Chapter 25

[1784]S. abschießen.

[1785]S. Büchse.

[1786]S. (betr.Kitt) Abort.

[1787]S. Mastpulver.

[1788]S. abbrühen u. Frucht.

[1789]S. Füllen.

[1790]S. Ofenruß u. Aas — An das inSchwär(z)lingsteckende „schwarz“ erinnert auch die Ausdrucksweise der Zigeuner, die den Schinken (nachLiebich, S. 135 u. 236) durchgālo mass, d. h. „schwarzes(geräuchertes) Fleisch“, od.baléskĕro méllelo mass, d. h. „schwarzesSchweinefleisch“, umschreiben.

[1791]ZuDächle= (Regen-)Schirm s. dieZus.:Dächlespflanzer(in)= Schirmflicker(in) (u. dazuDächlespflanzerulma= Schirmflickerleute) u.Dächlesrande= Schirmsack (sämtl. in den Spr.). Der (in den Geheimsprachen sonst m. Wiss. nicht gebräuchl.) Ausdruck ist wohl nur eine Weiterbildung (verkleinerte Verkürzung) des (neueren) volkstüml. „Regendach“ für Regenschirm (vgl. dazuGrimm, D. W.-B. VIII, Sp. 519).

[1792]S. Fisch.

[1793]S. (betr.-pflanzer[in]) anbrennen.

[1794]S. (betr.Ulma) arme Leute.

[1795]S. Bauch.

[1796]S. ermorden.

[1797]S. Fleischer.

[1798]S. (betr.Kitt) Abort; vgl. Metzgerhaus.

[1799]S. aufwachen.

[1800]S. ausschlafen.

[1801]S. abgeben.

[1802]S. aufschlagen.

[1803]S. Ast.

[1804]S. dazuverkobere= verhauen. —Zu vgl.(aus demverw. Quellenkr.):Pfulld. J.-W.-B.337, 343, 345 (koberen= auspeitschen, prügeln, schlagen,makoberenod.mulkobern= totschlagen [s. betr.mul= tot (aus dem Zigeun.):Groß’Archiv, Bd. 46, S. 81],Koberei= Schlag, Streich);Schwäb. Händlerspr.486 (Koprement[e]= Schläge). Im sonst Rotw. selten; s. jedoch z. B. nochv. Grolman,Aktenmäß. Gesch.1813 (312:Koberment gedockt= Schläge gegeben). DieEtymologieist zweifelhaft.Fischer, Schwäb. W.-B. IV, Sp. 627 hat zuKoprementdas ital.coprire= „zudecken“ (mit einem Fragezeichen) herangezogen. NachGrimm, D. W.-B. V, Sp. 1546, Nr. 3, lit. g u. Sp. 1547 soll das in deutschen Mundarten verbreitetekobern= „durchprügeln“ (auchKober kriegen= „Prügel kriegen“ u. ä. m.) entstanden sein aus dem latein.recuperare= „sich erholen“ (vielleicht in scherzhafter Anwendung), das jedoch zugleich wohl auch mit einem abgestorbenengermanischenStamm verwachsen sei.

[1805]S. Fehde.

[1806]S. abbrühen u. Abort bezw. abgerahmte Milch. — Bei den Zigeunern wird der Schlamm (nachLiebich, S. 164 u. 236 durchsāno tschikk, d. h. „dünner Schmutz“, umschrieben.

[1807]S. besonnen.

[1808]S. arg.

[1809]S. abschließen.

[1810]S. Dietrich u. anbrennen.

[1811]S. angenehm u. Abort.

[1812]S. ausweinen.

[1813]S. aufwachen.

[1814]S. ausschlafen.

[1815]S. Dietrich.

[1816]S. (zu beiden Ausdr.) arg; vgl. „Vorbemerkung“,S. 15,Anm. 38vbd. m.S. 8,Anm. 20.

[1817]S. Ärger.

