Fig. 456.
Fig. 456.
— Blätt. fast bis zum Grunde handf. 5–7teilig (Fig.457); Bltn groß
2
Fig. 457.
Fig. 457.
2.Stengel mit anliegenden Haaren besetzt; Teilfrüchtch. kahl; Bltn rosa, geruchlos. 6–9. Trockene Hügel, zerstr.
Siegmarswurz,M. álceaL.
— Stengel abstehend behaart; Früchtchen dicht rauhhaarig; Bltn rosa od. weiß, nach Moschus duftend. 7–9. Im westl. Deutschland häufig, sonst selten
Moschus-M.,M. moschátaL.
3.Blblätt. so lang als der Kelch, seicht ausgerandet; Bltn rosa bis weiß; Teilfr. netzf. runzelig, scharf berandet. 6–9. Ackerränder, Wege, sehr zerstr. (sehr selten im südl. Gebiet)
Nordische M.,M. rotundifóliaL.
— Blblätt. 2–4mal so lang als der Kelch, tief ausgerandet
4
4.Frstiele abwärts gebogen; Blblätt. 2–3mal so lang als der Kelch, rosa od. weiß, 8–9 mm lang; Teilfr. kaum runzlig, am Rande abgerundet. 6–9. Wege, Schutt, gemein
Weg-M.,M. negléctaWallroth
— Frstiele abstehend od. aufrecht; Blblätt. 3–4mal so lang als der Kelch; Bltn größer als bei vor., hellpurpurn, dunkler gestreift. 7–9. Wie vor., häufig
Wilde M.,M. silvéstrisL.
In Gärten und daraus verwild.M. mauritiánaL., die sich vonM. silvéstrisdurch den kräftigen Wuchs und den aufrechten, fast kahlen Stengel unterscheidet.
1.Stengel filzig-zottig; Blätt. beiderseits sammetart. filzig; Bltn büschelig gehäuft. 7. 8. Feuchte Orte, sehr zerstr.
Echter E.,A. officinálisL.
— Stengel rauhhaarig, aber nicht filzig; Bltn einzeln, blattachselständig
2
2.Blätt. 5–7eckig; Bltn groß, verschiedenfarbig. 7. 8. Häufige Zierpfl.
Stockrose,A. róseaCavanilles
— Blätt. rundl., nierenf., 5lappig, obere tief 3–5spalt.; Bltn rosenrot. 7. 8. Äcker, Weinberge, selten
Rauher E.,A. hirsútaL.
Unt. Blätt. eckig gelappt, obere 3lappig; Bltn blaßrosenrot. 7. 8. Wege, Weinberge, sehr zerstr.
Thüringer M.,L. thuringíacaL.
Blätt. handf. gespalten od. 3–5zählig zusammengesetzt (Fig.460bis462); Stbblätt. 10, meist alle mit Stbbeuteln; Grannen der Fr. innen kahl, bei der Reife bogenf. aufwärts gekrümmt
Geránium155
Blätt. gefied.; Stbblätt. 10, nur 5 mit Stbbeuteln; Grannen der Fr. innen behaart, bei der Reife in der unt. Hälfte spiralig gedreht
Eródium156
1.Blkr. meist klein (bis 1½ cm br.), meist wenig länger, höchstens doppelt so lang als der Kelch. Pfl. ohne unterirdischen Stengel, nur mit dünner, einfacher Wurzel, 1jährig
7
— Blkr. groß (1½-4 cm br.), meist doppelt so lang als der Kelch. Pfl. mit dickem, unterirdischem Stengel, ausdauernd
2
2.Die blattachselst. Bltnstiele sind 1blütig; Blätt. tief 7teilig, mit gespaltenen, linealischen Zipfeln; Bltn blutrot. 6–8. Waldwiesen, sehr zerstr.
Blutroter St.,G. sanguíneumL.
