Und drungen nach den äygern herNicht anders, sam die wilden per,Mit henden und mit füssen,Des chond in niemant gpüssen.Der erst der was der peste,25Der ergest und der leste.Chrimbolten dem ward ein äy,Scheubinsak gewan ir zwayChnocz und Troll die hieten gfangenDaz vierd, des was der tayl dergangen,30Gralf Purkhart mit dem uberpainSprach: Der schimph ist uns nit gmäyn,Mir und meinen gesellen hie.Die pösten tayler daz sind die,Die einen lassend trunchen werden35Und den andern durstes sterben.Da mit gräyff er hin gestrakUnd zucht ein äy dem ScheubinsakSo vestechleich und ungetan,Daz ym daz wäych durch hende ran,40Die finger stiess er in den mundUnd schlickts es ab, daz waz ym gsund.Do sprach Jänsel: Gib mir auch!Sweig, sprach dirr, du pist ein gauch.Die negel lang an seinem taumen37cHulfend ym daz äy ze raumen.Scheubinsak daz ander hielt.Wie schier ers von einander spieltUnd fuor her mit einr grossen snitten5Durch und durch daz äy enmitten.Des muost das totter rinnen hinMit sampt dem clar ân allen gwin,Wan es die kaczen begriffendIr zungen damit schliffend.10Es ist verclayt, sprach do der man;Dem daz gelük nicht guotes gan,Der muoss verliessen uber nachtKünges hort und käysers macht.Des nam do Chriembolt eben war15Und fasst daz äy so gancz und gar.Er warff es yeso in den mundUnd schlikt es eyn in einer stund,Des wär er gstorben an der zeit.Do was ym der schlund so weit,20Daz das äy ym durch den kragenGänczleich fuor bis in den magen.Des sprach er: Hie wie guot, wie guot!Nu ist mein täyl vor euch behuot.Chnocz und Troll die waren gesellen,25Niemant gtorst sich gen in stellen.Des trosten seu sich sunder wol,Dar zuo so warens sinnen vol.Daz ay seu vassten bäyd geleichUnd tatens auf vil rüwentcleich,30Seu assen hofeleichen gar,Die snitten stiessens gemächlich darUnd naczten seu enwench da vor,Daz wurffens in des mundes tor.Die snitten schlunden seu nicht gar,35Daz überig stiessens wider darUnd fuoren zgleycher weis, sam vor,Umb hin ze des schlundes tor.Yeder daz so lange träyb,Daz auf dem tisch kain brot beläyb.40Die andern all die sahent zuoRecht sam die wolf gen ainer kuo.Dennocht was des äys ein täyl,Daz hieltens vast, es was nicht väyl.Nâch zwayn läyben was in we.37dDo vand man in dem haus nit me.Was scholten do die armen haben?Trun daz kan ich euch nit sagen.Do schülten seu den wirte do.5Daz äy den dienern gabens so,Daz seu dar an gedächtinUnd in ze trinken prächten.Do mochtens nicht der milch gehaben.Des muost man an des wassers tragen.10Erst schanktens her mit eren,Die wirtschaft ward sich meren,Won der turst neu stätes sart,Secht, bis an die selben vart.Man gab ins ungemessen dar,15Das macht seu vol und läydes bar.Also huob do yeder manZe singen und ze sagen an,Und was der herr hiet an gehaben,Es wär von singen oder sagen,20Daz chond der chnecht mit züchten storren.Niemant wolt den andern hörren,Yeder wolt verhoret seinUnd schre: Vernement die rede mein!So lange wert der unfuog,25Bis daz man in daz leste truog,Daz warent kerssen, weinper,Feygen, kriechen und nicht mer.Hieten sey daz erst gerichtSauberleichen auf gezücht,30Das leste ward zuo der geschichtVil mächticleicher gar verschlucht.Doch so tet die praut ir rechtUnd frâss nicht schlindent sam die knecht.Sey bäiss ab einer kerssen mer,35Dann siben stund, daz was ein er.Do sach Pertschi Trieffnas,Daz kain salcz vor inen was;Des pracht er in den geren volUnd sprach: Daz ghört zun kriechen wol.40In den selben stundenEin flo die was gesprungenFro Hudeln zwüschen yreu paynUnd päiss sey, daz sey dar zuo gräyn.Des wolt sey sich do puken,45Die floh ze tot ertruken.38Secht, do ward ir dhaut ze kurcz,Ir geschach nicht recht, sey liess einn furcz;Der schanden wolt sey sich dergeczenUnd ward sich mit den füssen kreczen,5Dar umb, daz man scholt glauben han,Die füsse hietens alcz getan.Des was Henricze ir ze schluogUnd sprach: Daz ist nicht enes fuog.Ich sing dir eins vil wol geticht:10Creczen geleycht sich ferczen nicht.Hüdeln tett der spot vil weUnd liess einn grossen furcz, sam e,Und dar nach drey, der waren vier.Sey schre hin ze dem schreyber schier:15Set hin, ir vercleiter knecht,Clinglent aver die icht recht?Damit so was der schreyber bezalt,Graf Purkhart doch des gsmaks engaltOder leycht sein äy was faul.20Die speis die schluog ym zuo dem maul.Des muost er speiben ze der vartAuf den tisch durch seinen part.Do hiet der alt her GumpostGetrunchen wasser, milch und most,25Daz sich der pauch ward pläygend ser,Wütend, plodrent, sam daz mer.Die vische wurden swimmendUnd in so harte grimmend,Das er von dem tisch muost sten.30Er sprach: Ich wil gen smeyssen gen,Ich chum her wider, päytend hie!Die andern auf ich wayss nicht wieUnd leuffen all dem Gumpost nach,Ze säychen waz in also gâch.35Dennocht playb fro Laychdenman,Sey hiet es unter sich getanIn daz phäyt, daz ward ir nass,Won sey dez swams do häym vergass;Des macht sey sich doch auf die päyn40Und wolt nicht siczen da alläyn.Da nu die herren chament wider,Sey hieten sich geseczet nider.Do was daz tischtuoch auf gehaben,Daz konden seu do nie verclagen.38bWârens gesessen an den segen,Wenn wolten seu dann danke geben?Die diener wuoschend do ir hend,Da mit so nam der tisch ein end.5*** Secht, do was nu tanczens zeit!In der wisen, die was weyt,Gunterfay, sich huob ein geschray,Nym hin ein äy und pheiff zwäy!Der spilman was des weines vol,10** Des emphand er an ym wol,Doch gedacht er in dem sin:Ob ich joch nu gar trunken pin,So sein seu trauwen auch nich lär.Dar umb ist es mir nicht swär15Ze pfeyffen hin ein narrenvart,Won seu verstend es auch einn sart.*** Da mit und er sein bek derschal,Das es io in dem perg derhal.Ofenstek do fürher sprang20Und nam fro Juczen an die hand.Er tanczt da hin, sey vegt ym nach,Die andern auf und an vil gach.Daz gzöder michel ward und lang.** Ieder sunderleichen sprang25Auf und nider in dem traum,Sam die äpfel von dem paum.Gunterfay der schluog und schluogSo lange weil und ane fuog,*** Des was do Ofenstek ze fäyss30Und hiet geswanczt, daz ym der swäissDurch seinen diken schoppen ran.Des ward er auch so müd der man,Daz er nicht furbas mocht gesten;Des muost er ab dem tancze gen.35Er legt sich in daz gras und sprach:Gott geb ym alles ungemach,Die dich pfeiffen geleret ie,So we ist mir geschehen hie.Schabenloch den haber truog,40Den liess er sten und was so chluog,Daz er die ersten begraiff aldoUnd sprach: Vil höh mit ir hyo!Do was der rek ze mager gar,Die pruoch ze weit, des ward er gwar,45Dar nach und sey ym was gevallen38cFür die chnie vor inen allen.Des muost er strauchen in daz gras,Jücz auf in, sam billeich was,Chuoncz auf Juczen, Els hin nach,5Ze vallen was in also gach.In den sachen es geschach,Daz Els den iren spiegel brach,Ein stuk daz gieng ir in die haut,Daz tet ir we, sey schrey vil laut:10Hör auf, fayger Gunterfay,Won mein spiegel ist enzway.Der spilman geswäig, der Gumpost schre:Got geb ym läid und alles we,Der an dem spiegel schuldig sey!15Hie verstuond man vil wol pey,Wer den spiegel kauffet hietUnd wen er mit dem fluoch erryet;Des lachet man, es was nicht zeit,Daz sich derheben scholt ein streyt.20Des ward nu von dem tancz gelassen,Die man von müdi nider sassen,** Die frawen stuonden, daz was wol,Won tanczens werdens niemer vol.*** Sey hieten für die knaben gsungen,25Stayn geworffen und gesprungen,Da was es in nicht gar gewon,Dar umb so liessen seu dar von.Was scholt man in dann ze trinken tragen?Die chruog die warend all zerschlagen.30Also kam daz ander geschray:Pheiff auf, lieber Gunterfay!Des antwurt er: Ich mag nicht me.Wisst, mir tuet der schedel we.Daz ist mir läid, nu hab es dir!35Sprach do Pertschi mit begir,So schullen wir eins singen,Ze ring umb älleu springen.Der red warend sey vil fro.Des huob do Pertschi an also:40** Daas schaffet alz die minn, die minn,Daas schaffet alz die minn, die minn,Daz wir leben ane syynn,Daz wir leben aneee synn.Daz schaffet als der wein, der wein,38dDaz wir müssen froleich sein.Daz schaffet alz daz gold, daz gold,Daz niemant ist dem andern holt.Daz schaffet alz daz phand, daz phand,5Daz man porget so ze hand.Daz schaffet alz daz spil, daz spil,Daz ich nit mag behalten vil.