Kapitel 20
Mit dem Abendzuge fuhren sie heim. Sie redeten kaum miteinander. Zuweilen faßte Lene leise seine Hand. Und er lehnte im Winkel und sah hinaus in die Finsternis, aus der nur die Bahnlaternen oder Lichter eines friedlichen Dörfleins zuweilen aufblitzten.
Von Königszelt an waren sie allein im Wagen. Die Lichter von Freiburg schimmerten auf, dann keuchte der Zug hinauf auf die Waldenburger Hochebene.
»Ist es Dir ein so schweres Opfer, Heinrich?«
Er sah sie freundlich an.
»Wohl! Ach ja! Aber Du bist's wert, Lene!«
Sie faßte heftig seine Hand.
»Heinrich, Du glaubst gar nich, wie ich schon deswegen gelitten hab', daß Du gerade mein Glück gemacht hast, und daß ich Dir früher so im Wege gestanden hab'.«
»Laß gut sein, Lene! Ohne Dich wär's gerade so gekommen, wie's gekommen ist. Und das sind alte Geschichten und nun vorbei.«
Auf dem Bahnhof wartete der Schaffer. Als er den Heinrich mitkommen sah, geschah etwas, was noch nie inseinem Leben passiert war: die Tabakspfeife fiel aus seinem sonst so hermetisch geschlossenen Munde. Er hatte das erste Mal in all seinen Erdentagen so etwas Ähnliches wie einen Juchzer getan.
»Hübsch is, hübsch is! Schön willkomm'!« Das war seine ganze Begrüßungsrede. Und Heinrich fühlte das Herz heftig schlagen, als er dem guten Riesen die Hand gab.
Dann ging es nach Hause. Eine schwere Aufregung ergriff den Heimkehrenden, und doch hätte er diese Reise jetzt nicht mögen ungeschehen machen. In alle Aufregung hinein wallte ein Gefühl der Freude, das auch dem ärmsten aller Menschen nicht ganz fern bleibt, wenn er nach Hause zieht.
Jetzt verließen sie den Wald; Lichter blitzten dort unten.
Die Buchenhöfe!
Mit geschlossenen Augen fuhr Heinrich am Kretscham vorbei und in seinen Hof hinein. Dort sprang er rasch aus dem Wagen und trat ins Haus.
»Der Heinrich kommt! Der Heinrich kommt! Hurra!«
Das war der Bräutigam. Er fiel dem Freunde um den Hals und war ganz außer sich vor Freude.
Und es trat einer leise heran: Mathias. Heinrich reichte ihm die Hand und wollte etwas sagen. Aber die Lippen zuckten ihm nur, und er brachte kein Wort heraus. So schlang Mathias den Arm um ihn, und die alten Freunde standen eine Weile stumm und still.
Etwas später stand Heinrich mitten in der Wohnstube und schaute sich um. Es war noch alles wie sonst: der Ofen strahlte eine behagliche Wärme aus, die große Petroleumlampebrannte, und draußen polterte der Herbststurm mit den Weinspalieren.
Um ihn herum aber standen liebe Menschen mit strahlenden Gesichtern.
Da war es Heinrich Raschdorf doch, als ob er in eine Heimat gekommen sei.
Dann saßen sie um den großen Tisch und plauderten, und er wurde warm dabei und sagte auf einmal:
»Ich freu' mich, daß ich bei Euch bin!«
Wie sie darüber glücklich waren!
»So bleib' ein paar Tage hier, Heinrich!«
»Nein, Lene! Bald nach der Trauung fahr' ich. Du weißt schon, das ist Verabredung.«
»Und Du wirst gar nich amal mit aufs Feld oder in die Ziegelei?«
»Nein, Mathias; aber in die Ställe und in die Scheune gehe ich morgen früh einmal, wenn Du willst.«
Es war schon tief in der Nacht, da saßen noch alle beisammen.
Drüben im Kretscham hatte sich ein Schwerkranker im Bett aufgerichtet, als die Fuhre Heinrichs vorbeikam.