[1818]S. Bratkartoffeln.

[1819]S. (zu allen drei Ausdr.) Abendessen.

[1820]S. essen.

[1821]S. Aas.

[1822]S. bewerfen.

[1823]S. abgerahmte Milch.

[1824]S. Affengesicht.

[1825]S. aufnähen.

[1826]S. (betr.Mos[s]) Bauernfrau.

[1827]S. Pfeife u. Aas. — Sachlich übereinstimmend auch die Zigeunerspr.; s.Liebich, S. 160, 238 u. 244 (me sungāwa tuwăli, d. h. „ich rieche Tabak“, = ich schnupfe.)

[1828]S. angenehm.

[1829]S. Bierglas.

[1830]S. Fleischhafen.

[1831]S. Angst.

[1832]S. abschreiben; betr.gefebert= schriftlich vgl. „Vorbemerkung“,S. 15,Anm. 36.

[1833]S. Attest.

[1834]MitKlettert(= Tisch [Tafel]) sind weiter noch zusammengesetzt: a) im Anfang:Klettertpflanzer= Tischler; b) am Ende:Koeleklettert= „Teufelstisch“ (?).Zu vgl.(aus demverw. Quellenkr.):Dolm. der Gaunerspr.100 (Glettert= Tisch);W.-B. des Konst. Hans259 (Kleppert= Tisch). ZurEtymologie: Ohne Zweifel ist die ältere FormGlettert(aus der durch mundartl. Aussprache leichtKlettertentstehen konnte) richtiger alsKleppertund (wie auchFischer, Schwäb. W.-B. III, Sp. 676 meint) nichts anderes als das ältereGlattert(s. z. B.A. Hempel1687 [167] u.Waldh. Lex.1726 [190]), das seinerseits dem noch älterenGlatthartu. ä. (s.Lib. Vagat.53 u. schon beiG. Edlibachum 1490 [20:Glatthar]) entspricht (mit Bez. auf die Glätte der Tischplatte; vgl. imPfulld. J.-W.-B.345:Glatt= Tisch). S.Stumme, S. 24;Günther, Rotwelsch, S. 59; vgl. auchPottII, S. 34 u. A.-L. IV, S. 282/83 sowie schon „Vorbemerkg.“,S. 10.

[1835]S. ausweinen.

[1836]S. (betr.grandich) Adler; vgl. Bischof.

[1837]S. Entenfuß.

[1838]S. Ferse.

[1839]S. (betr.-pflanzer) anbrennen.

[1840]S. borgen.

[1841]S. Borg (auf —)

[1842]S. Lehrer u. Abort.

[1843]S. brauchbares Kind u. aufschlagen; vgl. Lehrer.

[1844]S. (zu beiden Ausdr.) Bürgermeister.

[1845]S. Scheune.

[1846]S. Frauenschürze.

[1847]S. Aschenbecher.

[1848]S. Ferse, anbrennen u. Bauernfrau.

[1849]S. aberwitzig.

[1850]S. Gabel u. Adler. — Sachl. übereinstimmend auch die Zigeunerspr. (forschettākro tschirkŭlo, d. h. „Gabelvogel“, — nebenforschettākri porin, d. h. „Gabelschwanz“); s.Liebich, S. 135 u. 239.

[1851]S. Adler u. Gans; vgl. Bischof. — Dieselbe Art der Umschreibung kennen die Zigeuner; s.Liebich, S. 239 (bāri pāpin, d. h. „große Gans“ = Schwan); vgl. schon „Vorbemerkung“,S. 17.

[1852]S. Adler u. Bauch.

[1853]S. (betr.bosten) abgehen.

[1854]S. arg u. Bäcker.

[1855]S. behext u. Bauer.

[1856]S. ansagen.

[1857]S. aufhören.

[1858]S. (zu beiden Ausdr.) Eber.

[1859]S. (betr.Bossert) Aas.

