[80]Noch von PTOLEMAEUS, Geogr. lib. VII. cap. I. § XVII., genannt Κωσαμβα, εν Γαγγητικῳ κολπῳ; wodurch die von V. A. SMITH, Journ. Roy. As. Soc. 1898 p. 503–519, vorgebrachte Hypothese, das alte Kosambī sei in Barāhat zu suchen, widerlegt ist. Uebrigens war die Kosambī-Halle auf einem Relief in Barāhat dargestellt, mit der InschriftKosabakuṭi: natürlich als nicht einheimische Sehenswürdigkeit. Die Ruinen des alten Kosambī liegen ohne Zweifel im Gebiete von Mañjhānpur, wo heute die Dörfer Kosām und Pālī stehn, sechs bis acht Meter unter zweitausendjähriger Humus. Vergl. Epigraphia Indica vol. II. p. 240.[81]ZuDevakaṭasobbhovergl.Devakhātabilam; auch TRENCKNERSBemerkung, Pāli Miscellany p. 61.[82]Ist die Lehre derCārvākās, i. e. Wohlredner, der indischen Sensualisten; cf. die z. Th. wörtliche Parallele im zweiten Akte desPrabodhacandrodayam, wo es heißt:nāsti paralokaḥ, mṛtyur evāpavarga iti. Ebenso das erste Kapitel desSarvadarśanasaṃgrahas. — Für diese extrem einseitige, also auch nur extrem gültige Auffassung hat bei uns CABANISein hübsches Merkwort gefunden: »vivre, c’est sentir«, Rapports etc. tome 1, mém. 2, § 2. Vergl. noch LUKREZII, 999–1001, wo einer der obigen Sätze fast im Echo ertönt:Cedit item retro, de terra quod fuit ante,in terras; et quod missum est ex aetheris oris,id rursum coeli fulgentia templa receptant.[83]Ehebrecher werden in einem alten Spruche,Jātakamvol. VI. v. 487,uttamabhaṇḍathenāgenannt, was wörtlich dem Satze SCHOPENHAUERSentspricht, Ehebruch sei der ärgste Diebstahl, Nachlass 4. Band § 355 i. f.[84]Lehre derBārhaspatyās, der indischen »Uebermenschen«: cf.Sāyaṇas’Excerpt imSarvadarśanasaṃgrahas, Ende des ersten Kapitels.[85]Lehre der Fatalisten, derDaivaparās;cf. deren Placitum im P. W.1s. v. — Dieniyatientspricht genau der εἱμαρμενη, e. g. bei PLUTARCH, De plac. philos. I, 27: Ἡρακλειτος, παντα καθ’ εἱμαρμενην, την δ’ αυτην ὑπαρχειν και αναγκην.[86]Zukūṭaṭṭhācf.Sarvasāropaniṣati. m.:sarvaprāṇibuddhistho yadā tadā kūṭastha ityucyate.[87]Cf.BhagavadgītāII. 19., 30. Auch mit denSāṃkhyās, zumal ihremsatkāryavādas, finden sich hier manche Berührungspunkte; vergl. GARBE, s. v. in seinerSāṃkhya-philosophie.[88]Der letzte Absatz erinnert an unsere naturhistorischen Weltprozessrealisten. — Zusuttaguḷocf.goṭaviyo, auch vonguḍas, 544.Jāt.v. 37.[89]Dogma Nāthaputtos: siehe bes. die 79. Rede. — So giebt auch IARCHAS, in PHILOSTRATSVita APOLLONIIlib. III, cap. VI, sich und die Seinen mit παντα ειδοτας =sabbadassāvinoalsbald fürJaināszu erkennen. Cf. Anm. 237.[90]Die Orthodoxie derŚrautasmārtās. Vergl.ManusI, 108:Ācāraḥ paramo dharmaḥśrutyuktaḥ smārta eva ca.[91]Dertakkī vīmaṃsīwird wohlnaiyāyiko vaiśeṣikas, Logiker-Physiker, sein. Von ihnen, denprāmāṇās, dürfte STRABOp. 719 reden: als Πραμνας, εριστικους τινας και ελεγκτικους trefflich bezeichnend; und zwar allgemein, nicht als besondere Schule, wie LASSEN, Indische Alterthumskunde2II, 731, angenommen. Vergl. denpramāṇapravīṇasim Vorspiel zumPrasannarāghavam.[92]Lehre derSyādvādinas, der Skeptiker.[93]Vergl. die vorwiegend buddhistischeNāradaparivrājakopaniṣatIII, v. 38 (͠=ManusII, 98):Śrutvā spṛṣṭvā ca bhuktvā cadṛṣṭvā ghrātvā ca yo naraḥna hṛṣyati glāyati vā,sa vijñeyo jitendriyaḥ.[94]Einen Auszug dieser Stelle giebt i. a.Jābālopaniṣatin fine, im Stil der Dharmasūtren.[95]puttamatāya puttā; drastisches Sideroxylon. Entspricht dembandhyāputrādivatderVedāntācāryāsetc. — Zursadhammokkaṃsanāundparadhammavambhanācf. Asokos XII. Felsenedikt.[96]Moranivāpo;Moragiryādi, Pfauenberg etc., häufig in den Inschriften von Sāñci und Barāhat.[97]Der siamesische Text hatAnnabhāro.[98]Wie der siam. Text wohl auch die anderen richtigkañca; vorhergaru0.Die Auskunft über die sechs anderen Meister, welche die Kommentatoren zu geben wissen, hat gewiss keinen höheren Werth als ihre sonstige Stegreif-Exegese. So wird z. B. vom ersten,Pūraṇo Kassapo, erzählt, er sei von gemeiner Geburt und ehedem eines großen Herrn Diener gewesen, und zwar der hundertste mit neunundneunzig anderen zusammen, habe also die Zahl gerade vollgemacht,pūretvā:daher der NamePūraṇo, u. s. w., u. s. w. Solche Gassenetymologien sind ja allgemein recht beliebt, nicht nur in Indien. Eine vogtländische Sage weiß nicht minder verbürgt von einem »heiligen Loff« zu berichten, der als Klausner im Walde zwischen Roda und Gera lebte, und zu welchem die Leute von weither gewallfahrtet kamen: allmälig sei dann später ein Ort entstanden, von diesem »Gange zum heiligen Loff« St. Gangloff geheißen — der ursprüngliche GANGOLFwar den biederen Nachfahren natürlich längst entschwunden. Indogermanische Volksverwandtschaft zeigt auch hier typische Züge.[99]Lies mit dem siam. Texteadhiciṇṇaṃ.[100]Ebenso heißt es noch auf einer Inschrift aus dem 1. Jahrh. n. Chr. von einem berühmtenJainameister in Mathurābahavovacaka-ca-gaṇino-ca: Epigraphia Indica vol. II, p. 209, No. 36.[101]So berichtet auch STRABOp. 712, nach MEGASTHENES: Τον δ’ ακροωμενον ουτε λαλησαι θεμις ουτε χρεμψασθαι αλλ’ ουδε πτυσαι. — Zum Gleichnisse cf. des ARISTONYMOSWort, STOB. Flor. XIII, 23: Ὡσπερ το μελι τα ἡλκωμενα δακνει, τοις δε κατα φυσιν ἡδυ εστιν, οὑτω και οἱ εκ φιλοσοφιας λογοι.[102]Nicht tödten, nicht stehlen, nicht ausschweifen, nicht lügen, nicht sich berauschen. — Die obige Klage vernimmt man wörtlich in einem AussprucheBhartṛharis’wieder, den uns I-TSINGaufbewahrt hat, bei MAXMÜLLER»India etc.« Exkurs F.[103]In der editio P. T. S. ist der Satzyam pibisvaṇṇavādī, fernerdhammaṃvergessen, u. s. w.[104]Eine Bilva fasst ungefähr einen drittel Liter. — Mit der hier und im Folgenden dargelegten strengen Zucht vergleiche man namentlich den zweiten Theil der großenSannyāsopaniṣat, v. 59–103, sowie derNāradaparivrājakopaniṣatfünften Theil, dessen v. 12 e. g. lautet:Pāṃsunā ca praticchannaśśūnyāgārapratiśrayaḥvṛkṣamūlaniketo vātyaktasarvapriyāpriyaḥ.[105]nantakāni; von √nam,na(ṃ)tas. Cf.naṃtum,naṃtva; zur Bed.:pariṇatādi. Das nördlichenamatamhat natürlich nichts damit zu schaffen.[106]Lies mit dem siam. Textedaḷhāni suttalūkhāni.[107]Es ist, wie der siam. Text andeutet,ucchepake va te ratāzu lesen. — Cf. die, dem Sinne nach identische, VarianteTheragāthāv. 843, 1146:uñchā[ya] pattāgate ratā. Damit urverwandt ist unsere Unze, von uncia, uncus, ογκος,aṉkas, √añc, √vañc, √uñch; eine Unze ist demnach eigentlich gleich einer Krumme (panis, aeris etc.)[108]nur für die Regenzeit eine Hütte sich selber errichten. Cf.Theragāthāv. 127 f.[109]Zu dieser ursprünglichen Bedeutung vonpāṭihāriyam, daspatiggahoanalog ist, cf.ChāndogyopaniṣatI, 11 i. f.: . . .sarvāṇi ha vā imāni bhūtānyannam eva pratiharamāṇāni jīvanti.[110]Der siam. Text hat0vimatthaṃ; es ist, wie vol. I, p. 385,0vimaṭṭhaṃzu lesen.[111]Vergl. hiermitMaitryupaniṣatIV, 2:Citrabhittir iva mithyāmanoramam ityathoktam = Therīgāthā393.Eine eigenthümliche Gegenseitigkeit der obigen Ausführungen und der schönen Farbenversuche SCHOPENHAUERSist in der Form sowohl als in der tieferen Bedeutung bis auf den einzelnen Fall nachweisbar.[112]Ein verwandtes Gleichniss,palalapiṇḍaḥ snehena vyāptaḥ, findet sichHarivaṃśeII, 71,27;Atharvaśiraupaniṣadi4.[113]Es darf hier wohl an den bekanntenadhyāropaserinnert werden,rajjusarpavat:Nirvāṇopaniṣati. m., imVedāntasārasNo. 34 u. No. 70; wiederum, auch zweimal, von SEXTUSEMPIRICUSvorgetragen, I. Pyrrhon. 227 u. I. Logic. 187.[114]Einem der obigen Gleichnisse nahezu wörtlich entsprechend wird magische Schöpfung vom gewaltigen Hylourgen PARACELSUSbeschrieben: »... wie ein Erd in deß Hafners Hand, der macht vnd formirt darauß was er will vnd was jhn gelust«: Straßburger Ausgabe 1603 vol. I. fol. 882.[115]Zum Gleichnisse cf.ChāndogyopaniṣatVI, 14,2;RāmāyaṇamII, 108, 5–6.[116]AehnlichChāndogyopaniṣatVIII, 6, 2:Tadyathā mahāpatha ātata ubhau grāmau gacchatīmaṃ cāmuṃ ca, evamevādi.