestellt.

[1]„Zur Guten Stunde“ 1909, Heft 21, S. 500-502. (Felix Linke: „Vom Luftmeer der Erde.“)

Kapitel 6.Lufthülle des Monds L. 464-465. W. 87-88.Dämmerungserscheinungen K. B. 214 (Tyndall), 213-219. Sterne vor der Mondscheibe L. 465. Wasserlosigkeit K. I 122-123. L. 464-465. Allgemeines über den Mond und seine Ringgebirge K. I. 100-134. W. 63-105. L. 450-483. K. B. 197-235. Z. 167-183. M. 53-68. Gebirge bis zu 10000 Meter Z. 171. Veränderungen (Krater Linné und Messier) K. I 119-120. K. B. 204-206. 209-212. W. 94. Strahlenerscheinungen W. 81-82. Rillen W. 80-81. Neubildungen W. 96-97. Farben und Pflanzenwuchs K. B. 216-223. 225. W. 97-98. Libration Z. 172. L. 468. Entfernung des Mondes von der Erde Sn. 29. 337 usw. Rückseite des Mondes L. 457-458.

Kapitel 8.Richtige Begriffe über die Erde und die Planeten im Altertum Sn. 61. Aristarch Sn. 86-90. 107. Bion Sn. 66-69. Apollonius von Pergä Sn. 90-91. Hipparch Sn. 90-91. Pythagoras Sn. 99. Eratosthenes Sn. 74-78. Archimedes Sn. 120-122. Strabo Sn. 78-79. Posidonius Sn. 92-94. Demokrit Sn. 126-138. Cheopspyramide Sn. 70. Kopernikus Sn. 163. L. 164-168. Giordano Bruno Sn. 176. Möglichkeit der Unrichtigkeit des Kopernikanischen Systems Sn. 161 (Anmerkg. des Herausgebers). Keppler und seine Gesetze Sn. 180-184. L. 179-202. M. 79-80. Galilei Sn. 190-202. Newton Sn. 245. 249 (243-251). M. 94-100. L. 677-700. Z. 140-144. Cassini Sn. 221-223. Römer und Leverrier Sn. 223. Herschel Sn. 307-311. 290-291. Laplace Sn. 283-288. Bessel Sn. 318-319.

Kapitel 9.Nichtexistenz der Marskanäle entdeckt von Prof. Hale (amerik. Astronom). Sitzung der engl. Astron. Gesellsch. Staats-Anz. f. Württ., Nr. 2, 4. Jan. 1910. Deutsche Reichspost, Nr. 3, 5. Jan. 1910. „Wie es auf dem Mars aussieht“ (Bewohnbarkeit) nach Prof. Edward S. Morse im „World Magazine“ (Das Neue Blatt, Berlin, 1906, Nr. 52, S. 822). Entfernung des Mars Sn. 337. Mars K. B. 249-263 (Atmosph., Umlaufzeit, Halbmesser, Dichtigkeit, Rotation, Jahreszeiten, Schneefälle, Bewölkung, rote Farbe, Kanäle und ihre Veränderungen). W. 119-127. Z. 154-155. M. 108-110. K. I. 135-140. L. 150. 384-388.

Kapitel 10.Tage und Jahreszeiten auf dem Mars K. B. 250-251.

Kapitel 11.Riesige Regenwürmer der Vorwelt sind sehr wahrscheinlich. Heute noch finden sich auf der Insel Kwidscheri im Kiwusee Regenwürmer von mehr als 40 cm Länge und reichlich Daumendicke (Benhamia spec.). Siehe: Adolf Friedrich Herzog zu Mecklenburg: „Ins innerste Afrika“, S. 184-185.

Kapitel 14.Marsmonde M. 93-94 usw.

Kapitel 15.Sternschnuppen und Meteore K. B. 149-180. W. 139-140. Z. 93-106. M. 125-130. K. I. 246-249. L. 706-709. Kometenähnliche Bahnen der Meteorschwärme Sn. 256. Auflösung des Bielakometen Sn. 266 (siehe auch Kapitel 18). Meteoriten innen kalt bei geschmolzener Oberfläche Sn. 421. K. B. 149-151. Boliden und Feuerkugeln K. B. 154. Meteore scheinen aufgelöste Kometen K. B. 168. Meteoriten können vom Monde stammen, Sternschnuppen nur von Kometen K. B. 175-178. Stoffe der Meteore K. B. 178-180. Geschichtliche Meteorfälle K. I. 263-344. Peary raubt den Eskimos ihre Meteoreisensteine. General-Anzeiger Pforzheim, 22. Febr. 1910, Nr. 44. Unterhaltungsbeilage zur Deutschen Reichspost, 2. März 1910, Nr. 50. Diamanten in Meteorsteinen. General-Anzeiger Pforzheim, 22. Febr. 1910, Nr. 44. Meteoritenregen in Mugello. Deutsche Reichspost, 7. Febr. 1910, Nr. 30.

