Chapter 14

Die ersten suppen nach ir gwan.Daz was also schier getân,** Ze fressen ward dem einn so not,Daz er vil nahent sich ze tot15Verprüget hiet in seinem schlund.Auf so sprang er do ze stundUnd schluog die schüssel mit der faust,Daz die supp her aussher taustMit sampt dem prot bis auf die erd.20Yeder sprach: E ich verderbAlz gar vor hunger, e wil ichEs lesen aus dein kât in mich;Und wär es joch noch bass beschissen,Dennocht pleybt seyn nicht en bissen.25Trun daz geschach, es was in gsmak.Darnâch yeder nam einn sakUnd strauwt in nider in daz gras.Secht, wie schon ir tischtuoch was!Man wuosch es äynest in dem jâr30Zu dem minsten, daz ist war.Chöpf und gleser wâren krüg,Ze hefen auf gar ungefüg,Salcz und wädel wärind prâcht,Hieten seu dar an gedacht,35Messern und durch snittenDer ward da gar vermitten.Gerstin läyb und häbrin protTrugens her, daz was in not,Ruggins ward auch dar geläyt.40Also was der tisch beräyt,Daz gaben auch ein ende nam.Da mit so huob sich frauw und man34dHin zum tisch, sam säw zum nuosch,Kainer do sein hende wuosch,Dann fro Els und Farindkuo,Den was gewesen znot hin zuo,5Daz seu von eyllen also drâtWarend gevallen in daz kât.Die muosten do des wassers haben,Daz ward in yeso dar getragen.Farindkuo für Elsen sprang10(Mich duncht, ym war die weile ze lang)Und hiess ym yeso wasser geben,Daz goss der diener ym vil ebenVon höhend auf die ermel sein,Nicht ins pek enmit hin eyn.15Daz haubet er auf reket,Die payn auch drichcz er streket,Ir bek was ein sib vil weit,Daz kauft man zuor hohzeit.Junchfra Elsen das verdross20Und lieff auch zuo hin, da man goss.Ir ermel wurden geneczet,Niemant seis dergeczetMit einer zwähel, die man scholt,So einer die hende zwahen wolt,25Zwüschem gwand und pek enmittenGestreket han nach hofes sitten.So warent auch der diener negelLang und spitzig sam die kegel.Also gtorst ir kainr dar gesmechen,30Ir daumen auf das beki streckenZemen gefügt, daz sib auch heben,Dar umb so muost mans nider legen.Farindkuo der hiet kain tuochZe trüknen, dar umb er die pruoch35Zuo seiner zwähel do gewan,Die was vil weit und auf getan.Er lieff da her mit schalleUnd saczt sich uber alle.Fro Els ir hend so lange twuog,40Bis man daz ander gericht her truog.Woy, wie schier sey daz dersach,Es tet ir laid und ungemach.35Sey hiet kain pruoch, so wolts auch nichtDas hembd mit wüschen tuon enwicht.Es was ir zlanch und ane frucht,Die hend ze winden an dem luft,5Und kam gelauffen also nass.Wie schier sey auf dem ärs gesass!Die füss warent ir nicht chrumb,Chrüg und tischtuoch stiess sey umb.So sau, so sau so,10Sprach her Ochsenchroph aldo.Wiss, dein schimph mir nicht behagt,Wan er uns in dem magen schadt.Und hieten seu getrunken bass,Es wär ze stossen komen das.15Also ward es nider geläytUnd der tisch hin wider bräyt.Els die hiess in do her tragenDaz erst gericht, sey wolt es haben.Des was einr ir diener gar20Und pracht in blossen henden darOpfel, pieren, nuss und chäs,Er was gehaissen Spiegelmäs.Den chäs den legt er für sey doAlso gancz, des was sey fro25Und frass in gar mit sampt den rinden.Was scholt sey an ym furbas schinden?Die nusse päyss er mit dem zan,Daz ym daz pluot hin nach da ran,Die öpfel huob der selbig man30Pey dem stil ze beschnayden anUnd die pieren pey dem haubt.Er ist ein gepaur, der an in gelaubt.Dar nach gugt er in den chruogUnd sach dar eym, sein was nith gnug.35Des nam er do ein scheuchfas swärUnd schütletzs, ob dar in ichcz wär.Do swanczt der most, daz gefiel ym wol,Er gôss inn kruog und macht in vol,Und also vol, verstet mich wie,40Daz er uber und uber gie.Daz was doch alles nicht ze vil35bNach dem und ich euch sagen wil,Sey wolt den wirt nit schendenUnd fasst den chruog peynn henden,Mund und nass stiess sey dar in,5Also wol smakt ir der wein.Die weil sie drinn ein rufli vand,Daz zuchcz her aus mit blosser handUnd drank so treuleich und so fast,Bis daz ir des âtens gprast.10Wie schier sey des wider kam,Secht, do huob sey aber anZe schilen auf da hin da her,Nicht anders sam ein wilder per.Daz haubet liess sey sinchen15Und tranch, daz von dem trinkenDie augen ir vergiengen,Die oren nider hiengen.Dannocht was der feuchti mer.Dar nach so wand sey sich vil ser20Und näygt ir haubt mit sampt dem chruogHinter sich, daz was ir fuog.Den ruggen läynt sey an den paumUnd schre da her, sam aus dem traum:We mir, we, es ist gestigen!25Der chruog ist truchen und dersigen.Schench mir in und trag da herDaz ander gericht, des ich beger!Spiegelmäys der saumpts nit lanchUnd goss ir eyn daz öpfelgtrank,30Vollen chruog nach seinem sin,Und macht sich nach essen hin.Er pracht daz gepraten von dem esel,Daz daucht sey sein ein willprät edel.Sey zucht enn läyb her an ir prust35Und snayt da durch recht sam umb sustAlweg dar, nur pey der mitten.Secht, daz wurdent erber snitten,Die legt sey an einn hauffen stolzZe sammen, sam ein peyg mit holcz.40Niemant wolt irs messer zuchen,Daz flaische prach man ir ze stuken.Daz was ir alles sampt gemäyn.35cSey schlund daz gepröt und nuog die päyn.Sey nuog und zerret also fast,Daz ir ein zan ym drüssel prast.Wes scholten do die hund geniessen?5Des nagens ward seu auch verdriessen.Also tet ir einr einn sprungUnd zucht daz päyn ir aus dem mund.Doch so âss sey an und an,Bis sey zuo den andern cham,10Die hieten auch irn schimph getriben,Uncz daz in nichcz nicht was beliben.Des schreuwens greuleich: Pring uns me!Wir ässin gerner vil, dann e.Hiet fro Els gedrunken wol,15Ir kainer der mocht werden vol.Hie mit do was daz chraut beräyt,Mit spek und greuben uberlait.Daz truog man her und visch da mit.Hofleich was der diener sitt.20Die schüsslen hieltens an dem pauch,Die finger laytens auch dar auf,Ein täyl dar eyn verzettet halbUnd wurfens für recht sam einn kalb.Man gab daz gras in einem stal25In die chripp und uber al.Des danthen in die herren do.Des fäyssens chrautes wârens fro.Lastersak hiet gross begir.Er sach dar eyn recht sam ein stir.30Des hiess er ym ein löffel geben.Die andern sprachend: Und uns eben!Des gewunnen etleich löffel do,Etleich nicht, die taten so:Seu machtend yre hend ze kellen35Und assend sam zerleich sam die gsellen.Secht, do huob sich söleich müUmb daz chraut und in der prü,Daz daz eyllen und daz jagenGsacht es nie pey ewern tagen.40Man hiet in einer schüssel gesehenHend und löffel mer, dann zehen,Mit enander varen herDurch daz chraut recht sam die sper.35dNâch den greuben waz in gach,Den fuorens mit den ruodern nach.Des cham der twerg ze einer stundUnd warff des spekes in den mund5So eben, secht, daz ym sein partMit enander smalczich wart.Graf Purkhart tet in allen schaden,Er hiet ein hand mit kraut geladenUnd fuor do her zuo seinem mund.10Got den ruoft er an ze stuond,Daz er behielt daz wetter genäm,Bis daz daz fuoder eyn chäm.Wie schier sich Chnocz an ym do rachUnd rumpelt, daz der loffel prach!15Des fuor er her mit payden hendenIn daz chraut zuo allen enden,Er fasst der speis ein gaussen vol.Nu wetter ubel oder wol,Sprach er zuo der selben stund,20Du muost da her in in meinen schlund.Gery huob die schüsslen aufUnd trank ein starken tranch dar aus.Sey sprach: Got geb, es müsst derstinken!Habt irs frass, so wil ichs trinken.25Und saczt sey wider nider so,Daz des ubrigen aldoEin michel tail auf sprüczet.We wie sey do küczet!Des warend do die andern hie30Und sauftens auf, ich wais nit wie,Daz daz tischtuoch also trukenBeläib do pey von irem supfen.Aber was des andern wasEs wâr joch laub oder gras,35Prosem, rinden oder päyn,Daz liessens ligen all gemäin.Er leich sassen auch gepogenUber die schüsseln gar gezogen,Daz die vart dest churczer wär,40Won die pürdin warent swär.Seu hieten auch ein andern sin,Ob in ichcz emphiel da hinVon