Chapter 4

[37] Wer den Huth-Merlin, die spanische oder portugiesischeDemandagelesen hat, der wird sofort erkennen, daß die in jenen Texten erzählten Abenteuer in Stil und Charakter mit den hier erzählten übereinstimmen. Ein gemeinsamer Zug, der sehr auffallen muß, ist die sehr starke Betonung des übernatürlichen Elements, die oft so übertrieben ist, daß die beschriebenen Situationen unwahrscheinlich und lächerlich erscheinen.

[38] In denTristan-Hss. ist von Morholt, einem Onkel oder einemparent, nicht aber von einem Bruder der Königin Iseut, die Rede.

[39] Die Abenteuer Gawains erzählt Sir Thomas Malory in seinerLe Morte Darthur(= M) im Buche 4, von der Mitte des XX. (d. h. in meiner Ausgabe; in anderen Ausgaben ist das XX. das XIX. Kapitel. In Caxtons Text sind Kapitel XVIII und XIX vereinigt) bis zum Ende des XXIV. (aliasXXIII.) Kapitels. Wenn man die SS. 19-43 des vorliegenden Textes (= T2, d. h. zweites Buch der Trilogie) und dann M durchliest, so gewinnt man zuerst den Eindruck, daß beide, mit Ausnahme des Schlusses, vieles gemein haben. Vergleicht man aber beide Teile sorgfältig, so findet man eine ganze Reihe von Zügen, in denen sie von einander abweichen. Im allgemeinen ist M kürzer gefaßt als T2. M (vielleicht schon der Bearbeiter seiner Quelle) hat in vielen Punkten seine Vorlage entweder mißverstanden, oder absichtlich oder zufällig geändert. In M ist Pellias — Syr Pelleas; Arcade — Lady Ettard; der altevavasour, Gawains erster Wirt, ist in M "an old knyghte & a good householder"; sein zweiter Wirt, der in T2 nicht mit Namen genannt wird, ist in M "Sir Carados". "Nymue the damoysel of the Lake" spielt in M eine wichtige Rolle in diesem Zusammenhange, wo sie in T2 garnicht erwähnt wird. M erwähnt auch "kyng Lott of Orkeney" und einen Ritter des Pelleas, den Nymue im Walde jammernd findet. Syr Pelleas ist nach M "in the iles" geboren und the "lord of many iles". Ich kann von den Unterschieden, die zwischen beiden Texten existieren, nur die wichtigsten anführen, die aber genügen werden, dem Leser das Verhältnis derselben zueinander zu erklären. In M kommt "Pelleas the dolorous knyght" zuerst auf der "launde", d. h. auf derPlaine Aventureusean; erst als er mit Gawain gesprochen hat, erscheinen die zehn Ritter, mit denen er kämpft. In M hebt Pelleas alle zehn "with one spear" aus dem Sattel und wird von ihnen "under the horse belly" gebunden. (Im XXII. Kapitel ist aber neben dieser Stellung auch von "the horse tail" die Rede.) Gawains Begleiterin fordert ihn in M auf, Pelleas zu helfen, er ist bereit es zu tun, sagt aber: "hit semeth he wylle have no helpe", worauf die "damoysel" dann sagt: "me thynketh ye haue no luste to helpe hym". In dem Streite zwischen dem Ritter und dem Zwerg ist Gawain in M viel bündiger wie in T2. Er sagt nämlich: "wel syrs said he wylle ye put the mater in my hand; ye they sayd both. Now damoysel sayd syr Gawayn ye shal stande betwixe them both, and whether ye lyst better to go to, he shal haue yow". Der Ritter, den die "damoysel" zu Gunsten des Zwerges gehen läßt, macht in M Gawain kein Geständnis wie in T2. Dem Begleiter des Ritters, mit welchem Gawain kämpft, gibt die "damoysel of 15" auf seine Frage "if ye wold abyde with me", die Antwort "with yow wylle I be … for with syr Gawayn I may not fynde in myn herte to be with hym, for now heres" …

Das Gespräch zwischen Gawain und Sir Carados, dem Lehnsmann des Königs von Norgales in T2, fehlt in M ganz, wo auch nicht erwähnt wird, daß Gawain seine Begleiterin, seinen Wirt und seinen Knappen erst vermißt, als er sich vergewissern will, ob die erstgenannte nichts dagegen habe, wenn er bei dem Ritter einkehrt. Auch die Erzählung dieses Ritters, Sir Carados, nach dem Abendessen ist in M viel kürzer als in T2, und in dem Berichte über das Tournier hat M Einzelheiten, die in T2 abwesend sind. In T2 ist auch nichts, den folgenden Stellen, entsprechendes zu finden: "wherfor al ladyes and gentylwymen hadde scorne of her that she was so proude, for there were fayrer than she & ther was none that was ther but & sir Pelleas wold have profered hem loue they wold haue loued hym for bis noble prowesse". 2. "& so this knyght promysed the lady Ettard to folowe her into this countrey & never to leue her tyl she loued hym". In M erklärt Gawain, nachdem der Ritter seine Erzählung geendet hat: "And after this nyghte I wylle seke hym to morowe in this forest to doo hym alle the helpe I can…" Ein M eigentümlicher Zug ist, daß Syr Pelleas noch einmal, und zwar mit viel mehr Einzelheiten, Gawain die Geschichte erzählt, die ihm vorher schon der Sir Carados erzählt hat. In M ist das Gespräch zwischen Gawain und Lady Ettard, als er in Pelleas' Rüstung vor ihr erscheint, in verschiedenen Punkten anders als in T2; und dasselbe gilt auch von der Art und Weise wie Gawain die Dame dazu bringt, seine Geliebte zu werden. Verschieden von dem in T2 gesagten ist in M auch, was über Pelleas erzählt wird, als er die beiden im Pavillon schlafend findet. Er kehrt sogleich um, weil er "for pure sorowe" nicht länger bleiben kann. Als er eine halbe Meile geritten ist, kehrt er um, mit der Absicht beide zu töten; "and whanne he sawe hem bothe soo lye slepynge faste, vnnethe he myght holde hym on horsbak for sorowe", reitet er zum zweiten Male zurück. Als er wieder eine halbe Meile geritten ist, kehrt er noch einmal um "and thoughte thenne to slee hem bothe"; er steigt ab, bindet sein Pferd an einen Baum, zieht sein Schwert und tritt in den Pavillon ein, "and wente to them as they lay, and yet he thought it were shame to slee them slepynge, and layd the naked swerd ouerthwart bothe their throtes, and soo tooke his hors and rode his awaye". In M bittet Pelleas seine Ritter, daß sie nach seinem Tode sein Herz "betwyxe two syluer dysshes" zu Lady Ettard tragen. In M erkennt Lady Ettard sofort das Schwert des Pelleas und klagt Gawain an, nicht nur sie, sondern auch seinen Gefährten betrogen zu haben. "Wir würden jetzt beide tot sein", erklärt sie, "wenn nicht Pelleas ein viel besserer Ritter wäre als du", "but ye haue deceyued me and bytrayd me falsly, that al ladyes and damoysels may beware by yow and me". Ohne ein Wort zu seiner Verteidigung zu sagen, ohne seine Handlungsweise zu bereuen, verläßt dann Gawain Lady Ettard.

Was nun in M folgt, steht mit dem in T2 erzählten in gar keinem Zusammenhange. Es ist schwer zu entscheiden, ob der Schluß das Werk Sir Thomas Malorys ist, oder ob er denselben schon in seiner Vorlage gefunden hat. Nachdem Gawain Lady Ettard verlassen hat, ereignet es sich, daß "Nymue the damoysel of the lake" einen Ritter des Pelleas im Walde trifft, welcher das Schicksal seines Herrn beweint. Als Nymue die Ursache seines Kummers erfahren, tröstet sie ihn und sagt: "Dein Herr wird nicht sterben, und die Stolze, die kein Mitleid mit ihm gehabt, wird bald noch schlimmer dran sein als er". Als der Ritter Nymuen zu Pelleas geleitet hat, findet diese großes Gefallen an dem Unglücklichen und bewirkt durch ihre Zauberkraft, daß er in einen tiefen Schlaf verfällt. Sie befiehlt, daß keiner ihn vor ihrer Rückkehr wecken soll. Nach zwei Stunden führt sie Lady Ettard an das Lager des noch Schlafenden und sagt, auf ihn weisend: "Du solltest dich schämen, einen solchen Ritter zu morden" und zu gleicher Zeit verwandelt sie durch ihre Zauberkraft Lady Ettards tötlichen Haß in maßlose Liebe zu dem Schlafenden. "Was ist mir", ruft Lady Ettard aus, "ich liebe denjenigen, den ich noch vor kurzem gehaßt!" "Das ist Gottes Strafe für deine Grausamkeit", erklärt Nymue. Indem erwacht Pelleas; als er Lady Ettard erkennt, ruft er ihr zu: "Verlaß mich, Verräterin, ich hasse dich", denn auch seinen Sinn hat Nymue durch ihre Zauberkraft verwandelt. Darüber ist Lady Ettard sehr betrübt und weint. Nymue aber fordert Pelleas auf, ihr zu einer Dame zu folgen, die er lieben und die seine Liebe erwidern werde. Pelleas erzählt ihr, was er um Lady Ettard gelitten und erklärt sich bereit ihr zu folgen, wohin sie ihn führen will; "soo the lady Ettard dyed for sorowe, and the damoysel of the lake reioysed syr Pelleas and loued togyders durynge their lyf dayes".

[40] Im Anschluß an die in N. 2[39] S. XXVII erzählten Abenteuer Gawains, folgen im XXV.-XXVII. Kapitel in M diejenigen des Morholt (Sir Marhaus) mit der Jungfrau von 30 Jahren. Jedoch steht alles, was hier erzählt wird, in keinem Zusammenhange mit der Trilogie des pseudo-Robert de Borron, es scheint vielmehr, daß entweder Sir Thomas Malory oder derjenige, dessen Kompilation ihm als Vorlage diente, diese Abenteuer eigens hier, nach dem Muster anderer, für Sir Marhaus arrangiert hat.

