24.

24.

Es war noch kein Jahr vergangen, da kam eines Tages die Sonne herauf und wie sie sich in den Fenstern des Grasbodenhofes spiegelte, da gaben die Scheiben der Bäu’rinstube ihr Bild in scharfen Umrissen wieder, denn sie waren dicht verhangen.

Im ganzen Gehöft ist alles still und ruhig, nur die beiden Pferde vor dem Wägelchen, auf dessen Kutschbocke Heiner sitzt, schnauben und prusten, stampfen und scharren laut; der Knecht verweist ihnen ihr ungeduldig Wesen durch mahnende Zurufe, neigt aber selbst unbillig oft den Kopf, um zwischen Stämmen und Geästder Bäume hindurch nach dem Hause zu lugen. Im Flur läuft das Gesinde ab und zu, wie Ameisen in dem Schlupfloche ihres Baues, oft löst sich eines von der Gruppe los und strebt eilig durch den Garten und über den Hof, dann kommt vom Ende der Wirtschaftsgebäude ein zweites herzugeschossen, beide treffen sich inmitten der Strecke und stehen einen Augenblick stille, danach nimmt jedes seinen Weg wieder auf und hastet entweder zurück, oder an dem anderen vorüber; so oft so eins nah’ dem Wagen zögert, sichtlich mit einer Ansprach’ auf der Zunge, wendet sich Heiner ab, wie jemand, der weder Lust hat zu hören, noch Red’ zu stehen.

Manch Scherzwort wird den Mägden von den Knechten zugeflüstert, manch Lächeln zwischen zwei Dirnen gewechselt, aber bald ziehen alle wieder ein ernsthaft Gesicht, wie sich’s geziemt und schicklich ist, denn die Bäuerin hat ihre schwere Stund’.

Jetzt machte der Heiner einen langen Hals, denn er sah den Bauer durch den Garten herzurennen.

„Heiner, fahr zu!“ schrie der. „Grüß ’n weiten Haldhofbauer und sag ihm, ’s wär’ alles glücklich verlaufen und ein’ Bub’n hätten wir! Ein’ Kerl wie ein Bär, sag’ ich dir, grad kriegt er sein erstes Bad und plärrt dabei, was er aus dem Hals bringt.“ Er klatschte einem der Pferde auf den Rücken. „Hott mein Schimmel! Hott mein Braun!“

Es war das der Eingang eines Liedes, unter dem man Kinder auf den Knieen reiten läßt.

Die Zügel schlaff in Händen, saß der Heiner, als hätte der Bauer in einer fremden Sprache zu ihm geredet, denn eben lief eine Dirne durch den Garten, die des Nachsehens wohl wert war, das schwarze, gekrauste Haar fiel ihr in natürlichen Locken bis zum Nacken, die Wangen des zarten, weißen Gesichtchenswaren blühend gerötet und die runden Arme und kleinen Füße bewegten sich so zierlich als behend’; im Vorübereilen warf sie einen freundlichen Blick nach Heiner, wandte sich aber sofort in neckisch hochmütiger Weise ab, als wär’ er ihr fremd und sollte ihr’s bleiben. Es war Burgerl, nahezu einen Kopf größer und bildsauber geworden.

Der Bauer hatte begreiflicherweise seine Gedanken anderswo und keinen Merk dafür, wohin sich etwa die eines anderen verloren. Mit einem Griff packte er den vor ihm Sitzenden an dem Schenkel.

Heiner schrie lachend auf.

„Was wart’st denn? Fahr zu!“ sagte der Bauer.

Der Wagen rollte fort.

Durch das Dorf jagte Heiner die Pferde, auf dem stillen Waldwege ließ er sie im Schritt gehen.

Ei, wie schön war die Burgerl geworden! Als Kind hat sie etwas auf ihn gehalten, weil er sein’ Sach’ versteht und sonst nicht unbelehrt ist, aber jetzt? Unfreundlich tät’ sie just nit sein. Nun wär’ der kleine Bauer da, der kriegt einmal den Hof und sie ist nimmer ’s überreichen Bauers einzig’ Kind und Erbin und er auch nit von schlechten Eltern, der zweite Sohn, und ein Bauerngütel ließ sich immer noch beschaffen, wo man darauf leben könnt’ wie die zwei Schwiegerleut’, das sind doch die rarsten! Und warten, das will er, er ist ja noch jung, soll’s sieben Jahr’ sein, wie im Alten Testament so ein Warten beschrieben ist, pah, aufdiesiebenmal sieben Jahr — —

Er begann zu rechnen, aber das Resultat machte ihn etwas stutzig, denn auf die Lebensdauer und patriarchalische Manneskraft, wovon allerdings auch im Alten Testamente geschrieben stand, wagte er doch nicht zu hoffen.

