Haltin wir en wenich hie,35Bis wir nu bas dersehhin, wieChlainer man sich müg gewerenGen dem grossen und erneren.Hie pey lernen wir auch wol,Gen wem man gerner vechten schöl.40So wissend, daz von diser übWerdent auch die rysen müd.Des varen wir so frisch hin anUnd schlahins nider auf den plan!*** Her Dietreich sprach: Her mayster mein,53cWas ir gepietend, das schol sein!Da mit der hurnyn ReymprechtSprang do für die andern, secht,Bis enmitten durch die twerg5Und schluog ir mangen zuo der erd.Des muosten sen von in hin weychen,Niemant getorst sich an in streichen.Des ward ym doch ein brief gsant,Daz ym die stang viel aus der hand.10Das was ein stayn, der seinen taumen,Chond ym von der hende raumen.Des waren so die andern hieDem risen zuo, ich wayss nicht wie,Und an die payn, daz er do hin15Viel zuo seinem ungewin.Yeder drang ym auf seinen pauchUnd zukt sein faustmesser aus.Do was er also gancz von horn,Daz alz ir stupfen was verlorn.20Des was her Reymprecht auch nit träg,Wie er an dem ruken lag.Er bäyss ir vil und räyss ir me,Des cham vil mangem twerg ze we.An die augen schreuwens so,25Des ward er schier geplendet do.Dannocht was er nicht ze faulUnd gyent vil weyt her mit dem maul,Er wolt sey han verschlunden.Des cham ze denen stunden30Einer mit dem messer seinUnd styess yms in den schlund hin ein.Do mit so hiet er auch sein end.Die andern rysen warend behendUnd lieffend her mit irem gedens35Recht sam die wolff in ander gens.Seu schlugend mit irn stangenUnd wen sey mochten gelangen,Umb den so was dergangen.Wer scholt den helden genahen?40Ze weichen muost man gâhenAn her Laureyn, der sich schamptDes fliehens und cham her gerantEntwerichs auf den grossen sigen,Das der auch viel und muost gligen,45Des sprang er auf und was genesen.Er sprach: Ich pin sein nicht gewesen.53dHiet er vor gefohten ser,Er schluog ir dannocht dreystund mer.Her Trinch der hiet sein ross verlorn,Dar umb so säss der hochgeporn5Auf einen andern twerg hin wider,Won ym sein haubet stuond ze nider,Das necz er aber zuo ym namUnd lieff den weggen hintnan an.Er warff es uber in aldo,10Des was der ryss nicht träge so.Er zerräyss es mit den zendenDurch und durch zuo allen wendenUnd sprach: Daz ich dein muoter cley!Waynst, daz ich ein vogel sey?15Die red macht maistern Trintschen weUnd lieff den weggen an sam e,Er gräyff ym zuo den augen hinUnd zukt yms zuo seym ungewin,Das es ym gen der nasen hieng.20Da mit der rys sein aug geviengUnd zoch es ganz und gar heraus.Er sprach: Des acht ich nit ein laus,Ich gesich mir noch genuog.Hie mit er do umb sich schluog25Gen den veinten ân gevärdUnd traff den Trintschen mit seim pfärd,Das entwerdrer fürbas woltEssen, so man trinken schölt.Des was der twergen hilf verlorn,30Das tet dem Äschenzelten zornUnd lieff da her der degen chlayn,Er cham dem risen zwüschen dpäynUnd wolt in stechen untnan aufMit einem messer in den pauch.35Des was der held so gar behuotMit seiner eysenpruoch vil guot,Daz man ym nicht enmocht getuon,Da mit ertrukt er sam ein huonMit seinem schinggen Äschenzelten.40Des muosten alleu twerg engelten,Den des smerczens ward genuog.Dar zuo eins zum andern schluog.Her Ruolant macht sich bas hin anUnd warff ir paner auf den plan.54Des nam her Hylprand yeso war.Nu dar, ir zieren helden, gar!Macht euch freyleich an den streyt,Auf und an seu, es ist zeit!5Her Dyetreich ward der rede froUnd lieff her mit dem seinen do,Das do von der selben vartDas ertreich unterm bidment wart,Die päyine zuchtens von der erd10Und schluogend in die rysen werd.Des sprach her Egg do: Waffen, waffen,Mit gerten schol man kinder straffen.Und nam einn grôssen berg auf in,Er warff in gen den reken hin.15Syha, ist daz nicht der geyr?Sprach her Dietlayb do von Steyr.Wilt du uns also begraben?Nu sein wir noch nit ztod erschlagen.Erdschollen und auch mist20Wirfft ein weib, daz zornig ist.Hast icht eysens, das zäig her!Ja du, sprach Egger,Und pott seinn stahlein stangen dar,Das ir her Dyetleib ward gewar25So ser an seinem starchen gyel,Das er für tod do nider viel.Der schimpfe tet dem Perner zorn,Er wând, sein gsell der war verlorn,Und schluog hern Eggen pey der mitt30Enzway, das was her Dyetreichs sitt.Seyn swert das hiet ein sneydenUnd sneyd an alles leydenDurch fläisch und päyn und was es vand.Sprach: Her, zaig das ist ein schand,35Das du dein swert so gar an laydHast gezogen aus der schäyd.** Narren messer, hürren prüstSicht man bleken oft umb süst.*** Des lacht der Perner in dem sin40Und schluog zuom andern mal da hin,Des Eggen er verfaylet doUnd traff hern Ruolanden so,Das er auf dem ärs gesass.Egg des seynen straychs vergass54bUnd wolt sich nach dem Perner tuken.Des viel er auch da hin ze stuken,Also das derselben risenGelagend vier auf einer wisen.5Dannocht waren ir wol dreyDer reken auch so vil dapey,Die schluogen in enander doAlso festechleichen so,Das ein straich in perg und tal10Uber siben meyl derhal.Sich huob ein nebel von dem streytEinr halben meyle hoh und weyt.Ir tämer ward so ungeheur,Das man do sach das wilde feur15Her durch den nebel dringen,Das gye von iren swingenUnd auch von iren äten so,Den seu so hiczig taten do.Hie was hert und wider hert,20Des cham auch zuo dem selben gfertHer Dyetleyb zuo ym selber do,Er machtt sich auf und rach sich so,Und, sam ich euch es kurczen wil,Das die rysen ze dem zil25Der ubel tod an sich gevie.Ir paner mit in nider gie.Do schre der käyser âne chron:Her zuo, hin an, her Mageron,Mit ewerm gesind, won des ist gnuog,30Und scheubt die reken in ein chruog!Des fuoren do die häyden darZe röss und ze füssen alle garUnd schüssend in die reken herMit iren pogenn dik und ser.35Des hiet Wolffdyetreich do gesprochen:Ich wänn mich hab ein fleug gestochen!Do in der pölczen einer traff.Des wissten seu nicht, was er sprach.So chament die ze röss aldo,40Die hieten seu gewent also,Das seu hin zuo und auch hin widerSprungend auf und dar zuo niderSo snellechleichen her und dar,Das sein niemant ward gewar,54cE das er der kröl emphant,Die seu wurffen mit der handBehendecleichen in die leutUnd zuchtens an sich pey der heut,5Da mit seu tâten schadens vil.Doch, sam ich euchs kürczen wil,Her Hildprand nam den schild für sichUnd lieff so in der hayden vich,Daz der phärt sich muosten legen10Eins und sechczig von den schlegenUnd ir herren auch da pey.Des chament do die andren dreyUnd schluogend hin das überig garBis an des fuossvolkes schar.15Der was so vil, sam ich es mäyn,Ye zway tausent wol an äynn,Die hieten grossen schaden geschaftAn der müden helden macht;** Won wasser, das pricht durch den stäyn,20Ist sein lauff da hin gemäyn.*** Do drungen her yeso ze handDie zieren fiess von SweyczerlandUnd schluogend soleich schartenMit iren helmparten,25Das der hayden vil gelag.Paggenzan tet einen schlag,Das ir sechs und zwaynzig doVielen nider sam das stro.Do was der hayden klayde hert,30Secht, das von dem selben gfertDas leder pochslent ward so fast,Man hort es uber zehen rast.Der Leybinger mit seiner furggenReussen, hayden und auch Turggen35Stach er all in einem stich,Das seu storczten unter sich.Des huoben sich der keczer darAn die weit ein michel scharUnd schussend her zuom andern mal,40Das vil mangeu scharfe stralDen Sweyczern in dem fläysch gelag.Das tet in we, das was ir schad.Do lieffend dis mit iren segenDen hayden auf das veld engegen54dUnd hubend an ze mäyen doDer häyden payn, sam häw und stro.Da mit was es dergangen,Das uberig floh von dannen5Mit irem paner uber mer.Des habend noch die Sweiczer er.Secht, do was es vesperzeit,Dar zuo wisst, das an dem streytYeder do ze fuossen wuot10An die knie auf in dem pluot.Do die reken wissten das,Das ir täyl der besser wasUnd ir veinde so gelegen,Des namen seu der freunden segen15Und zugend fuder von dem plan,Sam vor Laureyn hiet getan.Der mäyger auch das selbig sach.Es tett ym laid und ungemach,Das Sweyczer hieten mit ir macht20Vertriben so die haydenschaftUnd daz velde hielten so.Des sprach er zuo den seinen do:Nu wol auf, es ist zeit,Das wir auch ziehin an den streyt25Und lassin ir enkeinen leben,Das wird ir schäd und kumpt uns eben.Da mit so richt er seine scharIn einen spicz und macht sich dar.Die schuczen vor und dar nach er30Auf einem esel mit seim sperUnd die spiesser all hin nach.Zuo iren veinten was in gachMit schiessen und mit stechen.Mit muosten dar zuo brechen35Die ze fuossen hintnan so.Der streyt derkücht sich aber doUnd ward auch schlethleich also hert,Das ir zuo dem selben gfertMer dann siben hundert tod40Gelagen da von rechter not.Des was der Lappenhauser gnuog.Der Sweyczer sturbend ane fuog,Swert die hort man chlingen,Helm und ring zerspringen,45Das velte was von pluote nas.Wer bas mocht, der tett auch bas.55Die ritter augten auch ir machtIn irer nüwen ritterschaft,Bis das seu allesament soDerstikten in der hicz aldo.5** Das geschach nicht ane sach,Won der weis vil ofte sprach:Alter part der hat die wicz,Nüwer palg der hat die hicz.*** Wes scholt der Strudel warten do?10Zuo seinem harsche sprach er so:** Nu dar, ir herren wol gemäyt,Gedenkt vil eben an das läyd,Das die Lappenhauser lösMit irem willen also bös15Habent uns so oft derzäigt,Darumb wir schüllen sein beräyt,Schand ze rechen und auch schaden.Dar zuo so hört, was ich wil sagen!Welt ir haben er und gwin,20So schölt es legen euwern sinAn früntleich gar ze streytenMit schlahen zbayden seytenUnd nicht verzagen dehaynen frist,Die weil ein äten in euch ist.25Und sicherleichen tuot ir das.Uns gelinget wol und basUnd beleibent pey dem leben.Da mit gewinnent wir vil ebenEr und guot und ross und rinder,30Daz wir und unsern lieben kinderDerfräuwet werdent von dem streytIn ganczem frid vil lange zeit.Ze lesten, wisst, tuon wir des nicht,Das uns das widerwärtig gschicht.35*** Des furen seu mit schalle darVeintleich in die andern scharMit schlahen, stechen und auch schiessen.Was scholt die helde des verdriessen,** Die so wol mit aygner hand40Mothen rechen do ir schand.