Fußnoten:[1]Von dem Freiherrn von Gemmingen und von Casanova.[2]Aufzeichnung Hardenbroeks von 1762.[3]Michel de Montaigne (1533-1592), Essais, Buch 1, Kap. 20.[4]Das Faksimile dieses Schreibens mit seiner vollen Namensunterschrift P. M. de Saint-Germain ist nach dem Original im British Museum zu London von J. Cooper-Oakley in ihrer Monographie „The comte de St. Germain“ (Mailand 1912) veröffentlicht.[5]Vgl. Andrew Lang, Historical Mysteries, S. 259 (London 1904).[6]Ein handschriftliches Exemplar der Abhandlung („Musique raisonnée, selon le bon sens, aux dames anglaises qui aiment le vrai goût en cet art“), 135 Seiten stark, befindet sich in der Bibliothek des Lobkowitzschen Schlosses in Raudnitz in Böhmen. Es ist einem Prinzen Lobkowitz gewidmet, wahrscheinlich dem General und Diplomaten Prinz Joseph Maria Karl (1725-1802), der gleichzeitig ein großer Musikfreund war und u. a. mit Karl Philipp Emanuel Bach in Hamburg einen Briefwechsel unterhielt.[7]Beilage zu dem Schreiben des Grafen Kaunitz an Graf Cobenzl vom 19. April 1763.[8]Bericht Hellens vom 8. Januar 1760.[9]Aufzeichnung Bentincks vom 9. März 1760.[10]Aufzeichnung Bentincks vom 4. April 1760.[11]Weisungen Choiseuls an d’Affry vom 19. März und 11. April 1760.[12]Bericht Hellens vom 5. April 1760.[13]Bericht Hellens vom 15. März 1760.[14]Vgl. v. Bilbassoff, Geschichte Katharinas II., deutsche Übersetzung, Bd. 2, Teil 1, S. 15 (Berlin 1893).[15]Anfrage d’Affrys vom 23. März und Antwort Choiseuls vom 10. April 1762.[16]Schreiben von Dubosc von 2. April 1777.[17]Schreiben von Dubosc vom 2. und 12. April 1777.[18]Schreiben von Dubosc vom 12. April 1777.[19]Der schwedische Professor Björnstahl berichtet in seinem Reisetagebuch (Resa til Frankrike, Italien, Sweitz, Tyskland etc., Bd. 4, S. 172; Stockholm 1782), er habe am 21. Mai 1774 auf Schloß Hanau einen Herrn von Saint-Germain in Begleitung eines Lord Cavendish getroffen, die er in Lausanne kennen gelernt hatte und die auf dem Wege nach Kassel und Berlin waren. Dieser Saint-Germain war Hofmeister des Lords und hat daher mit unserem, damals schon am Ansbacher Hofe weilenden Helden nichts zu tun. Für den Besuch des Lords und seines Hofmeisters im Juli 1774 in Berlin vgl. „Politische Correspondenz Friedrichs des Großen“, Bd. 35, S. 418, und Tagebücher des Grafen Lehndorff, Nachträge, Bd. 2, S. 303 (Gotha 1913).[20]Schreiben von Frölich vom 28. März, von Wurmb vom 19. Mai, von Bischoffwerder vom 9. Juli 1777.[21]Schreiben Dressers vom 23. Oktober 1778.[22]Vgl. die Zeitschrift „De Vrijmetselaar“ vom Mai 1911.[23]Schreiben von Wurmb vom 19. Mai 1777.[24]Bericht vom 25. Juni 1763.[25]Bericht vom 25. Juni 1777.[26]Die bisher bekannt gewordenen Namen, unter denen Saint-Germain auftrat, sind:Marquis de la croix noire(in London),Surmont(in Holland), in Italien:Marquis de Montferrat,Marquis d’Aymar, GrafBellamareoderBelmar(in Venedig),Chevalier Schöning(in Pisa), GrafSoltikow(in Genua), dann FürstRakoczyund GrafWelldone.[27]Baron Karl Heinrich von Gleichen (1733-1807), Diplomat in bayreuther, dann in dänischen Diensten. Er war ein Schöngeist und Theosoph, schrieb über philosophische und künstlerische Fragen, verfaßte u. a. eine Schrift über „Magie, Kabbala und geheime Gesellschaften“. Sein Freund, Graf A. v. Westerholt, veröffentlichte in den „Andenken für Freunde 1811 und 1812“ (Sulzbach) aus den „Erinnerungen“ den Abschnitt über Saint-Germain, der in deutscher Übersetzung im „Morgenblatt“ (1813) und in den von Vulpius herausgegebenen „Curiositäten der Vor- und Mitwelt“, Bd. 7, S. 12 ff. (Weimar 1818) erschien. Der obige Abdruck nach den von Grimblot herausgegebenen „Souvenirs de Charles Henri Baron de Gleichen“, S. 122 ff. (Paris 1868).[28]Auf dem Wege von Kopenhagen nach Madrid, wohin er als dänischer Gesandter ging.[29]Ludwig XV.[30]König Franz I. von Frankreich (1494-1547); König Heinrich VIII. von England (1491-1547).[31]Pariser Stadtviertel nördlich der Seine.[32]Die Mutter von Johannes dem Täufer.[33]Die Mutter von Maria.[34]Im Jahre 325.[35]Jean Rameau, französischer Komponist (1683-1764).[36]Der auch sonst mehrfach erwähnte Chevalier Jacques Vincent Languet, Graf von Gergy, war von 1723 bis zu seinem Tode im Jahre 1734 Botschafter in Venedig.[37]Vielmehr 1784 in Eckernförde.[38]Philipp von Stosch (1691-1757), Kunstkenner und Kunstsammler. Er lebte seit 1731 in Florenz.[39]Herzog Philipp II. von Orléans (1674-1723) führte nach dem Tode Ludwigs XIV. (1715) die Regentschaft für den unmündigen König Ludwig XV.[40]Maria Anna von Pfalz-Neuburg (1667-1740), Witwe des 1700 gestorbenen Königs von Spanien Karl II.[41]Herzog Stephan Franz von Choiseul war Staatssekretär des Auswärtigen, vermählt mit Luise Honorine, einer Tochter des Pariser Bankiers Crozat du Châtel.[42]Robert Ignaz Solar de Breille, Malteserkomtur, 1758-1765 sardinischer Gesandter in Paris.[43]Ludwig Karl August Graf Belle-Isle, Herzog von Vernon (1684 bis 1761), französischer Marschall und seit 1758 Kriegsminister.[44]Im Sommer 1759.[45]Für das folgende vgl. unten den Abschnitt: „Die Mission Saint-Germains im Haag.“[46]Graf Ludwig August Augustin d’Affry (1713-1793).[47]Graf Alexei Orlow, ein Bruder des Fürsten Gregor Orlow, des Günstlings der Zarin Katharina II., leitete während des Türkenkrieges 1768/74 die russische Expedition in den Archipel. Unter seinem Oberbefehl errang die russische Flotte am 5./6. Juli 1770 über die türkische den glänzenden Sieg bei Tschesme.[48]Vgl. dazu den Abschnitt: „Saint-Germain in Ansbach.“[49]Es liegt eine Verwechslung mit Graf Alexei vor, der im Frühjahr 1775 auf der Rückkehr aus Italien Nürnberg berührte.[50]Karoline, Gemahlin des Markgrafen Alexander, geb. Prinzessin von Sachsen-Koburg († 1791).[51]Prinz Karl hatte zwei Brüder, den Landgrafen Wilhelm IX. und Prinz Friedrich, der in holländischen Diensten stand.[52]Dieser Angabe widerspricht der Aufruf des Magistrats von Eckernförde vom 3. April 1784 an die etwa vorhandenen Erben.[53]Graf Maximilian Joseph Lamberg (1729-1792), Kaiserlicher Kammerherr, zunächst württembergischer Geheimer Rat, dann Oberhofmarschall des Fürstbischofs von Augsburg, lebte seit 1769 als Schöngeist philosophischen und wissenschaftlichen Studien. Der Abdruck nach seiner Schrift: „Le mémorial d’un mondain“, Bd. 1, S. 80 ff. (Au Cap Corse, 1774).[54]Gemeint ist der Schah Nadir, bekannt unter dem Namen Thamas Chouli-Kan, der 1736 den persischen Thron bestieg, den Großmogul unterjochte und 1747 ermordet wurde.[55]Herzog Friedrich von York, Sohn König Georgs III. von England, seit 1764 Fürstbischof von Osnabrück.[56]Piso, ein Familienname des Calpurnischen Geschlechts.[57]Graf Moritz von Sachsen, Sohn des Kurfürsten August des Starken von Sachsen und der Gräfin Aurora von Königsmarck, Marschall von Frankreich (1696-1750).[58]Johanna Elisabeth (1712-1760), Witwe des 1747 gestorbenen Fürsten Christian August.[59]Vulgata, Psalm 44, Vers 2; in Luthers Bibelübersetzung (Psalm 45): „Meine Zunge ist ein Griffel eines guten Schreibers.“[60]Vgl.S. 10.[61]Jean François de La Mothe Le Vayer († 1764), französischer Rechtsgelehrter.[62]Vgl. für das folgende den Abschnitt: „Die Mission Saint-Germains im Haag.“[63]Franz I. (1708-1765), Römischer Kaiser, Gemahl Maria Theresias.[64]Über einen Aufenthalt Saint-Germains in Österreich liegt sonst keinerlei beglaubigte Nachricht vor.[65]Fouist im Französischen der Läufer im Schachspiel.[66]Man muß als König oder als Narr geboren sein.[67]Johann Heinrich Pott (1692-1777) und Andreas Sigismund Marggraf (1709-1783), Chemiker in Berlin; Guillaume François Rouelle (1703-1770), französischer Chemiker.[68]Titel alchimistischer Werke.[69]Robert Clive (1725-1774), der Eroberer Ostindiens.[70]Charles Watson (1714-1757).[71]John Stuart, Lord Bute (1713-1792), englischer Staatsmann, Günstling König Georgs III.[72]Prinz Friedrich Ludwig von Wales, der Sohn König Georgs II., war 1751 gestorben.[73]Trauerspiel von Voltaire.[74]Vgl. Cooper-Oakley, S. 59.[75]Gemeint ist wohl der bereits S. 13, Anm. 1 erwähnte Prinz Joseph Maria Karl Lobkowitz.[76]Johann Ferdinand Opiz (1741-1812), österreichischer Schriftsteller, seit 1775 Bankalinspektor in Czaslau. Das Schreiben (undatiert) nach dem Abdruck bei Maynial,Casanova et son temps, S. 268 f. (Paris 1911).[77]Vgl. „Lettres critiques, morales et politiques“, Bd. 1, S. 3 (Amsterdam 1786).[78]Der berüchtigte Abenteurer Graf Alexander Cagliostro.[79]Die Welt will betrogen werden.[80]Vgl. Maynial, S. 269.[81]Vgl. Maynial, S. 269 f.[82]Gräfin Félicité von Genlis (1746-1830), geborene Marquise Ducrest de Saint-Aubin, französische Schriftstellerin. Ihre Erinnerungen an Saint-Germain, den sie im Winter 1759/60, also im Alter von 14 Jahren kennen lernte, sind erst rund 50 Jahre später niedergeschrieben, wie ihre Bemerkung über König Friedrich VI. von Dänemark (vgl.S. 75) beweist. Der obige Abdruck nach den „Mémoires inédits de Madame la comtesse de Genlis sur le dix-huitième siècle et la révolution française depuis 1756 jusqu’à nos jours“, Bd. 1, S. 134 ff. (Paris 1835).