[545]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 138 ff.[546]Marciata. a. O. S. 203.[547]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 163.[548]Cabanèsa. a. O. S. 280–290.[549]„Bibliographie et Iconographie de tous les ouvrages de Restif de la Bretonne“. S. 421.[550]ibid. S. 422–423.[551]Jules Michelet„Histoire de la révolution française“. Paris 1869. Bd. VI, S. 220.[552]„Discours prononcé à la fête décernée par la Section des Piques, aux mânes deMaratet deLe Pelletier, par Sade, citoyen, de cette section et membre de la Société populaire“ abgedruckt in „Les crimes de l’amour etc.“ S. 265–272.[553]„Revue rétrospective.“ Paris 1833. Bd. I, S. 257.[554]Ueber den hochinteressanten Inhalt dieser Liste vergl. P. L.Jacob, Bibliophile „Curiosités de l’histoire de France“. Paris 1858. („La liste des nobles de Dulaure“. S. 265–348.)[555]J.Janina. a. O. S. 352.[556]Biogr. universelle. S. 222.[557]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 263.[558]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 161 ff.[559]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 172 ff.[560]Antoine Athanase Royer-Collardgeb. 7. Februar 1768, seit 1806 Arzt der Irrenanstalt in Charenton, † 27. November 1825.[561]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 165–169.[562]„Revue rétrospective“. Paris 1833. Bd. I. S. 263.[563]Marciata. a. O. S. 214.[564]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 170.[565]Abgedruckt beiMarciata. a. O. S. 215.[566]„Revue rétrospective“ Paris 1833 Bd. I, S. 262.[567]J.Janina. a. O. S. 357.[568]P.Lacroixa. a. O. S. 136.[569]Charles Nodier„Souvenirs, épisodes et portraits pour servir à l’histoire de la révolution et de l’empire“ Paris 1831, Bd. II, S. 57 und S. 60.[570]J. Janina. a. O. S. 358. NachCabanèsfand diese phrenologische Untersuchung später statt, und zwar bei der Exhumation der Leiche. (CabanèsS. 312.)[571]J. Janin„Le Livre“ Paris 1870. S. 291–292.[572]Sogar über dieKosten des Begräbnissesdieses merkwürdigen Mannes hat sich in Charenton ein Dokument erhalten. Sie betrugen 65 Livres. (Sarg 10 L., Grab 6 L., Träger 8 L., Prediger 6 L., Wachskerzen 9 L., für die Kapelle 6 L., Steinkreuz auf dem Grab 20 L.)Cabanèsa. a. O. S. 312.[573]„Cazin, sa vie et ses éditions“ Cazinopolis 1863. S. 140.[574]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 203.[575]Gegen Ende des Jahres 1905 erschien hingegen eine vollständige deutsche Uebersetzung der „Justine und Juliette“ als Privatdruck. A. d. U.[576]Hier dürfte wohl eine Anspielung auf den Aufenthalt des Marquisde Sadein Deutschland, der mit in jenes Jahr fällt, zu finden sein.[577]In diesem Hinrichtungssaale liest ein Abbé die „Philosophie dans le Boudoir“, die bekanntlich erst im Jahre 1795 zum ersten Male erschien. Diese Lektüre der „Philosophie dans le Boudoir“ wird schon in der Cazin-Ausgabe der „Justine“ von 1792 erwähnt, als ersteres Werk noch gar nicht erschienen war. Das „beweist, dassSadedie ‚Philosophie‘ längst vor der ‚Justine‘ im Manuscript beendet hatte, sie jedoch aus irgend welchen Gründen, vielleicht weil sie dem ‚professeur du crime‘ in der ersten Fassung zu ‚milde‘ erschien, erst später herausgeben wollte.“ („Zeitschrift f. Bücherfreunde“ Mai/Juni 1900 S. 123.)[578]Sollte hier nicht Madame Richard das Vorbild gewesen sein?[579]Unzweifelhaft eine Erinnerung an den schrecklichen Todl’Escuyer’sin der Franziskanerkirche zu Avignon. (1790.)[580]Die Sodomie mit Ziegen muss ein uraltes spezifisch italienisches Laster sein. Die italienischen Soldaten, welche 1562 unter dem Herzog vonNemoursLyon belagerten, führten eine Unzahl Ziegen mit sich „couvertes de caparaçons de velours verts, avec de gros galons d’or“, zum Zwecke der Sodomie. (P. Bayle „Dictionnaire hist. et crit.“ éd.Des Maizeau, Amsterdam. 1740. Bd. I. Art. „Bathyllus“). Nachd’Artagnanwaren eszweitausendZiegen! („Mémoires de Mr. d’Artagnan“, Cologne 1701. Bd. I, S. 466.)[581]Es gab wirklich einen Papst, der seine Ueberzeugung als Atheist offen ausgesprochen hat. Das warAlexanderVI. Vergl. C. J.Weber„Das Papsttum und die Päpste“ Stuttgart 1834 Bd. III, S. 157.[582]Hier klingen offenbar Eindrücke ausGorani’s1794 erschienenen Memoiren nach.[583]Vergl. Anmerkung auf Seite 383.[584]Dies Kapitel ist sichtlich dem Dialog III („Anatomie“) der „Aloysia Sigaea“ nachgebildet. Vergl. „Les dialogues de Luisa Sigea etc.“ Paris 1881. Bd. I, S. 47–71.[585]Marciata. a. O. S. 218.[586]F.Drujonin „Le Livre“ herausgegeb. von O.UzanneSept. 1883 (Bibliogr. moderne) S. 589.[587]Der Recensent in der „Zeitschrift für Bücherfreunde“ (Mai/Juni 1900 S. 123) bemerkt hierzu: „Dührenhält ‚Aline et Valcour‘ für ziemlich zahm.Im Vergleich zu der ‚Nouvelle Justine‘ und der ‚Philosophie‘ist derRoman es auch; aber in den Geschmacksrichtungen der Hauptpersonen und in einzelnen Scenen (z. B. Band III bei dem Verhör der Leonore durch den, den köstlich bezeichnenden Namen Dom Crispe Brutaldi Barbaribos de Torturentia führenden Grossinquisitor) atmet er ganz Sadischen Geist aus.“[588]„La France littéraire“ Paris 1827. Bd. 8, S. 303.[589]„L’auteur des crimes de l’amour à Villeterque folliculaire“ in: Les crimes de l’amour etc. Brüssel 1881. S. 137–153.[590]Fritz Friedmann„Verbrechen und Krankheit im Roman und auf der Bühne“ Berlin 1889, S. 8.[591]J.Janina. a. O. S. 358.[592]A.Eulenburg„Der Marquis de Sade“ a. a. O. S. 513.[593]Man trifft also auch beiSade— wenn auch seltener — die sprichwörtliche Ignoranz der Franzosen in der Geschichte und Geographie.[594]J.Renouvier„Histoire de l’art pendant la révolution“ Paris. 1863. S. 269.[595]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 209–210.[596]A.Eulenburga. a. O. S. 504.[597]A.Eulenburga. a. O. S. 499.[598]Interessant ist der hier hervortretende Zusammenhang zwischen Materialismus und Pessimismus, der beiSademehr als einmal zu finden ist.[599]A.Eulenburga. a. O. S. 509–510.[600]„Briefe von Alexander von Humboldt an Varnhagen von Ense“. 3. Auflage. Leipzig 1860. S. 190.[601]A.Mollsagt („Untersuchungen über die Libido sexualis“. Bd. I, 202): „Ich habe den Eindruck, dass die Reizstärke, die die Jungfrauschaft bezw. Keuschheit des Weibes auf den Mann ausübt, auch bei uns abnimmt. Zum grossen Teile sind es heute mehr soziale Gründe oder die Eitelkeit, die den Mann hindern, ein defloriertes Mädchen zu heiraten. Die eigentlich abstossende Wirkung der Defloration durch einen anderen Mann ist nicht immer in genügender Stärke vorhanden.“[602]Am bekanntesten wurden die „schrecklichen Folgen“ der sexuellen Abstinenz durch die erotischen Träume und Wahnideen des Pfarrers von Cours bei Réole in Guyenne, dieBuffonin seiner „Histoire naturelle“ geschildert hat und die man am ausführlichsten im „Espion Anglais“, Bd. I, London 1784, S. 409 bis 456 dargestellt findet.[603]Merkwürdiger Weise hat man auch vom Standpunkt der Moral aus die Ehe ein Verbrechen genannt. So z. B.Statiusin den berühmten Versen der „Thebais“ Lib. II, 232–234:Tacite subit ille supremusVirginitatis amor, primaeque modestia culpaeConfundit vultus. Tunc ora rigantur honestisImbribus.[604]AehnlichTertullian„De anima“ Cap. 30: Fames bella et voragines civitatum pro remedio deputanda.[605]Einen sehr merkwürdigen Versuch, die Kindererzeugung unmittelbar zu beschränken, hatWeinholdempfohlen. Es soll nämlich jeder Jüngling im 14. Jahre infibuliert werden. Die Vorhaut wird vorgezogen, sanft zwischen zwei durchlöcherte Metallplatten eingeklemmt, mit einer hohlen Nadel durchstochen, sodass ein 4 bis 5 Zoll langer Bleidraht eingeführt werden kann. Dessen Enden werden hernach zusammengelötet und die Lötstelle gestempelt. Die Infibulation dauert so lange, bis der Betroffene genug besitzt, um zu heiraten oder uneheliche Kinder zu ernähren. Gegen eigenmächtiges Oeffnen harte Strafe und wiederholte Visitation.Weinholdversichert, die Operation, die selbst bei Juden möglich sei (?), ohne den geringsten Nachteil für die Gesundheit bei Onanisten u. s. w. vollzogen zu haben. Vergl.Karl August Weinhold„Von der Uebervölkerung in Mitteleuropa“ Leipzig 1827; „Ueber das menschliche Elend, welches durch Missbrauch der Zeugung herbeigeführt wird“ 1828 u. a. m.[606]W.Roscher„System der Volkswirtschaft“ 20. Auflage Stuttgart 1892. S. 734.[607]H.Eisenhart„Geschichte der Nationalökonomik“ 2. Auflage. Jena 1891. S. 80.