Fig. 273.
Fig. 273.
1.Kelch getrenntblättr.(zuw. nur am Grunde verbunden)od. nur eine einf. Bltnhülle vorhanden, die eine Gliederung in Kelch und Blkr. nicht erkennen läßt
15
— Kelch in seinem größten Teile verwachsenblättr.; Bltn stets mit Kelch und Blkr.
2
2.Griffel 3–5 od. Pfl. nur mit Staubblüten[19]
7
— Griffel 2
3
Fig. 274.
Fig. 274.
3.Kelch am Grunde noch mit einigen dachziegelart. angeordneten Hüllschuppen, die einen Außenkelch bilden (Fig.274) und den eigentlichen Kelch zuweilen ganz einhüllen (Fig.287)
6
— Kelch ohne Außenkelch
4
4.Bltn klein (bis 1½ cm br.); Kelch abwechs. mit grünen u. trockenhäut. Streifen (Fig.275); Blblätt. allmählich in den Nagel verschmälert
Gypsóphila93
— Bltn größer; Kelch krautig, ohne trockenhäut. Streifen; Blblätt. plötzlich in den Nagel verschmälert
5
Fig. 275.
Fig. 275.
5.Blblätt. am Schlunde mit 2 spitzen Zähnen; Kelch kantenlos
Saponária95
— Blblätt. am Schlunde ohne Anhängsel; Kelch 5kantig, zuletzt geflügelt; Pfl. kahl
Vaccária95
6.(3.) Blblätt. keilig in den Nagel verschmälert; Kelch mit trockenhäut. Streifen; Bltn etwa ½ cm breit
Túnica94
— Blblätt. plötzlich in den Nagel zusammengezogen; Kelch ganz krautig; Bltn über 1 cm breit
Diánthus94
7.(2.) Kelchzipfel blattart., die purpurrote Blkr. oft weit überragend (Fig.276). Kornrade,
Agrostémma97
— Kelchzipfel die Blkr. nicht überragend
8
8.Bltn mit Stbblätt. und Stempel od. nur mit Stempel
10
— Griffel fehlend, nur Stbblätt. in der Blüte
9
Fig. 276.
Fig. 276.
9.Blblätt. ungeteilt und grünlich od. 2spaltig und weiß und dann der Kelch kahl
Siléne95
— Blblätt. gespalten, weiß od. rot; Kelch behaart.
Melándryum97
10.(8.) Griffel 3
14
— Griffel 5
11
11.Blblätt. ungeteilt, höchstens etwas ausgerandet
13
— Blblätt. 2- od. 4spaltig
12
12.Blblätt. tief 4spalt.; Kapsel 5zähnig
Coronária97
— Blblätt. 2spalt.; Kapsel 10zähnig
Melándryum97
13.(11.) Pfl. dicht weißfilzig. Gartenpfl.
Coronária97
— Pfl. kahl; Stengel unter den oberen Knoten wie mit Pech bestrichen
Viscária97
14.(10.) Stengel liegend od. kletternd; Blblätt. 2spalt. (Fig.277); Fr. eine schwarze Beere
Cucúbalus95
— Stengel aufrecht; Fr. eine Kapsel
Siléne95
Fig. 277.
Fig. 277.
15.(1.) Blätt. quirlig
33
— Blätt. gegenst. od. wechselst.
16
16.Zipfel der Bltnhülle begrannt, zusammengedrückt, knorpelig verdickt; Bltn weiß, ohne grünen Kelch, zu mehreren in den Blattachseln sitzend (Fig.278)
Illécebrum102
Fig. 278.
Fig. 278.
— Zipfel der Bltnhülle nicht begrannt und nicht seitlich zusammengedrückt
17
17.Sämtliche Bltnhüllblätt. gleichfarbig, grün od. gelbgrün, zuw. weiß berandet
30
— Bltn mit einem grünen Kelche und einer weißen oder rötlichen Blkr.
18
Fig. 279.
Fig. 279.
18.Blätt. wechselst.; Bltn etwa stecknadelkopfgroß, weiß, selten geöffnet, unregelmäßig gehäuft (Fig.279); Stengel liegend
Corrigíola102
— Blätt. gegenst.