— Bltnstiele 2blütig
3
3.Bltn schwarzviolett, selten rotbraun; Blblätter flach ausgebreitet, rundl.-verkehrt-eiförm., etwas länger als der Kelch; Früchtch. behaart, querrunzlig. 5. 6. Gebirgstäler, selten, auch in Gärten und daraus verwildert
Brauner St.,G. phaeumL.
— Bltn blau, violett od. purpurn; Blblätt. doppelt so lang als der Kelch; Früchtchen glatt
4
4.Blblätt. tief 2spalt.; Blätt. im Umriß nierenf., mit abgerundeten Zipfeln. 5–10. Waldwiesen. Mittel- und Süddeutschl., auch verschleppt
Anger-St.,G. pyrenáicumL.
— Blblätt. ungeteilt od. seicht ausgerandet; Blattzipfel zugespitzt
5
5.Stengel und Bltnstiele rauhhaarig, drüsenlos; Samen längsstreifig; Bltn rot. 6–8. Feuchte Orte, zerstr.
Sumpf-St.,G. palústreL.
— Stengel u. Bltnstiele drüsig behaart; Samen punktiert
6
6.Stbfäden am Grunde breit eif., plötzlich verschmälert (Fig.458); Blblätt. über dem Nagel gewimpert, violettblau; Bltnstiele nach dem Verblühen herabgeschlagen (zur Frzeit oft wieder aufrecht); Blattzipfel schmal fiederspaltig. 6–8. Wiesen, Grasplätze, zerstr. (in Nordwestdeutschl. u. Holstein nicht einheimisch)
Wiesen-St.,G. praténseL.
Fig. 458.
Fig. 458.
— Stbfäden lanzettlich, allmählich verschmälert (Fig.459); Blblätt. über dem Nagel bärtig, rötl. violett; Bltnstiele nach dem Verblühen aufrecht; Blattzipfel eingeschnitten gesägt. 6. 7. Bergige Laubwälder, meist sehr zerstr.
Wald-St.,G. silváticumL.
Fig. 459.
Fig. 459.
7.(1.) Blätt. aus 3–5 gestielten, fiederspalt. Blättch. zusammengesetzt (Fig.460);Stengel rot; Bltn rosa, mit 3 weißl. Streifen. 6–10. Gebüsche, gemein
Ruprechtskraut,G. robertiánumL.
Fig. 460.
Fig. 460.
— Blätt. 5–9teilig, nicht aus gestielten Blättchen zusammengesetzt
8
8.Blblätt. an der Spitze ausgerandet od. eingeschnitten
10
— Blblätt. nicht ausgerandet, an der Spitze abgerundet
9
9.Stengel, Blätt. und Fr. behaart; Blblätt. verkehrt eif. 6–10. Äcker, sehr selten
Rundblättr. St.,G. rotundifóliumL.
— Pfl. fast ganz kahl; Stengel meist rot, zerbrechlich; Blätt. glänzend; Blblätt. längl.-keilf. 5–8. Gebirgswälder, selten
Glänzender St.,G. lúcidumL.
Fig. 461.
Fig. 461.
10.Blätt. fast bis auf den Grund geteilt, mit tief fiederspalt. Blättch. (Fig.461)
15
— Blätt. etwa bis zur Mitte eingeschnitten (Fig.462)
11
Fig. 462.
Fig. 462.
11.Blätt. im Umriß rundl.; Kelchblätt. kurz bespitzt
13
— Blätt. eckig; Kelchblätt. begrannt
12
12.Bltn blau; Stbfäden zottig; Kelchblätt. nebst den glatten Fr. drüsenhaarig. 6. 7. Sehr selten (Oberlausitz, Böhmen)
Böhmischer St.,G. bohémicumL.
— Bltn rosa; Stbfäden kahl; Kelchblätt. nebst den querrunzl. Fr. kurzhaarig[26]. 7. 8. Weinberge, selten in Mitteldeutschl.
