Komm!
O komm, still’ unser heißestes Verlangen,O zeige Dich dem sehnsuchtsvollen Blick;O wüßtest Du nur unsers Herzens Bangen,Längst wärst Du bei den Trauernden zurück.Mit Dir ist Fried’ und Freud’ hinausgezogen;Seitdem Du fehlst, fehlt unser liebstes Glück.So harrt die Braut nicht ihres Auserwählten,Wie wir bisher die Tag’ und Stunden zählten.O komm, o komm, ein Jammer ist’s im Lande;Seitdem Du gingst, war’s eine schwere Zeit,Ein Hurrah über’s and’re schreit die Bande,Der Teufel machte sich noch nie so breit;Doch wer sich zu der Mutter Gottes wandte,Hat Dir schon manch Gebet geweiht.O komm, du kannst’s ja, von Sanct Peter’s Stufen,Hat Dir es Pius freundlich zugerufen.O komm, Dir harren tausend Herzen:Die Kirche mit der Glocken Jubelton,Die Hochaltäre mit dem Schmuck der Kerzen,Die Gläub’gen mit Gesang und Prozession;Empfang’ die Lieb’ als Balsam Deiner Schmerzen,Und für die uns’rigen sei Du der Lohn,Damit uns so, mit Gott verbunden,Das Leid vergeht, vernarben uns’re Wunden.Gott sei geklagt, die Jungen und die Alten,Sie fragen sich, was Deine Schritte hemmt?Der Vater weiß, mit welchen TrotzgewaltenDer böse Geist sich Dir entgegenstemmt;Doch wenn die Kinder ihre Händchen faltenUnd Abends fragen, wann ihr Bischof kömmt,Dann sagt die Mutter leise wieder: Morgen.Das Kind entschläft, die Mutter wacht in Sorgen.O komm, steh, alle Tage wird es trüber,Die alte Zeit scheintodt stieg aus dem Grab,Nicht ist, seitdem Du gingst, der Sturm vorüber,Kein Retter uns erschien, der Frieden gab.So komm denn Du, den Hermelin wirf über,Gebiet dem Sturm mit Deinem gold’nen Stab,Laß auf die Wogen, die wir bang durchlenken,Sich Dein gewohnter Segen niedersenken.
O komm, still’ unser heißestes Verlangen,O zeige Dich dem sehnsuchtsvollen Blick;O wüßtest Du nur unsers Herzens Bangen,Längst wärst Du bei den Trauernden zurück.Mit Dir ist Fried’ und Freud’ hinausgezogen;Seitdem Du fehlst, fehlt unser liebstes Glück.So harrt die Braut nicht ihres Auserwählten,Wie wir bisher die Tag’ und Stunden zählten.O komm, o komm, ein Jammer ist’s im Lande;Seitdem Du gingst, war’s eine schwere Zeit,Ein Hurrah über’s and’re schreit die Bande,Der Teufel machte sich noch nie so breit;Doch wer sich zu der Mutter Gottes wandte,Hat Dir schon manch Gebet geweiht.O komm, du kannst’s ja, von Sanct Peter’s Stufen,Hat Dir es Pius freundlich zugerufen.O komm, Dir harren tausend Herzen:Die Kirche mit der Glocken Jubelton,Die Hochaltäre mit dem Schmuck der Kerzen,Die Gläub’gen mit Gesang und Prozession;Empfang’ die Lieb’ als Balsam Deiner Schmerzen,Und für die uns’rigen sei Du der Lohn,Damit uns so, mit Gott verbunden,Das Leid vergeht, vernarben uns’re Wunden.Gott sei geklagt, die Jungen und die Alten,Sie fragen sich, was Deine Schritte hemmt?Der Vater weiß, mit welchen TrotzgewaltenDer böse Geist sich Dir entgegenstemmt;Doch wenn die Kinder ihre Händchen faltenUnd Abends fragen, wann ihr Bischof kömmt,Dann sagt die Mutter leise wieder: Morgen.Das Kind entschläft, die Mutter wacht in Sorgen.O komm, steh, alle Tage wird es trüber,Die alte Zeit scheintodt stieg aus dem Grab,Nicht ist, seitdem Du gingst, der Sturm vorüber,Kein Retter uns erschien, der Frieden gab.So komm denn Du, den Hermelin wirf über,Gebiet dem Sturm mit Deinem gold’nen Stab,Laß auf die Wogen, die wir bang durchlenken,Sich Dein gewohnter Segen niedersenken.