*** Et cetera, daz ward so lang,Daz yeder auf ze lesten sprang10Mit einem füss, dar umb daz,Daz er geruwen mocht dester basAn dem andern, so er gelag,An tretten, sam ein fauler mag.Söleich gnepfen und ein hopphen,15Hupfen lupfen und ein zoppenHiet sich an dem ring derhaben,Ir gsacht es nie pey ewern tagen.Des gie dem singer dar nach ab.Er sprach: Nu we mir heut den tag!20Daz ich nicht kan des liedes me,Daz tuot mir in der versenn we.Die andern warend tanczens vol,Yeder sprach: So tuocz mir wol.Seu vielent nider in daz gras25Und ruowten da, das fuogt in bas.Des nam do Galgenswanch ein äyUnd sprang her gen dem Gunterfay.Er sprach: Se hin und mach ein guocz!Ich pin nicht eines chranchen muocz.30Do nu der pfeiffer hiet sein lon,Er schluog dar an, es donet schon.Galgenswank fro SchurenprandNam pey ir sneweissen handUnd spranch da hin mit seinen gesellen35Röschleich gar an alles stellen,Er feget umb und umb und umb,Daz seu vil schiere warind tumbWorden von der selben geschicht.Do was der pheiffer nach dersticht40Von dem staub, der in in kam,Und leczet so den guoten man,Daz er muost lassen von dem gäyl.Daz cham den andern auch ze häyl,Den von trümelen swindlent wart,39Und vielent nider an der vart.Daz tet dem vorspringer zorn,Er schre: Ich han ein äy verlornAn dem choczen spilman,5Des muoss er heut den hoger han!Dar zuo geb ym got den rampf!Daz schol er han von mir ze danch.Warens vor ym gras gelegen,Erst do muostens schlaffens phlegen.10Doch so snarchelt Uocz so serUnd stanch so saur durch frowen er,Daz ym daz gnafzgen gar vergieng.Da mit der Schreiber ane viengUnd sprach: Stet auf, wir müssen springen,15Ich chan ein hübschs, daz wil ich singen.Seiner red der warens fro.Da mit huob er an also:** Wem schol ichs geben,Ze fröden seinem leben?Was ist das?20Sagt uns, herre, was?Es ist fro Gredel Erenfluoch; wem fuogt sey bas?Es ist fro Gredel Erenfluoch; wem fuogt sey bas?Anders niempt, dann mir;Sey ist meins herczen gir.Jächel Gumpost, seysts ein gesell, so hab sie dir!Jächel Gumpost, seysts ein gesell, so hab sey dir!25Nu muoss mirs got gesegen!Wie schon wil ich ir phlegen!Wem schol ichs geben,Ze fröden seinem leben?Waz ist daz?Sagt uns, herre, was?Es ist die schon fro Genepferin; wem fuogt sey bas?30Es ist die schon fro Genepferin: wem fuogt sey bas?Anders niempt, dann mir;Sey ist meins herczen gir.Rüfli Lechspiss, pist ein gesell, so hab sey dir!Nuo muoss mirs got gesegen!Wie schon wil ich ir phlegen!35*** Et cetera so gie daz lied,Bis daz yeder seinen hiet,Die da warent an dem tancz.Da mit so was die fröde gancz.Do sprungen plümlen durch den cle,40Von liebe schayden, daz tuot we,Sungen sey da in dem gras.Des cham do Pertschi TrieffnasUnd macht sich hin zuo Gunterfay.Er sprach: Pfeiff auf und nim daz äy!45Da mit her Colman cham der altUnd fro Perchta mit gewalt.39bSe hin zway, der ist vil me,Und pfeiff uns nach der alten eeEines, sprachen seu zuo im.Perschti hiet einn hohen sinn5Und sprach: So hab dir dreu von mirUnd pheiff mir nach meines herczen girNach dem neuwen sitten eins!Der alten chan ich aller cheins.Der stoss was gross von inen payden,10Doch warts ze lesten also gschayden,Daz Colman und fro LaychdenmanHofieren scholten vor hin anUnd dem preutgom tanczen vorMit der praut vil hoh enbor,15Die Genepferin und GrabinsgadenScholten in den zagel haben.Secht do huob sich erst ein swingen,Ochsendringen, kälberspringen!Der spilman pfeyff, daz nie gestaub20Nie gedont noch nie geflog.Do chnatens hin, do trattens her,Nicht anders sam die wilden per.We wie, wie höh seu sprungen,Ir armen auf swungen!25Der ein der schre: Hie ju, hy jo!Der ander: Jo, wie get es so?Storkenpäyn der waz vil jungUnd mass ym selber einen sprungAlso höh, in daucht er fluog.30Dez tet er wider einen zuogAlso geswind, daz er gesassMit dem hintern in dem gras.Die Mäczli warent also also rügUnd sprungen her so gar gefüg,35Daz man in oft ich wayss nit wieHin auf gesach bis an die knie.Hilden haubtloch was ze weyt,Dar umb ir an derselben zeitDaz tüttel aus dem puosem sprang.40Tanczens gyr sey dar zuo twang.Hüdellein der ward so hayss,Daz sey den kittel vor auf rayss;Des sach man ir die iren doUnd macht vil mängeu herczen fro.45Seu schreuwen all: Sey wil ein man,39cSey hat ein maul und har dar an.Chnopfeln, nestell prachent vil,Und recht, sam ich euchs kurczen wil,Von dem gumpen und gedreng5Ward der tancz so übrigs eng,Daz der preutgom wisst nicht, woEr was und keren scholt aldo.Er was gesteket in der mittSam in dem sne ein andrer schlitt.10Waz scholt daz do die gsellen btragen,Die der minn mit grifflen phlagen?Pertschi zuo dem trüller schre:Läss dar von und pheiff nicht me!Der spilman tet nach seinem sin,15Da mit so was der tancz da hin.Do woltens gesessen sein da nider;Des schre her Troll hinwider wider:Die weil es in der hicze sey,Macht euch an den ring hie pey!20Ich wil euch sunderleichen singenEins, daz füget wol ze springen.Der red wurdens alle fro.Da mit so huob er an also:** Es ass mein vatter Eberhart25Und tranch in eyn ein rympartEs schlieff mein vetter Oll, her Oll, Hol, herOll, her Oll, her Oll, her Oll, her Oll, her Oll, her Oll,Es schlie ie ief her Oll Oll Oll Oll,Es sang mein sun der Perchtold30Und sprang mein nef her Hylpold,Es tanczt her Scholl, lo, lo, lo, loll, lo, lo,Lo, lo, lo, lo, loll, lo, lo, lo, lo, lo, lo, lo, loll,Es swanczt her Scho o, o, o, o, o oll*** Et cetera. Er sang ye bas;35Und do es an dem besten was,Da sât der tiefel aschen dreyn,Daz schuoff der laidig Eysengreyn,Der wolt in Greduln minn verprennenUnd sey des lassen werden innen40Mit chraczlen haymleich in der hand.Daz stuond nicht wol, es waz ein scand,Won die junchfraw an der vartVon dem chreczen pluotend wart.Dar umb so cham der gpauren schimph45Nach ir gewon ze ungelymph.
Und drungen nach den äygern herNicht anders, sam die wilden per,Mit henden und mit füssen,Des chond in niemant gpüssen.Der erst der was der peste,25Der ergest und der leste.Chrimbolten dem ward ein äy,Scheubinsak gewan ir zwayChnocz und Troll die hieten gfangenDaz vierd, des was der tayl dergangen,30Gralf Purkhart mit dem uberpainSprach: Der schimph ist uns nit gmäyn,Mir und meinen gesellen hie.Die pösten tayler daz sind die,Die einen lassend trunchen werden35Und den andern durstes sterben.Da mit gräyff er hin gestrakUnd zucht ein äy dem ScheubinsakSo vestechleich und ungetan,Daz ym daz wäych durch hende ran,40Die finger stiess er in den mundUnd schlickts es ab, daz waz ym gsund.Do sprach Jänsel: Gib mir auch!Sweig, sprach dirr, du pist ein gauch.Die negel lang an seinem taumen37cHulfend ym daz äy ze raumen.Scheubinsak daz ander hielt.Wie schier ers von einander spieltUnd fuor her mit einr grossen snitten5Durch und durch daz äy enmitten.Des muost das totter rinnen hinMit sampt dem clar ân allen gwin,Wan es die kaczen begriffendIr zungen damit schliffend.10Es ist verclayt, sprach do der man;Dem daz gelük nicht guotes gan,Der muoss verliessen uber nachtKünges hort und käysers macht.Des nam do Chriembolt eben war15Und fasst daz äy so gancz und gar.Er warff es yeso in den mundUnd schlikt es eyn in einer stund,Des wär er gstorben an der zeit.Do was ym der schlund so weit,20Daz das äy ym durch den kragenGänczleich fuor bis in den magen.Des sprach er: Hie wie guot, wie guot!Nu ist mein täyl vor euch behuot.Chnocz und Troll die waren gesellen,25Niemant gtorst sich gen in stellen.Des trosten seu sich sunder wol,Dar zuo so warens sinnen vol.Daz ay seu vassten bäyd geleichUnd tatens auf vil rüwentcleich,30Seu assen hofeleichen gar,Die snitten stiessens gemächlich darUnd naczten seu enwench da vor,Daz wurffens in des mundes tor.Die snitten schlunden seu nicht gar,35Daz überig stiessens wider darUnd fuoren zgleycher weis, sam vor,Umb hin ze des schlundes tor.Yeder daz so lange träyb,Daz auf dem tisch kain brot beläyb.40Die andern all die sahent zuoRecht sam die wolf gen ainer kuo.Dennocht was des äys ein täyl,Daz hieltens vast, es was nicht väyl.Nâch zwayn läyben was in we.37dDo vand man in dem haus nit me.Was scholten do die armen haben?Trun daz kan ich euch nit sagen.Do schülten seu den wirte do.5Daz äy den dienern gabens so,Daz seu dar an gedächtinUnd in ze trinken prächten.Do mochtens nicht der milch gehaben.Des muost man an des wassers tragen.10Erst schanktens her mit eren,Die wirtschaft ward sich meren,Won der turst neu stätes sart,Secht, bis an die selben vart.Man gab ins ungemessen dar,15Das macht seu vol und läydes bar.Also huob do yeder manZe singen und ze sagen an,Und was der herr hiet an gehaben,Es wär von singen oder sagen,20Daz chond der chnecht mit züchten storren.Niemant wolt den andern hörren,Yeder wolt verhoret seinUnd schre: Vernement die rede mein!So lange wert der unfuog,25Bis daz man in daz leste truog,Daz warent kerssen, weinper,Feygen, kriechen und nicht mer.Hieten sey daz erst gerichtSauberleichen auf gezücht,30Das leste ward zuo der geschichtVil mächticleicher gar verschlucht.Doch so tet die praut ir rechtUnd frâss nicht schlindent sam die knecht.Sey bäiss ab einer kerssen mer,35Dann siben stund, daz was ein er.Do sach Pertschi Trieffnas,Daz kain salcz vor inen was;Des pracht er in den geren volUnd sprach: Daz ghört zun kriechen wol.40In den selben stundenEin flo die was gesprungenFro Hudeln zwüschen yreu paynUnd päiss sey, daz sey dar zuo gräyn.Des wolt sey sich do puken,45Die floh ze tot ertruken.38Secht, do ward ir dhaut ze kurcz,Ir geschach nicht recht, sey liess einn furcz;Der schanden wolt sey sich dergeczenUnd ward sich mit den füssen kreczen,5Dar umb, daz man scholt glauben han,Die füsse hietens alcz getan.Des was Henricze ir ze schluogUnd sprach: Daz ist nicht enes fuog.Ich sing dir eins vil wol geticht:10Creczen geleycht sich ferczen nicht.Hüdeln tett der spot vil weUnd liess einn grossen furcz, sam e,Und dar nach drey, der waren vier.Sey schre hin ze dem schreyber schier:15Set hin, ir vercleiter knecht,Clinglent aver die icht recht?Damit so was der schreyber bezalt,Graf Purkhart doch des gsmaks engaltOder leycht sein äy was faul.20Die speis die schluog ym zuo dem maul.Des muost er speiben ze der vartAuf den tisch durch seinen part.Do hiet der alt her GumpostGetrunchen wasser, milch und most,25Daz sich der pauch ward pläygend ser,Wütend, plodrent, sam daz mer.Die vische wurden swimmendUnd in so harte grimmend,Das er von dem tisch muost sten.30Er sprach: Ich wil gen smeyssen gen,Ich chum her wider, päytend hie!Die andern auf ich wayss nicht wieUnd leuffen all dem Gumpost nach,Ze säychen waz in also gâch.35Dennocht playb fro Laychdenman,Sey hiet es unter sich getanIn daz phäyt, daz ward ir nass,Won sey dez swams do häym vergass;Des macht sey sich doch auf die päyn40Und wolt nicht siczen da alläyn.Da nu die herren chament wider,Sey hieten sich geseczet nider.Do was daz tischtuoch auf gehaben,Daz konden seu do nie verclagen.38bWârens gesessen an den segen,Wenn wolten seu dann danke geben?Die diener wuoschend do ir hend,Da mit so nam der tisch ein end.5*** Secht, do was nu tanczens zeit!In der wisen, die was weyt,Gunterfay, sich huob ein geschray,Nym hin ein äy und pheiff zwäy!Der spilman was des weines vol,10** Des emphand er an ym wol,Doch gedacht er in dem sin:Ob ich joch nu gar trunken pin,So sein seu trauwen auch nich lär.Dar umb ist es mir nicht swär15Ze pfeyffen hin ein narrenvart,Won seu verstend es auch einn sart.