Burgerl war nach dem Friedhofe gelaufen, sie stieß das Gittertor auf und eilte über den Kies einem Grabe zu, auf dessen eisernem Kreuze der Name „Joseph Reindorfer“ stand; auf dem Hügel darunter wuchsen Blumen, so dicht, daß sie sich kaum im Winde schüttelten.

Sie kniete nieder. „Schau, da wuchert doch Unkraut.“ Während sie dieses ausraufte und von den Blumenstengeln welke Blätter entfernte, plauderte sie:

„Ich komm’ nur, sagen, daß wir einen kleinen Bauer auf’n Hof ’kriegt haben! Ein schön’s Büberl, sagen die Leut’, ich versteh’ mich nit so drauf, da muß er vorerst größer werden, bis er mir gefallen kann, aber lieb hab’ ich ihn schon, weil er so sinnlich schaut, als möcht’ er sich einem anbetteln, da er sich selber doch auch gar nit zu helfen weiß. Und Joseph wird er heißen wie du und brav soll er werd’n. Die Leni-Mutter ist wohl ein bissel schwach, aber brauchst nit zu sorgen, es geht ihr gut; das mußt’ ich dir sagen kommen, hab’ ich mir gedacht, sonst wüßt’ ich nix Neues.“ Sie drückte beide Hände mit ausgespreiteten Fingern gegen die Erde. „Daß ich gesund bin, das weißt du ja? So b’hüt dich Gott, Ehnl.“

Sie erhob sich. An einem Grabe, nahe der Kirchhofpforte, blieb sie stehen und murmelte ein Vaterunser, dann eilte sie heim.

Als sie wieder in die Wochenstube trat, sagte Kaspar: „Wo warst denn? Heut mußt nit h’rumlaufen, mußt zur Hand bleiben.“

„Ich bin nur schnell nach’m Friedhof,“ sagte sie, „’m Ehnl es berichten.“

Die Bäuerin lächelte wehmütig.

„Ja so.“ Der Bauer nickte einverständlich, dann aber wiegte er nachdenklich den Kopf: Sonderbar, eswidersinnt mir nit, daß mer ihm Posten zutragt, und er liegt dort drüben, wie aus der Welt, gleich, er dürft’ weder gelebt haben, noch gestorben sein.

Unklar, aber desto mächtiger — wie alles, was nicht in Worten auszusagen ist, den Mann aus dem Volke erfaßt, — durchschauerte ihn der Gedanke an einen Zusammenhang alles Lebendigen und Toten.

Er stand hochaufgerichtet, so daß das gar kleine Weiblein, das das Kind mittlerweile „gewickelt“ hatte, ihm dasselbe ordentlich hinausreichen mußte.

Er trug es ans Bett.

„Da is er, da hab’n wir’n. Nun zählt einer mehr auf der Welt.“

„Und g’weisten Wegs is er auf dieselbe gekommen,“ lächelte Leni. „Kein’m z’ Leid, all’n z’ Freud’.“

Daß er auch so sein Leben führen möchte, das wünschte die junge Mutter, doch dazu müßte einer schier ein Heiliger werden und einen solchen getraute sie sich wohl nicht zu ziehen, aber wenn sie einen guten Menschen aus ihm macht, aus dem kleinen Joseph, den sie da zum ersten in ihren Armen hält, einen so guten etwa, wiederJoseph war, den sie zum letzten in ihren Armen gehalten, dann wird sie doch mit der Welt auf gleich gekommen sein, als Mutter das Unrecht ihrer eigenen gesühnt haben und — gelt ’s ja — dann hat er sich wohl selber ausgetilgt, der Schandfleck?!

Auf Kriegspapier gedruckt.

