Chapter 18

Eine wackere Vorkämpferin für die Rechte der Frau istGrete Meisel-Hess!Bisher erschienen:In der modernenWeltanschauungPreis M. 2,50Ein aus dem Geiste Wilhelm Bölsches geschaffenes Werk! Jeder Bekenner, Anhänger und Freund des Monismus wird nach dieser mit einem prächtigen Temperament geschriebenen Abhandlung der bekannten Wiener Schriftstellerin greifen, wenn er über die tiefe Verknüpfung des modernen Lebens mit der Naturphilosophie der Gegenwart orientiert sein will. Die Verfasserin kämpft für eine Regeneration in allen Gebieten, in Reich und Staat, in Kunst und Erziehung, in Ethik und Gesellschaft. Für die Frauenbewegung ist die Schrift von der grössten Bedeutung.Ferner:Fanny RothEine Jung-Frauengeschichte2. AuflagePreis brosch. M. 2,50, geb. M. 3,50Die »Zeit«, Wien, schreibt:»Das Dankenswerte an diesem Buche ist, dass hier eine Frau dem Mädchen jene Erkenntnis vermittelt, die sich die jungen Männer, gesellschaftlich freier gestellt, aus ihrem eigenen Leben holen: die Nebensächlichkeit aller reinen Geschlechtsprobleme für das wahre Leben tiefer veranlagter Naturen. Also wirklich einmal ein Buch, das junge Mädchen lesen sollten. Dass die künstlerische Form nicht visionär genug ist, nützt vielleicht gar dem didaktischen Zweck, denn eine gesperrt gedruckte Lebensweisheit fällt stärker in die Augen. Und übrigens würde das Buch, das unstreitig dichterische Qualitäten zeigt, weit reifer und geschlossener wirken, wenn nicht ein durchgehends zu konsequent angewandter Naturalismus uns immer wieder aus jener Welt in diese stürzte.«Die »Wiener Hausfrauenzeitung« schreibt:»In dem hier vorliegenden Buche zeigt sich wieder, wie meisterhaft die Verfasserin Situationen zu schildern versteht und wie packend und natürlich sie zu erzählen weiss ... eine Erzählung aus dem Leben einer Künstlerin, die aber auf Hunderte andere Mädchen ebenso Anwendung finden kann und den Leser bis zur letzten Seite in Spannung hält.«Herbst1902 erscheint:Suchende Seelen(1. Das Leid. 2. Die Lüge. 3. Die Krisis). Preis br. M. 2,–

Eine wackere Vorkämpferin für die Rechte der Frau istGrete Meisel-Hess!

Bisher erschienen:

In der modernenWeltanschauung

Preis M. 2,50

Ein aus dem Geiste Wilhelm Bölsches geschaffenes Werk! Jeder Bekenner, Anhänger und Freund des Monismus wird nach dieser mit einem prächtigen Temperament geschriebenen Abhandlung der bekannten Wiener Schriftstellerin greifen, wenn er über die tiefe Verknüpfung des modernen Lebens mit der Naturphilosophie der Gegenwart orientiert sein will. Die Verfasserin kämpft für eine Regeneration in allen Gebieten, in Reich und Staat, in Kunst und Erziehung, in Ethik und Gesellschaft. Für die Frauenbewegung ist die Schrift von der grössten Bedeutung.

Ferner:

Fanny RothEine Jung-Frauengeschichte

Die »Zeit«, Wien, schreibt:

»Das Dankenswerte an diesem Buche ist, dass hier eine Frau dem Mädchen jene Erkenntnis vermittelt, die sich die jungen Männer, gesellschaftlich freier gestellt, aus ihrem eigenen Leben holen: die Nebensächlichkeit aller reinen Geschlechtsprobleme für das wahre Leben tiefer veranlagter Naturen. Also wirklich einmal ein Buch, das junge Mädchen lesen sollten. Dass die künstlerische Form nicht visionär genug ist, nützt vielleicht gar dem didaktischen Zweck, denn eine gesperrt gedruckte Lebensweisheit fällt stärker in die Augen. Und übrigens würde das Buch, das unstreitig dichterische Qualitäten zeigt, weit reifer und geschlossener wirken, wenn nicht ein durchgehends zu konsequent angewandter Naturalismus uns immer wieder aus jener Welt in diese stürzte.«

Die »Wiener Hausfrauenzeitung« schreibt:

»In dem hier vorliegenden Buche zeigt sich wieder, wie meisterhaft die Verfasserin Situationen zu schildern versteht und wie packend und natürlich sie zu erzählen weiss ... eine Erzählung aus dem Leben einer Künstlerin, die aber auf Hunderte andere Mädchen ebenso Anwendung finden kann und den Leser bis zur letzten Seite in Spannung hält.«

Herbst1902 erscheint:

Suchende Seelen

(1. Das Leid. 2. Die Lüge. 3. Die Krisis). Preis br. M. 2,–

Bücher zur Frauenfrage von FrauElsa AsenijeffUnschuldEin modernes Mädchenbuch2. Auflage.Preis brosch. M. 2,50, geb. M. 3,50Die »Deutsche Zeitung«, Wien, schreibt: »Die Verfasserin, offenbar eine Frau von Geist und tiefem Gemüt, ist durchdrungen vom hohen Beruf des Weibes, das ›in Heiligkeit und Schönheit durch die rauhe Roheit des Lebens gehen soll‹, das ›bei allem Beleidigenden, was es erblickt, nur den Gedanken der Güte an heilendes Bessere‹ haben soll. Und so legt sie denn eine Reihe von Bildchen aus dem jungen Mädchenleben vor, in denen überall auf eine Gefahr, ein lauerndes kleines Ungetüm aufmerksam gemacht wird. Die Verfasserin hat die keimende Seele des Weibes wohl beachtet und weiss ihre Erscheinungen anschaulich und mit interessanter Lebendigkeit zu schildern. Dass sie sich dabei von tantiger Prüderie ferne hält, giebt dem Buche die Weihe einer höheren, weil furchtloseren Reinheit. An einer Stelle sagt Elsa Asenijeff von den schriftstellernden Frauen: ›Sie schreiben, wie sie es von den Männern gelernt. Ihre Seelen kriechen erst aus ihrem Leibe heraus und in ein Mannesgehirn hinein, dann erst schreiben sie. Die Lieben aber, welche die Kinder gern haben, die schreiben nie. Die sitzen zu Hause und heissen Mami und pflegen das liebe Kind, dass es dereinst ein ordentlicher Mensch werde.‹ Wie wahr! Und dass man trotz der Richtigkeit dieses Satzes gegen das wahrhaft weibliche Buch Asenijeffs kaum etwas einwenden kann, ist wohl sein schönstes Lob.«– »Die hochbegabte Verfasserin giebt hier eine Sammlung von Skizzen aus dem Leben des Weibes von der frühesten Jugend bis in das Alter in knappster Form und von einer Anschaulichkeit, die diese Bilder in leuchtenden Farben, zum Greifen deutlich, vor das geistige Auge des Lesers, besser noch der Leserin stellt. Die feine Zeichnung verrät eine ausserordentliche Begabung für psychologische Feinheiten. Eine eigenartig zarte Poesie liegt über den kleinen intimen Seelengemälden, etwas märchenhaft Holdes, das auf die Phantasie einen eigenen Zauber ausübt. Die Skizzen sind kleine Kunstwerke dichterischer Prosa, reif und durchgeistigt und zugleich von einer edlen Einfachheit des Stils. Das Buch wendet sich an die jungen Mädchen, »die Jugendknospen der Menschheit. Für jene, welchen ein Walzer oder ein schönes Kleid alles gelten, sind meine Worte nicht. Noch für solche, die wie im dämmernden Schlaf im Dasein dahingehen, nicht nach rechts, noch nach links blickend, nicht fragend, nicht wollend, und an deren stummer Teilnahmlosigkeit sich das Schicksal vollzieht. Aber Euch Edelsten will ich dienen, die Ihr in Schönheit durch die rauhe Roheit des Lebens gehen wollt, Euch mit den glühenden, opfervollen Herzen, denen alles Beleidigende, was sie erblicken, nur den Gedanken der Güte an heilendes Bessere giebt.« Der Zweck des Buches ist ein erzieherischer, aber es ist nicht pedantische Schulmeisterei, die hier das Wort ergreift, sondern eine echte Dichterin, die von den Schicksalen der Frauenseele singt. Auch über die herben Erscheinungen des Lebens zieht sie keine prüden Schleier, doch wird die schöne poetische Form trotz des oft »naturalistischen« Inhalts stets festgehalten. Ein paar sinnige Märchen gehören zum Schönsten, was die Sammlung enthält. Für die jungen Mädchen, zu denen die Verfasserin in den oben zitierten Einleiteworten spricht, wird das Buch eine schöne Weihnachtsgabe sein.«»Staatsanzeiger für Württemberg«, Stuttgart.

Bücher zur Frauenfrage von Frau

Elsa Asenijeff

UnschuldEin modernes Mädchenbuch

Die »Deutsche Zeitung«, Wien, schreibt: »Die Verfasserin, offenbar eine Frau von Geist und tiefem Gemüt, ist durchdrungen vom hohen Beruf des Weibes, das ›in Heiligkeit und Schönheit durch die rauhe Roheit des Lebens gehen soll‹, das ›bei allem Beleidigenden, was es erblickt, nur den Gedanken der Güte an heilendes Bessere‹ haben soll. Und so legt sie denn eine Reihe von Bildchen aus dem jungen Mädchenleben vor, in denen überall auf eine Gefahr, ein lauerndes kleines Ungetüm aufmerksam gemacht wird. Die Verfasserin hat die keimende Seele des Weibes wohl beachtet und weiss ihre Erscheinungen anschaulich und mit interessanter Lebendigkeit zu schildern. Dass sie sich dabei von tantiger Prüderie ferne hält, giebt dem Buche die Weihe einer höheren, weil furchtloseren Reinheit. An einer Stelle sagt Elsa Asenijeff von den schriftstellernden Frauen: ›Sie schreiben, wie sie es von den Männern gelernt. Ihre Seelen kriechen erst aus ihrem Leibe heraus und in ein Mannesgehirn hinein, dann erst schreiben sie. Die Lieben aber, welche die Kinder gern haben, die schreiben nie. Die sitzen zu Hause und heissen Mami und pflegen das liebe Kind, dass es dereinst ein ordentlicher Mensch werde.‹ Wie wahr! Und dass man trotz der Richtigkeit dieses Satzes gegen das wahrhaft weibliche Buch Asenijeffs kaum etwas einwenden kann, ist wohl sein schönstes Lob.«

– »Die hochbegabte Verfasserin giebt hier eine Sammlung von Skizzen aus dem Leben des Weibes von der frühesten Jugend bis in das Alter in knappster Form und von einer Anschaulichkeit, die diese Bilder in leuchtenden Farben, zum Greifen deutlich, vor das geistige Auge des Lesers, besser noch der Leserin stellt. Die feine Zeichnung verrät eine ausserordentliche Begabung für psychologische Feinheiten. Eine eigenartig zarte Poesie liegt über den kleinen intimen Seelengemälden, etwas märchenhaft Holdes, das auf die Phantasie einen eigenen Zauber ausübt. Die Skizzen sind kleine Kunstwerke dichterischer Prosa, reif und durchgeistigt und zugleich von einer edlen Einfachheit des Stils. Das Buch wendet sich an die jungen Mädchen, »die Jugendknospen der Menschheit. Für jene, welchen ein Walzer oder ein schönes Kleid alles gelten, sind meine Worte nicht. Noch für solche, die wie im dämmernden Schlaf im Dasein dahingehen, nicht nach rechts, noch nach links blickend, nicht fragend, nicht wollend, und an deren stummer Teilnahmlosigkeit sich das Schicksal vollzieht. Aber Euch Edelsten will ich dienen, die Ihr in Schönheit durch die rauhe Roheit des Lebens gehen wollt, Euch mit den glühenden, opfervollen Herzen, denen alles Beleidigende, was sie erblicken, nur den Gedanken der Güte an heilendes Bessere giebt.« Der Zweck des Buches ist ein erzieherischer, aber es ist nicht pedantische Schulmeisterei, die hier das Wort ergreift, sondern eine echte Dichterin, die von den Schicksalen der Frauenseele singt. Auch über die herben Erscheinungen des Lebens zieht sie keine prüden Schleier, doch wird die schöne poetische Form trotz des oft »naturalistischen« Inhalts stets festgehalten. Ein paar sinnige Märchen gehören zum Schönsten, was die Sammlung enthält. Für die jungen Mädchen, zu denen die Verfasserin in den oben zitierten Einleiteworten spricht, wird das Buch eine schöne Weihnachtsgabe sein.«

»Staatsanzeiger für Württemberg«, Stuttgart.