[83]François Philidor (1726-1795), Komponist.[84]Maurice Quentin de Latour (1704-1788); Carle Vanloo (1705-1765).[85]Prinz Karl war vermählt mit Prinzessin Luise, der Schwester König Christians VII. (1749-1808); seine Tochter Sophie heiratete 1790 den Kronprinzen Friedrich (VI.), der als König von 1808 bis 1839 regierte.[86]Pierre Jean Grosley (1718-1785), französischer Gelehrter und Schriftsteller. Der obige Abdruck nach seinen „Oeuvres inédites“, Bd. 3, S. 323 ff. (Paris 1813), aus der Beschreibung einer von ihm 1772 unternommenen Reise nach Holland.[87]Vgl. den Abschnitt: „Die Mission Saint-Germains im Haag“.[88]1743-1745.[89]In „Gil Blas“, dem berühmten Sittenroman von Alain René Lesage (1668-1747).[90]Wohl das Attentat, das Damiens 1757 auf Ludwig XV. verübte.[91]Bei dem Mann mit der eisernen Maske handelt es sich nach der neueren Forschung um einen Minister des Herzogs von Mantua, der in Pinerolo, wohin ihn Ludwig XIV. bringen ließ, verschwand.[92]Der Königin-Witwe Maria Anna von Spanien (vgl.S. 53).[93]Vgl. „Hohenzollern-Jahrbuch“, Jahrg. 1911, S. 296.[94]Vgl. „Un diplomate français à la cour de Cathérine II. Journal intime du chevalier de Corberon, 1775-1780“, hrsg. von Labande. Bd. 1, S. 195 f. (Paris 1901.)[95]Charles Antoine Gouffier, Marquis von Heilly und Ribemont (geb. 1698), franz. Brigadegeneral.[96]Vgl. „Des Reichsgrafen Ernst Ahasverus Heinrich Lehndorff Tagebücher nach seiner Kammerherrnzeit“. Hrsg. von K. E. Schmidt-Lötzen. Bd. 1, S. 6 f. (Gotha 1921.)[97]Voltaires Trauerspiel: „Hérode et Mariamne“, 1724 zum erstenmal aufgeführt. Herodes der Große, Vierfürst von Galiläa, ließ seine Gemahlin Mariamne hinrichten.[98]Vgl. die den „Mémoires sur la vie de Marie Antoinette“ angehängten „Anecdotes du règne de Louis XV“.[99]Vgl.S. 59 ff.[100]Elisabeth Berkeley (1750-1828), in erster Ehe mit Lord Craven vermählt, heiratete nach ihrer Scheidung von demselben 1791 den Markgrafen Alexander von Ansbach. Der obige Abdruck nach den „Denkwürdigkeiten der Markgräfin von Ansbach“, Bd. 2, S. 27 f. (Stuttgart und Tübingen 1826). Zur Kritik derselben ist zu beachten, daß sie Saint-Germain persönlich nicht gekannt hat.[101]Vgl.S. 59.[102]Cäsar war in den Jahren 55 und 54 v. Chr. in England gelandet.[103]Renée Charlotte Victoria de Froulay, Marquise de Créquy (1714-1803), Witwe des 1741 verstorbenen Generalleutnant Marquis Louis Marie de Créquy. Bei den „Erinnerungen“, denen der obige Abdruck entnommen ist, handelt es sich um eine Fälschung, die unter dem Titel „Souvenirs de la marquise de Créquy“ 1834 in sieben Bänden aus der Feder eines gewissen Cousin de Courchamps erschien. Trotzdem haben die im 3. Bande enthaltenen Angaben über Saint-Germain ernsthafte Beachtung gefunden.[104]Jeanne Camus d’Urfé (1705-1775), geb. de Pontcarré, Witwe des 1734 gestorbenen Louis Christophe de La Rochefoucauld de Lascaris d’Urfé, Marquis de Langeac. Durch ihre alchimistischen Neigungen wurde sie das leichtgläubige Opfer von Abenteurern. Ihr Verkehr mit Saint-Germain ist durch sein Bild bezeugt, das in ihrem Salon hing, nach dem auch der Stich von Thomas (vgl. das Titelbild) angefertigt ist. Eine Kopie des Bildes befand sich auf Schloß Triesdorf, dem Sommersitz des Markgrafen von Ansbach.[105]Die Brüderschaft der „Rosenkreuzer“, angeblich um 1400 von einem Deutschen, Christian Rosenkreutz, gegründet mit dem Ziel, die Welt zu reformieren. Den Namen der „Rosenkreuzer“ nahm auch eine alchimistische Gesellschaft an, die sich im Haag 1622 bildete und sich von dort aus weit verzweigte. Aus der Verquickung mit der Freimaurerei entstand dann zwischen 1756 und 1768 in Süddeutschland der Orden der „Gold- und Rosenkreuzer“.[106]Antoine de Créquy, Herr von Créquy und von Canaples, Kardinal, Bischof von Nantes, dann von Amiens (geb. um 1531, † 1574).[107]1545-1547.[108]Andreas Herkules de Fleury, Kardinal und Premierminister von Frankreich, war bereits 1743 gestorben.[109]Louis Auguste Le Tonnelier Baron de Breteuil (1733-1807) erhielt erst 1783 dieses Amt.[110]Die Schilderung des Äußeren, vor allem „der üppige Bart“, stimmt in keiner Weise zu dem durch Thomas’ Stich (vgl. das Titelbild) uns überlieferten Porträt von Saint-Germain.[111]Der geschiedene Gatte der Marquise von Pompadour.[112]Claude de Beauvoir, Herr von Chastellux, Vicomte d’Avallon (1385 oder 1386-1453), Marschall von Frankreich.[113]Karl VI. (1380-1422).[114]Nach der „Biographie Universelle“, Bd. 8, S. 8 f. (Paris 1844) war seine Mutter Jeanne de St.-Verain und seine erste Gemahlin Alix de Toucy.[115]Alain Chartier (1386-1458) und Mellin de Saint-Gelais (1491 bis 1558), französische Dichter.[116]Flamel, Schreiber in Paris und Verfasser alchimistischer Schriften, lebte in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Er soll zur Kenntnis der Darstellung des Steins der Weisen gelangt sein.[117]Der berüchtigte Abenteurer Graf Alexander Cagliostro, mit seinem wahren Namen Joseph Balsamo (1743-1795), aus Palermo, verheiratet mit einem Mädchen aus niederem Stande, Lorenza Feliciani. Der obige Abdruck entstammt den „Mémoires authentiques pour servir à l’histoire du Comte de Cagliostro, par M. de Beaum...“ (Paris 1785). Die Schrift ist eine Fälschung, ihr Verfasser Jean Pierre Louis de la Roche de Maire, Marquis de Luchet. Als Erdichtung ist Cagliostros Besuch bei Saint-Germain zu betrachten. Schon fast eine zehnjährige Abenteurerlaufbahn lag hinter ihm, mit langen Aufenthalten in London und Paris, als er 1779 in Petersburg auftauchte.[118]Im Herbst 1779 war Saint-Germain nach Schleswig übergesiedelt.[119]Auf dem Père Lachaise in Paris, wo damals die gute Gesellschaft hinströmte und Andachten verrichtete.[120]Friedrich Anton Mesmer (1733-1815), Begründer der Lehre vom tierischen Magnetismus.[121]Der Teich Bethesda.[122]Die Geliebte des Epikur.[123]Die Gemahlin des Kaisers Mark Aurel.[124]Oströmische Kaiserin, nach dem Tode ihres Gemahls, Kaiser Leos IV., Vormünderin ihres Sohnes Konstantin VI., von Nikephoros (I.) gestürzt († 803).[125]Als Anmerkung dem Texte der „Denkwürdigkeiten zur Geschichte des Grafen Cagliostro“ angehängt.[126]Vgl.S. 54.[127]Vorstadt von Paris.[128]Jakob Heinrich Meister (1744-1826), ein geborener Schweizer, Mitarbeiter an der von Grimm und Diderot herausgegebenen „Correspondance littéraire, philosophique et critique“, machte den obigen kritischen Zusatz bei der Anzeige der „Mémoires authentiques“. Vgl. „Correspondance littéraire“, hrsg. von Tourneux, Bd. 14, S. 253 (Paris 1880).[129]Die Darstellung geht offenbar auf die „Mémoires authentiques“ zurück. Sie entstammt einer anonymen Schrift: „Über Zauberglauben und andere Schwärmereien“, S. 378 (Leipzig 1787), die Vulpius in den von ihm herausgegebenen „Curiositäten der Vor- und Mitwelt“, Bd. 7, S. 11 f. (Weimar 1818) wieder abgedruckt hat.[130]Nach der ebenfalls von dem Marquis Luchet (vgl.S. 100, Anm. 1) anonym herausgegebenen Schrift: „Essai sur les Illuminés“, S. 96 und 107 ff. (Paris 1789). Die Schrift erschien darauf in deutscher Übersetzung unter dem Titel: „Ist Cagliostro Chef der Illuminaten? oder das BuchSur la secte des Illuminés, in deutsch“ (Gotha 1790). Die oben angehängte „Charakteristik“ war von dem anonymen Übersetzer (Johann Joachim Christoph Bode) zu Seite 128 der Schrift als Fußnote hinzugefügt.[131]Guillaume Postel (1510-1581), französischer Schwarmgeist.[132]Prinz Karl von Hessen. Vgl. den Abschnitt: „Saint-Germain in Schleswig und Eckernförde.“[133]Vgl.S. 59 ff.[134]Die Illuminaten.[135]Anläßlich einer Besprechung der Übersetzung: „Ist Cagliostro Chef der Illuminaten?“ durch Rw. in der „Allgemeinen deutschen Bibliothek“, Bd. 7, S. 609 (Kiel 1792).[136]Horace Walpole, Lord von Orford (1717-1797), Sohn des englischen Staatsmannes Robert Walpole, Mitglied des Parlaments. Er widmete sich später der Kunst und Literatur.[137]Horace Man war englischer Gesandter in Florenz. Der obige Abdruck nach den von P. Toynbee herausgegebenen „Letters of Horace Walpole, fourth Earl of Orford“, Bd. 2, S. 161 (Oxford 1903).[138]Anläßlich des Aufstandes des englischen Kronprätendenten Karl Eduard Stuart (1720-1788), Enkel des 1688 vertriebenen Königs Jakob II.[139]Prinz Friedrich Ludwig (vgl.S. 66).[140]Vgl.Letters of Horace Walpole, Bd. 6, S. 391 (Oxford 1904).[141]Jean Jacques Rousseau (1712-1778), der bekannte Genfer Philosoph und Schriftsteller.[142]Nach Maynial, S. 264.[143]Jean Henri Maubert de Gouvest (1721-1767).[144]Vgl.S. 119, Anm. 3.[145]König Ludwig XV.[146]Giacomo Casanova de Seingalt (1725-1798), der bekannte Abenteurer. Der obige Abdruck nach seinen „Mémoires écrits par lui-même“, Bd. 5, S. 223 ff. und 344 ff. (Paris 1832). Ihre historische Glaubwürdigkeit ist neuerdings stark angefochten.[147]Vgl.S. 91.[148]Anne Henry Gräfin Gergy, die Witwe des 1734 als französischer Botschafter in Venedig gestorbenen Grafen (vgl.S. 51).
