Chapter 22

[243]Der siam. Text hat richtigpāṇena.[244]Wie obenpāṇenazu lesen; cf. den Schluss der 85. Rede.[245]Vergl.Kaṭhopaniṣat1,9:atithir namasyaḥ,namas te ’stu.[246]nomen gentileKāpaṭhikos. — Zur hohen Auszeichnung, die hier, wie sonst, einem jungen hervorragenden Manne bezeugt wird, cf. Lieder der Mönche v. 486 Anm.,Dhpv 260 etc.; gleicherweise von MEGASTHENES, bei STRABOp. 709, angeführt: ... ουδε τη ἡλικιᾳ των γεροντων προνομιαν διοασιν αν μη και τῳ φρονειν πλεονεκτωσι.[247]Dichter derṚglieder, bekannt alsAṣṭakas,Vamrakas,Vāmadevas,Viśvāmitras,Jamadagnis,Āṉgirasas,Bharadvājas,Vāsiṣṭhas,Kaśyapas,Bhṛgus. Cf. OLDENBERG, Sacred Books of the East vol. XVII. p. 130, PISCHEL, Vedische Studien 1. Bd. p. 238 f. — Dembhāsitam anubhāsanti,vācitam anuvācentiistṚgvedasVII, 103,5 abhomolog:Yad eṣām anyo anyasya vācaṃśāktasyeva vadati śikṣamāṇaḥ.[248]Dieses Gleichniss, in derKaṭhopaniṣat(2, 5) und sonst kurz angedeutet, haben dieSāṃkhyās, wie so viel anderes, wörtlich übernommen,SūtramIII, 81. Es ist, nebenbei bemerkt, durch Vermittelung von MATTH. XV, 14., vom älteren BRUEGHELauf seinem Gemälde zu Neapel meisterhaft veranschaulicht.[249]Es ist, wie der Text hat,tacchamzu lesen.[250]Der Text hat richtigdhammā nijjhānaṃ khameyyuṃetc.[251]Der letzte Theil dieses Zwiegesprächs, S. 601–604, erinnert formal, in der großartigen Monotonie, an die eddischen Fragen und Antworten, besonders im Alvíssmál.[252]Der NameEsukārīvonPāṇiniserwähnt IV, 2,54.[253]Liespāpiyaṃsoundseyyaṃso(=śreyas, n.); dies haben auch diesiṇh.Ausgaben desDhpin v. 43.[254]Von dem Inhalte dieser und ähnlicher Reden giebt Asoko einen meisterhaften Auszug, auf dem 1. Śiddāpurer Edikte, I. 4–5:Pakamasa hi iyaṃ phale: no hīyaṃ sakye mahātpen’eva pāpotave, kāmaṃ tu kho khudakena pi pakamamiṇeṇa vipule svage sakye ārādhetave, entsprechend unserem Texte:Suddakulā ce pi... pabbajito hoti, so cādi ārādhako hoti ñāyaṃ, dhammaṃ kusalam.[255]Es sei hier bemerkt, dass die »Dreiunddreißig Götter« bereits im ältestenṚgvedas, als Summe der schlechthin weltlichen Götter, genannt werden, nämlich im neunten Buche, 92,4:viśve devās: traya ekādaśasaḥ. Desgleichen in derBṛhadāraṇyakopaniṣatIII, 9, 1,3:trayastriṃśattveva devā iti. Cf. noch MACDONELLSVedic Mythology p. 19 (BÜHLERSGrundriss III. 1 A), und BÖTHLINGKin den Berichten der königl. sächs. Ges. d. Wissensch. vol. 51 p. 33.Ein Kuriosum ist es, dass JAKOBBÖHMEin der »Philosophischen Kugel« seinem Gotte κατ’ εξοχην die Zahl 33 gegeben hat; vielleicht auf PLATONSτριτον περι τα τριτα zurückzuführen, von dem CLEMENSALEXANDRINUSim V. Buche der Stromata spricht, vielleicht auch auf die avestischen 33Amṣaspands,YaśnaI, 33: zunächst aber wohl auf den gnostischen Christus als [dreiund]dreißigfachen Erlöser, dessen Erdenjahre je eine himmlische Geisteraeon doketisch symbolisieren.[256]Cf. Anm. 14. — PINDAR, fragm. 104: Τι θεος; ὁ τι το παν.[257]Lies mit dem siam. Textekālakato va brahmaloke upapanno. Vergl. die Meisterrede imSaṃyuttakanikāyovol. V, p. 408–410.Der kurzen Begrüßung der Jünger unter sich, S. 615, steht nach außen der solemne Empfangsgruß gegenüber, so zu sagen der feierliche Königsgruß, wie er z. B. in der letzten Rede des vorhergehenden Buches ausgesprochen,rājā... vandati, appābādham... phāsuvihāram pucchati, und der zu Beginn der Bairāter Inschrift wörtlich wiederkehrt, wo Asoko als König von Magadhā, ganz wie vor ihm Bimbisāro und Pasenadi von Kosalo, den Mönchen zunächst ehrerbietigen Gruß darbringt,lājā... abhivādemānaṃ āhā, und Gesundheit und Wohlsein wünscht,apābādhataṃ ca phāsuvihālataṃ ca, um erst dann auf Wichtiges überzugehn.[258]Diese und noch andere hochberühmte Brāhmanen treten namentlich im letzten Buch der Bruchstücke der Reden recht anschaulich hervor.[259]Lies mit dem siam. Textevattasampanno.[260]Vergl.ManusIX, 309.[261]Liesaññamaññāhi.[262]Lies:Paccattaṃ sasarīresumanussesvetaṃ vijjati.