Tagebuchblätter einer EmanzipiertenvonElsa AsenijeffPreis brosch. M. 3,–, geb. M. 4,–Als einer echten Modernen steht Elsa Asenijeff das Menschentum im Werte unendlich höher als das Weibtum, und indem sie den mitringenden Schwestern zeigt, wie sie sich zäh und unablässig zu diesem würdigen Ziele hinkämpft, verrichtet sie mit ihrem Buche eine nicht hoch genug zu veranschlagende Pionierarbeit.»Deutsche Warte«, Berlin.Elsa Asenijeff ist keine von den gewöhnlichen Emanzipationsdamen, die mit fertigen Schlagworten um sich hauen. In dem überfeinen und hochsensitiven Wesen dieser Schriftstellerin ist doch etwas von jenem kulturfördernden Geiste, der über die harte, wissenschaftlich dürre Mannesgesittung hinaus zu einer edleren, freieren Sittigung strebt; diese keimt im Gefühl, in der Seele, sie wird ohne Zweifel einmal unsere starre Männerkultur überwinden können.»Deutsche Wacht«, Dresden.Ferner ist im Verlag vonHermann SeemannNachfolgervon FrauElsa Asenijefferschienen:Max Klingers BeethovenEine kunsttechnische StudiePrachtwerk in Grossquart mit acht Heliogravürenund 23 Beilagen und TextbildernPreis in vornehmem Liebhaberband gebunden M. 20,–Frau Asenijeff gehört seit Jahren zu dem engeren Freundeskreise Klingers, sie hat das grosse Werk, das wie selten eine einzelne künstlerische Schöpfung in Deutschland die Gemüter in Aufregung versetzt hat, wachsen und werden sehen, und aus eigener Anschauung berichtet sie nun, wie jener Titelzusatz andeutet, von der Arbeit, die Klinger hier geleistet, von dem technischen Können, das in dieser seltsam-grossartigen Monumentalstatue niedergelegt ist. Nach den vielfachen kritisch-ästhetischen Abhandlungen über den »Beethoven« ist eine solche Schrift sehr willkommen.»National-Zeitung«, Berlin.Eine ungewöhnlich interessante Veröffentlichung ist das Prachtwerk »Max Klingers Beethoven«. Das Werk, das im gesamten Schaffen Klingers einen Gipfel bedeutet, wird von Frau Elsa Asenijeff in einem trefflichen Text erklärt, der die zahlreichen Illustrationen – 8 Heliogravüren, 23 Beilagen und Abbildungen im Text – wirksam unterstützt, zumal da Frau Asenijeff in der Lage ist, auch zu der Entstehungsgeschichte des Werkes die interessantesten Ausführungen beizubringen, insonderheit über die grosse Schwierigkeit, den Thronsessel in Bronze zu giessen, was erst in Pierre Bingens Werkstatt in Paris gelungen ist und von Frau Asenijeff in den einzelnen Stadien ausserordentlich dramatisch erzählt wird. Die Schilderung des Bronzegusses ist eine Meisterleistung.»Vossische Zeitung.«

Tagebuchblätter einer Emanzipierten

von

Elsa Asenijeff

Preis brosch. M. 3,–, geb. M. 4,–

Als einer echten Modernen steht Elsa Asenijeff das Menschentum im Werte unendlich höher als das Weibtum, und indem sie den mitringenden Schwestern zeigt, wie sie sich zäh und unablässig zu diesem würdigen Ziele hinkämpft, verrichtet sie mit ihrem Buche eine nicht hoch genug zu veranschlagende Pionierarbeit.

»Deutsche Warte«, Berlin.

Elsa Asenijeff ist keine von den gewöhnlichen Emanzipationsdamen, die mit fertigen Schlagworten um sich hauen. In dem überfeinen und hochsensitiven Wesen dieser Schriftstellerin ist doch etwas von jenem kulturfördernden Geiste, der über die harte, wissenschaftlich dürre Mannesgesittung hinaus zu einer edleren, freieren Sittigung strebt; diese keimt im Gefühl, in der Seele, sie wird ohne Zweifel einmal unsere starre Männerkultur überwinden können.

»Deutsche Wacht«, Dresden.

Ferner ist im Verlag vonHermann SeemannNachfolgervon FrauElsa Asenijefferschienen:

Max Klingers Beethoven

Eine kunsttechnische Studie

Prachtwerk in Grossquart mit acht Heliogravürenund 23 Beilagen und Textbildern

Preis in vornehmem Liebhaberband gebunden M. 20,–

Frau Asenijeff gehört seit Jahren zu dem engeren Freundeskreise Klingers, sie hat das grosse Werk, das wie selten eine einzelne künstlerische Schöpfung in Deutschland die Gemüter in Aufregung versetzt hat, wachsen und werden sehen, und aus eigener Anschauung berichtet sie nun, wie jener Titelzusatz andeutet, von der Arbeit, die Klinger hier geleistet, von dem technischen Können, das in dieser seltsam-grossartigen Monumentalstatue niedergelegt ist. Nach den vielfachen kritisch-ästhetischen Abhandlungen über den »Beethoven« ist eine solche Schrift sehr willkommen.

»National-Zeitung«, Berlin.

Eine ungewöhnlich interessante Veröffentlichung ist das Prachtwerk »Max Klingers Beethoven«. Das Werk, das im gesamten Schaffen Klingers einen Gipfel bedeutet, wird von Frau Elsa Asenijeff in einem trefflichen Text erklärt, der die zahlreichen Illustrationen – 8 Heliogravüren, 23 Beilagen und Abbildungen im Text – wirksam unterstützt, zumal da Frau Asenijeff in der Lage ist, auch zu der Entstehungsgeschichte des Werkes die interessantesten Ausführungen beizubringen, insonderheit über die grosse Schwierigkeit, den Thronsessel in Bronze zu giessen, was erst in Pierre Bingens Werkstatt in Paris gelungen ist und von Frau Asenijeff in den einzelnen Stadien ausserordentlich dramatisch erzählt wird. Die Schilderung des Bronzegusses ist eine Meisterleistung.

»Vossische Zeitung.«

Neue FrauenRoman von Paul und Victor Margueritte(Einzig autorisierte Ausgabe von U. Fricke)Preis brosch. M. 4.–, geb. M. 5.–In dem hervorragenden Roman »Neue Frauen« von Paul und Victor Margueritte, einem Brüderpaar, das zu den berühmtesten französischen Romanschriftstellern der Gegenwart zählt, werden neben glänzenden Schilderungen der Gesellschaft und der unteren Volksmassen, die »neuen Frauen« als Vorkämpferinnen der Frauenbewegung verherrlicht, die auf diesem Wege die sociale Frage lösen wollen. Und diese Frauen nun haben auch die idealen Forderungen der Reinheit des Mannes vor der Ehe, der sittlichen Gleichberechtigung beider Geschlechter auf ihren Schild geschrieben. So schlägt die Heldin des Romans zwei Eheprojekte wegen der »Vergangenheit« der Werber aus. Der Roman ist glänzend geschrieben, unterhaltend, wertvoll und für jeden, der »Vera« kennt und für die Frauenprobleme etwas übrig hat, von brennendem Interesse.Die Kritiken über Paul und Victor Margueritte,Neue Frauen, sind insgesamt lobend und empfehlen das Werk in jeder Hinsicht zur Lektüre. Eine Kritik sei hier wiedergegeben aus dem »Staatsanzeiger für Württemberg«, Stuttgart:»Der fesselnd geschriebene französische Roman behandelt Probleme, die mit der modernen Frauenbewegung zusammenhängen, übrigens wegen Ihres rein menschlichen Gehalts der Teilnahme auch der Parteilosen sicher sind. Die Geschichte dieses Romans ist für eine Doppelautorschaft von einer seltenen Einheitlichkeit und Folgerichtigkeit. Die Darstellung der vorhandenen Konflikte glüht von Begeisterung für die höhere Sittlichkeit der Menschen der Zukunft, welche die Seelen läutern wird. Die Heldin, die in schweren Stunden für das Recht der Selbstbestimmung als Frau und Tochter mit Energie eintritt und sich im Kampf des Lebens die echte Weiblichkeit bewahrt, ist eine sympathische Frauengestalt, der Idealtypus der Frau der Zukunft, wie ihn die Verfasser und mit ihnen gewiss noch viele andere erträumen. Auch radikale Typen des weiblichen Geschlechts sind vertreten, der Blaustrumpf und die geschworene Männerfeindin, jedoch nicht zur Abschreckung, als Lächerlichkeiten. Die Verfasser lassen keinen Zweifel darüber, dass für sie die Frau der Zukunft so nicht aussieht. Der Roman entwickelt die Ereignisse von innen, vom Charakter der Personen aus und verbindet so mit der Erörterung zeitgemässer Fragen eine treffende Psychologie, die ihm in erster Linie seinen Wert verleiht.«

Neue Frauen

Roman von Paul und Victor Margueritte

(Einzig autorisierte Ausgabe von U. Fricke)

Preis brosch. M. 4.–, geb. M. 5.–

In dem hervorragenden Roman »Neue Frauen« von Paul und Victor Margueritte, einem Brüderpaar, das zu den berühmtesten französischen Romanschriftstellern der Gegenwart zählt, werden neben glänzenden Schilderungen der Gesellschaft und der unteren Volksmassen, die »neuen Frauen« als Vorkämpferinnen der Frauenbewegung verherrlicht, die auf diesem Wege die sociale Frage lösen wollen. Und diese Frauen nun haben auch die idealen Forderungen der Reinheit des Mannes vor der Ehe, der sittlichen Gleichberechtigung beider Geschlechter auf ihren Schild geschrieben. So schlägt die Heldin des Romans zwei Eheprojekte wegen der »Vergangenheit« der Werber aus. Der Roman ist glänzend geschrieben, unterhaltend, wertvoll und für jeden, der »Vera« kennt und für die Frauenprobleme etwas übrig hat, von brennendem Interesse.