Ausgebreiteter St.,G. divaricátumEhrh.
13.Blblätt. so lang als der Kelch, schwach ausgerandet, ca. 4 mm lang; Fr. glatt, behaart (Fig.463); Bltn blaßviolett. 5–8. Schutt, häufig
Kleiner St.,G. pusíllumL.
Fig. 463.
Fig. 463.
— Blblätt. länger als der Kelch, ca. 5–8 mm lang, tief eingeschnitten
14
14.Fr. kahl, querrunzlig (Fig.464); Stengel kurzhaarig und zugleich von langen Haaren zottig; Bltn rosa. 5–10. Grasplätze, Wege, häufig.
Weicher St.,G. molleL.
— Fr. behaart, glatt; Stengel weichhaarig; Bltnstiele drüsig behaart; Bltn violett, selten weiß
G. pyrenáicumL. (S. No. 4.)
Fig. 464.
Fig. 464.
15.(10.) Bltnstiele viel länger als die sie stützenden Blätt.; Fr. kahl, mit drüsenlos behaart. Schnabel. 5–10. Hügel, steinige Orte, zerstr.
Stein-St.,G. columbínumL.
— Bltnstiele meist kürzer als die Blätt.; Fr. drüsenhaarig. 5–10. Äcker, Wegränder, meist häufig
Schlitzblättriger St.,G. disséctumL.
Bltn in Dolden, purpurn, zuweilen gefleckt. 4–10. Bebauter Boden, sandige Triften, häufig
E. cicutáriumL'Héritier
1.Bltn weiß od. rötlich; Blätt. u. Bltnstiele grundst. 4. 5. Laubwälder, häufig
Hain-S.,O. acetoséllaL.
— Bltn gelb
2
2.Blattstiel am Grunde mit 2 sehr kleinen, angewachsenen Nebenblätt. (Fig.465); Stengel niederliegend. 6–8. Bebauter Boden, sehr zerstr.
Gehörnter S.,O. corniculátaL.
— Blattstiel am Grunde ohne Nebenblätt.; Stengel aufrecht. Wie vor., nicht selt.
Steifer S.,O. strictaL.
Tropǣolum majusL., Kapuzinerkresse, mit langgestielten, kreisf. Blätt. und orangefarbenen bis roten Bltn, ist oft in Gärten angepfl.
Fig. 465.
Fig. 465.
Bltn groß, hängend, mit gekrümmtem Sporn. 7. 8. Feuchte Wälder und Gebüsche, nicht selten
Echtes Sp.,I. noli tángereL.
Bltn klein, aufrecht, mit geradem Sporn. 7. 8. Verwildert
Kleines Sp.,I. parviflóraDC.
1.Blätt. gegenst.; Stengel gabelästig; Bltn klein, weiß; Kelchblätt. schwach drüsig gewimpert. 6–8. Wiesen, Triften, häufig
Wiesen-L.,L. cathárticumL.
— Blätt. wechselst.; Bltn ansehnlich, sehr selten weiß
2
2.Bltn blau, selten weiß
5
— Bltn gelb od. rötlich
3
3.Bltn gelb; Stengel oben scharfkant.; Blätt. kahl. 7. 8. Bergwiesen, sehr selten (Südostdeutschl.)
Gelber L.,L. flavumL.
— Bltn rötlich; Blätt. zottig od. am Rande gewimpert
4
4.Blätt. lanzettl. (4–9 mm br.); Stengel von abstehend. Haaren zottig. 6. 7. Wiesen, Heiden, sehr selten in Süddeutschl.
Klebriger L.,L. viscósumL.
— Blätt. sehr schmal (ca. 1½ mm br.), kahl, am Rande wimperig-rauh. 6. 7. Kalkhügel, sehr zerstr.
Zarter L.,L. tenuifóliumL.