Fußnoten:[1]Von dem Freiherrn von Gemmingen und von Casanova.[2]Aufzeichnung Hardenbroeks von 1762.[3]Michel de Montaigne (1533-1592), Essais, Buch 1, Kap. 20.[4]Das Faksimile dieses Schreibens mit seiner vollen Namensunterschrift P. M. de Saint-Germain ist nach dem Original im British Museum zu London von J. Cooper-Oakley in ihrer Monographie „The comte de St. Germain“ (Mailand 1912) veröffentlicht.[5]Vgl. Andrew Lang, Historical Mysteries, S. 259 (London 1904).[6]Ein handschriftliches Exemplar der Abhandlung („Musique raisonnée, selon le bon sens, aux dames anglaises qui aiment le vrai goût en cet art“), 135 Seiten stark, befindet sich in der Bibliothek des Lobkowitzschen Schlosses in Raudnitz in Böhmen. Es ist einem Prinzen Lobkowitz gewidmet, wahrscheinlich dem General und Diplomaten Prinz Joseph Maria Karl (1725-1802), der gleichzeitig ein großer Musikfreund war und u. a. mit Karl Philipp Emanuel Bach in Hamburg einen Briefwechsel unterhielt.[7]Beilage zu dem Schreiben des Grafen Kaunitz an Graf Cobenzl vom 19. April 1763.[8]Bericht Hellens vom 8. Januar 1760.[9]Aufzeichnung Bentincks vom 9. März 1760.[10]Aufzeichnung Bentincks vom 4. April 1760.[11]Weisungen Choiseuls an d’Affry vom 19. März und 11. April 1760.[12]Bericht Hellens vom 5. April 1760.[13]Bericht Hellens vom 15. März 1760.[14]Vgl. v. Bilbassoff, Geschichte Katharinas II., deutsche Übersetzung, Bd. 2, Teil 1, S. 15 (Berlin 1893).[15]Anfrage d’Affrys vom 23. März und Antwort Choiseuls vom 10. April 1762.[16]Schreiben von Dubosc von 2. April 1777.[17]Schreiben von Dubosc vom 2. und 12. April 1777.[18]Schreiben von Dubosc vom 12. April 1777.[19]Der schwedische Professor Björnstahl berichtet in seinem Reisetagebuch (Resa til Frankrike, Italien, Sweitz, Tyskland etc., Bd. 4, S. 172; Stockholm 1782), er habe am 21. Mai 1774 auf Schloß Hanau einen Herrn von Saint-Germain in Begleitung eines Lord Cavendish getroffen, die er in Lausanne kennen gelernt hatte und die auf dem Wege nach Kassel und Berlin waren. Dieser Saint-Germain war Hofmeister des Lords und hat daher mit unserem, damals schon am Ansbacher Hofe weilenden Helden nichts zu tun. Für den Besuch des Lords und seines Hofmeisters im Juli 1774 in Berlin vgl. „Politische Correspondenz Friedrichs des Großen“, Bd. 35, S. 418, und Tagebücher des Grafen Lehndorff, Nachträge, Bd. 2, S. 303 (Gotha 1913).[20]Schreiben von Frölich vom 28. März, von Wurmb vom 19. Mai, von Bischoffwerder vom 9. Juli 1777.[21]Schreiben Dressers vom 23. Oktober 1778.[22]Vgl. die Zeitschrift „De Vrijmetselaar“ vom Mai 1911.[23]Schreiben von Wurmb vom 19. Mai 1777.[24]Bericht vom 25. Juni 1763.[25]Bericht vom 25. Juni 1777.[26]Die bisher bekannt gewordenen Namen, unter denen Saint-Germain auftrat, sind:Marquis de la croix noire(in London),Surmont(in Holland), in Italien:Marquis de Montferrat,Marquis d’Aymar, GrafBellamareoderBelmar(in Venedig),Chevalier Schöning(in Pisa), GrafSoltikow(in Genua), dann FürstRakoczyund GrafWelldone.[27]Baron Karl Heinrich von Gleichen (1733-1807), Diplomat in bayreuther, dann in dänischen Diensten. Er war ein Schöngeist und Theosoph, schrieb über philosophische und künstlerische Fragen, verfaßte u. a. eine Schrift über „Magie, Kabbala und geheime Gesellschaften“. Sein Freund, Graf A. v. Westerholt, veröffentlichte in den „Andenken für Freunde 1811 und 1812“ (Sulzbach) aus den „Erinnerungen“ den Abschnitt über Saint-Germain, der in deutscher Übersetzung im „Morgenblatt“ (1813) und in den von Vulpius herausgegebenen „Curiositäten der Vor- und Mitwelt“, Bd. 7, S. 12 ff. (Weimar 1818) erschien. Der obige Abdruck nach den von Grimblot herausgegebenen „Souvenirs de Charles Henri Baron de Gleichen“, S. 122 ff. (Paris 1868).[28]Auf dem Wege von Kopenhagen nach Madrid, wohin er als dänischer Gesandter ging.[29]Ludwig XV.[30]König Franz I. von Frankreich (1494-1547); König Heinrich VIII. von England (1491-1547).[31]Pariser Stadtviertel nördlich der Seine.[32]Die Mutter von Johannes dem Täufer.[33]Die Mutter von Maria.[34]Im Jahre 325.[35]Jean Rameau, französischer Komponist (1683-1764).[36]Der auch sonst mehrfach erwähnte Chevalier Jacques Vincent Languet, Graf von Gergy, war von 1723 bis zu seinem Tode im Jahre 1734 Botschafter in Venedig.[37]Vielmehr 1784 in Eckernförde.[38]Philipp von Stosch (1691-1757), Kunstkenner und Kunstsammler. Er lebte seit 1731 in Florenz.[39]Herzog Philipp II. von Orléans (1674-1723) führte nach dem Tode Ludwigs XIV. (1715) die Regentschaft für den unmündigen König Ludwig XV.[40]Maria Anna von Pfalz-Neuburg (1667-1740), Witwe des 1700 gestorbenen Königs von Spanien Karl II.[41]Herzog Stephan Franz von Choiseul war Staatssekretär des Auswärtigen, vermählt mit Luise Honorine, einer Tochter des Pariser Bankiers Crozat du Châtel.[42]Robert Ignaz Solar de Breille, Malteserkomtur, 1758-1765 sardinischer Gesandter in Paris.[43]Ludwig Karl August Graf Belle-Isle, Herzog von Vernon (1684 bis 1761), französischer Marschall und seit 1758 Kriegsminister.[44]Im Sommer 1759.[45]Für das folgende vgl. unten den Abschnitt: „Die Mission Saint-Germains im Haag.“[46]Graf Ludwig August Augustin d’Affry (1713-1793).[47]Graf Alexei Orlow, ein Bruder des Fürsten Gregor Orlow, des Günstlings der Zarin Katharina II., leitete während des Türkenkrieges 1768/74 die russische Expedition in den Archipel. Unter seinem Oberbefehl errang die russische Flotte am 5./6. Juli 1770 über die türkische den glänzenden Sieg bei Tschesme.[48]Vgl. dazu den Abschnitt: „Saint-Germain in Ansbach.“[49]Es liegt eine Verwechslung mit Graf Alexei vor, der im Frühjahr 1775 auf der Rückkehr aus Italien Nürnberg berührte.[50]Karoline, Gemahlin des Markgrafen Alexander, geb. Prinzessin von Sachsen-Koburg († 1791).[51]Prinz Karl hatte zwei Brüder, den Landgrafen Wilhelm IX. und Prinz Friedrich, der in holländischen Diensten stand.[52]Dieser Angabe widerspricht der Aufruf des Magistrats von Eckernförde vom 3. April 1784 an die etwa vorhandenen Erben.[53]Graf Maximilian Joseph Lamberg (1729-1792), Kaiserlicher Kammerherr, zunächst württembergischer Geheimer Rat, dann Oberhofmarschall des Fürstbischofs von Augsburg, lebte seit 1769 als Schöngeist philosophischen und wissenschaftlichen Studien. Der Abdruck nach seiner Schrift: „Le mémorial d’un mondain“, Bd. 1, S. 80 ff. (Au Cap Corse, 1774).[54]Gemeint ist der Schah Nadir, bekannt unter dem Namen Thamas Chouli-Kan, der 1736 den persischen Thron bestieg, den Großmogul unterjochte und 1747 ermordet wurde.[55]Herzog Friedrich von York, Sohn König Georgs III. von England, seit 1764 Fürstbischof von Osnabrück.[56]Piso, ein Familienname des Calpurnischen Geschlechts.[57]Graf Moritz von Sachsen, Sohn des Kurfürsten August des Starken von Sachsen und der Gräfin Aurora von Königsmarck, Marschall von Frankreich (1696-1750).[58]Johanna Elisabeth (1712-1760), Witwe des 1747 gestorbenen Fürsten Christian August.[59]Vulgata, Psalm 44, Vers 2; in Luthers Bibelübersetzung (Psalm 45): „Meine Zunge ist ein Griffel eines guten Schreibers.“[60]Vgl.S. 10.[61]Jean François de La Mothe Le Vayer († 1764), französischer Rechtsgelehrter.[62]Vgl. für das folgende den Abschnitt: „Die Mission Saint-Germains im Haag.“[63]Franz I. (1708-1765), Römischer Kaiser, Gemahl Maria Theresias.[64]Über einen Aufenthalt Saint-Germains in Österreich liegt sonst keinerlei beglaubigte Nachricht vor.[65]Fouist im Französischen der Läufer im Schachspiel.[66]Man muß als König oder als Narr geboren sein.[67]Johann Heinrich Pott (1692-1777) und Andreas Sigismund Marggraf (1709-1783), Chemiker in Berlin; Guillaume François Rouelle (1703-1770), französischer Chemiker.[68]Titel alchimistischer Werke.[69]Robert Clive (1725-1774), der Eroberer Ostindiens.[70]Charles Watson (1714-1757).[71]John Stuart, Lord Bute (1713-1792), englischer Staatsmann, Günstling König Georgs III.[72]Prinz Friedrich Ludwig von Wales, der Sohn König Georgs II., war 1751 gestorben.[73]Trauerspiel von Voltaire.[74]Vgl. Cooper-Oakley, S. 59.[75]Gemeint ist wohl der bereits S. 13, Anm. 1 erwähnte Prinz Joseph Maria Karl Lobkowitz.[76]Johann Ferdinand Opiz (1741-1812), österreichischer Schriftsteller, seit 1775 Bankalinspektor in Czaslau. Das Schreiben (undatiert) nach dem Abdruck bei Maynial,Casanova et son temps, S. 268 f. (Paris 1911).[77]Vgl. „Lettres critiques, morales et politiques“, Bd. 1, S. 3 (Amsterdam 1786).[78]Der berüchtigte Abenteurer Graf Alexander Cagliostro.[79]Die Welt will betrogen werden.[80]Vgl. Maynial, S. 269.[81]Vgl. Maynial, S. 269 f.[82]Gräfin Félicité von Genlis (1746-1830), geborene Marquise Ducrest de Saint-Aubin, französische Schriftstellerin. Ihre Erinnerungen an Saint-Germain, den sie im Winter 1759/60, also im Alter von 14 Jahren kennen lernte, sind erst rund 50 Jahre später niedergeschrieben, wie ihre Bemerkung über König Friedrich VI. von Dänemark (vgl.S. 75) beweist. Der obige Abdruck nach den „Mémoires inédits de Madame la comtesse de Genlis sur le dix-huitième siècle et la révolution française depuis 1756 jusqu’à nos jours“, Bd. 1, S. 134 ff. (Paris 1835).[83]François Philidor (1726-1795), Komponist.