Fig. 349.
Fig. 349.
— Quirlst. Blätt. sitzend, am Grunde verwachsen (Fig.351), von den grundst. verschieden
2
2.Pfl. dicht bräunlichgelb (bronzefarben) behaart; Bltn innen weiß, außen meist violett; grundst. Blätt. einfach gefied., mit eif.3spaltig. Blättch. (Fig.350). 4. 5. Heiden u. Bergwiesen. Selten, im östl. Deutschland häufiger
Frühlings-K.,P. vernálisMiller
— Pfl. nicht bronzefarben behaart
3
Fig. 350.
Fig. 350.
3.Bltn nickend (Fig.351); Bltnhüllblätt. violett, an der Spitze zurückgebogen, nicht viel länger als die Stbblätt.; grundst. Blätt. 2–3fach fiederspaltig, mit schmalen Zipfeln. 4. Sonnige Hügel, Heiden, zerstr., stellenweise fehlend
Nickende K.,P. praténsisL.
Fig. 351.
Fig. 351.
— Bltn ziemlich aufrecht (Fig.352)
4
Fig. 352.
Fig. 352.
4.Grundst. Blätt. wie bei vor.; Bltnhülle violett, doppelt so lang als die Stbblätt. 4. Lichte Wälder, sonnige Hügel, zerstr., in Ost- und Westpreußen fehlend
Echte K.,P. vulgárisMiller
— Grundst. Blätt. 3zählig, mit 3teiligen Blättch. (Fig.349); Bltn violett. 4. 5. Hügel, Heiden. Östl. Deutschl., selten.
Heide-K.,P. patensMiller
1.Bltn goldgelb, einzeln od. zu zweien; Bltnhülle außen etwas behaart. 3. 4. Laubwälder, Gebüsche, verbreitet, aber nicht überall
Gelbes W.,A. ranunculoídesL.
— Bltn weiß, zuw. rötlich überlaufen
2
2.Quirlst. Blätt. sitz.; Bltn zu 3–8 in Dolden; Bltnhülle und Fr. kahl. 5–7. Riesengebirge, Jura, im badischen Hegau, Vogesen
Berghähnlein,A. narcissiflóraL.
— Quirlst. Blätt. gestielt; Bltn einzeln
3
3.Bltnhülle kahl; Bltn 1½-4 cm breit; Fr. weichhaarig. 3. 4. Laubwälder, Gebüsche, sehr häufig
Busch-W.,A. nemorósaL.
— Bltnhülle unterseits seidenhaarig; Bltn 4–7 cm breit; Fr. weißwollig. 4. 5. Kalkhügel, fehlt im nordwestlichen Deutschl.
Großes W.,A. silvéstrisL.
Bastard:A. nemorosa×ranunculoídes=intermédiaWinkler.
Fig. 353.
Fig. 353.
1.Blblätt. 10–20 (Fig.353), gelb; Bltn 4 bis 8 cm im Durchmesser; Fr. nicht behaart. 4. 5. Kalkhügel, zerstr.
Frühlings-T.,A. vernálisL.
— Blblätt. 5–8, rot, seltener gelb, am Grunde oft schwarz; Bltn kleiner
2
2.Kelchblätt. von den blutroten, halbkugelig-zusammenneigenden Blblätt. abstehend;Früchtchen mit geradem Schnabel (Fig.354). 6–9. Gartenpfl., zuweilen verw.
Blutstropfen,A. autumnálisL.
Fig. 354.
Fig. 354.
— Kelchblätt. den hellscharlachroten (selten strohgelben), ausgebreitet. Blblätt. angedrückt
3
Fig. 355.
Fig. 355.
3.Kelch behaart; Früchtchen mit schwarzer Spitze (Fig.355), am Grunde ohne Zahn. 6–8. Unter Getreide, auf Kalk, selten
Brennendes T.,A. flámmeusJacquin
— Kelch kahl; Früchtch. mit gleichfarb. Spitze, am Grunde mit einem Zahn (Fig.356).(A. citrínusHoffmann; Bltn strohgelb.)5–7. Äcker, zerstr., nur in der Ebene.
