Chapter 23

[294]Näheres über dieses Ergebnis der besonders vonHofmeistergeführten Untersuchungen findet sich an späterer Stelle.

[294]Näheres über dieses Ergebnis der besonders vonHofmeistergeführten Untersuchungen findet sich an späterer Stelle.

[295]Henri Dutrochetwurde 1776 in einem kleinen Orte Frankreichs geboren. Er studierte Medizin, wurde Militärarzt, widmete sich aber später ausschließlich physiologischen Untersuchungen. Er gehörte der französischen Akademie an und starb in Paris im Jahre 1847. Sein Hauptwerk führt den Titel:Mémoires pour servir à l'histoire anatomique et physiologique des végétaux et des animaux, 1837.

[295]Henri Dutrochetwurde 1776 in einem kleinen Orte Frankreichs geboren. Er studierte Medizin, wurde Militärarzt, widmete sich aber später ausschließlich physiologischen Untersuchungen. Er gehörte der französischen Akademie an und starb in Paris im Jahre 1847. Sein Hauptwerk führt den Titel:Mémoires pour servir à l'histoire anatomique et physiologique des végétaux et des animaux, 1837.

[296]Siehe S. 38 dieses Bandes.

[296]Siehe S. 38 dieses Bandes.

[297]Annales de chimie et de phys.Bd. 35 (1827) S. 400.

[297]Annales de chimie et de phys.Bd. 35 (1827) S. 400.

[298]DutrochetsPhysiologische Untersuchungen erschienen 1824. Sie wurden in deutscher Übersetzung als 154. Band vonOstwaldsKlassikern der exakten Wissenschaften herausgegeben. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1906.

[298]DutrochetsPhysiologische Untersuchungen erschienen 1824. Sie wurden in deutscher Übersetzung als 154. Band vonOstwaldsKlassikern der exakten Wissenschaften herausgegeben. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1906.

[299]Die in Brasilien einheimischeMimosa pudica L., deren Blätter in so hohem Grade reizbar sind, daß sie das dankbarste Objekt für die Untersuchung der Reizbewegungen bilden.

[299]Die in Brasilien einheimischeMimosa pudica L., deren Blätter in so hohem Grade reizbar sind, daß sie das dankbarste Objekt für die Untersuchung der Reizbewegungen bilden.

[300]Näheres über den Entwicklungsgang der Anatomie der Pflanzen, siehe im II. Bande, S. 340 und im IV. Bande an späterer Stelle.

[300]Näheres über den Entwicklungsgang der Anatomie der Pflanzen, siehe im II. Bande, S. 340 und im IV. Bande an späterer Stelle.

[301]Purkinje(1787-1869) wirkte als Professor der Physiologie in Breslau. Er machte besonders auf den zelligen Bau der Epithelien aufmerksam.

[301]Purkinje(1787-1869) wirkte als Professor der Physiologie in Breslau. Er machte besonders auf den zelligen Bau der Epithelien aufmerksam.

[302]Siehe S. 157 dieses Bandes. Bis zu welcher KlarheitDutrochetin der Auffassung der Zellen als Elementarorganismen schon gelangt war, geht aus folgenden Worten hervor: »Die Beobachtung lehrt, daß jede Zelle ein besonderes Organ mit einer eigenen Membran ist, das man deutlich von den umgebenden Organen abheben kann, sodaß sich annehmen läßt, die verschiedenen Zellen seien miteinander nur verklebt. Diese Theorie wird durch meine Beobachtungen über den Bau der Tiere gestützt. Diese Beobachtungen lassen nämlich die Gewebe gleichfalls als die Vereinigung einer ungeheueren Zahl von Zellbläschen erscheinen.«

[302]Siehe S. 157 dieses Bandes. Bis zu welcher KlarheitDutrochetin der Auffassung der Zellen als Elementarorganismen schon gelangt war, geht aus folgenden Worten hervor: »Die Beobachtung lehrt, daß jede Zelle ein besonderes Organ mit einer eigenen Membran ist, das man deutlich von den umgebenden Organen abheben kann, sodaß sich annehmen läßt, die verschiedenen Zellen seien miteinander nur verklebt. Diese Theorie wird durch meine Beobachtungen über den Bau der Tiere gestützt. Diese Beobachtungen lassen nämlich die Gewebe gleichfalls als die Vereinigung einer ungeheueren Zahl von Zellbläschen erscheinen.«

[303]Siehe III. Band, S. 360.

[303]Siehe III. Band, S. 360.

[304]Ernst Brücke, Über die Bewegungen der Mimosa pudica. Siehe das Archiv für Anatomie und Physiologie vonJ. Müller. 1848. Seite 434. Neuerdings herausgegeben als II. Abhandlung des 95. Bandes vonOstwaldsKlassikern der exakten Wissenschaften. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1898.

[304]Ernst Brücke, Über die Bewegungen der Mimosa pudica. Siehe das Archiv für Anatomie und Physiologie vonJ. Müller. 1848. Seite 434. Neuerdings herausgegeben als II. Abhandlung des 95. Bandes vonOstwaldsKlassikern der exakten Wissenschaften. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1898.

[305]Ernst Brücke, dessen Verdienst um den Ausbau der Physiologie der Tiere an anderer Stelle geschildert werden soll, wurde 1819 in Berlin geboren. Er zählte zu den SchülernJohannes Müllers. Im Jahre 1849 wurde er Professor der Physiologie in Wien. In dieser Stellung entfaltete er vierzig Jahre eine hervorragende Tätigkeit als Lehrer und als Forscher.Brückestarb 1892.

[305]Ernst Brücke, dessen Verdienst um den Ausbau der Physiologie der Tiere an anderer Stelle geschildert werden soll, wurde 1819 in Berlin geboren. Er zählte zu den SchülernJohannes Müllers. Im Jahre 1849 wurde er Professor der Physiologie in Wien. In dieser Stellung entfaltete er vierzig Jahre eine hervorragende Tätigkeit als Lehrer und als Forscher.Brückestarb 1892.