»Das is a – Lotte, das is a!«
Das Mädchen antwortete nicht.
»Geh, geh ans Fenster, Lotte! Sieh, ob a das is!«
»Nein, Vater! Ich gehe nicht ans Fenster.«
Der Kranke stöhnte und sank in die Kissen zurück.
»Ich – ich muß mit ihm – mit ihm reden; ich halt's nich aus – ooooh –«
Ein Schmerzensanfall kam. Das Mädchen beugte sich über den Kranken. Die Lampe beleuchtete ihr Gesicht. Es war so weiß und durchsichtig, als sei diese Pflegerin selbst eine Schwerkranke. Die Stenzeln kam ins Zimmer.
»Is a gekommen, Stenzeln?« fragte der Kranke.
»Ja! Ich hab' 'n geseh'n. A ging ganz schnell ins Haus rein. Aber a war's.«
Ein Zittern ging über den Körper Lottes.
»Stenzeln, geh wieder raus!«
Als er mit der Tochter allein war, keuchte Schräger:
»Schreib' ihm, Lotte – schreib' ihm 'n Brief – a soll rüberkommen zu mir – a soll kommen –«
»Ich kann ihm nicht schreiben, Vater – nein, ich kann nicht! Sei doch ruhig, sei doch ruhig!«
»Du weißt nich, Lotte, wie das is – ich kann nich sterben; ich kann ja nich sterben!«
Das bleiche Mädchen stand regungslos an dem Bette. Nur ein Zucken ging um ihren Mund. Tränen hatte sie nicht mehr. »Was willst Du denn von ihm, Vater?«
»Sagen will ich's ihm, alles sagen!«
»Vater!«
»Alles sagen – ich – ich – kann sonst nich sterben!«
»Du willst Dich selber verraten? Vater!«
»Die Schmerzen, Lotte – oooh, und der alte Raschdorf – mein – mein Freund – a kommt mir immer wieder ein – und nu soll ich runter – runter unter die Erde zu ihm – runter –«
Eine furchtbare Nacht kam, eine Nacht voll Qual und Gewissensangst und Furcht. Aber doch lebte in diesemschmerzzerrütteten, todgeweihten Mann die Hoffnung, es würde leichter und besser sein, wenn er die Last von seinem Herzen abwälzte.
Gegen Morgen schrieb Lotte an Heinrich: »Mein schwerkranker Vater läßt Sie bitten, ihn vor Ihrer Abreise auf wenige Minuten zu besuchen. Charlotte Schräger.«
Schräger ergriff ihre Hand.
»Wirste dabei sein, Lotte, Kind – mei einziges, wirste dabei sein, wenn ich – wenn ich's ihm sag'? Sonst bring' ich's nich raus – sonst verzweifele ich!«
»Ja, ich werde dabei sein!«
Das sagte sie leise, aber fest.
Am Morgen ging die Stenzeln mit dem Brief nach dem Buchenhofe. Nicht lange, so kehrte sie mit der Antwort zurück.
»Ich reise sofort nach der Trauung meiner Schwester wieder ab und kann Ihren Vater, dem ich gute Besserung wünsche, nicht besuchen. Heinrich Raschdorf.«
Sie las es dem Vater vor. Der starrte sie mit weitgeöffneten Augen an. Dann lallte er:
»A kommt nich? A kommt nich?«
Sie schwieg. Nach einer Weile lachte er heiser.
»Da geh' ich halt so – halt so – so – hinüber – runter –«
Lotte stand am Fenster und hatte die Gardinen weit zurückgeschlagen. Jetzt fuhren drüben die zwei Hochzeitswagen vor.
Heinrich kam zuerst aus dem Hause und sah hinüber nach dem Fenster, an dem Lotte stand. Er erschrak undzog den Hut, auch Mathias, der dabei war. Lotte rührte sich nicht. Dann kam das Brautpaar. So fuhren die Wagen hinab nach der Kirche.