Die Kritiken über Paul und Victor Margueritte,Neue Frauen, sind insgesamt lobend und empfehlen das Werk in jeder Hinsicht zur Lektüre. Eine Kritik sei hier wiedergegeben aus dem »Staatsanzeiger für Württemberg«, Stuttgart:

»Der fesselnd geschriebene französische Roman behandelt Probleme, die mit der modernen Frauenbewegung zusammenhängen, übrigens wegen Ihres rein menschlichen Gehalts der Teilnahme auch der Parteilosen sicher sind. Die Geschichte dieses Romans ist für eine Doppelautorschaft von einer seltenen Einheitlichkeit und Folgerichtigkeit. Die Darstellung der vorhandenen Konflikte glüht von Begeisterung für die höhere Sittlichkeit der Menschen der Zukunft, welche die Seelen läutern wird. Die Heldin, die in schweren Stunden für das Recht der Selbstbestimmung als Frau und Tochter mit Energie eintritt und sich im Kampf des Lebens die echte Weiblichkeit bewahrt, ist eine sympathische Frauengestalt, der Idealtypus der Frau der Zukunft, wie ihn die Verfasser und mit ihnen gewiss noch viele andere erträumen. Auch radikale Typen des weiblichen Geschlechts sind vertreten, der Blaustrumpf und die geschworene Männerfeindin, jedoch nicht zur Abschreckung, als Lächerlichkeiten. Die Verfasser lassen keinen Zweifel darüber, dass für sie die Frau der Zukunft so nicht aussieht. Der Roman entwickelt die Ereignisse von innen, vom Charakter der Personen aus und verbindet so mit der Erörterung zeitgemässer Fragen eine treffende Psychologie, die ihm in erster Linie seinen Wert verleiht.«

»Der Roman eines Dienstmädchens«ist das neueste zweibändige grandiose Werk der bekanntenpolnischen SchriftstellerinGabriela Gräfin ZapolskaKäthe die Karyatide2 Bände brosch. je M. 2,50, geb. je M. 3,50»Die Karyatide, die in stummer Ergebenheit die Last des Hauses und ihres eigenen Unglücks trägt, ist das Dienstmädchen. Zu einem Symbol wächst ihre Gestalt. Wie eine Karyatide erscheint sie, auf deren Schultern die niederdrückende Last elender niederer Arbeit ruht. Ein solches typisches Lebensschicksal schildert die polnische Dichterin Gräfin Zapolska mit einem unerbittlichen, oft ans Brutale streifenden Wirklichkeitssinn. Es ist das Werk einer Persönlichkeit, das mit bedeutender Aufmerksamkeit gelesen zu werden verdient.«Ein reizvolles Pendant zuGräfin ZapolskasDienstmädchenroman bildet der»Roman einer Ladenmamsell«,wie er uns vorliegt, inJenny SchwabesRomanIm feindlichen LebenPreis brosch. M. 3,–, geb. M. 4,–Aus Urteilen der Presse: »Das ist der Roman der Ladenmamsell mit all den mannigfachen Anfechtungen und Sorgen, denen diese jungen Mädchen in ihrer dienenden Stellung ausgesetzt sind. Das ist der Roman eines gut erzogenen, tüchtigen Mädchens, dem seine Armut überall Zwang anlegt und das gezwungen ist, seine jungen Kräfte in seelentötender Arbeit zu verbrauchen, dem es aber doch gelingt, sich wacker durchzukämpfen und einen beglückenden Wirkungskreis in Leben und Ehe zu finden. Die Lektüre ist sehr unterhaltsam, und das versöhnliche Ende entlässt den Leser mit der Hoffnung, dass auch diese Gebiete der Frauenbewegung noch ihre Zukunft haben«.

»Der Roman eines Dienstmädchens«

ist das neueste zweibändige grandiose Werk der bekanntenpolnischen Schriftstellerin

Gabriela Gräfin Zapolska

Käthe die Karyatide

2 Bände brosch. je M. 2,50, geb. je M. 3,50

»Die Karyatide, die in stummer Ergebenheit die Last des Hauses und ihres eigenen Unglücks trägt, ist das Dienstmädchen. Zu einem Symbol wächst ihre Gestalt. Wie eine Karyatide erscheint sie, auf deren Schultern die niederdrückende Last elender niederer Arbeit ruht. Ein solches typisches Lebensschicksal schildert die polnische Dichterin Gräfin Zapolska mit einem unerbittlichen, oft ans Brutale streifenden Wirklichkeitssinn. Es ist das Werk einer Persönlichkeit, das mit bedeutender Aufmerksamkeit gelesen zu werden verdient.«

Ein reizvolles Pendant zuGräfin ZapolskasDienstmädchenroman bildet der

»Roman einer Ladenmamsell«,

wie er uns vorliegt, in

Jenny SchwabesRoman

Im feindlichen Leben

Preis brosch. M. 3,–, geb. M. 4,–

Aus Urteilen der Presse: »Das ist der Roman der Ladenmamsell mit all den mannigfachen Anfechtungen und Sorgen, denen diese jungen Mädchen in ihrer dienenden Stellung ausgesetzt sind. Das ist der Roman eines gut erzogenen, tüchtigen Mädchens, dem seine Armut überall Zwang anlegt und das gezwungen ist, seine jungen Kräfte in seelentötender Arbeit zu verbrauchen, dem es aber doch gelingt, sich wacker durchzukämpfen und einen beglückenden Wirkungskreis in Leben und Ehe zu finden. Die Lektüre ist sehr unterhaltsam, und das versöhnliche Ende entlässt den Leser mit der Hoffnung, dass auch diese Gebiete der Frauenbewegung noch ihre Zukunft haben«.

Gebt uns die Wahrheit!Ein Beitrag zu unserer Erziehung zur EheVonElse Jerusalem-Kotányi2. AuflagePreis M. 2.–»Gebt uns die Wahrheit«ist eine moderne ars amandi im edelsten Sinne des Wortes, noch mehr, es ist das beste Buch, das je eine Frau geschrieben hat.«Viktor A. Reko in den »Internationalen Litteraturberichten.«An Stelle der übrigen zahlreichen Kritiken, die »Gebt uns die Wahrheit« durchaus günstig besprachen, sei hier der Verfasserin Selbstanzeige aus der »Zukunft« wiedergegeben:»In der Arbeit, die ich nun dem Leser vorlege, habe ich jenes gefährliche Wagestück unternommen, vor dem selbst einem alten Teufelskumpan wie dem Doktor Faust heimlich graute: Ich bin zu den Müttern hinabgestiegen. Die Mädchenerziehung ist von jeher eine heiss umstrittene Frage gewesen. Alle Damen, alle Herren haben darüber höchst löblich und leidenschaftslos gesprochen, und nur uns selbst, den Hauptpersonen in dieser beliebten Farce, wurde jede selbständige Willensregung einfach abgeschnitten. Wir blieben stumme Trägerinnen unserer naiv-sentimentalen Rollen, die uns im letzten Akt die notwendige Lustspiellösung bringen mussten. Das ist im Grunde einfache Logik der Thatsachen. Ein nach den Regeln der Gesellschaft gedrilltes weibliches Wesen vergisst nur zu rasch, über sich und seinen Entwickelungsgang nachzudenken. Als junge Dame hat sie weit wichtigere Funktionen zu erfüllen, als ihr Innenleben einer Betrachtung oder gar einer Kritik zu unterziehen. Auf Grund, wie ich kühn behaupten darf, ehrlicher psychologischer Forschung versuchte ich, in meinem Buch eine Darstellung jener gefährlichen Mischung der äusseren Welterziehung und der geheimen Selbstenthaltung zu geben, die später so schädigend auf die Entwickelung unserer physischen und psychischen Kräfte zurückwirkt. Keine frivole Absicht, nicht die Sucht, mit der Verneinung des Althergebrachten modern zu wirken, hat mich dazu bestimmt. Doch das Aussprechen gewisser Thatsachen wirkt in unserer, an keuschen ... Ohren so reichen Gesellschaft immer weit verletzender als deren Ausübung. Ist einer von uns ein unangenehmes Abenteuer passiert, so breitet die Welt unter salbungsvollen Reden den fadenscheinigen Mantel ihrer Nächstenliebe darüber. Denn das kann jeder Mutter Kind geschehen. Aber spricht eine von uns darüber, schreibt sie durchlebte, durchlittene Gedankentragödien, die das Leben in tausend und abertausend Fällen zur Wirklichkeit macht, gar nieder, dann giebt es Skandal – und die Steine fliegen. Denn da ist man wohl sicher: Das braucht wirklich nicht jeder zuzukommen. Möge denn das Büchlein seinem Schicksal entgegengehen; vielleicht wird mein eigenes Geschlecht zuerst wider mich aufstehen; auch jene ganz Reinen, für die es in lichterfüllten Stunden niedergeschrieben wurde.«

Gebt uns die Wahrheit!

Ein Beitrag zu unserer Erziehung zur Ehe

Von

Else Jerusalem-Kotányi

»Gebt uns die Wahrheit«ist eine moderne ars amandi im edelsten Sinne des Wortes, noch mehr, es ist das beste Buch, das je eine Frau geschrieben hat.«

Viktor A. Reko in den »Internationalen Litteraturberichten.«

An Stelle der übrigen zahlreichen Kritiken, die »Gebt uns die Wahrheit« durchaus günstig besprachen, sei hier der Verfasserin Selbstanzeige aus der »Zukunft« wiedergegeben:

»In der Arbeit, die ich nun dem Leser vorlege, habe ich jenes gefährliche Wagestück unternommen, vor dem selbst einem alten Teufelskumpan wie dem Doktor Faust heimlich graute: Ich bin zu den Müttern hinabgestiegen. Die Mädchenerziehung ist von jeher eine heiss umstrittene Frage gewesen. Alle Damen, alle Herren haben darüber höchst löblich und leidenschaftslos gesprochen, und nur uns selbst, den Hauptpersonen in dieser beliebten Farce, wurde jede selbständige Willensregung einfach abgeschnitten. Wir blieben stumme Trägerinnen unserer naiv-sentimentalen Rollen, die uns im letzten Akt die notwendige Lustspiellösung bringen mussten. Das ist im Grunde einfache Logik der Thatsachen. Ein nach den Regeln der Gesellschaft gedrilltes weibliches Wesen vergisst nur zu rasch, über sich und seinen Entwickelungsgang nachzudenken. Als junge Dame hat sie weit wichtigere Funktionen zu erfüllen, als ihr Innenleben einer Betrachtung oder gar einer Kritik zu unterziehen. Auf Grund, wie ich kühn behaupten darf, ehrlicher psychologischer Forschung versuchte ich, in meinem Buch eine Darstellung jener gefährlichen Mischung der äusseren Welterziehung und der geheimen Selbstenthaltung zu geben, die später so schädigend auf die Entwickelung unserer physischen und psychischen Kräfte zurückwirkt. Keine frivole Absicht, nicht die Sucht, mit der Verneinung des Althergebrachten modern zu wirken, hat mich dazu bestimmt. Doch das Aussprechen gewisser Thatsachen wirkt in unserer, an keuschen ... Ohren so reichen Gesellschaft immer weit verletzender als deren Ausübung. Ist einer von uns ein unangenehmes Abenteuer passiert, so breitet die Welt unter salbungsvollen Reden den fadenscheinigen Mantel ihrer Nächstenliebe darüber. Denn das kann jeder Mutter Kind geschehen. Aber spricht eine von uns darüber, schreibt sie durchlebte, durchlittene Gedankentragödien, die das Leben in tausend und abertausend Fällen zur Wirklichkeit macht, gar nieder, dann giebt es Skandal – und die Steine fliegen. Denn da ist man wohl sicher: Das braucht wirklich nicht jeder zuzukommen. Möge denn das Büchlein seinem Schicksal entgegengehen; vielleicht wird mein eigenes Geschlecht zuerst wider mich aufstehen; auch jene ganz Reinen, für die es in lichterfüllten Stunden niedergeschrieben wurde.«