[263]bhovādikommt auch in derSmṛtivor, e. g.HarivaṃśeIII, 3,13:śūdrā bhovādinaścaiva bhaviṣyanti yugakṣaye; cf. ib.36f.:brāhmaṇā dhanatṛṣṇārtāyugānte samupasthitebhośabdam abhidhāsyanti,na ca kaścit paṭhiṣyati.[264]Lies mit dem siam. Textedhutavantaṃ, i. e.dhṛtavantaṃ.[265]Cf.Suttanipāto431:Aṇumatto pi puññenaattho mayhaṃ na vijjati.[266]Vergl. die 55. Rede, S. 51, und die 100. Rede, letzte Seite. — An den Ausspruch, dass Brahmā etc. den Verständigen im Heiligen dargestellt erscheine, also nur in ihm zur Wesenheit gelange, hat wohl Asoko gedacht, wann er in Sahasarām sagt: „Den Menschen in Indien, die bisher keine falschen Götter zu haben meinten, wurde gezeigt, dass sie falsche Götter hatten“:Etena ca aṃtalena Jaṃbudīpasi aṃmisaṃdevā saṃtā munisā, misaṃdevakaṭā.Vers 8 ff. ist vonAśvaghoṣasin derVajrasūcīfrei behandelt worden, namentlich in § 22, sowie in den §§ 16 und 25. — Zu Vers 18 cf. KANTSWort, Von den verschiedenen Rassen, 1775, p. 1:... alle Menschen auf der weiten Erde gehören zu einer und derselben Naturgattung... so große Verschiedenheiten auch sonst in ihrer Gestalt mögen angetroffen werden.Zu Vers 52 cf.Suttanipāto373 ͠=NāradaparivrājakopaniṣatIII, v. 25:Atītān na smared bhogānna tathānāgatān apiprāptāṃśca nābhinanded yaḥ,sa kaivalyāśrame vaset.[267]Vergl.ManusIII, 77 f., VI, 89 f:gṛhastha ucyate śreṣṭhaḥ. — In diesem Sinne auch der Spruch οικος φιλος, οικος αριστος, und GOETHE, Vier Jahreszeiten 78. — Dagegen heißt es imHarivaṃśamIII, 108,14:teṣām agraś caturtho ’yam āśramo bhikṣukaḥ smṛtas, in Uebereinstimmung also mit dem Topus vom Mönche als der heiligsten Stätte der Welt, wie Ende der 65. Rede.[268]Lies mit den siam. und siṇh. Textensamaṇo ca Gotamo pāpito bhavissatīti, wie auch in der 80. Rede, S. 372.[269]Lies mit dem siam. Texteseyyāundsammucchā.[270]Es ist mit dem siṇh. Texte erstnissaṭṭhatiṃakaṭṭhupādānozu lesen; danntiṇakaṭṭhupādāno. Cf. die drei Gleichnisse von den Holzscheiten, in der 36. und 85. Rede, S. 446–448.[271]nomen gentileSubhos.[272]divā divassa= mero meridie, mitten am Tage.[273]Den fünf Bedingungen, S. 642, istBhagavadgītāXII, 12 analog. — Zum Leben im Hause als einer viel mühsamen Thätigkeit, ibid., cf.Theragāthā111, Dhp v. 302. Den gleichen Ausdruck hat SOPHOKLESgebraucht. Trach. 116: το βιοτου πολυπονον, und ebenso POSEIDIPPOSdie χαλεπας πρηξιες verstanden, in seiner berühmten Frage STOB. Flor. περι του βιου No. 57.[274]Es wird, wie der siam. Text richtig hat,Paccalakappamzu lesen sein,pratīci; etwa »Westernhof«.[275]Lies mit dem siam. Textevijjamānānaṃ tevijjānam brāhmaṇānamundtassa muṇḍakassa samaṇassa.[276]nomen gentileSaṉgāravos.[277]Cf. Anm. 91.[278]Im Text ist hier das Hauptstück aus der 85. Rede (S. 441–459) eingeschaltet. — Mit folg.uccena sammatamvergl.Ṛgvedas Ende:samānam astu vo manoyathā vaḥ susahāsati.Zu Seite 62 Z. 15 v. o.:In genealoger Beziehung zu denManosattā devāscheint dervidyādharas Manovegaszu stehn, die Hauptperson inAmitagatis’überschattenderDharmaparīkṣā, BHANDARKARSReport on the Search forSaṃskṛtMss etc., Bombay 1894, p. 13–19.Zu Seite 652, Zeile 4 v. u.: Eine Erläuterung zur Metonymie von der Posaune, deren Ton ohne Beschränkung überall hinreicht, hat ein Zeitgenosse Gotamos, der tieferfahrene geistige Vetter PYTHAGORASin seinem Hymnus an die Musik, bei IAMBLICHOS110, mit feinster Präzision gegeben: ειναι τινα μελη ... προς πασαν παραλλαγην της ψυχης. Dersaṉkhadhamo śaṉkhadhmas, bez. βυκανητης bucinator, lässt nämlich ein αχορδον και αλυρον μεμος verlauten, so mächtig, dass die tosend emporwogenden inneren und äußeren Meere sich allmälig verglätten, ausgleichen, beschwichtigen müssen, und der Bläser, immer conchā canens, endlich eine neue Welt hervorgerufen, wie es der Dichter der Metamorphosen I, 333–347 des weiteren ausführt.[A]AufManusXII, 10 hat, nach BÖHTLINGK-ROTH, bereits FEERim Journal asiatique 1888 II. p. 237 f. hingewiesen.[B]Ein Werk über Buddhistische Kunst kündigt nun der Verlag Bruno Cassirer an.