[84]Maurice Quentin de Latour (1704-1788); Carle Vanloo (1705-1765).[85]Prinz Karl war vermählt mit Prinzessin Luise, der Schwester König Christians VII. (1749-1808); seine Tochter Sophie heiratete 1790 den Kronprinzen Friedrich (VI.), der als König von 1808 bis 1839 regierte.[86]Pierre Jean Grosley (1718-1785), französischer Gelehrter und Schriftsteller. Der obige Abdruck nach seinen „Oeuvres inédites“, Bd. 3, S. 323 ff. (Paris 1813), aus der Beschreibung einer von ihm 1772 unternommenen Reise nach Holland.[87]Vgl. den Abschnitt: „Die Mission Saint-Germains im Haag“.[88]1743-1745.[89]In „Gil Blas“, dem berühmten Sittenroman von Alain René Lesage (1668-1747).[90]Wohl das Attentat, das Damiens 1757 auf Ludwig XV. verübte.[91]Bei dem Mann mit der eisernen Maske handelt es sich nach der neueren Forschung um einen Minister des Herzogs von Mantua, der in Pinerolo, wohin ihn Ludwig XIV. bringen ließ, verschwand.[92]Der Königin-Witwe Maria Anna von Spanien (vgl.S. 53).[93]Vgl. „Hohenzollern-Jahrbuch“, Jahrg. 1911, S. 296.[94]Vgl. „Un diplomate français à la cour de Cathérine II. Journal intime du chevalier de Corberon, 1775-1780“, hrsg. von Labande. Bd. 1, S. 195 f. (Paris 1901.)[95]Charles Antoine Gouffier, Marquis von Heilly und Ribemont (geb. 1698), franz. Brigadegeneral.[96]Vgl. „Des Reichsgrafen Ernst Ahasverus Heinrich Lehndorff Tagebücher nach seiner Kammerherrnzeit“. Hrsg. von K. E. Schmidt-Lötzen. Bd. 1, S. 6 f. (Gotha 1921.)[97]Voltaires Trauerspiel: „Hérode et Mariamne“, 1724 zum erstenmal aufgeführt. Herodes der Große, Vierfürst von Galiläa, ließ seine Gemahlin Mariamne hinrichten.[98]Vgl. die den „Mémoires sur la vie de Marie Antoinette“ angehängten „Anecdotes du règne de Louis XV“.[99]Vgl.S. 59 ff.[100]Elisabeth Berkeley (1750-1828), in erster Ehe mit Lord Craven vermählt, heiratete nach ihrer Scheidung von demselben 1791 den Markgrafen Alexander von Ansbach. Der obige Abdruck nach den „Denkwürdigkeiten der Markgräfin von Ansbach“, Bd. 2, S. 27 f. (Stuttgart und Tübingen 1826). Zur Kritik derselben ist zu beachten, daß sie Saint-Germain persönlich nicht gekannt hat.[101]Vgl.S. 59.[102]Cäsar war in den Jahren 55 und 54 v. Chr. in England gelandet.[103]Renée Charlotte Victoria de Froulay, Marquise de Créquy (1714-1803), Witwe des 1741 verstorbenen Generalleutnant Marquis Louis Marie de Créquy. Bei den „Erinnerungen“, denen der obige Abdruck entnommen ist, handelt es sich um eine Fälschung, die unter dem Titel „Souvenirs de la marquise de Créquy“ 1834 in sieben Bänden aus der Feder eines gewissen Cousin de Courchamps erschien. Trotzdem haben die im 3. Bande enthaltenen Angaben über Saint-Germain ernsthafte Beachtung gefunden.[104]Jeanne Camus d’Urfé (1705-1775), geb. de Pontcarré, Witwe des 1734 gestorbenen Louis Christophe de La Rochefoucauld de Lascaris d’Urfé, Marquis de Langeac. Durch ihre alchimistischen Neigungen wurde sie das leichtgläubige Opfer von Abenteurern. Ihr Verkehr mit Saint-Germain ist durch sein Bild bezeugt, das in ihrem Salon hing, nach dem auch der Stich von Thomas (vgl. das Titelbild) angefertigt ist. Eine Kopie des Bildes befand sich auf Schloß Triesdorf, dem Sommersitz des Markgrafen von Ansbach.[105]Die Brüderschaft der „Rosenkreuzer“, angeblich um 1400 von einem Deutschen, Christian Rosenkreutz, gegründet mit dem Ziel, die Welt zu reformieren. Den Namen der „Rosenkreuzer“ nahm auch eine alchimistische Gesellschaft an, die sich im Haag 1622 bildete und sich von dort aus weit verzweigte. Aus der Verquickung mit der Freimaurerei entstand dann zwischen 1756 und 1768 in Süddeutschland der Orden der „Gold- und Rosenkreuzer“.[106]Antoine de Créquy, Herr von Créquy und von Canaples, Kardinal, Bischof von Nantes, dann von Amiens (geb. um 1531, † 1574).[107]1545-1547.[108]Andreas Herkules de Fleury, Kardinal und Premierminister von Frankreich, war bereits 1743 gestorben.[109]Louis Auguste Le Tonnelier Baron de Breteuil (1733-1807) erhielt erst 1783 dieses Amt.[110]Die Schilderung des Äußeren, vor allem „der üppige Bart“, stimmt in keiner Weise zu dem durch Thomas’ Stich (vgl. das Titelbild) uns überlieferten Porträt von Saint-Germain.[111]Der geschiedene Gatte der Marquise von Pompadour.[112]Claude de Beauvoir, Herr von Chastellux, Vicomte d’Avallon (1385 oder 1386-1453), Marschall von Frankreich.[113]Karl VI. (1380-1422).[114]Nach der „Biographie Universelle“, Bd. 8, S. 8 f. (Paris 1844) war seine Mutter Jeanne de St.-Verain und seine erste Gemahlin Alix de Toucy.[115]Alain Chartier (1386-1458) und Mellin de Saint-Gelais (1491 bis 1558), französische Dichter.[116]Flamel, Schreiber in Paris und Verfasser alchimistischer Schriften, lebte in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Er soll zur Kenntnis der Darstellung des Steins der Weisen gelangt sein.[117]Der berüchtigte Abenteurer Graf Alexander Cagliostro, mit seinem wahren Namen Joseph Balsamo (1743-1795), aus Palermo, verheiratet mit einem Mädchen aus niederem Stande, Lorenza Feliciani. Der obige Abdruck entstammt den „Mémoires authentiques pour servir à l’histoire du Comte de Cagliostro, par M. de Beaum...“ (Paris 1785). Die Schrift ist eine Fälschung, ihr Verfasser Jean Pierre Louis de la Roche de Maire, Marquis de Luchet. Als Erdichtung ist Cagliostros Besuch bei Saint-Germain zu betrachten. Schon fast eine zehnjährige Abenteurerlaufbahn lag hinter ihm, mit langen Aufenthalten in London und Paris, als er 1779 in Petersburg auftauchte.[118]Im Herbst 1779 war Saint-Germain nach Schleswig übergesiedelt.[119]Auf dem Père Lachaise in Paris, wo damals die gute Gesellschaft hinströmte und Andachten verrichtete.[120]Friedrich Anton Mesmer (1733-1815), Begründer der Lehre vom tierischen Magnetismus.[121]Der Teich Bethesda.[122]Die Geliebte des Epikur.[123]Die Gemahlin des Kaisers Mark Aurel.[124]Oströmische Kaiserin, nach dem Tode ihres Gemahls, Kaiser Leos IV., Vormünderin ihres Sohnes Konstantin VI., von Nikephoros (I.) gestürzt († 803).[125]Als Anmerkung dem Texte der „Denkwürdigkeiten zur Geschichte des Grafen Cagliostro“ angehängt.[126]Vgl.S. 54.[127]Vorstadt von Paris.[128]Jakob Heinrich Meister (1744-1826), ein geborener Schweizer, Mitarbeiter an der von Grimm und Diderot herausgegebenen „Correspondance littéraire, philosophique et critique“, machte den obigen kritischen Zusatz bei der Anzeige der „Mémoires authentiques“. Vgl. „Correspondance littéraire“, hrsg. von Tourneux, Bd. 14, S. 253 (Paris 1880).[129]Die Darstellung geht offenbar auf die „Mémoires authentiques“ zurück. Sie entstammt einer anonymen Schrift: „Über Zauberglauben und andere Schwärmereien“, S. 378 (Leipzig 1787), die Vulpius in den von ihm herausgegebenen „Curiositäten der Vor- und Mitwelt“, Bd. 7, S. 11 f. (Weimar 1818) wieder abgedruckt hat.[130]Nach der ebenfalls von dem Marquis Luchet (vgl.S. 100, Anm. 1) anonym herausgegebenen Schrift: „Essai sur les Illuminés“, S. 96 und 107 ff. (Paris 1789). Die Schrift erschien darauf in deutscher Übersetzung unter dem Titel: „Ist Cagliostro Chef der Illuminaten? oder das BuchSur la secte des Illuminés, in deutsch“ (Gotha 1790). Die oben angehängte „Charakteristik“ war von dem anonymen Übersetzer (Johann Joachim Christoph Bode) zu Seite 128 der Schrift als Fußnote hinzugefügt.[131]Guillaume Postel (1510-1581), französischer Schwarmgeist.[132]Prinz Karl von Hessen. Vgl. den Abschnitt: „Saint-Germain in Schleswig und Eckernförde.“[133]Vgl.S. 59 ff.[134]Die Illuminaten.[135]Anläßlich einer Besprechung der Übersetzung: „Ist Cagliostro Chef der Illuminaten?“ durch Rw. in der „Allgemeinen deutschen Bibliothek“, Bd. 7, S. 609 (Kiel 1792).[136]Horace Walpole, Lord von Orford (1717-1797), Sohn des englischen Staatsmannes Robert Walpole, Mitglied des Parlaments. Er widmete sich später der Kunst und Literatur.[137]Horace Man war englischer Gesandter in Florenz. Der obige Abdruck nach den von P. Toynbee herausgegebenen „Letters of Horace Walpole, fourth Earl of Orford“, Bd. 2, S. 161 (Oxford 1903).[138]Anläßlich des Aufstandes des englischen Kronprätendenten Karl Eduard Stuart (1720-1788), Enkel des 1688 vertriebenen Königs Jakob II.[139]Prinz Friedrich Ludwig (vgl.S. 66).[140]Vgl.Letters of Horace Walpole, Bd. 6, S. 391 (Oxford 1904).[141]Jean Jacques Rousseau (1712-1778), der bekannte Genfer Philosoph und Schriftsteller.[142]Nach Maynial, S. 264.[143]Jean Henri Maubert de Gouvest (1721-1767).[144]Vgl.S. 119, Anm. 3.[145]König Ludwig XV.[146]Giacomo Casanova de Seingalt (1725-1798), der bekannte Abenteurer. Der obige Abdruck nach seinen „Mémoires écrits par lui-même“, Bd. 5, S. 223 ff. und 344 ff. (Paris 1832). Ihre historische Glaubwürdigkeit ist neuerdings stark angefochten.[147]Vgl.S. 91.[148]Anne Henry Gräfin Gergy, die Witwe des 1734 als französischer Botschafter in Venedig gestorbenen Grafen (vgl.S. 51).
Fußnoten:
[1]Von dem Freiherrn von Gemmingen und von Casanova.
[1]Von dem Freiherrn von Gemmingen und von Casanova.
[2]Aufzeichnung Hardenbroeks von 1762.
[2]Aufzeichnung Hardenbroeks von 1762.
[3]Michel de Montaigne (1533-1592), Essais, Buch 1, Kap. 20.