[306]Sachs, Geschichte der Botanik. S. 602.

[306]Sachs, Geschichte der Botanik. S. 602.

[307]E. Brücke, Über das Bluten des Rebstockes. 1844.OstwaldsKlassiker, Bd. 95. I. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1898.

[307]E. Brücke, Über das Bluten des Rebstockes. 1844.OstwaldsKlassiker, Bd. 95. I. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1898.

[308]E. Brücke, Die Elementarorganismen. 1861.OstwaldsKlassiker der exakten Wissenschaften, Nr. 95. IV. Leipzig, Verlag von W. Engelmann 1898. Herausgegeben vonA. Fischer.

[308]E. Brücke, Die Elementarorganismen. 1861.OstwaldsKlassiker der exakten Wissenschaften, Nr. 95. IV. Leipzig, Verlag von W. Engelmann 1898. Herausgegeben vonA. Fischer.

[309]OstwaldsKlassiker Nr. 95, S. 86.

[309]OstwaldsKlassiker Nr. 95, S. 86.

[310]E. H.undW. E. Weber, Die Wellenlehre auf Experimente gegründet. Leipzig, 1825.

[310]E. H.undW. E. Weber, Die Wellenlehre auf Experimente gegründet. Leipzig, 1825.

[311]Als 6. Band vonOstwaldsKlassikern der exakten Wissenschaften herausgegeben vonM. v. Frey. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1889.

[311]Als 6. Band vonOstwaldsKlassikern der exakten Wissenschaften herausgegeben vonM. v. Frey. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1889.

[312]Siehe Bd. III, S. 78.

[312]Siehe Bd. III, S. 78.

[313]Spätere Versuche haben gezeigt, daß für die Blutgefäße mit steigendem Druck die Geschwindigkeit der Wellen größer wird.

[313]Spätere Versuche haben gezeigt, daß für die Blutgefäße mit steigendem Druck die Geschwindigkeit der Wellen größer wird.

[314]OstwaldsKlassiker Nr. 6, Fig. X.

[314]OstwaldsKlassiker Nr. 6, Fig. X.

[315]Hales, Statik, S. 57.

[315]Hales, Statik, S. 57.

[316]Die Geschwindigkeit dieser strömenden Bewegung beträgt in dem vielverzweigten, einen großen Reibungswiderstand darbietenden Netz der Kapillargefäße nur den Bruchteil eines Millimeters. In den Venen dagegen erreicht sie wieder einen Wert von mehreren hundert Millimetern für die Sekunde.

[316]Die Geschwindigkeit dieser strömenden Bewegung beträgt in dem vielverzweigten, einen großen Reibungswiderstand darbietenden Netz der Kapillargefäße nur den Bruchteil eines Millimeters. In den Venen dagegen erreicht sie wieder einen Wert von mehreren hundert Millimetern für die Sekunde.

[317]C. Ludwig, Neue Versuche über die Beihilfe der Nerven zur Speichelabsonderung.OstwaldsKlassiker Nr. 18. Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann 1890. Mit Anmerkungen herausgegeben vonM. von Frey. In demselben Bändchen finden sich noch zwei Abhandlungen über verwandte Gegenstände vonE. BecherundC. Rahn. Karl Friedrich WilhelmLudwigwurde 1816 in Witzenhausen (Hessen) geboren. Er lehrte Anatomie und Physiologie in Marburg, Zürich, Wien und Leipzig, wo er im Jahre 1895 starb.

[317]C. Ludwig, Neue Versuche über die Beihilfe der Nerven zur Speichelabsonderung.OstwaldsKlassiker Nr. 18. Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann 1890. Mit Anmerkungen herausgegeben vonM. von Frey. In demselben Bändchen finden sich noch zwei Abhandlungen über verwandte Gegenstände vonE. BecherundC. Rahn. Karl Friedrich WilhelmLudwigwurde 1816 in Witzenhausen (Hessen) geboren. Er lehrte Anatomie und Physiologie in Marburg, Zürich, Wien und Leipzig, wo er im Jahre 1895 starb.

[318]E. du Bois-Reymond, Tierische Elektrizität II, 1, 393.

[318]E. du Bois-Reymond, Tierische Elektrizität II, 1, 393.

[319]Siehe Bd. III, S. 71.

[319]Siehe Bd. III, S. 71.

[320]OstwaldsKlassiker Nr. 18, S. 24 u. 25.

[320]OstwaldsKlassiker Nr. 18, S. 24 u. 25.

[321]Siehe S. 212 dies. Bds.

[321]Siehe S. 212 dies. Bds.

[322]Ernst Brücke, Untersuchungen über den Farbenwechsel des afrikanischen Chamäleons. Herausgegeben vonM. v. Frey.OstwaldsKlassiker Nr. 43. Verlag von W. Engelmann, Leipzig 1893.

[322]Ernst Brücke, Untersuchungen über den Farbenwechsel des afrikanischen Chamäleons. Herausgegeben vonM. v. Frey.OstwaldsKlassiker Nr. 43. Verlag von W. Engelmann, Leipzig 1893.

[323]Aristot. Historia animalium II, 11.

[323]Aristot. Historia animalium II, 11.

[324]Plinius, Hist. naturalis VIII, 33.

[324]Plinius, Hist. naturalis VIII, 33.

[325]Athanasius Kircher, Ars magna lucis et umbrae, Amsterdamer Ausgabe, S. 56. Die erste Ausgabe erschien 1646 in Rom. ÜberKirchersiehe Bd. II dies. Werkes S. 301.