[243]Der siam. Text hat richtigpāṇena.

[243]Der siam. Text hat richtigpāṇena.

[244]Wie obenpāṇenazu lesen; cf. den Schluss der 85. Rede.

[244]Wie obenpāṇenazu lesen; cf. den Schluss der 85. Rede.

[245]Vergl.Kaṭhopaniṣat1,9:atithir namasyaḥ,namas te ’stu.

[245]Vergl.Kaṭhopaniṣat1,9:atithir namasyaḥ,namas te ’stu.

[246]nomen gentileKāpaṭhikos. — Zur hohen Auszeichnung, die hier, wie sonst, einem jungen hervorragenden Manne bezeugt wird, cf. Lieder der Mönche v. 486 Anm.,Dhpv 260 etc.; gleicherweise von MEGASTHENES, bei STRABOp. 709, angeführt: ... ουδε τη ἡλικιᾳ των γεροντων προνομιαν διοασιν αν μη και τῳ φρονειν πλεονεκτωσι.

[246]nomen gentileKāpaṭhikos. — Zur hohen Auszeichnung, die hier, wie sonst, einem jungen hervorragenden Manne bezeugt wird, cf. Lieder der Mönche v. 486 Anm.,Dhpv 260 etc.; gleicherweise von MEGASTHENES, bei STRABOp. 709, angeführt: ... ουδε τη ἡλικιᾳ των γεροντων προνομιαν διοασιν αν μη και τῳ φρονειν πλεονεκτωσι.

[247]Dichter derṚglieder, bekannt alsAṣṭakas,Vamrakas,Vāmadevas,Viśvāmitras,Jamadagnis,Āṉgirasas,Bharadvājas,Vāsiṣṭhas,Kaśyapas,Bhṛgus. Cf. OLDENBERG, Sacred Books of the East vol. XVII. p. 130, PISCHEL, Vedische Studien 1. Bd. p. 238 f. — Dembhāsitam anubhāsanti,vācitam anuvācentiistṚgvedasVII, 103,5 abhomolog:Yad eṣām anyo anyasya vācaṃśāktasyeva vadati śikṣamāṇaḥ.

