Schweizers Sehnsucht.
O wer kühlt dies bange Sehnen,Das mich glühend heiß erfüllt,Und in stille warme ThränenMeine matten Augen hüllt?Nicht mehr kann ich sie verhehlenDiese Schmerzen, die mich quälen,Die sich ewig mir erneu’n.Wenn die junge MorgenrötheFreundlich von dem Himmel lacht,Hab’ ich einsam, still und öde,Eine bange Nacht durchwacht,Und der erste PurpurschimmerHat den süßen Frieden nimmerIn des Schweizers Brust gesandt.Ach, ein Land nenn’ ich mit Zähren,Wo der Morgen schöner brennt,Auf der Alpen Hochaltären,Am entflammten Firmament;Wo die Andacht Blicke feuchtet,Wenn die große Fackel leuchtet,In der Morgenröthe Gluth.Jene Höh’n, wo seit AeonenIn der Ewigkeiten Schooß’,Jungfrau und Sanct Gotthard thronen,Der am Morgen, herrlich groß,Es der Erde froh verkündet,Daß die Opfer angezündetFrommen Dankes für den Herrn.Wo der Aar in reinern LüftenKühner seine Schwingen hebt,Ueber bodenlosen KlüftenUngewohnt der Wandrer bebt,Wo von friedlich stillen Matten,Bei des Abends kühlem Schatten,Heerden mit Geläute zieh’n.
O wer kühlt dies bange Sehnen,Das mich glühend heiß erfüllt,Und in stille warme ThränenMeine matten Augen hüllt?Nicht mehr kann ich sie verhehlenDiese Schmerzen, die mich quälen,Die sich ewig mir erneu’n.Wenn die junge MorgenrötheFreundlich von dem Himmel lacht,Hab’ ich einsam, still und öde,Eine bange Nacht durchwacht,Und der erste PurpurschimmerHat den süßen Frieden nimmerIn des Schweizers Brust gesandt.Ach, ein Land nenn’ ich mit Zähren,Wo der Morgen schöner brennt,Auf der Alpen Hochaltären,Am entflammten Firmament;Wo die Andacht Blicke feuchtet,Wenn die große Fackel leuchtet,In der Morgenröthe Gluth.Jene Höh’n, wo seit AeonenIn der Ewigkeiten Schooß’,Jungfrau und Sanct Gotthard thronen,Der am Morgen, herrlich groß,Es der Erde froh verkündet,Daß die Opfer angezündetFrommen Dankes für den Herrn.Wo der Aar in reinern LüftenKühner seine Schwingen hebt,Ueber bodenlosen KlüftenUngewohnt der Wandrer bebt,Wo von friedlich stillen Matten,Bei des Abends kühlem Schatten,Heerden mit Geläute zieh’n.
O wer kühlt dies bange Sehnen,Das mich glühend heiß erfüllt,Und in stille warme ThränenMeine matten Augen hüllt?Nicht mehr kann ich sie verhehlenDiese Schmerzen, die mich quälen,Die sich ewig mir erneu’n.
O wer kühlt dies bange Sehnen,
Das mich glühend heiß erfüllt,
Und in stille warme Thränen
Meine matten Augen hüllt?
Nicht mehr kann ich sie verhehlen
Diese Schmerzen, die mich quälen,
Die sich ewig mir erneu’n.
Wenn die junge MorgenrötheFreundlich von dem Himmel lacht,Hab’ ich einsam, still und öde,Eine bange Nacht durchwacht,Und der erste PurpurschimmerHat den süßen Frieden nimmerIn des Schweizers Brust gesandt.
Wenn die junge Morgenröthe
Freundlich von dem Himmel lacht,
Hab’ ich einsam, still und öde,
Eine bange Nacht durchwacht,
Und der erste Purpurschimmer
Hat den süßen Frieden nimmer
In des Schweizers Brust gesandt.
Ach, ein Land nenn’ ich mit Zähren,Wo der Morgen schöner brennt,Auf der Alpen Hochaltären,Am entflammten Firmament;Wo die Andacht Blicke feuchtet,Wenn die große Fackel leuchtet,In der Morgenröthe Gluth.
Ach, ein Land nenn’ ich mit Zähren,
Wo der Morgen schöner brennt,
Auf der Alpen Hochaltären,
Am entflammten Firmament;
Wo die Andacht Blicke feuchtet,
Wenn die große Fackel leuchtet,
In der Morgenröthe Gluth.
Jene Höh’n, wo seit AeonenIn der Ewigkeiten Schooß’,Jungfrau und Sanct Gotthard thronen,Der am Morgen, herrlich groß,Es der Erde froh verkündet,Daß die Opfer angezündetFrommen Dankes für den Herrn.
Jene Höh’n, wo seit Aeonen
In der Ewigkeiten Schooß’,
Jungfrau und Sanct Gotthard thronen,
Der am Morgen, herrlich groß,
Es der Erde froh verkündet,
Daß die Opfer angezündet
Frommen Dankes für den Herrn.
Wo der Aar in reinern LüftenKühner seine Schwingen hebt,Ueber bodenlosen KlüftenUngewohnt der Wandrer bebt,Wo von friedlich stillen Matten,Bei des Abends kühlem Schatten,Heerden mit Geläute zieh’n.
Wo der Aar in reinern Lüften
Kühner seine Schwingen hebt,
Ueber bodenlosen Klüften
Ungewohnt der Wandrer bebt,
Wo von friedlich stillen Matten,
Bei des Abends kühlem Schatten,
Heerden mit Geläute zieh’n.