[325]Athanasius Kircher, Ars magna lucis et umbrae, Amsterdamer Ausgabe, S. 56. Die erste Ausgabe erschien 1646 in Rom. ÜberKirchersiehe Bd. II dies. Werkes S. 301.

[326]OstwaldsKlassiker Nr. 43, S. 41.

[326]OstwaldsKlassiker Nr. 43, S. 41.

[327]SchonBrückeerhob hierzu die Frage, ob nicht vielleicht ein Agens, das auf einen sensiblen Nerven einwirkt, auf dem Wege des Reflexes Lähmung in einem motorischen Nerven hervorbringt und dadurch das Phänomen, daß scheinbar Dunkelheit als Reiz wirkt, seine Erklärung findet. Seitdem sind derartige Reflexe vielfach nachgewiesen worden.

[327]SchonBrückeerhob hierzu die Frage, ob nicht vielleicht ein Agens, das auf einen sensiblen Nerven einwirkt, auf dem Wege des Reflexes Lähmung in einem motorischen Nerven hervorbringt und dadurch das Phänomen, daß scheinbar Dunkelheit als Reiz wirkt, seine Erklärung findet. Seitdem sind derartige Reflexe vielfach nachgewiesen worden.

[328]Franz Cornelius Donders(1818-1889), berühmter Augenarzt.

[328]Franz Cornelius Donders(1818-1889), berühmter Augenarzt.

[329]Abhlgn. d. Kgl. Gesellsch. d. Wiss. zu Göttingen. 1838-1841.

[329]Abhlgn. d. Kgl. Gesellsch. d. Wiss. zu Göttingen. 1838-1841.

[330]J. B. Listing, Beitrag zur physiologischen Optik. Als 147. Band vonOstwaldsKlassikern der exakten Wissenschaften herausgegeben vonO. Schwarz. Leipzig, Verlag von W. Engelmann 1905.Johann Benedikt Listingwurde 1808 in Frankfurt a. M. geboren. Er studierte in Göttingen Mathematik beiGaußund bekleidete dort seit 1842 die Professur für mathematische Physik. Listing starb 1882.

[330]J. B. Listing, Beitrag zur physiologischen Optik. Als 147. Band vonOstwaldsKlassikern der exakten Wissenschaften herausgegeben vonO. Schwarz. Leipzig, Verlag von W. Engelmann 1905.

Johann Benedikt Listingwurde 1808 in Frankfurt a. M. geboren. Er studierte in Göttingen Mathematik beiGaußund bekleidete dort seit 1842 die Professur für mathematische Physik. Listing starb 1882.

[331]OstwaldsKlassiker Nr. 147, Tafel I, Fig. 2.

[331]OstwaldsKlassiker Nr. 147, Tafel I, Fig. 2.

[332]OstwaldsKlassiker Nr. 147, S. 14.

[332]OstwaldsKlassiker Nr. 147, S. 14.

[333]Siehe auchHelmholtz, Physiologische Optik. 1867. §10.

[333]Siehe auchHelmholtz, Physiologische Optik. 1867. §10.

[334]OstwaldsKlassiker Nr. 147, S. 30.

[334]OstwaldsKlassiker Nr. 147, S. 30.

[335]Tastsinn und Gemeingefühl vonErnst Heinrich Weberals 149. Band vonOstwaldsKlassikern herausgegeben vonEwald Hering. Leipzig, Verlag von W. Engelmann 1905.

[335]Tastsinn und Gemeingefühl vonErnst Heinrich Weberals 149. Band vonOstwaldsKlassikern herausgegeben vonEwald Hering. Leipzig, Verlag von W. Engelmann 1905.

[336]Hueck, Von den Grenzen des Sehvermögens (Müllers Archiv 1840. S. 94 u. f.).

[336]Hueck, Von den Grenzen des Sehvermögens (Müllers Archiv 1840. S. 94 u. f.).

[337]Gustav Theodor Fechner, Elemente der Psychophysik, 1860.

[337]Gustav Theodor Fechner, Elemente der Psychophysik, 1860.

[338]Max Wilhelm Wundt(geb. 1832), Grundzüge der physiologischen Psychologie. 1893.

[338]Max Wilhelm Wundt(geb. 1832), Grundzüge der physiologischen Psychologie. 1893.

[339]OstwaldsKlassiker der exakten Wissenschaften, Nr. 148. Leipzig, W. Engelmann, 1905 (Vortrag vonEwald Hering, gehalten in der Akademie der Wissenschaften zu Wien am 30. Mai 1870).

[339]OstwaldsKlassiker der exakten Wissenschaften, Nr. 148. Leipzig, W. Engelmann, 1905 (Vortrag vonEwald Hering, gehalten in der Akademie der Wissenschaften zu Wien am 30. Mai 1870).

[340]Philos. Transact.f. 1839. Siehe auchOstwaldsKlassiker Nr. 131. Leipzig, W. Engelmann, 1902.

[340]Philos. Transact.f. 1839. Siehe auchOstwaldsKlassiker Nr. 131. Leipzig, W. Engelmann, 1902.

[341]Siehe Band III, S. 24.

[341]Siehe Band III, S. 24.

[342]»Untersuchungen über tierische Elektrizität.« Berlin 1848-1854. 2 Bde. und »Gesammelte Abhandlungen zur allgemeinen Muskel- und Nervenphysik.« Leipzig 1875-1877. 2 Bde. Die Abhandlungen der vonMüllerbegründeten Physiologenschule, der auchDu Bois-Reymondangehört, erschienen in Müllers Archiv für Anatomie und Physiologie.

[342]»Untersuchungen über tierische Elektrizität.« Berlin 1848-1854. 2 Bde. und »Gesammelte Abhandlungen zur allgemeinen Muskel- und Nervenphysik.« Leipzig 1875-1877. 2 Bde. Die Abhandlungen der vonMüllerbegründeten Physiologenschule, der auchDu Bois-Reymondangehört, erschienen in Müllers Archiv für Anatomie und Physiologie.