Marhaus und seine Begleiterin schlagen eine südliche Richtung ein. In einem dichten Walde werden sie von der Nacht überrascht. Sie bitten den Besitzer eines Gehöftes um Nachtquartier, der weigert sich aber sie aufzunehmen. "Wenn du bereit bist", sagt der Mann zu Marhaus, "ein Abenteuer zu bestehen, so will ich dir zeigen, wo du die Nacht Aufnahme findest". Vergeblich versucht Marhaus von dem Manne zu erfahren, welcher Art das Abenteuer sei; er nimmt schließlich des Mannes Vorschlag an. Nach einer Stunde gelangen sie an ein festes Schloß. Der Mann klopft an das Tor und wird eingelassen. Er meldet dem Besitzer des Schlosses, einem Herzoge, daß er ihm einen Ritter und eine Jungfrau zugeführt habe, die Nachtquartier begehren. "Laß sie herein", sagt der Herzog, "vielleicht werden sie noch bereuen, hierher gekommen zu sein." Nachdem Marhaus und die Jungfrau abgestiegen sind, führt man sie in die Halle, wo der Herzog, von vielen Rittern umgeben, sitzt. "Wer bist du und wo kommst du her?" fragt er den Marhaus. Der letztere nennt seinen Namen und fügt hinzu: "I am a knyghte of kynge Arthurs and knyght of the table round". (Diese Behauptung steht im Widerspruch mit dem später im XXX. Kapitel Erzählten, daß nämlich Marhaus und Pelleas zu Genossen der Tafelrunde gemacht wurden). "Ich hasse Arthur und seine Tafelrunde", erklärt der Herzog, "ruhe heute, morgen mußt du mit mir und meinen sechs Söhnen kämpfen. Gawain hat meine sieben (? meinen siebenten Sohn) Söhne getötet; ich habe ein Gelübde getan, ihren (? seinen) Tod an allen Rittern der Tafelrunde zu rächen, die hierher kommen". Als Marhaus das hört und daß sein Wirt der "duke of south marchys" ist, sagt er: "Ich habe gehört, daß du meinen König und seine Ritter haßt". Dann ziehen sich Marhaus und seine Begleiterin auf die ihnen angewiesenen Gemächer zurück. Am nächsten Morgen in aller Frühe läßt der Herzog Marhaus wecken. Nachdem Marhaus die Messe gehört, gefrühstückt, sich gewaffnet und sein Pferd bestiegen hat, erscheint er auf dem Schloßhofe, wo ihn der Herzog und seine Söhne, alle mit Lanzen bewaffnet, erwarten. Zwei der Söhne zersplittern ihre Lanzen an Marhaus' Schild, er aber berührt sie nicht. Dann greifen die übrigen vier Söhne Marhaus zu zweien an; auch sie zerbrechen ihre Lanzen, aber Marhaus tut ihnen kein Leid. Dann plötzlich stürzt Marhaus auf den Herzog los und wirft ihn samt seinem Pferde zu Boden. Schnell steigt er ab und droht ihn zu töten, wenn er sich nicht ergibt. Als des Herzogs Söhne ihrem Vater zu Hilfe eilen wollen, gebietet Marhaus ihm, dieselben zurückzuweisen, wenn er nicht sterben wolle. Hierauf ergeben sich der Herzog und seine Söhne dem Marhaus, der ihnen befiehlt am nächsten Pfingstfest sich am Hofe Arthurs einzufinden. Dann verläßt Marhaus das Schloß. Zwei Tage später leitet ihn seine Jungfrau zu einem Turnier, das "the lady de Vawse" veranstaltet hatte. Hier zeichnet sich Marhaus so aus, daß ihm der Preis, ein goldener Kranz, zuerkannt wird. Von hier führt ihn die Jungfrau nach dem Schlosse des "earl Fergus", der später Sir Tristans Ritter wurde und dessen Land ein Riese namens Taulurd (der Bruder des Riesen Taulas, den Tristan in Cornwall erschlug), verheert und in Schrecken setzt. Marhaus fragt nur, ob der Riese zu Pferde oder zu Fuße kämpfe und läßt sich am nächsten Morgen zeigen, wo er haust. Nach langem schweren Kampfe treibt Marhaus den Riesen in einen See; hier steinigt er denselben bis er niederfällt und ertrinkt. In des Riesen Schloß findet Marhaus 24 Jungfrauen und 12 Ritter, die er befreit, und unermeßlichen Reichtum. Fergus bietet Marhaus aus Dankbarkeit die Hälfte seines Landes an, Marhaus aber nimmt das Geschenk nicht an. Nachdem er sechs Monate bei Fergus geweilt, um seine Wunden zu heilen, verabschiedet er sich. "And äs he rode by the way, he mette with syr Gawayne and syr Vwayne, and so by aduenture he mette with foure knyghtes of Arthurs courte; the fyrst was syr Sagramore desyrus, syr Ozanna, syr Dodynas le saueage and syre felot of lystynoyse; and there syr Marhaus with one spere smote doune these four knyghtes, and hurte them sore. Soo he departed to mete at his day afore sette."

[41] ? Tor oder Perceval.

[42] Der gute Ritter ist vermutlich Galahad. Vgl. auch fol. 39 c, d.

[43] Vgl.infra.

[44] Weder in der Huth-Hs., noch in dem gegenwärtigen Text, noch in dem dritten Buche der Trilogie ist von Gaheriets Besuch der Merlin-Insel die Rede. Wenn der Schreiber der Hs. No. 112 die obige Angabe richtig verstanden hat, und wenn dieselbe sich nicht auf denBraitbezieht, so haben wir hier einen Hinweis auf den Inhalt des noch fehlenden Endes des zweiten Buches der Trilogie.

[45] Vgl.infra.

[46] Die Hs. hat, wahrscheinlich irrtümlich, X anstatt XII.

[47] Die oben gesperrt gedruckten Reihen weisen auf dieMort Artusdes dritten Buches der Trilogie hin. Sie ist erhalten in den spanischen Drucken, in der portugiesischen Hs. und in der Hs. No. 340 der Pariser National Bibliothek ist der Schluß zu finden. Die Version der Mort Artus der Trilogie ist zwar unzweifelhaft auf die der Vulgata zurückzuführen, aber sie unterscheidet sich von derselben in manchen Punkten und ist bedeutend kürzer. Einige wichtige Stellen aus derselben habe ich im XXXVI. Bande derRomaniaSS. 584-590 gedruckt.

[48] Die oben gesperrt gedruckten Reihen weisen auf den Tod des Morholt durch Tristan und auf Tristans Tod selber hin. Vgl. auchsupraS. XXVII.

[49] Im XXVII. Kapitel erzählt M die Abenteuer Ywains (Sir Uwayne) mit der "damoysel of thre score wynter of age". Was ich auf S. XLI N. 1[40] von den Abenteuern des Morholt gesagt habe, gilt auch von denen Ywains, sie sind durchaus verschieden von den in der Trilogie des pseudo-Robert de Borron von diesen beiden Rittern vollbrachten. Ywain und seine Führerin schlagen eine südliche Richtung ein und kommen zuerst "nyghe the marche of walys" zu einem großen Turnier. Ywain besiegt 30 Ritter und erhält den Preis, einen Falken und ein weißes Pferd "trapped with clothe of gold". Nachdem Ywain durch Vermittlung der "old damoysel" viele Abenteuer bestanden hat (die aber nicht erzählt werden), führt sie ihn zu einer Dame "called the lady of the roche", die zwei Brüder, Edward und Hue "of the reed castle", enterbt haben. Die Dame klagt Ywain ihr Leid. Er verspricht ihr zu helfen. Erst will er mit den Brüdern im Guten fertig zu werden versuchen, aber wenn das zu keinem Resultat führt, mit ihnen kämpfen. Am nächsten Tage erscheinen die Brüder, sie weigern sich nicht nur, das Land der Dame wieder herauszugeben, sondern auch einzeln mit Ywain zu kämpfen. Es bleibt Ywain daher nur übrig, gegen beide zugleich zu kämpfen. Am folgenden Morgen findet der Kampf statt. Er dauert viele Stunden. Ywain wird schwer verwundet, es gelingt ihm aber endlich Edward zu töten und Hue zur Übergabe zu zwingen. Hue verpflichtet sich, beim nächsten Pfingstfest am Hofe Arthurs zu erscheinen und gibt der Dame ihr Land zurück. Ywain bleibt beinahe sechs Monate im Hause der Dame, um seine Wunden zu heilen. "And soo whan it drewe nygh the terme day that syr gawayn, syr Marhaus and syre Vwayne shold mete at the crosse way, thenne euery knyght drewe hym thyder to holde his promyse that they had made; & syr Marhaus and syr Vwayne broughte their damoysels with them, but sir Gawayn had lost his damoysel as it is afore reherced". Die Abenteuer Ywains füllen in der Hs. No. 112 fols. 37b-43a (SS. 66-85 der vorliegenden Ausgabe), d. h. bis zur Rückkehr Ywains an den Hof, also etwa sechsmal soviel als in M. Alles was nach diesen Abenteuern in der Hs. No. 112 folgt, d.h. fols. 43a-58b (SS. 85-134) hat in M nichts entsprechendes, ist also entweder von M oder schon von dem Zusammensteller seiner Vorlage unterdrückt worden.

[50] Vgl.supraS. IL.

[51] Ganz verschieden von dem was hier erzählt wird, erzählt M im XXIX. Kapitel seines vierten Buches, was an dem verabredeten Tage an der Quelle sich ereignete:

Alle sechs, d. h. die drei Ritter und die drei Jungfrauen, finden sich pünktlich ein, Gawains Begleiterin kann aber nicht viel gutes von ihm berichten. Nachdem die Ritter von den Jungfrauen Abschied genommen haben, treffen sie im Walde einen Boten Arthurs, der schon beinahe zwölf Monate England, Schottland und Wales durchstreift hat, um Gawain zu sagen, daß er mit Ywain an den Hof zurückkehren solle. Ywain und Gawain bitten den Morholt sie zu begleiten. Nach einem zwölftägigen Ritt erreichen sie Camelot, wo sie mit großer Freude begrüßt werden. Sie leisten den üblichen Eid, nur die Wahrheit zu sagen, und berichten ihre Abenteuer während ihrer zwölfmonatlichen Abwesenheit. Dabei stellt sich heraus, daß der Morholt schon in Kämpfen mit vielen der Gefährten Bekanntschaft gemacht hat, denn er ist einer der besten Ritter, die damals lebten. Zu Pfingsten erscheint auch "Nymue the damoysel of the lake" mit Pelleas bei Hofe. Bei dem großen, zur Feier des Tages veranstalteten Turnier gewinnt Pelleas den ersten, der Morholt den zweiten Preis. Am Tage darauf werden beide zu Gefährten der Tafelrunde gemacht und erhalten die beiden im Laufe des Jahres durch den Tod ihrer Inhaber erledigten Sitze. Pelleas kann Gawain nicht mehr lieben, aber er schont ihn oft um Arthurs willen "for so it reherceth in the book of Frensshe". Lange nach diesem Pfingstfeste erschlägt Tristan den Morholt auf einer Insel, nachdem derselbe ihn so schwer verwundet hat, daß er sechs Monate in einem Kloster liegen muß. "And sire Pelleas was a worshipful knyghte & was one of the four that encheued the sancgreal; and the damoysel of the lake made by her meanes that never he had adoo with sire launcelot de lake, for where sire launcelot was at ony Iustes or ony tornement, she wold not suffre hym be there that daye, but yf it were on the syde of sire launcelot".