19
19.Blätt. am Grunde mit trockenhäut., unten verwachsenen, meist silberglänzenden Nebenblätt. (Fig.280); Bltn meist rosa
Spergulária98
Fig. 280.
Fig. 280.
— Blätt. am Grunde ohne häut. Nebenblätt.
20
20.Blblätt. 2spalt., zuw. bis fast auf den Grund geteilt und dadurch die 5blättr. Blkr. scheinbar 10blättr.
27
— Blblätt. nicht 2spalt.
21
21.Blätt. sehr dick, fleischig, in 4 Reihen gestellt. Sandiger Meeresstrand
Honckénya98
— Blätt. krautig, nicht fleischig
22
22.Narben 3
24
— Narben 4–5
23
Fig. 281.
Fig. 281.
23.Kelchblätt. 4, breit trockenhäut., lang zugespitzt (Fig.281); Kapsel 8klappig. Selten
Mœnchia100
— Kelchblätt. 4–5, nicht breit trockenhäutig, stumpf od. sehr kurz stachelspitzig; Kapsel 4–5klappig.
Sagína97
Fig. 282.
Fig. 282.
24.(22.) Bltn in Dolden (Fig.282); Blblätt. am Rande gezähnelt; Bltnstiele später zurückgeschlagen
Holósteum99
— Bltn nicht in Dolden
25
25.Kapsel 3klappig
Alsíne98
— Kapsel mit 4–6 Zähnen od. Klappen aufspringend
26
Fig. 283.
Fig. 283.
26.Blätt. entw. eirund, gestielt und 3nervig oder fadenf. bis linealisch und sitzend; Kapsel tief 4–6klappig (Fig.283); Samen glatt, mit Anhängsel
Moehríngia99
— Blätt. eif. bis pfrieml., stets sitzend; Kapsel 4 bis 6zähnig (Fig.284); Samen höckerig, ohne Anhängsel
Arenária99
Fig. 284.
Fig. 284.
27.(20.) Griffel 5, selten 4
29
— Griffel 3
28
28.Pfl. drüsig klebrig; Kapsel zylindrisch, mit 6 kurzen Zähnen aufspringend
Cerástium100
— Pfl. nicht klebrig; Kapsel kugelig bis längl., bis über die Mitte mit 6 Zähnen aufspringend; Blblätt. tief gespalten
Stellária99
29.(27.) Blblätt. nicht bis über die Mitte gespalten; Kapsel mit 10 kurzen Zähnen aufspringend
Cerástium100
— Blblätt. bis zum Grunde 2teilig; Kapsel mit 5 gespalt. Zähnen bis über die Mitte aufspringend
Maláchium100
30.(17.) Blätt. kaum 1 mm breit
32
— Blätt. breiter
31
31.Bltn in dichten Knäueln in den Blattachseln sitzend (Fig.285), gelbgrün; Blätt. im Bltnstande wechselst.; Stengel liegend
Herniária102
Fig. 285.
Fig. 285.
— Jede einzelne Blüte deutlich gestielt.
Stellária99
32.(30.) Bltnhülle am Grunde verwachsen, meist 5teilig, weißrandig; Bltn dicht geknäuelt
Scleránthus101
— Bltnhülle 4blättr.; Bltn einzeln gestielt
Sagína97
33.(15.) Blätt. pfrieml., gebüschelt (Fig.286)
Spérgula98
— Blätt. verkehrt-eif., zu 4 quirlig
Polycárpon102
Fig. 286.
Fig. 286.
1.Stengel vom Grunde an steif aufrecht, fadenf., oberwärts kahl, unten kurzhaarig; Bltn rosa, dunkler gestreift. 7–10. Sandige Äcker, nicht selten
Mauer-G.,G. murálisL.
— Stengel kriechend od. aufsteigend, 8–30 cm hoch; Bltn weiß od. rötlich
2
2.Stengel oben schmierig weichhaarig; Stbblätt. u. Griffel länger als die Blkr. 7–10. Gipshügel, Sandfelder, sehr zerstr., fehlt in Nordwestdeutschland und im Süden
Haariges G.,G. fastigiátaL.
— Stengel nebst den Ästen kahl; Stbblätt. und Griffel kürzer als die Blkr. 5–8. Gipshügel, Geröll der Felsen, sehr selten (Sachsenstein bei Walkenried am Harz, Vogelsberg in Hessen, Süddeutschl.)
