Chapter 15

Fig. 320.

Fig. 320.

6.(2.) Stengel am Grunde mit einem Schopf langgestielter, großer Blätt.; Wurzel dick, rübenf. Runkelrübe

Beta112

— Stengel am Grunde ohne Blätterschopf

7

7.Jede Blüte mit Stbblätt. und Stempel; Bltnhülle 5-, seltener 3teilig, zur Frzeit zuw. fleischig und scharlach- od. dunkelrot

Chenopódium110

— Bltn entw. nur mit Stbblätt. od. nur mit Stempel; Bltnhülle der Stbbltn 4–5teilig, die der Stempelbltn 2–3teilig

8

Fig. 321.

Fig. 321.

8.Stbbltn mit 4teilig., Stempelbltn mit 2–4 spalt. Bltnhülle, beide nie auf derselben Pfl.; Blätt. weich, lebhaft grün. Spinat

Spinácia112

— Stbbltn mit 5teilig., Stempelbltn mit 2teilig. Bltnhülle, beide auf derselben Pfl.; Fr. von der sich nach der Blütezeit stark vergrößernden Bltnhülle umschlossen

9

9.Frhülle 2–3lappig (Fig.330), ganz verbunden, hart; Samenhaut dünn; Blätt. ganzrand., längl. verkehrt-eif., meist weißschülferig

Obióne112

— Frhülle ganzrand. od. gezähnt, höchstens bis zur Mitte verbund.; Samenhaut kräftig; Blätt. meist gezähnt

Átriplex113

Pfl. fleischig, oft rötlich; Bltn meist zu 3. blattachselst. 7–9. Meeresstrand und Salzstellen des Binnenlandes

S. marítimaDum.

Stengel ästig, ausgebreitet; Bltn einzeln, sitzend; Bltnhülle ungleich 5blättr. 7–9. Am Meeresstrande häufig, sonst an Wegrändern, Flußufern usw., zerstr.

S. kaliL.

Bltn meist in 3blütigen Gruppen. 8. 9. Meeresstrand und salzhaltige Stellen des Binnenlandes

S. herbáceaL.

Fig. 322.

Fig. 322.

Flügel der Fr. gezähnt, breit, an beiden Enden ausgerandet (Fig.322); Fr. rundl., 4–5 mm l.; Bltnähren dicht, seltener am Grunde lockerer. 8–10. Aus dem südöstlichen Europa eingeschleppt (Schwetzingen, Thorn, Bromberg, Königsberg)

Grauer W.,C. marshálliiSteven

Flügel der Fr. ungezähnt, nur als schmaler, durchscheinend. Rand vorhanden; Fr. rundl.-eif., 3½-4½ mm l.; Bltnähren oben dicht, nach dem Grunde locker. 8–9. An verschiedenen Stellen eingeschleppt

Ysopblättriger W.,C. hyssopifóliumL.

Fig. 323.

Fig. 323.

Ändert ab: var.intermédiumSchweigger, Flügel der Fr. breit; Fr. rundlich (Fig.323). So besonders am Strand der Ostsee von Neufahrwasser ostwärts.

1.Stengel niederliegend od. aufsteigend, meist rötl.; Bltnhülle zur Frzeit mit ansehnlichen, flügelart. Auswüchsen; Blätt. pfrieml., ½ mm breit. 7–9. Sandige Orte am Mittelrhein von Schwetzingen bis Mainz

Sand-St.,K. arenáriaRoth

— Stengel aufrecht; Bltnhülle zur Frzeit auf dem Rücken mit kurz höckerf. od. dornähnlichen Anhängseln

2

2.Blätt. linealisch-lanzettl. (5 mm und darüber br.); Anhängsel der Bltnhülle meist kurz 3eckig. H. bis 1 m. 7–9. Nicht selten eingeschleppt

Besen-St.,K. scopáriaSchrader

— Blätt. linealisch (etwa 2 mm br.); Anhängsel der Bltnhülle mit dornähnlichen Auswüchsen. 8. 9. An den Küsten Schleswig-Holsteins, sehr zerstr.(Echinopsílon hirsútusMoquin-Tandon)

Rauhhaariger St.,K. hirsútaNolte

1.Blätt. drüsenlos, kahl, oft mehlig bestäubt

3

— Blätt. wenigstens unterseits drüsig, hellgrün. Pfl. wohlriechend

2

2.Blätt. entfernt gezähnelt, unterseits drüsig, obere lanzettl., ganzrand.; Bltnknäuel zu kurzen Scheinähren vereinigt. Pfl. kahl. 6–9. Gebaut und verw.