Ich kenne keine Graal-Queste, in der vier Ritter erfolgreich sind. In der Galahad-Queste sowohl der Vulgata als auch der Trilogie sitzen einschließlich Galahads selber 12 Ritter an der Graal-Tafel, aber nur in der letzteren werden die Namen derselben genannt. Weder in der Hs. No. 343, noch in den spanischen Drucken noch endlich in der portugiesischen Hs. zu Wien ist Pelleas einer von den 12 Rittern. Vgl.Romania, vol. XXXVI, SS. 572, 573 und 574.

[52] Der gute Ritter ist natürlich Galahad. Vgl.supraS. XLV.

[53] Die Erklärung an dieser Stelle, d. h. nicht weit vom Ende des zweiten Buches der Trilogie, daß Galahad noch nicht erzeugt ist und daß noch einige Zeit vergehen werde vor seiner Zeugung, macht es mehr denn wahrscheinlich, daß der pseudo-Robert de Borron, ebenso wenig wie sein Waffengefahrte Helie im zweiten Teil desTristan, die Zeugung und Geburt Galahads überhaupt nicht erzählt hat. Ich habesupraS. XX erwähnt, daß, um diesen Mangel zu beseitigen, wahrscheinlich ein späterer Abschreiber den Auszug aus dem Vulgat-LanceloteinerTristan-Hs. beigefügt hat, durch welche derselbe dann in einige andere Hss. gelangt ist.

[54] Wer diese Jungfrau ist, wird nirgends erwähnt. Auch die Identität ihrer Schwester, bei der Ywain übernachtet, wird nicht verraten.

[55] Ich kann mich nicht entsinnen weder in der Huth-Hs. noch in den spanischen und portugiesischen Texten irgendwo gelesen zu haben, daß Gawain kurz vor dem Pfingstfeste, an welchem Galahad an den Hof kommt, um den leeren Sitz an der Tafelrunde einzunehmen, Ywain mit einem Stein verwundete, den er nach einem Hunde geworfen hatte.

[56] Die Prophezeihung stimmt mit dem über Ywains Tod in der Mort Artus Erzählten überein. Mordret spaltet Ywains Kopf mit einem Streiche seines Schwertes.

[57] Der schönste Ritter der Tafelrunde, der durch die Liebe stirbt, kann kein anderer sein als Tristan. Vgl.supraS. LIII.

[58] Welcher Nascien?

[59] Ob Nascien oder ein anderer ist nicht klar.

[60] Wenn man sich daran erinnert, daß Girflet und Keux, als sie Ywain am __Perron du Cerf__ fanden (vgl.supraS. LVI), ihm ausdrücklich erklärten, daß Artus sie ausgesandt habe, um ihn zurückzubringen, muß man sich wundern, daß die Königin ihm nun, als etwas scheinbar ganz neues, von Artus' Sinnesänderung erzählt.

[61] In der Huth-Hs. fols. 154a-155c (Huth-MerlinII, Seiten 69-73) wird die Jugend Tors, seine Aufnahme in den Ritterstand an Artus' Hochzeitstage und Merlins Prophezeiung über ihn erzählt. Er wird als der Sohn eines Hirten namens Ares beschrieben. Fol. 173c (II, Seite 114) verkündet Merlin, daß Pellinor, nicht Ares, der Vater Tors sei. Tor li fils Ares wird oft auch Hestor li fils Ares genannt, vgl. z. B. den gegenwärtigen Text, Seite 88 Zeile 10 von unten. Neben Tor erwähnt der pseudo-Robert de Borron, allerdings nur in Hinweisen auf imLanceloterzählte Ereignisse, Hector des Mares wie z. B. fol. 219d (II, S. 228) und fol. 224d (II, S. 240) oder Seite 9 der vorliegenden Ausgabe. Andererseits habe ich in verschiedenen Hss. des Vulgat-Zyklus, in dem Tor nie handelnd auftritt, seinen Namen mit dem Zusatzli fils Aresin den beliebten Aufzählungen von Ritternamen gefunden.

Ob, wie einige glauben, Tor li fils Ares und Hector li fils du roi Ban, gewöhnlich Hector des Mares genannt, beide natürliche Söhne ihrer Väter, ursprünglich ein und dieselbe Person waren, läßt sich aus dem soweit bekannten Material nicht entscheiden, ist aber durchaus nicht unmöglich.

[62] Sire Aglant, der hier erwähnt wird, tritt vorher weder in Hs. No. 112 noch in der Huth-Hs. auf. Die Bemerkung des schwarzen Ritters bezieht sich aber augenscheinlich auf etwas vorher Erzähltes. In der Huth-Hs. fols. 195b-196d (Huth-Merlin, II, Seiten 169-172) wird erzählt, daß Artus dem Könige Pellinor den Auftrag gibt, acht Ritter zu wählen, welche die acht erschlagenen Genossen der Tafelrunde ersetzen sollen. Pellinor nennt von den jüngeren Rittern: Gawain, Gifflet, Keu und entweder Tor oder Baudemagus, und vier von den älteren. In Bezug auf Tor und Baudemagus sagt er: "Or i metes chelui de ces deus qui mieus vous plaira, car certes li uns et li autres i seroit bien souffisans". [Et li rois Artus dist: "Le quel i metes vous?"] Et li rois Pellinor respont: "Certes se jou i metoie le plus preu, a mon ensient, jou i meteroie Tor, car il en est mieus dignes de chevalerie". Die Huth-Hs. ist hier nicht vollständig, denn die in Klammern eingeschlossenen Worte sind eine Konjektur J. Ulrichs. Es ist möglich, daß entweder hier noch mehr ausgelassen worden ist als die Klammern enthalten, oder daß im Urtexte Artus seine Frage nicht an Pellinor, sondern an Aglant richtete. Das letztere scheint mir sehr wahrscheinlich zu sein, denn in der Huth-Hs. widerspricht sich Pellinor offenbar, wenn er erst erklärt, daß Tor und Baudemagus gleich würdig seien und nachher daß Tor der bessere Ritter sei. Im Munde Aglants würde diese Behauptung natürlicher erscheinen. Der pseudo-Robert de Borron erwähnt verschiedentlich Ritter an einer Stelle des Textes und nie wieder.

[63] Als Merlin in der Huth-Hs. fol. 123b (I, Seite 273) den Tod des Baudemagus durch die Hand Gawains prophezeit, wird nicht erwähnt, daß er die obigen oder ähnliche Worte zu Baudemagus sagte.

[64] So weit ich mich erinnern kann, ist in dem erhaltenen Teile derTrilogie des pseudo-Robert de Borron nirgends die Rede von einerSünde, durch welche Gaheriet den Tod seiner Mutter (einerStiefschwester des Königs Artus) beschleunigt haben soll.

[65] Meine Ansichten über das Verhältnis Helie's und Robert's de Borron zueinander und über denConte del Braithabe ich im XXXII. Bande der Zeitschrift f. rom. Philologie, Seiten 323-337 in dem Artikel: "Zur Kritik der Artus-Romane in Prosa" dargelegt. So weit mir bekannt ist, hat noch niemand meine Theorien widerlegen oder durch bessere ersetzen können, und nach nochmaliger Erwägung des damit in Zusammenhang stehenden Materials, bin ich noch ebenso überzeugt wie im Jahre 1908, daß E. Wechssler's Ansichten über denConte del Braitnicht richtig sein können.

[66] Wenn später auf SS. LXXXIII-LXXXIV erzählt wird, daß Gaheriet beiLa Roche aux Pucellesankommt, wird weder Baudemagus noch diese Verabredung erwähnt, noch wird irgendwo anders erklärt, ob oder nicht, Baudemagus verhindert war, seinen Plan auszuführen. Der pseudo-Robert de Borron spricht oft von Dingen oder weist auf Ereignisse hin, die er nie wieder erwähnt.

[67] Vgl.supraSeite LXXV Note I.

[68] Da es in der Schrift des Schreibers der Hs. No. 112 nicht immer möglich istuundnzu unterscheiden, ist nicht sicher, ob der Riese Aupatris oder Anpatris hieß. Dasselbe gilt von Baudon oder Bandon und einigen anderen Namen.

[69] Ob dieser Hinweis auf den Tod des Carados (Karacados in demLivre d'Artusder Hs. 337 der Pariser National Bibliothek, welches ich gleichzeitig mit dem gegenwärtigen Beiheft als siebenten Band meiner Ausgabe des Vulgat-Zyklus in Washington D.C. veröffentliche) von dem pseudo-Robert de Borron herrührt oder ob derselbe von dem Schreiber der Hs. No. 112, der später dieses Ereignis erzählt, hinzugefügt wurde, kann nicht mit Bestimmtheit gesagt werden, das erstere ist jedoch ganz wohl möglich.

[70] Die oben gemachten Angaben über den Tod Gaheriets durch Lancelot und über das Ende Agravains und Guerrehes' beziehen sich auf Ereignisse, die in der Mort Artus erzählt werden und zwar an der Stelle, wo Lancelot die Königin vom Feuertode rettet.

[71] Ob Gaheriet diese Drohung ausführt oder nicht, wird nicht erzählt, wie aus dem folgenden zu ersehen ist.

[72] Wie ichsupraSS. XLI-XLII, Note 1, erwähnt habe, läßtSir Thomas Malory den Morholt vier Ritter des Königs Artus aus denSätteln heben und zwar: Sagremor, Dodinel, Ozanna und Felot deListenois, von denen die beiden ersteren auch oben erwähnt werden.

[73] Vgl. den Text S. 132, Note 1 und das Namensverzeichnis S. 139,Note 2.

[74] Die Hs. No. 112 erzählt nun Abenteuer des Palamedes, die nichtzur Trilogie des pseudo-Robert de Borron gehören.

{1} Die Abenteuer Gawains, Ywains und Le Morholts mit den drei Jungfrauen aus der Trilogie (Demanda) des pseudo-Robert de Borron.