[343]Gesammelt in zwei Bänden erschienen in Leipzig 1885-1887.

[343]Gesammelt in zwei Bänden erschienen in Leipzig 1885-1887.

[344]Siehe S. 172 dieses Bandes.

[344]Siehe S. 172 dieses Bandes.

[345]J. J. S. Steenstrup, Über den Generationswechsel oder die Fortpflanzung und Entwicklung durch abwechselnde Generationen, eine eigentümliche Form der Brutpflege in den niederen Tierklassen. Kopenhagen 1842.

[345]J. J. S. Steenstrup, Über den Generationswechsel oder die Fortpflanzung und Entwicklung durch abwechselnde Generationen, eine eigentümliche Form der Brutpflege in den niederen Tierklassen. Kopenhagen 1842.

[346]Adelbertus de Chamisso,De animalibus quibusdam e classe vermium Linnaeana in circumnavigatione terrae auspicante Comite N. Romanzoff duce Ottone de Kotzebue annis 1815, 1816, 1817, 1818 per acta. Fasc. I. De salpa. Berolini 1819.

[346]Adelbertus de Chamisso,De animalibus quibusdam e classe vermium Linnaeana in circumnavigatione terrae auspicante Comite N. Romanzoff duce Ottone de Kotzebue annis 1815, 1816, 1817, 1818 per acta. Fasc. I. De salpa. Berolini 1819.

[347]SieheBuffonsEinleitung zu seinerHistoire naturelle.

[347]SieheBuffonsEinleitung zu seinerHistoire naturelle.

[348]Siehe Bd. III. S. 376 u. f.

[348]Siehe Bd. III. S. 376 u. f.

[349]Etienne Geoffroy St. Hilaire(1772-1844) wirkte als Professor der Zoologie amJardin des Planteszu Paris.

[349]Etienne Geoffroy St. Hilaire(1772-1844) wirkte als Professor der Zoologie amJardin des Planteszu Paris.

[350]Jean de Lamarck(1744-1829) wirkte gleichSt. Hilaireals Professor der Zoologie am Jardin des Plantes. WährendSt. Hilairebesonders das Gebiet der Wirbeltiere bearbeitete, war es die AufgabeLamarcks, sich in erster Linie mit der Erforschung der wirbellosen Tiere zu befassen.

[350]Jean de Lamarck(1744-1829) wirkte gleichSt. Hilaireals Professor der Zoologie am Jardin des Plantes. WährendSt. Hilairebesonders das Gebiet der Wirbeltiere bearbeitete, war es die AufgabeLamarcks, sich in erster Linie mit der Erforschung der wirbellosen Tiere zu befassen.

[351]Lamarck, Philosophie zoologique. 1809. Deutsch vonA. Lang, Jena 1876. Eine deutsche Ausgabe veröffentlichte auchHeinrich Schmidt, Leipzig, Verlag von A. Kröner XVI und 118 Seiten 1 Mk. Diese billige Ausgabe enthält nur den ersten Teil des Werkes. Sie kann zur Orientierung über die Grundzüge derLamarckschen Lehre dienen.

[351]Lamarck, Philosophie zoologique. 1809. Deutsch vonA. Lang, Jena 1876. Eine deutsche Ausgabe veröffentlichte auchHeinrich Schmidt, Leipzig, Verlag von A. Kröner XVI und 118 Seiten 1 Mk. Diese billige Ausgabe enthält nur den ersten Teil des Werkes. Sie kann zur Orientierung über die Grundzüge derLamarckschen Lehre dienen.

[352]Philosophie zoologiqueI, 268.

[352]Philosophie zoologiqueI, 268.

[353]Aus der neueren Literatur überLamarckseien erwähnt:Adolf Wagner, Geschichte des Lamarckismus. Als Einführung in die psychobiologische Bewegung der Gegenwart. Stuttgart, Franckh'sche Verlagshandlung. VIII u. 314 S.August Pauly, Darwinismus und Lamarckismus. Entwurf einer psychophysischen Teleologie. Ernst Reinhardt, München 1905.

[353]Aus der neueren Literatur überLamarckseien erwähnt:

Adolf Wagner, Geschichte des Lamarckismus. Als Einführung in die psychobiologische Bewegung der Gegenwart. Stuttgart, Franckh'sche Verlagshandlung. VIII u. 314 S.

August Pauly, Darwinismus und Lamarckismus. Entwurf einer psychophysischen Teleologie. Ernst Reinhardt, München 1905.

[354]J. P. Blumenbach, Beiträge zur Naturgeschichte. 1806. S. 13.

[354]J. P. Blumenbach, Beiträge zur Naturgeschichte. 1806. S. 13.

[355]Blumenbach, Beiträge S. 29.

[355]Blumenbach, Beiträge S. 29.

[356]Leipzig, W. Engelmann 1851.Seine Ergänzung findet das Werk durchHofmeistersSchriften »Die Entstehung des Embryos der Phanerogamen (1849)« und »Neue Beiträge zur Kenntnis der Embryobildung der Phanerogamen 1859.«Wilhelm Hofmeisterwurde 1824 in Leipzig als Sohn eines Verlagsbuchhändlers geboren. Er trat zunächst in das Geschäft des Vaters ein, widmete sich aber gleichzeitig mit solchem Eifer und Erfolge botanischen Untersuchungen, daß er seine epochemachenden Werke veröffentlichen konnte, ohne regelrechte Universitätsstudien getrieben zu haben. Erst im Jahre 1863 trat er in die akademische Laufbahn ein, indem er zum Professor der Botanik in Heidelberg ernannt wurde. Später wirkte er in Tübingen.Hofmeisterstarb 1877. Siehe auchE. PfitzersAbhandlung in der Festschrift der Universität Heidelberg. Bd. II. 265-358.