[247]Dichter derṚglieder, bekannt alsAṣṭakas,Vamrakas,Vāmadevas,Viśvāmitras,Jamadagnis,Āṉgirasas,Bharadvājas,Vāsiṣṭhas,Kaśyapas,Bhṛgus. Cf. OLDENBERG, Sacred Books of the East vol. XVII. p. 130, PISCHEL, Vedische Studien 1. Bd. p. 238 f. — Dembhāsitam anubhāsanti,vācitam anuvācentiistṚgvedasVII, 103,5 abhomolog:

Yad eṣām anyo anyasya vācaṃśāktasyeva vadati śikṣamāṇaḥ.

Yad eṣām anyo anyasya vācaṃśāktasyeva vadati śikṣamāṇaḥ.

Yad eṣām anyo anyasya vācaṃśāktasyeva vadati śikṣamāṇaḥ.

Yad eṣām anyo anyasya vācaṃ

śāktasyeva vadati śikṣamāṇaḥ.

[248]Dieses Gleichniss, in derKaṭhopaniṣat(2, 5) und sonst kurz angedeutet, haben dieSāṃkhyās, wie so viel anderes, wörtlich übernommen,SūtramIII, 81. Es ist, nebenbei bemerkt, durch Vermittelung von MATTH. XV, 14., vom älteren BRUEGHELauf seinem Gemälde zu Neapel meisterhaft veranschaulicht.

[248]Dieses Gleichniss, in derKaṭhopaniṣat(2, 5) und sonst kurz angedeutet, haben dieSāṃkhyās, wie so viel anderes, wörtlich übernommen,SūtramIII, 81. Es ist, nebenbei bemerkt, durch Vermittelung von MATTH. XV, 14., vom älteren BRUEGHELauf seinem Gemälde zu Neapel meisterhaft veranschaulicht.

[249]Es ist, wie der Text hat,tacchamzu lesen.

[249]Es ist, wie der Text hat,tacchamzu lesen.

[250]Der Text hat richtigdhammā nijjhānaṃ khameyyuṃetc.

[250]Der Text hat richtigdhammā nijjhānaṃ khameyyuṃetc.

[251]Der letzte Theil dieses Zwiegesprächs, S. 601–604, erinnert formal, in der großartigen Monotonie, an die eddischen Fragen und Antworten, besonders im Alvíssmál.

[251]Der letzte Theil dieses Zwiegesprächs, S. 601–604, erinnert formal, in der großartigen Monotonie, an die eddischen Fragen und Antworten, besonders im Alvíssmál.

[252]Der NameEsukārīvonPāṇiniserwähnt IV, 2,54.

[252]Der NameEsukārīvonPāṇiniserwähnt IV, 2,54.

[253]Liespāpiyaṃsoundseyyaṃso(=śreyas, n.); dies haben auch diesiṇh.Ausgaben desDhpin v. 43.

[253]Liespāpiyaṃsoundseyyaṃso(=śreyas, n.); dies haben auch diesiṇh.Ausgaben desDhpin v. 43.

[254]Von dem Inhalte dieser und ähnlicher Reden giebt Asoko einen meisterhaften Auszug, auf dem 1. Śiddāpurer Edikte, I. 4–5:Pakamasa hi iyaṃ phale: no hīyaṃ sakye mahātpen’eva pāpotave, kāmaṃ tu kho khudakena pi pakamamiṇeṇa vipule svage sakye ārādhetave, entsprechend unserem Texte:Suddakulā ce pi... pabbajito hoti, so cādi ārādhako hoti ñāyaṃ, dhammaṃ kusalam.

[254]Von dem Inhalte dieser und ähnlicher Reden giebt Asoko einen meisterhaften Auszug, auf dem 1. Śiddāpurer Edikte, I. 4–5:Pakamasa hi iyaṃ phale: no hīyaṃ sakye mahātpen’eva pāpotave, kāmaṃ tu kho khudakena pi pakamamiṇeṇa vipule svage sakye ārādhetave, entsprechend unserem Texte:Suddakulā ce pi... pabbajito hoti, so cādi ārādhako hoti ñāyaṃ, dhammaṃ kusalam.