*** Da mit und er sein bek derschal,Das es io in dem perg derhal.Ofenstek do fürher sprang20Und nam fro Juczen an die hand.Er tanczt da hin, sey vegt ym nach,Die andern auf und an vil gach.Daz gzöder michel ward und lang.** Ieder sunderleichen sprang25Auf und nider in dem traum,Sam die äpfel von dem paum.Gunterfay der schluog und schluogSo lange weil und ane fuog,*** Des was do Ofenstek ze fäyss30Und hiet geswanczt, daz ym der swäissDurch seinen diken schoppen ran.Des ward er auch so müd der man,Daz er nicht furbas mocht gesten;Des muost er ab dem tancze gen.35Er legt sich in daz gras und sprach:Gott geb ym alles ungemach,Die dich pfeiffen geleret ie,So we ist mir geschehen hie.Schabenloch den haber truog,40Den liess er sten und was so chluog,Daz er die ersten begraiff aldoUnd sprach: Vil höh mit ir hyo!Do was der rek ze mager gar,Die pruoch ze weit, des ward er gwar,45Dar nach und sey ym was gevallen38cFür die chnie vor inen allen.Des muost er strauchen in daz gras,Jücz auf in, sam billeich was,Chuoncz auf Juczen, Els hin nach,5Ze vallen was in also gach.In den sachen es geschach,Daz Els den iren spiegel brach,Ein stuk daz gieng ir in die haut,Daz tet ir we, sey schrey vil laut:10Hör auf, fayger Gunterfay,Won mein spiegel ist enzway.Der spilman geswäig, der Gumpost schre:Got geb ym läid und alles we,Der an dem spiegel schuldig sey!15Hie verstuond man vil wol pey,Wer den spiegel kauffet hietUnd wen er mit dem fluoch erryet;Des lachet man, es was nicht zeit,Daz sich derheben scholt ein streyt.20Des ward nu von dem tancz gelassen,Die man von müdi nider sassen,** Die frawen stuonden, daz was wol,Won tanczens werdens niemer vol.*** Sey hieten für die knaben gsungen,25Stayn geworffen und gesprungen,Da was es in nicht gar gewon,Dar umb so liessen seu dar von.Was scholt man in dann ze trinken tragen?Die chruog die warend all zerschlagen.30Also kam daz ander geschray:Pheiff auf, lieber Gunterfay!Des antwurt er: Ich mag nicht me.Wisst, mir tuet der schedel we.Daz ist mir läid, nu hab es dir!35Sprach do Pertschi mit begir,So schullen wir eins singen,Ze ring umb älleu springen.Der red warend sey vil fro.Des huob do Pertschi an also:40** Daas schaffet alz die minn, die minn,Daas schaffet alz die minn, die minn,Daz wir leben ane syynn,Daz wir leben aneee synn.Daz schaffet als der wein, der wein,38dDaz wir müssen froleich sein.Daz schaffet alz daz gold, daz gold,Daz niemant ist dem andern holt.Daz schaffet alz daz phand, daz phand,5Daz man porget so ze hand.Daz schaffet alz daz spil, daz spil,Daz ich nit mag behalten vil.*** Et cetera, daz ward so lang,Daz yeder auf ze lesten sprang10Mit einem füss, dar umb daz,Daz er geruwen mocht dester basAn dem andern, so er gelag,An tretten, sam ein fauler mag.Söleich gnepfen und ein hopphen,15Hupfen lupfen und ein zoppenHiet sich an dem ring derhaben,Ir gsacht es nie pey ewern tagen.Des gie dem singer dar nach ab.Er sprach: Nu we mir heut den tag!20Daz ich nicht kan des liedes me,Daz tuot mir in der versenn we.Die andern warend tanczens vol,Yeder sprach: So tuocz mir wol.Seu vielent nider in daz gras25Und ruowten da, das fuogt in bas.Des nam do Galgenswanch ein äyUnd sprang her gen dem Gunterfay.Er sprach: Se hin und mach ein guocz!Ich pin nicht eines chranchen muocz.30Do nu der pfeiffer hiet sein lon,Er schluog dar an, es donet schon.Galgenswank fro SchurenprandNam pey ir sneweissen handUnd spranch da hin mit seinen gesellen35Röschleich gar an alles stellen,Er feget umb und umb und umb,Daz seu vil schiere warind tumbWorden von der selben geschicht.Do was der pheiffer nach dersticht40Von dem staub, der in in kam,Und leczet so den guoten man,Daz er muost lassen von dem gäyl.Daz cham den andern auch ze häyl,Den von trümelen swindlent wart,39Und vielent nider an der vart.Daz tet dem vorspringer zorn,Er schre: Ich han ein äy verlornAn dem choczen spilman,5Des muoss er heut den hoger han!Dar zuo geb ym got den rampf!Daz schol er han von mir ze danch.Warens vor ym gras gelegen,Erst do muostens schlaffens phlegen.10Doch so snarchelt Uocz so serUnd stanch so saur durch frowen er,Daz ym daz gnafzgen gar vergieng.Da mit der Schreiber ane viengUnd sprach: Stet auf, wir müssen springen,15Ich chan ein hübschs, daz wil ich singen.Seiner red der warens fro.Da mit huob er an also:** Wem schol ichs geben,Ze fröden seinem leben?Was ist das?20Sagt uns, herre, was?Es ist fro Gredel Erenfluoch; wem fuogt sey bas?Es ist fro Gredel Erenfluoch; wem fuogt sey bas?Anders niempt, dann mir;Sey ist meins herczen gir.Jächel Gumpost, seysts ein gesell, so hab sie dir!Jächel Gumpost, seysts ein gesell, so hab sey dir!25Nu muoss mirs got gesegen!Wie schon wil ich ir phlegen!Wem schol ichs geben,Ze fröden seinem leben?Waz ist daz?Sagt uns, herre, was?Es ist die schon fro Genepferin; wem fuogt sey bas?30Es ist die schon fro Genepferin: wem fuogt sey bas?Anders niempt, dann mir;Sey ist meins herczen gir.Rüfli Lechspiss, pist ein gesell, so hab sey dir!Nuo muoss mirs got gesegen!Wie schon wil ich ir phlegen!35*** Et cetera so gie daz lied,Bis daz yeder seinen hiet,Die da warent an dem tancz.Da mit so was die fröde gancz.Do sprungen plümlen durch den cle,40Von liebe schayden, daz tuot we,Sungen sey da in dem gras.Des cham do Pertschi TrieffnasUnd macht sich hin zuo Gunterfay.Er sprach: Pfeiff auf und nim daz äy!45Da mit her Colman cham der altUnd fro Perchta mit gewalt.39bSe hin zway, der ist vil me,Und pfeiff uns nach der alten eeEines, sprachen seu zuo im.Perschti hiet einn hohen sinn5Und sprach: So hab dir dreu von mirUnd pheiff mir nach meines herczen girNach dem neuwen sitten eins!Der alten chan ich aller cheins.Der stoss was gross von inen payden,10Doch warts ze lesten also gschayden,Daz Colman und fro LaychdenmanHofieren scholten vor hin anUnd dem preutgom tanczen vorMit der praut vil hoh enbor,15Die Genepferin und GrabinsgadenScholten in den zagel haben.Secht do huob sich erst ein swingen,Ochsendringen, kälberspringen!Der spilman pfeyff, daz nie gestaub20Nie gedont noch nie geflog.Do chnatens hin, do trattens her,Nicht anders sam die wilden per.We wie, wie höh seu sprungen,Ir armen auf swungen!25Der ein der schre: Hie ju, hy jo!Der ander: Jo, wie get es so?Storkenpäyn der waz vil jungUnd mass ym selber einen sprungAlso höh, in daucht er fluog.30Dez tet er wider einen zuogAlso geswind, daz er gesassMit dem hintern in dem gras.Die Mäczli warent also also rügUnd sprungen her so gar gefüg,35Daz man in oft ich wayss nit wieHin auf gesach bis an die knie.Hilden haubtloch was ze weyt,Dar umb ir an derselben zeitDaz tüttel aus dem puosem sprang.40Tanczens gyr sey dar zuo twang.Hüdellein der ward so hayss,Daz sey den kittel vor auf rayss;Des sach man ir die iren doUnd macht vil mängeu herczen fro.45Seu schreuwen all: Sey wil ein man,39cSey hat ein maul und har dar an.Chnopfeln, nestell prachent vil,Und recht, sam ich euchs kurczen wil,Von dem gumpen und gedreng5Ward der tancz so übrigs eng,Daz der preutgom wisst nicht, woEr was und keren scholt aldo.Er was gesteket in der mittSam in dem sne ein andrer schlitt.10Waz scholt daz do die gsellen btragen,Die der minn mit grifflen phlagen?Pertschi zuo dem trüller schre:Läss dar von und pheiff nicht me!Der spilman tet nach seinem sin,15Da mit so was der tancz da hin.Do woltens gesessen sein da nider;Des schre her Troll hinwider wider:Die weil es in der hicze sey,Macht euch an den ring hie pey!20Ich wil euch sunderleichen singenEins, daz füget wol ze springen.Der red wurdens alle fro.Da mit so huob er an also:** Es ass mein vatter Eberhart25Und tranch in eyn ein rympartEs schlieff mein vetter Oll, her Oll, Hol, herOll, her Oll, her Oll, her Oll, her Oll, her Oll, her Oll,Es schlie ie ief her Oll Oll Oll Oll,Es sang mein sun der Perchtold30Und sprang mein nef her Hylpold,Es tanczt her Scholl, lo, lo, lo, loll, lo, lo,Lo, lo, lo, lo, loll, lo, lo, lo, lo, lo, lo, lo, loll,Es swanczt her Scho o, o, o, o, o oll*** Et cetera. Er sang ye bas;35Und do es an dem besten was,Da sât der tiefel aschen dreyn,Daz schuoff der laidig Eysengreyn,Der wolt in Greduln minn verprennenUnd sey des lassen werden innen40Mit chraczlen haymleich in der hand.Daz stuond nicht wol, es waz ein scand,Won die junchfraw an der vartVon dem chreczen pluotend wart.Dar umb so cham der gpauren schimph45Nach ir gewon ze ungelymph.
