Chapter 21

[167]Ist Lehrsatz derJainās; cf. die 14. Rede, 1. Band S. 174. — Zum Folgenden die 36. Rede; später auch die 26ste. — Vergl. MATTH. XI. 29; GIORDANOBRUNO, De umbr. idear., Dedic. v. 2:Et littera Pythagorae,Bicorni acta discrimine,Quaeis trucem ostendit vultum dextri tramitis:Finem largitur optimum.[168]εν ἡβῃ τουμον ευσθενει δεμας, genau so von EURIPIDESformuliert, Cycl., Anf.[169]ākiñcaññāyatanam. Vergl.Yājñavalkyas’Thesesa eṣa neti netyātmā, in derBṛhadāraṇyakopaniṣatIII, 9,28, passim; undTripurātāpinyupaniṣat5, v. 4.Nirastaviṣayāsaṉgaṃsannirudhya mano hṛdiyadāyātyamanī bhāvas,tadā tat paramaṃ padam.[170]nevasaññānāsaññāyatanam. Cf. den berühmtenNāsadāsīnno-Hymnus,ṚgvedasX, 129; undTripurātāpinyupaniṣat5, v. 6:Naiva cintyaṃ na cācintyaṃna cintyaṃ cintyam eva ca:pakṣapātavinirmuktambrahma sampadyate dhruvam.[171]Vergl. das urverwandte schöne Mythologem vom belebenden Morgenthau, im Vafthrúdhnismál v. 45.[172]Vergl. Lieder der Mönche S. 358 Anm. 3.[173]Zuayaṃ dhammo... atakkāvacaro cf. idam... apratarkyam aprakāśyam: Subālopaniṣadi3.[174]Der NameSahampatilässt verschiedene Deutung zu. Vergl. das Intermezzo imKevaṭṭasuttantam, Buddhistische Anthologie p. 97–98; und auf der anderen Seite die recht ansprechende Etymegorie von √sah,sahasin einemjātakamdesSaṃyuttakanikāyo, vol. V. p. 233. In vergangenen Aeonen, als Kassapo der Meister war, erzählt da Brahmā von sich, sei er ein machtvoller Jünger,sahako bhikkhu, gewesen: darum sei er jetzt ein mächtiger Herr,saham pati, geworden. — Die Art eines Brahmā wird, je nach Umständen, als verschieden angegeben: siehe die 90. Rede, gegen Ende. — Gotamos Zaudern und Sahampatis Angst und Anliegen und die verwandten wunderbaren Vorgänge überhaupt sind von ROBERTL’ORANGEals apokryph erkannt worden, gehören spezifisch derMahāvaggo-Mahāvastu-Legende an. Wie rathlos willkürlich diese letztere den zwar sekundären, verhältnissmäßig aber weit älteren, ihr daher stellenweise unverständlichen Pāli-Text oft behandelt hat, und dies bei sonst oft sehr schöner, vollkommen getreuer Uebersetzung, zeige als typisches Beispiel der imMahāvastuvol. III. p. 319 aus der obigen Rede versaṃskṛtisierte Spruch. Cf. Anm. 144.[175]Vergl.ChāndogyopaniṣatIV, 14,3:Yathā puṣkarapalāśa āpo na śliṣyante, evam evaṃvidi p[a]paṃ karma na śliṣyata iti.In der Stelleapp’ ekacce paralokavajjabhayadassāvine viharante wird vajja0nicht von √varjsondern von √vadabzuleiten sein, wie Lieder der Mönche S. 212 Anm. 1 anderweitig belegt, und die richtige Uebersetzung demnach heißen: »und manche, die das Anpreisen einer anderen Welt für arg erachten.« Die Möglichkeit der Ableitung von √varjist zwar nicht ausgeschlossen, scheint aber doch,nipuṇaṃ nirūpya, dem Geiste der Stelle kaum zu entsprechen. Die Lotusrosen des Gleichnisses, die emporragen, unbenetzt von Wasser, deuten eben auf solche, die noch in dieser Welt,diṭṭhe va dhamme, Vollendung erreichen. Vergl. hierzu Lieder der Mönche S. 159.[176]Cf. Bd. 1, Anm. 21. — ZuIsipatanamvergl.Bhṛgupatanam, im Anfang von Kap. 4 desDaśakumāracaritamI, p. 22, das also doch wohl aufBhṛgusden Seher deutet.[177]Cf. Lieder der Mönche p. 79.[178]Den ersten, im Wesentlichen schon ganz übereinstimmenden Bericht vom Leben Gotamos verdanken wir dem kühnen MARCOPOLO, der es auf „Seilla“ voll Theilnahme gehört und dann — im Zeitalter DANTES— mit erstaunlicher Schlichtheit beschrieben hatte. Insbesondere erzählt er, im Texte BONISvol. I. p. 185, von jenem Palaste mit den singenden und spielenden Mädchen, und dass der Prinz keine Freude daran finden mochte; wie er einst auf der Straße einen Todten gesehn, und wieder einen schlotternden, zahnlosen Greis; wie er tiefsinnig zum Palaste zurückgekehrt, voll Ekel an einer Welt wo man altern und sterben müsse, und gesagt habe, »che voleva cercare quello che mai non moriva, nè non invecchiava«, genau wie es in der 26. Rede, 1. Bd. S. 308, und oben S. 441 vorgetragen ist; wie er dann endlich, nach dem ergänzenden Texte PAUTHIERSp. 592 f., heimlich bei Nacht den Palast verlassen habe, »et s’en ala aux grans montaignes et moult desvoiables«, wie 1. Bd. S. 147. »Et illec demoura moult honnestement, et moult menoit aspre vie; et fist moult grans abstinences«, oben S. 449–454. Selbst durch das Medium fremder und trüber Idiome hatte sich die zeilonesische Tradition dem feinfühlenden Zuhörer verständlich gemacht, so dass er den Inhalt der — wenn man will trivialen — Legende rein wiederzugeben vermochte. Den Bericht nach dem Texte PAUTHIERSfindet man in GRÜNWEDELSsoeben erschienener Mythologie des Buddhismus in Tibet und der Mongolei S. 2–4 vollständig abgedruckt.Die sitzende Gestalt Gotamos als yogischer Büßer, in athemlose Selbstverlierung verloren, mit den einzelnen Merkmalen wie S. 453 f. dargestellt, ein seltsames Meisterstück der Skulptur des 1. Jahrh. vor Chr., befindet sich im Museum zu Lahore. Eine Phototypie davon hat SENARTveröffentlicht, im Journal asiatique von 1890 zu p. 144.Eine plastische Gruppe der jugendlich blühenden Mutter mit einem Kinde an der rechten Hüfte, als GöttinṢaṣṭhī śiśurakṣinī, eine wirkliche Αφροδιτη κουροτροφος von idealer Schönheit und Anmuth, ist uns im Museum zu Lahore, unter den Trümmern von Jamalgarhi aus dem 1. Jahrh. vor Chr., erhalten. Auch hiervon hat SENARTeine Phototypie leicht zugänglich gemacht, im Journal asiatique von 1890 zu p. 154.[179]aṉgula-,aṉguli-, Finger, Daumen, wird da dem häufigenaṉgulīyam,aṉgulīyakam, Fingerlein,fingerlin,vingerlinc, Fingerring, gleichzusetzen sein; vergl. dasaṉgulīyapradānamimRāmāyaṇam, denaṉgulīyopalambhasin derŚakuntalāu. a. m. Aṉgulimālo für eigentlich Aṉgulīyamālo ist nachyenaso gebildet.[180]Die Ringe der Erschlagenen.[181]Vergl.ĀpastambīyadharmasūtreI, 8, 23,6;Theragāthā33; Asoko, Edikt von Dhauli II, l. 7, Jaugoḍo II, 1. 10.[182]Ahiṃsako.[183]Aṉgulimālos Wahrspruch,satyavacanam, S. 481, istkāryārthe śapathaḥ,svapariśuddhau; in derSmṛtie. g. beiManusVIII, 110. Deutlicher zu reden:satyakriyāals angewandtesamayakriyā. Es ist der uralte Glaube an die magische Macht der Wahrheit, wieṚgvedasVII, 104,15. Später sind Ordalien daraus geworden. Vergl. BÜHLERSGrundriss II, 8, § 51–52. — Ein ziemlich nahe gegründetes, kleineres Wahrzeichen kennt die deutsche Sage vom dürren Stabe, der sich dann frisch begrünt, wie beim Tannhäuser.Antithetisch, und zwar rein philosophisch, ist dieser tiefe, ächt ārische Gedanke zu Beginn der 61. Rede behandelt, welche Asoko bekanntlich ganz besonders empfohlen hat; und ist, vollkommen gleich, von AESCHYLUSausgesprochen, Prom. 685 f.:νοσημα γαραισχιστον ειναι φημι συνθετους λογους.[184]Lies, wie der siam. Text hat,piyappabhūtikā.[185]Nālījaṉghas, ‚Rabe‘, ähnlich als nomen ioculare eines Vertrauten im 8. Kap. vonDaśakumāracaritamII, p. 60.[186]Der siamesische Text hatācamehi. — Zuācāmayati(stutyarthe) cf. e. g.HiraṇyakeśigṛhyeI, 16,1:ācamyopatiṣṭhate, 24,8:ācamyopahvayate.[187]Ānando wird in der Skulptur, z. B. der von Sārnāth, nicht selten dargestellt, mit Vorliebe in sanfter, trauernder Haltung an der Bahre des entschlafenen Meisters. Das jugendlich schöne, in tiefem Schmerz etwas geneigte Haupt erinnert sogleich an jenen berühmten bartlosen Christuskopf DAVINCISin der Brera zu Mailand. — Es wäre ein verdienstvolles Unternehmen, die besten älteren Skulpturen von rein indischem Typus und Stil, fast sämmtlich noch in Indien theils in situ, theils in Museen, zumal dem von Kalkutta, befindlich, auch dem westlichen Kunstfreunde in sorgfältiger Reproduktion allgemeiner zugänglich zu machen, da bisher auf diesem Gebiete kaum irgend etwas Ernstes geleistet wurde. So ist z. B. das Handbuch zur Berliner buddhistischen Kuriositätensammlung — vom Verfasser Prof. GRÜNWEDEL„Buddhistische Kunst in Indien“ betitelt — trotz aller fleißigen Arbeit, für die Erkenntniss der wahren, strengen, ursprünglichen indischen, bez. buddhistischen Kunst nahezu werthlos: denn es giebt, mit Ausnahme eines einzigen ächten Kunstwerkes (No. 75 der 2. Aufl., p. 144), eben nur Proben aus barbarisch entarteten und nur wenig nationalen Kulturepochen oder beschäftigt sich mit tibetisch-mongolischer Miniatur, die allerdings in recht guten Exemplaren vorhanden ist, aber selbstverständlich nicht für buddhistische Kunst in Indien ausgegeben werden darf. Das gilt leider, wie gesagt, auch von anderen, sonst sehr schätzenswerthen archäologischen Arbeiten.[B][188]Aehnlich berichtet Asoko auf dem 6. Felsenedikt über seinen Aufenthalt im Palaste oder imabgelegenenParke oder in den Gärten, wo ihm seine Minister, da wie dort, jederzeit und überall darzulegen haben, wie seine Anordnungen zum Wohle der Wesen ausgeführt werden, da er jederzeit und überall auf das Wohl der Wesen bedacht sei: denn es gebe kein vornehmeres Werk als der ganzen Welt zum Heile zu sorgen. — Wie Pasenadi gern unter denrukkhamūlāni vijanavātāniweilt, so Asoko im entsprechendenvacamhi vinītamhi, »im abgelegenen Parke«:vacamist natürlich nicht vonvarcasstercus, sondern vonvārkṣamWald abzuleiten; vergl. das im 12. Edikt [Mansehra] genannte Amt dervracabhumika,vārkṣabhūmikās, d. i. Parkverwalter. Zur palatalen Surde für die Aspirate cf. die analogenikkokkākādi.[189]Liesayaṃ kho me; später, wie der siam. Text hat,ayam pi kho me. Cf. die 12. Rede, p. 69.[190]Genau bei STRABOp. 712 wiederzufinden. Ετη δ’ ἡπτα και τριακοντα οὑτως (ασκητει) ζησαντα αναχωρειν εις την ἑαουτου κτησιν ἑκαστον, και ζην αδεως και ανειμενως μαλλον.[191]Cf. Anm. 127.[192]Lies, wie der Text hat,puna ca param bhante ime Isidattapurāṇā thapatayoetc. Vergl. das überaus schöne Gespräch des Meisters mit den beiden Kammerherren,Saṃyuttakanikāyovol. V. p. 348–352.[193]Der siam. Text hat richtigyam pi kho bhanteetc.[194]Wahrscheinlichpatite kutsanāyām;vergl.ManusIV, 184:Akāśeśās tu vijñeyā bālavṛddhakṛśāturāḥ.[195]Es ist mit dem barmanischen Texte, und wie vol. I. p. 390, passim,savyābajjhāundavyābajjhāzu lesen.Viḍūḍabhos subreptive Frage, ob es also die weltlichen Götter vermöchten die überweltlichen in die Flucht zu schlagen und deren Ort zu erobern, mahnt an bekannteItihāsāsvon Kämpfen zwischenAsurāsundDevās, wieŚatapathabrāhm.I, 2, 4,8–12, und schonṚgved.X, 124,8:Tā asya jyeṣṭham iṃdriyaṃ sacaṃte... bībhatsuvo apa vṛtrād atiṣṭhan. Vergl. OLDENBERG, Die Religion des Veda S. 166.[196]Anando= Wohlmuth.[197]Die zweite Hälfte dieses Buches der Könige, worin Pasenadi auftritt, nimmt, wie unser Text überhaupt, wenig Rücksicht auf die Zeitfolge der Reden. So sieht z. B. Pasenadi in der 90. Rede Ānando zum ersten Mal, der ihm zu Beginn der 88. wohlbekannt ist. Dagegen wird allerdings erst in letzterer Ajātasattu als König von Magadhā genannt, während in der 86. Rede noch dessen Vater, Seniyo Bimbisāro, den Thron innehat.[198]Vergl.Saṃyuttakanikāyovol. I. p. 108: Kurz ist das Leben der Menschen:... wer lange lebt, lebt hundert Jahre, oder etwas darüber. —ŚatapathabrāhmaṇamI, 9,3,19;ChāndogyopaniṣatIII, 16,7, praesertim i. a.Jaiminigṛhyasūtram8,1,2(p. 10 des Wiener Grantha-Ms):jīvāhi śaradaśśataṃ, paśyāhi śaradaśśatam(sic).PLINIUSVII, 28: CRATESPERGAMENUSIndos qui centenos annos excedantGymnetasappellat, non pauciMacrobios. — Auch in den koptischen Biblia sacra wird das Leben des Menschen auf hundertzwanzig Jahre bemessen: siehe AMÉLINEAU, Vie deSchnoudi, in 12º p. 238 u. 359.[199]Cf. die 83. Rede, in init., und Asokos I. Säulenedikt, fin.[200]Liesekamantaṃ nisinnassa kho Uttarassa māṇavassa etad ahosi. Das Interpositum ist tertiär interpoliert.[201]Das »tausendspeichige Rad« ist der Abdruck, den der Fersenball bei jedem Schritte auf staubigem oder feuchtem Boden zurücklässt: alsśrīpādasschon im 1. Jahrh. vor Chr. schematisch dargestellt; cf. BÜHLERim Anzeiger phil.