Kleines T.,A. aestiválisL.
Fig. 356.
Fig. 356.
H. 5–10 cm. 5. 6. Feuchte Äcker, nicht selten.
M. mínimusL.
Pfl. wollig behaart. 3. 4. Lehmboden; Thüringen, Bayern, sehr selten
C. falcátusPersoon
Fig. 357.
Fig. 357.
1.Blätt. sämtl. nierenf. 3–5lappig (Fig.357a); Bltn 2–5 mm breit; Stengel kriechend. 5–7. Quellen, Gräben, im nordwestl. Deutschland
Efeublättr. H.,B. hederáceumE. Meyer
— Alle Blätter borstenf.-vielspaltig (Fig.358) od. nur die ob. gelappt, schwimmend (Fig.357b)
2
2.Zipfel der untergetauchten Blätt. sehr verlängert, gleichlaufend (Fig.358a); Schwimmblätt. selten vorhanden; Stengel oft mehrere m lang, flutend. 6–8. Fließende Gewässer, zerstr.
Flutender H.,B. flúitansWimmer
— Zipfel der untergetauchten Blätt. ausgebreitet, nicht parallel (Fig.358b)
3
3.Blblätt. auch am Grunde weiß; Blätt. fein behaart. 6–8. Moortümpel in Norddeutschl., sehr selten
Reinweißer H.,B. hololēūcumvan den Bosch
— Blblätt. am Grunde gelb
4
Fig. 358.
Fig. 358.
4.Stbblätt. kürzer als die Stempel; Bltnboden ei-kegelf., mit kurzen Borsten besetzt; Früchtch. zahlr. (50–90). 6–8. Brackische Gewässer der Nord- und Ostsee
Baudots H.,B. baudótiivan den Bosch
— Stbblätt. so lang od. länger als die Stempel; Bltnboden mit langen Haaren besetzt
5
5.Blätt. sämtlich untergetaucht, borstlich-vielspalt., mit starren, auch außerhalb des Wassersin einer Ebenesteif ausgebreiteten Zipfeln, viel kürzer als die Stengelglieder. 6–8. Steh. Gewässer, häufig
Starrer H.,B. divaricátumWimmer
— Zipf. d. untergetaucht. Blätt. fall. außerh. d. Wassers pinselart. zusammen od. bleiben starrnach allen Seitenausgebreitet; Schwimmblätt. meist vorhanden, kreis- od. nierenf., 3 od. 5spalt. (Fig.357b). 6–8. Gewässer, gemein
Wasser-H.,B. aquátileE. Meyer
Ändert ab: a)paucistamíneumTausch. Bltn und Fr. klein, Stbblätt. 5–12; Schwimmblätt. selten vorhanden; b)petivériKoch, Blblätt. schmal verkehrt-eif.; Stbblätt. zahlreich; Schwimmblätt. tief 3spalt., untergetauchte Blätt. starr; c)confervoídesFries, Pfl. sehr zart; Blattzipfel haarf., schlaff; Bltn sehr klein; Fr. rundl., nicht bespitzt. Seen in Westpreußen. d)confúsumGarcke, demB. baudotiiähnlich, aber Stbblätt. länger als die Stempel; Blblätt. schmal verkehrt-eif.; Fr. lang zugespitzt, meist kahl. Brackwasser.
1.Bltn gelb
3
— Bltn weiß
2
2.Bltnstiele angedrückt behaart; Mittellappen der 3teilig. Blätt. am Grunde stielart. verschmälert, eif., seitl. Lappen mehr od. weniger tief gespalten, alle doppelt gesägt. 5–8. Gebirgswälder
Sturmhutblättriger H.,R. aconitifóliusL.
— Bltnstiele kahl; Mittellappen der tief handf. geteilten Blätt. mit den seitl. Lappen breit verbunden, alle lang zugespitzt, grob eingeschnitten gesägt. 5–7. Wie vor.
Platanenblättriger H.,R. platanifóliusL.