5.Stengel einzeln; Kelchblätt. am Rande fein gewimpert. 6. 7. Gebaut
Echter L., Flachs,L. usitatíssimumL.
— Stengel zu mehreren; Kelchblätt. kahl
6
6.Bltnstiele nach dem Verblühen bogig überhängend. 6. Unbebaute Orte (Lothringen). Zuweilen verschleppt
Österreichischer L.,L. austríacumL.
— Bltnstiele und Frstiele steif aufrecht. 6. 7. Sonnige Hügel, sehr selten, auch angepflanzt und verwildert
Ausdauernder L.,L. perénneL.
Feuchte, sandige Orte, zerstr. 7. 8.
R. linoídesRoth
1.Bltn gelb; vord. Blumenblatt 4lappig; Stengel holzig; Blätt. lederart. 4–6. Heiden u. Wälder Mitteldeutschl., sehr selten
Zwergbuchs,P. chamaebúxusL.
— Bltn weiß, rötlich od. bläulich; vord. Blblatt vielsp. (Fig.53); Stengel und Blätt. krautig
2
2.Seitennerven der flügelf. Kelchblätt. an der Spitze mit dem Mittelnerven nicht verbunden, spärlich verzweigt, nicht netzig verbunden (Fig.466b); untere Blätt. viel größer als die oberen, rosettig. 5. 6. Sumpfwiesen, Kalkberge, zerstr.(Ändert mehrfach ab, z. B. unterste Blätt. sehr groß; Flügel oft kürzer als die Kapsel =P. amaréllaCrantz.)
Bittere K.,P. amáraL.
— Seitennerven der flügelf. Kelchblätt. an der Spitze durch eine schräge Ader mit dem Mittelnerven verbunden, nach dem Rande hin netzig verzweigt (Fig.466a)
3
3.Traube 3–5blütig, zuletzt seitenst.; Stengel niederliegend, fädlich; Blätt. lanzettl., gedrängt, unt. elliptisch, fast gegenst. 5–9. Heiden, Moore, sehr zerstr.
Niederliegende K.,P. depréssaWenderoth
— Traube vielblütig; Blätt. wechselst.
4
4.Mittl. Deckblätt. länger als die Bltnstiele, vor dem Aufblühen die Bltnknospen überragend und die Traube daher schopfig. 5. 6. Wiesen, Grasplätze, zerstr., fehlt im nordwestl. Gebiet
Schopfige K.,P. comósaSchkuhr
— Deckblättch. der einzelnen Bltn kürzer als die Bltnstiele od. nur das mittl. etwa so lang; Traube vor dem Aufblühen nicht schopfig
5
Fig. 466.
Fig. 466.
5.Die unt., verkehrt-eif. Blätt. länger als die oberen, linealisch-lanzettl.; Mittelnerv der Flügel etwa von der Mitte an verzweigt. 5. 6. Kalkberge, sehr selten
Kalk-K.,P. calcáreaF. Schultz
— Die unteren, elliptischen Blätt. kürzer als die oberen, schmal lanzettl. 5–8. Wiesen, Waldränder, Grasplätze, häufig.(Ändert ab: a)var. elliátaLebel, Deckblätt., Bltnstiele und Kelchblätt. bewimpert; b)var. oxýpteraRchb., Flügel spitz, schmäler als die Kapsel).
Wiesen-K.,P. vulgárisL.
Bltn weiß, rot- und gelbgefleckt. 5. 6. Angepflanzt
A. hippocástanumL.
Pávia rubraLmk. mit purpurnen Bltn findet sich zuweilen angepflanzt, ebensoP. flavaDC. mit gelben Blüten.
1.Bltntrauben aufrecht; Stbblätt. so lang als die Blkr.
3
— Bltntrauben hängend; Stbblätt. doppelt so lang als die Blkr.
2
Fig. 467.
Fig. 467.