-hist. Cl. Wiener Akad. der Wiss. vom 3. Februar 1898.[202]Den Typus dieser schlanken und doch kräftigen Asketenbeine mit hohem Unterschenkel zeigen außerordentlich schöne Buddho-Statuen aus Sārnāth im Museum zu Kalkutta, alte, ächt indische Kunstwerke. Wunderbar ähnlich hat bei uns DONATELLOseinen Johannes gebildet, in der Chiesa dei frari zu Venedig, erst von DELORENZOerkannt. — Vergl.Eṇajaṉgho jaṉghākarikas,DaśakumāracariteII, 1: 1. fasc. p. 43; auchValgujaṉghas,MahābhārateXIII, 4,152.[203]Merkmal eines Helden. So wird auchRāmasbekanntlichājānubāhusgenannt,RāmāyaneI, 1,12; wozu A. W.VONSCHLEGELin seiner Uebersetzung treffend angiebt: »Brachia brevia apud Indos deformia et ignobilia habita sunt; longa contra heroïci vigoris argumentum. Non mirarer, si Persae, idem statuentes, cognomine Artaxerxis prioris, μακροχειρ, male a Graecis intellecto, simile quid significassent.«[204]Vergl. Längere Sammlung, II. Band, S. 65, Anm. 20.[205]sattussado, d. i.sat-tuṣya-das. Cf. No. 95 in initio:Opāsādaṃ sattussadam. —Dīghanikāyovol. III. p. 166 ist kommentarielles Quidinloco.[206]rasaggasaggīvon √ras,rasati śabde+gras(=grah, cf.ManusVIII, 43) +agrī.[207]cattārīsadanto so bhavaṃ Gotamo, wörtlich ‚vierzigzähnig ist Herr Gotamo‘, womit natürlich, wie auch sonst bei Zahlenreihen, nur die begonnene vierte Dekade, d. h. über dreißig, gemeint ist.Caturo dasassaheißt es imDīghanikāyol. c. p. 182.[208]Vergl. dasavimuktam(bhruvor ghrāṇasya ca saṃdhiṣṭhānam), e. g.Jābālopaniṣat2. Beiavimuktamdarf auch an die seltenere Bezeichnungdhruvasals polaren Punkt zwischen den Augenbrauen, d. i. die Nasenwurzel, gedacht werden. Vergl.SuśrutasaṃhitāI, 5,24. Deutlich und ohne jede symbolische Absicht, offenbar treu anatomisch nachgebildet, ist diesem Merkmal an der Herme des APOLLONIOS VONTYANAin Neapel zu sehn. — Hier sei noch die Vermuthung gewagt, die im P. W.1s. v.dhruvas2 i) genanntenViṣṇoḥ padāni bhrūmadhyemöchten die oft vorkommenden drei vertikalen Stirnfalten sein, die von der Nasenwurzel entspringen, dasmātṛmaṇḍalamaber die Pupille.[209]Gegenüber diesen im Volksmunde beliebten sagenhaften Merkmalen eines großen Mannes vergl. das Gespräch des Meisters mit Sāriputto, imSaṃyuttakanikāyovol. V. p. 158:»Ein großer Mann, ein großer Mann«, sagt man, o Herr: inwiefern aber ist man, o Herr, ein großer Mann?Hat man das Herz erlöst, Sāriputto, so ist man, sag’ ich, ein großer Mann: hat man das Herz nicht erlöst, so ist man es nicht.Cf. ib., p. 216, wie der greise Meister sich in der Abendsonne wärmt, Ānandos Verwunderung, dass der Erhabene nun nicht mehr so stattlich erscheine wie früher, und die Antwort des Herrn:So ist es, Ānando, dass der Jugend Altern, der Gesundheit Siechthum, dem Leben Sterben eignet, und dass nun die Hautfarbe nicht mehr so hell und rein ist, schwächlich die Glieder geworden, mit Falten überzogen sind, vornüber der Körper sich neigt, dass die Sinneswerkzeuge sich abgenutzt haben.[210]Liesaḍḍhavam, von √ṛdh.[211]Lies mit dem siam. Texteāraddhakāyo va na iñjati.[212]Vergl.NāradaparivrājakopaniṣatIII, v. 66:yasya cakṣur na dūragaṃ, caturyugāṃ bhuvaṃ muktvā, parivrāṭ saḥ.[213]Lies mit dem siam. Texte sobhuttāvī na pattam bhūmiyaṃ nikkhipati.[214]Lies mit dem siam. Texteavijahantābhāvena.[215]Der siam. Text hat richtigaddasāma antaragharam pavisantam.[216]Liesekamantaṃ nisinnassa kho Brahmāyussa brāhmaṇassa etad ahosi. Das Interpositum ist tertiär interpoliert.[217]Der berühmte Denkspruch vom Entstehn und Untergehn, S. 541, 271, 68, ist späterputhujjanagatam, der allerbekannteste Gemeinplatz der indischen Litteratur: überall von Philosophen, Rhapsoden und Dichtern rezipiert, variiert und ausgestaltet; vergl. e. g.Cūlikopaniṣatv. 17, 18,MāṇḍūkyakārikāII, v. 32;DaśakumāracaritamI, 1. Kap., p. 6:Jalabudbudasamānā virājamānā saṃpattaḍillateva sahasaivodeti naśyati ca.[218]Die größte Begleitung, die in alten Texten je angegeben: in der Regel eine erheblich geringere. Gotamo weilt von Zeit zu Zeit allein zurückgezogen, z. B. zwei Wochen, auch drei Monate lang wieSaṃyuttakanikāyovol. V. p. 320, ib. 325, oder ist von einer Anzahl ›edler Söhne‹ umgeben wie oben in der 68. Rede, oder wandert ›mit einer großen Schaar‹, ›mit vielen Mönchen‹, selten ›mit fünfhundert Mönchen‹, von Ort zu Ort weiter wie in der 51., 70., 91. Rede, passim. ImDīghanikāyo, vol. III. p. 85 der siam. Ausg., heißt es in einer Sage, Metteyyo der künftige Buddho werde einst einige tausend Jünger,anekasahassam bhikkhusaṉgham, lenken, gleichwie Gotamo jetzt einige hundert,anekasatam, lenke.[219]Brāhmanischer Halbasket, der das Haar in Flechten aufgewunden trägt. — Vergl.Nāradas’Worte, imAitareyabrāhmaṇamVII, 13,8, auf welche später Selo, zu Beginn des Gespräches mit Keṇiyo, anspielt.[220]Buddho. — Im Inneren von Zeilon, so in Anurāḍhapura und weiter, hat sich bis heute die Sitte erhalten, dass der Mann aus dem Volke, wenn er einen Hochstehenden mit einer Bitte angeht, als captatio benevolentiae also anhebt: »O Herr, der du einst einen Buddho schauen wirst, sei gegrüßt!«[221]Lies mit dem siam. Textebhavanto, späterbhotā samaṇena Gotamenaundkathāpariyosānaṃ ca me.[222]Liesekamantaṃ nisinnassa kho Selassa brāhmaṇassa etad ahosi. Das Interpositum ist tertiär interpoliert.[223]Die beiden erstensaparisosind Glosse.[224]Mit dem 3. Verse, S. 548 f., vergl.Theragāthā1252.MālavikāgnimitreII, v. 13 d:sarvair usraiḥ samagrais tvam iva nṛpaguṇair dīpyate saptasaptiḥ. Zum Gleichniss vom Golde im 4. Vers cf. die 7. Rede in med.; auch das ähnliche BildTherīgāthā278. Die beiden letzteren Metaphern hat der tiefe CRISTÓBAL DECASTILLEJOtreu indisch angewandt, indem dieVerdadbei ihm sagt (Riv. XXXII, 237 b):Soy como el oro enterradoSo la tierra, como muerto,Que al fin siendo descubierto,Se halla limpio apurado;Como la perla preciadaEntre el cieno sepultadaY perdida,Que sale clara y pulidaCuando viene á ser hallada.[225]Der siam. Text hat richtigbhavataṃ.[226]Zur Kenntniss fern entlegener Reiche und den weiten Land- und Seereisen indischer Kaufleute schon um etwa 800 vor Chr. cf. BÜHLERSGrundriss I. 11. § 5. — Es verdient Beachtung, dass auch Asoko, auf dem V. Felsenedikte, die Kābuler gleich nach den Ioniern anführt, und dann, weiter herabsteigend, die Kandahārer nennt. Kābul war den Indern zumal wegen seiner vorzüglichen Pferde- und Maulthierzucht wohlbekannt. Cf. dieKambojake assatare sudanteim 506.Jātakamv. 23, und im 254.Jātakamdieuttarāpathajānapade assavāṇije. — Siehe auch die beiden Votivtafeln zu Sāñci, Epigraphia Indica vol. II. p. 97 No. 7, p. 387 No. 287; und noch die beiden Inschriften ib. vol. I. p. 184 ff., p. 242 ff.[227]An diesāpāna-sūkaradoṇīerinnert dieśva-sūkarayoniderChāndogyopaniṣatV, 10, 7.[228]Lies *vekuranvāya=vaikriyānvayāya.[229]Liespāṭaliyo; wie Asito wirdKṛṣṇasals königlicher GebieterKanakadaṇḍas, Der Goldstabene, genannt:HarivaṃśeII, 155,46.[230]Lies mit dem siam. Textegantā.[231]Vergl. JESUVerfluchung des Feigenbaums: und εξηρανθη παραχρημα ἡ συκη, MATTH. XXI. 19.[232]Vergl.Aśvaghoṣas,Vajrasūcī§ 7.[233]Die Macht des Zornes, die hier, und in größerem Umfange in der 56. Rede, S. 64, gleichnissweise, bez. legendär erwähnt ist, gehört ohne Zweifel mit anderen solchen mehr oder weniger fabelhaften Paenomenen in das Gebiet der praktischen Magie. Nun ist es bezeichnend, wie die schwarze Kunst der Sieben Seher in der obigen Legende von Asito Devalo kraft seiner moralischen Uebermacht zuschanden gemacht wird; der Geringschätzung entsprechend, die der Meister oft und oft allem Wunderthume bezeugt. Es kommt ja im yogischen Sinne gelegentlich auch die magische Macht als weiße Kunst zum Vortrage, z. B. in der 73., zumal 77. Rede: immer aber spielt die ganze Thaumatopoeie — man kann dies kaum genug wiederholen — eine völlig untergeordnete Rolle, und Gotamo nennt sie »nicht heilig«, vergl. die wichtige Stelle der Längeren Sammlung, III. Band, S. 113, worin Sāriputto des Meisters Worte anführt. Zum ersten Male gründlich geprüft und besprochen wurde die ganze Frage in der Flegrea II, 2,4, Neapel 1900, von meinem lieben und berühmten Freunde G. DELORENZO.Auch heute noch legt die südliche, d. i. zeilonesische u. s. w. Ueberlieferung, der nördlichen, d. i. tibetischen u. s. w. entgegen, für myktyrische Phaenomene, bez. Paenomene und was damit zusammenhängt kühl ablehnende Geringschätzung an den Tag, was um so höheres Lob verdient, als man neuerdings von jener Seite, die »ins Reden keinen Vorzug setzt«, heimlich bemüht ist theosophischen Zauber einzuschmuggeln und sogar Männer wie HIKKAḌUWESUMAṈGALAund HEVAVITARAṆADHARMAPĀLA, unsere ehrwürdigen Freunde, in den unlauteren esoterischen und asoterischen Handel zu verwickeln gesucht hat, indem man gar zu gern kolchisches παινεται für kalchisches φαινεται ausgeben will: freilich nur skythischen und verwandten Geistern zudanke.[234]Vergl. die 45. Rede, S. 567 der Uebersetzung. — AehnlichSannyāsopaniṣat2 i. f., v. 77:pātram asya bhavet pāṇiḥ, »er habe zum Gefäß die Hand«; auch 1 i. m:pāṇipātreṇāśanaṃ kuryāt, »mit dem Handgefäße mag er Atzung einnehmen«, wo aberpāṇipātramein handgroßes Gefäß, gleichwieudarapātramein magengroßes Gefäß, bedeuten wird; vergl. die 77. Rede, S. 321 Anm. 104. Ebenso in den anderenBhaikṣa-Upanischaden, e. g. derKaṭhaśrutyādi. (Die von DEUSSEN, »Sechzig Upanishad’s« p. 696 f., gewählte LesungKaṇṭhaśrutimag wohl berechtigt sein, auch wäre an eineKanthaśrutizu denken; die drei Titel schließen übrigens einander nicht aus, können vielmehr, nach gewohnter indischer Darstellung, friedlich nebeneinander gelten.) Derhatthāpalekhano, Handverköster, hat, nebenbei gesagt, ein ziemlich genaues Gegenbild im ‚Rasenden SOKRATES‘, wie PLATONbekanntlich den DIOGENESgenannt.[235]Den vier Schauungen dürfen vielleicht in gewisser Weise die sechs Staffeln Meister ECKHARTSverglichen werden, von deren letztem er sagt: »Der sehzt staffel ist dez hertzen ruͦwe und fride, daz chein liep noch leyde mag ez bewegen noch betruͤben.« Cf. Meister ECKHART, ungedruckte Texte etc. ed. JOSTES, Freiburg 1895, p. 105.[236]1kahāpaṇo, Gulden, wiegt ca. 11⅓ Gramm; es kann nur die Silbermünze, bez. deren Wertheinheit, gemeint sein, die unserem Zweimarkstück ungefähr entspricht.[237]Eine ähnliche Schenkung ist Ende der 52. Rede vorgekommen. Der altüberlieferten Sitte ist denn auch Asoko nachgefolgt, der auf dem Paḍeria-Edikt I. 3 u. a. berichtet, er habe nächst dem DorfeLuṃminī(im nepālischen Gränzgebiete, heute Rummin-deī bei Bhagvānpur), an der Geburtstätte des Meisters, ein steinernes Schutzhaus errichten lassen,silā vigaḍabhī kālāpita;silā vigaḍabhī, d. i.silā vigaḍā(vongaḍayati gahane)abhī. Schon hatte er acht Jahre vorher Felsengrotten zu Barābar, nahe Belā bei Gayā, mit einer entsprechenden Inschrift denĀjīvikāsgewidmet:lājinā Piyadasinā ... iyaṃ kubhā... dinā ājī[vi]kehi. Epigraphia Indica vol. V. p. 4; Indian Antiquary Oktober 1891 p. 364.Der oben und oft dargestellten Enkratie hat APOLLONIOSeine schöne Bestätigung ertheilt, wenn er, bei PHILOSTRATlib. III. cap. IV., also berichtet: Ειδον Ινδους Βραχμανασ οικυντας επι της γης, και ουκ’ επ’ αυτης, και ατειχιστως τετειχισμενους, και ξυδεν κεκτηλενους, η τα παντων. Solche autoptisch gewonnene Einsicht, insbesondere noch einige Stellen der, freilich sehr verderbt überlieferten, Gespräche mit dem jinistischenarhanIARCHAS(i. e.yo’rhas) zeigen, wie genau der große TYANEERindische Dinge erforscht hatte.[238]Lies mit dem siam. Textemukhā.[239]Pauṣkarasādī; derghoṣasist, nach den besten Mss, zu einemaghoṣīgeworden, was auch sonst gelegentlich vorkommt.[240]Lies mit dem siam. Texteyathā yathā.[241]Vergl. S. 410.[242]Lies mit dem siam. Texteasambhinnā khattiyakulā.