Und drungen nach den äygern herNicht anders, sam die wilden per,Mit henden und mit füssen,Des chond in niemant gpüssen.Der erst der was der peste,25Der ergest und der leste.Chrimbolten dem ward ein äy,Scheubinsak gewan ir zwayChnocz und Troll die hieten gfangenDaz vierd, des was der tayl dergangen,30Gralf Purkhart mit dem uberpainSprach: Der schimph ist uns nit gmäyn,Mir und meinen gesellen hie.Die pösten tayler daz sind die,Die einen lassend trunchen werden35Und den andern durstes sterben.Da mit gräyff er hin gestrakUnd zucht ein äy dem ScheubinsakSo vestechleich und ungetan,Daz ym daz wäych durch hende ran,40Die finger stiess er in den mundUnd schlickts es ab, daz waz ym gsund.Do sprach Jänsel: Gib mir auch!Sweig, sprach dirr, du pist ein gauch.Die negel lang an seinem taumen37cHulfend ym daz äy ze raumen.Scheubinsak daz ander hielt.Wie schier ers von einander spieltUnd fuor her mit einr grossen snitten5Durch und durch daz äy enmitten.Des muost das totter rinnen hinMit sampt dem clar ân allen gwin,Wan es die kaczen begriffendIr zungen damit schliffend.10Es ist verclayt, sprach do der man;Dem daz gelük nicht guotes gan,Der muoss verliessen uber nachtKünges hort und käysers macht.Des nam do Chriembolt eben war15Und fasst daz äy so gancz und gar.Er warff es yeso in den mundUnd schlikt es eyn in einer stund,Des wär er gstorben an der zeit.Do was ym der schlund so weit,20Daz das äy ym durch den kragenGänczleich fuor bis in den magen.Des sprach er: Hie wie guot, wie guot!Nu ist mein täyl vor euch behuot.Chnocz und Troll die waren gesellen,25Niemant gtorst sich gen in stellen.Des trosten seu sich sunder wol,Dar zuo so warens sinnen vol.Daz ay seu vassten bäyd geleichUnd tatens auf vil rüwentcleich,30Seu assen hofeleichen gar,Die snitten stiessens gemächlich darUnd naczten seu enwench da vor,Daz wurffens in des mundes tor.Die snitten schlunden seu nicht gar,35Daz überig stiessens wider darUnd fuoren zgleycher weis, sam vor,Umb hin ze des schlundes tor.Yeder daz so lange träyb,Daz auf dem tisch kain brot beläyb.40Die andern all die sahent zuoRecht sam die wolf gen ainer kuo.Dennocht was des äys ein täyl,Daz hieltens vast, es was nicht väyl.Nâch zwayn läyben was in we.37dDo vand man in dem haus nit me.Was scholten do die armen haben?Trun daz kan ich euch nit sagen.Do schülten seu den wirte do.5Daz äy den dienern gabens so,Daz seu dar an gedächtinUnd in ze trinken prächten.Do mochtens nicht der milch gehaben.Des muost man an des wassers tragen.10Erst schanktens her mit eren,Die wirtschaft ward sich meren,Won der turst neu stätes sart,Secht, bis an die selben vart.Man gab ins ungemessen dar,15Das macht seu vol und läydes bar.Also huob do yeder manZe singen und ze sagen an,Und was der herr hiet an gehaben,Es wär von singen oder sagen,20Daz chond der chnecht mit züchten storren.Niemant wolt den andern hörren,Yeder wolt verhoret seinUnd schre: Vernement die rede mein!So lange wert der unfuog,25Bis daz man in daz leste truog,Daz warent kerssen, weinper,Feygen, kriechen und nicht mer.Hieten sey daz erst gerichtSauberleichen auf gezücht,30Das leste ward zuo der geschichtVil mächticleicher gar verschlucht.Doch so tet die praut ir rechtUnd frâss nicht schlindent sam die knecht.Sey bäiss ab einer kerssen mer,35Dann siben stund, daz was ein er.Do sach Pertschi Trieffnas,Daz kain salcz vor inen was;Des pracht er in den geren volUnd sprach: Daz ghört zun kriechen wol.40In den selben stundenEin flo die was gesprungenFro Hudeln zwüschen yreu paynUnd päiss sey, daz sey dar zuo gräyn.Des wolt sey sich do puken,45Die floh ze tot ertruken.38Secht, do ward ir dhaut ze kurcz,Ir geschach nicht recht, sey liess einn furcz;Der schanden wolt sey sich dergeczenUnd ward sich mit den füssen kreczen,5Dar umb, daz man scholt glauben han,Die füsse hietens alcz getan.Des was Henricze ir ze schluogUnd sprach: Daz ist nicht enes fuog.Ich sing dir eins vil wol geticht:10Creczen geleycht sich ferczen nicht.Hüdeln tett der spot vil weUnd liess einn grossen furcz, sam e,Und dar nach drey, der waren vier.Sey schre hin ze dem schreyber schier:15Set hin, ir vercleiter knecht,Clinglent aver die icht recht?Damit so was der schreyber bezalt,Graf Purkhart doch des gsmaks engaltOder leycht sein äy was faul.20Die speis die schluog ym zuo dem maul.Des muost er speiben ze der vartAuf den tisch durch seinen part.Do hiet der alt her GumpostGetrunchen wasser, milch und most,25Daz sich der pauch ward pläygend ser,Wütend, plodrent, sam daz mer.Die vische wurden swimmendUnd in so harte grimmend,Das er von dem tisch muost sten.30Er sprach: Ich wil gen smeyssen gen,Ich chum her wider, päytend hie!Die andern auf ich wayss nicht wieUnd leuffen all dem Gumpost nach,Ze säychen waz in also gâch.35Dennocht playb fro Laychdenman,Sey hiet es unter sich getanIn daz phäyt, daz ward ir nass,Won sey dez swams do häym vergass;Des macht sey sich doch auf die päyn40Und wolt nicht siczen da alläyn.Da nu die herren chament wider,Sey hieten sich geseczet nider.Do was daz tischtuoch auf gehaben,Daz konden seu do nie verclagen.38bWârens gesessen an den segen,Wenn wolten seu dann danke geben?Die diener wuoschend do ir hend,Da mit so nam der tisch ein end.5*** Secht, do was nu tanczens zeit!In der wisen, die was weyt,Gunterfay, sich huob ein geschray,Nym hin ein äy und pheiff zwäy!Der spilman was des weines vol,10** Des emphand er an ym wol,Doch gedacht er in dem sin:Ob ich joch nu gar trunken pin,So sein seu trauwen auch nich lär.Dar umb ist es mir nicht swär15Ze pfeyffen hin ein narrenvart,Won seu verstend es auch einn sart.*** Da mit und er sein bek derschal,Das es io in dem perg derhal.Ofenstek do fürher sprang20Und nam fro Juczen an die hand.Er tanczt da hin, sey vegt ym nach,Die andern auf und an vil gach.Daz gzöder michel ward und lang.** Ieder sunderleichen sprang25Auf und nider in dem traum,Sam die äpfel von dem paum.Gunterfay der schluog und schluogSo lange weil und ane fuog,*** Des was do Ofenstek ze fäyss30Und hiet geswanczt, daz ym der swäissDurch seinen diken schoppen ran.Des ward er auch so müd der man,Daz er nicht furbas mocht gesten;Des muost er ab dem tancze gen.35Er legt sich in daz gras und sprach:Gott geb ym alles ungemach,Die dich pfeiffen geleret ie,So we ist mir geschehen hie.Schabenloch den haber truog,40Den liess er sten und was so chluog,Daz er die ersten begraiff aldoUnd sprach: Vil höh mit ir hyo!Do was der rek ze mager gar,Die pruoch ze weit, des ward er gwar,45Dar nach und sey ym was gevallen38cFür die chnie vor inen allen.Des muost er strauchen in daz gras,Jücz auf in, sam billeich was,Chuoncz auf Juczen, Els hin nach,5Ze vallen was in also gach.In den sachen es geschach,Daz Els den iren spiegel brach,Ein stuk daz gieng ir in die haut,Daz tet ir we, sey schrey vil laut:10Hör auf, fayger Gunterfay,Won mein spiegel ist enzway.Der spilman geswäig, der Gumpost schre:Got geb ym läid und alles we,Der an dem spiegel schuldig sey!15Hie verstuond man vil wol pey,Wer den spiegel kauffet hietUnd wen er mit dem fluoch erryet;Des lachet man, es was nicht zeit,Daz sich derheben scholt ein streyt.20Des ward nu von dem tancz gelassen,Die man von müdi nider sassen,** Die frawen stuonden, daz was wol,Won tanczens werdens niemer vol.*** Sey hieten für die knaben gsungen,25Stayn geworffen und gesprungen,Da was es in nicht gar gewon,Dar umb so liessen seu dar von.Was scholt man in dann ze trinken tragen?Die chruog die warend all zerschlagen.30Also kam daz ander geschray:Pheiff auf, lieber Gunterfay!Des antwurt er: Ich mag nicht me.Wisst, mir tuet der schedel we.Daz ist mir läid, nu hab es dir!35Sprach do Pertschi mit begir,So schullen wir eins singen,Ze ring umb älleu springen.Der red warend sey vil fro.Des huob do Pertschi an also:40** Daas schaffet alz die minn, die minn,Daas schaffet alz die minn, die minn,Daz wir leben ane syynn,Daz wir leben aneee synn.Daz schaffet als der wein, der wein,38dDaz wir müssen froleich sein.Daz schaffet alz daz gold, daz gold,Daz niemant ist dem andern holt.Daz schaffet alz daz phand, daz phand,5Daz man porget so ze hand.Daz schaffet alz daz spil, daz spil,Daz ich nit mag behalten vil.