Chapter 15

Eine Woche lang gab Mette ihre zwecklosen Spaziergänge auf und übte zu Hause Klavier und lernte französische Vokabeln, und wenn sie eine halbe Stunde geübt und gelernt hatte, warf sie sich auf den Diwan und starrte in das Stückchen Himmelblau, von silbrigen Telephondrähten durchschrägt, das sie von ihrem Platz aus sehen konnte. Und dann flogen ihre Gedanken – wie das herrlich wäre, alle Sprachen der Welt zu verstehen, oder ein Instrument vollkommen zu beherrschen, oder eine wundervolle Stimme zu haben, oder bezaubernd schön zu sein. Aber da man all so etwas doch nie erreichen konnte, so wäre es vielleicht am angenehmsten, tot zu sein. – – –

Eine Woche lang gab Mette ihre zwecklosen Spaziergänge auf und übte zu Hause Klavier und lernte französische Vokabeln, und wenn sie eine halbe Stunde geübt und gelernt hatte, warf sie sich auf den Diwan und starrte in das Stückchen Himmelblau, von silbrigen Telephondrähten durchschrägt, das sie von ihrem Platz aus sehen konnte. Und dann flogen ihre Gedanken – wie das herrlich wäre, alle Sprachen der Welt zu verstehen, oder ein Instrument vollkommen zu beherrschen, oder eine wundervolle Stimme zu haben, oder bezaubernd schön zu sein. Aber da man all so etwas doch nie erreichen konnte, so wäre es vielleicht am angenehmsten, tot zu sein. – – –


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