[167]Ist Lehrsatz derJainās; cf. die 14. Rede, 1. Band S. 174. — Zum Folgenden die 36. Rede; später auch die 26ste. — Vergl. MATTH. XI. 29; GIORDANOBRUNO, De umbr. idear., Dedic. v. 2:Et littera Pythagorae,Bicorni acta discrimine,Quaeis trucem ostendit vultum dextri tramitis:Finem largitur optimum.

[167]Ist Lehrsatz derJainās; cf. die 14. Rede, 1. Band S. 174. — Zum Folgenden die 36. Rede; später auch die 26ste. — Vergl. MATTH. XI. 29; GIORDANOBRUNO, De umbr. idear., Dedic. v. 2:

Et littera Pythagorae,Bicorni acta discrimine,Quaeis trucem ostendit vultum dextri tramitis:Finem largitur optimum.

Et littera Pythagorae,Bicorni acta discrimine,Quaeis trucem ostendit vultum dextri tramitis:Finem largitur optimum.

Et littera Pythagorae,Bicorni acta discrimine,Quaeis trucem ostendit vultum dextri tramitis:Finem largitur optimum.

Et littera Pythagorae,

Bicorni acta discrimine,

Quaeis trucem ostendit vultum dextri tramitis:

Finem largitur optimum.

[168]εν ἡβῃ τουμον ευσθενει δεμας, genau so von EURIPIDESformuliert, Cycl., Anf.

[168]εν ἡβῃ τουμον ευσθενει δεμας, genau so von EURIPIDESformuliert, Cycl., Anf.

[169]ākiñcaññāyatanam. Vergl.Yājñavalkyas’Thesesa eṣa neti netyātmā, in derBṛhadāraṇyakopaniṣatIII, 9,28, passim; undTripurātāpinyupaniṣat5, v. 4.Nirastaviṣayāsaṉgaṃsannirudhya mano hṛdiyadāyātyamanī bhāvas,tadā tat paramaṃ padam.

[169]ākiñcaññāyatanam. Vergl.Yājñavalkyas’Thesesa eṣa neti netyātmā, in derBṛhadāraṇyakopaniṣatIII, 9,28, passim; undTripurātāpinyupaniṣat5, v. 4.

Nirastaviṣayāsaṉgaṃsannirudhya mano hṛdiyadāyātyamanī bhāvas,tadā tat paramaṃ padam.

Nirastaviṣayāsaṉgaṃsannirudhya mano hṛdiyadāyātyamanī bhāvas,tadā tat paramaṃ padam.

Nirastaviṣayāsaṉgaṃsannirudhya mano hṛdiyadāyātyamanī bhāvas,tadā tat paramaṃ padam.

Nirastaviṣayāsaṉgaṃ

sannirudhya mano hṛdi

yadāyātyamanī bhāvas,

tadā tat paramaṃ padam.

[170]nevasaññānāsaññāyatanam. Cf. den berühmtenNāsadāsīnno-Hymnus,ṚgvedasX, 129; undTripurātāpinyupaniṣat5, v. 6:Naiva cintyaṃ na cācintyaṃna cintyaṃ cintyam eva ca:pakṣapātavinirmuktambrahma sampadyate dhruvam.

[170]nevasaññānāsaññāyatanam. Cf. den berühmtenNāsadāsīnno-Hymnus,ṚgvedasX, 129; undTripurātāpinyupaniṣat5, v. 6:

Naiva cintyaṃ na cācintyaṃna cintyaṃ cintyam eva ca:pakṣapātavinirmuktambrahma sampadyate dhruvam.

Naiva cintyaṃ na cācintyaṃna cintyaṃ cintyam eva ca:pakṣapātavinirmuktambrahma sampadyate dhruvam.

Naiva cintyaṃ na cācintyaṃna cintyaṃ cintyam eva ca:pakṣapātavinirmuktambrahma sampadyate dhruvam.

Naiva cintyaṃ na cācintyaṃ

na cintyaṃ cintyam eva ca:

pakṣapātavinirmuktam

brahma sampadyate dhruvam.

[171]Vergl. das urverwandte schöne Mythologem vom belebenden Morgenthau, im Vafthrúdhnismál v. 45.

[171]Vergl. das urverwandte schöne Mythologem vom belebenden Morgenthau, im Vafthrúdhnismál v. 45.

[172]Vergl. Lieder der Mönche S. 358 Anm. 3.

[172]Vergl. Lieder der Mönche S. 358 Anm. 3.

[173]Zuayaṃ dhammo... atakkāvacaro cf. idam... apratarkyam aprakāśyam: Subālopaniṣadi3.

[173]Zuayaṃ dhammo... atakkāvacaro cf. idam... apratarkyam aprakāśyam: Subālopaniṣadi3.