[1]Tacitus, Germania, § 8.[2]Tacitus a. a. O. § 8.[3]Karl Weinhold, Die deutschen Frauen in dem Mittelalter, I. 218 ff.[4]Tacitus a. a. O. § 19.[5]Der 37. Artikel: Wer eines Mannes ehelich Weib öffentlich behuret, oder sonst ein Weib oder Magd notzöget, nimpt er sie darnach zur Ehe, eheliche Kinder gewinnet er nimmermehr bey ihr. (Übers. von Jacob Friedrich Ludovici 1750.)[6]Caesar, De bello gallico, VI. 21.[7]Einhard, Das Leben Karls d. Gr. Übers. und erl. von H. Althof, S. 42 ff.[8]Einhard a. a. O. S. 45.[9]Einhard, a. a. O. S. 45 Anmerkung 3.[10]Scheible, Das Kloster, VI.[11]Weinhold a. a. O. I. 301.[12]Memmingen, Stälin u. a. »Beschreibung der württemb. Aemter«, Heft 20.[13]Aug. Bebel, Die Frau und der Sozialismus, 29. Aufl., S. 67.[14]Diu frowe sol hie ouzen gân,Einen stein in der stoûchen hânMit riemen drîn gepûndenSwaere pi drîen pfundenDiu stouche sol sol wesen lînîn (leinen)Und zweier ellen lanc sîn.(Apollonius 20446.)[15]Hans Sachs, Ausgew. dramatische Werke, übers. v. K. Pannier, S. 123 ff. Schimpf und Ernst v. Bruder Joh. Pauli, ibid. Nr. 108 S. 84 ff.[16]Gustav Freytag, Bilder aus der deutschen Vergangenheit, 26. Aufl., I. 371.[17]Die Dramen der Roswitha von Gandersheim. Übersetzt und gewürdigt von Ottomar Pilz. Leipzig o. J.[18]Nibelungen, 903.[19]Gust. Freytag a. a. O. I. 524.[20]Scherr, Geschichte der deutschen Frauenwelt, 5. Aufl., I. 177.[21]Weinhold a. a. O. I. 253.[22]Deutscher Minnesang, übertragen v. Bruno Obermann, S. 37 ff.[23]Heinrichs »Rede von des Todes Gehügede« in Goedeckes »Mittelalter«, S. 187.[24]De la Curne de Saint-Pelaye, »Das Ritterwesen des Mittelalters«, deutsch von Klüber, II. 268.[25]Gust. Freytag a. a. O. I. 373.[26]Ed. Westermarck, »Geschichte der menschlichen Ehe«. Aus d. Engl. von L. Katscher und R. Grazer. 2. Aufl.[27]Parzival 552. 25 ff.[28]Parzival 405. 15.[29]Dieffenbacher, Deutsches Leben im 12. Jahrh., 161 ff.[30]Hagen, Gesammtabenteuer, II. 129.[31]Parzival 243. 28 ff., 166. 21 ff., 167. 30. Wolfdietrich 1386.[32]Parzival 405 ff.[33]Bartsch, cit. bei Pannier, Parzival.[34]Konrad von Würzburgs »Partonopier und Meliûr«, 1227 ff.[35]Tristan, herausgegeben von Massmann, S. 33 ff.[36]Leben der heiligen Elisabeth, 3161 ff. u. 3360.[37]U. a. 1. Buch Mosis 19. 8 u. 14.[38]Welsche Gast von Thomasin von Zircläre 457.[39]Parzival 101. 10 ff., 111. 22 ff.[40]Streckfuss, 500 Jahre Berliner Geschichte, S. 35, und Schultz, Alltagsleben e. d. Frau zu Anfang des 18. Jahrh., S. 109.[41]Eine in jeder Beziehung ausgezeichnete Neubearbeitung Meier Helmbrechts lieferte Ludwig Fulda (Hendel, Halle a. S.), deren Lektüre nicht warm genug empfohlen werden kann.[42]Freytag, Bilder aus der deutschen Vergangenheit, II.IS. 64 ff.[43]Peter Leu, erneut v. Karl Pannier, 12. Kap. S. 98.[44]O. Beneke, Von unehrlichen Leuten, S. 168.[45]Bartels, Der Bauer in der deutschen Vergangenheit, S. 56.[46]Maximilian Rappsilber, Alt Berlin, S. 79.[47]Herausgegeben von Ludw. Bechstein.[48]Jena 1522 II. 146.[49]Dr. Karl Hagen, Deutschlands literarische und religiöse Verhältnisse im Reformationszeitalter, S. 234.[50]Alwin Schultz, Deutsches Leben im XIV. und XV. Jahrh., S. 159.[51]Freidank a. a. O., Aus dem Mittelhochdeutschen von K. Pannier, S. 24 ff.[52]Corvin, Pfaffenspiegel, V. Aufl. S. 303.[53]»Der Pfarrer von Kahlenberg.« Ein Schwankgedicht. Erneut von Karl Pannier, Leipzig, S. 36.[54]19. 86.[55]Schimpf und ernst v. Bruder Johannes Pauli, Strassburg 1522.[56]Cyr. Spangenberg, Adels Spiegel. Historischer ausf. Bericht: Was Adel sey und heisse etc. Schmalkalden 1591. fol. 403 b ff.[57]Seelenparadies, fol. 147 a.[58]Narrenschiff, LXXIII. Vom geistlich werden.[59]Corvin a. a. O. 327.[60]Adelbert von Keller, »Alte gute Schwänke«, S. 76.[61]Jäger, Schwäbisches Städtewesen, I. 501.[62]Zimmerische Chronik, III. 69.[63]Corvin a. a. O. S. 361.[64]Corvin a. a. O. S. 303; Augsburger Chronik 1368-1406.[65]Von den 15 Staffeln (1517), fol. 36 a, bei Schultz, D. L. 255.[66]Dr. Ed. Vehse, Unter der Herrschaft des Krummstabes, S. 23.[67]Vehse, Die Deutschen Kirchenfürsten in Trier, Salzburg-Münster, S. 191 ff.[68]Tacitus, Germania, Cap. 18.[69]Gust. Freytag, Bilder a. d. d. Vergangenheit, 26. Aufl., S. 87.[70]Prof. Dr. J. Dieffenbacher, Deutsches Leben im 12. Jahrh., S. 120.[71]D. Paulus Cassel, Die Symbolik des Ringes, S. 21.[72]Weinhold a. a. O. I. 348 ff.[73]Weinhold a. a. O. I. 308 ff.[74]Otto Henne am Rhyn, Die Frau in der Kulturgeschichte, S. 251.[75]Chroniken der deutschen Städte, I. 68.[76]Dieffenbacher a. a. O. S. 117.[77]Grimm, Deutsche Rechtsaltertümer, S. 420, und Stobke, Handbuch des deutschen Privatrechtes, Band IV, S. 38 ff.[78]Gesponss = Braut.[79]versumb = versäumte.[80]A. Birlinger, bei Scherr, Gesch. der Deutschen Frauenwelt, II. 63 ff.[81]Zeitschrift für deutsche Kulturgeschichte. 1859, S. 314 ff.[82]Bülau, Geheime Geschichten und räthselhafte Menschen, IV. Band. 12. Der Ausgang des Hauses Cleve.[83]Schultz, Höfisches Leben, S. 633.[84]Lohengrin, erneut von H. A. Junghans (Reclam), III. 235.[85]Schultz, Höfisches Leben, S. 596, Anm. 2.[86]Parzival a. a. O. IV. V. 388 ff. (192, 10 ff.)[87]Schweinichen a. a. O. S. 38 ff.[88]Mitgeteilt im Wortlaut von F. Chr. J. Fischer, Ueber die Probenächte der deutschen Bauernmädchen, 1780, Neudruck S. 12 ff.[89]Fischer a. a. O. S. 3 ff.[90]Dr. Ed. Vehse, Geschichte des Hofes vom Hause Baiern, I. Band S. 115 ff.[91]Weinhold a. a. O. II. S. 19.[92]Dr. Alfr. Hagelstange, Süddeutsches Bauernleben im Mittelalter, S. 69 ff.[93]Hagelstange a. a. O. und Weinhold, Die deutschen Frauen i. d. M., III. Aufl., 2. Band S. 22 ff.[94]Tacitus, Germania, 18.[95]Zeitschrift für deutsche Kulturgeschichte.[96]Joh. Scherr, Deutsche Kultur- und Sittengeschichte, 10. Aufl., 322 ff.[97]Weinhold a. a. O., III. Aufl., 2. Bd. 38 ff.[98]Grimm, Rechtsalterthümer, 454.[99]Tischreden: »vom Ehestande«.[100]»Durch vröude vrouwen sind genant,Ir vröude ervröuwet ellin lant.Wie wol er vröude kanteDer sie êrste vrouwen nante!«Obige Übersetzung von Karl Pannier, nach dem ich auch ferner citiere.[101]Weinhold a. a. O. I. 296 ff.[102]Erneut und bearbeitet von G. Holtey Weber, Halle a. S., Hendel.[103]Schultz, D. Leben, S. 260.[104]G. v. Below, Das ältere deutsche Städtewesen und Bürgertum, S. 32, 33.[105]J. Wessely, Deutschlands Lehrjahre, I. 217.[106]Hagen, Gesammtabenteuer, I. 193 ff.; Scherr, Frauenwelt, I. 247 ff.[107]H. Deichsler, Städtechroniken, XI. 657.[108]Grimm, Rechtsalterthümer, 694.[109]Schwebel, S. 242 ff.[110]Die Else sprach (zu ihrem Manne) darauf voll Wut:»Dass dich das Fieber rütteln thut!Wenn du mir nicht willst Zierden kaufen,So kann ich zu den Mönchen laufenUnd zu dem Adel, zu den Pfaffen,Damit ich geh' wie ein ander Weib.Ich zahl' es ihnen mit Ehr' und Leib!«Murner, Narrenbeschwörung, 86. 48.[111]Kloster, I. 406.[112]Murner, Narrenbeschw., 60.[113]J. Brucker, Strassburger Zunft- und Polizeiverordnungen, S. 456.[114]Schwebel, Gesch. v. Berlin, S 242 ff.; siehe auch Murner, Narrenbeschwörung XLI.[115]Brucker a. a. O. S. 456.[116]B. v. R. bei Schultz, Höf. Leben, 598.[117]Altdeutsche Wälder, II. S. 55.[118]Kriegk, Deutsches Bürgertum im Mittelalter, S. 292.[119]Der gewaltigste deutsche Volksredner des frühen Mittelalters, Bruder Berthold von Regensburg († 1272), kennt schon Stadtdirnen. »Und diu gemeinen fröuwelîn, sie heizent aber niht fröuwelîn, man sie habent frouwennamen verlorn, und wir heizen sie die boesen liute auf dem graben.«[120]Hormayrs histor. Taschenbuch v. J. 1836 S. 320.[121]Ein ziemlich eingehendes Register aller mittelalterlichen Bezeichnungen für Dirnen gibt Weinhold a. a. O. II. Bd. S. 19.[122]Scheible, Das Kloster, VI. Die Frauenhäuser und die fahrenden Frauen.[123]v. Maurer, Gesch. der Städteverfassung in Deutschland, III. 109.[124]J. E. Schlager, Wiener Skizzen des Mittelalters, N. F. III. S. 375.[125]Schwebel, Gesch. v. Berlin, I. 271 ff.; Streckfuss, 500 Jahre Berliner Geschichte, S. 25.[126]Wilh. Rudeck, Geschichte der öffentlichen Sittlichkeit in Deutschland, S. 28.[127]Grimm, Weistümer, I. 533.[128]Becker, Geschichte der Stadt Lübeck, I. 281.[129]Schultz, D. L., S. 4.[130]Schultz, D. L., S. 179.[131]Schultz a. a. O. S. 269 ff.[132]Rudeck a. a. O. S. 33.[133]Schultz, D. L., S. 77.[134]Wessely a. a. O. I. 226.[135]Eros, Stuttgart 1849, II. 556.[136]Bruno Köhler, Allgemeine Trachtenkunde, III. S. 12.[137]Streckfuss a. a. O. S. 83.[138]Schultz, Höfisches Leben zur Zeit der Minnesinger, S. 241.[139]Bernh. Hesslein, Hamburgs berühmte und berüchtigte Häuser, S. 137.[140]Thomas Murner, Geuchmatt, Kloster, VIII. 937.[141]Citiert bei Rudeck a. a. O. S. 30.[142]Zeitschrift für deutsche Kulturgeschichte, I. 418.[143]Rudeck, nach Hüllmann, Städtewesen des Mittelalters, IV. 266.[144]Kriegk a. a. O. S. 322.[145]Holthaus, Gloss. 484, cit. bei Schultz, D. L.[146]Eine übelberufene Strassburger Gasse.[147]Küssen die Füsse der Heiligenbilder.[148]Scherr, Frauenleben, II. 16.[149]Narrenbeschw. LXVII. 38 ff.[150]Erwähnt zu werden verdient, dass in Ulm, in dem 1537 die Frauenhäuser aufgehoben worden waren, 1551 die Zünfte ihre Wiedereinführung beantragten, »um grösseres Unwesen zu verhüten«, ebenso in Basel und 1562 in Nürnberg, dessen Rat bei drei Predigern und sechs Rechtsgelehrten erst ein Gutachten einholte, ehe er die Abschaffung der Bordelle vornahm (Kriegk a. a. O. S. 293).