[117]Mallikā war die ebenso milde als geistvolle jüngste Gemahlin Pasenadis von Kosalo; vergl. die 87. Rede. Sie hatte, wie andere edle Gönner, Garten und Halle gestiftet. — ZurSamaṇamuṇḍikācf.Smṛti-Stellen wie die von derśramaṇā dharmanipuṇāimRāmāyaṇamI, 1,55,Mhbh.XII, 320. Eine Matrone, die später in einen der geistlichen Schwesterorden eingetreten. So stehn z. B. die jinistischen Nonnen auch in der Gegenwart noch auf ziemlich hoher Stufe, wie die ausführlichen Belege im Indian Antiquary vom Oktober 1884 darthun.[118]Lieskujjhitamattā. — Zum Gleichnisse cf. die 64. Rede, im Anfang.[119]Vergl.Subālopaniṣat1 i. f.:hṛdayāt sarvam idaṃ jāyate.[120]Der Text hatyaṃ cittaṃ sarāgaṃ sadosaṃ samoham.[121]Zu dieser typischen Bemerkung cf. das Wort vom lehrreichen Gespräche und dem heiligen Schweigen, in der Einleitung zur 26. Rede p. 161, welche Stelle noch vonParākramabāhusI. auf seiner schönen großen Galvihāre-Felseninschrift (b) l. 35, 36 wörtlich citiert ist, No. 137 von ED. MÜLLERSAncient Inscriptions in Ceylon. — Aus gleichen Vorbedingungen zu feiernder, lautloser Versammlung, die des rechten Redners gewärtig ist, ist dieUpaniṣathervorgegangen, ja schon dasSattram, beide von √sadsitzen.[122]Der Text hat natürlichyo.[123]Siehe die 38. Rede, Seite 487–492 der Uebersetzung.[124]Zuappāṭihīrakatam bhāsitamcf. Anm. 109.[125]Dogma derSāṃkhyās: cf. Lieder der Mönche p. 33 Anm. — Vergl. hiermit den verwandten Spruch im Cherubinischen Wandersmann I, 60Die Seel ist ein Kristall, die Gottheit ist ihr Schein,ein Bild, das auf eine im Mittelalter wohlbekannte Vorlage zurückweist, e. g. bei WALTHER VON DERVOGELWEIDE, im Leich v. 35.[126]Zukimi khajjopanakocf.Chāndogyopaniṣat, VI, 7,5͠=Jātakamvol. VI. p. 371; Ancient Inscriptions in Ceylon, Obelisk No. 149 b, l.14; TRENCKNER, Pāli Miscellany p. 59.Cf. SHAKESPEARE, Pericles, II, 3:a glow-worm in the night,The which has fire in darkness, none in light.[127]Liespanassāma, cf. vol. I. p. 177 l.20; vonnaśate+pra.[128]Diesīlāniundjhānānivonidhabissosind interpolierte Iteration.[129]Lies*udekamaṇiko assa. — Cf. das Gleichniss am Ende der 5. Rede; dann ebenso der 15., welches auch in derChāndogyopaniṣatVIII, 8 gegeben ist.[130]Die allerhand gemeinen Dinge, wie Könige u. s. w., zu Beginn der letzteren Reden öfters erwähnt (S. 290, 315, 344, 354), haben, nebenbei gesagt, ganz die nämliche großartig heitere Abweisung von POPEerfahren, zu Beginn seines Meisterwerkes:Awake, my St. John! leave all meaner thingsTo low ambition, and the pride of kings.[131]nomen gentile Vekhanasos. —Vekhanaso, vonvikhanas, ist offenbar eine ältere Variante zuVekhānaso.[132]Eine klare Bestätigung deraññadiṭṭhikenādialskarmadhārayās, p. 369, bez. 487 in No. 72, bietet Asokos X. Felsenedikt i. f.:Dukaraṃ tu kho etaṃ chudakena va janena usaṭena va añatra agena parākamena; desgl. das VI. i. f. sowie das I. Säulenedikt, Delhi-Sivalik l. 3 f. Vergl. ferner das von RHYSDAVIDSkürzlich entdeckte und von SENARTbesprochene Girnār-Fragment des XIII. Felsenedikts, im Journ. Roy. As. Soc. 1900 p. 435, wo in l. 5añatra-yonesa[ṃ]zu lesen ist, d. h., wie BÜHLERSKālsī-Version lehrt,añatra-yo(janapado)nesa[ṃ](nikāyānaṃ yadidaṃ)baṃhmane cā samane cā. — Zur Sache cf. die 70. Rede S. 236, die 95. gegen Ende.[133]Lies mit dem siam. Textenisinno.[134]Eine ähnliche Sage von einer solchen Stelle in der Nähe der uralten StadtSāṃkāśyāweist CUNNINGHAMim Archaeological Survey of India vol. I. p. 273 nach.[135]sotthisinānīist richtig, wie in der 93. Rede; zusotthicf.śothasetc., nicht etwaśāṭī.[136]Auch Ghaṭīkāro gehört einem, zwar geringeren, Brāhmanengeschlechte an. Cf. infra Anm. 142.[137]Liesyāv’ etado hi pi.[138]König Kikī, derKṛtī rājāderPurāṇen, wird ständig in Legenden, wieVessantarajātakami. in., als Zeitgenosse Kassapos angeführt. —Kikī-,Kṛtī-rājāentspricht unserem ‚König Karl‘, von der selben Wurzelkṛ karoti.[139]Lies mit dem siam. Textepaṇḍumudikassa; vorher, mit den anderen Mss und TRENCKNER,khādaniyam bhojaniyam. — Reis lieben die Inder bekanntlich als vorzüglichste Nahrung: »Den reinen Reis, der Kraft verleiht«, wie es in den Liedern der Mönche v. 842 heißt. So nennt auch HOMERαλφιτα μυελον ανδρων, Mehl das Mark der Männer, Od. II, 290.[140]Um kein lebendes Wesen zu verletzen. — Liesna musalena, sahatthā paṭhaviñ ca khanati.[141]Liespaṭivibhattāni.[142]Ghaṭīkāros nomen gentile: Der vom SeherBhaguabstammt. Vergl.DīghanikāyoNo. 24.Im 408.Jātakamwird gleichfalls ein Hafner mit ‚Bhaggaver‘ angesprochen.[143]Vergl. die Legende vom magischen Obdach desMucalindo, imMahāvaggoI, 3, undMahāvastuvol. III. p. 301. Auch die Olympier sind vor Niederschlägen immer geborgen, da ihr Saal ὡς ὑπερνεφη ουτε νιφεται ουτε κατομβρειται, nach EUSTATHIUS, Comm. ad Il, I, v. 420.[144]Siyābisahosiṃist kommentarielleJātakam-Interpolation; die ganze Rede apokryphe Sage. Schon im ersten Jahrhundert vor Chr. in das nordbuddhistischeSaṃskṛtdesMahāvastuübersetzt, vol. I. p. 317–335: theils wörtlich genau, theils freilich recht missverständlich — e. g. p. 321 woovaṭṭikāya(vonvarti)parāmasitvāhalsbrecherisch inkṛkāṭikāyāṃ gṛhyaverzerrt wurde — theils auch mahāyānisch multipliziert, verfälscht und ausgeschmückt.[145]Vergl. den alten Spruch, imAitareyabrāhmaṇamII, 32,3:Cakṣur vā etad yajñasya yat tūṣṇīṃśaṃsaḥ, »Denn das Auge ist es der Andacht: die stille Verehrung.«[146]der Adeligen, Priester und Bürger.[147]Vergl. HERODOTII, 78.[148]So der barm. und siam. Text.[149]Koravyo,Kauravyas, Der von denKurūstammt, d. i. der Kurūner.[150]Ganz ähnlich der pythagoraeische Arzt ALCMAEON: Της μεν ὑγειας ειναι συνεκτικην ισονομιαν των δυναμεων, ὑγρου, θερμου, ξηρου, ψυχρου, πικρου, γλυκεος, κτλ. την δ’ εν αυτοις μοναρχιαν, νοσου ποιητικην· φθοροποιον γαρ ἑκατερου μοναρχια ... την δε ὑγειαν συμμετρον των ποιων την κρασιν., bei PLUTARCH, De plac. philos. V, 30.[151]Cf.MaitryupaniṣatI, 4.[152]Der Topus vom Greisenalter, S. 408, hat seinen Gegenplatz im HOMER, z. B. Ilias letzter Gesang Mitte, wo Priamos ergreifend anhebt: Μνησαι πατρος σειο ... τηλικου, ὡσπερ εγων ογοῳ επι γηραος ουδῳ. Zum Ueberfluss und der Eroberung, S. 411,cf. Pyrrhus’ Gespräch mit Kineas, bei PLUTARCHcap. 14, auch des BAKCHYLIDESverwandte Strophe, 1, 36–39:το δε παν-των ευμαρειν ουδεν γλυκυθνατοιοσιν· αλλ’ αιει τα φευ-γοντα διζμνται κιχειν.Der vorletzte Lehrsatz, S. 410, ist von HORAZungemein schön und innig erkannt worden, carm. II, 14,6:Linquenda tellus et domus et placensUxor, neque harum quas colis arborumTe praeter invisas cupressosUlla brevem dominum sequetur.[153]Uralte Mangohaine, mit Steinaltaren, moosbewachsen, von hohen Akazien umstanden, sind auch heute noch vielfach anzutreffen, so in der weiten, stillen, fruchtbaren Ebene um Benāres, in Sārnāth, etc. Zum NamenMakhadevocf.ŚatapathabrāhmaṇamXIV, 1, 1, 13, und dieMakhadevatāsimHarivaṃśamIII, 53, 38.[154]Diesem Ideal eines indischen Königs ist Asoko in der That sehr nahe gekommen. Sagt er doch u. a. auch:hemevā savanikāyesu paṭivekhāmi, »Und so überwache ich alle Stände«, Säulenedikt VI l. 7; vergl. noch insbesondere VII 2 1. 4:dhaṃmamahāmātā pi me te bahuvidhesu aṭhesu ānugahikesu viyāpaṭā, se pavajītanaṃ ceva gihithānaṃ cādi; und Felsenedikt IV u. V. Cf. BÜHLER, Zeitschr. d. deutschen morgenl. Ges. Bd. 48, Seite 53–54.[155]Zupalitas paliknīcf. urverwandtes pallidus blank ∼ bleich. Weitere Belege bei PRELLWITZ, Etym. Wörterb. d. griech. Spr. s. v. πελιδνος.[156]Vergl. das letzte Kap. desVāsiṣṭhadharmaśāstram; MahābhāratamXIII, 7,24:Jīryanti jīryataḥ keśā,dantā jīryanti jīryataḥ,cakṣuḥśrotre ca jīryete:tṛṣṇaikā na tu jīryate.AuchBhartṛharis,Vairāgyaśatake12, 14. — Ganz in diesem Sinne fragt VERGIL, Aen. VI, 721:Quae lucis miseris tam dira cupido?[157]Vergl.ManusVI, 2.[158]Vergl.ṚgvedasVI, 47, 18.[159]Siyābisanuppavattesiist kommentarielleJātakam-Interpolation. — Makhadevo und seine Nachfolger sind Heroen aus jenen unermesslichen, cyklisch ab- und wieder aufsteigenden Aeonen, die zumal in den Sagen der 26. Rede der Längeren Sammlung bedeutsam und tiefsinnig zur Sprache gelangen. Der weit verbreitete ethnische Glaube, des Menschen Lebenskraft etc. sei einst unvergleichlich größer gewesen, wurde bei uns von SWIFTvorgetragen, der seinen Riesenphilosophen, recht im purāṇischen Stile, behaupten lässt, »that nature was degenerated in these latter declining ages of the world, and could now produce only small abortive births, in comparison of those in ancient times.