*** Et cetera, daz ward so lang,Daz yeder auf ze lesten sprang10Mit einem füss, dar umb daz,Daz er geruwen mocht dester basAn dem andern, so er gelag,An tretten, sam ein fauler mag.Söleich gnepfen und ein hopphen,15Hupfen lupfen und ein zoppenHiet sich an dem ring derhaben,Ir gsacht es nie pey ewern tagen.Des gie dem singer dar nach ab.Er sprach: Nu we mir heut den tag!20Daz ich nicht kan des liedes me,Daz tuot mir in der versenn we.Die andern warend tanczens vol,Yeder sprach: So tuocz mir wol.Seu vielent nider in daz gras25Und ruowten da, das fuogt in bas.Des nam do Galgenswanch ein äyUnd sprang her gen dem Gunterfay.Er sprach: Se hin und mach ein guocz!Ich pin nicht eines chranchen muocz.30Do nu der pfeiffer hiet sein lon,Er schluog dar an, es donet schon.Galgenswank fro SchurenprandNam pey ir sneweissen handUnd spranch da hin mit seinen gesellen35Röschleich gar an alles stellen,Er feget umb und umb und umb,Daz seu vil schiere warind tumbWorden von der selben geschicht.Do was der pheiffer nach dersticht40Von dem staub, der in in kam,Und leczet so den guoten man,Daz er muost lassen von dem gäyl.Daz cham den andern auch ze häyl,Den von trümelen swindlent wart,39Und vielent nider an der vart.Daz tet dem vorspringer zorn,Er schre: Ich han ein äy verlornAn dem choczen spilman,5Des muoss er heut den hoger han!Dar zuo geb ym got den rampf!Daz schol er han von mir ze danch.Warens vor ym gras gelegen,Erst do muostens schlaffens phlegen.10Doch so snarchelt Uocz so serUnd stanch so saur durch frowen er,Daz ym daz gnafzgen gar vergieng.Da mit der Schreiber ane viengUnd sprach: Stet auf, wir müssen springen,15Ich chan ein hübschs, daz wil ich singen.Seiner red der warens fro.Da mit huob er an also:** Wem schol ichs geben,Ze fröden seinem leben?Was ist das?20Sagt uns, herre, was?Es ist fro Gredel Erenfluoch; wem fuogt sey bas?Es ist fro Gredel Erenfluoch; wem fuogt sey bas?Anders niempt, dann mir;Sey ist meins herczen gir.Jächel Gumpost, seysts ein gesell, so hab sie dir!Jächel Gumpost, seysts ein gesell, so hab sey dir!25Nu muoss mirs got gesegen!Wie schon wil ich ir phlegen!Wem schol ichs geben,Ze fröden seinem leben?Waz ist daz?Sagt uns, herre, was?Es ist die schon fro Genepferin; wem fuogt sey bas?30Es ist die schon fro Genepferin: wem fuogt sey bas?Anders niempt, dann mir;Sey ist meins herczen gir.Rüfli Lechspiss, pist ein gesell, so hab sey dir!Nuo muoss mirs got gesegen!Wie schon wil ich ir phlegen!35*** Et cetera so gie daz lied,Bis daz yeder seinen hiet,Die da warent an dem tancz.Da mit so was die fröde gancz.Do sprungen plümlen durch den cle,40Von liebe schayden, daz tuot we,Sungen sey da in dem gras.Des cham do Pertschi TrieffnasUnd macht sich hin zuo Gunterfay.Er sprach: Pfeiff auf und nim daz äy!45Da mit her Colman cham der altUnd fro Perchta mit gewalt.39bSe hin zway, der ist vil me,Und pfeiff uns nach der alten eeEines, sprachen seu zuo im.Perschti hiet einn hohen sinn5Und sprach: So hab dir dreu von mirUnd pheiff mir nach meines herczen girNach dem neuwen sitten eins!Der alten chan ich aller cheins.Der stoss was gross von inen payden,10Doch warts ze lesten also gschayden,Daz Colman und fro LaychdenmanHofieren scholten vor hin anUnd dem preutgom tanczen vorMit der praut vil hoh enbor,15Die Genepferin und GrabinsgadenScholten in den zagel haben.Secht do huob sich erst ein swingen,Ochsendringen, kälberspringen!Der spilman pfeyff, daz nie gestaub20Nie gedont noch nie geflog.Do chnatens hin, do trattens her,Nicht anders sam die wilden per.We wie, wie höh seu sprungen,Ir armen auf swungen!25Der ein der schre: Hie ju, hy jo!Der ander: Jo, wie get es so?Storkenpäyn der waz vil jungUnd mass ym selber einen sprungAlso höh, in daucht er fluog.30Dez tet er wider einen zuogAlso geswind, daz er gesassMit dem hintern in dem gras.Die Mäczli warent also also rügUnd sprungen her so gar gefüg,35Daz man in oft ich wayss nit wieHin auf gesach bis an die knie.Hilden haubtloch was ze weyt,Dar umb ir an derselben zeitDaz tüttel aus dem puosem sprang.40Tanczens gyr sey dar zuo twang.Hüdellein der ward so hayss,Daz sey den kittel vor auf rayss;Des sach man ir die iren doUnd macht vil mängeu herczen fro.45Seu schreuwen all: Sey wil ein man,39cSey hat ein maul und har dar an.Chnopfeln, nestell prachent vil,Und recht, sam ich euchs kurczen wil,Von dem gumpen und gedreng5Ward der tancz so übrigs eng,Daz der preutgom wisst nicht, woEr was und keren scholt aldo.Er was gesteket in der mittSam in dem sne ein andrer schlitt.10Waz scholt daz do die gsellen btragen,Die der minn mit grifflen phlagen?Pertschi zuo dem trüller schre:Läss dar von und pheiff nicht me!Der spilman tet nach seinem sin,15Da mit so was der tancz da hin.Do woltens gesessen sein da nider;Des schre her Troll hinwider wider:Die weil es in der hicze sey,Macht euch an den ring hie pey!20Ich wil euch sunderleichen singenEins, daz füget wol ze springen.Der red wurdens alle fro.Da mit so huob er an also:** Es ass mein vatter Eberhart25Und tranch in eyn ein rympartEs schlieff mein vetter Oll, her Oll, Hol, herOll, her Oll, her Oll, her Oll, her Oll, her Oll, her Oll,Es schlie ie ief her Oll Oll Oll Oll,Es sang mein sun der Perchtold30Und sprang mein nef her Hylpold,Es tanczt her Scholl, lo, lo, lo, loll, lo, lo,Lo, lo, lo, lo, loll, lo, lo, lo, lo, lo, lo, lo, loll,Es swanczt her Scho o, o, o, o, o oll*** Et cetera. 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Und drungen nach den äygern herNicht anders, sam die wilden per,Mit henden und mit füssen,Des chond in niemant gpüssen.Der erst der was der peste,25Der ergest und der leste.Chrimbolten dem ward ein äy,Scheubinsak gewan ir zwayChnocz und Troll die hieten gfangenDaz vierd, des was der tayl dergangen,30Gralf Purkhart mit dem uberpainSprach: Der schimph ist uns nit gmäyn,Mir und meinen gesellen hie.Die pösten tayler daz sind die,Die einen lassend trunchen werden35Und den andern durstes sterben.Da mit gräyff er hin gestrakUnd zucht ein äy dem ScheubinsakSo vestechleich und ungetan,Daz ym daz wäych durch hende ran,40Die finger stiess er in den mundUnd schlickts es ab, daz waz ym gsund.Do sprach Jänsel: Gib mir auch!Sweig, sprach dirr, du pist ein gauch.Die negel lang an seinem taumen37cHulfend ym daz äy ze raumen.Scheubinsak daz ander hielt.Wie schier ers von einander spieltUnd fuor her mit einr grossen snitten5Durch und durch daz äy enmitten.Des muost das totter rinnen hinMit sampt dem clar 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träyb,Daz auf dem tisch kain brot beläyb.40Die andern all die sahent zuoRecht sam die wolf gen ainer kuo.Dennocht was des äys ein täyl,Daz hieltens vast, es was nicht väyl.Nâch zwayn läyben was in we.37dDo vand man in dem haus nit me.Was scholten do die armen haben?Trun daz kan ich euch nit sagen.Do schülten seu den wirte do.5Daz äy den dienern gabens so,Daz seu dar an gedächtinUnd in ze trinken prächten.Do mochtens nicht der milch gehaben.Des muost man an des wassers tragen.10Erst schanktens her mit eren,Die wirtschaft ward sich meren,Won der turst neu stätes sart,Secht, bis an die selben vart.Man gab ins ungemessen dar,15Das macht seu vol und läydes bar.Also huob do yeder manZe singen und ze sagen an,Und was der herr hiet an gehaben,Es wär von singen oder sagen,20Daz chond der chnecht mit züchten storren.Niemant wolt den andern hörren,Yeder wolt verhoret seinUnd schre: Vernement die rede mein!So lange wert der unfuog,25Bis daz man in daz leste truog,Daz warent kerssen, weinper,Feygen, kriechen und nicht mer.Hieten sey daz erst gerichtSauberleichen auf gezücht,30Das leste ward zuo der geschichtVil mächticleicher gar verschlucht.Doch so tet die praut ir rechtUnd frâss nicht schlindent sam die knecht.Sey bäiss ab einer kerssen mer,35Dann siben stund, daz was ein er.Do sach Pertschi Trieffnas,Daz kain salcz vor inen was;Des pracht er in den geren volUnd sprach: Daz ghört zun kriechen wol.40In den selben stundenEin flo die was gesprungenFro Hudeln zwüschen yreu paynUnd päiss sey, daz sey dar zuo gräyn.Des wolt sey sich do puken,45Die floh ze tot ertruken.38Secht, do ward ir dhaut ze kurcz,Ir geschach nicht recht, sey liess einn furcz;Der schanden wolt sey sich dergeczenUnd ward sich mit den füssen kreczen,5Dar umb, daz man scholt glauben han,Die füsse hietens alcz getan.Des was Henricze ir ze schluogUnd sprach: Daz ist nicht enes fuog.Ich sing dir eins vil wol geticht:10Creczen geleycht sich ferczen nicht.Hüdeln tett der spot vil weUnd liess einn grossen furcz, sam e,Und dar nach drey, der waren vier.Sey schre hin ze dem schreyber schier:15Set hin, ir vercleiter knecht,Clinglent aver die icht recht?Damit so was der schreyber bezalt,Graf Purkhart doch des gsmaks engaltOder leycht sein äy was faul.20Die speis die schluog ym zuo dem maul.Des muost er speiben ze der vartAuf den tisch durch seinen part.Do hiet der alt her GumpostGetrunchen wasser, milch und most,25Daz sich der pauch ward pläygend ser,Wütend, plodrent, sam daz mer.Die vische wurden swimmendUnd in so harte grimmend,Das er von dem tisch muost sten.30Er sprach: Ich wil gen smeyssen gen,Ich chum her wider, päytend hie!Die andern auf ich wayss nicht wieUnd leuffen all dem Gumpost nach,Ze säychen waz in also gâch.35Dennocht playb fro Laychdenman,Sey hiet es unter sich getanIn daz phäyt, daz ward ir nass,Won sey dez swams do häym vergass;Des macht sey sich doch auf die päyn40Und wolt nicht siczen da alläyn.Da nu die herren chament wider,Sey hieten sich geseczet nider.Do was daz tischtuoch auf gehaben,Daz konden seu do nie verclagen.38bWârens gesessen an den segen,Wenn wolten seu dann danke geben?Die diener wuoschend do ir hend,Da mit so nam der tisch ein end.5*** Secht, do was nu tanczens zeit!In der wisen, die was weyt,Gunterfay, sich huob ein geschray,Nym hin ein äy und pheiff zwäy!Der spilman was des weines vol,10** Des emphand er an ym wol,Doch gedacht er in dem sin:Ob ich joch nu gar trunken pin,So sein seu trauwen auch nich lär.Dar umb ist es mir nicht swär15Ze pfeyffen hin ein narrenvart,Won seu verstend es auch einn sart.