3.(1.) Blätt. alle od. doch die mittl. und oberen tief geteilt
6
— Blätt. alle ungeteilt
4
4.Bltn 2–3 cm breit; Stengel steif aufrecht, 50–120 cm hoch; Früchtchen mit breitem, sichelf. Schnabel. 7. 8. Stehende Gewässer, zerstr.
Großer H.,R. linguaL.
— Bltn höchstens 1½ cm breit; Stengel aufsteigend od. niederliegend, bis 40 cm hoch
5
5.Stengel aufsteigend oder mit geraden Gliedern niederliegend; Früchtchen mit kurzem, gerad. Schnabel. 7–10. Feuchte Stellen, gemein
Brennender H.,R. flámmulaL.
— Stengel fadenf., niederlieg., zwischen den wurzelnden Gliedern bog.-gekrümmt; Früchtchen mit zurückgekrümmtem Schnabel. 6. 7. Sandige Ufer, selten
Schleichender H.,R. reptansL.
6.(3.) Bltnstiele gefurcht od. kantig
14
— Bltnstiele rund, nicht od. kaum gefurcht
7
7.Ganze Pfl. seidig haarig, silbergrau; erste Blätt. oft ungeteilt, die späteren tief geteilt, mit schmal., ganzrand. Zipfeln; Kelchblätt. zurückgeschlagen; Frschnabel lang, gerade; Frköpfchen verlängert; Wurzel vielknollig. 5. 6. Grasige Hügel, sehr selten (Schlesien, Prov. Sachsen)
Krainer H.,R. illýricusL.
— Pfl. nicht seidig haarig; Wurzeln faserig
8
8.Früchtchen bestachelt (Fig.359), netzig runzlig, groß, zu 4–8, lang geschnäbelt; Bltn klein, blaßgelb. 5–7. Lehmäcker, nicht selten
Acker-H.,R. arvénsisL.
Fig. 359.
Fig. 359.
— Früchtchen glatt, zahlreicher; Bltn goldgelb
9
9.Früchtchen kahl, alle Blätt. tief handf. geteilt
11
— Früchtchen feinhaarig, mit langem, gekrümmtem Schnabel; grundst. Blätt. entw. ungeteilt, herzf. rundl. bis nierenf. od. 3–7spalt., die übrigen sitzend, handf. geteilt
10
10.Grundst. Blätt. 1–2, jung schwach weichhaarig, fast kreisrund, meist nur kerbig gezähnt, darunter noch 2 weiße, blattlose Scheiden; Zipfel der ob. Blätt. längl., gesägt. 4. 5. Laubwälder. Östl. Deutschland, Bayern (Waging)
Wenden-H.,R. cassúbicusL.
— Grundst. Blätt. 3–6, kahl, nierenf., ungeteilt od. 3–7spaltig; blattlose Scheiden sehr selten vorhanden; Zipfel der ob. Blätt. linealisch, fast ganzrandig; Blblätt. oft verkümmert. 4. 5. Lichte Wälder, Waldwiesen, häufig
Gold-H.,R. aurícomusL.
11.(9.) Bltnboden behaart (Fig.360); grundst. Blätt. kahl od. schwach angedrückt behaart; mit stumpf gezähnten Zipfeln; Stengel meist 1blütig. H. 8–15 cm.(Ändert ab: var.villársiiKoch, grundst. Blätt. wie der Stengel abstehend behaart, mit spitz gezähnten Zipfeln; Stengel meist mehrblütig.)4–6. Alpen und Voralpen
Berg-H.,R. montánusWilld.
— Bltnboden kahl; Stengel (wenigstens bei größeren Pfl.) vielblütig. H. 30–80 cm
12
Fig. 360.
Fig. 360.
12.Stengel, Bltnstiele und Blätt. abstehend rauhhaarig; Zipfel der grundst. Blätt. breit, mit verkehrt-eif., vorn kerbig eingeschnittenen Zipfeln; Frschnabel lang, zuletzt eingerollt (Fig.361). 5. 6. Laubwälder, zerstr., aber nicht überall
Wolliger H.,R. lanuginósusL.
— Stengel und Blätt. mit anliegenden Haaren
13
Fig. 361.