dem löffel und dem drüssel,Daz daz wider kam in dschüssel,45Won die maulr in warend weitUnd offen gar ze aller zeit.36Dar umb so taten seu auch daz,Wan in die finger wurdent nass,So derswangen seu die hendUbers chraut vil gar behend.5Daz uberig wuschten seu vil dratAn die stifel und die wat.Daz muostens tuon umb die geschicht,Daz hanttuoch hietens vor in nicht.Des fuorens her ein ander vart;10Der ward dann lenger nicht gspart.Dar zuo in auch äyns geviel,Wan dem esser ichcz emphielAuf die erden ab dem tisch,Es wär gekauwen oder frisch,15Daz scholt man wider auf hebenUnd es hin für seu alleu legen,Es wär dann, daz es gtroffen wärAuf daz gwand ym an gevär.Daz mocht er behalten, ane zol20Gevielin ym die spängli wol.Also gieng es in dem sausIn dem smaczgen und dem jaus,Bis die schüsslen wurden wanUnd sam die gwäschnen schön getan.25Hungers was in doch entliben.Hiettens vor von not geswigen,Secht, do ward do yeder schreien:Ich syrt dirs weib mit sampt der gsweigen,Triefnas, pringst du uns nit schier30Wein und mett und dar zuo pier.Da mit verleust du unser huld.Daz was do niemant anders schuld,Dann deren, die da dyenten,Und in die fresser gienten,35Mit den augen gar von verrenOder vil ze nach den herren.Ir kainer eben sehen wolt,Waz der tische haben scholt.Des hiet der preutgom do wol acht40Und wolt derzäygen auch sein macht.Er nam den einen pey dem partUnd raufft in, daz er schreient wart.Des chament her die andern dreyUnd nament Pertschin auch da pey45Und stiessent in, daz er gelag,Die pruoch die zugens ym do ab,36bSeu gussen ym des wassers herIn den ärs und auch enzwer,Pey den päynen namend inUnd possten seinen hintern hin5An eim paum, daz es derknal,Der stössen tâtens ane zal.Die andern frawten sich der geschichtUnd hiettens für die pest gericht.Des kam er wider auf die payn10Und sprach: Es wisst wol all gemayn,Daz ich mich nicht enkond erweren;Drey sein alweg eines herren.Also ward nicht mer dar aus.Aller most, der in dem haus15Mocht gesein, den trugens dar,Den verschancht man yeso gar.Do trunchens her und suffend,Daz in die augen truffend.Pencza Trinkavil der trank20Uber aller gesellen danchDen ersten chruog uncz an den drittenUnd den dritten bis enmitten.Secht, do ward er cheychent,Den swayss ans tischtuoch streichent.25Er läyt sich auf den tisch gezogenMit henden und auch elnpogen.Da mit so hiet ers uberwunden.Des tranch auch ze den selben stuondenJunchfraw Feyna aus eim chruog30Also so frent und so gfuog,Daz sey da der huost an kam.Daz uberig durch den puosem ran;Dem lekt sey mit der zungen nach.Umb die seuri was ir gach.35Die andern trunken also fast,Daz oft ir eim der gürttel prast,Das doch den weisen nicht geschach.Die gurten sich des ersten gmachUnd drunkend da pey für sich an,40Bis in der gürtel rechte cham.Dar nach so gieng es an die visch,Die da warent auf dem tisch.Seu wolt der Straub chredenczet habenDes sach er do ein söleichs jagen36cAuf dem täller und ein streken,Das chosten liess er unterwegenUnd grayff hin an zuo einem stuk,Das was daz gröst zuo seim gelük.5Wie schier daz was verswunden so!Wer scholt se disen stunden doDes andern gepayten legen für?Es was nicht zeit, sam ich es spür.Die diener hietten gsnitten10Die visch für seu enmitten.Do mochten seu gepayten nicht,Also süss was in daz gericht.Reuschindhell der tet ein druchHin an nach einem haubetstuk,15Das was vil schleymig guot umb in.Des gedacht er in dem sin:Chiflest du daz haubt, so pistSich gar versaumpt ze diser frist.Last dus dann, so hast chäyn glüst.20Und pist her chomen sam umb sust.Des zoch ers dreystund durch den mundUnd läyt es wider ze der stundFür sich dannocht also ganczUnd cham ze einer bessern schancz.25Ein mittelstüch derwüscht er do,Daz was vil drât verschlunden so,Die weil der snelle VarindwandDaz haubtstüch zucht mit seiner hand.Er wand, er gfiel seim pruder nicht.30Wie schier ers hiet hin eyn verschlicht,Des chond er doch vil wench geniessen,Die grät ym seinen hals abstiessend.Dar zuo sprach do Galgenswanch:Zarter got, hab ymer danch!35Also fuor do VarindwandDa hin gen SchläuraffenlandMit seiner sel, daz was ir fuog.Den leib man in den Neker truog.Was scholt den gesellen schaden das?40Mich dunkt, seu ässind nür dest bas.Won die gnuog in essen wellen,Die hütin sich vor vil gesellen;Der aber vechten wil mit häyl,Der hab der freunt ein michel täyl.36dDar an gedacht auch Uocz vom hag,Er wolt eim fresser legen abUnd sprach: Her Guggoch ist ein man,Der selber lieder tichten chan5Von Dyetreychem dem Perner,Den hörten wir vil gerner,Dann daz wir also sassin,Die totin fisch da assin.Des daucht sich Guggach do gemäyt,10Er huob seyn tädinch an und säyt:Es sâssen held in einem sal,Die âssen wunder uber alEt cetera bis an ein end.Die weil die loser warend behend15Und assen auf die viscbe gar,E sein der singer ward gewar.Do nu daz lied ein end gewan,Guggoch der wolt heben anZe essen nâch seinr zuoversicht,20Do sach er umb, da vand er nicht,Des nikket er sich in dem grind,Er schre vil laut: Ich pins ein kindUnd du, Uocz, ein rechter wicht.Daz prüft man wol ze diser gschicht.25Was er vor mit singen fro,Des traurt er so mit wainen do;Daz was der andern aller schimph.Triefnas sach den ungelimphAn essen und an trinken,30Daz haubet ward ym sinken,Die zerung bswaret in vil ser,Und gedacht ym an die ler;Chlaineu hochzeit schol er haben,Der sich hüten wil vor schaden.35Dar umb so was sein fröd zerstört,Des hiet er ärczney auch gehört,Und gie da hin vil maysterleich.Hört, ir herren, ärm und reich,Ruofft er ze der selben stund,40Daz essen ist euch nicht gar gsunt,So tuot euch auch daz trinchen we.Dar umb stet auf und esst nit me!Des sneuczt her Chnocz sein nasen gros37Durch sein hende also blossUnd warfs dem preutgom unter daugen.Nu lek du das, so wil ichs gelauben,Sprach er zuo dem Pertschin do.5Des waren do die andern froUnd sprachen zuo dem preutgom:Uns dunkt, du redist aus dem traum.Trag her würst mit sampt dem bachen,Wellist du uns gsunde machen,10Oder wir gend wider häymUnd essin sam uns ist gezam.Wilt du uns derhungern hie,Du pist ein chnecht, du waist nit wie.Äin rechter arczet daz gelaubt;15Auf vollem pauch stet fröleychs haubt.Des sprach so Arnolt sunderbar:Dein red war guot und gänczleich war,Tätist sey auf meinem tisch.Gib uns etwas auf die visch!20Pertschi sprach: Es ist gesortenUmb und umb ze allen orten.Er fullt ein schalen von der nussMit most, daz was ein erleich guss.Rochunsauber, trag den wein,25Sprach er zuo den knechten sein,Und sprich, daz er vier äyger prât.Verderben daz wil haben rat.Sich, daz was so schier getan!Die weil die herren huobend an,30Ze schreygen: Trag uns her den wein!Die vische wellent gswemmet sein.Des hieten seu do keinen danch.Piermost und daz öpfelgtranchUnd daz schlechenwasser gar35Waren vor vergeben dar.Doch pracht man in einn eimer volDer sauren milch, die trunkens wol.Rüfli ze der selben stundSaczt den eymer an den mund40Und chert sich gen der wand von in.Daz stuond ym wol nach seinem sin.Er tranch ym ein so lengi vart,Daz es die praut verdriessen ward,Und huob in an ze straffen.37bSey sprach: Du pist enschlaffenIn dem vas nach meinen dunkenOder in der milch dertrunken.Des ward do Rüfel lachen:5Was hiet die milch ze schaffen?Sey fuor ym in daz hirn hin aufUnd ran ym zuo der nasen ausWider in den chübel so,Er pot den andern ze trinken do.10Der chübel der gie umb und umb.Lärenchopf der macht es chrumb,Der ym nicht gnuog der milche vandUnd warff den chubel an die wand.Da mit die äyger warent bräyt15Und fur die gesellen all gelayt.Erst do was das zeit do chomen,Daz man da chrepfen scholt ze fromen.Des ward auch trauwen nicht vermitten,Seu tâten nach irem alten sitten20