[174]Der NameSahampatilässt verschiedene Deutung zu. Vergl. das Intermezzo imKevaṭṭasuttantam, Buddhistische Anthologie p. 97–98; und auf der anderen Seite die recht ansprechende Etymegorie von √sah,sahasin einemjātakamdesSaṃyuttakanikāyo, vol. V. p. 233. In vergangenen Aeonen, als Kassapo der Meister war, erzählt da Brahmā von sich, sei er ein machtvoller Jünger,sahako bhikkhu, gewesen: darum sei er jetzt ein mächtiger Herr,saham pati, geworden. — Die Art eines Brahmā wird, je nach Umständen, als verschieden angegeben: siehe die 90. Rede, gegen Ende. — Gotamos Zaudern und Sahampatis Angst und Anliegen und die verwandten wunderbaren Vorgänge überhaupt sind von ROBERTL’ORANGEals apokryph erkannt worden, gehören spezifisch derMahāvaggo-Mahāvastu-Legende an. Wie rathlos willkürlich diese letztere den zwar sekundären, verhältnissmäßig aber weit älteren, ihr daher stellenweise unverständlichen Pāli-Text oft behandelt hat, und dies bei sonst oft sehr schöner, vollkommen getreuer Uebersetzung, zeige als typisches Beispiel der imMahāvastuvol. III. p. 319 aus der obigen Rede versaṃskṛtisierte Spruch. Cf. Anm. 144.

[174]Der NameSahampatilässt verschiedene Deutung zu. Vergl. das Intermezzo imKevaṭṭasuttantam, Buddhistische Anthologie p. 97–98; und auf der anderen Seite die recht ansprechende Etymegorie von √sah,sahasin einemjātakamdesSaṃyuttakanikāyo, vol. V. p. 233. In vergangenen Aeonen, als Kassapo der Meister war, erzählt da Brahmā von sich, sei er ein machtvoller Jünger,sahako bhikkhu, gewesen: darum sei er jetzt ein mächtiger Herr,saham pati, geworden. — Die Art eines Brahmā wird, je nach Umständen, als verschieden angegeben: siehe die 90. Rede, gegen Ende. — Gotamos Zaudern und Sahampatis Angst und Anliegen und die verwandten wunderbaren Vorgänge überhaupt sind von ROBERTL’ORANGEals apokryph erkannt worden, gehören spezifisch derMahāvaggo-Mahāvastu-Legende an. Wie rathlos willkürlich diese letztere den zwar sekundären, verhältnissmäßig aber weit älteren, ihr daher stellenweise unverständlichen Pāli-Text oft behandelt hat, und dies bei sonst oft sehr schöner, vollkommen getreuer Uebersetzung, zeige als typisches Beispiel der imMahāvastuvol. III. p. 319 aus der obigen Rede versaṃskṛtisierte Spruch. Cf. Anm. 144.

[175]Vergl.ChāndogyopaniṣatIV, 14,3:Yathā puṣkarapalāśa āpo na śliṣyante, evam evaṃvidi p[a]paṃ karma na śliṣyata iti.In der Stelleapp’ ekacce paralokavajjabhayadassāvine viharante wird vajja0nicht von √varjsondern von √vadabzuleiten sein, wie Lieder der Mönche S. 212 Anm. 1 anderweitig belegt, und die richtige Uebersetzung demnach heißen: »und manche, die das Anpreisen einer anderen Welt für arg erachten.« Die Möglichkeit der Ableitung von √varjist zwar nicht ausgeschlossen, scheint aber doch,nipuṇaṃ nirūpya, dem Geiste der Stelle kaum zu entsprechen. Die Lotusrosen des Gleichnisses, die emporragen, unbenetzt von Wasser, deuten eben auf solche, die noch in dieser Welt,diṭṭhe va dhamme, Vollendung erreichen. Vergl. hierzu Lieder der Mönche S. 159.

[175]Vergl.ChāndogyopaniṣatIV, 14,3:Yathā puṣkarapalāśa āpo na śliṣyante, evam evaṃvidi p[a]paṃ karma na śliṣyata iti.

In der Stelleapp’ ekacce paralokavajjabhayadassāvine viharante wird vajja0nicht von √varjsondern von √vadabzuleiten sein, wie Lieder der Mönche S. 212 Anm. 1 anderweitig belegt, und die richtige Uebersetzung demnach heißen: »und manche, die das Anpreisen einer anderen Welt für arg erachten.« Die Möglichkeit der Ableitung von √varjist zwar nicht ausgeschlossen, scheint aber doch,nipuṇaṃ nirūpya, dem Geiste der Stelle kaum zu entsprechen. Die Lotusrosen des Gleichnisses, die emporragen, unbenetzt von Wasser, deuten eben auf solche, die noch in dieser Welt,diṭṭhe va dhamme, Vollendung erreichen. Vergl. hierzu Lieder der Mönche S. 159.

[176]Cf. Bd. 1, Anm. 21. — ZuIsipatanamvergl.Bhṛgupatanam, im Anfang von Kap. 4 desDaśakumāracaritamI, p. 22, das also doch wohl aufBhṛgusden Seher deutet.

[176]Cf. Bd. 1, Anm. 21. — ZuIsipatanamvergl.Bhṛgupatanam, im Anfang von Kap. 4 desDaśakumāracaritamI, p. 22, das also doch wohl aufBhṛgusden Seher deutet.

[177]Cf. Lieder der Mönche p. 79.

[177]Cf. Lieder der Mönche p. 79.

[178]Den ersten, im Wesentlichen schon ganz übereinstimmenden Bericht vom Leben Gotamos verdanken wir dem kühnen MARCOPOLO, der es auf „Seilla“ voll Theilnahme gehört und dann — im Zeitalter DANTES— mit erstaunlicher Schlichtheit beschrieben hatte. Insbesondere erzählt er, im Texte BONISvol. I. p. 185, von jenem Palaste mit den singenden und spielenden Mädchen, und dass der Prinz keine Freude daran finden mochte; wie er einst auf der Straße einen Todten gesehn, und wieder einen schlotternden, zahnlosen Greis; wie er tiefsinnig zum Palaste zurückgekehrt, voll Ekel an einer Welt wo man altern und sterben müsse, und gesagt habe, »che voleva cercare quello che mai non moriva, nè non invecchiava«, genau wie es in der 26. Rede, 1. Bd. S. 308, und oben S. 441 vorgetragen ist; wie er dann endlich, nach dem ergänzenden Texte PAUTHIERSp. 592 f., heimlich bei Nacht den Palast verlassen habe, »et s’en ala aux grans montaignes et moult desvoiables«, wie 1. Bd. S. 147. »Et illec demoura moult honnestement, et moult menoit aspre vie; et fist moult grans abstinences«, oben S. 449–454. Selbst durch das Medium fremder und trüber Idiome hatte sich die zeilonesische Tradition dem feinfühlenden Zuhörer verständlich gemacht, so dass er den Inhalt der — wenn man will trivialen — Legende rein wiederzugeben vermochte. Den Bericht nach dem Texte PAUTHIERSfindet man in GRÜNWEDELSsoeben erschienener Mythologie des Buddhismus in Tibet und der Mongolei S. 2–4 vollständig abgedruckt.Die sitzende Gestalt Gotamos als yogischer Büßer, in athemlose Selbstverlierung verloren, mit den einzelnen Merkmalen wie S. 453 f. dargestellt, ein seltsames Meisterstück der Skulptur des 1. Jahrh. vor Chr., befindet sich im Museum zu Lahore. Eine Phototypie davon hat SENARTveröffentlicht, im Journal asiatique von 1890 zu p. 144.Eine plastische Gruppe der jugendlich blühenden Mutter mit einem Kinde an der rechten Hüfte, als GöttinṢaṣṭhī śiśurakṣinī, eine wirkliche Αφροδιτη κουροτροφος von idealer Schönheit und Anmuth, ist uns im Museum zu Lahore, unter den Trümmern von Jamalgarhi aus dem 1. Jahrh. vor Chr., erhalten. Auch hiervon hat SENARTeine Phototypie leicht zugänglich gemacht, im Journal asiatique von 1890 zu p. 154.

[178]Den ersten, im Wesentlichen schon ganz übereinstimmenden Bericht vom Leben Gotamos verdanken wir dem kühnen MARCOPOLO, der es auf „Seilla“ voll Theilnahme gehört und dann — im Zeitalter DANTES— mit erstaunlicher Schlichtheit beschrieben hatte. Insbesondere erzählt er, im Texte BONISvol. I. p. 185, von jenem Palaste mit den singenden und spielenden Mädchen, und dass der Prinz keine Freude daran finden mochte; wie er einst auf der Straße einen Todten gesehn, und wieder einen schlotternden, zahnlosen Greis; wie er tiefsinnig zum Palaste zurückgekehrt, voll Ekel an einer Welt wo man altern und sterben müsse, und gesagt habe, »che voleva cercare quello che mai non moriva, nè non invecchiava«, genau wie es in der 26. Rede, 1. Bd. S. 308, und oben S. 441 vorgetragen ist; wie er dann endlich, nach dem ergänzenden Texte PAUTHIERSp. 592 f., heimlich bei Nacht den Palast verlassen habe, »et s’en ala aux grans montaignes et moult desvoiables«, wie 1. Bd. S. 147. »Et illec demoura moult honnestement, et moult menoit aspre vie; et fist moult grans abstinences«, oben S. 449–454. Selbst durch das Medium fremder und trüber Idiome hatte sich die zeilonesische Tradition dem feinfühlenden Zuhörer verständlich gemacht, so dass er den Inhalt der — wenn man will trivialen — Legende rein wiederzugeben vermochte. Den Bericht nach dem Texte PAUTHIERSfindet man in GRÜNWEDELSsoeben erschienener Mythologie des Buddhismus in Tibet und der Mongolei S. 2–4 vollständig abgedruckt.

Die sitzende Gestalt Gotamos als yogischer Büßer, in athemlose Selbstverlierung verloren, mit den einzelnen Merkmalen wie S. 453 f. dargestellt, ein seltsames Meisterstück der Skulptur des 1. Jahrh. vor Chr., befindet sich im Museum zu Lahore. Eine Phototypie davon hat SENARTveröffentlicht, im Journal asiatique von 1890 zu p. 144.

Eine plastische Gruppe der jugendlich blühenden Mutter mit einem Kinde an der rechten Hüfte, als GöttinṢaṣṭhī śiśurakṣinī, eine wirkliche Αφροδιτη κουροτροφος von idealer Schönheit und Anmuth, ist uns im Museum zu Lahore, unter den Trümmern von Jamalgarhi aus dem 1. Jahrh. vor Chr., erhalten. Auch hiervon hat SENARTeine Phototypie leicht zugänglich gemacht, im Journal asiatique von 1890 zu p. 154.

[179]aṉgula-,aṉguli-, Finger, Daumen, wird da dem häufigenaṉgulīyam,aṉgulīyakam, Fingerlein,fingerlin,vingerlinc, Fingerring, gleichzusetzen sein; vergl. dasaṉgulīyapradānamimRāmāyaṇam, denaṉgulīyopalambhasin derŚakuntalāu. a. m. Aṉgulimālo für eigentlich Aṉgulīyamālo ist nachyenaso gebildet.

[179]aṉgula-,aṉguli-, Finger, Daumen, wird da dem häufigenaṉgulīyam,aṉgulīyakam, Fingerlein,fingerlin,vingerlinc, Fingerring, gleichzusetzen sein; vergl. dasaṉgulīyapradānamimRāmāyaṇam, denaṉgulīyopalambhasin derŚakuntalāu. a. m. Aṉgulimālo für eigentlich Aṉgulīyamālo ist nachyenaso gebildet.

[180]Die Ringe der Erschlagenen.

[180]Die Ringe der Erschlagenen.

[181]Vergl.ĀpastambīyadharmasūtreI, 8, 23,6;Theragāthā33; Asoko, Edikt von Dhauli II, l. 7, Jaugoḍo II, 1. 10.

[181]Vergl.ĀpastambīyadharmasūtreI, 8, 23,6;Theragāthā33; Asoko, Edikt von Dhauli II, l. 7, Jaugoḍo II, 1. 10.

[182]Ahiṃsako.

[182]Ahiṃsako.

