Strampelchen
von
Victor Blüthgen.
Still, wie still — ’s ist Mitternacht schon,drunten beim Fenster duftet der Mohn,duftet so leise, du merkst es kaum,schläfert mein Kind in tiefen Traum.Liese, kleine Liese, tu’s Beinchen hinein!Guckt durch das Fenster der Mondenschein,sagt es den Bäumen, die draußen stehn,daß er dein nackichtes Beinchen gesehn.Früh, wenn der Wind kommt, schwatzen sie’s aus,hört es der Spatz und die Katz’ auf dem Haus,lachen die Blumen alle so sehr,weil unsre Liese ein Strampelchen wär’!
Still, wie still — ’s ist Mitternacht schon,drunten beim Fenster duftet der Mohn,duftet so leise, du merkst es kaum,schläfert mein Kind in tiefen Traum.Liese, kleine Liese, tu’s Beinchen hinein!Guckt durch das Fenster der Mondenschein,sagt es den Bäumen, die draußen stehn,daß er dein nackichtes Beinchen gesehn.Früh, wenn der Wind kommt, schwatzen sie’s aus,hört es der Spatz und die Katz’ auf dem Haus,lachen die Blumen alle so sehr,weil unsre Liese ein Strampelchen wär’!
Still, wie still — ’s ist Mitternacht schon,drunten beim Fenster duftet der Mohn,duftet so leise, du merkst es kaum,schläfert mein Kind in tiefen Traum.
Still, wie still — ’s ist Mitternacht schon,
drunten beim Fenster duftet der Mohn,
duftet so leise, du merkst es kaum,
schläfert mein Kind in tiefen Traum.
Liese, kleine Liese, tu’s Beinchen hinein!Guckt durch das Fenster der Mondenschein,sagt es den Bäumen, die draußen stehn,daß er dein nackichtes Beinchen gesehn.
Liese, kleine Liese, tu’s Beinchen hinein!
Guckt durch das Fenster der Mondenschein,
sagt es den Bäumen, die draußen stehn,
daß er dein nackichtes Beinchen gesehn.
Früh, wenn der Wind kommt, schwatzen sie’s aus,hört es der Spatz und die Katz’ auf dem Haus,lachen die Blumen alle so sehr,weil unsre Liese ein Strampelchen wär’!
Früh, wenn der Wind kommt, schwatzen sie’s aus,
hört es der Spatz und die Katz’ auf dem Haus,
lachen die Blumen alle so sehr,
weil unsre Liese ein Strampelchen wär’!