Chapter 39

[478]Talm. Bab. Tract. Berachoth 17.[479]Talm. Bab. Tract. der Väter. Kap. 3.[480]Sohar, Tl. III, Fol. 48.[481]Sohar, Tl. II, Fol. 70.[482]Sohar, Tl. II, Fol. 76a.[483]Sohar, Tl. I, Fol. 191.[484]A. a. O.[485]Sohar, Tl. II, Fol. 142.[486]Sohar, Tl. III, Fol. 107.[487]Sohar, Tl. I, Sect.לרלר.[488]Deuteron. 14. 1.[489]Sohar, Tl. I, Fol. 245.[490]Sohar, Tl. I, Fol. 55.[491]Sohar, Tl. I, Fol. 98.[492]Sohar, Tl. II, Fol. 96.[493]Sohar, Tl. III, Fol. 61.[494]Sohar, Tl. I, Fol. 23.[495]Sohar, Tl. III, Fol. 61.[496]Sohar, Tl. II, Fol. 99.[497]Sohar, Tl. II, Fol. 99.[498]Sohar, Tl. II, Fol. 208.[499]Sohar, Tl. II, Fol. 216.[500]Sohar, Tl. I, Fol. 66.[501]Sohar, Tl. II, Fol. 94.[502]Sohar, Tl. I, Fol. 168.[503]Sohar, Tl. I, Fol. 48.[504]Sohar, Tl. I, Fol. 145.[505]Sohar, Tl. III, Fol. 85.[506]Sohar, Tl. I, Fol. 52.[507]Ich gebe diese kleine Sammlung von Aphorismen als Wurzel so manches „modernen“ Glaubens.[508]Zeller, Philosophie der Griechen I. 169.[509]Philosophie der Griechen I. 175.[510]Aristoteles, Metaphys. XII. 2.[511]Geschichte der Philosophie I. 41.[512]Vergl. Curtesius, principi III, cap. 55–89.[513]Dühring, Geschichte der Philosophie S. 23.[514]Eudemus bei Theo (bezw. Dercyllides) Astronom. S. 324.[515]Dühring, Geschichte der Philosophie S. 24.[516]Fr. 18. b. Stob. Floril. 3, 84.[517]Theophrast, De sensu 1.[518]Fr. 22.[519]Diog. IX. I.πολυμαϑὶη νόον οὺ φύει.Procl. in Tim. p. 31.[520]Fr. 73, 66, 67.[521]Fr. 55. Lucian V. auct. 14.Die Ähnlichkeit einzelner dieser Sätze mit oft wiederholten Ausführungen Giordano Brunos ist auffallend. Man vergl. meine Lichtstrahlen aus Bruno's Werken. S. 1–3, S. 77, „bloß zu leben, ihr Lebenszweck, Des Weges Ziel der Weg“ u. s. w.[522]Fr. 12. Clemens Strom. V. 591.ἀπιστίη γάρ διαφυγγάνει μὴ γιγνώσκεσδαι.[523]Plato Theät. 160.Kratylus, ein Lehrer Platos überbot diesen Satz seines Lehrers Heraclit durch die Behauptung, man könne nicht einmaleinmalin denselben Fluß steigen, ein Extrem, dessen Konsequenz Aristoteles verspottet, wenn er sagt, Kratylus habe zuletzt nichts mehr sagen zu dürfen geglaubt, sondern nur den Finger bewegt.[524]Vgl. Dühring, Geschichte der Philosophie. S. 28.[525]Fr. 39.[526]Plato, Theät. 152.[527]Vergl. Zeller, Philosophie der Griechen I. S. 536.[528]Fr. 25.[529]Lassalle, Die Philosophie Heracleitos des Dunklen I. 361.[530]Plut. Is. et Os. 48.[531]Plut. Is. et Os. C. 45.παλίντονος γὰρ ἁρμονίη κόσμουὅκωσπερ λύρης καὶ τόξου καϑ' Ἡράκλειτον.[532]Fr. 41.[533]Diogenes L. IX. 18.[534]Vgl. Zeller, Philos. der Griechen I. 555. Ueberweg, Geschichte der Philosophie I. S. 48.[535]Vgl. J. R. Mayer „Beiträge zur Dynamik des Himmels.“ (Mechanik der Wärme 159.)AuchGiordano Bruno, Vom Unendlichen, dem All und zahllosen Welten, übers. von Kuhlenbeckund meine Anmerkung dazu S. 91.[536]Stob. Ekl. I. 264.[537]Stob. Florileg. 5, 120.[538]Stob. Ekl. I. 906.[539]Fr. 52b.[540]Plat. facies lunae 1. 28.[541]Diog. IX. 7.[542]Sext. Emp. Pyrrh. Hypotyp. III, 230.[543]Fr. 57. Stob. Floril. 104, 23.ἦϑος ἀνϑρώπῳ δαίμων.[544]Fr. 70. Fr. 9. Zeller, a. a. O. S. 592.[545]Cic. Tusc. V. 36, 105.[546]Diog. Laert. IX. 6.[547]Etymolog. m inβίοςu. Eustath. ad Iliad. I. p. 31. Deutsch ist das Wortspiel nicht wiederzugeben.[548]Augustin de civit. Dei VI, 5.[549]W. Menzel, die vorchristliche Unsterblichkeitslehre II. 40.[550]Diogenes Laert. VIII. 6.[551]Apulejus, Florid. II. 15.[552]Zeller, Philosophie der Griechen I. S. 26.[553]W. Menzel, die vorchristliche Unsterblichkeitslehre I. 94.[554]Metaphysik. I. 5.[555]Zeller, Philosophie der Griechen I. 322.[556]Aristoteles, De coelo II. 13. Vgl. auch meine Vorrede zu Giordano Brunos Dialoge vom Unendlichen, dem All und den Welten. S. III. Berlin 1893. (Lüstenöder.)[557]Diogenes Laert. VIII. 36.[558]Aristoteles de anima. I. 2.[559]Bruno, degli eroici furori. I. 16.[560]Simplicius, zur Physik des Aristoteles 173a.[561]Vergl. Creuzer, Symbolik I. 144.Wenn angenommen wird, Plato und die älteren Platoniker, Plotinus inbegriffen, hätten eine willkürliche Seelenwanderung (Metensomatose) gelehrt, so hat Plotinus jedenfalls in seinen späteren Jahren sich sehr skeptisch und mit großer Zurückhaltung darüber geäußert, d. h. zu einer Zeit, wo er in den Geist von Platos Werken am tiefsten eingedrungen war. Eben deswegen und wegen der Incongruenz einer solchen Lehre mit einem Geiste, wie Plato war, möchte ich auch bezweifeln, daß er wenigstens als gereifter Philosoph im Ernste so etwas behauptet habe.[562]Diogenes L. VIII. 19 u. 20.[563]Die Quellen siehe beiZeller, Philosophie der Griechen I. 265 not. 3.[564]Krit. Geschichte der Philosophie, S. 19.[565]Fülleborn, Fragmente aus den Gedichten des Xenophanes und Parmenides, Beiträge zur Geschichte der Philosophie. Jena 1795.[566]Fr. 14.[567]Fr. 1.οὖλος ὁρᾶ, οὖλος δὲ νοεῖ, οὖλος δὲ τ'ἀκούει.[568]Fr. 7.πάντα ϑεοῖς ἀνέϑηκεν Ὁμήρος ϑ' Ἡσιοδίστεὅσσα παῤ ἄνϑρωποισιν ὀνείδεα καὶ ψόγος ἔστι.[569]Vgl. Fiorentino, Bernardino Telesio ossia studi storici su l'idea della natura.[570]Vgl. Ueberweg, Geschichte der Philosophie I. § 20.[571]Sphinx, VI. 33 (1888).[572]Dühring, a. a. O. S. 37.