*** Hieten Sweyczer schaden getanLappenhausern, sünder wanDas herfulten die vil gänczIn irem zorn von rechter schancz,45Und sünderleichen ze der gschichtHer Snegg hiet vergessen nicht55bSeines fromen vatters tod,Des schuoff er jamer, angst und notAn den Lappenhausern so.Sein sper das schluog er unter do5Und so veintleich in die schärAuf einer starchen Russinn dar,Das ir zwelf von einem stichMuosten gagen unter sich.Siben blibend an dem spiess,10Die huob er auf der selbig fiess,Sam die hüner an eim spiss.Niemant was vor in gewiss,Er wär eim türsten gnuog gwesen.Wer scholt do vor in genesen?15Des hercz so hiczig was ze streyt,Har an die gröste sterki leit.Secht, der verte tett er vil.Egghart ze dem selben zilHiet auch nichcz vergessen das,20Wie sein lieber suon vor wasDerschlagen von der veinten râch,Des was ym auch ze rechen gâch,Und sünderleichen an den besten.Er rant vom ersten bis ann lesten.25Das was der erst der chünig so,Der ander was ir herrczog do,Der drit der graf et cetera,Die vielend all vor ym alda,Und do der Ruflinn kayser vand,30Das swert das fasst er in die handUnd gab dem haubtman einen schlag,Das er do auf der erd gelag.Des cham do her der fuossen schärUnd saczten in hin wider dar.35Dem Egghart stachens seinen mayden,Das er sich dar von muosste schäiden.Des cham er auf der wol geporn,All sein wer hiet er verlorn,Den rechten fuoss den huob er auf40Und stiess des kaysers hengst in pauch,Das er an der seyten gelag.Do muosst der herr auch hin ab.Egghart der was nicht ze träg,Wie herticleichen es ym läg,45Das swert dem Lechspiss zucht er do55cUnd schluog in auf den grind also,Das in der lange schlaff gevie,Der ym auch nimer mer vergie.Man hiet ym geholffen auf sam e,5Da mocht er nicht gesiczen me.Man hiet den Eggharten zersortenUmb und umb ze allen orten.Da hieten seu des glückes nicht,** Das macht und craft und wicz zerpricht.10*** Dar nach cham der seinen darDer fromen dyet ein michel schar,Die ym do hulfend von der nöt,Die veint auch schluogend in den tod,Also das mit mangem jagen15Des mäygers leyb ward hin getragenGen der Lappenhauser gezelt.Do huob sich leyden in der welt.Strudel der hiet wiczen gnuog,Sald und chraft, daz was sein fuog,20Er macht sich hin selb dritter dar,In der härwen veinten schär.Gen irm paner drang er doUnd begrayff die stang also,Daz sey auf die erde gie.25Sein arm der negel spicz gvie,Das er do zuo der selben vartMit enander bluotend wart.Des achtet er vil wenig do,Wan er des seges was so fro.30** Lappenhauser vielent niderZe geleicher weis sam schaff und wider,Die noch hierten weder hundHabend ze der selben stuond,So die wolfe hungrig gar35Chömend in ir bloden schar.*** Ze gefangen hieten seu sich geben,Des wolt man kainen lassen leben,Und warind auch verdorben so.Des chament Narrenhaymer do40Mit äxen und mit pyellenUnd auf die veinde viellen.Dis hieten besser gelük dann seuUnd schluogend oft ein man in dreu.Secht, do ward die tayding chrumb,45Das glükrad kert sich wider umb,Und hiet es vor gehulfen ser,55dDo schadigot es dristund mer.Von Lappenhausen SaychinchruogEin hercz gewan zuo seinem fuog,Des cham er auch zuo sinnen drat.5Ein vännli hiet er in der wat,Da was seins dorffes zäychen anGemalet, secht, das stiess der manAn ein sper und warff es höchAuf; do huob sich ein gezöch,10Das was vil stark dem paner nach,Und machten sich hin an vil gach,Do ir veinten sturmvan was.Seu drungen fast und schluogend bas,Bis daz der Fülczan ze hart15Mit sampt der stang zerhaket wart.Do gieng es an hern Strudel do,Zuo dem grâf Purkhart sprach also:He, ir gsell, ir gsell, ir gsell,Ir muosst nu reuschen in die hell.20Ir habt so manig mort gestift,Daz man euchs schol vertragen nit.** Des antwurt in der werde doch:Wiss, das ich mich rüre nochUnd pin an meinem herczen warm.25Wie mag ich dann ze helle varn?*** Des zoch er aus ein messer doUnd stach graf Purcharten also,Das er yeso tod gelag.Nu var du in die hell hin ab!30Das ist dein haus und ghört dich an,Sprach er zuo dem toten man.Des wärd doch Strudel da belibenMit seinem harsch vil gar gestigen,Da warent Maczendorffer hie35Also schier, ich wäyss nicht wie,Wie laut seu schreuwent auf die schär!Es ist noch nicht des io so gar,Sam ir nu wänt, ir hürrenschelch!Es müsst uns lassen hie die pelg40Und gearnen auf dem plan,Das ewer vordren haben getan.Des stachens her mit iren spissenIn der Lappenhauser fiessen,Nyssinger auch wider dar45In der Narrenhaymer schär56Also ser mit payder chraft,Das der veinten hilf und machtAber do gechrencket ward,Also das in einer vart5Narrenhaymer haubtman,Lappenhauser sturmvanVielent nider auf den tan,Der van von Nissingen vil schierAufgeworffen also zier,10Des muostens schreyen in dem streytGen Torenhofnern an der zeit,Die das hieten ubersehen,So grosseu vinstreu was geschehenVon dem pulver auf dem plan.15Do das geschrey nu was getanUmb die hilf, das hortens wol,Und ranten her gemuotes vol,Wol geruowt vil stark und frisch,Sam die färli von dem tisch,20Und lieffend Mäczendorffer an,Seu schluogend in vil mangen manMit iren steken, daz seu hinVielen zuo irm ungewin.In was der mensch recht sam äyn äye25Und knustend flaysch und payn enzway,Seu fuoren her gemuotes frey
Haltin wir en wenich hie,35Bis wir nu bas dersehhin, wieChlainer man sich müg gewerenGen dem grossen und erneren.Hie pey lernen wir auch wol,Gen wem man gerner vechten schöl.40So wissend, daz von diser übWerdent auch die rysen müd.Des varen wir so frisch hin anUnd schlahins nider auf den plan!*** Her Dietreich sprach: Her mayster mein,53cWas ir gepietend, das schol sein!Da mit der hurnyn ReymprechtSprang do für die andern, secht,Bis enmitten durch die twerg5Und schluog ir mangen zuo der erd.Des muosten sen von in hin weychen,Niemant getorst sich an in streichen.Des ward ym doch ein brief gsant,Daz ym die stang viel aus der hand.10Das was ein stayn, der seinen taumen,Chond ym von der hende raumen.Des waren so die andern hieDem risen zuo, ich wayss nicht wie,Und an die payn, daz er do hin15Viel zuo seinem ungewin.Yeder drang ym auf seinen pauchUnd zukt sein faustmesser aus.Do was er also gancz von horn,Daz alz ir stupfen was verlorn.20Des was her Reymprecht auch nit träg,Wie er an dem ruken lag.Er bäyss ir vil und räyss ir me,Des cham vil mangem twerg ze we.An die augen schreuwens so,25Des ward er schier geplendet do.Dannocht was er nicht ze faulUnd gyent vil weyt her mit dem maul,Er wolt sey han verschlunden.Des cham ze denen stunden30Einer mit dem messer seinUnd styess yms in den schlund hin ein.Do mit so hiet er auch sein end.Die andern rysen warend behendUnd lieffend her mit irem gedens35Recht sam die wolff in ander gens.Seu schlugend mit irn stangenUnd wen sey mochten gelangen,Umb den so was dergangen.Wer scholt den helden genahen?40Ze weichen muost man gâhenAn her Laureyn, der sich schamptDes fliehens und cham her gerantEntwerichs auf den grossen sigen,Das der auch viel und muost gligen,45Des sprang er auf und was genesen.Er sprach: Ich pin sein nicht gewesen.53dHiet er vor gefohten ser,Er schluog ir dannocht dreystund mer.Her Trinch der hiet sein ross verlorn,Dar umb so säss der hochgeporn5Auf einen andern twerg hin wider,Won ym sein haubet stuond ze nider,Das necz er aber zuo ym namUnd lieff den weggen hintnan an.Er warff es uber in aldo,10Des was der ryss nicht träge so.Er zerräyss es mit den zendenDurch und durch zuo allen wendenUnd sprach: Daz ich dein muoter cley!Waynst, daz ich ein vogel sey?15Die red macht maistern Trintschen weUnd lieff den weggen an sam e,Er gräyff ym zuo den augen hinUnd zukt yms zuo seym ungewin,Das es ym gen der nasen hieng.20Da mit der rys sein aug geviengUnd zoch es ganz und gar heraus.Er sprach: Des acht ich nit ein laus,Ich gesich mir noch genuog.Hie mit er do umb sich schluog25Gen den veinten ân gevärdUnd traff den Trintschen mit seim pfärd,Das entwerdrer fürbas woltEssen, so man trinken schölt.Des was der twergen hilf verlorn,30Das tet dem Äschenzelten zornUnd lieff da her der degen chlayn,Er cham dem risen zwüschen dpäynUnd wolt in stechen untnan aufMit einem messer in den pauch.35Des was der held so gar behuotMit seiner eysenpruoch vil guot,Daz man ym nicht enmocht getuon,Da mit ertrukt er sam ein huonMit seinem schinggen Äschenzelten.40Des muosten alleu twerg engelten,Den des smerczens ward genuog.Dar zuo eins zum andern schluog.Her Ruolant macht sich bas hin anUnd warff ir paner auf den plan.54Des nam her Hylprand yeso war.Nu dar, ir zieren helden, gar!Macht euch freyleich an den streyt,Auf und an seu, es ist zeit!5Her Dyetreich ward der rede froUnd lieff her mit dem seinen do,Das do von der selben vartDas ertreich unterm bidment wart,Die päyine zuchtens von der erd10Und schluogend in die rysen werd.Des sprach her Egg do: Waffen, waffen,Mit gerten schol man kinder straffen.Und nam einn grôssen berg auf in,Er warff in gen den reken hin.15Syha, ist daz nicht der geyr?Sprach her Dietlayb do von Steyr.Wilt du uns also begraben?Nu sein wir noch nit ztod erschlagen.Erdschollen und auch mist20Wirfft ein weib, daz zornig ist.Hast icht eysens, das zäig her!Ja du, sprach Egger,Und pott seinn stahlein stangen dar,Das ir her Dyetleib ward gewar25So ser an seinem starchen gyel,Das er für tod do nider viel.Der schimpfe tet dem Perner zorn,Er wând, sein gsell der war verlorn,Und schluog hern Eggen pey der mitt30Enzway, das was her Dyetreichs sitt.Seyn swert das hiet ein sneydenUnd sneyd an alles leydenDurch fläisch und päyn und was es vand.Sprach: Her, zaig das ist ein schand,35Das du dein swert so gar an laydHast gezogen aus der schäyd.