Kapitel 16.Asteroïden oder Planetoïden Z. 156-160. M. 82-87. K. I. 141-154. L. 388-412. K. B. 264-266. W. 111-113. Sn. 292-295. Lufthülle und nichtrotierende Brocken, eigene Theorie des Verfassers. Atalanta.K. B. 265. Die Entdeckung der Planetoïden Z. 156-159. M. 82-83. Sn. 292-293. K. I. 141-142. L. 390-405. Gauß L. 391-392. Sn. 292-293.

Kapitel 18.Kometenbahnen K. B. 109-110. Schweif: „Kometen und der Halleysche Komet“ von J. Franz, Breslau (Deutsche Revue, herausgegeben von Richard Fleischer. Stuttg., Leipzig. Deutsche Verlags-Anstalt. Januar 1910). Diesem Aufsatz sind auch über alle nachfolgenden Punkte Einzelheiten entnommen. Schweif, ferner: Gen.-Anz. Pforzh., 1. Beiblatt zu Nr. 27, 2. Febr. 1910 (auch Abstoßung). K. B. 122 (auch elektr. Abstoßung). M. 119. K. I. 239-242. L. 496-502. Masse: D. Revue und Pf. Gen.-Anz. wie oben. K. B. 114. 117. 124-125. M. 135-137. K. I. 245-246. L. 303-305. Kern: D. Revue und Pf. Gen.-Anz. wie oben, Unterhaltungsbeil. z. D. Reichspost, 9. Febr. 1910, Nr. 32 usw. Zusammenstoß mit einem Kometen: D. Revue und D. Reichspost wie oben. Laplace. L. 532-534 usw. Frühere Kometenerscheinungen: Unterh.-Beil. z. D. Reichspost, Nr. 303, 28. Dez. 1909. Halley-Komet: D. Revue wie oben. M. 123. K. I. 257-259. L. 510-523. Bielakomet: M. 124. K. I. 252-255. L. 525-532. Septemberkomet 1882: M. 123. K. B. 139-140. Balgerei mit dem Jupiter und Lexell-Komet: M. 123. Z. 88-89. K. B. 133-134. Geschwindigkeit der Kometen: Sn. 262 usw. Kometen ferner: Z. 87-92. M. 116-118. K. I. 189-239. L. 493-570. W. 134-139. Leipziger Illustr. Zeitg., Nr. 3456, 23. Sept. 1909 (Halley-Komet). Sn. 257-268. Teufelsschlucht in Arizona: Unterh.-Beil. z. D. Reichspost, 12. Febr. 1910, Nr. 35.

Kapitel 19.Jupiter: Sn. 338. K. B. 266-288. W. 128-129. Z. 160-161. M. 111. K. I. 155-160. L. 413-422. Jupitermonde: W. 130. M. 88-94. K. I. 160-166. Albedo: W. 85. 110-111.

Kapitel 20-22.Saturn: W. 131-133. K. B. 289-296. K. I. 167-179. L. 422-438. Z. 162-164. M. 114-115. Dichtigkeit = spezif. Gewicht: W. 8. Saturnmonde und ihre Entdeckung: Sn. 235. M. 92-93. K. I. 175-179.

Kapitel 26.Uranus: Sn. 289-290. K. B. 297-300. W. 134. Z. 164. M. 116. K. I. 180-182. L. 438-439. 4 Uranusmonde: W. 134. K. I. 182-184. M. 93. L. 439-440. Neptun: Sn. 291-294. 299-300. 28-29. K. B. 301-302. W. 134. Z. 164. M. 116. K. I. 185-187. L. 441-443. 752-772. Neptunmond: W. 134. M. 93. K. I. 187-188.

Kapitel 27.Die wörtlich angeführten Stellen siehe: Sn. 146-147. 115. 349. 350. 447. 381. 383. K. B. 182. 27-28. F. 77. 115. Verschiedene Geschwindigkeiten: Zeitungsnotiz. Sn. 325. Z. 46.