[573]Diogenes L. VIII. 63–67.[574]Diog. Laert. VIII. 60.[575]Boethius de music. cap. 1.[576]Diese Goëtie wurde, wie Kiesewetter bereits imI. Bande S. 73bemerkt hatte, zur Zeit der Perserkriege durch die Magie des Persers Osthanes abgelöst.[577]Aristotel. de anima II. 6.[578]Aristotel. de anima II. 6.[579]Geschichte der Philosophie a. a. O.[580]Vgl. Zeller, Philosophie der Griechen I, S. 667.[581]Noacks Jahrbücher für spekulative Philosophie II, 2.[582]Cicero, Tusc. I. 16. 38.Diese Annahme gründete sich wohl nur darauf, daß man keine ältern Schriften, als die des Pherekydes kannte, die diese Lehre enthielten.Vergl. Zeller, a. a. O. I. 56.[583]Diogenes Laert. I. 10.[584]Vgl. Ebstein, Einige Bemerkungen über die sog. Nona. (Berliner Medizinische Wochenschrift 1891, Nr. 41.) Charcot, Leçons de mardi à la Salpetrière. Paris 1889. p. 63ff. Löwenfeld, Über hysterische Schlafzustände (Archiv für Psychiatrie XXII.)[585]Plato de Legibus I. 642. Cicero, de Dio. I. 18. Aristoteles, Rhetor. III. 17.[586]Plato de republ. II. p. 364.[587]De principiis 383.[588]Die hier, nach der Weise der hesiodischen Theogonie eine geschlechtliche Syzygie bilden, die Luft (griechischὉ ἀήρ) ist der männliche, die Nacht das weibliche Urwesen.[589]Thucydid. I. c. 4.[590]Die vorchristliche Unsterblichkeitslehre. S. 62.[591]Vgl. Plutarch, Pelopidas, cap. 10.[592]Creuzer, Symbolik. S. 497.[593]Somnium Scipionis I, 12.[594]Lucretius.[595]Vonκυκᾷνd. h. eine Mischung, die durch Schütteln entstanden. Er ist teils Medizin, teils Zaubermittel,κῦφιbei den egyptischen Mysterien. Bildlich nennen die Philosophen das kosmische Ineinander der Elemente bisweilen Kykeon, so Heraclit b.Lucian, vit. auct. § 15. Vgl. Preller, Demeter und Persephone. S. 98.[596]Man enthielt sich von Geflügel, Fischen und Bohnen, der Granaten und Äpfel.Vgl. du Prel, Mystik der alten Griechen, S. 104, der hier einen Zusammenhang mit „Mediumität“ vermuten möchte.[597]Nach Preller ist Jambe nichts als eine Personifikation des Jambus in der Bedeutung des Spottgedichts.[598]Preller, a. a. O. S. 138. not. 22.Näheres siehe später![599]Besonders verstand man es auch, energische Lichteffekte durch Wechsel von Licht und Finsternis zu erzielen.[600]Fragm. 116.[601]Orphica No. 40.[602]Ganz richtig ist diese Worterklärung nicht; Gesetzgeberinwürde eigentlich Thesmothetesheißen.φοροςbezieht sich auf dasTragender Satzungen im körperlichen Sinne; die Weiber trugen nämlich die „Gesetze“ der Ceres und ihre Symbole in Prozession herum.[603]„Nicht Liebe überhaupt erregte und förderte Ceres, gleich der Afrodite nur die treue Turteltaube war ihr angenehm; nur die Liebe des ehelichen Paares erfreute sich ihrer Segnungen. Diese beziehen sich dann auf dieselben Stufen weiblicher Passivität, welche Demeter selbst, freilich nur gleichsam, doch alljährlich zu ertragen hat. Denn Säen und Pflügen schien den Griechen ein Schwängern der Erde zu sein; die Göttin Erde selbst schien um die Saatzeit den Keim neuer Pflanzung in brünstiger Liebe aufzunehmen (ad conceptum impetus terrae Plin. N. H. 18.)Preller, Demeter S. 354.“[604]Preller, a. a. O. S. 339.[605]Nach Mommsens Heortologie sollen heute noch Badegewohnheiten der Mohammedanerinnen an die Gebräuche der Thesmophorien erinnern; unter allerhand Neckereien und Scherzen fahren die Türkinnen ans Meer, nehmen Speisen und Getränke mit und ergötzen sich nach dem Bade in ausgelassenster Weise.[606]κτείςbedeutet wörtlich zunächst Kamm, dann eine Muschelart (Kamm-Muschel). Diese letztere Bedeutung führt dann weiter: Vgl. Hofmann v. Hofmannswaldau, die Schooß der Geliebten:„Man sagt, die Venus sei ihr Wesen zu verstellenNicht nach gemeiner Art, vielmehr aus MeereswellenIn einerMuschelHelm empfangen und gezeugt,Wo sie des Meeres Schaum gewieget und gesäugt.Wer glaubet dieses nicht, der Venus' Thun erwäget?Weil aber eine Schooß der Muschel Bildniß träget,Glaub ich, daß Venus zwar, was sie ans Licht gebracht,Hernach zu einer Schooß der ganzen Welt gemacht;Daß, als die Herrscherin ihr Muschelschiff verlassen,Sie, aller Menschen Herz in diesen Schrein zu fassen,Die Muschel in den Schooß der Weiber eingeschränktUnd sich durchgehends selbst zur Wohnung nachgesenkt!“[607]Preller, a. a. O. 346.[608]Die Vierfaltigkeit, die Urgottheit.[609]Des Urgeistes.[610]Des unendlichen Raumes.[611]Die Weltkugel.[612]Der Urgottheit.[613]Aristoteles de coelo IV, 203. 8b. 35.[614]Ring oder Rolle, wodurch Spindel oder Spule umschwingen.[615]Die berühmte Harmonie der Sphären.[616]Der Sänger Orpheus wurde von Mänaden zerrissen, angeblich weil er nicht stark genug gewesen, den Tod für Eurydike zu ertragen; Plato, Symp. 7, oder weil er die erotische Liebe bei den Thrakern eingeführt. In Wahrheit ist dieser Tod eine Nachbildung der Sage von der Zerreißung des Zagreus (sieheS. 492ff.535oben!), dessen Priester Orpheus ist.[617]Thamyras, wie Orpheus, ein thrakischer (mystischer) Dichter, der nach der Sage sich in einen Wettstreit mit den Musen einließ und besiegt seiner Laute und des Augenlichts beraubt wurde.Vgl. Ovid. amores III. VII. 62.