Fig. 361.
13.Frschnabel kurz, fast gerade; Zipfel der grundst. Blätt. ziemlich schmal, meist tief eingeschnitten, die der oberen Blätt. linealisch-lanzettl.; Wurzelstock kurz. 5–7. Wiesen, Grasplätze, gemein
Scharfer H.,R. acerL.
— Frschnabel breit, hakig gebogen; Zipfel der grundst. Blätt. breiter, rhombisch od. verkehrt-eif., grob gekerbt bis eingeschnitten, die der ob. Blätt. längl.-eif.; Wurzelstock kriechend. 5–7. Grasplätze. Zuweilen mit Grassamen eingeschleppt
Stevens H.,R. stevéniAndrzj.
14.(6.) Mittellappen der handf. 3teiligen, grundst. Blätt. mit den seitlichen Lappen verbunden (Fig.362); Kelch den Blblätt. anliegend
17
— Grundst. Blätt. 3zählig od. doppelt 3zählig, mit gestielten Blättchen (wenigstens das Mittelblättchen ist gestielt) (Fig.363)
15
Fig. 362.
Fig. 362.
15.Kelch den Blblätt. locker anliegend; Frschnabel kurz, gerade; Stengel aufsteigend, weichhaarig, mit oberird., kriechend. Ausläuf. 5–7. Feuchte Orte, gemein
Kriechender H.,R. repensL.
— Kelch zurückgeschlag.; Stengel ohne Ausläufer
16
Fig. 363.
Fig. 363.
16.Stengel am Grunde knollig verdickt, unterwärts abstehend, oberwärts anliegend behaart; Bltn goldgelb; Fr. glatt, mit kurz., gekrümmt. Schnabel. 5–7. Wege, Triften, häufig, im Nordwesten selten
Knolliger H.,R. bulbósusL.
— Stengel nicht verdickt, meist zottig behaart; Blätt. gelbgrün; Bltn blaßgelb; Früchtchen am Rande mit kleinen (zuw. fehlenden) Höckerchen (Fig.364), ihr Schnabel sehr kurz, gerade. 5–8. Feuchte Lehmäcker, zerstr.
Blasser H.,R. sardóusCrantz
Fig. 364.
Fig. 364.
17.(14.) Stengel hohl, nebst den etwas glänzenden Blättern kahl; Bltn blaßgelb, 5–10 mm breit; Kelch zurückgeschlagen, bald abfallend; Früchtchen zahlreich, 70–100, feinrunzlig; Fruchtköpfchen längl. (Fig.365). 5–11. Gräben, Ufer, häufig
Gift-H.,R. scelerátusL.
Fig. 365.
Fig. 365.
— Stengel behaart; Fruchtköpfchen rundl. (Fig.366)
18
Fig. 366.
Fig. 366.
18.Frschnabel kurz-hakenf. (Fig.368a); die beiden Seitenlappen der grundst. Blätt. ebenso tief geteilt als der Einschnitt zwischen ihnen und dem mittl.; Blattzipfel linealisch-lanzettl. (Fig.367). 5. 6. Wiesen, lichte Wälder, zerstr., im Nordwesten selten
Busch-H.,R. polyánthemosL.
Fig. 367.
Fig. 367.
— Frschnabel lang, schneckenf. eingerollt (Fig.368b); Seitenlappen der grundst. Blätt. nur wenig tiefer eingeschnitten als der mittl., alle mit breit verkehrt-eif. Zipfeln. 5. 6. Gebirgswälder, Bergwiesen, nicht häufig
Wald-H.,R. silváticusThuillier
Fig. 368.
Fig. 368.
Stengel am Grunde mit keulenf. Knollen. 4. 5. Gebüsche, Wiesen, gemein
F. vernaHudson
Fr. 5–10, nach innen aufspringend. 4. 5. Wiesen, Gräben, gemein
Sumpf-D.,C. palústrisL.
Blätt. meist handf. 5teilig, mit 3spalt. Zipfeln. 5. 6. Feuchte Wiesen zerstr., in Norddeutschland fehlend
Tr. europǣusL.