[356]Leipzig, W. Engelmann 1851.

Seine Ergänzung findet das Werk durchHofmeistersSchriften »Die Entstehung des Embryos der Phanerogamen (1849)« und »Neue Beiträge zur Kenntnis der Embryobildung der Phanerogamen 1859.«

Wilhelm Hofmeisterwurde 1824 in Leipzig als Sohn eines Verlagsbuchhändlers geboren. Er trat zunächst in das Geschäft des Vaters ein, widmete sich aber gleichzeitig mit solchem Eifer und Erfolge botanischen Untersuchungen, daß er seine epochemachenden Werke veröffentlichen konnte, ohne regelrechte Universitätsstudien getrieben zu haben. Erst im Jahre 1863 trat er in die akademische Laufbahn ein, indem er zum Professor der Botanik in Heidelberg ernannt wurde. Später wirkte er in Tübingen.Hofmeisterstarb 1877. Siehe auchE. PfitzersAbhandlung in der Festschrift der Universität Heidelberg. Bd. II. 265-358.

[357]Siehe S. 239 dieses Bandes.

[357]Siehe S. 239 dieses Bandes.

[358]Rudolf Leuckart(1822-1898), Professor der Zoologie in Leipzig, »Über die Morphologie und Verwandtschaftsverhältnisse niederer Tiere«. Braunschweig 1848.

[358]Rudolf Leuckart(1822-1898), Professor der Zoologie in Leipzig, »Über die Morphologie und Verwandtschaftsverhältnisse niederer Tiere«. Braunschweig 1848.

[359]Siehe Bd. III S. 391.

[359]Siehe Bd. III S. 391.

[360]A. Kowalevskyin denMémoires de l'Académie de St. Pétersbourg1866 u. 1867.

[360]A. Kowalevskyin denMémoires de l'Académie de St. Pétersbourg1866 u. 1867.

[361]A. Kowalevsky, Embryologische Studien an Würmern und Arthropoden. St. Petersburg 1871.

[361]A. Kowalevsky, Embryologische Studien an Würmern und Arthropoden. St. Petersburg 1871.

[362]Die wichtigsten WerkeDarwinssind: Der Bau und die Verteilung der Koralleninseln (1842). – Über die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl (1859). – Die Reise eines Naturforschers (1860). – Über die verschiedenen Einrichtungen, durch welche Orchideen von Insekten befruchtet werden (1862). – Die Bewegungen und die Lebensweise der kletternden Pflanzen (1867). – Das Variieren der Tiere und Pflanzen im Zustande der Domestikation (1867). – Die Abstammung des Menschen und die geschlechtliche Zuchtwahl (1871). – Insektenfressende Pflanzen (1875). – Die Entstehung der Ackererde durch die Tätigkeit der Regenwürmer (1881).DarwinsWerke wurden durchJ. V. Carusins Deutsche übertragen. Eine BiographieDarwinsgab sein SohnF. Darwinheraus (Life and letters ofCh. Darwin, London 1887; Deutsch vonJ. V. Carus, Stuttgart 1887).

[362]Die wichtigsten WerkeDarwinssind: Der Bau und die Verteilung der Koralleninseln (1842). – Über die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl (1859). – Die Reise eines Naturforschers (1860). – Über die verschiedenen Einrichtungen, durch welche Orchideen von Insekten befruchtet werden (1862). – Die Bewegungen und die Lebensweise der kletternden Pflanzen (1867). – Das Variieren der Tiere und Pflanzen im Zustande der Domestikation (1867). – Die Abstammung des Menschen und die geschlechtliche Zuchtwahl (1871). – Insektenfressende Pflanzen (1875). – Die Entstehung der Ackererde durch die Tätigkeit der Regenwürmer (1881).DarwinsWerke wurden durchJ. V. Carusins Deutsche übertragen. Eine BiographieDarwinsgab sein SohnF. Darwinheraus (Life and letters ofCh. Darwin, London 1887; Deutsch vonJ. V. Carus, Stuttgart 1887).

[363]Eine umfangreiche Literatur überDarwinsLeben, seine Lehre und ihre Folgen entstand im Jahre 1909 aus Anlaß der hundertsten Wiederkehr seines Geburtstages. Eine Zusammenstellung und Besprechung dieser Literatur findet sich in dem entsprechenden Jahrgange der Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften.

[363]Eine umfangreiche Literatur überDarwinsLeben, seine Lehre und ihre Folgen entstand im Jahre 1909 aus Anlaß der hundertsten Wiederkehr seines Geburtstages. Eine Zusammenstellung und Besprechung dieser Literatur findet sich in dem entsprechenden Jahrgange der Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften.

[364]Erasmus Darwin,Zoonomia or the Laws of Organic Life. London 1794-1796.

[364]Erasmus Darwin,Zoonomia or the Laws of Organic Life. London 1794-1796.

[365]Siehe S. 169 dieses Bandes.

[365]Siehe S. 169 dieses Bandes.

[366]Essay on the principles of population.

[366]Essay on the principles of population.

[367]Darwinhat die Grundzüge seiner Theorie schon zu Beginn der vierziger Jahre entwickelt. Seine 1842 und 1844 verfaßten, für die Entwicklung seiner Vorstellungen wichtigen Abhandlungen, die als die Fundamente des 1859 erschienenen Werkes über die Entstehung der Arten zu betrachten sind, wurden neuerdings in deutscher Übersetzung veröffentlicht:Charles Darwin, Die Fundamente zur Entstehung der Arten. Zwei 1842 und 1844 verfaßte Essays, herausgegeben vonFrancis Darwin. Autorisierte deutsche Übersetzung vonM. Semon. Leipzig B. G. Teubner 1911 (VIII u. 326 Seiten).