[151]Dirchs, Die ältesten Schriftsteller über die Lustseuche in Deutschland, S. 346.[152]K. F. Paullinis heilsame Dreckapotheke, Frankfurt a. M. 1714, 3. Kap. Von der Hurenseuche.[153]Dr. Otto Beneke, Von unehrlichen Leuten, S. 29.[154]Frauenzimmer-Lexicon von Amaranthes, Leipzig 1715.[155]Otto Elster, Bilder aus der Kulturgesch. des deutschen Heeres, S. 52.[156]Kürschners Deutsche Nationallitteratur, Band 35.[157]Klara Hätzlerin, S. 273.[158]Caesar, De bello gallico, Cap. 61. 21.[159]Schultz, Höfisches Leben zur Zeit der Minnesinger, I. 225.[160]H. Peters, Der Arzt und die Heilkunde in der deutschen Vergangenheit, S. 52.[161]Schultz, Deutsches Leben, S. 68.[162]Schultz, D. L., S. 69.[163]Guarinonius, Die Grewel der Verwüstung 1618, 949 bei Rudeck a. a. O. 6.[164]Hans von Schweinichen, Denkwürdigkeiten, herausg. von Herm. Osterley, Breslau, S. 16.[165]Beneke a. a. O. S. 81.[166]Keller, 639 II.[167]Der mittelalterliche Unfug in den Wannenbädern ist auch der Gegenwart nicht fremd. Wer Österreichisch-Polen, das degenerierte Galizien bereiste, weiss, dass in den meisten seiner grösseren Städte dieselben Verhältnisse herrschen, wie in den öffentlichen Bädern des Mittelalters. Dass auch Russland ähnliche Zustände hat, geht aus Hermann Bahrs »Russische Reise« (Dresden u. Leipzig 1891), S. 99 ff., hervor.[168]Dr. Hermann Hallwich, Töplitz, Eine deutschböhmische Stadtgeschichte, S. 118.[169]Dr. Adolf Kohut, Geschichte der deutschen Juden, S. 24.[170]a. a. O. S. 64.[171]Peters a. a. O. S. 54.[172]Wichner bei Rudeck a. a. O. S. 14.[173]Annalen des Vereines für Nassauische Landeskunde 1874, S. 344 ff.[174]Poggios satirische Witzelei auf die Wirkung Badens illustriert eine alte Inschrift, die man, nach Wessely, in Baden bei Wien fand, das als Franzensbad des Mittelalters galt. Da stand an einer Mauer zu lesen: »Für unfruchtbare Frauen ist das Bad das beste, Was das Bad nicht thut, das thun die Gäste.«[175]Das änderte sich im Lauf der Zeit, wie noch mitzuteilende Badeordnungen ergeben werden.[176]Tacitus, Germania 24. Grimm sagt, »dass dem Heidengotte Zio zu Ehren Schlachtgesänge angestimmt, vielleicht auch kriegerische Tänze gehalten wurden, worauf ich die noch lange und weitverbreitete Sitte des feierlichen Schwerttanzes beziehe, der ganz eigentlich dem Gotte des Schwertes zukam«.[177]Alb. Czerwinski, Zur Kulturgeschichte der Tanzkunst.[178]Siehr, Kulturhistorisches aus dem Ruodlieb, Trarbach 1881, S. 15.[179]Schultz, Höfisches Leben, S. 548 ff.[180]Bartels a. a. O. S. 70.[181]Weinhold a. a. O. II. 263.[182]Narrenbeschwörung, 50.[183]»Tantzteuffel, das ist wider den leichtfertigen unverschämten Welttantz und sonderlich wider die Gottesfurcht und ehrvergessene Nachttäntze etc.«, Frankfurt a. M. 1569.[184]Kirchen-Postill auf den zweiten Sonntag nach Epiphanias.[185]Siehe hierzu das Bild Aldegrevers in M. L. Beckers prächtigem Geschenkwerke »Der Tanz«, Verlag von Herm. Seemann Nachfolger in Leipzig.[186]Wilh. Angerstein, Volkstänze im deutschen Mittelalter, S. 30 ff.[187]Rudolph Voss, Der Tanz und seine Geschichte, 1869, S. 281, und Reinöhl in »Das Kloster« IV. 421 ff.[188]Ritter bei Rudeck a. a. O. S. 58.[189]a. a. O. S. 73, S. 81.[190]Voss a. a. O. S. 84.[191]Näheres über das Treiben jener Wahnsinnigen in dem markigen Buche Joh. Scherrs »Grössenwahn, vier Kapitel aus der Geschichte menschlicher Narrheit«, S. 75 ff.[192]Johannes Boëmus bei Schultz, D. L., S. 445.[193]Siehe Kapitel: Liebeszauber und Zauberliebe.[194]Dr. J. F. C. Hecker, Die Tanzwuth, eine Volkskrankheit im Mittelalter. Berlin 1832.[195]Die Limburger Chronik, herausgegeben von C. D. Vogel, Marburg 1828, S. 71.[196]Dr. Eugen Dühren, Der Marquis de Sade und seine Zeit, S. 80 ff.[197]Voss a. a. O. S. 111.[198]Schultz, D. L., S. 516.[199]SieheS. 277.[200]Weistümer, I. 498.[201]Barack in der Zeitschrift für deutsche Kulturgeschichte, IV. 1859, S. 65 ff.[202]Höfisches Leben z. Z. d. Minnesänger, S. 211 ff.[203]Ich bemerke ausdrücklich, dass Schultz und nicht ich diesen Ausspruch thut, denn über diese Ansicht des grossen Prager Kunst- und Kulturhistorikers lässt sich sehr gut streiten.      M.B.[204]Philippine Welser soll über einen derartigen zarten Teint verfügt haben. Scherr.[205]»Zwêne epfel« oder »zwô birn«.[206]Karl Weinhold liefert in seinem Buche »Die d. Frauen im Mittelalter«, 2. Aufl. I., S. 222 ff., eine selbständig ausgearbeitete Zusammenstellung der Schönheitserfordernisse, die sich aber in der Hauptsache mit den Schultzschen Angaben deckt.[207]Weinhold a. a. O. I. S. 222.[208]Mitgeteilt von Moritz Bermann in »Alt- und Neu-Wien«.[209]Christi Leiden in Fundgruben II., 247.[210]Weinhold a. a. O. II. 311.[211]Schultz, Höfisches Leben, S. 290.[212]Minneregel, edd. Weber, Vers 1019-1274.[213]Albr. von Eyb, Von der Schöne und Ungestalt der Frauen, bei Scheible, Das Schaltjahr, II. 139.[214]Eschenburgs Denkmäler, Bremen 1799, S. 397.[215]Vulpius, Vorzeit III., S. 107.[216]Bernh. Rorbachs Liber gestorum, Frankfurt a/M., bei Schultz, D. Leben, S. 422 ff.[217]»Von den newen Sitten«, Keller, Erzählungen aus altdeutschen Handschriften, S. 676.[218]Weinhold II., S. 262.[219]Schultz, Höfisches Leben, S. 234 ff.[220]Narrenbeschwörung, XLIV.[221]Schultz, D. L., S. 365.[222]De bello Gallico IV., 1, VI., 21.[223]Germania, 17.[224]Geographie, VII. Buch, 2. Kap.[225]von Hefner-Alteneck, Trachten I., 120, Tafel 90.[226]Limburger Chronik, herausgeg. von Arthur Wyss, S. 38 ff.[227]Eine reiche Auswahl dieser Kleiderordnungen vom l4. Jahrhundert bis zur Gegenwart enthalten die Kostümkunde von Weiss, S. 1426 ff., und Schultz, Deutsches Leben, S. 302 ff.[228]Zeitschr. f. d. Kulturgesch. 1856, S. 367.[229]Narrenbeschw. 26. 44 ff.[230]Jäger, Schwäbisches Städtewesen I., 509.[231]Ratsprotokoll der Stadt St. Gallen vom Zinstag vor Corpus Christi 1503, bei Scherr.[232]Uhland, Altdeutsche Volkslieder, S. 525.[233]Bader, Polizeiordnungen, S. 105.[234]J. Brucker a. a. O. S. 462; Strassburger Zunft- und Polizeiordnungen, Strassb. 1889.[235]Scheible, Schaltjahr III. S. 624 und Bebelii facetiae (Argentine 1509) i. iiij b.[236]Zeitschrift für deutsche Kulturgeschichte, Jahrg. 1857 S. 380.[237]Vorrede zum Narrenschiff.[238]IV von nuwen Funden (von neuen Moden).[239]Bernhard Freydiger in seinem »Lebenslauf Herzog Heinrichs von Sachsen«, mitgeteilt von Vulpius, Curiositäten II. 336, erzählt von der Braut des Herzogs, die er 1512 gesehen, dass sie ein aus etlichen hundert Stücken zusammengesetztes Kleid angehabt habe. Die Hauptfarbe der Seidenflicken war rot und gelb, mit zwischengesetzten Lappen in »Rosinfarbe, Aschfarbe und Weiss«.[240]Diese Säcke, der sogenannteSpeck, war ein bis fünfundzwanzig Pfund schwerer Wulst, der die Frauen aussehen machte, als ob sie sich in anderen Umständen befänden. Dr. Rud. Schultze, Die Modenarrheiten, S. 54.[241]Streckfuss, 500 Jahre Berliner Geschichte, S. 141 ff.[242]Dr. Herm. Brunnenhofer, Culturwandel und Völkerverkehr, S. 103 ff.[243]Baruch 6, 42. 43.[244]Weinhold a. a. O. I. 236.[245]Grimm, Mythologie, 1055.[246]Nithart von Reuenthal, Lieder, 17. 30.[247]»Schauplatz lust- und lehrreicher Geschichten«, 1653.[248]Der curieuse Zauberarzt, wie man alle Artzneyen verfertigen auch per sympathiam, et antipathiam, transplantationem, amuleta et magiam naturalem od. vermeynte Hexerey die vornehmsten Kranckheiten curiren könne. Frankfurt a. M. 1725.[249]Paullinus a. a. O. I. S. 344.[250]»Von einem fahrenden Schüler.« Altdeutsche Wälder, II. 55.[251]Predigten, II. 70. 25 bei Schultz, H. L., S. 650.[252]Scheibles Schaltjahr, II. 45.[253]Anleitung zu den curiösen Wissenschaften. Frankfurt 1717.[254]Der Teufel ziehe dich in meine Liebe.[255]Paullinus a. a. O. I. 344 ff.[256]F. Bülau, Geheime Geschichten und rätselhafte Menschen, 2. Auflage, III. Band (1863). Die Gräfin von Rochlitz, S. 1 ff.[257]Arved Straten, Blutmord, Blutzauber, Aberglauben, Siegen 1901.[258]Keller, S. 1463.[259]Scherr, G. d. d. F., II. 139.[260]Luthers Tischreden oder Colloquia, Vom Teufel und seinen Werken, (Anno 39 den 15. Januarii).[261]Curt Müller, Hexenaberglaube und Hexenprozesse in Deutschland (Reclam), S. 26.[262]Scherr, Frauenwelt, II. 149, und Müller a. a. O., Urteilssprüche Leipziger Schöffen, 139 ff.[263]Bibliotheka magica, 1741, I., 26 ff.[264]Wer den Mut hat, den stinkenden Sumpf des Hexenhammers zu durchwaten, der sei auf Graf von Hoensbroechs »Das Papstthum in seiner sozialkulturellen Wirksamkeit« hingewiesen (Leipzig 1900), dessen I. Band eine ziemlich vollständige Übersetzung des Malleus maleficarum enthält.[265]Roloff, Leben und Wirken des Teufels, Histor. Taschenbuch, 5. Folge, 2. Jahrg., S. 165.[266]F. Heinemann, Richter und Rechtspflege in der deutschen Vergangenheit, S. 64.[267]Scherr, Kulturgeschichte, S. 387.[268]C. Müller a. a. O. S. 90.[269]Scherr, Gesch. d. d. Frauenwelt, II. 161.[270]Scherr, Kulturgeschichte, S. 640 ff.[271]Zeitschrift für d. Kulturgesch., 1859 S. 427.[272]Müller a. a. O. S. 109 ff.