Auch der alte Schräger hörte sie fahren.
»Nu sind sie fort,« sagte er mit einem irren Lächeln; »nu is der alte Raschdorf Brautvater!«
Lotte stand immer noch regungslos da.
»Brautvater!« Er fröstelte in sich hinein.
Eine Stunde verging. Da rief Lotte die Stenzeln ins Zimmer und ging selbst hinaus.
Über die Straße huschte sie – nach dem Buchenhofe.
»Ich werde hier auf Herrn Raschdorf warten, ich hab' mit ihm zu reden. Sagen Sie's ihm, wenn er kommt,« befahl sie einer Magd und setzte sich in den Lehnstuhl am Fenster der Wohnstube des Buchenhofes.
Sie sah sich um. Als kleines Mädchen war sie manchmal hier gewesen, seitdem nicht mehr. Das Bild des alten Raschdorf sah auf sie herab. Sie blickte es ruhig an. Es war alles teuer gesühnt.
Jetzt rollten die Wagen in den Hof. Im Hausflur erfolgte eine Begrüßung der Brautleute durch die Dienstleute, dann stieg die kleine Gesellschaft die Treppe hinauf.
»Was? – Was? – Wo?«
Das war er. Bald darauf trat er in die Stube im Hochzeitsanzug, den Zylinderhut in der Hand. Ein paar Sekunden lang stand er Lotte wortlos gegenüber; dann trat sie rasch ein paar Schritte auf ihn zu und sagte schnell und hastig: »Bitte um Verzeihung, aber ich muß Sie nochmals persönlich bitten, meinen Vater zu besuchen, er istein Sterbender, und er hat dringend mit Ihnen zu reden.«
Er sah sie mit großen Augen und tieferschreckt an und sagte kein Wort. Da errötete sie und begann wieder:
»Nur auf wenige Minuten, er ist ein Sterbender –«
»Ich werde kommen –«
»Ich danke!«
Und sie ging rasch aus der Stube. Regungslos stand er noch auf seinem Platz, als sie schon über die Straße zurück war.
Mit Mathias sprach er noch ein paar heimliche Worte, dann ging er nach dem Buchenkretscham.
Er traf Schräger und Lotte allein. Der Kranke schloß die Augen, als er eintrat, er öffnete ein wenig den Mund, und der schwere, sieche Körper hob sich im Stuhl. Lotte lehnte bleich und bewegungslos an einem Schrank.
Heinrich ging rasch durch die Stube und streckte dem Kranken die Hand bin.
»Guten Tag, Herr Schräger! Wie geht es Ihnen?«
Der erregte Mann sah ihn furchtsam an.
»Danke, ganz gutt – geht mir's.«
Der Gast setzte sich auf einen Stuhl neben den Kranken und sprach mit ihm von seiner Krankheit. Schräger antwortete und fing an, selbst zu erzählen. Minute auf Minute verging. Von dem Bekenntnis kein Wort! Da blickte Heinrich auf die große Wanduhr und erhob sich.
»Meine Zeit ist sehr knapp. Ich wünsche Ihnen, Herr Schräger –«
»Sie woll'n geh'n?«
Angstvoll fragte es der Kranke.
»Ich muß gehen, ich blieb sonst noch ein wenig bei Ihnen –«
»Ich muß Ihnen – ich muß Ihnen ja was sagen –«
Ein furchtbarer Schmerzensanfall kam, und Lotte mußte dem Vater zu Hilfe eilen. Mit bleichem Gesicht beobachtete Heinrich die Szene.
»Lotte – Lotte – sag' – sag' Du's ihm – Du's ihm – ich – ich – ooooh –«
»Was ist denn – um Gottes willen, was ist denn?«
Lotte wandte sich zu Heinrich. Mit tonloser, schneller Stimme sagte sie:
»Mein Vater hat Ihnen ein Bekenntnis zu machen. Er hat von vornherein gewußt, daß mein Bruder die Scheuer angezündet hat, hat es vor der Gerichtsverhandlung gewußt – er hat falsch geschworen – er wollte den Buchenhof – daher alles – jetzt wissen Sie's!«
Sie hielt sich an dem Tisch fest; der Kranke starrte auf Heinrich, der wie eine Bildsäule dastand.