[367]Darwinhat die Grundzüge seiner Theorie schon zu Beginn der vierziger Jahre entwickelt. Seine 1842 und 1844 verfaßten, für die Entwicklung seiner Vorstellungen wichtigen Abhandlungen, die als die Fundamente des 1859 erschienenen Werkes über die Entstehung der Arten zu betrachten sind, wurden neuerdings in deutscher Übersetzung veröffentlicht:

Charles Darwin, Die Fundamente zur Entstehung der Arten. Zwei 1842 und 1844 verfaßte Essays, herausgegeben vonFrancis Darwin. Autorisierte deutsche Übersetzung vonM. Semon. Leipzig B. G. Teubner 1911 (VIII u. 326 Seiten).

[368]H. G. Bronn.

[368]H. G. Bronn.

[369]Zu den gleichen Anschauungen, wie sieDarwinin seinem Werke über die Entstehung der Arten entwickelte, war auch der englische NaturforscherWallacegelangt. Er durchforschte von 1848-1852 Brasilien und 1854-1862 den Malayischen Archipel. Durch einen Vergleich der Faunen und der Floren des alten und des neuen Kontinents kam er, gleichfalls angeregt durch die vonLyellund vonMalthusentwickelten Lehren, zu einer mit derDarwinschen sich deckenden Theorie der natürlichen Zuchtwahl. Die betreffende Abhandlung datiert vom Jahre 1858 und führt den Titel »Über die Neigung der Spielarten, unbegrenzt von dem ursprünglichen Typus abzuweichen«.

[369]Zu den gleichen Anschauungen, wie sieDarwinin seinem Werke über die Entstehung der Arten entwickelte, war auch der englische NaturforscherWallacegelangt. Er durchforschte von 1848-1852 Brasilien und 1854-1862 den Malayischen Archipel. Durch einen Vergleich der Faunen und der Floren des alten und des neuen Kontinents kam er, gleichfalls angeregt durch die vonLyellund vonMalthusentwickelten Lehren, zu einer mit derDarwinschen sich deckenden Theorie der natürlichen Zuchtwahl. Die betreffende Abhandlung datiert vom Jahre 1858 und führt den Titel »Über die Neigung der Spielarten, unbegrenzt von dem ursprünglichen Typus abzuweichen«.

[370]Ch. Darwin, Die Abstammung des Menschen und die geschlechtliche Zuchtwahl.

[370]Ch. Darwin, Die Abstammung des Menschen und die geschlechtliche Zuchtwahl.

[371]C. Semper, Die Verwandtschaftsbeziehungen der gegliederten Tiere. Würzburg 1875.

[371]C. Semper, Die Verwandtschaftsbeziehungen der gegliederten Tiere. Würzburg 1875.

[372]Ernst Haeckelwurde 1834 in Potsdam geboren. Er wirkte seit 1862 als Professor der Zoologie in Jena.HaeckelsArbeiten liegen insbesondere auf dem Gebiete der wissenschaftlichen Erforschung des niederen marinen Tierlebens (Schwämme, Medusen, Korallen, Planktonstudien).Haeckelschuf ferner die Grundlagen einer auf der Entwicklungslehre fußenden theoretischen Biologie. Auch erwarb er sich große Verdienste um die Popularisierung der Zoologie (Kunstformen der Natur 1904; Indische Reisebriefe 1883). Seine wichtigsten Werke sind die generelle Morphologie 1866 und die Anthropogenie oder natürliche Stammesgeschichte des Menschen 1874.

[372]Ernst Haeckelwurde 1834 in Potsdam geboren. Er wirkte seit 1862 als Professor der Zoologie in Jena.HaeckelsArbeiten liegen insbesondere auf dem Gebiete der wissenschaftlichen Erforschung des niederen marinen Tierlebens (Schwämme, Medusen, Korallen, Planktonstudien).Haeckelschuf ferner die Grundlagen einer auf der Entwicklungslehre fußenden theoretischen Biologie. Auch erwarb er sich große Verdienste um die Popularisierung der Zoologie (Kunstformen der Natur 1904; Indische Reisebriefe 1883). Seine wichtigsten Werke sind die generelle Morphologie 1866 und die Anthropogenie oder natürliche Stammesgeschichte des Menschen 1874.

[373]Daß Anklänge an das biogenetische Grundgesetz, wie esHaeckelformuliert hat, sich in der älteren Literatur finden, zeigte vor kurzemJ. H. F. Kohlbruggeim zoologischen Anzeiger Bd. 38 (1911) S. 447. Wenn danach schon früher von Forschern wieMeckeldie Embryogenie als eine Wiederholung der Zoogenie oder Morphogenie aufgefaßt wurde, so darf man doch nicht vergessen, daß man die Entwicklung der Formen meist nicht als ein allmähliches Entstehen der einen Form aus der anderen, sondern als einen Zusammenhang der in der Natur waltenden schöpferischen Ideen betrachtete.

[373]Daß Anklänge an das biogenetische Grundgesetz, wie esHaeckelformuliert hat, sich in der älteren Literatur finden, zeigte vor kurzemJ. H. F. Kohlbruggeim zoologischen Anzeiger Bd. 38 (1911) S. 447. Wenn danach schon früher von Forschern wieMeckeldie Embryogenie als eine Wiederholung der Zoogenie oder Morphogenie aufgefaßt wurde, so darf man doch nicht vergessen, daß man die Entwicklung der Formen meist nicht als ein allmähliches Entstehen der einen Form aus der anderen, sondern als einen Zusammenhang der in der Natur waltenden schöpferischen Ideen betrachtete.

[374]S. S. 249 dieses Bandes.

[374]S. S. 249 dieses Bandes.

[375]E. Haeckel, Gastraeatheorie. Jenenser naturwiss. Zeitschrift 1874.GegenHaeckelsGastraeatheorie wurde sofort von dem bedeutenden Wiener ZoologenC. Clauseine Reihe von Einwänden erhoben. Trotzdem besitzt die Theorie noch heute in wissenschaftlichen Kreisen Anhänger.