[478]Talm. Bab. Tract. Berachoth 17.

[478]Talm. Bab. Tract. Berachoth 17.

[479]Talm. Bab. Tract. der Väter. Kap. 3.

[479]Talm. Bab. Tract. der Väter. Kap. 3.

[480]Sohar, Tl. III, Fol. 48.

[480]Sohar, Tl. III, Fol. 48.

[481]Sohar, Tl. II, Fol. 70.

[481]Sohar, Tl. II, Fol. 70.

[482]Sohar, Tl. II, Fol. 76a.

[482]Sohar, Tl. II, Fol. 76a.

[483]Sohar, Tl. I, Fol. 191.

[483]Sohar, Tl. I, Fol. 191.

[484]A. a. O.

[484]A. a. O.

[485]Sohar, Tl. II, Fol. 142.

[485]Sohar, Tl. II, Fol. 142.

[486]Sohar, Tl. III, Fol. 107.

[486]Sohar, Tl. III, Fol. 107.

[487]Sohar, Tl. I, Sect.לרלר.

[487]Sohar, Tl. I, Sect.לרלר.

[488]Deuteron. 14. 1.

[488]Deuteron. 14. 1.

[489]Sohar, Tl. I, Fol. 245.

[489]Sohar, Tl. I, Fol. 245.

[490]Sohar, Tl. I, Fol. 55.

[490]Sohar, Tl. I, Fol. 55.

[491]Sohar, Tl. I, Fol. 98.

[491]Sohar, Tl. I, Fol. 98.

[492]Sohar, Tl. II, Fol. 96.

[492]Sohar, Tl. II, Fol. 96.

[493]Sohar, Tl. III, Fol. 61.

[493]Sohar, Tl. III, Fol. 61.

[494]Sohar, Tl. I, Fol. 23.

[494]Sohar, Tl. I, Fol. 23.

[495]Sohar, Tl. III, Fol. 61.

[495]Sohar, Tl. III, Fol. 61.

[496]Sohar, Tl. II, Fol. 99.

[496]Sohar, Tl. II, Fol. 99.

[497]Sohar, Tl. II, Fol. 99.

[497]Sohar, Tl. II, Fol. 99.

[498]Sohar, Tl. II, Fol. 208.

[498]Sohar, Tl. II, Fol. 208.

[499]Sohar, Tl. II, Fol. 216.

[499]Sohar, Tl. II, Fol. 216.

[500]Sohar, Tl. I, Fol. 66.

[500]Sohar, Tl. I, Fol. 66.

[501]Sohar, Tl. II, Fol. 94.

