Daimondschi, das japanische Totenfest.
J
Japan ist das Land der Feste, wie kein zweites auf Erden. In jeder Woche finden in diesem gesegneten Inselreiche des fernen Ostens Festlichkeiten statt, nicht nur solche, wie wir sie haben: Neujahr, Kaisers Geburtstag und dergleichen, sondern Blumenfeste, Kinderfeste, Erntefeste, Fluß- und Waldfeste, vor allem aber religiöse Feste ohne Zahl. Die ganze Bevölkerung, hoch und niedrig, beteiligt sich daran. Die Häuser, Straßen, Gärten, Plätze und Tempel sind im Festschmuck, ebenso wie das Volk, das mit Kind und Kegel hinauszieht ins Freie. Landet ein Fremder an solchen Festtagen in Japan, er könnte sich auf irgend einem anderen Planeten denken, so fremd, so eigenartig sind die ungemein lebhaften, farbenreichen Bilder, die sich ihm überall darbieten, heute noch gerade so wie vor Jahrhunderten, denn was von der europäischen Kultur an Aeußerlichkeiten in Japan angenommen wurde, beschränkt sich auf die kleinsten Kreise und spielt in dem großen, alles beherrschenden Volksleben gar keine Rolle.
Am zahlreichsten sind im japanischen Kalender, wie schon gesagt, die religiösen Festlichkeiten, solche der Buddha- und Shintoreligion, ohne daß sich das niedere Volk in seiner Unwissenheit und dabei auch Gleichgültigkeit in religiösen Dingen eine Vorstellung von der eigentlichen Bedeutung dieser Feste macht. Genug, daß es ein Matsuri, ein Fest ist, und Gelegenheit bietet, sich zu unterhalten, den Tag über im Freien zuzubringen, die schönsten Kleider anzulegen, mit Verwandten und Bekannten zu zechen.
Nur eines dieser Feste wird vom Volke im ganzen Lande verstanden, das Fest der Toten, oder wie wir es nennen würden, Allerseelen.
Wohl ist von der modernen Staatsregierung in Japan offiziell wieder die altangestammte Religion der Japaner, der Shintoismus, im Lande eingeführt worden, aber das Volk steckt doch noch ganz im buddhistischen Glauben, der viele Jahrhunderte lang bis zur gegenwärtigen Restauration der herrschende war. Nach diesem Glauben kommen im August jeden Jahres die Seelen der Verstorbenen für drei Tage wieder auf die Erde, besuchen ihre Familien, Heimstätten und Lieblingsplätze, um am Abend des dritten Tages wieder ins Jenseits zurückzukehren.
Diese Geister müssen nach der Meinung des Volkes festlich bewirtet werden, und deshalb wird das Totenfest im ganzen Lande wie kein zweites gefeiert, besonders in der alten Hauptstadt Kioto.
Als ich Mitte August von einer längeren Reise wieder nach Kioto zurückkehrte, zeigte sich mir diese sonst verhältnismäßig einförmige Stadt in geradezu feenhafter Farbenpracht. Straßen auf, Straßen ab, nichts als bunte Fahnen, Flaggen, Festons; an den Häuserfronten in meilenlangen Reihen bunte Lampions in jeder Größeund Form, auf jeder Hausterrasse Blumen, Reisig, Papierguirlanden, besonders reich an solchen Häusern, in denen sich im abgelaufenen Jahre ein Todesfall ereignet hatte.