Or dit ly comptes que quant le roy Artus se fu parti de Morgain qui lauoit deceu par enchantement,[1] il reuint a labbaye ou [U 229] il auoit geu et demoura leans tout le iour. Mais a lendemain pour ce quil se sentoit auques guery, il se parti de leans si tost quil ot ouy messe, si armes quil ne luy failloit riens que a cheualier conuenist. Et enmaine aueques luy vng cheualier pour lui faire compaignie. Quant il fu venu a Camelot[2] et ses hommes le virent, lors veissies ioie grant et feste merueilleuse quilz lui firent [H 220b][3] tous communement, car ilz le cuidoient[4] comme auoir perdu. Et quant il fu venu en son palais et ilz lorent desarme, il demande[5] nouuelles du roy Vrien. Et cil vient deuant luy et luy dit: "Sire, voyes moy icy, que vous plaist il?" "Ie vouloie sauoir", fait le roi, "comment il vous aduint de la nef et se il vous en chey bien."[6] "Certes", fait le roy Vrien, "il men aduint si bien que ie me trouuay le matin couche ou lit de la royne Morgain." "En nom dieu", fait le roy, "ie ne me trouuay pas aussi aise, car ie me trouuay en vne chambre noire et obscure et parfonde ou ie peusse encore demourer, se ie neusse acreante que ie feroie pour le seigneur de leans une bataille, et par ce deliuray ie et moy et autres cheualiers qui leans estoient en prison. Si viz ia tel heure, ains que ieusse menee la bataille a[7] fin, que ie ne cuiday iamais porter coronne, car certes ie neuz oncques greigneur paour destre menes a oultrance que ie euz[8] celluy iour, car iestoie[9] mis a desconfiture quant le cheualier a qui ie me combatoie perdi tout le pouuoir du corps par ne scay quel meschance. Et ce fu il[H 220c]lec la plus belle auenture qui pieca mais aduenist a moy." "Sire," fait le roy Vriens, "ainsi vous en auint il?" "Voir est", fait le roy. "Et dAc[c]alon saues vous lauenture?" "Certes, nenil", fait le roy [Artus]; "Ac[c]alon ne vy {2} ie pas deuant quil fu mis encontre moy en bataille; et se dieux et auenture ne meust [U 230] aidie, il meust mort, car Morgain ma seur, qui est vostre femme mauoit si villainement trahy que iamais norres parler de si grant desloyaute comme elle auoit fait pour moy faire morir. Et pour ce que ie ne scay que cuider par quel[10] conseil elle fist ceste chose vouldroie ie bien que tous ceulx qui de par luy sont ceans[11] vuydassent ma court, car certes tant com ie viuray ne me fieray en homme qui bien soit de luy, ne ne me sera bel se ie le voy en mon hostel se ie mesmes ne ly mand. Et vous, Yuains qui estes mes nieps [17 c] et qui saillistes[12] delle, ie vous command que vous issies de ma court et que vous la vuydes, car certes ie ne pourroie pas cuider que vous feussies[13] preudoms ne loyaulx, pour la desloyaulx[14] dont vous estes yssus. A vostre pere voirement qui[15] icy est ne[16] vee ie mie mon hostel, [H 220 d] car il a este preudom et loyaulx iusques icy, si ne commencera pas iamais desloyaute, se dieu plaist, car trop le commenceroit tart."

Quant Yuains entent ceste parole, il est si honteux quil ne scet[17] que respondre. Si se part erranment de court tant doulant quil vouldroit bien estre mort; et a son vis enuelouppe de son mantel pour ce que len ne voye les lermes qui luy cheent des yeulx tout contreual la face. Et Gauuain, qui moult lamoit de grant amour et qui moult est doulant de ceste chose, le conuoie iusqua son hostel. Et quant ilz sont venus[18] en la chambre Yuain, Gauuain le commence trop bel a reconforter et lui dit: "Ha! beau cousin, ne vous chaille de ceste parole ne de riens que le roy vous ait dit, car certes il sen repentira prochainement. Car il vous auoit si aprins a auoir en son hostel que quant il ne [U 231] vous y verra, il ne sen pourra consirrer. Et dautre part certes il vous doit bel estre de ce quil vous a donne congie de court, car vous estez ieunez, sain et haicties et preux de corps, si pourres des or mais suiure les auentures et hanter les tournoyemens et les cheualeries [H 221 a] mieulx que cil ne pourroit[19] qui demourroit a court. Et certes ie vous sent[20] a si preu et[21] vaillant que, si cueur ne vous fault, vous pourres tant faire dedens brief terme que la court vous desirera plus que vous ne feres ly, par la bonne renommee qui de vous viendra."

"Gauuain, beau cousins", fait Yuains, "se vous voulsissies ore tant fere pour la moye amour que vous laississies la court et vous en venissies auec moy, dont ne mennuyroit il point se ie iamais ny entroye deuant que tous les preudommes de leans eussent[22] desir de moy veoir. Et certes se vous y voulies venir, {3} ie cuideroie tant amender de vostre compaignie[23] que len men tendroit a bon chevalier, car ie scay bien que en lieu ou ie vous veisse ne me pourroit riens esmaier, et ce me feroit preudomme estre." "Beau cousin", fait Gauuain, "vouldries vous moult que ie y allasse?" "Ouil, certes", fait Yuains, "ie ne scay orendroit chose que ie desirasse [17 d] autant com auoir en ceste voye vostre compaignie iusquatant que auenture nous deppartist." "Et vous laures", fait Gauuain.[24] Lors se font armer a leurs escuiers.[25] [H 221 b] Et quant ilz sont appareillies et monte, ilz dient a deux de leurs escuiers quilz viengnent apres eulx.[26] Et cilz le font. Si se partent en tel maniere de lostel Yuain.[27] Et quant ilz sont issus de la cite, ilz viennent iusques a la forest, et lors trouuent vne croix de fust qui nouuellement y auoit este [U 232] faicte. Et Yuain descent maintenant quil la uoit et vient celle part, puis sagenoille et iure, se dieux ly ait et li sains, quil nentrera mais .ij. ans en la court[28] le roy Artus, se force ne li amaine telle dont il ne se puisse escondire. Et quant il a fait cestui serement si que Gauuain la bien entendu et les .ij. escuiers, il remonte. Et lors se remettent en la forest et cheuauchent[29] tant que le iour leur fault. Si vindrent[30] cellui soir en vne abbaie de moynes qui moult les receurent bien et moult[31] les seruirent de tous les biens qui leans estoient.[32]

Au matin si tost quilz eurent ouy messe, ilz se remistrent en leur chemin ainsi[33] [H 221 c] com ilz auoient fait le iour deuant et errerent tout le iour[34] sans auenture trouuer qui a compter face. Et aussi firent le tiers iour et lendemain apres et tant quilz furent issus de la forest de Camelot et venus en vne plaine grant et belle. Cellui iour cheuaucherent les .ij. cousins iusqua heure de tierce, parlant entreulx de ce quilz nauoient trouue nulle auenture puis quilz se partirent de Camelot. Et cestoit une choze qui moult leur ennuyeoit. Apres heure de tierce leur auint quilz vindrent deles .j. bois et trouuerent damoiselles qui karoloient entour .j. arbre, et pouoient bien estre iusqua .xij. Et deuant elles auoit .ij. cheualiers tous armes sur .ij. grans cheuaulx. Et estoient amduy si apreste quil ny failloit fors du poindre. Et a cel arbre [entour] cui les damoyselles karoloient auoit .i. escu pendu tout blanc sans autre enseigne nulle. Et ainsi comme chascune damoiselle passoit par deuant lescu, elle crachoit[35] dessus et disoit: "Dieux [18 a] doint honte a cellui qui te souloit porter, car il nous [H 221 d] {4} a mainte honte pourchassee!" Et [U 233] lors recommencoit sa chanson et respondoit[36] auec les autres. Gauuain vient pres des damoyselles et escoute ce quelles dient. Et quant il la bien entendu, il demande a son cousin: "Entendes vous ceste chanson?" "Oil bien", fait il, "elles dient que mal gre en ait le Mor[h]olt."[37] "Et scaues vous", dist Gauuain, "qui est cil Mor[h]olt?" "Ouil", fait Yuain, "ie le vy,[38] na pas .i. an, en vng tournoiement ou iestoie escuier. Mais tant vous di ie bien quil est vng dez meilleurs cheualiers[39] du monde, et est frere a la royne dIrlande; mais il het si mortelement les damoiselles de ce pais quil leur fait toutes les hontes et laidures quil peut. Et pour les hontes quil leur fait le heent elles si mortellement quelles ly vouldroient auoir trait le cueur du ventre." "Et sauez vous", fait Gauuain, "qui est cil escus que elles mainent si vilment?" "Ouil certes", fait Yuain, "il fu au Morholt. Ie luy vy maint iour porter a son col[40] ou autretel, quil nestoit [H 222 a] se blanc non." "Or ne pourroie ie mie croire", ce dit Gauuain, "que cil Morholz ne soit mort ou emprisonnes, quant ces damoiselles osent son escu mener si vilment, car a ce quil est si bon cheualier, com vous me[41] deuises, sil feust en son deliure pouoir, ellez neussent ia hardement de faire ce quelles font." "Si[42] eussent", fait Yuain, "car ces .ij. cheualiers qui cy sont armes les gardent, si que se le Morholt venoit orendroit, ilz lez vouldroient garantir encontre luy et sen combatroient a luy. Et par ceste seurte querolent ellez si hardiement et font de lescu ce que vous veez." "Certes", fait Gauuain, "le Morholt ne pourroie ie amer en nulle maniere puis[43] quil[44] het les damoiselles de tout son cueur. Et nonpourquant pour la vilte quelles font de son escu vouldroie ie bien quil venist orendroit, par si[45] quil ne leur feist nul mal ne lait, et quil ostast lescu, car ce [U 234] que ie voi quelles en font me fait mal, pour ce que cest arme a cheualier."