[501]Sohar, Tl. II, Fol. 94.

[502]Sohar, Tl. I, Fol. 168.

[502]Sohar, Tl. I, Fol. 168.

[503]Sohar, Tl. I, Fol. 48.

[503]Sohar, Tl. I, Fol. 48.

[504]Sohar, Tl. I, Fol. 145.

[504]Sohar, Tl. I, Fol. 145.

[505]Sohar, Tl. III, Fol. 85.

[505]Sohar, Tl. III, Fol. 85.

[506]Sohar, Tl. I, Fol. 52.

[506]Sohar, Tl. I, Fol. 52.

[507]Ich gebe diese kleine Sammlung von Aphorismen als Wurzel so manches „modernen“ Glaubens.

[507]Ich gebe diese kleine Sammlung von Aphorismen als Wurzel so manches „modernen“ Glaubens.

[508]Zeller, Philosophie der Griechen I. 169.

[508]Zeller, Philosophie der Griechen I. 169.

[509]Philosophie der Griechen I. 175.

[509]Philosophie der Griechen I. 175.

[510]Aristoteles, Metaphys. XII. 2.

[510]Aristoteles, Metaphys. XII. 2.

[511]Geschichte der Philosophie I. 41.

[511]Geschichte der Philosophie I. 41.

[512]Vergl. Curtesius, principi III, cap. 55–89.

[512]Vergl. Curtesius, principi III, cap. 55–89.

[513]Dühring, Geschichte der Philosophie S. 23.

[513]Dühring, Geschichte der Philosophie S. 23.

[514]Eudemus bei Theo (bezw. Dercyllides) Astronom. S. 324.

[514]Eudemus bei Theo (bezw. Dercyllides) Astronom. S. 324.

[515]Dühring, Geschichte der Philosophie S. 24.

[515]Dühring, Geschichte der Philosophie S. 24.

[516]Fr. 18. b. Stob. Floril. 3, 84.

[516]Fr. 18. b. Stob. Floril. 3, 84.

[517]Theophrast, De sensu 1.

[517]Theophrast, De sensu 1.

[518]Fr. 22.

[518]Fr. 22.

[519]Diog. IX. I.πολυμαϑὶη νόον οὺ φύει.Procl. in Tim. p. 31.

[519]Diog. IX. I.πολυμαϑὶη νόον οὺ φύει.Procl. in Tim. p. 31.

[520]Fr. 73, 66, 67.

[520]Fr. 73, 66, 67.

[521]Fr. 55. Lucian V. auct. 14.Die Ähnlichkeit einzelner dieser Sätze mit oft wiederholten Ausführungen Giordano Brunos ist auffallend. Man vergl. meine Lichtstrahlen aus Bruno's Werken. S. 1–3, S. 77, „bloß zu leben, ihr Lebenszweck, Des Weges Ziel der Weg“ u. s. w.

[521]Fr. 55. Lucian V. auct. 14.Die Ähnlichkeit einzelner dieser Sätze mit oft wiederholten Ausführungen Giordano Brunos ist auffallend. Man vergl. meine Lichtstrahlen aus Bruno's Werken. S. 1–3, S. 77, „bloß zu leben, ihr Lebenszweck, Des Weges Ziel der Weg“ u. s. w.

[522]Fr. 12. Clemens Strom. V. 591.ἀπιστίη γάρ διαφυγγάνει μὴ γιγνώσκεσδαι.

[522]Fr. 12. Clemens Strom. V. 591.ἀπιστίη γάρ διαφυγγάνει μὴ γιγνώσκεσδαι.

[523]Plato Theät. 160.Kratylus, ein Lehrer Platos überbot diesen Satz seines Lehrers Heraclit durch die Behauptung, man könne nicht einmaleinmalin denselben Fluß steigen, ein Extrem, dessen Konsequenz Aristoteles verspottet, wenn er sagt, Kratylus habe zuletzt nichts mehr sagen zu dürfen geglaubt, sondern nur den Finger bewegt.

[523]Plato Theät. 160.Kratylus, ein Lehrer Platos überbot diesen Satz seines Lehrers Heraclit durch die Behauptung, man könne nicht einmaleinmalin denselben Fluß steigen, ein Extrem, dessen Konsequenz Aristoteles verspottet, wenn er sagt, Kratylus habe zuletzt nichts mehr sagen zu dürfen geglaubt, sondern nur den Finger bewegt.

[524]Vgl. Dühring, Geschichte der Philosophie. S. 28.

[524]Vgl. Dühring, Geschichte der Philosophie. S. 28.

[525]Fr. 39.

[525]Fr. 39.

[526]Plato, Theät. 152.

[526]Plato, Theät. 152.

[527]Vergl. Zeller, Philosophie der Griechen I. S. 536.

[527]Vergl. Zeller, Philosophie der Griechen I. S. 536.

[528]Fr. 25.

[528]Fr. 25.

[529]Lassalle, Die Philosophie Heracleitos des Dunklen I. 361.

[529]Lassalle, Die Philosophie Heracleitos des Dunklen I. 361.

[530]Plut. Is. et Os. 48.

[530]Plut. Is. et Os. 48.

[531]Plut. Is. et Os. C. 45.παλίντονος γὰρ ἁρμονίη κόσμουὅκωσπερ λύρης καὶ τόξου καϑ' Ἡράκλειτον.

[531]Plut. Is. et Os. C. 45.

παλίντονος γὰρ ἁρμονίη κόσμουὅκωσπερ λύρης καὶ τόξου καϑ' Ἡράκλειτον.

παλίντονος γὰρ ἁρμονίη κόσμουὅκωσπερ λύρης καὶ τόξου καϑ' Ἡράκλειτον.