[3]Michel de Montaigne (1533-1592), Essais, Buch 1, Kap. 20.
[4]Das Faksimile dieses Schreibens mit seiner vollen Namensunterschrift P. M. de Saint-Germain ist nach dem Original im British Museum zu London von J. Cooper-Oakley in ihrer Monographie „The comte de St. Germain“ (Mailand 1912) veröffentlicht.
[4]Das Faksimile dieses Schreibens mit seiner vollen Namensunterschrift P. M. de Saint-Germain ist nach dem Original im British Museum zu London von J. Cooper-Oakley in ihrer Monographie „The comte de St. Germain“ (Mailand 1912) veröffentlicht.
[5]Vgl. Andrew Lang, Historical Mysteries, S. 259 (London 1904).
[5]Vgl. Andrew Lang, Historical Mysteries, S. 259 (London 1904).
[6]Ein handschriftliches Exemplar der Abhandlung („Musique raisonnée, selon le bon sens, aux dames anglaises qui aiment le vrai goût en cet art“), 135 Seiten stark, befindet sich in der Bibliothek des Lobkowitzschen Schlosses in Raudnitz in Böhmen. Es ist einem Prinzen Lobkowitz gewidmet, wahrscheinlich dem General und Diplomaten Prinz Joseph Maria Karl (1725-1802), der gleichzeitig ein großer Musikfreund war und u. a. mit Karl Philipp Emanuel Bach in Hamburg einen Briefwechsel unterhielt.
[6]Ein handschriftliches Exemplar der Abhandlung („Musique raisonnée, selon le bon sens, aux dames anglaises qui aiment le vrai goût en cet art“), 135 Seiten stark, befindet sich in der Bibliothek des Lobkowitzschen Schlosses in Raudnitz in Böhmen. Es ist einem Prinzen Lobkowitz gewidmet, wahrscheinlich dem General und Diplomaten Prinz Joseph Maria Karl (1725-1802), der gleichzeitig ein großer Musikfreund war und u. a. mit Karl Philipp Emanuel Bach in Hamburg einen Briefwechsel unterhielt.
[7]Beilage zu dem Schreiben des Grafen Kaunitz an Graf Cobenzl vom 19. April 1763.
[7]Beilage zu dem Schreiben des Grafen Kaunitz an Graf Cobenzl vom 19. April 1763.
[8]Bericht Hellens vom 8. Januar 1760.
[8]Bericht Hellens vom 8. Januar 1760.
[9]Aufzeichnung Bentincks vom 9. März 1760.
[9]Aufzeichnung Bentincks vom 9. März 1760.
[10]Aufzeichnung Bentincks vom 4. April 1760.
[10]Aufzeichnung Bentincks vom 4. April 1760.
[11]Weisungen Choiseuls an d’Affry vom 19. März und 11. April 1760.
[11]Weisungen Choiseuls an d’Affry vom 19. März und 11. April 1760.
[12]Bericht Hellens vom 5. April 1760.
[12]Bericht Hellens vom 5. April 1760.
[13]Bericht Hellens vom 15. März 1760.
[13]Bericht Hellens vom 15. März 1760.
[14]Vgl. v. Bilbassoff, Geschichte Katharinas II., deutsche Übersetzung, Bd. 2, Teil 1, S. 15 (Berlin 1893).
[14]Vgl. v. Bilbassoff, Geschichte Katharinas II., deutsche Übersetzung, Bd. 2, Teil 1, S. 15 (Berlin 1893).
[15]Anfrage d’Affrys vom 23. März und Antwort Choiseuls vom 10. April 1762.
[15]Anfrage d’Affrys vom 23. März und Antwort Choiseuls vom 10. April 1762.
[16]Schreiben von Dubosc von 2. April 1777.
[16]Schreiben von Dubosc von 2. April 1777.
[17]Schreiben von Dubosc vom 2. und 12. April 1777.
[17]Schreiben von Dubosc vom 2. und 12. April 1777.
[18]Schreiben von Dubosc vom 12. April 1777.
[18]Schreiben von Dubosc vom 12. April 1777.
[19]Der schwedische Professor Björnstahl berichtet in seinem Reisetagebuch (Resa til Frankrike, Italien, Sweitz, Tyskland etc., Bd. 4, S. 172; Stockholm 1782), er habe am 21. Mai 1774 auf Schloß Hanau einen Herrn von Saint-Germain in Begleitung eines Lord Cavendish getroffen, die er in Lausanne kennen gelernt hatte und die auf dem Wege nach Kassel und Berlin waren. Dieser Saint-Germain war Hofmeister des Lords und hat daher mit unserem, damals schon am Ansbacher Hofe weilenden Helden nichts zu tun. Für den Besuch des Lords und seines Hofmeisters im Juli 1774 in Berlin vgl. „Politische Correspondenz Friedrichs des Großen“, Bd. 35, S. 418, und Tagebücher des Grafen Lehndorff, Nachträge, Bd. 2, S. 303 (Gotha 1913).
[19]Der schwedische Professor Björnstahl berichtet in seinem Reisetagebuch (Resa til Frankrike, Italien, Sweitz, Tyskland etc., Bd. 4, S. 172; Stockholm 1782), er habe am 21. Mai 1774 auf Schloß Hanau einen Herrn von Saint-Germain in Begleitung eines Lord Cavendish getroffen, die er in Lausanne kennen gelernt hatte und die auf dem Wege nach Kassel und Berlin waren. Dieser Saint-Germain war Hofmeister des Lords und hat daher mit unserem, damals schon am Ansbacher Hofe weilenden Helden nichts zu tun. Für den Besuch des Lords und seines Hofmeisters im Juli 1774 in Berlin vgl. „Politische Correspondenz Friedrichs des Großen“, Bd. 35, S. 418, und Tagebücher des Grafen Lehndorff, Nachträge, Bd. 2, S. 303 (Gotha 1913).
[20]Schreiben von Frölich vom 28. März, von Wurmb vom 19. Mai, von Bischoffwerder vom 9. Juli 1777.
[20]Schreiben von Frölich vom 28. März, von Wurmb vom 19. Mai, von Bischoffwerder vom 9. Juli 1777.
[21]Schreiben Dressers vom 23. Oktober 1778.
[21]Schreiben Dressers vom 23. Oktober 1778.
[22]Vgl. die Zeitschrift „De Vrijmetselaar“ vom Mai 1911.
[22]Vgl. die Zeitschrift „De Vrijmetselaar“ vom Mai 1911.
[23]Schreiben von Wurmb vom 19. Mai 1777.
[23]Schreiben von Wurmb vom 19. Mai 1777.
[24]Bericht vom 25. Juni 1763.
[24]Bericht vom 25. Juni 1763.
[25]Bericht vom 25. Juni 1777.
[25]Bericht vom 25. Juni 1777.
[26]Die bisher bekannt gewordenen Namen, unter denen Saint-Germain auftrat, sind:Marquis de la croix noire(in London),Surmont(in Holland), in Italien:Marquis de Montferrat,Marquis d’Aymar, GrafBellamareoderBelmar(in Venedig),Chevalier Schöning(in Pisa), GrafSoltikow(in Genua), dann FürstRakoczyund GrafWelldone.
[26]Die bisher bekannt gewordenen Namen, unter denen Saint-Germain auftrat, sind:Marquis de la croix noire(in London),Surmont(in Holland), in Italien:Marquis de Montferrat,Marquis d’Aymar, GrafBellamareoderBelmar(in Venedig),Chevalier Schöning(in Pisa), GrafSoltikow(in Genua), dann FürstRakoczyund GrafWelldone.
[27]Baron Karl Heinrich von Gleichen (1733-1807), Diplomat in bayreuther, dann in dänischen Diensten. Er war ein Schöngeist und Theosoph, schrieb über philosophische und künstlerische Fragen, verfaßte u. a. eine Schrift über „Magie, Kabbala und geheime Gesellschaften“. Sein Freund, Graf A. v. Westerholt, veröffentlichte in den „Andenken für Freunde 1811 und 1812“ (Sulzbach) aus den „Erinnerungen“ den Abschnitt über Saint-Germain, der in deutscher Übersetzung im „Morgenblatt“ (1813) und in den von Vulpius herausgegebenen „Curiositäten der Vor- und Mitwelt“, Bd. 7, S. 12 ff. (Weimar 1818) erschien. Der obige Abdruck nach den von Grimblot herausgegebenen „Souvenirs de Charles Henri Baron de Gleichen“, S. 122 ff. (Paris 1868).
[27]Baron Karl Heinrich von Gleichen (1733-1807), Diplomat in bayreuther, dann in dänischen Diensten. Er war ein Schöngeist und Theosoph, schrieb über philosophische und künstlerische Fragen, verfaßte u. a. eine Schrift über „Magie, Kabbala und geheime Gesellschaften“. Sein Freund, Graf A. v. Westerholt, veröffentlichte in den „Andenken für Freunde 1811 und 1812“ (Sulzbach) aus den „Erinnerungen“ den Abschnitt über Saint-Germain, der in deutscher Übersetzung im „Morgenblatt“ (1813) und in den von Vulpius herausgegebenen „Curiositäten der Vor- und Mitwelt“, Bd. 7, S. 12 ff. (Weimar 1818) erschien. Der obige Abdruck nach den von Grimblot herausgegebenen „Souvenirs de Charles Henri Baron de Gleichen“, S. 122 ff. (Paris 1868).
[28]Auf dem Wege von Kopenhagen nach Madrid, wohin er als dänischer Gesandter ging.
[28]Auf dem Wege von Kopenhagen nach Madrid, wohin er als dänischer Gesandter ging.
[29]Ludwig XV.
[29]Ludwig XV.
[30]König Franz I. von Frankreich (1494-1547); König Heinrich VIII. von England (1491-1547).
[30]König Franz I. von Frankreich (1494-1547); König Heinrich VIII. von England (1491-1547).
[31]Pariser Stadtviertel nördlich der Seine.
[31]Pariser Stadtviertel nördlich der Seine.
[32]Die Mutter von Johannes dem Täufer.
[32]Die Mutter von Johannes dem Täufer.
[33]Die Mutter von Maria.
[33]Die Mutter von Maria.
[34]Im Jahre 325.
[34]Im Jahre 325.
[35]Jean Rameau, französischer Komponist (1683-1764).
[35]Jean Rameau, französischer Komponist (1683-1764).
[36]Der auch sonst mehrfach erwähnte Chevalier Jacques Vincent Languet, Graf von Gergy, war von 1723 bis zu seinem Tode im Jahre 1734 Botschafter in Venedig.
[36]Der auch sonst mehrfach erwähnte Chevalier Jacques Vincent Languet, Graf von Gergy, war von 1723 bis zu seinem Tode im Jahre 1734 Botschafter in Venedig.
[37]Vielmehr 1784 in Eckernförde.
[37]Vielmehr 1784 in Eckernförde.
[38]Philipp von Stosch (1691-1757), Kunstkenner und Kunstsammler. Er lebte seit 1731 in Florenz.
[38]Philipp von Stosch (1691-1757), Kunstkenner und Kunstsammler. Er lebte seit 1731 in Florenz.
[39]Herzog Philipp II. von Orléans (1674-1723) führte nach dem Tode Ludwigs XIV. (1715) die Regentschaft für den unmündigen König Ludwig XV.
[39]Herzog Philipp II. von Orléans (1674-1723) führte nach dem Tode Ludwigs XIV. (1715) die Regentschaft für den unmündigen König Ludwig XV.