[183]Aṉgulimālos Wahrspruch,satyavacanam, S. 481, istkāryārthe śapathaḥ,svapariśuddhau; in derSmṛtie. g. beiManusVIII, 110. Deutlicher zu reden:satyakriyāals angewandtesamayakriyā. Es ist der uralte Glaube an die magische Macht der Wahrheit, wieṚgvedasVII, 104,15. Später sind Ordalien daraus geworden. Vergl. BÜHLERSGrundriss II, 8, § 51–52. — Ein ziemlich nahe gegründetes, kleineres Wahrzeichen kennt die deutsche Sage vom dürren Stabe, der sich dann frisch begrünt, wie beim Tannhäuser.Antithetisch, und zwar rein philosophisch, ist dieser tiefe, ächt ārische Gedanke zu Beginn der 61. Rede behandelt, welche Asoko bekanntlich ganz besonders empfohlen hat; und ist, vollkommen gleich, von AESCHYLUSausgesprochen, Prom. 685 f.:νοσημα γαραισχιστον ειναι φημι συνθετους λογους.

[183]Aṉgulimālos Wahrspruch,satyavacanam, S. 481, istkāryārthe śapathaḥ,svapariśuddhau; in derSmṛtie. g. beiManusVIII, 110. Deutlicher zu reden:satyakriyāals angewandtesamayakriyā. Es ist der uralte Glaube an die magische Macht der Wahrheit, wieṚgvedasVII, 104,15. Später sind Ordalien daraus geworden. Vergl. BÜHLERSGrundriss II, 8, § 51–52. — Ein ziemlich nahe gegründetes, kleineres Wahrzeichen kennt die deutsche Sage vom dürren Stabe, der sich dann frisch begrünt, wie beim Tannhäuser.

Antithetisch, und zwar rein philosophisch, ist dieser tiefe, ächt ārische Gedanke zu Beginn der 61. Rede behandelt, welche Asoko bekanntlich ganz besonders empfohlen hat; und ist, vollkommen gleich, von AESCHYLUSausgesprochen, Prom. 685 f.:

νοσημα γαραισχιστον ειναι φημι συνθετους λογους.

νοσημα γαραισχιστον ειναι φημι συνθετους λογους.

νοσημα γαραισχιστον ειναι φημι συνθετους λογους.

νοσημα γαρ

αισχιστον ειναι φημι συνθετους λογους.

[184]Lies, wie der siam. Text hat,piyappabhūtikā.

[184]Lies, wie der siam. Text hat,piyappabhūtikā.

[185]Nālījaṉghas, ‚Rabe‘, ähnlich als nomen ioculare eines Vertrauten im 8. Kap. vonDaśakumāracaritamII, p. 60.

[185]Nālījaṉghas, ‚Rabe‘, ähnlich als nomen ioculare eines Vertrauten im 8. Kap. vonDaśakumāracaritamII, p. 60.

[186]Der siamesische Text hatācamehi. — Zuācāmayati(stutyarthe) cf. e. g.HiraṇyakeśigṛhyeI, 16,1:ācamyopatiṣṭhate, 24,8:ācamyopahvayate.

[186]Der siamesische Text hatācamehi. — Zuācāmayati(stutyarthe) cf. e. g.HiraṇyakeśigṛhyeI, 16,1:ācamyopatiṣṭhate, 24,8:ācamyopahvayate.

[187]Ānando wird in der Skulptur, z. B. der von Sārnāth, nicht selten dargestellt, mit Vorliebe in sanfter, trauernder Haltung an der Bahre des entschlafenen Meisters. Das jugendlich schöne, in tiefem Schmerz etwas geneigte Haupt erinnert sogleich an jenen berühmten bartlosen Christuskopf DAVINCISin der Brera zu Mailand. — Es wäre ein verdienstvolles Unternehmen, die besten älteren Skulpturen von rein indischem Typus und Stil, fast sämmtlich noch in Indien theils in situ, theils in Museen, zumal dem von Kalkutta, befindlich, auch dem westlichen Kunstfreunde in sorgfältiger Reproduktion allgemeiner zugänglich zu machen, da bisher auf diesem Gebiete kaum irgend etwas Ernstes geleistet wurde. So ist z. B. das Handbuch zur Berliner buddhistischen Kuriositätensammlung — vom Verfasser Prof. GRÜNWEDEL„Buddhistische Kunst in Indien“ betitelt — trotz aller fleißigen Arbeit, für die Erkenntniss der wahren, strengen, ursprünglichen indischen, bez. buddhistischen Kunst nahezu werthlos: denn es giebt, mit Ausnahme eines einzigen ächten Kunstwerkes (No. 75 der 2. Aufl., p. 144), eben nur Proben aus barbarisch entarteten und nur wenig nationalen Kulturepochen oder beschäftigt sich mit tibetisch-mongolischer Miniatur, die allerdings in recht guten Exemplaren vorhanden ist, aber selbstverständlich nicht für buddhistische Kunst in Indien ausgegeben werden darf. Das gilt leider, wie gesagt, auch von anderen, sonst sehr schätzenswerthen archäologischen Arbeiten.[B]

[187]Ānando wird in der Skulptur, z. B. der von Sārnāth, nicht selten dargestellt, mit Vorliebe in sanfter, trauernder Haltung an der Bahre des entschlafenen Meisters. Das jugendlich schöne, in tiefem Schmerz etwas geneigte Haupt erinnert sogleich an jenen berühmten bartlosen Christuskopf DAVINCISin der Brera zu Mailand. — Es wäre ein verdienstvolles Unternehmen, die besten älteren Skulpturen von rein indischem Typus und Stil, fast sämmtlich noch in Indien theils in situ, theils in Museen, zumal dem von Kalkutta, befindlich, auch dem westlichen Kunstfreunde in sorgfältiger Reproduktion allgemeiner zugänglich zu machen, da bisher auf diesem Gebiete kaum irgend etwas Ernstes geleistet wurde. So ist z. B. das Handbuch zur Berliner buddhistischen Kuriositätensammlung — vom Verfasser Prof. GRÜNWEDEL„Buddhistische Kunst in Indien“ betitelt — trotz aller fleißigen Arbeit, für die Erkenntniss der wahren, strengen, ursprünglichen indischen, bez. buddhistischen Kunst nahezu werthlos: denn es giebt, mit Ausnahme eines einzigen ächten Kunstwerkes (No. 75 der 2. Aufl., p. 144), eben nur Proben aus barbarisch entarteten und nur wenig nationalen Kulturepochen oder beschäftigt sich mit tibetisch-mongolischer Miniatur, die allerdings in recht guten Exemplaren vorhanden ist, aber selbstverständlich nicht für buddhistische Kunst in Indien ausgegeben werden darf. Das gilt leider, wie gesagt, auch von anderen, sonst sehr schätzenswerthen archäologischen Arbeiten.[B]

[188]Aehnlich berichtet Asoko auf dem 6. Felsenedikt über seinen Aufenthalt im Palaste oder imabgelegenenParke oder in den Gärten, wo ihm seine Minister, da wie dort, jederzeit und überall darzulegen haben, wie seine Anordnungen zum Wohle der Wesen ausgeführt werden, da er jederzeit und überall auf das Wohl der Wesen bedacht sei: denn es gebe kein vornehmeres Werk als der ganzen Welt zum Heile zu sorgen. — Wie Pasenadi gern unter denrukkhamūlāni vijanavātāniweilt, so Asoko im entsprechendenvacamhi vinītamhi, »im abgelegenen Parke«:vacamist natürlich nicht vonvarcasstercus, sondern vonvārkṣamWald abzuleiten; vergl. das im 12. Edikt [Mansehra] genannte Amt dervracabhumika,vārkṣabhūmikās, d. i. Parkverwalter. Zur palatalen Surde für die Aspirate cf. die analogenikkokkākādi.

[188]Aehnlich berichtet Asoko auf dem 6. Felsenedikt über seinen Aufenthalt im Palaste oder imabgelegenenParke oder in den Gärten, wo ihm seine Minister, da wie dort, jederzeit und überall darzulegen haben, wie seine Anordnungen zum Wohle der Wesen ausgeführt werden, da er jederzeit und überall auf das Wohl der Wesen bedacht sei: denn es gebe kein vornehmeres Werk als der ganzen Welt zum Heile zu sorgen. — Wie Pasenadi gern unter denrukkhamūlāni vijanavātāniweilt, so Asoko im entsprechendenvacamhi vinītamhi, »im abgelegenen Parke«:vacamist natürlich nicht vonvarcasstercus, sondern vonvārkṣamWald abzuleiten; vergl. das im 12. Edikt [Mansehra] genannte Amt dervracabhumika,vārkṣabhūmikās, d. i. Parkverwalter. Zur palatalen Surde für die Aspirate cf. die analogenikkokkākādi.

[189]Liesayaṃ kho me; später, wie der siam. Text hat,ayam pi kho me. Cf. die 12. Rede, p. 69.

[189]Liesayaṃ kho me; später, wie der siam. Text hat,ayam pi kho me. Cf. die 12. Rede, p. 69.

[190]Genau bei STRABOp. 712 wiederzufinden. Ετη δ’ ἡπτα και τριακοντα οὑτως (ασκητει) ζησαντα αναχωρειν εις την ἑαουτου κτησιν ἑκαστον, και ζην αδεως και ανειμενως μαλλον.

[190]Genau bei STRABOp. 712 wiederzufinden. Ετη δ’ ἡπτα και τριακοντα οὑτως (ασκητει) ζησαντα αναχωρειν εις την ἑαουτου κτησιν ἑκαστον, και ζην αδεως και ανειμενως μαλλον.

[191]Cf. Anm. 127.

[191]Cf. Anm. 127.

[192]Lies, wie der Text hat,puna ca param bhante ime Isidattapurāṇā thapatayoetc. Vergl. das überaus schöne Gespräch des Meisters mit den beiden Kammerherren,Saṃyuttakanikāyovol. V. p. 348–352.

[192]Lies, wie der Text hat,puna ca param bhante ime Isidattapurāṇā thapatayoetc. Vergl. das überaus schöne Gespräch des Meisters mit den beiden Kammerherren,Saṃyuttakanikāyovol. V. p. 348–352.

[193]Der siam. Text hat richtigyam pi kho bhanteetc.

[193]Der siam. Text hat richtigyam pi kho bhanteetc.

[194]Wahrscheinlichpatite kutsanāyām;vergl.ManusIV, 184:Akāśeśās tu vijñeyā bālavṛddhakṛśāturāḥ.

[194]Wahrscheinlichpatite kutsanāyām;vergl.ManusIV, 184:Akāśeśās tu vijñeyā bālavṛddhakṛśāturāḥ.

[195]Es ist mit dem barmanischen Texte, und wie vol. I. p. 390, passim,savyābajjhāundavyābajjhāzu lesen.Viḍūḍabhos subreptive Frage, ob es also die weltlichen Götter vermöchten die überweltlichen in die Flucht zu schlagen und deren Ort zu erobern, mahnt an bekannteItihāsāsvon Kämpfen zwischenAsurāsundDevās, wieŚatapathabrāhm.I, 2, 4,8–12, und schonṚgved.X, 124,8:Tā asya jyeṣṭham iṃdriyaṃ sacaṃte... bībhatsuvo apa vṛtrād atiṣṭhan. Vergl. OLDENBERG, Die Religion des Veda S. 166.

[195]Es ist mit dem barmanischen Texte, und wie vol. I. p. 390, passim,savyābajjhāundavyābajjhāzu lesen.

Viḍūḍabhos subreptive Frage, ob es also die weltlichen Götter vermöchten die überweltlichen in die Flucht zu schlagen und deren Ort zu erobern, mahnt an bekannteItihāsāsvon Kämpfen zwischenAsurāsundDevās, wieŚatapathabrāhm.I, 2, 4,8–12, und schonṚgved.X, 124,8:Tā asya jyeṣṭham iṃdriyaṃ sacaṃte... bībhatsuvo apa vṛtrād atiṣṭhan. Vergl. OLDENBERG, Die Religion des Veda S. 166.