Grundst. Blätt. herzf.-rundl., 7teilig; Bltn gelb. 2. 3. Gebüsche, Wiesen, sehr selten, wohl überall verw.
E. hiemálisSalisbury
1.Bltn weiß od. rötlich; Stengel außer den grundst. Blätt. nur noch mit 2–3 kleinen, eif. Deckblättch. 12–2. Gebirgswälder Süddeutschl., Gärten
Christrose,H. nigerL.
— Bltn grün; März, April
2
2.Bltnhülle ausgebreitet, grün; Deckblättchen handf. geteilt, grün; Stengel vom Grunde bis zur Verzweigung blattlos. 3. 4. Gebirgswälder, wohl nur verw.
Grüne N.,H. víridisL.
— Bltnhülle glockig-zusammenneigend, am Rande rötl.; Deckblättchen eif., ungeteilt, blaß; Stengel von unten an beblätt. Wie vor.
Stinkende N.,H. fœtidusL.
Untere Blätt. doppelt, obere einfach 3zähnig, mit breiten eingeschnittenen Blättch. 3–5. Laubwälder, Wiesen, im östl. Deutschl.
I. thalictroídesL.
1.Bltn von einer haarf. zerschlitzten, grünen Hülle umgeben, hellblau bis weiß, an der Spitze grün. 5–7. Gärten
Jungfer im Grünen,N. damascéna
— Bltn ohne Hülle, bläulich weiß
2
2.Stbbeutel stachelspitzig; Frkn. bis zur Mitte verwachsen, glatt. 7–9. Äcker, besonders auf Lehm und Kalk, zerstr.
Acker-Sch.,N. arvénsisL.
— Stbbeutel ohne Stachelspitze; Frkn. bis zur Spitze verwachsen, drüsig-rauh. 6. 7. Gebaut und verw.
Echter Sch.,N. satívaL.
Blätt. doppelt 3zähl., mit 3lapp. Blättchen; Bltn dunkelblau, weiß od. rosa. 6. 7. Wälder, zerstr., häufig in Gärten
A. vulgárisL.
Blblätt. schmal; Fr. eine glänzend schwarze Beere. 5. 6. Laubwälder, zerstr., im Nordwesten fehlend
A. spicátaL.
Wälder, selten im östl. Deutschland. 7. 8.
C. fœtidaL.
1.Traube wenigblütig; Bltn blauviolett; Deckblätt. viel kürzer als der fadenf. Bltnstiel; Stengel sperrig-ästig; Blätt. fein zerteilt, mit 1–2 mm breiten Zipfeln. 5–9. Äcker, sehr häufig, im Nordwesten selten
Feld-R.,D. consólidaL.
— Traube sehr reichblütig
2
2.Blblätt. (gefärbter Kelch vorhanden) verwachsen, 3lappig; Frkn. 1; Bltn blauviolett, seltner rosa od. weiß; Blätt. mit schmalen Zipfeln. 6–9. Gärten, selten verw.
Garten-R.,D. ajácisL.
— Blblätt. 4, frei; Frkn. 3–5; Blätt. handf.-geteilt, mit breiten Zipfeln; Bltn blau. 6. 7. Gebirgswälder Schlesiens und in Gärten
Hoher R.,D. elátumL.
Fig. 369.
Fig. 369.
1.Bltn schwefelgelb; Kapuzen mit fadenf. eingerollt. Sporn. 6. 7. Bergwälder, zerstr.
Gelber St.,A. vulpáriaRchb.
— Bltn blau od. violett, zuweilen weiß od. gelb gefleckt.
2
2.Helm deutlich höher als breit, geschnäbelt; jüngere Früchtchen parallel; Bltn bunt; Stiel der kapuzenf. Honigblätt. gerade (Fig.369). 7–9. Bergwälder, sehr zerstr.
Bunter St.,A. variegátumL.
Fig. 370.
Fig. 370.
