Verlag von B. G. Teubner in Leipzig und Berlin
Verlag von B. G. Teubner in Leipzig und Berlin
Elementargesetze der bildenden Kunst.Grundlagen der praktischen Ästhetik von Prof.Dr.Hans Cornelius. 2., vermehrte Aufl. Mit 245 Abb. und 13 Tafeln. Geh. M. 7.–, in Leinw. geb. M. 8.–
»Es gibt kein Buch, in dem die elementarsten Gesetze künstlerischer Raumgestaltung so klar und anschaulich dargelegt wären. Wir haben hier zum ersten Male eine zusammenfassende, an zahlreichen einfachen Beispielen erläuterte Darstellung der wesentlichsten Bedingungen erhalten, von denen die Gestaltung in Architektur, Plastik und Kunstgewerbe abhängt. Die Ausstattung des Buches selbst ist ein schönes Beispiel für eine derartige praktische Anwendung … Nicht nur die Klarheit und Systematik der Darstellung überhaupt, sondern auch die Fülle neuer Bemerkungen und treffender Beobachtungen ist geradezu überraschend.«
(Zeitschrift für Ästhetik.)
Die Natur in der Kunst.Studien eines Naturforschers zur Geschichte der Malerei. Von Prof.Dr.Felix Rosen. Mit 120 Abbild. nach Zeichnungen vonE. Süßund Photographien des Verfassers. In Leinw. geb. M. 12.–
»… Rosen hat eine äußerst interessante Darstellung des gesamten italienischen Trecento und Quattrocento wie der altniederländischen Kunst unter dem Gesichtspunkte der Naturschilderung gegeben. Wie die Mächte des zeugenden Lebens der Erde begriffen und wiedergegeben sind, wie die Erfassung der natürlichen Formen der Landschaft, Wege, Felsen, Blumen, Bäume immer bestimmter wird, wie das Gefühl der Einheit alles Lebendigen wächst und auch der Mensch nicht mehr eine Ausnahme, sondern ein Teil dieses bewegten Naturlebens wird – das sind Rosens Hauptgesichtspunkte.«
(Deutsche Zeitschrift für das gesamte Leben der Gegenwart.)
Die deutsche Malerei im 19. Jahrh.Von Prof.Dr.R. Hamann. 4 Bde. 2 Bde. m. Text, 2 Bde. m. Abb. (ANuG Bd. 448–451, auch in 1 Bd. geb.) Geh. je M. 1.–, geb. je M. 1.25.
Zwei Textbändchen führen in die deutsche Malerei des 19. Jahrhunderts ein, deren Bedeutung seit der Jahrhundertausstellung in Berlin immer stärker ins allgemeine Bewußtsein gerückt ist, in ihre geschichtliche Entwicklung, in ihre Stoffe und deren malerische Behandlung. Zwei weitere Bände enthalten zur Erläuterung und Veranschaulichung der Darstellung geeignete Bilder.
Deutsche Baukunst im Mittelalter.Von Geh. Reg.-Rat Prof.Dr.A. Matthaei. 3. Aufl. Mit 29 Abb. (ANuG Bd. 8.) Geh. M. 1.–, geb. M. 1.25.
Der Verfasser gibt eine Darstellung der Entwicklung der deutschen Baukunst bis zum Ausgang des Mittelalters und klärt über ihr Wesen als Kunst auf, zeigt, wie sich im Verlauf der Entwicklung die Raumvorstellung klärt und vertieft, wie das technische Können wächst und die praktischen Aufgaben sich erweitern, wie in dem behandelten Zeitraum das germanische Volk aus der Erbschaft der Antike etwas Neues entwickelt, die romanische Kunst, und wie in den Zeiten der Kreuzzüge neue Anregungen kommen, die zur Gotik führen.
Deutsche Baukunst seit dem Mittelalter bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts.Von Geh. Reg.-Rat Prof.Dr.A. Matthaei. Mit 62 Abbildungen und 3 Tafeln. (ANuG Bd. 326.) Geh. M. 1.–, geb. M. 1.25.
Schildert die Baugeschichte Deutschlands vom Mittelalter bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts, indem für jede der drei Hauptperioden zuerst die historische Grundlage gegeben wird, aus der die Eigenart des Raumsinns und die Bauaufgaben der Zeit verständlich werden, dann gezeigt wird, wie die konstruktiven und ästhetischen Probleme nach Grundriß, Aufbau, Lichtzuführung, Formengebung und Außenbau gelöst werden, endlich eine Reihe ausgewählter Beispiele aus der Geschichte der Baukunst behandelt werden.
Deutsche Baukunst im 19. Jahrhundert.Von Prof.Dr.A. Matthaei. (ANuG Bd. 453.) Geh. M. 1.–, geb. M. 1.25. (In Vorb.)