[608]Marciata. a. O. S. 224 — Wie sehr das Bevölkerungsproblem die Menschen des 18. Jahrhunderts beschäftigte, beweisen auch die bekannten Anfangsworte des im Jahre 1766 erschienenen „Vicar of Wakefield“ vonOliver Goldsmith: „Meine Meinung war stets, ein wackerer Mann, der sich verheiratet und eine hübsche Nachkommenschaft auferzieht, leiste der Gesellschaft grössere Dienste, als einer, der ledig bleibt und blos von der Bevölkerung plaudert“.[609]Hier sprichtSadealso von dem Verbrechen als einem Verbrechen, nachdem er es vorher für eine naturgemässe und nützliche Handlung erklärt hat.[610]„La curiosité littéraire et bibliographique“. Troisième Série. Paris 1882. S. 139–142.[611]W.Roschera. a. O. S. 192 ff.[612]W.Roschera. a. O. S. 185.[613]Der heiligeHieronymusschildert als Augenzeuge, dass die Atticoten in Britannien sich von Menschenfleisch nährten und den Busen der Weiber und denHinternals besondere Leckerbissen genossen. (R.Andree, „Die Anthropophagie“. Leipzig 1887. S. 14.)[614]Bei den Menschenopfern der alten Mexikaner wurde zuerst das Herz den lebenden Opfern aus der Brust herausgerissen. (R.Andreea. a. O. S. 74.)[615]A.Bettelheim„Beaumarchais“. Frankfurt a. M. 1886. S. 176 und 207.[616]So bezeichnen wir den Kotfetischismus und die Leidenschaft, Kot zu essen, nach dem griechischen Wort τό ὑποχώρημα = Kot.[617]B.Tarnowsky„Die krankhaften Erscheinungen des Geschlechtssinnes“ Berlin 1886 S. 70.[618]Rabelaisschildert in seiner „Gargantua“ ein „weltliches Kloster“, in dem vor den Zimmern der Frauen Haaraufputzer und Parfümeure stehen, „durch deren Hände die Männer gingen, wenn sie die Frauen besuchen wollten“ und die zugleich alle Morgen die Zimmer mit wohlriechenden Essenzen besprengten. (F. E.Schneegans, „Die Abtei Thélème in Rabelais’ Gargantua“. Neue Heidelb. Jahrbücher. Heidelberg 1898. Bd. VIII, S. 143–159). Vielleicht ist der Name des Paters Thélème im ersten Band der „Juliette“ diesem Kloster entlehnt.[619]Vgl. auch den „Ergänzungsband“:Hagen, Dr. Alb.„Die sexuelle Osphresiologie. Die Beziehungen des Geruchssinnes und der Gerüche zur menschlichen Geschlechtsthätigkeit“, der dieses Thema ergiebig behandelt. Charlottb. 1901. Verlag von H. Barsdorf. — 2. Aufl. Berlin 1906.[620]P.Garnier„Onanisme“ 6. Auflage. Paris 1888 S. 76–77.[621]Parent-Duchateleta. a. O. Bd. I, S. 63.[622]G.Behrend. Artikel „Prostitution“ inEulenburg’s„Real-Encyclopädie der gesamten Heilkunde“. 3. Aufl. Berlin und Wien 1898. Bd. XIX, S. 437[623]A.Lacassagne„Vacher l’éventreur et les crimes sadiques“. S. 239.[624]R. v.Krafft-Ebing„Neue Forschungen auf dem Gebiete der Psychopathia sexualis.“ 2. Auflage. Stuttgart 1891. S. 1 und 45.[625]R. v.Krafft-Ebinga. a. O. S. 48.[626]v.Schrenck-Notzing„Litteraturzusammenstellung über die Psychologie und Psychopathologie der Vita sexualis“. (3. Forts.) Zeitschrift für Hypnotismus. Bd. 9, Heft 2. Leipzig 1899. S. 111–112.[627]A.Lacassagnea. a. O. S. 239.[628]A.Eulenburg„Sexuale Neuropathie“ Leipzig 1895 S. 112. Das Wort „Lagnänomanie“ leitetEulenburgvon λαγνός (wollüstig) αἰνός (wild), und μανία ab; „Machlänomanie“ von μάχλος (wollüstig vomweiblichenGeschlecht) αἰνος und μανία.[629]A.Moll„Untersuchungen über die ‚Libido sexualis‘“ Berlin 1898 S. 557.[630]A.Eulenburg„Neuropathia sexualis“ S. 115.[631]A.Eulenburg„Der Marquis de Sade“ a. a. O. S. 513–514.[632]Marciata. a. O. S. 216. Neuerdings hat auchCabanèsdie Frage der Geisteskrankheit des Marquisde Sadeberührt und sie verneint. Nach ihm litt derselbe mehr an „Satyro-graphomanie“ als an wirklicher Erotomanie.Cabanèsa. a. O. S. 260.[633]E.Kraepelin„Psychiatrie“ 6. Auflage. Leipzig 1899. Bd. II, S. 557–560.[634]v.Schrenck-Notzinga. a. O. S. 111.[635]Tarnowskyerklärt den Marquisde Sadefür einen „geborenen Paederasten“ (?), der am Schlusse seines Lebens in „Altersblödsinn“ verfiel. Seine Werke enthalten nur „Ratschläge eines Geisteskranken“. („Die krankhaften Erscheinungen des Geschlechtssinnes“ Berlin 1886, S. 70–71). Ein kühnes Urteil![636]F.Drujon„Catalogue des ouvrages, écrits et dessins poursuivis, supprimes ou condamnés“ Paris 1879 S. 13, S. 111, S. 216.[637]„Catalogue des écrits, gravures et dessins condamnés depuis 1814 jusqu’au 1er janvier 1850“ Paris 1850 S. 109.[638]L.Lalanne„Curiosités bibliographiques“ Paris 1857. S. 401.[639]E.Edwards„Libraries and founders of libraries“ London 1864 S. 85.[640]Ch. Villers„Lettre sur le roman intitulé Justine ou les Malheurs de la Vertu“. Neudruck Paris 1877 S. 12.[641]J.Janina. a. O. S. 337.[642]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 205. Neuerdings wurde die erste Ausgabe der „Justine“ für 180 Fr. angeboten.[643]ibidem S. 209.[644]Léo Taxil„La corruption fin-de-siècle“ Paris 1894 S. 293.[645]Lino Ferriani„Delinquenti che scrivono“. Como 1899.[646]Marciata. a. O. S. 247.[647]R. v.Krafft-Ebing„Neue Forschungen auf dem Gebiete der Psychopathia sexualis“. Stuttgart 1891, S. 9.[648]A.Eulenburg„Neuropathia sexualis“ S. 120.[649]J.Janina. a. O. S. 340 ff[650]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 203 und 209.[651]Paul L. Jacob, Bibliophile a. a. O. S. 413–415.[652]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 211.[653]Paul L. Jacobetc. S. 415.[654]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 212–214.[655]Allen Bibliophilen sei die neueste, schön ausgestattete Monographie vonUlrichempfohlen. Sie enthält aber merkwürdiger Weise nichts überVillers’Besprechung der „Justine“. (O.Ulrich„Charles deVillers. Sein Leben und seine Schriften.“ Leipzig 1899).[656]„Briefe von Benjamin Constant, Görres, Goethe etc.“ Auswahl aus dem handschriftlichen Nachlass des Charles de Villers herausgegeben von M.Isler. Hamburg 1879. S. 98.[657]Reichardsagt (a. a. O. III, S. 16): „Französische Sendungen, schweizerische und deutsche Nachdrucke und die Ankündigungen von Uebersetzungen jagten und kreuzten sich von allen Seiten.“ — Vergl. dazu die interessante Schrift „La presse périodique française à Hambourg, depuis 1686 jusqu’en 1848.“ Brüssel 1854. — In Hamburg erschien auch im Jahre 1807 jener berüchtigteultratribadischeRoman „Julie ou j’ai sauvé ma rose“ (2 Bände), dessen Heldin, nachdem sie mit Energie und Konsequenz die oft mehr als kühnen Angriffe zahlreicher Männer abgewehrt hat, schliesslich wohl ihrer ursprünglichen Neigung folgend, eins der vielen Opfer einer gefährlichen Tribade wird.[658]M. Islera. a. O. S. 152.[659]„Lettre sur le Roman intitulé Justine ou les Malheurs de la Vertu parCharles de Villers“. Paris 1877.[660]„Les Crimes de l’amour etc.“ S. 183–184.[661]F.Drujona. a. O. S. 130.[662]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 210.[663]„Biographie universelle“ Bd. XXXV, S. 494–495.[664]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 242.[665]H.Cohen„Guide de l’amateur de livres etc.“ Col. 418 bis 419.[666]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 237.[667]ibidem S. 241.[668]W.Roschera. a. O. S. 719.[669]M.Nordau„Entartung“ Berlin 1892 S. 43–152.[670]A.Eulenburg„Neuropathia sexualis“ S. 109.[671]Nordaua. a. O. S. 60.[672]ibidem. S. 115–116.[673]ibidem S. 105–107.[674]„La Curiosité littéraire et bibliographique“. Troisième Série. Paris 1882. S. 169–174.[675]Paul Bourget„Physiologie der modernen Liebe.“ Deutsch von A.Dittrich. Budapest 1891. S. 2. Dies Buch ist eine reiche Fundgrube für die Arten und Raffinerien der modernen französischen Liebe.[676]A.Moll„Untersuchungen über die Libido sexualis“ Bd. I, S. 698–699. Deutsche Uebersetzung: „Gamianioder zwei Nächte in Ausgelassenheit“. Von A. D. M. Holland 1873, 8o, 109 S.[677]Eine wortgetreue Ausgabe der trefflichen Uebersetzung von Rode erschien kürzlich im Verlage von H. Barsdorf in Leipzig. Vgl. die Ankündigung am Schluss der „Bibliographie.“[678]Heinrich von Kleist„Penthesilea“ 23. Auftritt.[679]„Das einzige BuchSade’shielt er zurück, weil er es für mich zu gefährlich hielt: ich fand es erst nach seinem Tode sorgfältig versteckt in einem Schranke, welcher einen doppelten Boden hatte. Ich machte mich daran, das Buch zu lesen... Dieses Buch hat zweierlei Wirkungen, je nach dem Naturell des Lesers oder der Leserin, je nach der Empfänglichkeit und Auffassungsgabe derselben. So wie es Duvalin halb blasiert gemacht hatte, so fühlte ich einen Ekel vor diesen Abscheulichkeiten, die zu lesen mich viel Ueberwindung kostete.“ Memoiren einer Sängerin Bd. II, S. 12–13.[680]W.Russalkow„Grausamkeit und Verbrechen im sexuellen Leben“ 3. Aufl. Leipzig 1899. S. 76.[681]A.Eulenburg„Neuropathia sexualis“ S. 109.[682]Fritz Friedmann„Verbrechen und Krankheit im Roman und auf der Bühne“ Berlin 1889 S. 27.[683]Fr. Nietzsche„Jenseits von Gut und Böse“ 4. Aufl. Leipzig 1895. S. 108. (Aphor. 149.)