** Narren messer, hürren prüstSicht man bleken oft umb süst.*** Des lacht der Perner in dem sin40Und schluog zuom andern mal da hin,Des Eggen er verfaylet doUnd traff hern Ruolanden so,Das er auf dem ärs gesass.Egg des seynen straychs vergass54bUnd wolt sich nach dem Perner tuken.Des viel er auch da hin ze stuken,Also das derselben risenGelagend vier auf einer wisen.5Dannocht waren ir wol dreyDer reken auch so vil dapey,Die schluogen in enander doAlso festechleichen so,Das ein straich in perg und tal10Uber siben meyl derhal.Sich huob ein nebel von dem streytEinr halben meyle hoh und weyt.Ir tämer ward so ungeheur,Das man do sach das wilde feur15Her durch den nebel dringen,Das gye von iren swingenUnd auch von iren äten so,Den seu so hiczig taten do.Hie was hert und wider hert,20Des cham auch zuo dem selben gfertHer Dyetleyb zuo ym selber do,Er machtt sich auf und rach sich so,Und, sam ich euch es kurczen wil,Das die rysen ze dem zil25Der ubel tod an sich gevie.Ir paner mit in nider gie.Do schre der käyser âne chron:Her zuo, hin an, her Mageron,Mit ewerm gesind, won des ist gnuog,30Und scheubt die reken in ein chruog!Des fuoren do die häyden darZe röss und ze füssen alle garUnd schüssend in die reken herMit iren pogenn dik und ser.35Des hiet Wolffdyetreich do gesprochen:Ich wänn mich hab ein fleug gestochen!Do in der pölczen einer traff.Des wissten seu nicht, was er sprach.So chament die ze röss aldo,40Die hieten seu gewent also,Das seu hin zuo und auch hin widerSprungend auf und dar zuo niderSo snellechleichen her und dar,Das sein niemant ward gewar,54cE das er der kröl emphant,Die seu wurffen mit der handBehendecleichen in die leutUnd zuchtens an sich pey der heut,5Da mit seu tâten schadens vil.Doch, sam ich euchs kürczen wil,Her Hildprand nam den schild für sichUnd lieff so in der hayden vich,Daz der phärt sich muosten legen10Eins und sechczig von den schlegenUnd ir herren auch da pey.Des chament do die andren dreyUnd schluogend hin das überig garBis an des fuossvolkes schar.15Der was so vil, sam ich es mäyn,Ye zway tausent wol an äynn,Die hieten grossen schaden geschaftAn der müden helden macht;** Won wasser, das pricht durch den stäyn,20Ist sein lauff da hin gemäyn.*** Do drungen her yeso ze handDie zieren fiess von SweyczerlandUnd schluogend soleich schartenMit iren helmparten,25Das der hayden vil gelag.Paggenzan tet einen schlag,Das ir sechs und zwaynzig doVielen nider sam das stro.Do was der hayden klayde hert,30Secht, das von dem selben gfertDas leder pochslent ward so fast,Man hort es uber zehen rast.Der Leybinger mit seiner furggenReussen, hayden und auch Turggen35Stach er all in einem stich,Das seu storczten unter sich.Des huoben sich der keczer darAn die weit ein michel scharUnd schussend her zuom andern mal,40Das vil mangeu scharfe stralDen Sweyczern in dem fläysch gelag.Das tet in we, das was ir schad.Do lieffend dis mit iren segenDen hayden auf das veld engegen54dUnd hubend an ze mäyen doDer häyden payn, sam häw und stro.Da mit was es dergangen,Das uberig floh von dannen5Mit irem paner uber mer.Des habend noch die Sweiczer er.Secht, do was es vesperzeit,Dar zuo wisst, das an dem streytYeder do ze fuossen wuot10An die knie auf in dem pluot.Do die reken wissten das,Das ir täyl der besser wasUnd ir veinde so gelegen,Des namen seu der freunden segen15Und zugend fuder von dem plan,Sam vor Laureyn hiet getan.Der mäyger auch das selbig sach.Es tett ym laid und ungemach,Das Sweyczer hieten mit ir macht20Vertriben so die haydenschaftUnd daz velde hielten so.Des sprach er zuo den seinen do:Nu wol auf, es ist zeit,Das wir auch ziehin an den streyt25Und lassin ir enkeinen leben,Das wird ir schäd und kumpt uns eben.Da mit so richt er seine scharIn einen spicz und macht sich dar.Die schuczen vor und dar nach er30Auf einem esel mit seim sperUnd die spiesser all hin nach.Zuo iren veinten was in gachMit schiessen und mit stechen.Mit muosten dar zuo brechen35Die ze fuossen hintnan so.Der streyt derkücht sich aber doUnd ward auch schlethleich also hert,Das ir zuo dem selben gfertMer dann siben hundert tod40Gelagen da von rechter not.Des was der Lappenhauser gnuog.Der Sweyczer sturbend ane fuog,Swert die hort man chlingen,Helm und ring zerspringen,45Das velte was von pluote nas.Wer bas mocht, der tett auch bas.55Die ritter augten auch ir machtIn irer nüwen ritterschaft,Bis das seu allesament soDerstikten in der hicz aldo.5** Das geschach nicht ane sach,Won der weis vil ofte sprach:Alter part der hat die wicz,Nüwer palg der hat die hicz.*** Wes scholt der Strudel warten do?10Zuo seinem harsche sprach er so:** Nu dar, ir herren wol gemäyt,Gedenkt vil eben an das läyd,Das die Lappenhauser lösMit irem willen also bös15Habent uns so oft derzäigt,Darumb wir schüllen sein beräyt,Schand ze rechen und auch schaden.Dar zuo so hört, was ich wil sagen!Welt ir haben er und gwin,20So schölt es legen euwern sinAn früntleich gar ze streytenMit schlahen zbayden seytenUnd nicht verzagen dehaynen frist,Die weil ein äten in euch ist.25Und sicherleichen tuot ir das.Uns gelinget wol und basUnd beleibent pey dem leben.Da mit gewinnent wir vil ebenEr und guot und ross und rinder,30Daz wir und unsern lieben kinderDerfräuwet werdent von dem streytIn ganczem frid vil lange zeit.Ze lesten, wisst, tuon wir des nicht,Das uns das widerwärtig gschicht.35*** Des furen seu mit schalle darVeintleich in die andern scharMit schlahen, stechen und auch schiessen.Was scholt die helde des verdriessen,** Die so wol mit aygner hand40Mothen rechen do ir schand.*** Hieten Sweyczer schaden getanLappenhausern, sünder wanDas herfulten die vil gänczIn irem zorn von rechter schancz,45Und sünderleichen ze der gschichtHer Snegg hiet vergessen nicht55bSeines fromen vatters tod,Des schuoff er jamer, angst und notAn den Lappenhausern so.Sein sper das schluog er unter do5Und so veintleich in die schärAuf einer starchen Russinn dar,Das ir zwelf von einem stichMuosten gagen unter sich.Siben blibend an dem spiess,10Die huob er auf der selbig fiess,Sam die hüner an eim spiss.Niemant was vor in gewiss,Er wär eim türsten gnuog gwesen.Wer scholt do vor in genesen?15Des hercz so hiczig was ze streyt,Har an die gröste sterki leit.Secht, der verte tett er vil.Egghart ze dem selben zilHiet auch nichcz vergessen das,20Wie sein lieber suon vor wasDerschlagen von der veinten râch,Des was ym auch ze rechen gâch,Und sünderleichen an den besten.Er rant vom ersten bis ann lesten.25Das was der erst der chünig so,Der ander was ir herrczog do,Der drit der graf et cetera,Die vielend all vor ym alda,Und do der Ruflinn kayser vand,30Das swert das fasst er in die handUnd gab dem haubtman einen schlag,Das er do auf der erd gelag.Des cham do her der fuossen schärUnd saczten in hin wider dar.35Dem Egghart stachens seinen mayden,Das er sich dar von muosste schäiden.Des cham er auf der wol geporn,All sein wer hiet er verlorn,Den rechten fuoss den huob er auf40Und stiess des kaysers hengst in pauch,Das er an der seyten gelag.Do muosst der herr auch hin ab.Egghart der was nicht ze träg,Wie herticleichen es ym läg,45Das swert dem Lechspiss zucht er do55cUnd schluog in auf den grind also,Das in der lange schlaff gevie,Der ym auch nimer mer vergie.Man hiet ym geholffen auf sam e,5Da mocht er nicht gesiczen me.Man hiet den Eggharten zersortenUmb und umb ze allen orten.Da hieten seu des glückes nicht,** Das macht und craft und wicz zerpricht.10*** Dar nach cham der seinen darDer fromen dyet ein michel schar,Die ym do hulfend von der nöt,Die veint auch schluogend in den tod,Also das mit mangem jagen15Des mäygers leyb ward hin getragenGen der Lappenhauser gezelt.Do huob sich leyden in der welt.Strudel der hiet wiczen gnuog,Sald und chraft, daz was sein fuog,20Er macht sich hin selb dritter dar,In der härwen veinten schär.Gen irm paner drang er doUnd begrayff die stang also,Daz sey auf die erde gie.25Sein arm der negel spicz gvie,Das er do zuo der selben vartMit enander bluotend wart.Des achtet er vil wenig do,Wan er des seges was so fro.30** Lappenhauser vielent niderZe geleicher weis sam schaff und wider,Die noch hierten weder hundHabend ze der selben stuond,So die wolfe hungrig gar35Chömend in ir bloden schar.*** Ze gefangen hieten seu sich geben,Des wolt man kainen lassen leben,Und warind auch verdorben so.Des chament Narrenhaymer do40Mit äxen und mit pyellenUnd auf die veinde viellen.Dis hieten besser gelük dann seuUnd schluogend oft ein man in dreu.Secht, do ward die tayding chrumb,45Das glükrad kert sich wider umb,Und hiet es vor gehulfen ser,55dDo schadigot es dristund mer.Von Lappenhausen SaychinchruogEin hercz gewan zuo seinem fuog,Des cham er auch zuo sinnen drat.5Ein vännli hiet er in der wat,Da was seins dorffes zäychen anGemalet, secht, das stiess der manAn ein sper und warff es höchAuf; do huob sich ein gezöch,10Das was vil stark dem paner nach,Und machten sich hin an vil gach,Do ir veinten sturmvan was.Seu drungen fast und schluogend bas,Bis daz der Fülczan ze hart15Mit sampt der stang zerhaket wart.Do gieng es an hern Strudel do,Zuo dem grâf Purkhart sprach also:He, ir gsell, ir gsell, ir gsell,Ir muosst nu reuschen in die hell.20Ir habt so manig mort gestift,Daz man euchs schol vertragen nit.