— Helm etwa so hoch als breit; Kapuzen bogig gekrümmt (Fig.370)
3
3.Jüngere Früchtchen voneinander spreizend (Fig.371); Kapuzen wagerecht; Bltn blauviolett. Sehr veränderlich. 6–8. Gebirgswälder, selten, auch in Gärten
Echter St.,A. napéllusL.
Fig. 371.
Fig. 371.
— Jüngere Früchtchen zusammenneigend (Fig.372); Kapuzen schief geneigt. 6–8. In Gärten.
Garten-St.,A. stoerkiánumRchb.
Fig. 372.
Fig. 372.
Steng. kraut.; Bltn purpurn. 5. 6. Zierpfl.
Echte Pf.,P. officinálisL.
Stengel strauchig; Bltn fleischrot. Sonst wie vor.
Strauchige Pf.,P. arbóreaDon
Blätt. gebüschelt (Fig.373); Bltn gelb; Beeren scharlachrot. 5. 6. Süddeutschl., sehr zerstr., häufig in Anlagen
Berberitze,B. vulgárisL.
Fig. 373.
Fig. 373.
Bltn in kurzen, büschelig-gehäuften Trauben, gelb; Beeren blau. 4. 5. Gärten
M. aquifóliumNuttall
Blätt. doppelt 3zählig, mit schief-herzeif. Blättchen; Blblätt. blutrot, am Grunde mit einer gelben, spornart. Aussackung (Fig.374). 4. 5. Angepflanzt und verw.
E. alpínumL.
Fig. 374.
Fig. 374.
Bltn weiß
Nymphǣa125
Bltn gelb
Nuphar125
Bltn nur halb offen; Stbfäden der innersten Stbblätt. breiter als ihre Stbbeutel; Narbenstrahlen 6–14, meist hochrot, oft 3spitzig. 6–8. Stehende Gewässer Nordostdeutschl. und der Gebirge
Kleine S.,N. cándidaPresl
Bltn weit geöffnet; Stbfäden der innersten Stbblätt. schmäler oder so breit als ihr Stbbeutel; Narbenstrahlen 8–24, gelb, meist 1spitzig. Wie die vor. sehr formenreich. 6–8. Stehende Gewässer, zerstr.
Weiße S.,N. albaPresl
Narbe in der Mitte trichterf. vertieft, ganzrand. od. etwas buchtig, mit 10–20, vor dem Rande verschwindend. Strahlen. 6–8. Stehende und langsam fließende Gewässer
Gelbe T.,N. lúteumSmith
Narbe flach, am Rande sternf. ausgeschnitt., meist mit 10, bis zum Rande verlaufenden Strahlen. In allen Teilen kleiner als vor. 7. 8. Stehende Gewässer, selten
Kleine T.,N. púmilumSmith
Bastard:N. luteum×pumilum=N. intermédiumLedebour.
1.Blätt. 3mal gabelspaltig, mit 5–8 borstl. Zipfeln, weich, hellgrün; Fr. am Grunde ohne Dornen. 7–9. Stehende Gewässer, sehr zerstr.
Glattes H.,C. submérsumL.
— Blätt. 1–2mal gabelsp., mit 2–4 Zipfeln, steif, dunkelgrün, dicht stachl.-gezähnt; Fr. unten dornig
2
2.Fr. ungeflügelt, am Grunde mit zurückgekrümmten Dornen. 7–9. Teiche, Gräben, häufig
Rauhes H.,C. demérsumL.
— Fr. zwischen den Dornen geflügelt, am Grunde mit verbreitert. und flachen Dornen. 7–9. Wie vor., selten (Berlin, Leipzig, Niederhessen)
Breitdorniges H.,C. platyacánthumChamisso
1.Blätt. kreisrund, langgestielt (Fig.375a). 7. 8. Torfwiesen, Moore, zerstr.
Rundblättriger S.,D. rotundifóliaL.
— Blätter länger als breit
2
2.Stengel aufrecht; Blätt. keilf.-linealisch, 3–4mal länger als breit (Fig.375c). 7. 8. Wie vor., sehr zerstr.
Englischer S.,D. ánglicaHudson
— Stengel bogenf. aufsteigend, wenig länger als die keilf.-verkehrt-eif. Blätt. (Fig.375b). 7. 8. Moore, zerstr.