[1]Tacitus, Germania, § 8.

[2]Tacitus a. a. O. § 8.

[3]Karl Weinhold, Die deutschen Frauen in dem Mittelalter, I. 218 ff.

[4]Tacitus a. a. O. § 19.

[5]Der 37. Artikel: Wer eines Mannes ehelich Weib öffentlich behuret, oder sonst ein Weib oder Magd notzöget, nimpt er sie darnach zur Ehe, eheliche Kinder gewinnet er nimmermehr bey ihr. (Übers. von Jacob Friedrich Ludovici 1750.)

[6]Caesar, De bello gallico, VI. 21.

[7]Einhard, Das Leben Karls d. Gr. Übers. und erl. von H. Althof, S. 42 ff.

[8]Einhard a. a. O. S. 45.

[9]Einhard, a. a. O. S. 45 Anmerkung 3.

[10]Scheible, Das Kloster, VI.

[11]Weinhold a. a. O. I. 301.

[12]Memmingen, Stälin u. a. »Beschreibung der württemb. Aemter«, Heft 20.

[13]Aug. Bebel, Die Frau und der Sozialismus, 29. Aufl., S. 67.

[14]Diu frowe sol hie ouzen gân,Einen stein in der stoûchen hânMit riemen drîn gepûndenSwaere pi drîen pfundenDiu stouche sol sol wesen lînîn (leinen)Und zweier ellen lanc sîn.(Apollonius 20446.)

Diu frowe sol hie ouzen gân,Einen stein in der stoûchen hânMit riemen drîn gepûndenSwaere pi drîen pfundenDiu stouche sol sol wesen lînîn (leinen)Und zweier ellen lanc sîn.(Apollonius 20446.)

Diu frowe sol hie ouzen gân,Einen stein in der stoûchen hânMit riemen drîn gepûndenSwaere pi drîen pfundenDiu stouche sol sol wesen lînîn (leinen)Und zweier ellen lanc sîn.(Apollonius 20446.)

Diu frowe sol hie ouzen gân,Einen stein in der stoûchen hânMit riemen drîn gepûndenSwaere pi drîen pfundenDiu stouche sol sol wesen lînîn (leinen)Und zweier ellen lanc sîn.(Apollonius 20446.)

Diu frowe sol hie ouzen gân,

Einen stein in der stoûchen hân

Mit riemen drîn gepûnden

Swaere pi drîen pfunden

Diu stouche sol sol wesen lînîn (leinen)

Und zweier ellen lanc sîn.

(Apollonius 20446.)

[15]Hans Sachs, Ausgew. dramatische Werke, übers. v. K. Pannier, S. 123 ff. Schimpf und Ernst v. Bruder Joh. Pauli, ibid. Nr. 108 S. 84 ff.

[16]Gustav Freytag, Bilder aus der deutschen Vergangenheit, 26. Aufl., I. 371.

[17]Die Dramen der Roswitha von Gandersheim. Übersetzt und gewürdigt von Ottomar Pilz. Leipzig o. J.

[18]Nibelungen, 903.

[19]Gust. Freytag a. a. O. I. 524.

[20]Scherr, Geschichte der deutschen Frauenwelt, 5. Aufl., I. 177.

[21]Weinhold a. a. O. I. 253.

[22]Deutscher Minnesang, übertragen v. Bruno Obermann, S. 37 ff.

[23]Heinrichs »Rede von des Todes Gehügede« in Goedeckes »Mittelalter«, S. 187.

[24]De la Curne de Saint-Pelaye, »Das Ritterwesen des Mittelalters«, deutsch von Klüber, II. 268.

[25]Gust. Freytag a. a. O. I. 373.

[26]Ed. Westermarck, »Geschichte der menschlichen Ehe«. Aus d. Engl. von L. Katscher und R. Grazer. 2. Aufl.

[27]Parzival 552. 25 ff.

[28]Parzival 405. 15.

[29]Dieffenbacher, Deutsches Leben im 12. Jahrh., 161 ff.

[30]Hagen, Gesammtabenteuer, II. 129.

[31]Parzival 243. 28 ff., 166. 21 ff., 167. 30. Wolfdietrich 1386.

[32]Parzival 405 ff.

[33]Bartsch, cit. bei Pannier, Parzival.

[34]Konrad von Würzburgs »Partonopier und Meliûr«, 1227 ff.

[35]Tristan, herausgegeben von Massmann, S. 33 ff.

[36]Leben der heiligen Elisabeth, 3161 ff. u. 3360.

[37]U. a. 1. Buch Mosis 19. 8 u. 14.

[38]Welsche Gast von Thomasin von Zircläre 457.

[39]Parzival 101. 10 ff., 111. 22 ff.

[40]Streckfuss, 500 Jahre Berliner Geschichte, S. 35, und Schultz, Alltagsleben e. d. Frau zu Anfang des 18. Jahrh., S. 109.

[41]Eine in jeder Beziehung ausgezeichnete Neubearbeitung Meier Helmbrechts lieferte Ludwig Fulda (Hendel, Halle a. S.), deren Lektüre nicht warm genug empfohlen werden kann.

[42]Freytag, Bilder aus der deutschen Vergangenheit, II.IS. 64 ff.

[43]Peter Leu, erneut v. Karl Pannier, 12. Kap. S. 98.

[44]O. Beneke, Von unehrlichen Leuten, S. 168.

[45]Bartels, Der Bauer in der deutschen Vergangenheit, S. 56.

[46]Maximilian Rappsilber, Alt Berlin, S. 79.

[47]Herausgegeben von Ludw. Bechstein.

[48]Jena 1522 II. 146.

[49]Dr. Karl Hagen, Deutschlands literarische und religiöse Verhältnisse im Reformationszeitalter, S. 234.

[50]Alwin Schultz, Deutsches Leben im XIV. und XV. Jahrh., S. 159.

[51]Freidank a. a. O., Aus dem Mittelhochdeutschen von K. Pannier, S. 24 ff.

[52]Corvin, Pfaffenspiegel, V. Aufl. S. 303.

[53]»Der Pfarrer von Kahlenberg.« Ein Schwankgedicht. Erneut von Karl Pannier, Leipzig, S. 36.

[54]19. 86.

[55]Schimpf und ernst v. Bruder Johannes Pauli, Strassburg 1522.

[56]Cyr. Spangenberg, Adels Spiegel. Historischer ausf. Bericht: Was Adel sey und heisse etc. Schmalkalden 1591. fol. 403 b ff.

[57]Seelenparadies, fol. 147 a.

[58]Narrenschiff, LXXIII. Vom geistlich werden.

[59]Corvin a. a. O. 327.

[60]Adelbert von Keller, »Alte gute Schwänke«, S. 76.

[61]Jäger, Schwäbisches Städtewesen, I. 501.

[62]Zimmerische Chronik, III. 69.

[63]Corvin a. a. O. S. 361.

[64]Corvin a. a. O. S. 303; Augsburger Chronik 1368-1406.

[65]Von den 15 Staffeln (1517), fol. 36 a, bei Schultz, D. L. 255.

[66]Dr. Ed. Vehse, Unter der Herrschaft des Krummstabes, S. 23.

[67]Vehse, Die Deutschen Kirchenfürsten in Trier, Salzburg-Münster, S. 191 ff.