** Des antwurt in der werde doch:Wiss, das ich mich rüre nochUnd pin an meinem herczen warm.25Wie mag ich dann ze helle varn?*** Des zoch er aus ein messer doUnd stach graf Purcharten also,Das er yeso tod gelag.Nu var du in die hell hin ab!30Das ist dein haus und ghört dich an,Sprach er zuo dem toten man.Des wärd doch Strudel da belibenMit seinem harsch vil gar gestigen,Da warent Maczendorffer hie35Also schier, ich wäyss nicht wie,Wie laut seu schreuwent auf die schär!Es ist noch nicht des io so gar,Sam ir nu wänt, ir hürrenschelch!Es müsst uns lassen hie die pelg40Und gearnen auf dem plan,Das ewer vordren haben getan.Des stachens her mit iren spissenIn der Lappenhauser fiessen,Nyssinger auch wider dar45In der Narrenhaymer schär56Also ser mit payder chraft,Das der veinten hilf und machtAber do gechrencket ward,Also das in einer vart5Narrenhaymer haubtman,Lappenhauser sturmvanVielent nider auf den tan,Der van von Nissingen vil schierAufgeworffen also zier,10Des muostens schreyen in dem streytGen Torenhofnern an der zeit,Die das hieten ubersehen,So grosseu vinstreu was geschehenVon dem pulver auf dem plan.15Do das geschrey nu was getanUmb die hilf, das hortens wol,Und ranten her gemuotes vol,Wol geruowt vil stark und frisch,Sam die färli von dem tisch,20Und lieffend Mäczendorffer an,Seu schluogend in vil mangen manMit iren steken, daz seu hinVielen zuo irm ungewin.In was der mensch recht sam äyn äye25Und knustend flaysch und payn enzway,Seu fuoren her gemuotes frey
Haltin wir en wenich hie,35Bis wir nu bas dersehhin, wieChlainer man sich müg gewerenGen dem grossen und erneren.Hie pey lernen wir auch wol,Gen wem man gerner vechten schöl.40So wissend, daz von diser übWerdent auch die rysen müd.Des varen wir so frisch hin anUnd schlahins nider auf den plan!*** Her Dietreich sprach: Her mayster mein,53cWas ir gepietend, das schol sein!Da mit der hurnyn ReymprechtSprang do für die andern, secht,Bis enmitten durch die twerg5Und schluog ir mangen zuo der erd.Des muosten sen von in hin weychen,Niemant getorst sich an in streichen.Des ward ym doch ein brief gsant,Daz ym die stang viel aus der hand.10Das was ein stayn, der seinen taumen,Chond ym von der hende raumen.Des waren so die andern hieDem risen zuo, ich wayss nicht wie,Und an die payn, daz er do hin15Viel zuo seinem ungewin.Yeder drang ym auf seinen pauchUnd zukt sein faustmesser aus.Do was er also gancz von horn,Daz alz ir stupfen was verlorn.20Des was her Reymprecht auch nit träg,Wie er an dem ruken lag.Er bäyss ir vil und räyss ir me,Des cham vil mangem twerg ze we.An die augen schreuwens so,25Des ward er schier geplendet do.Dannocht was er nicht ze faulUnd gyent vil weyt her mit dem maul,Er wolt sey han verschlunden.Des cham ze denen stunden30Einer mit dem messer seinUnd styess yms in den schlund hin ein.Do mit so hiet er auch sein end.Die andern rysen warend behendUnd lieffend her mit irem gedens35Recht sam die wolff in ander gens.Seu schlugend mit irn stangenUnd wen sey mochten gelangen,Umb den so was dergangen.Wer scholt den helden genahen?40Ze weichen muost man gâhenAn her Laureyn, der sich schamptDes fliehens und cham her gerantEntwerichs auf den grossen sigen,Das der auch viel und muost gligen,45Des sprang er auf und was genesen.Er sprach: Ich pin sein nicht gewesen.53dHiet er vor gefohten ser,Er schluog ir dannocht dreystund mer.Her Trinch der hiet sein ross verlorn,Dar umb so säss der hochgeporn5Auf einen andern twerg hin wider,Won ym sein haubet stuond ze nider,Das necz er aber zuo ym namUnd lieff den weggen hintnan an.Er warff es uber in aldo,10Des was der ryss nicht träge so.Er zerräyss es mit den zendenDurch und durch zuo allen wendenUnd sprach: Daz ich dein muoter cley!Waynst, daz ich ein vogel sey?15Die red macht maistern Trintschen weUnd lieff den weggen an sam e,Er gräyff ym zuo den augen hinUnd zukt yms zuo seym ungewin,Das es ym gen der nasen hieng.20Da mit der rys sein aug geviengUnd zoch es ganz und gar heraus.Er sprach: Des acht ich nit ein laus,Ich gesich mir noch genuog.Hie mit er do umb sich schluog25Gen den veinten ân gevärdUnd traff den Trintschen mit seim pfärd,Das entwerdrer fürbas woltEssen, so man trinken schölt.Des was der twergen hilf verlorn,30Das tet dem Äschenzelten zornUnd lieff da her der degen chlayn,Er cham dem risen zwüschen dpäynUnd wolt in stechen untnan aufMit einem messer in den pauch.35Des was der held so gar behuotMit seiner eysenpruoch vil guot,Daz man ym nicht enmocht getuon,Da mit ertrukt er sam ein huonMit seinem schinggen Äschenzelten.40Des muosten alleu twerg engelten,Den des smerczens ward genuog.Dar zuo eins zum andern schluog.Her Ruolant macht sich bas hin anUnd warff ir paner auf den plan.54Des nam her Hylprand yeso war.Nu dar, ir zieren helden, gar!Macht euch freyleich an den streyt,Auf und an seu, es ist zeit!5Her Dyetreich ward der rede froUnd lieff her mit dem seinen do,Das do von der selben vartDas ertreich unterm bidment wart,Die päyine zuchtens von der erd10Und schluogend in die rysen werd.Des sprach her Egg do: Waffen, waffen,Mit gerten schol man kinder straffen.Und nam einn grôssen berg auf in,Er warff in gen den reken hin.15Syha, ist daz nicht der geyr?Sprach her Dietlayb do von Steyr.Wilt du uns also begraben?Nu sein wir noch nit ztod erschlagen.Erdschollen und auch mist20Wirfft ein weib, daz zornig ist.Hast icht eysens, das zäig her!Ja du, sprach Egger,Und pott seinn stahlein stangen dar,Das ir her Dyetleib ward gewar25So ser an seinem starchen gyel,Das er für tod do nider viel.Der schimpfe tet dem Perner zorn,Er wând, sein gsell der war verlorn,Und schluog hern Eggen pey der mitt30Enzway, das was her Dyetreichs sitt.Seyn swert das hiet ein sneydenUnd sneyd an alles leydenDurch fläisch und päyn und was es vand.Sprach: Her, zaig das ist ein schand,35Das du dein swert so gar an laydHast gezogen aus der schäyd.** Narren messer, hürren prüstSicht man bleken oft umb süst.*** Des lacht der Perner in dem sin40Und schluog zuom andern mal da hin,Des Eggen er verfaylet doUnd traff hern Ruolanden so,Das er auf dem ärs gesass.Egg des seynen straychs vergass54bUnd wolt sich nach dem Perner tuken.Des viel er auch da hin ze stuken,Also das derselben risenGelagend vier auf einer wisen.5Dannocht waren ir wol dreyDer reken auch so vil dapey,Die schluogen in enander doAlso festechleichen so,Das ein straich in perg und tal10Uber siben meyl derhal.Sich huob ein nebel von dem streytEinr halben meyle hoh und weyt.Ir tämer ward so ungeheur,Das man do sach das wilde feur15Her durch den nebel dringen,Das gye von iren swingenUnd auch von iren äten so,Den seu so hiczig taten do.Hie was hert und wider hert,20Des cham auch zuo dem selben gfertHer Dyetleyb zuo ym selber do,Er machtt sich auf und rach sich so,Und, sam ich euch es kurczen wil,Das die rysen ze dem zil25Der ubel tod an sich gevie.Ir paner mit in nider gie.Do schre der käyser âne chron:Her zuo, hin an, her Mageron,Mit ewerm gesind, won des ist gnuog,30Und scheubt die reken in ein chruog!Des fuoren do die häyden darZe röss und ze füssen alle garUnd schüssend in die reken herMit iren pogenn dik und ser.35Des hiet Wolffdyetreich do gesprochen:Ich wänn mich hab ein fleug gestochen!Do in der pölczen einer traff.Des wissten seu nicht, was er sprach.So chament die ze röss aldo,40Die hieten seu gewent also,Das seu hin zuo und auch hin widerSprungend auf und dar zuo niderSo snellechleichen her und dar,Das sein niemant ward gewar,54cE das er der kröl emphant,Die seu wurffen mit der handBehendecleichen in die leutUnd zuchtens an sich pey der heut,5Da mit seu tâten schadens vil.Doch, sam ich euchs kürczen wil,Her Hildprand nam den schild für sichUnd lieff so in der hayden vich,Daz der phärt sich muosten legen10Eins und sechczig von den schlegenUnd ir herren auch da pey.Des chament do die andren dreyUnd schluogend hin das überig garBis an des fuossvolkes schar.15Der was so vil, sam ich es mäyn,Ye zway tausent wol an äynn,Die hieten grossen schaden geschaftAn der müden helden macht;** Won wasser, das pricht durch den stäyn,20Ist sein lauff da hin gemäyn.*** Do drungen her yeso ze handDie zieren fiess von SweyczerlandUnd schluogend soleich schartenMit iren helmparten,25Das der hayden vil gelag.Paggenzan tet einen schlag,Das ir sechs und zwaynzig doVielen nider sam das stro.Do was der hayden klayde hert,30Secht, das von dem selben gfertDas leder pochslent ward so fast,Man hort es uber zehen rast.Der Leybinger mit seiner furggenReussen, hayden und auch Turggen35Stach er all in einem stich,Das seu storczten unter sich.Des huoben sich der keczer darAn die weit ein michel scharUnd schussend her zuom andern mal,40Das vil mangeu scharfe stralDen Sweyczern in dem fläysch gelag.Das tet in we, das was ir schad.Do lieffend dis mit iren segenDen hayden auf das veld engegen54dUnd hubend an ze mäyen doDer häyden payn, sam häw und stro.Da mit was es dergangen,Das uberig floh von dannen5Mit irem paner uber mer.Des habend noch die Sweiczer er.Secht, do was es vesperzeit,Dar zuo wisst, das an dem streytYeder do ze fuossen wuot10An die knie auf in dem pluot.Do die reken wissten das,Das ir täyl der besser wasUnd ir veinde so gelegen,Des namen seu der freunden segen15Und zugend fuder von dem plan,Sam vor Laureyn hiet getan.Der mäyger auch das selbig sach.Es tett ym laid und ungemach,Das Sweyczer hieten mit ir macht20Vertriben so die haydenschaftUnd daz velde hielten so.Des sprach er zuo den seinen do:Nu wol auf, es ist zeit,Das wir auch ziehin an den streyt25Und lassin ir enkeinen leben,Das wird ir schäd und kumpt uns eben.Da mit so richt er seine scharIn einen spicz und macht sich dar.Die schuczen vor und dar nach er30Auf einem esel mit seim sperUnd die spiesser all hin nach.Zuo iren veinten was in gachMit schiessen und mit stechen.Mit muosten dar zuo brechen35Die ze fuossen hintnan so.Der streyt derkücht sich aber doUnd ward auch schlethleich also hert,Das ir zuo dem selben gfertMer dann siben hundert tod40Gelagen da von rechter not.Des was der Lappenhauser gnuog.Der Sweyczer sturbend ane fuog,Swert die hort man chlingen,Helm und ring zerspringen,45Das velte was von pluote nas.Wer bas mocht, der tett auch bas.55Die ritter augten auch ir machtIn irer nüwen ritterschaft,Bis das seu allesament soDerstikten in der hicz aldo.5** Das geschach nicht ane sach,Won der weis vil ofte sprach:Alter part der hat die wicz,Nüwer palg der hat die hicz.