[1860]S. abkaufen.

[1861]S. Fleischer.

[1862]S. Amme.

[1863]S. Augenbrauen.

[1864]S. Degen.

[1865]S. Bruder.

[1866]S. Beischläferin.

[1867]S. Adler u. absterben; vgl. Bischof; s. auch (betr. die Substantivierung des Adj) „Vorbemerkg.“,S. 15,Anm. 38.

[1868]S. abbrühen u. abgehen. — Sachlich übereinstimmend auch die Zigeunersprache; s. das Näh. schon in der „Vorbemerkg“,S. 17,Anm. 44a. E. vbd. mitLiebich, S. 240 (unter „schwitzen“).

[1869]S. (betr.Kib) Haushund.

[1870]S. anschauen.

[1871]S. Äquilibrist.

[1872]S. Milchbrötchen.

[1873]S. Frucht u. Brücke. — Im Zigeun. heißt (nachLiebich, S. 164 u. 240) die Sensekasséskĕri tschinamáskĕri, d. h. „ein Heuschneideding“ (zukass= Heu), od. wohl auch bloßtschinamáskĕri.

[1874]S. Bank.

[1875]S. absterben.

[1876]S. Affengesicht.

[1877]S. absingen.

[1878]S. (betr.Fläderling) Adler.

[1879]S. aberwitzig.

[1880]S. angenehm.

[1881]S. elend.

[1882]S. daher (a. E.)

[1883]S. Bauer u. Fußlappen.

[1884]S. brauchbarer Bursche.

[1885]S. Bettelbube.

[1886]S. Fremder.

[1887]S. Bruder.

[1888]S. Almosen.

[1889]S. Bank.

[1890]S. abzahlen.

[1891]S. Hauptmann.

[1892]S. (betr.Mos[s]) Bauernfrau.

[1893]S. Fingerhut.

[1894]S. Gasthaus.

[1895]S. Aas u. alltäglich. — Auch die Zigeuner kennen für Sonntag (neben dem einfachengurko) die Umschreibungmás(s)elo diwes, d. h. ebenfalls „Fleischtag“ (s.Liebich, S. 145, 190 u. 241 sowieFinck, S. 55 u. 72), weil an diesem Tage ausnahmsweise „Fleisch aufgetragen zu werden pflegt“ (Liebich, S. 85); vgl. auch schon „Vorbemerkg.“,S. 18.

[1896]S. Feiertag.

[1897]S. Angst.

[1898]S. anschauen.

[1899]S. Knödel.

[1900]S. (betr.Schnall) Metzelsuppe.

[1901]S. abgehen.

[1902]S. Bratkartoffeln u. Aas.

[1903]S. Scheune.

[1904]S. Abendessen.

[1905]S. essen.

[1906]S. abschließen.

[1907]S. aufspielen.

[1908]S. absterben u. Abort.

[1909]S. Baumholz.

[1910]S. anreden.

[1911]S. ansagen.

[1912]S. Gespenst.

[1913]S. Adler.

[1914]S. Dorn; vgl. Igel.

[1915]MitSteinhäuflesindzusammengesetzt: a)im Anfang:Steinhäuflesulme= Städter; b)am Ende:Patrissteinhäufle= Vaterstadt u.Vorsteinhäufle= Vorstadt.Zu vgl.(aus demverw. Quellenkr.):Dolm. der Gaunerspr.99 (Steinhäufle= Stadt);Pfulld. J.-W.-B.345 (ebenso);Schwäb. Händlerspr.486 (desgl., nur inWolfachauch = Dorf [s. 480]). ZurEtymologie(Dimin. von dem humorist., im Rotw. schon seit dem 18. Jahrh. [s. z. B.Hildburgh. W.-B.1753 ff. (232)] auftretenden Ausdr.Steinhaufen= Stadt [s. A.-L. 611]) vgl. Näh. noch (z. B. auch überVerbindgn.u.Zus.mit dem Worte zur Bezeichnungbestimmter Städte) beiGüntherin der Zeitschr. „Die Polizei“, Jahrg. IV (1906), S. 122/23. — NachWittichs„Einleitung“,S. 27soll fürSteinhäufleim Jenischen früherMogumleod.Mokemgebräuchlich gewesen u.Mochumsogar noch jetzt üblich sein, obwohl es mehr für „Dorf“ vorzukommen scheint; vgl. Näh. unter „Dorf“.