[545]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 138 ff.[546]Marciata. a. O. S. 203.[547]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 163.[548]Cabanèsa. a. O. S. 280–290.[549]„Bibliographie et Iconographie de tous les ouvrages de Restif de la Bretonne“. S. 421.[550]ibid. S. 422–423.[551]Jules Michelet„Histoire de la révolution française“. Paris 1869. Bd. VI, S. 220.[552]„Discours prononcé à la fête décernée par la Section des Piques, aux mânes deMaratet deLe Pelletier, par Sade, citoyen, de cette section et membre de la Société populaire“ abgedruckt in „Les crimes de l’amour etc.“ S. 265–272.[553]„Revue rétrospective.“ Paris 1833. Bd. I, S. 257.[554]Ueber den hochinteressanten Inhalt dieser Liste vergl. P. L.Jacob, Bibliophile „Curiosités de l’histoire de France“. Paris 1858. („La liste des nobles de Dulaure“. S. 265–348.)[555]J.Janina. a. O. S. 352.[556]Biogr. universelle. S. 222.[557]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 263.[558]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 161 ff.[559]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 172 ff.[560]Antoine Athanase Royer-Collardgeb. 7. Februar 1768, seit 1806 Arzt der Irrenanstalt in Charenton, † 27. November 1825.[561]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 165–169.[562]„Revue rétrospective“. Paris 1833. Bd. I. S. 263.[563]Marciata. a. O. S. 214.[564]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 170.[565]Abgedruckt beiMarciata. a. O. S. 215.[566]„Revue rétrospective“ Paris 1833 Bd. I, S. 262.[567]J.Janina. a. O. S. 357.[568]P.Lacroixa. a. O. S. 136.[569]Charles Nodier„Souvenirs, épisodes et portraits pour servir à l’histoire de la révolution et de l’empire“ Paris 1831, Bd. II, S. 57 und S. 60.[570]J. Janina. a. O. S. 358. NachCabanèsfand diese phrenologische Untersuchung später statt, und zwar bei der Exhumation der Leiche. (CabanèsS. 312.)[571]J. Janin„Le Livre“ Paris 1870. S. 291–292.[572]Sogar über dieKosten des Begräbnissesdieses merkwürdigen Mannes hat sich in Charenton ein Dokument erhalten. Sie betrugen 65 Livres. (Sarg 10 L., Grab 6 L., Träger 8 L., Prediger 6 L., Wachskerzen 9 L., für die Kapelle 6 L., Steinkreuz auf dem Grab 20 L.)Cabanèsa. a. O. S. 312.[573]„Cazin, sa vie et ses éditions“ Cazinopolis 1863. S. 140.[574]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 203.[575]Gegen Ende des Jahres 1905 erschien hingegen eine vollständige deutsche Uebersetzung der „Justine und Juliette“ als Privatdruck. A. d. U.[576]Hier dürfte wohl eine Anspielung auf den Aufenthalt des Marquisde Sadein Deutschland, der mit in jenes Jahr fällt, zu finden sein.[577]In diesem Hinrichtungssaale liest ein Abbé die „Philosophie dans le Boudoir“, die bekanntlich erst im Jahre 1795 zum ersten Male erschien. Diese Lektüre der „Philosophie dans le Boudoir“ wird schon in der Cazin-Ausgabe der „Justine“ von 1792 erwähnt, als ersteres Werk noch gar nicht erschienen war. Das „beweist, dassSadedie ‚Philosophie‘ längst vor der ‚Justine‘ im Manuscript beendet hatte, sie jedoch aus irgend welchen Gründen, vielleicht weil sie dem ‚professeur du crime‘ in der ersten Fassung zu ‚milde‘ erschien, erst später herausgeben wollte.“ („Zeitschrift f. Bücherfreunde“ Mai/Juni 1900 S. 123.)[578]Sollte hier nicht Madame Richard das Vorbild gewesen sein?[579]Unzweifelhaft eine Erinnerung an den schrecklichen Todl’Escuyer’sin der Franziskanerkirche zu Avignon. (1790.)[580]Die Sodomie mit Ziegen muss ein uraltes spezifisch italienisches Laster sein. Die italienischen Soldaten, welche 1562 unter dem Herzog vonNemoursLyon belagerten, führten eine Unzahl Ziegen mit sich „couvertes de caparaçons de velours verts, avec de gros galons d’or“, zum Zwecke der Sodomie. (P. Bayle „Dictionnaire hist. et crit.“ éd.Des Maizeau, Amsterdam. 1740. Bd. I. Art. „Bathyllus“). Nachd’Artagnanwaren eszweitausendZiegen! („Mémoires de Mr. d’Artagnan“, Cologne 1701. Bd. I, S. 466.)[581]Es gab wirklich einen Papst, der seine Ueberzeugung als Atheist offen ausgesprochen hat. Das warAlexanderVI. Vergl. C. J.Weber„Das Papsttum und die Päpste“ Stuttgart 1834 Bd. III, S. 157.[582]Hier klingen offenbar Eindrücke ausGorani’s1794 erschienenen Memoiren nach.[583]Vergl. Anmerkung auf Seite 383.[584]Dies Kapitel ist sichtlich dem Dialog III („Anatomie“) der „Aloysia Sigaea“ nachgebildet. Vergl. „Les dialogues de Luisa Sigea etc.“ Paris 1881. Bd. I, S. 47–71.[585]Marciata. a. O. S. 218.[586]F.Drujonin „Le Livre“ herausgegeb. von O.UzanneSept. 1883 (Bibliogr. moderne) S. 589.[587]Der Recensent in der „Zeitschrift für Bücherfreunde“ (Mai/Juni 1900 S. 123) bemerkt hierzu: „Dührenhält ‚Aline et Valcour‘ für ziemlich zahm.Im Vergleich zu der ‚Nouvelle Justine‘ und der ‚Philosophie‘ist derRoman es auch; aber in den Geschmacksrichtungen der Hauptpersonen und in einzelnen Scenen (z. B. Band III bei dem Verhör der Leonore durch den, den köstlich bezeichnenden Namen Dom Crispe Brutaldi Barbaribos de Torturentia führenden Grossinquisitor) atmet er ganz Sadischen Geist aus.“[588]„La France littéraire“ Paris 1827. Bd. 8, S. 303.[589]„L’auteur des crimes de l’amour à Villeterque folliculaire“ in: Les crimes de l’amour etc. Brüssel 1881. S. 137–153.[590]Fritz Friedmann„Verbrechen und Krankheit im Roman und auf der Bühne“ Berlin 1889, S. 8.[591]J.Janina. a. O. S. 358.[592]A.Eulenburg„Der Marquis de Sade“ a. a. O. S. 513.[593]Man trifft also auch beiSade— wenn auch seltener — die sprichwörtliche Ignoranz der Franzosen in der Geschichte und Geographie.[594]J.Renouvier„Histoire de l’art pendant la révolution“ Paris. 1863. S. 269.[595]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 209–210.[596]A.Eulenburga. a. O. S. 504.[597]A.Eulenburga. a. O. S. 499.[598]Interessant ist der hier hervortretende Zusammenhang zwischen Materialismus und Pessimismus, der beiSademehr als einmal zu finden ist.[599]A.Eulenburga. a. O. S. 509–510.[600]„Briefe von Alexander von Humboldt an Varnhagen von Ense“. 3. Auflage. Leipzig 1860. S. 190.[601]A.Mollsagt („Untersuchungen über die Libido sexualis“. Bd. I, 202): „Ich habe den Eindruck, dass die Reizstärke, die die Jungfrauschaft bezw. Keuschheit des Weibes auf den Mann ausübt, auch bei uns abnimmt. Zum grossen Teile sind es heute mehr soziale Gründe oder die Eitelkeit, die den Mann hindern, ein defloriertes Mädchen zu heiraten. Die eigentlich abstossende Wirkung der Defloration durch einen anderen Mann ist nicht immer in genügender Stärke vorhanden.“[602]Am bekanntesten wurden die „schrecklichen Folgen“ der sexuellen Abstinenz durch die erotischen Träume und Wahnideen des Pfarrers von Cours bei Réole in Guyenne, dieBuffonin seiner „Histoire naturelle“ geschildert hat und die man am ausführlichsten im „Espion Anglais“, Bd. I, London 1784, S. 409 bis 456 dargestellt findet.[603]Merkwürdiger Weise hat man auch vom Standpunkt der Moral aus die Ehe ein Verbrechen genannt. So z. B.Statiusin den berühmten Versen der „Thebais“ Lib. II, 232–234:Tacite subit ille supremusVirginitatis amor, primaeque modestia culpaeConfundit vultus. Tunc ora rigantur honestisImbribus.[604]AehnlichTertullian„De anima“ Cap. 30: Fames bella et voragines civitatum pro remedio deputanda.[605]Einen sehr merkwürdigen Versuch, die Kindererzeugung unmittelbar zu beschränken, hatWeinholdempfohlen. Es soll nämlich jeder Jüngling im 14. Jahre infibuliert werden. Die Vorhaut wird vorgezogen, sanft zwischen zwei durchlöcherte Metallplatten eingeklemmt, mit einer hohlen Nadel durchstochen, sodass ein 4 bis 5 Zoll langer Bleidraht eingeführt werden kann. Dessen Enden werden hernach zusammengelötet und die Lötstelle gestempelt. Die Infibulation dauert so lange, bis der Betroffene genug besitzt, um zu heiraten oder uneheliche Kinder zu ernähren. Gegen eigenmächtiges Oeffnen harte Strafe und wiederholte Visitation.Weinholdversichert, die Operation, die selbst bei Juden möglich sei (?), ohne den geringsten Nachteil für die Gesundheit bei Onanisten u. s. w. vollzogen zu haben. Vergl.Karl August Weinhold„Von der Uebervölkerung in Mitteleuropa“ Leipzig 1827; „Ueber das menschliche Elend, welches durch Missbrauch der Zeugung herbeigeführt wird“ 1828 u. a. m.[606]W.Roscher„System der Volkswirtschaft“ 20. Auflage Stuttgart 1892. S. 734.[607]H.Eisenhart„Geschichte der Nationalökonomik“ 2. Auflage. Jena 1891. S. 80.[608]Marciata. a. O. S. 224 — Wie sehr das Bevölkerungsproblem die Menschen des 18. Jahrhunderts beschäftigte, beweisen auch die bekannten Anfangsworte des im Jahre 1766 erschienenen „Vicar of Wakefield“ vonOliver Goldsmith: „Meine Meinung war stets, ein wackerer Mann, der sich verheiratet und eine hübsche Nachkommenschaft auferzieht, leiste der Gesellschaft grössere Dienste, als einer, der ledig bleibt und blos von der Bevölkerung plaudert“.