Anzengruberin Reclams Universal-BibliothekRomaneDer Sternsteinhof.Dorfgeschichte. Nr. 6076-79.Der Schandfleck.Eine Dorfgeschichte. Nr. 6086-89.DramenDer Pfarrer von Kirchfeld.Nr. 48.Der Meineidbauer.Nr. 133.Die Kreuzelschreiber.Nr. 160.Der G’wissenswurm.Nr. 215.Hand und Herz.Nr. 272.Doppelselbstmord.Nr. 336.Der ledige Hof.Nr. 408.Das vierte Gebot.Nr. 418.Die Trutzige.Nr. 421.Heimg’funden.Nr. 433.Der Fleck auf der Ehr’.Nr. 470.Kleine ErzählungenDer Einsam.Nr. 480.Die Märchen des Steinklopferhanns.Nr. 504.Dorfgänge.Nr. 509.Die Herzfalte und andere Bauerngeschichten.Nr. 515.Wissen macht Herzweh.Nr. 547.Für d’ Katz’.Heitere Geschichten.Nr. 608.Näheres über Einbände und Preise enthält der neueste Katalog von Reclams Univ.-BibliothekLudwig Anzengruber.Gesammelte WerkeHerausgegeben vonCarl W. Neumann.4 Bände mit zahlreichen Bilderbeilagen und einem noch unveröffentlichten Brief in Faksimile. In dauerhaften geschmackvollen Pappbänden oder HalbleinenbändenInhalt:Band I: Biographie-Selbstbiographisches-Bibliographisches. — Der Sternsteinhof. — Der Schandfleck.Band II: Einleitung. Dorfgänge, erster Teil. — Dorfgänge, zweiter Teil.Band III: Großstädtisches und Gefabeltes. — Kalendergeschichten. — Dramatische Werke (Der Pfarrer von Kirchfeld, Der Meineidbauer, Die Kreuzelschreiber, Der G’wissenswurm).Band IV: Dramat. Werke (Hand und Herz, Doppelselbstmord, Der ledige Hof, Das vierte Gebot, Die Trutzige, Alte Wiener, Heimg’funden, Der Fleck auf der Ehr’).Diese Angabe fußt auf dem Plan, den der Dichter selbst ein paar Wochen vor seinem Tode für seine „Gesammelten Werke“ aufgestellt hat, bringt einen sorgfältig durchgesehenen Text und läßt den Werken des Dichters eine ausführliche biographische Einleitung vom Herausgeber, sämtliche selbstbiographische Aufzeichnungen Anzengrubers und eine bis auf die Gegenwart fortgeführte vollständige Bibliographie folgen. Vielfache kritische Anmerkungen und Zusätze begleiten die Texte. Damit ist eine Ausgabe geschaffen, die im besten Sinne volkstümlich genannt werden darf und die geeignet ist, weitesten Kreisen des deutschen Volkes die Kenntnis eines großen deutschen Dichters, des Klassikers des Volksstücks und unübertrefflichen Menschenkenners und Menschenbildners zu vermitteln.Allerlei Dorfgeschichtenaus Reclams Universal-BibliothekBerthold Auerbach, Barfüßele.Eine Schwarzwälder Dorfgeschichte. Nr. 5491-93.—Diethelm von Buchenberg.Eine Schwarzwälder Dorfgeschichte. Nr. 5508-10.—Joseph im Schnee.Eine Schwarzwälder Dorfgeschichte. Nr. 5528/29.—Die Frau Professorin.Eine Schwarzwälder Dorfgeschichte. Nr. 5646/47.„Ein Lieblingsbuch der Deutschen“ nannte Gustav Freytag Auerbachs gemütvolle Schwarzwälder Dorfgeschichten.Annette Freiin von Droste-Hülshoff, Die Judenbuche.Erzählung aus Westfalen. Nr. 1858.Hans Fraungruber, Ausseer G’schichten.Erzählungen und Schwänke. Nr. 4850. 4887. 5386.„Ein geist- und gemütvoller Erzähler, der in ergreifend schlichter Sprache packende Erzählungen aus dem österreichischen Edelgau zu formen weiß.“(Münchner Neueste Nachrichten.)J. Gotthelf, Ausgewählte Erzählungen und Bilderaus dem Volksleben der Schweiz. Nr. 2423.—Uli der Knecht.Nr. 2333-35a,b.—Uli der Pächter.Nr. 2672-75.R. Greinz, Die Steingruberischen. — Der Kooperator.Zwei Tiroler Bauerngeschichten. Nr. 3186.—Lustige Tiroler Geschichten.Nr. 5100.K. Immermann, Der Oberhof.Westfälische Dorfgeschichte. Nr. 4806-8a.Eine der klassischsten Dorfgeschichten unserer Literatur.Allerlei Dorfgeschichtenaus Reclams Universal-BibliothekOtto Ludwig, Die Heiterethei und ihr Widerspiel.Thüringische Dorfgeschichte. Nr. 3528 bis 3530aMelchior Meyr, Geschichten aus dem Ries.Einzeln: Ende gut, alles gut. Nr. 4390. — Die Lehrersbraut. Nr. 4341/42. — Ludwig und Annemarie. Nr. 4299. — Regine. Nr. 4867/68. — Der Sieg des Schwachen. Nr. 4477.Meyrs Erzählungen aus dem Ries gehören zu den besten deutschen Dorfgeschichten und sind auch für die reifere Jugend sehr zu empfehlen.Božena Němcová, Großmutter.Erzählung. Nr. 2057-59.Peter Rosegger, Geschichten und Gestalten aus den Alpen.Nr. 4000.Alles was Rosegger geschaffen hat, wirkt wohltuend und sympathisch. Die liebenswürdige Menschlichkeit, die Wärme und heitere Beschaulichkeit seiner Erzählweise gewinnt ihm alle Herzen und hat ihm die Bedeutung eines der volkstümlichsten Dichter unserer Zeit errungen.H. Schmid, Almenrausch und Edelweiß.Erzählung. Nr. 5252/53.M. Schmidt, ’s Almstummerl.Erzählung aus dem bayrischen Hochland. Nr. 1851.K. Světlá, Der Kuß.Eine böhmische Dorfgeschichte. Nr. 3097.Karl Wolf, Zwei Marterln und andere Tiroler Geschichten.Nr. 4111.Eine Auswahl vorzüglicher charakteristischer Erzählungen aus dem Tiroler Land. Interessante Motive, Schärfe der Beobachtung, lebensvolle, farbige Darstellung, und nicht zuletzt Humor zeichnen die Erzählungen dieses echten Volksschriftstellers aus.