»Ich hab' – a Raschdorf reinbringen woll'n – mit den Aktien – und auch später – und ich hab' falsch geschwor'n.«
Heinrich setzte sich langsam auf den Stuhl zurück.
»Nu – nu gehen Sie auf die Polizei – ich – ich – es ist ja doch aus mit mir! Aus! Eh' sie mich – eh' sie mich reinbringen in die Stadt, bin ich tot.«
»Schräger!«
Eine lange Pause kam. Die drei Personen starrten sich nur an.
»Und das sagen Sie mir ins Gesicht?«
»Der – der Tod – Sie wissen nicht – wenn man sterben soll, nachher wird alles mit einem Male anders – anders wie sonst –«
»Und Sie haben wirklich meinen Vater in den Tod gehetzt? Sie – Sie –«
»Nein – daß – daß er sich erschießt, das wollt' ich nich – das wollt' ich nich – bloß – bloß a Hof – a schönen Hof!«
Heinrich Raschdorf erhob sich. Ein Fluch schwebte auf seinen Lippen, ein Fluch, der den Mann ins Grab und in alle Ewigkeit hinein begleiten sollte.
Da kniete Lotte vor ihm und küßte ihm die herabhängende Hand mit zuckenden Lippen.
»Und Du, Lotte, Du hast das auch gewußt?«
Es lag ein Entsetzen in dieser Frage.
»Ich weiß es seit der Nacht, da ich fortging.«
Er starrte sie an. Ein Licht ging ihm auf.
»Darum?! – Darum gingst Du fort? Nicht wegen des Bruders? Wegen des Vaters?«
»Ja!«
Er nickte langsam mit dem Kopfe.
»Ja, dann begreif' ich's! Du mußtest gehen! Mußtest! Es ist klar!«
Als ob er sich selbst Rechnung legen müßte, sprach er halblaut vor sich hin, und seine Augen stierten:
»Meinen Vater ins Gefängnis – dem Zuchthause nahe – in den Tod, uns alle ins Elend, in Not, Haß, Feindschaft – ooh – sterben Sie – sterben Sie, wie Sie wollen, Sie elende Kreatur!«
Lotte sprang auf.
»Nun bitten wir nicht mehr, Vater! Jetzt nicht mehr! Jetzt ist's genug! Jetzt haben wir bekannt und gesühnt! Gehen Sie, Herr Raschdorf!«
Er starrte sie an.
»Ja! Gehen Sie, gehen Sie!«
»Nich gehen – nich gehen – oooh – die Schmerzen – der Tod – der Raschdorf! – Nich gehen, Heinrich! Die Angst –«
Der Kranke stand auf vom Lehnstuhl, wollte auf Heinrich zu und fiel schwer auf den Fußboden.
Eine zuckende, stöhnende, sterbende Masse!
Da kam das Grauen, das stärker ist als alles andere, und einigte sie. Gemeinsam faßten sie an und hoben den Kranken in den Lehnstuhl zurück. Dessen Gesicht war blau, und seine Hände tasteten in die Luft. Und Heinrich Raschdorf, der so dem Tod ins verzerrte Gesicht sah, faßte eine maßlose Angst, ein grauenhaft Entsetzen. Es ging ihm wie so manchem Unglücklichen: Wenn ein schwerer Schreck die Rinde auf dem vereisten Herzen sprengt, dann springt wieder stark und klar die heilige Quelle der Barmherzigkeit.