Blickte ich in diese dünnen Holzhäuschen mit zurückgeschobenen Papierwänden, dann sah ich vor den kleinen Familienaltären, welche dem Andenken der Toten geweiht sind, glimmende Weihrauchkerzen, deren leichter Rauch sich in dünnen Fäden emporschlängelte, und zwischen ihnen kleine Porzellanschälchen mit Reis und Reiswein, als Speise und Trank für die Toten. In den vornehmsten Yaschiki (Palästen) der Großen wie in den ärmsten Hütten, im Hintergrunde der Kaufläden, in Werkstätten, überall werden die Seelen der Verstorbenen auf diese seltsame Weise bewirtet, ohne daß dabei von Andacht oder Trauer etwas wahrzunehmen wäre. In den Straßen drängten sich die Menschen in ihren malerischen langen Festkleidern: Männer in dunklen, schlafrockartigen Kimonos, Frauen mit bunten Sonnenschirmen und Fächern, Mädchen mit hellfarbigen Kleidern und roten Unterröcken, alle gepudert und geschminkt, daß ihre Gesichter wie Puppenlarven aussahen; kleine putzige Kinderchen tummelten sich in großer Zahl zwischen den Erwachsenen herum, womöglich noch bunter gekleidet als die letzteren.
Wenn immer ich in meinem zweiräderigen Wägelchen, der Rickshaw, sitzend um irgend eine Ecke bog und in eine neue Straße einlenkte, dann bot dieselbe in ihrer Gesamtheit ein seltsam prächtiges Bild dar. Die Sonnenstrahlen leuchteten auf diesen Unmassen von roten, gelben, blauen, grünen Sonnenschirmen, auf diesen Tausenden von ebenso bunten Schlafröcken, die sich auf- und abbewegten, spielten auf den Blumensträußen und Fächern, die sich in unzähligen Händen befanden. Diese farbenreiche Menschenmenge wogte zwischen den bunten Häuserreihen einher, wie ein ungeheures Blumenbeet in Bewegung. Und fuhr ich dann mitten durch dieses Gewühl, dann bemerkte ich nur fröhliche Gesichter; die Alten blickten vergnügt umher, die Mädchen, diese lieben kleinen, reizenden Musmis, kicherten, die putzigen Kinder lachten, sprangen und tanzten, als gälte es irgend ein besonderes Freudenfest zu feiern, nicht ein Trauerfest für die Toten.
Das Ziel der meisten waren die Friedhöfe. Dort zwischen den langen Reihen von gleichförmigen niederen Grabsteinen standen bei jedem einzelnen Grabe Bambusstöcke, in deren Oeffnungen frische Blumen steckten. Die fröhliche Menge zeigte nicht die geringste Ehrfurcht oder Scheu vor den letzten Ruhestätten ihrer Toten. Lachend und scherzend stiegen sie über diese hinweg, erneuerten hier und dort die Blumen, banden bunte Lampions an die Stöcke oder stellten Oellämpchen auf die Grabsteine, denn heute Abend, dem dritten des Totenfestes, sollten die Seelen der Verstorbenen wieder zurückgeleuchtet werden in das dunkle Jenseits.
Kaum brach die Dämmerung an, so leuchtete es auf den Friedhöfen wie in den Straßen und Häusern überall auf, anfänglich nur schwach, später in grellenFarben. Hunderttausende von Papierlampions brannten längs der Häuser, die mit ihren Papierwänden im Grunde genommen selbst wie ungeheure Lampions erschienen. Dazu kamen die Lampions, welche die Menschen in den Straßen umhertrugen, auf langen Stöcken über ihren Köpfen, oder in den Händen, oder zu beiden Seiten der geräuschlos umherrollenden zahlreichen Handwägelchen. Das ganze Gewühl hatte etwas Seltsames, Phantastisches an sich: die Abwesenheit von Wagen und Pferden in den Straßen, das eigentümliche Geräusch der auf dem Straßenboden einherschlürfenden Holzpantoffeln, die von den roten oder blauen oder gelben Lampions in dieselben Farben getauchten Gestalten mit den fremdartigen Gesichtszügen, die weißen, bemalten Larvengesichter der Frauen: es schien mir, als wären all diese Wesen die Verkörperung jener Seelen, welche, aus dem Jenseits herabgekommen, heute noch in Kioto weilten, auf der Rückwanderung begriffen nach ihrem unbekannten Seelenheim, nach dem Nirwana, als wäre Kioto aus einer Stadt von Lebenden heute in eine Stadt der Geister ihrer Vorfahren verwandelt.