Kapitel 28.Aberration: Z. 44-55. Sn. 277. Z. 48-50. L. 121-136. Zahl der Fixsterne: Me. 59-61 usw. Parallaxe: Sn. 317-319. Z. 36-44. Me. 8-10. K. II. 146-158. L. 100-110. Entfernungen der Fixsterne und nächster Fixstern: Sn. 29. 319-320. 338. 353. M. 136. Sirius, Arktur, Canopus, Rigel, Deneb: Sn. 321-323. Rigel: Pforzh. Beobachter, Beiblatt zu Nr. 56, 7. März 1895. Spektralanalyse: Sn. 245. 330-331. W. 9-11. 29-36. Z. 22-30. K. II. 322-371. L. 292-299. Me. 77-79. Einteilung der Fixsterne: Sn. 332. K. B. 9-16. W. 140-142. Me. 65. K. II. 18-36. 339-354. Eigenbewegung der Fixsterne: Sn. 333-334. M. 145-148. K. II. 111-145. L. 586-590. Me. 74-80. Dunkle Sterne: Sn. 177. 343-344. 352. 364. 369. Me. 73. M. 141. Lichtabsorption: Me. 63. K. II. 319-321. L. 583-584. K. B. 16. Veränderliche Sterne: Me. 66-68 (Miratypus). 68-69 (Lyratypus). 70-72 (Algoltypus). M. 139-140. K. II. 74-99. 345 (Miratypus). 352 (Algol). L. 573-574. 624-635. (Mira 627-628. Algol 628-629.) Unendlichkeit jenseits unsrer Erkenntnis: Me. 103-106.

Kapitel 32.Doppelsterne: Sn. 351. 352-354. 355-356. Me. 73-82. M. 141-143. K. II. 47-51. 159-227. L. 590-623. Vielfache Systeme: Sn. 357. Me. 73-82. M. 143.

Kapitel 33.Bewohnbarkeit der Planeten: Sn. 176-177. K. B. 112-113. 207-209 (Korrespondenz mit den Mondbewohnern). 397. L. 443-449.

Kapitel 35.Edison: „Wie unwissend sind wir! Wir wissen nicht, was Schwere ist; auch kennen wir nicht die Natur der Wärme, des Lichts und der Elektrizität .....“ (Pforzh. Gen.-Anz., 14. Jan. 1910, Nr. 11.)

Kapitel 38.Die Gesetze der Entstehung der menschl. Sprache hat der Verfasser entdeckt.

Kapitel 43.David Gill: „Rede über die Bewegung und Verteilung der Sterne im Raum.“ Jahrbuch der Naturkunde. 1909. (Leipzig, Karl Prochaska.) Mappierung der Sterne: Me. 61. Sternnebel: W. 149-152. Z. 61-67. Me. 92-97. M. 144-145. K. II. 232-294. 354-361. L. 635-664. Zahl der Sterne: Me. 59-61 usw. Milchstraße: Me. 98-103. K. II. 295-302. L. 581-582 usw.

Kapitel 46.Neue Sterne: Sn. 362. K. B. 16-19. W. 146-149. Me. 84-91. M. 140. K. II. 100-110.

Kapitel 47.Venus: Württemberger Zeitung, 9. Sept. 1909, Nr. 211, S. 17, „Der Glanz der Venus“. Sn. 225. 337. K. B. 245-248. W. 111. 118-119. Z. 152. 154. M. 106-107. K. I. 62-74. L. 150. 360-384. Die Sonne: Entfernung: Sn. 28. 29. 338. M. 46. Me. 10. Flecken: K. B. 60-80. W. 15-20. 51-52. Me. 25-34. 48-49. K. I. 10-17. 19-27. L. 306-326. Fackeln: K. B. 80-82. W. 20-22. Me. 25-34. K. I. 17-18. L. 306. 326. Eruptionen: K. B. 95-96. Protuberanzen: K. B. 82-83. 90-91. W. 23-26. Me. 25-34. K. I. 36-39. L. 338-343. Photosphäre: Me. 24. K. I. 19-22. L. 306. 327-328. Chromosphäre: K. B. 85-90. W. 23-26. Me. 24. 38. Korona: W. 26-27. Me. 25. 34-36. K. I. 31-36. L. 337-343. Helligkeit: W. 37. Wärme: Me. 15. Granulation: Me. 23. Stoffe der Sonne: Me. 37-38. Größe, Dichte, Gewicht usw.: Me. 22.