[40]Maria Anna von Pfalz-Neuburg (1667-1740), Witwe des 1700 gestorbenen Königs von Spanien Karl II.
[40]Maria Anna von Pfalz-Neuburg (1667-1740), Witwe des 1700 gestorbenen Königs von Spanien Karl II.
[41]Herzog Stephan Franz von Choiseul war Staatssekretär des Auswärtigen, vermählt mit Luise Honorine, einer Tochter des Pariser Bankiers Crozat du Châtel.
[41]Herzog Stephan Franz von Choiseul war Staatssekretär des Auswärtigen, vermählt mit Luise Honorine, einer Tochter des Pariser Bankiers Crozat du Châtel.
[42]Robert Ignaz Solar de Breille, Malteserkomtur, 1758-1765 sardinischer Gesandter in Paris.
[42]Robert Ignaz Solar de Breille, Malteserkomtur, 1758-1765 sardinischer Gesandter in Paris.
[43]Ludwig Karl August Graf Belle-Isle, Herzog von Vernon (1684 bis 1761), französischer Marschall und seit 1758 Kriegsminister.
[43]Ludwig Karl August Graf Belle-Isle, Herzog von Vernon (1684 bis 1761), französischer Marschall und seit 1758 Kriegsminister.
[44]Im Sommer 1759.
[44]Im Sommer 1759.
[45]Für das folgende vgl. unten den Abschnitt: „Die Mission Saint-Germains im Haag.“
[45]Für das folgende vgl. unten den Abschnitt: „Die Mission Saint-Germains im Haag.“
[46]Graf Ludwig August Augustin d’Affry (1713-1793).
[46]Graf Ludwig August Augustin d’Affry (1713-1793).
[47]Graf Alexei Orlow, ein Bruder des Fürsten Gregor Orlow, des Günstlings der Zarin Katharina II., leitete während des Türkenkrieges 1768/74 die russische Expedition in den Archipel. Unter seinem Oberbefehl errang die russische Flotte am 5./6. Juli 1770 über die türkische den glänzenden Sieg bei Tschesme.
[47]Graf Alexei Orlow, ein Bruder des Fürsten Gregor Orlow, des Günstlings der Zarin Katharina II., leitete während des Türkenkrieges 1768/74 die russische Expedition in den Archipel. Unter seinem Oberbefehl errang die russische Flotte am 5./6. Juli 1770 über die türkische den glänzenden Sieg bei Tschesme.
[48]Vgl. dazu den Abschnitt: „Saint-Germain in Ansbach.“
[48]Vgl. dazu den Abschnitt: „Saint-Germain in Ansbach.“
[49]Es liegt eine Verwechslung mit Graf Alexei vor, der im Frühjahr 1775 auf der Rückkehr aus Italien Nürnberg berührte.
[49]Es liegt eine Verwechslung mit Graf Alexei vor, der im Frühjahr 1775 auf der Rückkehr aus Italien Nürnberg berührte.
[50]Karoline, Gemahlin des Markgrafen Alexander, geb. Prinzessin von Sachsen-Koburg († 1791).
[50]Karoline, Gemahlin des Markgrafen Alexander, geb. Prinzessin von Sachsen-Koburg († 1791).
[51]Prinz Karl hatte zwei Brüder, den Landgrafen Wilhelm IX. und Prinz Friedrich, der in holländischen Diensten stand.
[51]Prinz Karl hatte zwei Brüder, den Landgrafen Wilhelm IX. und Prinz Friedrich, der in holländischen Diensten stand.
[52]Dieser Angabe widerspricht der Aufruf des Magistrats von Eckernförde vom 3. April 1784 an die etwa vorhandenen Erben.
[52]Dieser Angabe widerspricht der Aufruf des Magistrats von Eckernförde vom 3. April 1784 an die etwa vorhandenen Erben.
[53]Graf Maximilian Joseph Lamberg (1729-1792), Kaiserlicher Kammerherr, zunächst württembergischer Geheimer Rat, dann Oberhofmarschall des Fürstbischofs von Augsburg, lebte seit 1769 als Schöngeist philosophischen und wissenschaftlichen Studien. Der Abdruck nach seiner Schrift: „Le mémorial d’un mondain“, Bd. 1, S. 80 ff. (Au Cap Corse, 1774).
[53]Graf Maximilian Joseph Lamberg (1729-1792), Kaiserlicher Kammerherr, zunächst württembergischer Geheimer Rat, dann Oberhofmarschall des Fürstbischofs von Augsburg, lebte seit 1769 als Schöngeist philosophischen und wissenschaftlichen Studien. Der Abdruck nach seiner Schrift: „Le mémorial d’un mondain“, Bd. 1, S. 80 ff. (Au Cap Corse, 1774).
[54]Gemeint ist der Schah Nadir, bekannt unter dem Namen Thamas Chouli-Kan, der 1736 den persischen Thron bestieg, den Großmogul unterjochte und 1747 ermordet wurde.
[54]Gemeint ist der Schah Nadir, bekannt unter dem Namen Thamas Chouli-Kan, der 1736 den persischen Thron bestieg, den Großmogul unterjochte und 1747 ermordet wurde.
[55]Herzog Friedrich von York, Sohn König Georgs III. von England, seit 1764 Fürstbischof von Osnabrück.
[55]Herzog Friedrich von York, Sohn König Georgs III. von England, seit 1764 Fürstbischof von Osnabrück.
[56]Piso, ein Familienname des Calpurnischen Geschlechts.
[56]Piso, ein Familienname des Calpurnischen Geschlechts.
[57]Graf Moritz von Sachsen, Sohn des Kurfürsten August des Starken von Sachsen und der Gräfin Aurora von Königsmarck, Marschall von Frankreich (1696-1750).
[57]Graf Moritz von Sachsen, Sohn des Kurfürsten August des Starken von Sachsen und der Gräfin Aurora von Königsmarck, Marschall von Frankreich (1696-1750).
[58]Johanna Elisabeth (1712-1760), Witwe des 1747 gestorbenen Fürsten Christian August.
[58]Johanna Elisabeth (1712-1760), Witwe des 1747 gestorbenen Fürsten Christian August.
[59]Vulgata, Psalm 44, Vers 2; in Luthers Bibelübersetzung (Psalm 45): „Meine Zunge ist ein Griffel eines guten Schreibers.“
[59]Vulgata, Psalm 44, Vers 2; in Luthers Bibelübersetzung (Psalm 45): „Meine Zunge ist ein Griffel eines guten Schreibers.“
[60]Vgl.S. 10.
[60]Vgl.S. 10.
[61]Jean François de La Mothe Le Vayer († 1764), französischer Rechtsgelehrter.
[61]Jean François de La Mothe Le Vayer († 1764), französischer Rechtsgelehrter.
[62]Vgl. für das folgende den Abschnitt: „Die Mission Saint-Germains im Haag.“
[62]Vgl. für das folgende den Abschnitt: „Die Mission Saint-Germains im Haag.“
[63]Franz I. (1708-1765), Römischer Kaiser, Gemahl Maria Theresias.
[63]Franz I. (1708-1765), Römischer Kaiser, Gemahl Maria Theresias.
[64]Über einen Aufenthalt Saint-Germains in Österreich liegt sonst keinerlei beglaubigte Nachricht vor.
[64]Über einen Aufenthalt Saint-Germains in Österreich liegt sonst keinerlei beglaubigte Nachricht vor.
[65]Fouist im Französischen der Läufer im Schachspiel.
[65]Fouist im Französischen der Läufer im Schachspiel.
[66]Man muß als König oder als Narr geboren sein.
[66]Man muß als König oder als Narr geboren sein.
[67]Johann Heinrich Pott (1692-1777) und Andreas Sigismund Marggraf (1709-1783), Chemiker in Berlin; Guillaume François Rouelle (1703-1770), französischer Chemiker.
[67]Johann Heinrich Pott (1692-1777) und Andreas Sigismund Marggraf (1709-1783), Chemiker in Berlin; Guillaume François Rouelle (1703-1770), französischer Chemiker.
[68]Titel alchimistischer Werke.
[68]Titel alchimistischer Werke.
[69]Robert Clive (1725-1774), der Eroberer Ostindiens.
[69]Robert Clive (1725-1774), der Eroberer Ostindiens.
[70]Charles Watson (1714-1757).
[70]Charles Watson (1714-1757).
[71]John Stuart, Lord Bute (1713-1792), englischer Staatsmann, Günstling König Georgs III.
[71]John Stuart, Lord Bute (1713-1792), englischer Staatsmann, Günstling König Georgs III.
[72]Prinz Friedrich Ludwig von Wales, der Sohn König Georgs II., war 1751 gestorben.
[72]Prinz Friedrich Ludwig von Wales, der Sohn König Georgs II., war 1751 gestorben.
[73]Trauerspiel von Voltaire.
[73]Trauerspiel von Voltaire.
[74]Vgl. Cooper-Oakley, S. 59.
[74]Vgl. Cooper-Oakley, S. 59.
[75]Gemeint ist wohl der bereits S. 13, Anm. 1 erwähnte Prinz Joseph Maria Karl Lobkowitz.
[75]Gemeint ist wohl der bereits S. 13, Anm. 1 erwähnte Prinz Joseph Maria Karl Lobkowitz.
[76]Johann Ferdinand Opiz (1741-1812), österreichischer Schriftsteller, seit 1775 Bankalinspektor in Czaslau. Das Schreiben (undatiert) nach dem Abdruck bei Maynial,Casanova et son temps, S. 268 f. (Paris 1911).
[76]Johann Ferdinand Opiz (1741-1812), österreichischer Schriftsteller, seit 1775 Bankalinspektor in Czaslau. Das Schreiben (undatiert) nach dem Abdruck bei Maynial,Casanova et son temps, S. 268 f. (Paris 1911).
[77]Vgl. „Lettres critiques, morales et politiques“, Bd. 1, S. 3 (Amsterdam 1786).
[77]Vgl. „Lettres critiques, morales et politiques“, Bd. 1, S. 3 (Amsterdam 1786).
[78]Der berüchtigte Abenteurer Graf Alexander Cagliostro.
[78]Der berüchtigte Abenteurer Graf Alexander Cagliostro.
[79]Die Welt will betrogen werden.
[79]Die Welt will betrogen werden.
[80]Vgl. Maynial, S. 269.
[80]Vgl. Maynial, S. 269.
[81]Vgl. Maynial, S. 269 f.
[81]Vgl. Maynial, S. 269 f.
[82]Gräfin Félicité von Genlis (1746-1830), geborene Marquise Ducrest de Saint-Aubin, französische Schriftstellerin. Ihre Erinnerungen an Saint-Germain, den sie im Winter 1759/60, also im Alter von 14 Jahren kennen lernte, sind erst rund 50 Jahre später niedergeschrieben, wie ihre Bemerkung über König Friedrich VI. von Dänemark (vgl.S. 75) beweist. Der obige Abdruck nach den „Mémoires inédits de Madame la comtesse de Genlis sur le dix-huitième siècle et la révolution française depuis 1756 jusqu’à nos jours“, Bd. 1, S. 134 ff. (Paris 1835).
[82]Gräfin Félicité von Genlis (1746-1830), geborene Marquise Ducrest de Saint-Aubin, französische Schriftstellerin. Ihre Erinnerungen an Saint-Germain, den sie im Winter 1759/60, also im Alter von 14 Jahren kennen lernte, sind erst rund 50 Jahre später niedergeschrieben, wie ihre Bemerkung über König Friedrich VI. von Dänemark (vgl.S. 75) beweist. Der obige Abdruck nach den „Mémoires inédits de Madame la comtesse de Genlis sur le dix-huitième siècle et la révolution française depuis 1756 jusqu’à nos jours“, Bd. 1, S. 134 ff. (Paris 1835).
