2. Vorbereitung zum Arbeiten.
Gleich hier will ich bemerken, daß es mir eine besondere liebe Aufgabe ist, den Anfänger unmittelbar ins Praktische der Technik einzuführen und ihn mit allem theoretischen Ballast, soweit er nur immer entbehrlich und nicht zum Verständnis notwendig ist, zu verschonen. Deshalb auch habe ich es vermieden, mich in langen technologischen Abhandlungen über die einzelnen Materialien zu ergehen, denn bei den heutigen merkantilen Verhältnissen ist es wirklich nicht schwer, zu der einwandfreien Reinheit und Güte des vom Handel Gebotenen Vertrauen zu haben. Nun zur Sache!:
Als erste Anschaffung für den Anfänger ist dieKupferplatteanzusehen. Sie wird in größeren Metallhandlungen aus gewalzten Kupferplatten geschnitten und ihr Preis nach ihrem Gewichte bestimmt. Um den Anfänger gleich hier zu orientieren, sei folgendes erwähnt:
1. Die Platte soll etwa 1½–3mmdick sein.
2. Ein handliches aber schon ansehnliches Format ist 13 × 18cm. Dem Anfänger ist dringend zu raten, bei seinen ersten Versuchen über dieses Maß nicht hinaus zu gehen, da es ihm die größteBequemlichkeit bei allen folgenden Hantierungen bietet. Bei erlangter Sicherheit steigert sich von selbst das Bedürfnis nach größeren Platten, zumal ja die Brauchbarkeit der Arbeit für größere Auflage ohnehin nicht mit dem ersten Versuch erreicht (und auch gar nicht bezweckt) wird.
3. Das spezifische Gewicht von gewalzten Kupferplatten schwankt und beträgt ungefähr 8·7–8·9. Es dient zur Vorausbestimmung des Gewichtes der Platte. Eine Platte im Format 13 × 18cm, 3mmdick, wiegt also:
13 × 18 × 0·3 × 8·9104234× 0·370·2× 8·956166318624·78; das sind also 624·78 Gramm.
Der Preis des Kupfers schwankt stetig im Handel. Nach obigen Daten und Kenntnis des Kilopreises läßt sich der Preis der gewünschten rohen Platte annähernd bestimmen. Diese Platte wird nun einem geschickten Kupferschmied oder noch besser einer Plattieranstalt übergeben. Hier wird die Platte »gestreckt«, d. h. eben gehämmert. Die Kanten werden nach der Bildfläche zu leicht abgeschrägt. Die Neigung der Schräge soll ungefähr 45° betragen; je dicker die Platte ist, desto flacher muß diese Neigung sein,damit die Oberwalze beim Drucken die Platte leicht anlaufen kann; auch wird dadurch die Gefahr beseitigt, daß das Drucktuch zwischen Walze und steilkantiger Platte zerschnitten wird. Die Ecken können abgerundet werden. Diese Schräge heißtFacette, die Arbeit: dasFacettieren. Die Bildfläche soll den feinsten Schliff – frei von jeder Spur eines Ritzes – zeigen, vor allzu spiegelglatterPolierungist jedoch zu warnen, da eine solche Fläche für das spätere Arbeiten zuweilen Ursache von Mißlichkeiten werden kann (siehe Mißerfolge).
Hat man die Platte in diesem Zustand, so überzeuge man sich durch vorsichtiges Auflegen derselben auf eine Spiegelscheibe, von ihrer wirklichen Ebenheit. Man hebt sie an einer Kante etwas und läßt sie sachte zurückfallen; ist die Schliffläche eben, dann wird dieses Zurückfallen lautlos, ohne Klappern, erfolgen. Um sie vor dem Zerkratztwerden zu schützen, lege man in eine flache Schachtel ein Flanelltuch und auf dieses die Platte mit der Schliffläche nach unten.