Mittlerer S.,D. intermédiaHayne
Die 3 Arten bilden Bastarde untereinander.
Fig. 375.
Fig. 375.
Bltn einzeln, blattachselst. 7. 8. Teiche. Seen, sehr selten
A. vesiculósaL.
Blkr. gelb, mit zungenf. Saum (Fig.376); Bltn büschelig; Stengel krautig, aufrecht. 5. 6. Zäune, Gebüsche, Weinberge, zerstr.
Osterluzei,A. clematítisL.
Blkr. braun, mit 3lappigem Saum, pfeifenkopfart. gekrümmt; Bltn zu 1–2; Stengel windend. 7. 8. Wegen der großen Blätt. häufig an Lauben angepfl.
Tabakspfeifenstrauch,A. siphoL'Héritier
Oberird. Stengel kurz, mit 2 nierenf. Blätt.; Bltn nickend, bräunlich. 4. 5. Laubwälder, stellenweise häufig, in der nordwestdeutschen Tiefebene fehlend
A. europǣumL.
Fig. 376.
Fig. 376.
1.Fr. höchstens 3mal so lang als breit[22], oft breiter als lang (Schötchenfrüchtige)
36
— Fr. mindestens 3mal so lang als breit (Schotenfrüchtige)
2
2.Blätt. (wenigstens die unt.) gefied., gefingert, fiederspalt. od. buchtig, stets tief eingeschnitten
18
— Blätt. (auch die unt.) ganzr., gezähnt od. gesägt, niemals tief eingeschnitten
3
3.Blätt. (zuw. nur die oberen) mit herz- od. pfeilf. Grunde stengelumfassend (Fig.1)
14
— Blätt. gestielt od. sitzend, nicht stengelumfassend
4
4.Bltn gelb od. bräunlich
11
— Bltn weiß, rot od. violett
5
5.Blätt. am Grunde herzf. ausgerandet
10
— Blätt. am Grunde nicht herzf. ausgerandet
6
6.Narben mit 2, nach innen gekrümmten Lappen (Fig.377); Bltn stark duftend; Blätt. graufilzig. Gartenpfl.
Matthíola133
Fig. 377.
Fig. 377.
— Narbe anders gestaltet
7
7.Bltn weiß
9
— Bltn rot od. violett (bei Hesperis selten weiß)
8
8.Blätt. dickfleischig, kahl; Schote 2samig, 2gliedrig, das obere Glied dolchart. (Fig.378). Meeresstrand
Cákile145
Fig. 378.
Fig. 378.
— Blätt. nicht dickfleischig, kahl od. weichhaarig; Schote mehrsamig, verlängert; Narbe aus 2 zusammenneigenden Plättchen bestehend (Fig.379). Gärten und daraus verwildert
Hésperis137
Fig. 379.
Fig. 379.
9.(7.) Schoten nicht 1 mm breit, mit schmaler Scheidewand, ihre Stiele etwa so lang als die Schoten, dünn, abstehend; Bltn ca. 2 mm br.; Samen ungeflügelt; unt. Blätter rosettig, mit allmählich verschmälertem Grunde sitzend; Stengel unten rauhhaarig. Sandfelder, gemein
Stenophrágma138
— Schoten mit breiter Scheidewand; Samen geflügelt od. ungeflügelt; unt. Blätt. meist deutlich gestielt.(Von der vor. Art entw. durch kürzer gestielte Schoten od. bei länger gestielten durch den ganz kahlen Stengel unterschieden)
Árabis134
10.(5.) Bltn weiß; Blätt. beim Zerreiben nach Knoblauch riechend; Schoten 4kantig.
Alliária138
— Bltn hellviolett; Schoten langgestielt, 1½ bis 2 cm breit, dünn
Lunária141
11.(4.) Bltn sehr stark duftend, meist bräunlich; Narben mit 2 nach außen gekrümmten Lappen (Fig.380); Blätt. ganzrand. Gartenzierpfl., selten wild. Goldlack
Cheiránthus133