Die ersten suppen nach ir gwan.Daz was also schier getân,** Ze fressen ward dem einn so not,Daz er vil nahent sich ze tot15Verprüget hiet in seinem schlund.Auf so sprang er do ze stundUnd schluog die schüssel mit der faust,Daz die supp her aussher taustMit sampt dem prot bis auf die erd.20Yeder sprach: E ich verderbAlz gar vor hunger, e wil ichEs lesen aus dein kât in mich;Und wär es joch noch bass beschissen,Dennocht pleybt seyn nicht en bissen.25Trun daz geschach, es was in gsmak.Darnâch yeder nam einn sakUnd strauwt in nider in daz gras.Secht, wie schon ir tischtuoch was!Man wuosch es äynest in dem jâr30Zu dem minsten, daz ist war.Chöpf und gleser wâren krüg,Ze hefen auf gar ungefüg,Salcz und wädel wärind prâcht,Hieten seu dar an gedacht,35Messern und durch snittenDer ward da gar vermitten.Gerstin läyb und häbrin protTrugens her, daz was in not,Ruggins ward auch dar geläyt.40Also was der tisch beräyt,Daz gaben auch ein ende nam.Da mit so huob sich frauw und man34dHin zum tisch, sam säw zum nuosch,Kainer do sein hende wuosch,Dann fro Els und Farindkuo,Den was gewesen znot hin zuo,5Daz seu von eyllen also drâtWarend gevallen in daz kât.Die muosten do des wassers haben,Daz ward in yeso dar getragen.Farindkuo für Elsen sprang10(Mich duncht, ym war die weile ze lang)Und hiess ym yeso wasser geben,Daz goss der diener ym vil ebenVon höhend auf die ermel sein,Nicht ins pek enmit hin eyn.15Daz haubet er auf reket,Die payn auch drichcz er streket,Ir bek was ein sib vil weit,Daz kauft man zuor hohzeit.Junchfra Elsen das verdross20Und lieff auch zuo hin, da man goss.Ir ermel wurden geneczet,Niemant seis dergeczetMit einer zwähel, die man scholt,So einer die hende zwahen wolt,25Zwüschem gwand und pek enmittenGestreket han nach hofes sitten.So warent auch der diener negelLang und spitzig sam die kegel.Also gtorst ir kainr dar gesmechen,30Ir daumen auf das beki streckenZemen gefügt, daz sib auch heben,Dar umb so muost mans nider legen.Farindkuo der hiet kain tuochZe trüknen, dar umb er die pruoch35Zuo seiner zwähel do gewan,Die was vil weit und auf getan.Er lieff da her mit schalleUnd saczt sich uber alle.Fro Els ir hend so lange twuog,40Bis man daz ander gericht her truog.Woy, wie schier sey daz dersach,Es tet ir laid und ungemach.35Sey hiet kain pruoch, so wolts auch nichtDas hembd mit wüschen tuon enwicht.Es was ir zlanch und ane frucht,Die hend ze winden an dem luft,5Und kam gelauffen also nass.Wie schier sey auf dem ärs gesass!Die füss warent ir nicht chrumb,Chrüg und tischtuoch stiess sey umb.So sau, so sau so,10Sprach her Ochsenchroph aldo.Wiss, dein schimph mir nicht behagt,Wan er uns in dem magen schadt.Und hieten seu getrunken bass,Es wär ze stossen komen das.15Also ward es nider geläytUnd der tisch hin wider bräyt.Els die hiess in do her tragenDaz erst gericht, sey wolt es haben.Des was einr ir diener gar20Und pracht in blossen henden darOpfel, pieren, nuss und chäs,Er was gehaissen Spiegelmäs.Den chäs den legt er für sey doAlso gancz, des was sey fro25Und frass in gar mit sampt den rinden.Was scholt sey an ym furbas schinden?Die nusse päyss er mit dem zan,Daz ym daz pluot hin nach da ran,Die öpfel huob der selbig man30Pey dem stil ze beschnayden anUnd die pieren pey dem haubt.Er ist ein gepaur, der an in gelaubt.Dar nach gugt er in den chruogUnd sach dar eym, sein was nith gnug.35Des nam er do ein scheuchfas swärUnd schütletzs, ob dar in ichcz wär.Do swanczt der most, daz gefiel ym wol,Er gôss inn kruog und macht in vol,Und also vol, verstet mich wie,40Daz er uber und uber gie.Daz was doch alles nicht ze vil35bNach dem und ich euch sagen wil,Sey wolt den wirt nit schendenUnd fasst den chruog peynn henden,Mund und nass stiess sey dar in,5Also wol smakt ir der wein.Die weil sie drinn ein rufli vand,Daz zuchcz her aus mit blosser handUnd drank so treuleich und so fast,Bis daz ir des âtens gprast.10Wie schier sey des wider kam,Secht, do huob sey aber anZe schilen auf da hin da her,Nicht anders sam ein wilder per.Daz haubet liess sey sinchen15Und tranch, daz von dem trinkenDie augen ir vergiengen,Die oren nider hiengen.Dannocht was der feuchti mer.Dar nach so wand sey sich vil ser20Und näygt ir haubt mit sampt dem chruogHinter sich, daz was ir fuog.Den ruggen läynt sey an den paumUnd schre da her, sam aus dem traum:We mir, we, es ist gestigen!25Der chruog ist truchen und dersigen.Schench mir in und trag da herDaz ander gericht, des ich beger!Spiegelmäys der saumpts nit lanchUnd goss ir eyn daz öpfelgtrank,30Vollen chruog nach seinem sin,Und macht sich nach essen hin.Er pracht daz gepraten von dem esel,Daz daucht sey sein ein willprät edel.Sey zucht enn läyb her an ir prust35Und snayt da durch recht sam umb sustAlweg dar, nur pey der mitten.Secht, daz wurdent erber snitten,Die legt sey an einn hauffen stolzZe sammen, sam ein peyg mit holcz.40Niemant wolt irs messer zuchen,Daz flaische prach man ir ze stuken.Daz was ir alles sampt gemäyn.35cSey schlund daz gepröt und nuog die päyn.Sey nuog und zerret also fast,Daz ir ein zan ym drüssel prast.Wes scholten do die hund geniessen?5Des nagens ward seu auch verdriessen.Also tet ir einr einn sprungUnd zucht daz päyn ir aus dem mund.Doch so âss sey an und an,Bis sey zuo den andern cham,10Die hieten auch irn schimph getriben,Uncz daz in nichcz nicht was beliben.Des schreuwens greuleich: Pring uns me!Wir ässin gerner vil, dann e.Hiet fro Els gedrunken wol,15Ir kainer der mocht werden vol.Hie mit do was daz chraut beräyt,Mit spek und greuben uberlait.Daz truog man her und visch da mit.Hofleich was der diener sitt.20Die schüsslen hieltens an dem pauch,Die finger laytens auch dar auf,Ein täyl dar eyn verzettet halbUnd wurfens für recht sam einn kalb.Man gab daz gras in einem stal25In die chripp und uber al.Des danthen in die herren do.Des fäyssens chrautes wârens fro.Lastersak hiet gross begir.Er sach dar eyn recht sam ein stir.30Des hiess er ym ein löffel geben.Die andern sprachend: Und uns eben!Des gewunnen etleich löffel do,Etleich nicht, die taten so:Seu machtend yre hend ze kellen35Und assend sam zerleich sam die gsellen.Secht, do huob sich söleich müUmb daz chraut und in der prü,Daz daz eyllen und daz jagenGsacht es nie pey ewern tagen.40Man hiet in einer schüssel gesehenHend und löffel mer, dann zehen,Mit enander varen herDurch daz chraut recht sam die sper.35dNâch den greuben waz in gach,Den fuorens mit den ruodern nach.Des cham der twerg ze einer stundUnd warff des spekes in den mund5So eben, secht, daz ym sein partMit enander smalczich wart.Graf Purkhart tet in allen schaden,Er hiet ein hand mit kraut geladenUnd fuor do her zuo seinem mund.10Got den ruoft er an ze stuond,Daz er behielt daz wetter genäm,Bis daz daz fuoder eyn chäm.Wie schier sich Chnocz an ym do rachUnd rumpelt, daz der loffel prach!15Des fuor er her mit payden hendenIn daz chraut zuo allen enden,Er fasst der speis ein gaussen vol.Nu wetter ubel oder wol,Sprach er zuo der selben stund,20Du muost da her in in meinen schlund.Gery huob die schüsslen aufUnd trank ein starken tranch dar aus.Sey sprach: Got geb, es müsst derstinken!Habt irs frass, so wil ichs trinken.25Und saczt sey wider nider so,Daz des ubrigen aldoEin michel tail auf sprüczet.We wie sey do küczet!Des warend do die andern hie30Und sauftens auf, ich wais nit wie,Daz daz tischtuoch also trukenBeläib do pey von irem supfen.Aber was des andern wasEs wâr joch laub oder gras,35Prosem, rinden oder päyn,Daz liessens ligen all gemäin.Er leich sassen auch gepogenUber die schüsseln gar gezogen,Daz die vart dest churczer wär,40Won die pürdin warent swär.Seu hieten auch ein andern sin,Ob in ichcz emphiel da hinVon dem löffel und dem drüssel,Daz daz wider kam in dschüssel,45Won die maulr in warend weitUnd offen gar ze aller zeit.36Dar umb so taten seu auch daz,Wan in die finger wurdent nass,So derswangen seu die hendUbers chraut vil gar behend.5Daz uberig wuschten seu vil dratAn die stifel und die wat.Daz muostens tuon umb die geschicht,Daz hanttuoch hietens vor in nicht.Des fuorens her ein ander vart;10Der ward dann lenger nicht gspart.Dar zuo in auch äyns geviel,Wan dem esser ichcz emphielAuf die erden ab dem tisch,Es wär gekauwen oder frisch,15Daz scholt man wider auf hebenUnd es hin für seu alleu legen,Es wär dann, daz es gtroffen wärAuf daz gwand ym an gevär.Daz mocht er behalten, ane zol20Gevielin ym die spängli wol.Also gieng es in dem sausIn dem smaczgen und dem jaus,Bis die schüsslen wurden wanUnd sam die gwäschnen schön getan.25Hungers was in doch entliben.Hiettens vor von not geswigen,Secht, do ward do yeder schreien:Ich syrt dirs weib mit sampt der gsweigen,Triefnas, pringst du uns nit schier30Wein und mett und dar zuo pier.Da mit verleust du unser huld.Daz was do niemant anders schuld,Dann deren, die da dyenten,Und in die fresser gienten,35Mit den augen gar von verrenOder vil ze nach den herren.Ir kainer eben sehen wolt,Waz der tische haben scholt.Des hiet der preutgom do wol acht40Und wolt derzäygen auch sein macht.Er nam den einen pey dem partUnd raufft in, daz er schreient wart.Des chament her die andern dreyUnd nament Pertschin auch da pey45Und stiessent in, daz er gelag,Die pruoch die zugens ym do ab,36bSeu gussen ym des wassers herIn den ärs und auch enzwer,Pey den päynen namend inUnd possten seinen hintern hin5An eim paum, daz es derknal,Der stössen tâtens ane zal.Die andern frawten sich der geschichtUnd hiettens für die pest gericht.Des kam er wider auf die payn10Und sprach: Es wisst wol all gemayn,Daz ich mich nicht enkond erweren;Drey sein alweg eines herren.Also ward nicht mer dar aus.Aller most, der in dem haus15Mocht gesein, den trugens dar,Den verschancht man yeso gar.Do trunchens her und suffend,Daz in die augen truffend.Pencza Trinkavil der trank20Uber aller gesellen danchDen ersten chruog uncz an den drittenUnd den dritten bis enmitten.Secht, do ward er cheychent,Den swayss ans tischtuoch streichent.25Er läyt sich auf den tisch gezogenMit henden und auch elnpogen.Da mit so hiet ers uberwunden.Des tranch auch ze den selben stuondenJunchfraw Feyna aus eim chruog30Also so frent und so gfuog,Daz sey da der huost an kam.Daz uberig durch den puosem ran;Dem lekt sey mit der zungen nach.Umb die seuri was ir gach.35Die andern trunken also fast,Daz oft ir eim der gürttel prast,Das doch den weisen nicht geschach.Die gurten sich des ersten gmachUnd drunkend da pey für sich an,40Bis in der gürtel rechte cham.Dar nach so gieng es an die visch,Die da warent auf dem tisch.Seu wolt der Straub chredenczet habenDes sach er do ein söleichs jagen36cAuf dem täller und ein streken,Das chosten liess er unterwegenUnd grayff hin an zuo einem stuk,Das was daz gröst zuo seim gelük.5Wie schier daz was verswunden so!Wer scholt se disen stunden doDes andern gepayten legen für?Es was nicht zeit, sam ich es spür.Die diener hietten gsnitten10Die visch für seu enmitten.Do mochten seu gepayten nicht,Also süss was in daz gericht.Reuschindhell der tet ein druchHin an nach einem haubetstuk,15Das was vil schleymig guot umb in.Des gedacht er in dem sin:Chiflest du daz haubt, so pistSich gar versaumpt ze diser frist.Last dus dann, so hast chäyn glüst.20Und pist her chomen sam umb sust.Des zoch ers dreystund durch den mundUnd läyt es wider ze der stundFür sich dannocht also ganczUnd cham ze einer bessern schancz.25Ein mittelstüch derwüscht er do,Daz was vil drât verschlunden so,Die weil der snelle VarindwandDaz haubtstüch zucht mit seiner hand.Er wand, er gfiel seim pruder nicht.30Wie schier ers hiet hin eyn verschlicht,Des chond er doch vil wench geniessen,Die grät ym seinen hals abstiessend.Dar zuo sprach do Galgenswanch:Zarter got, hab ymer danch!35Also fuor do VarindwandDa hin gen SchläuraffenlandMit seiner sel, daz was ir fuog.Den leib man in den Neker truog.Was scholt den gesellen schaden das?40Mich dunkt, seu ässind nür dest bas.Won die gnuog in essen wellen,Die hütin sich vor vil gesellen;Der aber vechten wil mit häyl,Der hab der freunt ein michel täyl.36dDar an gedacht auch Uocz vom hag,Er wolt eim fresser legen abUnd sprach: Her Guggoch ist ein man,Der selber lieder tichten chan5Von Dyetreychem dem Perner,Den hörten wir vil gerner,Dann daz wir also sassin,Die totin fisch da assin.Des daucht sich Guggach do gemäyt,10Er huob seyn tädinch an und säyt:Es sâssen held in einem sal,Die âssen wunder uber alEt cetera bis an ein end.Die weil die loser warend behend15Und assen auf die viscbe gar,E sein der singer ward gewar.Do nu daz lied ein end gewan,Guggoch der wolt heben anZe essen nâch seinr zuoversicht,20Do sach er umb, da vand er nicht,Des nikket er sich in dem grind,Er schre vil laut: Ich pins ein kindUnd du, Uocz, ein rechter wicht.Daz prüft man wol ze diser gschicht.25Was er vor mit singen fro,Des traurt er so mit wainen do;Daz was der andern aller schimph.Triefnas sach den ungelimphAn essen und an trinken,30Daz haubet ward ym sinken,Die zerung bswaret in vil ser,Und gedacht ym an die ler;Chlaineu hochzeit schol er haben,Der sich hüten wil vor schaden.35Dar umb so was sein fröd zerstört,Des hiet er ärczney auch gehört,Und gie da hin vil maysterleich.Hört, ir herren, ärm und reich,Ruofft er ze der selben stund,40Daz essen ist euch nicht gar gsunt,So tuot euch auch daz trinchen we.Dar umb stet auf und esst nit me!Des sneuczt her Chnocz sein nasen gros37Durch sein hende also blossUnd warfs dem preutgom unter daugen.Nu lek du das, so wil ichs gelauben,Sprach er zuo dem Pertschin do.5Des waren do die andern froUnd sprachen zuo dem preutgom:Uns dunkt, du redist aus dem traum.Trag her würst mit sampt dem bachen,Wellist du uns gsunde machen,10Oder wir gend wider häymUnd essin sam uns ist gezam.Wilt du uns derhungern hie,Du pist ein chnecht, du waist nit wie.Äin rechter arczet daz gelaubt;15Auf vollem pauch stet fröleychs haubt.Des sprach so Arnolt sunderbar:Dein red war guot und gänczleich war,Tätist sey auf meinem tisch.Gib uns etwas auf die visch!20Pertschi sprach: Es ist gesortenUmb und umb ze allen orten.Er fullt ein schalen von der nussMit most, daz was ein erleich guss.Rochunsauber, trag den wein,25Sprach er zuo den knechten sein,Und sprich, daz er vier äyger prât.Verderben daz wil haben rat.Sich, daz was so schier getan!Die weil die herren huobend an,30Ze schreygen: Trag uns her den wein!Die vische wellent gswemmet sein.Des hieten seu do keinen danch.Piermost und daz öpfelgtranchUnd daz schlechenwasser gar35Waren vor vergeben dar.Doch pracht man in einn eimer volDer sauren milch, die trunkens wol.Rüfli ze der selben stundSaczt den eymer an den mund40Und chert sich gen der wand von in.Daz stuond ym wol nach seinem sin.Er tranch ym ein so lengi vart,Daz es die praut verdriessen ward,Und huob in an ze straffen.37bSey sprach: Du pist enschlaffenIn dem vas nach meinen dunkenOder in der milch dertrunken.Des ward do Rüfel lachen:5Was hiet die milch ze schaffen?Sey fuor ym in daz hirn hin aufUnd ran ym zuo der nasen ausWider in den chübel so,Er pot den andern ze trinken do.10Der chübel der gie umb und umb.Lärenchopf der macht es chrumb,Der ym nicht gnuog der milche vandUnd warff den chubel an die wand.Da mit die äyger warent bräyt15Und fur die gesellen all gelayt.Erst do was das zeit do chomen,Daz man da chrepfen scholt ze fromen.Des ward auch trauwen nicht vermitten,Seu tâten nach irem alten sitten20