Man bekommt fertig hergerichtete Platten in allen gangbaren Formaten in größeren Mal- und Zeichengeräte-Handlungen; vielleicht wird sich diese Beschaffung aber etwas teurer stellen.
Obwohl es viele erprobte Rezepte für die Bereitung dieses wichtigen Materials gibt, will ich dennoch von ihrer Anführung absehen, um nicht durchverschiedene Mischungsverhältnisse eine Unsicherheit hervorzurufen, denn: wozu den Anfänger der Pein der Wahl zu überlassen, wenn ein erprobtes Rezept ihm gutes Gelingen gewährleistet!
Der Ätzgrund muß folgende Eigenschaften besitzen:
1. dauernde Festigkeit gegenüber verdünnten Säuren;2. leichte Schmelzbarkeit;3. festes Haften an der Metallfläche;4. Geschmeidigkeit: die Nadel darf den Firnis nicht zersplittern, sondern ihn nur glatt durchschneiden.
1. dauernde Festigkeit gegenüber verdünnten Säuren;
2. leichte Schmelzbarkeit;
3. festes Haften an der Metallfläche;
4. Geschmeidigkeit: die Nadel darf den Firnis nicht zersplittern, sondern ihn nur glatt durchschneiden.
Die erste Eigenschaft wird ihm besonders durch Asphalt, die zweite durch Bienenwachs, die dritte durch Mastix, die vierte durch ganz homogenes Gefüge des Gemisches. Dieses wird nach folgendem Rezept bereitet:
Je mehr Asphalt in der Mischung ist, desto härter und wiederstandsfähiger wird der Ätzgrund, aber auch desto undurchsichtiger. Deshalb setzt man dort, wo man auf dessen Durchsichtigkeit Gewicht legt, noch etwas Kolophonium zu. (In unserem Rezept etwa 2 Gewichtsteile.)
Zur Mischung sind zwei Gefäße erforderlich, welche ja nicht zu klein gewählt werden dürfen. Zwei emaillierte Blechtöpfe leisten recht gute Dienste.Das Schmelzen geschieht auf dem Küchenherde, jedoch hübsch abseits, damit ohne Gefahr gearbeitet werden kann. Eine Zange oder ein feuchtes Tuch liegt bereit zum Anfassen der heißen Töpfe.
Die runden Körnchen des Mastix werden mit dem zerstoßenen Kolophonium zuerst geschmolzen; erst dann wird das Bienenwachs Stückchen für Stückchen zugesetzt. Fortwährendes Umrühren mit einem Blechlöffel oder dergl. bewirkt die vollkommene Mischung. Man darf den Topf auch nicht aus den Augen lassen und muß bei etwa beginnendem Rauchen das Gemisch sofort von der Hitze wegrücken. Das Rauchen ist übrigens schon ein bedenkliches Zeichen von Überhitzung und soll durch wachsame Behandlung überhaupt vermieden werden. Diese Masse läßt man nun bei etwa 100° Celsius abseits stehen und schmilzt im zweiten Gefäß den ebenfalls klein gestoßenen Asphalt bis zu leichtem Fluß. Unter großer Vorsicht und stetem Umrühren gießt man das Gemisch in einigen Absätzen in den bereits vom Feuer weggezogenen Asphalt und erhält das Ganze bei sehr mäßiger Hitze noch etwa 5 bis 10 Minuten in Fluß, damit die gewünschte Homogenität der Masse ganz sicher erreicht werde. Hierauf gießt man die flüssige Masse in ein großes Gefäß mit reinem kalten Wasser; hier erstarrt sie sofort zu unregelmäßigen Klumpen. In lauwarmem Wasser lassen sich diese wie Teig kneten und die Finger fühlen leicht jedes Knötchen oder Körnchen, welches sich vielleicht noch in der Masse befindet;alle diese Verunreinigungen müssen aus der Masse entfernt werden; dann werden aus dem also gereinigten Ätzgrund Walzen oder Kugeln geformt und erkalten gelassen.