[532]Fr. 41.

[532]Fr. 41.

[533]Diogenes L. IX. 18.

[533]Diogenes L. IX. 18.

[534]Vgl. Zeller, Philos. der Griechen I. 555. Ueberweg, Geschichte der Philosophie I. S. 48.

[534]Vgl. Zeller, Philos. der Griechen I. 555. Ueberweg, Geschichte der Philosophie I. S. 48.

[535]Vgl. J. R. Mayer „Beiträge zur Dynamik des Himmels.“ (Mechanik der Wärme 159.)AuchGiordano Bruno, Vom Unendlichen, dem All und zahllosen Welten, übers. von Kuhlenbeckund meine Anmerkung dazu S. 91.

[535]Vgl. J. R. Mayer „Beiträge zur Dynamik des Himmels.“ (Mechanik der Wärme 159.)AuchGiordano Bruno, Vom Unendlichen, dem All und zahllosen Welten, übers. von Kuhlenbeckund meine Anmerkung dazu S. 91.

[536]Stob. Ekl. I. 264.

[536]Stob. Ekl. I. 264.

[537]Stob. Florileg. 5, 120.

[537]Stob. Florileg. 5, 120.

[538]Stob. Ekl. I. 906.

[538]Stob. Ekl. I. 906.

[539]Fr. 52b.

[539]Fr. 52b.

[540]Plat. facies lunae 1. 28.

[540]Plat. facies lunae 1. 28.

[541]Diog. IX. 7.

[541]Diog. IX. 7.

[542]Sext. Emp. Pyrrh. Hypotyp. III, 230.

[542]Sext. Emp. Pyrrh. Hypotyp. III, 230.

[543]Fr. 57. Stob. Floril. 104, 23.ἦϑος ἀνϑρώπῳ δαίμων.

[543]Fr. 57. Stob. Floril. 104, 23.ἦϑος ἀνϑρώπῳ δαίμων.

[544]Fr. 70. Fr. 9. Zeller, a. a. O. S. 592.

[544]Fr. 70. Fr. 9. Zeller, a. a. O. S. 592.

[545]Cic. Tusc. V. 36, 105.

[545]Cic. Tusc. V. 36, 105.

[546]Diog. Laert. IX. 6.

[546]Diog. Laert. IX. 6.

[547]Etymolog. m inβίοςu. Eustath. ad Iliad. I. p. 31. Deutsch ist das Wortspiel nicht wiederzugeben.

[547]Etymolog. m inβίοςu. Eustath. ad Iliad. I. p. 31. Deutsch ist das Wortspiel nicht wiederzugeben.

[548]Augustin de civit. Dei VI, 5.

[548]Augustin de civit. Dei VI, 5.

[549]W. Menzel, die vorchristliche Unsterblichkeitslehre II. 40.

[549]W. Menzel, die vorchristliche Unsterblichkeitslehre II. 40.

[550]Diogenes Laert. VIII. 6.

[550]Diogenes Laert. VIII. 6.

[551]Apulejus, Florid. II. 15.

[551]Apulejus, Florid. II. 15.

[552]Zeller, Philosophie der Griechen I. S. 26.

[552]Zeller, Philosophie der Griechen I. S. 26.

[553]W. Menzel, die vorchristliche Unsterblichkeitslehre I. 94.

[553]W. Menzel, die vorchristliche Unsterblichkeitslehre I. 94.

[554]Metaphysik. I. 5.

[554]Metaphysik. I. 5.

[555]Zeller, Philosophie der Griechen I. 322.

[555]Zeller, Philosophie der Griechen I. 322.

[556]Aristoteles, De coelo II. 13. Vgl. auch meine Vorrede zu Giordano Brunos Dialoge vom Unendlichen, dem All und den Welten. S. III. Berlin 1893. (Lüstenöder.)

[556]Aristoteles, De coelo II. 13. Vgl. auch meine Vorrede zu Giordano Brunos Dialoge vom Unendlichen, dem All und den Welten. S. III. Berlin 1893. (Lüstenöder.)

[557]Diogenes Laert. VIII. 36.

[557]Diogenes Laert. VIII. 36.

[558]Aristoteles de anima. I. 2.

[558]Aristoteles de anima. I. 2.

[559]Bruno, degli eroici furori. I. 16.

[559]Bruno, degli eroici furori. I. 16.

[560]Simplicius, zur Physik des Aristoteles 173a.

[560]Simplicius, zur Physik des Aristoteles 173a.

[561]Vergl. Creuzer, Symbolik I. 144.Wenn angenommen wird, Plato und die älteren Platoniker, Plotinus inbegriffen, hätten eine willkürliche Seelenwanderung (Metensomatose) gelehrt, so hat Plotinus jedenfalls in seinen späteren Jahren sich sehr skeptisch und mit großer Zurückhaltung darüber geäußert, d. h. zu einer Zeit, wo er in den Geist von Platos Werken am tiefsten eingedrungen war. Eben deswegen und wegen der Incongruenz einer solchen Lehre mit einem Geiste, wie Plato war, möchte ich auch bezweifeln, daß er wenigstens als gereifter Philosoph im Ernste so etwas behauptet habe.

[561]Vergl. Creuzer, Symbolik I. 144.Wenn angenommen wird, Plato und die älteren Platoniker, Plotinus inbegriffen, hätten eine willkürliche Seelenwanderung (Metensomatose) gelehrt, so hat Plotinus jedenfalls in seinen späteren Jahren sich sehr skeptisch und mit großer Zurückhaltung darüber geäußert, d. h. zu einer Zeit, wo er in den Geist von Platos Werken am tiefsten eingedrungen war. Eben deswegen und wegen der Incongruenz einer solchen Lehre mit einem Geiste, wie Plato war, möchte ich auch bezweifeln, daß er wenigstens als gereifter Philosoph im Ernste so etwas behauptet habe.