*** Da mit und er sein bek derschal,Das es io in dem perg derhal.Ofenstek do fürher sprang20Und nam fro Juczen an die hand.Er tanczt da hin, sey vegt ym nach,Die andern auf und an vil gach.Daz gzöder michel ward und lang.** Ieder sunderleichen sprang25Auf und nider in dem traum,Sam die äpfel von dem paum.Gunterfay der schluog und schluogSo lange weil und ane fuog,*** Des was do Ofenstek ze fäyss30Und hiet geswanczt, daz ym der swäissDurch seinen diken schoppen ran.Des ward er auch so müd der man,Daz er nicht furbas mocht gesten;Des muost er ab dem tancze gen.35Er legt sich in daz gras und sprach:Gott geb ym alles ungemach,Die dich pfeiffen geleret ie,So we ist mir geschehen hie.Schabenloch den haber truog,40Den liess er sten und was so chluog,Daz er die ersten begraiff aldoUnd sprach: Vil höh mit ir hyo!Do was der rek ze mager gar,Die pruoch ze weit, des ward er gwar,45Dar nach und sey ym was gevallen38cFür die chnie vor inen allen.Des muost er strauchen in daz gras,Jücz auf in, sam billeich was,Chuoncz auf Juczen, Els hin nach,5Ze vallen was in also gach.In den sachen es geschach,Daz Els den iren spiegel brach,Ein stuk daz gieng ir in die haut,Daz tet ir we, sey schrey vil laut:10Hör auf, fayger Gunterfay,Won mein spiegel ist enzway.Der spilman geswäig, der Gumpost schre:Got geb ym läid und alles we,Der an dem spiegel schuldig sey!15Hie verstuond man vil wol pey,Wer den spiegel kauffet hietUnd wen er mit dem fluoch erryet;Des lachet man, es was nicht zeit,Daz sich derheben scholt ein streyt.20Des ward nu von dem tancz gelassen,Die man von müdi nider sassen,** Die frawen stuonden, daz was wol,Won tanczens werdens niemer vol.*** Sey hieten für die knaben gsungen,25Stayn geworffen und gesprungen,Da was es in nicht gar gewon,Dar umb so liessen seu dar von.Was scholt man in dann ze trinken tragen?Die chruog die warend all zerschlagen.30Also kam daz ander geschray:Pheiff auf, lieber Gunterfay!Des antwurt er: Ich mag nicht me.Wisst, mir tuet der schedel we.Daz ist mir läid, nu hab es dir!35Sprach do Pertschi mit begir,So schullen wir eins singen,Ze ring umb älleu springen.Der red warend sey vil fro.Des huob do Pertschi an also:40** Daas schaffet alz die minn, die minn,Daas schaffet alz die minn, die minn,Daz wir leben ane syynn,Daz wir leben aneee synn.Daz schaffet als der wein, der wein,38dDaz wir müssen froleich sein.Daz schaffet alz daz gold, daz gold,Daz niemant ist dem andern holt.Daz schaffet alz daz phand, daz phand,5Daz man porget so ze hand.Daz schaffet alz daz spil, daz spil,Daz ich nit mag behalten vil.*** Et cetera, daz ward so lang,Daz yeder auf ze lesten sprang10Mit einem füss, dar umb daz,Daz er geruwen mocht dester basAn dem andern, so er gelag,An tretten, sam ein fauler mag.Söleich gnepfen und ein hopphen,15Hupfen lupfen und ein zoppenHiet sich an dem ring derhaben,Ir gsacht es nie pey ewern tagen.Des gie dem singer dar nach ab.Er sprach: Nu we mir heut den tag!20Daz ich nicht kan des liedes me,Daz tuot mir in der versenn we.Die andern warend tanczens vol,Yeder sprach: So tuocz mir wol.Seu vielent nider in daz gras25Und ruowten da, das fuogt in bas.Des nam do Galgenswanch ein äyUnd sprang her gen dem Gunterfay.Er sprach: Se hin und mach ein guocz!Ich pin nicht eines chranchen muocz.30Do nu der pfeiffer hiet sein lon,Er schluog dar an, es donet schon.Galgenswank fro SchurenprandNam pey ir sneweissen handUnd spranch da hin mit seinen gesellen35Röschleich gar an alles stellen,Er feget umb und umb und umb,Daz seu vil schiere warind tumbWorden von der selben geschicht.Do was der pheiffer nach dersticht40Von dem staub, der in in kam,Und leczet so den guoten man,Daz er muost lassen von dem gäyl.Daz cham den andern auch ze häyl,Den von trümelen swindlent wart,39Und vielent nider an der vart.Daz tet dem vorspringer zorn,Er schre: Ich han ein äy verlornAn dem choczen spilman,5Des muoss er heut den hoger han!Dar zuo geb ym got den rampf!Daz schol er han von mir ze danch.Warens vor ym gras gelegen,Erst do muostens schlaffens phlegen.10Doch so snarchelt Uocz so serUnd stanch so saur durch frowen er,Daz ym daz gnafzgen gar vergieng.Da mit der Schreiber ane viengUnd sprach: Stet auf, wir müssen springen,15Ich chan ein hübschs, daz wil ich singen.Seiner red der warens fro.Da mit huob er an also:** Wem schol ichs geben,Ze fröden seinem leben?Was ist das?20Sagt uns, herre, was?Es ist fro Gredel Erenfluoch; wem fuogt sey bas?Es ist fro Gredel Erenfluoch; wem fuogt sey bas?Anders niempt, dann mir;Sey ist meins herczen gir.Jächel Gumpost, seysts ein gesell, so hab sie dir!Jächel Gumpost, seysts ein gesell, so hab sey dir!25Nu muoss mirs got gesegen!Wie schon wil ich ir phlegen!Wem schol ichs geben,Ze fröden seinem leben?Waz ist daz?Sagt uns, herre, was?Es ist die schon fro Genepferin; wem fuogt sey bas?30Es ist die schon fro Genepferin: wem fuogt sey bas?Anders niempt, dann mir;Sey ist meins herczen gir.Rüfli Lechspiss, pist ein gesell, so hab sey dir!Nuo muoss mirs got gesegen!Wie schon wil ich ir phlegen!35*** Et cetera so gie daz lied,Bis daz yeder seinen hiet,Die da warent an dem tancz.Da mit so was die fröde gancz.Do sprungen plümlen durch den cle,40Von liebe schayden, daz tuot we,Sungen sey da in dem gras.Des cham do Pertschi TrieffnasUnd macht sich hin zuo Gunterfay.Er sprach: Pfeiff auf und nim daz äy!45Da mit her Colman cham der altUnd fro Perchta mit gewalt.39bSe hin zway, der ist vil me,Und pfeiff uns nach der alten eeEines, sprachen seu zuo im.Perschti hiet einn hohen sinn5Und sprach: So hab dir dreu von mirUnd pheiff mir nach meines herczen girNach dem neuwen sitten eins!Der alten chan ich aller cheins.Der stoss was gross von inen payden,10Doch warts ze lesten also gschayden,Daz Colman und fro LaychdenmanHofieren scholten vor hin anUnd dem preutgom tanczen vorMit der praut vil hoh enbor,15Die Genepferin und GrabinsgadenScholten in den zagel haben.Secht do huob sich erst ein swingen,Ochsendringen, kälberspringen!Der spilman pfeyff, daz nie gestaub20Nie gedont noch nie geflog.Do chnatens hin, do trattens her,Nicht anders sam die wilden per.We wie, wie höh seu sprungen,Ir armen auf swungen!25Der ein der schre: Hie ju, hy jo!Der ander: Jo, wie get es so?Storkenpäyn der waz vil jungUnd mass ym selber einen sprungAlso höh, in daucht er fluog.30Dez tet er wider einen zuogAlso geswind, daz er gesassMit dem hintern in dem gras.Die Mäczli warent also also rügUnd sprungen her so gar gefüg,35Daz man in oft ich wayss nit wieHin auf gesach bis an die knie.Hilden haubtloch was ze weyt,Dar umb ir an derselben zeitDaz tüttel aus dem puosem sprang.40Tanczens gyr sey dar zuo twang.Hüdellein der ward so hayss,Daz sey den kittel vor auf rayss;Des sach man ir die iren doUnd macht vil mängeu herczen fro.45Seu schreuwen all: Sey wil ein man,39cSey hat ein maul und har dar an.Chnopfeln, nestell prachent vil,Und recht, sam ich euchs kurczen wil,Von dem gumpen und gedreng5Ward der tancz so übrigs eng,Daz der preutgom wisst nicht, woEr was und keren scholt aldo.Er was gesteket in der mittSam in dem sne ein andrer schlitt.10Waz scholt daz do die gsellen btragen,Die der minn mit grifflen phlagen?Pertschi zuo dem trüller schre:Läss dar von und pheiff nicht me!Der spilman tet nach seinem sin,15Da mit so was der tancz da hin.Do woltens gesessen sein da nider;Des schre her Troll hinwider wider:Die weil es in der hicze sey,Macht euch an den ring hie pey!20Ich wil euch sunderleichen singenEins, daz füget wol ze springen.Der red wurdens alle fro.Da mit so huob er an also:** Es ass mein vatter Eberhart25Und tranch in eyn ein rympartEs schlieff mein vetter Oll, her Oll, Hol, herOll, her Oll, her Oll, her Oll, her Oll, her Oll, her Oll,Es schlie ie ief her Oll Oll Oll Oll,Es sang mein sun der Perchtold30Und sprang mein nef her Hylpold,Es tanczt her Scholl, lo, lo, lo, loll, lo, lo,Lo, lo, lo, lo, loll, lo, lo, lo, lo, lo, lo, lo, loll,Es swanczt her Scho o, o, o, o, o oll*** Et cetera. Er sang ye bas;35Und do es an dem besten was,Da sât der tiefel aschen dreyn,Daz schuoff der laidig Eysengreyn,Der wolt in Greduln minn verprennenUnd sey des lassen werden innen40Mit chraczlen haymleich in der hand.Daz stuond nicht wol, es waz ein scand,Won die junchfraw an der vartVon dem chreczen pluotend wart.Dar umb so cham der gpauren schimph45Nach ir gewon ze ungelymph.