Kriechendes G.,G. repensL.
Bltn in endst. Köpfchen (Fig.287); Hüllschuppen durchscheinend häut., die inneren länger als der Kelch; Bltn lila. 7–10. Sandhügel, zerstr.
Sprossen-N.,T. prolíferaScopoli
Fig. 287.
Fig. 287.
Bltn in rispenf. Trugdolden, jede einzelne von Hüllschuppen umschlossen (Fig.288); Bltn rosa od. lila. 7. 8. Steinige Hügel, Süddeutschland
Fels-N.,T. saxífragaScopoli
Fig. 288.
Fig. 288.
1.Blblätt. mindestens bis zur Mitte zerschlitzt (Fig.291)
8
— Blblätt. an der Spitze gezähnt, seltener ganzr.
2
2.Hüllschuppen ganz kahl
4
— Hüllschuppen rauhhaarig od. am Rande fein stachelzähnig, mit ihrer Granne länger als der halbe Kelch; Bltn kopfig oder büschelig gehäuft
3
3.Blätt. lanzettl., in der Mitte bis 18 mm breit; Hüllschuppen am Rande gewimpert; Bltn purpurn od. rosa. 7. 8. Gärten
Bart-N.,D. barbátusL.
— Blätt. linealisch, bis ½ cm breit, steif aufrecht; Hüllschuppen rauhhaarig; Bltn klein, purpurn. 7. 8. Gebüsch, Waldränder, zerstr.
Rauhe N.,D. armériaL.
4.Stengel kurzhaarig; Hüllschuppen meist 2, mit der Granne ca. ½ so lang als die Kelchröhre; Bltn purpurn, weiß punktiert, mit dunklerem Ringe. 6–8. Trockene Grasplätze, meist häufig
Heide-N.,D. deltoídesL.
— Stengel kahl; Hüllschuppen 2–6
5
5.Hüllschuppen ganz trockenhäutig, braun; Bltn in endst., meist 6blütigen Köpfchen (Fig.289); Blattscheiden 4mal so lang als die Blätt. breit sind. 7–9. Grasige Hügel, Triften, zerstr., im Nordwesten selten
Stein-N.,D. carthusianórumL.
Fig. 289.
Fig. 289.
— Hüllschuppen krautig od. nur am Rande trockenhäutig; Blattscheiden etwa so lang als die Blätt. breit sind
6
6.Blätt. grasgrün; Hüllschuppen ca. ⅓ so lang als die Kelchröhre; Bltn meist locker gehäuft, rosa. H. 25–50 cm. 6–8. Gebüsche, ziemlich selten in Mittel- und Süddeutschl.
Busch-N.,D. seguiériiVillars
— Blätt. blaugrün; Hüllschuppen ca. ¼ so lang als die Kelchröhre; Bltn länger gestielt
7
7.Blblätt. am Schlunde behaart (Fig.290), rosa; Hüllschuppen eif.; Blätt. stumpfl., am Rande rauh; Stengel meist 1blütig. Pfl. dicht rasig. H. 10–25 cm. 5. 6. Felsen, Hügel, selten, häufiger in Gärten
Pfingstnelke,D. cǣsiusL.
— Blblätt. ohne Härchen, verschiedenfarbig; Hüllschuppen fast rautenf.; Blätt. spitz, glattrandig; Stengel vielblütig. Höhe 40–80 cm. 7. 8. In Gärten
Garten-N.,D. caryophýllusL.
Fig. 290.
Fig. 290.
8.(1.) Blblätt. fingerf. eingeschnitten, mit eif. Mittelfeld (Fig.291 b), weiß oder rosa; Blätt. meergrün. 7. 8. Gärten
Feder-N.,D. plumáriusL.
— Blblätt. fiederig eingeschnitten, mit länglich. Mittelfelde (Fig.291 a), am Schlunde grünl. und behaart; Blätt. grasgrün
9
Fig. 291.
Fig. 291.
9.Stengel meist 1blütig; Pfl. dichtrasig; Blätt. linealisch, ca. 1 mm br.; Blblätt. weiß, am Schlunde weiß- od. rotbärtig. 7–9. Auf Sand im nordöstl. Deutschland
Sand-N.,D. arenáriusL.