Die ersten suppen nach ir gwan.Daz was also schier getân,** Ze fressen ward dem einn so not,Daz er vil nahent sich ze tot15Verprüget hiet in seinem schlund.Auf so sprang er do ze stundUnd schluog die schüssel mit der faust,Daz die supp her aussher taustMit sampt dem prot bis auf die erd.20Yeder sprach: E ich verderbAlz gar vor hunger, e wil ichEs lesen aus dein kât in mich;Und wär es joch noch bass beschissen,Dennocht pleybt seyn nicht en bissen.25Trun daz geschach, es was in gsmak.Darnâch yeder nam einn sakUnd strauwt in nider in daz gras.Secht, wie schon ir tischtuoch was!Man wuosch es äynest in dem jâr30Zu dem minsten, daz ist war.Chöpf und gleser wâren krüg,Ze hefen auf gar ungefüg,Salcz und wädel wärind prâcht,Hieten seu dar an gedacht,35Messern und durch snittenDer ward da gar vermitten.Gerstin läyb und häbrin protTrugens her, daz was in not,Ruggins ward auch dar geläyt.40Also was der tisch beräyt,Daz gaben auch ein ende nam.Da mit so huob sich frauw und man34dHin zum tisch, sam säw zum nuosch,Kainer do sein hende wuosch,Dann fro Els und Farindkuo,Den was gewesen znot hin zuo,5Daz seu von eyllen also drâtWarend gevallen in daz kât.Die muosten do des wassers haben,Daz ward in yeso dar getragen.Farindkuo für Elsen sprang10(Mich duncht, ym war die weile ze lang)Und hiess ym yeso wasser geben,Daz goss der diener ym vil ebenVon höhend auf die ermel sein,Nicht ins pek enmit hin eyn.15Daz haubet er auf reket,Die payn auch drichcz er streket,Ir bek was ein sib vil weit,Daz kauft man zuor hohzeit.Junchfra Elsen das verdross20Und lieff auch zuo hin, da man goss.Ir ermel wurden geneczet,Niemant seis dergeczetMit einer zwähel, die man scholt,So einer die hende zwahen wolt,25Zwüschem gwand und pek enmittenGestreket han nach hofes sitten.So warent auch der diener negelLang und spitzig sam die kegel.Also gtorst ir kainr dar gesmechen,30Ir daumen auf das beki streckenZemen gefügt, daz sib auch heben,Dar umb so muost mans nider legen.Farindkuo der hiet kain tuochZe trüknen, dar umb er die pruoch35Zuo seiner zwähel do gewan,Die was vil weit und auf getan.Er lieff da her mit schalleUnd saczt sich uber alle.Fro Els ir hend so lange twuog,40Bis man daz ander gericht her truog.Woy, wie schier sey daz dersach,Es tet ir laid und ungemach.35Sey hiet kain pruoch, so wolts auch nichtDas hembd mit wüschen tuon enwicht.Es was ir zlanch und ane frucht,Die hend ze winden an dem luft,5Und kam gelauffen also nass.Wie schier sey auf dem ärs gesass!Die füss warent ir nicht chrumb,Chrüg und tischtuoch stiess sey umb.So sau, so sau so,10Sprach her Ochsenchroph aldo.Wiss, dein schimph mir nicht behagt,Wan er uns in dem magen schadt.Und hieten seu getrunken bass,Es wär ze stossen komen das.15Also ward es nider geläytUnd der tisch hin wider bräyt.Els die hiess in do her tragenDaz erst gericht, sey wolt es haben.Des was einr ir diener gar20Und pracht in blossen henden darOpfel, pieren, nuss und chäs,Er was gehaissen Spiegelmäs.Den chäs den legt er für sey doAlso gancz, des was sey fro25Und frass in gar mit sampt den rinden.Was scholt sey an ym furbas schinden?Die nusse päyss er mit dem zan,Daz ym daz pluot hin nach da ran,Die öpfel huob der selbig man30Pey dem stil ze beschnayden anUnd die pieren pey dem haubt.Er ist ein gepaur, der an in gelaubt.Dar nach gugt er in den chruogUnd sach dar eym, sein was nith gnug.35Des nam er do ein scheuchfas swärUnd schütletzs, ob dar in ichcz wär.Do swanczt der most, daz gefiel ym wol,Er gôss inn kruog und macht in vol,Und also vol, verstet mich wie,40Daz er uber und uber gie.Daz was doch alles nicht ze vil35bNach dem und ich euch sagen wil,Sey wolt den wirt nit schendenUnd fasst den chruog peynn henden,Mund und nass stiess sey dar in,5Also wol smakt ir der wein.Die weil sie drinn ein rufli vand,Daz zuchcz her aus mit blosser handUnd drank so treuleich und so fast,Bis daz ir des âtens gprast.10Wie schier sey des wider kam,Secht, do huob sey aber anZe schilen auf da hin da her,Nicht anders sam ein wilder per.Daz haubet liess sey sinchen15Und tranch, daz von dem trinkenDie augen ir vergiengen,Die oren nider hiengen.Dannocht was der feuchti mer.Dar nach so wand sey sich vil ser20Und näygt ir haubt mit sampt dem chruogHinter sich, daz was ir fuog.Den ruggen läynt sey an den paumUnd schre da her, sam aus dem traum:We mir, we, es ist gestigen!25Der chruog ist truchen und dersigen.Schench mir in und trag da herDaz ander gericht, des ich beger!Spiegelmäys der saumpts nit lanchUnd goss ir eyn daz öpfelgtrank,30Vollen chruog nach seinem sin,Und macht sich nach essen hin.Er pracht daz gepraten von dem esel,Daz daucht sey sein ein willprät edel.Sey zucht enn läyb her an ir prust35Und snayt da durch recht sam umb sustAlweg dar, nur pey der mitten.Secht, daz wurdent erber snitten,Die legt sey an einn hauffen stolzZe sammen, sam ein peyg mit holcz.40Niemant wolt irs messer zuchen,Daz flaische prach man ir ze stuken.Daz was ir alles sampt gemäyn.35cSey schlund daz gepröt und nuog die päyn.Sey nuog und zerret also fast,Daz ir ein zan ym drüssel prast.Wes scholten do die hund geniessen?5Des nagens ward seu auch verdriessen.Also tet ir einr einn sprungUnd zucht daz päyn ir aus dem mund.Doch so âss sey an und an,Bis sey zuo den andern cham,10Die hieten auch irn schimph getriben,Uncz daz in nichcz nicht was beliben.Des schreuwens greuleich: Pring uns me!Wir ässin gerner vil, dann e.Hiet fro Els gedrunken wol,15Ir kainer der mocht werden vol.Hie mit do was daz chraut beräyt,Mit spek und greuben uberlait.Daz truog man her und visch da mit.Hofleich was der diener sitt.20Die schüsslen hieltens an dem pauch,Die finger laytens auch dar auf,Ein täyl dar eyn verzettet halbUnd wurfens für recht sam einn kalb.Man gab daz gras in einem stal25In die chripp und uber al.Des danthen in die herren do.Des fäyssens chrautes wârens fro.Lastersak hiet gross begir.Er sach dar eyn recht sam ein stir.30Des hiess er ym ein löffel geben.Die andern sprachend: Und uns eben!Des gewunnen etleich löffel do,Etleich nicht, die taten so:Seu machtend yre hend ze kellen35Und assend sam zerleich sam die gsellen.Secht, do huob sich söleich müUmb daz chraut und in der prü,Daz daz eyllen und daz jagenGsacht es nie pey ewern tagen.40Man hiet in einer schüssel gesehenHend und löffel mer, dann zehen,Mit enander varen herDurch daz chraut recht sam die sper.35dNâch den greuben waz in gach,Den fuorens mit den ruodern nach.Des cham der twerg ze einer stundUnd warff des spekes in den mund5So eben, secht, daz ym sein partMit enander smalczich wart.Graf Purkhart tet in allen schaden,Er hiet ein hand mit kraut geladenUnd fuor do her zuo seinem mund.10Got den ruoft er an ze stuond,Daz er behielt daz wetter genäm,Bis daz daz fuoder eyn chäm.Wie schier sich Chnocz an ym do rachUnd rumpelt, daz der loffel prach!15Des fuor er her mit payden hendenIn daz chraut zuo allen enden,Er fasst der speis ein gaussen vol.Nu wetter ubel oder wol,Sprach er zuo der selben stund,20Du muost da her in in meinen schlund.Gery huob die schüsslen aufUnd trank ein starken tranch dar aus.Sey sprach: Got geb, es müsst derstinken!Habt irs frass, so wil ichs trinken.25Und saczt sey wider nider so,Daz des ubrigen aldoEin michel tail auf sprüczet.We wie sey do küczet!Des warend do die andern hie30Und sauftens auf, ich wais nit wie,Daz daz tischtuoch also trukenBeläib do pey von irem supfen.Aber was des andern wasEs wâr joch laub oder gras,35Prosem, rinden oder päyn,Daz liessens ligen all gemäin.Er leich sassen auch gepogenUber die schüsseln gar gezogen,Daz die vart dest churczer wär,40Won die pürdin warent swär.Seu hieten auch ein andern sin,Ob in ichcz emphiel da hinVon dem löffel und dem drüssel,Daz daz wider kam in dschüssel,45Won die maulr in warend weitUnd offen gar ze aller zeit.36Dar umb so taten seu auch daz,Wan in die finger wurdent nass,So derswangen seu die hendUbers chraut vil gar behend.5Daz uberig wuschten seu vil dratAn die stifel und die wat.Daz muostens tuon umb die geschicht,Daz hanttuoch hietens vor in nicht.Des fuorens her ein ander vart;10Der ward dann lenger nicht gspart.Dar zuo in auch äyns geviel,Wan dem esser ichcz emphielAuf die erden ab dem tisch,Es wär gekauwen oder frisch,15Daz scholt man wider auf hebenUnd es hin für seu alleu legen,Es wär dann, daz es gtroffen wärAuf daz gwand ym an gevär.Daz mocht er behalten, ane zol20Gevielin ym die spängli wol.Also gieng es in dem sausIn dem smaczgen und dem jaus,Bis die schüsslen wurden wanUnd sam die gwäschnen schön getan.25Hungers was in doch entliben.Hiettens vor von not geswigen,Secht, do ward do yeder schreien:Ich syrt dirs weib mit sampt der gsweigen,Triefnas, pringst du uns nit schier30Wein und mett und dar zuo pier.Da mit verleust du unser huld.Daz was do niemant anders schuld,Dann deren, die da dyenten,Und in die fresser gienten,35Mit den augen gar von verrenOder vil ze nach den herren.Ir kainer eben sehen wolt,Waz der tische haben scholt.Des hiet der preutgom do wol acht40Und wolt derzäygen auch sein macht.Er nam den einen pey dem partUnd raufft in, daz er schreient wart.Des chament her die andern dreyUnd nament Pertschin auch da pey45Und stiessent in, daz er gelag,Die pruoch die zugens ym do ab,36bSeu gussen ym des wassers herIn den ärs und auch enzwer,Pey den päynen namend inUnd possten seinen hintern hin5An eim paum, daz es derknal,Der stössen tâtens ane zal.Die andern frawten sich der geschichtUnd hiettens für die pest gericht.Des kam er wider auf die payn10Und sprach: Es wisst wol all gemayn,Daz ich mich nicht enkond erweren;Drey sein alweg eines herren.Also ward nicht mer dar aus.Aller most, der in dem haus15Mocht gesein, den trugens dar,Den verschancht man yeso gar.Do trunchens her und suffend,Daz in die augen truffend.Pencza Trinkavil der trank20Uber aller gesellen danchDen ersten chruog uncz an den drittenUnd den dritten bis enmitten.Secht, do ward er cheychent,Den swayss ans tischtuoch streichent.25Er läyt sich auf den tisch gezogenMit henden und auch elnpogen.Da mit so hiet ers uberwunden.Des tranch auch ze den selben stuondenJunchfraw Feyna aus eim chruog30Also so frent und so gfuog,Daz sey da der huost an kam.Daz uberig durch den puosem ran;Dem lekt sey mit der zungen nach.Umb die seuri was ir gach.35Die andern trunken also fast,Daz oft ir eim der gürttel prast,Das doch den weisen nicht geschach.Die gurten sich des ersten gmachUnd drunkend da pey für sich an,40Bis in der gürtel rechte cham.Dar nach so gieng es an die visch,Die da warent auf dem tisch.Seu wolt der Straub chredenczet habenDes sach er do ein söleichs jagen36cAuf dem täller und ein streken,Das chosten liess er unterwegenUnd grayff hin an zuo einem stuk,Das was daz gröst zuo seim gelük.5Wie schier daz was verswunden so!Wer scholt se disen stunden doDes andern gepayten legen für?Es was nicht zeit, sam ich es spür.Die diener hietten gsnitten10Die visch für seu enmitten.Do mochten seu gepayten nicht,Also süss was in daz gericht.Reuschindhell der tet ein druchHin an nach einem haubetstuk,15Das was vil schleymig guot umb in.Des gedacht er in dem sin:Chiflest du daz haubt, so pistSich gar versaumpt ze diser frist.Last dus dann, so hast chäyn glüst.20Und pist her chomen sam umb sust.Des zoch ers dreystund durch den mundUnd läyt es wider ze der stundFür sich dannocht also ganczUnd cham ze einer bessern schancz.25Ein mittelstüch derwüscht er do,Daz was vil drât verschlunden so,Die weil der snelle VarindwandDaz haubtstüch zucht mit seiner hand.Er wand, er gfiel seim pruder nicht.30Wie schier ers hiet hin eyn verschlicht,Des chond er doch vil wench geniessen,Die grät ym seinen hals abstiessend.Dar zuo sprach do Galgenswanch:Zarter got, hab ymer danch!35Also fuor do VarindwandDa hin gen SchläuraffenlandMit seiner sel, daz was ir fuog.Den leib man in den Neker truog.Was scholt den gesellen schaden das?40Mich dunkt, seu ässind nür dest bas.Won die gnuog in essen wellen,Die hütin sich vor vil gesellen;Der aber vechten wil mit häyl,Der hab der freunt ein michel täyl.36dDar an gedacht auch Uocz vom hag,Er wolt eim fresser legen abUnd sprach: Her Guggoch ist ein man,Der selber lieder tichten chan5Von Dyetreychem dem Perner,Den hörten wir vil gerner,Dann daz wir also sassin,Die totin fisch da assin.Des daucht sich Guggach do gemäyt,10Er huob seyn tädinch an und säyt:Es sâssen held in einem sal,Die âssen wunder uber alEt cetera bis an ein end.Die weil die loser warend behend15Und assen auf die viscbe gar,E sein der singer ward gewar.Do nu daz lied ein end gewan,Guggoch der wolt heben anZe essen nâch seinr zuoversicht,20Do sach er umb, da vand er nicht,Des nikket er sich in dem grind,Er schre vil laut: Ich pins ein kindUnd du, Uocz, ein rechter wicht.Daz prüft man wol ze diser gschicht.25Was er vor mit singen fro,Des traurt er so mit wainen do;Daz was der andern aller schimph.Triefnas sach den ungelimphAn essen und an trinken,30Daz haubet ward ym sinken,Die zerung bswaret in vil ser,Und gedacht ym an die ler;Chlaineu hochzeit schol er haben,Der sich hüten wil vor schaden.35Dar umb so was sein fröd zerstört,Des hiet er ärczney auch gehört,Und gie da hin vil maysterleich.Hört, ir herren, ärm und reich,Ruofft er ze der selben stund,40Daz essen ist euch nicht gar gsunt,So tuot euch auch daz trinchen we.Dar umb stet auf und esst nit me!Des sneuczt her Chnocz sein nasen gros37Durch sein hende also blossUnd warfs dem preutgom unter daugen.Nu lek du das, so wil ichs gelauben,Sprach er zuo dem Pertschin do.5Des waren do die andern froUnd sprachen zuo dem preutgom:Uns dunkt, du redist aus dem traum.Trag her würst mit sampt dem bachen,Wellist du uns gsunde machen,10Oder wir gend wider häymUnd essin sam uns ist gezam.Wilt du uns derhungern hie,Du pist ein chnecht, du waist nit wie.Äin rechter arczet daz gelaubt;15Auf vollem pauch stet fröleychs haubt.Des sprach so Arnolt sunderbar:Dein red war guot und gänczleich war,Tätist sey auf meinem tisch.Gib uns etwas auf die visch!20Pertschi sprach: Es ist gesortenUmb und umb ze allen orten.Er fullt ein schalen von der nussMit most, daz was ein erleich guss.Rochunsauber, trag den wein,25Sprach er zuo den knechten sein,Und sprich, daz er vier äyger prât.Verderben daz wil haben rat.Sich, daz was so schier getan!Die weil die herren huobend an,30Ze schreygen: Trag uns her den wein!Die vische wellent gswemmet sein.Des hieten seu do keinen danch.Piermost und daz öpfelgtranchUnd daz schlechenwasser gar35Waren vor vergeben dar.Doch pracht man in einn eimer volDer sauren milch, die trunkens wol.Rüfli ze der selben stundSaczt den eymer an den mund40Und chert sich gen der wand von in.Daz stuond ym wol nach seinem sin.Er tranch ym ein so lengi vart,Daz es die praut verdriessen ward,Und huob in an ze straffen.37bSey sprach: Du pist enschlaffenIn dem vas nach meinen dunkenOder in der milch dertrunken.Des ward do Rüfel lachen:5Was hiet die milch ze schaffen?Sey fuor ym in daz hirn hin aufUnd ran ym zuo der nasen ausWider in den chübel so,Er pot den andern ze trinken do.10Der chübel der gie umb und umb.Lärenchopf der macht es chrumb,Der ym nicht gnuog der milche vandUnd warff den chubel an die wand.Da mit die äyger warent bräyt15Und fur die gesellen all gelayt.Erst do was das zeit do chomen,Daz man da chrepfen scholt ze fromen.Des ward auch trauwen nicht vermitten,Seu tâten nach irem alten sitten20