Mexikanisches Teekraut,Ch. ambrosioídesL.

— Unt. Blätt. buchtig fiedersp., eichenblattähnlich, obere allmählich kleiner, ganzrand.; bltntragende Zweige achselst., die oberen mindestens so lang als das sie stützende Blatt. Pfl. drüsig-klebrig. 7. 8. Süddeutschl., selten gebaut und verw.

Klebriger G.,Ch. botrysL.

3.Blätt. ganzrandig, zuweilen spießf.; Samen stets glänzend

14

— Blätt. gezähnt od. gelappt (wenigstens die unt. und mittl.)

4

4.Blätt. am Grunde herzf., 3eckig, lang zugespitzt, nicht mehlig bestäubt; Bltnknäuel in endständ., ausgebreiteter, blattloser Rispe. 7–9. Schutt, Gartenland, nicht selten

Unechter G.,Ch. hýbridumL.

— Blätt. am Grunde abgestutzt od. in den Blattstiel verschmälert

5

5.Bltnstiele und Bltnhülle mehlig bestäubt; Fr. von der Frhülle ganz eingeschlossen

10

— Bltnstiele und Bltnhülle kahl, nicht mehlig bestäubt

6

6.Blätt. unterseits bläulichgrau od. weißl., längl., in den Blattstiel verschmälert, entfernt buchtig gezähnt; Scheinähren unterbrochen, nicht beblätt.; Frhülle die Fr. nicht ganz bedeckend. 7–10. Dorfstraßen, Schutt, häufig

Grauer G.,Ch. glaucumL.

— Blätt. unterseits grünlich

7

7.Bltnknäuel kugelig (Fig.324), in den Achseln der Laubblätt. sitzend od. die oberen in blattloser Scheinähre; Bltnhülle zur Frzeit sehr fleischig, scharlach- od. dunkelrot(die Knäuel dann erd- od. himbeerart.)

9

Fig. 324.

Fig. 324.

— Bltnknäuel nicht kugelig

8

8.Stengel steif aufrecht; sämtl. Bltn mit 5blättr. Bltnhülle und 5 Stbblätt.; Fr. von der Frhülle nicht ganz bedeckt, von oben nach unten zusammengedrückt; Blätt. mit kurzen Zähnen od. fast ganzr. 8. 9. Wie vor., zerstr.

Stadt-G.,Ch. úrbicumL.

Fig. 325.

Fig. 325.

— Stengel nicht steif aufrecht, meist rötl., nur die Endblüte eines Knäuels mit 5blättr. Bltnhülle und 5 Stbblätt., die übrigen mit 2–3blättr. Bltnhülle und 1–3 Stbblätt.; Frhülle die Fr. ganz bedeckend; Blätt. tief buchtig gezähnt (Fig.325), rautenf., fast spießf. 3lappig. 7–9. Ufer, Schutt, Dorfstraßen, nicht selten

Roter G.,Ch. rubrumL.

9.Stengel bis oben beblätt.; Blätt. tief gezähnt; Bltnknäuel alle mit Stützblatt, entfernt. 6–8. Gebaut

Echter Erdbeerspinat,Ch. virgátumL.

— Obere Bltnknäuel ohne Stützblatt; Blätt. schwach gezähnt od. ganzrand. 6–8. Selt. angeb.

Ährig. Erdbeerspinat,Ch. capitátumL.