[255]Es sei hier bemerkt, dass die »Dreiunddreißig Götter« bereits im ältestenṚgvedas, als Summe der schlechthin weltlichen Götter, genannt werden, nämlich im neunten Buche, 92,4:viśve devās: traya ekādaśasaḥ. Desgleichen in derBṛhadāraṇyakopaniṣatIII, 9, 1,3:trayastriṃśattveva devā iti. Cf. noch MACDONELLSVedic Mythology p. 19 (BÜHLERSGrundriss III. 1 A), und BÖTHLINGKin den Berichten der königl. sächs. Ges. d. Wissensch. vol. 51 p. 33.Ein Kuriosum ist es, dass JAKOBBÖHMEin der »Philosophischen Kugel« seinem Gotte κατ’ εξοχην die Zahl 33 gegeben hat; vielleicht auf PLATONSτριτον περι τα τριτα zurückzuführen, von dem CLEMENSALEXANDRINUSim V. Buche der Stromata spricht, vielleicht auch auf die avestischen 33Amṣaspands,YaśnaI, 33: zunächst aber wohl auf den gnostischen Christus als [dreiund]dreißigfachen Erlöser, dessen Erdenjahre je eine himmlische Geisteraeon doketisch symbolisieren.

[255]Es sei hier bemerkt, dass die »Dreiunddreißig Götter« bereits im ältestenṚgvedas, als Summe der schlechthin weltlichen Götter, genannt werden, nämlich im neunten Buche, 92,4:viśve devās: traya ekādaśasaḥ. Desgleichen in derBṛhadāraṇyakopaniṣatIII, 9, 1,3:trayastriṃśattveva devā iti. Cf. noch MACDONELLSVedic Mythology p. 19 (BÜHLERSGrundriss III. 1 A), und BÖTHLINGKin den Berichten der königl. sächs. Ges. d. Wissensch. vol. 51 p. 33.

Ein Kuriosum ist es, dass JAKOBBÖHMEin der »Philosophischen Kugel« seinem Gotte κατ’ εξοχην die Zahl 33 gegeben hat; vielleicht auf PLATONSτριτον περι τα τριτα zurückzuführen, von dem CLEMENSALEXANDRINUSim V. Buche der Stromata spricht, vielleicht auch auf die avestischen 33Amṣaspands,YaśnaI, 33: zunächst aber wohl auf den gnostischen Christus als [dreiund]dreißigfachen Erlöser, dessen Erdenjahre je eine himmlische Geisteraeon doketisch symbolisieren.

[256]Cf. Anm. 14. — PINDAR, fragm. 104: Τι θεος; ὁ τι το παν.

[256]Cf. Anm. 14. — PINDAR, fragm. 104: Τι θεος; ὁ τι το παν.

[257]Lies mit dem siam. Textekālakato va brahmaloke upapanno. Vergl. die Meisterrede imSaṃyuttakanikāyovol. V, p. 408–410.Der kurzen Begrüßung der Jünger unter sich, S. 615, steht nach außen der solemne Empfangsgruß gegenüber, so zu sagen der feierliche Königsgruß, wie er z. B. in der letzten Rede des vorhergehenden Buches ausgesprochen,rājā... vandati, appābādham... phāsuvihāram pucchati, und der zu Beginn der Bairāter Inschrift wörtlich wiederkehrt, wo Asoko als König von Magadhā, ganz wie vor ihm Bimbisāro und Pasenadi von Kosalo, den Mönchen zunächst ehrerbietigen Gruß darbringt,lājā... abhivādemānaṃ āhā, und Gesundheit und Wohlsein wünscht,apābādhataṃ ca phāsuvihālataṃ ca, um erst dann auf Wichtiges überzugehn.

[257]Lies mit dem siam. Textekālakato va brahmaloke upapanno. Vergl. die Meisterrede imSaṃyuttakanikāyovol. V, p. 408–410.

Der kurzen Begrüßung der Jünger unter sich, S. 615, steht nach außen der solemne Empfangsgruß gegenüber, so zu sagen der feierliche Königsgruß, wie er z. B. in der letzten Rede des vorhergehenden Buches ausgesprochen,rājā... vandati, appābādham... phāsuvihāram pucchati, und der zu Beginn der Bairāter Inschrift wörtlich wiederkehrt, wo Asoko als König von Magadhā, ganz wie vor ihm Bimbisāro und Pasenadi von Kosalo, den Mönchen zunächst ehrerbietigen Gruß darbringt,lājā... abhivādemānaṃ āhā, und Gesundheit und Wohlsein wünscht,apābādhataṃ ca phāsuvihālataṃ ca, um erst dann auf Wichtiges überzugehn.

[258]Diese und noch andere hochberühmte Brāhmanen treten namentlich im letzten Buch der Bruchstücke der Reden recht anschaulich hervor.

[258]Diese und noch andere hochberühmte Brāhmanen treten namentlich im letzten Buch der Bruchstücke der Reden recht anschaulich hervor.