[562]Diogenes L. VIII. 19 u. 20.

[562]Diogenes L. VIII. 19 u. 20.

[563]Die Quellen siehe beiZeller, Philosophie der Griechen I. 265 not. 3.

[563]Die Quellen siehe beiZeller, Philosophie der Griechen I. 265 not. 3.

[564]Krit. Geschichte der Philosophie, S. 19.

[564]Krit. Geschichte der Philosophie, S. 19.

[565]Fülleborn, Fragmente aus den Gedichten des Xenophanes und Parmenides, Beiträge zur Geschichte der Philosophie. Jena 1795.

[565]Fülleborn, Fragmente aus den Gedichten des Xenophanes und Parmenides, Beiträge zur Geschichte der Philosophie. Jena 1795.

[566]Fr. 14.

[566]Fr. 14.

[567]Fr. 1.οὖλος ὁρᾶ, οὖλος δὲ νοεῖ, οὖλος δὲ τ'ἀκούει.

[567]Fr. 1.

οὖλος ὁρᾶ, οὖλος δὲ νοεῖ, οὖλος δὲ τ'ἀκούει.

οὖλος ὁρᾶ, οὖλος δὲ νοεῖ, οὖλος δὲ τ'ἀκούει.

[568]Fr. 7.πάντα ϑεοῖς ἀνέϑηκεν Ὁμήρος ϑ' Ἡσιοδίστεὅσσα παῤ ἄνϑρωποισιν ὀνείδεα καὶ ψόγος ἔστι.

[568]Fr. 7.

πάντα ϑεοῖς ἀνέϑηκεν Ὁμήρος ϑ' Ἡσιοδίστεὅσσα παῤ ἄνϑρωποισιν ὀνείδεα καὶ ψόγος ἔστι.

πάντα ϑεοῖς ἀνέϑηκεν Ὁμήρος ϑ' Ἡσιοδίστεὅσσα παῤ ἄνϑρωποισιν ὀνείδεα καὶ ψόγος ἔστι.

[569]Vgl. Fiorentino, Bernardino Telesio ossia studi storici su l'idea della natura.

[569]Vgl. Fiorentino, Bernardino Telesio ossia studi storici su l'idea della natura.

[570]Vgl. Ueberweg, Geschichte der Philosophie I. § 20.

[570]Vgl. Ueberweg, Geschichte der Philosophie I. § 20.

[571]Sphinx, VI. 33 (1888).

[571]Sphinx, VI. 33 (1888).

[572]Dühring, a. a. O. S. 37.

[572]Dühring, a. a. O. S. 37.

[573]Diogenes L. VIII. 63–67.

[573]Diogenes L. VIII. 63–67.

[574]Diog. Laert. VIII. 60.

[574]Diog. Laert. VIII. 60.

[575]Boethius de music. cap. 1.

[575]Boethius de music. cap. 1.

[576]Diese Goëtie wurde, wie Kiesewetter bereits imI. Bande S. 73bemerkt hatte, zur Zeit der Perserkriege durch die Magie des Persers Osthanes abgelöst.

[576]Diese Goëtie wurde, wie Kiesewetter bereits imI. Bande S. 73bemerkt hatte, zur Zeit der Perserkriege durch die Magie des Persers Osthanes abgelöst.

[577]Aristotel. de anima II. 6.

[577]Aristotel. de anima II. 6.

[578]Aristotel. de anima II. 6.

[578]Aristotel. de anima II. 6.

[579]Geschichte der Philosophie a. a. O.

[579]Geschichte der Philosophie a. a. O.

[580]Vgl. Zeller, Philosophie der Griechen I, S. 667.

[580]Vgl. Zeller, Philosophie der Griechen I, S. 667.

[581]Noacks Jahrbücher für spekulative Philosophie II, 2.

[581]Noacks Jahrbücher für spekulative Philosophie II, 2.

[582]Cicero, Tusc. I. 16. 38.Diese Annahme gründete sich wohl nur darauf, daß man keine ältern Schriften, als die des Pherekydes kannte, die diese Lehre enthielten.Vergl. Zeller, a. a. O. I. 56.

[582]Cicero, Tusc. I. 16. 38.Diese Annahme gründete sich wohl nur darauf, daß man keine ältern Schriften, als die des Pherekydes kannte, die diese Lehre enthielten.Vergl. Zeller, a. a. O. I. 56.

[583]Diogenes Laert. I. 10.

[583]Diogenes Laert. I. 10.

[584]Vgl. Ebstein, Einige Bemerkungen über die sog. Nona. (Berliner Medizinische Wochenschrift 1891, Nr. 41.) Charcot, Leçons de mardi à la Salpetrière. Paris 1889. p. 63ff. Löwenfeld, Über hysterische Schlafzustände (Archiv für Psychiatrie XXII.)

[584]Vgl. Ebstein, Einige Bemerkungen über die sog. Nona. (Berliner Medizinische Wochenschrift 1891, Nr. 41.) Charcot, Leçons de mardi à la Salpetrière. Paris 1889. p. 63ff. Löwenfeld, Über hysterische Schlafzustände (Archiv für Psychiatrie XXII.)

[585]Plato de Legibus I. 642. Cicero, de Dio. I. 18. Aristoteles, Rhetor. III. 17.

[585]Plato de Legibus I. 642. Cicero, de Dio. I. 18. Aristoteles, Rhetor. III. 17.