Anzengruber

Anzengruber

in Reclams Universal-Bibliothek

Romane

Der Sternsteinhof.Dorfgeschichte. Nr. 6076-79.

Der Schandfleck.Eine Dorfgeschichte. Nr. 6086-89.

Dramen

Der Pfarrer von Kirchfeld.Nr. 48.

Der Meineidbauer.Nr. 133.

Die Kreuzelschreiber.Nr. 160.

Der G’wissenswurm.Nr. 215.

Hand und Herz.Nr. 272.

Doppelselbstmord.Nr. 336.

Der ledige Hof.Nr. 408.

Das vierte Gebot.Nr. 418.

Die Trutzige.Nr. 421.

Heimg’funden.Nr. 433.

Der Fleck auf der Ehr’.Nr. 470.

Kleine Erzählungen

Der Einsam.Nr. 480.

Die Märchen des Steinklopferhanns.Nr. 504.

Dorfgänge.Nr. 509.

Die Herzfalte und andere Bauerngeschichten.Nr. 515.

Wissen macht Herzweh.Nr. 547.

Für d’ Katz’.Heitere Geschichten.Nr. 608.

Näheres über Einbände und Preise enthält der neueste Katalog von Reclams Univ.-Bibliothek

Ludwig Anzengruber.

Ludwig Anzengruber.

Gesammelte Werke

Herausgegeben vonCarl W. Neumann.

4 Bände mit zahlreichen Bilderbeilagen und einem noch unveröffentlichten Brief in Faksimile. In dauerhaften geschmackvollen Pappbänden oder Halbleinenbänden

Inhalt:

Band I: Biographie-Selbstbiographisches-Bibliographisches. — Der Sternsteinhof. — Der Schandfleck.Band II: Einleitung. Dorfgänge, erster Teil. — Dorfgänge, zweiter Teil.Band III: Großstädtisches und Gefabeltes. — Kalendergeschichten. — Dramatische Werke (Der Pfarrer von Kirchfeld, Der Meineidbauer, Die Kreuzelschreiber, Der G’wissenswurm).Band IV: Dramat. Werke (Hand und Herz, Doppelselbstmord, Der ledige Hof, Das vierte Gebot, Die Trutzige, Alte Wiener, Heimg’funden, Der Fleck auf der Ehr’).

Band I: Biographie-Selbstbiographisches-Bibliographisches. — Der Sternsteinhof. — Der Schandfleck.

Band II: Einleitung. Dorfgänge, erster Teil. — Dorfgänge, zweiter Teil.

Band III: Großstädtisches und Gefabeltes. — Kalendergeschichten. — Dramatische Werke (Der Pfarrer von Kirchfeld, Der Meineidbauer, Die Kreuzelschreiber, Der G’wissenswurm).

Band IV: Dramat. Werke (Hand und Herz, Doppelselbstmord, Der ledige Hof, Das vierte Gebot, Die Trutzige, Alte Wiener, Heimg’funden, Der Fleck auf der Ehr’).