[609]Hier sprichtSadealso von dem Verbrechen als einem Verbrechen, nachdem er es vorher für eine naturgemässe und nützliche Handlung erklärt hat.[610]„La curiosité littéraire et bibliographique“. Troisième Série. Paris 1882. S. 139–142.[611]W.Roschera. a. O. S. 192 ff.[612]W.Roschera. a. O. S. 185.[613]Der heiligeHieronymusschildert als Augenzeuge, dass die Atticoten in Britannien sich von Menschenfleisch nährten und den Busen der Weiber und denHinternals besondere Leckerbissen genossen. (R.Andree, „Die Anthropophagie“. Leipzig 1887. S. 14.)[614]Bei den Menschenopfern der alten Mexikaner wurde zuerst das Herz den lebenden Opfern aus der Brust herausgerissen. (R.Andreea. a. O. S. 74.)[615]A.Bettelheim„Beaumarchais“. Frankfurt a. M. 1886. S. 176 und 207.[616]So bezeichnen wir den Kotfetischismus und die Leidenschaft, Kot zu essen, nach dem griechischen Wort τό ὑποχώρημα = Kot.[617]B.Tarnowsky„Die krankhaften Erscheinungen des Geschlechtssinnes“ Berlin 1886 S. 70.[618]Rabelaisschildert in seiner „Gargantua“ ein „weltliches Kloster“, in dem vor den Zimmern der Frauen Haaraufputzer und Parfümeure stehen, „durch deren Hände die Männer gingen, wenn sie die Frauen besuchen wollten“ und die zugleich alle Morgen die Zimmer mit wohlriechenden Essenzen besprengten. (F. E.Schneegans, „Die Abtei Thélème in Rabelais’ Gargantua“. Neue Heidelb. Jahrbücher. Heidelberg 1898. Bd. VIII, S. 143–159). Vielleicht ist der Name des Paters Thélème im ersten Band der „Juliette“ diesem Kloster entlehnt.[619]Vgl. auch den „Ergänzungsband“:Hagen, Dr. Alb.„Die sexuelle Osphresiologie. Die Beziehungen des Geruchssinnes und der Gerüche zur menschlichen Geschlechtsthätigkeit“, der dieses Thema ergiebig behandelt. Charlottb. 1901. Verlag von H. Barsdorf. — 2. Aufl. Berlin 1906.[620]P.Garnier„Onanisme“ 6. Auflage. Paris 1888 S. 76–77.[621]Parent-Duchateleta. a. O. Bd. I, S. 63.[622]G.Behrend. Artikel „Prostitution“ inEulenburg’s„Real-Encyclopädie der gesamten Heilkunde“. 3. Aufl. Berlin und Wien 1898. Bd. XIX, S. 437[623]A.Lacassagne„Vacher l’éventreur et les crimes sadiques“. S. 239.[624]R. v.Krafft-Ebing„Neue Forschungen auf dem Gebiete der Psychopathia sexualis.“ 2. Auflage. Stuttgart 1891. S. 1 und 45.[625]R. v.Krafft-Ebinga. a. O. S. 48.[626]v.Schrenck-Notzing„Litteraturzusammenstellung über die Psychologie und Psychopathologie der Vita sexualis“. (3. Forts.) Zeitschrift für Hypnotismus. Bd. 9, Heft 2. Leipzig 1899. S. 111–112.[627]A.Lacassagnea. a. O. S. 239.[628]A.Eulenburg„Sexuale Neuropathie“ Leipzig 1895 S. 112. Das Wort „Lagnänomanie“ leitetEulenburgvon λαγνός (wollüstig) αἰνός (wild), und μανία ab; „Machlänomanie“ von μάχλος (wollüstig vomweiblichenGeschlecht) αἰνος und μανία.[629]A.Moll„Untersuchungen über die ‚Libido sexualis‘“ Berlin 1898 S. 557.[630]A.Eulenburg„Neuropathia sexualis“ S. 115.[631]A.Eulenburg„Der Marquis de Sade“ a. a. O. S. 513–514.[632]Marciata. a. O. S. 216. Neuerdings hat auchCabanèsdie Frage der Geisteskrankheit des Marquisde Sadeberührt und sie verneint. Nach ihm litt derselbe mehr an „Satyro-graphomanie“ als an wirklicher Erotomanie.Cabanèsa. a. O. S. 260.[633]E.Kraepelin„Psychiatrie“ 6. Auflage. Leipzig 1899. Bd. II, S. 557–560.[634]v.Schrenck-Notzinga. a. O. S. 111.[635]Tarnowskyerklärt den Marquisde Sadefür einen „geborenen Paederasten“ (?), der am Schlusse seines Lebens in „Altersblödsinn“ verfiel. Seine Werke enthalten nur „Ratschläge eines Geisteskranken“. („Die krankhaften Erscheinungen des Geschlechtssinnes“ Berlin 1886, S. 70–71). Ein kühnes Urteil![636]F.Drujon„Catalogue des ouvrages, écrits et dessins poursuivis, supprimes ou condamnés“ Paris 1879 S. 13, S. 111, S. 216.[637]„Catalogue des écrits, gravures et dessins condamnés depuis 1814 jusqu’au 1er janvier 1850“ Paris 1850 S. 109.[638]L.Lalanne„Curiosités bibliographiques“ Paris 1857. S. 401.[639]E.Edwards„Libraries and founders of libraries“ London 1864 S. 85.[640]Ch. Villers„Lettre sur le roman intitulé Justine ou les Malheurs de la Vertu“. Neudruck Paris 1877 S. 12.[641]J.Janina. a. O. S. 337.[642]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 205. Neuerdings wurde die erste Ausgabe der „Justine“ für 180 Fr. angeboten.[643]ibidem S. 209.[644]Léo Taxil„La corruption fin-de-siècle“ Paris 1894 S. 293.[645]Lino Ferriani„Delinquenti che scrivono“. Como 1899.[646]Marciata. a. O. S. 247.[647]R. v.Krafft-Ebing„Neue Forschungen auf dem Gebiete der Psychopathia sexualis“. Stuttgart 1891, S. 9.[648]A.Eulenburg„Neuropathia sexualis“ S. 120.[649]J.Janina. a. O. S. 340 ff[650]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 203 und 209.[651]Paul L. Jacob, Bibliophile a. a. O. S. 413–415.[652]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 211.[653]Paul L. Jacobetc. S. 415.[654]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 212–214.[655]Allen Bibliophilen sei die neueste, schön ausgestattete Monographie vonUlrichempfohlen. Sie enthält aber merkwürdiger Weise nichts überVillers’Besprechung der „Justine“. (O.Ulrich„Charles deVillers. Sein Leben und seine Schriften.“ Leipzig 1899).[656]„Briefe von Benjamin Constant, Görres, Goethe etc.“ Auswahl aus dem handschriftlichen Nachlass des Charles de Villers herausgegeben von M.Isler. Hamburg 1879. S. 98.[657]Reichardsagt (a. a. O. III, S. 16): „Französische Sendungen, schweizerische und deutsche Nachdrucke und die Ankündigungen von Uebersetzungen jagten und kreuzten sich von allen Seiten.“ — Vergl. dazu die interessante Schrift „La presse périodique française à Hambourg, depuis 1686 jusqu’en 1848.“ Brüssel 1854. — In Hamburg erschien auch im Jahre 1807 jener berüchtigteultratribadischeRoman „Julie ou j’ai sauvé ma rose“ (2 Bände), dessen Heldin, nachdem sie mit Energie und Konsequenz die oft mehr als kühnen Angriffe zahlreicher Männer abgewehrt hat, schliesslich wohl ihrer ursprünglichen Neigung folgend, eins der vielen Opfer einer gefährlichen Tribade wird.[658]M. Islera. a. O. S. 152.[659]„Lettre sur le Roman intitulé Justine ou les Malheurs de la Vertu parCharles de Villers“. Paris 1877.[660]„Les Crimes de l’amour etc.“ S. 183–184.[661]F.Drujona. a. O. S. 130.[662]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 210.[663]„Biographie universelle“ Bd. XXXV, S. 494–495.[664]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 242.[665]H.Cohen„Guide de l’amateur de livres etc.“ Col. 418 bis 419.[666]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 237.[667]ibidem S. 241.[668]W.Roschera. a. O. S. 719.[669]M.Nordau„Entartung“ Berlin 1892 S. 43–152.[670]A.Eulenburg„Neuropathia sexualis“ S. 109.[671]Nordaua. a. O. S. 60.[672]ibidem. S. 115–116.[673]ibidem S. 105–107.[674]„La Curiosité littéraire et bibliographique“. Troisième Série. Paris 1882. S. 169–174.[675]Paul Bourget„Physiologie der modernen Liebe.“ Deutsch von A.Dittrich. Budapest 1891. S. 2. Dies Buch ist eine reiche Fundgrube für die Arten und Raffinerien der modernen französischen Liebe.[676]A.Moll„Untersuchungen über die Libido sexualis“ Bd. I, S. 698–699. Deutsche Uebersetzung: „Gamianioder zwei Nächte in Ausgelassenheit“. Von A. D. M. Holland 1873, 8o, 109 S.[677]Eine wortgetreue Ausgabe der trefflichen Uebersetzung von Rode erschien kürzlich im Verlage von H. Barsdorf in Leipzig. Vgl. die Ankündigung am Schluss der „Bibliographie.“[678]Heinrich von Kleist„Penthesilea“ 23. Auftritt.[679]„Das einzige BuchSade’shielt er zurück, weil er es für mich zu gefährlich hielt: ich fand es erst nach seinem Tode sorgfältig versteckt in einem Schranke, welcher einen doppelten Boden hatte. Ich machte mich daran, das Buch zu lesen... Dieses Buch hat zweierlei Wirkungen, je nach dem Naturell des Lesers oder der Leserin, je nach der Empfänglichkeit und Auffassungsgabe derselben. So wie es Duvalin halb blasiert gemacht hatte, so fühlte ich einen Ekel vor diesen Abscheulichkeiten, die zu lesen mich viel Ueberwindung kostete.“ Memoiren einer Sängerin Bd. II, S. 12–13.[680]W.Russalkow„Grausamkeit und Verbrechen im sexuellen Leben“ 3. Aufl. Leipzig 1899. S. 76.[681]A.Eulenburg„Neuropathia sexualis“ S. 109.[682]Fritz Friedmann„Verbrechen und Krankheit im Roman und auf der Bühne“ Berlin 1889 S. 27.[683]Fr. Nietzsche„Jenseits von Gut und Böse“ 4. Aufl. Leipzig 1895. S. 108. (Aphor. 149.)
[545]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 138 ff.
[545]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 138 ff.
[546]Marciata. a. O. S. 203.
[546]Marciata. a. O. S. 203.
[547]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 163.
[547]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 163.
[548]Cabanèsa. a. O. S. 280–290.
[548]Cabanèsa. a. O. S. 280–290.
[549]„Bibliographie et Iconographie de tous les ouvrages de Restif de la Bretonne“. S. 421.
[549]„Bibliographie et Iconographie de tous les ouvrages de Restif de la Bretonne“. S. 421.
[550]ibid. S. 422–423.
[550]ibid. S. 422–423.