Und drungen nach den äygern her
Nicht anders, sam die wilden per,
Mit henden und mit füssen,
Des chond in niemant gpüssen.
Der erst der was der peste,25
Der ergest und der leste.
Chrimbolten dem ward ein äy,
Scheubinsak gewan ir zway
Chnocz und Troll die hieten gfangen
Daz vierd, des was der tayl dergangen,30
Gralf Purkhart mit dem uberpain
Sprach: Der schimph ist uns nit gmäyn,
Mir und meinen gesellen hie.
Die pösten tayler daz sind die,
Die einen lassend trunchen werden35
Und den andern durstes sterben.
Da mit gräyff er hin gestrak
Und zucht ein äy dem Scheubinsak
So vestechleich und ungetan,
Daz ym daz wäych durch hende ran,40
Die finger stiess er in den mund
Und schlickts es ab, daz waz ym gsund.
Do sprach Jänsel: Gib mir auch!
Sweig, sprach dirr, du pist ein gauch.
Die negel lang an seinem taumen37c
Hulfend ym daz äy ze raumen.
Scheubinsak daz ander hielt.
Wie schier ers von einander spielt
Und fuor her mit einr grossen snitten5
Durch und durch daz äy enmitten.
Des muost das totter rinnen hin
Mit sampt dem clar ân allen gwin,
Wan es die kaczen begriffend
Ir zungen damit schliffend.10
Es ist verclayt, sprach do der man;
Dem daz gelük nicht guotes gan,
Der muoss verliessen uber nacht
Künges hort und käysers macht.
Des nam do Chriembolt eben war15
Und fasst daz äy so gancz und gar.
Er warff es yeso in den mund
Und schlikt es eyn in einer stund,
Des wär er gstorben an der zeit.
Do was ym der schlund so weit,20
Daz das äy ym durch den kragen
Gänczleich fuor bis in den magen.
Des sprach er: Hie wie guot, wie guot!
Nu ist mein täyl vor euch behuot.
Chnocz und Troll die waren gesellen,25
Niemant gtorst sich gen in stellen.
Des trosten seu sich sunder wol,
Dar zuo so warens sinnen vol.
Daz ay seu vassten bäyd geleich
Und tatens auf vil rüwentcleich,30
Seu assen hofeleichen gar,
Die snitten stiessens gemächlich dar
Und naczten seu enwench da vor,
Daz wurffens in des mundes tor.
Die snitten schlunden seu nicht gar,35
Daz überig stiessens wider dar
Und fuoren zgleycher weis, sam vor,
Umb hin ze des schlundes tor.
Yeder daz so lange träyb,
Daz auf dem tisch kain brot beläyb.40
Die andern all die sahent zuo
Recht sam die wolf gen ainer kuo.
Dennocht was des äys ein täyl,
Daz hieltens vast, es was nicht väyl.
Nâch zwayn läyben was in we.37d
Do vand man in dem haus nit me.
Was scholten do die armen haben?
Trun daz kan ich euch nit sagen.
Do schülten seu den wirte do.5
Daz äy den dienern gabens so,
Daz seu dar an gedächtin
Und in ze trinken prächten.
Do mochtens nicht der milch gehaben.
Des muost man an des wassers tragen.10
Erst schanktens her mit eren,
Die wirtschaft ward sich meren,
Won der turst neu stätes sart,
Secht, bis an die selben vart.
Man gab ins ungemessen dar,15
Das macht seu vol und läydes bar.
Also huob do yeder man
Ze singen und ze sagen an,
Und was der herr hiet an gehaben,
Es wär von singen oder sagen,20
Daz chond der chnecht mit züchten storren.
Niemant wolt den andern hörren,
Yeder wolt verhoret sein
Und schre: Vernement die rede mein!
So lange wert der unfuog,25
Bis daz man in daz leste truog,
Daz warent kerssen, weinper,
Feygen, kriechen und nicht mer.
Hieten sey daz erst gericht
Sauberleichen auf gezücht,30
Das leste ward zuo der geschicht
Vil mächticleicher gar verschlucht.
Doch so tet die praut ir recht
Und frâss nicht schlindent sam die knecht.
Sey bäiss ab einer kerssen mer,35
Dann siben stund, daz was ein er.
Do sach Pertschi Trieffnas,
Daz kain salcz vor inen was;
Des pracht er in den geren vol
Und sprach: Daz ghört zun kriechen wol.40
In den selben stunden
Ein flo die was gesprungen
Fro Hudeln zwüschen yreu payn
Und päiss sey, daz sey dar zuo gräyn.
Des wolt sey sich do puken,45
Die floh ze tot ertruken.38
Secht, do ward ir dhaut ze kurcz,
Ir geschach nicht recht, sey liess einn furcz;
Der schanden wolt sey sich dergeczen
Und ward sich mit den füssen kreczen,5
Dar umb, daz man scholt glauben han,
Die füsse hietens alcz getan.
Des was Henricze ir ze schluog
Und sprach: Daz ist nicht enes fuog.
Ich sing dir eins vil wol geticht:10
Creczen geleycht sich ferczen nicht.
Hüdeln tett der spot vil we
Und liess einn grossen furcz, sam e,
Und dar nach drey, der waren vier.
Sey schre hin ze dem schreyber schier:15
Set hin, ir vercleiter knecht,
Clinglent aver die icht recht?
Damit so was der schreyber bezalt,
Graf Purkhart doch des gsmaks engalt
Oder leycht sein äy was faul.20
Die speis die schluog ym zuo dem maul.
Des muost er speiben ze der vart
Auf den tisch durch seinen part.
Do hiet der alt her Gumpost
Getrunchen wasser, milch und most,25
Daz sich der pauch ward pläygend ser,
Wütend, plodrent, sam daz mer.
Die vische wurden swimmend
Und in so harte grimmend,
Das er von dem tisch muost sten.30
Er sprach: Ich wil gen smeyssen gen,
Ich chum her wider, päytend hie!
Die andern auf ich wayss nicht wie
Und leuffen all dem Gumpost nach,
Ze säychen waz in also gâch.35
Dennocht playb fro Laychdenman,
Sey hiet es unter sich getan
In daz phäyt, daz ward ir nass,
Won sey dez swams do häym vergass;
Des macht sey sich doch auf die päyn40
Und wolt nicht siczen da alläyn.
Da nu die herren chament wider,
Sey hieten sich geseczet nider.
Do was daz tischtuoch auf gehaben,
Daz konden seu do nie verclagen.38b
Wârens gesessen an den segen,
Wenn wolten seu dann danke geben?
Die diener wuoschend do ir hend,
Da mit so nam der tisch ein end.5
*** Secht, do was nu tanczens zeit!
In der wisen, die was weyt,
Gunterfay, sich huob ein geschray,
Nym hin ein äy und pheiff zwäy!
Der spilman was des weines vol,10
** Des emphand er an ym wol,
Doch gedacht er in dem sin:
Ob ich joch nu gar trunken pin,
So sein seu trauwen auch nich lär.
Dar umb ist es mir nicht swär15
Ze pfeyffen hin ein narrenvart,
Won seu verstend es auch einn sart.
*** Da mit und er sein bek derschal,
Das es io in dem perg derhal.
Ofenstek do fürher sprang20
Und nam fro Juczen an die hand.
Er tanczt da hin, sey vegt ym nach,
Die andern auf und an vil gach.
Daz gzöder michel ward und lang.
** Ieder sunderleichen sprang25
Auf und nider in dem traum,
Sam die äpfel von dem paum.