Kapitel 48.Meteore innen kalt, wenn auch außen geschmolzen: Sn. 421. K. B. 149-151. Merkur: K. B. 240. M. 106-107. W. 117-118. Z. 152-153. K. I. 56-61. L. 149. 351-360.

Kapitel 50.Die hier neu auftretenden Personen sind den Lesern der Erzählungen „Im Lande der Zwerge“, „Nach den Mondbergen“ und „Ophir“ schon bekannt.

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Zu dem Grundproblem meiner Erzählung finde ich nachträglich noch eine Rechtfertigung in „Hans Dominik: Die Technik des zwanzigsten Jahrhunderts“, wo wir auf Seite 74 lesen: „Kennen wir aber erst das Wesen der Schwerkraft, so werden wir sie auch bald zu beherrschen wissen. Und dann können wir den Blick von unserm Planeten fortwenden, können als Beherrscher der Schwerkraft und im Besitze neuer, unermeßlicher Energiequellen an die Eroberung unsers Sonnensystems, an die Besiedlung andrer Planeten denken. Was vor kurzem noch eine Ausgeburt der Phantasie erschien, kann über Nacht Realität gewinnen.“ Dem füge ich bei, daß die Beherrschung und Überwindung der Schwerkraft gelingen kann, auch ohne daß wir zuvor ihr Wesen erkennen, beherrschen wir doch die elektrische Kraft usw., ohne über ihr Wesen sichere Kenntnis zu besitzen.

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Im Lande der ZwergeAbenteuer und Kämpfe unter den Zwergvölkern des innersten Afrikas. — Erzählung für Deutschlands Söhne und Töchter vonWilhelm Mader. Mit zahlreichen Illustrationen.Preis Mark 4.50.Auf Grund wissenschaftlicher Forschungsergebnisse führt uns der Verfasser die Pracht der afrikanischen Tropenwelt mit Wesen und Sitten der schwarzen und weißen Bewohner vor Augen, namentlich der hochinteressanten Zwergvölker Innerafrikas. Das alles erfahren wir in lebendigem Erleben, teilnehmend an den Jagdabenteuern und merkwürdigen Schicksalen einer Gesellschaft von Forschungsreisenden, deren männliche und weibliche Mitglieder der Leser liebgewinnen muß. Die erstaunlichen Rätsel, die uns auf Schritt und Tritt begegnen und die Spannung aufs höchste steigern, finden ihre zum Teil nicht minder erstaunlichen, stets aber einleuchtenden und wissenschaftlich wohl begründeten Lösungen. — Obgleich das Buch eine abgeschlossene Erzählung bildet, wird gewiß jeder Leser begierig sein, die ferneren Schicksale der sympathischen Helden zu erfahren, wie sie in den anschließenden Büchern „Nach den Mondbergen“ und „Ophir“ in beständiger Steigerung geschildert werden, wo namentlich die edelmütige, heldenhafte kleine Zwergprinzessin Tipekitanga eine glänzende Rolle spielt.Verlag für Volkskunst, Richard Keutel, Stuttgart

Im Lande der Zwerge

Abenteuer und Kämpfe unter den Zwergvölkern des innersten Afrikas. — Erzählung für Deutschlands Söhne und Töchter vonWilhelm Mader. Mit zahlreichen Illustrationen.

Preis Mark 4.50.

Auf Grund wissenschaftlicher Forschungsergebnisse führt uns der Verfasser die Pracht der afrikanischen Tropenwelt mit Wesen und Sitten der schwarzen und weißen Bewohner vor Augen, namentlich der hochinteressanten Zwergvölker Innerafrikas. Das alles erfahren wir in lebendigem Erleben, teilnehmend an den Jagdabenteuern und merkwürdigen Schicksalen einer Gesellschaft von Forschungsreisenden, deren männliche und weibliche Mitglieder der Leser liebgewinnen muß. Die erstaunlichen Rätsel, die uns auf Schritt und Tritt begegnen und die Spannung aufs höchste steigern, finden ihre zum Teil nicht minder erstaunlichen, stets aber einleuchtenden und wissenschaftlich wohl begründeten Lösungen. — Obgleich das Buch eine abgeschlossene Erzählung bildet, wird gewiß jeder Leser begierig sein, die ferneren Schicksale der sympathischen Helden zu erfahren, wie sie in den anschließenden Büchern „Nach den Mondbergen“ und „Ophir“ in beständiger Steigerung geschildert werden, wo namentlich die edelmütige, heldenhafte kleine Zwergprinzessin Tipekitanga eine glänzende Rolle spielt.