[259]Lies mit dem siam. Textevattasampanno.

[259]Lies mit dem siam. Textevattasampanno.

[260]Vergl.ManusIX, 309.

[260]Vergl.ManusIX, 309.

[261]Liesaññamaññāhi.

[261]Liesaññamaññāhi.

[262]Lies:Paccattaṃ sasarīresumanussesvetaṃ vijjati.

[262]Lies:

Paccattaṃ sasarīresumanussesvetaṃ vijjati.

Paccattaṃ sasarīresumanussesvetaṃ vijjati.

Paccattaṃ sasarīresumanussesvetaṃ vijjati.

Paccattaṃ sasarīresu

manussesvetaṃ vijjati.

[263]bhovādikommt auch in derSmṛtivor, e. g.HarivaṃśeIII, 3,13:śūdrā bhovādinaścaiva bhaviṣyanti yugakṣaye; cf. ib.36f.:brāhmaṇā dhanatṛṣṇārtāyugānte samupasthitebhośabdam abhidhāsyanti,na ca kaścit paṭhiṣyati.

[263]bhovādikommt auch in derSmṛtivor, e. g.HarivaṃśeIII, 3,13:śūdrā bhovādinaścaiva bhaviṣyanti yugakṣaye; cf. ib.36f.:

brāhmaṇā dhanatṛṣṇārtāyugānte samupasthitebhośabdam abhidhāsyanti,na ca kaścit paṭhiṣyati.

brāhmaṇā dhanatṛṣṇārtāyugānte samupasthitebhośabdam abhidhāsyanti,na ca kaścit paṭhiṣyati.

brāhmaṇā dhanatṛṣṇārtāyugānte samupasthitebhośabdam abhidhāsyanti,na ca kaścit paṭhiṣyati.

brāhmaṇā dhanatṛṣṇārtā

yugānte samupasthite

bhośabdam abhidhāsyanti,

na ca kaścit paṭhiṣyati.

[264]Lies mit dem siam. Textedhutavantaṃ, i. e.dhṛtavantaṃ.

[264]Lies mit dem siam. Textedhutavantaṃ, i. e.dhṛtavantaṃ.

[265]Cf.Suttanipāto431:Aṇumatto pi puññenaattho mayhaṃ na vijjati.

[265]Cf.Suttanipāto431:

Aṇumatto pi puññenaattho mayhaṃ na vijjati.

Aṇumatto pi puññenaattho mayhaṃ na vijjati.

Aṇumatto pi puññenaattho mayhaṃ na vijjati.

Aṇumatto pi puññena

attho mayhaṃ na vijjati.

[266]Vergl. die 55. Rede, S. 51, und die 100. Rede, letzte Seite. — An den Ausspruch, dass Brahmā etc. den Verständigen im Heiligen dargestellt erscheine, also nur in ihm zur Wesenheit gelange, hat wohl Asoko gedacht, wann er in Sahasarām sagt: „Den Menschen in Indien, die bisher keine falschen Götter zu haben meinten, wurde gezeigt, dass sie falsche Götter hatten“:Etena ca aṃtalena Jaṃbudīpasi aṃmisaṃdevā saṃtā munisā, misaṃdevakaṭā.Vers 8 ff. ist vonAśvaghoṣasin derVajrasūcīfrei behandelt worden, namentlich in § 22, sowie in den §§ 16 und 25. — Zu Vers 18 cf. KANTSWort, Von den verschiedenen Rassen, 1775, p. 1:... alle Menschen auf der weiten Erde gehören zu einer und derselben Naturgattung... so große Verschiedenheiten auch sonst in ihrer Gestalt mögen angetroffen werden.Zu Vers 52 cf.Suttanipāto373 ͠=NāradaparivrājakopaniṣatIII, v. 25:Atītān na smared bhogānna tathānāgatān apiprāptāṃśca nābhinanded yaḥ,sa kaivalyāśrame vaset.

[266]Vergl. die 55. Rede, S. 51, und die 100. Rede, letzte Seite. — An den Ausspruch, dass Brahmā etc. den Verständigen im Heiligen dargestellt erscheine, also nur in ihm zur Wesenheit gelange, hat wohl Asoko gedacht, wann er in Sahasarām sagt: „Den Menschen in Indien, die bisher keine falschen Götter zu haben meinten, wurde gezeigt, dass sie falsche Götter hatten“:Etena ca aṃtalena Jaṃbudīpasi aṃmisaṃdevā saṃtā munisā, misaṃdevakaṭā.