Gunterfay der schluog und schluog
So lange weil und ane fuog,
*** Des was do Ofenstek ze fäyss30
Und hiet geswanczt, daz ym der swäiss
Durch seinen diken schoppen ran.
Des ward er auch so müd der man,
Daz er nicht furbas mocht gesten;
Des muost er ab dem tancze gen.35
Er legt sich in daz gras und sprach:
Gott geb ym alles ungemach,
Die dich pfeiffen geleret ie,
So we ist mir geschehen hie.
Schabenloch den haber truog,40
Den liess er sten und was so chluog,
Daz er die ersten begraiff aldo
Und sprach: Vil höh mit ir hyo!
Do was der rek ze mager gar,
Die pruoch ze weit, des ward er gwar,45
Dar nach und sey ym was gevallen38c
Für die chnie vor inen allen.
Des muost er strauchen in daz gras,
Jücz auf in, sam billeich was,
Chuoncz auf Juczen, Els hin nach,5
Ze vallen was in also gach.
In den sachen es geschach,
Daz Els den iren spiegel brach,
Ein stuk daz gieng ir in die haut,
Daz tet ir we, sey schrey vil laut:10
Hör auf, fayger Gunterfay,
Won mein spiegel ist enzway.
Der spilman geswäig, der Gumpost schre:
Got geb ym läid und alles we,
Der an dem spiegel schuldig sey!15
Hie verstuond man vil wol pey,
Wer den spiegel kauffet hiet
Und wen er mit dem fluoch erryet;
Des lachet man, es was nicht zeit,
Daz sich derheben scholt ein streyt.20
Des ward nu von dem tancz gelassen,
Die man von müdi nider sassen,
** Die frawen stuonden, daz was wol,
Won tanczens werdens niemer vol.
*** Sey hieten für die knaben gsungen,25
Stayn geworffen und gesprungen,
Da was es in nicht gar gewon,
Dar umb so liessen seu dar von.
Was scholt man in dann ze trinken tragen?
Die chruog die warend all zerschlagen.30
Also kam daz ander geschray:
Pheiff auf, lieber Gunterfay!
Des antwurt er: Ich mag nicht me.
Wisst, mir tuet der schedel we.
Daz ist mir läid, nu hab es dir!35
Sprach do Pertschi mit begir,
So schullen wir eins singen,
Ze ring umb älleu springen.
Der red warend sey vil fro.
Des huob do Pertschi an also:40
** Daas schaffet alz die minn, die minn,
Daas schaffet alz die minn, die minn,
Daz wir leben ane syynn,
Daz wir leben aneee synn.
Daz schaffet als der wein, der wein,38d
Daz wir müssen froleich sein.
Daz schaffet alz daz gold, daz gold,
Daz niemant ist dem andern holt.
Daz schaffet alz daz phand, daz phand,5
Daz man porget so ze hand.
Daz schaffet alz daz spil, daz spil,
Daz ich nit mag behalten vil.
*** Et cetera, daz ward so lang,
Daz yeder auf ze lesten sprang10
Mit einem füss, dar umb daz,
Daz er geruwen mocht dester bas
An dem andern, so er gelag,
An tretten, sam ein fauler mag.
Söleich gnepfen und ein hopphen,15
Hupfen lupfen und ein zoppen
Hiet sich an dem ring derhaben,
Ir gsacht es nie pey ewern tagen.
Des gie dem singer dar nach ab.
Er sprach: Nu we mir heut den tag!20
Daz ich nicht kan des liedes me,
Daz tuot mir in der versenn we.
Die andern warend tanczens vol,
Yeder sprach: So tuocz mir wol.
Seu vielent nider in daz gras25
Und ruowten da, das fuogt in bas.
Des nam do Galgenswanch ein äy
Und sprang her gen dem Gunterfay.
Er sprach: Se hin und mach ein guocz!
Ich pin nicht eines chranchen muocz.30
Do nu der pfeiffer hiet sein lon,
Er schluog dar an, es donet schon.
Galgenswank fro Schurenprand
Nam pey ir sneweissen hand
Und spranch da hin mit seinen gesellen35
Röschleich gar an alles stellen,
Er feget umb und umb und umb,
Daz seu vil schiere warind tumb
Worden von der selben geschicht.
Do was der pheiffer nach dersticht40
Von dem staub, der in in kam,
Und leczet so den guoten man,
Daz er muost lassen von dem gäyl.
Daz cham den andern auch ze häyl,
Den von trümelen swindlent wart,39
Und vielent nider an der vart.
Daz tet dem vorspringer zorn,
Er schre: Ich han ein äy verlorn
An dem choczen spilman,5
Des muoss er heut den hoger han!
Dar zuo geb ym got den rampf!
Daz schol er han von mir ze danch.
Warens vor ym gras gelegen,
Erst do muostens schlaffens phlegen.10
Doch so snarchelt Uocz so ser
Und stanch so saur durch frowen er,
Daz ym daz gnafzgen gar vergieng.
Da mit der Schreiber ane vieng
Und sprach: Stet auf, wir müssen springen,15
Ich chan ein hübschs, daz wil ich singen.
Seiner red der warens fro.
Da mit huob er an also:
** Wem schol ichs geben,
Ze fröden seinem leben?
Was ist das?20
Sagt uns, herre, was?
Es ist fro Gredel Erenfluoch; wem fuogt sey bas?
Es ist fro Gredel Erenfluoch; wem fuogt sey bas?
Anders niempt, dann mir;
Sey ist meins herczen gir.
Jächel Gumpost, seysts ein gesell, so hab sie dir!
Jächel Gumpost, seysts ein gesell, so hab sey dir!25
Nu muoss mirs got gesegen!
Wie schon wil ich ir phlegen!
Wem schol ichs geben,
Ze fröden seinem leben?
Waz ist daz?
Sagt uns, herre, was?
Es ist die schon fro Genepferin; wem fuogt sey bas?30
Es ist die schon fro Genepferin: wem fuogt sey bas?
Anders niempt, dann mir;
Sey ist meins herczen gir.
Rüfli Lechspiss, pist ein gesell, so hab sey dir!
Nuo muoss mirs got gesegen!
Wie schon wil ich ir phlegen!35
*** Et cetera so gie daz lied,
Bis daz yeder seinen hiet,
Die da warent an dem tancz.
Da mit so was die fröde gancz.
Do sprungen plümlen durch den cle,40
Von liebe schayden, daz tuot we,
Sungen sey da in dem gras.
Des cham do Pertschi Trieffnas
Und macht sich hin zuo Gunterfay.
Er sprach: Pfeiff auf und nim daz äy!45
Da mit her Colman cham der alt
Und fro Perchta mit gewalt.39b
Se hin zway, der ist vil me,
Und pfeiff uns nach der alten ee
Eines, sprachen seu zuo im.
Perschti hiet einn hohen sinn5
Und sprach: So hab dir dreu von mir
Und pheiff mir nach meines herczen gir
Nach dem neuwen sitten eins!
Der alten chan ich aller cheins.
Der stoss was gross von inen payden,10
Doch warts ze lesten also gschayden,
Daz Colman und fro Laychdenman
Hofieren scholten vor hin an
Und dem preutgom tanczen vor
Mit der praut vil hoh enbor,15
Die Genepferin und Grabinsgaden
Scholten in den zagel haben.
Secht do huob sich erst ein swingen,
Ochsendringen, kälberspringen!
Der spilman pfeyff, daz nie gestaub20
Nie gedont noch nie geflog.
Do chnatens hin, do trattens her,
Nicht anders sam die wilden per.
We wie, wie höh seu sprungen,
Ir armen auf swungen!25
Der ein der schre: Hie ju, hy jo!
Der ander: Jo, wie get es so?
Storkenpäyn der waz vil jung
Und mass ym selber einen sprung
Also höh, in daucht er fluog.30
Dez tet er wider einen zuog
Also geswind, daz er gesass
Mit dem hintern in dem gras.
Die Mäczli warent also also rüg
Und sprungen her so gar gefüg,35
Daz man in oft ich wayss nit wie
Hin auf gesach bis an die knie.
Hilden haubtloch was ze weyt,
Dar umb ir an derselben zeit
Daz tüttel aus dem puosem sprang.40
Tanczens gyr sey dar zuo twang.
Hüdellein der ward so hayss,
Daz sey den kittel vor auf rayss;
Des sach man ir die iren do
Und macht vil mängeu herczen fro.45
Seu schreuwen all: Sey wil ein man,39c
Sey hat ein maul und har dar an.
Chnopfeln, nestell prachent vil,
Und recht, sam ich euchs kurczen wil,
Von dem gumpen und gedreng5
Ward der tancz so übrigs eng,
Daz der preutgom wisst nicht, wo
Er was und keren scholt aldo.
Er was gesteket in der mitt
Sam in dem sne ein andrer schlitt.10
Waz scholt daz do die gsellen btragen,
Die der minn mit grifflen phlagen?
Pertschi zuo dem trüller schre:
Läss dar von und pheiff nicht me!
Der spilman tet nach seinem sin,15
Da mit so was der tancz da hin.
Do woltens gesessen sein da nider;
Des schre her Troll hinwider wider:
Die weil es in der hicze sey,
Macht euch an den ring hie pey!20
Ich wil euch sunderleichen singen
Eins, daz füget wol ze springen.
Der red wurdens alle fro.
Da mit so huob er an also:
** Es ass mein vatter Eberhart25
Und tranch in eyn ein rympart
Es schlieff mein vetter Oll, her Oll, Hol, her
Oll, her Oll, her Oll, her Oll, her Oll, her Oll, her Oll,
Es schlie ie ief her Oll Oll Oll Oll,
Es sang mein sun der Perchtold30
Und sprang mein nef her Hylpold,
Es tanczt her Scholl, lo, lo, lo, loll, lo, lo,
Lo, lo, lo, lo, loll, lo, lo, lo, lo, lo, lo, lo, loll,
Es swanczt her Scho o, o, o, o, o oll
*** Et cetera. Er sang ye bas;35
Und do es an dem besten was,
Da sât der tiefel aschen dreyn,
Daz schuoff der laidig Eysengreyn,
Der wolt in Greduln minn verprennen
Und sey des lassen werden innen40
Mit chraczlen haymleich in der hand.
Daz stuond nicht wol, es waz ein scand,
Won die junchfraw an der vart
Von dem chreczen pluotend wart.
Dar umb so cham der gpauren schimph45
Nach ir gewon ze ungelymph.