[375]E. Haeckel, Gastraeatheorie. Jenenser naturwiss. Zeitschrift 1874.

GegenHaeckelsGastraeatheorie wurde sofort von dem bedeutenden Wiener ZoologenC. Clauseine Reihe von Einwänden erhoben. Trotzdem besitzt die Theorie noch heute in wissenschaftlichen Kreisen Anhänger.

[376]C. BergmannundR. Leuckart, Anatomisch-physiologische Übersicht des Tierreichs. Vgl. Anatomie und Physiologie, Stuttgart 1852.

[376]C. BergmannundR. Leuckart, Anatomisch-physiologische Übersicht des Tierreichs. Vgl. Anatomie und Physiologie, Stuttgart 1852.

[377]W. Roux, Programm und Forschungsmethoden der Entwicklungsmechanik der Organismen. Leipzig, W. Engelmann 1897.

[377]W. Roux, Programm und Forschungsmethoden der Entwicklungsmechanik der Organismen. Leipzig, W. Engelmann 1897.

[378]Über die hierfür vonRouxundDrieschgegebenen Erklärungen findet sich das Nähere inW. Roux: Vorträge und Aufsätze über Entwicklungsmechanik der Organismen. Heft I: Die Entwicklungsmechanik, ein neuer Zweig der biologischen Wissenschaft. Leipzig, W. Engelmann 1905.

[378]Über die hierfür vonRouxundDrieschgegebenen Erklärungen findet sich das Nähere inW. Roux: Vorträge und Aufsätze über Entwicklungsmechanik der Organismen. Heft I: Die Entwicklungsmechanik, ein neuer Zweig der biologischen Wissenschaft. Leipzig, W. Engelmann 1905.

[379]Siehe Bd. III. S. 82-90.

[379]Siehe Bd. III. S. 82-90.

[380]Karl Friedrich Gärtnerwar der Sohn des um die Morphologie der Blüte hochverdientenJoseph Gärtners(Bd. III. S. 352).Karl Friedrich Gärtnerlebte als Arzt in Calw (Württemberg), wo er 1850 starb. Sein Hauptwerk erschien 1849 unter dem Titel: Versuche und Beobachtungen über die Bastarderzeugung. Als Einleitung zu diesem Buche erschienen im Jahre 1844Gärtners»Versuche und Beobachtungen über die Befruchtungsorgane der vollkommeneren Gewächse und über die natürliche und künstliche Befruchtung durch den eigenen Pollen.«

[380]Karl Friedrich Gärtnerwar der Sohn des um die Morphologie der Blüte hochverdientenJoseph Gärtners(Bd. III. S. 352).Karl Friedrich Gärtnerlebte als Arzt in Calw (Württemberg), wo er 1850 starb. Sein Hauptwerk erschien 1849 unter dem Titel: Versuche und Beobachtungen über die Bastarderzeugung. Als Einleitung zu diesem Buche erschienen im Jahre 1844Gärtners»Versuche und Beobachtungen über die Befruchtungsorgane der vollkommeneren Gewächse und über die natürliche und künstliche Befruchtung durch den eigenen Pollen.«

[381]Sachs, Geschichte der Botanik. S. 462.

[381]Sachs, Geschichte der Botanik. S. 462.

[382]Wichura, Die Bastardbefruchtung im Pflanzenreich erläutert an Bastarden der Weiden. Breslau 1865, sowieNägeliin den Berichten der bayr. Akademie d. Wissensch. 1865.

[382]Wichura, Die Bastardbefruchtung im Pflanzenreich erläutert an Bastarden der Weiden. Breslau 1865, sowieNägeliin den Berichten der bayr. Akademie d. Wissensch. 1865.

[383]Ch. Darwin, Das Variieren der Tiere und Pflanzen im Zustande der Domestikation. Aus dem Englischen übersetzt vonV. Carus. Stuttgart 1873. Bd. II. S. 106 u. f.

[383]Ch. Darwin, Das Variieren der Tiere und Pflanzen im Zustande der Domestikation. Aus dem Englischen übersetzt vonV. Carus. Stuttgart 1873. Bd. II. S. 106 u. f.

[384]Gregor Mendel, Versuche über Pflanzenhybriden, zwei Abhandlungen 1866 und 1870. Neu (als Bd. 121 derOstwaldschen Klassiker) herausgegeben vonErich von Tschermak. Leipzig, W. Engelmann 1911.Johann Gregor Mendelwurde 1822 in dem deutsch mährischen Orte Heinzendorf geboren. Er widmete sich dem geistlichen Stande. Als Augustinermönch studierteMendelin Wien Naturwissenschaften. Darauf wirkte er (1854-1868) als Lehrer dieses Faches an der Oberrealschule in Brünn. In diese Zeit fallen seine ausgedehnten Bastardierungsversuche.Mendelstarb 1884 als Prälat seines Ordens.Vergl.Hugo Iltis,Johann Gregor Mendelals Forscher und Mensch. Brünn 1908, sowieR. C. Punnett, Mendelismus; herausgegeben vonHugo Iltis, Brünn 1910. Ferner,Erich von Tschermak, zusammenfassende Orientierung über den gegenwärtigen Stand des Mendelismus im Handbuche der Züchtung der landwirtschaftl. Kulturpflanzen. 4. Bd. S. 63-106. Verlag von P. Parey, Berlin 1910.

[384]Gregor Mendel, Versuche über Pflanzenhybriden, zwei Abhandlungen 1866 und 1870. Neu (als Bd. 121 derOstwaldschen Klassiker) herausgegeben vonErich von Tschermak. Leipzig, W. Engelmann 1911.