Endementres quilz parloient de lescu et quilz regardoient les damoisel[l]es [H 222 b] et les cheualiers, .i. vallet qui estoit amont en larbre commence a crier: "Seigneurs, veez cy le Morholt qui vient ca tant com il peut du cheual traire." Et quant les damoiselles lentendent, elles sen [18 b] tournent fuyant en vne tour qui pres dillec estoit.[46] Si laissent lescu[47] pendant a larbre; mais onques ne veistes femmes si espouentees[48] com elles estoient, car la plus fort[e] et la plus seure[49] conuint il a cheoir a terre .ij. foiz ou .iij., ains quelles venissent a la tour, de la grant paour quelles {5} auoient du Morholt. Mais les cheualiers qui les gardoient ne se remuerent oncques, ains esloignerent les lances et saisirent les escus. Et dit ly vngs a lautre: "Vous yres auant et ie yray apres." Si saccordent en ceste maniere. Et apres ce ne demeura gueres que le Morholt sort dune vallee montes sur .j. destrier grant[50] et fort a merueilles. Et fu si bien armes[51] quil ne ly failloit riens que a cheualier conuenist, et venoit si grant erre quil sembloit que ce feust fouldre;[52] [H 222c] et estoit si droit et si bien seans que Gauuain qui le voit venir dist a Yuains son cousin: "Certes, or vees cy venir vng cheualier qui pourroit bien estre preudomme et vaillant aux armes. Or est dommages quil nest plus courtoiz as dames et aux damoiselles quil nest." Et Yuains ly respont: "Se vous sauies com il est preux aux armes, vous vous en merueilleries touz; et se vous lauiez veu aussi bien comme [U 235] ie ay, ie cuid que vous le priseries darmes sour tous les cheualiers que vous onques veistes." "Bien peut estre," fait Gauuain, "mes or regardons quil fera." Et lun des[53] cheualiers laisse courre au Morholt, et le fiert si durement[54] quil fait son glaiue voler en piesses, mais autre mal ne luy fait.Comment le Morholt dIrlande trouua des damoiselles gui crachaient contre .i. escu qui estoit sien. [Miniature]

[18c] Et cil, qui fu[55] iries et venoit roiddement, le fiert de si grant force quil abat a terre ly et le cheual[56] si felonneusement que le cheualier ot le col brisie au cheoir et le cheual fu[57] affoules dez iambes derriere. Et cil[58] sen passe oultre[59] et sadresse a lautre cheualier [H 222d] et le fiert si durement que ly escus ne ly haubert ne le garanti quil ne ly mette parmy le corps et fer et fust. Si labat a terre si naure quil na de mire mestier, car il estoit a mort ferus. Et quant il sest[60] des .ij. cheualiers deliures en tel maniere, il vient a lescu, si le treuue lait et villain. Et quant il voit ce, il dist: "Ha! dieux, tant me heent mortelment les desloyaulx [61] qui ainsi ont mon escu avillenny et pouruillie, lescu que ie tenoie si chier, pour lamour de celle qui le me donna, que ie ne losoie porter pour ce quil ne[62] se vsast." Lors iette ius[63] celluy quil portoit et prent celluy qui a larbre pendoit et le commence a terdre et a nettoier. Et quant il la bien ters, il le commence a baiser et sus et ius et a fere la greigneur feste du monde. Puis le pend a son col et reprent son glaiue, qui encore nestoit mie pecoies, et dit que iamais nencontrera damoiseles pour lamour de cestes quil ne face de male mort {6} mourir, "car cestes,"[64] [fait il] "mont fait la greigneur honte quelles pouoient, si men vengeray si tost com ie vendray[65] en lieu" [H223a. U 236].

Lors sen vient a Gauuain et a Yuain, et il cognoissoit ia bien quilz nestoient mie du pais, mes estranges cheualiers. Et quant il est a eulx venus, il leur demande sans saluer: "Seigneurs, dont estes vous?" Et Gauuain qui premierement parla dist: "Nous sommes du royaume dOrcanie." "Et[66] que" [fait il], "feites vous icy?" "Nous attendions que nous veissions de cest escu quil en aduiendroit. Si lauons veu, dieu mercy, or si nous [nous] en irons nostre chemin."[67] "Et quales vous querant par ceste terre?" fait le Morholt. "Nous alions querant," fait Gauuain, "les auentures dont ly autres parlent, et ioustes et cheualeries, car pour autre chose ne partismes nous de nostre terre." "Puis que ioustes ales querant," dit le Morholt, "vous ny fauldres[68] mie se vous voules, car veez moy icy tout prest de iouster." "Certes," fait Gauuain, "vous estes si preudoms et[69] bon cheualier que de iouste ne nous fauldries vous pas.[70] Et puis que vous le nous aues offert, ia sanz iouste ne vous en partires tant com ie soie si sain com ie sui, car a mauuaistie le nous pourroit len atourner"[71] [H 223 b].

Lors se[72] trait ensus pour laisser courre au Morholt. Et quant Yuains le voit, il ly uait a lencontre et li dit: "Vous me lerres ceste [18d] iouste, beaux cousins; et saues vous pourquoy ie le fais? Ie scay bien que vous estes meilleur cheualier de moy, et plus preux si me vengeres, se cil mabat, mais ce ne feroye ie pas de vous, car ie nen auroie mie le pouuoir." Et il ly octroye moult a grant peine. Et lors laisse courre Yuains au Morholt tant [U 237] com il puet du cheual traire et le fiert si durement[73] quil fet son glaiue voler en pieces, mais autre mal ne ly fet. Et le Morholt qui de rien ne lespargne le fiert si durement quil ly met parmy lescu et parmy le haubert le fer trenchant ou coste senestre et ly fait plaie grant, mes ce ne fu mie[74] mortel. Il lempaint bien, si le porte du cheual a terre.[75] Et le Morholt. qui oncques ne le regarde, sen passe oultre et laisse celluy gisant.[76] Et quant Gauuain voit[77] son [H 223c] cousin a terre, il en est moult doulent si dist: "Ha! dieux, tant[78] est cil homs puissant![79] {7} Dieux, tant seroit fol et desmesures qui[80] tel homme aatiroit[81] dune bataille, sil ny auoit droite achoison! Pour moy le di ie premierement. Certes se ie neusse emprise vers luy ioste, ie ne me entremeisse, apres ces trois cops que ie luy ay veu fere, pour .i. chastel gaaigner; car apres le cop de sa main ne puet nul homs remanoir en selle, pourquoy ie ly laissasse du tout la iouste, se ie le peusse faire a honneur.Comment le Morholt dIrlande abatit messirez Gauuain et messire Yuain a la iouste et puis messire Gauuain et le Morholt se combatirent a lespee".[Miniature]

Lors sappareille de iouster. Et quant le Morholt le voit venir, il ly laisse corre le glaiue aloigne et le fiert si durement quil[82] labat aussi com il auoit fait[83] lautre, mais de tant ly aduint il bien quil ne fu pas [19 a] granment blecies au cheoir, si ressault sus moult vistement et met la main a lespee et sappareille de cellui assaillir qui a terre lot mis, et dit en son cueur que voirement disoit voir[84] Yuain quil estoit le meilleur cheualier quil onques veist. Et quant Yuain voit son [U 238] cousin a terre, il est tant doulent [H 223 d] que les lermes luy[85] viennent aux yeulx, si dist:[86] "Ha! dieux, or nous vait[87] malement quant nous sommes amduy abattus par la main dun seul homme! Iamais naurons honneur a court." Et quant le Morholt voit que Gauuain auoit traite lespee, il li demande: "Veulx tu donques la bataille aux brans?" "Ouil, certes," fait Gauuain, "pour ce se vous maues abatu ne suis ie pas mis a oultrance, car il aduient que maint preudomme chiet qui puis oultre son compaignon." "Vous dictes voir," fait le Morholt, et lors lui court sus tout a cheual lespee traicte. Et Gauuain latent[88] quonques nen[89] guenchist de son estal, mes tant li dist il: "Voirement, Morholt, se vous ne descendes vous me feres occire vostre cheual si en sera le blasme mien et la honte vostre." Et le Morholt respont adont:[90] "Tu mas aprise orendroit vne cortoisie si grant que ie la[91] tendray tout mon aage pour ce que ie ne soie a trop grant meschief." Et lors descent et va son cheual attacher a larbre ou ses escus auoit[92] deuant pendu. Puis reuient grant pas a sa bataille et dit a Gauuain: "Or te garde de moy, car ie ne tasseur fors de mener a mort ou [H 224 a] a [o]ultrance."[93] Et Gauuain ne ly respont[94] mot, ains li court sus lespee traicte et len donne parmy le heaume si grant coup que ly aciers nen est si durs quil ne ly face lespee entre[r] plus dun doy, et pour toute la force au Morholt ne remaint quil ne soit tout chargies du cop soustenir. Et cil qui estoit ieunes et legiers recouuvre et cuide ferir de rechief, mais le Morholt se trait[95] arrieres et par ce conuint {8} il Gauuain faillir. Et lors commence entreulx .ij. la meslee si grant et si merueilleuse que[96] nul ne la veist qui[97] a preudommez ne les tenist. Et dura la bataille en tel maniere iusques a heure de midy. Et lors sont amduy lassez et trauailles moult durement,[98] ne ce nestoit mie merueille, car li plus sainz auoit .iiij. plaiez ou corps [U 239] grans et parfondes, et par ce auoient il[99] du sang perdu qua force les estuet reposer pour recouurer force et alaine.

Quant heure de midy fu venue et ilz se [19 b] furent vng pou repouses, Gauuain, qui estoit de tel maniere que en toutes saisons li doubloit [H 224 b] sa force entour heure de mydy et croissoit et amendoit plus qua nul autre homme, si tost com mydy fu venus, il se senti legier et viste autant ou plus quil nauoit este au commencement. Et il saisist maintenant lespee et lescu et court sus au Morholt,[100] si li commence a donner de grans copz et sur lescu et sur le heaume et par tout la ou il[101] le puet attaindre. Si le maine si malement en pou dore que cil en deuient tout esbais[102] dont il dist a soy mesmes: "Par foy, or voy ie merueilles et la greigneur que ie onques veisse,[103] car ie scay bien que ie auoye orendroit ce cheualier mene aussi[104] com a oultrance, et il est orendroit aussi fres et aussi recouure com sil neust huy feru despee! Ceste merueille ne vy ie oncques mes."