*** Wes scholt der Strudel warten do?10Zuo seinem harsche sprach er so:** Nu dar, ir herren wol gemäyt,Gedenkt vil eben an das läyd,Das die Lappenhauser lösMit irem willen also bös15Habent uns so oft derzäigt,Darumb wir schüllen sein beräyt,Schand ze rechen und auch schaden.Dar zuo so hört, was ich wil sagen!Welt ir haben er und gwin,20So schölt es legen euwern sinAn früntleich gar ze streytenMit schlahen zbayden seytenUnd nicht verzagen dehaynen frist,Die weil ein äten in euch ist.25Und sicherleichen tuot ir das.Uns gelinget wol und basUnd beleibent pey dem leben.Da mit gewinnent wir vil ebenEr und guot und ross und rinder,30Daz wir und unsern lieben kinderDerfräuwet werdent von dem streytIn ganczem frid vil lange zeit.Ze lesten, wisst, tuon wir des nicht,Das uns das widerwärtig gschicht.35*** Des furen seu mit schalle darVeintleich in die andern scharMit schlahen, stechen und auch schiessen.Was scholt die helde des verdriessen,** Die so wol mit aygner hand40Mothen rechen do ir schand.*** Hieten Sweyczer schaden getanLappenhausern, sünder wanDas herfulten die vil gänczIn irem zorn von rechter schancz,45Und sünderleichen ze der gschichtHer Snegg hiet vergessen nicht55bSeines fromen vatters tod,Des schuoff er jamer, angst und notAn den Lappenhausern so.Sein sper das schluog er unter do5Und so veintleich in die schärAuf einer starchen Russinn dar,Das ir zwelf von einem stichMuosten gagen unter sich.Siben blibend an dem spiess,10Die huob er auf der selbig fiess,Sam die hüner an eim spiss.Niemant was vor in gewiss,Er wär eim türsten gnuog gwesen.Wer scholt do vor in genesen?15Des hercz so hiczig was ze streyt,Har an die gröste sterki leit.Secht, der verte tett er vil.Egghart ze dem selben zilHiet auch nichcz vergessen das,20Wie sein lieber suon vor wasDerschlagen von der veinten râch,Des was ym auch ze rechen gâch,Und sünderleichen an den besten.Er rant vom ersten bis ann lesten.25Das was der erst der chünig so,Der ander was ir herrczog do,Der drit der graf et cetera,Die vielend all vor ym alda,Und do der Ruflinn kayser vand,30Das swert das fasst er in die handUnd gab dem haubtman einen schlag,Das er do auf der erd gelag.Des cham do her der fuossen schärUnd saczten in hin wider dar.35Dem Egghart stachens seinen mayden,Das er sich dar von muosste schäiden.Des cham er auf der wol geporn,All sein wer hiet er verlorn,Den rechten fuoss den huob er auf40Und stiess des kaysers hengst in pauch,Das er an der seyten gelag.Do muosst der herr auch hin ab.Egghart der was nicht ze träg,Wie herticleichen es ym läg,45Das swert dem Lechspiss zucht er do55cUnd schluog in auf den grind also,Das in der lange schlaff gevie,Der ym auch nimer mer vergie.Man hiet ym geholffen auf sam e,5Da mocht er nicht gesiczen me.Man hiet den Eggharten zersortenUmb und umb ze allen orten.Da hieten seu des glückes nicht,** Das macht und craft und wicz zerpricht.10*** Dar nach cham der seinen darDer fromen dyet ein michel schar,Die ym do hulfend von der nöt,Die veint auch schluogend in den tod,Also das mit mangem jagen15Des mäygers leyb ward hin getragenGen der Lappenhauser gezelt.Do huob sich leyden in der welt.Strudel der hiet wiczen gnuog,Sald und chraft, daz was sein fuog,20Er macht sich hin selb dritter dar,In der härwen veinten schär.Gen irm paner drang er doUnd begrayff die stang also,Daz sey auf die erde gie.25Sein arm der negel spicz gvie,Das er do zuo der selben vartMit enander bluotend wart.Des achtet er vil wenig do,Wan er des seges was so fro.30** Lappenhauser vielent niderZe geleicher weis sam schaff und wider,Die noch hierten weder hundHabend ze der selben stuond,So die wolfe hungrig gar35Chömend in ir bloden schar.*** Ze gefangen hieten seu sich geben,Des wolt man kainen lassen leben,Und warind auch verdorben so.Des chament Narrenhaymer do40Mit äxen und mit pyellenUnd auf die veinde viellen.Dis hieten besser gelük dann seuUnd schluogend oft ein man in dreu.Secht, do ward die tayding chrumb,45Das glükrad kert sich wider umb,Und hiet es vor gehulfen ser,55dDo schadigot es dristund mer.Von Lappenhausen SaychinchruogEin hercz gewan zuo seinem fuog,Des cham er auch zuo sinnen drat.5Ein vännli hiet er in der wat,Da was seins dorffes zäychen anGemalet, secht, das stiess der manAn ein sper und warff es höchAuf; do huob sich ein gezöch,10Das was vil stark dem paner nach,Und machten sich hin an vil gach,Do ir veinten sturmvan was.Seu drungen fast und schluogend bas,Bis daz der Fülczan ze hart15Mit sampt der stang zerhaket wart.Do gieng es an hern Strudel do,Zuo dem grâf Purkhart sprach also:He, ir gsell, ir gsell, ir gsell,Ir muosst nu reuschen in die hell.20Ir habt so manig mort gestift,Daz man euchs schol vertragen nit.** Des antwurt in der werde doch:Wiss, das ich mich rüre nochUnd pin an meinem herczen warm.25Wie mag ich dann ze helle varn?*** Des zoch er aus ein messer doUnd stach graf Purcharten also,Das er yeso tod gelag.Nu var du in die hell hin ab!30Das ist dein haus und ghört dich an,Sprach er zuo dem toten man.Des wärd doch Strudel da belibenMit seinem harsch vil gar gestigen,Da warent Maczendorffer hie35Also schier, ich wäyss nicht wie,Wie laut seu schreuwent auf die schär!Es ist noch nicht des io so gar,Sam ir nu wänt, ir hürrenschelch!Es müsst uns lassen hie die pelg40Und gearnen auf dem plan,Das ewer vordren haben getan.Des stachens her mit iren spissenIn der Lappenhauser fiessen,Nyssinger auch wider dar45In der Narrenhaymer schär56Also ser mit payder chraft,Das der veinten hilf und machtAber do gechrencket ward,Also das in einer vart5Narrenhaymer haubtman,Lappenhauser sturmvanVielent nider auf den tan,Der van von Nissingen vil schierAufgeworffen also zier,10Des muostens schreyen in dem streytGen Torenhofnern an der zeit,Die das hieten ubersehen,So grosseu vinstreu was geschehenVon dem pulver auf dem plan.15Do das geschrey nu was getanUmb die hilf, das hortens wol,Und ranten her gemuotes vol,Wol geruowt vil stark und frisch,Sam die färli von dem tisch,20Und lieffend Mäczendorffer an,Seu schluogend in vil mangen manMit iren steken, daz seu hinVielen zuo irm ungewin.In was der mensch recht sam äyn äye25Und knustend flaysch und payn enzway,Seu fuoren her gemuotes frey
Haltin wir en wenich hie,35Bis wir nu bas dersehhin, wieChlainer man sich müg gewerenGen dem grossen und erneren.Hie pey lernen wir auch wol,Gen wem man gerner vechten schöl.40So wissend, daz von diser übWerdent auch die rysen müd.Des varen wir so frisch hin anUnd schlahins nider auf den plan!*** Her Dietreich sprach: Her mayster mein,53cWas ir gepietend, das schol sein!Da mit der hurnyn ReymprechtSprang do für die andern, secht,Bis enmitten durch die twerg5Und schluog ir mangen zuo der erd.Des muosten sen von in hin weychen,Niemant getorst sich an in streichen.Des ward ym doch ein brief gsant,Daz ym die stang viel aus der hand.10Das was ein stayn, der seinen taumen,Chond ym von der hende raumen.Des waren so die andern hieDem risen zuo, ich wayss nicht wie,Und an die payn, daz er do hin15Viel zuo seinem ungewin.Yeder drang ym auf seinen pauchUnd zukt sein faustmesser aus.Do was er also gancz von horn,Daz alz ir stupfen was verlorn.20Des was her Reymprecht auch nit träg,Wie er an dem ruken lag.Er bäyss ir vil und räyss ir me,Des cham vil mangem twerg ze we.An die augen schreuwens so,25Des ward er schier geplendet do.Dannocht was er nicht ze faulUnd gyent vil weyt her mit dem maul,Er wolt sey han verschlunden.Des cham ze denen stunden30Einer mit dem messer seinUnd styess yms in den schlund hin ein.Do mit so hiet er auch sein end.Die andern rysen warend behendUnd lieffend her mit irem gedens35Recht sam die wolff in ander gens.Seu schlugend mit irn stangenUnd wen sey mochten gelangen,Umb den so was dergangen.Wer scholt den helden genahen?40Ze weichen muost man gâhenAn her Laureyn, der sich schamptDes fliehens und cham her gerantEntwerichs auf den grossen sigen,Das der auch viel und muost gligen,45Des sprang er auf und was genesen.Er sprach: Ich pin sein nicht gewesen.53dHiet er vor gefohten ser,Er schluog ir dannocht dreystund mer.Her Trinch der hiet sein ross verlorn,Dar umb so säss der hochgeporn5Auf einen andern twerg hin wider,Won ym sein haubet stuond ze nider,Das necz er aber zuo ym namUnd lieff den weggen hintnan an.Er warff es uber in aldo,10Des was der ryss nicht träge so.Er zerräyss es mit den zendenDurch und durch zuo allen wendenUnd sprach: Daz ich dein muoter cley!Waynst, daz ich ein vogel sey?15Die red macht maistern Trintschen weUnd lieff den weggen an sam e,Er gräyff ym zuo