«[160]Andere Bearbeitungen dieser volksthümlichen, gewiss vor- und nachbuddhistischen Legende finden sich als richtigejātakāni, No. 9 und No. 541, vor; auch zu Barāhat auf einem Relief aus dem dritten vorchristlichen Jahrhundert alsMaghādeviyajātakamdargestellt, im Indian Antiquary vol. X. p. 119 f. hübsch beschrieben. Cf. auchŚakuntalā, letzter Akt initio. — Verwandte Züge mit unseremMātali, dem einstigenMātariśvā, weistSavitāimṚgvedasauf, namentlich I, 35,3. Cf. BÜHLERSGrundriss III. 1 A p. 32. Vergl. ib. p. 65Indras-ŚakrasStellung im letzten Buche desṚgvedas, 167,1, mit dem genau entsprechenden Range unseresSakko-MaghavāimDhammapadamv. 30. — Die beiden Bahnen, von denen S. 423 die Rede ist, werden schon in einem alten Spruche,Jātakam537 v. 43, sehr schön vergeistigt:Weit sind die Wolken, weit die Erdenthale,Weit überm Ozean das andre Ufer:Doch weiter noch als diese, wahrlich, sagt man,Dass gute Art und schlechte sei, o König![161]Vergl. Sprüche wiesarve vipraparā narāḥ, brāhmaṇo dvipadāṃ śreṣṭhaḥ, janmanā brāhmaṇo jñeyaḥ(cf. 98. Rede v. 3:jātiyā brāhmaṇo hoti); Lieder der Mönche p. 347 Anm. 2. Auch das recht bezeichnende Wort desŪrvasimHarivaṃśamI, 45,33:Brahmayonau prasūtasyabrāhmaṇasyānuvartinaḥbrahmacaryaṃ sucaritaṃBrahmāṇam api cālayet.Mitbrāhmaṇā va sukko vaṇṇo, kaṇho añño vaṇṇovergl.brāhmaṇaḥ śvetavarṇaḥ... śūdraḥ kṛṣṇavarṇaḥ, in der Eingangsupanischad zurVajrasūcī, WEBERSAusgabe (Abhandlungen der königl. Ak. d. Wiss. Berlin von 1859) p. 212, l. 10, 11; in der Bombayer Hundertacht Upanischaden Ausgabe von 1895 p. 336a, l. 7, 8.[162]Vergl. Lieder der Mönche v. 612. — Aehnlich der treffliche HANSSACHS, Fastnachtspiel ed. GOETZE15,88–90:... ich hab... vernumen,Von tugent sey der adel kumen.[163]Ebenso bekennen auch die altsiṇhalesischen Könige auf ihren Inschriften, den Mönchen zum Heile diese vier Erfordernisse,catari paceni, darzubieten: soGayabahugaminivon Anurādhapura, auf ED. MÜLLERSAncient Inscriptions in Ceylon No. 5, l. 6.[164]Sehr schön, und ganz übereinstimmend, berichtet MEGASTHENES, Indica ed. SCHWANBECKp. 125: Μουνον σφισιν ανειται σοφιστην εκ παντος γενεος γενεσθαι, ὁτι ου μαλθακα τοισι σοφιστῃσιν εισι τα πρηγματα, αλλα παντων ταλαιπωροτατα.[165]König Madhuro von Avanti war Gebieter über Mālavā, eines der blühendsten Reiche Mittelindiens, dessen Hauptstadt Ujjenī viele Jahrhunderte hindurch ein Hort des Buddhismus gewesen. Ebenda hat späterKālidāsasund noch mancher minorum gentium, bei Hofe willkommen, gelebt und gedichtet. Noch heute ragt hier im Lande, einen sanften Hügel krönend und rings bis zum fernen Horizont die schimmernden Auen und Wälder beherrschend, edelgewölbt wie die Peterskuppel, der sonnenhelle Sāñci-Dom auf, ein Denkmal großer Vergangenheit. Vergl. die epigraphischen Merktafeln, Lieder der Mönche S. 361. Anm. 1.Den klassischen neun Dichterfürsten mitKālidāsasals vornehmstem am Hofe der Könige von Mālavā steht die berühmte Neunzahl der griechischen Lyriker gegenüber, gleichwie den Sieben vedischen Sehern die Sieben griechischen Weisen u. s. w., ohne dass man hier an geschichtliche Begriffe zu denken brauchte, wie etwa bei der sonderbaren indo-iranischen, gnostisch-christlich-latomischen Dreiunddreißig, Anm. 255.[166]Zu dieser festlichen Ausschmückung cf. die entsprechenden Edikte von Kosambī und Sāñci, i. f.:[o]dā[tā]ni [d]usāni naṃ dhāpayituetc., und BÜHLERSAnmerkung hierzu, Indian Antiquary 1890, p. 126, Epigraphia Indica vol. II, p. 367. Weiß ist die festlich feierliche Farbe der Inder: daher auch, wie S. 5, 256, passim, die weiß gekleideten Hausleute,odātavasanā, cf. dieŚvetāmbarās, auchŚuklāmbarāsMan.IV, 35.
[80]Noch von PTOLEMAEUS, Geogr. lib. VII. cap. I. § XVII., genannt Κωσαμβα, εν Γαγγητικῳ κολπῳ; wodurch die von V. A. SMITH, Journ. Roy. As. Soc. 1898 p. 503–519, vorgebrachte Hypothese, das alte Kosambī sei in Barāhat zu suchen, widerlegt ist. Uebrigens war die Kosambī-Halle auf einem Relief in Barāhat dargestellt, mit der InschriftKosabakuṭi: natürlich als nicht einheimische Sehenswürdigkeit. Die Ruinen des alten Kosambī liegen ohne Zweifel im Gebiete von Mañjhānpur, wo heute die Dörfer Kosām und Pālī stehn, sechs bis acht Meter unter zweitausendjähriger Humus. Vergl. Epigraphia Indica vol. II. p. 240.
[80]Noch von PTOLEMAEUS, Geogr. lib. VII. cap. I. § XVII., genannt Κωσαμβα, εν Γαγγητικῳ κολπῳ; wodurch die von V. A. SMITH, Journ. Roy. As. Soc. 1898 p. 503–519, vorgebrachte Hypothese, das alte Kosambī sei in Barāhat zu suchen, widerlegt ist. Uebrigens war die Kosambī-Halle auf einem Relief in Barāhat dargestellt, mit der InschriftKosabakuṭi: natürlich als nicht einheimische Sehenswürdigkeit. Die Ruinen des alten Kosambī liegen ohne Zweifel im Gebiete von Mañjhānpur, wo heute die Dörfer Kosām und Pālī stehn, sechs bis acht Meter unter zweitausendjähriger Humus. Vergl. Epigraphia Indica vol. II. p. 240.
[81]ZuDevakaṭasobbhovergl.Devakhātabilam; auch TRENCKNERSBemerkung, Pāli Miscellany p. 61.
[81]ZuDevakaṭasobbhovergl.Devakhātabilam; auch TRENCKNERSBemerkung, Pāli Miscellany p. 61.
[82]Ist die Lehre derCārvākās, i. e. Wohlredner, der indischen Sensualisten; cf. die z. Th. wörtliche Parallele im zweiten Akte desPrabodhacandrodayam, wo es heißt:nāsti paralokaḥ, mṛtyur evāpavarga iti. Ebenso das erste Kapitel desSarvadarśanasaṃgrahas. — Für diese extrem einseitige, also auch nur extrem gültige Auffassung hat bei uns CABANISein hübsches Merkwort gefunden: »vivre, c’est sentir«, Rapports etc. tome 1, mém. 2, § 2. Vergl. noch LUKREZII, 999–1001, wo einer der obigen Sätze fast im Echo ertönt:Cedit item retro, de terra quod fuit ante,in terras; et quod missum est ex aetheris oris,id rursum coeli fulgentia templa receptant.
[82]Ist die Lehre derCārvākās, i. e. Wohlredner, der indischen Sensualisten; cf. die z. Th. wörtliche Parallele im zweiten Akte desPrabodhacandrodayam, wo es heißt:nāsti paralokaḥ, mṛtyur evāpavarga iti. Ebenso das erste Kapitel desSarvadarśanasaṃgrahas. — Für diese extrem einseitige, also auch nur extrem gültige Auffassung hat bei uns CABANISein hübsches Merkwort gefunden: »vivre, c’est sentir«, Rapports etc. tome 1, mém. 2, § 2. Vergl. noch LUKREZII, 999–1001, wo einer der obigen Sätze fast im Echo ertönt:
Cedit item retro, de terra quod fuit ante,in terras; et quod missum est ex aetheris oris,id rursum coeli fulgentia templa receptant.
Cedit item retro, de terra quod fuit ante,in terras; et quod missum est ex aetheris oris,id rursum coeli fulgentia templa receptant.
Cedit item retro, de terra quod fuit ante,in terras; et quod missum est ex aetheris oris,id rursum coeli fulgentia templa receptant.
Cedit item retro, de terra quod fuit ante,
in terras; et quod missum est ex aetheris oris,
id rursum coeli fulgentia templa receptant.
[83]Ehebrecher werden in einem alten Spruche,Jātakamvol. VI. v. 487,uttamabhaṇḍathenāgenannt, was wörtlich dem Satze SCHOPENHAUERSentspricht, Ehebruch sei der ärgste Diebstahl, Nachlass 4. Band § 355 i. f.
[83]Ehebrecher werden in einem alten Spruche,Jātakamvol. VI. v. 487,uttamabhaṇḍathenāgenannt, was wörtlich dem Satze SCHOPENHAUERSentspricht, Ehebruch sei der ärgste Diebstahl, Nachlass 4. Band § 355 i. f.
[84]Lehre derBārhaspatyās, der indischen »Uebermenschen«: cf.Sāyaṇas’Excerpt imSarvadarśanasaṃgrahas, Ende des ersten Kapitels.
[84]Lehre derBārhaspatyās, der indischen »Uebermenschen«: cf.Sāyaṇas’Excerpt imSarvadarśanasaṃgrahas, Ende des ersten Kapitels.
[85]Lehre der Fatalisten, derDaivaparās;cf. deren Placitum im P. W.1s. v. — Dieniyatientspricht genau der εἱμαρμενη, e. g. bei PLUTARCH, De plac. philos. I, 27: Ἡρακλειτος, παντα καθ’ εἱμαρμενην, την δ’ αυτην ὑπαρχειν και αναγκην.
[85]Lehre der Fatalisten, derDaivaparās;cf. deren Placitum im P. W.1s. v. — Dieniyatientspricht genau der εἱμαρμενη, e. g. bei PLUTARCH, De plac. philos. I, 27: Ἡρακλειτος, παντα καθ’ εἱμαρμενην, την δ’ αυτην ὑπαρχειν και αναγκην.