Ich fühlte mich beinahe unheimlich inmitten dieser Tausende und Abertausende, unter denen ich der einzige Europäer war, und ich ließ mich nach dem Kiotohotel zurückführen, um von den Fenstern meines im obersten Stockwerk gelegenen Zimmers den Gesamteindruck der Stadt zu genießen. Als ich dort eintrat, gewahrte ich auf dem schwarzen Felsen, der sich wie ein Turm im Osten der Stadt hinter Maruyama erhebt, einen Lichtschein. Wie die Flamme einer ungeheuren Fackel schwankte der ferne Lichtschein den steilen Abhang des Daimondschiyama entlang; dann erschien ein zweiter, ein dritter, dann Dutzende und Dutzende, bald hier, bald dort, Irrlichtern gleich, gespensterhaft, hoch empor, wie leuchtende Flammenwege, die ins Jenseits führen. All diese Flammen, flackernd, vom Winde bewegt, bald erlöschend, bald wieder aufleuchtend, verbanden sich allmählich zu Linien, die einander begegneten, einander kreuzten, und schließlich stand das chinesische Schriftzeichen Dai, einem verschlungenenAnicht unähnlich, in ungeheuren Flammenlinien auf dem hohen Berge.
Und während sich dort diese Flammenschrift formte, erstrahlten auf diesem und jenem Berge in der Dunkelheit andere Riesenflammen, nicht willkürlich und formlos, sondern bestimmte Umrisse annehmend, Linien, wie erstarrte Blitze, Dschunken, Pagoden, Schriftzeichen, Thorbogen und dergleichen. Ganz im Westen, wahrscheinlich auf den schwarzen Flanken des Araschiyama, erschien ein derartiger japanischer Thorbogen, ein Torii, wie ihn die Japaner nennen, von ganz ungeheuren Dimensionen, mit turmhohen brennenden Pfeilern und Querbalken, so lang wie Brücken. Wohin ich mich auch wenden mochte, gigantische, gespensterhafte Feuerzeichen überall, auf allen Höhen rings um die tief in einem weiten Thalkessel lagernde Stadt, und in den Straßen dieser letzteren selbst Myriaden bunter Lichter in langen Linien, mit anderen, die dazwischen einherjagten, als wären es wirklich die Seelen der Verstorbenen, die jenen flammenden Himmelszeichen, jenem feurigen Thorbogen zueilten. Darüber die finstere, kohlschwarze, sternenlose Nacht.
Als sich mein Auge an dieses seltsame Meer von Flammen und Lichtern gewöhnt hatte, bemerkte ich erst, daß ringsum auf den Hausdächern, auf Tempeln und Pagoden dunkle, schweigsame Gestalten standen, wie die sterblichen Hüllen jener irrlichtgleichen Seelen, die dort unten in den Straßen weilten. Als aber erst das große Flammenthor in seinen ganzen Umrissen brannte, als das Dai-Zeichen riesengroß durch die Nacht leuchtete, da erhob sich von diesen Gestalten auf den Dächern, den Bewunderern des feenhaften, höllischen Schauspiels, lautes Jubelgeschrei, das sich in den Straßen unten fortpflanzte, der Enthusiasmus der lebhaften, leicht beweglichen Volksmengen war entfacht und machte sich durch donnernde Rufe Luft.
Nach einer halben Stunde begannen die vielen Feuerscheine zu verblassen, allmählich zu erlöschen, die langen Reihen zerfielen wieder in einzelne Flammen, aus dem hellen Leuchten wurde dunkelrote Glut, wie die an Vulkanseiten hängende Lava, und dann erlosch auch diese, nur hier und da kleine Flämmchen, kleine flackernde, im dichten Rauch leuchtende Pünktchen zurücklassend, als wären die Heerscharen des Jenseits nunmehr zurückgekehrt und hätten nur noch einzelne Verspätete auf dem Wege zurückgelassen.