Verlag für Volkskunst, Richard Keutel, Stuttgart

Nach den MondbergenEine abenteuerliche Reise nach den rätselhaften Quellen des Nils. — Erzählung für Deutschlands Söhne und Töchter vonWilhelm Mader. Mit zahlreichen Illustrationen.Preis Mark 4.50.Nicht etwa um eine Fahrt nach dem Mond handelt es sich, sondern um eine Reise nach den rätselhaften Nilquellen, die den geheimnisvollen „Mondbergen“ der Alten entspringen. Den Albert-Edward-See entlang, durch Ruanda, über die Virunga-Vulkane, den Kiwu und Tanganjika zieht sich die Reise bis zum Lokinga-Gebirge und macht den Leser mit Land und Leuten nach den neuesten Forschungen gründlich vertraut, aber stets in lebendig unterhaltender und anschaulicher Weise. Reich an fesselnden und spannenden Ereignissen, erreicht die Erzählung ihren Höhepunkt in den Schlußkapiteln, die dem Leser die Geheimnisse der Nilquellen enthüllen, ihre überwältigenden Wunder vor Augen führen und die Rätselfragen, die seine Erwartung spannten, in großartiger Weise zur Lösung bringen. Erheiternd wirkt zwischenhinein namentlich die mit köstlichem Humor gezeichnete Gestalt Kaschwallas, des schwarzen Falstaff.Die Erzählung ist in sich abgeschlossen, bildet aber die Fortsetzung zu „Im Lande der Zwerge“ und wird selber fortgesetzt und abgeschlossen durch „Ophir“, das dem Leser die ferneren Abenteuer der ihm liebgewordenen Afrikaforscher schildert.Verlag für Volkskunst, Richard Keutel, Stuttgart

Nach den Mondbergen

Eine abenteuerliche Reise nach den rätselhaften Quellen des Nils. — Erzählung für Deutschlands Söhne und Töchter vonWilhelm Mader. Mit zahlreichen Illustrationen.

Preis Mark 4.50.

Nicht etwa um eine Fahrt nach dem Mond handelt es sich, sondern um eine Reise nach den rätselhaften Nilquellen, die den geheimnisvollen „Mondbergen“ der Alten entspringen. Den Albert-Edward-See entlang, durch Ruanda, über die Virunga-Vulkane, den Kiwu und Tanganjika zieht sich die Reise bis zum Lokinga-Gebirge und macht den Leser mit Land und Leuten nach den neuesten Forschungen gründlich vertraut, aber stets in lebendig unterhaltender und anschaulicher Weise. Reich an fesselnden und spannenden Ereignissen, erreicht die Erzählung ihren Höhepunkt in den Schlußkapiteln, die dem Leser die Geheimnisse der Nilquellen enthüllen, ihre überwältigenden Wunder vor Augen führen und die Rätselfragen, die seine Erwartung spannten, in großartiger Weise zur Lösung bringen. Erheiternd wirkt zwischenhinein namentlich die mit köstlichem Humor gezeichnete Gestalt Kaschwallas, des schwarzen Falstaff.

Die Erzählung ist in sich abgeschlossen, bildet aber die Fortsetzung zu „Im Lande der Zwerge“ und wird selber fortgesetzt und abgeschlossen durch „Ophir“, das dem Leser die ferneren Abenteuer der ihm liebgewordenen Afrikaforscher schildert.

Verlag für Volkskunst, Richard Keutel, Stuttgart

„Ophir“Abenteuer und Kämpfe auf einer Reise in das Sambesigebiet und durch das fabelhafte Goldland Ophir. Erzählung für Deutschlands Söhne und Töchter vonWilhelm Mader. Mit zahlreichen Illustrationen.Preis Mark 4.50.Diese dritte und letzte der Erzählungen des Verfassers, die uns in gediegenster Weise mit den Wundern Zentralafrikas vertraut machen, ist, wie die andern, als selbständige, abgeschlossene Erzählung gegeben; doch bildet sie zugleich die Fortsetzung und den Abschluß der vorhergehenden („Im Lande der Zwerge“ und „Nach den Mondbergen“). — Umfangreicher als die beiden andern, läßt auch sie den Leser vom ersten bis zum letzten Kapitel nicht los: all die Rätsel des alten biblischen Ophir, südlich vom Sambesi, die Irrfahrten, Abenteuer und wundersamen Erlebnisse der heldenmütigen Forscher fesseln und steigern die Erwartung von einer Episode zur andern. Das Buch enthält ganz großartige Schilderungen, wie beispielsweise: die Überlistung der Sklavenjäger, die Fahrt durch die Stromschnellen des Sambesi und namentlich die mit staunenswerter Phantasie geschilderten „springenden Wasser“ mit den Geheimnissen, die sie beschützen: das sind Wirkungen von ganz einzigartiger Gewalt! Der schwarze Kaschwalla und der dicke Kapitän Hugo von Münchhausen sorgen dafür, daß der Leser über dem Staunen und Ergriffensein das Lachen nicht verlernt, während die Taten der Zwergprinzessin zur Bewunderung hinreißen. Wer die Stunden, die er dem Lesen von „Ophir“ widmete, nicht zu den genußreichsten seines Lebens zählt, dem ist nicht mehr zu helfen! Dem Genuß aber hält der Gewinn, den der Leser daraus schöpft, die Wage.Verlag für Volkskunst, Richard Keutel, Stuttgart