[83]François Philidor (1726-1795), Komponist.
[83]François Philidor (1726-1795), Komponist.
[84]Maurice Quentin de Latour (1704-1788); Carle Vanloo (1705-1765).
[84]Maurice Quentin de Latour (1704-1788); Carle Vanloo (1705-1765).
[85]Prinz Karl war vermählt mit Prinzessin Luise, der Schwester König Christians VII. (1749-1808); seine Tochter Sophie heiratete 1790 den Kronprinzen Friedrich (VI.), der als König von 1808 bis 1839 regierte.
[85]Prinz Karl war vermählt mit Prinzessin Luise, der Schwester König Christians VII. (1749-1808); seine Tochter Sophie heiratete 1790 den Kronprinzen Friedrich (VI.), der als König von 1808 bis 1839 regierte.
[86]Pierre Jean Grosley (1718-1785), französischer Gelehrter und Schriftsteller. Der obige Abdruck nach seinen „Oeuvres inédites“, Bd. 3, S. 323 ff. (Paris 1813), aus der Beschreibung einer von ihm 1772 unternommenen Reise nach Holland.
[86]Pierre Jean Grosley (1718-1785), französischer Gelehrter und Schriftsteller. Der obige Abdruck nach seinen „Oeuvres inédites“, Bd. 3, S. 323 ff. (Paris 1813), aus der Beschreibung einer von ihm 1772 unternommenen Reise nach Holland.
[87]Vgl. den Abschnitt: „Die Mission Saint-Germains im Haag“.
[87]Vgl. den Abschnitt: „Die Mission Saint-Germains im Haag“.
[88]1743-1745.
[88]1743-1745.
[89]In „Gil Blas“, dem berühmten Sittenroman von Alain René Lesage (1668-1747).
[89]In „Gil Blas“, dem berühmten Sittenroman von Alain René Lesage (1668-1747).
[90]Wohl das Attentat, das Damiens 1757 auf Ludwig XV. verübte.
[90]Wohl das Attentat, das Damiens 1757 auf Ludwig XV. verübte.
[91]Bei dem Mann mit der eisernen Maske handelt es sich nach der neueren Forschung um einen Minister des Herzogs von Mantua, der in Pinerolo, wohin ihn Ludwig XIV. bringen ließ, verschwand.
[91]Bei dem Mann mit der eisernen Maske handelt es sich nach der neueren Forschung um einen Minister des Herzogs von Mantua, der in Pinerolo, wohin ihn Ludwig XIV. bringen ließ, verschwand.
[92]Der Königin-Witwe Maria Anna von Spanien (vgl.S. 53).
[92]Der Königin-Witwe Maria Anna von Spanien (vgl.S. 53).
[93]Vgl. „Hohenzollern-Jahrbuch“, Jahrg. 1911, S. 296.
[93]Vgl. „Hohenzollern-Jahrbuch“, Jahrg. 1911, S. 296.
[94]Vgl. „Un diplomate français à la cour de Cathérine II. Journal intime du chevalier de Corberon, 1775-1780“, hrsg. von Labande. Bd. 1, S. 195 f. (Paris 1901.)
[94]Vgl. „Un diplomate français à la cour de Cathérine II. Journal intime du chevalier de Corberon, 1775-1780“, hrsg. von Labande. Bd. 1, S. 195 f. (Paris 1901.)
[95]Charles Antoine Gouffier, Marquis von Heilly und Ribemont (geb. 1698), franz. Brigadegeneral.
[95]Charles Antoine Gouffier, Marquis von Heilly und Ribemont (geb. 1698), franz. Brigadegeneral.
[96]Vgl. „Des Reichsgrafen Ernst Ahasverus Heinrich Lehndorff Tagebücher nach seiner Kammerherrnzeit“. Hrsg. von K. E. Schmidt-Lötzen. Bd. 1, S. 6 f. (Gotha 1921.)
[96]Vgl. „Des Reichsgrafen Ernst Ahasverus Heinrich Lehndorff Tagebücher nach seiner Kammerherrnzeit“. Hrsg. von K. E. Schmidt-Lötzen. Bd. 1, S. 6 f. (Gotha 1921.)
[97]Voltaires Trauerspiel: „Hérode et Mariamne“, 1724 zum erstenmal aufgeführt. Herodes der Große, Vierfürst von Galiläa, ließ seine Gemahlin Mariamne hinrichten.
[97]Voltaires Trauerspiel: „Hérode et Mariamne“, 1724 zum erstenmal aufgeführt. Herodes der Große, Vierfürst von Galiläa, ließ seine Gemahlin Mariamne hinrichten.
[98]Vgl. die den „Mémoires sur la vie de Marie Antoinette“ angehängten „Anecdotes du règne de Louis XV“.
[98]Vgl. die den „Mémoires sur la vie de Marie Antoinette“ angehängten „Anecdotes du règne de Louis XV“.
[99]Vgl.S. 59 ff.
[99]Vgl.S. 59 ff.
[100]Elisabeth Berkeley (1750-1828), in erster Ehe mit Lord Craven vermählt, heiratete nach ihrer Scheidung von demselben 1791 den Markgrafen Alexander von Ansbach. Der obige Abdruck nach den „Denkwürdigkeiten der Markgräfin von Ansbach“, Bd. 2, S. 27 f. (Stuttgart und Tübingen 1826). Zur Kritik derselben ist zu beachten, daß sie Saint-Germain persönlich nicht gekannt hat.
[100]Elisabeth Berkeley (1750-1828), in erster Ehe mit Lord Craven vermählt, heiratete nach ihrer Scheidung von demselben 1791 den Markgrafen Alexander von Ansbach. Der obige Abdruck nach den „Denkwürdigkeiten der Markgräfin von Ansbach“, Bd. 2, S. 27 f. (Stuttgart und Tübingen 1826). Zur Kritik derselben ist zu beachten, daß sie Saint-Germain persönlich nicht gekannt hat.
[101]Vgl.S. 59.
[101]Vgl.S. 59.
[102]Cäsar war in den Jahren 55 und 54 v. Chr. in England gelandet.
[102]Cäsar war in den Jahren 55 und 54 v. Chr. in England gelandet.
[103]Renée Charlotte Victoria de Froulay, Marquise de Créquy (1714-1803), Witwe des 1741 verstorbenen Generalleutnant Marquis Louis Marie de Créquy. Bei den „Erinnerungen“, denen der obige Abdruck entnommen ist, handelt es sich um eine Fälschung, die unter dem Titel „Souvenirs de la marquise de Créquy“ 1834 in sieben Bänden aus der Feder eines gewissen Cousin de Courchamps erschien. Trotzdem haben die im 3. Bande enthaltenen Angaben über Saint-Germain ernsthafte Beachtung gefunden.
[103]Renée Charlotte Victoria de Froulay, Marquise de Créquy (1714-1803), Witwe des 1741 verstorbenen Generalleutnant Marquis Louis Marie de Créquy. Bei den „Erinnerungen“, denen der obige Abdruck entnommen ist, handelt es sich um eine Fälschung, die unter dem Titel „Souvenirs de la marquise de Créquy“ 1834 in sieben Bänden aus der Feder eines gewissen Cousin de Courchamps erschien. Trotzdem haben die im 3. Bande enthaltenen Angaben über Saint-Germain ernsthafte Beachtung gefunden.
[104]Jeanne Camus d’Urfé (1705-1775), geb. de Pontcarré, Witwe des 1734 gestorbenen Louis Christophe de La Rochefoucauld de Lascaris d’Urfé, Marquis de Langeac. Durch ihre alchimistischen Neigungen wurde sie das leichtgläubige Opfer von Abenteurern. Ihr Verkehr mit Saint-Germain ist durch sein Bild bezeugt, das in ihrem Salon hing, nach dem auch der Stich von Thomas (vgl. das Titelbild) angefertigt ist. Eine Kopie des Bildes befand sich auf Schloß Triesdorf, dem Sommersitz des Markgrafen von Ansbach.
[104]Jeanne Camus d’Urfé (1705-1775), geb. de Pontcarré, Witwe des 1734 gestorbenen Louis Christophe de La Rochefoucauld de Lascaris d’Urfé, Marquis de Langeac. Durch ihre alchimistischen Neigungen wurde sie das leichtgläubige Opfer von Abenteurern. Ihr Verkehr mit Saint-Germain ist durch sein Bild bezeugt, das in ihrem Salon hing, nach dem auch der Stich von Thomas (vgl. das Titelbild) angefertigt ist. Eine Kopie des Bildes befand sich auf Schloß Triesdorf, dem Sommersitz des Markgrafen von Ansbach.
[105]Die Brüderschaft der „Rosenkreuzer“, angeblich um 1400 von einem Deutschen, Christian Rosenkreutz, gegründet mit dem Ziel, die Welt zu reformieren. Den Namen der „Rosenkreuzer“ nahm auch eine alchimistische Gesellschaft an, die sich im Haag 1622 bildete und sich von dort aus weit verzweigte. Aus der Verquickung mit der Freimaurerei entstand dann zwischen 1756 und 1768 in Süddeutschland der Orden der „Gold- und Rosenkreuzer“.
[105]Die Brüderschaft der „Rosenkreuzer“, angeblich um 1400 von einem Deutschen, Christian Rosenkreutz, gegründet mit dem Ziel, die Welt zu reformieren. Den Namen der „Rosenkreuzer“ nahm auch eine alchimistische Gesellschaft an, die sich im Haag 1622 bildete und sich von dort aus weit verzweigte. Aus der Verquickung mit der Freimaurerei entstand dann zwischen 1756 und 1768 in Süddeutschland der Orden der „Gold- und Rosenkreuzer“.
[106]Antoine de Créquy, Herr von Créquy und von Canaples, Kardinal, Bischof von Nantes, dann von Amiens (geb. um 1531, † 1574).
[106]Antoine de Créquy, Herr von Créquy und von Canaples, Kardinal, Bischof von Nantes, dann von Amiens (geb. um 1531, † 1574).
[107]1545-1547.
[107]1545-1547.
[108]Andreas Herkules de Fleury, Kardinal und Premierminister von Frankreich, war bereits 1743 gestorben.
[108]Andreas Herkules de Fleury, Kardinal und Premierminister von Frankreich, war bereits 1743 gestorben.
[109]Louis Auguste Le Tonnelier Baron de Breteuil (1733-1807) erhielt erst 1783 dieses Amt.
[109]Louis Auguste Le Tonnelier Baron de Breteuil (1733-1807) erhielt erst 1783 dieses Amt.
[110]Die Schilderung des Äußeren, vor allem „der üppige Bart“, stimmt in keiner Weise zu dem durch Thomas’ Stich (vgl. das Titelbild) uns überlieferten Porträt von Saint-Germain.
[110]Die Schilderung des Äußeren, vor allem „der üppige Bart“, stimmt in keiner Weise zu dem durch Thomas’ Stich (vgl. das Titelbild) uns überlieferten Porträt von Saint-Germain.
[111]Der geschiedene Gatte der Marquise von Pompadour.
[111]Der geschiedene Gatte der Marquise von Pompadour.
[112]Claude de Beauvoir, Herr von Chastellux, Vicomte d’Avallon (1385 oder 1386-1453), Marschall von Frankreich.
[112]Claude de Beauvoir, Herr von Chastellux, Vicomte d’Avallon (1385 oder 1386-1453), Marschall von Frankreich.
[113]Karl VI. (1380-1422).