10.(5.) Samen fast glanzlos, scharfrand.; reife Fr. grau bis grün; Bltnstand ziemlich locker, in abstehend. Scheinrispen; Blätt. langgestielt, rautenf. od. ei-rautenf., spitz, grob gezähnt. 7–9. Schutt, unbebaute Stellen, nicht selten, aber stellenweise fehlend

Mauer-G.,Ch. muráleL.

— Reife Samen glänzend, stumpfrandig

11

11.Frhülle die Fr. nicht ganz bedeckend, ungekielt; Blätt. glänzend; Stengel steif (Ch. urbicum)

8

— Frhülle die Fr. ganz bedeckend, auf dem Rücken gekielt; Blätt. glanzlos

12

Fig. 326.

Fig. 326.

12.Unt. und mittl. Blätt. rundl., schwach 3lappig, etwa so lang als breit (Fig.326), stumpf; Samen fast glatt, stumpfrandig. 7–9. Wege, Äcker, Schutt, zerstr.

Schneeball-G.,Ch. opulifóliumSchrader

— Blätt. viel länger als breit

13

13.Unt. und mittl. Blätt. 3lappig, mit sehr verlängertem Mittellappen (Fig.327), buchtig gezähnt; Samen deutlich grubig punktiert, stumpfrandig. 7–9. Kartoffeläcker, Wegränder, sehr zerstr.

Feigen-G.,Ch. ficifóliumSmith

Fig. 327.

Fig. 327.

— Blätt. ei-rautenf., meist doppelt so lang als breit, meist spitz, ungleich gezähnt, seltener fast ganzrand., oft etwas gelappt (Fig.328); Samen kaum wahrnehmbar punktiert, ziemlich scharfrandig. Pfl. sehr veränderlich. 7–9. Schutt, Äcker, Gartenland, gemein

Weißer G.,Ch. albumL.

Fig. 328.

Fig. 328.

14.(3.) Blätt. 3eckig, spießf., am Rande oft etwas wellig (Fig.329); Scheinähren in dichten, oberwärts ährigen, nur am Grunde beblätt. Rispen; Narben lang; Samen aufrecht, glänzend; Pfl. mehlig bestäubt. 5–8. Dorfstraßen, Schutt, Wegränder, häufig.

Guter Heinrich,Ch. bonus henrícusL.

— Blätt. eif. bis längl., nicht spießf.; Narben kurz

15

15.Pfl. stinkend, mehlig bestäubt; Blätt. ei-rautenf., klein; Scheinähren an der Spitze des Stengels und der Äste rispig gehäuft; Frhülle geschlossen. 7–9. An Mauern, zwischen Straßenpflaster, zerstr.

Stinkender G.,Ch. vulváriaL.

— Pfl. geruchlos, unbestäubt, oft rot überlaufen; Blätt. eif. bis längl., dünn, 3–6 cm lang; Bltnstand locker; Frhülle offen. 7–9. Gemüseland, Ufer, feuchte Äcker, sehr häufig

Vielsamiger G.,Ch. polyspérmumL.

Fig. 329.

Fig. 329.

Blätt. meist etwas wellig; Bltn in langen Scheinähren; Wurzel entweder walzlich, ziemlich hart (var. cicla L., Mangold) od. spindelf., fleischig(var.rapaDumortier, Runkelrübe, Rote Rübe, Zuckerrübe). 7–9. Häufig gebaut

B. vulgárisL.

Blätt. lang gestielt, oft 3eckig pfeilf.; Stbbltn in unbeblätt. Scheinähren; Stempelbltn in blattachselst. Knäueln. 6–9. Oft gebaut und verw.

Sp. oleráceaL.

Frhülle[21]lang gestielt, umgekehrt 3eckig, ausgerandet (Fig.330a); Blätt. grauschülferig; Stengel aufrecht, hin- und hergebogen, meist ganz krautig. 8. 9. Meeresufer und salzhaltige Stellen des Binnenlandes

Salz-M.,O. pedunculátaMoquin-Tandon

Frhülle ungestielt, 3lappig (Fig.330b); Blätt. zuw. fast gegenst.; Stengel aufsteigend, am Grunde holzig. 7. 8. Küste der Nordsee

Strand-M.,O. portulacoídesMoquin-Tandon

Fig. 330.