[551]Jules Michelet„Histoire de la révolution française“. Paris 1869. Bd. VI, S. 220.
[551]Jules Michelet„Histoire de la révolution française“. Paris 1869. Bd. VI, S. 220.
[552]„Discours prononcé à la fête décernée par la Section des Piques, aux mânes deMaratet deLe Pelletier, par Sade, citoyen, de cette section et membre de la Société populaire“ abgedruckt in „Les crimes de l’amour etc.“ S. 265–272.
[552]„Discours prononcé à la fête décernée par la Section des Piques, aux mânes deMaratet deLe Pelletier, par Sade, citoyen, de cette section et membre de la Société populaire“ abgedruckt in „Les crimes de l’amour etc.“ S. 265–272.
[553]„Revue rétrospective.“ Paris 1833. Bd. I, S. 257.
[553]„Revue rétrospective.“ Paris 1833. Bd. I, S. 257.
[554]Ueber den hochinteressanten Inhalt dieser Liste vergl. P. L.Jacob, Bibliophile „Curiosités de l’histoire de France“. Paris 1858. („La liste des nobles de Dulaure“. S. 265–348.)
[554]Ueber den hochinteressanten Inhalt dieser Liste vergl. P. L.Jacob, Bibliophile „Curiosités de l’histoire de France“. Paris 1858. („La liste des nobles de Dulaure“. S. 265–348.)
[555]J.Janina. a. O. S. 352.
[555]J.Janina. a. O. S. 352.
[556]Biogr. universelle. S. 222.
[556]Biogr. universelle. S. 222.
[557]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 263.
[557]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 263.
[558]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 161 ff.
[558]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 161 ff.
[559]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 172 ff.
[559]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 172 ff.
[560]Antoine Athanase Royer-Collardgeb. 7. Februar 1768, seit 1806 Arzt der Irrenanstalt in Charenton, † 27. November 1825.
[560]Antoine Athanase Royer-Collardgeb. 7. Februar 1768, seit 1806 Arzt der Irrenanstalt in Charenton, † 27. November 1825.
[561]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 165–169.
[561]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 165–169.
[562]„Revue rétrospective“. Paris 1833. Bd. I. S. 263.
[562]„Revue rétrospective“. Paris 1833. Bd. I. S. 263.
[563]Marciata. a. O. S. 214.
[563]Marciata. a. O. S. 214.
[564]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 170.
[564]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 170.
[565]Abgedruckt beiMarciata. a. O. S. 215.
[565]Abgedruckt beiMarciata. a. O. S. 215.
[566]„Revue rétrospective“ Paris 1833 Bd. I, S. 262.
[566]„Revue rétrospective“ Paris 1833 Bd. I, S. 262.
[567]J.Janina. a. O. S. 357.
[567]J.Janina. a. O. S. 357.
[568]P.Lacroixa. a. O. S. 136.
[568]P.Lacroixa. a. O. S. 136.
[569]Charles Nodier„Souvenirs, épisodes et portraits pour servir à l’histoire de la révolution et de l’empire“ Paris 1831, Bd. II, S. 57 und S. 60.
[569]Charles Nodier„Souvenirs, épisodes et portraits pour servir à l’histoire de la révolution et de l’empire“ Paris 1831, Bd. II, S. 57 und S. 60.
[570]J. Janina. a. O. S. 358. NachCabanèsfand diese phrenologische Untersuchung später statt, und zwar bei der Exhumation der Leiche. (CabanèsS. 312.)
[570]J. Janina. a. O. S. 358. NachCabanèsfand diese phrenologische Untersuchung später statt, und zwar bei der Exhumation der Leiche. (CabanèsS. 312.)
[571]J. Janin„Le Livre“ Paris 1870. S. 291–292.
[571]J. Janin„Le Livre“ Paris 1870. S. 291–292.
[572]Sogar über dieKosten des Begräbnissesdieses merkwürdigen Mannes hat sich in Charenton ein Dokument erhalten. Sie betrugen 65 Livres. (Sarg 10 L., Grab 6 L., Träger 8 L., Prediger 6 L., Wachskerzen 9 L., für die Kapelle 6 L., Steinkreuz auf dem Grab 20 L.)Cabanèsa. a. O. S. 312.
[572]Sogar über dieKosten des Begräbnissesdieses merkwürdigen Mannes hat sich in Charenton ein Dokument erhalten. Sie betrugen 65 Livres. (Sarg 10 L., Grab 6 L., Träger 8 L., Prediger 6 L., Wachskerzen 9 L., für die Kapelle 6 L., Steinkreuz auf dem Grab 20 L.)Cabanèsa. a. O. S. 312.
[573]„Cazin, sa vie et ses éditions“ Cazinopolis 1863. S. 140.
[573]„Cazin, sa vie et ses éditions“ Cazinopolis 1863. S. 140.
[574]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 203.
[574]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 203.
[575]Gegen Ende des Jahres 1905 erschien hingegen eine vollständige deutsche Uebersetzung der „Justine und Juliette“ als Privatdruck. A. d. U.
[575]Gegen Ende des Jahres 1905 erschien hingegen eine vollständige deutsche Uebersetzung der „Justine und Juliette“ als Privatdruck. A. d. U.
[576]Hier dürfte wohl eine Anspielung auf den Aufenthalt des Marquisde Sadein Deutschland, der mit in jenes Jahr fällt, zu finden sein.
[576]Hier dürfte wohl eine Anspielung auf den Aufenthalt des Marquisde Sadein Deutschland, der mit in jenes Jahr fällt, zu finden sein.
[577]In diesem Hinrichtungssaale liest ein Abbé die „Philosophie dans le Boudoir“, die bekanntlich erst im Jahre 1795 zum ersten Male erschien. Diese Lektüre der „Philosophie dans le Boudoir“ wird schon in der Cazin-Ausgabe der „Justine“ von 1792 erwähnt, als ersteres Werk noch gar nicht erschienen war. Das „beweist, dassSadedie ‚Philosophie‘ längst vor der ‚Justine‘ im Manuscript beendet hatte, sie jedoch aus irgend welchen Gründen, vielleicht weil sie dem ‚professeur du crime‘ in der ersten Fassung zu ‚milde‘ erschien, erst später herausgeben wollte.“ („Zeitschrift f. Bücherfreunde“ Mai/Juni 1900 S. 123.)
[577]In diesem Hinrichtungssaale liest ein Abbé die „Philosophie dans le Boudoir“, die bekanntlich erst im Jahre 1795 zum ersten Male erschien. Diese Lektüre der „Philosophie dans le Boudoir“ wird schon in der Cazin-Ausgabe der „Justine“ von 1792 erwähnt, als ersteres Werk noch gar nicht erschienen war. Das „beweist, dassSadedie ‚Philosophie‘ längst vor der ‚Justine‘ im Manuscript beendet hatte, sie jedoch aus irgend welchen Gründen, vielleicht weil sie dem ‚professeur du crime‘ in der ersten Fassung zu ‚milde‘ erschien, erst später herausgeben wollte.“ („Zeitschrift f. Bücherfreunde“ Mai/Juni 1900 S. 123.)
[578]Sollte hier nicht Madame Richard das Vorbild gewesen sein?
[578]Sollte hier nicht Madame Richard das Vorbild gewesen sein?
[579]Unzweifelhaft eine Erinnerung an den schrecklichen Todl’Escuyer’sin der Franziskanerkirche zu Avignon. (1790.)
[579]Unzweifelhaft eine Erinnerung an den schrecklichen Todl’Escuyer’sin der Franziskanerkirche zu Avignon. (1790.)
[580]Die Sodomie mit Ziegen muss ein uraltes spezifisch italienisches Laster sein. Die italienischen Soldaten, welche 1562 unter dem Herzog vonNemoursLyon belagerten, führten eine Unzahl Ziegen mit sich „couvertes de caparaçons de velours verts, avec de gros galons d’or“, zum Zwecke der Sodomie. (P. Bayle „Dictionnaire hist. et crit.“ éd.Des Maizeau, Amsterdam. 1740. Bd. I. Art. „Bathyllus“). Nachd’Artagnanwaren eszweitausendZiegen! („Mémoires de Mr. d’Artagnan“, Cologne 1701. Bd. I, S. 466.)
[580]Die Sodomie mit Ziegen muss ein uraltes spezifisch italienisches Laster sein. Die italienischen Soldaten, welche 1562 unter dem Herzog vonNemoursLyon belagerten, führten eine Unzahl Ziegen mit sich „couvertes de caparaçons de velours verts, avec de gros galons d’or“, zum Zwecke der Sodomie. (P. Bayle „Dictionnaire hist. et crit.“ éd.Des Maizeau, Amsterdam. 1740. Bd. I. Art. „Bathyllus“). Nachd’Artagnanwaren eszweitausendZiegen! („Mémoires de Mr. d’Artagnan“, Cologne 1701. Bd. I, S. 466.)
[581]Es gab wirklich einen Papst, der seine Ueberzeugung als Atheist offen ausgesprochen hat. Das warAlexanderVI. Vergl. C. J.Weber„Das Papsttum und die Päpste“ Stuttgart 1834 Bd. III, S. 157.
[581]Es gab wirklich einen Papst, der seine Ueberzeugung als Atheist offen ausgesprochen hat. Das warAlexanderVI. Vergl. C. J.Weber„Das Papsttum und die Päpste“ Stuttgart 1834 Bd. III, S. 157.
[582]Hier klingen offenbar Eindrücke ausGorani’s1794 erschienenen Memoiren nach.
[582]Hier klingen offenbar Eindrücke ausGorani’s1794 erschienenen Memoiren nach.
[583]Vergl. Anmerkung auf Seite 383.
[583]Vergl. Anmerkung auf Seite 383.
[584]Dies Kapitel ist sichtlich dem Dialog III („Anatomie“) der „Aloysia Sigaea“ nachgebildet. Vergl. „Les dialogues de Luisa Sigea etc.“ Paris 1881. Bd. I, S. 47–71.
[584]Dies Kapitel ist sichtlich dem Dialog III („Anatomie“) der „Aloysia Sigaea“ nachgebildet. Vergl. „Les dialogues de Luisa Sigea etc.“ Paris 1881. Bd. I, S. 47–71.
[585]Marciata. a. O. S. 218.
[585]Marciata. a. O. S. 218.
[586]F.Drujonin „Le Livre“ herausgegeb. von O.UzanneSept. 1883 (Bibliogr. moderne) S. 589.
[586]F.Drujonin „Le Livre“ herausgegeb. von O.UzanneSept. 1883 (Bibliogr. moderne) S. 589.