[86]Zukūṭaṭṭhācf.Sarvasāropaniṣati. m.:sarvaprāṇibuddhistho yadā tadā kūṭastha ityucyate.
[86]Zukūṭaṭṭhācf.Sarvasāropaniṣati. m.:sarvaprāṇibuddhistho yadā tadā kūṭastha ityucyate.
[87]Cf.BhagavadgītāII. 19., 30. Auch mit denSāṃkhyās, zumal ihremsatkāryavādas, finden sich hier manche Berührungspunkte; vergl. GARBE, s. v. in seinerSāṃkhya-philosophie.
[87]Cf.BhagavadgītāII. 19., 30. Auch mit denSāṃkhyās, zumal ihremsatkāryavādas, finden sich hier manche Berührungspunkte; vergl. GARBE, s. v. in seinerSāṃkhya-philosophie.
[88]Der letzte Absatz erinnert an unsere naturhistorischen Weltprozessrealisten. — Zusuttaguḷocf.goṭaviyo, auch vonguḍas, 544.Jāt.v. 37.
[88]Der letzte Absatz erinnert an unsere naturhistorischen Weltprozessrealisten. — Zusuttaguḷocf.goṭaviyo, auch vonguḍas, 544.Jāt.v. 37.
[89]Dogma Nāthaputtos: siehe bes. die 79. Rede. — So giebt auch IARCHAS, in PHILOSTRATSVita APOLLONIIlib. III, cap. VI, sich und die Seinen mit παντα ειδοτας =sabbadassāvinoalsbald fürJaināszu erkennen. Cf. Anm. 237.
[89]Dogma Nāthaputtos: siehe bes. die 79. Rede. — So giebt auch IARCHAS, in PHILOSTRATSVita APOLLONIIlib. III, cap. VI, sich und die Seinen mit παντα ειδοτας =sabbadassāvinoalsbald fürJaināszu erkennen. Cf. Anm. 237.
[90]Die Orthodoxie derŚrautasmārtās. Vergl.ManusI, 108:Ācāraḥ paramo dharmaḥśrutyuktaḥ smārta eva ca.
[90]Die Orthodoxie derŚrautasmārtās. Vergl.ManusI, 108:
Ācāraḥ paramo dharmaḥśrutyuktaḥ smārta eva ca.
Ācāraḥ paramo dharmaḥśrutyuktaḥ smārta eva ca.
Ācāraḥ paramo dharmaḥśrutyuktaḥ smārta eva ca.
Ācāraḥ paramo dharmaḥ
śrutyuktaḥ smārta eva ca.
[91]Dertakkī vīmaṃsīwird wohlnaiyāyiko vaiśeṣikas, Logiker-Physiker, sein. Von ihnen, denprāmāṇās, dürfte STRABOp. 719 reden: als Πραμνας, εριστικους τινας και ελεγκτικους trefflich bezeichnend; und zwar allgemein, nicht als besondere Schule, wie LASSEN, Indische Alterthumskunde2II, 731, angenommen. Vergl. denpramāṇapravīṇasim Vorspiel zumPrasannarāghavam.
[91]Dertakkī vīmaṃsīwird wohlnaiyāyiko vaiśeṣikas, Logiker-Physiker, sein. Von ihnen, denprāmāṇās, dürfte STRABOp. 719 reden: als Πραμνας, εριστικους τινας και ελεγκτικους trefflich bezeichnend; und zwar allgemein, nicht als besondere Schule, wie LASSEN, Indische Alterthumskunde2II, 731, angenommen. Vergl. denpramāṇapravīṇasim Vorspiel zumPrasannarāghavam.
[92]Lehre derSyādvādinas, der Skeptiker.
[92]Lehre derSyādvādinas, der Skeptiker.
[93]Vergl. die vorwiegend buddhistischeNāradaparivrājakopaniṣatIII, v. 38 (͠=ManusII, 98):Śrutvā spṛṣṭvā ca bhuktvā cadṛṣṭvā ghrātvā ca yo naraḥna hṛṣyati glāyati vā,sa vijñeyo jitendriyaḥ.
[93]Vergl. die vorwiegend buddhistischeNāradaparivrājakopaniṣatIII, v. 38 (͠=ManusII, 98):
Śrutvā spṛṣṭvā ca bhuktvā cadṛṣṭvā ghrātvā ca yo naraḥna hṛṣyati glāyati vā,sa vijñeyo jitendriyaḥ.
Śrutvā spṛṣṭvā ca bhuktvā cadṛṣṭvā ghrātvā ca yo naraḥna hṛṣyati glāyati vā,sa vijñeyo jitendriyaḥ.
Śrutvā spṛṣṭvā ca bhuktvā cadṛṣṭvā ghrātvā ca yo naraḥna hṛṣyati glāyati vā,sa vijñeyo jitendriyaḥ.
Śrutvā spṛṣṭvā ca bhuktvā ca
dṛṣṭvā ghrātvā ca yo naraḥ
na hṛṣyati glāyati vā,
sa vijñeyo jitendriyaḥ.
[94]Einen Auszug dieser Stelle giebt i. a.Jābālopaniṣatin fine, im Stil der Dharmasūtren.
[94]Einen Auszug dieser Stelle giebt i. a.Jābālopaniṣatin fine, im Stil der Dharmasūtren.
[95]puttamatāya puttā; drastisches Sideroxylon. Entspricht dembandhyāputrādivatderVedāntācāryāsetc. — Zursadhammokkaṃsanāundparadhammavambhanācf. Asokos XII. Felsenedikt.
[95]puttamatāya puttā; drastisches Sideroxylon. Entspricht dembandhyāputrādivatderVedāntācāryāsetc. — Zursadhammokkaṃsanāundparadhammavambhanācf. Asokos XII. Felsenedikt.
[96]Moranivāpo;Moragiryādi, Pfauenberg etc., häufig in den Inschriften von Sāñci und Barāhat.
[96]Moranivāpo;Moragiryādi, Pfauenberg etc., häufig in den Inschriften von Sāñci und Barāhat.
[97]Der siamesische Text hatAnnabhāro.
[97]Der siamesische Text hatAnnabhāro.
[98]Wie der siam. Text wohl auch die anderen richtigkañca; vorhergaru0.Die Auskunft über die sechs anderen Meister, welche die Kommentatoren zu geben wissen, hat gewiss keinen höheren Werth als ihre sonstige Stegreif-Exegese. So wird z. B. vom ersten,Pūraṇo Kassapo, erzählt, er sei von gemeiner Geburt und ehedem eines großen Herrn Diener gewesen, und zwar der hundertste mit neunundneunzig anderen zusammen, habe also die Zahl gerade vollgemacht,pūretvā:daher der NamePūraṇo, u. s. w., u. s. w. Solche Gassenetymologien sind ja allgemein recht beliebt, nicht nur in Indien. Eine vogtländische Sage weiß nicht minder verbürgt von einem »heiligen Loff« zu berichten, der als Klausner im Walde zwischen Roda und Gera lebte, und zu welchem die Leute von weither gewallfahrtet kamen: allmälig sei dann später ein Ort entstanden, von diesem »Gange zum heiligen Loff« St. Gangloff geheißen — der ursprüngliche GANGOLFwar den biederen Nachfahren natürlich längst entschwunden. Indogermanische Volksverwandtschaft zeigt auch hier typische Züge.
[98]Wie der siam. Text wohl auch die anderen richtigkañca; vorhergaru0.
Die Auskunft über die sechs anderen Meister, welche die Kommentatoren zu geben wissen, hat gewiss keinen höheren Werth als ihre sonstige Stegreif-Exegese. So wird z. B. vom ersten,Pūraṇo Kassapo, erzählt, er sei von gemeiner Geburt und ehedem eines großen Herrn Diener gewesen, und zwar der hundertste mit neunundneunzig anderen zusammen, habe also die Zahl gerade vollgemacht,pūretvā:daher der NamePūraṇo, u. s. w., u. s. w. Solche Gassenetymologien sind ja allgemein recht beliebt, nicht nur in Indien. Eine vogtländische Sage weiß nicht minder verbürgt von einem »heiligen Loff« zu berichten, der als Klausner im Walde zwischen Roda und Gera lebte, und zu welchem die Leute von weither gewallfahrtet kamen: allmälig sei dann später ein Ort entstanden, von diesem »Gange zum heiligen Loff« St. Gangloff geheißen — der ursprüngliche GANGOLFwar den biederen Nachfahren natürlich längst entschwunden. Indogermanische Volksverwandtschaft zeigt auch hier typische Züge.
[99]Lies mit dem siam. Texteadhiciṇṇaṃ.
[99]Lies mit dem siam. Texteadhiciṇṇaṃ.
[100]Ebenso heißt es noch auf einer Inschrift aus dem 1. Jahrh. n. Chr. von einem berühmtenJainameister in Mathurābahavovacaka-ca-gaṇino-ca: Epigraphia Indica vol. II, p. 209, No. 36.
[100]Ebenso heißt es noch auf einer Inschrift aus dem 1. Jahrh. n. Chr. von einem berühmtenJainameister in Mathurābahavovacaka-ca-gaṇino-ca: Epigraphia Indica vol. II, p. 209, No. 36.
[101]So berichtet auch STRABOp. 712, nach MEGASTHENES: Τον δ’ ακροωμενον ουτε λαλησαι θεμις ουτε χρεμψασθαι αλλ’ ουδε πτυσαι. — Zum Gleichnisse cf. des ARISTONYMOSWort, STOB. Flor. XIII, 23: Ὡσπερ το μελι τα ἡλκωμενα δακνει, τοις δε κατα φυσιν ἡδυ εστιν, οὑτω και οἱ εκ φιλοσοφιας λογοι.
[101]So berichtet auch STRABOp. 712, nach MEGASTHENES: Τον δ’ ακροωμενον ουτε λαλησαι θεμις ουτε χρεμψασθαι αλλ’ ουδε πτυσαι. — Zum Gleichnisse cf. des ARISTONYMOSWort, STOB. Flor. XIII, 23: Ὡσπερ το μελι τα ἡλκωμενα δακνει, τοις δε κατα φυσιν ἡδυ εστιν, οὑτω και οἱ εκ φιλοσοφιας λογοι.
[102]Nicht tödten, nicht stehlen, nicht ausschweifen, nicht lügen, nicht sich berauschen. — Die obige Klage vernimmt man wörtlich in einem AussprucheBhartṛharis’wieder, den uns I-TSINGaufbewahrt hat, bei MAXMÜLLER»India etc.« Exkurs F.
[102]Nicht tödten, nicht stehlen, nicht ausschweifen, nicht lügen, nicht sich berauschen. — Die obige Klage vernimmt man wörtlich in einem AussprucheBhartṛharis’wieder, den uns I-TSINGaufbewahrt hat, bei MAXMÜLLER»India etc.« Exkurs F.
[103]In der editio P. T. S. ist der Satzyam pibisvaṇṇavādī, fernerdhammaṃvergessen, u. s. w.
[103]In der editio P. T. S. ist der Satzyam pibisvaṇṇavādī, fernerdhammaṃvergessen, u. s. w.