Johann Gregor Mendelwurde 1822 in dem deutsch mährischen Orte Heinzendorf geboren. Er widmete sich dem geistlichen Stande. Als Augustinermönch studierteMendelin Wien Naturwissenschaften. Darauf wirkte er (1854-1868) als Lehrer dieses Faches an der Oberrealschule in Brünn. In diese Zeit fallen seine ausgedehnten Bastardierungsversuche.Mendelstarb 1884 als Prälat seines Ordens.

Vergl.Hugo Iltis,Johann Gregor Mendelals Forscher und Mensch. Brünn 1908, sowieR. C. Punnett, Mendelismus; herausgegeben vonHugo Iltis, Brünn 1910. Ferner,Erich von Tschermak, zusammenfassende Orientierung über den gegenwärtigen Stand des Mendelismus im Handbuche der Züchtung der landwirtschaftl. Kulturpflanzen. 4. Bd. S. 63-106. Verlag von P. Parey, Berlin 1910.

[385]S. S. 263.

[385]S. S. 263.

[386]Näheres darüber siehe beiE. Rádl, Geschichte der biologischen Theorien. Bd. II. S. 510. Leipzig, W. Engelmann 1910.

[386]Näheres darüber siehe beiE. Rádl, Geschichte der biologischen Theorien. Bd. II. S. 510. Leipzig, W. Engelmann 1910.

[387]Henry Clifton Sorby, englischer Privatgelehrter, 1826 geboren, wandte das Verfahren der mikroskopischen Untersuchung von Dünnschliffen der Gesteine seit etwa 1850 an. Seit 1831 war dies Verfahren schon zur Untersuchung fossiler Hölzer benutzt worden.

[387]Henry Clifton Sorby, englischer Privatgelehrter, 1826 geboren, wandte das Verfahren der mikroskopischen Untersuchung von Dünnschliffen der Gesteine seit etwa 1850 an. Seit 1831 war dies Verfahren schon zur Untersuchung fossiler Hölzer benutzt worden.

[388]Quart. journ. geol. Soc. 1858. XIV. S. 453.

[388]Quart. journ. geol. Soc. 1858. XIV. S. 453.

[389]Ferdinand Zirkelwurde 1838 in Bonn geboren.

[389]Ferdinand Zirkelwurde 1838 in Bonn geboren.

[390]Zittel, Geschichte der Geologie S. 732.

[390]Zittel, Geschichte der Geologie S. 732.

[391]Bonn 1870.

[391]Bonn 1870.

[392]Rosenbusch, Mikroskopische Physiographie der massigen Gesteine. Stuttgart 1877.

[392]Rosenbusch, Mikroskopische Physiographie der massigen Gesteine. Stuttgart 1877.

[393]Siehe auchGünther, Geschichte der anorganischen Naturwissenschaften. S. 782.

[393]Siehe auchGünther, Geschichte der anorganischen Naturwissenschaften. S. 782.

[394]Gabriel August Daubréewurde 1814 in Metz geboren. Nach Beendigung seiner Studien an derÉcole polytechniquezu Paris bekleidete er zunächst das Amt eines Bergingenieurs. Darauf wurde er Professor der Geologie in Straßburg. In gleicher Stellung wirkte er seit 1861 in Paris.Daubréestarb im Jahre 1896. Seine »Géologie expérimentelle«, die »Études synthétiques de géologie expérimentale« und sein umfangreiches Buch über die geologischen Wirkungen des Wassers (»Les eaux sousterraines«) sind seine wichtigsten Werke.

[394]Gabriel August Daubréewurde 1814 in Metz geboren. Nach Beendigung seiner Studien an derÉcole polytechniquezu Paris bekleidete er zunächst das Amt eines Bergingenieurs. Darauf wurde er Professor der Geologie in Straßburg. In gleicher Stellung wirkte er seit 1861 in Paris.Daubréestarb im Jahre 1896. Seine »Géologie expérimentelle«, die »Études synthétiques de géologie expérimentale« und sein umfangreiches Buch über die geologischen Wirkungen des Wassers (»Les eaux sousterraines«) sind seine wichtigsten Werke.

[395]J. Thurmann(1804-1855) in einer im Jahre 1830 erschienenen Abhandlung.

[395]J. Thurmann(1804-1855) in einer im Jahre 1830 erschienenen Abhandlung.

[396]A. Favre.Arch. Scienc. phys. et nat. Genève1878.

[396]A. Favre.Arch. Scienc. phys. et nat. Genève1878.

[397]H. R. Goeppert, Abhandlung, eingesandt auf die Preisfrage: Man suche darzutun, ob die Steinkohlen aus Pflanzen entstanden sind, welche an den Stellen, wo jene gefunden werden, wuchsen. 1848.

[397]H. R. Goeppert, Abhandlung, eingesandt auf die Preisfrage: Man suche darzutun, ob die Steinkohlen aus Pflanzen entstanden sind, welche an den Stellen, wo jene gefunden werden, wuchsen. 1848.

[398]C. Englerin den Berichten der deutschen chemischen Gesellschaft. Bd. 21, 22, 26 u. 28.

[398]C. Englerin den Berichten der deutschen chemischen Gesellschaft. Bd. 21, 22, 26 u. 28.

[399]Mit 12 Tafeln Abbildungen. Berlin 1873.

[399]Mit 12 Tafeln Abbildungen. Berlin 1873.

[400]Die erste leiteteWyville Thomson1869 und 1870 auf dem englischen Schiffe »Porcupine«.

[400]Die erste leiteteWyville Thomson1869 und 1870 auf dem englischen Schiffe »Porcupine«.

[401]Hausmann.

[401]Hausmann.

[402]Charpentier, 1837.

[402]Charpentier, 1837.

[403]SieheZirkel, Geschichte der Geologie, S. 331.

[403]SieheZirkel, Geschichte der Geologie, S. 331.


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