[587]Der Recensent in der „Zeitschrift für Bücherfreunde“ (Mai/Juni 1900 S. 123) bemerkt hierzu: „Dührenhält ‚Aline et Valcour‘ für ziemlich zahm.Im Vergleich zu der ‚Nouvelle Justine‘ und der ‚Philosophie‘ist derRoman es auch; aber in den Geschmacksrichtungen der Hauptpersonen und in einzelnen Scenen (z. B. Band III bei dem Verhör der Leonore durch den, den köstlich bezeichnenden Namen Dom Crispe Brutaldi Barbaribos de Torturentia führenden Grossinquisitor) atmet er ganz Sadischen Geist aus.“
[587]Der Recensent in der „Zeitschrift für Bücherfreunde“ (Mai/Juni 1900 S. 123) bemerkt hierzu: „Dührenhält ‚Aline et Valcour‘ für ziemlich zahm.Im Vergleich zu der ‚Nouvelle Justine‘ und der ‚Philosophie‘ist derRoman es auch; aber in den Geschmacksrichtungen der Hauptpersonen und in einzelnen Scenen (z. B. Band III bei dem Verhör der Leonore durch den, den köstlich bezeichnenden Namen Dom Crispe Brutaldi Barbaribos de Torturentia führenden Grossinquisitor) atmet er ganz Sadischen Geist aus.“
[588]„La France littéraire“ Paris 1827. Bd. 8, S. 303.
[588]„La France littéraire“ Paris 1827. Bd. 8, S. 303.
[589]„L’auteur des crimes de l’amour à Villeterque folliculaire“ in: Les crimes de l’amour etc. Brüssel 1881. S. 137–153.
[589]„L’auteur des crimes de l’amour à Villeterque folliculaire“ in: Les crimes de l’amour etc. Brüssel 1881. S. 137–153.
[590]Fritz Friedmann„Verbrechen und Krankheit im Roman und auf der Bühne“ Berlin 1889, S. 8.
[590]Fritz Friedmann„Verbrechen und Krankheit im Roman und auf der Bühne“ Berlin 1889, S. 8.
[591]J.Janina. a. O. S. 358.
[591]J.Janina. a. O. S. 358.
[592]A.Eulenburg„Der Marquis de Sade“ a. a. O. S. 513.
[592]A.Eulenburg„Der Marquis de Sade“ a. a. O. S. 513.
[593]Man trifft also auch beiSade— wenn auch seltener — die sprichwörtliche Ignoranz der Franzosen in der Geschichte und Geographie.
[593]Man trifft also auch beiSade— wenn auch seltener — die sprichwörtliche Ignoranz der Franzosen in der Geschichte und Geographie.
[594]J.Renouvier„Histoire de l’art pendant la révolution“ Paris. 1863. S. 269.
[594]J.Renouvier„Histoire de l’art pendant la révolution“ Paris. 1863. S. 269.
[595]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 209–210.
[595]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 209–210.
[596]A.Eulenburga. a. O. S. 504.
[596]A.Eulenburga. a. O. S. 504.
[597]A.Eulenburga. a. O. S. 499.
[597]A.Eulenburga. a. O. S. 499.
[598]Interessant ist der hier hervortretende Zusammenhang zwischen Materialismus und Pessimismus, der beiSademehr als einmal zu finden ist.
[598]Interessant ist der hier hervortretende Zusammenhang zwischen Materialismus und Pessimismus, der beiSademehr als einmal zu finden ist.
[599]A.Eulenburga. a. O. S. 509–510.
[599]A.Eulenburga. a. O. S. 509–510.
[600]„Briefe von Alexander von Humboldt an Varnhagen von Ense“. 3. Auflage. Leipzig 1860. S. 190.
[600]„Briefe von Alexander von Humboldt an Varnhagen von Ense“. 3. Auflage. Leipzig 1860. S. 190.
[601]A.Mollsagt („Untersuchungen über die Libido sexualis“. Bd. I, 202): „Ich habe den Eindruck, dass die Reizstärke, die die Jungfrauschaft bezw. Keuschheit des Weibes auf den Mann ausübt, auch bei uns abnimmt. Zum grossen Teile sind es heute mehr soziale Gründe oder die Eitelkeit, die den Mann hindern, ein defloriertes Mädchen zu heiraten. Die eigentlich abstossende Wirkung der Defloration durch einen anderen Mann ist nicht immer in genügender Stärke vorhanden.“
[601]A.Mollsagt („Untersuchungen über die Libido sexualis“. Bd. I, 202): „Ich habe den Eindruck, dass die Reizstärke, die die Jungfrauschaft bezw. Keuschheit des Weibes auf den Mann ausübt, auch bei uns abnimmt. Zum grossen Teile sind es heute mehr soziale Gründe oder die Eitelkeit, die den Mann hindern, ein defloriertes Mädchen zu heiraten. Die eigentlich abstossende Wirkung der Defloration durch einen anderen Mann ist nicht immer in genügender Stärke vorhanden.“
[602]Am bekanntesten wurden die „schrecklichen Folgen“ der sexuellen Abstinenz durch die erotischen Träume und Wahnideen des Pfarrers von Cours bei Réole in Guyenne, dieBuffonin seiner „Histoire naturelle“ geschildert hat und die man am ausführlichsten im „Espion Anglais“, Bd. I, London 1784, S. 409 bis 456 dargestellt findet.
[602]Am bekanntesten wurden die „schrecklichen Folgen“ der sexuellen Abstinenz durch die erotischen Träume und Wahnideen des Pfarrers von Cours bei Réole in Guyenne, dieBuffonin seiner „Histoire naturelle“ geschildert hat und die man am ausführlichsten im „Espion Anglais“, Bd. I, London 1784, S. 409 bis 456 dargestellt findet.
[603]Merkwürdiger Weise hat man auch vom Standpunkt der Moral aus die Ehe ein Verbrechen genannt. So z. B.Statiusin den berühmten Versen der „Thebais“ Lib. II, 232–234:Tacite subit ille supremusVirginitatis amor, primaeque modestia culpaeConfundit vultus. Tunc ora rigantur honestisImbribus.
[603]Merkwürdiger Weise hat man auch vom Standpunkt der Moral aus die Ehe ein Verbrechen genannt. So z. B.Statiusin den berühmten Versen der „Thebais“ Lib. II, 232–234:
Tacite subit ille supremusVirginitatis amor, primaeque modestia culpaeConfundit vultus. Tunc ora rigantur honestisImbribus.
Tacite subit ille supremusVirginitatis amor, primaeque modestia culpaeConfundit vultus. Tunc ora rigantur honestisImbribus.
Tacite subit ille supremusVirginitatis amor, primaeque modestia culpaeConfundit vultus. Tunc ora rigantur honestisImbribus.
Tacite subit ille supremus
Virginitatis amor, primaeque modestia culpae
Confundit vultus. Tunc ora rigantur honestis
Imbribus.
[604]AehnlichTertullian„De anima“ Cap. 30: Fames bella et voragines civitatum pro remedio deputanda.
[604]AehnlichTertullian„De anima“ Cap. 30: Fames bella et voragines civitatum pro remedio deputanda.
[605]Einen sehr merkwürdigen Versuch, die Kindererzeugung unmittelbar zu beschränken, hatWeinholdempfohlen. Es soll nämlich jeder Jüngling im 14. Jahre infibuliert werden. Die Vorhaut wird vorgezogen, sanft zwischen zwei durchlöcherte Metallplatten eingeklemmt, mit einer hohlen Nadel durchstochen, sodass ein 4 bis 5 Zoll langer Bleidraht eingeführt werden kann. Dessen Enden werden hernach zusammengelötet und die Lötstelle gestempelt. Die Infibulation dauert so lange, bis der Betroffene genug besitzt, um zu heiraten oder uneheliche Kinder zu ernähren. Gegen eigenmächtiges Oeffnen harte Strafe und wiederholte Visitation.Weinholdversichert, die Operation, die selbst bei Juden möglich sei (?), ohne den geringsten Nachteil für die Gesundheit bei Onanisten u. s. w. vollzogen zu haben. Vergl.Karl August Weinhold„Von der Uebervölkerung in Mitteleuropa“ Leipzig 1827; „Ueber das menschliche Elend, welches durch Missbrauch der Zeugung herbeigeführt wird“ 1828 u. a. m.
[605]Einen sehr merkwürdigen Versuch, die Kindererzeugung unmittelbar zu beschränken, hatWeinholdempfohlen. Es soll nämlich jeder Jüngling im 14. Jahre infibuliert werden. Die Vorhaut wird vorgezogen, sanft zwischen zwei durchlöcherte Metallplatten eingeklemmt, mit einer hohlen Nadel durchstochen, sodass ein 4 bis 5 Zoll langer Bleidraht eingeführt werden kann. Dessen Enden werden hernach zusammengelötet und die Lötstelle gestempelt. Die Infibulation dauert so lange, bis der Betroffene genug besitzt, um zu heiraten oder uneheliche Kinder zu ernähren. Gegen eigenmächtiges Oeffnen harte Strafe und wiederholte Visitation.Weinholdversichert, die Operation, die selbst bei Juden möglich sei (?), ohne den geringsten Nachteil für die Gesundheit bei Onanisten u. s. w. vollzogen zu haben. Vergl.Karl August Weinhold„Von der Uebervölkerung in Mitteleuropa“ Leipzig 1827; „Ueber das menschliche Elend, welches durch Missbrauch der Zeugung herbeigeführt wird“ 1828 u. a. m.
[606]W.Roscher„System der Volkswirtschaft“ 20. Auflage Stuttgart 1892. S. 734.
[606]W.Roscher„System der Volkswirtschaft“ 20. Auflage Stuttgart 1892. S. 734.
[607]H.Eisenhart„Geschichte der Nationalökonomik“ 2. Auflage. Jena 1891. S. 80.
[607]H.Eisenhart„Geschichte der Nationalökonomik“ 2. Auflage. Jena 1891. S. 80.
[608]Marciata. a. O. S. 224 — Wie sehr das Bevölkerungsproblem die Menschen des 18. Jahrhunderts beschäftigte, beweisen auch die bekannten Anfangsworte des im Jahre 1766 erschienenen „Vicar of Wakefield“ vonOliver Goldsmith: „Meine Meinung war stets, ein wackerer Mann, der sich verheiratet und eine hübsche Nachkommenschaft auferzieht, leiste der Gesellschaft grössere Dienste, als einer, der ledig bleibt und blos von der Bevölkerung plaudert“.
[608]Marciata. a. O. S. 224 — Wie sehr das Bevölkerungsproblem die Menschen des 18. Jahrhunderts beschäftigte, beweisen auch die bekannten Anfangsworte des im Jahre 1766 erschienenen „Vicar of Wakefield“ vonOliver Goldsmith: „Meine Meinung war stets, ein wackerer Mann, der sich verheiratet und eine hübsche Nachkommenschaft auferzieht, leiste der Gesellschaft grössere Dienste, als einer, der ledig bleibt und blos von der Bevölkerung plaudert“.