[586]Plato de republ. II. p. 364.

[586]Plato de republ. II. p. 364.

[587]De principiis 383.

[587]De principiis 383.

[588]Die hier, nach der Weise der hesiodischen Theogonie eine geschlechtliche Syzygie bilden, die Luft (griechischὉ ἀήρ) ist der männliche, die Nacht das weibliche Urwesen.

[588]Die hier, nach der Weise der hesiodischen Theogonie eine geschlechtliche Syzygie bilden, die Luft (griechischὉ ἀήρ) ist der männliche, die Nacht das weibliche Urwesen.

[589]Thucydid. I. c. 4.

[589]Thucydid. I. c. 4.

[590]Die vorchristliche Unsterblichkeitslehre. S. 62.

[590]Die vorchristliche Unsterblichkeitslehre. S. 62.

[591]Vgl. Plutarch, Pelopidas, cap. 10.

[591]Vgl. Plutarch, Pelopidas, cap. 10.

[592]Creuzer, Symbolik. S. 497.

[592]Creuzer, Symbolik. S. 497.

[593]Somnium Scipionis I, 12.

[593]Somnium Scipionis I, 12.

[594]Lucretius.

[594]Lucretius.

[595]Vonκυκᾷνd. h. eine Mischung, die durch Schütteln entstanden. Er ist teils Medizin, teils Zaubermittel,κῦφιbei den egyptischen Mysterien. Bildlich nennen die Philosophen das kosmische Ineinander der Elemente bisweilen Kykeon, so Heraclit b.Lucian, vit. auct. § 15. Vgl. Preller, Demeter und Persephone. S. 98.

[595]Vonκυκᾷνd. h. eine Mischung, die durch Schütteln entstanden. Er ist teils Medizin, teils Zaubermittel,κῦφιbei den egyptischen Mysterien. Bildlich nennen die Philosophen das kosmische Ineinander der Elemente bisweilen Kykeon, so Heraclit b.Lucian, vit. auct. § 15. Vgl. Preller, Demeter und Persephone. S. 98.

[596]Man enthielt sich von Geflügel, Fischen und Bohnen, der Granaten und Äpfel.Vgl. du Prel, Mystik der alten Griechen, S. 104, der hier einen Zusammenhang mit „Mediumität“ vermuten möchte.

[596]Man enthielt sich von Geflügel, Fischen und Bohnen, der Granaten und Äpfel.Vgl. du Prel, Mystik der alten Griechen, S. 104, der hier einen Zusammenhang mit „Mediumität“ vermuten möchte.

[597]Nach Preller ist Jambe nichts als eine Personifikation des Jambus in der Bedeutung des Spottgedichts.

[597]Nach Preller ist Jambe nichts als eine Personifikation des Jambus in der Bedeutung des Spottgedichts.

[598]Preller, a. a. O. S. 138. not. 22.Näheres siehe später!

[598]Preller, a. a. O. S. 138. not. 22.Näheres siehe später!

[599]Besonders verstand man es auch, energische Lichteffekte durch Wechsel von Licht und Finsternis zu erzielen.

[599]Besonders verstand man es auch, energische Lichteffekte durch Wechsel von Licht und Finsternis zu erzielen.

[600]Fragm. 116.

[600]Fragm. 116.

[601]Orphica No. 40.

[601]Orphica No. 40.

[602]Ganz richtig ist diese Worterklärung nicht; Gesetzgeberinwürde eigentlich Thesmothetesheißen.φοροςbezieht sich auf dasTragender Satzungen im körperlichen Sinne; die Weiber trugen nämlich die „Gesetze“ der Ceres und ihre Symbole in Prozession herum.

[602]Ganz richtig ist diese Worterklärung nicht; Gesetzgeberinwürde eigentlich Thesmothetesheißen.φοροςbezieht sich auf dasTragender Satzungen im körperlichen Sinne; die Weiber trugen nämlich die „Gesetze“ der Ceres und ihre Symbole in Prozession herum.

[603]„Nicht Liebe überhaupt erregte und förderte Ceres, gleich der Afrodite nur die treue Turteltaube war ihr angenehm; nur die Liebe des ehelichen Paares erfreute sich ihrer Segnungen. Diese beziehen sich dann auf dieselben Stufen weiblicher Passivität, welche Demeter selbst, freilich nur gleichsam, doch alljährlich zu ertragen hat. Denn Säen und Pflügen schien den Griechen ein Schwängern der Erde zu sein; die Göttin Erde selbst schien um die Saatzeit den Keim neuer Pflanzung in brünstiger Liebe aufzunehmen (ad conceptum impetus terrae Plin. N. H. 18.)Preller, Demeter S. 354.“

[603]„Nicht Liebe überhaupt erregte und förderte Ceres, gleich der Afrodite nur die treue Turteltaube war ihr angenehm; nur die Liebe des ehelichen Paares erfreute sich ihrer Segnungen. Diese beziehen sich dann auf dieselben Stufen weiblicher Passivität, welche Demeter selbst, freilich nur gleichsam, doch alljährlich zu ertragen hat. Denn Säen und Pflügen schien den Griechen ein Schwängern der Erde zu sein; die Göttin Erde selbst schien um die Saatzeit den Keim neuer Pflanzung in brünstiger Liebe aufzunehmen (ad conceptum impetus terrae Plin. N. H. 18.)Preller, Demeter S. 354.“

[604]Preller, a. a. O. S. 339.

[604]Preller, a. a. O. S. 339.

[605]Nach Mommsens Heortologie sollen heute noch Badegewohnheiten der Mohammedanerinnen an die Gebräuche der Thesmophorien erinnern; unter allerhand Neckereien und Scherzen fahren die Türkinnen ans Meer, nehmen Speisen und Getränke mit und ergötzen sich nach dem Bade in ausgelassenster Weise.