— Stengel 2- bis vielblütig, meist einzeln; Blätt. linealisch-lanzettl., 2–4 mm br.; Blblätt. lila, am Schlunde rotbärtig, bis fast zum Grunde zerschlitzt. 7–9. Wiesen, Gebüsche, zerstr.
Pracht-N.,D. supérbusL.
Ändert ab: var.grandiflórusTausch, Bltn größer, dunkler; Kelch dicker, mehr violett; Blätt. breiter; Stengel wenigblütig. Riesengebirge, mährisches Gesenke.
Bltn hellfleischfarben, in Büscheln. 7–9. Flußufer, Gärten
S. officinálisL.
Bltn fleischfarben. 6. 7. Lehmäcker, selten
V. parviflóraMoench
Stengel sehr ästig, knotig, 60–120 cm lang; Bltn grünlichweiß. 7–9. Feuchte Gebüsche, an Flußufern, sehr zerstr.
C. bácciferL.
1.Blblätt. an der Übergangsstelle in den Nagel mit 2 spitzen Anhängseln od. Schuppen (Krönchen)
6
— Blblätt. am Schlunde ohne Krönchen, höchstens mit 2 kleinen Höckern
2
2.Kelch aufgeblasen, eif., mit 20 netzartig verbundenen Adern (Fig.292); Bltn weiß; Stengel meist kahl. 6–8. Wiesen, häufig
Taubenkropf,S. vulgárisGarcke
— Kelch nicht aufgeblasen, 10nervig
3
Fig. 292.
Fig. 292.
3.Blblätt. ungeteilt, grünlich, klein; Kelch glockig. 5–8. Sonnige Hügel, zerstr.
Öhrchen-L.,S. otítesSmith
— Blblätt. 2spaltig; Bltn weiß
4
4.Pfl. kahl; Stengel dicht beblätt.; Kelch etwas keulenf. 7. 8. Sandige Ufer im nordöstl. Deutschl.
Tataren-L.,S. tatáricaL.
— Pfl. weichhaarig, zuweilen klebrig-zottig
5
5.Kelch keulenf.; Rispe ausgebreitet, mit 3gabelig verzweigten, klebrig beringelten Ästen; Blblätt. unterseits mit farbigen Adern. 7. 8. Steinige Orte, sehr selten
Hain-L.,S. nemorálisW. u. K.
— Kelch walzenf., mit bauchiger Mitte; Rispe schmal, mit 1- bis 3blütigen Ästen; Blätt. wellenf. 6. 7. Rügen, Böhmen
Klebriges L.,S. viscósaPersoon
6.(1.) Blblätt. ungeteilt, höchstens ausgerandet od. gezähnelt
10
— Blblätt. 2spaltig
7
7.Stengel und Blätt. kahl; Bltn grünlich. 7. 8. Sonnige Hügel, Kiefernwälder, selten
Grünliches L.,S. chloránthaEhrh.
— Pfl. behaart, oberwärts drüsig; Bltn weiß, selten fleischrot
8
8.Bltn aufrecht, einzeln oder in armblütigen Trugdolden; Kelch bauchig. 7–9. Äcker, zerstr.
Nacht-L.,S. noctiflóraL.
— Bltn nickend oder überhängend, in vielblütigen Rispen oder Trauben
9
9.Bltn langgestielt; Rispenäste 3–7blütig; Stengel einfach, oberwärts klebrig. 5–9. Sonnige Hügel, meist häufig
Nickendes L.,S. nutansL.
— Bltn sehr kurz gestielt, in Trauben; Stengel gabelästig, rauhhaarig. 7. 8. Eingeschleppt
Gabelästiges L.,S. dichótomaEhrh.
10.(6.) Bltn weiß (bei S. rupestris selten rosenrot)
14
— Bltn rosa
11
11.Kelch 30nervig, zur Frzeit kegelf. (Fig.293); Blblätt. verkehrt-herzf. 6. 7. Sandige Orte, selten (Rhein)
Kegel-L.,S. cónicaL.
— Kelch 10nervig
12
Fig. 293.
Fig. 293.
12.Pfl. völlig kahl, unter den oberen Knoten klebrig beringelt; Bltn in Trugdolden, gedrängt (Fig.294). 7. 8. Felsige Orte, selten, auch in Gärten
Garten-L.,S. armériaL.