2.Blätt. 3lappig, mit stumpfen, ganzrand. Lappen (Fig.467), klein. 4. Felsabhänge am Rhein
Felsen-A.,A. monspessulánumL.
— Blätt. 5lapp., mit zugespitzten, ungleich gesägt. Lappen (Fig.468). 5. 6. Bergwälder
Berg-A.,A. pseudoplatánusL.
Fig. 468.
Fig. 468.
3.Blätt. 5–7lapp., mit lang zugespitzten, grob gezähnten Lappen (Fig.469); Bltn mit den Blätt. erscheinend. 4. 5. Wälder, fehlt in Nordwestdeutschl.
Spitz-A.,A. platanoídesL.
Fig. 469.
Fig. 469.
— Blätt. 5lappig, mit stumpfen, ganzrand. od. eingeschnittenen Lappen, der mittl. stets 3lappig (Fig.470); Bltn kurz nach den Blätt. erscheinend. 5. Wie vor.
Feld-A.,A. campéstreL.
Fig. 470.
Fig. 470.
Alle Arten finden sich auch angepflanzt. Außerdem noch häufig:A. rubrumL., mit roten Bltn;A. dasycárpumEhrh., mit gelblichgrünen Bltn ohne Blblätt. undA. tatáricumL., mit ungeteilt, herzeif. Blätt.
Blätt. gefied., zuw. weißgefleckt. Zierbaum aus Nordamerika. 5.(Acer negundoL.)
N. fraxinifóliaMoench
Blblätt. 4, nur bei der Endblüte meist 5
Ruta160
Blblätt. 5, etwas ungleich
Dictámnus160
Blblätt. am Rande fransig-ausgefressen, fast schuhf. (Fig.471), gelb. 6–7. Weinberge, sehr selten, häufiger angebaut
R. gravéolensL.
Bltn rosa, dunkler geadert, selten weiß; Pfl. stark gewürzhaft riechend. 5. 6. Kalkfelsen, Bergwälder, in Mittel- und Süddeutschl.
D. albusL.
Verwandt istAilánthus glandulósaDesfontaines, Götterbaum. In Anlagen.
Fig. 471.
Fig. 471.
Bltn gelblichgrün. 6. 7. Angepflanzt und verwild.
V. viníferaL.
Bltn grünlich. 7. 8. Zierstrauch
A. quinquefóliaMichaux
1.Äste 4kantig, glatt; Blblätt. längl., grün; Kapseln rosenrot, stumpfkantig, flügellos. 5. Hecken, Gebüsche
Pfaffenhütlein,E. europǣusL.
— Äste stielrund od. etwas zusammengedrückt; Blblätt. rundl.
2
2.Blblätt. grün, rot punktiert; Äste warzig, stielrund; Kapsel stumpfkantig. 5. 6. Ostdeutschland, selten, auch angepflanzt
Warzen-Sp.,E. verrucósusScopoli
— Blblätt. grünlich, mit roten Rändern; Äste glatt, etwas zusammengedrückt; Kapsel geflügelt-kantig. 5. 6. Gebirgswälder Süddeutschl., selten angepflanzt
Alpen-Sp.,E. latifóliusScopoli
Blätt. 5–7zählig gefied.; Bltn in oberwärts traubigen Rispen, weißlich. 5. 6. Felsige Wälder Schlesiens, öfters angepfl.
St. pinnátaL.
Blattstiel bis 3mal länger als die hinfälligen Nebenblätt.; Blätt. rundl.-eif.; Bltn grünlich, wie bei der folgenden. H. 1–3 m. 5. 6. Gebüsche, verbreitet
Echter K.,R. cathárticaL.
Blattstiel etwa so lang als die Nebenblätt.; Blätt. elliptisch od. lanzettlich, kleiner und heller als bei vor. H. ⅓-1 m. 5. Felsige, sonnige Orte Süddeutschl.
Felsen-K.,R. saxátilisL.