„Ophir“

Abenteuer und Kämpfe auf einer Reise in das Sambesigebiet und durch das fabelhafte Goldland Ophir. Erzählung für Deutschlands Söhne und Töchter vonWilhelm Mader. Mit zahlreichen Illustrationen.

Preis Mark 4.50.

Diese dritte und letzte der Erzählungen des Verfassers, die uns in gediegenster Weise mit den Wundern Zentralafrikas vertraut machen, ist, wie die andern, als selbständige, abgeschlossene Erzählung gegeben; doch bildet sie zugleich die Fortsetzung und den Abschluß der vorhergehenden („Im Lande der Zwerge“ und „Nach den Mondbergen“). — Umfangreicher als die beiden andern, läßt auch sie den Leser vom ersten bis zum letzten Kapitel nicht los: all die Rätsel des alten biblischen Ophir, südlich vom Sambesi, die Irrfahrten, Abenteuer und wundersamen Erlebnisse der heldenmütigen Forscher fesseln und steigern die Erwartung von einer Episode zur andern. Das Buch enthält ganz großartige Schilderungen, wie beispielsweise: die Überlistung der Sklavenjäger, die Fahrt durch die Stromschnellen des Sambesi und namentlich die mit staunenswerter Phantasie geschilderten „springenden Wasser“ mit den Geheimnissen, die sie beschützen: das sind Wirkungen von ganz einzigartiger Gewalt! Der schwarze Kaschwalla und der dicke Kapitän Hugo von Münchhausen sorgen dafür, daß der Leser über dem Staunen und Ergriffensein das Lachen nicht verlernt, während die Taten der Zwergprinzessin zur Bewunderung hinreißen. Wer die Stunden, die er dem Lesen von „Ophir“ widmete, nicht zu den genußreichsten seines Lebens zählt, dem ist nicht mehr zu helfen! Dem Genuß aber hält der Gewinn, den der Leser daraus schöpft, die Wage.