[68]Tacitus, Germania, Cap. 18.

[69]Gust. Freytag, Bilder a. d. d. Vergangenheit, 26. Aufl., S. 87.

[70]Prof. Dr. J. Dieffenbacher, Deutsches Leben im 12. Jahrh., S. 120.

[71]D. Paulus Cassel, Die Symbolik des Ringes, S. 21.

[72]Weinhold a. a. O. I. 348 ff.

[73]Weinhold a. a. O. I. 308 ff.

[74]Otto Henne am Rhyn, Die Frau in der Kulturgeschichte, S. 251.

[75]Chroniken der deutschen Städte, I. 68.

[76]Dieffenbacher a. a. O. S. 117.

[77]Grimm, Deutsche Rechtsaltertümer, S. 420, und Stobke, Handbuch des deutschen Privatrechtes, Band IV, S. 38 ff.

[78]Gesponss = Braut.

[79]versumb = versäumte.

[80]A. Birlinger, bei Scherr, Gesch. der Deutschen Frauenwelt, II. 63 ff.

[81]Zeitschrift für deutsche Kulturgeschichte. 1859, S. 314 ff.

[82]Bülau, Geheime Geschichten und räthselhafte Menschen, IV. Band. 12. Der Ausgang des Hauses Cleve.

[83]Schultz, Höfisches Leben, S. 633.

[84]Lohengrin, erneut von H. A. Junghans (Reclam), III. 235.

[85]Schultz, Höfisches Leben, S. 596, Anm. 2.

[86]Parzival a. a. O. IV. V. 388 ff. (192, 10 ff.)

[87]Schweinichen a. a. O. S. 38 ff.

[88]Mitgeteilt im Wortlaut von F. Chr. J. Fischer, Ueber die Probenächte der deutschen Bauernmädchen, 1780, Neudruck S. 12 ff.

[89]Fischer a. a. O. S. 3 ff.

[90]Dr. Ed. Vehse, Geschichte des Hofes vom Hause Baiern, I. Band S. 115 ff.

[91]Weinhold a. a. O. II. S. 19.

[92]Dr. Alfr. Hagelstange, Süddeutsches Bauernleben im Mittelalter, S. 69 ff.

[93]Hagelstange a. a. O. und Weinhold, Die deutschen Frauen i. d. M., III. Aufl., 2. Band S. 22 ff.

[94]Tacitus, Germania, 18.

[95]Zeitschrift für deutsche Kulturgeschichte.

[96]Joh. Scherr, Deutsche Kultur- und Sittengeschichte, 10. Aufl., 322 ff.

[97]Weinhold a. a. O., III. Aufl., 2. Bd. 38 ff.

[98]Grimm, Rechtsalterthümer, 454.

[99]Tischreden: »vom Ehestande«.

[100]»Durch vröude vrouwen sind genant,Ir vröude ervröuwet ellin lant.Wie wol er vröude kanteDer sie êrste vrouwen nante!«Obige Übersetzung von Karl Pannier, nach dem ich auch ferner citiere.

»Durch vröude vrouwen sind genant,Ir vröude ervröuwet ellin lant.Wie wol er vröude kanteDer sie êrste vrouwen nante!«

»Durch vröude vrouwen sind genant,Ir vröude ervröuwet ellin lant.Wie wol er vröude kanteDer sie êrste vrouwen nante!«

»Durch vröude vrouwen sind genant,Ir vröude ervröuwet ellin lant.Wie wol er vröude kanteDer sie êrste vrouwen nante!«

»Durch vröude vrouwen sind genant,

Ir vröude ervröuwet ellin lant.

Wie wol er vröude kante

Der sie êrste vrouwen nante!«

[101]Weinhold a. a. O. I. 296 ff.

[102]Erneut und bearbeitet von G. Holtey Weber, Halle a. S., Hendel.

[103]Schultz, D. Leben, S. 260.

[104]G. v. Below, Das ältere deutsche Städtewesen und Bürgertum, S. 32, 33.

[105]J. Wessely, Deutschlands Lehrjahre, I. 217.

[106]Hagen, Gesammtabenteuer, I. 193 ff.; Scherr, Frauenwelt, I. 247 ff.

[107]H. Deichsler, Städtechroniken, XI. 657.

[108]Grimm, Rechtsalterthümer, 694.

[109]Schwebel, S. 242 ff.

[110]Die Else sprach (zu ihrem Manne) darauf voll Wut:»Dass dich das Fieber rütteln thut!Wenn du mir nicht willst Zierden kaufen,So kann ich zu den Mönchen laufenUnd zu dem Adel, zu den Pfaffen,Damit ich geh' wie ein ander Weib.Ich zahl' es ihnen mit Ehr' und Leib!«Murner, Narrenbeschwörung, 86. 48.

Die Else sprach (zu ihrem Manne) darauf voll Wut:»Dass dich das Fieber rütteln thut!Wenn du mir nicht willst Zierden kaufen,So kann ich zu den Mönchen laufenUnd zu dem Adel, zu den Pfaffen,Damit ich geh' wie ein ander Weib.Ich zahl' es ihnen mit Ehr' und Leib!«Murner, Narrenbeschwörung, 86. 48.

Die Else sprach (zu ihrem Manne) darauf voll Wut:»Dass dich das Fieber rütteln thut!Wenn du mir nicht willst Zierden kaufen,So kann ich zu den Mönchen laufenUnd zu dem Adel, zu den Pfaffen,Damit ich geh' wie ein ander Weib.Ich zahl' es ihnen mit Ehr' und Leib!«Murner, Narrenbeschwörung, 86. 48.

Die Else sprach (zu ihrem Manne) darauf voll Wut:»Dass dich das Fieber rütteln thut!Wenn du mir nicht willst Zierden kaufen,So kann ich zu den Mönchen laufenUnd zu dem Adel, zu den Pfaffen,Damit ich geh' wie ein ander Weib.Ich zahl' es ihnen mit Ehr' und Leib!«Murner, Narrenbeschwörung, 86. 48.

Die Else sprach (zu ihrem Manne) darauf voll Wut:

»Dass dich das Fieber rütteln thut!

Wenn du mir nicht willst Zierden kaufen,

So kann ich zu den Mönchen laufen

Und zu dem Adel, zu den Pfaffen,

Damit ich geh' wie ein ander Weib.

Ich zahl' es ihnen mit Ehr' und Leib!«

Murner, Narrenbeschwörung, 86. 48.

[111]Kloster, I. 406.

[112]Murner, Narrenbeschw., 60.

[113]J. Brucker, Strassburger Zunft- und Polizeiverordnungen, S. 456.

[114]Schwebel, Gesch. v. Berlin, S 242 ff.; siehe auch Murner, Narrenbeschwörung XLI.

[115]Brucker a. a. O. S. 456.

[116]B. v. R. bei Schultz, Höf. Leben, 598.

[117]Altdeutsche Wälder, II. S. 55.

[118]Kriegk, Deutsches Bürgertum im Mittelalter, S. 292.

[119]Der gewaltigste deutsche Volksredner des frühen Mittelalters, Bruder Berthold von Regensburg († 1272), kennt schon Stadtdirnen. »Und diu gemeinen fröuwelîn, sie heizent aber niht fröuwelîn, man sie habent frouwennamen verlorn, und wir heizen sie die boesen liute auf dem graben.«

[120]Hormayrs histor. Taschenbuch v. J. 1836 S. 320.

[121]Ein ziemlich eingehendes Register aller mittelalterlichen Bezeichnungen für Dirnen gibt Weinhold a. a. O. II. Bd. S. 19.

[122]Scheible, Das Kloster, VI. Die Frauenhäuser und die fahrenden Frauen.

[123]v. Maurer, Gesch. der Städteverfassung in Deutschland, III. 109.

[124]J. E. Schlager, Wiener Skizzen des Mittelalters, N. F. III. S. 375.

[125]Schwebel, Gesch. v. Berlin, I. 271 ff.; Streckfuss, 500 Jahre Berliner Geschichte, S. 25.

[126]Wilh. Rudeck, Geschichte der öffentlichen Sittlichkeit in Deutschland, S. 28.

[127]Grimm, Weistümer, I. 533.

[128]Becker, Geschichte der Stadt Lübeck, I. 281.

[129]Schultz, D. L., S. 4.

[130]Schultz, D. L., S. 179.

[131]Schultz a. a. O. S. 269 ff.

[132]Rudeck a. a. O. S. 33.

[133]Schultz, D. L., S. 77.

[134]Wessely a. a. O. I. 226.

[135]Eros, Stuttgart 1849, II. 556.

[136]Bruno Köhler, Allgemeine Trachtenkunde, III. S. 12.

[137]Streckfuss a. a. O. S. 83.

[138]Schultz, Höfisches Leben zur Zeit der Minnesinger, S. 241.

[139]Bernh. Hesslein, Hamburgs berühmte und berüchtigte Häuser, S. 137.

[140]Thomas Murner, Geuchmatt, Kloster, VIII. 937.

[141]Citiert bei Rudeck a. a. O. S. 30.

[142]Zeitschrift für deutsche Kulturgeschichte, I. 418.

[143]Rudeck, nach Hüllmann, Städtewesen des Mittelalters, IV. 266.

[144]Kriegk a. a. O. S. 322.

[145]Holthaus, Gloss. 484, cit. bei Schultz, D. L.

[146]Eine übelberufene Strassburger Gasse.

[147]Küssen die Füsse der Heiligenbilder.

[148]Scherr, Frauenleben, II. 16.

[149]Narrenbeschw. LXVII. 38 ff.

[150]Erwähnt zu werden verdient, dass in Ulm, in dem 1537 die Frauenhäuser aufgehoben worden waren, 1551 die Zünfte ihre Wiedereinführung beantragten, »um grösseres Unwesen zu verhüten«, ebenso in Basel und 1562 in Nürnberg, dessen Rat bei drei Predigern und sechs Rechtsgelehrten erst ein Gutachten einholte, ehe er die Abschaffung der Bordelle vornahm (Kriegk a. a. O. S. 293).

[151]Dirchs, Die ältesten Schriftsteller über die Lustseuche in Deutschland, S. 346.

[152]K. F. Paullinis heilsame Dreckapotheke, Frankfurt a. M. 1714, 3. Kap. Von der Hurenseuche.

[153]Dr. Otto Beneke, Von unehrlichen Leuten, S. 29.

[154]Frauenzimmer-Lexicon von Amaranthes, Leipzig 1715.

[155]Otto Elster, Bilder aus der Kulturgesch. des deutschen Heeres, S. 52.

[156]Kürschners Deutsche Nationallitteratur, Band 35.

[157]Klara Hätzlerin, S. 273.

[158]Caesar, De bello gallico, Cap. 61. 21.

[159]Schultz, Höfisches Leben zur Zeit der Minnesinger, I. 225.

[160]H. Peters, Der Arzt und die Heilkunde in der deutschen Vergangenheit, S. 52.

[161]Schultz, Deutsches Leben, S. 68.

[162]Schultz, D. L., S. 69.

[163]Guarinonius, Die Grewel der Verwüstung 1618, 949 bei Rudeck a. a. O. 6.

[164]Hans von Schweinichen, Denkwürdigkeiten, herausg. von Herm. Osterley, Breslau, S. 16.