[104]Eine Bilva fasst ungefähr einen drittel Liter. — Mit der hier und im Folgenden dargelegten strengen Zucht vergleiche man namentlich den zweiten Theil der großenSannyāsopaniṣat, v. 59–103, sowie derNāradaparivrājakopaniṣatfünften Theil, dessen v. 12 e. g. lautet:Pāṃsunā ca praticchannaśśūnyāgārapratiśrayaḥvṛkṣamūlaniketo vātyaktasarvapriyāpriyaḥ.
[104]Eine Bilva fasst ungefähr einen drittel Liter. — Mit der hier und im Folgenden dargelegten strengen Zucht vergleiche man namentlich den zweiten Theil der großenSannyāsopaniṣat, v. 59–103, sowie derNāradaparivrājakopaniṣatfünften Theil, dessen v. 12 e. g. lautet:
Pāṃsunā ca praticchannaśśūnyāgārapratiśrayaḥvṛkṣamūlaniketo vātyaktasarvapriyāpriyaḥ.
Pāṃsunā ca praticchannaśśūnyāgārapratiśrayaḥvṛkṣamūlaniketo vātyaktasarvapriyāpriyaḥ.
Pāṃsunā ca praticchannaśśūnyāgārapratiśrayaḥvṛkṣamūlaniketo vātyaktasarvapriyāpriyaḥ.
Pāṃsunā ca praticchannaś
śūnyāgārapratiśrayaḥ
vṛkṣamūlaniketo vā
tyaktasarvapriyāpriyaḥ.
[105]nantakāni; von √nam,na(ṃ)tas. Cf.naṃtum,naṃtva; zur Bed.:pariṇatādi. Das nördlichenamatamhat natürlich nichts damit zu schaffen.
[105]nantakāni; von √nam,na(ṃ)tas. Cf.naṃtum,naṃtva; zur Bed.:pariṇatādi. Das nördlichenamatamhat natürlich nichts damit zu schaffen.
[106]Lies mit dem siam. Textedaḷhāni suttalūkhāni.
[106]Lies mit dem siam. Textedaḷhāni suttalūkhāni.
[107]Es ist, wie der siam. Text andeutet,ucchepake va te ratāzu lesen. — Cf. die, dem Sinne nach identische, VarianteTheragāthāv. 843, 1146:uñchā[ya] pattāgate ratā. Damit urverwandt ist unsere Unze, von uncia, uncus, ογκος,aṉkas, √añc, √vañc, √uñch; eine Unze ist demnach eigentlich gleich einer Krumme (panis, aeris etc.)
[107]Es ist, wie der siam. Text andeutet,ucchepake va te ratāzu lesen. — Cf. die, dem Sinne nach identische, VarianteTheragāthāv. 843, 1146:uñchā[ya] pattāgate ratā. Damit urverwandt ist unsere Unze, von uncia, uncus, ογκος,aṉkas, √añc, √vañc, √uñch; eine Unze ist demnach eigentlich gleich einer Krumme (panis, aeris etc.)
[108]nur für die Regenzeit eine Hütte sich selber errichten. Cf.Theragāthāv. 127 f.
[108]nur für die Regenzeit eine Hütte sich selber errichten. Cf.Theragāthāv. 127 f.
[109]Zu dieser ursprünglichen Bedeutung vonpāṭihāriyam, daspatiggahoanalog ist, cf.ChāndogyopaniṣatI, 11 i. f.: . . .sarvāṇi ha vā imāni bhūtānyannam eva pratiharamāṇāni jīvanti.
[109]Zu dieser ursprünglichen Bedeutung vonpāṭihāriyam, daspatiggahoanalog ist, cf.ChāndogyopaniṣatI, 11 i. f.: . . .sarvāṇi ha vā imāni bhūtānyannam eva pratiharamāṇāni jīvanti.
[110]Der siam. Text hat0vimatthaṃ; es ist, wie vol. I, p. 385,0vimaṭṭhaṃzu lesen.
[110]Der siam. Text hat0vimatthaṃ; es ist, wie vol. I, p. 385,0vimaṭṭhaṃzu lesen.
[111]Vergl. hiermitMaitryupaniṣatIV, 2:Citrabhittir iva mithyāmanoramam ityathoktam = Therīgāthā393.Eine eigenthümliche Gegenseitigkeit der obigen Ausführungen und der schönen Farbenversuche SCHOPENHAUERSist in der Form sowohl als in der tieferen Bedeutung bis auf den einzelnen Fall nachweisbar.
[111]Vergl. hiermitMaitryupaniṣatIV, 2:Citrabhittir iva mithyāmanoramam ityathoktam = Therīgāthā393.
Eine eigenthümliche Gegenseitigkeit der obigen Ausführungen und der schönen Farbenversuche SCHOPENHAUERSist in der Form sowohl als in der tieferen Bedeutung bis auf den einzelnen Fall nachweisbar.
[112]Ein verwandtes Gleichniss,palalapiṇḍaḥ snehena vyāptaḥ, findet sichHarivaṃśeII, 71,27;Atharvaśiraupaniṣadi4.
[112]Ein verwandtes Gleichniss,palalapiṇḍaḥ snehena vyāptaḥ, findet sichHarivaṃśeII, 71,27;Atharvaśiraupaniṣadi4.
[113]Es darf hier wohl an den bekanntenadhyāropaserinnert werden,rajjusarpavat:Nirvāṇopaniṣati. m., imVedāntasārasNo. 34 u. No. 70; wiederum, auch zweimal, von SEXTUSEMPIRICUSvorgetragen, I. Pyrrhon. 227 u. I. Logic. 187.
[113]Es darf hier wohl an den bekanntenadhyāropaserinnert werden,rajjusarpavat:Nirvāṇopaniṣati. m., imVedāntasārasNo. 34 u. No. 70; wiederum, auch zweimal, von SEXTUSEMPIRICUSvorgetragen, I. Pyrrhon. 227 u. I. Logic. 187.
[114]Einem der obigen Gleichnisse nahezu wörtlich entsprechend wird magische Schöpfung vom gewaltigen Hylourgen PARACELSUSbeschrieben: »... wie ein Erd in deß Hafners Hand, der macht vnd formirt darauß was er will vnd was jhn gelust«: Straßburger Ausgabe 1603 vol. I. fol. 882.
[114]Einem der obigen Gleichnisse nahezu wörtlich entsprechend wird magische Schöpfung vom gewaltigen Hylourgen PARACELSUSbeschrieben: »... wie ein Erd in deß Hafners Hand, der macht vnd formirt darauß was er will vnd was jhn gelust«: Straßburger Ausgabe 1603 vol. I. fol. 882.
[115]Zum Gleichnisse cf.ChāndogyopaniṣatVI, 14,2;RāmāyaṇamII, 108, 5–6.
[115]Zum Gleichnisse cf.ChāndogyopaniṣatVI, 14,2;RāmāyaṇamII, 108, 5–6.
[116]AehnlichChāndogyopaniṣatVIII, 6, 2:Tadyathā mahāpatha ātata ubhau grāmau gacchatīmaṃ cāmuṃ ca, evamevādi.
[116]AehnlichChāndogyopaniṣatVIII, 6, 2:Tadyathā mahāpatha ātata ubhau grāmau gacchatīmaṃ cāmuṃ ca, evamevādi.
[117]Mallikā war die ebenso milde als geistvolle jüngste Gemahlin Pasenadis von Kosalo; vergl. die 87. Rede. Sie hatte, wie andere edle Gönner, Garten und Halle gestiftet. — ZurSamaṇamuṇḍikācf.Smṛti-Stellen wie die von derśramaṇā dharmanipuṇāimRāmāyaṇamI, 1,55,Mhbh.XII, 320. Eine Matrone, die später in einen der geistlichen Schwesterorden eingetreten. So stehn z. B. die jinistischen Nonnen auch in der Gegenwart noch auf ziemlich hoher Stufe, wie die ausführlichen Belege im Indian Antiquary vom Oktober 1884 darthun.
[117]Mallikā war die ebenso milde als geistvolle jüngste Gemahlin Pasenadis von Kosalo; vergl. die 87. Rede. Sie hatte, wie andere edle Gönner, Garten und Halle gestiftet. — ZurSamaṇamuṇḍikācf.Smṛti-Stellen wie die von derśramaṇā dharmanipuṇāimRāmāyaṇamI, 1,55,Mhbh.XII, 320. Eine Matrone, die später in einen der geistlichen Schwesterorden eingetreten. So stehn z. B. die jinistischen Nonnen auch in der Gegenwart noch auf ziemlich hoher Stufe, wie die ausführlichen Belege im Indian Antiquary vom Oktober 1884 darthun.
[118]Lieskujjhitamattā. — Zum Gleichnisse cf. die 64. Rede, im Anfang.
[118]Lieskujjhitamattā. — Zum Gleichnisse cf. die 64. Rede, im Anfang.
[119]Vergl.Subālopaniṣat1 i. f.:hṛdayāt sarvam idaṃ jāyate.
[119]Vergl.Subālopaniṣat1 i. f.:hṛdayāt sarvam idaṃ jāyate.
[120]Der Text hatyaṃ cittaṃ sarāgaṃ sadosaṃ samoham.
[120]Der Text hatyaṃ cittaṃ sarāgaṃ sadosaṃ samoham.
[121]Zu dieser typischen Bemerkung cf. das Wort vom lehrreichen Gespräche und dem heiligen Schweigen, in der Einleitung zur 26. Rede p. 161, welche Stelle noch vonParākramabāhusI. auf seiner schönen großen Galvihāre-Felseninschrift (b) l. 35, 36 wörtlich citiert ist, No. 137 von ED. MÜLLERSAncient Inscriptions in Ceylon. — Aus gleichen Vorbedingungen zu feiernder, lautloser Versammlung, die des rechten Redners gewärtig ist, ist dieUpaniṣathervorgegangen, ja schon dasSattram, beide von √sadsitzen.
[121]Zu dieser typischen Bemerkung cf. das Wort vom lehrreichen Gespräche und dem heiligen Schweigen, in der Einleitung zur 26. Rede p. 161, welche Stelle noch vonParākramabāhusI. auf seiner schönen großen Galvihāre-Felseninschrift (b) l. 35, 36 wörtlich citiert ist, No. 137 von ED. MÜLLERSAncient Inscriptions in Ceylon. — Aus gleichen Vorbedingungen zu feiernder, lautloser Versammlung, die des rechten Redners gewärtig ist, ist dieUpaniṣathervorgegangen, ja schon dasSattram, beide von √sadsitzen.
[122]Der Text hat natürlichyo.
[122]Der Text hat natürlichyo.
[123]Siehe die 38. Rede, Seite 487–492 der Uebersetzung.
[123]Siehe die 38. Rede, Seite 487–492 der Uebersetzung.
[124]Zuappāṭihīrakatam bhāsitamcf. Anm. 109.
[124]Zuappāṭihīrakatam bhāsitamcf. Anm. 109.