[113]Karl VI. (1380-1422).
[114]Nach der „Biographie Universelle“, Bd. 8, S. 8 f. (Paris 1844) war seine Mutter Jeanne de St.-Verain und seine erste Gemahlin Alix de Toucy.
[114]Nach der „Biographie Universelle“, Bd. 8, S. 8 f. (Paris 1844) war seine Mutter Jeanne de St.-Verain und seine erste Gemahlin Alix de Toucy.
[115]Alain Chartier (1386-1458) und Mellin de Saint-Gelais (1491 bis 1558), französische Dichter.
[115]Alain Chartier (1386-1458) und Mellin de Saint-Gelais (1491 bis 1558), französische Dichter.
[116]Flamel, Schreiber in Paris und Verfasser alchimistischer Schriften, lebte in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Er soll zur Kenntnis der Darstellung des Steins der Weisen gelangt sein.
[116]Flamel, Schreiber in Paris und Verfasser alchimistischer Schriften, lebte in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Er soll zur Kenntnis der Darstellung des Steins der Weisen gelangt sein.
[117]Der berüchtigte Abenteurer Graf Alexander Cagliostro, mit seinem wahren Namen Joseph Balsamo (1743-1795), aus Palermo, verheiratet mit einem Mädchen aus niederem Stande, Lorenza Feliciani. Der obige Abdruck entstammt den „Mémoires authentiques pour servir à l’histoire du Comte de Cagliostro, par M. de Beaum...“ (Paris 1785). Die Schrift ist eine Fälschung, ihr Verfasser Jean Pierre Louis de la Roche de Maire, Marquis de Luchet. Als Erdichtung ist Cagliostros Besuch bei Saint-Germain zu betrachten. Schon fast eine zehnjährige Abenteurerlaufbahn lag hinter ihm, mit langen Aufenthalten in London und Paris, als er 1779 in Petersburg auftauchte.
[117]Der berüchtigte Abenteurer Graf Alexander Cagliostro, mit seinem wahren Namen Joseph Balsamo (1743-1795), aus Palermo, verheiratet mit einem Mädchen aus niederem Stande, Lorenza Feliciani. Der obige Abdruck entstammt den „Mémoires authentiques pour servir à l’histoire du Comte de Cagliostro, par M. de Beaum...“ (Paris 1785). Die Schrift ist eine Fälschung, ihr Verfasser Jean Pierre Louis de la Roche de Maire, Marquis de Luchet. Als Erdichtung ist Cagliostros Besuch bei Saint-Germain zu betrachten. Schon fast eine zehnjährige Abenteurerlaufbahn lag hinter ihm, mit langen Aufenthalten in London und Paris, als er 1779 in Petersburg auftauchte.
[118]Im Herbst 1779 war Saint-Germain nach Schleswig übergesiedelt.
[118]Im Herbst 1779 war Saint-Germain nach Schleswig übergesiedelt.
[119]Auf dem Père Lachaise in Paris, wo damals die gute Gesellschaft hinströmte und Andachten verrichtete.
[119]Auf dem Père Lachaise in Paris, wo damals die gute Gesellschaft hinströmte und Andachten verrichtete.
[120]Friedrich Anton Mesmer (1733-1815), Begründer der Lehre vom tierischen Magnetismus.
[120]Friedrich Anton Mesmer (1733-1815), Begründer der Lehre vom tierischen Magnetismus.
[121]Der Teich Bethesda.
[121]Der Teich Bethesda.
[122]Die Geliebte des Epikur.
[122]Die Geliebte des Epikur.
[123]Die Gemahlin des Kaisers Mark Aurel.
[123]Die Gemahlin des Kaisers Mark Aurel.
[124]Oströmische Kaiserin, nach dem Tode ihres Gemahls, Kaiser Leos IV., Vormünderin ihres Sohnes Konstantin VI., von Nikephoros (I.) gestürzt († 803).
[124]Oströmische Kaiserin, nach dem Tode ihres Gemahls, Kaiser Leos IV., Vormünderin ihres Sohnes Konstantin VI., von Nikephoros (I.) gestürzt († 803).
[125]Als Anmerkung dem Texte der „Denkwürdigkeiten zur Geschichte des Grafen Cagliostro“ angehängt.
[125]Als Anmerkung dem Texte der „Denkwürdigkeiten zur Geschichte des Grafen Cagliostro“ angehängt.
[126]Vgl.S. 54.
[126]Vgl.S. 54.
[127]Vorstadt von Paris.
[127]Vorstadt von Paris.
[128]Jakob Heinrich Meister (1744-1826), ein geborener Schweizer, Mitarbeiter an der von Grimm und Diderot herausgegebenen „Correspondance littéraire, philosophique et critique“, machte den obigen kritischen Zusatz bei der Anzeige der „Mémoires authentiques“. Vgl. „Correspondance littéraire“, hrsg. von Tourneux, Bd. 14, S. 253 (Paris 1880).
[128]Jakob Heinrich Meister (1744-1826), ein geborener Schweizer, Mitarbeiter an der von Grimm und Diderot herausgegebenen „Correspondance littéraire, philosophique et critique“, machte den obigen kritischen Zusatz bei der Anzeige der „Mémoires authentiques“. Vgl. „Correspondance littéraire“, hrsg. von Tourneux, Bd. 14, S. 253 (Paris 1880).
[129]Die Darstellung geht offenbar auf die „Mémoires authentiques“ zurück. Sie entstammt einer anonymen Schrift: „Über Zauberglauben und andere Schwärmereien“, S. 378 (Leipzig 1787), die Vulpius in den von ihm herausgegebenen „Curiositäten der Vor- und Mitwelt“, Bd. 7, S. 11 f. (Weimar 1818) wieder abgedruckt hat.
[129]Die Darstellung geht offenbar auf die „Mémoires authentiques“ zurück. Sie entstammt einer anonymen Schrift: „Über Zauberglauben und andere Schwärmereien“, S. 378 (Leipzig 1787), die Vulpius in den von ihm herausgegebenen „Curiositäten der Vor- und Mitwelt“, Bd. 7, S. 11 f. (Weimar 1818) wieder abgedruckt hat.
[130]Nach der ebenfalls von dem Marquis Luchet (vgl.S. 100, Anm. 1) anonym herausgegebenen Schrift: „Essai sur les Illuminés“, S. 96 und 107 ff. (Paris 1789). Die Schrift erschien darauf in deutscher Übersetzung unter dem Titel: „Ist Cagliostro Chef der Illuminaten? oder das BuchSur la secte des Illuminés, in deutsch“ (Gotha 1790). Die oben angehängte „Charakteristik“ war von dem anonymen Übersetzer (Johann Joachim Christoph Bode) zu Seite 128 der Schrift als Fußnote hinzugefügt.
[130]Nach der ebenfalls von dem Marquis Luchet (vgl.S. 100, Anm. 1) anonym herausgegebenen Schrift: „Essai sur les Illuminés“, S. 96 und 107 ff. (Paris 1789). Die Schrift erschien darauf in deutscher Übersetzung unter dem Titel: „Ist Cagliostro Chef der Illuminaten? oder das BuchSur la secte des Illuminés, in deutsch“ (Gotha 1790). Die oben angehängte „Charakteristik“ war von dem anonymen Übersetzer (Johann Joachim Christoph Bode) zu Seite 128 der Schrift als Fußnote hinzugefügt.
[131]Guillaume Postel (1510-1581), französischer Schwarmgeist.
[131]Guillaume Postel (1510-1581), französischer Schwarmgeist.
[132]Prinz Karl von Hessen. Vgl. den Abschnitt: „Saint-Germain in Schleswig und Eckernförde.“
[132]Prinz Karl von Hessen. Vgl. den Abschnitt: „Saint-Germain in Schleswig und Eckernförde.“
[133]Vgl.S. 59 ff.
[133]Vgl.S. 59 ff.
[134]Die Illuminaten.
[134]Die Illuminaten.
[135]Anläßlich einer Besprechung der Übersetzung: „Ist Cagliostro Chef der Illuminaten?“ durch Rw. in der „Allgemeinen deutschen Bibliothek“, Bd. 7, S. 609 (Kiel 1792).
[135]Anläßlich einer Besprechung der Übersetzung: „Ist Cagliostro Chef der Illuminaten?“ durch Rw. in der „Allgemeinen deutschen Bibliothek“, Bd. 7, S. 609 (Kiel 1792).
[136]Horace Walpole, Lord von Orford (1717-1797), Sohn des englischen Staatsmannes Robert Walpole, Mitglied des Parlaments. Er widmete sich später der Kunst und Literatur.
[136]Horace Walpole, Lord von Orford (1717-1797), Sohn des englischen Staatsmannes Robert Walpole, Mitglied des Parlaments. Er widmete sich später der Kunst und Literatur.
[137]Horace Man war englischer Gesandter in Florenz. Der obige Abdruck nach den von P. Toynbee herausgegebenen „Letters of Horace Walpole, fourth Earl of Orford“, Bd. 2, S. 161 (Oxford 1903).
[137]Horace Man war englischer Gesandter in Florenz. Der obige Abdruck nach den von P. Toynbee herausgegebenen „Letters of Horace Walpole, fourth Earl of Orford“, Bd. 2, S. 161 (Oxford 1903).
[138]Anläßlich des Aufstandes des englischen Kronprätendenten Karl Eduard Stuart (1720-1788), Enkel des 1688 vertriebenen Königs Jakob II.
[138]Anläßlich des Aufstandes des englischen Kronprätendenten Karl Eduard Stuart (1720-1788), Enkel des 1688 vertriebenen Königs Jakob II.
[139]Prinz Friedrich Ludwig (vgl.S. 66).
[139]Prinz Friedrich Ludwig (vgl.S. 66).
[140]Vgl.Letters of Horace Walpole, Bd. 6, S. 391 (Oxford 1904).
[140]Vgl.Letters of Horace Walpole, Bd. 6, S. 391 (Oxford 1904).
[141]Jean Jacques Rousseau (1712-1778), der bekannte Genfer Philosoph und Schriftsteller.
[141]Jean Jacques Rousseau (1712-1778), der bekannte Genfer Philosoph und Schriftsteller.
[142]Nach Maynial, S. 264.
[142]Nach Maynial, S. 264.
[143]Jean Henri Maubert de Gouvest (1721-1767).
[143]Jean Henri Maubert de Gouvest (1721-1767).
[144]Vgl.S. 119, Anm. 3.
[144]Vgl.S. 119, Anm. 3.
[145]König Ludwig XV.
[145]König Ludwig XV.
[146]Giacomo Casanova de Seingalt (1725-1798), der bekannte Abenteurer. Der obige Abdruck nach seinen „Mémoires écrits par lui-même“, Bd. 5, S. 223 ff. und 344 ff. (Paris 1832). Ihre historische Glaubwürdigkeit ist neuerdings stark angefochten.
[146]Giacomo Casanova de Seingalt (1725-1798), der bekannte Abenteurer. Der obige Abdruck nach seinen „Mémoires écrits par lui-même“, Bd. 5, S. 223 ff. und 344 ff. (Paris 1832). Ihre historische Glaubwürdigkeit ist neuerdings stark angefochten.
[147]Vgl.S. 91.
[147]Vgl.S. 91.
[148]Anne Henry Gräfin Gergy, die Witwe des 1734 als französischer Botschafter in Venedig gestorbenen Grafen (vgl.S. 51).
[148]Anne Henry Gräfin Gergy, die Witwe des 1734 als französischer Botschafter in Venedig gestorbenen Grafen (vgl.S. 51).