[165]Beneke a. a. O. S. 81.

[166]Keller, 639 II.

[167]Der mittelalterliche Unfug in den Wannenbädern ist auch der Gegenwart nicht fremd. Wer Österreichisch-Polen, das degenerierte Galizien bereiste, weiss, dass in den meisten seiner grösseren Städte dieselben Verhältnisse herrschen, wie in den öffentlichen Bädern des Mittelalters. Dass auch Russland ähnliche Zustände hat, geht aus Hermann Bahrs »Russische Reise« (Dresden u. Leipzig 1891), S. 99 ff., hervor.

[168]Dr. Hermann Hallwich, Töplitz, Eine deutschböhmische Stadtgeschichte, S. 118.

[169]Dr. Adolf Kohut, Geschichte der deutschen Juden, S. 24.

[170]a. a. O. S. 64.

[171]Peters a. a. O. S. 54.

[172]Wichner bei Rudeck a. a. O. S. 14.

[173]Annalen des Vereines für Nassauische Landeskunde 1874, S. 344 ff.

[174]Poggios satirische Witzelei auf die Wirkung Badens illustriert eine alte Inschrift, die man, nach Wessely, in Baden bei Wien fand, das als Franzensbad des Mittelalters galt. Da stand an einer Mauer zu lesen: »Für unfruchtbare Frauen ist das Bad das beste, Was das Bad nicht thut, das thun die Gäste.«

[175]Das änderte sich im Lauf der Zeit, wie noch mitzuteilende Badeordnungen ergeben werden.

[176]Tacitus, Germania 24. Grimm sagt, »dass dem Heidengotte Zio zu Ehren Schlachtgesänge angestimmt, vielleicht auch kriegerische Tänze gehalten wurden, worauf ich die noch lange und weitverbreitete Sitte des feierlichen Schwerttanzes beziehe, der ganz eigentlich dem Gotte des Schwertes zukam«.

[177]Alb. Czerwinski, Zur Kulturgeschichte der Tanzkunst.

[178]Siehr, Kulturhistorisches aus dem Ruodlieb, Trarbach 1881, S. 15.

[179]Schultz, Höfisches Leben, S. 548 ff.

[180]Bartels a. a. O. S. 70.

[181]Weinhold a. a. O. II. 263.

[182]Narrenbeschwörung, 50.

[183]»Tantzteuffel, das ist wider den leichtfertigen unverschämten Welttantz und sonderlich wider die Gottesfurcht und ehrvergessene Nachttäntze etc.«, Frankfurt a. M. 1569.

[184]Kirchen-Postill auf den zweiten Sonntag nach Epiphanias.

[185]Siehe hierzu das Bild Aldegrevers in M. L. Beckers prächtigem Geschenkwerke »Der Tanz«, Verlag von Herm. Seemann Nachfolger in Leipzig.

[186]Wilh. Angerstein, Volkstänze im deutschen Mittelalter, S. 30 ff.

[187]Rudolph Voss, Der Tanz und seine Geschichte, 1869, S. 281, und Reinöhl in »Das Kloster« IV. 421 ff.

[188]Ritter bei Rudeck a. a. O. S. 58.

[189]a. a. O. S. 73, S. 81.

[190]Voss a. a. O. S. 84.

[191]Näheres über das Treiben jener Wahnsinnigen in dem markigen Buche Joh. Scherrs »Grössenwahn, vier Kapitel aus der Geschichte menschlicher Narrheit«, S. 75 ff.

[192]Johannes Boëmus bei Schultz, D. L., S. 445.

[193]Siehe Kapitel: Liebeszauber und Zauberliebe.

[194]Dr. J. F. C. Hecker, Die Tanzwuth, eine Volkskrankheit im Mittelalter. Berlin 1832.

[195]Die Limburger Chronik, herausgegeben von C. D. Vogel, Marburg 1828, S. 71.

[196]Dr. Eugen Dühren, Der Marquis de Sade und seine Zeit, S. 80 ff.

[197]Voss a. a. O. S. 111.

[198]Schultz, D. L., S. 516.

[199]SieheS. 277.

[200]Weistümer, I. 498.

[201]Barack in der Zeitschrift für deutsche Kulturgeschichte, IV. 1859, S. 65 ff.

[202]Höfisches Leben z. Z. d. Minnesänger, S. 211 ff.

[203]Ich bemerke ausdrücklich, dass Schultz und nicht ich diesen Ausspruch thut, denn über diese Ansicht des grossen Prager Kunst- und Kulturhistorikers lässt sich sehr gut streiten.      M.B.

[204]Philippine Welser soll über einen derartigen zarten Teint verfügt haben. Scherr.

[205]»Zwêne epfel« oder »zwô birn«.

[206]Karl Weinhold liefert in seinem Buche »Die d. Frauen im Mittelalter«, 2. Aufl. I., S. 222 ff., eine selbständig ausgearbeitete Zusammenstellung der Schönheitserfordernisse, die sich aber in der Hauptsache mit den Schultzschen Angaben deckt.

[207]Weinhold a. a. O. I. S. 222.

[208]Mitgeteilt von Moritz Bermann in »Alt- und Neu-Wien«.

[209]Christi Leiden in Fundgruben II., 247.

[210]Weinhold a. a. O. II. 311.

[211]Schultz, Höfisches Leben, S. 290.

[212]Minneregel, edd. Weber, Vers 1019-1274.

[213]Albr. von Eyb, Von der Schöne und Ungestalt der Frauen, bei Scheible, Das Schaltjahr, II. 139.

[214]Eschenburgs Denkmäler, Bremen 1799, S. 397.

[215]Vulpius, Vorzeit III., S. 107.

[216]Bernh. Rorbachs Liber gestorum, Frankfurt a/M., bei Schultz, D. Leben, S. 422 ff.

[217]»Von den newen Sitten«, Keller, Erzählungen aus altdeutschen Handschriften, S. 676.

[218]Weinhold II., S. 262.

[219]Schultz, Höfisches Leben, S. 234 ff.

[220]Narrenbeschwörung, XLIV.

[221]Schultz, D. L., S. 365.

[222]De bello Gallico IV., 1, VI., 21.

[223]Germania, 17.

[224]Geographie, VII. Buch, 2. Kap.

[225]von Hefner-Alteneck, Trachten I., 120, Tafel 90.

[226]Limburger Chronik, herausgeg. von Arthur Wyss, S. 38 ff.

[227]Eine reiche Auswahl dieser Kleiderordnungen vom l4. Jahrhundert bis zur Gegenwart enthalten die Kostümkunde von Weiss, S. 1426 ff., und Schultz, Deutsches Leben, S. 302 ff.

[228]Zeitschr. f. d. Kulturgesch. 1856, S. 367.

[229]Narrenbeschw. 26. 44 ff.

[230]Jäger, Schwäbisches Städtewesen I., 509.

[231]Ratsprotokoll der Stadt St. Gallen vom Zinstag vor Corpus Christi 1503, bei Scherr.

[232]Uhland, Altdeutsche Volkslieder, S. 525.

[233]Bader, Polizeiordnungen, S. 105.

[234]J. Brucker a. a. O. S. 462; Strassburger Zunft- und Polizeiordnungen, Strassb. 1889.

[235]Scheible, Schaltjahr III. S. 624 und Bebelii facetiae (Argentine 1509) i. iiij b.

[236]Zeitschrift für deutsche Kulturgeschichte, Jahrg. 1857 S. 380.

[237]Vorrede zum Narrenschiff.

[238]IV von nuwen Funden (von neuen Moden).

[239]Bernhard Freydiger in seinem »Lebenslauf Herzog Heinrichs von Sachsen«, mitgeteilt von Vulpius, Curiositäten II. 336, erzählt von der Braut des Herzogs, die er 1512 gesehen, dass sie ein aus etlichen hundert Stücken zusammengesetztes Kleid angehabt habe. Die Hauptfarbe der Seidenflicken war rot und gelb, mit zwischengesetzten Lappen in »Rosinfarbe, Aschfarbe und Weiss«.

[240]Diese Säcke, der sogenannteSpeck, war ein bis fünfundzwanzig Pfund schwerer Wulst, der die Frauen aussehen machte, als ob sie sich in anderen Umständen befänden. Dr. Rud. Schultze, Die Modenarrheiten, S. 54.

[241]Streckfuss, 500 Jahre Berliner Geschichte, S. 141 ff.

[242]Dr. Herm. Brunnenhofer, Culturwandel und Völkerverkehr, S. 103 ff.

[243]Baruch 6, 42. 43.

[244]Weinhold a. a. O. I. 236.

[245]Grimm, Mythologie, 1055.

[246]Nithart von Reuenthal, Lieder, 17. 30.

[247]»Schauplatz lust- und lehrreicher Geschichten«, 1653.

[248]Der curieuse Zauberarzt, wie man alle Artzneyen verfertigen auch per sympathiam, et antipathiam, transplantationem, amuleta et magiam naturalem od. vermeynte Hexerey die vornehmsten Kranckheiten curiren könne. Frankfurt a. M. 1725.

[249]Paullinus a. a. O. I. S. 344.

[250]»Von einem fahrenden Schüler.« Altdeutsche Wälder, II. 55.

[251]Predigten, II. 70. 25 bei Schultz, H. L., S. 650.

[252]Scheibles Schaltjahr, II. 45.

[253]Anleitung zu den curiösen Wissenschaften. Frankfurt 1717.

[254]Der Teufel ziehe dich in meine Liebe.

[255]Paullinus a. a. O. I. 344 ff.

[256]F. Bülau, Geheime Geschichten und rätselhafte Menschen, 2. Auflage, III. Band (1863). Die Gräfin von Rochlitz, S. 1 ff.

[257]Arved Straten, Blutmord, Blutzauber, Aberglauben, Siegen 1901.

[258]Keller, S. 1463.

[259]Scherr, G. d. d. F., II. 139.

[260]Luthers Tischreden oder Colloquia, Vom Teufel und seinen Werken, (Anno 39 den 15. Januarii).

[261]Curt Müller, Hexenaberglaube und Hexenprozesse in Deutschland (Reclam), S. 26.

[262]Scherr, Frauenwelt, II. 149, und Müller a. a. O., Urteilssprüche Leipziger Schöffen, 139 ff.

[263]Bibliotheka magica, 1741, I., 26 ff.

[264]Wer den Mut hat, den stinkenden Sumpf des Hexenhammers zu durchwaten, der sei auf Graf von Hoensbroechs »Das Papstthum in seiner sozialkulturellen Wirksamkeit« hingewiesen (Leipzig 1900), dessen I. Band eine ziemlich vollständige Übersetzung des Malleus maleficarum enthält.

[265]Roloff, Leben und Wirken des Teufels, Histor. Taschenbuch, 5. Folge, 2. Jahrg., S. 165.

[266]F. Heinemann, Richter und Rechtspflege in der deutschen Vergangenheit, S. 64.

[267]Scherr, Kulturgeschichte, S. 387.

[268]C. Müller a. a. O. S. 90.

[269]Scherr, Gesch. d. d. Frauenwelt, II. 161.

[270]Scherr, Kulturgeschichte, S. 640 ff.

[271]Zeitschrift für d. Kulturgesch., 1859 S. 427.

[272]Müller a. a. O. S. 109 ff.


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