[605]Nach Mommsens Heortologie sollen heute noch Badegewohnheiten der Mohammedanerinnen an die Gebräuche der Thesmophorien erinnern; unter allerhand Neckereien und Scherzen fahren die Türkinnen ans Meer, nehmen Speisen und Getränke mit und ergötzen sich nach dem Bade in ausgelassenster Weise.

[606]κτείςbedeutet wörtlich zunächst Kamm, dann eine Muschelart (Kamm-Muschel). Diese letztere Bedeutung führt dann weiter: Vgl. Hofmann v. Hofmannswaldau, die Schooß der Geliebten:„Man sagt, die Venus sei ihr Wesen zu verstellenNicht nach gemeiner Art, vielmehr aus MeereswellenIn einerMuschelHelm empfangen und gezeugt,Wo sie des Meeres Schaum gewieget und gesäugt.Wer glaubet dieses nicht, der Venus' Thun erwäget?Weil aber eine Schooß der Muschel Bildniß träget,Glaub ich, daß Venus zwar, was sie ans Licht gebracht,Hernach zu einer Schooß der ganzen Welt gemacht;Daß, als die Herrscherin ihr Muschelschiff verlassen,Sie, aller Menschen Herz in diesen Schrein zu fassen,Die Muschel in den Schooß der Weiber eingeschränktUnd sich durchgehends selbst zur Wohnung nachgesenkt!“

[606]κτείςbedeutet wörtlich zunächst Kamm, dann eine Muschelart (Kamm-Muschel). Diese letztere Bedeutung führt dann weiter: Vgl. Hofmann v. Hofmannswaldau, die Schooß der Geliebten:

„Man sagt, die Venus sei ihr Wesen zu verstellenNicht nach gemeiner Art, vielmehr aus MeereswellenIn einerMuschelHelm empfangen und gezeugt,Wo sie des Meeres Schaum gewieget und gesäugt.Wer glaubet dieses nicht, der Venus' Thun erwäget?Weil aber eine Schooß der Muschel Bildniß träget,Glaub ich, daß Venus zwar, was sie ans Licht gebracht,Hernach zu einer Schooß der ganzen Welt gemacht;Daß, als die Herrscherin ihr Muschelschiff verlassen,Sie, aller Menschen Herz in diesen Schrein zu fassen,Die Muschel in den Schooß der Weiber eingeschränktUnd sich durchgehends selbst zur Wohnung nachgesenkt!“

„Man sagt, die Venus sei ihr Wesen zu verstellenNicht nach gemeiner Art, vielmehr aus MeereswellenIn einerMuschelHelm empfangen und gezeugt,Wo sie des Meeres Schaum gewieget und gesäugt.Wer glaubet dieses nicht, der Venus' Thun erwäget?Weil aber eine Schooß der Muschel Bildniß träget,Glaub ich, daß Venus zwar, was sie ans Licht gebracht,Hernach zu einer Schooß der ganzen Welt gemacht;Daß, als die Herrscherin ihr Muschelschiff verlassen,Sie, aller Menschen Herz in diesen Schrein zu fassen,Die Muschel in den Schooß der Weiber eingeschränktUnd sich durchgehends selbst zur Wohnung nachgesenkt!“

[607]Preller, a. a. O. 346.

[607]Preller, a. a. O. 346.

[608]Die Vierfaltigkeit, die Urgottheit.

[608]Die Vierfaltigkeit, die Urgottheit.

[609]Des Urgeistes.

[609]Des Urgeistes.

[610]Des unendlichen Raumes.

[610]Des unendlichen Raumes.

[611]Die Weltkugel.

[611]Die Weltkugel.

[612]Der Urgottheit.

[612]Der Urgottheit.

[613]Aristoteles de coelo IV, 203. 8b. 35.

[613]Aristoteles de coelo IV, 203. 8b. 35.

[614]Ring oder Rolle, wodurch Spindel oder Spule umschwingen.

[614]Ring oder Rolle, wodurch Spindel oder Spule umschwingen.

[615]Die berühmte Harmonie der Sphären.

[615]Die berühmte Harmonie der Sphären.

[616]Der Sänger Orpheus wurde von Mänaden zerrissen, angeblich weil er nicht stark genug gewesen, den Tod für Eurydike zu ertragen; Plato, Symp. 7, oder weil er die erotische Liebe bei den Thrakern eingeführt. In Wahrheit ist dieser Tod eine Nachbildung der Sage von der Zerreißung des Zagreus (sieheS. 492ff.535oben!), dessen Priester Orpheus ist.

[616]Der Sänger Orpheus wurde von Mänaden zerrissen, angeblich weil er nicht stark genug gewesen, den Tod für Eurydike zu ertragen; Plato, Symp. 7, oder weil er die erotische Liebe bei den Thrakern eingeführt. In Wahrheit ist dieser Tod eine Nachbildung der Sage von der Zerreißung des Zagreus (sieheS. 492ff.535oben!), dessen Priester Orpheus ist.

[617]Thamyras, wie Orpheus, ein thrakischer (mystischer) Dichter, der nach der Sage sich in einen Wettstreit mit den Musen einließ und besiegt seiner Laute und des Augenlichts beraubt wurde.Vgl. Ovid. amores III. VII. 62.

[617]Thamyras, wie Orpheus, ein thrakischer (mystischer) Dichter, der nach der Sage sich in einen Wettstreit mit den Musen einließ und besiegt seiner Laute und des Augenlichts beraubt wurde.Vgl. Ovid. amores III. VII. 62.


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