[125]Dogma derSāṃkhyās: cf. Lieder der Mönche p. 33 Anm. — Vergl. hiermit den verwandten Spruch im Cherubinischen Wandersmann I, 60Die Seel ist ein Kristall, die Gottheit ist ihr Schein,ein Bild, das auf eine im Mittelalter wohlbekannte Vorlage zurückweist, e. g. bei WALTHER VON DERVOGELWEIDE, im Leich v. 35.
[125]Dogma derSāṃkhyās: cf. Lieder der Mönche p. 33 Anm. — Vergl. hiermit den verwandten Spruch im Cherubinischen Wandersmann I, 60
Die Seel ist ein Kristall, die Gottheit ist ihr Schein,
Die Seel ist ein Kristall, die Gottheit ist ihr Schein,
Die Seel ist ein Kristall, die Gottheit ist ihr Schein,
Die Seel ist ein Kristall, die Gottheit ist ihr Schein,
ein Bild, das auf eine im Mittelalter wohlbekannte Vorlage zurückweist, e. g. bei WALTHER VON DERVOGELWEIDE, im Leich v. 35.
[126]Zukimi khajjopanakocf.Chāndogyopaniṣat, VI, 7,5͠=Jātakamvol. VI. p. 371; Ancient Inscriptions in Ceylon, Obelisk No. 149 b, l.14; TRENCKNER, Pāli Miscellany p. 59.Cf. SHAKESPEARE, Pericles, II, 3:a glow-worm in the night,The which has fire in darkness, none in light.
[126]Zukimi khajjopanakocf.Chāndogyopaniṣat, VI, 7,5͠=Jātakamvol. VI. p. 371; Ancient Inscriptions in Ceylon, Obelisk No. 149 b, l.14; TRENCKNER, Pāli Miscellany p. 59.Cf. SHAKESPEARE, Pericles, II, 3:
a glow-worm in the night,The which has fire in darkness, none in light.
a glow-worm in the night,The which has fire in darkness, none in light.
a glow-worm in the night,The which has fire in darkness, none in light.
a glow-worm in the night,
The which has fire in darkness, none in light.
[127]Liespanassāma, cf. vol. I. p. 177 l.20; vonnaśate+pra.
[127]Liespanassāma, cf. vol. I. p. 177 l.20; vonnaśate+pra.
[128]Diesīlāniundjhānānivonidhabissosind interpolierte Iteration.
[128]Diesīlāniundjhānānivonidhabissosind interpolierte Iteration.
[129]Lies*udekamaṇiko assa. — Cf. das Gleichniss am Ende der 5. Rede; dann ebenso der 15., welches auch in derChāndogyopaniṣatVIII, 8 gegeben ist.
[129]Lies*udekamaṇiko assa. — Cf. das Gleichniss am Ende der 5. Rede; dann ebenso der 15., welches auch in derChāndogyopaniṣatVIII, 8 gegeben ist.
[130]Die allerhand gemeinen Dinge, wie Könige u. s. w., zu Beginn der letzteren Reden öfters erwähnt (S. 290, 315, 344, 354), haben, nebenbei gesagt, ganz die nämliche großartig heitere Abweisung von POPEerfahren, zu Beginn seines Meisterwerkes:Awake, my St. John! leave all meaner thingsTo low ambition, and the pride of kings.
[130]Die allerhand gemeinen Dinge, wie Könige u. s. w., zu Beginn der letzteren Reden öfters erwähnt (S. 290, 315, 344, 354), haben, nebenbei gesagt, ganz die nämliche großartig heitere Abweisung von POPEerfahren, zu Beginn seines Meisterwerkes:
Awake, my St. John! leave all meaner thingsTo low ambition, and the pride of kings.
Awake, my St. John! leave all meaner thingsTo low ambition, and the pride of kings.
Awake, my St. John! leave all meaner thingsTo low ambition, and the pride of kings.
Awake, my St. John! leave all meaner things
To low ambition, and the pride of kings.
[131]nomen gentile Vekhanasos. —Vekhanaso, vonvikhanas, ist offenbar eine ältere Variante zuVekhānaso.
[131]nomen gentile Vekhanasos. —Vekhanaso, vonvikhanas, ist offenbar eine ältere Variante zuVekhānaso.
[132]Eine klare Bestätigung deraññadiṭṭhikenādialskarmadhārayās, p. 369, bez. 487 in No. 72, bietet Asokos X. Felsenedikt i. f.:Dukaraṃ tu kho etaṃ chudakena va janena usaṭena va añatra agena parākamena; desgl. das VI. i. f. sowie das I. Säulenedikt, Delhi-Sivalik l. 3 f. Vergl. ferner das von RHYSDAVIDSkürzlich entdeckte und von SENARTbesprochene Girnār-Fragment des XIII. Felsenedikts, im Journ. Roy. As. Soc. 1900 p. 435, wo in l. 5añatra-yonesa[ṃ]zu lesen ist, d. h., wie BÜHLERSKālsī-Version lehrt,añatra-yo(janapado)nesa[ṃ](nikāyānaṃ yadidaṃ)baṃhmane cā samane cā. — Zur Sache cf. die 70. Rede S. 236, die 95. gegen Ende.
[132]Eine klare Bestätigung deraññadiṭṭhikenādialskarmadhārayās, p. 369, bez. 487 in No. 72, bietet Asokos X. Felsenedikt i. f.:Dukaraṃ tu kho etaṃ chudakena va janena usaṭena va añatra agena parākamena; desgl. das VI. i. f. sowie das I. Säulenedikt, Delhi-Sivalik l. 3 f. Vergl. ferner das von RHYSDAVIDSkürzlich entdeckte und von SENARTbesprochene Girnār-Fragment des XIII. Felsenedikts, im Journ. Roy. As. Soc. 1900 p. 435, wo in l. 5añatra-yonesa[ṃ]zu lesen ist, d. h., wie BÜHLERSKālsī-Version lehrt,añatra-yo(janapado)nesa[ṃ](nikāyānaṃ yadidaṃ)baṃhmane cā samane cā. — Zur Sache cf. die 70. Rede S. 236, die 95. gegen Ende.
[133]Lies mit dem siam. Textenisinno.
[133]Lies mit dem siam. Textenisinno.
[134]Eine ähnliche Sage von einer solchen Stelle in der Nähe der uralten StadtSāṃkāśyāweist CUNNINGHAMim Archaeological Survey of India vol. I. p. 273 nach.
[134]Eine ähnliche Sage von einer solchen Stelle in der Nähe der uralten StadtSāṃkāśyāweist CUNNINGHAMim Archaeological Survey of India vol. I. p. 273 nach.
[135]sotthisinānīist richtig, wie in der 93. Rede; zusotthicf.śothasetc., nicht etwaśāṭī.
[135]sotthisinānīist richtig, wie in der 93. Rede; zusotthicf.śothasetc., nicht etwaśāṭī.
[136]Auch Ghaṭīkāro gehört einem, zwar geringeren, Brāhmanengeschlechte an. Cf. infra Anm. 142.
[136]Auch Ghaṭīkāro gehört einem, zwar geringeren, Brāhmanengeschlechte an. Cf. infra Anm. 142.
[137]Liesyāv’ etado hi pi.
[137]Liesyāv’ etado hi pi.
[138]König Kikī, derKṛtī rājāderPurāṇen, wird ständig in Legenden, wieVessantarajātakami. in., als Zeitgenosse Kassapos angeführt. —Kikī-,Kṛtī-rājāentspricht unserem ‚König Karl‘, von der selben Wurzelkṛ karoti.
[138]König Kikī, derKṛtī rājāderPurāṇen, wird ständig in Legenden, wieVessantarajātakami. in., als Zeitgenosse Kassapos angeführt. —Kikī-,Kṛtī-rājāentspricht unserem ‚König Karl‘, von der selben Wurzelkṛ karoti.
[139]Lies mit dem siam. Textepaṇḍumudikassa; vorher, mit den anderen Mss und TRENCKNER,khādaniyam bhojaniyam. — Reis lieben die Inder bekanntlich als vorzüglichste Nahrung: »Den reinen Reis, der Kraft verleiht«, wie es in den Liedern der Mönche v. 842 heißt. So nennt auch HOMERαλφιτα μυελον ανδρων, Mehl das Mark der Männer, Od. II, 290.
[139]Lies mit dem siam. Textepaṇḍumudikassa; vorher, mit den anderen Mss und TRENCKNER,khādaniyam bhojaniyam. — Reis lieben die Inder bekanntlich als vorzüglichste Nahrung: »Den reinen Reis, der Kraft verleiht«, wie es in den Liedern der Mönche v. 842 heißt. So nennt auch HOMERαλφιτα μυελον ανδρων, Mehl das Mark der Männer, Od. II, 290.
[140]Um kein lebendes Wesen zu verletzen. — Liesna musalena, sahatthā paṭhaviñ ca khanati.
[140]Um kein lebendes Wesen zu verletzen. — Liesna musalena, sahatthā paṭhaviñ ca khanati.
[141]Liespaṭivibhattāni.
[141]Liespaṭivibhattāni.
[142]Ghaṭīkāros nomen gentile: Der vom SeherBhaguabstammt. Vergl.DīghanikāyoNo. 24.Im 408.Jātakamwird gleichfalls ein Hafner mit ‚Bhaggaver‘ angesprochen.
[142]Ghaṭīkāros nomen gentile: Der vom SeherBhaguabstammt. Vergl.DīghanikāyoNo. 24.
Im 408.Jātakamwird gleichfalls ein Hafner mit ‚Bhaggaver‘ angesprochen.
[143]Vergl. die Legende vom magischen Obdach desMucalindo, imMahāvaggoI, 3, undMahāvastuvol. III. p. 301. Auch die Olympier sind vor Niederschlägen immer geborgen, da ihr Saal ὡς ὑπερνεφη ουτε νιφεται ουτε κατομβρειται, nach EUSTATHIUS, Comm. ad Il, I, v. 420.
[143]Vergl. die Legende vom magischen Obdach desMucalindo, imMahāvaggoI, 3, undMahāvastuvol. III. p. 301. Auch die Olympier sind vor Niederschlägen immer geborgen, da ihr Saal ὡς ὑπερνεφη ουτε νιφεται ουτε κατομβρειται, nach EUSTATHIUS, Comm. ad Il, I, v. 420.
[144]Siyābisahosiṃist kommentarielleJātakam-Interpolation; die ganze Rede apokryphe Sage. Schon im ersten Jahrhundert vor Chr. in das nordbuddhistischeSaṃskṛtdesMahāvastuübersetzt, vol. I. p. 317–335: theils wörtlich genau, theils freilich recht missverständlich — e. g. p. 321 woovaṭṭikāya(vonvarti)parāmasitvāhalsbrecherisch inkṛkāṭikāyāṃ gṛhyaverzerrt wurde — theils auch mahāyānisch multipliziert, verfälscht und ausgeschmückt.
[144]Siyābisahosiṃist kommentarielleJātakam-Interpolation; die ganze Rede apokryphe Sage. Schon im ersten Jahrhundert vor Chr. in das nordbuddhistischeSaṃskṛtdesMahāvastuübersetzt, vol. I. p. 317–335: theils wörtlich genau, theils freilich recht missverständlich — e. g. p. 321 woovaṭṭikāya(vonvarti)parāmasitvāhalsbrecherisch inkṛkāṭikāyāṃ gṛhyaverzerrt wurde — theils auch mahāyānisch multipliziert, verfälscht und ausgeschmückt.