Die ersten suppen nach ir gwan.Daz was also schier getân,** Ze fressen ward dem einn so not,Daz er vil nahent sich ze tot15Verprüget hiet in seinem schlund.Auf so sprang er do ze stundUnd schluog die schüssel mit der faust,Daz die supp her aussher taustMit sampt dem prot bis auf die erd.20Yeder sprach: E ich verderbAlz gar vor hunger, e wil ichEs lesen aus dein kât in mich;Und wär es joch noch bass beschissen,Dennocht pleybt seyn nicht en bissen.25Trun daz geschach, es was in gsmak.Darnâch yeder nam einn sakUnd strauwt in nider in daz gras.Secht, wie schon ir tischtuoch was!Man wuosch es äynest in dem jâr30Zu dem minsten, daz ist war.Chöpf und gleser wâren krüg,Ze hefen auf gar ungefüg,Salcz und wädel wärind prâcht,Hieten seu dar an gedacht,35Messern und durch snittenDer ward da gar vermitten.Gerstin läyb und häbrin protTrugens her, daz was in not,Ruggins ward auch dar geläyt.40Also was der tisch beräyt,Daz gaben auch ein ende nam.Da mit so huob sich frauw und man34dHin zum tisch, sam säw zum nuosch,Kainer do sein hende wuosch,Dann fro Els und Farindkuo,Den was gewesen znot hin zuo,5Daz seu von eyllen also drâtWarend gevallen in daz kât.Die muosten do des wassers haben,Daz ward in yeso dar getragen.Farindkuo für Elsen sprang10(Mich duncht, ym war die weile ze lang)Und hiess ym yeso wasser geben,Daz goss der diener ym vil ebenVon höhend auf die ermel sein,Nicht ins pek enmit hin eyn.15Daz haubet er auf reket,Die payn auch drichcz er streket,Ir bek was ein sib vil weit,Daz kauft man zuor hohzeit.Junchfra Elsen das verdross20Und lieff auch zuo hin, da man goss.Ir ermel wurden geneczet,Niemant seis dergeczetMit einer zwähel, die man scholt,So einer die hende zwahen wolt,25Zwüschem gwand und pek enmittenGestreket han nach hofes sitten.So warent auch der diener negelLang und spitzig sam die kegel.Also gtorst ir kainr dar gesmechen,30Ir daumen auf das beki streckenZemen gefügt, daz sib auch heben,Dar umb so muost mans nider legen.Farindkuo der hiet kain tuochZe trüknen, dar umb er die pruoch35Zuo seiner zwähel do gewan,Die was vil weit und auf getan.Er lieff da her mit schalleUnd saczt sich uber alle.Fro Els ir hend so lange twuog,40Bis man daz ander gericht her truog.Woy, wie schier sey daz dersach,Es tet ir laid und ungemach.35Sey hiet kain pruoch, so wolts auch nichtDas hembd mit wüschen tuon enwicht.Es was ir zlanch und ane frucht,Die hend ze winden an dem luft,5Und kam gelauffen also nass.Wie schier sey auf dem ärs gesass!Die füss warent ir nicht chrumb,Chrüg und tischtuoch stiess sey umb.So sau, so sau so,10Sprach her Ochsenchroph aldo.Wiss, dein schimph mir nicht behagt,Wan er uns in dem magen schadt.Und hieten seu getrunken bass,Es wär ze stossen komen das.15Also ward es nider geläytUnd der tisch hin wider bräyt.Els die hiess in do her tragenDaz erst gericht, sey wolt es haben.Des was einr ir diener gar20Und pracht in blossen henden darOpfel, pieren, nuss und chäs,Er was gehaissen Spiegelmäs.Den chäs den legt er für sey doAlso gancz, des was sey fro25Und frass in gar mit sampt den rinden.Was scholt sey an ym furbas schinden?Die nusse päyss er mit dem zan,Daz ym daz pluot hin nach da ran,Die öpfel huob der selbig man30Pey dem stil ze beschnayden anUnd die pieren pey dem haubt.Er ist ein gepaur, der an in gelaubt.Dar nach gugt er in den chruogUnd sach dar eym, sein was nith gnug.35Des nam er do ein scheuchfas swärUnd schütletzs, ob dar in ichcz wär.Do swanczt der most, daz gefiel ym wol,Er gôss inn kruog und macht in vol,Und also vol, verstet mich wie,40Daz er uber und uber gie.Daz was doch alles nicht ze vil35bNach dem und ich euch sagen wil,Sey wolt den wirt nit schendenUnd fasst den chruog peynn henden,Mund und nass stiess sey dar in,5Also wol smakt ir der wein.Die weil sie drinn ein rufli vand,Daz zuchcz her aus mit blosser handUnd drank so treuleich und so fast,Bis daz ir des âtens gprast.10Wie schier sey des wider kam,Secht, do huob sey aber anZe schilen auf da hin da her,Nicht anders sam ein wilder per.Daz haubet liess sey sinchen15Und tranch, daz von dem trinkenDie augen ir vergiengen,Die oren nider hiengen.Dannocht was der feuchti mer.Dar nach so wand sey sich vil ser20Und näygt ir haubt mit sampt dem chruogHinter sich, daz was ir fuog.Den ruggen läynt sey an den paumUnd schre da her, sam aus dem traum:We mir, we, es ist gestigen!25Der chruog ist truchen und dersigen.Schench mir in und trag da herDaz ander gericht, des ich beger!Spiegelmäys der saumpts nit lanchUnd goss ir eyn daz öpfelgtrank,30Vollen chruog nach seinem sin,Und macht sich nach essen hin.Er pracht daz gepraten von dem esel,Daz daucht sey sein ein willprät edel.Sey zucht enn läyb her an ir prust35Und snayt da durch recht sam umb sustAlweg dar, nur pey der mitten.Secht, daz wurdent erber snitten,Die legt sey an einn hauffen stolzZe sammen, sam ein peyg mit holcz.40Niemant wolt irs messer zuchen,Daz flaische prach man ir ze stuken.Daz was ir alles sampt gemäyn.35cSey schlund daz gepröt und nuog die päyn.Sey nuog und zerret also fast,Daz ir ein zan ym drüssel prast.Wes scholten do die hund geniessen?5Des nagens ward seu auch verdriessen.Also tet ir einr einn sprungUnd zucht daz päyn ir aus dem mund.Doch so âss sey an und an,Bis sey zuo den andern cham,10Die hieten auch irn schimph getriben,Uncz daz in nichcz nicht was beliben.Des schreuwens greuleich: Pring uns me!Wir ässin gerner vil, dann e.Hiet fro Els gedrunken wol,15Ir kainer der mocht werden vol.Hie mit do was daz chraut beräyt,Mit spek und greuben uberlait.Daz truog man her und visch da mit.Hofleich was der diener sitt.20Die schüsslen hieltens an dem pauch,Die finger laytens auch dar auf,Ein täyl dar eyn verzettet halbUnd wurfens für recht sam einn kalb.Man gab daz gras in einem stal25In die chripp und uber al.Des danthen in die herren do.Des fäyssens chrautes wârens fro.Lastersak hiet gross begir.Er sach dar eyn recht sam ein stir.30Des hiess er ym ein löffel geben.Die andern sprachend: Und uns eben!Des gewunnen etleich löffel do,Etleich nicht, die taten so:Seu machtend yre hend ze kellen35Und assend sam zerleich sam die gsellen.Secht, do huob sich söleich müUmb daz chraut und in der prü,Daz daz eyllen und daz jagenGsacht es nie pey ewern tagen.40Man hiet in einer schüssel gesehenHend und löffel mer, dann zehen,Mit enander varen herDurch daz chraut recht sam die sper.35dNâch den greuben waz in gach,Den fuorens mit den ruodern nach.Des cham der twerg ze einer stundUnd warff des spekes in den mund5So eben, secht, daz ym sein partMit enander smalczich wart.Graf Purkhart tet in allen schaden,Er hiet ein hand mit kraut geladenUnd fuor do her zuo seinem mund.10Got den ruoft er an ze stuond,Daz er behielt daz wetter genäm,Bis daz daz fuoder eyn chäm.Wie schier sich Chnocz an ym do rachUnd rumpelt, daz der loffel prach!15Des fuor er her mit payden hendenIn daz chraut zuo allen enden,Er fasst der speis ein gaussen vol.Nu wetter ubel oder wol,Sprach er zuo der selben stund,20Du muost da her in in meinen schlund.Gery huob die schüsslen aufUnd trank ein starken tranch dar aus.Sey sprach: Got geb, es müsst derstinken!Habt irs frass, so wil ichs trinken.25Und saczt sey wider nider so,Daz des ubrigen aldoEin michel tail auf sprüczet.We wie sey do küczet!Des warend do die andern hie30Und sauftens auf, ich wais nit wie,Daz daz tischtuoch also trukenBeläib do pey von irem supfen.Aber was des andern wasEs wâr joch laub oder gras,35Prosem, rinden oder päyn,Daz liessens ligen all gemäin.Er leich sassen auch gepogenUber die schüsseln gar gezogen,Daz die vart dest churczer wär,40Won die pürdin warent swär.Seu hieten auch ein andern sin,Ob in ichcz emphiel da hinVon dem