den augen hinUnd zukt yms zuo seym ungewin,Das es ym gen der nasen hieng.20Da mit der rys sein aug geviengUnd zoch es ganz und gar heraus.Er sprach: Des acht ich nit ein laus,Ich gesich mir noch genuog.Hie mit er do umb sich schluog25Gen den veinten ân gevärdUnd traff den Trintschen mit seim pfärd,Das entwerdrer fürbas woltEssen, so man trinken schölt.Des was der twergen hilf verlorn,30Das tet dem Äschenzelten zornUnd lieff da her der degen chlayn,Er cham dem risen zwüschen dpäynUnd wolt in stechen untnan aufMit einem messer in den pauch.35Des was der held so gar behuotMit seiner eysenpruoch vil guot,Daz man ym nicht enmocht getuon,Da mit ertrukt er sam ein huonMit seinem schinggen Äschenzelten.40Des muosten alleu twerg engelten,Den des smerczens ward genuog.Dar zuo eins zum andern schluog.Her Ruolant macht sich bas hin anUnd warff ir paner auf den plan.54Des nam her Hylprand yeso war.Nu dar, ir zieren helden, gar!Macht euch freyleich an den streyt,Auf und an seu, es ist zeit!5Her Dyetreich ward der rede froUnd lieff her mit dem seinen do,Das do von der selben vartDas ertreich unterm bidment wart,Die päyine zuchtens von der erd10Und schluogend in die rysen werd.Des sprach her Egg do: Waffen, waffen,Mit gerten schol man kinder straffen.Und nam einn grôssen berg auf in,Er warff in gen den reken hin.15Syha, ist daz nicht der geyr?Sprach her Dietlayb do von Steyr.Wilt du uns also begraben?Nu sein wir noch nit ztod erschlagen.Erdschollen und auch mist20Wirfft ein weib, daz zornig ist.Hast icht eysens, das zäig her!Ja du, sprach Egger,Und pott seinn stahlein stangen dar,Das ir her Dyetleib ward gewar25So ser an seinem starchen gyel,Das er für tod do nider viel.Der schimpfe tet dem Perner zorn,Er wând, sein gsell der war verlorn,Und schluog hern Eggen pey der mitt30Enzway, das was her Dyetreichs sitt.Seyn swert das hiet ein sneydenUnd sneyd an alles leydenDurch fläisch und päyn und was es vand.Sprach: Her, zaig das ist ein schand,35Das du dein swert so gar an laydHast gezogen aus der schäyd.** Narren messer, hürren prüstSicht man bleken oft umb süst.*** Des lacht der Perner in dem sin40Und schluog zuom andern mal da hin,Des Eggen er verfaylet doUnd traff hern Ruolanden so,Das er auf dem ärs gesass.Egg des seynen straychs vergass54bUnd wolt sich nach dem Perner tuken.Des viel er auch da hin ze stuken,Also das derselben risenGelagend vier auf einer wisen.5Dannocht waren ir wol dreyDer reken auch so vil dapey,Die schluogen in enander doAlso festechleichen so,Das ein straich in perg und tal10Uber siben meyl derhal.Sich huob ein nebel von dem streytEinr halben meyle hoh und weyt.Ir tämer ward so ungeheur,Das man do sach das wilde feur15Her durch den nebel dringen,Das gye von iren swingenUnd auch von iren äten so,Den seu so hiczig taten do.Hie was hert und wider hert,20Des cham auch zuo dem selben gfertHer Dyetleyb zuo ym selber do,Er machtt sich auf und rach sich so,Und, sam ich euch es kurczen wil,Das die rysen ze dem zil25Der ubel tod an sich gevie.Ir paner mit in nider gie.Do schre der käyser âne chron:Her zuo, hin an, her Mageron,Mit ewerm gesind, won des ist gnuog,30Und scheubt die reken in ein chruog!Des fuoren do die häyden darZe röss und ze füssen alle garUnd schüssend in die reken herMit iren pogenn dik und ser.35Des hiet Wolffdyetreich do gesprochen:Ich wänn mich hab ein fleug gestochen!Do in der pölczen einer traff.Des wissten seu nicht, was er sprach.So chament die ze röss aldo,40Die hieten seu gewent also,Das seu hin zuo und auch hin widerSprungend auf und dar zuo niderSo snellechleichen her und dar,Das sein niemant ward gewar,54cE das er der kröl emphant,Die seu wurffen mit der handBehendecleichen in die leutUnd zuchtens an sich pey der heut,5Da mit seu tâten schadens vil.Doch, sam ich euchs kürczen wil,Her Hildprand nam den schild für sichUnd lieff so in der hayden vich,Daz der phärt sich muosten legen10Eins und sechczig von den schlegenUnd ir herren auch da pey.Des chament do die andren dreyUnd schluogend hin das überig garBis an des fuossvolkes schar.15Der was so vil, sam ich es mäyn,Ye zway tausent wol an äynn,Die hieten grossen schaden geschaftAn der müden helden macht;** Won wasser, das pricht durch den stäyn,20Ist sein lauff da hin gemäyn.*** Do drungen her yeso ze handDie zieren fiess von SweyczerlandUnd schluogend soleich schartenMit iren helmparten,25Das der hayden vil gelag.Paggenzan tet einen schlag,Das ir sechs und zwaynzig doVielen nider sam das stro.Do was der hayden klayde hert,30Secht, das von dem selben gfertDas leder pochslent ward so fast,Man hort es uber zehen rast.Der Leybinger mit seiner furggenReussen, hayden und auch Turggen35Stach er all in einem stich,Das seu storczten unter sich.Des huoben sich der keczer darAn die weit ein michel scharUnd schussend her zuom andern mal,40Das vil mangeu scharfe stralDen Sweyczern in dem fläysch gelag.Das tet in we, das was ir schad.Do lieffend dis mit iren segenDen hayden auf das veld engegen54dUnd hubend an ze mäyen doDer häyden payn, sam häw und stro.Da mit was es dergangen,Das uberig floh von dannen5Mit irem paner uber mer.Des habend noch die Sweiczer er.Secht, do was es vesperzeit,Dar zuo wisst, das an dem streytYeder do ze fuossen wuot10An die knie auf in dem pluot.Do die reken wissten das,Das ir täyl der besser wasUnd ir veinde so gelegen,Des namen seu der freunden segen15Und zugend fuder von dem plan,Sam vor Laureyn hiet getan.Der mäyger auch das selbig sach.Es tett ym laid und ungemach,Das Sweyczer hieten mit ir macht20Vertriben so die haydenschaftUnd daz velde hielten so.Des sprach er zuo den seinen do:Nu wol auf, es ist zeit,Das wir auch ziehin an den streyt25Und lassin ir enkeinen leben,Das wird ir schäd und kumpt uns eben.Da mit so richt er seine scharIn einen spicz und macht sich dar.Die schuczen vor und dar nach er30Auf einem esel mit seim sperUnd die spiesser all hin nach.Zuo iren veinten was in gachMit schiessen und mit stechen.Mit muosten dar zuo brechen35Die ze fuossen hintnan so.Der streyt derkücht sich aber doUnd ward auch schlethleich also hert,Das ir zuo dem selben gfertMer dann siben hundert tod40Gelagen da von rechter not.Des was der Lappenhauser gnuog.Der Sweyczer sturbend ane fuog,Swert die hort man chlingen,Helm und ring zerspringen,45Das velte was von pluote nas.Wer bas mocht, der tett auch bas.55Die ritter augten auch ir machtIn irer nüwen ritterschaft,Bis das seu allesament soDerstikten in der hicz aldo.5** Das geschach nicht ane sach,Won der weis vil ofte sprach:Alter part der hat die wicz,Nüwer palg der hat die hicz.*** Wes scholt der Strudel warten do?10Zuo seinem harsche sprach er so:** Nu dar, ir herren wol gemäyt,Gedenkt vil eben an das läyd,Das die Lappenhauser lösMit irem willen also bös15Habent uns so oft derzäigt,Darumb wir schüllen sein beräyt,Schand ze rechen und auch schaden.Dar zuo so hört, was ich wil sagen!Welt ir haben er und gwin,20So schölt es legen euwern sinAn früntleich gar ze streytenMit schlahen zbayden seytenUnd nicht verzagen dehaynen frist,Die weil ein äten in euch ist.25Und sicherleichen tuot ir das.Uns gelinget wol und basUnd beleibent pey dem leben.Da mit gewinnent wir vil ebenEr und guot und ross und rinder,30Daz wir und unsern lieben kinderDerfräuwet werdent von dem streytIn ganczem frid vil lange zeit.Ze lesten, wisst, tuon wir des nicht,Das uns das widerwärtig gschicht.35*** Des furen seu mit schalle darVeintleich in die andern scharMit schlahen, stechen und auch schiessen.Was scholt die helde des verdriessen,** Die so wol mit aygner hand40Mothen rechen do ir schand.*** Hieten Sweyczer schaden getanLappenhausern, sünder wanDas herfulten die vil gänczIn irem zorn von rechter schancz,45Und sünderleichen ze der gschichtHer Snegg hiet vergessen nicht55bSeines fromen vatters tod,Des schuoff er jamer, angst und notAn den Lappenhausern so.Sein sper das schluog er unter do5Und so veintleich in die schärAuf einer starchen Russinn dar,Das ir zwelf von einem stichMuosten gagen unter sich.Siben blibend an dem spiess,10Die huob er auf der selbig fiess,Sam die hüner an eim spiss.Niemant was vor in gewiss,Er wär eim türsten gnuog gwesen.Wer scholt do vor in genesen?15Des hercz so hiczig was ze streyt,Har an die gröste sterki leit.Secht, der verte tett er vil.Egghart ze dem selben zilHiet auch nichcz vergessen das,20Wie sein lieber suon vor wasDerschlagen von der veinten râch,Des was ym auch ze rechen gâch,Und sünderleichen an den besten.Er rant vom ersten bis ann lesten.25Das was der erst der chünig so,Der ander was ir herrczog do,Der drit der graf et cetera,Die vielend all vor ym alda,Und do der Ruflinn kayser vand,30Das swert das fasst er in die handUnd gab dem haubtman einen schlag,Das er do auf der erd gelag.Des cham do her der fuossen schärUnd saczten in hin wider dar.35Dem Egghart stachens seinen mayden,Das er sich dar von muosste schäiden.Des cham er auf der wol geporn,All sein wer hiet er verlorn,Den rechten fuoss den huob er auf40Und stiess des kaysers hengst in pauch,Das er an der seyten gelag.Do muosst der herr auch hin ab.Egghart der was nicht ze träg,Wie herticleichen es ym läg,45Das swert dem Lechspiss zucht er do55cUnd schluog in auf den grind also,Das in der lange schlaff gevie,Der ym auch nimer mer vergie.Man hiet ym geholffen auf sam e,5Da mocht er nicht gesiczen me.Man hiet den Eggharten zersortenUmb und umb ze allen orten.Da hieten seu des glückes nicht,** Das macht und craft und wicz zerpricht.10*** Dar nach cham der seinen darDer fromen dyet ein michel schar,Die ym do hulfend von der nöt,Die veint auch schluogend in den tod,Also das mit mangem jagen15Des mäygers leyb ward hin getragenGen der Lappenhauser gezelt.Do huob sich leyden in der welt.Strudel der hiet wiczen gnuog,Sald und chraft, daz was sein fuog,20Er macht sich hin selb dritter dar,In der härwen veinten schär.Gen irm paner drang er doUnd begrayff die stang also,Daz sey auf die erde gie.25Sein arm der negel spicz gvie,Das er do zuo der selben vartMit enander bluotend wart.Des achtet er vil wenig do,Wan er des seges was so fro.30** Lappenhauser vielent niderZe geleicher weis sam schaff und wider,Die noch hierten weder hundHabend ze der selben stuond,So die wolfe hungrig gar35Chömend in ir bloden schar.