[145]Vergl. den alten Spruch, imAitareyabrāhmaṇamII, 32,3:Cakṣur vā etad yajñasya yat tūṣṇīṃśaṃsaḥ, »Denn das Auge ist es der Andacht: die stille Verehrung.«
[145]Vergl. den alten Spruch, imAitareyabrāhmaṇamII, 32,3:Cakṣur vā etad yajñasya yat tūṣṇīṃśaṃsaḥ, »Denn das Auge ist es der Andacht: die stille Verehrung.«
[146]der Adeligen, Priester und Bürger.
[146]der Adeligen, Priester und Bürger.
[147]Vergl. HERODOTII, 78.
[147]Vergl. HERODOTII, 78.
[148]So der barm. und siam. Text.
[148]So der barm. und siam. Text.
[149]Koravyo,Kauravyas, Der von denKurūstammt, d. i. der Kurūner.
[149]Koravyo,Kauravyas, Der von denKurūstammt, d. i. der Kurūner.
[150]Ganz ähnlich der pythagoraeische Arzt ALCMAEON: Της μεν ὑγειας ειναι συνεκτικην ισονομιαν των δυναμεων, ὑγρου, θερμου, ξηρου, ψυχρου, πικρου, γλυκεος, κτλ. την δ’ εν αυτοις μοναρχιαν, νοσου ποιητικην· φθοροποιον γαρ ἑκατερου μοναρχια ... την δε ὑγειαν συμμετρον των ποιων την κρασιν., bei PLUTARCH, De plac. philos. V, 30.
[150]Ganz ähnlich der pythagoraeische Arzt ALCMAEON: Της μεν ὑγειας ειναι συνεκτικην ισονομιαν των δυναμεων, ὑγρου, θερμου, ξηρου, ψυχρου, πικρου, γλυκεος, κτλ. την δ’ εν αυτοις μοναρχιαν, νοσου ποιητικην· φθοροποιον γαρ ἑκατερου μοναρχια ... την δε ὑγειαν συμμετρον των ποιων την κρασιν., bei PLUTARCH, De plac. philos. V, 30.
[151]Cf.MaitryupaniṣatI, 4.
[151]Cf.MaitryupaniṣatI, 4.
[152]Der Topus vom Greisenalter, S. 408, hat seinen Gegenplatz im HOMER, z. B. Ilias letzter Gesang Mitte, wo Priamos ergreifend anhebt: Μνησαι πατρος σειο ... τηλικου, ὡσπερ εγων ογοῳ επι γηραος ουδῳ. Zum Ueberfluss und der Eroberung, S. 411,cf. Pyrrhus’ Gespräch mit Kineas, bei PLUTARCHcap. 14, auch des BAKCHYLIDESverwandte Strophe, 1, 36–39:το δε παν-των ευμαρειν ουδεν γλυκυθνατοιοσιν· αλλ’ αιει τα φευ-γοντα διζμνται κιχειν.Der vorletzte Lehrsatz, S. 410, ist von HORAZungemein schön und innig erkannt worden, carm. II, 14,6:Linquenda tellus et domus et placensUxor, neque harum quas colis arborumTe praeter invisas cupressosUlla brevem dominum sequetur.
[152]Der Topus vom Greisenalter, S. 408, hat seinen Gegenplatz im HOMER, z. B. Ilias letzter Gesang Mitte, wo Priamos ergreifend anhebt: Μνησαι πατρος σειο ... τηλικου, ὡσπερ εγων ογοῳ επι γηραος ουδῳ. Zum Ueberfluss und der Eroberung, S. 411,cf. Pyrrhus’ Gespräch mit Kineas, bei PLUTARCHcap. 14, auch des BAKCHYLIDESverwandte Strophe, 1, 36–39:
το δε παν-των ευμαρειν ουδεν γλυκυθνατοιοσιν· αλλ’ αιει τα φευ-γοντα διζμνται κιχειν.
το δε παν-των ευμαρειν ουδεν γλυκυθνατοιοσιν· αλλ’ αιει τα φευ-γοντα διζμνται κιχειν.
το δε παν-των ευμαρειν ουδεν γλυκυθνατοιοσιν· αλλ’ αιει τα φευ-γοντα διζμνται κιχειν.
το δε παν-
των ευμαρειν ουδεν γλυκυ
θνατοιοσιν· αλλ’ αιει τα φευ-
γοντα διζμνται κιχειν.
Der vorletzte Lehrsatz, S. 410, ist von HORAZungemein schön und innig erkannt worden, carm. II, 14,6:
Linquenda tellus et domus et placensUxor, neque harum quas colis arborumTe praeter invisas cupressosUlla brevem dominum sequetur.
Linquenda tellus et domus et placensUxor, neque harum quas colis arborumTe praeter invisas cupressosUlla brevem dominum sequetur.
Linquenda tellus et domus et placensUxor, neque harum quas colis arborumTe praeter invisas cupressosUlla brevem dominum sequetur.
Linquenda tellus et domus et placens
Uxor, neque harum quas colis arborum
Te praeter invisas cupressos
Ulla brevem dominum sequetur.
[153]Uralte Mangohaine, mit Steinaltaren, moosbewachsen, von hohen Akazien umstanden, sind auch heute noch vielfach anzutreffen, so in der weiten, stillen, fruchtbaren Ebene um Benāres, in Sārnāth, etc. Zum NamenMakhadevocf.ŚatapathabrāhmaṇamXIV, 1, 1, 13, und dieMakhadevatāsimHarivaṃśamIII, 53, 38.
[153]Uralte Mangohaine, mit Steinaltaren, moosbewachsen, von hohen Akazien umstanden, sind auch heute noch vielfach anzutreffen, so in der weiten, stillen, fruchtbaren Ebene um Benāres, in Sārnāth, etc. Zum NamenMakhadevocf.ŚatapathabrāhmaṇamXIV, 1, 1, 13, und dieMakhadevatāsimHarivaṃśamIII, 53, 38.
[154]Diesem Ideal eines indischen Königs ist Asoko in der That sehr nahe gekommen. Sagt er doch u. a. auch:hemevā savanikāyesu paṭivekhāmi, »Und so überwache ich alle Stände«, Säulenedikt VI l. 7; vergl. noch insbesondere VII 2 1. 4:dhaṃmamahāmātā pi me te bahuvidhesu aṭhesu ānugahikesu viyāpaṭā, se pavajītanaṃ ceva gihithānaṃ cādi; und Felsenedikt IV u. V. Cf. BÜHLER, Zeitschr. d. deutschen morgenl. Ges. Bd. 48, Seite 53–54.
[154]Diesem Ideal eines indischen Königs ist Asoko in der That sehr nahe gekommen. Sagt er doch u. a. auch:hemevā savanikāyesu paṭivekhāmi, »Und so überwache ich alle Stände«, Säulenedikt VI l. 7; vergl. noch insbesondere VII 2 1. 4:dhaṃmamahāmātā pi me te bahuvidhesu aṭhesu ānugahikesu viyāpaṭā, se pavajītanaṃ ceva gihithānaṃ cādi; und Felsenedikt IV u. V. Cf. BÜHLER, Zeitschr. d. deutschen morgenl. Ges. Bd. 48, Seite 53–54.
[155]Zupalitas paliknīcf. urverwandtes pallidus blank ∼ bleich. Weitere Belege bei PRELLWITZ, Etym. Wörterb. d. griech. Spr. s. v. πελιδνος.
[155]Zupalitas paliknīcf. urverwandtes pallidus blank ∼ bleich. Weitere Belege bei PRELLWITZ, Etym. Wörterb. d. griech. Spr. s. v. πελιδνος.
[156]Vergl. das letzte Kap. desVāsiṣṭhadharmaśāstram; MahābhāratamXIII, 7,24:Jīryanti jīryataḥ keśā,dantā jīryanti jīryataḥ,cakṣuḥśrotre ca jīryete:tṛṣṇaikā na tu jīryate.AuchBhartṛharis,Vairāgyaśatake12, 14. — Ganz in diesem Sinne fragt VERGIL, Aen. VI, 721:Quae lucis miseris tam dira cupido?
[156]Vergl. das letzte Kap. desVāsiṣṭhadharmaśāstram; MahābhāratamXIII, 7,24:
Jīryanti jīryataḥ keśā,dantā jīryanti jīryataḥ,cakṣuḥśrotre ca jīryete:tṛṣṇaikā na tu jīryate.
Jīryanti jīryataḥ keśā,dantā jīryanti jīryataḥ,cakṣuḥśrotre ca jīryete:tṛṣṇaikā na tu jīryate.
Jīryanti jīryataḥ keśā,dantā jīryanti jīryataḥ,cakṣuḥśrotre ca jīryete:tṛṣṇaikā na tu jīryate.
Jīryanti jīryataḥ keśā,
dantā jīryanti jīryataḥ,
cakṣuḥśrotre ca jīryete:
tṛṣṇaikā na tu jīryate.
AuchBhartṛharis,Vairāgyaśatake12, 14. — Ganz in diesem Sinne fragt VERGIL, Aen. VI, 721:
Quae lucis miseris tam dira cupido?
Quae lucis miseris tam dira cupido?
Quae lucis miseris tam dira cupido?
Quae lucis miseris tam dira cupido?
[157]Vergl.ManusVI, 2.
[157]Vergl.ManusVI, 2.
[158]Vergl.ṚgvedasVI, 47, 18.
[158]Vergl.ṚgvedasVI, 47, 18.
[159]Siyābisanuppavattesiist kommentarielleJātakam-Interpolation. — Makhadevo und seine Nachfolger sind Heroen aus jenen unermesslichen, cyklisch ab- und wieder aufsteigenden Aeonen, die zumal in den Sagen der 26. Rede der Längeren Sammlung bedeutsam und tiefsinnig zur Sprache gelangen. Der weit verbreitete ethnische Glaube, des Menschen Lebenskraft etc. sei einst unvergleichlich größer gewesen, wurde bei uns von SWIFTvorgetragen, der seinen Riesenphilosophen, recht im purāṇischen Stile, behaupten lässt, »that nature was degenerated in these latter declining ages of the world, and could now produce only small abortive births, in comparison of those in ancient times.«
[159]Siyābisanuppavattesiist kommentarielleJātakam-Interpolation. — Makhadevo und seine Nachfolger sind Heroen aus jenen unermesslichen, cyklisch ab- und wieder aufsteigenden Aeonen, die zumal in den Sagen der 26. Rede der Längeren Sammlung bedeutsam und tiefsinnig zur Sprache gelangen. Der weit verbreitete ethnische Glaube, des Menschen Lebenskraft etc. sei einst unvergleichlich größer gewesen, wurde bei uns von SWIFTvorgetragen, der seinen Riesenphilosophen, recht im purāṇischen Stile, behaupten lässt, »that nature was degenerated in these latter declining ages of the world, and could now produce only small abortive births, in comparison of those in ancient times.«
[160]Andere Bearbeitungen dieser volksthümlichen, gewiss vor- und nachbuddhistischen Legende finden sich als richtigejātakāni, No. 9 und No. 541, vor; auch zu Barāhat auf einem Relief aus dem dritten vorchristlichen Jahrhundert alsMaghādeviyajātakamdargestellt, im Indian Antiquary vol. X. p. 119 f. hübsch beschrieben. Cf. auchŚakuntalā, letzter Akt initio. — Verwandte Züge mit unseremMātali, dem einstigenMātariśvā, weistSavitāimṚgvedasauf, namentlich I, 35,3. Cf. BÜHLERSGrundriss III. 1 A p. 32. Vergl. ib. p. 65Indras-ŚakrasStellung im letzten Buche desṚgvedas, 167,1, mit dem genau entsprechenden Range unseresSakko-MaghavāimDhammapadamv. 30. — Die beiden Bahnen, von denen S. 423 die Rede ist, werden schon in einem alten Spruche,Jātakam537 v. 43, sehr schön vergeistigt:Weit sind die Wolken, weit die Erdenthale,Weit überm Ozean das andre Ufer:Doch weiter noch als diese, wahrlich, sagt man,Dass gute Art und schlechte sei, o König!