löffel und dem drüssel,Daz daz wider kam in dschüssel,45Won die maulr in warend weitUnd offen gar ze aller zeit.36Dar umb so taten seu auch daz,Wan in die finger wurdent nass,So derswangen seu die hendUbers chraut vil gar behend.5Daz uberig wuschten seu vil dratAn die stifel und die wat.Daz muostens tuon umb die geschicht,Daz hanttuoch hietens vor in nicht.Des fuorens her ein ander vart;10Der ward dann lenger nicht gspart.Dar zuo in auch äyns geviel,Wan dem esser ichcz emphielAuf die erden ab dem tisch,Es wär gekauwen oder frisch,15Daz scholt man wider auf hebenUnd es hin für seu alleu legen,Es wär dann, daz es gtroffen wärAuf daz gwand ym an gevär.Daz mocht er behalten, ane zol20Gevielin ym die spängli wol.Also gieng es in dem sausIn dem smaczgen und dem jaus,Bis die schüsslen wurden wanUnd sam die gwäschnen schön getan.25Hungers was in doch entliben.Hiettens vor von not geswigen,Secht, do ward do yeder schreien:Ich syrt dirs weib mit sampt der gsweigen,Triefnas, pringst du uns nit schier30Wein und mett und dar zuo pier.Da mit verleust du unser huld.Daz was do niemant anders schuld,Dann deren, die da dyenten,Und in die fresser gienten,35Mit den augen gar von verrenOder vil ze nach den herren.Ir kainer eben sehen wolt,Waz der tische haben scholt.Des hiet der preutgom do wol acht40Und wolt derzäygen auch sein macht.Er nam den einen pey dem partUnd raufft in, daz er schreient wart.Des chament her die andern dreyUnd nament Pertschin auch da pey45Und stiessent in, daz er gelag,Die pruoch die zugens ym do ab,36bSeu gussen ym des wassers herIn den ärs und auch enzwer,Pey den päynen namend inUnd possten seinen hintern hin5An eim paum, daz es derknal,Der stössen tâtens ane zal.Die andern frawten sich der geschichtUnd hiettens für die pest gericht.Des kam er wider auf die payn10Und sprach: Es wisst wol all gemayn,Daz ich mich nicht enkond erweren;Drey sein alweg eines herren.Also ward nicht mer dar aus.Aller most, der in dem haus15Mocht gesein, den trugens dar,Den verschancht man yeso gar.Do trunchens her und suffend,Daz in die augen truffend.Pencza Trinkavil der trank20Uber aller gesellen danchDen ersten chruog uncz an den drittenUnd den dritten bis enmitten.Secht, do ward er cheychent,Den swayss ans tischtuoch streichent.25Er läyt sich auf den tisch gezogenMit henden und auch elnpogen.Da mit so hiet ers uberwunden.Des tranch auch ze den selben stuondenJunchfraw Feyna aus eim chruog30Also so frent und so gfuog,Daz sey da der huost an kam.Daz uberig durch den puosem ran;Dem lekt sey mit der zungen nach.Umb die seuri was ir gach.35Die andern trunken also fast,Daz oft ir eim der gürttel prast,Das doch den weisen nicht geschach.Die gurten sich des ersten gmachUnd drunkend da pey für sich an,40Bis in der gürtel rechte cham.Dar nach so gieng es an die visch,Die da warent auf dem tisch.Seu wolt der Straub chredenczet habenDes sach er do ein söleichs jagen36cAuf dem täller und ein streken,Das chosten liess er unterwegenUnd grayff hin an zuo einem stuk,Das was daz gröst zuo seim gelük.5Wie schier daz was verswunden so!Wer scholt se disen stunden doDes andern gepayten legen für?Es was nicht zeit, sam ich es spür.Die diener hietten gsnitten10Die visch für seu enmitten.Do mochten seu gepayten nicht,Also süss was in daz gericht.Reuschindhell der tet ein druchHin an nach einem haubetstuk,15Das was vil schleymig guot umb in.Des gedacht er in dem sin:Chiflest du daz haubt, so pistSich gar versaumpt ze diser frist.Last dus dann, so hast chäyn glüst.20Und pist her chomen sam umb sust.Des zoch ers dreystund durch den mundUnd läyt es wider ze der stundFür sich dannocht also ganczUnd cham ze einer bessern schancz.25Ein mittelstüch derwüscht er do,Daz was vil drât verschlunden so,Die weil der snelle VarindwandDaz haubtstüch zucht mit seiner hand.Er wand, er gfiel seim pruder nicht.30Wie schier ers hiet hin eyn verschlicht,Des chond er doch vil wench geniessen,Die grät ym seinen hals abstiessend.Dar zuo sprach do Galgenswanch:Zarter got, hab ymer danch!35Also fuor do VarindwandDa hin gen SchläuraffenlandMit seiner sel, daz was ir fuog.Den leib man in den Neker truog.Was scholt den gesellen schaden das?40Mich dunkt, seu ässind nür dest bas.Won die gnuog in essen wellen,Die hütin sich vor vil gesellen;Der aber vechten wil mit häyl,Der hab der freunt ein michel täyl.36dDar an gedacht auch Uocz vom hag,Er wolt eim fresser legen abUnd sprach: Her Guggoch ist ein man,Der selber lieder tichten chan5Von Dyetreychem dem Perner,Den hörten wir vil gerner,Dann daz wir also sassin,Die totin fisch da assin.Des daucht sich Guggach do gemäyt,10Er huob seyn tädinch an und säyt:Es sâssen held in einem sal,Die âssen wunder uber alEt cetera bis an ein end.Die weil die loser warend behend15Und assen auf die viscbe gar,E sein der singer ward gewar.Do nu daz lied ein end gewan,Guggoch der wolt heben anZe essen nâch seinr zuoversicht,20Do sach er umb, da vand er nicht,Des nikket er sich in dem grind,Er schre vil laut: Ich pins ein kindUnd du, Uocz, ein rechter wicht.Daz prüft man wol ze diser gschicht.25Was er vor mit singen fro,Des traurt er so mit wainen do;Daz was der andern aller schimph.Triefnas sach den ungelimphAn essen und an trinken,30Daz haubet ward ym sinken,Die zerung bswaret in vil ser,Und gedacht ym an die ler;Chlaineu hochzeit schol er haben,Der sich hüten wil vor schaden.35Dar umb so was sein fröd zerstört,Des hiet er ärczney auch gehört,Und gie da hin vil maysterleich.Hört, ir herren, ärm und reich,Ruofft er ze der selben stund,40Daz essen ist euch nicht gar gsunt,So tuot euch auch daz trinchen we.Dar umb stet auf und esst nit me!Des sneuczt her Chnocz sein nasen gros37Durch sein hende also blossUnd warfs dem preutgom unter daugen.Nu lek du das, so wil ichs gelauben,Sprach er zuo dem Pertschin do.5Des waren do die andern froUnd sprachen zuo dem preutgom:Uns dunkt, du redist aus dem traum.Trag her würst mit sampt dem bachen,Wellist du uns gsunde machen,10Oder wir gend wider häymUnd essin sam uns ist gezam.Wilt du uns derhungern hie,Du pist ein chnecht, du waist nit wie.Äin rechter arczet daz gelaubt;15Auf vollem pauch stet fröleychs haubt.Des sprach so Arnolt sunderbar:Dein red war guot und gänczleich war,Tätist sey auf meinem tisch.Gib uns etwas auf die visch!20Pertschi sprach: Es ist gesortenUmb und umb ze allen orten.Er fullt ein schalen von der nussMit most, daz was ein erleich guss.Rochunsauber, trag den wein,25Sprach er zuo den knechten sein,Und sprich, daz er vier äyger prât.Verderben daz wil haben rat.Sich, daz was so schier getan!Die weil die herren huobend an,30Ze schreygen: Trag uns her den wein!Die vische wellent gswemmet sein.Des hieten seu do keinen danch.Piermost und daz öpfelgtranchUnd daz schlechenwasser gar35Waren vor vergeben dar.Doch pracht man in einn eimer volDer sauren milch, die trunkens wol.Rüfli ze der selben stundSaczt den eymer an den mund40Und chert sich gen der wand von in.Daz stuond ym wol nach seinem sin.Er tranch ym ein so lengi vart,Daz es die praut verdriessen ward,Und huob in an ze straffen.37bSey sprach: Du pist enschlaffenIn dem vas nach meinen dunkenOder in der milch dertrunken.Des ward do Rüfel lachen:5Was hiet die milch ze schaffen?Sey fuor ym in daz hirn hin aufUnd ran ym zuo der nasen ausWider in den chübel so,Er pot den andern ze trinken do.10Der chübel der gie umb und umb.Lärenchopf der macht es chrumb,Der ym nicht gnuog der milche vandUnd warff den chubel an die wand.Da mit die äyger warent bräyt15Und fur die gesellen all gelayt.Erst do was das zeit do chomen,Daz man da chrepfen scholt ze fromen.Des ward auch trauwen nicht vermitten,Seu tâten nach irem alten sitten20