F. alnusMiller
Blätt. dornig gezähnt (Fig.472); Bltn weiß; Fr. eine rote Beere. 5. 6. Wälder, gesellig, aber nicht überall
I. aquifóliumL.
Fig. 472.
Fig. 472.
Blätt. einfach, ganzrand. 6. 7. In Anlag.
Perückenbaum,R. cótinusL.
Blätt. gefied. Wie vor.
Essigbaum,R. týphinaL.
Seltener angepflanzt findet sichR. toxicodéndronL. mit 3zähl. Blätt.
1.Blblätt., Stbblätt. u. Frkn. 3–4; Blätt. gegenst., linealisch. Winzige, 3–5 cm hohe Pflänzchen mit kleinen, weißen od. rötl. Bltn in den Blattachseln. Feuchte Orte
Tillǣa161
— Blblätt. u. Frkn. 4–20; Stbblätt. 5–40; Blätt. meist wechselst.; Bltn meist gelb od. rot, seltener weiß
2
2.Frkn. 6–20; Stbblätt. 12–40; Kelch- u. Blblätt. 6–20; Blätt. meist rosettig
Sempervívum163
— Frkn. 4–5; Stbblätt. 5, 8 od. 10 (selten 12); Kelch u. Blblätt. 4–5; Blätt. wechselst., seltener gegenst.
3
3.Bltn entweder mit 8 Stbblätt. od. mit 4 Frkn., rötlichgelb, gehäuft; Blätt. gedrängt
Rhodíola161
— Jede Blüte enthält Stbblätt. und Stempel
4
4.Stbblätt. 5; Bltn weiß, rotgekielt; Äste drüsig
Crássula162
Fig. 473.
Fig. 473.
— Stbblätt. 10, seltener mehr (Fig.473)
Sedum162
Blätt. eif., genähert; Blblätt. 3–4; Kapseln 2samig; Stengel meist liegend, mit aufstrebenden Ästchen. 5. 6. Feuchte Sandfelder, sehr selten (Westfalen, Rheinprovinz)
Moosartige T.,T. muscósaL.
Blätt. linealisch, entfernt; Blblätt. stets 4; Kapseln 1samig; Stengel niederliegend od. (im Wasser) aufrecht. 8. 9. Sandige Ufer, selten(Bulliárda aquáticaDC.)
Wasser-T.,T. aquáticaL.
Blätt. längl.-keilf., vorn gesägt. 6. 7. Felsenspalten der höheren Gebirge
Rh. róseaL.
Bltn einseitswendig, einzeln. 5. 6. Äcker, sehr selten (Trier, Elsaß, Baden).
C. rubensL.
1.Blätt. stielrund od. halbstielrund.
5
— Blätt. flach und breit
2
2.Bltn grünlich gelb; Blätt. gegenst. od. zu 3 quirlst., unt. sitzend, obere stengelumfassend. 8. Anhöhen, Felsen, Wälder, häufig Große F.,
S. máximumSuter
— Bltn rot
3
3.Blätt. ganzrand., gegenst. od. zu 3 od. 4 quirlst., obere linealisch-keilf.; Stengel oberwärts drüsig. 6. 7. Schattige Orte. Nur bei Baar im Elsaß u. zuweilen verw.
Rispige F.,S. cepǣaL.
— Blätt. an der Spitze gesägt od. gezähnt
4
4.Blätt. mit keilf. Grunde in den Blattstiel verschmälert, wechselst.; innere Stbblätt. ⅓ über dem Grunde der Blkr. eingefügt. 6. Felsen, selten
Berg-F.,S. fabáriaKoch
— Unt. Blätt. kurzgestielt, obere mit abgerund. Grunde sitzend, oft gegenst.; innere Stbblätt. ⅙ über dem Grunde der Blkr. eingefügt. 7. Wälder, unbebaute Orte, zerstr.