[1916]S. (betr.Ulme) arme Leute.

[1917]S. Entenstall.

[1918]S. Apfelbaum u. Baumholz. Sachlich übereinstimmend auch die Zigeunersprache; s.Liebich, S. 242 (rukkéskĕro gascht, eigtl. etwa „Baumholz“, = Stamm).

[1919]S. (betr.grandich) Adler; vgl. Bischof. — Vgl. i. d. Zigeunerspr.:bāro sāno gascht, d. h. „großes (langes) dünnes Holz“, = Stange; s.Liebich, 242.

[1920]S. absterben. — Vgl. auch im Zigeun.:mulo(eigtl. „tot“) = starr (Liebich, S. 242).

[1921]S. betr. (Ki[e]bes) Angesicht. — Vgl. im Zigeun.:pesso schēro, d. h. „Dickkopf“, = Starrkopf (Liebich, S. 242).

[1922]Zudupfen= stechen (auch als Subst.Dupfen= Stich, das Stechen) s. d.Zus.Dupfsins= Wundarzt.Zu vgl.(aus demverw. Quellenkr.):Dolm. der Gaunerspr.101 (vertupfen= verstechen);Schöll271 (verdupfen= erstechen);Pfulld. J.-W.-B.339, 346 (dupfen= verstechen,verlupfen[lies: verdupfen] = erstechen);Schwäb. Gaun.- u. Kundenspr.69 u. 75 (dupfen= stechen,tupfen= erstechen);Schwäb. Händlerspr.486 (dupfen= stechen). Auch sonst noch im (neueren) Rotw. gebr. (s. z. B.Schintermicherl1807 (288:tupfen= stechen],Pfister bei Christensen1814 [319:dupfen= stechen] u. a. m.). ZurEtymologie(von unserem gemeinspr., bes. in Süddeutschl. gebräuchl. Zeitw.tupfen= „gelinde spitz anstoßen“) s.Fischer, Schwäb. W.-B. II, Sp. 472-73 (unter „tupfen“) vbd. mitWeigand, W.-B. II, Sp. 1088; vgl. auchSchmeller, W.-B. I, Sp. 615.

[1923]S. arg u. Attest.

[1924]Vgl. (betr.Spraus)Anm. 1909. — Es handelt sich hierbei um ein Wortspiel, indem man das „Steck-“ in Steckbrief als „Stecken“ (= Stock, Holz) aufgefaßt und dann ins Jenische übersetzt hat (vgl. Stock). Sachlich übereinstimmend auch die Zigeunerspr.; s.Liebich, S. 242 u.Finck, S. 70 (gaschtĕno[od. kašteno]līl, d. h. eigtl. „hölzerner Brief“ od. „Steckenbrief“, = Steckbrief nebengālo[od.kālo] līl, d. h. eigtl. „schwarzer Brief“); vgl. auch „Vorbemerkung“,S. 18,Anm. 46u.47.

[1925]S. Chaussee.

[1926]S. anfassen.

[1927]S. ausstehlen.

[1928]S. Gestein.

[1929]S. Apfelkern.

[1930]S. absterben u. Adler; betr. die Übereinstimmung mit d. Zigeunern s. Käuzchen.

[1931]S. (betr.-guffer) aufschlagen.

[1932]S. (betr.Sauft) Bett.

[1933]S. ankleiden.