Die ersten suppen nach ir gwan.

Daz was also schier getân,

** Ze fressen ward dem einn so not,

Daz er vil nahent sich ze tot15

Verprüget hiet in seinem schlund.

Auf so sprang er do ze stund

Und schluog die schüssel mit der faust,

Daz die supp her aussher taust

Mit sampt dem prot bis auf die erd.20

Yeder sprach: E ich verderb

Alz gar vor hunger, e wil ich

Es lesen aus dein kât in mich;

Und wär es joch noch bass beschissen,

Dennocht pleybt seyn nicht en bissen.25

Trun daz geschach, es was in gsmak.

Darnâch yeder nam einn sak

Und strauwt in nider in daz gras.

Secht, wie schon ir tischtuoch was!

Man wuosch es äynest in dem jâr30

Zu dem minsten, daz ist war.

Chöpf und gleser wâren krüg,

Ze hefen auf gar ungefüg,

Salcz und wädel wärind prâcht,

Hieten seu dar an gedacht,35

Messern und durch snitten

Der ward da gar vermitten.

Gerstin läyb und häbrin prot

Trugens her, daz was in not,

Ruggins ward auch dar geläyt.40

Also was der tisch beräyt,

Daz gaben auch ein ende nam.

Da mit so huob sich frauw und man34d

Hin zum tisch, sam säw zum nuosch,

Kainer do sein hende wuosch,

Dann fro Els und Farindkuo,

Den was gewesen znot hin zuo,5

Daz seu von eyllen also drât

Warend gevallen in daz kât.

Die muosten do des wassers haben,

Daz ward in yeso dar getragen.

Farindkuo für Elsen sprang10

(Mich duncht, ym war die weile ze lang)

Und hiess ym yeso wasser geben,

Daz goss der diener ym vil eben

Von höhend auf die ermel sein,

Nicht ins pek enmit hin eyn.15

Daz haubet er auf reket,

Die payn auch drichcz er streket,

Ir bek was ein sib vil weit,

Daz kauft man zuor hohzeit.

Junchfra Elsen das verdross20

Und lieff auch zuo hin, da man goss.

Ir ermel wurden geneczet,

Niemant seis dergeczet

Mit einer zwähel, die man scholt,

So einer die hende zwahen wolt,25

Zwüschem gwand und pek enmitten

Gestreket han nach hofes sitten.

So warent auch der diener negel

Lang und spitzig sam die kegel.

Also gtorst ir kainr dar gesmechen,30

Ir daumen auf das beki strecken

Zemen gefügt, daz sib auch heben,

Dar umb so muost mans nider legen.

Farindkuo der hiet kain tuoch

Ze trüknen, dar umb er die pruoch35

Zuo seiner zwähel do gewan,

Die was vil weit und auf getan.

Er lieff da her mit schalle

Und saczt sich uber alle.

Fro Els ir hend so lange twuog,40

Bis man daz ander gericht her truog.

Woy, wie schier sey daz dersach,

Es tet ir laid und ungemach.35

Sey hiet kain pruoch, so wolts auch nicht

Das hembd mit wüschen tuon enwicht.

Es was ir zlanch und ane frucht,

Die hend ze winden an dem luft,5

Und kam gelauffen also nass.

Wie schier sey auf dem ärs gesass!

Die füss warent ir nicht chrumb,

Chrüg und tischtuoch stiess sey umb.

So sau, so sau so,10

Sprach her Ochsenchroph aldo.

Wiss, dein schimph mir nicht behagt,

Wan er uns in dem magen schadt.

Und hieten seu getrunken bass,

Es wär ze stossen komen das.15

Also ward es nider geläyt

Und der tisch hin wider bräyt.

Els die hiess in do her tragen

Daz erst gericht, sey wolt es haben.

Des was einr ir diener gar20

Und pracht in blossen henden dar

Opfel, pieren, nuss und chäs,

Er was gehaissen Spiegelmäs.

Den chäs den legt er für sey do

Also gancz, des was sey fro25

Und frass in gar mit sampt den rinden.

Was scholt sey an ym furbas schinden?

Die nusse päyss er mit dem zan,

Daz ym daz pluot hin nach da ran,

Die öpfel huob der selbig man30

Pey dem stil ze beschnayden an

Und die pieren pey dem haubt.

Er ist ein gepaur, der an in gelaubt.

Dar nach gugt er in den chruog

Und sach dar eym, sein was nith gnug.35

Des nam er do ein scheuchfas swär

Und schütletzs, ob dar in ichcz wär.

Do swanczt der most, daz gefiel ym wol,

Er gôss inn kruog und macht in vol,

Und also vol, verstet mich wie,40

Daz er uber und uber gie.

Daz was doch alles nicht ze vil35b

Nach dem und ich euch sagen wil,

Sey wolt den wirt nit schenden

Und fasst den chruog peynn henden,

Mund und nass stiess sey dar in,5

Also wol smakt ir der wein.

Die weil sie drinn ein rufli vand,

Daz zuchcz her aus mit blosser hand

Und drank so treuleich und so fast,

Bis daz ir des âtens gprast.10

Wie schier sey des wider kam,

Secht, do huob sey aber an

Ze schilen auf da hin da her,

Nicht anders sam ein wilder per.

Daz haubet liess sey sinchen15

Und tranch, daz von dem trinken

Die augen ir vergiengen,

Die oren nider hiengen.

Dannocht was der feuchti mer.

Dar nach so wand sey sich vil ser20

Und näygt ir haubt mit sampt dem chruog

Hinter sich, daz was ir fuog.

Den ruggen läynt sey an den paum

Und schre da her, sam aus dem traum:

We mir, we, es ist gestigen!25

Der chruog ist truchen und dersigen.

Schench mir in und trag da her

Daz ander gericht, des ich beger!

Spiegelmäys der saumpts nit lanch

Und goss ir eyn daz öpfelgtrank,30

Vollen chruog nach seinem sin,

Und macht sich nach essen hin.

Er pracht daz gepraten von dem esel,

Daz daucht sey sein ein willprät edel.

Sey zucht enn läyb her an ir prust35

Und snayt da durch recht sam umb sust

Alweg dar, nur pey der mitten.

Secht, daz wurdent erber snitten,

Die legt sey an einn hauffen stolz

Ze sammen, sam ein peyg mit holcz.40

Niemant wolt irs messer zuchen,

Daz flaische prach man ir ze stuken.

Daz was ir alles sampt gemäyn.35c

Sey schlund daz gepröt und nuog die päyn.

Sey nuog und zerret also fast,

Daz ir ein zan ym drüssel prast.

Wes scholten do die hund geniessen?5

Des nagens ward seu auch verdriessen.

Also tet ir einr einn sprung

Und zucht daz päyn ir aus dem mund.

Doch so âss sey an und an,

Bis sey zuo den andern cham,10

Die hieten auch irn schimph getriben,

Uncz daz in nichcz nicht was beliben.

Des schreuwens greuleich: Pring uns me!

Wir ässin gerner vil, dann e.

Hiet fro Els gedrunken wol,15

Ir kainer der mocht werden vol.

Hie mit do was daz chraut beräyt,

Mit spek und greuben uberlait.

Daz truog man her und visch da mit.

Hofleich was der diener sitt.20

Die schüsslen hieltens an dem pauch,

Die finger laytens auch dar auf,

Ein täyl dar eyn verzettet halb

Und wurfens für recht sam einn kalb.

Man gab daz gras in einem stal25

In die chripp und uber al.

Des danthen in die herren do.

Des fäyssens chrautes wârens fro.

Lastersak hiet gross begir.

Er sach dar eyn recht sam ein stir.30

Des hiess er ym ein löffel geben.

Die andern sprachend: Und uns eben!

Des gewunnen etleich löffel do,

Etleich nicht, die taten so:

Seu machtend yre hend ze kellen35

Und assend sam zerleich sam die gsellen.