Fig. 294.
Fig. 294.
— Pfl. behaart
13
13.Bltn in Scheintrauben (Fig.295); Kelch röhrig, rauhhaarig; Stengel oberwärts drüsig. 6. 7. Unter der Saat, besonders im Westen und Süden
Französisches L.,S. gállicaL.
Fig. 295.
Fig. 295.
— Bltn in Trugdolden; Kelch keulenf., feinbehaart; Stengel kurzhaarig, oben gegabelt. 6. 7. Lehmäcker, sehr selten
Flachs-L.,S. linícolaGmelin
14.(10.) Blblätt. 4zähnig; Samen am Rande kammf. gewimpert. 6. 7. Alpen
Vierzähniges L.,S. quadrífidaL.
— Blblätt. ausgerandet; Samen nicht kammf. gewimpert. 6–10. Südl. Schwarzwald, Wasgenwald.
Felsen-L.,S. rupéstrisL.
Bltn hellrot; Kelch 10rippig, rötlich. 5. 6. Trockene Orte, meist häufig, auch in Gärten
V. vulgárisRoehling
Blblätt. tief 4spaltig (Fig.296); Bltn fleischrot. 4–7. Wiesen, gemein
Kuckucksnelke,C. flos cucúliA. Br.
Fig. 296.
Fig. 296.
Blblätt. ungeteilt; Pfl. dicht weißfilzig. 6. 7. Gärten
Vexiernelke,C. tomentósaA. Br.
Bltn weiß; Pfl. mit kurzen, krausen Haaren. 5–10. Gebüsch, Hügel, bebauter Boden, gemein
Nacht-L.,M. albumGarcke
Bltn purpurn; Pfl. mit längeren, weichen Haaren. 4–8. Laubwälder, Waldblößen
Tag-L.,M. rubrumGarcke
Unter der Saat, meist häufig. 6. 7.
Kornrade,A. githágoL.
1.Blblätt. und Kelchblätt. 5
5
— Blblätt. 4 od. fehlend, kürzer als der 4blättr. Kelch
2
2.Bltnstiele stets aufrecht (auch nach dem Verblühen)
4
— Bltnstiele nach dem Verblühen hakig zurückgekrümmt
3
3.Kelchblätt. stumpf (Fig.297); Blätt. fast stets kahl; Stengel am Grunde wurzelnd. 5–10. Feuchte Orte, gemein
Liegender K.,S. procúmbensL.
Fig. 297.
Fig. 297.
— Die 2 äußeren Kelchblätt. mit einer kleinen, nach innen gekrümmten Stachelspitze, kapuzenf. zusammengezogen, die 2 inneren stumpf; Blätt. am Grunde gewimpert. 5–10. Feuchte, sandige Stellen, stellenweise (fehlt im Nordwesten, in Posen und Ostpreußen)
Kronloser K.,S. apétalaL.
4.Blätt. kahl, ohne Stachelspitze; Kelchblätt. alle stumpf, nicht stachelspitzig. 5–8. Meeresstrand, Salinen
Strand-K.,S. marítimaDon
— Blätt. reichlich gewimpert (selten kahl), lang stachelspitzig; die 2 äußeren Kelchblätt. mit gekrümmter Stachelspitze. 4–7. Äcker, Teichränder, zwischen Straßenpflaster, stellenweise
Bewimperter K.,S. ciliátaFries
5.Blblätt. doppelt so lang als der Kelch; obere Blätt. mit einem Blätterbüschel in den Achseln. 7. 8. Wiesen, feuchter Sandboden, zerstr.
Knotiger K.,S. nodósaFenzl
— Blblätt. so lang od. kürzer als der Kelch
6
6.Blätt. kurz stachelspitzig; Pfl. ganz kahl; Blblätt. kürzer als der Kelch. 6. 7. Gebirgsabhänge. Schlesien, Süddeutschl.
Felsen-K.,S. linnǣiPresl
— Blätt. lang stachelspitzig; Pfl. fein drüsenhaarig; Blblätt. so lang als der Kelch. 7. 8. Sandige Äcker, selten
Pfriemen-K.,S. subulátaTorrey u. Gray
1.Blätt. unterseits mit einer Längsfurche; Samen schmal geflügelt. 6–10. Sandfelder, gemein
Feld-Sp.,S. arvénsisL.