[1934]S. Abend u. alltäglich.

[1935]S. (betr.Schund) abgerahmte Milch.

[1936]S. anzahlen.

[1937]S. abzahlen. —BeideAusdr. bedeuten eigentl. nur „das Bezahlen“; vgl. „Vorbemerkung“,S. 15,Anm. 35. Sachlich übereinstimmend auch die Zigeunerspr.; s.Liebich, S. 242:pleisserpenn, d. h. „die Bezahlung“, = Steuer.

[1938]S. stechen; vgl. „Vorbemerkung“,S. 15,Anm. 35.

[1939]S. Entenfuß.

[1940]S. arg u. brauchbares Kind.

[1941]S. (betr.Mamere) Amme

[1942]S. Eltern.

[1943]S. Bulle.

[1944]S. Aas.

[1945]S. Angesicht.

[1946]S. Baumholz.

[1947]S. (zu beiden Ausdr.) Ast.

[1948]S. (betr.-pflanzer) anbrennen.

[1949]S. (betr.grandiche) Adler.

[1950]S. Adler; vgl. Bischof.

[1951]S. bestraft.

[1952]S. (betr.bereimen) bezahlen.

[1953]S. Chaussee.

[1954]S. (betr.Schenegler) abschaffen.

[1955]S. brauchbarer Bursche.

[1956]S. Fehde.

[1957]S. arg.

[1958]ZuRauschert= Streu, Stroh (Zus.:Rauschertsauft= Streu- od. Strohlager, Strohbett) vgl. (aus demverw. Quellenkr.):Dolm. der Gaunerspr.99 (Rauscher= Stroh);Schöll271 (ebenso);Pfulld. J.-W.-B.345 (Rauschet= Stroh,Rauschkitt= Strohhaus);Schwäb. Gaun.- u.Kundenspr.76 (Rauscher);Schwäb. Händlerspr.487 (Rauschet). Auch sonst im Rotw. schon früh (seit d.Basl. Betrügnissenum 1450 [16:Ruschart= Strohsack] u.Lib. Vagat.54 [Rauschart, Bedtg. ebenso]) weit verbreitet. ZurEtymologie(vom „Rauschen“ des Strohs) s.PottII, S. 34; A.-L. 590;Stumme, S. 15, 21;Günther, Rotwelsch, S. 59.

[1959]S. (betr.Sauft) Bett.

[1960]S. abbrühen.

[1961]S. Fußlappen.

[1962]S. (betr.-pflanzer) anbrennen.

[1963]S. Frauenstube.

[1964]S. Bank.

[1965]S. Dietrich u. anreden bezw. ansagen.

[1966]Ähnlich auch in der Zigeunerspr.; s.Liebich, S. 244 (unter „stumm sein“:me naschti rakkerwāwa, d. h. „ich kann nicht reden“).

[1967]S. anbeten u. Bauernfrau.

[1968]S. (betr.Kitt) Abort.

[1969]S. arme Leute.

[1970]S. Bauer.

[1971]S. Füllen u. Bauernfrau. — Betr. Analogie in der Zigeunerspr. s. schon oben unter „Hengst“.

[1972]S. Almosen.

[1973]S. Bank.

[1974]S. Metzelsuppe.

[1975]S. Kaffee.

[1976]S. Pfeife.

[1977]S. Aas; vgl. schnupfen; daselbst auch über die Zigeunersprache.

[1978]S. Bauch.

[1979]S. Beutel.

[1980]S. abbiegen.

[1981]S. Schreibtisch.

[1982]S. alltäglich.

[1983]S. Abend.

[1984]S. Mark.

[1985]S. Dietrich. — Sachlich übereinstimmend auch die Zigeunerspr. nachLiebich, S. 244 (Tschi, d. h. „nichts“, = Tand).

[1986]S. Ananas u. Apfelbaum; vgl. dazu auch über die Zigeunerspr. „Vorbemerkung“,S. 19,Anm. 48.