Fig. 330.

1.Frhülle bis zur Mitte od. höher hinauf verwachsen, zur Frreife wenigstens am Grunde knorpelig verhärtet u. weißlich

8

— Frhülle nur am Grunde verbunden krautig, grün

2

2.Blätt. unterseits silberweiß schülferig, oberseits glänzend, unt. herzf. 3eckig, obere aus 3eckig herzf. Grunde lang zugespitzt, am Grunde und meist bis zur Mitte buchtig gezähnt; Frhülle eif., häutig, netzaderig, ganzrandig; Frstiel viel kürzer als die Fr. 7–9. Wüste Plätze, Wegränder, sehr zerstr.

Glanz-M.,A. nitensSchkuhr

— Blätt. beiderseits gleichfarbig

3

3.Frhülle fast kreisrund, netzaderig, ganzrand.; Frstiel so lang als die Fr.; unt. Blätt. herzf. 3eckig, mittl. aus spießf. Grunde längl., weitläufig gezähnt, die obersten ganzrand. Pfl. zuw. blutrot. 7–9. Gebaut und verw.

Garten-M.,A. horténseL.

— Frhülle eif., rautenf. od. 3eckig, nicht netzaderig. Wildwachsende Arten

4

4.Blätt. linealisch-lanzettl. bis fadenf., ganzrand. od. (A. marínum Detharding) scharf gezähnt, ohne deutl. Seitennerven; Bltnknäuel in langen, unterbrochenen, steif aufrechten Scheinähren; Frhülle 3eckig od. ei-rautenf., gezähnt, auf dem Rücken warzig. 7–9. Nord- und Ostseeküste

Strand-M.,A. litoráleL.

— Unt. Blätt. eif.-lanzettl. od. fast spießf., mit deutl. Seitennerven

5

5.Frhülle tief eingeschnitten, mit pfrieml. Zähnen (Fig.331); größere Blätt. 3eckig, mit meist aufwärts gerichteten Spießecken, tief buchtig gezähnt, mittl. spießf.-lanzettl. 7–9. Selten an der Ostseeküste, zuweilen ins Binnenland verschleppt

Pfeilblätterige M.,A. calothécaFries

Fig. 331.

Fig. 331.

— Frhülle ganzrand. od. klein gezähnt

6

6.Frhülle fast 3eckig, ganzrand. od. gezähnt (Fig.332a); unt. Blätt. 3eckig, spießf., breit, meist gezähnt, obere lanzettl.-spießf. 7–10. Schutt, Wege, Zäune, häufig

Spieß-M.,A. bastátum L.

Von den vielen Formen dieser Pfl. ist besonders zu beachten: var. salínum Koch. Pfl. weißschülferig, niedrig; Blätt. oft gegenst. So am Meeresstrande und an salzhaltigen Orten.

Fig. 332.

Fig. 332.

— Frhülle ei-rautenf.; unt. Blätt. eif. oder lanzettl., meist mit Spießecken

7

Fig. 333.

Fig. 333.

7.Stengel und Äste aufrecht; Scheinähren nickend; unt. Blätt. eif.-lanzettl.; Frhülle ganzrand., fast rautenf., glatt (Fig.333a). 7–10. Wegränder. Hügel, selten

Langblättrige M.,A. oblongifóliumW. u. K.

— Unt. Äste abstehend; Scheinähren meist aufrecht; Blätt. lanzettl., nur die untersten gezähnt; Frhülle mit zahnart. vorspringenden Seitenecken (Fig.332b), oft weichstachelig. 7–10. Schutt, Wege, Mauern, gemein

Ausgebreitete M.,A. pátulumL.