Et Gauuain, qui ne bee fors a luy enchaucier et dommager du tout, le haste toutes foiz[105] a lespee trenchant si durement que cil a toute paour de honte receuoir en la bataille. Et nonpourquant il se fie moult en ce quil nauoit onques en toute sa vie trouue cheualier qui a la parfin peust durer a luy [H 224 c]. Et si se sent encores asses deliure et legier, ne na encore nulle playe mortel ne tant de[106] sang perdu quil en soit moult affoiblis, si sueffre et endure que cil[107] gitte sur luy souuent et menu. Et se cueuure au mieulx [U 240] quil puet[108] com cil qui moult sauoit descremie, car il [l]auoit apris de longtemps. Ne ne se haste mie de gitter, ains se maine moult sagement, car il voit bien qua faire luy convient, a ce que il cognoist vraiement que son compaings est[109] le meilleur cheualier quil oncques mais trouuast.[110]

Ainsi dure la meslee iusques vers nonne que le Morholt[111] not fet granment se souffrir non. Et lors commence Gauuain auques a lasser et a gitter plus lentement quil ne faisoit deuant, car sanz faille celle force qui l[u]y venoit entour[112] heure de midy acoustumeement ne ly duroit pas tres bien iusqua[113] heure de nonne. Et nonpourquant {9} elle ly valut en tant[114] de lieux et tant luy aida,[115] quil ne trouua en toute sa vie cheualier qui a luy se combatist a lespee quil ne menast en[116] la fin iusqua oultrance, [H 224 d] fors seulement .vj. Ly vngs en fut Lancelot du Lac; ly autres[117] Bo[h]ors li Essiliez; ly autres Hector des Mares; ly quart[118] Gaherietz et fu frere Gauuain. Le quint fut Tristan Lamoureux, le niepz au[119] roy Marc. Le vj^e fut[120] le Morholt dont ie[121] parle [19c] en cest compte cy. De tous ceulx[122] ausqueulx Gauuain se combati corps a corpz pot il bien a chief venir ne mes de ces .vj. Mais nulz des[123] .vj. ne pot il oncques a oultrance mener. Et sachent tous ceulx qui ce compte lizent que le Morholt dont ie parole cy fut cil Morholt que Tristan le niepz le roy Marc occist en l'Isle[124] Sanxon pour le truage quil demandoit de Cornoaille. Mais or retournerayi[125] a ma matiere et diray comment les deux cheualiers firent paix entreulx .ij.

Moult dura la bataille des .ij. cheualiers, car moult estoient amduy preux et legiers. Et quant ce [U 241] vint apres nonne, que Gauuain fu auques lasses et que le bras ly commenca a douloir, le Morholt, qui bien sen aparceuoit, li dist: "Sire cheualier, il est huy mais tard, et vous estes lasses et trauailles et ie aussi, sy a ly vngs tant essaie lautre [H 225a] que bien nous deuons entrecognoistre. Ie ne le dy pas ne pour vous louer ne pour moy, mais tant vous dy ie bien que ie ne cuid mie que puis .x. ans eust en la Grant Bretaigne vne aussi belle bataille com ceste a este. Et pour ce que nous[126] [y] auons este si longuement, que nulz de nous ny a honte receue, loueroie ie bien en droit conseilh que la chose remainsist atant; car certes de plus faire ne puet nul bien venir fors la mort de lun et de lautre. Et se vous moccies et ie vous, ce sera dommage grant, a ce que vous pouez[127] encor venir a grant honneur, sa[128] dieu plaisoit, et ie aussi. Et certes ie ne le vous requier mie pour paour ne pour doubtance que ie aye, fors pour ce quil mest aduis que nous ne pouons mieulx faire."

Quant messire Gauuain entent ce,[129] il ly respont: "Sire, vostre mercy, vous me feites moult grant honnour, qui me requeres de ce[130] dont ie vous deusse requerre, car le plus ieune se doit humilier[131] a lainsne. Certes, sire, de la bataille laisser, puis quil vous plaist, sui ie tout conseillies, car la querele nest pas si grant entre nous ne la haine si mortelle que elle ne doie bien remanoir. Si la vous laiz, beau sire, et vous en octroy lonneur. Et ie le doy bien faire, car certes vous estes le meilleur cheualier que ie {10} ia cuidasse trouuer." Et le Morholt respont: "Lonneur ne doit pas estre mien, mez vostre, car vous lauez bien desserui. Or vous en taisies atant, car ie vous en pry." Et lors oste son heaume, et Gauuain refait tout autretel, si se vont entrebaisier[132] maintenant et fiance [U 242] lun a lautre que des or mais seroient amys et [19d] loyaux compaignons, ne naura rancune entreulx pour chose qui ait este. Et quant Yuain, qui trop fesoit grant duel pour son cousin,[133] voit que la chose est a ce venue, il en est tant liez quil en tend ses mains vers le ciel[134] et dist: "Et benoist soit nostre seigneur de ceste paix quil a entreulx enuoyee,[135] car ie cuide que se la bataille eust granment plus dure quilz se fussent tous deux occis."

Quant ilz se furent entrefiance compaignie,[136] ilz relassent leurs heaumes et viennent a leurs chevaulx et montent,[137] et Yvains autressi. Lors dist le Morholt a Gauuain: "Sire, dictes moy comment [H 225 c] vous aues nom, ne le me celes mie." "Sire", fait il, "non feray ie. Saches que iay a nom Gauuain, le filz le roy Loth, et est le roy Artus mez oncles." "Certes, messire Gauuain", fait le Morholt, "vous estes extrait de si[138] hault preudomme que vous ne pourries pas faillir a estre preudoms, et vous en aues si bon commencement que ie ne cuid mie quil ait en tout le monde[139] .i. aussi bon cheualier comme vous estes de vostre aage." Et il le remercie moult bien[140] et dit:[141] "Certes, vous dires ce que vous vouldres, mez bien saches quen la court monseigneur mon oncle a de meilleurs cheualiers de mon aage que ie ne suis." "Or laissons ce ester", fait le Morholt, "certes, ie vous cognoiz mieulx que vous mesmes ne vous cognoissez, mez ie vous pry par[142] amour et par courtoisie[143] que vous viengnes anuyt mais herberger auec moy entre vous et vostre compaignon." Et ilz ly octroient volontiers pour ce quilz voient quil les em prie si bel [U 243].

Lors sen uont tout vne sentele tant quilz viennent[144] en vne vallee et voient deuant eulx en[145] vne praerie vng recet moult bien ferme[146] et assez coincte. Et quant ilz sont venus deuant la porte, le Morholt descente[147] et [H 225 d] ly autres aussi. Et maintenant saillent vasles qui prenent leurs[148] cheuaulx, et dames yssent encontre eulx qui les mainent ou palaiz de leans et lez font desarmer.[149] Si se prenent garde de leurs plaies[150] et lez aisent de {11} quanquilz peuent. Celle nuyt furent les .ij. cousins seruis et aeisie assez plus que silz feussent en lostel[151] le roy Artus, car le Morholt sen entremet tant[152] quilz sen merueillent tuit. Quatre iours seiorna leans Gauuain pour ses plaiez[153] garir. Et quant[154] il sen volt partir, il prist congie a tous ceulx de leans et moult les mercia[155] de lonneur quilz [20a] ly auoient fait,[156] et leur dist quil sen yroit a lendemain[157] et puis[158] redist au Morholt: "Sire, vous aues tant fait pour moy[159] que ie ne le pourroie iamais desseruir. Saches que ie sui vostre cheualier en quelque[160] lieu que ie soye." "Encor ne prenes vous mie congie", fait le Morholt. "Sire, si fais, car ie men iray le matin." "Or ne [H 226 a] vous hastes", fait le Morholt, "quant vous [vous] en ires le matin, ie vous conuoyeray et vous tiendray par auenture plus longuement compaignie que vous ne cuides." Et il dist que ce luy plairoit[161] moult bien.

A Lendemain, si tost com le iour apparut, se leuerent les .ij. cousins et allerent oir messe, et puis pristrent [U 244] leurs armes. Et le Morholt dit que len ly apporte les siennes[162] et on si fait. Et il sarme maintenant et dist a son escuier: "Pren le meilleur ronssin[163] de ceans et monte et vien apres moy." Et[164] il si fait. Et lors se partent de leans. Quant ilz sont loing du recet[165] demie lieue, le Morholt dist a Gauuain[166]: "Quel part vouldres vous aler?" "Certes, sire",[167] [fait il] "ie ne scay fors que nous irons la ou auenture nous conduira." "Et quales vous", fait il, "querant?" "Sire, nous querons auentures et cheualeries ainsi com cheualiers errans doiuent faire." "Certes, messire Gauuain", fait le Morholt, "ie ne macointay[168] mais de [H 226 b] ieune homme que ie prisasse autant com ie faiz vous;[169] et pour ce vous ayme ie de si grant amour que ie vueil des or mais estre cheualier errant pour ce que ie puisse mieulx auoir vostre compaignie et que ie vous voye plus souuent." Et messire Gauuain dit que de ceste compaignie est il moult lies.[170]

Einssi sont acompaignes les trois compaignons[171] et dient quilz ne se departiront[172] iamais se pour mort nest, deuant[173] que auenture les departe. Si cheuauchent ainsi tout le iour[174] sans auenture trouuer qui a compter face. La nuyt geurent ches vne {12} vesue dame qui moult bien lez herberga. A lendemain,[175] si tost com il fu iour, sarmerent et se mistrent en leur voye. Et cestoit droit le chemin vers le royaume de Norgales.[176] Si cheuaucherent iusqua heure de tierce. Lors leur aduint quilz vindrent en vne forest grant et parfonde que len appelloit Aroie.[177] Ilz se mistrent dedens, et le Morholt dist [U 245] erranment: "Messire Gauuain, de ceste forest ay ie ouy parler maintes foiz, et [me] distrent bien souuent aucunes gens que oncques cheualier ny estoit entres[178] qui ny trouast auenture, [20 b] puis quil aloit auenture querant." "Sire", fait messire Gauuain, "dont y trouuerons nous auentures, se nous ne sommes plus mescheans que autres." "Or sachies", fait le Morholt, "que sans auenture trouuer ne[179] vous en partires vous ia, car ie vous menray a la fontaine que len ne trouua oncques sans auenture a noz temps." Et il dist que la veult il bien aler.

