Fünfzehnter Brief.
In See, 27. Januar 1806.
Es ist Abends 5 Uhr, der günstigste Wind treibt uns den vaterländischen Küsten zu. Gestern Abend begab ich mich nach Gravesand; diesen Morgen um 11 Uhr segelten wir die Themse hinab. Welche paradiesische Ufer bis hinter Chatham! Dann aber wird der Strom so breit, daß er fast einer Rhede gleicht. Man kann in der nämlichen Ferne nur wenig mehr sehen. Um 3 Uhr kamen wir mit 60 andern Schiffen glücklich in See. — Bald umarme ich Sie.
Helvoetsluis, 28. Jan. Mittag.
Wir gehen vor Anker, ich gebe diesen Brief einem Fischerboote mit, damit er noch um 2 Uhr in Rotterdam abgehen kann. Alles ist wohl und fröhlich an Bord, ich selbst bin höchstvergnügt. Heute vor einem Jahre und nun! O Freunde! o Vaterland! o Geliebte! Morgen bin ich bei Ihnen, und dann keine Trennung mehr!