8.(1.) Frhülle nur am Grunde knorpelig, breit rautenf., gezähnt; Blätt. 3eckig, unt. zuweilen fast 3lappig, spießf., ganzrand. oder buchtig gezähnt; Scheinähren fast bis oben beblätt.; Pfl. meist grau. 8. 9. Meeresküste, selten

Babingtons M.,A. babingtóniiWoods

— Frhülle wenigstens bis zur Mitte knorpelig. Pfl. weißschülferig

9

9.Stengel niederliegend, vom Grunde an verzweigt; unt. Blätt. 3eckig-eif., breit, tief buchtig, bisweilen fast 3lappig, obere lanzettl.-spießf.; Scheinähre durchblätt.; Frhülle breit rautenf., spießf., meist gezähnt, höckerig. 8. 9. Am Strande der Nordsee, selten

Gelappte M.,A. arenáriumWoods

— Stengel aufrecht od. aufsteigend

10

10.Scheinähren schlank, höchstens am Grunde beblätt.; Frhülle eif. oder ei-rautenf., spießf.; unt. Blätt. 3eckig-rautenf., obere längl., alle tief buchtig gezähnt und spießf. 7. 8. Wege, Schutt, zuweilen eingeschleppt.(A. laciniátumAut.)

Tataren-M.,A. tatáricumL.

— Scheinähren bis fast zur Spitze beblätt.; Frhülle 3eckig-rautenf. gezähnelt (Fig.333b), oft höckerig; untere Blätt. rautenf., buchtig gezähnt, obere eif. 7–9. Schutt, Wegränder, sehr zerstr.

Rosen-M.,A. róseumL.

1.Bltn gespornt od. helmart. (Fig.344–346).

22

— Bltn weder gespornt noch helmart.

2

2.Wasserpfl. Bltn weiß; Blätt. entw. schwimmend od. untergetaucht(Auf feuchter Erde zuw. eine Landform, bei der alle Blätt. in kurze, starre Zipfel gespalten sind.)

Batráchium119

— Landpfl. od. gelbblühende Sumpfpfl.

3

3.Stengel nur am Grunde mit Blätt.

19

— Stengel auch über dem Grunde mit Blätt.

4

4.Dicht unter der Blüte od. etwas davon entfernt 3 quirlst. Blätt., die entw. fingerig geteilt od. 3zählig und mitunter am Grunde zusammengewachsen sind (Fig.339–340, 351). Alle übrigen Blätt. grundst.

17

— Blätt. nicht so angeordnet

5

5.Blätt. gegenst., gefied.; Bltn nie gelb.

Clématis116

— Blätt. selten gegenst. und dann die Bltn gelb

6

6.Stbblätt. weit länger als die oft schon beim Aufblühen abfallenden Blblätt., zuw. hängend; Bltn stets zu vielen in Trauben, Rispen od. Trugdolden.

15

— Höchstens vereinzelte Stbblätt. die Bltnhülle etwas überragend

7

7.Bltn mit Honigbehältern.(Das sind umgebildete Blblätt., die sich zwischen der Bltnhülle und den Stbblätt. befinden, den letzteren zuweilen ähnlich sehen, aber doch immer recht gut von ihnen zu unterscheiden sind. Vergl. Fig. 334. Die Bltnhülle ist entfernt!)

12

Fig. 334.

Fig. 334.

— Bltn ohne solche Honigbehälter

8

Fig. 335.

Fig. 335.

8.Bltnhülle einfach, nicht in Kelch und Blkr. gegliedert, gelb

Caltha122

— Bltn mit Kelch und Blkr.(Der Kelch ist zuw. gelblich)

9

9.Blätt. 2–3fach fiedert., alle mit fadenf. Zipfeln (Fig.335); Blblätt. 5–15, gelb od. rot, am Grunde ohne Grübchen und Schuppe; Frköpfchen walzig, verlängert

Adónis118

— Blätt. nicht mit fadenf. Zipfeln

10

10.Blkr. sehr groß, 8–12 cm breit, purpurn, 5-vielblättr.; Frkn. 2–5, filzig

Paeónia124

— Blkr. weit kleiner, gelb od. weiß; Frkn. zahlreich, ein kleines Köpfchen bildend

11

11.Kelchblätt. 3, selten 4–5; Blblätt. 8 und mehr, längl.; Blätt. rundl.-herzf., unt. geschweift gezähnt, obere eckig

Ficária122

Fig. 336.