Dieser Vorrat wird zweckmäßig in einfachen länglichen Blechbüchsen aufbewahrt, wie man sie mit diversen Pulvern oder dergl. in den Geschäften als Verpackung bekommt.
Man hüte sich die Masse trocken, also außer Wasser zu lange zu kneten, da sie sonst an der Hand festklebt und diese nur durch energisches Reiben mit Terpentin wieder rein gemacht werden kann.
Die Platte, wie wir sie in Händen haben, ist zur Aufnahme des Ätzgrundes noch nicht geeignet, da sie noch einen Hauch von Fett besitzt, welcher den innigen Kontakt zwischen Kupfer und Firnis nicht zulassen würde; gießen wir auf unsre Platte Wasser auf, so sehen wir, daß es wie Quecksilber in Kugeln abfließt, ein Zeichen, daß sich noch ein Fetthauch auf der Platte befindet. Um diesen zu entfernen, bereiten wir in einer Schale einen Brei von feiner Schlemmkreide oder weißem Ton mit Wasser. Dieser dicke Brei wird mit einem Leinwandbausch auf der Platte tüchtig aufgerieben und bei einiger Hitze rasch getrocknet. Ist dieser Anstrich trocken geworden, so wird er mit einem ganztrockenen, frischgewaschenen Leinwandlappen von der Platte abgerieben. Die Schlemmkreide hat alles Fett aufgesaugt und die Platte ist jetzt zum Grundieren bereit. Diese Prozedur ist notwendig, da ihre Unterlassung später ein Abblättern des Firnisses leicht zur Folge haben könnte. (Siehe »Über Mißerfolge« Nr. 8, Ursacheb).
Abb. 1. Rost aus starkem Draht ohne Überkreuzungen, damit die Platte flach darauf liegen kann.
Abb. 1. Rost aus starkem Draht ohne Überkreuzungen, damit die Platte flach darauf liegen kann.
Es handelt sich nun darum, den Ätzgrund in feiner Schicht auf die Platte zu bringen. Man nennt diesen Vorgang das »Aufbringen« des Ätzgrundes; er wird damit eingeleitet, daß die Platte gleichmäßig und gelinde über einer Spiritus- oder Gasflamme erhitzt wird. Zum bequemen Halten der Platte dient eine Beißzange oder eine Feilklobe, welche man in die Platte festschrauben kann. Gegen das Zerkratzen des Kupfers schützt eine zwischen den Angriffsstellen angebrachte Einlage von mehrfach gefaltetem Filtrierpapier oder dickem, weichem Leder. Man kann sich auch aus sehr starkem Draht einen Rost mit Handhabe machen lassen (Abb. 1). DieKupferplatte wird – Schliff nach oben – darauf gelegt und so über die Flamme gehalten.
Um eine gleichmäßige Erhitzung der Kupferplatte zu bewirken, bewege man sie über der Flamme hin und her. Wenn das helle Rosa des Kupfers zu dunkeln beginnt, ist die Platte reichlich erhitzt; länger darf man nicht warten, denn das bald eintretende Farbenspiel von Orange, Karminrot bis Violett und Blau wäre ein Zeichen von Überhitzung und ist unbedingt zu vermeiden. Bei kleineren Platten erzielt man eine ausreichende Erhitzung, wenn man sie etwa 5cmüber den Zylinder einer brennenden Lampe hält. Jetzt wird die Platte rasch auf ein sehr reines Brett gelegt (Schliffläche oben) und mit der Asphaltmasse erst vorsichtig am Rande hin gestrichen; sie schmilzt sofort, darf aber ja nicht zu rauchen oder gar zu zischen beginnen, das wäre ein sicheres Zeichen von Überhitzung! In einem solchen Falle muß ein Sinken der Hitze abgewartet werden. Ist alles in Ordnung, so wird mit der Masse über die Mitte der Platte hingestrichen, jedoch nicht zu reichlich, ein vollkommenes Bestreichen der Platte mit Ätzgrund ist nicht notwendig; man streicht etwa die beiden Diagonalen auf und bei großen Platten eventuell noch zwischen ihnen ein paar Striche. Der geschmolzene Ätzgrund wird nun mit der Grundierwalze (Abb. 2) auf der ganzen Fläche ausgewalzt, bis er wie eine dünne durchscheinende Haut auf dem Kupfer in gleichmäßiger Feinheit erscheint.