Verlag für Volkskunst, Richard Keutel, Stuttgart

Preßstimmen über die Jugenderzählungen von W. MaderEin vorzügliches Buch für die reifere Jugend, das in glücklichster Weise Phantasie und Wirklichkeit verbindet, belehrend, aufklärend, fesselnd von Anfang bis zu Ende. Der Bilderschmuck ist ausgezeichnet. Wir stellen es neben den Robinson und über den Lederstrumpf.(Christlicher Bücherschatz.)Der Verfasser führt in Gebiete, die noch in keiner Jugendschrift beschrieben worden und die auch dem Gebildeten nahezu unbekannt sind. Namentlich aber um seines sittlichen Gehalts willen ist das Buch christlichen Eltern für ihre Söhne warm zu empfehlen.(Quellwasser fürs deutsche Haus.)Mader vereinigt ein ganz erstaunlich ausgebreitetes und sicheres Wissen mit einer geradezu bewundernswerten Einbildungskraft .... Wie Mader beides zu befriedigen sucht, den Wissensdurst und den Hunger der Einbildungskraft der Jugend, das verdient sicher ernste Beachtung. Und wenn unsereiner im Alter auch noch gerne solche Bücher für Knaben liest, so braucht er sich darum nicht zu schämen.(Evangelisches Kirchenblatt für Württemberg.)— — So ergibt sich wieder ein durch und durch spannendes Buch, ein Buch, das der Naturwissenschaft gleichsam vorauseilt und sich doch von ihr nicht so berückt zeigt, um dadurch religiöse und sittliche Werte in den Schatten stellen zu lassen. Die Freunde des El Dorado werden das neue Buch Maders ihren Kindern gewiß wieder gerne auf den Weihnachtstisch legen; ja es wird wahrscheinlich noch eine größere Verbreitung finden.(Kirchlicher Anzeiger für Württemberg.)— — Das Ganze ist in packender, spannender Weise geschildert. Die Spannung wächst von Kapitel zu Kapitel und man legt das Buch nicht eher aus der Hand, bis das letzte Kapitel zu Ende ist. W. Mader besitzt die Gabe zu schildern, seine Feder zeichnet ein wunderbares Bild nach dem andern, ferne fremde Welten mit all dem geheimnisvollen Zauber, der sie umgibt, tun sich dem Lesenden auf und nehmen sein ganzes Interesse gefangen .... Für die Knabenwelt kann neben El Dorado kaum ein passenderer Lesestoff für den Weihnachtstisch empfohlen werden.(Generalanzeiger Reutlingen.)— — Auch wissenschaftlich ist das Buch von hohem Wert. Der Verfasser stellt darin ganz neue, einfach großartige technische Probleme auf, die er mit überzeugender Einfachheit löst. Durch eine Art Münchhausenscher Abenteuer, die mit köstlichem Humor dargestellt sind, werden die vielen Begebenheiten der Erzählung angenehm gewürzt ....(Deutschlands Jugend, Berlin.)— — Die mannigfaltigen und unerklärlichen Abenteuer und Erlebnisse, die das Leben der kleinen Gesellschaft täglich ausfüllen und die sie bekannt machen mit dem Leben im australischen Busch, sind ungemein spannend geschildert und dabei so lebendig, daß der Leser die Begebenheiten mitzuerleben vermeint.(Ulmer Tagblatt.)

Preßstimmen über die Jugenderzählungen von W. Mader

Ein vorzügliches Buch für die reifere Jugend, das in glücklichster Weise Phantasie und Wirklichkeit verbindet, belehrend, aufklärend, fesselnd von Anfang bis zu Ende. Der Bilderschmuck ist ausgezeichnet. Wir stellen es neben den Robinson und über den Lederstrumpf.

(Christlicher Bücherschatz.)

Der Verfasser führt in Gebiete, die noch in keiner Jugendschrift beschrieben worden und die auch dem Gebildeten nahezu unbekannt sind. Namentlich aber um seines sittlichen Gehalts willen ist das Buch christlichen Eltern für ihre Söhne warm zu empfehlen.

(Quellwasser fürs deutsche Haus.)

Mader vereinigt ein ganz erstaunlich ausgebreitetes und sicheres Wissen mit einer geradezu bewundernswerten Einbildungskraft .... Wie Mader beides zu befriedigen sucht, den Wissensdurst und den Hunger der Einbildungskraft der Jugend, das verdient sicher ernste Beachtung. Und wenn unsereiner im Alter auch noch gerne solche Bücher für Knaben liest, so braucht er sich darum nicht zu schämen.

(Evangelisches Kirchenblatt für Württemberg.)

— — So ergibt sich wieder ein durch und durch spannendes Buch, ein Buch, das der Naturwissenschaft gleichsam vorauseilt und sich doch von ihr nicht so berückt zeigt, um dadurch religiöse und sittliche Werte in den Schatten stellen zu lassen. Die Freunde des El Dorado werden das neue Buch Maders ihren Kindern gewiß wieder gerne auf den Weihnachtstisch legen; ja es wird wahrscheinlich noch eine größere Verbreitung finden.

(Kirchlicher Anzeiger für Württemberg.)

— — Das Ganze ist in packender, spannender Weise geschildert. Die Spannung wächst von Kapitel zu Kapitel und man legt das Buch nicht eher aus der Hand, bis das letzte Kapitel zu Ende ist. W. Mader besitzt die Gabe zu schildern, seine Feder zeichnet ein wunderbares Bild nach dem andern, ferne fremde Welten mit all dem geheimnisvollen Zauber, der sie umgibt, tun sich dem Lesenden auf und nehmen sein ganzes Interesse gefangen .... Für die Knabenwelt kann neben El Dorado kaum ein passenderer Lesestoff für den Weihnachtstisch empfohlen werden.

(Generalanzeiger Reutlingen.)

— — Auch wissenschaftlich ist das Buch von hohem Wert. Der Verfasser stellt darin ganz neue, einfach großartige technische Probleme auf, die er mit überzeugender Einfachheit löst. Durch eine Art Münchhausenscher Abenteuer, die mit köstlichem Humor dargestellt sind, werden die vielen Begebenheiten der Erzählung angenehm gewürzt ....