Rote F.,S. purpúreumLink
5.(1.) Bltn gelb
8
— Bltn rot od. weiß
6
6.Blätt. und Bltnstiele kahl oder letztere sehr zerstreut drüsig-behaart; Blblätt. weiß, 3–4mal so lang als der Kelch. 6. 7. Felsen, fehlt im Norden, zuw. verw.
Weiße F.,S. albumL.
— Bltnstiele und zuweilen auch die Blätt. drüsig weichhaarig
7
7.Blätt. beiderseits buckelig gewölbt, blaugrün, elliptisch-eif.; Bltn weiß bis rosa. 6. 7. Felsen Süddeutschl., sonst nur angepfl.
Buckel-F.,S. dasyphýllumL.
— Blätt. oberseits flach, drüsig, weichhaarig, über 2mal so lang als dick; Bltn rosenrot. 7. 8. Torfwiesen, zerstr., fehlt im Nordwesten
Zottige F.,S. villósumL.
8.(5.) Pfl. nur blühende Stengel treibend; Äste verlängert, schlängelig. 6–8. Felsen, Mauern, nur im südl. Gebiete
Sommer-F.,S. ánnuumL.
— Pfl. außer den blühenden Stengeln auch mit nichtblühenden (Blättertriebe)
9
Fig. 474.
Fig. 474.
9.Blätt. mit Stachelspitze (Fig.476)
12
— Blätt. stumpf, ohne Stachelspitze (Fig.474–475)
10
10.Blätt. linealisch-walzl., am Grunde deutlich in einen stumpfen Sporn ausgezogen (Fig.474), fast geschmacklos, an den Blättertrieben nur oberwärts locker 6zeilig angeordnet. 6. 7. Sandfelder, trockene Orte(S. boloniénseLoiseleur)
Sporn-F.,S. miteGilibert
Fig. 475.
Fig. 475.
— Blätt. am Grunde nicht od. kaum gespornt (Fig.475)
11
11.Blätt. dick, eif., an den Blättertrieben dicht dachig in 6 Längsreihen angeordnet, scharf schmeckend;Blblätt. abstehend, etwas größer und dunkler gelb als bei vor. 6. 7. Felsen, sonnige Hügel, Mauern, meist häufig
Mauerpfeffer,S. acreL.
— Blätt. linealisch, oft rot überlaufen, nicht deutlich in Reihen gestellt; Blblätt. aufrecht, blaßgelb. 6. Felsritzen höherer Gebirge, sehr selten
Gebirgs-F.,S. alpéstreVillars
12.(9.) Bltn weißlich schwefelgelb; Kelchzipfel aus breitem Grunde lanzettl., spitz. 6. 7. Hausberge bei Jena
Blasse F.,S. albéscensHaworth
— Bltn goldgelb
13
13.Kelchblätt. spitz; Blätt. am Grunde mit kurzem Sporn (Fig.476), entweder grasgrün(var. vírideKoch)od. blaugrün(S. rupéstreL.). 7. 8. Die 1. Var. unter dem Namen »Trippmadam« angepfl., die 2. zerstr. an Felsen und in Nadelwäldern.
Zurückgekrümmte F.,S. refléxumL.
— Kelchblätt. stumpf; Blätt. blaugrün, beiderseits flach, am Grunde kaum gespornt; Blättertriebe kugelig.
(Ändert ab: Blättertriebe verkehrt-kegelf.; Blätt. unterseits gewölbt, purpurrot od. dunkelgrün, am Grunde mit spitzem Sporn =S. āūreumWirtgen). 7. 8. Felsen und Mauern bei Metz und Sierk, die Var. mehrfach in der Rheingegend.
Gold-F.,S. élegansLejeune
Blblätt. 10–20, rosenrot, sternf. ausgebreitet. 7. 8. Felsen der Rheingegend, häufig an Mauern und Dächern angepfl.
Echte H.,S. tectórumL.