Diese Angabe fußt auf dem Plan, den der Dichter selbst ein paar Wochen vor seinem Tode für seine „Gesammelten Werke“ aufgestellt hat, bringt einen sorgfältig durchgesehenen Text und läßt den Werken des Dichters eine ausführliche biographische Einleitung vom Herausgeber, sämtliche selbstbiographische Aufzeichnungen Anzengrubers und eine bis auf die Gegenwart fortgeführte vollständige Bibliographie folgen. Vielfache kritische Anmerkungen und Zusätze begleiten die Texte. Damit ist eine Ausgabe geschaffen, die im besten Sinne volkstümlich genannt werden darf und die geeignet ist, weitesten Kreisen des deutschen Volkes die Kenntnis eines großen deutschen Dichters, des Klassikers des Volksstücks und unübertrefflichen Menschenkenners und Menschenbildners zu vermitteln.

Allerlei Dorfgeschichten

Allerlei Dorfgeschichten

aus Reclams Universal-Bibliothek

Berthold Auerbach, Barfüßele.Eine Schwarzwälder Dorfgeschichte. Nr. 5491-93.

—Diethelm von Buchenberg.Eine Schwarzwälder Dorfgeschichte. Nr. 5508-10.

—Joseph im Schnee.Eine Schwarzwälder Dorfgeschichte. Nr. 5528/29.

—Die Frau Professorin.Eine Schwarzwälder Dorfgeschichte. Nr. 5646/47.

„Ein Lieblingsbuch der Deutschen“ nannte Gustav Freytag Auerbachs gemütvolle Schwarzwälder Dorfgeschichten.

Annette Freiin von Droste-Hülshoff, Die Judenbuche.Erzählung aus Westfalen. Nr. 1858.

Hans Fraungruber, Ausseer G’schichten.Erzählungen und Schwänke. Nr. 4850. 4887. 5386.

„Ein geist- und gemütvoller Erzähler, der in ergreifend schlichter Sprache packende Erzählungen aus dem österreichischen Edelgau zu formen weiß.“

(Münchner Neueste Nachrichten.)

J. Gotthelf, Ausgewählte Erzählungen und Bilderaus dem Volksleben der Schweiz. Nr. 2423.

—Uli der Knecht.Nr. 2333-35a,b.

—Uli der Pächter.Nr. 2672-75.

R. Greinz, Die Steingruberischen. — Der Kooperator.Zwei Tiroler Bauerngeschichten. Nr. 3186.

—Lustige Tiroler Geschichten.Nr. 5100.

K. Immermann, Der Oberhof.Westfälische Dorfgeschichte. Nr. 4806-8a.

Eine der klassischsten Dorfgeschichten unserer Literatur.

Allerlei Dorfgeschichten

Allerlei Dorfgeschichten

aus Reclams Universal-Bibliothek

Otto Ludwig, Die Heiterethei und ihr Widerspiel.Thüringische Dorfgeschichte. Nr. 3528 bis 3530a

Melchior Meyr, Geschichten aus dem Ries.Einzeln: Ende gut, alles gut. Nr. 4390. — Die Lehrersbraut. Nr. 4341/42. — Ludwig und Annemarie. Nr. 4299. — Regine. Nr. 4867/68. — Der Sieg des Schwachen. Nr. 4477.

Meyrs Erzählungen aus dem Ries gehören zu den besten deutschen Dorfgeschichten und sind auch für die reifere Jugend sehr zu empfehlen.

Božena Němcová, Großmutter.Erzählung. Nr. 2057-59.

Peter Rosegger, Geschichten und Gestalten aus den Alpen.Nr. 4000.

Alles was Rosegger geschaffen hat, wirkt wohltuend und sympathisch. Die liebenswürdige Menschlichkeit, die Wärme und heitere Beschaulichkeit seiner Erzählweise gewinnt ihm alle Herzen und hat ihm die Bedeutung eines der volkstümlichsten Dichter unserer Zeit errungen.

H. Schmid, Almenrausch und Edelweiß.Erzählung. Nr. 5252/53.

M. Schmidt, ’s Almstummerl.Erzählung aus dem bayrischen Hochland. Nr. 1851.

K. Světlá, Der Kuß.Eine böhmische Dorfgeschichte. Nr. 3097.

Karl Wolf, Zwei Marterln und andere Tiroler Geschichten.Nr. 4111.

Eine Auswahl vorzüglicher charakteristischer Erzählungen aus dem Tiroler Land. Interessante Motive, Schärfe der Beobachtung, lebensvolle, farbige Darstellung, und nicht zuletzt Humor zeichnen die Erzählungen dieses echten Volksschriftstellers aus.


Back to IndexNext