(Deutschlands Jugend, Berlin.)

— — Die mannigfaltigen und unerklärlichen Abenteuer und Erlebnisse, die das Leben der kleinen Gesellschaft täglich ausfüllen und die sie bekannt machen mit dem Leben im australischen Busch, sind ungemein spannend geschildert und dabei so lebendig, daß der Leser die Begebenheiten mitzuerleben vermeint.

(Ulmer Tagblatt.)

Anmerkungen zur TranskriptionDer Originaltext ist in Fraktur gesetzt.Im Original g e s p e r r t hervorgehobener Text wurde in einemanderen Schriftstilmarkiert.Textstellen, die im Original in Antiqua gesetzt sind, wurden in eineranderen Schriftartmarkiert.Offensichtliche Druckfehler wurden korrigiert wie hier aufgeführt (vorher/nachher):... nicht, dies ausdrücklich hervorzuheben: keinMenchkann wissen, welche ...... nicht, dies ausdrücklich hervorzuheben: keinMenschkann wissen, welche ...... Kolben und Metallgefässenverwahrte er die chemischen Stoffe, aus denen ...... Kolben und Metallgefäßenverwahrte er die chemischen Stoffe, aus denen ...... der Sannah kaum in Betracht kommt und keinesfalls unsre rascheEntferung...... der Sannah kaum in Betracht kommt und keinesfalls unsre rascheEntfernung...... weiß, ob sie nicht auf unsre Lungen eine gefährliche, vielleichttötliche...... weiß, ob sie nicht auf unsre Lungen eine gefährliche, vielleichttödliche...... „Sie haben ja recht behalten, Lord,“ gestandSchultztenun ein: „Aber rätselhaft ...... „Sie haben ja recht behalten, Lord,“ gestandSchultzenun ein: „Aber rätselhaft ...... zu, daß der Widerstand derverhälnismäßigruhenden Weltatmosphäre sie ihrer ...... zu, daß der Widerstand derverhältnismäßigruhenden Weltatmosphäre sie ihrer ......athmospärischenHülle umgeben, die sie vor der Reibung im Weltraum ......atmosphärischenHülle umgeben, die sie vor der Reibung im Weltraum ...... nimmt man an, er habe eine besonders dichteAtmospöre; dies ist ...... nimmt man an, er habe eine besonders dichteAtmosphäre; dies ist ...... das Zangenglied vom Leibe des Riesenskorpions,dasnun von weiteren ...... das Zangenglied vom Leibe des Riesenskorpions,dernun von weiteren ...... schleunigst denumheimlichen Ort verließ, obgleich die Gefahr nun vorüber ...... schleunigst denunheimlichen Ort verließ, obgleich die Gefahr nun vorüber ...... wie begeistert Snyder die Genies der astronomischen Wissenschaft lobt,nament-...... wie begeistert Snyder die Genies der astronomischen Wissenschaft lobt,namentlich...... wenn in solcher Höhe dort oben eine so herrliche Pflanzenweltfortkommt, ...... wenn in solcher Höhe dort oben eine so herrliche Pflanzenweltvorkommt, ......schloßensich. ......schlossensich. ...... Edens, durch das Dach ein; da die Villaeinstockigwar, gelang allen der ...... Edens, durch das Dach ein; da die Villaeinstöckigwar, gelang allen der ...... erwarten zu dürfen, daß er die lautere Wahrheit sage; dennSpässe, die ...... erwarten zu dürfen, daß er die lautere Wahrheit sage; dennSpäße, die ...... Nacht kennt, die imDurchschniit44 Erdentage währen, kehrte beinahe ...... Nacht kennt, die imDurchschnitt44 Erdentage währen, kehrte beinahe ...... Kapitel 6. Lufthülle des Monds L. 464-465. W. 87-88.Dämmerungserscheinuungen...... Kapitel 6. Lufthülle des Monds L. 464-465. W. 87-88.Dämmerungserscheinungen...

Anmerkungen zur Transkription

Der Originaltext ist in Fraktur gesetzt.Im Original g e s p e r r t hervorgehobener Text wurde in einemanderen Schriftstilmarkiert.Textstellen, die im Original in Antiqua gesetzt sind, wurden in eineranderen Schriftartmarkiert.

Offensichtliche Druckfehler wurden korrigiert wie hier aufgeführt (vorher/nachher):


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