[609]Hier sprichtSadealso von dem Verbrechen als einem Verbrechen, nachdem er es vorher für eine naturgemässe und nützliche Handlung erklärt hat.
[609]Hier sprichtSadealso von dem Verbrechen als einem Verbrechen, nachdem er es vorher für eine naturgemässe und nützliche Handlung erklärt hat.
[610]„La curiosité littéraire et bibliographique“. Troisième Série. Paris 1882. S. 139–142.
[610]„La curiosité littéraire et bibliographique“. Troisième Série. Paris 1882. S. 139–142.
[611]W.Roschera. a. O. S. 192 ff.
[611]W.Roschera. a. O. S. 192 ff.
[612]W.Roschera. a. O. S. 185.
[612]W.Roschera. a. O. S. 185.
[613]Der heiligeHieronymusschildert als Augenzeuge, dass die Atticoten in Britannien sich von Menschenfleisch nährten und den Busen der Weiber und denHinternals besondere Leckerbissen genossen. (R.Andree, „Die Anthropophagie“. Leipzig 1887. S. 14.)
[613]Der heiligeHieronymusschildert als Augenzeuge, dass die Atticoten in Britannien sich von Menschenfleisch nährten und den Busen der Weiber und denHinternals besondere Leckerbissen genossen. (R.Andree, „Die Anthropophagie“. Leipzig 1887. S. 14.)
[614]Bei den Menschenopfern der alten Mexikaner wurde zuerst das Herz den lebenden Opfern aus der Brust herausgerissen. (R.Andreea. a. O. S. 74.)
[614]Bei den Menschenopfern der alten Mexikaner wurde zuerst das Herz den lebenden Opfern aus der Brust herausgerissen. (R.Andreea. a. O. S. 74.)
[615]A.Bettelheim„Beaumarchais“. Frankfurt a. M. 1886. S. 176 und 207.
[615]A.Bettelheim„Beaumarchais“. Frankfurt a. M. 1886. S. 176 und 207.
[616]So bezeichnen wir den Kotfetischismus und die Leidenschaft, Kot zu essen, nach dem griechischen Wort τό ὑποχώρημα = Kot.
[616]So bezeichnen wir den Kotfetischismus und die Leidenschaft, Kot zu essen, nach dem griechischen Wort τό ὑποχώρημα = Kot.
[617]B.Tarnowsky„Die krankhaften Erscheinungen des Geschlechtssinnes“ Berlin 1886 S. 70.
[617]B.Tarnowsky„Die krankhaften Erscheinungen des Geschlechtssinnes“ Berlin 1886 S. 70.
[618]Rabelaisschildert in seiner „Gargantua“ ein „weltliches Kloster“, in dem vor den Zimmern der Frauen Haaraufputzer und Parfümeure stehen, „durch deren Hände die Männer gingen, wenn sie die Frauen besuchen wollten“ und die zugleich alle Morgen die Zimmer mit wohlriechenden Essenzen besprengten. (F. E.Schneegans, „Die Abtei Thélème in Rabelais’ Gargantua“. Neue Heidelb. Jahrbücher. Heidelberg 1898. Bd. VIII, S. 143–159). Vielleicht ist der Name des Paters Thélème im ersten Band der „Juliette“ diesem Kloster entlehnt.
[618]Rabelaisschildert in seiner „Gargantua“ ein „weltliches Kloster“, in dem vor den Zimmern der Frauen Haaraufputzer und Parfümeure stehen, „durch deren Hände die Männer gingen, wenn sie die Frauen besuchen wollten“ und die zugleich alle Morgen die Zimmer mit wohlriechenden Essenzen besprengten. (F. E.Schneegans, „Die Abtei Thélème in Rabelais’ Gargantua“. Neue Heidelb. Jahrbücher. Heidelberg 1898. Bd. VIII, S. 143–159). Vielleicht ist der Name des Paters Thélème im ersten Band der „Juliette“ diesem Kloster entlehnt.
[619]Vgl. auch den „Ergänzungsband“:Hagen, Dr. Alb.„Die sexuelle Osphresiologie. Die Beziehungen des Geruchssinnes und der Gerüche zur menschlichen Geschlechtsthätigkeit“, der dieses Thema ergiebig behandelt. Charlottb. 1901. Verlag von H. Barsdorf. — 2. Aufl. Berlin 1906.
[619]Vgl. auch den „Ergänzungsband“:Hagen, Dr. Alb.„Die sexuelle Osphresiologie. Die Beziehungen des Geruchssinnes und der Gerüche zur menschlichen Geschlechtsthätigkeit“, der dieses Thema ergiebig behandelt. Charlottb. 1901. Verlag von H. Barsdorf. — 2. Aufl. Berlin 1906.
[620]P.Garnier„Onanisme“ 6. Auflage. Paris 1888 S. 76–77.
[620]P.Garnier„Onanisme“ 6. Auflage. Paris 1888 S. 76–77.
[621]Parent-Duchateleta. a. O. Bd. I, S. 63.
[621]Parent-Duchateleta. a. O. Bd. I, S. 63.
[622]G.Behrend. Artikel „Prostitution“ inEulenburg’s„Real-Encyclopädie der gesamten Heilkunde“. 3. Aufl. Berlin und Wien 1898. Bd. XIX, S. 437
[622]G.Behrend. Artikel „Prostitution“ inEulenburg’s„Real-Encyclopädie der gesamten Heilkunde“. 3. Aufl. Berlin und Wien 1898. Bd. XIX, S. 437
[623]A.Lacassagne„Vacher l’éventreur et les crimes sadiques“. S. 239.
[623]A.Lacassagne„Vacher l’éventreur et les crimes sadiques“. S. 239.
[624]R. v.Krafft-Ebing„Neue Forschungen auf dem Gebiete der Psychopathia sexualis.“ 2. Auflage. Stuttgart 1891. S. 1 und 45.
[624]R. v.Krafft-Ebing„Neue Forschungen auf dem Gebiete der Psychopathia sexualis.“ 2. Auflage. Stuttgart 1891. S. 1 und 45.
[625]R. v.Krafft-Ebinga. a. O. S. 48.
[625]R. v.Krafft-Ebinga. a. O. S. 48.
[626]v.Schrenck-Notzing„Litteraturzusammenstellung über die Psychologie und Psychopathologie der Vita sexualis“. (3. Forts.) Zeitschrift für Hypnotismus. Bd. 9, Heft 2. Leipzig 1899. S. 111–112.
[626]v.Schrenck-Notzing„Litteraturzusammenstellung über die Psychologie und Psychopathologie der Vita sexualis“. (3. Forts.) Zeitschrift für Hypnotismus. Bd. 9, Heft 2. Leipzig 1899. S. 111–112.
[627]A.Lacassagnea. a. O. S. 239.
[627]A.Lacassagnea. a. O. S. 239.
[628]A.Eulenburg„Sexuale Neuropathie“ Leipzig 1895 S. 112. Das Wort „Lagnänomanie“ leitetEulenburgvon λαγνός (wollüstig) αἰνός (wild), und μανία ab; „Machlänomanie“ von μάχλος (wollüstig vomweiblichenGeschlecht) αἰνος und μανία.
[628]A.Eulenburg„Sexuale Neuropathie“ Leipzig 1895 S. 112. Das Wort „Lagnänomanie“ leitetEulenburgvon λαγνός (wollüstig) αἰνός (wild), und μανία ab; „Machlänomanie“ von μάχλος (wollüstig vomweiblichenGeschlecht) αἰνος und μανία.
[629]A.Moll„Untersuchungen über die ‚Libido sexualis‘“ Berlin 1898 S. 557.
[629]A.Moll„Untersuchungen über die ‚Libido sexualis‘“ Berlin 1898 S. 557.
[630]A.Eulenburg„Neuropathia sexualis“ S. 115.
[630]A.Eulenburg„Neuropathia sexualis“ S. 115.
[631]A.Eulenburg„Der Marquis de Sade“ a. a. O. S. 513–514.
[631]A.Eulenburg„Der Marquis de Sade“ a. a. O. S. 513–514.
[632]Marciata. a. O. S. 216. Neuerdings hat auchCabanèsdie Frage der Geisteskrankheit des Marquisde Sadeberührt und sie verneint. Nach ihm litt derselbe mehr an „Satyro-graphomanie“ als an wirklicher Erotomanie.Cabanèsa. a. O. S. 260.
[632]Marciata. a. O. S. 216. Neuerdings hat auchCabanèsdie Frage der Geisteskrankheit des Marquisde Sadeberührt und sie verneint. Nach ihm litt derselbe mehr an „Satyro-graphomanie“ als an wirklicher Erotomanie.Cabanèsa. a. O. S. 260.
[633]E.Kraepelin„Psychiatrie“ 6. Auflage. Leipzig 1899. Bd. II, S. 557–560.
[633]E.Kraepelin„Psychiatrie“ 6. Auflage. Leipzig 1899. Bd. II, S. 557–560.
[634]v.Schrenck-Notzinga. a. O. S. 111.
[634]v.Schrenck-Notzinga. a. O. S. 111.
[635]Tarnowskyerklärt den Marquisde Sadefür einen „geborenen Paederasten“ (?), der am Schlusse seines Lebens in „Altersblödsinn“ verfiel. Seine Werke enthalten nur „Ratschläge eines Geisteskranken“. („Die krankhaften Erscheinungen des Geschlechtssinnes“ Berlin 1886, S. 70–71). Ein kühnes Urteil!
[635]Tarnowskyerklärt den Marquisde Sadefür einen „geborenen Paederasten“ (?), der am Schlusse seines Lebens in „Altersblödsinn“ verfiel. Seine Werke enthalten nur „Ratschläge eines Geisteskranken“. („Die krankhaften Erscheinungen des Geschlechtssinnes“ Berlin 1886, S. 70–71). Ein kühnes Urteil!
[636]F.Drujon„Catalogue des ouvrages, écrits et dessins poursuivis, supprimes ou condamnés“ Paris 1879 S. 13, S. 111, S. 216.
[636]F.Drujon„Catalogue des ouvrages, écrits et dessins poursuivis, supprimes ou condamnés“ Paris 1879 S. 13, S. 111, S. 216.
[637]„Catalogue des écrits, gravures et dessins condamnés depuis 1814 jusqu’au 1er janvier 1850“ Paris 1850 S. 109.
[637]„Catalogue des écrits, gravures et dessins condamnés depuis 1814 jusqu’au 1er janvier 1850“ Paris 1850 S. 109.
[638]L.Lalanne„Curiosités bibliographiques“ Paris 1857. S. 401.
[638]L.Lalanne„Curiosités bibliographiques“ Paris 1857. S. 401.
[639]E.Edwards„Libraries and founders of libraries“ London 1864 S. 85.
[639]E.Edwards„Libraries and founders of libraries“ London 1864 S. 85.