*** Ze gefangen hieten seu sich geben,Des wolt man kainen lassen leben,Und warind auch verdorben so.Des chament Narrenhaymer do40Mit äxen und mit pyellenUnd auf die veinde viellen.Dis hieten besser gelük dann seuUnd schluogend oft ein man in dreu.Secht, do ward die tayding chrumb,45Das glükrad kert sich wider umb,Und hiet es vor gehulfen ser,55dDo schadigot es dristund mer.Von Lappenhausen SaychinchruogEin hercz gewan zuo seinem fuog,Des cham er auch zuo sinnen drat.5Ein vännli hiet er in der wat,Da was seins dorffes zäychen anGemalet, secht, das stiess der manAn ein sper und warff es höchAuf; do huob sich ein gezöch,10Das was vil stark dem paner nach,Und machten sich hin an vil gach,Do ir veinten sturmvan was.Seu drungen fast und schluogend bas,Bis daz der Fülczan ze hart15Mit sampt der stang zerhaket wart.Do gieng es an hern Strudel do,Zuo dem grâf Purkhart sprach also:He, ir gsell, ir gsell, ir gsell,Ir muosst nu reuschen in die hell.20Ir habt so manig mort gestift,Daz man euchs schol vertragen nit.** Des antwurt in der werde doch:Wiss, das ich mich rüre nochUnd pin an meinem herczen warm.25Wie mag ich dann ze helle varn?*** Des zoch er aus ein messer doUnd stach graf Purcharten also,Das er yeso tod gelag.Nu var du in die hell hin ab!30Das ist dein haus und ghört dich an,Sprach er zuo dem toten man.Des wärd doch Strudel da belibenMit seinem harsch vil gar gestigen,Da warent Maczendorffer hie35Also schier, ich wäyss nicht wie,Wie laut seu schreuwent auf die schär!Es ist noch nicht des io so gar,Sam ir nu wänt, ir hürrenschelch!Es müsst uns lassen hie die pelg40Und gearnen auf dem plan,Das ewer vordren haben getan.Des stachens her mit iren spissenIn der Lappenhauser fiessen,Nyssinger auch wider dar45In der Narrenhaymer schär56Also ser mit payder chraft,Das der veinten hilf und machtAber do gechrencket ward,Also das in einer vart5Narrenhaymer haubtman,Lappenhauser sturmvanVielent nider auf den tan,Der van von Nissingen vil schierAufgeworffen also zier,10Des muostens schreyen in dem streytGen Torenhofnern an der zeit,Die das hieten ubersehen,So grosseu vinstreu was geschehenVon dem pulver auf dem plan.15Do das geschrey nu was getanUmb die hilf, das hortens wol,Und ranten her gemuotes vol,Wol geruowt vil stark und frisch,Sam die färli von dem tisch,20Und lieffend Mäczendorffer an,Seu schluogend in vil mangen manMit iren steken, daz seu hinVielen zuo irm ungewin.In was der mensch recht sam äyn äye25Und knustend flaysch und payn enzway,Seu fuoren her gemuotes frey
Haltin wir en wenich hie,35
Bis wir nu bas dersehhin, wie
Chlainer man sich müg geweren
Gen dem grossen und erneren.
Hie pey lernen wir auch wol,
Gen wem man gerner vechten schöl.40
So wissend, daz von diser üb
Werdent auch die rysen müd.
Des varen wir so frisch hin an
Und schlahins nider auf den plan!
*** Her Dietreich sprach: Her mayster mein,53c
Was ir gepietend, das schol sein!
Da mit der hurnyn Reymprecht
Sprang do für die andern, secht,
Bis enmitten durch die twerg5
Und schluog ir mangen zuo der erd.
Des muosten sen von in hin weychen,
Niemant getorst sich an in streichen.
Des ward ym doch ein brief gsant,
Daz ym die stang viel aus der hand.10
Das was ein stayn, der seinen taumen,
Chond ym von der hende raumen.
Des waren so die andern hie
Dem risen zuo, ich wayss nicht wie,
Und an die payn, daz er do hin15
Viel zuo seinem ungewin.
Yeder drang ym auf seinen pauch
Und zukt sein faustmesser aus.
Do was er also gancz von horn,
Daz alz ir stupfen was verlorn.20
Des was her Reymprecht auch nit träg,
Wie er an dem ruken lag.
Er bäyss ir vil und räyss ir me,
Des cham vil mangem twerg ze we.
An die augen schreuwens so,25
Des ward er schier geplendet do.
Dannocht was er nicht ze faul
Und gyent vil weyt her mit dem maul,
Er wolt sey han verschlunden.
Des cham ze denen stunden30
Einer mit dem messer sein
Und styess yms in den schlund hin ein.
Do mit so hiet er auch sein end.
Die andern rysen warend behend
Und lieffend her mit irem gedens35
Recht sam die wolff in ander gens.
Seu schlugend mit irn stangen
Und wen sey mochten gelangen,
Umb den so was dergangen.
Wer scholt den helden genahen?40
Ze weichen muost man gâhen
An her Laureyn, der sich schampt
Des fliehens und cham her gerant
Entwerichs auf den grossen sigen,
Das der auch viel und muost gligen,45
Des sprang er auf und was genesen.
Er sprach: Ich pin sein nicht gewesen.53d
Hiet er vor gefohten ser,
Er schluog ir dannocht dreystund mer.
Her Trinch der hiet sein ross verlorn,
Dar umb so säss der hochgeporn5
Auf einen andern twerg hin wider,
Won ym sein haubet stuond ze nider,
Das necz er aber zuo ym nam
Und lieff den weggen hintnan an.
Er warff es uber in aldo,10
Des was der ryss nicht träge so.
Er zerräyss es mit den zenden
Durch und durch zuo allen wenden
Und sprach: Daz ich dein muoter cley!
Waynst, daz ich ein vogel sey?15
Die red macht maistern Trintschen we
Und lieff den weggen an sam e,
Er gräyff ym zuo den augen hin
Und zukt yms zuo seym ungewin,
Das es ym gen der nasen hieng.20
Da mit der rys sein aug gevieng
Und zoch es ganz und gar heraus.
Er sprach: Des acht ich nit ein laus,
Ich gesich mir noch genuog.
Hie mit er do umb sich schluog25
Gen den veinten ân gevärd
Und traff den Trintschen mit seim pfärd,
Das entwerdrer fürbas wolt
Essen, so man trinken schölt.
Des was der twergen hilf verlorn,30
Das tet dem Äschenzelten zorn
Und lieff da her der degen chlayn,
Er cham dem risen zwüschen dpäyn
Und wolt in stechen untnan auf
Mit einem messer in den pauch.35
Des was der held so gar behuot
Mit seiner eysenpruoch vil guot,
Daz man ym nicht enmocht getuon,
Da mit ertrukt er sam ein huon
Mit seinem schinggen Äschenzelten.40
Des muosten alleu twerg engelten,
Den des smerczens ward genuog.
Dar zuo eins zum andern schluog.
Her Ruolant macht sich bas hin an
Und warff ir paner auf den plan.54
Des nam her Hylprand yeso war.
Nu dar, ir zieren helden, gar!
Macht euch freyleich an den streyt,
Auf und an seu, es ist zeit!5
Her Dyetreich ward der rede fro
Und lieff her mit dem seinen do,
Das do von der selben vart
Das ertreich unterm bidment wart,
Die päyine zuchtens von der erd10
Und schluogend in die rysen werd.
Des sprach her Egg do: Waffen, waffen,
Mit gerten schol man kinder straffen.
Und nam einn grôssen berg auf in,
Er warff in gen den reken hin.15
Syha, ist daz nicht der geyr?
Sprach her Dietlayb do von Steyr.
Wilt du uns also begraben?
Nu sein wir noch nit ztod erschlagen.
Erdschollen und auch mist20
Wirfft ein weib, daz zornig ist.
Hast icht eysens, das zäig her!
Ja du, sprach Egger,
Und pott seinn stahlein stangen dar,
Das ir her Dyetleib ward gewar25
So ser an seinem starchen gyel,
Das er für tod do nider viel.
Der schimpfe tet dem Perner zorn,
Er wând, sein gsell der war verlorn,
Und schluog hern Eggen pey der mitt30
Enzway, das was her Dyetreichs sitt.
Seyn swert das hiet ein sneyden
Und sneyd an alles leyden
Durch fläisch und päyn und was es vand.
Sprach: Her, zaig das ist ein schand,35
Das du dein swert so gar an layd
Hast gezogen aus der schäyd.
** Narren messer, hürren prüst
Sicht man bleken oft umb süst.
*** Des lacht der Perner in dem sin40
Und schluog zuom andern mal da hin,
Des Eggen er verfaylet do
Und traff hern Ruolanden so,
Das er auf dem ärs gesass.
Egg des seynen straychs vergass54b
Und wolt sich nach dem Perner tuken.
Des viel er auch da hin ze stuken,
Also das derselben risen
Gelagend vier auf einer wisen.5
Dannocht waren ir wol drey
Der reken auch so vil dapey,
Die schluogen in enander do
Also festechleichen so,
Das ein straich in perg und tal10
Uber siben meyl derhal.
Sich huob ein nebel von dem streyt
Einr halben meyle hoh und weyt.
Ir tämer ward so ungeheur,
Das man do sach das wilde feur15
Her durch den nebel dringen,
Das gye von iren swingen
Und auch von iren äten so,
Den seu so hiczig taten do.
Hie was hert und wider hert,20
Des cham auch zuo dem selben gfert
Her Dyetleyb zuo ym selber do,
Er machtt sich auf und rach sich so,
Und, sam ich euch es kurczen wil,
Das die rysen ze dem zil25
Der ubel tod an sich gevie.
Ir paner mit in nider gie.
Do schre der käyser âne chron:
Her zuo, hin an, her Mageron,
Mit ewerm gesind, won des ist gnuog,30
Und scheubt die reken in ein chruog!
Des fuoren do die häyden dar
Ze röss und ze füssen alle gar
Und schüssend in die reken her
Mit iren pogenn dik und ser.35
Des hiet Wolffdyetreich do gesprochen:
Ich wänn mich hab ein fleug gestochen!
Do in der pölczen einer traff.
Des wissten seu nicht, was er sprach.
So chament die ze röss aldo,40
Die hieten seu gewent also,
Das seu hin zuo und auch hin wider
Sprungend auf und dar zuo nider
So snellechleichen her und dar,
Das sein niemant ward gewar,54c
E das er der kröl emphant,
Die seu wurffen mit der hand
Behendecleichen in die leut
Und zuchtens an sich pey der heut,5
Da mit seu tâten schadens vil.