[196]Anando= Wohlmuth.

[196]Anando= Wohlmuth.

[197]Die zweite Hälfte dieses Buches der Könige, worin Pasenadi auftritt, nimmt, wie unser Text überhaupt, wenig Rücksicht auf die Zeitfolge der Reden. So sieht z. B. Pasenadi in der 90. Rede Ānando zum ersten Mal, der ihm zu Beginn der 88. wohlbekannt ist. Dagegen wird allerdings erst in letzterer Ajātasattu als König von Magadhā genannt, während in der 86. Rede noch dessen Vater, Seniyo Bimbisāro, den Thron innehat.

[197]Die zweite Hälfte dieses Buches der Könige, worin Pasenadi auftritt, nimmt, wie unser Text überhaupt, wenig Rücksicht auf die Zeitfolge der Reden. So sieht z. B. Pasenadi in der 90. Rede Ānando zum ersten Mal, der ihm zu Beginn der 88. wohlbekannt ist. Dagegen wird allerdings erst in letzterer Ajātasattu als König von Magadhā genannt, während in der 86. Rede noch dessen Vater, Seniyo Bimbisāro, den Thron innehat.

[198]Vergl.Saṃyuttakanikāyovol. I. p. 108: Kurz ist das Leben der Menschen:... wer lange lebt, lebt hundert Jahre, oder etwas darüber. —ŚatapathabrāhmaṇamI, 9,3,19;ChāndogyopaniṣatIII, 16,7, praesertim i. a.Jaiminigṛhyasūtram8,1,2(p. 10 des Wiener Grantha-Ms):jīvāhi śaradaśśataṃ, paśyāhi śaradaśśatam(sic).PLINIUSVII, 28: CRATESPERGAMENUSIndos qui centenos annos excedantGymnetasappellat, non pauciMacrobios. — Auch in den koptischen Biblia sacra wird das Leben des Menschen auf hundertzwanzig Jahre bemessen: siehe AMÉLINEAU, Vie deSchnoudi, in 12º p. 238 u. 359.

[198]Vergl.Saṃyuttakanikāyovol. I. p. 108: Kurz ist das Leben der Menschen:... wer lange lebt, lebt hundert Jahre, oder etwas darüber. —ŚatapathabrāhmaṇamI, 9,3,19;ChāndogyopaniṣatIII, 16,7, praesertim i. a.Jaiminigṛhyasūtram8,1,2(p. 10 des Wiener Grantha-Ms):jīvāhi śaradaśśataṃ, paśyāhi śaradaśśatam(sic).

PLINIUSVII, 28: CRATESPERGAMENUSIndos qui centenos annos excedantGymnetasappellat, non pauciMacrobios. — Auch in den koptischen Biblia sacra wird das Leben des Menschen auf hundertzwanzig Jahre bemessen: siehe AMÉLINEAU, Vie deSchnoudi, in 12º p. 238 u. 359.

[199]Cf. die 83. Rede, in init., und Asokos I. Säulenedikt, fin.

[199]Cf. die 83. Rede, in init., und Asokos I. Säulenedikt, fin.

[200]Liesekamantaṃ nisinnassa kho Uttarassa māṇavassa etad ahosi. Das Interpositum ist tertiär interpoliert.

[200]Liesekamantaṃ nisinnassa kho Uttarassa māṇavassa etad ahosi. Das Interpositum ist tertiär interpoliert.

[201]Das »tausendspeichige Rad« ist der Abdruck, den der Fersenball bei jedem Schritte auf staubigem oder feuchtem Boden zurücklässt: alsśrīpādasschon im 1. Jahrh. vor Chr. schematisch dargestellt; cf. BÜHLERim Anzeiger phil.-hist. Cl. Wiener Akad. der Wiss. vom 3. Februar 1898.

[201]Das »tausendspeichige Rad« ist der Abdruck, den der Fersenball bei jedem Schritte auf staubigem oder feuchtem Boden zurücklässt: alsśrīpādasschon im 1. Jahrh. vor Chr. schematisch dargestellt; cf. BÜHLERim Anzeiger phil.-hist. Cl. Wiener Akad. der Wiss. vom 3. Februar 1898.

[202]Den Typus dieser schlanken und doch kräftigen Asketenbeine mit hohem Unterschenkel zeigen außerordentlich schöne Buddho-Statuen aus Sārnāth im Museum zu Kalkutta, alte, ächt indische Kunstwerke. Wunderbar ähnlich hat bei uns DONATELLOseinen Johannes gebildet, in der Chiesa dei frari zu Venedig, erst von DELORENZOerkannt. — Vergl.Eṇajaṉgho jaṉghākarikas,DaśakumāracariteII, 1: 1. fasc. p. 43; auchValgujaṉghas,MahābhārateXIII, 4,152.

[202]Den Typus dieser schlanken und doch kräftigen Asketenbeine mit hohem Unterschenkel zeigen außerordentlich schöne Buddho-Statuen aus Sārnāth im Museum zu Kalkutta, alte, ächt indische Kunstwerke. Wunderbar ähnlich hat bei uns DONATELLOseinen Johannes gebildet, in der Chiesa dei frari zu Venedig, erst von DELORENZOerkannt. — Vergl.Eṇajaṉgho jaṉghākarikas,DaśakumāracariteII, 1: 1. fasc. p. 43; auchValgujaṉghas,MahābhārateXIII, 4,152.

[203]Merkmal eines Helden. So wird auchRāmasbekanntlichājānubāhusgenannt,RāmāyaneI, 1,12; wozu A. W.VONSCHLEGELin seiner Uebersetzung treffend angiebt: »Brachia brevia apud Indos deformia et ignobilia habita sunt; longa contra heroïci vigoris argumentum. Non mirarer, si Persae, idem statuentes, cognomine Artaxerxis prioris, μακροχειρ, male a Graecis intellecto, simile quid significassent.«

[203]Merkmal eines Helden. So wird auchRāmasbekanntlichājānubāhusgenannt,RāmāyaneI, 1,12; wozu A. W.VONSCHLEGELin seiner Uebersetzung treffend angiebt: »Brachia brevia apud Indos deformia et ignobilia habita sunt; longa contra heroïci vigoris argumentum. Non mirarer, si Persae, idem statuentes, cognomine Artaxerxis prioris, μακροχειρ, male a Graecis intellecto, simile quid significassent.«

[204]Vergl. Längere Sammlung, II. Band, S. 65, Anm. 20.

[204]Vergl. Längere Sammlung, II. Band, S. 65, Anm. 20.

[205]sattussado, d. i.sat-tuṣya-das. Cf. No. 95 in initio:Opāsādaṃ sattussadam. —Dīghanikāyovol. III. p. 166 ist kommentarielles Quidinloco.

[205]sattussado, d. i.sat-tuṣya-das. Cf. No. 95 in initio:Opāsādaṃ sattussadam. —Dīghanikāyovol. III. p. 166 ist kommentarielles Quidinloco.

[206]rasaggasaggīvon √ras,rasati śabde+gras(=grah, cf.ManusVIII, 43) +agrī.

[206]rasaggasaggīvon √ras,rasati śabde+gras(=grah, cf.ManusVIII, 43) +agrī.

[207]cattārīsadanto so bhavaṃ Gotamo, wörtlich ‚vierzigzähnig ist Herr Gotamo‘, womit natürlich, wie auch sonst bei Zahlenreihen, nur die begonnene vierte Dekade, d. h. über dreißig, gemeint ist.Caturo dasassaheißt es imDīghanikāyol. c. p. 182.

[207]cattārīsadanto so bhavaṃ Gotamo, wörtlich ‚vierzigzähnig ist Herr Gotamo‘, womit natürlich, wie auch sonst bei Zahlenreihen, nur die begonnene vierte Dekade, d. h. über dreißig, gemeint ist.Caturo dasassaheißt es imDīghanikāyol. c. p. 182.

[208]Vergl. dasavimuktam(bhruvor ghrāṇasya ca saṃdhiṣṭhānam), e. g.Jābālopaniṣat2. Beiavimuktamdarf auch an die seltenere Bezeichnungdhruvasals polaren Punkt zwischen den Augenbrauen, d. i. die Nasenwurzel, gedacht werden. Vergl.SuśrutasaṃhitāI, 5,24. Deutlich und ohne jede symbolische Absicht, offenbar treu anatomisch nachgebildet, ist diesem Merkmal an der Herme des APOLLONIOS VONTYANAin Neapel zu sehn. — Hier sei noch die Vermuthung gewagt, die im P. W.1s. v.dhruvas2 i) genanntenViṣṇoḥ padāni bhrūmadhyemöchten die oft vorkommenden drei vertikalen Stirnfalten sein, die von der Nasenwurzel entspringen, dasmātṛmaṇḍalamaber die Pupille.

[208]Vergl. dasavimuktam(bhruvor ghrāṇasya ca saṃdhiṣṭhānam), e. g.Jābālopaniṣat2. Beiavimuktamdarf auch an die seltenere Bezeichnungdhruvasals polaren Punkt zwischen den Augenbrauen, d. i. die Nasenwurzel, gedacht werden. Vergl.SuśrutasaṃhitāI, 5,24. Deutlich und ohne jede symbolische Absicht, offenbar treu anatomisch nachgebildet, ist diesem Merkmal an der Herme des APOLLONIOS VONTYANAin Neapel zu sehn. — Hier sei noch die Vermuthung gewagt, die im P. W.1s. v.dhruvas2 i) genanntenViṣṇoḥ padāni bhrūmadhyemöchten die oft vorkommenden drei vertikalen Stirnfalten sein, die von der Nasenwurzel entspringen, dasmātṛmaṇḍalamaber die Pupille.

[209]Gegenüber diesen im Volksmunde beliebten sagenhaften Merkmalen eines großen Mannes vergl. das Gespräch des Meisters mit Sāriputto, imSaṃyuttakanikāyovol. V. p. 158:»Ein großer Mann, ein großer Mann«, sagt man, o Herr: inwiefern aber ist man, o Herr, ein großer Mann?Hat man das Herz erlöst, Sāriputto, so ist man, sag’ ich, ein großer Mann: hat man das Herz nicht erlöst, so ist man es nicht.Cf. ib., p. 216, wie der greise Meister sich in der Abendsonne wärmt, Ānandos Verwunderung, dass der Erhabene nun nicht mehr so stattlich erscheine wie früher, und die Antwort des Herrn:So ist es, Ānando, dass der Jugend Altern, der Gesundheit Siechthum, dem Leben Sterben eignet, und dass nun die Hautfarbe nicht mehr so hell und rein ist, schwächlich die Glieder geworden, mit Falten überzogen sind, vornüber der Körper sich neigt, dass die Sinneswerkzeuge sich abgenutzt haben.

[209]Gegenüber diesen im Volksmunde beliebten sagenhaften Merkmalen eines großen Mannes vergl. das Gespräch des Meisters mit Sāriputto, imSaṃyuttakanikāyovol. V. p. 158:

»Ein großer Mann, ein großer Mann«, sagt man, o Herr: inwiefern aber ist man, o Herr, ein großer Mann?

Hat man das Herz erlöst, Sāriputto, so ist man, sag’ ich, ein großer Mann: hat man das Herz nicht erlöst, so ist man es nicht.

Cf. ib., p. 216, wie der greise Meister sich in der Abendsonne wärmt, Ānandos Verwunderung, dass der Erhabene nun nicht mehr so stattlich erscheine wie früher, und die Antwort des Herrn:

So ist es, Ānando, dass der Jugend Altern, der Gesundheit Siechthum, dem Leben Sterben eignet, und dass nun die Hautfarbe nicht mehr so hell und rein ist, schwächlich die Glieder geworden, mit Falten überzogen sind, vornüber der Körper sich neigt, dass die Sinneswerkzeuge sich abgenutzt haben.

[210]Liesaḍḍhavam, von √ṛdh.

[210]Liesaḍḍhavam, von √ṛdh.