[160]Andere Bearbeitungen dieser volksthümlichen, gewiss vor- und nachbuddhistischen Legende finden sich als richtigejātakāni, No. 9 und No. 541, vor; auch zu Barāhat auf einem Relief aus dem dritten vorchristlichen Jahrhundert alsMaghādeviyajātakamdargestellt, im Indian Antiquary vol. X. p. 119 f. hübsch beschrieben. Cf. auchŚakuntalā, letzter Akt initio. — Verwandte Züge mit unseremMātali, dem einstigenMātariśvā, weistSavitāimṚgvedasauf, namentlich I, 35,3. Cf. BÜHLERSGrundriss III. 1 A p. 32. Vergl. ib. p. 65Indras-ŚakrasStellung im letzten Buche desṚgvedas, 167,1, mit dem genau entsprechenden Range unseresSakko-MaghavāimDhammapadamv. 30. — Die beiden Bahnen, von denen S. 423 die Rede ist, werden schon in einem alten Spruche,Jātakam537 v. 43, sehr schön vergeistigt:
Weit sind die Wolken, weit die Erdenthale,Weit überm Ozean das andre Ufer:Doch weiter noch als diese, wahrlich, sagt man,Dass gute Art und schlechte sei, o König!
Weit sind die Wolken, weit die Erdenthale,Weit überm Ozean das andre Ufer:Doch weiter noch als diese, wahrlich, sagt man,Dass gute Art und schlechte sei, o König!
Weit sind die Wolken, weit die Erdenthale,Weit überm Ozean das andre Ufer:Doch weiter noch als diese, wahrlich, sagt man,Dass gute Art und schlechte sei, o König!
Weit sind die Wolken, weit die Erdenthale,
Weit überm Ozean das andre Ufer:
Doch weiter noch als diese, wahrlich, sagt man,
Dass gute Art und schlechte sei, o König!
[161]Vergl. Sprüche wiesarve vipraparā narāḥ, brāhmaṇo dvipadāṃ śreṣṭhaḥ, janmanā brāhmaṇo jñeyaḥ(cf. 98. Rede v. 3:jātiyā brāhmaṇo hoti); Lieder der Mönche p. 347 Anm. 2. Auch das recht bezeichnende Wort desŪrvasimHarivaṃśamI, 45,33:Brahmayonau prasūtasyabrāhmaṇasyānuvartinaḥbrahmacaryaṃ sucaritaṃBrahmāṇam api cālayet.Mitbrāhmaṇā va sukko vaṇṇo, kaṇho añño vaṇṇovergl.brāhmaṇaḥ śvetavarṇaḥ... śūdraḥ kṛṣṇavarṇaḥ, in der Eingangsupanischad zurVajrasūcī, WEBERSAusgabe (Abhandlungen der königl. Ak. d. Wiss. Berlin von 1859) p. 212, l. 10, 11; in der Bombayer Hundertacht Upanischaden Ausgabe von 1895 p. 336a, l. 7, 8.
[161]Vergl. Sprüche wiesarve vipraparā narāḥ, brāhmaṇo dvipadāṃ śreṣṭhaḥ, janmanā brāhmaṇo jñeyaḥ(cf. 98. Rede v. 3:jātiyā brāhmaṇo hoti); Lieder der Mönche p. 347 Anm. 2. Auch das recht bezeichnende Wort desŪrvasimHarivaṃśamI, 45,33:
Brahmayonau prasūtasyabrāhmaṇasyānuvartinaḥbrahmacaryaṃ sucaritaṃBrahmāṇam api cālayet.
Brahmayonau prasūtasyabrāhmaṇasyānuvartinaḥbrahmacaryaṃ sucaritaṃBrahmāṇam api cālayet.
Brahmayonau prasūtasyabrāhmaṇasyānuvartinaḥbrahmacaryaṃ sucaritaṃBrahmāṇam api cālayet.
Brahmayonau prasūtasya
brāhmaṇasyānuvartinaḥ
brahmacaryaṃ sucaritaṃ
Brahmāṇam api cālayet.
Mitbrāhmaṇā va sukko vaṇṇo, kaṇho añño vaṇṇovergl.brāhmaṇaḥ śvetavarṇaḥ... śūdraḥ kṛṣṇavarṇaḥ, in der Eingangsupanischad zurVajrasūcī, WEBERSAusgabe (Abhandlungen der königl. Ak. d. Wiss. Berlin von 1859) p. 212, l. 10, 11; in der Bombayer Hundertacht Upanischaden Ausgabe von 1895 p. 336a, l. 7, 8.
[162]Vergl. Lieder der Mönche v. 612. — Aehnlich der treffliche HANSSACHS, Fastnachtspiel ed. GOETZE15,88–90:... ich hab... vernumen,Von tugent sey der adel kumen.
[162]Vergl. Lieder der Mönche v. 612. — Aehnlich der treffliche HANSSACHS, Fastnachtspiel ed. GOETZE15,88–90:
... ich hab... vernumen,Von tugent sey der adel kumen.
... ich hab... vernumen,Von tugent sey der adel kumen.
... ich hab... vernumen,Von tugent sey der adel kumen.
... ich hab... vernumen,
Von tugent sey der adel kumen.
[163]Ebenso bekennen auch die altsiṇhalesischen Könige auf ihren Inschriften, den Mönchen zum Heile diese vier Erfordernisse,catari paceni, darzubieten: soGayabahugaminivon Anurādhapura, auf ED. MÜLLERSAncient Inscriptions in Ceylon No. 5, l. 6.
[163]Ebenso bekennen auch die altsiṇhalesischen Könige auf ihren Inschriften, den Mönchen zum Heile diese vier Erfordernisse,catari paceni, darzubieten: soGayabahugaminivon Anurādhapura, auf ED. MÜLLERSAncient Inscriptions in Ceylon No. 5, l. 6.
[164]Sehr schön, und ganz übereinstimmend, berichtet MEGASTHENES, Indica ed. SCHWANBECKp. 125: Μουνον σφισιν ανειται σοφιστην εκ παντος γενεος γενεσθαι, ὁτι ου μαλθακα τοισι σοφιστῃσιν εισι τα πρηγματα, αλλα παντων ταλαιπωροτατα.
[164]Sehr schön, und ganz übereinstimmend, berichtet MEGASTHENES, Indica ed. SCHWANBECKp. 125: Μουνον σφισιν ανειται σοφιστην εκ παντος γενεος γενεσθαι, ὁτι ου μαλθακα τοισι σοφιστῃσιν εισι τα πρηγματα, αλλα παντων ταλαιπωροτατα.
[165]König Madhuro von Avanti war Gebieter über Mālavā, eines der blühendsten Reiche Mittelindiens, dessen Hauptstadt Ujjenī viele Jahrhunderte hindurch ein Hort des Buddhismus gewesen. Ebenda hat späterKālidāsasund noch mancher minorum gentium, bei Hofe willkommen, gelebt und gedichtet. Noch heute ragt hier im Lande, einen sanften Hügel krönend und rings bis zum fernen Horizont die schimmernden Auen und Wälder beherrschend, edelgewölbt wie die Peterskuppel, der sonnenhelle Sāñci-Dom auf, ein Denkmal großer Vergangenheit. Vergl. die epigraphischen Merktafeln, Lieder der Mönche S. 361. Anm. 1.Den klassischen neun Dichterfürsten mitKālidāsasals vornehmstem am Hofe der Könige von Mālavā steht die berühmte Neunzahl der griechischen Lyriker gegenüber, gleichwie den Sieben vedischen Sehern die Sieben griechischen Weisen u. s. w., ohne dass man hier an geschichtliche Begriffe zu denken brauchte, wie etwa bei der sonderbaren indo-iranischen, gnostisch-christlich-latomischen Dreiunddreißig, Anm. 255.
[165]König Madhuro von Avanti war Gebieter über Mālavā, eines der blühendsten Reiche Mittelindiens, dessen Hauptstadt Ujjenī viele Jahrhunderte hindurch ein Hort des Buddhismus gewesen. Ebenda hat späterKālidāsasund noch mancher minorum gentium, bei Hofe willkommen, gelebt und gedichtet. Noch heute ragt hier im Lande, einen sanften Hügel krönend und rings bis zum fernen Horizont die schimmernden Auen und Wälder beherrschend, edelgewölbt wie die Peterskuppel, der sonnenhelle Sāñci-Dom auf, ein Denkmal großer Vergangenheit. Vergl. die epigraphischen Merktafeln, Lieder der Mönche S. 361. Anm. 1.
Den klassischen neun Dichterfürsten mitKālidāsasals vornehmstem am Hofe der Könige von Mālavā steht die berühmte Neunzahl der griechischen Lyriker gegenüber, gleichwie den Sieben vedischen Sehern die Sieben griechischen Weisen u. s. w., ohne dass man hier an geschichtliche Begriffe zu denken brauchte, wie etwa bei der sonderbaren indo-iranischen, gnostisch-christlich-latomischen Dreiunddreißig, Anm. 255.
[166]Zu dieser festlichen Ausschmückung cf. die entsprechenden Edikte von Kosambī und Sāñci, i. f.:[o]dā[tā]ni [d]usāni naṃ dhāpayituetc., und BÜHLERSAnmerkung hierzu, Indian Antiquary 1890, p. 126, Epigraphia Indica vol. II, p. 367. Weiß ist die festlich feierliche Farbe der Inder: daher auch, wie S. 5, 256, passim, die weiß gekleideten Hausleute,odātavasanā, cf. dieŚvetāmbarās, auchŚuklāmbarāsMan.IV, 35.
[166]Zu dieser festlichen Ausschmückung cf. die entsprechenden Edikte von Kosambī und Sāñci, i. f.:[o]dā[tā]ni [d]usāni naṃ dhāpayituetc., und BÜHLERSAnmerkung hierzu, Indian Antiquary 1890, p. 126, Epigraphia Indica vol. II, p. 367. Weiß ist die festlich feierliche Farbe der Inder: daher auch, wie S. 5, 256, passim, die weiß gekleideten Hausleute,odātavasanā, cf. dieŚvetāmbarās, auchŚuklāmbarāsMan.IV, 35.