— Blätt. unterseits ohne Längsfurche; Samen breit berandet
2
2.Blblätt. eif., übereinandergreifend; Stbblätt. 10; Samen braun berandet. 4. 5. Sandige Hügel, zerstr.
Sand-Sp.,S. morisóniiBoreau
— Blblätt. lanzettl., sich nicht deckend; Stbblätt. 5; Samen weiß berandet. 4. 5. Wie vor., selten.
Lenz-Sp.,S. pentándraL.
1.Stengel aufrecht; Kelchblätt. weiß, trockenhäut., mit grünem Rückennerv. 6. 7. Unter der Saat, selten
Saat Sp.,S. segetálisFenzl
— Stengel niederliegend od. aufsteigend; Kelchblätt. grün, nur am Rande trockenhäutig
2
2.Alle Samen mit einem breiten, weißen Flügel; Kapsel doppelt so lang als der Kelch; Bltn weiß od. blaß rosa. 7–9. Meeresufer, salzhaltige Orte
Rand-Sp.,S. marginátaP. M. E.
— Samen alle od. doch die meisten ungeflügelt; Kapsel so lang od. wenig länger als der Kelch
3
3.Samen auf dem Rande mit zahlreich. Stacheln, auf den Flächen mit spitzen Wärzchen. 6–10. Elbufer bei Arneburg
Stachelsamiger Sp.,S. echinospérmaCelakovsky
— Samen fein runzlig, nicht bestachelt
4
4.Blätt. stachelspitzig; Nebenblätt. verlängert, silberweiß glänzend; Kapsel so lang als der Kelch; Bltn rosenrot. 5–9. Weg- und Ackerränder, häufig
Roter Sp.,S. rubraPresl
— Blätt. stumpflich, fleischig; Nebenblätt. wenig glänzend; Kapsel länger als der Kelch; Bltn blaßrot. 5–9. Meeresufer, salzhaltige Orte
Salz-Sp.,S. salínaPresl
Bltn weiß. 6. 7. Sandiger Meeresstrand.
H. peploídesEhrh.
1.Kelchblätt. weiß, trockenhäut. od. knorpelig, mit 1–2 schmalen, grünen Rückenstreifen
5
— Kelchblätt. ganz grün od. nur am Rande trockenhäutig
2
2.Blblätt. so lang od. etwas länger als der Kelch
3
— Blblätt. etwa ½ so lang als der Kelch
4
3.Blätt. unterseits 3nervig (im trockenen Zustande deutlich); Kelchblätt. deutl. 3nervig; Blblätt. am Grunde plötzlich zusammengezogen und fast herzf.; Stengel, Bltnstiele und Kelch oft drüsig. 5. 6. Steinige Orte, besonders im Gebirge
Frühlings-M.,A. vernaBartling
— Blätt. auch getrocknet nervenlos; Kelchblätt. im frischen Zustande nervenlos, getrocknet 3nervig; Bltnstiele 15–35 mm lang, dünn, oft zu 3. Pfl. kahl. 6–8. Moorwiesen im Süden
Steifer M.,A. strictaWahlenberg
4.Pfl. drüsig behaart; Kelchblätt. lanzettl.-pfrieml., länger als die Kapsel (Fig.298); Stengel dicht aufrechtästig. 5. 6. Sandige Äcker und Triften, zerstr.
Klebriger M.,A. viscósaSchreber
— Pfl. meist kahl; Kelchblätt. eilanzettl., kürzer als die reife Kapsel; Stengel lockerästig. 5. 6. Wie vor., zerstr.
Zarter M.,A. tenuifóliaWahlenberg
5.Blblätt. viel kürzer als die ungleichen, knorpeligen Kelchblätt.; Bltn büschelig gehäuft; Stengel einzeln, nebst den Ästen steif aufrecht. 7. 8. Trockene, sandige Orte (Bayern, Rheintal)
Sand-M.,A. jaquíniM. u. K.
— Blblätt. etwas länger als der Kelch; Bltn nicht büschelig zusammengedrängt; Bltnstiele 2–4mal so lang als der Kelch. 7. 8. Kalkberge in Bayern.
Borsten-M.,A. setáceaM. u. K.