Fig. 336.

— Kelchblätt. 5; Blblätt. 5, mehr rundlich (Fig.336); Blätt. ungeteilt, handf. geteilt od. 3zählig

Ranúnculus120

Fig. 337.

Fig. 337.

12.(7.) Bltn goldgelb, mit 6–15 kugelig zusammenschließenden Blätt. (Fig.337); Honigbehälter flach (Fig.338a), den Stbfäden ähnlich

Tróllius122

Fig. 338.

Fig. 338.

— Bltn nicht goldgelb

13

13.Frkn. getrennt, meist 2; Bltn weiß

Isopýrum123

— Frkn. wenigstens am Grunde verwachsen; Bltn nie rein weiß

14

14.Blätt. 2–3fach fiedert., mit haarf. Zipfeln

Nigélla123

— Blätt. fußf. (Fig.11), mit breiten Zipfeln; Honigbehälter röhrig (Fig.338b)

Helléborus123

15.(6.) Jede Blüte mit mehr als 5 Frkn.; Bltn grünl., gelbl. od. violett

Thalíctrum116

— Jede Blüte mit 1–5 Frkn.

16

16.Bltn grünlichweiß; Frkn. meist 4, behaart; Fr. eine Kapsel

Cimicífuga123

— Bltn weiß; Frkn. 1; Fr. eine Beere

Actǣa123

17.(4.) Blattquirl dicht unter der Blüte (Fig.339); Bltn gelb

Eránthis123

— Blattquirl von der Blüte entfernt

18

Fig. 339.

Fig. 339.

18.Fr. lang federig geschwänzt; Bltn violett(nur bei einer Art auf hohen Gebirgen weiß od. gelb); quirlst. Blätt. seidenhaarig, am Grunde verwachsen (Fig.352) und fingerig zerschlitzt(bei der weiß od. gelb blühenden Art mit kurzem, breitem Stiele und den grundst. gleich)

Pulsatílla117

— Fr. nicht federig geschwänzt; Bltn gelb oder weiß, mitunter rötlich od. bläulich angelaufen; quirlst. Blätt. meistens gestielt, den grundst. gleichgestaltet (Fig.340)

Anemóne118

Fig. 340.

Fig. 340.

19.(3.) Bltn blau, selten rötl.; Blätt. 3lappig (Fig.341)

Hepática117

Fig. 341.

Fig. 341.

— Bltn nicht blau; Blätt. nicht 3lappig

20

20.Blätt. ungeteilt, schmal (Fig.342); Bltn grünl.; Früchtchen zahlreich, in zuletzt verlängerter, mauseschwanzähnlicher Ähre

Myosúrus119

Fig. 342.

Fig. 342.

— Blätt. geteilt oder zusammengesetzt

21

21.Bltn weiß od. rötl.; Blätt. fußf.

Helléborus123

— Bltn gelb; Blätt. in linealische Zipfel gespalten; Fr. lang geschnäbelt (Fig.343). H. 2–8 cm

Ceratocéphalus119

Fig. 343.

Fig. 343.

22.(1.) Oberes Bltnhüllblatt helmf. (Fig.344), in demselben 2 langgestielte, kapuzenf. Blättch. eingeschlossen (Fig.369)

Aconítum124

Fig. 344.

Fig. 344.

— Bltn gespornt, nicht helmf.; Blätt. handf. geteilt

23

23.Bltn mit 5 nach oben gerichteten Spornen (Fig.345)

Aquilégia123

Fig. 345.

Fig. 345.

— Bltn mit 1 Sporn (Fig.346)

Delphínium123

Fig. 346.

Fig. 346.

1.Bltn blau od. rot, einzeln; Fr. nicht lang geschwänzt. An Lauben kletternd

Italienische W.,Cl. viticéllaL.