[211]Lies mit dem siam. Texteāraddhakāyo va na iñjati.

[211]Lies mit dem siam. Texteāraddhakāyo va na iñjati.

[212]Vergl.NāradaparivrājakopaniṣatIII, v. 66:yasya cakṣur na dūragaṃ, caturyugāṃ bhuvaṃ muktvā, parivrāṭ saḥ.

[212]Vergl.NāradaparivrājakopaniṣatIII, v. 66:yasya cakṣur na dūragaṃ, caturyugāṃ bhuvaṃ muktvā, parivrāṭ saḥ.

[213]Lies mit dem siam. Texte sobhuttāvī na pattam bhūmiyaṃ nikkhipati.

[213]Lies mit dem siam. Texte sobhuttāvī na pattam bhūmiyaṃ nikkhipati.

[214]Lies mit dem siam. Texteavijahantābhāvena.

[214]Lies mit dem siam. Texteavijahantābhāvena.

[215]Der siam. Text hat richtigaddasāma antaragharam pavisantam.

[215]Der siam. Text hat richtigaddasāma antaragharam pavisantam.

[216]Liesekamantaṃ nisinnassa kho Brahmāyussa brāhmaṇassa etad ahosi. Das Interpositum ist tertiär interpoliert.

[216]Liesekamantaṃ nisinnassa kho Brahmāyussa brāhmaṇassa etad ahosi. Das Interpositum ist tertiär interpoliert.

[217]Der berühmte Denkspruch vom Entstehn und Untergehn, S. 541, 271, 68, ist späterputhujjanagatam, der allerbekannteste Gemeinplatz der indischen Litteratur: überall von Philosophen, Rhapsoden und Dichtern rezipiert, variiert und ausgestaltet; vergl. e. g.Cūlikopaniṣatv. 17, 18,MāṇḍūkyakārikāII, v. 32;DaśakumāracaritamI, 1. Kap., p. 6:Jalabudbudasamānā virājamānā saṃpattaḍillateva sahasaivodeti naśyati ca.

[217]Der berühmte Denkspruch vom Entstehn und Untergehn, S. 541, 271, 68, ist späterputhujjanagatam, der allerbekannteste Gemeinplatz der indischen Litteratur: überall von Philosophen, Rhapsoden und Dichtern rezipiert, variiert und ausgestaltet; vergl. e. g.Cūlikopaniṣatv. 17, 18,MāṇḍūkyakārikāII, v. 32;DaśakumāracaritamI, 1. Kap., p. 6:Jalabudbudasamānā virājamānā saṃpattaḍillateva sahasaivodeti naśyati ca.

[218]Die größte Begleitung, die in alten Texten je angegeben: in der Regel eine erheblich geringere. Gotamo weilt von Zeit zu Zeit allein zurückgezogen, z. B. zwei Wochen, auch drei Monate lang wieSaṃyuttakanikāyovol. V. p. 320, ib. 325, oder ist von einer Anzahl ›edler Söhne‹ umgeben wie oben in der 68. Rede, oder wandert ›mit einer großen Schaar‹, ›mit vielen Mönchen‹, selten ›mit fünfhundert Mönchen‹, von Ort zu Ort weiter wie in der 51., 70., 91. Rede, passim. ImDīghanikāyo, vol. III. p. 85 der siam. Ausg., heißt es in einer Sage, Metteyyo der künftige Buddho werde einst einige tausend Jünger,anekasahassam bhikkhusaṉgham, lenken, gleichwie Gotamo jetzt einige hundert,anekasatam, lenke.

[218]Die größte Begleitung, die in alten Texten je angegeben: in der Regel eine erheblich geringere. Gotamo weilt von Zeit zu Zeit allein zurückgezogen, z. B. zwei Wochen, auch drei Monate lang wieSaṃyuttakanikāyovol. V. p. 320, ib. 325, oder ist von einer Anzahl ›edler Söhne‹ umgeben wie oben in der 68. Rede, oder wandert ›mit einer großen Schaar‹, ›mit vielen Mönchen‹, selten ›mit fünfhundert Mönchen‹, von Ort zu Ort weiter wie in der 51., 70., 91. Rede, passim. ImDīghanikāyo, vol. III. p. 85 der siam. Ausg., heißt es in einer Sage, Metteyyo der künftige Buddho werde einst einige tausend Jünger,anekasahassam bhikkhusaṉgham, lenken, gleichwie Gotamo jetzt einige hundert,anekasatam, lenke.

[219]Brāhmanischer Halbasket, der das Haar in Flechten aufgewunden trägt. — Vergl.Nāradas’Worte, imAitareyabrāhmaṇamVII, 13,8, auf welche später Selo, zu Beginn des Gespräches mit Keṇiyo, anspielt.

[219]Brāhmanischer Halbasket, der das Haar in Flechten aufgewunden trägt. — Vergl.Nāradas’Worte, imAitareyabrāhmaṇamVII, 13,8, auf welche später Selo, zu Beginn des Gespräches mit Keṇiyo, anspielt.

[220]Buddho. — Im Inneren von Zeilon, so in Anurāḍhapura und weiter, hat sich bis heute die Sitte erhalten, dass der Mann aus dem Volke, wenn er einen Hochstehenden mit einer Bitte angeht, als captatio benevolentiae also anhebt: »O Herr, der du einst einen Buddho schauen wirst, sei gegrüßt!«

[220]Buddho. — Im Inneren von Zeilon, so in Anurāḍhapura und weiter, hat sich bis heute die Sitte erhalten, dass der Mann aus dem Volke, wenn er einen Hochstehenden mit einer Bitte angeht, als captatio benevolentiae also anhebt: »O Herr, der du einst einen Buddho schauen wirst, sei gegrüßt!«

[221]Lies mit dem siam. Textebhavanto, späterbhotā samaṇena Gotamenaundkathāpariyosānaṃ ca me.

[221]Lies mit dem siam. Textebhavanto, späterbhotā samaṇena Gotamenaundkathāpariyosānaṃ ca me.

[222]Liesekamantaṃ nisinnassa kho Selassa brāhmaṇassa etad ahosi. Das Interpositum ist tertiär interpoliert.

[222]Liesekamantaṃ nisinnassa kho Selassa brāhmaṇassa etad ahosi. Das Interpositum ist tertiär interpoliert.

[223]Die beiden erstensaparisosind Glosse.

[223]Die beiden erstensaparisosind Glosse.

[224]Mit dem 3. Verse, S. 548 f., vergl.Theragāthā1252.MālavikāgnimitreII, v. 13 d:sarvair usraiḥ samagrais tvam iva nṛpaguṇair dīpyate saptasaptiḥ. Zum Gleichniss vom Golde im 4. Vers cf. die 7. Rede in med.; auch das ähnliche BildTherīgāthā278. Die beiden letzteren Metaphern hat der tiefe CRISTÓBAL DECASTILLEJOtreu indisch angewandt, indem dieVerdadbei ihm sagt (Riv. XXXII, 237 b):Soy como el oro enterradoSo la tierra, como muerto,Que al fin siendo descubierto,Se halla limpio apurado;Como la perla preciadaEntre el cieno sepultadaY perdida,Que sale clara y pulidaCuando viene á ser hallada.

[224]Mit dem 3. Verse, S. 548 f., vergl.Theragāthā1252.MālavikāgnimitreII, v. 13 d:sarvair usraiḥ samagrais tvam iva nṛpaguṇair dīpyate saptasaptiḥ. Zum Gleichniss vom Golde im 4. Vers cf. die 7. Rede in med.; auch das ähnliche BildTherīgāthā278. Die beiden letzteren Metaphern hat der tiefe CRISTÓBAL DECASTILLEJOtreu indisch angewandt, indem dieVerdadbei ihm sagt (Riv. XXXII, 237 b):

Soy como el oro enterradoSo la tierra, como muerto,Que al fin siendo descubierto,Se halla limpio apurado;Como la perla preciadaEntre el cieno sepultadaY perdida,Que sale clara y pulidaCuando viene á ser hallada.

Soy como el oro enterradoSo la tierra, como muerto,Que al fin siendo descubierto,Se halla limpio apurado;Como la perla preciadaEntre el cieno sepultadaY perdida,Que sale clara y pulidaCuando viene á ser hallada.

Soy como el oro enterradoSo la tierra, como muerto,Que al fin siendo descubierto,Se halla limpio apurado;Como la perla preciadaEntre el cieno sepultadaY perdida,Que sale clara y pulidaCuando viene á ser hallada.

Soy como el oro enterrado

So la tierra, como muerto,

Que al fin siendo descubierto,

Se halla limpio apurado;

Como la perla preciada

Entre el cieno sepultada

Y perdida,

Que sale clara y pulida

Cuando viene á ser hallada.

[225]Der siam. Text hat richtigbhavataṃ.

[225]Der siam. Text hat richtigbhavataṃ.

[226]Zur Kenntniss fern entlegener Reiche und den weiten Land- und Seereisen indischer Kaufleute schon um etwa 800 vor Chr. cf. BÜHLERSGrundriss I. 11. § 5. — Es verdient Beachtung, dass auch Asoko, auf dem V. Felsenedikte, die Kābuler gleich nach den Ioniern anführt, und dann, weiter herabsteigend, die Kandahārer nennt. Kābul war den Indern zumal wegen seiner vorzüglichen Pferde- und Maulthierzucht wohlbekannt. Cf. dieKambojake assatare sudanteim 506.Jātakamv. 23, und im 254.Jātakamdieuttarāpathajānapade assavāṇije. — Siehe auch die beiden Votivtafeln zu Sāñci, Epigraphia Indica vol. II. p. 97 No. 7, p. 387 No. 287; und noch die beiden Inschriften ib. vol. I. p. 184 ff., p. 242 ff.

[226]Zur Kenntniss fern entlegener Reiche und den weiten Land- und Seereisen indischer Kaufleute schon um etwa 800 vor Chr. cf. BÜHLERSGrundriss I. 11. § 5. — Es verdient Beachtung, dass auch Asoko, auf dem V. Felsenedikte, die Kābuler gleich nach den Ioniern anführt, und dann, weiter herabsteigend, die Kandahārer nennt. Kābul war den Indern zumal wegen seiner vorzüglichen Pferde- und Maulthierzucht wohlbekannt. Cf. dieKambojake assatare sudanteim 506.Jātakamv. 23, und im 254.Jātakamdieuttarāpathajānapade assavāṇije. — Siehe auch die beiden Votivtafeln zu Sāñci, Epigraphia Indica vol. II. p. 97 No. 7, p. 387 No. 287; und noch die beiden Inschriften ib. vol. I. p. 184 ff., p. 242 ff.

[227]An diesāpāna-sūkaradoṇīerinnert dieśva-sūkarayoniderChāndogyopaniṣatV, 10, 7.

[227]An diesāpāna-sūkaradoṇīerinnert dieśva-sūkarayoniderChāndogyopaniṣatV, 10, 7.

[228]Lies *vekuranvāya=vaikriyānvayāya.

[228]Lies *vekuranvāya=vaikriyānvayāya.

[229]Liespāṭaliyo; wie Asito wirdKṛṣṇasals königlicher GebieterKanakadaṇḍas, Der Goldstabene, genannt:HarivaṃśeII, 155,46.

[229]Liespāṭaliyo; wie Asito wirdKṛṣṇasals königlicher GebieterKanakadaṇḍas, Der Goldstabene, genannt:HarivaṃśeII, 155,46.

[230]Lies mit dem siam. Textegantā.

[230]Lies mit dem siam. Textegantā.

[231]Vergl. JESUVerfluchung des Feigenbaums: und εξηρανθη παραχρημα ἡ συκη, MATTH. XXI. 19.

[231]Vergl. JESUVerfluchung des Feigenbaums: und εξηρανθη παραχρημα ἡ συκη, MATTH. XXI. 19.

[232]Vergl.Aśvaghoṣas,Vajrasūcī§ 7.

[232]Vergl.Aśvaghoṣas,Vajrasūcī§ 7.