Vers 8 ff. ist vonAśvaghoṣasin derVajrasūcīfrei behandelt worden, namentlich in § 22, sowie in den §§ 16 und 25. — Zu Vers 18 cf. KANTSWort, Von den verschiedenen Rassen, 1775, p. 1:... alle Menschen auf der weiten Erde gehören zu einer und derselben Naturgattung... so große Verschiedenheiten auch sonst in ihrer Gestalt mögen angetroffen werden.

Zu Vers 52 cf.Suttanipāto373 ͠=NāradaparivrājakopaniṣatIII, v. 25:

Atītān na smared bhogānna tathānāgatān apiprāptāṃśca nābhinanded yaḥ,sa kaivalyāśrame vaset.

Atītān na smared bhogānna tathānāgatān apiprāptāṃśca nābhinanded yaḥ,sa kaivalyāśrame vaset.

Atītān na smared bhogānna tathānāgatān apiprāptāṃśca nābhinanded yaḥ,sa kaivalyāśrame vaset.

Atītān na smared bhogān

na tathānāgatān api

prāptāṃśca nābhinanded yaḥ,

sa kaivalyāśrame vaset.

[267]Vergl.ManusIII, 77 f., VI, 89 f:gṛhastha ucyate śreṣṭhaḥ. — In diesem Sinne auch der Spruch οικος φιλος, οικος αριστος, und GOETHE, Vier Jahreszeiten 78. — Dagegen heißt es imHarivaṃśamIII, 108,14:teṣām agraś caturtho ’yam āśramo bhikṣukaḥ smṛtas, in Uebereinstimmung also mit dem Topus vom Mönche als der heiligsten Stätte der Welt, wie Ende der 65. Rede.

[267]Vergl.ManusIII, 77 f., VI, 89 f:gṛhastha ucyate śreṣṭhaḥ. — In diesem Sinne auch der Spruch οικος φιλος, οικος αριστος, und GOETHE, Vier Jahreszeiten 78. — Dagegen heißt es imHarivaṃśamIII, 108,14:teṣām agraś caturtho ’yam āśramo bhikṣukaḥ smṛtas, in Uebereinstimmung also mit dem Topus vom Mönche als der heiligsten Stätte der Welt, wie Ende der 65. Rede.

[268]Lies mit den siam. und siṇh. Textensamaṇo ca Gotamo pāpito bhavissatīti, wie auch in der 80. Rede, S. 372.

[268]Lies mit den siam. und siṇh. Textensamaṇo ca Gotamo pāpito bhavissatīti, wie auch in der 80. Rede, S. 372.

[269]Lies mit dem siam. Texteseyyāundsammucchā.

[269]Lies mit dem siam. Texteseyyāundsammucchā.

[270]Es ist mit dem siṇh. Texte erstnissaṭṭhatiṃakaṭṭhupādānozu lesen; danntiṇakaṭṭhupādāno. Cf. die drei Gleichnisse von den Holzscheiten, in der 36. und 85. Rede, S. 446–448.

[270]Es ist mit dem siṇh. Texte erstnissaṭṭhatiṃakaṭṭhupādānozu lesen; danntiṇakaṭṭhupādāno. Cf. die drei Gleichnisse von den Holzscheiten, in der 36. und 85. Rede, S. 446–448.

[271]nomen gentileSubhos.

[271]nomen gentileSubhos.

[272]divā divassa= mero meridie, mitten am Tage.

[272]divā divassa= mero meridie, mitten am Tage.

[273]Den fünf Bedingungen, S. 642, istBhagavadgītāXII, 12 analog. — Zum Leben im Hause als einer viel mühsamen Thätigkeit, ibid., cf.Theragāthā111, Dhp v. 302. Den gleichen Ausdruck hat SOPHOKLESgebraucht. Trach. 116: το βιοτου πολυπονον, und ebenso POSEIDIPPOSdie χαλεπας πρηξιες verstanden, in seiner berühmten Frage STOB. Flor. περι του βιου No. 57.

[273]Den fünf Bedingungen, S. 642, istBhagavadgītāXII, 12 analog. — Zum Leben im Hause als einer viel mühsamen Thätigkeit, ibid., cf.Theragāthā111, Dhp v. 302. Den gleichen Ausdruck hat SOPHOKLESgebraucht. Trach. 116: το βιοτου πολυπονον, und ebenso POSEIDIPPOSdie χαλεπας πρηξιες verstanden, in seiner berühmten Frage STOB. Flor. περι του βιου No. 57.