Lors sen uont tout le grant chemin de la forest. Et quant ilz ont cheuauchie entour .ij. lieues, ilz tournent hors du chemin en vne petite sente[180] et lors viennent en vne vallee moult parfonde qui estoit toute plaine de roches viues.[181] Et ou milieu de celle vallee auoit vne grant fontaine[182] qui sourdoit au pie des roches, et estoit celle fontaine toute auironnee darbres qui couuroient leaue de bien hault. Quant ilz viennent pres de la fontaine[183] le Morholt dist: "Messire Gauuain, descendes, et vous messire Yuains, et alons veoir la fontaine la ou elle sourt lassus. Et ie cuid que ancois que nous y aions gran[H 226d]ment demore orrons nous aucunes nouuelles de ce que nous alons querant." "Sire", font ilz, "ales deuant et nous vous suiurons, car nous ny feusmez oncques."[184]

Lors sen uait le Morholt toute la soise[185] de la fontaine et les autres apres; si nont mie granment ale quilz trouuerent dessoubz les arbres trois damoiselles asses diuerses en eage; car lune ne pouoit pas auoir plus de .xv. ans, et lautre en auoit bien .xxx., et la tierce en auoit bien[186] .lx.^te et dix. Et celle de[187] .lx.^te et dix appelle li [U 246] contes damoiselle non mie pour laage, mes pour ce quelle cheuauchoit tous iours desliee, ne ia ne feist si grant yuer que elle eust ou chief fors vng chappel dor. Et si vous dy quelle estoit toute blanche de cheueux. Et pour ce quelle estoit si chenue et aloit toutes uoies en guise de damoiselle, {13} lappelloit len communement la damoiselle chenue. Quant elles voient les .iij. cheualiers venir, elles se dressent encontre eulx et les saluent, et cilz leur rendent leur salut. Et la damoiselle [chenue] leur dit premierement: "Ore, seigneurs cheualiers, quales vous querant?" Es ilz dient quilz [H 227 a] vont querant auentures, ne pour[188] autre chose ne se partirent ilz de leurs pais. "Certes", fet elle, "de foulie vous entremeistez qui par ce laissastes voslre terre, car ie ne cuid pas que vous eussies cueur ne hardement demprendre a mettre a chief les auentures de ceste terre,[189] entendu que vous nen auez le pooir." [20c] "Non, damoiselle?" fait Gauuain, "si naurions nous mie tant de hardement?" "Non certes", fet elle, "que vous nen aues mie le corps." Et sanz faille monseigneur Gauuain nestoit mie moult grant cheualier, ains estoit auques bas. Et il est adonc moult corroucies, si respont[190] par corroulx: "Damoiselle, quel que mon corps soit, il na cheualier en ce pais que ie nosasse bien enuahir de bataille ou attendre." "Or le faites dont bien", fet elle. "Veez cy .iii. damoiselles: vous em prendras lune et vostre compains lautre et le tiers la tierce, et elles vous manront maintenant[191] par les auentures de ce pais. Si sachies que se vous pouez mener a chief toutes les auentures que len vous monstrera, oncques cheualier[192] si auentureux ne furent." Et ilz respondent tous .iij. quil sont prestz dentrer en la queste des auentures. "Or y a", fet elle, "une autre chose que ie ne vous vueil mie celer. Il y a vne de noz trois qui ne se peut mettre en [H 227 b] queste se cil ne luy creante qui auec ly se mettra quil la conduira .i. an sauuement et la garantira [U 247] encontre tous ceulx qui rien ly vouldront demander. Et messire Gauuain se taist maintenant, et aussi fet le Morholt. Et messire Yuain saut auant et dit: "Damoiselle, ie[193] qui suis le pire cheualier de nous .iij.,[194] la prens en conduit en tel maniere com vous le deuises, puis que ces preudommes la reffusent." "Grans mercis", fet elle, "sire, or men yray ie dont auec vous, car ie suis celle qui veulx auoir .i. an entier le conduit dun cheualier." Et messire Gauuain ly dist adonc: "Messire Yuains, beaux cousins, vous aues moult emprins, dieu vous en doint a bon chief venir." "Sire", fait il, "or est ainsi, ne scay quil men aduendra, mais mon pouoir feray ie de ly tenir son conuenant." "Messire Morholtz", fet Gauuain, "vous estes ainsnes, si choisires et prendres de ces .ij. damoiselles celle que vous mieulx ameres a conduire." Et il prent maintenant celle de moyen aage. Et messire Gauuain prent lautre qui moult estoit[195] de grant beaute.

Lors dient les cheualiers aux damoiselles: "Comment le ferons nous de vous? Auez vous cheuaux?" Et elles dient que[196] {14} oil. [H 227c] Si les vait maintenant lune querre[197] asses pres dillec, et les baille a amener[198] a vng escuier iusqua la compaignie. Lors montent les damoiselles et les cheualiers aussi et les escuiers[199] qui estoient .iij., car chascun des cheualiers auoit son escuier. Et lors dit la damoiselle chenue: "Seigneurs, ce que vous aues empris a cerchier les auentures de ceste [20d] terre nest mie pou [de] chose, ains y demourres plus que vous ne cuides; mais pour ce que departir nous conuient et que ie ne scay mie quant nous nous entretrouuerons[200] mez, vous pry ie [U 248] que vous soiez duy en vng an a ceste fontaine a heure de midy la ou vous nous trouuastes; lors si saura lun de lautre comment il lui sera auenu, et nous en irons adont se dieu plaist a la court le roy Artus." Et ilz le[201] creantent ainsi. Si se mettent maintenant a la voye et tant cheuauchent en tel maniere ensemble que ilz vindrent a vne croix qui deppartoit .iij. chemins, et sen aloient ces .iij. chemins en la forest parfonde. Quant ilz vindrent a la croix, ilz sarrestent[202] et la damoiselle leur [H 227d] dit: "Icy vous estuet departir, beaux seigneurs, car les .iij. chemins le nous enseignent," et ilz si accordent bien. Et messire Gauuain oste son heaume tout premier, et aussi font les autres, si sentrebaisent erranment.[203] Au departir dist le Morholt a monseigneur Gauuain: "Messire Gauuain, souu[i]enge vous au chief de lan de la fontaine, si que vous y viengnes au iour, car certes moult me tardera que ie voye cellui iour et que ie puisse de rechief estre en vostre compaignie. Car bien saches que ie oncques namay cheualier autant com ie faiz vous."[204] Et il len mercie moult et dit quil y sera a cellui iour se dieu plaist. Et lors redit a monseigneur Yuain: "Beaux cousins, vous entres es questes des auentures qui ne sont pas legieres mes greueuses et ennuyeuses durement; pour dieu nemprenes mie follement voz cheualeries, car certes la ou vous[205] ouureres au plus sagement que vous pourres aures vous assez a fere." Et[206] il dit quil fera ce quil le conui[en]dra a fere. Lors[207] se deppartent ly vngs de[208] lautre. Si laisse ly comptes a parler deulx tous et retourne a parler du roy Artus. [H 228a]Comment la Dame du Lac vint a la court le roy Artus et lui dit quil ne vestit point le manteau que Morgain lui enuoyoit car sil le vesioit il mouroit; et la damoyselle a qui le roy le fit vestir en morut.

En ceste partie dit ly comptes que quant le roy Artus ot donne congie a Yuain son nepueu, moult en furent doulens[209] ceulx de la court, car moult lamoient tuit et toutes. Mais le roy Vriens eu fut tant doulant quil[210] se [U 249] fust maintenant parti de {15} court si ne fust [21 a] le roy Artus qui le retint a fine force et qui li commanda sur quantquil[211] tenoit de lui quil remainsist, et par ce remest il. Au soir demanda asses le roy ou Gauuain ses nieps estoit, mes il ny ot nul qui luy sot enseigner. A lendemain redemanda le roy[212] de luy, et mesmement a ses freres. Et Gaheriet, qui moult estoit doulent de ce quil ne sauoit ou il estoit, dist au roy son oncle: "Certes, sire, nous ne le veismes puis quil ala connoyer[213] Yuain nostre cousin." "Ne vint il[214] onques puis?" fait le roy. "Sire non." "Par mon chief," fait le roy [H 228 b], "dont sen est il du tout alies auec luy, si ay perdu lun pour[215] lautre. Voirement suis[216] ie fol; encore volisse ie mieulx quilz fussent ambeduy ceans que ieusse Gauuain perdu, car ie ne le verray en piece mais par auenture."[217] Tielz paroles dist le roy de Gauuain son nepueu, car moult en estoit esmaies, com de cellui quil amoit plus tendrement que nul autre. Et aussi lamoient tous ceulx de son hostel. Si vous dy que pour son departement furent amati[218] tuit le[s] plus vaillans de la court, et le roy mesmes en fu[219] moult doulant.

Ung iour seoit le roy a son disner dedans la cite de Carduel, et le seruoit len moult richement. Et quant il ot eu tous ses mes, et il entendoit a parler a Lucan le Bouteillier,[220] atant es vous venir[221] leans tout arme Manasses, fors quil ot [oste] son heaume de son chief pour ce que le roy seoit a table. Et quant ceulx de leans qui seruoient le virent venir, ilz[222] ly courent a lencontre et li font ioye merueilleuse et le desarment maintenant [H 228 c] et li dient: "Bien viengne le cheualier errans!" Et ilz sauoient tuit de voir quil venoit de querre auentures. Quant [U 250] Manasses ot mengie auec les autres cheualiers de leans, et le roy fut leue de sa table, il le fist venir deuant luy pour ce quil venoit [de] dehors, et li demanda maintenant sil auoit oy[223] nouuelles de Gauuain ne de Yuain ne sil les auoit veuz. "Certes,[224] sire," fet il, "nenil,[225] mais ie vy na mie granment Morgain vostre seur, qui mot si grant mestier quelle me resqueust de mort." Et quant le roy o[i]t de Morgain parler, il ne voult pas que les autres en oyent riens, si les fet traire ensus de luy, et lors redist a Manasses: "Dy moy ou tu veiz Morgain et que elle te fist." Et cil ly conte errantnent[226] tout ce quelle ly auoit fait et dit, ainsi [21 b] com ly comptes [l]a ia deuise. Et quant le roy lentent, il se commence a seigner et dit: "Par mon chief, voirement menchanta {16} elle. Se ses enchantemens ne fust, elle ne conchiast iamais preudomme, car ien eusse vengie et moy et tout le siecle, si destorbasse maintz[227] maulx a faire que elle fera encore par son enchantement." "Et qui est," dit Manasses, [H 228d] "la damoiselle chaceresse? Se celle ne fust, Morgain vous eust mort." "Certes," fait le roy Artus, "ie lay maintes foiz veue et maint iour a elle este ceans, mais ie ne sceuz[228] onques tres bien qui elle estoit fors quelle est fille dun roy de la Petite[229] Bretaigne. Mais puis quelle ma de mort rescoux, il mest auis que ie la deuroye plus amer que ma seur, car elle ma este plus loyal. Et certes se ie venoie en lieu[230] ie ly guerdonneroye sa bonte et a ma seur autressi la sienne."