Dann ward es wieder dunkle Nacht, aber noch für lange nachher blieben diese glühenden Zeichen in meinen Augen, wie man das Bild der Sonnenscheibe, in die man geblickt, noch weiter sieht, selbst wenn man das Auge schließt.
Fürwahr, die feisten, faulen, spekulativen Buddhistenpriester kennen ihr Volk und verstehen es, das Interesse an ihrem Tempelzauber im Volke lebendig zu erhalten. Jahrhunderte hindurch haben die Mönche der Klöster auf den Kioto umgebenden Bergen die einfache, harmlose Bevölkerung ihrer Dörfer zu bewegen vermocht, das ganze Jahr über Holz zusammenzutragen und es auf den Berghängen in die bestimmten Linien jeder Flammenfigur niederzulegen. Welche Holzmassen herbeigeschleppt werden müssen, geht schon daraus hervor, daß jede der längeren Linien des Schriftzeichens Dai sich über eine Strecke von zweidrittel Kilometer hinzieht.
Ich stieg nun wieder in das Straßengewirr herab und folgte dem bewegten Menschenstrom, der sich dem breiten Bett des Kamogawa zuwälzte. Der Kamogawa, in der trockenen Jahreszeit nur ein wasserloses, steiniges Flußbett mitten im Herzen von Kioto, ist der eigentliche Hauptplatz der Stadt, der Mittelpunkt des geselligen Verkehrs und der Vergnügungen. Diesmal zog sich in seiner Mitte noch ein ziemlich beträchtlicher Wasserstreifen hin, so daß sich die fröhlichen Volksmassen den Vergnügungen zu Wasser und zu Lande hingeben konnten. Als ich aus der langen, menschenerfüllten Sandschoristraße heraus und auf die große Kamogawabrücke kam, blieb ich, geblendet von dem Anblick des Flußbettes, unwillkürlich stehen. Es erschien mir wie ein ungeheurer Ballsaal, in welchem eben ein tolles Maskenfestgefeiert wurde, lebhafter, farbenreicher, glänzender, großartiger als jene des Abendlandes zur Zeit des Karnevals. An den beiderseitigen Flußufern zogen sich fast ununterbrochene Reihen von Theehäusern, Restaurants, Schaubuden, Theatern hin, alle nach der Flußseite mehr oder weniger offen und von zahllosen farbigen Lampions erleuchtet. Derartige Buden waren auch im Flußbett selbst errichtet, fast bedeckt mit Lampions, und zwischen diesen Buden und jenen der Ufer spannten sich Bögen von Lampions; Lampionketten zogen sich auf dem Wasserlauf selbst entlang, umkränzten die offenen Bühnen der Tänzerinnen, Schauspieler und Zauberkünstler, baumelten auf den zahlreichen Vergnügungsbooten im Flusse, oder bewegten sich, getragen von den Spaziergängern, zwischen der Budenstadt auf und ab, Leben, Farbe, Licht, Bewegung, Gelächter, Gesang, Musik überall, und das einen Kilometer weit stromauf und -abwärts. Aber das war nicht alles. Langsam schritt ich über die Brücke und gelangte nun in die eigentliche Vergnügungsstraße der „heiligen” Stadt der Japaner, nach der Teramadschidori, in der jedes Haus nur dem Vergnügen gewidmet ist. Die Straße ist mit Bambusmatten, über Gerüste ausgebreitet, eingedeckt, und von dieser Decke, ebenso wie von den einzelnen Häusern hängen so zahlreiche Petroleumlampen, Glas- und Papierlampions, daß die Straße gewöhnlich taghell erleuchtet ist. Große Transparente preisen die Vorstellungen der Theater, der Geishamädchen, Sängerinnen, Tänzerinnen an und locken schon zu gewöhnlichen Zeiten das leichtlebige Volk von Kioto scharenweise herbei. Wie erst heute am Bon Matsuri, am Seelenfeste! Jeder Raum, jedes Theehaus, jedes Plätzchen im Flußbett selbst