»Herr Schräger, kommen Sie zu sich – zu sich – Schräger! Nicht sterben, nicht so!«
»Vater! O Gott, hörst Du's? Hörst Du's?«
Er hörte es nicht. Bewußtlos lag er in den Betten. Die Stenzeln kam. Sie bemühten sich alle um den Kranken. Keines konnte sprechen, nur Heinrich murmelte unverständliche Worte. Da – nach einer Viertelstunde kam Schräger zu sich. Er sah auf Heinrich und stöhnte entsetzt.
»Herr Schräger, geben Sie mir die Hand, es ist alles gut, alles gut!«
Der sah ihn verständnislos an.
»Ich hab' mich bloß übereilt, bloß im ersten Schreck so geredet – ich verzeih' Ihnen ja – Sie können ruhig sein, ganz ruhig –«
»Ruhig!«
Ein stammelndes Lachen kam dem Kranken vom Munde.
»Der Mathias – die Lene!« lallte er.
»Sie werden Ihnen auch verzeihen. Soll ich's ihnen sagen, ihnen gut zureden? Sollen sie kommen?«
Der Kranke nickte.
»Kommen! Bald kommen!«
Wenige Minuten später war Heinrich im Buchenhofe.
Die Lene weinte heftig. Dann nahm sie den Brautkranz vom Kopfe und ging mit Mathias und Heinrich hinüber in den Kretscham.
Der Kranke sah die Eintretenden mit großen Augen an. Er streckte ihnen die Hände hin, die sie stumm ergriffen. Dann sank er zurück und schloß die Augen.
Stumm und erschüttert standen alle. Die Uhr zählte Schlag um Schlag. Sie zählte nicht weit, da war Schräger hinüber. Lotte kniete bei ihm nieder, und Heinrich trat zu ihr und legte die Hand auf ihre Schulter.
Die anderen gingen leise hinaus.
Und die Uhr zählte – zählte.
Schwer und heiß lag seine Hand auf ihr.
Sie erhob sich. Sie drückte dem Vater das eine Augezu und er das andere. Nun lag er mit geschlossenen Augen, nun sah er nichts mehr.
Die beiden Lebenden schauten sich an.
Klein ist die Rache!
Ja, die Menschenrache ist klein!
Er führte sie hinaus.
Draußen auf dem Flur küßte er sie auf die Stirn.
»Der Kampf ist aus, Lotte! Jetzt muß endlich Friede sein!«
Drei Tage darauf wurde Julius Schräger begraben. Neben seinem Sohne fand er die letzte Ruhestätte. Nicht weit davon weg lag der alte Raschdorf. So waren sie auch im Tode Nachbarn.
Beim Begräbnis standen die Buchenhofleute vollzählig an Schrägers Grabe. Und die Dorfgemeinde sah es und erkannte darin ein Beispiel, wie Menschen vergeben und vergessen sollen.
Auf dem Heimwege ging Heinrich mit Lotte. Oben am wilden Kirschbaum blieb er stehen.
»Lotte, nun frag' ich Dich in dieser schweren, ernsten Stunde das dritte und letzte Mal, ob Du mein sein willst!«
Sie erschrak und wollte reden.
»Sprich nicht, Lotte! Was Du dagegen sagen kannst, gilt nichts – gar nichts mehr! Es ist alles oft gedacht, oft leidenschaftlich gesagt worden. Ich hab' selber alles gedacht, alles gesagt. Aber Leben und Tod haben uns alle widerlegt. Die Väter, die sich gestritten haben, liegen dort unten; zwischen uns ist nichts, was uns trennt.«
Der schwarze Schleier flatterte um sie; kalt pfiff der Wind über die Felder. Vor ihr lag der Weg in die Fremde,in eine öde, schwere Zukunft. Und neben ihr ging der, den sie liebte, und der sie erretten konnte von allem Leid, der allein sie aus dieser Nacht führen konnte auf die strahlende Straße des Glückes.
Da sprach sie leise:
»Wenn Du mich nach allem noch haben willst – ich wäre glücklich – ich wär' ja so glücklich!«
Er sagte nichts, er küßte sie nicht, er faßte sie nur fest an der Hand und führte sie heim nach dem Buchenhofe.