Einsi dist le roy Artus de la Damoiselle du Lac. A lendemain, a heure de prime, vint elle leans o tout grant compaignie [U 251] de gens. Et se fu[st] si atornee par enchantement que le roy ne la cogneust iamais en telle semblance, car il vous semblast bien, se vous la veissies, quelle eust passe .lx^te. ans et plus. Et quant elle fut leans descendue, le roy lappella moult bel pour ce que dame daage li sembloit, et elle vint a luy et le trait a conseil et li dist: "Roy Artus, ie vous ayme moult non mie tant pour vous com ie fais pour la bonne renomee dont vous estes. Et pour ce ne souffreroye ie pas vostre mal, se ie le sauoye que ie ne [le] vous acointasse." Et il [H 229a] len mercie moult, et puis ly demande pourquoy elle le dit. "Ie le vous dy", fet elle, "pour ce que ceans viendra sempres vne damoiselle qui est ministre Morgain, vostre seur, et apportera auec soy vng mantel. Cil manteaux est de tel force que ia nul ne laffublera quil ne chee mort maintenant quil laura mis a son col. Elle vouldra que vous laffubles premier pour vo[u]z occire. Mes gardes vous en bien par mon conseil." "Et quen feray ie dont?" fait il. "Ie vueil", fait elle, "que vous ly facies affubler premiere, et lors si verres quil ly en aduiendra; et se elle en muert, Morgain ne pourroit estre plus corroussee de nulle chose qui li auenist, car elle layme de trop grant amour." "Par mon chief, dame", fait le roy, "sil aduient ainsi com vous me dictes, onques dame ne serui plus haultement [homme] que vous maures serui de ceste chose." "Quant vous [21 c] aures", fet elle, "cogneu ceste bonte, si ne seres vous mie remembrans de tel bonte vous fiz ie ia." Et il li demande ou ce fu. "Ie ne le vous diray ore mie", fet elle, "car il nen est nul mestier et si le saures vous[231] tout a temps. Mais or laisses ceste chose dusqua sempres, car vous verres bien comment il en auendra" [H 229 b]. Et il dit quil nen parlera ia plus a ceste foiz.

[U 252] Au soir, apres soupper, quant le roy[232] fut leues de la table et les cheualiers estoient encore ou palais,[233] {17} atant es vous entrer en la sale vne damoiselle vestue dun vermeil samit moult bel et moult coinctement. Et apportoit entre ses bras vng escrin dargent. Et la ou elle voit le roy Artus elle sen va droit a luy et le salue et li dit; "Roy Artus, salut vous mande la plus vaillant damoiselle et la plus belle que ie sache orendroit ou monde,[234] et vous enuoye vng garnement si bel[235] et si riche qua peine le pourries contrepeser."[236] Lors oeuure lescrin quelle portoit et en tire hors vng mantel de drap de soie si bel et si riche par semblant que se vous le veissies vous ne cuidissies mie quil eust ou monde si bel ne si riche[237] par semblant. Et quant elle la desuelouppe, si que tous ceulx de leans le porent appertement remirer, elle dist: "Roy Artus, que ten semble?" fet ele. "Damoiselle", fet il, "certes il [H 229 c] est[238] beaulx, mais ie croy quil seroit mieulx conuenable a damoiselle que a cheualier, car il me semble vng pou trop court. Et pour ce vous pry ie que vous lessaies, si verrons comme il vous[239] serra." "Roys", fait elle, "ie suis femme et damoiselle, si ne suis mie digne que ie mette a mon col[240] si riche robe com si hault homs com vous estes doie affubler. Et pour[241] ce ne[242] mentremettray ie ia, car ce seroit[243] trop grant folie." "Si vueil", fait il, "que vous le facies, et se blasme y auient, le blasme en sera tornes sur moy et non mie sur vous, et lors si ny aures nulle honte." Et celle qui nentendoit nul mal en ceste chose, ne ne [U 253] cognoissoit mie de quel force le manteau estoit, le met a son col et laffuble. Et si tost com elle lot mis entour elle,[244] elle chiet a[245] terre et sestent, et maintenant ly part lame du corps, si que ceulx du palais sen[246] seignent a merueille, quant ilz la voyent deuiee et dient que plus merueilleuse [21 d] auenture nauint onques mais en la court le roy Artus. Et le roy, qui voit ceste chose auenir tout ainsi com len luy auoit deuise, regarde ceulx qui entour luy sont et leur dit: "Or poes [H 229 d] veoir com soutiuement[247] auoit ma mort appareillee la desloyal qui cest present menuoya." "Comment? sire", font ilz, "fusses vous dont aussi mort com est ceste damoiselle se vous leussies affuble?" "Ouil, certes," fait il, "pour autre chose ne fut il[248] ceans enuoyes, fors pour moy occire; si en fusse mort se len nen[249] meust acoincte." Et lors respondent[250] tuit: "Ha, dieu! quel merueille ci[251] a, nous ne cuidissions iamais que cy eust barat et[252] deceuance." "Or le poues veoir", fait il, "appertement".

Lors fait apparillier en my la court vng grant feu et merueilleux, [car il mesmes le veult veoir]. Et quant il est bien espris, il {18} fet dedens gitter le corps de la damoiselle et le mantel auec. Et le feu qui estoit grant a desmesure ot en peu deure ars le mantel et la damoiselle. Et quant il vit que tout estoit torne en pouldre, il vient a la Damoiselle du Lac et li dit: "Damoiselle, vous maues tant serui que ie ne le vous pourroye guerdonner, car vous maues de mort rescoux. Se ie[253] puis faire chose qui vous plaise, ne[254] ie ay riens que[255] vous vueilles, requeres men, car saches que vous laures a vostre deuise. Car certes de rien que ie puisse ou siecle auoir ne vous escondiray ie." Et elle len mercie [H 230 a] moult et dit: "Ie nay mestier de chose que vous aies, [U 254] mais ie vings en ce pais pour ce que ie sauoie bien que aucun qui ne vous ayment pas vous pourchasseroient vostre mal et ennuy, ne ie ne le peusse mie souffrir, car il mest plus de vous que vous ne cuides." "Et pourquoi", fet il, "vous est il de moi? Ia ne vous serui ie oncques de rien." "Moy ne chault", fet elle, "se vous ne me serues, vous serues tant de preudommes que se vous mouries, il nest ore pas ou monde qui si emprist[256] le fes de soustenir les com vous feites. Et por ce vous aime ie, car vous ames et tenes en honnour et en[257] haulte la flour de[258] cheualerie."[259] Et il se taist et elle li redit: "Ie men iray le matin en mon pais, si vous commenderay a dieu, mes en guerdon de cestui seruice que ie vous ay fait, que vous deues tenir a moult grant, vous pri ie que vous penses[260] donnourer cheualerie aussi haultement com vous laues [22 a] commence a fere." Et il ly acreante comme roys que de souhaucier[261] cheualerie ne se recrera il ia iour de sa uie. "Mais moult voulsisse", fait il, "que vous demorissies ceans, se il vous pleust, et fussies toute dame de cest hostel, car certes vous le deues [H 230 b] bien estre." Et[262] elle dit [que elle] ne remaindroit en nulle maniere. A lendemain se parti o toute sa maignie, et le roy remest a Carlion. Si laisse li contes a parler de luy et retorne aux .iii. compaignons et premier[erement] de monseigneur Gauuain. {19}

Comment messire Gauuain se herberga ches vng vauuasseur en vne grant fourest & son hoste lui dit que sil voulait venir lendemain auecques lui a vne crois, il lui moitstreroit de grans auentures.

Or dit ly contes que quant Gauuain se fut parti de ses compaignons, il cheuaucha entre luy et la damoifelle tout le iour entier parmy la forest quil ne trouua auenture dont len doye fere mencion. Au soir couchierent chiez vng vauassour vieil et ancien qui leur fist moult belle chiere. Et quant il sot que messire Gauuain estoit cheualier errant et quil aloit auentures querant, il luy dist: "Beaux hostes, se vous me voulies suiure, ie vous moustreroye en ceste forest vne grant merueille dont ie ne peux onques cheualier trouuer qui men sceust a dire la verite." "Beaux hostes", fait messire Gauuain, "et quelle est celle auenture?" "Ie ne le vous diray ia", fait ly hostes, "deuant que vous la vees". Et il dit quil lira veoir puis quelle est si merueilleuse. Lendemain quant il fu iour, il se leua et esueilla monseigneur Gauuain et la damoiselle. Et quant ilz furent appareilles et montes, ilz se partirent de leans et se mistrent ou chemin que ly hostes les maine. Si cheuauchent tant en tel maniere quilz viennent en vng tertre. Et ly hostes monte amont et ly autres apres. Et quant ilz sont venus lassus, ilz trouuent vne plaine grant et belle qui duroit bien en tous sens vne liue. Ne en fout ce plain nauoit q[u]un seul arbre et cil estoit vng ormes grant et merueilleux, et estoit ou milieu du plain et deles lorme auoit vne croix. "Sire cheualier", fait ly hostes, "or en venes a celle croix et descendes entre vous et celle damoiselle, et attendes vng pou, si verres lauenture dont ie vous parole." Et il vont la et descendent. Et apres ce quilz sont descenduz ne demoura gaires quilz voient venir iusques [22 b] a dix cheualiers armes et montes moult richement, et tint chascun vng glaiue en son poing et sarresterent tuit en my la plaine. "Beaux hostes", fait le vauassour, "vees vous ore tous ces cheualiers?" "Ouil bien", fait messire Gauuain. "Ie vous di", fet cil, "que ia viendra reste part vng cheualier qui ioustera a eulx tous et les abatra tous, lun apres lautre sanz faillir. Et apres, quant il les aura abattis, vous verres faire de luy vne chose que vous tiendres a vne des greigneurs merueilles que vous onques veissies".

En ce que le preudom contoit celle parole, ilz regardent et voient de lautre part venir vng cheualier tout seul. Et estoit {20} le cheualier armes bel et coinctement. Et quant il vient pres de monseigneur Gauuain, il le salue moult bel et luy et toute sa compaignie. Et messire Gauuain luy respont: "Sire cheualier, dieu vous doint honnour." Et cil luy dist tout en plorant: "Sire, dieu le pourroit bien faire, mes non fera il, car ia tant ny auray donneur que ie ny aye plus de honte ne ie ne le tieng pas a merueille, car nul preudomme ny vient qui sans honte sen parte ne ne fist oncques." Et quant il a ce dit, il embrasse lescu et baisse le glaiue, puis laisse courre a lun des dix cheualiers et cil autressi a luy. Et [il] le fiert si durement quil porte luy et le cheual a terre. [Miniature]


Back to IndexNext