O komm, still’ unser heißestes Verlangen,O zeige Dich dem sehnsuchtsvollen Blick;O wüßtest Du nur unsers Herzens Bangen,Längst wärst Du bei den Trauernden zurück.Mit Dir ist Fried’ und Freud’ hinausgezogen;Seitdem Du fehlst, fehlt unser liebstes Glück.So harrt die Braut nicht ihres Auserwählten,Wie wir bisher die Tag’ und Stunden zählten.
O komm, still’ unser heißestes Verlangen,
O zeige Dich dem sehnsuchtsvollen Blick;
O wüßtest Du nur unsers Herzens Bangen,
Längst wärst Du bei den Trauernden zurück.
Mit Dir ist Fried’ und Freud’ hinausgezogen;
Seitdem Du fehlst, fehlt unser liebstes Glück.
So harrt die Braut nicht ihres Auserwählten,
Wie wir bisher die Tag’ und Stunden zählten.
O komm, o komm, ein Jammer ist’s im Lande;Seitdem Du gingst, war’s eine schwere Zeit,Ein Hurrah über’s and’re schreit die Bande,Der Teufel machte sich noch nie so breit;Doch wer sich zu der Mutter Gottes wandte,Hat Dir schon manch Gebet geweiht.O komm, du kannst’s ja, von Sanct Peter’s Stufen,Hat Dir es Pius freundlich zugerufen.
O komm, o komm, ein Jammer ist’s im Lande;
Seitdem Du gingst, war’s eine schwere Zeit,
Ein Hurrah über’s and’re schreit die Bande,
Der Teufel machte sich noch nie so breit;
Doch wer sich zu der Mutter Gottes wandte,
Hat Dir schon manch Gebet geweiht.
O komm, du kannst’s ja, von Sanct Peter’s Stufen,
Hat Dir es Pius freundlich zugerufen.
O komm, Dir harren tausend Herzen:Die Kirche mit der Glocken Jubelton,Die Hochaltäre mit dem Schmuck der Kerzen,Die Gläub’gen mit Gesang und Prozession;Empfang’ die Lieb’ als Balsam Deiner Schmerzen,Und für die uns’rigen sei Du der Lohn,Damit uns so, mit Gott verbunden,Das Leid vergeht, vernarben uns’re Wunden.
O komm, Dir harren tausend Herzen:
Die Kirche mit der Glocken Jubelton,
Die Hochaltäre mit dem Schmuck der Kerzen,
Die Gläub’gen mit Gesang und Prozession;
Empfang’ die Lieb’ als Balsam Deiner Schmerzen,
Und für die uns’rigen sei Du der Lohn,
Damit uns so, mit Gott verbunden,
Das Leid vergeht, vernarben uns’re Wunden.
Gott sei geklagt, die Jungen und die Alten,Sie fragen sich, was Deine Schritte hemmt?Der Vater weiß, mit welchen TrotzgewaltenDer böse Geist sich Dir entgegenstemmt;Doch wenn die Kinder ihre Händchen faltenUnd Abends fragen, wann ihr Bischof kömmt,Dann sagt die Mutter leise wieder: Morgen.Das Kind entschläft, die Mutter wacht in Sorgen.
Gott sei geklagt, die Jungen und die Alten,
Sie fragen sich, was Deine Schritte hemmt?
Der Vater weiß, mit welchen Trotzgewalten
Der böse Geist sich Dir entgegenstemmt;
Doch wenn die Kinder ihre Händchen falten
Und Abends fragen, wann ihr Bischof kömmt,
Dann sagt die Mutter leise wieder: Morgen.
Das Kind entschläft, die Mutter wacht in Sorgen.
O komm, steh, alle Tage wird es trüber,Die alte Zeit scheintodt stieg aus dem Grab,Nicht ist, seitdem Du gingst, der Sturm vorüber,Kein Retter uns erschien, der Frieden gab.So komm denn Du, den Hermelin wirf über,Gebiet dem Sturm mit Deinem gold’nen Stab,Laß auf die Wogen, die wir bang durchlenken,Sich Dein gewohnter Segen niedersenken.
O komm, steh, alle Tage wird es trüber,
Die alte Zeit scheintodt stieg aus dem Grab,
Nicht ist, seitdem Du gingst, der Sturm vorüber,
Kein Retter uns erschien, der Frieden gab.
So komm denn Du, den Hermelin wirf über,
Gebiet dem Sturm mit Deinem gold’nen Stab,
Laß auf die Wogen, die wir bang durchlenken,
Sich Dein gewohnter Segen niedersenken.