Doch, sam ich euchs kürczen wil,
Her Hildprand nam den schild für sich
Und lieff so in der hayden vich,
Daz der phärt sich muosten legen10
Eins und sechczig von den schlegen
Und ir herren auch da pey.
Des chament do die andren drey
Und schluogend hin das überig gar
Bis an des fuossvolkes schar.15
Der was so vil, sam ich es mäyn,
Ye zway tausent wol an äynn,
Die hieten grossen schaden geschaft
An der müden helden macht;
** Won wasser, das pricht durch den stäyn,20
Ist sein lauff da hin gemäyn.
*** Do drungen her yeso ze hand
Die zieren fiess von Sweyczerland
Und schluogend soleich scharten
Mit iren helmparten,25
Das der hayden vil gelag.
Paggenzan tet einen schlag,
Das ir sechs und zwaynzig do
Vielen nider sam das stro.
Do was der hayden klayde hert,30
Secht, das von dem selben gfert
Das leder pochslent ward so fast,
Man hort es uber zehen rast.
Der Leybinger mit seiner furggen
Reussen, hayden und auch Turggen35
Stach er all in einem stich,
Das seu storczten unter sich.
Des huoben sich der keczer dar
An die weit ein michel schar
Und schussend her zuom andern mal,40
Das vil mangeu scharfe stral
Den Sweyczern in dem fläysch gelag.
Das tet in we, das was ir schad.
Do lieffend dis mit iren segen
Den hayden auf das veld engegen54d
Und hubend an ze mäyen do
Der häyden payn, sam häw und stro.
Da mit was es dergangen,
Das uberig floh von dannen5
Mit irem paner uber mer.
Des habend noch die Sweiczer er.
Secht, do was es vesperzeit,
Dar zuo wisst, das an dem streyt
Yeder do ze fuossen wuot10
An die knie auf in dem pluot.
Do die reken wissten das,
Das ir täyl der besser was
Und ir veinde so gelegen,
Des namen seu der freunden segen15
Und zugend fuder von dem plan,
Sam vor Laureyn hiet getan.
Der mäyger auch das selbig sach.
Es tett ym laid und ungemach,
Das Sweyczer hieten mit ir macht20
Vertriben so die haydenschaft
Und daz velde hielten so.
Des sprach er zuo den seinen do:
Nu wol auf, es ist zeit,
Das wir auch ziehin an den streyt25
Und lassin ir enkeinen leben,
Das wird ir schäd und kumpt uns eben.
Da mit so richt er seine schar
In einen spicz und macht sich dar.
Die schuczen vor und dar nach er30
Auf einem esel mit seim sper
Und die spiesser all hin nach.
Zuo iren veinten was in gach
Mit schiessen und mit stechen.
Mit muosten dar zuo brechen35
Die ze fuossen hintnan so.
Der streyt derkücht sich aber do
Und ward auch schlethleich also hert,
Das ir zuo dem selben gfert
Mer dann siben hundert tod40
Gelagen da von rechter not.
Des was der Lappenhauser gnuog.
Der Sweyczer sturbend ane fuog,
Swert die hort man chlingen,
Helm und ring zerspringen,45
Das velte was von pluote nas.
Wer bas mocht, der tett auch bas.55
Die ritter augten auch ir macht
In irer nüwen ritterschaft,
Bis das seu allesament so
Derstikten in der hicz aldo.5
** Das geschach nicht ane sach,
Won der weis vil ofte sprach:
Alter part der hat die wicz,
Nüwer palg der hat die hicz.
*** Wes scholt der Strudel warten do?10
Zuo seinem harsche sprach er so:
** Nu dar, ir herren wol gemäyt,
Gedenkt vil eben an das läyd,
Das die Lappenhauser lös
Mit irem willen also bös15
Habent uns so oft derzäigt,
Darumb wir schüllen sein beräyt,
Schand ze rechen und auch schaden.
Dar zuo so hört, was ich wil sagen!
Welt ir haben er und gwin,20
So schölt es legen euwern sin
An früntleich gar ze streyten
Mit schlahen zbayden seyten
Und nicht verzagen dehaynen frist,
Die weil ein äten in euch ist.25
Und sicherleichen tuot ir das.
Uns gelinget wol und bas
Und beleibent pey dem leben.
Da mit gewinnent wir vil eben
Er und guot und ross und rinder,30
Daz wir und unsern lieben kinder
Derfräuwet werdent von dem streyt
In ganczem frid vil lange zeit.
Ze lesten, wisst, tuon wir des nicht,
Das uns das widerwärtig gschicht.35
*** Des furen seu mit schalle dar
Veintleich in die andern schar
Mit schlahen, stechen und auch schiessen.
Was scholt die helde des verdriessen,
** Die so wol mit aygner hand40
Mothen rechen do ir schand.
*** Hieten Sweyczer schaden getan
Lappenhausern, sünder wan
Das herfulten die vil gäncz
In irem zorn von rechter schancz,45
Und sünderleichen ze der gschicht
Her Snegg hiet vergessen nicht55b
Seines fromen vatters tod,
Des schuoff er jamer, angst und not
An den Lappenhausern so.
Sein sper das schluog er unter do5
Und so veintleich in die schär
Auf einer starchen Russinn dar,
Das ir zwelf von einem stich
Muosten gagen unter sich.
Siben blibend an dem spiess,10
Die huob er auf der selbig fiess,
Sam die hüner an eim spiss.
Niemant was vor in gewiss,
Er wär eim türsten gnuog gwesen.
Wer scholt do vor in genesen?15
Des hercz so hiczig was ze streyt,
Har an die gröste sterki leit.
Secht, der verte tett er vil.
Egghart ze dem selben zil
Hiet auch nichcz vergessen das,20
Wie sein lieber suon vor was
Derschlagen von der veinten râch,
Des was ym auch ze rechen gâch,
Und sünderleichen an den besten.
Er rant vom ersten bis ann lesten.25
Das was der erst der chünig so,
Der ander was ir herrczog do,
Der drit der graf et cetera,
Die vielend all vor ym alda,
Und do der Ruflinn kayser vand,30
Das swert das fasst er in die hand
Und gab dem haubtman einen schlag,
Das er do auf der erd gelag.
Des cham do her der fuossen schär
Und saczten in hin wider dar.35
Dem Egghart stachens seinen mayden,
Das er sich dar von muosste schäiden.
Des cham er auf der wol geporn,
All sein wer hiet er verlorn,
Den rechten fuoss den huob er auf40
Und stiess des kaysers hengst in pauch,
Das er an der seyten gelag.
Do muosst der herr auch hin ab.
Egghart der was nicht ze träg,
Wie herticleichen es ym läg,45
Das swert dem Lechspiss zucht er do55c
Und schluog in auf den grind also,
Das in der lange schlaff gevie,
Der ym auch nimer mer vergie.
Man hiet ym geholffen auf sam e,5
Da mocht er nicht gesiczen me.
Man hiet den Eggharten zersorten
Umb und umb ze allen orten.
Da hieten seu des glückes nicht,
** Das macht und craft und wicz zerpricht.10
*** Dar nach cham der seinen dar
Der fromen dyet ein michel schar,
Die ym do hulfend von der nöt,
Die veint auch schluogend in den tod,
Also das mit mangem jagen15
Des mäygers leyb ward hin getragen
Gen der Lappenhauser gezelt.
Do huob sich leyden in der welt.
Strudel der hiet wiczen gnuog,
Sald und chraft, daz was sein fuog,20
Er macht sich hin selb dritter dar,
In der härwen veinten schär.
Gen irm paner drang er do
Und begrayff die stang also,
Daz sey auf die erde gie.25
Sein arm der negel spicz gvie,
Das er do zuo der selben vart
Mit enander bluotend wart.
Des achtet er vil wenig do,
Wan er des seges was so fro.30
** Lappenhauser vielent nider
Ze geleicher weis sam schaff und wider,
Die noch hierten weder hund
Habend ze der selben stuond,
So die wolfe hungrig gar35
Chömend in ir bloden schar.
*** Ze gefangen hieten seu sich geben,
Des wolt man kainen lassen leben,
Und warind auch verdorben so.
Des chament Narrenhaymer do40
Mit äxen und mit pyellen
Und auf die veinde viellen.
Dis hieten besser gelük dann seu
Und schluogend oft ein man in dreu.
Secht, do ward die tayding chrumb,45
Das glükrad kert sich wider umb,
Und hiet es vor gehulfen ser,55d
Do schadigot es dristund mer.
Von Lappenhausen Saychinchruog
Ein hercz gewan zuo seinem fuog,
Des cham er auch zuo sinnen drat.5
Ein vännli hiet er in der wat,
Da was seins dorffes zäychen an
Gemalet, secht, das stiess der man
An ein sper und warff es höch
Auf; do huob sich ein gezöch,10
Das was vil stark dem paner nach,
Und machten sich hin an vil gach,
Do ir veinten sturmvan was.
Seu drungen fast und schluogend bas,
Bis daz der Fülczan ze hart15
Mit sampt der stang zerhaket wart.
Do gieng es an hern Strudel do,
Zuo dem grâf Purkhart sprach also:
He, ir gsell, ir gsell, ir gsell,
Ir muosst nu reuschen in die hell.20
Ir habt so manig mort gestift,
Daz man euchs schol vertragen nit.
** Des antwurt in der werde doch:
Wiss, das ich mich rüre noch
Und pin an meinem herczen warm.25
Wie mag ich dann ze helle varn?
*** Des zoch er aus ein messer do
Und stach graf Purcharten also,
Das er yeso tod gelag.
Nu var du in die hell hin ab!30
Das ist dein haus und ghört dich an,
Sprach er zuo dem toten man.
Des wärd doch Strudel da beliben
Mit seinem harsch vil gar gestigen,
Da warent Maczendorffer hie35
Also schier, ich wäyss nicht wie,
Wie laut seu schreuwent auf die schär!
Es ist noch nicht des io so gar,
Sam ir nu wänt, ir hürrenschelch!
Es müsst uns lassen hie die pelg40
Und gearnen auf dem plan,
Das ewer vordren haben getan.
Des stachens her mit iren spissen
In der Lappenhauser fiessen,
Nyssinger auch wider dar45
In der Narrenhaymer schär56
Also ser mit payder chraft,
Das der veinten hilf und macht
Aber do gechrencket ward,
Also das in einer vart5
Narrenhaymer haubtman,
Lappenhauser sturmvan
Vielent nider auf den tan,
Der van von Nissingen vil schier
Aufgeworffen also zier,10
Des muostens schreyen in dem streyt
Gen Torenhofnern an der zeit,
Die das hieten ubersehen,
So grosseu vinstreu was geschehen
Von dem pulver auf dem plan.15
Do das geschrey nu was getan
Umb die hilf, das hortens wol,
Und ranten her gemuotes vol,
Wol geruowt vil stark und frisch,
Sam die färli von dem tisch,20
Und lieffend Mäczendorffer an,
Seu schluogend in vil mangen man
Mit iren steken, daz seu hin
Vielen zuo irm ungewin.
In was der mensch recht sam äyn äye25
Und knustend flaysch und payn enzway,
Seu fuoren her gemuotes frey