war mit fröhlichen Menschen gefüllt, die sich gütlich thaten und dabei den Darstellungen der Künstler lauschten. Keine Stadt Japans hat so schöne Geishamädchen, so ausgezeichnete Tänzerinnen, so fertige Akrobaten und Zauberkünstler; und sie alle, Tausende an der Zahl, gaben heute das Beste, das sie vermochten. Die Japaner sind Freunde von Picknicks; einzelne Familien hatten sich zusammengethan, um den Abend unter freiem Himmel im Flußbett drunten zu verleben, sie hatten Geishamädchen angeworben, um für sie zu musizieren und zu tanzen. Ueberall gab es heute derartige malerische Gruppen. Im Kreise kauerten die Familien mit ihren festlich geschmückten Kindern (selbst die kleinsten müssen bei solchen Gelegenheiten dabei sein) auf dem Boden, aßen mit ihren Eßstäbchen Süßigkeiten, Reiskuchen und eingemachte Früchte, tranken dazu Sake (Reiswein) oder rauchten ihre winzigen Pfeifchen; zwischen ihnen hockten blutjunge, phantastisch geputzte kleine Mädchen mit der japanischen Guitarre, Flöte und Trommel, und während sie musizierten, tanzten die berühmten Geishas von Kioto den Bonodori, einen religiösen, hauptsächlich in Posen und Körperschwenkungen bestehenden Tanz, der buddhistischen Ursprungs sein soll. Solche Bilder wiederholten sich im Flußbette unzähligemale, hier und dort tanzten auch die Zuseher, einen Kreis bildend, mit den Geishamädchen um die Wette.Ueberall Gesang, überall Guitarregeklimper, Trommelschlag, Gläserklang, Gelächter, Bewegung.
Die reizenden japanischen Mädchen in ihren malerischen Festgewändern, Schmetterlinge und Blumen im Haare, promenierten dazwischen Arm in Arm, auf und nieder, scherzten mit den Bekannten, bewarfen die auf dem Fluß einherziehenden Boote mit Blumen; Kinder umringten die ambulanten Verkäufer von Süßigkeiten, bewunderten die Fertigkeit der Taschenspieler und lachten über die mitunter recht obscönen Scherze der Märchenerzähler. Unter all diesen Zehntausenden befand sich nicht ein einziger Europäer, nicht einmal ein europäisch gekleideter Japaner, es war ein urjapanisches, urheidnisches Fest, und wer Gelegenheit gehabt hat, dieses oder irgend ein anderes Fest, selbst in den für Europäer offenen Städten Japans mit anzusehen, der wird von der vermeintlichen „europäischen” Kultur der Japaner einen sonderbaren Begriff bekommen. Steckt die europäische Kultur etwa allein in Eisenbahnen und Kanonen? Gehören nicht auch das Christentum und die Moral dazu?
Aber unter all den Japanern, die sich auf dem breiten Flußbette des Kamogawa gütlich thaten, befand sich wohl kein einziger Christ, von der Moral gar nicht zu sprechen. Wohl waren die losen, leichtfertigen Geishamädchen von ihren bemalten hübschen Köpfchen an bis zu den Fußspitzen bekleidet, aber in ihren Tänzen trieben sie mitunter die Unmoralität auf das äußerste, vor den Augen ganzer Familien, vor den Augen junger Mädchen, vor Kindern! Und diese blickten naiv, aufmerksam über jede Obscönität lächelnd auf solche Darstellungen! Es steckt in diesem merkwürdigen Volk doch noch ein gutes Stück Barbarentums, und so schön, so malerisch und glänzend ihre Festlichkeiten auch sein mögen, so sehr auch Europäer davon geblendet werden, es kommt doch dabei die ungeheure Kluft zum Vorschein, die uns christliche Bewohner des Abendlandes von diesen heidnischen Orientalen heute und noch auf lange Zeit hinaus trennt.