Abb. 2. Grundierwalze.
Abb. 2. Grundierwalze.
Die Grundierwalze besteht aus einem Holzzylinder von etwa 5cmLänge und 3cmDurchmesser, welcher mit dünnem, glattem Leder derart überzogen ist, daß die Naht unmerklich ist (Taschnerarbeit). Denselben Zweck erfüllt auch Goldschlägerhäutchen, doch ist Leder unbedingt vorzuziehen. Diese Walze erhält eine Handhabe, in welcher sie um ihre Achse äußerst leicht drehbar sein muß. Dabei ist darauf zu achten, daß die SchraubenköpfeAundBdie Walze daran verhindern müssen, mit derGabelin Berührung zu kommen, weil sie sonst stecken bliebe, wenn etwas Ätzgrund über die Walzenkanten tritt. Deshalb muß überhaupt auch ein genügender Raum beiderseits zwischen Walze und Gabel frei bleiben. Man erhält Grundierwalzen auch gebrauchsfertig zu kaufen. (Große Platten erfordern selbstverständlich auch große Grundierwalzen.) Ist die Walze neu, so tut man gut daran, sie erst auf irgend einem heißen Blech mit Ätzgrund einzuwalzen und dann erst auf der Platte zu verwenden. Der auf der Walze stets haftendeÄtzgrund wird nie davon entfernt, bei kleineren Platten genügt dieser oft allein zum Grundieren. Gleich nach dem Gebrauch darf die Walze nicht weggelegt werden, da sie infolge des noch klebrigen Ätzgrundes überall haften und Staub und dergl. an ihr hängen bliebe; man legt die Handhabe auf einen Gegenstand so, daß die Walze frei in der Luft bleibt.
Abb. 3.ABCDKupferplatte.
Abb. 3.ABCDKupferplatte.
Die Platte ist nun bereits vor Einwirkung der Säure geschützt. Der Metallglanz des Kupfers schimmert jedoch noch durch und würde den Augendes Radierers beim Arbeiten sehr unangenehm, ja unerträglich werden. Zur Abhilfe dessen wird die noch warme Platte mittelst einer Wachsfackel angerußt. Auf das Brett, auf dem sie liegt, wird sie mit starken Reißnägeln (2 an jeder Ecke) befestigt, jedoch nicht in der Mitte des Brettes, sondern an einem Ende. (Abb. 3). Das Brett wird nun derart auf einen Kasten oder auf ein sonstiges hohes Möbelstück gelegt, daß die Platte nach unten kommt und frei in die Luft ragt; ein schwerer Gegenstand verhindert das Herunterfallen des Brettes (Abb. 4). Man kann auch in den Kasten oben einen Haken einschrauben; dann schiebt man das Brett bei Bedarf einfach darunter, ohne es erst beschweren zu müssen. Aus drei oder vier Wachsstocksträngen wird nun eine Fackel gedreht und diese angezündet. Sie beginnt zu rußen und wird unter der Platte in entsprechender Entfernung hin- und hergeführt wie ein Anstreichpinsel. Dabei sind folgende Vorsichtsmaßregeln zu treffen:
1. Die Luft im Zimmer muß absolut ruhig sein. Zugluft, Herumgehen anderer Personen in der Nähe der Fackel, Türenöffnen oder -Schließen ist unbedingt zu vermeiden, weil man der Rauchsäule dann nicht die gewünschte Richtung geben kann.2. Nur der Ruß, nicht aber die Flamme darf die Platte berühren.3. An einer Stelle darf nicht lange verweilt werden.