[640]Ch. Villers„Lettre sur le roman intitulé Justine ou les Malheurs de la Vertu“. Neudruck Paris 1877 S. 12.
[640]Ch. Villers„Lettre sur le roman intitulé Justine ou les Malheurs de la Vertu“. Neudruck Paris 1877 S. 12.
[641]J.Janina. a. O. S. 337.
[641]J.Janina. a. O. S. 337.
[642]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 205. Neuerdings wurde die erste Ausgabe der „Justine“ für 180 Fr. angeboten.
[642]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 205. Neuerdings wurde die erste Ausgabe der „Justine“ für 180 Fr. angeboten.
[643]ibidem S. 209.
[643]ibidem S. 209.
[644]Léo Taxil„La corruption fin-de-siècle“ Paris 1894 S. 293.
[644]Léo Taxil„La corruption fin-de-siècle“ Paris 1894 S. 293.
[645]Lino Ferriani„Delinquenti che scrivono“. Como 1899.
[645]Lino Ferriani„Delinquenti che scrivono“. Como 1899.
[646]Marciata. a. O. S. 247.
[646]Marciata. a. O. S. 247.
[647]R. v.Krafft-Ebing„Neue Forschungen auf dem Gebiete der Psychopathia sexualis“. Stuttgart 1891, S. 9.
[647]R. v.Krafft-Ebing„Neue Forschungen auf dem Gebiete der Psychopathia sexualis“. Stuttgart 1891, S. 9.
[648]A.Eulenburg„Neuropathia sexualis“ S. 120.
[648]A.Eulenburg„Neuropathia sexualis“ S. 120.
[649]J.Janina. a. O. S. 340 ff
[649]J.Janina. a. O. S. 340 ff
[650]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 203 und 209.
[650]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 203 und 209.
[651]Paul L. Jacob, Bibliophile a. a. O. S. 413–415.
[651]Paul L. Jacob, Bibliophile a. a. O. S. 413–415.
[652]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 211.
[652]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 211.
[653]Paul L. Jacobetc. S. 415.
[653]Paul L. Jacobetc. S. 415.
[654]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 212–214.
[654]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 212–214.
[655]Allen Bibliophilen sei die neueste, schön ausgestattete Monographie vonUlrichempfohlen. Sie enthält aber merkwürdiger Weise nichts überVillers’Besprechung der „Justine“. (O.Ulrich„Charles deVillers. Sein Leben und seine Schriften.“ Leipzig 1899).
[655]Allen Bibliophilen sei die neueste, schön ausgestattete Monographie vonUlrichempfohlen. Sie enthält aber merkwürdiger Weise nichts überVillers’Besprechung der „Justine“. (O.Ulrich„Charles deVillers. Sein Leben und seine Schriften.“ Leipzig 1899).
[656]„Briefe von Benjamin Constant, Görres, Goethe etc.“ Auswahl aus dem handschriftlichen Nachlass des Charles de Villers herausgegeben von M.Isler. Hamburg 1879. S. 98.
[656]„Briefe von Benjamin Constant, Görres, Goethe etc.“ Auswahl aus dem handschriftlichen Nachlass des Charles de Villers herausgegeben von M.Isler. Hamburg 1879. S. 98.
[657]Reichardsagt (a. a. O. III, S. 16): „Französische Sendungen, schweizerische und deutsche Nachdrucke und die Ankündigungen von Uebersetzungen jagten und kreuzten sich von allen Seiten.“ — Vergl. dazu die interessante Schrift „La presse périodique française à Hambourg, depuis 1686 jusqu’en 1848.“ Brüssel 1854. — In Hamburg erschien auch im Jahre 1807 jener berüchtigteultratribadischeRoman „Julie ou j’ai sauvé ma rose“ (2 Bände), dessen Heldin, nachdem sie mit Energie und Konsequenz die oft mehr als kühnen Angriffe zahlreicher Männer abgewehrt hat, schliesslich wohl ihrer ursprünglichen Neigung folgend, eins der vielen Opfer einer gefährlichen Tribade wird.
[657]Reichardsagt (a. a. O. III, S. 16): „Französische Sendungen, schweizerische und deutsche Nachdrucke und die Ankündigungen von Uebersetzungen jagten und kreuzten sich von allen Seiten.“ — Vergl. dazu die interessante Schrift „La presse périodique française à Hambourg, depuis 1686 jusqu’en 1848.“ Brüssel 1854. — In Hamburg erschien auch im Jahre 1807 jener berüchtigteultratribadischeRoman „Julie ou j’ai sauvé ma rose“ (2 Bände), dessen Heldin, nachdem sie mit Energie und Konsequenz die oft mehr als kühnen Angriffe zahlreicher Männer abgewehrt hat, schliesslich wohl ihrer ursprünglichen Neigung folgend, eins der vielen Opfer einer gefährlichen Tribade wird.
[658]M. Islera. a. O. S. 152.
[658]M. Islera. a. O. S. 152.
[659]„Lettre sur le Roman intitulé Justine ou les Malheurs de la Vertu parCharles de Villers“. Paris 1877.
[659]„Lettre sur le Roman intitulé Justine ou les Malheurs de la Vertu parCharles de Villers“. Paris 1877.
[660]„Les Crimes de l’amour etc.“ S. 183–184.
[660]„Les Crimes de l’amour etc.“ S. 183–184.
[661]F.Drujona. a. O. S. 130.
[661]F.Drujona. a. O. S. 130.
[662]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 210.
[662]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 210.
[663]„Biographie universelle“ Bd. XXXV, S. 494–495.
[663]„Biographie universelle“ Bd. XXXV, S. 494–495.
[664]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 242.
[664]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 242.
[665]H.Cohen„Guide de l’amateur de livres etc.“ Col. 418 bis 419.
[665]H.Cohen„Guide de l’amateur de livres etc.“ Col. 418 bis 419.
[666]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 237.
[666]„Les crimes de l’amour etc.“ S. 237.
[667]ibidem S. 241.
[667]ibidem S. 241.
[668]W.Roschera. a. O. S. 719.
[668]W.Roschera. a. O. S. 719.
[669]M.Nordau„Entartung“ Berlin 1892 S. 43–152.
[669]M.Nordau„Entartung“ Berlin 1892 S. 43–152.
[670]A.Eulenburg„Neuropathia sexualis“ S. 109.
[670]A.Eulenburg„Neuropathia sexualis“ S. 109.
[671]Nordaua. a. O. S. 60.
[671]Nordaua. a. O. S. 60.
[672]ibidem. S. 115–116.
[672]ibidem. S. 115–116.
[673]ibidem S. 105–107.
[673]ibidem S. 105–107.
[674]„La Curiosité littéraire et bibliographique“. Troisième Série. Paris 1882. S. 169–174.
[674]„La Curiosité littéraire et bibliographique“. Troisième Série. Paris 1882. S. 169–174.
[675]Paul Bourget„Physiologie der modernen Liebe.“ Deutsch von A.Dittrich. Budapest 1891. S. 2. Dies Buch ist eine reiche Fundgrube für die Arten und Raffinerien der modernen französischen Liebe.
[675]Paul Bourget„Physiologie der modernen Liebe.“ Deutsch von A.Dittrich. Budapest 1891. S. 2. Dies Buch ist eine reiche Fundgrube für die Arten und Raffinerien der modernen französischen Liebe.
[676]A.Moll„Untersuchungen über die Libido sexualis“ Bd. I, S. 698–699. Deutsche Uebersetzung: „Gamianioder zwei Nächte in Ausgelassenheit“. Von A. D. M. Holland 1873, 8o, 109 S.
[676]A.Moll„Untersuchungen über die Libido sexualis“ Bd. I, S. 698–699. Deutsche Uebersetzung: „Gamianioder zwei Nächte in Ausgelassenheit“. Von A. D. M. Holland 1873, 8o, 109 S.
[677]Eine wortgetreue Ausgabe der trefflichen Uebersetzung von Rode erschien kürzlich im Verlage von H. Barsdorf in Leipzig. Vgl. die Ankündigung am Schluss der „Bibliographie.“
[677]Eine wortgetreue Ausgabe der trefflichen Uebersetzung von Rode erschien kürzlich im Verlage von H. Barsdorf in Leipzig. Vgl. die Ankündigung am Schluss der „Bibliographie.“
[678]Heinrich von Kleist„Penthesilea“ 23. Auftritt.
[678]Heinrich von Kleist„Penthesilea“ 23. Auftritt.
[679]„Das einzige BuchSade’shielt er zurück, weil er es für mich zu gefährlich hielt: ich fand es erst nach seinem Tode sorgfältig versteckt in einem Schranke, welcher einen doppelten Boden hatte. Ich machte mich daran, das Buch zu lesen... Dieses Buch hat zweierlei Wirkungen, je nach dem Naturell des Lesers oder der Leserin, je nach der Empfänglichkeit und Auffassungsgabe derselben. So wie es Duvalin halb blasiert gemacht hatte, so fühlte ich einen Ekel vor diesen Abscheulichkeiten, die zu lesen mich viel Ueberwindung kostete.“ Memoiren einer Sängerin Bd. II, S. 12–13.
[679]„Das einzige BuchSade’shielt er zurück, weil er es für mich zu gefährlich hielt: ich fand es erst nach seinem Tode sorgfältig versteckt in einem Schranke, welcher einen doppelten Boden hatte. Ich machte mich daran, das Buch zu lesen... Dieses Buch hat zweierlei Wirkungen, je nach dem Naturell des Lesers oder der Leserin, je nach der Empfänglichkeit und Auffassungsgabe derselben. So wie es Duvalin halb blasiert gemacht hatte, so fühlte ich einen Ekel vor diesen Abscheulichkeiten, die zu lesen mich viel Ueberwindung kostete.“ Memoiren einer Sängerin Bd. II, S. 12–13.
[680]W.Russalkow„Grausamkeit und Verbrechen im sexuellen Leben“ 3. Aufl. Leipzig 1899. S. 76.
[680]W.Russalkow„Grausamkeit und Verbrechen im sexuellen Leben“ 3. Aufl. Leipzig 1899. S. 76.
[681]A.Eulenburg„Neuropathia sexualis“ S. 109.
[681]A.Eulenburg„Neuropathia sexualis“ S. 109.
[682]Fritz Friedmann„Verbrechen und Krankheit im Roman und auf der Bühne“ Berlin 1889 S. 27.
[682]Fritz Friedmann„Verbrechen und Krankheit im Roman und auf der Bühne“ Berlin 1889 S. 27.
[683]Fr. Nietzsche„Jenseits von Gut und Böse“ 4. Aufl. Leipzig 1895. S. 108. (Aphor. 149.)
[683]Fr. Nietzsche„Jenseits von Gut und Böse“ 4. Aufl. Leipzig 1895. S. 108. (Aphor. 149.)