[274]Es wird, wie der siam. Text richtig hat,Paccalakappamzu lesen sein,pratīci; etwa »Westernhof«.

[274]Es wird, wie der siam. Text richtig hat,Paccalakappamzu lesen sein,pratīci; etwa »Westernhof«.

[275]Lies mit dem siam. Textevijjamānānaṃ tevijjānam brāhmaṇānamundtassa muṇḍakassa samaṇassa.

[275]Lies mit dem siam. Textevijjamānānaṃ tevijjānam brāhmaṇānamundtassa muṇḍakassa samaṇassa.

[276]nomen gentileSaṉgāravos.

[276]nomen gentileSaṉgāravos.

[277]Cf. Anm. 91.

[277]Cf. Anm. 91.

[278]Im Text ist hier das Hauptstück aus der 85. Rede (S. 441–459) eingeschaltet. — Mit folg.uccena sammatamvergl.Ṛgvedas Ende:samānam astu vo manoyathā vaḥ susahāsati.Zu Seite 62 Z. 15 v. o.:In genealoger Beziehung zu denManosattā devāscheint dervidyādharas Manovegaszu stehn, die Hauptperson inAmitagatis’überschattenderDharmaparīkṣā, BHANDARKARSReport on the Search forSaṃskṛtMss etc., Bombay 1894, p. 13–19.Zu Seite 652, Zeile 4 v. u.: Eine Erläuterung zur Metonymie von der Posaune, deren Ton ohne Beschränkung überall hinreicht, hat ein Zeitgenosse Gotamos, der tieferfahrene geistige Vetter PYTHAGORASin seinem Hymnus an die Musik, bei IAMBLICHOS110, mit feinster Präzision gegeben: ειναι τινα μελη ... προς πασαν παραλλαγην της ψυχης. Dersaṉkhadhamo śaṉkhadhmas, bez. βυκανητης bucinator, lässt nämlich ein αχορδον και αλυρον μεμος verlauten, so mächtig, dass die tosend emporwogenden inneren und äußeren Meere sich allmälig verglätten, ausgleichen, beschwichtigen müssen, und der Bläser, immer conchā canens, endlich eine neue Welt hervorgerufen, wie es der Dichter der Metamorphosen I, 333–347 des weiteren ausführt.

[278]Im Text ist hier das Hauptstück aus der 85. Rede (S. 441–459) eingeschaltet. — Mit folg.uccena sammatamvergl.Ṛgvedas Ende:

samānam astu vo manoyathā vaḥ susahāsati.

samānam astu vo manoyathā vaḥ susahāsati.

samānam astu vo manoyathā vaḥ susahāsati.

samānam astu vo mano

yathā vaḥ susahāsati.

Zu Seite 62 Z. 15 v. o.:

In genealoger Beziehung zu denManosattā devāscheint dervidyādharas Manovegaszu stehn, die Hauptperson inAmitagatis’überschattenderDharmaparīkṣā, BHANDARKARSReport on the Search forSaṃskṛtMss etc., Bombay 1894, p. 13–19.

Zu Seite 652, Zeile 4 v. u.: Eine Erläuterung zur Metonymie von der Posaune, deren Ton ohne Beschränkung überall hinreicht, hat ein Zeitgenosse Gotamos, der tieferfahrene geistige Vetter PYTHAGORASin seinem Hymnus an die Musik, bei IAMBLICHOS110, mit feinster Präzision gegeben: ειναι τινα μελη ... προς πασαν παραλλαγην της ψυχης. Dersaṉkhadhamo śaṉkhadhmas, bez. βυκανητης bucinator, lässt nämlich ein αχορδον και αλυρον μεμος verlauten, so mächtig, dass die tosend emporwogenden inneren und äußeren Meere sich allmälig verglätten, ausgleichen, beschwichtigen müssen, und der Bläser, immer conchā canens, endlich eine neue Welt hervorgerufen, wie es der Dichter der Metamorphosen I, 333–347 des weiteren ausführt.

[A]AufManusXII, 10 hat, nach BÖHTLINGK-ROTH, bereits FEERim Journal asiatique 1888 II. p. 237 f. hingewiesen.

[A]AufManusXII, 10 hat, nach BÖHTLINGK-ROTH, bereits FEERim Journal asiatique 1888 II. p. 237 f. hingewiesen.

[B]Ein Werk über Buddhistische Kunst kündigt nun der Verlag Bruno Cassirer an.

[B]Ein Werk über Buddhistische Kunst kündigt nun der Verlag Bruno Cassirer an.


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