[233]Die Macht des Zornes, die hier, und in größerem Umfange in der 56. Rede, S. 64, gleichnissweise, bez. legendär erwähnt ist, gehört ohne Zweifel mit anderen solchen mehr oder weniger fabelhaften Paenomenen in das Gebiet der praktischen Magie. Nun ist es bezeichnend, wie die schwarze Kunst der Sieben Seher in der obigen Legende von Asito Devalo kraft seiner moralischen Uebermacht zuschanden gemacht wird; der Geringschätzung entsprechend, die der Meister oft und oft allem Wunderthume bezeugt. Es kommt ja im yogischen Sinne gelegentlich auch die magische Macht als weiße Kunst zum Vortrage, z. B. in der 73., zumal 77. Rede: immer aber spielt die ganze Thaumatopoeie — man kann dies kaum genug wiederholen — eine völlig untergeordnete Rolle, und Gotamo nennt sie »nicht heilig«, vergl. die wichtige Stelle der Längeren Sammlung, III. Band, S. 113, worin Sāriputto des Meisters Worte anführt. Zum ersten Male gründlich geprüft und besprochen wurde die ganze Frage in der Flegrea II, 2,4, Neapel 1900, von meinem lieben und berühmten Freunde G. DELORENZO.Auch heute noch legt die südliche, d. i. zeilonesische u. s. w. Ueberlieferung, der nördlichen, d. i. tibetischen u. s. w. entgegen, für myktyrische Phaenomene, bez. Paenomene und was damit zusammenhängt kühl ablehnende Geringschätzung an den Tag, was um so höheres Lob verdient, als man neuerdings von jener Seite, die »ins Reden keinen Vorzug setzt«, heimlich bemüht ist theosophischen Zauber einzuschmuggeln und sogar Männer wie HIKKAḌUWESUMAṈGALAund HEVAVITARAṆADHARMAPĀLA, unsere ehrwürdigen Freunde, in den unlauteren esoterischen und asoterischen Handel zu verwickeln gesucht hat, indem man gar zu gern kolchisches παινεται für kalchisches φαινεται ausgeben will: freilich nur skythischen und verwandten Geistern zudanke.

[233]Die Macht des Zornes, die hier, und in größerem Umfange in der 56. Rede, S. 64, gleichnissweise, bez. legendär erwähnt ist, gehört ohne Zweifel mit anderen solchen mehr oder weniger fabelhaften Paenomenen in das Gebiet der praktischen Magie. Nun ist es bezeichnend, wie die schwarze Kunst der Sieben Seher in der obigen Legende von Asito Devalo kraft seiner moralischen Uebermacht zuschanden gemacht wird; der Geringschätzung entsprechend, die der Meister oft und oft allem Wunderthume bezeugt. Es kommt ja im yogischen Sinne gelegentlich auch die magische Macht als weiße Kunst zum Vortrage, z. B. in der 73., zumal 77. Rede: immer aber spielt die ganze Thaumatopoeie — man kann dies kaum genug wiederholen — eine völlig untergeordnete Rolle, und Gotamo nennt sie »nicht heilig«, vergl. die wichtige Stelle der Längeren Sammlung, III. Band, S. 113, worin Sāriputto des Meisters Worte anführt. Zum ersten Male gründlich geprüft und besprochen wurde die ganze Frage in der Flegrea II, 2,4, Neapel 1900, von meinem lieben und berühmten Freunde G. DELORENZO.

Auch heute noch legt die südliche, d. i. zeilonesische u. s. w. Ueberlieferung, der nördlichen, d. i. tibetischen u. s. w. entgegen, für myktyrische Phaenomene, bez. Paenomene und was damit zusammenhängt kühl ablehnende Geringschätzung an den Tag, was um so höheres Lob verdient, als man neuerdings von jener Seite, die »ins Reden keinen Vorzug setzt«, heimlich bemüht ist theosophischen Zauber einzuschmuggeln und sogar Männer wie HIKKAḌUWESUMAṈGALAund HEVAVITARAṆADHARMAPĀLA, unsere ehrwürdigen Freunde, in den unlauteren esoterischen und asoterischen Handel zu verwickeln gesucht hat, indem man gar zu gern kolchisches παινεται für kalchisches φαινεται ausgeben will: freilich nur skythischen und verwandten Geistern zudanke.

[234]Vergl. die 45. Rede, S. 567 der Uebersetzung. — AehnlichSannyāsopaniṣat2 i. f., v. 77:pātram asya bhavet pāṇiḥ, »er habe zum Gefäß die Hand«; auch 1 i. m:pāṇipātreṇāśanaṃ kuryāt, »mit dem Handgefäße mag er Atzung einnehmen«, wo aberpāṇipātramein handgroßes Gefäß, gleichwieudarapātramein magengroßes Gefäß, bedeuten wird; vergl. die 77. Rede, S. 321 Anm. 104. Ebenso in den anderenBhaikṣa-Upanischaden, e. g. derKaṭhaśrutyādi. (Die von DEUSSEN, »Sechzig Upanishad’s« p. 696 f., gewählte LesungKaṇṭhaśrutimag wohl berechtigt sein, auch wäre an eineKanthaśrutizu denken; die drei Titel schließen übrigens einander nicht aus, können vielmehr, nach gewohnter indischer Darstellung, friedlich nebeneinander gelten.) Derhatthāpalekhano, Handverköster, hat, nebenbei gesagt, ein ziemlich genaues Gegenbild im ‚Rasenden SOKRATES‘, wie PLATONbekanntlich den DIOGENESgenannt.

[234]Vergl. die 45. Rede, S. 567 der Uebersetzung. — AehnlichSannyāsopaniṣat2 i. f., v. 77:pātram asya bhavet pāṇiḥ, »er habe zum Gefäß die Hand«; auch 1 i. m:pāṇipātreṇāśanaṃ kuryāt, »mit dem Handgefäße mag er Atzung einnehmen«, wo aberpāṇipātramein handgroßes Gefäß, gleichwieudarapātramein magengroßes Gefäß, bedeuten wird; vergl. die 77. Rede, S. 321 Anm. 104. Ebenso in den anderenBhaikṣa-Upanischaden, e. g. derKaṭhaśrutyādi. (Die von DEUSSEN, »Sechzig Upanishad’s« p. 696 f., gewählte LesungKaṇṭhaśrutimag wohl berechtigt sein, auch wäre an eineKanthaśrutizu denken; die drei Titel schließen übrigens einander nicht aus, können vielmehr, nach gewohnter indischer Darstellung, friedlich nebeneinander gelten.) Derhatthāpalekhano, Handverköster, hat, nebenbei gesagt, ein ziemlich genaues Gegenbild im ‚Rasenden SOKRATES‘, wie PLATONbekanntlich den DIOGENESgenannt.

[235]Den vier Schauungen dürfen vielleicht in gewisser Weise die sechs Staffeln Meister ECKHARTSverglichen werden, von deren letztem er sagt: »Der sehzt staffel ist dez hertzen ruͦwe und fride, daz chein liep noch leyde mag ez bewegen noch betruͤben.« Cf. Meister ECKHART, ungedruckte Texte etc. ed. JOSTES, Freiburg 1895, p. 105.

[235]Den vier Schauungen dürfen vielleicht in gewisser Weise die sechs Staffeln Meister ECKHARTSverglichen werden, von deren letztem er sagt: »Der sehzt staffel ist dez hertzen ruͦwe und fride, daz chein liep noch leyde mag ez bewegen noch betruͤben.« Cf. Meister ECKHART, ungedruckte Texte etc. ed. JOSTES, Freiburg 1895, p. 105.

[236]1kahāpaṇo, Gulden, wiegt ca. 11⅓ Gramm; es kann nur die Silbermünze, bez. deren Wertheinheit, gemeint sein, die unserem Zweimarkstück ungefähr entspricht.

[236]1kahāpaṇo, Gulden, wiegt ca. 11⅓ Gramm; es kann nur die Silbermünze, bez. deren Wertheinheit, gemeint sein, die unserem Zweimarkstück ungefähr entspricht.

[237]Eine ähnliche Schenkung ist Ende der 52. Rede vorgekommen. Der altüberlieferten Sitte ist denn auch Asoko nachgefolgt, der auf dem Paḍeria-Edikt I. 3 u. a. berichtet, er habe nächst dem DorfeLuṃminī(im nepālischen Gränzgebiete, heute Rummin-deī bei Bhagvānpur), an der Geburtstätte des Meisters, ein steinernes Schutzhaus errichten lassen,silā vigaḍabhī kālāpita;silā vigaḍabhī, d. i.silā vigaḍā(vongaḍayati gahane)abhī. Schon hatte er acht Jahre vorher Felsengrotten zu Barābar, nahe Belā bei Gayā, mit einer entsprechenden Inschrift denĀjīvikāsgewidmet:lājinā Piyadasinā ... iyaṃ kubhā... dinā ājī[vi]kehi. Epigraphia Indica vol. V. p. 4; Indian Antiquary Oktober 1891 p. 364.Der oben und oft dargestellten Enkratie hat APOLLONIOSeine schöne Bestätigung ertheilt, wenn er, bei PHILOSTRATlib. III. cap. IV., also berichtet: Ειδον Ινδους Βραχμανασ οικυντας επι της γης, και ουκ’ επ’ αυτης, και ατειχιστως τετειχισμενους, και ξυδεν κεκτηλενους, η τα παντων. Solche autoptisch gewonnene Einsicht, insbesondere noch einige Stellen der, freilich sehr verderbt überlieferten, Gespräche mit dem jinistischenarhanIARCHAS(i. e.yo’rhas) zeigen, wie genau der große TYANEERindische Dinge erforscht hatte.

[237]Eine ähnliche Schenkung ist Ende der 52. Rede vorgekommen. Der altüberlieferten Sitte ist denn auch Asoko nachgefolgt, der auf dem Paḍeria-Edikt I. 3 u. a. berichtet, er habe nächst dem DorfeLuṃminī(im nepālischen Gränzgebiete, heute Rummin-deī bei Bhagvānpur), an der Geburtstätte des Meisters, ein steinernes Schutzhaus errichten lassen,silā vigaḍabhī kālāpita;silā vigaḍabhī, d. i.silā vigaḍā(vongaḍayati gahane)abhī. Schon hatte er acht Jahre vorher Felsengrotten zu Barābar, nahe Belā bei Gayā, mit einer entsprechenden Inschrift denĀjīvikāsgewidmet:lājinā Piyadasinā ... iyaṃ kubhā... dinā ājī[vi]kehi. Epigraphia Indica vol. V. p. 4; Indian Antiquary Oktober 1891 p. 364.

Der oben und oft dargestellten Enkratie hat APOLLONIOSeine schöne Bestätigung ertheilt, wenn er, bei PHILOSTRATlib. III. cap. IV., also berichtet: Ειδον Ινδους Βραχμανασ οικυντας επι της γης, και ουκ’ επ’ αυτης, και ατειχιστως τετειχισμενους, και ξυδεν κεκτηλενους, η τα παντων. Solche autoptisch gewonnene Einsicht, insbesondere noch einige Stellen der, freilich sehr verderbt überlieferten, Gespräche mit dem jinistischenarhanIARCHAS(i. e.yo’rhas) zeigen, wie genau der große TYANEERindische Dinge erforscht hatte.

[238]Lies mit dem siam. Textemukhā.

[238]Lies mit dem siam. Textemukhā.

[239]Pauṣkarasādī; derghoṣasist, nach den besten Mss, zu einemaghoṣīgeworden, was auch sonst gelegentlich vorkommt.

[239]Pauṣkarasādī; derghoṣasist, nach den besten Mss, zu einemaghoṣīgeworden, was auch sonst gelegentlich vorkommt.

[240]Lies mit dem siam. Texteyathā yathā.

[240]Lies mit dem siam. Texteyathā yathā.

[241]Vergl. S. 410.

[241]Vergl. S. 410.

[242]Lies mit dem siam. Texteasambhinnā khattiyakulā.

[242]Lies mit dem siam. Texteasambhinnā khattiyakulā.


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