Secht, do huob sich söleich mü

Umb daz chraut und in der prü,

Daz daz eyllen und daz jagen

Gsacht es nie pey ewern tagen.40

Man hiet in einer schüssel gesehen

Hend und löffel mer, dann zehen,

Mit enander varen her

Durch daz chraut recht sam die sper.35d

Nâch den greuben waz in gach,

Den fuorens mit den ruodern nach.

Des cham der twerg ze einer stund

Und warff des spekes in den mund5

So eben, secht, daz ym sein part

Mit enander smalczich wart.

Graf Purkhart tet in allen schaden,

Er hiet ein hand mit kraut geladen

Und fuor do her zuo seinem mund.10

Got den ruoft er an ze stuond,

Daz er behielt daz wetter genäm,

Bis daz daz fuoder eyn chäm.

Wie schier sich Chnocz an ym do rach

Und rumpelt, daz der loffel prach!15

Des fuor er her mit payden henden

In daz chraut zuo allen enden,

Er fasst der speis ein gaussen vol.

Nu wetter ubel oder wol,

Sprach er zuo der selben stund,20

Du muost da her in in meinen schlund.

Gery huob die schüsslen auf

Und trank ein starken tranch dar aus.

Sey sprach: Got geb, es müsst derstinken!

Habt irs frass, so wil ichs trinken.25

Und saczt sey wider nider so,

Daz des ubrigen aldo

Ein michel tail auf sprüczet.

We wie sey do küczet!

Des warend do die andern hie30

Und sauftens auf, ich wais nit wie,

Daz daz tischtuoch also truken

Beläib do pey von irem supfen.

Aber was des andern was

Es wâr joch laub oder gras,35

Prosem, rinden oder päyn,

Daz liessens ligen all gemäin.

Er leich sassen auch gepogen

Uber die schüsseln gar gezogen,

Daz die vart dest churczer wär,40

Won die pürdin warent swär.

Seu hieten auch ein andern sin,

Ob in ichcz emphiel da hin

Von dem löffel und dem drüssel,

Daz daz wider kam in dschüssel,45

Won die maulr in warend weit

Und offen gar ze aller zeit.36

Dar umb so taten seu auch daz,

Wan in die finger wurdent nass,

So derswangen seu die hend

Ubers chraut vil gar behend.5

Daz uberig wuschten seu vil drat

An die stifel und die wat.

Daz muostens tuon umb die geschicht,

Daz hanttuoch hietens vor in nicht.

Des fuorens her ein ander vart;10

Der ward dann lenger nicht gspart.

Dar zuo in auch äyns geviel,

Wan dem esser ichcz emphiel

Auf die erden ab dem tisch,

Es wär gekauwen oder frisch,15

Daz scholt man wider auf heben

Und es hin für seu alleu legen,

Es wär dann, daz es gtroffen wär

Auf daz gwand ym an gevär.

Daz mocht er behalten, ane zol20

Gevielin ym die spängli wol.

Also gieng es in dem saus

In dem smaczgen und dem jaus,

Bis die schüsslen wurden wan

Und sam die gwäschnen schön getan.25

Hungers was in doch entliben.

Hiettens vor von not geswigen,

Secht, do ward do yeder schreien:

Ich syrt dirs weib mit sampt der gsweigen,

Triefnas, pringst du uns nit schier30

Wein und mett und dar zuo pier.

Da mit verleust du unser huld.

Daz was do niemant anders schuld,

Dann deren, die da dyenten,

Und in die fresser gienten,35

Mit den augen gar von verren

Oder vil ze nach den herren.

Ir kainer eben sehen wolt,

Waz der tische haben scholt.

Des hiet der preutgom do wol acht40

Und wolt derzäygen auch sein macht.

Er nam den einen pey dem part

Und raufft in, daz er schreient wart.

Des chament her die andern drey

Und nament Pertschin auch da pey45

Und stiessent in, daz er gelag,

Die pruoch die zugens ym do ab,36b

Seu gussen ym des wassers her

In den ärs und auch enzwer,

Pey den päynen namend in

Und possten seinen hintern hin5

An eim paum, daz es derknal,

Der stössen tâtens ane zal.

Die andern frawten sich der geschicht

Und hiettens für die pest gericht.

Des kam er wider auf die payn10

Und sprach: Es wisst wol all gemayn,

Daz ich mich nicht enkond erweren;

Drey sein alweg eines herren.

Also ward nicht mer dar aus.

Aller most, der in dem haus15

Mocht gesein, den trugens dar,

Den verschancht man yeso gar.

Do trunchens her und suffend,

Daz in die augen truffend.

Pencza Trinkavil der trank20

Uber aller gesellen danch

Den ersten chruog uncz an den dritten

Und den dritten bis enmitten.

Secht, do ward er cheychent,

Den swayss ans tischtuoch streichent.25

Er läyt sich auf den tisch gezogen

Mit henden und auch elnpogen.

Da mit so hiet ers uberwunden.

Des tranch auch ze den selben stuonden

Junchfraw Feyna aus eim chruog30

Also so frent und so gfuog,

Daz sey da der huost an kam.

Daz uberig durch den puosem ran;

Dem lekt sey mit der zungen nach.

Umb die seuri was ir gach.35

Die andern trunken also fast,

Daz oft ir eim der gürttel prast,

Das doch den weisen nicht geschach.

Die gurten sich des ersten gmach

Und drunkend da pey für sich an,40

Bis in der gürtel rechte cham.

Dar nach so gieng es an die visch,

Die da warent auf dem tisch.

Seu wolt der Straub chredenczet haben

Des sach er do ein söleichs jagen36c

Auf dem täller und ein streken,

Das chosten liess er unterwegen

Und grayff hin an zuo einem stuk,

Das was daz gröst zuo seim gelük.5

Wie schier daz was verswunden so!

Wer scholt se disen stunden do

Des andern gepayten legen für?

Es was nicht zeit, sam ich es spür.

Die diener hietten gsnitten10

Die visch für seu enmitten.

Do mochten seu gepayten nicht,

Also süss was in daz gericht.

Reuschindhell der tet ein druch

Hin an nach einem haubetstuk,15

Das was vil schleymig guot umb in.

Des gedacht er in dem sin:

Chiflest du daz haubt, so pist

Sich gar versaumpt ze diser frist.

Last dus dann, so hast chäyn glüst.20

Und pist her chomen sam umb sust.

Des zoch ers dreystund durch den mund

Und läyt es wider ze der stund

Für sich dannocht also gancz

Und cham ze einer bessern schancz.25

Ein mittelstüch derwüscht er do,

Daz was vil drât verschlunden so,

Die weil der snelle Varindwand

Daz haubtstüch zucht mit seiner hand.

Er wand, er gfiel seim pruder nicht.30

Wie schier ers hiet hin eyn verschlicht,

Des chond er doch vil wench geniessen,

Die grät ym seinen hals abstiessend.

Dar zuo sprach do Galgenswanch:

Zarter got, hab ymer danch!35

Also fuor do Varindwand

Da hin gen Schläuraffenland

Mit seiner sel, daz was ir fuog.

Den leib man in den Neker truog.

Was scholt den gesellen schaden das?40

Mich dunkt, seu ässind nür dest bas.

Won die gnuog in essen wellen,

Die hütin sich vor vil gesellen;

Der aber vechten wil mit häyl,

Der hab der freunt ein michel täyl.36d

Dar an gedacht auch Uocz vom hag,

Er wolt eim fresser legen ab

Und sprach: Her Guggoch ist ein man,

Der selber lieder tichten chan5

Von Dyetreychem dem Perner,

Den hörten wir vil gerner,

Dann daz wir also sassin,

Die totin fisch da assin.

Des daucht sich Guggach do gemäyt,10

Er huob seyn tädinch an und säyt:

Es sâssen held in einem sal,

Die âssen wunder uber al

Et cetera bis an ein end.

Die weil die loser warend behend15

Und assen auf die viscbe gar,

E sein der singer ward gewar.

Do nu daz lied ein end gewan,

Guggoch der wolt heben an

Ze essen nâch seinr zuoversicht,20

Do sach er umb, da vand er nicht,

Des nikket er sich in dem grind,

Er schre vil laut: Ich pins ein kind

Und du, Uocz, ein rechter wicht.

Daz prüft man wol ze diser gschicht.25

Was er vor mit singen fro,

Des traurt er so mit wainen do;

Daz was der andern aller schimph.

Triefnas sach den ungelimph

An essen und an trinken,30

Daz haubet ward ym sinken,

Die zerung bswaret in vil ser,

Und gedacht ym an die ler;

Chlaineu hochzeit schol er haben,

Der sich hüten wil vor schaden.35

Dar umb so was sein fröd zerstört,

Des hiet er ärczney auch gehört,

Und gie da hin vil maysterleich.

Hört, ir herren, ärm und reich,

Ruofft er ze der selben stund,40

Daz essen ist euch nicht gar gsunt,

So tuot euch auch daz trinchen we.

Dar umb stet auf und esst nit me!

Des sneuczt her Chnocz sein nasen gros37

Durch sein hende also bloss

Und warfs dem preutgom unter daugen.

Nu lek du das, so wil ichs gelauben,

Sprach er zuo dem Pertschin do.5

Des waren do die andern fro

Und sprachen zuo dem preutgom:

Uns dunkt, du redist aus dem traum.

Trag her würst mit sampt dem bachen,

Wellist du uns gsunde machen,10

Oder wir gend wider häym

Und essin sam uns ist gezam.

Wilt du uns derhungern hie,

Du pist ein chnecht, du waist nit wie.

Äin rechter arczet daz gelaubt;15

Auf vollem pauch stet fröleychs haubt.

Des sprach so Arnolt sunderbar:

Dein red war guot und gänczleich war,

Tätist sey auf meinem tisch.

Gib uns etwas auf die visch!20

Pertschi sprach: Es ist gesorten

Umb und umb ze allen orten.

Er fullt ein schalen von der nuss

Mit most, daz was ein erleich guss.

Rochunsauber, trag den wein,25

Sprach er zuo den knechten sein,

Und sprich, daz er vier äyger prât.

Verderben daz wil haben rat.

Sich, daz was so schier getan!

Die weil die herren huobend an,30

Ze schreygen: Trag uns her den wein!

Die vische wellent gswemmet sein.

Des hieten seu do keinen danch.

Piermost und daz öpfelgtranch

Und daz schlechenwasser gar35

Waren vor vergeben dar.

Doch pracht man in einn eimer vol

Der sauren milch, die trunkens wol.

Rüfli ze der selben stund

Saczt den eymer an den mund40

Und chert sich gen der wand von in.

Daz stuond ym wol nach seinem sin.

Er tranch ym ein so lengi vart,

Daz es die praut verdriessen ward,

Und huob in an ze straffen.37b

Sey sprach: Du pist enschlaffen

In dem vas nach meinen dunken

Oder in der milch dertrunken.

Des ward do Rüfel lachen:5

Was hiet die milch ze schaffen?

Sey fuor ym in daz hirn hin auf

Und ran ym zuo der nasen aus

Wider in den chübel so,

Er pot den andern ze trinken do.10

Der chübel der gie umb und umb.

Lärenchopf der macht es chrumb,

Der ym nicht gnuog der milche vand

Und warff den chubel an die wand.

Da mit die äyger warent bräyt15

Und fur die gesellen all gelayt.

Erst do was das zeit do chomen,

Daz man da chrepfen scholt ze fromen.

Des ward auch trauwen nicht vermitten,

Seu tâten nach irem alten sitten20


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