1. Die Luft im Zimmer muß absolut ruhig sein. Zugluft, Herumgehen anderer Personen in der Nähe der Fackel, Türenöffnen oder -Schließen ist unbedingt zu vermeiden, weil man der Rauchsäule dann nicht die gewünschte Richtung geben kann.
2. Nur der Ruß, nicht aber die Flamme darf die Platte berühren.
3. An einer Stelle darf nicht lange verweilt werden.
Abb. 4. Anrauchen der grundierten Kupferplatte.
Abb. 4. Anrauchen der grundierten Kupferplatte.
Bald wird man bemerken, daß die Platte ihren roten Glanz verliert und sich schwärzt. Ist dies an allen Stellen erfolgt, so ist die Arbeit vollendet. Sie erfordert viel Geduld und Übung. Legt man das Brett mit der Platte auf den Tisch, so sieht man auf ihr einen braunschwarzen, matt glänzenden und undurchsichtigen Ton, auf dem das Arbeiten sehr angenehm ist. Bei richtigem Vorgang desAnrauchens darf dieser Überzug nach dem Erkalten nicht im Geringsten abfärben, das wäre ein Zeichen, daß zuviel gerußt wurde. Die Flamme der Fackel bringt nämlich den Ätzgrund neuerdings zum Schmelzen; der Ruß wird durch den weichen Firnis in beschränkter Menge gebunden. Matte, überrußte Stellen lassen sich vom Firnis mit einem sehr weichen Lappen abwischen; das darf selbstverständlich nur auf gänzlich erkalteter Platte geschehen, da die Firnisschicht im warmen Zustand sehr leicht verletzlich ist. Mißlingt irgend etwas in einer dieser Arbeitsphasen, so heißt es die Platte mit Terpentin abwaschen, entfetten und mit Grundieren und Rauchen von neuem beginnen, was wohl kaum einem Anfänger erspart bleiben dürfte, da hier Übung die Hauptsache ist; also nicht den Mut verlieren!
Es wird oft geraten, dem Ätzgrund eine undurchsichtige und dabei säurefeste Substanz (zum Beispiel Graphitpulver) beizumengen, damit das Anrauchen erspart bleibe.
Dagegen möchte ich einwenden, daß eine gleichmäßige Mischung dieser zwei Stoffe schwer möglich ist. Und wenn auch, – die Graphitstäubchen rauben dem Ätzgrund seine Geschmeidigkeit, denn diese Körnchen werden von der Nadel aus dem Ätzgrund gerissen und verursachen einen ruppigen Strich, auch wenn man noch so feines Graphitpulver verwendete. Eine starke Lupe wird den Unterschied der Probestriche auf den beiden Ätzgründen deutlich zeigen. Übrigens ist auch dieDichtheit des Überzuges durch solche Beimengungen in Frage gestellt.
Die vollkommen kalte Platte wird wieder in die früher erwähnte Schachtel mit Flanellboden gelegt, falls sie nicht gleich in Verwendung genommen wird. Es ist noch zu beachten, daß der Ätzgrund in dünner Schichte nicht unbegrenzt lange seine Festigkeit gegen Säure bewahrt; er beginnt unter dem Einfluß der Atmosphäre allmählich zu verwittern. Deshalb ist es angezeigt, die Platte erst kurz vor der Inangriffnahme der Arbeit zu grundieren und auch während derselben keine allzugroßen (wochenlangen) Pausen eintreten zu lassen.
Ist der Ätzgrund nicht gar zu alt auf der Platte, so kann man ihn dadurch regenerieren, daß man die Platte von unten her gelinde erhitzt. Dieses neuerliche Anschmelzen macht ihn wieder gebrauchsfähig und erspart das neuerliche Grundieren. Daß man diese Prozedur bei einer bereits angefangenen Arbeit nicht unternehmen darf, ist selbstverständlich; der geschmolzene Ätzgrund würde ja die bereits radierten Striche wieder schließen.