Ein Musenjünger, ein „Serapionsbruder;“ ein Mediciner, Mann der positiven Wissenschaft, und nichts desto weniger Magnetiseur; einflußreicher Leibarzt des Staatskanzlers Fürsten Hardenberg; nach dessen Tode in Paris heimisch geworden, und dort wie zu Hause; ein wahrer Allerweltsmann stellt sich zu Tieck’s Festtage mit wenigen Zeilen ein, die mailich duften. Worin das von ihnen begleitete Geburtstaggeschenk bestanden haben könnte, ließ sich nicht errathen.
Ein Musenjünger, ein „Serapionsbruder;“ ein Mediciner, Mann der positiven Wissenschaft, und nichts desto weniger Magnetiseur; einflußreicher Leibarzt des Staatskanzlers Fürsten Hardenberg; nach dessen Tode in Paris heimisch geworden, und dort wie zu Hause; ein wahrer Allerweltsmann stellt sich zu Tieck’s Festtage mit wenigen Zeilen ein, die mailich duften. Worin das von ihnen begleitete Geburtstaggeschenk bestanden haben könnte, ließ sich nicht errathen.
Dresden, 31. Mai 1822.
Mein hochverehrter Freund!
Ihr heutiger Morgen war voll Blüthen und reizenden Gestalten. Vergönnen Sie es Ihrem Freunde, daß er die heitre Wassergöttin beschwöre, auch Ihren Abend und Ihr schon in Schlummer getauchtes Augenlied mit dem Zauber der Schönheit zu berühren. So möge dies auch zum Symbol meinem Wunsche dienen, daß es keiner Tageszeit im Leben des Musen-Lieblings an Blüthen und erquickender Schönheit fehlen dürfe.
IhrKoreff.
Ihr
Koreff.