Blblätt. 6, gelblichweiß, aufrecht, glockig. 7. 8. Felsen, Mitteldeutschland, bisweilen angepfl.
Sprossen-H.,S. sobolíferumSims
Fig. 476.
Fig. 476.
1.Strauch stachelig; Bltn meist grünlichgelb; Bltnstiele 1–3blütig. 4. 5. Wälder, Felsen, häufig in Gärten
Stachelbeere,R. grossuláriaL.
— Strauch stachellos; Bltn in vielblütigen Trauben
2
2.Trauben aufrecht; Deckblätt. der einzelnen Bltn länger als das Bltnstielchen; Bltn gelblichgrün. 5. 6. Wie vor., zerstr., auch angepfl.
Alpen-J.,R. alpínumL.
— Trauben nickend od. hängend; Deckblätt. kürzer als die Bltnstielchen
3
3.Kelch weichhaarig; Blätt. unterseits drüsig punktiert, stark riechend; Bltn grünlich, innen rötlich; Beeren schwarz. 4. 5. Feuchte Orte, zerstr.
Schwarze J.,R. nigrumL.
— Kelch kahl oder am Rande gewimpert; Blätt. nicht drüsig punktiert
4
4.Kelch kahl, am Rande nicht gewimpert, beckenf.; Bltn gelblichgrün; Beere rot. 4. 5. Wälder, zerstr., häufig angepfl.
Rote J.,R. rubrumL.
— Kelch am Rande gewimpert, glockig; Bltn grün, rot gesprenkelt. 4–6. Feuchte Gebirgsabhänge, Sudeten, Feldberg, Vogesen
Felsen-J.,R. petrǣumWulfen
R. aureumPursh mit goldgelben undR. sanguíneumPursh mit purpurroten Bltn finden sich in Gärten und Anlagen häufig angepflanzt.
Bltn traubig, weiß; Narben 4. Zierstrauch. 5. 6. Wilder Jasmin
Ph. coronáriusL.
Blätt. aus keilf. Grunde lanzettlich, scharfgesägt, lang zugespitzt; Bltn in einfachen Trauben, weiß. Kleiner bis 60 cm hoher buschiger Strauch. 6–7. Zierstrauch aus Japan
Niedrige D.,D. grácilisS. u. Z.
Blätt. eif., gekerbt, 4½-10 cm lang; Bltn traubig. H. bis 2 m. 6–7. Wie vor.
Hohe D.,D. crenátaS. u. Z.
1.Bltn gelb od. grünlichgelb(vergl.S. aizoídes)
11
— Bltn weiß od. rot
2
2.Pfl. nur mit blütentragend. Stengeln; beblätt. Nebenstengel fehlen
8
— Pfl. außer den blütentragend. Stengeln auch noch mit beblätt. Nebenstengeln
3
3.Blätt. gegenst.; Stengel niederliegend, sehr ästig, dichte Rasenpolster bildend; Bltn rosenrot, zuletzt blau. 5. 6. Alpen
Bunter St.,S. oppositifóliaL.
— Blätt. wechselst.; Bltn weiß, zuweilen rot od. gelb punktiert
4
4.Blätt. ungeteilt
6
— Blätt. (wenigstens an den Rosetten) 3–6spalt
5
5.Blätt. der Rosetten handf. 5–9spalt., stumpfzipflig, die höherstehend. 3spalt.(Ändert ab: mit zugespitzten, stachelspitzigen Blattzipfeln =S. sponhémicaGmelin.)5. 6. Felsspalten, steinige Orte, sehr zerstr.
Rasen-St.,S. decípiensEhrh.
— Blätt. der Rosetten handf. 5spalt., mit zugespitzten, stachelspitzigen Zipfeln, die höherstehend. meist ungeteilt. Pfl. mit achselst. Blattknospen. 5. 6. Felsspalten, sehr selten. Häufig in Gärten
Moos-St.,S. hypnoídesL.