[1987]S. Eltern u. Bruder.

[1988]S. (betr.Mamere) Amme. — Auch von den Zigeunern wird für „Tante“ unterschiedendadéskĕri pēnu.dākri pēn, d. h. „väterliche (des Vaters)“ u. „mütterliche (der Mutter) Schwester“; s.Liebich, S. 244; vgl. dazu auch oben die Anm. zu „Oheim“.

[1989]S. aufspielen.

[1990]S. Bauch.

[1991]S. (betr.Schnurrant) Äquilibrist.

[1992]S. Aschenbecher.

[1993]S. Adler.

[1994]S. angenehm.

[1995]S. anmutig.

[1996]S. abbrühen.

[1997]S. Dom.

[1998]S. Scheune.

[1999]S. Satan.

[2000]S. (betr.Bossert) Aas.

[2001]S. (betr.Klettert) Schreibtisch.

[2002]S. Kaffee.

[2003]S. Fleischhafen.

[2004]S. Kessel.

[2005]S. (betr.-pflanzer) anbrennen.

[2006]S. Beischläferin.

[2007]S. Bruder.

[2008]S. (betr.Galm) brauchbares Kind.

[2009]S. Bauer.

[2010]S. Bettelbube.

[2011]S. aberwitzig u. Abort.

[2012]S. (betr.Ki[e]bes) Angesicht.

[2013]S. absterben; vgl. „Vorbemerkg.“,S. 15,Anm. 36.

[2014]S. ermorden.

[2015]S. (betr.Sore) Brücke.

[2016]S. Bett.

[2017]S. Aas.

[2018]S. Bauer.

[2019]S. Attest.

[2020]S. ankleiden.

[2021]S. Adler u. Bauch.

[2022]S. abtragen.

[2023]S. ausweinen; vgl. „Vorbemerkung“,S. 15,Anm. 35.

[2024]S. Amme.

[2025]S. Ananas.

[2026]S. arg.

[2027]S. angenehm.

[2028]S. (betr.nobis) Dietrich.

[2029]S. (betr.Glansert) Bierglas.

[2030]S. Fleischhafen.

[2031]S. Aschenbecher.

[2032]S. aberwitzig.

[2033]S. Ärger.

[2034]S. abgerahmte Milch.

[2035]Vgl. dazu „Vorbemerkung“S. 15,Anm. 38vbd. m.S. 7,Anm. 16.

[2036]S. Hauptmann.

[2037]S. Barchent.

[2038]S. (betr.-pflanzer) anbrennen.

[2039]S. anmutig.

[2040]S. Affengesicht.

[2041]S. Adler u. abbiegen bezw. Brücke; vgl. Bischof.

[2042]S. Adler u. anbrennen.

[2043]S. Hauswirt.

[2044]In demverw. Quellenkr.m. Wiss. unbekannt; dagegen kennt dieWiener Gaunerspr.nachPollak207Blatt machen= „unter freiem Himmel schlafen“. DasBlatt(=blatt) in diesen Redensarten aber ist offenbar nur eine mundartliche Form fürplatt, was sich ergibt aus den sonst weiter verbreiteten neueren gauner- und kundensprachlich.gleichbedeut.Wendungenplatt machen,plattod. (eine)Platte(n) reißen(s.Lindenberg188;Groß484;Rabben102; Ku. II [423], III [427], IV [432];Schütze83;Pollak[Ku.] 190;Ostwald[Ku.] 114; vgl. auchWeberim Archiv, Bd. 59, S. 283) — wofür in der älteren Zeit auchplatte Penne machen(s. z. B. schonHermann1818 [336];Krünitz Enzyklopädie1820 [352];Thiele292;Zimmermann1847 [384]; A.-L. 584) —, worin sich das „platt“ (bzw. „Platte“) auf das Liegen auf der „platten“ Erde bezieht.


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