— Bltn weiß, in Trugdolden; Fr. federig geschwänzt

2

2.Stengel aufrecht, krautig; Bltnhülle nur außen am Rande weichhaarig. 6. 7. Selten, häufiger in Gärten.

Steife W.,Cl. rectaL.

— Stengel kletternd, strauchig; Bltnhülle innen und außen zottig. 6. 7. Süd- und Mitteldeutschland.

Echte W.,Cl. vitálbaL.

1.Stbfäden oben verdickt, meist violett; Fr. gestielt, 3kantig geflügelt; Verästelungen des Blattstiels am Grunde mit muschelf. häutigen Nebenblätt. 5. 6. Flußufer, Gebüsche, Wiesen, zerstr.

Akeleiblättr. W.,Th. aquilegifóliumL.

— Stbfäden oben kaum verdickt, gelb od. blaßrot; Fr. sitzend, längsrippig

2

2.Bltn an den Spitzen der Äste und Ästchen dicht gedrängt, in kleinen Büscheln, gelbl., nebst den Stbblätt. aufrecht

6

— Bltn voneinander entfernt in pyramidenf. Rispen, nebst den Stbblätt. überhängend

3

Fig. 347.

Fig. 347.

3.Fiederblättchen länglich bis linealisch, deutlich länger als breit (Fig.348); Bltn grünlich

5

Fig. 348.

Fig. 348.

— Fiederblättchen rundl. od. rundl.-keilf., etwa so lang als breit (Fig.347); Bltn gelbl.

4

4.Stengel etwas vom Grunde entfernt beblätt., in der Laubblattregion an den Knoten zickzackf. gebogen, sein beblättert. Teil kürzer als die Bltnrispe; Blätt. meist derb, blaugrün, mehr od. weniger bereift; erste Verzweigungen des Blattstiels sperrig abstehend. 5. 6. Trockene Wiesen, sonnige Hügel, nicht häufig. Sehr veränderlich.

Kleine W.,Th. minusL.

— Stengel vom Grunde an beblätt., an den Knoten gerade, aber oft oberwärts zwischen diesen gebogen, sein beblätterter Teil länger als die Bltnrispe; Blätt. dünn, grün, nicht bereift; erste Verzweigungen des Blattstiels etwas vorgestreckt. 6. 7. Wiesen, Gebüsche, zerstr.(Th. flexuósumBernhardi?)

Bogige W.,Th. jacquiniánumKoch

5.Fiederblättchen längl.-keilf., oft 3spalt. (Fig.348), oberseits matt. 6. 7. Hügel, Wiesen, selten, besonders im Osten

Einfache W.,Th. simplexL.

— Fiederblättchen linealisch, ungeteilt od. das endst. 3spalt., oberseits meist glänzend. 6. 7. Wie vor., mehr im Süden.

Labkrautähnliche W.,Th. galioídesNestler

6.Verästelungen des Blattstiels alle ohne Nebenblätt.; Fiederblättch. längl.-keilf. od. linealisch, meist ungeteilt; Fr. meist länglich. 6. 7. Feuchte Wiesen, sehr zerstr.

Schmale W.,Th. angustifóliumJacquin

— Untere Verästelungen des Blattstiels mit kleinen, häut. Nebenblätt.; Fiederblättch. der unteren Blätt. eif.-keilf., vorn 3spalt., die der oberen linealisch; Fr. meist rund. 6. 7. Feuchte Wiesen, zerstr.

Gelbe W.,Th. flavumL.

Bastard:Th. minus×flavum=Th. médiumJacquin.

Bltn dicht unter der Blkr. mit 3 kelchart. grünen Hüllblätt. 3. 4. Schattige Laubwälder, zerstr.

H. trílobaGilibert

1.Quirlst. Blätt. mit kurzem, breitem Stiel, den grundst. gleich; Bltn weiß(selten gelb =var. sulfúreaL.). 5–8. Brocken, Vogesen, Riesengebirge, Alpen

Teufelsbart,P. alpínaDelarbre


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